Autor: PMG

  • Samenfest & sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Samenfest & sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Am Samstag, den 24. Februar 2023 wird ab 14 Uhr die Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek im Carl Brandts Haus eröffnet. 

    Worum es geht? Den Erhalt von Saatgut-Kultur und die Stärkung von Biodiversität. 90% der Nutzpflanzenvielfalt ist in unseren Breiten bereits unwiderruflich verloren gegangen. Alle Hobbygärtner*innen können helfen, die noch vorhandenen Sorten durch Vermehrung und Verbreitung zu erhalten.

    Wie geht Saatgut ausleihen? Die Saatgutbibliothek funktioniert im Prinzip wie die Stadtbibliothek selbst. Man leiht Saatgut aus, pflanzt ein, pflegt, erntet, gewinnt neues Saatgut und teilt durch Rückgabe in der Saatgutbibliothek. Dabei hat man die Qual der Wahl aus sortenreinem Saatgut für Erbsen, Bohnen, Tomaten, Salat und Gartenmelde. Die sind auch was für Einsteiger*innen, denn sie sind einfach und sicher anzubauen. Damit genug für alle da ist, sollte nicht mehr als 1 Saatguttütchen pro Haushalt ausgeliehen werden. Anderes Saatgut kann getauscht werden.

    Die Eröffnung der Saatgutbibliothek mit passendem Rahmenprogramm macht Lust auf Gemüseanbau im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon und auf regionales und saisonales Gemüse. Dabei bietet das Programm etwas für Kleine und Große: Infos, Austausch & Expertensprechstunden rund um Aussäen, Aufzucht und Fördermöglichkeiten, Mitmachaktion beim Pflanztöpfchenbasteln, Impulsvorträge („EU Saatgutrechtgesetz“ & „Glockenblume, Günsel und Ginster – Wildpflanzen auch für den Garten“) und Filmvorführung („Seeds of Europe“), Anschaubeispiele von Pflanzenkraft & Wildblumensamen. Im Café Clara können leckere Gerichte aus Tomaten und Hülsenfrüchten probiert werden.

    Dinge und Medien zum Thema runden das Angebot ab. Partner sind Transition Town Mönchengladbach, der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), die Naturschutzstation Haus Wildenrath, Giovanni Malfitano aka Don Giardino sowie Linda Berger, Köchin und selbständige Ernährungsberaterin. Die Teilnahme an den Aktionen ist kostenlos und anmeldefrei.

    • Was? samenfest und sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek • Wann? Sa, 24. Februar 14.00 – 17.00 Uhr • Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach • Für wen? alle interessierten Kinder und Erwachsenen • Wie? kostenlos und anmeldefrei PROGRAMM Atelier Urban

    * 14.00 Uhr Begrüßung
    * ab 14.15 Uhr Start Saatgutbibliothek mit VEN e.V. & Stadtbibliothek Mönchengladbach Gladbachkabinett
    * 14.30 Uhr Vortrag „EU-Saatgutrechtsgesetz“ Dr. Susanne Gura, VEN e.V.
    * 15.00 Uhr Filmvorführung „Seeds of Europe“
    * 15.30 Uhr Vortrag „Glockenblume, Günsel und Ginster – Wildpflanzen auch für den Garten“ Dr. Brigitta Szyska, Naturschutzstation Haus Wildenrath
    * 16.00 Uhr Filmvorführung „Seeds of Europe“

    WEITERES PROGRAMM VON 14 – 17 Uhr

    Atelier Urban

    * Infotisch & Sprechstunde „Erhalt von Nutzpflanzensaatgut“ mit VEN e.V. (Verein zum Erhalt von Nutzpflanzensaatgut)
    * Gespräch- und Infotisch „Selbstversorger*innen werden“ mit Giovanni Malfitano aka Don Giardino
    * Pflanztöpfchen basteln mit Stadtbibliothek Mönchengladbach Plaza
    * Infostand & Sprechstunde zu heimischen Wildpflanzen und Fördermöglichkeiten für Regio-Saatgut / Saatgutmischungen für Wildbienen, Schmetterlinge und Co. mit Naturschutzstation Haus Wildenrath
    * Ausstellung „Wurzelkraft demonstriert!“ mit Transition Town Mönchengladbach Café Clara Gemüseprobierküche mit Ernährungsberaterin Linda Berger
    Die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus ist geöffnet:

    Mo – Fr 10 – 22 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr und So 12 – 18 Uhr. Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • Geldspritze für das (Winter-) Brauchtum – 800.000 Euro für das neue »Narrennest«

    Geldspritze für das (Winter-) Brauchtum – 800.000 Euro für das neue »Narrennest«

    Staatssekretär Daniel Sieveke übergibt Förderbescheid am Standort der neuen Wagenbauhalle des Mönchengladbacher Karnevals.

    Während die aktuelle Karnevals-Session in vollem Gange ist, wird zeitgleich an der Zukunft des jecken Brauchtums in Mönchengladbach gearbeitet.
    Der offizielle Plan: An der Waldesruh 23 in Giesenkirchen soll mit dem »Narrennest« ein neues Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals entstehen. Am Donnerstag übergab Heimat-Staatssekretär Daniel Sieveke den Förderbescheid in Höhe von 800.000 Euro für das »Narrennest« an die Stadt Mönchengladbach. Damit hat das Vorhaben nun die letzte Hürde genommen.

    Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Karneval ist in Nordrhein-Westfalen gelebtes Brauchtum, regionaler Bezugspunkt und Sinnbild für Heimat. Heimat ist etwas, das Menschen miteinander verbindet. Mit seinem lebendigen Vereinswesen und der überregionalen Strahlkraft des Veilchendienstagszuges ist Mönchengladbach eine Bastion des rheinischen Karnevals. Diese Tradition wollen wir wahren und mit dem neuen Begegnungs- und Gestaltungszentrum mit Hilfe der Heimatförderung auch langfristig erhalten.“

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Der Mönchengladbacher Karneval lebt vom Zusammenwirken der vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Und auch das neue »Narrennest« ist echtes Teamwork, an dem viele Akteure einen Anteil haben. Für die finanzielle Unterstützung sind wir dem Land sehr dankbar. Aber auch die Karnevalisten haben sich offen und engagiert in diesen Prozess eingebracht. Mein Dank gilt auch den städtischen Beteiligten bei Verwaltung, Entwicklungs- und Marketinggesellschaft, Gregor Ungricht, von dem wir Grundstück und Gebäude erwerben konnten, Norbert Bienen für die Vermittlung und unseren Landtagsabgeordneten, die sich sehr aktiv für diese Lösung eingesetzt haben!“

    Von der reinen Wagenbauhalle zum multifunktionalen Karnevalszentrum Aktuell steht die Wagenbauhalle der Karnevalisten noch auf dem ehemaligen REME-Gelände in Lürrip, das die Stadt allerdings in drei Abschnitten städtebaulich entwickelt. In die nächste Session sollen die Karnevalisten deshalb bereits von ihrer neuen Adresse in Giesenkirchen aus starten.

    Die Pläne für das »Narrennest«– neues Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals sehen nicht nur eine Ausstellungsfläche und eine Werkstatt für den Wagenbau samt Sanitäranlagen, Büro und Umkleidemöglichkeiten vor. Auch ein Mehrgenerationen-Begegnungs- und Versammlungsraum sowie ein Ausbildungs-, Seminar und Probenraum sind vorgesehen, in dem Wagenbau, Tanz, Musik und Aufführung trainiert werden können.

