Autor: PMG

  • Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Die personelle Besetzung der Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) ist nahezu abgeschlossen.

    Seit dem ersten April besteht das Team bei der hundertprozentigen Stadttochter aus sieben Fachleuten. Mit der Texturelab GmbH ist zeitgleich das erste innovative Jung-Unternehmen auf das Areal gezogen, hat hier in neue Maschinen investiert und seine Produktionskapazitäten vergrößert. Das Mönchengladbacher Unternehmen ist eine von mehreren geplanten Ansiedlungen, mit denen schon während der Planungsphase für den künftigen Campus Leben in das Gebäude kommt.

    “Der Wissens- und Innovationscampus ist eines der zentralen Strukturwandel-Projekte in Mönchengladbach, für das sich die Stadt, die WICMG und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Verein Wissenscampus seit langem engagiert einsetzen”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. “Nach Jahren voller Arbeit und Fortschritte im Hintergrund ist es ein tolles Zeichen, dass mit der Team-Besetzung bei unserer Wissens- und Innovationscampus GmbH und der Ansiedlung der Texturelab GmbH jetzt zwei wichtige sichtbare Meilensteine erreicht wurden. Weitere folgen in Kürze,” kündigt Heinrichs an. “Im Kanon der Strukturwandelprojekte mit einer hervorgehobenen Bedeutung wollen wir deutlich machen, dass auch das Projekt Wissens- und Innovationscampus gut vorankommt. Seit Vorliegen des Förderbescheides ist eine Menge passiert und die Gespräche mit dem Fördergeber zeigen neue Möglichkeiten auf, auch schneller als ursprünglich gedacht in Umsetzungsschritte einzusteigen”, so der Oberbürgermeister.

    “Bereit für die heiße Projektphase!”

    Anfang 2022 konnte das Gelände vom Land erworben werden. Es folgte die langwierige Antragsphase. Im Juli 2023 dann hatte Mönchengladbach für das Projekt Wissens- und Innovationscampus Fördermittel in Höhe von knapp 9 Millionen Euro erhalten. Das Geld dient dazu, die WICMG personell zu besetzen, die Planung für den Campus voranzutreiben und Finanzierungsmodelle für die konkreten Nutzungsideen zu entwickeln. Bis auf die kaufmännische Leitung ist die Teambesetzung für den anstehenden Planungsprozess nun perfekt. Ganz zur Freude von Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß, die im Dezember 2023 ihre Tätigkeit aufgenommen hat: “Hier treffen tolle Persönlichkeiten mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen aufeinander, von der Rechtsanwältin über den technischen Objektmanager bis hin zur Projektassistenz. Eine gute Mischung von Kolleginnen und Kollegen, die alle für unsere gemeinsame Aufgabe brennen. Wir sind bereit für die heiße Projektphase!”

     Seine Arbeit verrichtet das Team der WICMG natürlich am Ort des Geschehens, also im Gebäude des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Auf dem Foto, vor einem noch eingepackten Textil-Bandtrockner (v.l.): Mitgründer Martin Wosik und Geschäftsführer Henrik Stelter.
    © Texturelab

    Mit der Texturelab GmbH sind nun die ersten neuen Nachbarn dazu gekommen. Für das innovative Textilveredlungsunternehmen ist der Umzug ein klares Bekenntnis zum Standort Mönchengladbach. “Durch den Umzug unseres neuen Headquarters in das alte Polizeipräsidium haben wir ein deutliches Zeichen für die Stadt Mönchengladbach gesetzt. Wir bleiben in Mönchengladbach und wachsen mit der Stadt,” erklärt Henrik Stelter, Geschäftsführer der Texturelab GmbH. Warum der neu entstehende Wissens- und Innovationscampus genau das richtige Arbeitsumfeld für das Unternehmen ist, erklärt Mit-Gründer Martin Wosik: “Texturelab strebt an, branchenübergreifend Innovationen und Verbesserungen zu entwickeln. Wir planen, unseren Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung unseres Planeten für die Zukunft zu leisten.”

    Schritt für Schritt kommt Leben auf den zukünftigen Campus In den kommenden Monaten sind weitere Ansiedlungen geplant, die das ehemalige Präsidium schon während des mehrjährigen Planungsprozesses mit Leben füllen. So werden der städtische Fachbereich Geoinformation, der Verein Wissenscampus e.V. und die Initiative nextMG e.V. hier ihre Zelte aufschlagen. Ziel von nextMG ist es, die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach voranzubringen, Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu unterstützen und die Stadt für Gründer & Start-ups attraktiver zu machen. Die städtische Nutzung ist als Zwischennutzung geplant, bevor die Umbauarbeiten für die endgültigen Mieter erfolgen können. Damit passt die Initiative perfekt zum Geist des Strukturwandelprojektes Wissens- und Innovationscampus. Dessen Ziel ist es, auf dem 3,5 Hektar großen Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums, mitten zwischen Gladbach und Rheydt und in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Niederrhein, einen Ort für den Wissenstransfer, für Innovationen und Gründerkultur zu schaffen. Feste Bausteine des Projektes sind etwa die Junior Uni, die Gründungsfabrik und das Bildungsprojekt für MINT-Fächer “SkillzUp”, die allesamt bereits ihre Arbeit aufgenommen haben – bislang an provisorischen Standorten.

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  • Ansätze zur Lösung der kommunalen Finanzkrise

    Ansätze zur Lösung der kommunalen Finanzkrise

    Stadtkämmerer Michael Heck: Informationen aus Berlin geben Grund zur Hoffnung.

