Autor: Redaktion

  • Junge Union verjüngt mit neuem Kreisvorstand

    Junge Union verjüngt mit neuem Kreisvorstand

    Der bisherige Vorsitzende Simon Schmitz erklärte im Vorfeld der Mitgliederversammlung am Samstag in der KFH, dass er nach sieben Jahren nicht erneut für den Kreisvorsitz kandidieren wird.

    Den Kreisvorstand der Jungen Union Mönchengladbach wolle er dadurch verjüngen und einer neuen Generation den nötigen Raum geben.
    Zahlreiche Weggefährten und Freunde von JU und CDU aus dem gesamten Niederrhein kamen, um Ihn zu verabschieden.
    Zum neuen Vorsitzenden der Jungen Union Mönchengladbach wurde Patrick Palmen gewählt, der sich bei der Wahl gegen Sandro Sommer durchsetzte.
    Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die JU Jan Dauber.
    Außerdem wurden in den Vorstand gewählt: Alexander Lodes, Alicia Scheffler, Tobias Delbeck, Anna Feron, Pascal Adamek, Miro Mehren, Dominic Gläser, Philipp Hütter, Martina Wierz, Lukas Joeckel, Altin Lahi und Maik Kaiser.

    Der neue Vorsitzende Patrick Palmen äußerte sich zum neuen Kreisvorstand: „Die Junge Union Mönchengladbach hat heute mit der Wahl des neuen Kreisvorstandes den Aufbruch in die Zukunft eingeleitet. Wir haben uns mit einem Team aus erfahrenen und gleichzeitig jungen Menschen sehr gut aufgestellt. Jetzt blicken wir gemeinsam auf die kommenden Herausforderungen, beginnend mit der Bundestagswahl im September, bei der wir Günter Krings bestmöglich unterstützen wollen.“

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  • Zeugensuche nach Verkehrsunfall und anschließender Unfallflucht

    Zeugensuche nach Verkehrsunfall und anschließender Unfallflucht

    Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu einem Unfall machen können, der sich am vergangenen Mittwoch, 30.06.2021, ereignet hat.

    Eine 54-Jährige Frau war nach eigener Aussage gegen 13:30 mit einem E-Bike auf der Odenkirchener Straße in Richtung Rheydt Innenstadt unterwegs.
    Als sie auf dem Radweg auf Höhe der Sparkasse fuhr, öffnete sich plötzlich die Fahrertür eines am rechten Fahrbahnrand geparkten Autos.
    Die Frau konnte daraufhin nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Auto.
    Durch den anschließenden Sturz zog sie sich Prellungen zu.

    Der betroffene Fahrer des Autos kümmerte sich danach um die E-Bikerin und bot ihr Hilfe an.
    Das lehnte diese allerdings ab und bat nur darum, gegenseitig Daten auszutauschen um die entstandenen Schäden am E-Bike zu regulieren. Daraufhin gab der Mann ihr die gewünschten Informationen.

    Im Nachgang stellte sich aber heraus, dass die genannten Daten des Mannes nicht korrekt waren.

    Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder andere sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-29-0 bei der Polizei zu melden. (jl)

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  • Niederländischer Bestsellerautor eröffnet Literarischen Sommer 2021 – Arnon Grünberg zu Gast in der Rheydter Bibliothek!

    Niederländischer Bestsellerautor eröffnet Literarischen Sommer 2021 – Arnon Grünberg zu Gast in der Rheydter Bibliothek!

    Das renommierte deutsch-niederländisch-belgische Literaturfestival „Literarischer Sommer“ findet in diesem Jahr bereits zum 22. Mal in den Sommermonaten Juli bis September statt. Die Stadtbibliothek Mönchengladbach beteiligt sich mit vier Veranstaltungen an dem Festivalprogramm des Literatursommers.

    Den Auftakt der Mönchengladbacher Veranstaltungen macht am Dienstag, 6. Juli um 19.30 Uhr in der Rheydter Stadtteilbibliothek der bekannte niederländische und mehrfach ausgezeichnete Bestsellerautor Arnon Grünberg. Lesen wird er aus seinem aktuellen Roman „Besetzte Gebiete“. Hierin erzählt er meisterhaft die Geschichte des Amsterdamer Psychiaters Otto Kadoke, der nach einem spektakulären MeToo-Skandal seinen Job verloren hat und zusammen mit seinem pflegebedürftigen Vater ins Westjordanland zu seiner Geliebten Anat übersiedelt. Humorvoll schildert er die tragisch-komische Liebesgeschichte des Antihelden Kadoke mit der überzeugten Zionistin Anat. Grünbergs scharfem Blick entgeht kein noch so kleines Detail absurder und grotesker Situationen. Ein satirisches Meisterwerk!

    Die Lesung wird auch als Live Stream unter http:/www.gladbach.live/lesung/ zu hören sein. Stavroula Fourtouna und Roman Poryadin begleiten die Veranstaltung als Gebärdendolmetscher*innen.

    Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, wohnt in New York, Amsterdam und Berlin. Seine Bücher wurden mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2002 erhielt er den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten schreibt Arnon Grünberg für internationale Zeitungen und Magazine. 2016 hielt er die Eröffnungsrede auf der Frankfurter Buchmesse zum Gastlandauftritt der Niederlande und Flandern. Sein Werk erscheint in 27 Sprachen, „Besetzte Gebiete“ ist sein fünfzehnter Roman.

