Autor: Redaktion

  • Der Niersverband informiert: Starkregen und Hochwasser auch an der Niers – was ist passiert?

    Der Niersverband informiert: Starkregen und Hochwasser auch an der Niers – was ist passiert?

    Der heftige und vor allem langanhaltende Starkregen hat auch im Einzugsgebiet der Niers seine Spuren hinterlassen. Mittlerweile ziehen sich die Wassermassen größtenteils zurück und die Nierswasserstände sinken wieder.

    „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niersverbandes waren in den letzten Tagen in höchster Alarmbereitschaft und teilweise im Dauereinsatz“ erläutert Sabine Brinkmann, Vorständin des Verbandes. „Nachdem sich die Lage nun nach und nach entspannt hat und auch für die kommenden Tage trockenes Wetter angekündigt ist, hoffen wir, das Schlimmste überstanden zu haben,“ so Brinkmann weiter. „Wir haben zwar bisher schon einige Schäden festgestellt, die jedoch überschaubar sind. Das Wichtigste ist, dass alle Anlagen, insbesondere auch unsere Hochwasserrückhaltebecken in Mönchengladbach gut funktioniert haben.“

    Aktuell geht der Rückstau der Maas in die Niers, der zu einem Hochwasser der Niers im westlichen Bereich der Stadt Goch führte, langsam wieder zurück. Nachdem die Maas an der Niersmündung in Gennep Sonntagabend ihren Höchststand erreicht hat und der Pegel dort mittlerweile wieder sinkt, wird mit einem langsamen Ablaufen der Niers in den nächsten ein bis zwei Tagen gerechnet. Vorsorglich wurde im Bereich der Ortschaft Goch-Kessel die Kläranlage des Niersverbandes teilentleert und Abwasser und Schlamm mit LKWs zu anderen Kläranlagen gefahren. Eine Überflutung der kleinen Anlage konnte nicht ausgeschlossen werden, ist aber glücklicherweise nicht erfolgt. Die Lage auf der Kläranlage beruhigt sich mittlerweile wieder. Der Zufluss liegt zwar weiterhin oberhalb des üblichen, fällt aber langsam. Nach und nach wird die Kläranlage wieder in Normalbetrieb genommen.

    Wie stark war der Regen an der Niers wirklich und wer war betroffen?

    Bereits zum 4. Mal innerhalb der letzten sechs Wochen kam es vom 13. bis 15. Juli 2021 zu heftigen Starkregen im Einzugsgebiet der Niers. Dabei ist jedes Regenereignis spezifisch zu betrachten. Besonders betroffen waren diesmal wieder die Bereiche Mönchengladbach-Neuwerk, Viersen-Dülken und Tönisberg.

    Anders als bei den letzten Regenereignissen am 4. Juni, 21. Juni und am 29. Juni 2021 war der Starkregen diesmal über einen Zeitraum von rund 48 Stunden verteilt und erfasste eine wesentlich größere Fläche. Insgesamt regnete es in der Spitze bis zu 85 mm innerhalb dieser zwei Tage. Zum Vergleich: Normalerweise regnet es im Einzugsgebiet der Niers im Jahr ungefähr 720 mm.

    Im Unterschied dazu waren die letzten Ereignissen deutlich kürzer. So fiel am 4. Juni in der Spitze in Mönchengladbach rund 50 mm Regen in knapp einer Stunde.

    Die intensiven Niederschläge innerhalb kurzer Zeit führen insbesondere auf den versiegelten Flächen und in den Kanälen zu Problemen. Dies war vor allem bei den Ereignissen im Juni der Fall. Das Regenwasser floss von den versiegelten Flächen, wie z. B. Hausdächer und Straßen in die Kanalisation. Diese ist für die enormen Wassermengen nicht ausgelegt und kann das Wasser nicht komplett ableiten. Das Wasser konnte nicht über die Kanäle abfließen und suchte sich seinen Weg über Straßen und angrenzende Flächen.

    Einstau der Hochwasserrückhaltebecken

    In der letzten Woche kam es über eine längere Zeit und eine größere Fläche zu Niederschlägen und damit zu noch größeren Wassermengen. Ein großer Teil dieser enormen Regenmengen konnte in den vier Hochwasserrückhaltebecken des Niersverbandes in Mönchengladbach zurückgehalten werden. Zum ersten Mal wurde hierbei auch das 2016 neu gebaute Hochwasserrückhaltebecken in Geneicken zu über ¾ gefüllt. Durch den Wasserrückhalt konnten nicht nur die darunterliegenden Bereiche an der Niers geschützt werden. Indem der Wasserstand in der Niers unterhalb des Hochwasserrückhaltebeckens auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten wurde, konnten die dort und weiter unterhalb einmündenden Regenwasserkanäle das Regenwasser problemlos in die Niers leiten. Somit wurden die städtischen Flächen in Giesenkirchen und Geneicken vor rückstauendem Regenwasser geschützt.

    Trotzdem kam es im weiteren Verlauf der Niers zu Hochwasser. Insgesamt ist die Niers jedoch nicht wesentlich über die Ufer getreten. Es kam hauptsächlich zu Überschwemmungen einiger Uferwege und ufernahen, unbebauten Flächen.