    Im Kampf gegen die kommunale Finanzkrise gibt es ein Signal der Hoffnung aus Berlin: Der Finanzausschuss des Bundestags hat empfohlen, die Finanzierung der Städte und Gemeinden zu verbessern. Das zuständige Ministerium will bis zum Sommer eine Konferenz organisieren, um Lösungen zu diskutieren. Beides weckt aus Sicht des Aktionsbündnisses “Für die Würde unserer Städte”, in dem auch Mönchengladbach Mitglied ist, Optimismus bei den betroffenen Kommunen.

    Mönchengladbachs Stadtkämmerer Michael Heck über die Beratung des Finanzausschusses in Berlin zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes: “
    Auch die finanzielle Situation der Stadt Mönchengladbach ist bekanntlich sehr angespannt. So schließt der Haushalt 2024 alleine in der Planung für das Jahr 2024 mit einem Defizit von rund 75,7 Millionen Euro ab. Ein Ausgleich ist nur noch über die vorhandene Ausgleichrücklage möglich. Ist diese aufgezehrt, droht der Stadt auf Dauer wieder der Verlust der kommunalen Selbstverwaltungshoheit, einhergehend mit drastischen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Information, dass in Berlin sowohl die Regierungsfraktionen als auch einzelne Oppositionsfraktionen zur kommunalen Finanzkrise nunmehr im Grundsatz die gleiche Auffassung vertreten, gibt Grund zur Hoffnung. Den Ansatz einer Fachkonferenz auf der Bundesebene zur Lösung der kommunalen Finanzkrise unterstütze ich und werde mich nach Möglichkeit persönlich in Berlin einbringen. Die Lösungsvorschläge des Aktionsbündnisses liegen klar formuliert auf dem Tisch. Nun sind Bund und die Länder gefordert, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten und diese auch umzusetzen.”

    Das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte teilt in einer Pressemitteilung zum Thema mit: Der Finanzausschuss des Bundestags hat am 13. März über eine Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes beraten.
    In der dazugehörigen Protokollerklärung stehen Aussagen der Koalitionsfraktionen sowie von CDU und CSU, die Hoffnung bei denjenigen wecken, die von der kommunalen Finanzkrise betroffen sind. Die genannten Fraktionen wollen die Investitionsfähigkeit der Städte und Gemeinden, die Grundlagen der Kommunalfinanzierung und die Altschuldenfrage angehen.

    SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sehen die Kommunen in einer “angespannten finanziellen Situation”. In diesem und in den Folgejahren stünden negative Saldos in den Haushalten zu erwarten. Zudem wachsen die “Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und die Herausforderungen der Digitalisierung”. Daher müsse man Maßnahmen für eine “faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene” diskutieren.

    Die Unionsfraktion beurteilt die finanzielle Situation der Kommunen ähnlich, sieht es positiv, dass grundlegend über die Kommunalfinanzen diskutiert werden soll, und weist auf die Altschuldenproblematik einiger Kommunen hin. Die Protokollerklärung enthält darüber hinaus den nächsten Schritt. Das Bundesfinanzministerium möchte noch vor der politischen Sommerpause eine “größere Fachkonferenz” zum Thema organisieren. Mit dabei sein sollen Vertreter von Kommunen, Ländern, des Bundes und aus der Wissenschaft.

    Christoph Gerbersmann und Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses “Für die Würde unserer Städte”, begrüßten die Erklärungen aus Berlin: “Die Beteiligten im Finanzausschuss haben die Probleme der Kommunen präzise beschrieben und mögliche Lösungen benannt. Das ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung in der kommunalen Finanzkrise. In die nun anstehenden Diskussionen bringen wir gerne unsere Erfahrungen aus der Praxis und unsere wissenschaftlich fundierten Vorschläge ein.”

    Lage und Forderungen der Städte und Gemeinden Die kommunale Finanzkrise hat mehrere Ursachen, unter anderem den massiven Zinsanstieg, hohe Tarifabschlüsse sowie rasant gestiegene Bau- und Energiepreise. Hinzu kommt eine unfaire Finanzverteilung zwischen den staatlichen Ebenen. Bund und Länder delegieren zahlreiche Aufgaben an die Kommunen, sorgen aber nicht für einen angemessenen Ausgleich der Kosten, die dadurch entstehen. Deshalb müssen viele Kommunen Kredite aufnehmen, um diese Aufgaben zu erfüllen, und leiden unter hohen Schulden. Die Summe liegt insgesamt bei mehr als 30 Milliarden Euro.
    Das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” hat mehrere Lösungen für die kommunale Finanzkrise vorgeschlagen:
    1. Eine Regelung der Altschuldenfrage
    2. Eine Halbierung der zweckgebundenen Fördermittel zugunsten pauschaler Mittel für die Kommunen
    3. Einen Infrastruktur- und Instandsetzungsfonds
    4. Die Übernahme eines höheren Anteils an den Soziallasten durch Bund und Länder

    Offener Punkt: Altschuldenlösung in NRW
    Die meisten Bundesländer mit betroffenen Kommunen haben ihren Anteil an einer Altschuldenlösung entwickelt und umgesetzt, unter anderem Hessen, das Saarland, Brandenburg und Niedersachsen.
    Einzige Ausnahme ist Nordrhein-Westfalen.
    Dort hatte die Landesregierung im Sommer 2023 einen Vorschlag eingebracht, den Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, weitere Sachverständige und der Bundesfinanzminister einhellig als unzureichend bewerteten. Es fehlte ein substanzieller finanzieller Eigenanteil des Landes.
    NRW hat für diesen Sommer einen zweiten Vorschlag angekündigt.