    Die Lesung mit Arnon Grünberg bildet den Auftakt zu dem grenzüberschreitenden Literaturfestival, das in diesem Jahr bereits zum 22. Mal zwischen Rhein und Maas stattfindet. Beteiligt sind als Ausrichter auch in 2021 die deutsch / niederländischen Grenzstädte Aachen (D), Amsterdam (NL), Bedburg-Hau (D), Düren (D), Düsseldorf (D), Eijsden (NL), Heerlen (NL), Kerkrade (NL), Köln (D), Korschenbroich (D), Krefeld (D), Margraten (NL), Mönchengladbach (D), Neuss (D), Rommerskirchen (D), Vaals (NL), Valkenburg (NL), Venlo (NL), Willich (D) und das belgische Genk.

    Ab Juli werden deutsche und niederländische Autoren in Bibliotheken und Kultureinrichtungen, aber auch in Museen oder Restaurants aus ihren aktuellen Neuerscheinungen lesen – und das gleich in 20 Städten bei über 50 Veranstaltungen.

    In Mönchengladbach finden ab dem 6. Juli vier Lesungen in den Stadtbibliotheken Mönchengladbach und Rheydt statt.

    Der Eintritt zu den Veranstaltungen beträgt 10 EUR (ermäßigt 8 EUR). Eine Online-Reservierung ist erforderlich. Es gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.   Das vollständige Programm mit allen aktuellen Veranstaltungsorten und Informationen kann online unter www.literarischer-sommer.eu und www.stadtbibliothek-mg.de eingesehen werden.

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  • Den FriedWald Niederkrüchten bei einer Waldführung erleben

    Den FriedWald Niederkrüchten bei einer Waldführung erleben

    Was ist das Besondere am FriedWald Niederkrüchten? Antworten auf diese Frage geben FriedWald-Försterinnen und -Förster bei einer kostenlosen Waldführung am 10. Juli 2021 um 14 Uhr. 

    Bei dem gemeinsamen Spaziergang durch den Bestattungswald erklären sie das Konzept der Bestattung in der Natur – von Grabarten und Kosten über die Auswahl des passenden Baumes bis hin zur Gestaltung von Beisetzungen.

    Gleichzeitig gibt es bei der etwa einstündigen Tour Gelegenheit, Fragen zu FriedWald zu stellen und die Schönheiten des Waldes zu entdecken.
    Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz, Navigationspunkt ist der Kreisverkehr der Roermonder Straße an der A52 (von dort ist der FriedWald ausgeschildert), 41372 Niederkrüchten.

    Da die Zahl der Teilnehmenden für die Waldführung begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter www.friedwald.de/niederkruechten oder 06155 848-100 erforderlich.

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  • Hans-Willi Körfges MdL: „Der Neustart in der Wohnungspolitik braucht einen Politikwechsel“

    Hans-Willi Körfges MdL: „Der Neustart in der Wohnungspolitik braucht einen Politikwechsel“

    In Nordrhein-Westfalen leben rund 10,5 Millionen Menschen zur Miete. Doch gleichzeitig herrscht in NRW akute Wohnungsnot. So fehlen bis zum Jahr 2040 bei uns rund eine Million Wohnungen.

    Hinzu kommt: Zwischen 2000 und 2019 hat sich der Bestand an mietpreisgebundenen Wohnungen in NRW nahezu halbiert. „Drei Zimmer, Küche, Diele, Bad – das können sich in NRW immer weniger leisten“, so der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen Hans-Willi Körfges.

    Deshalb fordern die Sozialdemokraten in dieser Sitzungswoche des Landtags eine Offensive für starken und bezahlbaren Wohnungsbau, um deutlich mehr mietpreisgebundener Wohnraum zu schaffen. „In NRW schrumpft der Wohnraum, den Normalverdienende bezahlen können. Die Mieten steigen zum Teil rasanter als die realen Einkommenszuwächse“, sagt Körfges. Das habe gravierende soziale Folgen und führe zu einer finanziellen Überlastung von Haushalten mit geringen Einkommen wie Single-Haushalten, älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen, Geringverdienern, Alleinerziehenden und Familien mit mehreren Kindern. Als überlastet gilt dabei, wer mehr als 30 Prozent seines verfügbaren Haushaltseinkommens für die Miete aufwenden muss. Und davon sind in NRW immer mehr Menschen betroffen. In Mönchengladbach trifft das einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zufolge auf 56,83 Prozent der Miethaushalte zu. 

    Körfges: „Das Geld der Leute wird durch die Mieten geradezu aufgefressen.“ Aber selbst wenn alle Miethaushalte auf Wohnungen mit angemessener Größe und Preis verteilt werden würden, würden in NRW immer noch eine viel zu hohe Zahl an Wohnungen fehlen. In Mönchengladbach sind das allein 12.754.

    „Wir brauchen in NRW 100.000 neue Wohnungen pro Jahr, um den bestehenden Bedarf zu decken“, fordert deshalb Körfges. Sonst verschärfe sich nicht nur die Wohnungsnot, sondern dann verfestige sich in unserem Land auch die soziale Ungleichheit. So habe sich Anzahl der wohnungslos gemeldeten Personen in den vergangenen fünf Jahren laut Sozialbericht der Landesregierung mehr als verdoppelt. 