    Prinz Jost I: „Ich freue mich besonders darüber, dass die Karnevalswagen dann endlich trocken stehen und die Dekorationen der Wagen keinen Schaden mehr nehmen. Denn in jedem Wagen steckt viel Arbeit und Herzblut. Auch besteht durch die neu geschaffene Werkstatt die Möglichkeit, jungen interessierten Menschen Workshops anzubieten, bei denen sie handwerklich und kreativ gestalten können.“

    Niersia Elke: „Auch ein Raum für Versammlungen, Trainingseinheiten der Garden oder Sonstiges ist sehr wichtig, da die zunehmend sterbende Kneipen-Kultur in Mönchengladbach immer weniger Raum dazu anbietet.“

    Gert Kartheuser, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes: „Mit dem heutigen Tag legen wir einen maßgeblichen Grundstein für das neue Mönchengladbacher »Narrennest«. Wir Karnevalistinnen und Karnevalisten sind glücklich darüber, dass wir somit bald ein neues zu Hause für unser städtisches Brauchtum haben, welches multifunktional genutzt werden kann.“

    Der Weg zum »Narrennest«

    Möglich wird das neue Begegnungs- und Veranstaltungszentrum, indem die EWMG für die Stadt eine 8.632 m² große Liegenschaft mit einer bestehenden Halle an der Adresse „An der Waldesruh 23“ von der Firma UMW GmbH und Co. KG erwirbt, die in Teilen durch die Karnevalisten genutzt werden wird. Der Rat hat dem Grundstücksgeschäft bereits in seiner Sitzung am 13. Dezember zugestimmt.

    Gregor Ungricht, Geschäftsführer der UMW GmbH und Co. KG und der Revital Estate GmbH: „Seit Jahrzehnten setze ich mich für meine Heimatstadt Mönchengladbach, der ich sehr verbunden bin, und für Arbeitsplätze hier vor Ort ein. Ich bin sehr froh, mit dem »Narrennest« nun auch einen Beitrag für die Zukunft des lebendigen und von vielen Menschen getragenen Karnevalsbrauchtums hier in Mönchengladbach leisten zu können.“

    Das Unternehmen wird die Nutzung des Grundstücks durch die Karnevalisten auch baulich vorbereiten, etwa indem nicht benötigte Gebäude abgerissen werden, Hallen entkernt, Elektrozuleitungen erneuert, Dächer repariert werden etc.

    Für die Stadt verbleiben Kosten in Höhe von circa 450.000 Euro.

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  • Der Ofenführerschein hilft, effizient und sparsam mit Holz zu heizen

    Der Ofenführerschein hilft, effizient und sparsam mit Holz zu heizen

    Wer in Mönchengladbach mit einem Kamin oder Holzofen heizt, kann jetzt viel Geld sparen und dabei zugleich seine Umweltbilanz verbessern.

    Möglich wird das mithilfe des sogenannten Ofenführerscheins. Dabei handelt es sich um ein digitales Lernangebot rund um das richtige Heizen mit Holz.

    Die Stadt bietet den normalerweise bezahlpflichtigen Führerschein der Firma „Ofenakademie“ jetzt bis zu tausend Bürgerinnen und Bürgern kostenlos an.

    10 bis 20 Prozent der winterlichen Feinstaubbelastungen in Deutschland stammen von holzbetriebenen Kleinfeueranlagen, schätzt das Umweltbundesamt. Doch nicht nur die Feinstaubbelastung, auch der Schadstoffausstoß, die CO2-Emissionen und der Holzverbrauch lassen sich mit den richtigen Tricks und Kniffen bei der Ofenbedienung deutlich reduzieren. Die Lerninhalte aus dem Ofenführerschein-Kurs helfen Anwenderinnen und Anwendern dabei, ihre Heizkosten zu senken und die Holzverbrennung zu optimieren.

    „Wie können wir zukünftig umweltfreundlicher heizen?
    Diese Frage beschäftigt das ganze Land und auch uns als Fachverwaltung derzeit sehr intensiv. Durch smartes und richtiges Verhalten lässt sich in vielen Fällen aber schon jetzt effizienter und sparsamer heizen. Mit unserem Gutscheinkontingent für den Ofenführerschein möchten wir möglichst viele Menschen mit Holzöfen und Kaminen motivieren, diese Chance für sich zu nutzen“, sagt Johanne Bohl, Klimaschutzmanagerin der Stadt Mönchengladbach.

    Um sich kostenlos für den Kurs zum Ofenführerschein anzumelden, müssen Interessierte auf die Website https://www.ofenakademie.de/stadt-moenchengladbach/ gehen. Dort kann der Gutscheincode für den kostenlosen Kurs angefordert werden, wenn man eine Mönchengladbacher Postleitzahl hat. Der Kurs vermittelt in 23 kurzen Video-Kapiteln Wissen rund um die Themen effiziente Brennstoffnutzung, emissionsarmer Betrieb des Ofens sowie Reinigung, Wartung und Sicherheit.
    Zuletzt kann der Test zum Ofenführerschein abgelegt werden.
    Der Zugang zu allen Lerninhalten bleibt auch nach dem Test jederzeit erhalten, sodass Teilnehmende alle Lerninhalte noch einmal aufrufen und wiederholen können.

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  • Neues Rathaus: So ist der Stand der Planungen

    Neues Rathaus: So ist der Stand der Planungen

    Die Pläne für die zukünftige Unterbringung der Stadtverwaltung und für ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt wurden 2023 überarbeitet.

    Nach der erfolgreichen Neuausrichtung des Projektes schreiten die Planungen voran.
    Welche Planungen verfolgt werden, warum die Projektbausteine in unterschiedlichen Geschwindigkeiten realisiert werden und was der weitere Ablauf ist, darüber informiert die Verwaltung derzeit die politischen Fachausschüsse.

    Das Bauvorhaben für das neue Verwaltungsgebäude ist in zwei Bauteile untergliedert.

    Visualisierung  (Copyright: sop architekten)
    Blick von der Stresemannstraße in die Gasse „Am Neumarkt“. Rechts der Gasse befindet sich das Bauteil A, links davon das Bauteil B (Karstadt-Areal). Die Visualisierung hat Modellcharakter und spiegelt nicht unbedingt das tatsächliche spätere Aussehen der Gebäude.

    Bauteil A umfasst das Karree des historischen Rathauses zwischen Limitenstraße und der Gasse Am Neumarkt. Hinten reicht das Baufeld bis zur Stresemannstraße. Ausgenommen sind drei Gebäude an der Ecke Limitenstraße/Stresemannstraße, die sich im Privatbesitz befinden.

    Das Bauteil B umfasst das ehemalige Karstadt-Gebäude samt den darüber liegenden Geschossen, die auch heute schon von der Verwaltung genutzt werden.

    „Moderne Arbeitsplätze, Raum für guten Bürgerservice und eine Belebung für Rheydt – an diesen Zielen halten wir fest, ohne dabei Abstriche bei den Nachhaltigkeitsstandards des Projekts zu machen oder uns an einem XXL-Projekt zu verheben“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der Fokus liegt darauf, die Planungen für das Bauteil A hinter dem historischen Rathaus beschlussreif zu machen.
    Für das Bauteil B (Karstadt-Areal) wird zeitgleich eine Machbarkeitsstudie erstellt, um die Grundlage für die weiteren Planungen zu schaffen.