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  • Bezirksvertretung Ost tagt

    Bezirksvertretung Ost tagt

    Am kommenden Dienstag, 19. März, kommen die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost um 17 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung im Ratssaal Rheydt zusammen.

    In der Sitzung geht es unter anderem um die Prüfung der Machbarkeit einer Markierung von Schutzstreifen auf der Schloss-Dyck-Straße. Außerdem steht die Einrichtung einer Auslauffläche für kleine Hunde auf der Tagesordnung.
    Interessant dürfte auch sein die Einwohnerfragestunde gem. § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung für den Rat, die Bezirksvertretungen und die Ausschüsse.
    Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte gibt es hier:

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  • Licht aus, Klimaschutz an: Am 23. März ist Earth Hour

    Licht aus, Klimaschutz an: Am 23. März ist Earth Hour

    Um ein leuchtendes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, muss man manchmal das Licht ausschalten.

    So in etwa lässt sich die Idee hinter der Earth Hour beschreiben.
    An der internationalen Klima- und Umweltschutzaktion des WWF beteiligt sich Mönchengladbach seit 2014.
    Auch dieses Jahr werden zur “Stunde der Erde” in der Vitusstadt an bekannten Gebäuden, aber auch in privaten Haushalten, die Lichter ausgeschaltet.
    Stattfinden wird die Aktion am Samstag, den 23. März, von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

    An vielen prominenten Gebäuden in der Stadt, etwa am Borussia Park, werden zu dieser Zeit wieder die Lichter gelöscht. Auch an anderen Wahrzeichen wird es dunkel bleiben – allerdings auch vor und nach der Earth Hour. So werden das Münster St. Vitus in Gladbach und die Evangelische Stadtkirche Rheydt in der aktuellen Wintersaison, konkret noch bis Ende März, aus Energiespargründen ohnehin nicht angestrahlt. Umso auffallender wird dafür am Samstagabend das Zeichen, das jede(r) Einzelne in der Earth Hour setzen kann.

    Wer mitmachen möchte, kann sich optional auf www.wwf.de/earth-hour für die Aktion anmelden und dort vom WWF Infos und Tipps für die eigene Earth Hour erhalten.

    Unter dem Hashtag #EarthHour kann man seinen eigenen Beitrag in den Sozialen Medien posten und sehen, wie andernorts auf der Welt die Klimaschutzaktion begangen wird. Das ein oder andere Posting dürfte dann auch aus dem Kulturcafé Köntges kommen, das sich als soziokultureller Quartierstreffpunkt ebenfalls an der Aktion beteiligt und sein Lokal zur Earth Hour in gemütlichen Kerzenschein hüllen wird. Der WWF ruft in diesem Jahr zum 18. Mal zur Earth Hour auf.
    Mittlerweile wird die “Stunde der Erde” auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland haben 2023 579 Städte und Gemeinden teilgenommen.

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  • Ein Jahr Seniorenrat: Am 14. März 2023 war die erste Sitzung

    Ein Jahr Seniorenrat: Am 14. März 2023 war die erste Sitzung

    Der Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach feiert in diesen Tagen Geburtstag. Am 14. März 2023 war die konstituierende Sitzung der Seniorenvertretung. Gewählt wurde der Seniorenrat erstmals im Dezember 2022.

    Der Seniorenrat besteht aus gewählten stimmberechtigten Mitgliedern und beratenden Mitgliedern, die vom Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung entsandt werden.

    Vorsitzende des Seniorenrates ist Brigitte Brouns, ihr Stellvertreter Hartmut Wellssow.
    Neben den öffentlichen Sitzungen bietet der Seniorenrat auch verschiedene offene Arbeitskreise an.
    Wer Interesse an der Mitarbeit hat, kann sich an die Geschäftsstelle des Seniorenrats beim Fachbereich Altenhilfe wenden.
    Ansprechpartnerin ist Daniela Schürgers, Fliethstraße 86–88, 41061 Mönchengladbach,
    Telefon 02161 25-6724, E-Mail: seniorenrat@moenchengladbach.de.

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  • Paula Alma Lou hat den Bundespräsidenten als Paten

    Paula Alma Lou hat den Bundespräsidenten als Paten

    OB Felix Heinrichs überreichte die Patenschaftsurkunde an Familie Stierle

    Für das 7. Kind einer Familie übernimmt der Bundespräsident auf Wunsch die Ehrenpatenschaft. Im Rathaus Abtei konnte Oberbürgermeister Felix Heinrichs jetzt die Patenschaftsurkunde an Familie Stierle aus Mönchengladbach überreichen.

    Jessica Stierle hat sieben Kinder aus zwei Ehen. Der jüngste Spross von ihr und ihrem Mann Tobias ist Paula Alma Lou, die im Januar 2024 geboren wurde. Gemeinsam mit den stolzen Eltern und den Geschwistern Leon, Connor, Mia, Lenn, Elsa und Annelie kam das Nesthäkchen ins Rathaus Abtei, um die Ehrenurkunde und ein Patengeschenk in Höhe von 500 Euro abzuholen.

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  • Format “Stadtverwaltung stellt sich vor!” geht in die zweite Runde

    Format “Stadtverwaltung stellt sich vor!” geht in die zweite Runde

    Am Mittwoch, 13. März, von 17.30 bis 20.00 Uhr, präsentiert sich in der Zentralbibliothek Carl-Brandts-Haus an der Blücherstraße 6 unter anderem das Dezernat Kultur, Bildung und Sport.