    Körfges: „Wir reden hier über 44.434 Menschen in NRW – 20 Prozent davon unter 18 Jahre, etwa 30 Prozent zwischen 18 und 30 Jahren. Das können wir nicht hinnehmen.“ Deshalb müsse auch der Mieterschutz wieder Vorrang genießen in der Wohnungspolitik der Landesregierung. Hier hat das Land aber mit einem Kahlschlag dafür gesorgt, dass nur noch in 18 von 396 Kommunen die Mieterinnen und Mieter vor überzogenen Preissteigerungen geschützt werden können. „Nordrhein-Westfalen muss wieder Mieterland Nummer eins werden. Wir stehen an der Seite der Mieterinnen und Mieter in unserem Land“, erklärt Körfges abschließend. 

    Mit der Offensive für einen Neustart in der Wohnungspolitik will die SPD-Landtagsfraktion auch den Hauptpreistreiber in den Griff bekommen: den Baulandpreis, der nach Angaben des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zwischen 2000 und 2019 bundesweit im Durchschnitt um 84 Prozent gestiegen ist. Um Bodenspekulationen zu verhindern, sollen Kommunen auf Vorschlag der SPD eine Grundsteuer C erheben dürfen. „Bodenpolitik muss wieder gemeinwohlorientiert sein“ bekräftigt XY diese Forderung. „Dazu müssen Kommunen aktive Akteure auf dem Wohnungsmarkt sein können. Für einen Neustart in der Wohnungspolitik braucht es deshalb dringend einen Politikwechsel.“ 

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  • Frischer Wind für die SPD Rheydt / Odenkirchen

    Frischer Wind für die SPD Rheydt / Odenkirchen

    Gestern (01.07.2021) wählte der SPD Ortsverein Rheydt / Odenkirchen auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand, der für die kommenden zwei Jahre die Geschäfte des größten Ortsvereines der Mönchengladbacher SPD leitet.

    Von den Mitgliedern wurde Ratsherr Tonda Löffler mit 100 % der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt.
    „Mir ist wichtig, dass wir als Ortsverein mehr Präsenz im Bezirk Süd zeigen, sowohl in Rheydt als auch in Odenkirchen. Für die Sorgen der Menschen müssen wir Zuhörer und Problemlöser sein. Wir machen nicht nur Parteiverwaltung vor Ort“, so Löffler in seiner Vorstellungsrede.
    Der 23-jährige betonte, dass seine Partei sich nicht auf dem Ergebnis der zurückliegenden Kommunalwahl ausruhen kann und benannte u.a. Herausforderungen wie die Gestaltung des Wandels der Rheydter City.
    Neben mehr Präsenzveranstaltungen im Bezirk soll auch die Mitgliederbetreuung ausgebaut werden.

    Als Stellvertreterinnen für den Ortsvereinsvorsitz wurden die Ratsfrau Ute Hermanns und Dieter Wahlen gewählt.
    Beide stellten klar, dass es durch die letzten Monate erfolgreiche Vorstandsarbeit gelungen ist, den Anliegen des Ortsvereins sowohl im SPD-Unterbezirk als auch in der Kommunalpolitik Gehör zu verschaffen.
    Bis zur Wahl wurde der Ortsverein kommissarisch gemeinsam von Ute Hermanns und Tonda Löffler geführt.
    Ratsfrau Monika Schuster wurde zur Bildungsbeauftragten und Alexander Moll zum Kassierer des Ortsvereines gewählt. Sechs Beisitzerinnen komplementieren den Vorstand: Verena Conconi-Schuetz, Hans-Gerd Dückers, Udo Hartings, Ratsherr Jürgen Hermanns, Christian Kamphausen sowie Ratsfrau Nicole Wilms.
    Geleitet wurde die Versammlung im Turnerheim Rheydt durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Janann Safi, der die anwesenden Mitglieder in der Zählpause über aktuelle kommunalpolitische Themen, wie die Bauvorhaben zum neuen Rathaus und Rheydt Hbf, informierte.

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  • Partei „dieBasis“ startet ohne Programm in den Wahlkampf – sie setzt auf „Schwarmintelligenz“

    Partei „dieBasis“ startet ohne Programm in den Wahlkampf – sie setzt auf „Schwarmintelligenz“

    Der Mönchengladbacher Stadtverband der Basisdemokratischen Partei Deutschland (kurz: dieBasis) läutet mit einer Homepage und facebook-Präsenz seine Wahlkampagne in Mönchengladbach ein. Parteimitglieder verteilen Flyer an Haushalte in der Stadt, die über die politischen Ziele der Partei informieren.