    Nachdem in Mönchengladbach die Regenfälle aufgehört haben, wurden ab Freitag die Hochwasserrückhaltebecken langsam und geregelt wieder entleert. Die Hochwasserlage in der Niers im weiteren Verlauf bis zum Unterlauf in Goch wurde hierbei besonders im Auge behalten. Es war wichtig, dass die Entleerung der Hochwasserrückhaltebecken nicht eine neue Hochwasserwelle verursacht, die mit der Hochwasserwelle in der Maas zusammentreffen könnte. Das hätte deutlich negative Auswirkungen auf die Wasserstände im Unterlauf der Niers gehabt. Durch die gezielte Regelung der Entleerung konnte dies verhindert werden.

    In diesem Zusammenhang weist der Niersverband darauf hin, dass der Aufenthalt an und in der Niers insbesondere in der Nähe der Ein- und Auslaufbereiche der Hochwasserrückhaltebecken gefährlich sind. Auch wenn die Niers als kleines Flüsschen harmlos wirkt können beim Einstau und beim Entleeren der Hochwasserrückhaltebecken Strömungen entstehen, die vor allem für Kinder eine Gefahr darstellen.

    Situation auf den Anlagen

    Auf den Anlagen des Niersverbandes kam es durch die großen zufließenden Wassermassen vereinzelt zu Schäden, die jedoch nicht die Funktionsweise der jeweiligen Anlage beeinträchtigte. So wurden durch die letzten Ereignisse auf der Kläranlage in Mönchengladbach-Neuwerk mehrere Rechen im Zulauf beschädigt und müssen instandgesetzt bzw. ausgetauscht werden. Die Anlage lief jedoch weiter mit voller Auslastung. Da der Anlage deutlich mehr Wasser zufloss als diese aufnehmen konnte, konnten nicht die kompletten zufließenden Wassermassen durch die Anlage gereinigt werden und es kam zu einem so genannten Notabschlag im Zulauf, d. h. das stark verdünnte Wasser ist über einen dafür vorgesehenen Überlauf in die Niers geflossen. Auch bei weiteren Anlagen, wie z. B. auf der Betriebsstelle Rahser Bruch in Viersen und Am Aermen Düwel in Kerken, ist das Regenrückhaltebecken über den Notabschlag übergelaufen. Beide Notabschläge wurden dabei aufgrund der großen Wassermassen beschädigt und müssen jetzt zeitnah instandgesetzt werden.

    Was ist zukünftig zu tun?

    Es ist feststellbar, dass der Klimawandel auch bei uns am Niederrhein mit seinen verschiedenen Auswirkungen angekommen ist. So rechnen die Fachleute zukünftig mit häufigeren Trockenwetterphasen sowie Starkregenereignissen.

    Eine Möglichkeit, Starkregenereignisse im Gewässer besser abfedern und angrenzende Flächen schützen zu können ist die Schaffung von weiteren Rückhalteräumen an den Gewässern/an der Niers. Hieran arbeitet der Niersverband seit über einem Jahrzehnt mit seinen Maßnahmen gemäß Masterplan Niersgebiet. Dieser sieht u. a. vor, durch naturnahe Gewässergestaltungen und die damit einhergehende Schaffung von Ersatzauen natürlichen Rückhalteraum zu bauen. Eine Win-Win-Situation für Natur und Ökologie, den Klima- und Hochwasserschutz sowie für den Erholung suchenden Menschen. So konnten in den letzten Jahren mehrere Gewässerprojekte an der Niers, z. B. in Geldern oder Goch-Kessel umgesetzt werden. Damit wurden bisher rund 200.000 m3 naturnaher Rückhalteraum geschaffen. Aktuell im Bau befindliche Projekte zur Schaffung von naturnahen Gewässerumgestaltungen sind in Mönchengladbach im Bresgespark sowie in Viersen-Süchteln das Projekt Fritzbruch.

    Weitere Gewässerumgestaltungen sollen folgen. Häufig mangelt es jedoch an der Verfügbarkeit geeigneter Flächen. Die Niers konkurriert hier mit zahlreichen weiteren Nutzungsansprüchen. Aus Verantwortung für die zukünftigen Generationen und unsere Zukunft muss hier jedoch ein Umdenken erfolgen.

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  • Van Ri Nguyen sammelte erneut viel Geld für Menschen in Not

    Van Ri Nguyen sammelte erneut viel Geld für Menschen in Not

    Fast genau 40 Jahre ist es her, dass Van Ri Nguyen und seine Familie auf der Flucht aus Vietnam vom deutschen Schiff „Cap Anamur“ gerettet wurden. Nun hat der 67-Jährige erneut viel Geld für Menschen in Not gesammelt – wie bereits seit Jahrzehnten.

    3.020 Euro stellt Van Ri Nguyen im Namen der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft für die Corona-Nothilfe der Caritas in Indien zur Verfügung. Das riesige Land mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern ist besonders schwer von der Pandemie betroffen, das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen. Für Van Ri Nguyen ist es eine Selbstverständlichkeit, hier zu helfen. Das Geld sammelte er unter seinen Landsleuten. Rund 1.500 Vietnamesen leben in Mönchengladbach und Umgebung. „Ich habe viele von ihnen angerufen; meine Kinder haben ebenfalls gespendet“, erzählt er.