    Die Idee zu der Veranstaltung kam von Netzwerk der Mönchengladbacher Migrantenvereine, gemeinsam mit dem Integrationsrat und der Integrationsplanung der Stadt. Ziel war es, einen unkomplizierten Austausch zwischen Fachabteilungen der Stadtverwaltung und den Mitgliedern der Vereine in lockerer Atmosphäre zu ermöglichen.

    Im vergangenen Jahr gab Stadtdirektorin Dörte Schall mit den Fachbereichen des Sozialdezernates im Gemeinschaftszentrum Das Westend den Auftakt. Nun geht “Stadtverwaltung stellt sich vor!” in die zweite Runde.

    Diesmal haben alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher die Möglichkeit, in einen Austausch mit dem Dezernat für Kultur, Bildung und Sport unter der Leitung von Christiane Schüßler zu kommen.
    Außerdem präsentieren sich der Stadtsportbund, die Marketinggesellschaft und die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach. Die Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus verspricht einen offenen Dialog und die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen der vielfältigen Angebote und Dienstleistungen.

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  • Viele kleine Spatenstiche für mehr Biodiversität in Mönchengladbach

    Viele kleine Spatenstiche für mehr Biodiversität in Mönchengladbach

    Nach dem ersten Jahr im LVR-Förderprojekt „Bäume und Raine – Leben in der Landschaft“ ziehen die Projektverantwortlichen eine positive Bilanz.

    Der Wind geht kräftig in Sasserath, am Morgen des ersten März. Zwei Handvoll Helferinnen und Helfer haben sich hier getroffen, um Weißdorne, Schlehen und Hainbuchen zu setzen.
    Die 240 Pflanzen sollen dereinst zu einer stattlichen Hecke heranwachsen einen neuen Lebensraum in der Kulturlandschaft bilden. Es ist eine von vielen Pflanzaktionen, die durch das LVR-Förderprojekte “Bäume und Raine” zuletzt durchgeführt werden konnten.
    Nach dem ersten von insgesamt drei Projektjahren ziehen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach und die Naturschutzstation Wildenrath eine durchweg positive Bilanz.

    Rund 2.000 heimische Heckenpflanzen, 50 Obstgehölze und 50 heimische Laubbäume wurden im Rahmen der Aktion bislang gepflanzt. Auch zwei ehemalige Obstwiesen wurden beziehungsweise werden derzeit wiederhergestellt, fünf weitere wurden aus Projektmitteln gepflegt. Der Gehölzschnitt wurde in Teilen für sogenannte Benjeshecken verwendet, bei denen Totholz die Grundlage für den künftigen Bewuchs bildet. Auf rund 6.600 Quadratmetern haben die Projektteilnehmer außerdem Blühflächen, Insektenweiden und Säume angesät.

    Ziel des Projektes ist es, alte Elemente der Kulturlandschaft wiederherzustellen oder neu anzulegen. Gepflanzt wurde bisher teils auf städtischen, aber vor allem auf privaten Flächen.
    Marcus Klancicar, Abteilungsleiter im Fachbereich Umwelt und dort unter anderem für die Untere Naturschutzbehörde zuständig, zeigt sich von der bisherigen Resonanz begeistert: “Es ist toll zu sehen, wie sich allein im ersten Jahr 30 Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Vereine, aber auch Schulen und Kindergärten gemeldet haben, um mitzumachen. Das Projekt lebt von den geeigneten und verfügbaren Flächen, wo wir etwas pflanzen oder ein vernachlässigtes oder verlorengegangenes Landschaftselement wiederbeleben können. Auch der NABU ist hier ein toller Multiplikator, der den Kontakt zu uns und der Naturschutzstation herstellt.”

    Jede Maßnahme aus dem Projekt bringt dabei einen ganz konkreten Nutzen für ihre Umwelt. In Sasserath etwa wird die ausgewachsene Hecke einmal ein wichtiger Windbrecher sein, wodurch der Boden langsamer austrocknet. Auch als Lebensraum, Nistplatz und – dank Blüten und Beeren –als Nahrungsquelle wird die Hecke eine wichtige Funktion für die Tierwelt einnehmen. Den Weidetieren spendet sie an heißen Sommertagen zudem Schatten.
    Brigitta Szyska, Geschäftsführerin der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V., sagt: “Elemente wie Hecken, blühende Raine an den Äckern oder Obstwiesen sind wichtige Biotope. Das Förderprojekt versetzt uns in die Lage, in vielen kleinen Projekten ganz konkret etwas für die Biodiversität in Mönchengladbach zu tun.”

    Um das Projekt weiter in der hohen Schlagzahl fortsetzen zu können, werden auch in diesem Jahr noch geeignete Flächen für potentielle Blühstreifen und blühende Raine, sowie geeignete Standorte für die Pflanzung von Einzelbäumen, Hecken, Streuobstwiesen oder Alleen gesucht.
    Interessierte können sich mit Katja Sonnenberg vom Fachbereich Umwelt (Tel.: 02161-258268; Mail Katja.Sonnenberg@moenchengladbach.de) oder mit Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. (Tel. 02432-9346047; Mail szyska@naturschutzstation-wildenrath.de) in Verbindung setzen.

    “Bäume und Raine – Leben in der Landschaft” Gemeinsam mit Aachen hat Mönchengladbach Ende 2022 die Zusage für das Förderprojekt “Bäume und Raine – Leben in der Landschaft” des Landschaftsverbands Rheinland erhalten.
    Knapp 330.000 Euro stehen zur Verfügung und gehen je zur Hälfte in die beiden rheinischen Städte. Im Projektzeitraum von 2023 bis 2025 sollen mithilfe des Fördergeldes Solitärbäume, Gehölzgruppen, Hecken, Alleen und Streuobstwiesen gepflanzt sowie Raine, Blühstreifen und -flächen angelegt werden. Außerdem sollen bestehende Kulturlandschaftselemente wie Streuobstwiesen, Kopfweiden oder Heiderelikte durch fundierte fachliche Pflege langfristig erhalten werden.