    Historisches Gebäudeensemble bleibt Visitenkarte des Rathauses

    Mit dem historischen Rathaus und der ehemaligen Bezirkskommandantur bildet das Bauteil A am Markt auch in Zukunft die repräsentative erste Anlaufstelle der Verwaltung für ihre Bürgerinnen und Bürger. Entsprechend soll im vorderen Gebäudeteil am Markt ein Servicebereich der Verwaltung entstehen – samt Beratungsräumen und Serviceflächen. Im hinteren und oberen Bereich des Karrees finden sich dann rund 600 Arbeitsplätze, wobei dank Desk Sharing die Schreibtische teilweise gemeinsam genutzt werden.
    Im Ergebnis soll das Bauteil A nach aktueller Planung so Arbeitsort für bis zu 750 Verwaltungsmitarbeitende werden.
    Auch eine Kita sowie offene Flächen für aktivitätsbasiertes Arbeiten sind in Bauteil A vorgesehen.

    Weite Teile der bisherigen Planung können dabei übernommen werden. Ebenso werden Nachhaltigkeitskriterien weiterhin eine große Rolle bei dem Bauvorhaben spielen. So setzt die Stadt gemäß dem kreislaufwirtschaftlichen Gedanken weiterhin auf recyclete und recyclebare Baustoffe, auf eine energiesparende Lüftung des Gebäudes mithilfe natürlicher Luftströme und auf Geothermie.

    Dank eines sogenannten Geothermal-Response-Testes ist mittlerweile klar, dass unter dem Grundstück mehr als das notwendige Erwärme-Potential vorhanden ist, um das neue Verwaltungsgebäude umweltfreundlich mit Wärme und Kälte zu versorgen.

    Karstadt-Gebäude:

    Schnelle Fortschritte, die in Gesamtmaßnahme aufgehen.
    Während die Vorstellungen für das Karree rund um das historische Rathaus bereits recht konkret sind, stehen für das Karstadt-Gebäude noch verschiedene Varianten im Raum, die bis Mitte des Jahres in einer Machbarkeitsstudie näher untersucht werden.
    Dabei wird auch geprüft, ob und wie öffentlichkeitsrelevante Nutzungen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss vergleichsweise kurzfristig umgesetzt werden und später in einer Gesamtmaßnahme aufgehen können. „Mit diesem Vorgehen ermöglichen wir schnelle Teilfortschritte mit spürbaren Auswirkungen für den Stadtteil Rheydt. Gleichzeitig kann Politik beide Baufelder getrennt voneinander politisch beraten“, erklärt der stellvertretende Betriebsleiter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Neues Verwaltungsgebäude Rheydt, Alexander Vogel.

    Untersucht wird in der Machbarkeitsstudie unter anderem, wie zwischen dem ersten Untergeschoss und dem ersten Obergeschoss Bereiche für Fahrradmobilität, für die Stadtteilbibliothek oder für einen Tagungs- und Konferenzbereich geschaffen werden kann, der nicht nur von Verwaltung und Politik, sondern auch von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.

    In den Obergeschossen zwei bis vier hingegen sind weitere Arbeitsplätze für die Verwaltung geplant.
    Da sich das Gebäude bislang in den Obergeschossen verjüngt, wird auch geprüft, ob die Flächen hier vergrößert werden können. Die bisher gut 11.000 Quadratmeter in den Obergeschossen könnten so auf rund 15.000 Quadratmeter erweitert werden, was Platz für bis zu 800 Verwaltungsmitarbeitende bieten würde.

    Schnelle Fortschritte nach Neuausrichtung. Im September 2023 hatte der Rat den neuen Plänen der Stadt für die zukünftige Unterbringung der Verwaltungsmitarbeitenden und ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist die Neuausrichtung des Projekts abgeschlossen. So wurde beispielsweise geklärt, welche Teile der bisherigen Planungen übernommen werden können, es wurden Eckpfeiler für die einzelnen Projektbestandteile gesetzt und die Strukturen und Rahmenbedingung geklärt, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Büro sop Architekten und Fachplanern fortzusetzen.
    Nun soll es Schlag auf Schlag weitergehen. Die Machbarkeitsstudie für das Karstadt-Gebäude wird im Januar beauftragt und bis Mitte des Jahres fortgesetzt.
    Für das Bauteil A rund um das historische Rathaus werden bis Jahresende die Planungen der sogenannten Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen, die die Grundlage für den Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat bilden.
    Im September 2023 hatte der Rat den neuen Plänen der Stadt für die zukünftige Unterbringung der Verwaltungsmitarbeitenden und ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist die Neuausrichtung des Projekts abgeschlossen. So wurde beispielsweise geklärt, welche Teile der bisherigen Planungen übernommen werden können, es wurden Eckpfeiler für die einzelnen Projektbestandteile gesetzt und die Strukturen und Rahmenbedingung geklärt, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Büro sop Architekten und Fachplanern fortzusetzen.
    Nun soll es Schlag auf Schlag weitergehen. Die Machbarkeitsstudie für das Karstadt-Gebäude wird im Januar beauftragt und bis Mitte des Jahres fortgesetzt.
    Für das Bauteil A rund um das historische Rathaus werden bis Jahresende die Planungen der sogenannten Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen, die die Grundlage für den Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat bilden.

    Hier die Kostenvorschätzung Bauteil A:

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  • Ehrenamtliche Sprachmittler*innen gesucht

    Ehrenamtliche Sprachmittler*innen gesucht

    Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Mönchengladbach sucht ehrenamtliche Laiensprachmittlerinnen und -sprachmittler.

    Wer eine Fremdsprache und gleichzeitig fließend Deutsch auf mindestens B2-Niveau spricht, Freude daran, anderen Menschen mit seinen sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten zu helfen und volljährig ist, erfüllt alle Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Tätigkeit, die mit einer Aufwandspauschale vergütet wird.

    Der Laiensprachmittlungspool bietet Unterstützung für Einrichtungen und Institutionen bei der Kommunikation mit Menschen an, deren Deutschkenntnisse für die Verständigung nicht ausreichen. Durch den ehrenamtlichen Einsatz, der mit einer Aufwandspauschale vergütet wird, leisten die Laiensprachmittler*innen einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Einrichtungen/Institutionen und Stärkung der Teilhabe der Bürger*innen mit internationaler Familiengeschichte am gesellschaftlichen Leben.

    Der Laiensprachmittlungspool wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration gefördert.
    Aktuell werden besonders Personen gesucht, die folgende Sprachen sprechen:
    Albanisch, Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Dari, Farsi, Französisch, Griechisch, Kurdisch, Pakistanisch, Paschtu, Pidgin, Singhalesisch, Somali, Spanisch, Tagalog, Tamilisch, Tschechisch und Vietnamesisch.

    Wer Interesse an der Aufgabe hat, kann mit dem Kommunalen Integrationszentrum unter der Rufnummer Tel. 0 2161 25- 53 784 oder per E-Mail: ki-sprachenpool@moenchengladbach.de Kontakt aufnehmen.
    Weitere Infos gibt es auch auf der Webseite www.stadt.mg/ki

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  • Grundsteuer 2024 unverändert – Stadt versendet Jahresbescheide

    Grundsteuer 2024 unverändert – Stadt versendet Jahresbescheide

    Rund 92.300 Haus- und Grundstücksbesitzer in Mönchengladbach erhalten ab Mittwoch, 10. Januar, die vom städtischen Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben vorbereiteten Grundsteuerbescheide für 2024.

