Autor: PMG

  • Dörte Schall zur Stadtdirektorin gewählt

    Dörte Schall zur Stadtdirektorin gewählt

    Der Rat hat in seiner heutigen Sitzung (18.10.) die Rechts- und Sozialdezernentin Dörte Schall zur Stadtdirektorin und allgemeinen Vertreterin von Oberbürgermeister Felix Heinrichs bestellt.

    Die Bonnerin ist Volljuristin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht und hatte im Februar 2015 ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach angetreten.
    Im September vergangenen Jahres wurde sie mit Wirkung ab 1. Februar dieses Jahres für weitere acht Jahre wiedergewählt.
    Die Beigeordnete für das Dezernat V ist für die Bereiche Inklusion, Sozialplanung, Recht, Verbraucherschutz und Tiergesundheit, Soziales, Wohnen, Kinder, Jugend und Familie sowie Gesundheit und Altenhilfe mit über 1.800 Mitarbeitenden zuständig.

    In ihrer Funktion als Stadtdirektorin tritt sie die Nachfolge des Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin an, der offiziell am 8. November aus dem Dienst der Stadtverwaltung ausscheidet und in den Ruhestand tritt.

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  • Zum Weltmännertag: Vortrag mit Doc Esser im Ernst-Christoffel-Haus

    Zum Weltmännertag: Vortrag mit Doc Esser im Ernst-Christoffel-Haus

    Am 3. November ist Weltmännertag.

    Deshalb lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zum Vortragsabend ab 18 Uhr mit Doc Esser zum Thema Männergesundheit ins Ernst-Christoffel-Haus an der Wilhelm-Strauß-Straße 34.

    Der gebürtige Mönchengladbacher Heinz-Wilhelm “Doc” Esser, bekannt aus der WDR-Informationssendung “Doc Esser – Der Gesundheits-Check”, wird erklären, warum eine Männergrippe wirklich viel schlimmer ist, als Frau denkt. Muss man wirklich seine Schritte zählen und ist ein Bierchen am Abend eine Sünde? Oder zählen Geselligkeit und Glück vielleicht auch zu den Gesundmachern? Wieviel Lebenszeit durch eine Lebensumstellung zu gewinnen ist und wo man Fünfe einfach mal gerade sein lassen sollte, erfahren Besucher*innen von Doc Esser im Ernst Christoffel Haus.

    Bereits ab 16 Uhr können Besucher*innen sich an verschiedenen Informationsständen zum Thema (Männer-)Gesundheit schlau machen und sich bei gesunden Snacks am Verkaufsstand von Fräulein Food stärken.

    Für die Abendveranstaltung ab 18:00 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich unter gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de oder Telefon 02161 25 3611.

    Der Eintritt ist frei.
    Der Weltmännertag ist ein Aktionstag zur Männergesundheit, der seit dem Jahr 2000 jährlich stattfindet.

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  • Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Rat gibt grünes Licht, die Planungen für das „Stadtquartier Hindenburgstraße“ weiter voranzutreiben. Linienbusverkehr soll verlagert werden, Pendelbusse sollen kommen.

    Die Begrünung des Sonnenhausplatzes, der Durchstich zum Museum Abteiberg und die geplanten Aufwertungen auf der oberen Hindenburgstraße kommen an.
    Bei den Bürgerinnen und Bürgern gab es dafür in einer rege genutzten Online-Umfrage zuletzt gute Noten. Ebenso steht die Politik hinter den Ideen und stimmte ihnen in der Ratssitzung Mitte September zu.
    Aber auch für die vertiefte Planung weiterer Vorhaben, die mittelfristig umgesetzt werden sollen, machten die Politikerinnen und Politiker den Weg frei. So möchte die Stadt etwa den Johann-Peter-Boelling-Platz aufwerten, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz stärken und den Linienbusverkehr verlagern.

    Im Gegenzug sollen Elektrokleinbusse auf der Hindenburgstraße pendeln. “Wir entwickeln die Hindenburgstraße und ihr Umfeld zu einem abwechslungsreichen, liebens- und lebenswerten Quartier. Diese Vision machen wir Schritt für Schritt zur Wirklichkeit”, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs über die politische Rückendeckung.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin fasst den Werdegang des “Stadtquartiers Hindenburgstraße” zusammen. “Stadtplanung braucht einen langen Atem und ist nichts, das in einem 5-Jahres-Rhythmus passiert. Bereits mit dem Masterplan MG 3.0 aus 2013 wurden die ersten Ideen zur Umgestaltung der Innenstadt diskutiert. Mit den weiteren Qualifizierungsschritten der Kolleginnen und Kollegen der Fachverwaltung über den Rahmenplan Abteiberg (2017), der Aufnahme der Projekte in das IHEK Alt-Mönchengladbach/Westend (2018) und dem Wettbewerb zu den kreativen Konzeptstudien (2019) wurden die Ideen immer konkreter, greifbarer und intensiver mit der Bürgerschaft diskutiert. Die nächsten Planungsschritte reihen sich folgerichtig nahtlos in diesen Prozess ein und es freut mich, dass wir nicht mehr darüber diskutieren, ob eine Idee bzw. Maßnahme sinnvoll ist, sondern darüber wie sie umgesetzt werden soll.” 

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Alter Markt
    Der Alte Markt ist die urbane Keimzelle im Herzen der Mönchengladbacher Altstadt. In der “guten Stube” der Stadt pulsiert das gastronomische Leben, die Außengastronomie wird hier immer länger im Jahr stark genutzt. Und auch bei Veranstaltungen kann und soll der Alte Markt zukünftig eine größere Rolle spielen. Deshalb hat der Rat der Verwaltung nun grünes Licht gegeben, einen freiraumplanerischen Wettbewerb für den Alten Markt auszuloben. Ziel ist es, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz zu stärken und gestalterisch aufzuwerten sowie eine effiziente Raumaufteilung zugunsten der unterschiedlichen Nutzungsansprüche herzustellen. Aktuell werden die Nutzungsmöglichkeiten des Platzes durch die breite Trasse der Hindenburgstraße, die noch für den beidseitigen Linienbusverkehr ausgelegt ist, stark beeinträchtigt. Für einen “großen Wurf” am Alten Markt ist es aus Sicht der Verwaltung deshalb erforderlich, auch den bergauffahrenden Linienbusverkehr auf die Trasse Viersener Straße / Steinmetzstraße zu verlegen.

    Dass eine Hindenburgstraße ohne Linienbusse möglich ist, steht schon seit einem Jahr fest. Im Herbst 2022 hat die Verwaltung Untersuchungsergebnisse präsentiert, die die Machbarkeit einer vollständigen Linienbusverlagerung auf die Viersener und Steinmetzstraße belegen und von der Politik bestätigt wurden. Zwischenzeitlich haben die Planer eine Vorplanung erstellt.
    Nun hat der Rat zugestimmt, die Planungen weiter zu vertiefen, um mit einer sogenannten Genehmigungsplanung eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Vorgesehen sind beispielsweise eine eigene Busspur zwischen Albertusstraße und Regentenstraße, zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger, Verbesserungen in den Kreuzungsbereichen und natürlich zusätzliche Bushaltestellen in bergaufliegender Fahrtrichtung.

    Pendelbusverkehr auf der Hindenburgstraße
    Während die Linienbusse knapp 150 Meter auf die Parallelstraße verlagert werden sollen, sind für die Hindenburgstraße selbst künftig kleine Pendelbusse vorgesehen. So soll die zentrale Straße im Herzen Gladbachs auch weiterhin direkt erreichbar sein, insbesondere für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dazu hat die NEW ein Betriebskonzept inklusive Fahrpersonal und Fahrzeugplanung erstellt und die Umsetzbarkeit bestätigt. Manches muss zum jetzigen Zeitpunkt noch vage bleiben, da die Entwicklung der technischen Standards und der rechtlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren nicht absehbar ist. Klar ist aber schon jetzt, dass vier autonom fahrende Kleinbusse zum Einsatz kommen sollen, die zwischen Europaplatz und Maria-Hilf-Terrassen hin und her fahren. Im Gegensatz zu den großen und schweren Linienbussen stehen die Elektrokleinbusse einer deutlichen Verkleinerung der Trasse und einer flexibleren Nutzung des öffentlichen Raums nicht im Wege.

