Autor: PMG

  • Rat wählte neue Technische Beigeordnete – Claudia Schwan-Schmitz wird Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin

    Rat wählte neue Technische Beigeordnete –
    Claudia Schwan-Schmitz wird Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute (13. September) mit großer Mehrheit Claudia Schwan-Schmitz zur neuen Technischen Beigeordneten gewählt.

    Sie tritt am 9. November die Leitung des Dezernates Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt als Nachfolgerin von Dr. Gregor Bonin an, der nach acht Jahren als Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter in den Ruhestand tritt.

    Claudia Schwan-Schmitz studierte an der RWTH-Aachen Architektur mit dem Studienschwerpunkt Städtebau und ist seit August 2017 Dezernentin für Strategische Stadtentwicklung sowie seit Juni 2020 Technische Beigeordnete der Kreisstadt Bergheim.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Verwaltungsvorstand und die Fraktionen des Rates gratulierten der gebürtigen Kölnerin, die in Bergheim lebt, zur Wahl.
    Claudia Schwan-Schmitz dankte den Ratsmitgliedern für das große Vertrauen, das ihr durch die Wahl entgegengebracht wird: „Mönchengladbach ist eine vielseitige Großstadt mit interessanten Projekten und zahlreichen Chancen, die auch im Strukturwandel liegen. Auf diese Projekte müssen wir uns in einem transparenten und gemeinsamen Prozess mit aller Kraft konzentrieren.“
    Die Verabschiedung von Dr. Gregor Bonin findet statt am 15 September im Rathaus Abtei.

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  • Christoph Ingenhoven erhielt die Goldene Blume

    Christoph Ingenhoven erhielt die Goldene Blume

    Der Architekt ist 29. Preisträger des Umweltschutzpreises und Vorreiter im Bereich Nachhaltiges Bauen.

    Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven ist 29. Preisträger des ältesten deutschen Umweltschutzpreises.
    Er wurde am vergangenen Samstag (9. September) in einem Festakt im Theater Mönchengladbach mit der „Goldenen Blume von Rheydt“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung, eine stilisierte Dahlie aus Gold, wurde seit 1967 unter anderem an Prinz Bernhard der Niederlande, Hannelore „Loki“ Schmidt, Kardinal Karl Lehmann, Heinz Sielmann, den Astronauten Reinhold Ewald und zuletzt den Schauspieler Hannes Jaenicke verliehen.

    „Die Goldene Blume ist nicht nur der älteste deutsche Umweltschutzpreis. Sie ist vor allem auch ein Zeichen für eine besondere Form von Bürgerbewegung, denn sie entstand durch die Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen Stadt Rheydt. Sie stifteten 1967 einen Preis für umweltbewusstes Denken und Handeln“, hob Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Rede hervor.
    Die „Goldene Blume von Rheydt“ sei eine Auszeichnung, die den herausragenden Einsatz zum Wohle von Natur und Schöpfung würdige. Sie rücke die Umwelt in ihrer gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Dimension in den Mittelpunkt.

    Das Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V. unter Vorsitz von Dr. Karl Hans Arnold verlieh Christoph Ingenhoven den Preis für sein Engagement und seine Verdienste im Bereich Nachhaltiges Bauen. Christoph Ingenhoven zählt zu den international führenden Architekten, die sich für nachhaltige und ökologische Architektur einsetzen.
    Er studierte Architektur und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen (1978–84) sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hans Hollein (1980–83). 1985 gründete er ingenhoven associates. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und der Bundesstiftung Baukultur. Eine Reihe von Beispielen für nachhaltiges Bauen, die sein Büro weltweit umsetzen konnte, präsentierte Ingenhoven im Rahmen der Festveranstaltung. Eindrucksvoll ging der Preisträger in seinem Exkurs auf die gegenwärtigen und zukünftigen globalen Herausforderungen ein.
    „Die Zukunft spielt sich in den Städten ab. Hier müssen wir intelligente Lösungen finden, die Antworten auf den Klimawandel liefern, aber auch attraktive Arbeits- und Lebensräume bieten“, so Christoph Ingenhoven.

    Gemeinsam mit seinem Team entwickelte und realisierte er Projekte jeder Größe und Typologie in vielen Regionen der Erde, immer entsprechend den jeweils höchsten Green Building-Standards. Internationale Anerkennung erhielt er erstmals 1997 mit dem RWE-Turm in Essen, eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit. Seit 1997 plant das Büro den unterirdischen Hauptbahnhof Stuttgart als Kern des Verkehrs- und Städtebauprojekts Stuttgart 21.
    Mit dem Kö-Bogen II in Düsseldorf wurde 2020 Europas größte Grünfassade fertiggestellt. Das gesamte Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum der Rheinmetropole. Mehrere Hochhausprojekte entstanden unter anderem in Osaka, Singapur, Tokyo und Sydney. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere RIBA Awards, AR Awards, der Global Holcim Award Gold, der Internationale Hochhaus Preis, der Gottfried Semper Preis 2019 sowie 2022 der European Prize for Architecture. Der Hauptsitz von ingenhoven associates befindet sich im Düsseldorfer Hafen. Darüber hinaus ist das Büro international in Sydney, Singapur und St. Moritz vertreten. „Der ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen steht im Mittelpunkt seiner Entwürfe. Sie sehen die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Sonnenlicht, Erdwärme, Regenwasser oder Klimatisierung durch natürliche Ventilatoren vor. Und: Sie passen sich möglichst ortsspezifischen Umgebungen an“, betonte Dr. Karl Hans Arnold in seiner Laudatio im Hinblick auf das von Ingenhoven unter der Bezeichnung „Super Green“ gelebte Konzept einer ganzheitlichen nachhaltigen Architektur. Aber auch Baubiologie und gesundes Bauen spielen für den Preisträger eine zunehmend wichtige Rolle. Hier arbeitet er zusammen mit Michael Baumgart, der 2019 für seinen Forschungsansatz „Cradle to cradle“ mit der Goldenen Blume ausgezeichnet wurde.