    Den Spendenscheck überreichte er gemeinsam mit dem pensionierten Mönchengladbacher Pfarrer Johannes van der Vorst an Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Polixa leitet das Geld nach Freiburg an Caritas international weiter.

    Seit vielen Jahren engagiert sich Van Ri Nguyen für Menschen, die Hilfe benötigen – aus Dankbarkeit über die eigene Rettung. Sechs Tage trieb die Familie 1981 mit 95 anderen Flüchtlingen in einem kleinen Boot auf dem Meer. Die jüngste Tochter Kim Ngan war nur wenige Tage zuvor geboren worden. „Wir hatten kaum noch Vorräte an Bord. Noch ein Tag länger und wir wären gestorben“, sagt Nguyen. In letzter Minute wurden die „Boat People“ von der Cap Anamur gerettet.

    Er und seine Familie kamen nach Mönchengladbach. Hier besuchte er eine Sprachschule, machte eine Ausbildung zum Schlosser und arbeitete rund 34 Jahre beim Unternehmen Voith Paper Krieger, bis er 2019 in den Ruhestand ging. „Wir haben Heimat in Deutschland gefunden und leben in Freiheit. Dafür sind meine Landsleute und ich sehr dankbar.“ Er selbst engagiert sich ehrenamtlich beispielsweise als Vorsitzender der Vereinigung vietnamesischer Katholiken in Mönchengladbach und als stellvertretender Vorsitzender auf Bundesebene, er hat Deutschkurse für Vietnamesen organisiert und steht dem Verein der vietnamesischen Flüchtlinge in Mönchengladbach vor. Und er sammelt unermüdlich Spenden. Für seinen Einsatz wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der von Papst Johannes Paul II. verliehenen Medaille „Pro Ecclesia et Pontifice“, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bürgerpreis der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet.

    Großen Respekt zollte auch Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa dem 67-Jährigen. Während der Pandemie hätten viele Veranstaltungen und Treffen der vietnamesischen Gemeinde ja nicht stattfinden können. „Dass Sie es dennoch erneut geschafft haben, rund 3.000 Euro zu sammeln und für Menschen in Indien zur Verfügung zu stellen, ist fantastisch“, sagte Polixa zu Van Ri Nguyen.

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  • Aufmerksame Bankmitarbeiter stoppen Betrugsversuch

    Aufmerksame Bankmitarbeiter stoppen Betrugsversuch

    Dank des Eingreifens aufmerksamer Bankmitarbeiter ist ein 96-jähriger Mann aus Rheydt am Mittwoch (14.07.2021) vor größerem finanziellem Schaden bewahrt worden. Der Senior war Ziel der Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ geworden.

    Nach eigenen Angaben hatte der 96-Jährige gegen 15 Uhr einen Anruf erhalten. Die Person am Telefon gab sich als gute Freundin aus, die dringend Hilfe benötige.

    Foto: Polizei MG

    Im weiteren Verlauf übernahm dann ein vermeintlicher Polizist das Gespräch. Er erzählte dem Senior, dass seine Freundin einen Autounfall verursacht habe, bei dem eine Frau ums Leben gekommen sei. Der angebliche Beamte führte weiter aus, dass die Freundin eine fünfstellige Kaution hinterlegen müsse, weil sie sonst in das Gefängnis müsse. Daraufhin wurde der 96-Jährige dazu gedrängt, das Geld dafür bei seiner Bank in Rheindahlen zu besorgen. In der Bankfiliale wurden aufmerksame Mitarbeiter skeptisch, als der Senior versuchte das Geld abzuheben.

    Sie verständigten daraufhin die Polizei.

    Die Polizei Mönchengladbach warnt: Echte Polizisten würde solche Anrufe nie tätigen. Klären Sie bitte ältere Menschen in Ihrem Umfeld auf. Wenn Sie selbst solche Anrufe erhalten oder sich unsicher sind, ob sie einen Kriminellen am Telefon haben, dann melden Sie sich umgehend bei der Polizei. (jl)

    Die Polizei kooperiert außerdem seit Jahresbeginn mit Geldinstituten. Dabei werden Briefumschläge als Baustein im Kampf gegen Betrüger eingesetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/4822943

    Wichtige Tipps und Hinweise zur der Betrugsmasche finden Sie zusätzlich hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

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  • Eilmeldung zur Hochwassersituation an der Rur, 15.07.2021, 18:30 Uhr

    Eilmeldung zur Hochwassersituation an der Rur, 15.07.2021, 18:30 Uhr

    Große Schäden durch Hochwasser erwartet

    Die extremen Unwetter im Westen Deutschlands haben über Nacht die Situation an den Talsperren des WVER verschärft. Während am Mittwoch die Pegelstände nur langsam anstiegen, haben sich im Laufe der zurückliegenden Nacht die Zuflüsse zu den Talsperren sehr stark erhöht. Das betrifft insbesondere die Urft- und Rurtalsperre. Daher muss der WVER ab sofort in erhöhtem Maße Wasser über das Staubecken Heimbach in den Unterlauf der Rur ablassen. Deshalb ist u. a. in der Rur weiter mit sehr hohen Wasserständen zu rechnen, wodurch große Schäden in den Rur-anliegenden Kommunen durch Hochwasser entstehen können.