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Johann-Peter-Bölling-Platz
    Ob Gastronomie, Haus Erholung oder Museum Abteiberg: An repräsentativen Angeboten in der unmittelbaren Umgebung mangelt es dem Johann-Peter-Bölling-Platz nicht. Allein die Gestaltung des Platzes will dazu nicht so recht passen. Sie dient derzeit vor allem dem Verkehr, denn der Platz ist zugleich Wendehammer, Anfahrtsbereich für das anliegende Parkhaus und Zufahrt für die aktuell gesperrte Tiefgarage unter dem Platz. Besserung soll eine Aufwertung und Neuordnung des Platzes bringen. Dazu zählt auch, dass die Tiefgarage saniert und ihre Zufahrt verlegt wird. Um ein stimmiges Konzept zu erarbeiten, hat der Rat zugestimmt, einen freiraumplanerischen Wettbewerb auch für den Johann-Peter-Bölling-Platz auszuloben.
    Die Vision für die Hindenburgstraße: Von der Einkaufsstraße zu Stadtquartier “Von EinkaufsSTRAßE zu StadtQUARTIER – Die Zukunft beginnt heute” – unter diesem Leitbild entwickelt die Stadtverwaltung die Hindenburgstraße mit ihren angrenzenden Straßenräumen gemeinsam mit Politik und Öffentlichkeit weiter.
    Ziel ist es, den Herausforderungen des zunehmenden Online-Handels zu trotzen und die Hindenburgstraße mit multifunktionalen Nutzungen attraktiv und zukunftstauglich aufzustellen. Dabei spielen auch Begrünungen eine wichtige Rolle, die einerseits die Attraktivität erhöhen und gleichzeitig für eine Klimaanpassung des Stadtraums sorgen (Kühlung, Regenwasserversickerung).

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  • 24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    In einem gemeinsamen Appell fordern sie deutliche Korrekturen bei der Landschaftsumlage.

    Die Folgen der Coronapandemie, Energiekrise und Inflation haben deutliche Spuren in der finanziellen Situation der Kommunen hinterlassen.
    Vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Lage in den Städten und Gemeinden wenden sich nun 24 kreisfreie Städte und Landkreise, darunter auch Mönchengladbach, in einem gemeinsamen Appell an den Landschaftsverband Rheinland (LVR), um weitere Belastungen abzuwenden, die durch angekündigte Schritte des LVR ausgelöst würden. So würde eine geplante Personalaufstockung beim LVR um 401 Stellen in 2024 eine Steigerung des Personalaufwands um 24,3 Prozent (71,7 Millionen Euro) nach sich ziehen.

    Zudem wurde der im Jahr 2021 festgestellte Überschuss in Höhe von 39 Millionen Euro bisher nicht vollständig umlagemindernd eingesetzt. Wie in dem ausführlichen Schreiben an den LVR ebenso festgehalten, führen diese und weitere darin aufgeführte Punkte in Summe zu einem deutlichen für 2024 zu erwartenden Mehraufwand bei der Landschaftsumlage mit einer Zahllast von rund 182 Millionen Euro. “Und dies vor dem Hintergrund, dass die Mitgliedskörperschaften mit dem Nachtragshaushalt 2023 bereits eine erhöhte Landschaftsumlage in Höhe von mehr als 285 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zu verkraften und aufzubringen haben”, heißt es in dem Schreiben.

    Stadtkämmerer Michael Heck

    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: “Wie viele Kommunen stößt auch die Stadt Mönchengladbach finanziell an ihre Grenzen und droht in den nächsten Jahren gegebenenfalls erneut in das Nothaushaltsrecht zu rutschen. Da darf man vom LVR schon erwarten, dass er diese angespannte Situation der Kommunen bei den eigenen Planungen berücksichtigt und sich in seinem Einsparverhalten anpasst”.

    In dem Appell bitten die Städte und Landkreise um deutliche Korrekturen beim Stellenplan und bei den finanziellen Auswirkungen. Ebenso wird erwartet, dass der LVR im Haushaltsjahr 2024 nennenswerte Teile der Ausgleichsrücklage, die nicht zwingend als Risikopuffer benötigt werden, zur Entlastung der Landschaftsumlage einsetzt.

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  • Demokratiekonferenz am 21. Oktober in der Textilakademie

    Demokratiekonferenz am 21. Oktober in der Textilakademie

    Thema: Soziale Ungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf Teilhabe

    Zur Demokratiekonferenz mit dem Thema “Klassismus und Demokratie – Soziale Ungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf Teilhabe” lädt die Partnerschaft für Demokratie (PfD) in Mönchengladbach ein.

    Die Demokratiekonferenz findet am Samstag, 21. Oktober 2023, von 11-15 Uhr in der Textilakademie NRW an der Rheydter Straße 39 in Mönchengladbach statt.

    Ausgangsbasis der Konferenz und Diskussion bildet ein Fachvortrag von Tanja Abou, Praxisforscherin, Sozialarbeiterin und Social Justice Trainerin mit dem Schwerpunkt Klassismus. In Kleingruppen wird das Thema anschließend weiter diskutiert.

    Mit einer Podiumsdiskussion, an der Tanja Abou und Oberbürgermeister Felix Heinrichs teilnehmen, schließt die Demokratiekonferenz ab. Ziel dieser Konferenz ist es, strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder Position zu beleuchten und deren Auswirkungen zu diskutieren. Dies betrachtet die Auswirkungen auf Demokratie und die Teilhabe im Allgemeinen sowie konkret die Herausforderungen und Handlungsoptionen in Mönchengladbach.

    Zur Demokratiekonferenz kann sich jede*r anmelden.
    Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: https://shorturl.at/wD247
    Was ist die Partnerschaft für Demokratie? “Demokratie leben!” ist ein Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und fördert Partnerschaften für Demokratie in den Kommunen. Durch diese Partnerschaft werden Projekte in den drei Bereichen Extremismusprävention, Vielfaltgestaltung und Demokratieförderung unterstützt. In Mönchengladbach wird die Partnerschaft für Demokratie aus einer Kooperation zwischen dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach und dem Bildungspark des De Kull e.V. gebildet. Die PfD organisiert Veranstaltungen, vernetzt Einzelpersonen, Vereine und Initiativen in Mönchengladbach und unterstützt diese Gruppen in Konzeption und Finanzierung von Projekten.

    Mit dem Jugendforum fördert die Partnerschaft für Demokratie (PfD) eine Möglichkeit, dass Jugendliche sich engagieren und eigene Projekte umsetzen können. Einen Überblick zu allen im Jahr 2023 umgesetzten Projekten der Partnerschaft für Demokratie bietet ein Gallery Walk im Anschluss an die Demokratiekonferenz.

    Weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie in Mönchengladbach:
    www.demokratie-leben-mg.de

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  • Haus Erholung: Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss erneuert werden

    Haus Erholung: Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss erneuert werden

    Kaisersaal vorerst bis Ende 2023 gesperrt.
    Bauarbeiten in Vorbereitung.