    An den Grundgedanken, der für die Goldene Blume steht, erinnerte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Rede: „Jeder Mensch kann durch sein Handeln, seine Entscheidungen, durch bewussten Konsum oder Verzicht, durch Achtung, Aufmerksamkeit und Verantwortung den eigenen Lebensraum und seine Zukunft gestalten.“ Auch die Stadt leiste in dieser Hinsicht ihren progressiven Beitrag. „Wir erstellen gerade ein Energiekonzept, haben bereits vor Gesetzesbeschlüssen mit der Erarbeitung einer Wärmeplanung begonnen und nehmen unsere Rolle im Strukturwandel weg von der Braunkohle und hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft ernst“, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Spielplatz Ferdinand-Strahl-Straße wird mit Straßenfest und Familientrödel am selben Tag ebenfalls feierlich wiedereröffnet.

    Die Weiherstraße wird gesperrt.
    Ob Musikkonzerte, Spieleangebote, oder ein mobiles Theater. Am Samstag, den 9. September, gibt es im Geropark ein vielseitiges Programm rund um die feierliche Wiedereröffnung.

    Der „Star“ der Veranstaltung ist aber natürlich der neugestaltete und vergrößerte Park selbst. Hier lässt sich am deutlich vergrößerten Weiher ausruhen oder an seinen naturnah gestalteten Ufern entlangwandeln.
    Auch den Verlauf der historischen Stadtmauer kann man nachempfinden, neue Bäume und Pflanzen entdecken und die zahlreichen Spieleangebote ausprobieren.

    Das Eröffnungsprogramm startet mit ersten musikalischen Einlagen ab 13 Uhr, bevor um 14:30 Uhr Oberbürgermeister Felix Heinrichs auf der Seebühne den Park offiziell freigibt.
    An selber Stelle werden zwischen 18 und 20 Uhr Konzerte von den „Chinchillaz mit Cello“ und der Band „Ausländer“ auch den Abschluss des Festtags markieren.
    Das komplette Programm gibt es online unter https://qm.mg/eroeffnung-geropark
    Wenige hundert Meter südlich findet am 9. September von 9 bis 14 Uhr auch ein Familientrödel in der Ferdinand-Strahl-Straße statt. Der Markt ist Teil eines Straßenfestes rund um die Wiedereröffnung des modernisierten Spielplatzes in der Ferdinand-Strahl-Straße.

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  • Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach vor 80 Jahren

    Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach vor 80 Jahren

    In der Nacht auf den 31. August 1943 wurde Mönchengladbach von britischen Bombern massiv zerstört.

    In der Nacht vom 30. auf den 31. August 1943 fand der größte Bombenangriff auf das Gebiet der heutigen Stadt Mönchengladbach statt. Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Mönchengladbach, lädt Oberbürgermeister Felix Heinrichs zu einer Gedenkfeier für alle Toten des Bombenangriffs auf Mönchengladbach ein.
    Die Gedenkfeier findet am Donnerstag, 31. August, um 11 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Viersener Straße statt. Das Programm sieht eine Kranzniederlegung, Ansprachen und ein interreligiöses Friedensgebet vor. Außerdem wird eine Gedenktafel enthüllt, die in Wort und Bild über die Geschehnisse der Bombennacht informiert und der Opfer gedenkt. Weitere Kränze in Gedenken an die Opfer der Bombennacht werden auf dem Friedhof in Odenkirchen und auf den Ehrengräbern im Schmölderpark niedergelegt. Eine neue Informationstafel auf dem Hauptfriedhof, die im Rahmen der Gedenkfeier enthüllt wird, ruft die grausamen Geschehnisse noch einmal in Erinnerung.

    Zur Historie:

    Am 12. Mai 1940 erfolgte der erste Luftangriff auf Mönchengladbach. Damit fielen zugleich die ersten Bomben auf eine westdeutsche Stadt. Es handelte sich hierbei um eine unmittelbare Reaktion auf den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die neutralen Länder Niederlande, Belgien und Luxemburg im Rahmen der deutschen Westoffensive. Es folgten rund 180 weitere Luftangriffe bis zum Ende des Krieges. Sieben davon wurden als Großangriffe gewertet.

    Ein Verwaltungsbericht der Stadt M.-Gladbach enthält folgende nüchterne Schilderung: „Je mehr der Krieg sich seinem Höhepunkt näherte, desto zahlreicher wurden die Fliegerangriffe. Auch die Tagesangriffe der Tiefflieger, die einzeln und in Verbänden auftraten, verstärkten sich. Der Fliegeralarm riß fast nicht mehr ab. Manchmal gab es nur noch einzelne Stunden am Tage und in der Nacht, die ohne Alarm waren.“ Der wohl verheerendste Angriff auf die damals noch eigenständigen Städte M.-Gladbach und Rheydt erfolgte am frühen Morgen des 31. August 1943. Gegen Mitternacht starteten in Mittel- und Südengland insgesamt 660 Flugzeuge. Um zwei Uhr wurde Luftalarm ausgelöst.