    Gegründet im Juli 2020, ist dieBasis eine junge und freiheitlich-demokratische Partei. Sie ist dem Grundgesetz, der Selbstbestimmung und der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet und getragen von der Überzeugung, dass der politische Wille der Bürgerinnen und Bürger endlich unmittelbar und kontinuierlich in den Parlamenten zum Ausdruck gebracht werden muss.
    Mona Aranea ist Direktkandidatin der Basis im Wahlkreis Mönchengladbach für die kommende Bundestagswahl. Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes wählte die promovierte Soziologin (34 Jahre) Ende Mai außerdem zur neuen Vorsitzenden. Sie ist Bürgervertreterin in der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost und war Mitte April von den Grünen zur Basis gewechselt.
    Auf den bisherigen sonntäglichen Demonstrationen auf dem Rheydter Marktplatz spricht sie u.a. über vermeintliche staatliche Willkür während der aktuellen Pandemie und begründet damit ihre Gegnerschaft zu den Corona-Regeln.

    Basisdemokratische Partei Deutschland – stellt sich vor:

    dieBasis ist eine Partei im Aufbau, deren politische Grundsätze und Themen noch im Entstehen begriffen sind. Wichtig ist jedoch: sie hat sich die Struktur der vier Säulen gegeben, auf denen ihre Politik fußt und sich basisdemokratisch entwickelt.
    Diese Säulen heißen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz: Die Freiheitsrechte schützen uns und garantieren Vielfalt. Sie sind die wichtigsten Grundrechte und können nur erhalten werden, wenn Macht transparent gemacht und begrenzt wird. Hierzu ist Achtsamkeit nötig – im politischen Geschehen wie auch im Umgang mit sich selbst und mit Anderen. Auf dieser Grundlage baut dieBasis auf die Schwarmintelligenz, das heißt, auf die Intelligenz der Vielen, die im freien und achtsamen Zusammenwirken die menschlichsten und nachhaltigsten Lösungen findet. Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz: dieBasis, Landesverband Nordrhein-Westfalen vereinigt Menschen, die sich für eine Erneuerung in der Politik und der Gesellschaft einsetzen.

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  • NEW-Musiksommer startet am Sonntag, 11. Juli

    NEW-Musiksommer startet am Sonntag, 11. Juli

    Nach einem Jahr Pause ist er zurück: Vom 11. Juli bis zum 29. August findet der NEW-Musiksommer wieder statt. Die Termine sind immer sonntags im Bunten Garten in Mönchengladbach und in der Galerie im Park in Viersen. Bei den insgesamt acht Konzerten ist jede Stilrichtung vertreten: Soul, Rock, Pop, Jazz, Chansons und „Kölsche Tön“.
    Alle Veranstaltungen sind für die Besucher kostenlos. Wie jedes Jahr bietet die NEW verschiedenen Vereinen und Institutionen aus der Region die Möglichkeit, ihre sozialen und karitativen Projekte auf der Bühne vorzustellen und die Besucher um Spenden zu bitten.
    Die folgende Übersicht zeigt, auf welche Bands sich die Besucherinnen und Besucher freuen dürfen.

    Stationen und Programm
    Mönchengladbach, Bunter Garten (11:00 bis 13:00 Uhr)

    • So., 11. Juli, Sound and Spirit
    • So., 18. Juli, Timo Tiggeler und Tobisa Janssen
    • So., 25. Juli, Rob Collins, Paddy Boy und Helmut Krumminga
    • So., 01. August, Blackadder & Crawford
    • So., 08. August, Delta Mouse
    • So., 15. August, Obergärig

    Viersen, Galerie im Park (von 11:00 bis 13:00 Uhr)
    • So., 22. August, Acoustic Delite
    • So., 29. August, Vierscher Ratpack

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  • Landtagswahl 2022: Zingsheim-Zobel und Wirtz treten für die Grünen an

    Landtagswahl 2022: Zingsheim-Zobel und Wirtz treten für die Grünen an

    Bei den Mönchengladbacher Grünen laufen die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf 2022 an. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 26. Juni wählten die Mitglieder des Kreisverbandes ihre Bewerber*innen um die Direktkandidatur für die Landtagswahlbezirke Mönchengladbach Süd und Nord.

    Lena Zingsheim-Zobel, Sonderpädagogin und Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion in Mönchengladbach wurde für den Landtagswahlbezirk I (Mönchengladbach-Süd) nominiert und erhielt ein einstimmiges Votum für die Landtagswahl 2022. Für die 28-jährige steht die Veränderung des jetzigen Bildungssystems im Vordergrund. Dazu müsste Schule weiter gedacht werden. Das habe die Situation aufgrund der Corona-Pandemie einmal mehr deutlich gemacht: „Wir wissen nicht erst seit gut einem Jahr, dass die Lehrpläne zu voll, die Strukturen nicht mehr zeitgemäß und die Schulrealität an der Lebensrealität vorbei geht.“ So Zingsheim-Zobel.

    Martin Wirtz tritt für den Landtagswahlbezirk II (Mönchengladbach-Nord) an. Der 37-jährige vertritt die Grünen in der Bezirksvertretung Mönchengladbach West. Wichtig sind ihm die Themen Inklusion, Queerpolitik und der Natur- und Artenschutz. Als Leiter des Arbeitskreises Vielfalt kümmert er sich innerhalb der Partei mit um die Interessen und Anliegen der LGBTQ+ Community und der Migrant*innen. „Wir müssen die sozialen und die ökologischen Themen noch viel stärker miteinander verknüpfen. Das ermöglicht uns die Chance, unser gesellschaftliches Zusammenleben nachhaltig und gerecht zu gestalten“, sagt Wirtz.