    Ein zweites Fachgutachten bestätigt den dringenden Handlungsbedarf.
    Die Veranstaltung im Kaisersaal von Haus Erholung am letzten Samstag war Ende letzter Woche bereits vorsorglich verlegt worden.
    Nun steht fest: Alle weiteren für 2023 geplanten Veranstaltungen müssen ebenfalls umziehen. Darüber hat die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach am Montag die betroffenen Mieter informiert und befindet sich mit diesen im Austausch, wie die Veranstaltungen alternativ umgesetzt werden können.

    Zuvor hatte das städtische Gebäudemanagement im Verlauf des Montags ein weiteres Fachgutachten eingeholt. Die zweite Meinung bestätigte, was befürchtet worden war: Die Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss zwingend erneuert werden, bevor der Raum weiter genutzt werden kann. Denn für die aktuelle Konstruktion aus abgehangenen Gipskartonfaserplatten, die in den 90er Jahren errichtet wurde, kann die Stabilität nicht mehr zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Aufgefallen war das, weil die Beleuchtung auf LED umgestellt werden sollte.
    Stattdessen wird nun die gesamte Abhangdecke erneuert. Das städtische Gebäudemanagement hat dazu bereits Angebote angefordert, sodass zeitnah mit dem Rückbau begonnen werden kann. Entsprechende Vorbereitungen sind angelaufen. Die neue Decke soll zum Jahreswechsel fertig sein.
    Nach aktuellem Kenntnisstand kann das Erdgeschoss wie gewohnt weiter genutzt werden. Eventuelle Beeinträchtigungen könnten sich lediglich aus den Bauarbeiten im Kaisersaal ergeben.
    Das werden die Verantwortlichen aber noch einmal überprüfen, sobald ein Bauzeitenplan vorliegt.

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  • In Giesenkirchen will die Stadt eine wirtschaftlich günstige Alternative zur bisherigen Karneval-Wagenbauhalle schaffen – Ade Wohnungsbau fragt MG-Heute?

    In Giesenkirchen will die Stadt eine wirtschaftlich günstige Alternative zur bisherigen Karneval-Wagenbauhalle schaffen – Ade Wohnungsbau fragt MG-Heute?

    Die Zukunft des karnevalistischen Wagenbaus in Mönchengladbach scheint gesichert: Durch ein Grundstücksgeschäft ihrer Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hat die Stadt Mönchengladbach die Voraussetzungen geschaffen, um die künftige wegfallende Wagenbauhalle auf dem REME-Gelände in Lürrip mehr als auszugleichen – und das zu tragbaren Kosten.

    Am Donnerstagabend hat der Aufsichtsrat der EWMG dem geplanten Grundstücksgeschäft zugestimmt. Nun muss der Stadtrat am 13. Dezember abschließend dem Ankauf zustimmen. Nach der Session 2024 soll der Mönchengladbacher Karnevals Verband (MKV) an der Anschrift “An der Waldesruh 23” in Giesenkirchen sein neues »Narrennest« – Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals beziehen.

    Wie für nahezu jede Lebenslage hält das rheinische Grundgesetz auch für die Situation des Wagenbaus in Mönchengladbach die richtigen Artikel bereit. Dass “Nix bliev, wie et wor”, wussten die Karnevalisten schon seit geraumer Zeit. Denn die aktuelle Wagenbauhalle steht auf dem ehemaligen REME-Gelände, das die Stadt in drei Abschnitten städtebaulich entwickelt. Doch wohin umziehen? Diese Frage trieb die Karnevalisten schon seit längerer Zeit um. Nun ist die Antwort gefunden und Vorfreude und Erleichterung machen sich breit.
    MKV-Vorsitzender Gert Kartheuser: “Et hätt noch emmer joot jejange – und manchmal wird es sogar deutlich besser. Genau in dieser glücklichen Situation sind wir mit dem neuen Begegnungs- und Gestaltungszentrum nun, und dafür danke ich der Stadt und allen, die daran tatkräftig mitgewirkt haben.”

    Seitenansicht der Liegenschaft “An der Waldesruh 23” (ehemals IBG Monforts)

    Und so wird die aktuelle Lösung ermöglicht: Die Stadt kann von einem Unternehmen eine 8.632 m² große Liegenschaft mit einer bestehenden Halle an der Adresse “An der Waldesruh 23” erwerben, die in Teilen durch die Karnevalisten genutzt werden wird. Das Unternehmen verpflichtet sich zudem, die Nutzung des Grundstücks durch die Karnevalisten baulich vorzubereiten, etwa indem nicht benötigte Gebäude abgerissen werden, Hallen entkernt, Elektrozuleitungen erneuert, Dächer repariert werden etc..

    Für die Stadt verblieben dann Kosten in Höhe von circa 450.000 Euro. Voraussetzung für das Geschäft ist, dass avisierte Fördermittel des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 800.000 Euro wie geplant beschieden werden.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Der Karneval ohne die vielen aktiven Ehrenamtler*innen in den Vereinen, der Veilchendienstagszug ohne die prächtigen Wagen – das ist in Mönchengladbach, aber auch in der gesamten Karnevalslandschaft, schlicht nicht vorstellbar. Deshalb war uns sehr daran gelegen, nicht nur irgendeine Lösung zu finden, sondern eine richtig gute, und dabei zugleich wirtschaftlich vernünftige Rahmenbedingungen einzuhalten. Genau das ist uns jetzt gelungen, und dafür danke und gratuliere ich allen, die daran mitgewirkt haben. Angefangen beim MKV selbst, über unsere Entwicklungsgesellschaft, dem Unternehmen, das uns die Flächen verkauft, dem Land als Fördergeber für dieses Projekt und auch unseren ehemaligen und vor allem auch den aktuellen Landtagsabgeordneten Jochen Klenner, Vanessa Odermatt und Lena Zingsheim-Zobel, die sich für diesen Förderzugang persönlich starkgemacht haben.” Der Förderantrag wird nun sehr schnell eingereicht. “Nach intensiven Kontakten hoffen wir alle, dass möglichst bald auch ein Bescheid ergehen kann, um starten zu können. Wir sind also fast am Ziel und arbeiten jetzt an den letzten Bausteinen,” so Heinrichs.

    Die drei Landtagsabgeordneten haben zugesagt, sich in Düsseldorf weiter für das Projekt stark zu machen: “Der Mönchengladbacher Karneval ist nicht nur eine kommunale Größe, sondern weit darüber hinaus geschätzt. Die Tradition und vor allem auch das große Engagement für Kinder und Jugendliche wollen wir mit der Heimatförderung aktiv unterstützen.”

    Dass das künftige karnevalistische Begegnungszentrum weit mehr als eine reine Wagenbauhalle sein wird, zeigen die Pläne für die neue Immobilie. Denn die sehen nicht nur eine Ausstellungsfläche und eine Werkstatt für den Wagenbau samt Sanitäranlagen, Büro und Umkleidemöglichkeiten vor. Auch ein Mehrgenerationen-Begegnungs- und Versammlungsraum sowie ein Ausbildungs-, Seminar und Probenraum sind vorgesehen, in dem Wagenbau, Tanz, Musik und Aufführung trainiert werden können.

    Friedhelm Lange, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG), die den Veilchendienstagszug organisiert, ist vom neuen Konzept begeistert: “Die multifunktionale Nutzung unter einem Dach bietet einen Lernort, an dem Tradition und Heimat in Bezug auf den Karneval für jedermann sichtbar und erlebbar gemacht werden. Kinder und Jugendliche lernen hier, kreativ zu sein, handwerkliches Geschick zu entwickeln und den Karneval zu lieben und zu leben. Auch im Karneval wird die Nachwuchsförderung großgeschrieben. Wir können nicht früh genug beginnen, Kinder und Jugendliche für das Ehrenamt zu begeistern.”

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  • Digitale Klimakunst: Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Digitale Klimakunst: Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Die Klimakrise ist da und wir sind mittendrin.