    Es war zugleich der erste Großangriff, der sich vor allem gegen die dichtbewohnten Stadtzentren richtete. Die britischen Bomber flogen Mönchengladbach und Rheydt in 4.000 bis 6.000 Meter Höhe an und führten den Angriff in zweimal drei Wellen von Nordwesten bis Südwesten aus. Der Schein der brennenden Stadt war noch in 200 Kilometern Entfernung zu sehen. Um 4.40 Uhr wurde der Luftalarm wieder aufgehoben. In den 73 Minuten der Bombardierung wurden die Industrieanlagen in der Stadt zu 90 Prozent zerstört. Außerdem wurden in Mönchengladbach zwei Drittel aller Wohnhäuser beschädigt, wobei alle weiterführenden Schulen, die Krankenhäuser, alle Kultureinrichtungen und das Rathaus Abtei waren unbenutzbar waren.

    Auch die Rheydter Innenstadt glich einem Trümmerfeld. 40 Prozent der damaligen Einwohner verloren ihre Wohnungen, und Odenkirchen wurde zu 70 Prozent zerstört. Die kurz nach dem 31. August erstellten amtlichen Statistiken der beiden getroffenen Großstädte gingen von 556 Todesopfern des Luftangriffes aus, außerdem wurden 7945 weitere Personen durch Rauch oder Auswirkungen der Phosphorbomben vergiftet, 9584 Personen erlitten Augenschäden durch Rauch. Es dauerte Tage, bis die Flammen gelöscht waren.

    Die große Anzahl an Toten führte zur Anlage besonderer Gräberfelder auf dem städtischen Hauptfriedhof an der Viersener Straße sowie auf dem Ehrenfriedhof der Stadt Rheydt im Schmölderpark. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Mönchengladbach wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mehr als 2000 Zivilpersonen Opfer der Luftangriffe.

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  • Klimaschutz à la Kommune

    Klimaschutz à la Kommune

    Im Planungs- und im Umweltausschuss hat die städtische Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl jetzt ihren jährlichen Sachstandsbericht vorgelegt.

    Ein Konzept für die regenerative Energieversorgung Mönchengladbachs, ein Update für das städtische Klimaschutzkonzept, energetische Sanierungen des städtischen Gebäudebestands und ein ausgebautes Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger – das sind Eckpfeiler der Klimaschutzbemühungen der Stadt Mönchengladbach.
    „Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen“, betont Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin anlässlich des Berichts.
    Das angekündigte Landes-Investitionsprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen mit rund 6 Milliarden Euro begrüßt die Stadt, hält den Finanzbedarf in Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag aber für deutlich höher.
    Grundsätzlich sieht Bonin Mönchengladbach im Hinblick auf die kommunale Klimaschutzarbeit gut aufgestellt: „Der Bericht der Klimaschutzmanagerin zeigt, wie vielfältig wir als Kommune am Thema Klimaschutz arbeiten und dass wir dabei viel bewegen können.“

    Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger
    Im Fachbereich Umwelt wird derzeit eine neue Beratungsstelle eingerichtet. Sie soll dazu dienen, allgemeine Fragen der Bürgerinnen und Bürger etwa zu Photovoltaik, Hitze und Starkregenvorsorge oder zu treibhausgasneutraler Energieversorgung zu beantworten. Im Bedarfsfall kann sie an die zuständigen Fachleute weiterleiten. Ein Thema, das aktuell viele Bürgerinnen und Bürger umtreibt, ist das von der Bundesregierung geplante Gesetz für eine kommunale Wärmeplanung. Das Gesetz soll gemeinsam mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes verabschiedet werden.

    Für Fragen rund um die kommunale Wärmeplanung und die Umstellung von Heizanlagen auf erneuerbare Energieträger hat die Stadt unter www.stadt.mg/waerme eine FAQ-Seite eingerichtet, die nach Vorliegen der beschlossenen Gesetze weiter ausgebaut wird.

    Energiekonzept und kommunale Wärmeplanung
    Seit Anfang Februar arbeitet die Verwaltung in enger Abstimmung mit der NEW als regionalem Grundversorger und gemeinsam mit einem beauftragten Fachbüro an einem gesamtstädtischen Energiekonzept. Ziel ist es, Potenziale und Wege aufzuzeigen, wie die in Mönchengladbach benötigte Energie zu einem größtmöglichen Anteil regenerativ und sicher erzeugt und bereitgestellt werden kann – zunächst mit einem zeitlichen Fokus bis 2035.
    Am Anfang der Konzepterarbeitung stand die energetische Datenerhebung und eine Bedarfsanalyse. Dabei wurde auch geschaut, wo aktuell schon erneuerbare Energien genutzt werden und welche Ausbaupotentiale es an diesen und weiteren Standorten gibt.
    Aktuell werden in einem nächsten Schritt verschiedene denkbare Szenarien für die Mönchengladbacher Energiewende ermittelt und alternative Versorgungsstrategien hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit analysiert. Voraussichtlich Anfang 2024 wird das Energiekonzept zur weiteren Beteiligung und Beratung fertiggestellt sein.

    „In Mönchengladbach haben wir uns vergleichsweise frühzeitig auf den Weg zu einer gesamtstädtischen Energieplanung gemacht, die Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen in den Fokus stellt. Für die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate sind wir deshalb eine von vier Pilotkommunen, deren Arbeit und Vorgehensweise im Hinblick auf die kommunale Wärmeplanung eine Blaupause und somit Hilfestellung für andere Kommunen liefern wird“, betont Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl.

    Klimaschutzkonzept und European Energy Award
    Das in die Jahre gekommene städtische Klimaschutzkonzept von 2011 soll ab 2024 mithilfe von Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative fortgeschrieben werden. Die rasanten Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere Monate erfordern eine Neubewertung, um passgenaue Lösungen für Mönchengladbach zu finden.
    Das Konzept ist aber nicht die einzige Grundlage für die Klimaschutzarbeit in Mönchengladbach. Bereits seit 2018 richtet die Stadt ihre Klimaschutz-Aktivitäten am Prozess für den European Energy Award (eea) aus, für den sie 2022 in ihrem ersten Audit erfolgreich zertifiziert wurde. Das nächste Ziel ist es, mindestens 75 Prozent der eea-Vorgaben zu erfüllen und damit den Gold-Standard zu erreichen.