    Die Grundsteuer wird in vier Teilbeträgen fällig, jeweils zur Mitte eines Quartals am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.2024. In Fällen, in denen bis Ende September 2023 eine jährliche Fälligkeit beantragt wurde, ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01.07.2024 fällig.

    Sollte der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer schon ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegen, brauchen Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.

    Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats steht im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat zur Verfügung. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auf der Rückseite des Steuerbescheides.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundbesitz, die bei der Stadt ab Anfang Dezember 2023 eingegangen sind, im Jahresbescheid 2024 nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen, so dass bis zur 1. Fälligkeit (15.02.2024) ein Änderungsbescheid mit den neuen Daten nachgesendet wird. Fragen zum Grundsteuerbescheid beantworten die Mitarbeitenden des Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben gerne während der Servicezeiten (Mo., Di., Do., Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr und zusätzlich Do. von 14.00 – 16.00 Uhr) unter der Telefonnummer 02161 25-52299.

    In den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Steuerbescheide 2024 kann die telefonische Erreichbarkeit wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen eventuell eingeschränkt sein. Hierfür bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

    Zur Grundsteuer 2024: Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer 2024 bleiben weiterhin konstant. Bereits seit  Anfang 2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (das betrifft die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) 240 Prozent und für die Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 Prozent.

    Das bisherige Grundsteuerrecht findet bis Ende des Jahres 2024 Anwendung. Ab 2025 ist die Grundsteuer-Reform von der Stadt umzusetzen. Derzeit werden vom Finanzamt Mönchengladbach die neuen Grundsteuerwerte einschließlich Steuermessbeträge ermittelt. Soweit noch nicht geschehen, erhalten die Haus- und Grundstücksbesitzer vom Finanzamt die entsprechenden Grundsteuerwertbescheide und -messbescheide. Für Rückfragen oder Rechtsmittel hierzu ist insofern auch das Finanzamt zuständig.
    Für Interessierte hält die Stadt Mönchengladbach ein Informationsblatt zur neuen Grundsteuer mit Fragen und Antworten im Internet unter www.stadtmg.de/fb22_Info2024 vor.

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  • Katzenschutzverordnung: Wer eine Katze mit Freigang hält…

    Katzenschutzverordnung: Wer eine Katze mit Freigang hält…

    muss sie bis Ende Februar kastrieren, kennzeichnen und registrieren lassen.

    Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung 2023 einstimmig die Ordnungsbehördliche Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Gebiet der Stadt Mönchengladbach (Katzenschutzverordnung) beschlossen.

    Die Verordnung, die am 31. Dezember im Amtsblatt veröffentlicht wurde, verpflichtet Halter*innen von Freigängerkatzen, die Tiere dauerhaft zu kennzeichnen und bei Tasso oder Findefix zu registrieren. Außerdem müssen sie fortpflanzungsunfähig gemacht werden.

    Freilebende Katzen, die nicht kastriert sind, können eingefangen und unfruchtbar gemacht werden. Die Ordnungsbehörde hat damit fünf Mönchengladbacher Tierschutzorganisationen beauftragt, die sich auch bisher schon ehrenamtlich für den Katzenschutz engagiert haben: Team Pro Animal e.V., Tiertafel Pescherhof e.V., Die MonRo Ranch e.V., Tierschutz Mönchengladbach e.V. und Tierhilfe-Niederrhein e.V.

    Die Katzenschutzverordnung, entspricht weitgehend der Musterverordnung, die das Land Nordrhein-Westfalen empfiehlt. Sie soll die zunehmende Ausbreitung freilebender, verwilderter Katzen und die damit einhergehenden Probleme, insbesondere die Schmerzen und das Leid für die Tiere, verringern.

    Wozu dient die KatzenschutzVO?
    Durch die unkontrollierte Vermehrung von Hauskatzen und verwilderten Katzen ist es im Gebiet der Stadt Mönchengladbach zu einer hohen Anzahl von wildlebenden Katzen gekommen. Viele dieser Tiere sind verwahrlost und von Krankheiten befallen. Um dem Elend entgegen zu wirken, hat der Stadtrat eine Verordnung zum Schutz freilebender Katzen beschlossen. Danach sind alle Personen, die im Gebiet der Stadt Mönchengladbach Katzen mit Freigang halten, dazu verpflichtet, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Auch wildlebende Katzen werden in Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und Tierschutzvereinen kastriert, gekennzeichnet und registriert.

    Für wen gilt die KatzenschutzVO?
    Die KatzenschutzVO gilt für alle Personen, die eine Katze mit Freigang halten.

    Ab wann gilt die KatzenschutzVO?
    Die KatzenschutzVO tritt eine Woche nach Verkündung im Amtsblatt in Kraft. Personen, die eine Katze mit Freigang halten, wird aber bis Anfang März Gelegenheit gegeben, ihre Katze kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Ab März prüfen Mitarbeitende des Ordnungsamtes, ob die Personen, die eine Freigängerkatze halten, ihrer Verpflichtung nachgekommen sind.

    Was muss ich tun, wenn ich eine Katze ohne Freigang besitze?
    Halter von Hauskatzen (Katzen ohne Freigang) sind von der Katzenschutzverordnung nicht betroffen und müssen entsprechend nicht tätig werden.

    Was muss ich tun, wenn ich eine Freigängerkatze habe?
    Sollten Sie eine Katze mit Freigang besitzen, ist diese möglichst schnell kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen.

    Wo kann ich meine Katze kastrieren und kennzeichnen lassen?
    Diese Dienstleistungen werden grundsätzlich von Tierärzten angeboten.

    Wie und wo kann ich meine Katze registrieren?
    Katzen mit Freigang sind bei den Tierregistern TASSO oder FINDEFIX zu registrieren.

    Bei beiden Registern ist eine Onlineregistrierung möglich.
    Was muss ich tun, wenn ich eine Katze versorge, die mir aber nicht gehört?

    Sollten Sie eine Katze versorgen, die Ihnen nicht gehört, sollten Sie schnellstmöglich den Halter der Katze über die in Kraft getretene Katzenschutzverordnung informieren.

    Sollte Ihnen der Halter nicht bekannt sein oder kein Halter existieren, können Sie gerne mit dem Ordnungsamt (02161/256251) in Kontakt treten.

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  • Das Zentrum von Rheydt wird ein Stückchen grüner

    Das Zentrum von Rheydt wird ein Stückchen grüner

    19 neue Pflanzgefäße werden in der Rheydter Innenstadt verteilt aufgestellt.

    Es sind ganz unterschiedliche Dinge, die die Aufenthaltsqualität eines Stadtzentrums ausmachen. Ausreichend Grün und Möglichkeiten zum Verweilen gehören dazu.
    In Rheydt werden deshalb derzeit an verschiedenen Stellen des Zentrums Pflanzkübel und -vorrichtungen unterschiedlicher Form und Größe aufgestellt – einige davon mit hölzernen Sitzauflagen.

    Vier runde Pflanzkübel aus Cortenstahl stehen auf dem Harmonieplatz.
    Ein weiterer findet sich auf der Hauptstraße, wo es zudem zwei große, rechteckige Pflanzelemente mit Sitzauflagen gibt. Platz nehmen kann man auch am neuen Pflanzrondell in der Langensgasse. Sieben weitere Pflanzgefäße werden auf der Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen Marienplatz und Hauptstraße positioniert. Und auch wenige hundert Meter südlich gibt es auf der Odenkirchener Straße zwei neue, rechteckige Pflanzkästen.