    Ständig ist das Thema in den Medien, aber es ist gar nicht so leicht, die eigenen Gedanken dazu auszudrücken und anderen mitzuteilen.
    In der 3-tägigen digitalen Klimakunst-Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus setzen sich Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren künstlerisch mit der Klimakrise auseinander.
    Von Mittwoch, 4. Oktober bis Freitag 6. Oktober, jeweils von 12 – 16 Uhr, wird gemeinsam mit der Jugendbuchautorin Andrea Rings überlegt, was die Menschen besonders beschäftigt und wie man andere gut erreichen kann: dazu werden im Kurs mit iPads digitale Zeichnungen oder Collagen, Plakate, Comics oder kleine (Stop Motion) Videos kreiert. Das Thema ist frei wählbar, jede und jeder entscheidet selbst darüber, welche Idee entwickelt und umgesetzt wird.

    Andrea Rings, die die Klimakunst-Werkstatt leitet, hat selbst ein Jugendsachbuch zum Thema Klimakrise geschrieben. Mit ihr wird am Ende aus den fertigen Werken eine Präsentation entwickelt und ein Abschlussheft gestaltet. iPads, Apple Pencils und Apps stehen frei zur Verfügung.

    Kostenlose Anmeldung per Email an service-bibliothek@moenchengladbach.de unter dem Stichwort “Klimakunst Werkstatt”.

    Was? Digitale Klimakunst-Werkstatt
    Wann? Mi, 4. Oktober – Fr, 6. Oktober 12 – 16 Uhr
    Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach

    Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren Kostenlose Anmeldung an
    service-bibliothek@moenchengladbach.de, Stichwort Klimakunst Werkstatt.
    Die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus ist ab sofort Mo – Fr 10 – 22 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr und So 12 – 18 Uhr geöffnet.

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  • Theaterbesuche auf Rezept – Für Kinder

    Theaterbesuche auf Rezept – Für Kinder

    Kinderärzt*innen können ihren kleinen Patient*innen nun einen Theaterbesuch per Rezept „verschreiben“.

    Das Rezept gilt als Gutschein für den kostenlosen Besuch einer Theatervorstellung.

    Theater ist Medizin für die Seele – das ist der Grundgedanke des städtischen Projekts “Theater auf Rezept”. Kinderärzt*innen, die mit dem Lotsendienst der Frühen Hilfen kooperieren, können ab sofort ihren kleinen Patient*innen einen Theaterbesuch für das Theater Krefeld und Mönchengladbach “verschreiben”.
    Ziel des vom Gesundheitsamt initiierten Gemeinschaftsprojekts ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Theater zu erleichtern und ihnen ein positives Erlebnis zu schenken.

    Dörte Schall, Beigeordnete für Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz betont: “Wir möchten mit dem Projekt möglichst vielen Kindern und Familien einen Theaterbesuch ermöglichen, weil das ein schönes Erlebnis ist, um Zeit mit der Familie zu verbringen und zugleich etwas zu erleben und zu lernen. Es gibt von Seiten einiger Eltern eine große Hemmschwelle ins Theater zu gehen, die mithilfe des symbolischen Rezepts überbrückt werden und so soziale Teilhabe ermöglichen soll”.

    Das Rezept gilt als Gutschein für den kostenfreien Besuch einer Theatervorstellung des Theaters mit einer Begleitperson und kann ganz einfach an der Theaterkasse in Krefeld oder Mönchengladbach eingelöst werden. Der Gutschein ist für ein Jahr gültig.

    Michael Grosse, Generalintendant des Theaters Krefeld und Mönchengladbach sagt: “Wir glauben fest daran, dass Theater gut ist für den Geist, für die Seele und für das Herz und insofern glauben wir auch, dass Theater Medizin sein kann. Das gilt für alle Generationen und gerade die junge, heranwachsende Generation ist darauf angewiesen, dass man sie an die Hand nimmt und an das Theater heranführt. Die Idee von ‚Theater auf Rezept‘ ist, dass der Theaterbesuch wohltuend und heilsam ist und eine Perspektive eröffnet für Kinder und ihre Familien. Wir sind dankbar für die Unterstützung der Stadt und der Kinderärzt*innen und hoffen auf eine hohe Verschreibungsrate der Rezepte”.

    Das “Rezept” kann von den Kinderärzt*innen ausgestellt werden, wenn Kinder und Jugendliche beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen, wie die U10 oder die J1, wahrnehmen. “Theater auf Rezept” dient als zusätzlicher Anreiz für Familien, diese 1 wichtigen Vorsorgeuntersuchungen auch wahrzunehmen. Darüber hinaus ist das Verordnen des “Rezepts” ebenfalls im Rahmen jeder anderen Untersuchung möglich. Die Sprecherin der Kinder- und Jugendärzte in Mönchengladbach, Dr. Renate Harnacke und Dr. med. Martin Lüchtrath, Obmann der Kinderärzte, unterstützen “Theater auf Rezept” beteiligen sich in ihren Praxen gerne an dem Projekt.

    Für die Arztpraxen entsteht durch das Projekt kein Verwaltungsaufwand, denn die “Lots*innen” der Fachstelle “Frühe Hilfen” sowie die Mitarbeitenden von HOME (Hilfe und Orientierung für Mönchengladbacher Familien) bieten den Familien ihre Unterstützung beim “Einlösen” des Rezepts oder bei Sprachbarrieren an. “Wenn der Arzt oder die Ärztin im Gespräch mit einer Familie merkt, dass eine weitere Unterstützung notwendig ist, wird Yvonne Messerschmidt, die als Lotsin regelmäßig in den Praxen vor Ort ist, als Ansprechpartnerin beratend zur Verfügung stehen”, so Rebekka Motte vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Aktuell besteht eine Kooperation mit 13 Arztpraxen. Eine Ausweitung des Projekts auf weitere Praxen sowie auf andere Kultureinrichtungen ist denkbar.

    “Einige Schulen gehen mit ihren Schülerinnen und Schülern ins Theater, jedoch nicht alle. Mit ‚Theater auf Rezept‘ möchten wir noch mehr Kinder erreichen und ihre Neugierde wecken. Ganz im Sinne einer lebendigen Stadtgesellschaft können wir so mehr Kinder und Jugendliche langfristig motovieren, unsere Theaterlandschaft zu erleben”, so Christiane Schüßler, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport.

    Finanziert wird das Projekt aus dem Etat der städtischen Familienzentren. Der Start erfolgt mit der neuen Spielzeit im September 2023. “Auf unserer Homepage haben wir Empfehlungen für Familien zusammengestellt, die für verschiedene Altersgruppen geeignet sind”, erläutert Philipp Peters, Leiter der Abteilung Kommunikation und Marketing des Theater Krefeld und Mönchengladbach.
    Die Kinder dürfen sich unter anderem auf das Weihnachtsballett “Peter und der Wolf” von Robert North freuen sowie auf Michael Endes bekanntes Weihnachtsmärchen “Der Wunschpunsch”. Spannende Abenteuer und musikalische Reisen erleben sie mit Konzertkobold Kiko. Für die jüngsten Besucher*innen gibt es Krabbel- und Sitzkissenkonzerte. Auch ein Puppentheater steht auf dem Programm.
    Das vollständige Programm ist auf der Homepage des Theaters Krefeld und Mönchengladbach abrufbar (Theater auf Rezept – Theater Krefeld und Mönchengladbach (theater-kr-mg.de)).

    Die Initiative wird in verschiedenen anderen Kommunen bereits seit mehreren Jahren erfolgreich umgesetzt, beispielsweise ist die Stadt Krefeld seit Anfang des Jahres mit von der Partie.

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  • „Stark im Quartier“ – Angebote in der Nachbarschaft übersichtlich und gebündelt

    „Stark im Quartier“ – Angebote in der Nachbarschaft übersichtlich und gebündelt

    Der Sozialraumordner ist seit Jahren eine wichtige Informationsquelle für alle, die nach Bildungs-, Freizeit- und Unterstützungsangeboten in der Nähe suchen.