    Städtischer Gebäudebestand
    Ein wichtiger Hebel, die städtischen Einsparziele bei den Treibhausgasemissionen zu erreichen und als Stadt mit gutem Beispiel voranzugehen, sind energetische Sanierungen im Gebäudebestand. Das städtische Gebäudemanagement (gmmg) verschafft sich einen Überblick über die dringendsten Sanierungsbedarfe und stellt einen entsprechenden Sanierungsfahrplan für die nächsten Jahre auf. Auch bei den Alternativüberlegungen zum aus Kostengründen ausgesetzten Projekt „Rathaus der Zukunft mg+“ spielen energetische Belange neben weiteren Aspekten wie gesunden und modernen Arbeitsplätzen und Bürgerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Einen ausführlicheren Einblick in die aktuelle energetische Lage der städtischen Immobilien sowie die Wirtschaftlichkeit kurz-, mittel- und langfristig geplanter Projekte wird zudem derzeit vom im Auf- und Ausbau befindlichen Team Energiemanagement des gmmg erarbeitet und in Kürze der Politik vorgestellt.

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  • Happy Birthday Alufant!

    Happy Birthday Alufant!

    Der Weingarten am 26. August von 11 bis 17 Uhr auf dem Rheydter Markt steht ganz im Zeichen des Kunstwerks von Gerhard Wind.

    Am kommenden Samstag gibt es zum Wochenmarkt auf dem Marktplatz Rheydt wieder den Weingarten unter den Platanen mit Livemusik, ausgewählten Weinen und Snacks.

    Diesmal steht der Treff am Rande des Marktes ganz im Zeichen eines runden Geburtstags: Denn der Alufant, wie das Kunstwerk „Figuration“ von Gerhard Wind von den Rheydter Bürger*innen liebevoll genannt wird, feiert seinen 50. Geburtstag: Denn im August 1973 wurde die fünf Meter hohe und dreieinhalb Tonnen schwere Skulptur aus Aluminium erstmals auf dem Rheydter Markt aufgestellt.

    Zur Geburtstagsparty wird der Alufant geschmückt und wer möchte, kann sich beim gemütlichen Picknick mit dem Rheydter Wahrzeichen fotografieren. Ab 15 Uhr wird dann vor dem Rathaus Linedance getanzt.

    Am Markttag werden ab 9 Uhr auch die fünf Favoriten der eingegangenen Namensvorschläge für den Mittelgang des Marktes präsentiert und zur finalen Abstimmung gegeben.

    Bewegte Geschichte des Alufanten

    Die Skulptur „Figuration“ des Düsseldorfer Künstlers Gerhard Wind (1928-1992) wurde der Stadt Rheydt 1973 von der NLK (Niederrheinische Licht- und Kraftwerke AG) gestiftet. Die Idee, den Künstler mit einer Großskulptur für den Rheydter Markt zu beauftragen wurde nach den Aufzeichnungen des Rheydter Kunstliebhaber Jürgen Essers 1972 bei einer Wind-Ausstellung in der Odenkirchener Galerie Strunk-Hilgers geboren, wo der Künstler mit dem Rheydter OB Fritz Rahmen und Oberstadtdirektor Helmut Freuen zusammenkam. Bei einem Besuch im Düsseldorfer Atelier von Gerhard Wind gab schließlich der NLK-Vorstand grünes Licht für den Ankauf.

    Für die Neugestaltung des Rheydter Marktplatzes musste der Alufant, wie die Rheydter ihr Kunstwerk schon bald nach der Aufstellung 1973 nannten, 2012 abgebaut, in fünf Teile zerlegt und auf dem Bauhof eingelagert werden. Nach politischen Diskussionen, ob und wo der Alufant eine neue Heimat finden soll, beschloss die Bezirksvertretung Süd schließlich, die Skulptur auf der Wiese zwischen Hauptkirche und Kommandatur am Rande des Rheydter Marktes wieder aufstellen zu lassen. Am 9. Mai 2015 kehrte der inzwischen restaurierte Alufant endlich nach Rheydt zurück.

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  • Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Alternative Finanzierungsmodelle im Fokus

    Die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss prüfen eine Kooperation bei der Finanzierung städtischer Investitionsprojekte.

    Zur Finanzierung besonderer städtischer Investitionsprojekte prüfen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss derzeit die Umsetzbarkeit alternativer Finanzierungsmodelle im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit.

    Kommunen dürfen neben den klassischen Kommunalkrediten auch andere Möglichkeiten wie etwa Schuldscheindarlehen zur Deckung ihres Kapitalbedarfs für Investitionsvorhaben nutzen. Nicht zuletzt mit Blick auf die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt wird in diesem Zusammenhang innerhalb der kommunalen Landschaft bereits seit einiger Zeit auch die Ausgabe von sogenannten Green- und Social-Bonds diskutiert.