    Je nach Kübelgröße kommen unterschiedliche Pflanzen zum Einsatz. In den größeren Gefäßen werden Sträucher oder Kleinbäume gepflanzt, die sich durch ihre schöne Blüte, eine teils intensive Herbstfärbung und ein gutes Nahrungsangebot für Insekten auszeichnen. In den flacheren Kübeln werden nach ihrer Höhe gestaffelte Stauden reizvolle Akzente setzen. Zwiebelblüher sollen zusätzlich für eine besonders schöne Frühjahrsblüte sorgen.

    Die Pflanzgefäße bestehen, wie vergleichbare Modelle andernorts in Mönchengladbach, aus Cortenstahl. Die rostende Oberfläche dieses Materials ist nicht nur in optischer Hinsicht kennzeichnend, sondern ermöglicht auch, dass zum Beispiel Schmierereien einfach weggebürstet werden können. Umgesetzt wurde die Bepflanzung im Rahmen des Sofortprogramms Innenstadt.

    Die Kosten von insgesamt 143 Tausend Euro werden zu 90 Prozent aus Fördermitteln finanziert.
    Die Maßnahme ist Teil der städtischen Zentrenstrategie, unter der die Verwaltung ganz unterschiedliche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Innenstädte und Ortszentren in Mönchengladbach bündelt.

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  • Gebühren steigen in 2024 erheblich

    Gebühren steigen in 2024 erheblich

    Straßenreinigung, Abfall und Schmutzwasser werden teurer.

    Die Mönchengladbacher Politik verabschiedete in ihrer letzten Sitzung (13.12.) die Gebührensatzungen für Kanal, Straßenreinigung und Abfall für das Jahr 2024.
    Demnach werden ab 1. Januar die Kosten bei Schmutzwasser um 5,67 Prozent steigen.
    Je Kubikmeter werden 4,25 Euro (+23 Cent) erhoben.
    Die Gebühren für Regenwasser steigen um 6,80 Prozent von bisher 1,79 auf 1,91 Cent.
    Demnach zahlt Familie Mustermann mit vier Personen an die 60 Euro pro Jahr mehr.
    Die Müllgebühren steigen für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem 120-Liter-Gefäß und einer zweiwöchigen Leerung jährlich um 18,42 Euro (+ 6,5 Prozent).
    Auf der Basis von insgesamt 141.990 Haushalten und Gewerbeeinheiten errechnet sich ein Grundpreis von 76,96 Euro im Jahr.

    Auch bei der Straßenreinigung kommt es ab Januar 2024 zu einer Erhöhung. Sie steigt um 37 Cent pro Reinigungsmeter auf 8,66 Euro. Bei einem Grundstück von 15 Metern Frontlänge und der Winterdienstklasse I ergeben sich jährliche Mehrkosten von 5,40 Euro (+ 4 Prozent).

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  • Rat verabschiedet Haushalt 2024

    Rat verabschiedet Haushalt 2024

    Haushaltsausgleich 2024 nur durch Griff in die Ausgleichsrücklage möglich.

    Der Rat hat in seiner Sitzung gestern (13.12.) den Haushalt für das Jahr 2024 verabschiedet, in dem zur weiteren Zukunftsgestaltung der Stadt Investitionen in Höhe von rund 151 Millionen Euro vorgesehen sind.

    Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem die Innenstadtentwicklung mit dem Projekt Smart City und der Fortführung des Innenstadtkonzeptes Alt-Mönchengladbach, der Umgestaltung von Marktplatz und Ortskern Rheindahlen, der Umbau von Haltestellen (Barrierefreiheit) und die Fortführung des Umbaus ZOB auf dem Europaplatz. Ebenso fließen zur Umsetzung der Gesamtstrategie Investitionen in Schulen und Kitas. Die frühkindliche Bildung durch den Ausbau des Offenen Ganztags an Grundschulen mit 25 zusätzlichen OGS-Gruppen, der DigitalPakt Schulen und Maßnahmen zur MINT-Förderung stehen ebenso im Fokus wie Maßnahmen im Lärm-, Klima- und Umweltschutz, wie etwa die Anschaffung von Bäumen, die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Umsetzung weiterer Maßnahmen zum Lärmaktionsplan. Die Neuorganisation der Feuerwachen sowie der Neubau der Rettungswachen in Wickrath und Koch bilden weitere Investitionsschwerpunkte wie auch die Fortsetzung des KiTa-Ausbauprogramms, die Sanierung von Brücken im Stadtgebiet, der Ausbau von sicheren Radwegen und die Verstetigung der Wohnungsbau-Offensive. Für die Wohnumfeldverbesserung in den vier Stadtbezirken sind erstmals entsprechende Mittel vorgesehen.

    Haushaltsplanentwurf 2024 in Zahlen:

    Den prognostizierten Gesamterträgen in Höhe von 1,29 Mrd. Euro stehen Gesamtaufwände in Höhe von 1,36 Mrd. Euro gegenüber. Erhebliche Steigerungen sind bei den Personalkosten (rund 274 Millionen Euro/ plus rd. 23 Millionen Euro zum Vorjahresansatz) und bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (rund 259 Millionen Euro/plus rd. 21 Millionen Euro) sowie den Transferleistungen (rund 553 Millionen Euro/ plus  rd. 39 Millionen Euro) zu verzeichnen. Im Gesamtergebnis liegt ein Fehlbetrag von 75,8 Millionen Euro vor, der durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann.

    Damit wird die positive Entwicklung ausgeglichener Haushalte seit 2018 nach Jahren im Nothaushaltsrecht nun aufgrund problematischer Auswirkungen von außen gestoppt: Erstmals wird es für 2024 und absehbar auch bis 2027 keinen originär ausgeglichenen Haushaltsplanentwurf mehr geben. Stattdessen kommt es zu einem sogenannten fiktiven Haushaltsausgleich.

    Zum Hintergrund

    Grund für die problematische Haushaltssituation sind die Folgen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine, die die Haushalte aller Kommunen auf Dauer immens belasten. Zudem entfällt ab 2024 die den Kommunen vom Land eingeräumte Bilanzierungshilfe, die eine Isolierung der Covid-19- und Ukrainekosten ermöglichte. Hinzu kommen die explodierenden Energiekosten bei den städtischen Gebäuden von den Kitas über Schul- und Verwaltungsgebäude bis zu den Sportstätten sowie die Kosten für die Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen, die Inflationsentwicklung mit Kostensteigerungen in allen Bereichen, ansteigende Kosten für Sozialtransferleistungen und Tarifabschlüsse. Die strukturelle Haushaltslücke beläuft sich in den vier Planjahren bis 2027 auf insgesamt rd. 297 Millionen Euro. Die Gesamtverschuldung wird voraussichtlich von 706,8 Millionen Euro (Stand 31.12.2022) auf 1,06Milliarden Euro im Jahr 2027 ansteigen, wobei auch die Liquiditätskredite im gleichen Zeitraum von 475,8 auf 693,1 Millionen Euro steigen werden. Allein die Zinsaufwendungen für Kassenkredite, die in 2022 noch unter einer Million Euro lagen, steigen von 16,6 Millionen in 2024 auf bis zu 25,3 Millionen Euro in 2027.