    Jetzt wurde die Online-Version vom Regionalen Bildungsbüro überarbeitet. Damit wird die Beratung von Eltern und Familien an Schulen, Kitas und Beratungsstellen noch einmal deutlich vereinfacht. Vor allem die neue digitale Karte lässt eine schnelle und gezielte Recherche nach Beratungsangeboten, Angeboten für Freizeit und Sport sowie Angeboten zur Lernförderung zu. Die Suche über die erweiterte Menüstruktur wird damit einfacher und übersichtlicher.

    Für Lehrkräfte und Erzieher*innen hat sich die Aufgabenvielfalt in den letzten Jahren kontinuierlich vergrößert. Neben dem Unterrichten nimmt bei Lehrer*innen inzwischen auch die Unterstützung und Beratung von Eltern und Schüler*innen einen größeren Zeitrahmen ein; dasselbe gilt für Kitas. Um Pädagog*innen bei den vielfältiger werdenden Aufgaben zu unterstützen, wurde die Webseite des Sozialraumordners überarbeitet. Die Vernetzung der Schulen und Kitas mit Eltern, außerschulischen Bildungs-, Freizeit und Unterstützungsangeboten wird durch die Überarbeitung des Sozialraumordners vereinfacht. Einige Eltern benötigen Adressen für Nachhilfeunterricht für ihre Kinder, andere Eltern suchen Hilfe bei Erziehungsfragen. Aber auch Schüler*innen können die Plattform nutzen, um ein geeignetes Freizeitangebot zu finden. Die integrierte Karte der Webseite und die Möglichkeit der Suche nach Stichwörtern erleichtert das Auffinden von Angeboten in der Nähe.

    Das Aktionsprogramm “Ankommen und Aufholen nach Corona” ermöglichte es, im Jahr 2022 den bisher in analoger Form an Schulen verteilten Sozialraumordner zu digitalisieren und somit dafür zu sorgen, dass Angebote und ihre Ansprechpartner*innen immer aktualisiert gehalten werden können. Zur leichteren und übersichtlicheren Nutzung wurde er nun noch einmal angepasst und steht unter www.stadtmg.de/stark-im-quartier zur Verfügung. Der digitale Sozialraumordner unterstützt nicht nur in der Beratung von Familien, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich durch die gezielte Suche nach bestimmten Angeboten innerhalb des Sozialraums mit anderen Akteur*innen zu vernetzen.

    Für Kinder und Jugendliche selbst bietet der Sozialraumordner die Möglichkeit, nach Freizeitangeboten nach der Schule zu suchen. Wo befindet sich der nächste Abenteuerspielplatz. Wo ist das nächste Jugendzentrum? Welche Ferienangebote gibt es in Mönchengladbach? Die hier vorgestellten Angebote stammen aus den Sozialräumen bzw. Stadtteilen der Stadt Mönchengladbach. Interessierte Anbietende, die in den Sozialraumordner aufgenommen werden möchten, wenden sich bitte per Email an das Regionale Bildungsbüro der Stadt unter: regionales-bildungsbuero@moenchengladbach.de

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  • Bessere Bedingungen für Bäume und Radfahrende

    Bessere Bedingungen für Bäume und Radfahrende

    Baumschutz, eine Höchstparkdauer für Besucher, Anwohnerparken, Fahrradbügel und eine Fahrradstraße sollen die Quartiere „Bettrather Straße“ und „Am Wasserturm“ aufwerten.

    Die mags startet jetzt mit ersten Maßnahmen in die Umsetzung.
    Wie kann das Quartier Bettrather Straße seinem Charakter als grüner Stadtteil am Rande des Bunten Gartens besser gerecht werden?
    Wie kann der gefährdete Baumbestand besser geschützt werden?
    Wie kann umweltfreundliche Nahmobilität gestärkt und gleichzeitig den verkehrlichen Bedürfnissen der Anwohner Rechnung getragen werden?

    Antworten darauf hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr mit einer Rahmenplanung für das Quartier Bettrather Straße und einer Bewohnerpark-Regelung für das Quartier ‘Am Wasserturm‘ vorgelegt. Das von der Politik beschlossene Maßnahmenpaket geht nun in die Umsetzung.
    Am Montag, 25. September, beginnt die mags mit der Umsetzung erster Maßnahmen. Konkret werden zunächst die Standortbedingungen der Linden in der Bettrather Straße verbessert.
    Dazu entfernt die mags vorhandenen Asphalt und einen Teil des verdichteten Bodens.
    Zum Wohle des Baumbestands wird mit Substrat angereicherte Erde aufgebracht.
    Die Fläche unten den Lindenbäumen soll, wie ursprünglich vorgesehen, ein an den Park angrenzender Grünbereich werden.

    Autos sollen hier künftig mit sogenannten Rabattengeländern am Parken unter den Bäumen gehindert werden. Denn der Boden wird durch abgestellte PKW verdichtet, was wiederum die Standortqualität für die Gehölze deutlich verschlechtert.

    Um den Parkdruck für Anwohnende durch Langzeitbesucher nicht weiter zu erhöhen, beginnt die mags mit der Einrichtung einer Parkscheibenregelung. Das bedeutet, dass ab dem 15. Oktober das Parken werktags (Mo- Sa) in der Zeit 9-18 h nur mit einer Parkscheibe mit einer Höchstparkdauer von drei Stunden gestattet ist. Anwohnende können sich mittels Bewohnerparkausweis von der Parkregelung befreien lassen.

    Besucherinnen und Besucher finden zusätzliche Parkmöglichkeiten im direkten Umfeld unter anderem im privaten Parkhaus Medical Center oder auf dem Parkplatz am Mercure Hotel.
    Auch der “Wanderparkplatz” an der Beethovenstraße bleibt von der Regelung ausgenommen. Bettrather Straße und Peter-Nonnenmühlen-Allee werden zu Fahrradstraßen.

    Des Weiteren wird die Bettrather Straße ab Höhe Ferdinandstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt.
    Die neue Strecke für den Radverkehr erstreckt sich im weiteren Verlauf über die Peter-Nonnenmühlen-Allee bis hin zum städtischen Hauptfriedhof.
    Konkret heißt das: diese Straßen sind den Radfahrenden gewidmet, die hier absoluten Vorrang haben.

    Anlieger werden aber, wie auch auf der Blauen Route, die Straße auch mit PKW und Motorrad befahren können. Darüber hinaus werden zur Förderung des Fahrradverkehrs Fahrradbügel im Bereich der Parkeingänge und am Spielplatz aufgestellt.

    “Qualitativ hochwertige Radwege und ein abgestimmtes Netz aus Radvorrang-Routen und Schnellverbindungen sind für mehr klimafreundlichen Fahrradverkehr ganz wesentlich. Gut durchdacht und in ein stimmiges Konzept gegossen kann davon ein positiver Wandel für unsere Quartiere ausgehen. Davon wird man sich an der Bettrather Straße schon bald überzeugen können”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    “Wir setzen hier ein stimmiges Konzept um und leisten damit zugleich den nächsten Beitrag zur Mobilitätswende”, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Die neuen Fahrradstraßen sind bereits die dritte merkliche Verbesserung für den Fahrradverkehr in Mönchengladbach innerhalb kürzester Zeit.

    Erst im Juli hatte die Stadt auf der Hohenzollernstraße die erste “Protected Bike Lane” der Stadt eingerichtet – eine durch Trennelemente geschützte Radspur auf der Fahrbahn. Im August wurde auch auf der Stepgesstraße und dem Berliner Platz eine ehemalige PKW-Spur dem Fahrradverkehr gewidmet und damit die Anbindung der Blauen Route an die Mönchengladbacher Innenstadt deutlich verbessert.