    Diese Bonds werden als Verbindung der Finanzierung besonderer klimaschonender oder sozialer Projekte mit den strategischen Zielen der Kommune zur Nachhaltigkeit oder zum sozialen Nutzen angesehen.
    Dabei müssen diese von Banken zu begleitenden Finanzierungsmodelle unter Berücksichtigung ihrer Transaktions- und Betreuungskosten mindestens ebenso wirtschaftlich wie ein Kommunalkredit darstellbar sein.
    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: „Angesichts der Anforderungen an das finanzielle Volumen derartiger Bonds, der anspruchsvollen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen und der erforderlichen Betreuungsaufwände wollen die Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss nach ersten Sondierungsgesprächen nun gemeinsam ergebnisoffen prüfen, ob eine interkommunale Kooperation einen wirtschaftlichen Zugang zu diesen innovativen Finanzierungsquellen zur Bewältigung der Zukunftsinvestitionen eröffnen kann.“

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  • Unterstützung für Schwimmassistenz-Programm an Grundschulen

    Unterstützung für Schwimmassistenz-Programm an Grundschulen

    „Es ist wirklich toll, dass wir diese Unterstützung erhalten und so das Angebot noch erweitern können. Dafür möchte ich mich herzlich beim Lions Club Mönchengladbach-Rheydt bedanken“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Diesem Dank kann sich die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport Christiane Schüßler nur anschließen: „Je mehr Kinder wir erreichen können umso besser und es ist für uns auch eine Bestätigung, dass wir in diesem Bereich auf einem sehr guten Weg sind.“

    Mit dem Ende des Schuljahres 2022/2023 waren bereits zwölf Schwimmassistent*innen im Einsatz. Der Fachbereich Schule und Sport sucht auch weiterhin engagierte Bürger*innen, die sich als Schwimmassistenz engagieren möchten.
    Für weitere Informationen können sich Interessierte gerne per E-Mail an sportamt@moenchengladbach.de wenden.

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  • Bezirksvertretung Ost tagt am 15. August

    Bezirksvertretung Ost tagt am 15. August

    Die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost treffen sich am Dienstag, 15. August, um 17 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung im Pfarrjugendheim Uedding, Jakobshöhe 114, 41066 Mönchengladbach, Pfarrjugendheim Uedding.

    Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Wohnungsbaupotenzial im Stadtbezirk Ost.
    Außerdem geht es um eine Querungshilfe auf der Von-Groote-Straße und einen Fußgängerüberweg über die Graf-Haeseler Straße in Höhe der Nelkenstraße.
    Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte gibt es beim Gremieninformationsdienst über die Internetseite der Stadt.

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  • Weiter lange Wartezeiten beim Führungszeugnis

    Weiter lange Wartezeiten beim Führungszeugnis

    Die Mönchengladbacher Verwaltung scheint machtlos.

    Das Bundesamt für Justiz weist darauf hin, dass es bei der Erteilung von Führungszeugnissen weiter zu längeren Wartezeiten kommen kann.

    Bürgerinnen und Bürger, die das Führungszeugnis bei den Meldestellen des Fachbereich Bürgerservice beantragt haben, berichten von bis zu sechs Wochen Wartezeit.
    Der Fachbereich Bürgerservice bittet Personen, die auf ihr Führungszeugnis warten, sich wegen der Bearbeitung ihres Antrags direkt beim Bundesamt für Justiz zu erkundigen.
    Die Stadtverwaltung kann zum Bearbeitungsstand keine Auskunft geben. Das Bundesamt stellt die beantragten Führungszeugnisse aus und schickt sie entweder an die Antragstellenden oder direkt an die Behörde, die sie benötigen.

    Die Stadtverwaltung leitet Anträge auf Führungszeugnisse am gleichen Tag an das Bundesamt für Justiz weiter.

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  • EuroHockey-Championships der Menschen mit geistiger Behinderung

    EuroHockey-Championships der Menschen mit geistiger Behinderung

    Im August steht Mönchengladbach im Zeichen des Hockeysports.

    Neben den Europameisterschaften der Damen und Herren (18. bis 27. August) findet parallel noch ein ganz besonderes Turnier statt:
    Die Specialhockey-EM (ID Championships) der Menschen mit geistiger Behinderung, an der zehn Nationen teilnehmen werden. Frauen und Männer spielen hierbei in gemischten Teams.

    Diese Spiele finden auf dem Platz des GHTC an den Holter Sportstätten statt.
    Doch für das Finale gibt es die ganz große Kulisse: es wird am Mittwoch, 23. August ab 14.15 Uhr im HockeyPark ausgetragen.

    Die Hockeyspieler mit Handicap freuen sich auf ihre ID-Europameisterschaft in Mönchengladbach.©DHB

    Mit einem B-Ausweis ist an diesem Tag der Eintritt ins Stadion frei, wodurch viele Zuschauer aus Werkstätten und Schulen erwartet werden. Specialhockey hat seine Wurzeln in Mönchengladbach.
    Die Idee zu diesem Turnier entstand bei der Hockey-EM 2011, als das Walter-Mayer-Turnier im HockeyPark ausgetragen wurde. Nun, 12 Jahre später, ist die SpecialHockey-EM offizielles Side Event der EM der Damen und Herren.

    Ein Wiedersehen, das für Gänsehautmomente und unvergessliche Erlebnisse der Teilnehmenden steht. Durch die europaweite Offensive zur Entwicklung des Hockeysports für Menschen mit geistiger Behinderung hat sich Specialhockey in den europäischen Nationen immens weiterentwickelt.
    Für Deutschland wird das Specialhockey Team Germany, darunter drei Spieler aus Mönchengladbach, teilnehmen. Zur deutschen Delegation gehören auch Trainer Claus Heinze und Linda van Overmeire-Sandkaulen, Projektleiterin für Specialhockey beim Deutschen Hockey-Bund.

    Hintergrundinfos zum ID-Hockey unter: https://eurohockey2023.com/informationen/hockey-id 

    Informationen zur Veranstaltung im Internet unter: www.eurohockey.org/sideevents

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  • Stadt informiert zu geplanten Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr

    Stadt informiert zu geplanten Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr

    Die Stadt möchte in Wickrath Radnetzlücken schließen und die Verkehrssicherheit für den Rad- und Fußverkehr erhöhen.