    Rurtalsperre wird überlaufen

    Die Rurtalsperre Schwammenauel wird nach jetzigem Kenntnisstand überlaufen, voraussichtlich in den Abendstunden zwischen 19 und 21 Uhr. Die Zuflüsse zur Rurtalsperre haben sich in den letzten Stunden mit kaum verminderter Heftigkeit fortgesetzt. Damit reicht auch die derzeitige Abgabemenge von 50 Kubikmeter pro Sekunde nicht aus. Um den Überlauf der Talsperre zu verzögern, wird die Abgabe in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln ab sofort stufenweise auf 80 Kubikmeter pro Sekunde erhöht.

    Ungesteuerter Überlauf gegen Abend erwartet

    Der Überlauf über die sog. Hochwasserentlastung der Rurtalsperre wird im Weiteren ungesteuert erfolgen. Die Wassermenge, welche in die Talsperre hineinläuft, wird zeitlich versetzt auch über die Hochwasserentlastungsrinne ablaufen. Durch die Hochwasserentlastungsrinne ist jederzeit sichergestellt, dass die Talsperre keinen Schaden nimmt. Dennoch ist im Nachgang mit Überschwemmungen im Unterlauf der Rur zu rechnen. Die entsprechenden Einrichtungen des Katastrophenschutzes und die Kommunen an der Rur sind informiert worden. Durch die Ausuferungen sind Überflutungen von Kellern und Häusern zu erwarten.

    Betroffene Bereiche

    Die gegebenenfalls durch Überschwemmung bedrohten Gebiete sind auf der beiliegenden Hochwassergefahrenkarte unter der Eintragung „Extremhochwässer“ zu sehen.

    Appell an die Bevölkerung

    Der Wasserverband Eifel-Rur ruft daher die Bevölkerung dazu auf, in den nächsten Stunden vorsichtig zu sein, ggf. Wertgegenstände zu sichern, Autos in Sicherheit zu bringen, aber vor allem für den eigenen Schutz und den hilfebedürftiger Personen im persönlichen Umfeld zu sorgen.

    Vom Hochwasser Betroffene sollten vor allen Dingen vollgelaufene Keller nicht betreten, da dort die Gefahr eines Stromschlags besteht, und nach Möglichkeit den Strom vorher abschalten. Personen sollten sich nicht im Bereich der Rur aufhalten, da die Gefahr besteht, mitgerissen zu werden. Ebenso sollten nach Möglichkeit auch Tiere in den Ställen oder auf Wiesen in Rurnähe in Sicherheit gebracht werden.

    Industrieunternehmen oder Gewerbetreibende sollten sich auf die Situation einstellen und ggf. ihre Krisenpläne umsetzen.

    Evakuierungen und Straßenverkehrssperrungen möglich

    An besonders von Hochwasser bedrohten Stellen ist auch mit Evakuierungen zu rechnen; außerdem kann es zur Sperrung von Verkehrswegen kommen.

    Auf der Website des WVER informieren wir Sie regelmäßig über die aktuelle Situation.

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  • 1.600 Minijobs im Corona-Jahr weggefallen

    1.600 Minijobs im Corona-Jahr weggefallen

    Wenn der Minijob zur Falle wird: In Mönchengladbach sind im vergangenen Jahr rund 1.600 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse weggefallen. Innerhalb von zwölf Monaten sank ihre Zahl um sechs Prozent auf zuletzt 24.600, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.

    Die IG BAU beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben“, kritisiert Uwe Orlob.
    Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf fordert, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und Betroffene besser zu schützen. Minijobs müssten ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden.

    In der Gebäudereinigung seien prekäre Arbeitsverhältnisse besonders stark verbreitet und würden insbesondere für Frauen zum Karriere- und Armutsrisiko. Laut Arbeitsagentur zählten die Reinigungsfirmen in Mönchengladbach Ende vergangenen Jahres rund 1.000 Beschäftigte, die einen Minijob als alleiniges Einkommen haben. Das sind 46 Prozent
    aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Branche. Die IG BAU rät Beschäftigten, die während der Pandemie ihren Minijob verloren haben oder um dessen Verlust fürchten, Hilfe bei der Gewerkschaft zu suchen.
    „Die Politik setzt mit den abgabenfreien Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize. Die Corona-Krise hat klargemacht, dass diese Stellen eine arbeitsmarktpolitische Sackgasse sind. Es ist höchste Zeit, die Sozialversicherungsfreiheit für 450-Euro-Jobs abzuschaffen“, so Orlob. Nur wenn für die Beschäftigten künftig Beiträge zur Arbeitslosen-, Kranken-,
    Pflege- und Rentenversicherung gezahlt würden, könnten sie wirksam geschützt werden.

    Es sei zu begrüßen, dass sich auch SPD, Grüne und Linke für eine grundlegende Reform der Minijobs einsetzten. Die nächste Bundesregierung müsse das Thema dringend anpacken. Die von der Union geforderte Anhebung der Verdienstgrenze auf 550 Euro sei hingegen der falsche Weg und würde die prekäre Beschäftigung ausbauen, statt sie
    einzudämmen, warnt die IG BAU.
    Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung sind im Zuge der Corona-Pandemie bundesweit 870.000 Minijobs verloren gegangen. Die Autoren plädieren dafür, solche Stellen in die Sozialversicherungspflicht einzubeziehen und gleichzeitig niedrige Einkommen deutlich geringer zu besteuern. Damit könnten bis zum Jahr 2030 knapp 170.000 zusätzliche Teilzeit-Jobs entstehen.