    Die neue Fahrradstraße neben dem Bunten Garten wird Teil der Radvorrangroute, die die nördlichen Stadtteile mit der Innenstadt sowie dem geplanten Radschnellweg über Willich nach Krefeld verbindet.
    Zu der Radvorrangroute gehört auch der Neubau der Bettrather Brücke über die B57 (Hermann-Piecq-Anlage), die künftig ebenfalls als reine Fahrrad- und Fußgängerbrücke umgesetzt wird.

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  • Rat wählte neue Technische Beigeordnete – Claudia Schwan-Schmitz wird Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin

    Rat wählte neue Technische Beigeordnete –
    Claudia Schwan-Schmitz wird Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute (13. September) mit großer Mehrheit Claudia Schwan-Schmitz zur neuen Technischen Beigeordneten gewählt.

    Sie tritt am 9. November die Leitung des Dezernates Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt als Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin an, der nach acht Jahren als Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter in den Ruhestand tritt.

    Claudia Schwan-Schmitz studierte an der RWTH-Aachen Architektur mit dem Studienschwerpunkt Städtebau und ist seit August 2017 Dezernentin für Strategische Stadtentwicklung sowie seit Juni 2020 Technische Beigeordnete der Kreisstadt Bergheim.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Verwaltungsvorstand und die Fraktionen des Rates gratulierten der gebürtigen Kölnerin, die in Bergheim lebt, zur Wahl.
    Claudia Schwan-Schmitz dankte den Ratsmitgliedern für das große Vertrauen, das ihr durch die Wahl entgegengebracht wird: “Mönchengladbach ist eine vielseitige Großstadt mit interessanten Projekten und zahlreichen Chancen, die auch im Strukturwandel liegen. Auf diese Projekte müssen wir uns in einem transparenten und gemeinsamen Prozess mit aller Kraft konzentrieren.”
    Die Verabschiedung von Dr. Gregor Bonin findet statt am 15 September im Rathaus Abtei.

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  • Christoph Ingenhoven erhielt die Goldene Blume

    Christoph Ingenhoven erhielt die Goldene Blume

    Der Architekt ist 29. Preisträger des Umweltschutzpreises und Vorreiter im Bereich Nachhaltiges Bauen.

    Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven ist 29. Preisträger des ältesten deutschen Umweltschutzpreises.
    Er wurde am vergangenen Samstag (9. September) in einem Festakt im Theater Mönchengladbach mit der “Goldenen Blume von Rheydt” ausgezeichnet. Die Auszeichnung, eine stilisierte Dahlie aus Gold, wurde seit 1967 unter anderem an Prinz Bernhard der Niederlande, Hannelore “Loki” Schmidt, Kardinal Karl Lehmann, Heinz Sielmann, den Astronauten Reinhold Ewald und zuletzt den Schauspieler Hannes Jaenicke verliehen.

    “Die Goldene Blume ist nicht nur der älteste deutsche Umweltschutzpreis. Sie ist vor allem auch ein Zeichen für eine besondere Form von Bürgerbewegung, denn sie entstand durch die Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen Stadt Rheydt. Sie stifteten 1967 einen Preis für umweltbewusstes Denken und Handeln”, hob Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Rede hervor.
    Die “Goldene Blume von Rheydt” sei eine Auszeichnung, die den herausragenden Einsatz zum Wohle von Natur und Schöpfung würdige. Sie rücke die Umwelt in ihrer gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Dimension in den Mittelpunkt.

    Das Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V. unter Vorsitz von Dr. Karl Hans Arnold verlieh Christoph Ingenhoven den Preis für sein Engagement und seine Verdienste im Bereich Nachhaltiges Bauen. Christoph Ingenhoven zählt zu den international führenden Architekten, die sich für nachhaltige und ökologische Architektur einsetzen.
    Er studierte Architektur und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen (1978–84) sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hans Hollein (1980–83). 1985 gründete er ingenhoven associates. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und der Bundesstiftung Baukultur. Eine Reihe von Beispielen für nachhaltiges Bauen, die sein Büro weltweit umsetzen konnte, präsentierte Ingenhoven im Rahmen der Festveranstaltung. Eindrucksvoll ging der Preisträger in seinem Exkurs auf die gegenwärtigen und zukünftigen globalen Herausforderungen ein.
    “Die Zukunft spielt sich in den Städten ab. Hier müssen wir intelligente Lösungen finden, die Antworten auf den Klimawandel liefern, aber auch attraktive Arbeits- und Lebensräume bieten”, so Christoph Ingenhoven.

    Gemeinsam mit seinem Team entwickelte und realisierte er Projekte jeder Größe und Typologie in vielen Regionen der Erde, immer entsprechend den jeweils höchsten Green Building-Standards. Internationale Anerkennung erhielt er erstmals 1997 mit dem RWE-Turm in Essen, eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit. Seit 1997 plant das Büro den unterirdischen Hauptbahnhof Stuttgart als Kern des Verkehrs- und Städtebauprojekts Stuttgart 21.
    Mit dem Kö-Bogen II in Düsseldorf wurde 2020 Europas größte Grünfassade fertiggestellt. Das gesamte Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum der Rheinmetropole. Mehrere Hochhausprojekte entstanden unter anderem in Osaka, Singapur, Tokyo und Sydney. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere RIBA Awards, AR Awards, der Global Holcim Award Gold, der Internationale Hochhaus Preis, der Gottfried Semper Preis 2019 sowie 2022 der European Prize for Architecture. Der Hauptsitz von ingenhoven associates befindet sich im Düsseldorfer Hafen. Darüber hinaus ist das Büro international in Sydney, Singapur und St. Moritz vertreten. “Der ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen steht im Mittelpunkt seiner Entwürfe. Sie sehen die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Sonnenlicht, Erdwärme, Regenwasser oder Klimatisierung durch natürliche Ventilatoren vor. Und: Sie passen sich möglichst ortsspezifischen Umgebungen an”, betonte Dr. Karl Hans Arnold in seiner Laudatio im Hinblick auf das von Ingenhoven unter der Bezeichnung “Super Green” gelebte Konzept einer ganzheitlichen nachhaltigen Architektur. Aber auch Baubiologie und gesundes Bauen spielen für den Preisträger eine zunehmend wichtige Rolle. Hier arbeitet er zusammen mit Michael Baumgart, der 2019 für seinen Forschungsansatz “Cradle to cradle” mit der Goldenen Blume ausgezeichnet wurde.

    An den Grundgedanken, der für die Goldene Blume steht, erinnerte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Rede: “Jeder Mensch kann durch sein Handeln, seine Entscheidungen, durch bewussten Konsum oder Verzicht, durch Achtung, Aufmerksamkeit und Verantwortung den eigenen Lebensraum und seine Zukunft gestalten.” Auch die Stadt leiste in dieser Hinsicht ihren progressiven Beitrag. “Wir erstellen gerade ein Energiekonzept, haben bereits vor Gesetzesbeschlüssen mit der Erarbeitung einer Wärmeplanung begonnen und nehmen unsere Rolle im Strukturwandel weg von der Braunkohle und hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft ernst”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Spielplatz Ferdinand-Strahl-Straße wird mit Straßenfest und Familientrödel am selben Tag ebenfalls feierlich wiedereröffnet.

    Die Weiherstraße wird gesperrt.
    Ob Musikkonzerte, Spieleangebote, oder ein mobiles Theater. Am Samstag, den 9. September, gibt es im Geropark ein vielseitiges Programm rund um die feierliche Wiedereröffnung.