    In Teilen der Gelderner Straße und der Hochstadenstraße sowie in der Rossweide sollen Fahrrad-Schutzstreifen markiert und insgesamt vier Verkehrsinseln gebaut werden. Wer mit dem Rad fährt oder zu Fuß unterwegs ist, soll dadurch einfacher und sicherer als bislang die Straßen überqueren können. Was genau geplant ist, darüber hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen die Anwohnerinnen und Anwohner informiert.

    Darüber hinaus lädt die Stadt zu einer Informationsveranstaltung ein, die am Donnerstag, den 10. August, ab 19 Uhr in der Adolf-Kempken-Halle stattfindet.

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  • Spielplatz im Volksgarten neugestaltet

    Spielplatz im Volksgarten neugestaltet

    Nach etwas mehr als einem halben Jahr Bauzeit ist der rund 1.200 Quadratmeter große Spielplatz im Volksgarten wieder zum Spielen freigegeben.

    Am 30. August von 15.30 bis 17.30 Uhr findet eine offizielle Eröffnungsfeier statt.
    Das beliebte Ausflugsziel ist in den vergangenen Monaten komplett neugestaltet worden. Märchenhaft hat Anna Rademacher, mags-Grünplanerin, den Spielplatz im Volksgarten entworfen. Eingeflossen sind dabei auch die Ideen und Wünsche der Kinder, die vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und mags in verschiedenen Beteiligungsaktionen erarbeitet wurden. So findet sich im Kleinkinderbereich jetzt ein Märchenschloss mit verschiedenen Elementen zum Klettern, Greifen, Rutschen und Kriechen. Ein Schwan als Wipptier greift das Thema Märchen ebenso auf und schafft die Verbindung zum nahegelegenen Volksgartenweiher.

    Für die größeren Kinder gibt es ein Spielschiff, das auf verschiedene Wege wie Kletternetze, Treppen, einer kleinen Seilbahn und Stangen erobert werden kann. Außerdem wartet auf die Größeren noch eine 360-Grad-Doppelwippe. Ergänzt wird das märchenhafte Thema durch eine breite Wippe auf der „Kuno der Killerwels“, der 2003 zweifelhafte Berühmtheit errungen hat, einen Ehrenplatz bekommen hat. Er soll selbst Dackel gefressen haben, die dem Ufer des Weihers zu nah gekommen sind.

    Ein weiteres Highlight ist die neue Doppelseilbahn auf dem Spielplatz, auf der nun parallel gefahren werden kann. Unmittelbar daneben befindet sich eine Extra-Lounge mit verschiedenen Sitzelementen für etwas ältere Kinder, die sich zum Quatschen zurückziehen möchten. Hinzu kommt eine Vielzahl an unterschiedlichen Schaukeln. So etwa eine Nestschaukel, eine Schaukel mit Lernsitz, eine Kleinkindschaukel, Schaukeln mit Doppelsitzen, ein Schaukel-Karussell sowie normale Schaukeln. Neben den neuen Spielgeräten wurde auch der Untergrund des Spielplatzes saniert, neuer Sand aufgefüllt und mit Pflanzen eingefasst.

    Finanziert wurde der Neubau des Spielplatzes Volksgarten zu 100 Prozent aus dem städtebaulichen Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier 2019“ mit einer Gesamtsumme von 450.415 Euro.

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  • Bürgerinnen und Bürger zur Verleihung der 28. Goldenen Blume von Rheydt eingeladen

    Bürgerinnen und Bürger zur Verleihung der 28. Goldenen Blume von Rheydt eingeladen

    Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven wird am 9. September mit dem Umweltschutzpreis ausgezeichnet.

    Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven wird am Samstag, 9. September, in einem Festakt im Theater Mönchengladbach (17 Uhr) mit der „Goldenen Blume von Rheydt“ ausgezeichnet.
    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen und sich vorab per Email unter der Adresse nadine.meiners@mgmg unter Angabe der Kontaktdaten anmelden.

    Christoph Ingenhoven zählt zu den international führenden Architekten, die sich für nachhaltige und ökologische Architektur einsetzen. Er studierte Architektur und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen (1978–84) sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hans Hollein (1980–83). 1985 gründete er ingenhoven associates. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt und realisiert er Projekte jeder Größe und Typologie in vielen Regionen der Erde, immer entsprechend den jeweils höchsten Green Building-Standards wie LEED, BREEAM, DGNB und CASBEE. Internationale Anerkennung erhielt er erstmals 1997 mit dem RWE Turm in Essen, eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit. Seit 1997 plant das Büro den unterirdischen Hauptbahnhof Stuttgart als Kern des Verkehrs- und Städtebauprojekts Stuttgart 21. Mit dem Kö-Bogen II in Düsseldorf wurde 2020 Europas größte Grünfassade fertiggestellt. Das gesamte Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum der Rheinmetropole.
    Mehrere Hochhausprojekte entstanden u. a. in Osaka, Singapur, Tokyo und Sydney.
    Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere RIBA Awards, AR Awards, der Global Holcim Award Gold, der Internationale Hochhaus Preis, der Gottfried Semper Preis 2019 sowie 2022 der European Prize for Architecture. Der Hauptsitz von ingenhoven associates befindet sich im Düsseldorfer Hafen. Darüber hinaus sind sie international in Sydney, Singapur und St. Moritz vertreten.

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  • Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Seit April 2022 dienten sie Geflüchteten aus der Ukraine als vorübergehende Unterkunft, in den nächsten Wochen sollen die Wohncontainer auf dem Parkplatz gegenüber dem SMS Business Park zwischen Blumenberger- und Aachener Straße wieder abgebaut werden.