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  • Geringes Interesse? – Am 8. März wird das erste Jugendparlament in Mönchengladbach gewählt

    Geringes Interesse? – Am 8. März wird das erste Jugendparlament in Mönchengladbach gewählt

    Rund 60 Kandidat*innen stehen zur Wahl / Delegiertenwahl im Kaisersaal des Haus Erholung.

    Am 8. März wird in Mönchengladbach das erste Jugendparlament gewählt. Seit dem 1. Dezember 2023 konnten sich Jugendliche aus Mönchengladbach im Alter von 12 bis 21 Jahren als Kandidat*innen und Wähler*innen anmelden. Hierzu wurden Jugendliche an Jugendtreffpunkten und in den Schulen vor Ort umfassend informiert.

    Bis zum Anmeldeschluss am 9. Februar haben sich rund 60 Kandidat*innen und etwa 75 Wähler*innen gemeldet, die von der Stadtverwaltung offiziell zur Wahl eingeladen sind.

    Die Wahl des Jugendparlaments findet am 8. März 2024 im Kaisersaal des Haus Erholung, Peter-Boelling-Platz 1, statt.
    Start der Wahl ist um 15:30 Uhr mit der Begrüßung und Vorstellung der Kandidat*innen. Die Wahl wird voraussichtlich gegen 21 Uhr abgeschlossen sein. Der Einlass erfolgt bereits ab 14:30 Uhr.

    Die Wahl des Jugendparlaments findet in Form einer Delegiertenwahl statt, somit werden die geladenen Wähler*innen ihre favorisierten Kandidat*innen am 8. März wählen.
    Wer sich einen Überblick zu den Kandidat*innen verschaffen möchte, kann dies ab Montag, 4. März, auf dem Instagramkanal @jupa_mg und auf der Website stadt.mg/jupa tun. Dort werden Steckbriefe der Kandidat*innen vorgestellt. Die Wahl des Jugendparlaments wird vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie begleitet und organisiert.
    Zur weiteren Unterstützung hat Josina Andrä (02161 25 9206, josina.andrae@moenchengladbach.de ) die Geschäftsführung des Jugendparlaments übernommen.

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  • Stadt und Land wollen auf JHQ-Gelände Neubau einer Justizvollzugsanstalt und Gewerbegebiet prüfen

    Stadt und Land wollen auf JHQ-Gelände Neubau einer Justizvollzugsanstalt und Gewerbegebiet prüfen

    Stadt möchte auf Teilfläche nachhaltiges Gewerbegebiet schaffen. Auch das Land hat unterschiedliche Interessen am Gelände – unter anderem als möglichem Standort für eine Justizvollzugsanstalt.

    Die Stadt Mönchengladbach sieht im JHQ-Gelände Rheindahlen einen vielversprechenden Standort für ein nachhaltiges neues Gewerbegebiet im Rahmen des Strukturwandels. Und auch das Land Nordrhein-Westfalen zieht verschiedene Nutzungen für das Areal in Erwägung. Deshalb erledigen Stadt und Land die Grundlagenarbeit nun Hand in Hand: Eine Machbarkeitsstudie soll ergebnisoffen prüfen, welche Nutzungen auf dem ehemaligen Gelände der britischen Rheinarmee möglich sind.

    Mit der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete und einem Übungsgelände für die Polizei werden bereits jetzt einzelne Teile des ehemaligen Joint Head Quarters (JHQ) durch das Land genutzt. Nun möchte Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf einen möglichen Ankauf des Geländes vom Bund erörtern, inwiefern sich die Nutzung durch das Land ausweiten lässt. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob das JHQ-Gelände als Standort für den Neubau einer Justizvollzugsanstalt mit ca. 600 Gefangenen infrage kommt. Für den Bau einer solchen Anstalt würden etwa 15 Hektar des insgesamt rund 400 Hektar großen Areals benötigt.

    Die städtischen Pläne für ein mögliches nachhaltiges Gewerbegebiet auf dem JHQ-Gelände stehen dabei im Einklang mit den Landeszielen. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier des Landes hat im Dezember eine Liste mit 60 Standorten beschlossen, die als “besonders strukturwandelrelevant” gelten und deren Entwicklung “im besonderen Interesse der Region liegt”. Das JHQ ist einer dieser Standorte, der im Sinne des Zero-Emissions-Ansatzes als nachhaltiger Wirtschafts- und Gewerbebereich entwickelt werden soll.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Für uns als Stadt liegt der Fokus auf der Entwicklung von nachhaltigen Gewerbeflächen und Potentialen für Windkraft, die sich mit dem benachbarten Flora-Fauna-Habitat vertragen. Dem Interesse des Landes an dem Areal stehen wir offen gegenüber – sei es im Hinblick auf eine mögliche JVA oder andere Nutzungen. Aktuell geht es vor allem darum, Synergieeffekte bei der Grundlagenarbeit auszunutzen: Mit der Machbarkeitsstudie des Landes erhalten wir auch Antworten darauf, ob und wie sich nachhaltige Gewerbeflächen im JHQ tatsächlich realisieren lassen. Diese Antworten können wir für unsere weitere Arbeit nutzen – unabhängig davon, wie sich das Land am Ende entscheidet. Die geplante Microsoft-Investition im Rheinischen Revier zeigt, wie wichtig es ist, große und verfügbare Flächen für Gewerbe im Angebot zu haben, um im richtigen Moment eine wertschöpfende Ansiedlung zu ermöglichen.”