    Mit einem Votum für einen mittleren Listenplatz stattete die Mitgliederversammlung Marion Manske aus. „Zukunft wird aus Mut gemacht, dies ist mein Motto. Meine Themen sind Schule/Bildung, Teilhabe und Inklusion. Es ist wichtig und erforderlich, diese Themen mit konkreten Konzepten zukunftsfähig zu machen und den Mut zu haben, die hierfür erforderlichen Entscheidungen zu treffen“, meint Manske.

    Kathrin Henneberger stellte den Mitgliedern die Bundestagswahlkampagne unter dem Motto: „Bereit, weil Ihr es seid.“ vor. „In dieser Bundestagswahl geht es zentral um Klimaschutz. Damit wir nicht weiter unkontrolliert in die Klimakatastrophe rasen, muss der nächste Bundestag effektive Maßnahmen beschließen. An meinen Wahlkreis Mönchengladbach grenzt der Braunkohletagebau Garzweiler, der endlich stillgelegt werden muss,“ stellt Henneberger fest.

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  • Tiergarten Mönchengladbach – Halbjahreskarten ab sofort erhältlich

    Tiergarten Mönchengladbach – Halbjahreskarten ab sofort erhältlich

    Passend zur anstehenden Ferienzeit bietet der Tiergarten auch in diesem Jahr wieder Halbjahreskarten an.

    „Diese Karten sind genau das Richtige für Familien, die bislang keine Jahreskarte erworben haben. Möglicherweise auch wegen der Coronasituation. Doch nun ist ein Zoobesuch ja wieder spontan möglich ohne vorherige Reservierung“, so Dr. Katrin Ernst, Leiterin des Tiergartens: Die Halbjahreskarten kosten 30 Euro für ein Elternpaar und dessen Kinder oder für ein Großelternpaar samt Enkel. Die Karte ist nicht übertragbar von Eltern auf Großeltern oder umgekehrt.

    Aktuell gelten für den Zoobesuch folgende Regeln: Besucher*innen müssen keine Kontaktdaten mehr hinterlegen und sich nicht vorher anmelden (mit Ausnahme von Gruppen). Maskenpflicht gilt am Haupteingang, auf den Toiletten und im Bereich der Cafeteria. Darüber hinaus müssen Besucher‘*innen auf Abstand und Hygiene achten. Tierhäuser bleiben weiterhin geschlossen und es finden keine kommentierten Fütterungen statt. 

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  • Rollstuhlfahrer wird Opfer eines schweren Raubes

    Rollstuhlfahrer wird Opfer eines schweren Raubes

    Ein auf den Rollstuhl angewiesener 52-jähriger Mann aus Mönchengladbach ist am Mittwoch (30. Juni), gegen 19:10 Uhr auf der Dahlener Straße etwa im Bereich der Eisenbahnstraße Opfer eines schweren Raubes geworden.

    Der Geschädigte gibt an, von zwei jungen Männern nach einem Feuerzeug gefragt worden zu sein.
    Er sei dann unvermittelt mit einem Messer bedroht worden und man habe ihm das Mobiltelefon geraubt.
    Die Täter seien nach der Tat weggerannt. Es soll sich um zwei junge Männer etwa im Alter zwischen 16 und 18 Jahren handeln.

    Vom Aussehen soll es sich um Westeuropäer handeln. Beide seien mit hellen Joggingshosen und schwarzen bzw. grauen T-Shirts bekleidet gewesen.

    Die Polizei Mönchengladbach sucht Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können.
    Hinweise bitte an: 02161-29-0. (wr)

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  • Patrick Stock als neuer Vorsitzender des DGB Mönchengladbach gewählt

    Patrick Stock als neuer Vorsitzender des DGB Mönchengladbach gewählt

    Auf der konstituierenden Sitzung des DGB Mönchengladbach wurden die Weichen für weitere vier Jahre gestellt. Die Vertreterinnen und Vertreter der unter dem DGB zusammengeschlossenen acht Mitgliedsgewerkschaften wählten einstimmig den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter. Neuer DGB-Stadtverbandsvorsitzender ist Patrick Stock (ver.di). Als stellvertretender Vorsitzender wurde Wolfgang Jäckle (IG BAU) gewählt.

    Des Weiteren besteht der Vorstand aus: Caroline Jeschonek (IG BAU), Ahmet Özkan (IG Metall) und Ruth Reinartz (GEW).

    Patrick Stock umriss die inhaltlichen Schwerpunkte des DGB für die nächsten vier Jahre: „Wir werden uns in Mönchengladbach für faire Arbeitsbedingungen und gute Löhne einsetzen. Bei den lokalen Bundes- und Landtagsabgeordneten und der Kommunalpolitik werden wir uns für die Verbesserung der Verkehrs- und Infrastruktur und die Bekämpfung von Armut stark machen“.