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  • Ahorne entlang der Hermann-Piecq-Anlage mit Rußrinde befallen – Fällungen unvermeidlich

    Ahorne entlang der Hermann-Piecq-Anlage mit Rußrinde befallen – Fällungen unvermeidlich

    Bei den regelmäßigen Baumkontrollen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sind entlang der Hermann-Piecq-Anlage 40 Bäume aufgefallen, die unter der Rußrindenkrankheit leiden.

    Ein Pilz verursacht die bei Ahornen verbreitete Krankheit. Zu erkennen ist die Erkrankung an einem schwarz-rußigen Belag auf der Rinde. Durch die Rußrindenkrankheit welken zuerst die Blätter einzelner Äste, innerhalb kürzester Zeit stirbt der gesamte Baum ab. Befallene Bäume können Äste verlieren. Zudem ist die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben.

    Das feuchte Frühjahr hat den Böden zwar gutgetan, doch ein feuchtwarmes Klima ist auch ein optimaler Nährboden für Pilze“, erklärt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung, Baum und Forst. „Hinzu kommt, dass die Bäume aus den letzten Jahren stark geschwächt sind und dann einem Pilzbefall nicht viel entgegenzusetzen haben.“

    In den nächsten Tagen beginnt mags mit der Fällung der betroffenen Gefahrenbäume entlang der Hermann-Piecq-Anlage, um die Verkehrssicherheit herzustellen.

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  • Grüne zum Tod von Gabriel Makula Budiele

    Grüne zum Tod von Gabriel Makula Budiele

    Der Tod unseres langjährigen Mitgliedes Gabriel Makula Budiele erfüllt uns mit großer Trauer. Wir haben Gabriel Makula Budiele nach kurzer schwerer Krankheit verloren.

    Gabriel Makula Budiele kam aus Kinshasa Kongo und lebte seit vielen Jahren mit seiner Familie in Mönchengladbach. Als Grünes Mitglied im Integrationsrat und sachkundiger Bürger im Kulturausschuss vertrat er viele Jahre die Interessen vieler Migrant*innen in Mönchengladbach. Er war ein wichtiger Mensch für die kongolesische Gemeinde. Mit Gabriel Makula Budiele verliert Mönchengladbach eine bedeutende Persönlichkeit, die viel für ein friedliches Miteinander und die Integration in unserer Stadt tat.

    Wir werden Gabriel Makula Budiele als engagierten und freundlichen Menschen nicht vergessen. Unsere Anteilnahme und das Beileid gehören den Hinterbliebenen und Freund*innen von Gabriel Makula Budiele. Wir wünschen seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie die Kraft und den Trost, der aus der Erinnerung an einen geliebten Menschen kommt.

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  • Polizei sucht vermisste 14-Jährige

    Polizei sucht vermisste 14-Jährige

    Die Polizei Mönchengladbach sucht die 14-jährige Ilayda F., die vermisst gemeldet wurde.

    Sie lebt in einer Mönchengladbacher Jugendeinrichtung und hat sich bei einem Einkauf unter Begleitung eines Erziehers entfernt. Die Vermisste hat Kontakte nach Bergheim und Kerpen. Die polizeilichen Ermittlungen nach der Vermissten verliefen bislang erfolglos. Nun bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

    Ilayda F. ist etwa 1,60 m groß, schlank und hat blonde schulterlange Haare.

    Bekleidet war sie bei dem letzten Kontakt mit einer grauen Leggings, einer schwarzen Trainingsjacke und weißen Nike Air Max Sneakers.

    Wer hat Ilayda F. gesehen oder kann sonstige Angaben zu ihrem etwaigen Aufenthaltsort machen?
    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cr)

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  • Grüne Jugend Mönchengladbach wählt neuen Vorstand

    Grüne Jugend Mönchengladbach wählt neuen Vorstand

    Am vergangenem Samstag, den 10.07.2021, wählte die Grüne Jugend während ihrer Mitgliederversammlung im Hugo-Junkers-Park ihren neuen Vorstand in Mönchengladbach.

    Die Sprecherinnen Melissa Lara Laws (24) und Jasmin Saleh (24) traten nicht mehr für diesen Posten an.
    Dazu sagte Laws: „Die Grüne Jugend Mönchengladbach ist und bleibt ein wichtiger Teil von mir. Ganz werde ich den Vorstand nicht verlassen. Dennoch war dies ein wichtiger Schritt, um mich intensivst im Stadtrat für die Bürger*innen in Mönchengladbach einsetzen zu können.“

    Laws nimmt nun den Platz der Geschäftsführerin ein. Die neugwählten Sprecher*innen sind Julia Heinz (27) und Fabian Sneider (23). „Wir freuen uns auf die zu erwartenden Aufgaben und werden uns stark für ein Grünes Mönchengladbach einsetzen“, antwortete Sneider.

    Vervollständigt wird der geschäftsführende Vorstand durch den Schatzmeister Ian Holthausen (18). Des Weiteren unterstützen die Beisitzerinnen Ira Lilith Jansen (18) und Estella Schubert (21) mit ihrem Engagement. 