    Der “Star” der Veranstaltung ist aber natürlich der neugestaltete und vergrößerte Park selbst. Hier lässt sich am deutlich vergrößerten Weiher ausruhen oder an seinen naturnah gestalteten Ufern entlangwandeln.
    Auch den Verlauf der historischen Stadtmauer kann man nachempfinden, neue Bäume und Pflanzen entdecken und die zahlreichen Spieleangebote ausprobieren.

    Das Eröffnungsprogramm startet mit ersten musikalischen Einlagen ab 13 Uhr, bevor um 14:30 Uhr Oberbürgermeister Felix Heinrichs auf der Seebühne den Park offiziell freigibt.
    An selber Stelle werden zwischen 18 und 20 Uhr Konzerte von den “Chinchillaz mit Cello” und der Band “Ausländer” auch den Abschluss des Festtags markieren.
    Das komplette Programm gibt es online unter https://qm.mg/eroeffnung-geropark
    Wenige hundert Meter südlich findet am 9. September von 9 bis 14 Uhr auch ein Familientrödel in der Ferdinand-Strahl-Straße statt. Der Markt ist Teil eines Straßenfestes rund um die Wiedereröffnung des modernisierten Spielplatzes in der Ferdinand-Strahl-Straße.

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  • Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach vor 80 Jahren

    Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach vor 80 Jahren

    In der Nacht auf den 31. August 1943 wurde Mönchengladbach von britischen Bombern massiv zerstört.

    In der Nacht vom 30. auf den 31. August 1943 fand der größte Bombenangriff auf das Gebiet der heutigen Stadt Mönchengladbach statt. Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Mönchengladbach, lädt Oberbürgermeister Felix Heinrichs zu einer Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach ein.
    Die Gedenkfeier findet am Donnerstag, 31. August, um 11 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Viersener Straße statt. Das Programm sieht eine Kranzniederlegung, Ansprachen und ein interreligiöses Friedensgebet vor. Außerdem wird eine Gedenktafel enthüllt, die in Wort und Bild über die Geschehnisse der Bombennacht informiert und der Opfer gedenkt. Weitere Kränze in Gedenken an die Opfer der Bombennacht werden auf dem Friedhof in Odenkirchen und auf den Ehrengräbern im Schmölderpark niedergelegt. Eine neue Informationstafel auf dem Hauptfriedhof, die im Rahmen der Gedenkfeier enthüllt wird, ruft die grausamen Geschehnisse noch einmal in Erinnerung.

    Zur Historie:

    Am 12. Mai 1940 erfolgte der erste Luftangriff auf Mönchengladbach. Damit fielen zugleich die ersten Bomben auf eine westdeutsche Stadt. Es handelte sich hierbei um eine unmittelbare Reaktion auf den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die neutralen Länder Niederlande, Belgien und Luxemburg im Rahmen der deutschen Westoffensive. Es folgten rund 180 weitere Luftangriffe bis zum Ende des Krieges. Sieben davon wurden als Großangriffe gewertet.

    Ein Verwaltungsbericht der Stadt M.-Gladbach enthält folgende nüchterne Schilderung: “Je mehr der Krieg sich seinem Höhepunkt näherte, desto zahlreicher wurden die Fliegerangriffe. Auch die Tagesangriffe der Tiefflieger, die einzeln und in Verbänden auftraten, verstärkten sich. Der Fliegeralarm riß fast nicht mehr ab. Manchmal gab es nur noch einzelne Stunden am Tage und in der Nacht, die ohne Alarm waren.” Der wohl verheerendste Angriff auf die damals noch eigenständigen Städte M.-Gladbach und Rheydt erfolgte am frühen Morgen des 31. August 1943. Gegen Mitternacht starteten in Mittel- und Südengland insgesamt 660 Flugzeuge. Um zwei Uhr wurde Luftalarm ausgelöst.

    Es war zugleich der erste Großangriff, der sich vor allem gegen die dichtbewohnten Stadtzentren richtete. Die britischen Bomber flogen Mönchengladbach und Rheydt in 4.000 bis 6.000 Meter Höhe an und führten den Angriff in zweimal drei Wellen von Nordwesten bis Südwesten aus. Der Schein der brennenden Stadt war noch in 200 Kilometern Entfernung zu sehen. Um 4.40 Uhr wurde der Luftalarm wieder aufgehoben. In den 73 Minuten der Bombardierung wurden die Industrieanlagen in der Stadt zu 90 Prozent zerstört. Außerdem wurden in Mönchengladbach zwei Drittel aller Wohnhäuser beschädigt, wobei alle weiterführenden Schulen, die Krankenhäuser, alle Kultureinrichtungen und das Rathaus Abtei waren unbenutzbar waren.

    Auch die Rheydter Innenstadt glich einem Trümmerfeld. 40 Prozent der damaligen Einwohner verloren ihre Wohnungen, und Odenkirchen wurde zu 70 Prozent zerstört. Die kurz nach dem 31. August erstellten amtlichen Statistiken der beiden getroffenen Großstädte gingen von 556 Todesopfern des Luftangriffes aus, außerdem wurden 7945 weitere Personen durch Rauch oder Auswirkungen der Phosphorbomben vergiftet, 9584 Personen erlitten Augenschäden durch Rauch. Es dauerte Tage, bis die Flammen gelöscht waren.

    Die große Anzahl an Toten führte zur Anlage besonderer Gräberfelder auf dem städtischen Hauptfriedhof an der Viersener Straße sowie auf dem Ehrenfriedhof der Stadt Rheydt im Schmölderpark. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Mönchengladbach wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mehr als 2000 Zivilpersonen Opfer der Luftangriffe.

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  • Klimaschutz à la Kommune

    Klimaschutz à la Kommune

    Im Planungs- und im Umweltausschuss hat die städtische Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl jetzt ihren jährlichen Sachstandsbericht vorgelegt.

    Ein Konzept für die regenerative Energieversorgung Mönchengladbachs, ein Update für das städtische Klimaschutzkonzept, energetische Sanierungen des städtischen Gebäudebestands und ein ausgebautes Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger – das sind Eckpfeiler der Klimaschutzbemühungen der Stadt Mönchengladbach.
    “Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen”, betont Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin anlässlich des Berichts.
    Das angekündigte Landes-Investitionsprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen mit rund 6 Milliarden Euro begrüßt die Stadt, hält den Finanzbedarf in Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag aber für deutlich höher.
    Grundsätzlich sieht Bonin Mönchengladbach im Hinblick auf die kommunale Klimaschutzarbeit gut aufgestellt: “Der Bericht der Klimaschutzmanagerin zeigt, wie vielfältig wir als Kommune am Thema Klimaschutz arbeiten und dass wir dabei viel bewegen können.”

    Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger
    Im Fachbereich Umwelt wird derzeit eine neue Beratungsstelle eingerichtet. Sie soll dazu dienen, allgemeine Fragen der Bürgerinnen und Bürger etwa zu Photovoltaik, Hitze und Starkregenvorsorge oder zu treibhausgasneutraler Energieversorgung zu beantworten. Im Bedarfsfall kann sie an die zuständigen Fachleute weiterleiten. Ein Thema, das aktuell viele Bürgerinnen und Bürger umtreibt, ist das von der Bundesregierung geplante Gesetz für eine kommunale Wärmeplanung. Das Gesetz soll gemeinsam mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes verabschiedet werden.

    Für Fragen rund um die kommunale Wärmeplanung und die Umstellung von Heizanlagen auf erneuerbare Energieträger hat die Stadt unter www.stadt.mg/waerme eine FAQ-Seite eingerichtet, die nach Vorliegen der beschlossenen Gesetze weiter ausgebaut wird.