    Dass die problematische Lage nicht hausgemacht ist, zeigen die lokalen Rahmenbedingungen: Gewerbesteuereinnahmen auf Rekordniveau (Planansatz 2024: 224 Millionen Euro), ein Plus von 6 Millionen Euro beim Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer (insgesamt 159 Millionen Euro), 23 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen (rund 270 Millionen Euro für 2024 veranschlagt) und ein deutlicher Zuwachs an Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind signifikante Zeichen, dass viele Entscheidungen der vergangenen Jahre richtig gewesen sind und die Stadt Chancen hat, die mit dem aktuellen nun vom Rat verabschiedeten Haushalt für das Jahr 2024 Rückenwind erfahren sollen.

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  • Rat verabschiedet Katzenschutzverordnung

    Rat verabschiedet Katzenschutzverordnung

    Regeln zur Kennzeichnung und Kastration freilebender Katzen treten am 1. Januar 2024 in Kraft.

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 13. Dezember einstimmig die Ordnungsbehördliche Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Gebiet der Stadt Mönchengladbach (Katzenschutzverordnung) beschlossen.

    Die Verordnung verpflichtet Halter*innen von Freigängerkatzen, die Tiere dauerhaft zu kennzeichnen und bei Tasso oder Findefix zu registrieren. Außerdem müssen sie fortpflanzungsunfähig gemacht werden.

    Freilebende Katzen, die nicht kastriert sind, können eingefangen und unfruchtbar gemacht werden.
    Die Ordnungsbehörde hat damit fünf Mönchengladbacher Tierschutzorganisationen beauftragt, die sich auch bisher schon ehrenamtlich für den Katzenschutz engagiert haben: Team Pro Animal e.V., Tiertafel Pescherhof e.V., Die MonRo Ranch e.V., Tierschutz Mönchengladbach e.V. und Tierhilfe-Niederrhein e.V. Die Katzenschutzverordnung, die am 1. Januar 2024 in Kraft tritt, entspricht weitgehend der Musterverordnung, die das Land Nordrhein-Westfalen empfiehlt. Sie soll die zunehmende Ausbreitung freilebender, verwilderter Katzen und die damit einhergehenden Probleme, insbesondere die Schmerzen und das Leid für die Tiere, verringern.

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  • Stadtverwaltung vom 27. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Stadtverwaltung vom 27. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Die Stadtverwaltung weist auf die Betriebsferien zu den bevorstehenden Feiertagen hin: Wegen der Pflichtferien für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben die Ämter, Fachbereiche und Bürgerservicestellen nach den Weihnachtsfeiertagen von Mittwoch, 27. Dezember, bis einschließlich Montag, 1. Januar, geschlossen. Sie sind erst am Dienstag, den 2. Januar wieder regulär geöffnet.

    Ausnahmen von der Regelung

    Die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts Mönchengladbach an der Rheinstraße öffnet nach Abstimmung mit der Innung des KFZ-Gewerbes am 29. Dezember von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr einen Sonderschalter, an dem ausschließlich E-Fahrzeuge zugelassen werden.

    Der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst, die Verkehrsüberwachung und die Feuerwehr sind von der Regelung ausgenommen und haben regulären Dienst. Auch die Museen, die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliothek Rheydt sowie die Kindergärten sind von den Betriebsferien der Stadtverwaltung nicht betroffen. Gleiches gilt für die Geschäftsbereiche der mags – Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR, die zwischen den Feiertagen zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar sind.

    Eingerichtete Notdienste

    In Fällen von akuter Kindeswohlgefährdung ist der Allgemeine Soziale Dienst des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie am 27. und 28. Dezember von 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr, sowie am 29. Dezember von 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr unter der Rufnummer 02161 / 25 9559 erreichbar. Zu den übrigen Zeiten ist eine Erreichbarkeit über die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr gewährleistet. In dringenden Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 02166 / 99890 wenden.

    Öffnungszeiten der Museen

    Das Museum Schloss Rheydt und das Museum Abteiberg sind Heiligabend, am ersten Weihnachtsfeiertag, Silvester und am Neujahrstag geschlossen. Vom 26. bis 30. Dezember sind die Museen zu ihren regulären Zeiten geöffnet.

    Das TextilTechnikum bleibt ab dem 21. Dezember bis einschließlich dem 5. Januar geschlossen.

    Öffnungszeiten der Bibliotheken

    Die Zentralbibliothek ist Heiligabend, Silvester und vom 27. bis 30. Dezember zu ihren regulären Zeiten geöffnet, lediglich an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr geschlossen. Die Stadtteilbibliothek Rheydt ist vom 24. bis zum 31. Dezember geschlossen. Die Schul- und Stadtteilbibliotheken Giesenkirchen ist vom 22. bis 29. Dezember geschlossen, Rheindahlen vom 27. bis zum 29. Dezember. Digital und mit der Außen-Rückgabe der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus steht die Stadtbibliothek unabhängig von Feiertagen 24/7 zur Verfügung.

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  • Neues Seniorenmagazin „Immer am Ball“ erschienen

    Neues Seniorenmagazin „Immer am Ball“ erschienen

    Der Seniorenkalender ist eine Fundgrube für Veranstaltungen.

    Das Seniorenmagazin „Immer am Ball“ der Stadt Mönchengladbach für das 1. Halbjahr 2024 ist erschienen. Auf rund 70 Seiten gibt es Informationen über das Angebot des Fachbereichs Altenhilfe, die Arbeit des Seniorenrates und wichtige Anlaufstellen für ältere Menschen.

    Im Seniorenkalender finden sich wieder zahlreiche Veranstaltungen, Kurse und Vorträge. Das Angebot reicht von Sprach- und Computerkursen, Tanz-, Sport- und Bewegungsangeboten, Gesundheitskursen, Spiel- und Klöntreffen bis zu gemeinsamen Reisen.

    Die gedruckte Ausgabe ist im Fachbereich Altenhilfe an der Fliethstraße 86-88, in den Bezirksverwaltungsstellen und in vielen Apotheken erhältlich.
    Die digitale Ausgabe, den Online-Terminkalender und die Möglichkeit, sich das Magazin per E-Mail als Abo schicken zu lassen, findet man im Internet unter www.stadt.mg/seniorenkalender.

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  • Essen: Falscher Wasserwerker stiehlt hohe Vermögenssumme – 1. Folgemeldung – Vier Tatverdächtige festgenommen – Drei davon aus Mönchengladbach

    Essen: Falscher Wasserwerker stiehlt hohe Vermögenssumme – 1. Folgemeldung – Vier Tatverdächtige festgenommen – Drei davon aus Mönchengladbach

    Am 18. April dieses Jahres erbeutete ein Unbekannter unter dem Vorwand ein Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, Bargeld und Schmuck einer 81-jährigen Seniorin in Bredeney.

    Hier finden Sie die Ursprungsmeldung vom 20. April:
    https://essen.polizei.nrw/presse/falscher-wasserwerker

    Die Ermittlungen ergaben, dass es sich vermutlich um eine überregional agierende Tätergruppierung handelt, die sich als falsche Wasserwerker Zutritt zu den Wohnungen älterer Menschen verschafft, um diese zu bestehlen.

    Insgesamt 15 weitere Taten in NRW – darunter welche in Viersen, Korschenbroich und Krefeld – mit der gleichen Vorgehensweise, können vermutlich der Tätergruppierung zugeordnet werden.