    Die Grüne Jugend Mönchengladbach trifft sich alle zwei Wochen zum Aktiventreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich unter moenchengladbach@gruene-jugend.de melden.

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  • Gülistan Yüksel: „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

    Gülistan Yüksel: „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

    Auf Einladung des Diakonischen Werkes Mönchengladbach besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Einrichtung des Jugendmigrationsdienstes (JMD) in Rheydt. 

    „Das Angebot der Jugendmigrationsdienste ist ein wichtiger Baustein für die Integration und Unterstützung von jungen Geflüchteten. Ich bin begeistert, mit welchem Engagement und mit welcher Überzeugung das Team in Mönchengladbach dabei hilft, junge Menschen in ihrem Werdegang zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen“, kommentiert Yüksel den Besuch.

    Zu Beginn des Treffens gab Dr. Alf Scheidgen, einer der beiden Geschäftsführer der Diakonie, einen kurzen Überblick über die Fachbereiche der Einrichtung. Anschließend stellten Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Migration ihre alltägliche Arbeit mit Geflüchteten vor. Neben dem JMD leistet auch die aufsuchende Flüchtlingsberatung ihren Beitrag im Beratungsangebot. Familien, Paare und Einzelpersonen aller Altersgruppen werden aufsuchend begleitet und etwa bei Behördenangelegenheiten oder der Wohnungssuche betreut.

    „Aus meiner politischen Tätigkeit weiß ich, wie bedeutsam Integrationsbemühung ist. Flüchtlinge, die in unser Land kommen, sind auf die Hilfe der hier lebenden Menschen angewiesen, um sich erfolgreich eine Existenz aufbauen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, erzählt die Mönchengladbacher Abgeordnete.

    Jugendmigrationsdienste sind Fachberatungsstellen für junge Migrant:innen im Alter von 12-27 Jahren. Bundesweit gibt es rund 500 solcher Beratungsstellen. Im JMD Mönchengladbach werden aktuell ca. 300 junge Menschen aus 42 Ländern beraten und teilweise über viele Jahre eng begleitet. 

    Beim lebendigen und für alle bereichernden Austausch bestand insbesondere Einigkeit darüber, dass die verschiedenen Unterstützungsangebote im Rahmen der Migration und Integration in Mönchengladbach weiterhin wichtig und sinnvoll sind. „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden und muss auch in Zukunft unterstützt werden“, so Yüksel abschließend.

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  • Preise für Abschlussarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie

    Preise für Abschlussarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie

    Nachhaltigkeit ist insbesondere in der Textilindustrie das Thema der Stunde. Dies spiegelt sich in den Preisen des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie und des Vereins Textile and Fashion wider, die in diesem Jahr an zwei Studentinnen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein vergeben wurden.

    Master-Absolventin Ramona Maria Jasny erhielt den Preis des Verbands der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie für ihre Arbeit über die Freisetzung von Mikroplastik von synthetischen Textilien im Waschprozess. Dabei entwickelte sie eine Methode, um Mikroplastikemissionen aus synthetischen Stoffen zu untersuchen. Sie analysierte, welche Auswirkungen verschiedene Waschmaschineneinstellungen auf die Freisetzung des Plastiks haben.

    Die Arbeit fand in Kooperation mit der Firma Henkel statt, wo Ramona Maria Jasny jetzt ihre berufliche Laufbahn startet. „Es freut uns, dass mit ihrer Abschlussarbeit die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gestärkt und über das Forschungsprojekt der Weg in die erste Arbeitsstelle geebnet werden konnte“, sagt Betreuerin Professorin Dr. Maike Rabe. Auf Seiten von Henkel wurde sie von Christina Röleke betreut.

    Johanna Sopie Peselmann erhielt den Preis des Textile and Fashion Network e.V. für ihre Masterarbeit zum Thema Nearshoring und nachhaltige Beschaffung. Darin ging sie der Frage nach, inwiefern Nearshoring – die Verlagerung von Produktion ins anliegende Ausland um Personalkosten zu sparen – Teil einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie sein kann. Sie untersuchte verschiedene Produktionsländer auf CO2-Emissionen und Arbeitsbedingungen und bewertete diese. Peselmann kam zu dem Ergebnis, dass Nearshoring oft weniger Nachhaltigkeitsvorteile bietet. Ihre Arbeit umfasst außerdem einen Leitfaden für nachhaltige Beschaffung. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Monika Eigenstetter betreut, die die Arbeit als „tief und fundiert“ wertschätzte.

    Die Preise wurden durch Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink (Geschäftsführer des Verbands der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie) und Dekan Prof. Dr. Lutz Vossebein bei einer kleinen Zeremonie in der Hochschule überreicht.

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  • Sexueller Übergriff am Platz der Republik

    Sexueller Übergriff am Platz der Republik

    In den frühen Sonntagmorgenstunden, 11. Juli 2021, gegen 5 Uhr sind zwei Frauen, 27 und 26 Jahre alt, am Platz der Republik Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden.