    “Die Machbarkeitsstudie, die wir jetzt in Auftrag gegeben haben, ist ein wichtiger erster Schritt”, bekräftigt BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. “Wenn sich sowohl eine Justizvollzugsanstalt als auch Gewerbeflächen auf dem Gelände realisieren ließen, wäre das eine ‚Win-Win-Situation‘, von der Stadt und Land gleichermaßen profitieren könnten.” Das Areal des JHQ gehört aktuell dem Bund, genauer gesagt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Zuständig für die räumliche Unterbringung von Landesnutzungen ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW).
    Der BLB NRW ist auch Auftraggeber der jetzt ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie, die bis voraussichtlich Mitte 2025 überprüfen soll, welche Nutzungen auf dem JHQ-Areal möglich sind.
    Die Stadt wiederum hat die kommunale Planungshoheit und muss die planungsrechtlichen Grundlagen für neue Nutzungen auf dem ehemaligen britischen Militärareal schaffen.

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  • Monika Bartsch wird Ehrenoberbürgermeisterin

    Monika Bartsch wird Ehrenoberbürgermeisterin

    Rat stimmte mehrheitlich für die Verleihung des Titels an die ehemalige Oberbürgermeisterin

    Mehrheitlich votierte der Rat in seiner aktuell laufenden Sitzung (28.02.) für die Verleihung des Titels Ehrenoberbürgermeisterin an Monika Bartsch, die von 1997 bis 2004 als zunächst ehrenamtliche, später dann als erste hauptamtliche weibliche Oberbürgermeisterin der Stadt tätig war.

    Zuletzt trug Heinz Feldhege von 1997 bis zu seinem Tod 2021 die Würde des Oberbürgermeisters. Vorgeschlagen für den Titel wurde Monika Bartsch durch Oberbürgermeister Felix Heinrichs aufgrund ihrer herausgehobenen Verdienste für die Stadt Mönchengladbach während ihrer Amtszeit und auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt.
    Die offizielle Ernennung soll in einem Festakt zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

    Die frühere Oberbürgermeisterin Monika Bartsch wurde in Ratssitzung auf Vorschlag von Oberbürgermeister Felix Heinrichs durch den Rat zur Ehrenoberbürgermeisterin ernannt.
    Sie war von September 1997 bis November ehrenamtliche und anschließend bis Oktober 2004 erste hauptamtliche Oberbürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach. In ihrer Amtszeit fielen die Weichenstellungen für die Erschließung und Entwicklung des ehemals militärisch genutzten Nordparks zu einem Innovations- und Dienstleistungszentrum, der Bau des BorussiaParks, der 2004 eröffnet wurde, und der Hockey-Arena, die zu den modernsten Hockey-Spielstätten Europas zählt.
    Monika Bartsch verfolgte die Bewerbung der Stadt als ein Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 im Rhein-Ruhr-Gebiet. Als Folge wurde Mönchengladbach im September 2001 als Austragungsort der Hockey-Wettkämpfe der Herren nominiert.
    Ende 2002 setzte sie sich persönlich gemeinsam mit dem DHB im australischen Perth erfolgreich dafür ein, die Hockey-WM 2006 der Herren nach Mönchengladbach zu holen, die schließlich Weltmeister wurden.

    Weitere Meilensteine in ihrer Amtszeit waren die erfolgreiche Teilnahme der EUROGA 2002 und die dezentrale Landesgartenschau, der Bau des Vitusbades in der City Ost sowie die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen “Wienands-Geländes” an der Dahlener Straße in Rheydt zu einem Dienstleistungszentrum.

    Bereits in ihrer aktiven Dienstzeit schätzte sie das ehrenamtliche Engagement des Vereins Mönchengladbacher Tafel e.V., sie wurde nach ihrer Amtszeit 2005 Mitglied und ist seit 2007 Vorsitzende der Tafel.

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  • Samenfest & sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Samenfest & sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Am Samstag, den 24. Februar 2023 wird ab 14 Uhr die Saatgutbibliothek der Zentralbibliothek im Carl Brandts Haus eröffnet. 

    Worum es geht? Den Erhalt von Saatgut-Kultur und die Stärkung von Biodiversität. 90% der Nutzpflanzenvielfalt ist in unseren Breiten bereits unwiderruflich verloren gegangen. Alle Hobbygärtner*innen können helfen, die noch vorhandenen Sorten durch Vermehrung und Verbreitung zu erhalten.

    Wie geht Saatgut ausleihen? Die Saatgutbibliothek funktioniert im Prinzip wie die Stadtbibliothek selbst. Man leiht Saatgut aus, pflanzt ein, pflegt, erntet, gewinnt neues Saatgut und teilt durch Rückgabe in der Saatgutbibliothek. Dabei hat man die Qual der Wahl aus sortenreinem Saatgut für Erbsen, Bohnen, Tomaten, Salat und Gartenmelde. Die sind auch was für Einsteiger*innen, denn sie sind einfach und sicher anzubauen. Damit genug für alle da ist, sollte nicht mehr als 1 Saatguttütchen pro Haushalt ausgeliehen werden. Anderes Saatgut kann getauscht werden.