    Der Grund: Viele aus der Ukraine Geflüchtete haben inzwischen eine eigene Wohnung auf dem Wohnungsmarkt gefunden oder konnten in regelhafte Übergangseinrichtungen in Festbauweise untergebracht werden.
    Bis Ende August soll die Anlage, die zu Spitzenzeiten rund 100 Personen beherbergte, komplett abgebaut sein.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs dankt der SMS group noch einmal für den großartigen Beitrag in der humanitären Hilfe für die betroffenen Menschen, die in ihrer Not alles verloren haben. „Es war eine gelungene Kooperation eines sozial engagierten Unternehmens, das sich nicht nur finanziell engagiert hat, sondern auch Gutes für die geflüchteten Menschen erreicht und Hand in Hand mit der Stadt gearbeitet hat“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. 
    Die SMS group hatte unmittelbar nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine die bewachte Anlage, die zudem mit Haushaltsgeräten komplett ausgestattet wurde, zur Verfügung gestellt. Derzeit leben rund 3.000 ukrainische Geflüchtete in Mönchengladbach.
    Mit dem Abbau der Anlage wechselt die Erstaufnahme der Geflüchteten von der Blumenberger-/ Aachener Straße in das Gebäude Waldhausener Straße 122-128.

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  • Besser Lesen und Schreiben lernen mit Hund

    Besser Lesen und Schreiben lernen mit Hund

    An elf Grundschulen setzt die Stadt Mönchengladbach tiergestützte Lernförderung ein

    Ali, Milad und Lavant, alle drei Schüler der Carl-Sonnenschein Grundschule an der Luisenstraße in Mönchengladbach, sind schon ganz aufgeregt: Heute ist wieder ihre Lernfördergruppe im Bürgerzentrum Westend.

    Dass sie sich so auf die Extra-Stunde Unterricht freuen, liegt ganz sicher an Minze: langes Haar, braune Kulleraugen, freundlicher Blick und immer ganz aufmerksam bei der Sache, wenn die drei Schüler im Team kleine Rechen- und Leseaufgaben lösen. Denn bei jedem richtigen Ergebnis fällt für die dreijährige Australian Shepherd-Hündin ein kleines Leckerchen ab.

    Minze und ihr Frauchen Daniela Knoef gehören zu den sieben Hund-Mensch-Teams, die an inzwischen elf Mönchengladbacher Grundschulen tiergestützte Lernförderung betreiben. Begonnen hat das Projekt vor einem Jahr als Reaktion auf die Erkenntnis, dass in der Coronazeit die Lesekompetenz bei Grundschüler*innen gelitten hat. „Wir sind als Kommunales Bildungsbüro durch den Kontakt mit den Schulleitungen und aktuelle Forschungsergebnisse auf das Problem gestoßen“, berichtet Hannah Wehrmann, stellvertretende Leiterin des Bildungsbüros im Fachbereich Schule und Sport. „Dagegen wollten wir unbedingt etwas tun, denn Lesen und Rechnen sind ja für die gesamte weitere Bildungskarriere der Kinder von immenser Bedeutung.“

    Dank der raschen Zusage der Bezirksregierung, das Projekt aus dem Landesprogramm „Aufholen nach Corona“ zu fördern, konnten im Frühsommer 2022 die ersten Mensch-Hund Teams ihre Arbeit mit den Kindern an den Grundschulen starten.

    © Stadt MG

    Daniela Knoef und ihre Hunde sind von Anfang an dabei. Die staatlich anerkannte Erzieherin und Hundetrainerin musste wie ihre Kolleg:innen und deren Fellnasen eine Fortbildung als Pädagogikbegleithundeteam absolvieren. Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen mit insgesamt 50 Wochenstunden. Hinzu kamen 32 Stunden Selbststudium und eine Abschlussprüfung. Bei den beteiligten Grundschulen kommt das Projekt sehr gut an und auch die Lehrer*innen sind von den Ergebnissen begeistert. An der Carl-Sonnenschein-Grundschule gibt es gleich zwei Lerngruppen mit jeweils fünf Kindern der zweiten und dritten Klasse, die zweimal pro Woche mit Hunden lernen. Schulleiter Sascha Fahl ist von dem Konzept überzeugt: „Die Lerneinheiten mit den Mensch-Hund-Teams sind nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern eine echte Bereicherung für den Schulalltag. Die Kinder haben wieder Selbstvertrauen und Spaß am Lernen, sind durch die Arbeit mit den Hunden besonders motiviert und konzentriert bei der Sache.“

    Das Projekt läuft noch bis Ende 2023. Solange ist die Finanzierung gesichert. Harald Weuthen hofft, dass die benötigten Mittel, rund 15.000 Euro pro Halbjahr, auch 2024 zur Verfügung stehen und die tiergestützte Lernförderung an Grundschulen weiterlaufen kann.

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  • Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Bund fördert Personal und Planungsleistungen für das wichtige Strukturwandelvorhaben auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums.

    Fördermittel in Höhe von Insgesamt 8.03 Millionen Euro erhält die Stadt für den geplanten Wissens- und Innovationscampus auf dem ehemaligen Gelände des früheren Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Ein entsprechender Förderbescheid liegt der eigens zur Umsetzung des ambitionierten Vorhabens gegründeten Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) aktuell vor.
    „Über diese Nachricht freue ich mich sehr, schließlich ist die Entwicklung des Wissenscampus gemeinsam mit Wirtschaft und Hochschule eine enorme Chance. Die Bewilligung der Fördergelder verleiht dem Strukturwandel als zentrales Element unserer gemeinsamen Strategie einen dynamischen Schub“, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    „Gerade in Mönchengladbach müssen wir die Grundlage für neue und nachhaltige Beschäftigung schaffen. Daher werden wir mit dem Vorhaben sofort loslegen“.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, der sich auch persönlich im Wissenscampus e.V. engagiert macht ebenso deutlich: „Die Transformation dieses Geländes kann ein Leuchtturm für den Städtebau im Rheinischen Revier werden. Hier kann einiges zusammenkommen, was für einen gelingenden Strukturwandel wichtig ist: Bildungsprojekte und Innovationsförderung, zukunftsfähige Nutzung des Baubestands und ein nachhaltiger Umgang mit der knappen Ressource Fläche.“