    Die Freundinnen kamen vom Feiern aus der Altstadt und gingen Arm in Arm nebeneinander vom Hauptbahnhof in Richtung Rahracker. Am Platz der Republik seien sie dann von hinten an der Schulter geschubst worden, so dass sie beide zu Boden fielen. Eine der beiden verletzte sich leicht.
    Als die Frauen sich auf den Rücken drehten, sahen sie den Angreifer. Dieser fasste einer in den Schritt, woraufhin diese sich mit Geschrei und Fußtritten wehrte. Der Mann ließ von ihr ab und flüchtete in Richtung Berufskolleg.

    Er wird wie folgt beschrieben: Zwischen 30 und 45 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, kurze braune Haare, kräftige Statur, europäisches, gepflegtes Erscheinungsbild. Der Mann trug eine dunkle Jeanshose, ein weißes T-Shirt und eine grüne Satin-Bomberjacke.

    Eine Fahndung im Nahbereich verlief ergebnislos. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • JazzClub MG: Matthias Strucken Quartett am 22. Juli im BIS-Zentrum

    JazzClub MG: Matthias Strucken Quartett am 22. Juli im BIS-Zentrum

    Nach langer Corona-Pause veranstaltet der Jazz-Club Mönchengladbach am Donnerstag, den 22. Juli ab 19:30 Uhr im Garten des BIS-Zentrums seine erste Offene Jazzsession 2021.

    Als Opener des Abends spielt der bekannte Kölner Vibraphonist Matthias Strucken mit seinem Quartett. Im Anschluss an das Eröffnungsset sind alle Jazzbegeisterten eingeladen, mitzumachen und in die Session einsteigen. Spielfreude ist dabei wichtiger als Virtuosität. Gespielt werden im Session-Teil bekannte Jazzstandards und Bluesklassiker.

    Besetzung:
    Matthias Strucken – Vibraphon
    Hans-Günther Adam – Klavier
    Walfried Böcker – Kontrabass
    André Spajic – Drums

    Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Arbeit des JazzClub wird gebeten.
    Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

    Die Gäste werden gebeten, sich in die am Eingang ausliegende Kontaktliste einzutragen, im Garten den Mindestabstand einzuhalten und ihren Mund-Nasen-Schutz nicht zu vergessen.

    Diese Veranstaltung wird vom Kulturbüro Mönchengladbach gefördert.

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  • Wasserwerkertrick – 2 unbekannte Männer erbeuten Schmuck

    Wasserwerkertrick – 2 unbekannte Männer erbeuten Schmuck

    Am Montag, 12.07.2021, gegen 16.00 Uhr, erhielt die Leitstelle der Polizei Mönchengladbach einen Notruf aus einem Mehrfamilienhaus auf der Karl-Kämpf-Allee.

    Eine Bewohnerin teilte mit, dass ihre Nachbarin, eine ältere Dame, gegen 15.30 Uhr, Opfer des sogenannten „Wasserwerkertricks“ geworden sei.

    Unter einem Vorwand, die Leitungen kontrollieren zu wollen, verschafften sich zwei unbekannte Männer Zutritt zur Wohnung der Geschädigten. Während sie die Wasserhähne im Badezimmer beaufsichtigen sollte, entwendeten die Täter Schmuck aus der Wohnung.

    Nur einer der beiden Unbekannten kann wie folgt beschrieben werden : männlich, ca. 35 Jahre, lichtes Haar, rundes Gesicht trug keine typische Berufsbekleidung

    Die unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

    Die Polizei Mönchengladbach nimmt Hinweise zur Tat unter 02161/290 entgegen. (so)

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  • Europaabgeordnete verurteilen Anti-LGBTIQ-Gesetz aufs Schärfste

    Europaabgeordnete verurteilen Anti-LGBTIQ-Gesetz aufs Schärfste

    In einer Entschließung, die am Donnerstag (08.07.) mit 459 gegen147 Stimmen bei 58 Enthaltungen angenommen wurde, bezeichnen die Abgeordneten das ungarische Gesetz als klaren Verstoß gegen die Werte, Grundsätze und Rechtsvorschriften der EU, die in der Charta der Grundrechte, den Verträgen und den Binnenmarktvorschriften der EU verankert sind.

    Das Parlament betont, „dass das Gesetz kein Einzelfall, sondern ein weiteres Beispiel dafür ist, dass der graduelle Rückbau der Grundrechte in Ungarn bewusst und vorsätzlich vorangetrieben wird“. Die Abgeordneten unterstreichen, dass organisierte staatlich geförderte LGBTIQ-Phobie und Desinformationskampagnen zu Instrumenten der politischen Zensur durch die ungarische Regierung geworden sind. Sie weisen darauf hin, dass Verletzungen der Menschenrechte von LGBTIQ-Personen Teil einer umfassenderen politischen Agenda sind, die zur Zerschlagung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, einschließlich der Medienfreiheit, führt und als systemischer Verstoß gegen die Werte der EU betrachtet werden sollte.

    Jüngste Beispiele sind unter anderem die Änderung der ungarischen Verfassung, um zu erklären, dass „die Mutter eine Frau und der Vater ein Mann ist“, und dass de facto die rechtliche Anerkennung der Geschlechtszugehörigkeit von Transgender-Personen und Intersexuellen in Ungarn verboten wurde. In diesem Zusammenhang bekräftigen die Abgeordneten ihr „unermüdliches Engagement“ für die Verteidigung der Rechte des Kindes und erklären, dass die Förderung von Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt als Leitprinzipien dienen sollte, um die Achtung des Kindeswohls sicherzustellen.