    Die Eröffnung der Saatgutbibliothek mit passendem Rahmenprogramm macht Lust auf Gemüseanbau im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon und auf regionales und saisonales Gemüse. Dabei bietet das Programm etwas für Kleine und Große: Infos, Austausch & Expertensprechstunden rund um Aussäen, Aufzucht und Fördermöglichkeiten, Mitmachaktion beim Pflanztöpfchenbasteln, Impulsvorträge (“EU Saatgutrechtgesetz” & “Glockenblume, Günsel und Ginster – Wildpflanzen auch für den Garten”) und Filmvorführung (“Seeds of Europe”), Anschaubeispiele von Pflanzenkraft & Wildblumensamen. Im Café Clara können leckere Gerichte aus Tomaten und Hülsenfrüchten probiert werden.

    Dinge und Medien zum Thema runden das Angebot ab. Partner sind Transition Town Mönchengladbach, der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), die Naturschutzstation Haus Wildenrath, Giovanni Malfitano aka Don Giardino sowie Linda Berger, Köchin und selbständige Ernährungsberaterin. Die Teilnahme an den Aktionen ist kostenlos und anmeldefrei.

    • Was? samenfest und sortenrein: Eröffnung der Saatgutbibliothek • Wann? Sa, 24. Februar 14.00 – 17.00 Uhr • Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach • Für wen? alle interessierten Kinder und Erwachsenen • Wie? kostenlos und anmeldefrei PROGRAMM Atelier Urban

    * 14.00 Uhr Begrüßung
    * ab 14.15 Uhr Start Saatgutbibliothek mit VEN e.V. & Stadtbibliothek Mönchengladbach Gladbachkabinett
    * 14.30 Uhr Vortrag “EU-Saatgutrechtsgesetz” Dr. Susanne Gura, VEN e.V.
    * 15.00 Uhr Filmvorführung “Seeds of Europe”
    * 15.30 Uhr Vortrag “Glockenblume, Günsel und Ginster – Wildpflanzen auch für den Garten” Dr. Brigitta Szyska, Naturschutzstation Haus Wildenrath
    * 16.00 Uhr Filmvorführung “Seeds of Europe”

    WEITERES PROGRAMM VON 14 – 17 Uhr

    Atelier Urban

    * Infotisch & Sprechstunde “Erhalt von Nutzpflanzensaatgut” mit VEN e.V. (Verein zum Erhalt von Nutzpflanzensaatgut)
    * Gespräch- und Infotisch “Selbstversorger*innen werden” mit Giovanni Malfitano aka Don Giardino
    * Pflanztöpfchen basteln mit Stadtbibliothek Mönchengladbach Plaza
    * Infostand & Sprechstunde zu heimischen Wildpflanzen und Fördermöglichkeiten für Regio-Saatgut / Saatgutmischungen für Wildbienen, Schmetterlinge und Co. mit Naturschutzstation Haus Wildenrath
    * Ausstellung “Wurzelkraft demonstriert!” mit Transition Town Mönchengladbach Café Clara Gemüseprobierküche mit Ernährungsberaterin Linda Berger
    Die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus ist geöffnet:

    Mo – Fr 10 – 22 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr und So 12 – 18 Uhr. Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • Geldspritze für das (Winter-) Brauchtum – 800.000 Euro für das neue »Narrennest«

    Geldspritze für das (Winter-) Brauchtum – 800.000 Euro für das neue »Narrennest«

    Staatssekretär Daniel Sieveke übergibt Förderbescheid am Standort der neuen Wagenbauhalle des Mönchengladbacher Karnevals.

    Während die aktuelle Karnevals-Session in vollem Gange ist, wird zeitgleich an der Zukunft des jecken Brauchtums in Mönchengladbach gearbeitet.
    Der offizielle Plan: An der Waldesruh 23 in Giesenkirchen soll mit dem »Narrennest« ein neues Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals entstehen. Am Donnerstag übergab Heimat-Staatssekretär Daniel Sieveke den Förderbescheid in Höhe von 800.000 Euro für das »Narrennest« an die Stadt Mönchengladbach. Damit hat das Vorhaben nun die letzte Hürde genommen.

    Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: “Karneval ist in Nordrhein-Westfalen gelebtes Brauchtum, regionaler Bezugspunkt und Sinnbild für Heimat. Heimat ist etwas, das Menschen miteinander verbindet. Mit seinem lebendigen Vereinswesen und der überregionalen Strahlkraft des Veilchendienstagszuges ist Mönchengladbach eine Bastion des rheinischen Karnevals. Diese Tradition wollen wir wahren und mit dem neuen Begegnungs- und Gestaltungszentrum mit Hilfe der Heimatförderung auch langfristig erhalten.”

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Der Mönchengladbacher Karneval lebt vom Zusammenwirken der vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Und auch das neue »Narrennest« ist echtes Teamwork, an dem viele Akteure einen Anteil haben. Für die finanzielle Unterstützung sind wir dem Land sehr dankbar. Aber auch die Karnevalisten haben sich offen und engagiert in diesen Prozess eingebracht. Mein Dank gilt auch den städtischen Beteiligten bei Verwaltung, Entwicklungs- und Marketinggesellschaft, Gregor Ungricht, von dem wir Grundstück und Gebäude erwerben konnten, Norbert Bienen für die Vermittlung und unseren Landtagsabgeordneten, die sich sehr aktiv für diese Lösung eingesetzt haben!”

    Von der reinen Wagenbauhalle zum multifunktionalen Karnevalszentrum Aktuell steht die Wagenbauhalle der Karnevalisten noch auf dem ehemaligen REME-Gelände in Lürrip, das die Stadt allerdings in drei Abschnitten städtebaulich entwickelt. In die nächste Session sollen die Karnevalisten deshalb bereits von ihrer neuen Adresse in Giesenkirchen aus starten.