    Energiekonzept und kommunale Wärmeplanung
    Seit Anfang Februar arbeitet die Verwaltung in enger Abstimmung mit der NEW als regionalem Grundversorger und gemeinsam mit einem beauftragten Fachbüro an einem gesamtstädtischen Energiekonzept. Ziel ist es, Potenziale und Wege aufzuzeigen, wie die in Mönchengladbach benötigte Energie zu einem größtmöglichen Anteil regenerativ und sicher erzeugt und bereitgestellt werden kann – zunächst mit einem zeitlichen Fokus bis 2035.
    Am Anfang der Konzepterarbeitung stand die energetische Datenerhebung und eine Bedarfsanalyse. Dabei wurde auch geschaut, wo aktuell schon erneuerbare Energien genutzt werden und welche Ausbaupotentiale es an diesen und weiteren Standorten gibt.
    Aktuell werden in einem nächsten Schritt verschiedene denkbare Szenarien für die Mönchengladbacher Energiewende ermittelt und alternative Versorgungsstrategien hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit analysiert. Voraussichtlich Anfang 2024 wird das Energiekonzept zur weiteren Beteiligung und Beratung fertiggestellt sein.

    “In Mönchengladbach haben wir uns vergleichsweise frühzeitig auf den Weg zu einer gesamtstädtischen Energieplanung gemacht, die Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen in den Fokus stellt. Für die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate sind wir deshalb eine von vier Pilotkommunen, deren Arbeit und Vorgehensweise im Hinblick auf die kommunale Wärmeplanung eine Blaupause und somit Hilfestellung für andere Kommunen liefern wird”, betont Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl.

    Klimaschutzkonzept und European Energy Award
    Das in die Jahre gekommene städtische Klimaschutzkonzept von 2011 soll ab 2024 mithilfe von Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative fortgeschrieben werden. Die rasanten Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere Monate erfordern eine Neubewertung, um passgenaue Lösungen für Mönchengladbach zu finden.
    Das Konzept ist aber nicht die einzige Grundlage für die Klimaschutzarbeit in Mönchengladbach. Bereits seit 2018 richtet die Stadt ihre Klimaschutz-Aktivitäten am Prozess für den European Energy Award (eea) aus, für den sie 2022 in ihrem ersten Audit erfolgreich zertifiziert wurde. Das nächste Ziel ist es, mindestens 75 Prozent der eea-Vorgaben zu erfüllen und damit den Gold-Standard zu erreichen.

    Städtischer Gebäudebestand
    Ein wichtiger Hebel, die städtischen Einsparziele bei den Treibhausgasemissionen zu erreichen und als Stadt mit gutem Beispiel voranzugehen, sind energetische Sanierungen im Gebäudebestand. Das städtische Gebäudemanagement (gmmg) verschafft sich einen Überblick über die dringendsten Sanierungsbedarfe und stellt einen entsprechenden Sanierungsfahrplan für die nächsten Jahre auf. Auch bei den Alternativüberlegungen zum aus Kostengründen ausgesetzten Projekt “Rathaus der Zukunft mg+” spielen energetische Belange neben weiteren Aspekten wie gesunden und modernen Arbeitsplätzen und Bürgerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Einen ausführlicheren Einblick in die aktuelle energetische Lage der städtischen Immobilien sowie die Wirtschaftlichkeit kurz-, mittel- und langfristig geplanter Projekte wird zudem derzeit vom im Auf- und Ausbau befindlichen Team Energiemanagement des gmmg erarbeitet und in Kürze der Politik vorgestellt.

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  • Happy Birthday Alufant!

    Happy Birthday Alufant!

    Der Weingarten am 26. August von 11 bis 17 Uhr auf dem Rheydter Markt steht ganz im Zeichen des Kunstwerks von Gerhard Wind.

    Am kommenden Samstag gibt es zum Wochenmarkt auf dem Marktplatz Rheydt wieder den Weingarten unter den Platanen mit Livemusik, ausgewählten Weinen und Snacks.

    Diesmal steht der Treff am Rande des Marktes ganz im Zeichen eines runden Geburtstags: Denn der Alufant, wie das Kunstwerk “Figuration” von Gerhard Wind von den Rheydter Bürger*innen liebevoll genannt wird, feiert seinen 50. Geburtstag: Denn im August 1973 wurde die fünf Meter hohe und dreieinhalb Tonnen schwere Skulptur aus Aluminium erstmals auf dem Rheydter Markt aufgestellt.

    Zur Geburtstagsparty wird der Alufant geschmückt und wer möchte, kann sich beim gemütlichen Picknick mit dem Rheydter Wahrzeichen fotografieren. Ab 15 Uhr wird dann vor dem Rathaus Linedance getanzt.

    Am Markttag werden ab 9 Uhr auch die fünf Favoriten der eingegangenen Namensvorschläge für den Mittelgang des Marktes präsentiert und zur finalen Abstimmung gegeben.

    Bewegte Geschichte des Alufanten

    Die Skulptur “Figuration” des Düsseldorfer Künstlers Gerhard Wind (1928-1992) wurde der Stadt Rheydt 1973 von der NLK (Niederrheinische Licht- und Kraftwerke AG) gestiftet. Die Idee, den Künstler mit einer Großskulptur für den Rheydter Markt zu beauftragen wurde nach den Aufzeichnungen des Rheydter Kunstliebhaber Jürgen Essers 1972 bei einer Wind-Ausstellung in der Odenkirchener Galerie Strunk-Hilgers geboren, wo der Künstler mit dem Rheydter OB Fritz Rahmen und Oberstadtdirektor Helmut Freuen zusammenkam. Bei einem Besuch im Düsseldorfer Atelier von Gerhard Wind gab schließlich der NLK-Vorstand grünes Licht für den Ankauf.

    Für die Neugestaltung des Rheydter Marktplatzes musste der Alufant, wie die Rheydter ihr Kunstwerk schon bald nach der Aufstellung 1973 nannten, 2012 abgebaut, in fünf Teile zerlegt und auf dem Bauhof eingelagert werden. Nach politischen Diskussionen, ob und wo der Alufant eine neue Heimat finden soll, beschloss die Bezirksvertretung Süd schließlich, die Skulptur auf der Wiese zwischen Hauptkirche und Kommandatur am Rande des Rheydter Marktes wieder aufstellen zu lassen. Am 9. Mai 2015 kehrte der inzwischen restaurierte Alufant endlich nach Rheydt zurück.

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  • Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss prüfen eine Kooperation bei der Finanzierung städtischer Investitionsprojekte.

    Zur Finanzierung besonderer städtischer Investitionsprojekte prüfen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss derzeit die Umsetzbarkeit alternativer Finanzierungsmodelle im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit.

    Kommunen dürfen neben den klassischen Kommunalkrediten auch andere Möglichkeiten wie etwa Schuldscheindarlehen zur Deckung ihres Kapitalbedarfs für Investitionsvorhaben nutzen. Nicht zuletzt mit Blick auf die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt wird in diesem Zusammenhang innerhalb der kommunalen Landschaft bereits seit einiger Zeit auch die Ausgabe von sogenannten Green- und Social-Bonds diskutiert.

    Diese Bonds werden als Verbindung der Finanzierung besonderer klimaschonender oder sozialer Projekte mit den strategischen Zielen der Kommune zur Nachhaltigkeit oder zum sozialen Nutzen angesehen.
    Dabei müssen diese von Banken zu begleitenden Finanzierungsmodelle unter Berücksichtigung ihrer Transaktions- und Betreuungskosten mindestens ebenso wirtschaftlich wie ein Kommunalkredit darstellbar sein.
    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: “Angesichts der Anforderungen an das finanzielle Volumen derartiger Bonds, der anspruchsvollen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen und der erforderlichen Betreuungsaufwände wollen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss nach ersten Sondierungsgesprächen nun gemeinsam ergebnisoffen prüfen, ob eine interkommunale Kooperation einen wirtschaftlichen Zugang zu diesen innovativen Finanzierungsquellen zur Bewältigung der Zukunftsinvestitionen eröffnen kann.”

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