    Die Abgeordneten fordern die Kommission auf, ein beschleunigtes Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten und alle Verfahrensinstrumente des Gerichtshofs zu nutzen, wie z.B. einstweilige Maßnahmen, darunter Sanktionen bei Missachtung dieser Maßnahmen, falls nötig. Die Abgeordneten fordern die Mitgliedstaaten auf, die Angelegenheit vor den EuGH zu bringen, falls die Kommission nicht handelt, und eine Staatenbeschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einzuleiten. Darüber hinaus weist das Parlament auf eine Reihe von Punkten in Ungarn hin, bei denen der an die Rechtstaatlichkeit geknüpfte Konditionalitätsmechanismus sofort ausgelöst werden sollte, um den EU-Haushalt zu schützen, und äußert ernsthafte Bedenken, dass der ungarische Aufbau- und Resilienzplan möglicherweise nicht mit dem EU-Recht im Einklang steht.
    Es fordert außerdem den Rat und die Kommission auf, die Blockade der Antidiskriminierungsrichtlinie aufzuheben und der Initiative des Parlaments zur Einrichtung eines EU-Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte nachzukommen.
    Besorgt darüber, dass die ungarische Gesetzgebung dem russischen Gesetz von 2013 über sogenannte LGBT-Propaganda ähnelt, fordern die Abgeordneten die Kommission auf, die Finanzierung von Anti-LGBTIQ-Kampagnen in der EU in Europa weiter zu untersuchen.

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  • Regenbogenflaggen wehen in der Stadt

    Regenbogenflaggen wehen in der Stadt

    Pünktlich um 16:00 Uhr wurden heute die CSD-Flaggen vor dem Rathaus Rheydt gehisst.

    Bereits vorher waren sie in Mönchengladbach am Rathaus Abtei aufgezogen worden.
    In diesem Jahr mußten die übliche Demonstration und das Straßenfest zum Christopher Street Day pandemiebedingt ausfallen.
    Alle Details zum CSD unter https://www.csd-mg.de/

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  • Endlich wieder geführte ADFC-Touren

    Endlich wieder geführte ADFC-Touren

    Nach langer Pause bietet der ADFC Mönchengladbach e.V. wieder geführte Radtouren an:

    Am Samstag, 10. Juli 2021 startet um 11:30 Uhr am Marktplatz Rheydt eine gemütliche Tour über ca. 40 Kilometer zum Café im Nikolaus kloster.
    Am Dienstag treffen wir uns um 18 Uhr zu einer kleinen Biergartentour über 12 Kilometer an der ADFC-Geschäfstelle, Eickener Straße 72.
    Jeden Mittwoch finden wieder die wöchentliche ADFC-Sporttour statt. Auf allen Wegen geht es um 20 km/h über ca. 35 Kilometer durch Wald und Feld.
    Treffpunkt: 18 Uhr an der Fansteinraute im Borussia-Park.

    Alle Touren sind kostenfrei. Jeder ist herzlich willkommen. www.touren.adfc-mg.de

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  • Drei neue Fahrzeuge beim THW Mönchengladbach und Grevenbroich

    Drei neue Fahrzeuge beim THW Mönchengladbach und Grevenbroich

    Gülistan Yüksel: „THW muss technisch bestens ausgestattet sein“

    Mit rund 1000 neuen Fahrzeugen stärkt der Bund die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) in diesem Jahr.
    Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist zuständig für den öffentlichen Dienst und die Katastrophenhilfe (THW)

    Gülistan Yüksel; Foto: Maximilian König

    „Ich freue mich sehr, dass die haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW auch in unserer Region Verstärkung erhalten haben. So kann sich der THW-Ortsverband Mönchengladbach über zwei neue Mannschaftstransportwagen freuen. Der Ortsverband Grevenbroich erhielt ebenfalls ein neues Fahrzeug“, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. Dabei belaufen sich die Kosten für alle drei Fahrzeuge auf rund 200.000 Euro.
    Für das Fahrzeugbeschaffungsprogramm hatten die Mitglieder des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag 100 Mio. Euro zusätzlich für die Jahre 2017 bis 2023 bereitgestellt, und diese Mittel mit dem Konjunkturpaket um weitere 25 Mio. Euro aufgestockt. „Den Einsatz und das Engagement des THW können wir gar nicht genug würdigen. Wir haben uns aber vehement dafür eingesetzt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglichst gute Rahmenbedingungen und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen“, betont Yüksel.
    Mit über 80.000 ehrenamtlich Engagierten leistet das THW seit über 70 Jahren einen entscheidenden Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz. „Damit das THW seine vielfältigen und wichtigen Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz in unserem Land gut erfüllen kann, muss es auch technisch bestens ausgestattet sein. Deshalb haben wir in den vergangenen acht Jahren eine Reihe an Vorhaben auf den Weg gebracht, um das THW zu modernisieren: Wir haben in Liegenschaften, Technik und Fahrzeuge investiert, die Helfergewinnung verbessert und den Etat des THW im Bundeshaushalt allein in dieser Wahlperiode auf rund 460 Mio. Euro fast verdoppelt“, so Yüksel abschießend.

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