    Ziel dieses Wissens- und Innovationscampus auf dem 3,5 Hektar großen Gelände ist es, beispielsweise durch die Förderungen von Existenzgründungen neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Chance auf zukunftsfähige Arbeit durch neue Weiterbildungsangebote für alle zu erhöhen.
    Zum Konzept gehört eine Junior-Uni, an der Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaften herangeführt werden, und eine Coding School, in der unter anderem das Programmieren auf dem Lehrplan steht.
    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier unterstützt diesen Prozess und hat den Campus als tragfähiges Vorhaben eingestuft.

    Die Ideen zum ehrgeizigen Vorhaben stammen von engagierten Bürger*innen, die sich Ende 2019 zum Wissenscampus e.V. zusammengeschlossen haben und gemeinsam ein Nutzungskonzept vorgelegt haben.
    Nach dem Ankauf des Geländes durch die eigens gegründete Wissens- und InnovationsCampus Mönchengladbach (WICMG) GmbH macht das Projekt nun mit einem Förderbescheid aus dem STARK-Programm des Bundes einen lang erwarteten Schritt nach vorn.

    Die Stadt hatte die Maßnahme als prioritäres Projekt in den Förderaufruf „Starterpaket Kernrevier“ eingebracht und zu einem ersten förderfähigen Antrag weiterqualifiziert. Dabei konnte das Team auch auf Unterstützung aus anderen Teilen der Verwaltung zurückgreifen.
    Der Leiter der Stabsstelle Strukturwandel, Dr. Martin Wirtz, erklärt: „Genau hier liegt unsere Aufgabe: Gute Ideen aus der Stadt mithilfe fachlicher und fördertechnischer Expertise erfolgreich in die nicht immer einfachen Förderkanäle des Reviers einzubringen.“
    Auf dem langen Weg zum Förderbescheid wurden in den letzten Monaten noch abschließende Rückfragen geklärt und die Höhe der Mittel an den geänderten Tarifvertrag sowie die Lage in der Bauwirtschaft angepasst.
    Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
    Mit den auch Dank Unterstützung der Landesregierung bewilligten Bundesmitteln von mehr als acht Millionen Euro soll die WICMG personell bestückt werden, Planungsleistungen finanziert und Finanzierungsmodell für die Nutzungsideen entwickelt werden.
    Die Ergebnisse der ab August beginnenden ersten Projektphase werden danach für weitere Förderanträge genutzt, um die grundlegende Herrichtung des Geländes zu finanzieren.
    „Es ist gut, wenn die WICMG jetzt mit Leben gefüllt wird“, freut sich der Gründungsgeschäftsführer der WICMG, Arnd Vossieg.

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  • Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Bewerbungen sind ab sofort bis zum 11. September möglich.

    Die Stadtverwaltung Mönchengladbach will und wird in den kommenden Jahren weiter jünger werden. Deshalb hat sie die Zahl der Ausbildungsplätze noch einmal deutlich erhöht.
    Mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze in dreizehn Berufen hat die Stadt Mönchengladbach aktuell zu vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um nochmals 20 Prozent. Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2024 ist gestartet.
    Bewerbungen sind bis zum 11. September über das Karriereportal der Stadt unter www.stadt.mg/karriere möglich.

    Vielen jungen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Stadt neben der Ausbildung auch eine Reihe von dualen Studiengängen anbietet. Insgesamt bildet die Stadtverwaltung in achtzehn verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen aus.

    Wer die Ausbildung in den typischen Verwaltungsberufen und Studiengängen absolviert, kann später in so vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, dass für jeden etwas dabei ist: Sicherheit und Ordnung; Gesundheit, Jugend und Soziales; Sport, Bildung und Kultur; Personal, Organisation und Finanzen; Bauen, Planen und Entwickeln.

    Daneben gibt es auch spezielle gewerbliche und technische Ausbildungen wie zum Beispiel bei der Feuerwehr, in der Bibliothek oder in der Vermessungstechnik. Besonders gewachsen ist in den letzten Jahren der soziale Bereich mit dem Studium Soziale Arbeit und Ausbildungsgängen für den Kita-Bereich.

    Personaldezernent Matthias Engel

    „Wir bieten jungen Menschen sinnstiftende und vielfältige Tätigkeiten bei überdurchschnittlich hoher Ausbildungsvergütung, Krisensicherheit und besonders hohen Übernahme- und Karrierechancen in einem Team mit mehr als 4.000 Kolleg*innen. Auch im Rahmen der Ausbildungszeit kann bereits in vielen Bereichen mobil gearbeitet werden. Dazu werden alle Auszubildenden und Studierenden mit eigenen Laptops ausgestattet. Ich freue mich, dass sich die Stadtverwaltung zu einer immer attraktiveren Arbeitgeberin entwickelt und dass wir die Anzahl der Ausbildungsplätze erneut steigern konnten“, sagt Personaldezernent Matthias Engel.

    Auch finanziell ist eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung interessant. So liegt die Brutto-Vergütung bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr in allen Berufen über 1.000 Euro es gibt eine zusätzliche Altersversorgung für die tariflich Beschäftigten und alle Nachwuchskräfte können ein vergünstigtes Deutschlandticket nutzen. Die benötigten Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.
    Weitere Infos zu den Voraussetzungen, den verschiedenen Berufsfeldern und zur Bewerbung gibt es unter www.stadt.mg/ausbildung.

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