    „Der aktuelle Vorstand bedankt sich ausdrücklich beim scheidenden Vorsitzenden Emrah Bektas für seine aktive und bürgernahe Arbeit. Es sind große Fußstapfen in die ich trete, und ich bedanke mich auch bei den Vorstandsmitgliedern des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach für ihr Vertrauen. Als ausgebildeter Gärtnergehilfe fühle ihr mich besonders den Arbeiter*innen in Mönchengladbach verbunden. Deshalb wird der Stadtverband auch weiterhin das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit unterstützen. Menschenwürdiges und bezahlbares Wohnen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die LKW-Fahrer der Mönchengladbacher Logistikzentren werden die zentralen Themen des DGB-Stadtverbandes bleiben. Dazu und auch zu weiteren sozialen Themen werde ich die Zusammenarbeit mit den lokalen Parteien und Sozialverbänden suchen, “ erklärte Stock.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist der Übergang von Schule und Beruf. In der Corona-Pandemie ist die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber in Mönchengladbach noch stärker zurückgegangen, als die Zahl der Ausbildungsplätze. Das liegt aus Sicht des DGB an den mangelnden Möglichkeiten der direkten Ansprache im Rahmen der Berufsorientierung unter Corona in den Schulen. Hier will der DGB mit Bündnispartnern in Mönchengladbach verstärkt Aktivitäten entwickeln.

    Aktuell steht die Bundestagswahl beim DGB im Mittelpunkt. Unter dem Motto “Echt gerecht“ hat der DGB Forderungen zur Bundestagswahl aufgestellt:

    ·         Ein umfangreiches Investitionsprogramm von mindestens 45 Milliarden Euro pro Jahr für zehn Jahre, um Wirtschaft und Gesellschaft zu stabilisieren und akute Transformationsprozesse zu unterstützen

    ·         Übernahme der kommunalen Altschulden durch Bund und Länder

    ·         Bau von mindestens 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr

    ·         Weiteres Aussetzen der Schuldenbremse, dauerhafte Ausnahme für Investitionen

    ·         Verlängerung der Tilgungspläne für Corona-Schulden

    ·         Ein gerechteres Steuersystem mit Mehreinnahmen durch Erbschafts-, Vermögens- und andere Steuern „Wir wollen die Menschen in Mönchengladbach motivieren sich einzumischen, diese Demokratie mitzugestalten und unsere Forderungen zu unterstützen‘‘, so Stock abschließend.

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  • Eröffnung mit Freddy Mercury und Carmen

    Eröffnung mit Freddy Mercury und Carmen

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach startet musikalisch und leidenschaftlich in die neue Spielzeit 2021/22.

    Kurz vor den Theaterferien hat Generalintendant Michael Grosse gemeinsam mit seinem künstlerischen Leitungsteam den neuen Spielplan für 2021/22 vorgestellt.
    Auch die kommende Spielzeit steht noch unter dem Einfluss der Corona-Pandemie: „Bis Ende Dezember gehen wir mit Corona-konformen Formaten an den Start und einem Sitzplatzangebot von 50 Prozent, das sind zwischen 300 und 350 Plätze“, so Grosse.
    Danach wolle man allmählich wieder zum normalen Spielbetrieb zurückkehren und auch Produktionen zeigen, die vor Beginn der Coronakrise entstanden sind und entsprechend ohne Abstandsregeln und andere Hygienekonzepte für die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne erarbeitet worden waren.
    Große Oper mit voll besetztem Orchester und Opernchor eben, oder Schauspiele, bei denen es viel Körperkontakt gibt.

    In das traditionelle Abosystem kann das Theater erst wieder Ende Januar 2022 einsteigen, Abonnentinnen und Abonnenten haben aber auch vorher schon die Möglichkeit, Vorstellungen zu Abo-Bedingungen zu besuchen.
    In Krefeld eröffnet das Schauspiel am 4. September mit der Uraufführung eines Songdramas von Frank Matthus und Jochen Kilian: „Queen’s Last Night“ ist eine Hommage an die britischen Kultband Queen mit ihrem außergewöhnlichen Leadsänger Freddy Mercury.
    „Auf der Bühne steht aber keine Rockband, sondern ein Flügel“, verrät Schauspieldirektor Matthias Gehrt.

    Man versuche nicht, den Bombast von Queen nachzuempfinden, sondern nähere sich anders.
    „Für die Schauspielerinnen und Schauspieler wird das eine sehr feinsinnige, äußerst komplizierte musikalische Reise“, so Gehrt.
    Das Musiktheater unter der Leitung von Operndirektor Andreas Wendholz läutet die neue Spielzeit in Mönchengladbach am 10. September mit einer konzertanten Aufführung von Bizets Oper „Carmen“ ein. In der Titelrolle ist Eva Maria Günschmann zu erleben. Für seine Inszenierung hat Regisseur Kobie van Rensburg (u.a. „Die Zauberflöte“) mit vier Tänzerinnen und Tänzern der Ballettcompagnie Videoeinspielungen kreiert, die die Handlung der Oper untermalen. „Ab Januar denken wir wieder groß“, beschreibt Andreas Wendholz die Pläne seiner Sparte, dann auch wieder große Werke wie „Rusalka“ zu spielen.
    Die Oper von Dvorak in der Regie von Ansgar Weigner hatte es vor dem ersten Lockdown im März 2020 zwar noch
    auf die Bühne geschafft, konnte aber nur als „Geisterpremiere“ ohne Zuschauer online übertragen werden.