    Die umfangreichen Ermittlungen führten zur Festnahme von insgesamt vier Tatverdächtigen: Ein 43-Jähriger aus Krefeld (deutsch), ein 38-Jähriger und ein 23-Jähriger (beide aus Mönchengladbach, beide deutsch) sowie eine 26-jährige Deutsch-Türkin, ebenfalls aus Mönchengladbach. Sowohl der 43-Jährige als auch der 23-Jährige sind in der Vergangenheit bereits polizeilich wegen gleichgelagerter Straftaten in Erscheinung getreten./SoKo

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  • Wohnungsbauoffensive: 43 Mio. für bezahlbare Wohnungen

    Wohnungsbauoffensive: 43 Mio. für bezahlbare Wohnungen

    Als eines ihrer wichtigsten Anliegen hat die Ratsmehrheit aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP stets die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum bezeichnet.

    Um trotz einer aktuell sehr schwierigen Marktlage für die Bauwirtschaft insgesamt auch zeitnah Fortschritte erzielen zu können, wurde im Frühjahr dieses Jahres die „Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach“ gestartet. In Mönchengladbach gebe es zu wenig Wohnraum, der der Einkommenssituation der Menschen in der Stadt angemessen sei, begründeten die Bündnisfraktionen ihre Initiative. Um die Aktivitäten der „WohnBau“ stärken zu können, haben die Mehrheitsfraktionen Gelder in den städtischen Haushalt eingestellt. Weiterhin wurde beschlossen, dass man Kreisbau und GWSG durch den Verzicht auf geplante Ausschüttungen an die Stadt mehr Mittel zweckgebunden als Eigenkapital für den fremdfinanzierten Wohnungsneubau zu Verfügung stellt. Diese Mittel können durch die Aufnahme von Fremdmitteln (öffentliche Wohnungsbaufördermittel/ freie Kreditmittel) verfünffacht werden. Aktuell berichtet die Verwaltung in den politischen Gremien über Fortschritte, eingereichte Förderanträge und konkrete Bauvorhaben, die durch die Initiative angestoßen werden konnten.

    „Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi. „Große Wohnungsbauunternehmen halten sich in der anhaltenden Krise aus dem Wohnungsneubau nach wie vor zurück. Daher freuen wir uns sehr, dass durch unsere Initiative der WohnBau eine Investitionssumme von etwa 43 Millionen Euro zur Verfügung steht und bereits im kommenden Jahr mit ersten Bauvorhaben begonnen wird“, so Safi weiter.

    Aktuell werden Bauvorhaben an der Knopsstraße, der Luisenstraße, der Friesenstraße und der Straße Langer Weg geplant. Zudem wären laut Verwaltung auf dem Grundstück Dahlener Straße zwischen Preyerstraße und Heydstraße etwa 70 weitere Wohneinheiten möglich.

    „Die Wohnungssuche ist auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen derzeit immens schwer“, stellt Grünen-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz fest. „Insbesondere für Familien aus diesem Bereich wollen wir mehr Angebote geschaffen; insofern freuen wir uns, dass unsere Initiative bereits erste Früchte trägt.“ Auch Grünen-Co-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski begrüßt den Bau der öffentlich geförderten Wohneinheiten und die eingeplante Mischung verschiedener Wohnsegmente: „Damit kommen wir unserem Ziel einer sozial ausgewogenen Struktur bei Wohnungsbauprojekten sukzessive näher.“ „Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum bleibt aber groß“, bilanziert der FDP-Fraktionsvorsitzende Achim Wyen. „Daher ruhen wir uns auf den positiven Nachrichten nicht aus. Grobplanungen für weitere Grundstückspotentiale liegen vor, deren Umsetzung möglichst zeitnah vorangebracht werden muss. Gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Verwaltung, der WohnBau und der EWMG befinden wir uns aber auf einem guten Weg.“

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  • Energie sparen – Nebenkosten senken – Geldbeutel schonen!

    Energie sparen – Nebenkosten senken – Geldbeutel schonen!

    Ein VHS-Seminar am Samstag, 16. Dezember 2023 von 10:00 bis 17:00 Uhr informiert rund um das Thema Energie sparen.

    Dozent Heinz Gollsch gibt Tipps und zeigt Tricks, wie sowohl Mieter*innen als auch Vermieter*innen effizient und mit einfachen Mitteln Energie sparen und somit Nebenkosten senken können.
    Jeder Mensch kann seinen Energieverbrauch reduzieren, dadurch seine (Neben-)Kosten verringern und gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

    Informationen, wie und wo man den Verbrauch von Heizung, Licht, Strom und Wasser sinnvoll zurückfahren kann, erhalten Teilnehmende in diesem Kurs.
    Inhalte des Seminars sind sinnvolle Verhaltensänderungen, Heizung und Lüftung, Licht und Lichtquellen, Wasser und Abwasser, Strom und „Stromfresser“, sowie das Einsetzen neuer Techniken mit kleinem Aufwand.

    Die wichtigsten Infos in Kürze:

    16.12.2023, 10:00 – 17:00 Uhr
    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85
    Kurs-Nr.: 232B7913
    Leitung: Heinz Gollsch
    Kursgebühr: 49,00 € Weitere Informationen und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

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  • Aufmerksamkeit für das Ehrenamt

    Aufmerksamkeit für das Ehrenamt

    Bilder von Ehrenamtlichen aus Mönchengladbach jetzt auf Bussen der NEW zu sehen.

    Die Kampagne der Stadt Mönchengladbach und des Kreis Viersen „Was wir tun ist Ehrensache“ bekommt pünktlich zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember wieder fahrende Unterstützung. Sie ist auf zwei Bussen der NEW zu sehen.

    „Die Kampagne zeigt die Menschen hinter dem Ehrenamt. Menschen die einen wichtigen Beitrag für unsere gesamte Gesellschaft leisten“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Diese Kampagne soll zum einen unsere große Wertschätzung sowie Dankbarkeit gegenüber diesen Menschen und dem, was sie zu tun, zeigen. Sie macht aber auch deutlich, dass jeder Mensch sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringen und engagieren kann. Denn die Möglichkeiten sind vielseitig und jeder noch so kleine Beitrag entfaltet in der Gesamtheit eine große Wirkung.“

    Die Ehrenamtskampagne stellt die Freiwilligen und ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf den Internetseiten der Kommunen vor. Sie stehen stellvertretend für viele andere zahlreiche Ehrenamtliche aus Mönchengladbach. Sie engagieren sich in ganz unterschiedlichen Bereichen – als Trainerin im Sport, Lesepatin für Kinder, in Deutschkursen für Geflüchtete, mit der Organisation von Kulturveranstaltungen, als Laien-Sprachmittler*in oder mit administrativer Vereinsarbeit im Hintergrund. Die Liste ist unerschöpflich und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

    „Wir erleben in unserer täglichen Arbeit viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, um anderen Menschen zu helfen“, sagt Jürgen Fischer, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums. „Und so freut es uns sehr, dass die NEW die Kampagne wieder unterstützt. Es ist ein wichtiges Signal in die Öffentlichkeit und animiert vielleicht auch andere Menschen, sich für ein Ehrenamt zu begeistern.“ Weitere Informationen rund um die aktuelle Kampagne finden Interessierte unter www.stadt.mg/ehrensache.

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  • Mönchengladbach legt Grundstein für nachhaltige Gewerbeflächen

    Mönchengladbach legt Grundstein für nachhaltige Gewerbeflächen

    Nachhaltiges Gewerbeflächenkonzept verschafft Überblick über potentielle Gewerbeflächen.
    Kriterien für Priorisierung und nachhaltige Entwicklung festgelegt.