    Ballettdirektor und Chefchoreograf Robert North musste mit seinem Ensemble während der Coronakrise sogar in andere Räumlichkeiten umziehen, weil der Ballettsaal im Theater für das tägliche Training und die Proben nicht Corona-tauglich ist. Er hat die Chance genutzt und seinen Tänzern kreative Choreografie-Aufgaben gegeben und ihnen Raum für Filmprojekte gelassen.
    So sind beispielswiese die Ballettabende „Alles neu“ und „Während wir warten“ entstanden, in denen neben seinen eigenen Choreografien auch die einiger Mitglieder der Ballettcompagnie zu sehen sind. Das Ballett ist in der Spielzeit 2021/22 zum ersten Mal am 19. September mit „Während wir warten“ in Mönchengladbach zu sehen.

    Das neue Spielzeitheft ist ab sofort kostenlos als Download auf der Theater-Website oder an der Theaterkasse erhältlich. Der Vorverkauf zunächst für alle Vorstellungen bis einschließlich Januar 2022 beginnt am 16. August.
    Wer Fragen zu seinem Abonnement hat, kann sich über die Abo-Hotline 0800/0801808 informieren, die auch während der Sommerpause des Theaters erreichbar ist.
    Wem das Warten auf den Einstieg in das reguläre Abosystem im Januar zu lange dauert, sollte nach dem neuen Genießer-Arrangement Ausschau halten, das ab September angeboten wird und drei Vorstellungen sowie nach Wunsch auch Kulinarisches beinhaltet.

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  • Der Bundesrat gibt grünes Licht für die Pflegereform – Caritas lehnt allgemeinverbindlichen Tarifvertrag ab

    Der Bundesrat gibt grünes Licht für die Pflegereform – Caritas lehnt allgemeinverbindlichen Tarifvertrag ab

    Von September 2022 an sollen nur noch solche Einrichtungen mit der Pflegekasse abrechnen können, die Tariflöhne, Vergütungen nach dem kirchlichen Arbeitsrecht oder Löhne mindestens in gleicher Höhe bezahlen.

    Nur etwa 600.000 Millionen Pflegekräfte von ca. 1,2 Millionen werden bisher nach Tarif bezahlt.

    Heimbewohner erhalten künftig einen Zuschuss zu dem Eigenanteil, den sie für ihre Pflegekosten zahlen müssen.
    Der Zuschuss steigt von fünf Prozent im ersten Jahr auf 70 Prozent ab dem vierten Jahr.
    In der ambulanten Pflege werden die Sachleistungs-Beträge für die Versorgung durch Pflegedienste um fünf Prozent erhöht.
    Das Pflegegeld für die Betreuung durch Angehörige steigt nicht.

    Die Pflegeversicherung erhält jährlich einen Bundeszuschuss von einer Milliarde Euro. Weitere 400 Millionen Euro an Einnahmen soll eine Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkt bringen.

    Die Gesetzesänderungen waren im Bundestag gegen die Stimmen der Opposition beschlossen worden.
    Sozial- und Fachverbände übten heftige Kritik.

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  • Polizeieinsatz am Kapuzinerplatz – Mann mit Messer pöbelte Passanten an

    Polizeieinsatz am Kapuzinerplatz – Mann mit Messer pöbelte Passanten an

    Am Montag, 28. Juni 2021, ist es im Bereich Kapuzinerplatz / Alter Markt zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen, nachdem mehrere Zeugen um 10:53 Uhr einen Mann gemeldet hatten, der „Passanten „“anpöbele“ und ein Messer in der Hand halte.

    Der Mann wurde vor Ort gestellt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

    Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Auslöser der Situation ein Beziehungsstreit, im Zuge dessen er auch ein Messer in die Hand nahm. Danach hielt er sich wohl auf dem Platz auf und „pöbelte Passanten mit dem Messer in der Hand an“.

    Der 41-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Beamten fanden das Messer bei einer anschließenden Durchsuchung in einer seiner Taschen.

    Der Sachverhalt ist noch Bestandteil der Ermittlungen. Den ersten Schilderungen zufolge kam es nicht zu einem direkten Angriff des 41-Jährigen auf einen Menschen. Durch ihn wurde, soweit bislang bekannt, keine Person verletzt.

    Der augenscheinlich alkoholisierte und verwirrt wirkende 41-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Aufgrund der Hinweise zu psychischen Erkrankungen wurden am Dienstagmorgen Amtsarzt und Ordnungsamt hinzu gezogen. Der 41-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

    Es liegen keinerlei Hinweise auf einen politischen Hintergrund vor. Die Ermittler bitten Zeugen, die vor Ort noch nicht namentlich erfasst wurden, sich bei der Polizei zu melden.

    Derzeit wird ein Strafverfahren wegen Bedrohung gegen ihn geführt. (cw)

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  • SPD MG begrüßt Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße

    SPD MG begrüßt Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße

    Die SPD Mönchengladbach begrüßt den Vorstoß des Oberbürgermeisters und den Anwohnern der Lettow-Vorbeck-Straße in der kommenden Ratssitzung eine Umbenennung der Straße in „Am Rosengarten“ vorzunehmen. So hieß die Straße vor der Umbenennung im Jahr 1935.

    „Vor dem Hintergrund der seit Jahren andauernden Debatte und der offiziellen Anerkennung als Völkermord an den Herero und Nama ist das ein richtiger Schritt. Dadurch wird endlich mit der Ehrung einer Person Schluss gemacht, die eng mit den antidemokratischen und rassistischen Verbrechen der deutschen Kolonialgeschichte verbunden sind.“, so SPD-Vorsitzende Gülistan Yüksel.

    Die offizielle Anerkennung als Völkermord hat die Diskussion um die Lettow-Vorbeck-Straße und den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit in Mönchengladbach erneut entfacht.
    General Paul Emil von Lettow-Vorbeck war maßgeblich an diesem Genozid beteiligt. Die SPD Mönchengladbach fordert bereits seit geraumer Zeit eine Umbenennung.
    Mönchengladbach gehört zu den wenigen Städten, die die Lettow-Vorbeck-Straße noch nicht umbenannt hat.

    Der Kulturausschuss hat im Dezember die Einrichtung einer Historiker:innen-Kommission zur Überprüfung der städtischen Straßen- und Platzbenennungen auf den Weg gebracht. Dabei sollen alle Straßennamen wissenschaftlich betrachtet werden und belastete Straßennamen identifiziert werden.

    „Dieser Prozess ist wichtig und soll weitergehen, im Fall der Lettow-Vorbeck-Straße ist die Sache aber spätestens mit der Anerkennung als Völkermord eindeutig. Dabei geht es nicht um die reine Umbenennung, sondern grundsätzlich um die Frage, an wen wir in unserer Stadt in welcher Form erinnern wollen. Ein Völkermörder verdient kein Andenken in unserer Stadt. Die Opfer des Kolonialismus tun es. Problematisch sind für uns Straßen, deren Namensgeber maßgeblich mit Kolonialismus, Nationalsozialismus oder Antisemitismus in Verbindung gebracht werden. Wir wollen einen Beitrag zu Aufarbeitung dieser Geschichte leisten.“, erklärt Josephine Gauselmann, Vorsitzende des Kulturausschusses und stellvertretende Vorsitzende der SPD MG.

    Die SPD Mönchengladbach unterstützt demnach eine aktive Erinnerungskultur in der Stadt, die auch den Opfern der Gräueltaten Rechnung tragen soll. Hierbei sollen Elemente einer Erinnerungskultur, wie QR-Codes oder Hinweistafeln zum Einsatz kommen.
    Von der Historiker:innen-Kommission erhofft sich die SPD Mönchengladbach eine wissenschaftliche Einschätzung für eine sachliche Diskussion und Umsetzungsmöglichkeiten für aktive Erinnerungskultur im lokalen Raum.

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  • Pflege der Blumenwiesen in Mönchengladbach

    Pflege der Blumenwiesen in Mönchengladbach

    Seit März präsentieren Mönchengladbachs Straßenränder eine bunte Blütenvielfalt – Angefangen mit Narzissen und Krokussen über Tulpen bis hin zur aktuellen Margeritenblüte.

    Um diesen farbenfrohen Blütenwechsel bis in den Herbst zu erhalten, schneiden Experten die Flächen Anfang Juli zurück.

    Das Mähen zum Ende der Margeritenblüte hat gleich mehrere positive Effekte:
    Das Wachstum der Gräser wird minimiert und die vielen anderen Blumenarten, die im Moment noch unter den Margeriten liegen, erhalten mehr Licht und können besser wachsen.

    “So erreichen wir, dass sich der Farb- und Blütenwechsel an Mönchengladbachs Straßenrändern im Wechsel mit den Jahreszeiten fortsetzt. Lassen Sie sich überraschen, was in diesem Jahr noch alles blüht”, kündigt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung, an. Sogar eine zweite Margeritenblüte sei möglich.

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  • Lebensgefährlich verletzter Mann auf Feldweg gefunden – Mordkommission ermittelt

    Lebensgefährlich verletzter Mann auf Feldweg gefunden – Mordkommission ermittelt

    In der Nacht zu Sonntag meldeten Zeugen bei der Polizei Mönchengladbach, dass auf einem Feldweg in Wickrath ein blutüberströmter Mann liege. Eine Mordkommission ermittelt.

    Es war gegen 3.30 Uhr am 27. Juni 2021, als der Anruf der Zeugen bei der Leitstelle der Polizei Mönchengladbach einging. Polizisten eilten umgehend zu dem gemeldeten Ort, dem Karl-Arnz-Weg, weitere Beamtinnen und Beamte gingen gleichzeitig in die Fahndung.

    Vor Ort bestätigten sich die Angaben der Zeugen. Der Mann war augenscheinlich schwer verletzt und nicht ansprechbar. Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er derzeit intensivmedizinisch behandelt wird. Es besteht Lebensgefahr. Die sofortige Fahndung verlief negativ.

    Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und die Ermittler davon aus, dass dem Mann die lebensgefährlichen Verletzungen durch starke, stumpfe Gewalteinwirkung zugefügt wurden. Eine Mordkommission wurde noch in der Nacht gebildet und nahm die Arbeit auf.

    Die Identität des Schwerverletzten ist derzeit noch nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen unter Hochdruck. Weitere Angaben zur Sache können Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

    Etwaige Zeugen, die in dem Bereich um den Karl-Arnz-Weg möglicherweise tatrelevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 bei der Polizei zu melden. (cw)

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