    Rund ein Viertel aller Unternehmen in Mönchengladbach möchte sich vergrößern. Zugleich haben viele auswärtige Unternehmen Interesse am Unternehmensstandort Mönchengladbach. Gerade vor dem Hintergrund des Strukturwandels gilt es, in der Stadt auch zukünftig ausreichende hochwertige Gewerbeflächen sicherzustellen. Doch welche Flächen stehen dafür überhaupt zur Verfügung? Und welche Leitlinien sind wichtig, um Gewerbeflächen nachhaltig zu erhalten und zu entwickeln? Fragen, auf die die Stadt im Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept Antworten gibt. Am Dienstag hat die Verwaltung das Konzept im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt.

    Die neue Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz: „Unser Lebensraum im Rheinischen Revier ist hochverdichtet. Trotzdem gibt es in Mönchengladbach einen unbestritten hohen Bedarf an Gewerbeflächen, der durch die besonderen Strukturwandelerfordernisse verschärft wird. Wichtig ist deshalb, dass wir Flächen effizient nutzen. Gerade in bestehenden Gebieten müssen wir Vorgaben zu nachhaltigem Wirtschaften berücksichtigen und über Stadtgrenzen hinaus denken. Das nachhaltige Gewerbeflächenkonzept legt dafür den Grundstein.“

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Mit dem Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept legen wir erstmals objektive Kriterien fest, die uns helfen, zu einer sinnvollen Priorisierung bei der Entwicklung theoretisch verfügbarer Flächen zu kommen. In Kombination mit unserer noch laufenden Wirtschafts-Potentialanalyse stellen wir die Weichen für ein erfolgreiches nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement und eine gezielte Ansiedlungsstrategie von Unternehmen. Das ist ein starkes Pfund für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Mönchengladbach.“

    Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH: „Dass die verfügbaren Gewerbeflächen in der Stadt zunehmend zur Neige gehen und wir sehr dringend neue benötigen, spüren wir seit Jahren. Das Nachhaltige Gewerbeflächenkonzept gibt uns künftig ein Instrumentarium an die Hand, um die Mangelsituation proaktiv anzugehen und vor allem solche Entwicklungen zu priorisieren, die besonders strukturwandelrelevant sind, indem sie die Sicherung und Schaffung zukunftsfähiger, wissensintensiver Arbeitsplätze begünstigen.“

    Prioritäten setzen und den Flächenbedarf effizient decken.
    Das Gewerbeflächenkonzept betrachtet in einer Analyse den erwarteten Bedarf an Gewerbeflächen bis 2045 und weist ebenso die theoretisch verfügbaren Flächen aus. In diese Flächenbegutachtung sind nicht nur potentielle neue Gewerbeflächen eingeflossen, sondern auch vorhandene brachliegende Grundstücke und Konversionsflächen, die für eine Gewerbenutzung reaktiviert werden könnten. Zudem beschäftigt sich die Stadt auch mit weiteren möglichen Gewerbeentwicklungen, die bislang regionalplanerisch noch nicht ausgewiesen sind, etwa im JHQ oder am Flughafen.

    Klar ist, dass nicht alle theoretisch verfügbaren Flächen entwickelt werden können – schon gar nicht gleichzeitig. Zum nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept gehört deshalb ein ausführlicher Kriterienkatalog, mit dem systematisch Herausforderungen, Aufwände und Chancen einer jeden Potentialfläche bewertet werden können. Mithilfe dieser Kriterien erstellt die Verwaltung nun eine Priorisierung, nach der sie potentielle Flächen entwickeln will. Die Priorisierung wird voraussichtlich Mitte 2024 in die politische Beratung gehen.

    Dabei machen die Überlegungen nicht an der Stadtgrenze Halt. Vielmehr strebt Mönchengladbach die Entwicklung kommunal übergreifender Gewerbegebiete und Gewerbesteuerverbünde mit Nachbarkommunen an. Dabei können Teile der Mönchengladbach zustehenden Gewerbeflächen außerhalb der Stadtgrenzen realisiert werden, ohne dass dem städtischen Haushalt die Gewerbesteuereinnahmen verloren gehen. Die mit Jüchen und Grevenbroich gemeinsam angedachte Gewerbeflächenentwicklung im Elsbachtal ist dafür ein Beispiel.

    Ein grundlegendes Gebot aller zukünftigen Gewerbeflächenentwicklungen ist zudem ein hohes Maß an Effizienz bei der Flächennutzung. Das kann beispielsweise bedeuten, Freiflächen in und um vorhandene Gewerbegebiete auszunutzen (etwa bei einer möglichen Erweiterung des Regioparks), bestehende Gebäude aufzustocken oder kombinierte Nutzungen zu fokussieren, beispielsweise einen Windpark und eine Gewerbeansiedlung.

    Leitlinien für ein nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement.
    Das Gewerbeflächenmanagement der Stadt soll nicht nur effizient sein, sondern auch nachhaltig. Das Konzept legt deshalb Leitlinien für die unterschiedlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung fest. Soziale Aspekte bedingen etwa, dass im Sinne der Anwohner eine attraktive Gestaltung des Umfelds von Gewerbegebieten beachtet wird, und für Arbeitnehmer die gute Erreichbarkeit und gegebenenfalls eine Kita vor Ort. Aus ökonomischer Sicht ist etwa  die schon angesprochene Flächeneffizient relevant, weil sie hilft, Entwicklungs- und Erschließungskosten gering zu halten.

    Zu den ökologischen Zielsetzungen zählt es, Eingriffe in Natur und Landschaft so weit wie möglich zu verhindern und Gewerbegebäude nachhaltig zu bauen. Eine wichtige Leitlinie dabei ist der Zero-Emissions-Gedanken, der kreislaufwirtschaftliche Grundsätze beschreibt. Unvermeidbare Abwärme aus industriellen Prozesse etwa könnte direkt vor Ort für die Wärmeversorgung von Gebäuden genutzt werden, die Produktionsreste des einen könnten wenige Meter weiter dem nächsten als Rohstoff dienen. Über das Nachhaltige Gewerbeflächenkonzept
    Das Nachhaltige Gewerbeflächenkonzept wurde vom städtischen Fachbereich Stadtentwicklung und Planung sowie der Stabsstelle Strukturwandel gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und mit Unterstützung des Büros Georg Consulting erstellt.
    Doch auch viele andere Akteure haben sich in den Prozess eingebracht. So gab es etwa Workshops mit Kammern, Verbänden und weiteren Teilnehmern. Auch eine Unternehmensbefragung gehörte zum methodischen Repertoire. Ziel des Konzepts war es zum einen, sich dem Thema Fläche systematisch zu nähern, den langfristigen Bedarf zu ermitteln, das theoretisch verfügbare Flächenangebot herauszuarbeiten und dieses in ein Geoinformationssystem zu überführen.
    Zum anderen legt das Konzept mit klaren Leitlinien und Handlungsempfehlungen die Grundlage dafür, wie in Mönchengladbach künftig Gewerbeflächen nachhaltig weiterentwickelt werden oder neu entstehen können.
    Das Konzept ist damit ein weiterer Schritt bei der Umsetzung der städtischen Gesamtstrategie. Hier zahlt es unter anderem auf die Ziele „Wirtschaftsstandort auf Wertschöpfung und Wirtschaft 4.0 ausrichten“ (Qualität vor Fläche) und „Nachhaltigkeit, Umwelt & Klimaschutz bei Stadtentwicklung & kommunalem Handeln priorisieren“ ein.

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