    Die Pläne für das »Narrennest«– neues Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals sehen nicht nur eine Ausstellungsfläche und eine Werkstatt für den Wagenbau samt Sanitäranlagen, Büro und Umkleidemöglichkeiten vor. Auch ein Mehrgenerationen-Begegnungs- und Versammlungsraum sowie ein Ausbildungs-, Seminar und Probenraum sind vorgesehen, in dem Wagenbau, Tanz, Musik und Aufführung trainiert werden können.

    Prinz Jost I: “Ich freue mich besonders darüber, dass die Karnevalswagen dann endlich trocken stehen und die Dekorationen der Wagen keinen Schaden mehr nehmen. Denn in jedem Wagen steckt viel Arbeit und Herzblut. Auch besteht durch die neu geschaffene Werkstatt die Möglichkeit, jungen interessierten Menschen Workshops anzubieten, bei denen sie handwerklich und kreativ gestalten können.”

    Niersia Elke: “Auch ein Raum für Versammlungen, Trainingseinheiten der Garden oder Sonstiges ist sehr wichtig, da die zunehmend sterbende Kneipen-Kultur in Mönchengladbach immer weniger Raum dazu anbietet.”

    Gert Kartheuser, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes: “Mit dem heutigen Tag legen wir einen maßgeblichen Grundstein für das neue Mönchengladbacher »Narrennest«. Wir Karnevalistinnen und Karnevalisten sind glücklich darüber, dass wir somit bald ein neues zu Hause für unser städtisches Brauchtum haben, welches multifunktional genutzt werden kann.”

    Der Weg zum »Narrennest«

    Möglich wird das neue Begegnungs- und Veranstaltungszentrum, indem die EWMG für die Stadt eine 8.632 m² große Liegenschaft mit einer bestehenden Halle an der Adresse “An der Waldesruh 23” von der Firma UMW GmbH und Co. KG erwirbt, die in Teilen durch die Karnevalisten genutzt werden wird. Der Rat hat dem Grundstücksgeschäft bereits in seiner Sitzung am 13. Dezember zugestimmt.

    Gregor Ungricht, Geschäftsführer der UMW GmbH und Co. KG und der Revital Estate GmbH: “Seit Jahrzehnten setze ich mich für meine Heimatstadt Mönchengladbach, der ich sehr verbunden bin, und für Arbeitsplätze hier vor Ort ein. Ich bin sehr froh, mit dem »Narrennest« nun auch einen Beitrag für die Zukunft des lebendigen und von vielen Menschen getragenen Karnevalsbrauchtums hier in Mönchengladbach leisten zu können.”

    Das Unternehmen wird die Nutzung des Grundstücks durch die Karnevalisten auch baulich vorbereiten, etwa indem nicht benötigte Gebäude abgerissen werden, Hallen entkernt, Elektrozuleitungen erneuert, Dächer repariert werden etc.

    Für die Stadt verbleiben Kosten in Höhe von circa 450.000 Euro.

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  • Der Ofenführerschein hilft, effizient und sparsam mit Holz zu heizen

    Der Ofenführerschein hilft, effizient und sparsam mit Holz zu heizen

    Wer in Mönchengladbach mit einem Kamin oder Holzofen heizt, kann jetzt viel Geld sparen und dabei zugleich seine Umweltbilanz verbessern.

    Möglich wird das mithilfe des sogenannten Ofenführerscheins. Dabei handelt es sich um ein digitales Lernangebot rund um das richtige Heizen mit Holz.

    Die Stadt bietet den normalerweise bezahlpflichtigen Führerschein der Firma “Ofenakademie” jetzt bis zu tausend Bürgerinnen und Bürgern kostenlos an.

    10 bis 20 Prozent der winterlichen Feinstaubbelastungen in Deutschland stammen von holzbetriebenen Kleinfeueranlagen, schätzt das Umweltbundesamt. Doch nicht nur die Feinstaubbelastung, auch der Schadstoffausstoß, die CO2-Emissionen und der Holzverbrauch lassen sich mit den richtigen Tricks und Kniffen bei der Ofenbedienung deutlich reduzieren. Die Lerninhalte aus dem Ofenführerschein-Kurs helfen Anwenderinnen und Anwendern dabei, ihre Heizkosten zu senken und die Holzverbrennung zu optimieren.

    “Wie können wir zukünftig umweltfreundlicher heizen?
    Diese Frage beschäftigt das ganze Land und auch uns als Fachverwaltung derzeit sehr intensiv. Durch smartes und richtiges Verhalten lässt sich in vielen Fällen aber schon jetzt effizienter und sparsamer heizen. Mit unserem Gutscheinkontingent für den Ofenführerschein möchten wir möglichst viele Menschen mit Holzöfen und Kaminen motivieren, diese Chance für sich zu nutzen”, sagt Johanne Bohl, Klimaschutzmanagerin der Stadt Mönchengladbach.

    Um sich kostenlos für den Kurs zum Ofenführerschein anzumelden, müssen Interessierte auf die Website https://www.ofenakademie.de/stadt-moenchengladbach/ gehen. Dort kann der Gutscheincode für den kostenlosen Kurs angefordert werden, wenn man eine Mönchengladbacher Postleitzahl hat. Der Kurs vermittelt in 23 kurzen Video-Kapiteln Wissen rund um die Themen effiziente Brennstoffnutzung, emissionsarmer Betrieb des Ofens sowie Reinigung, Wartung und Sicherheit.
    Zuletzt kann der Test zum Ofenführerschein abgelegt werden.
    Der Zugang zu allen Lerninhalten bleibt auch nach dem Test jederzeit erhalten, sodass Teilnehmende alle Lerninhalte noch einmal aufrufen und wiederholen können.

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  • Neues Rathaus: So ist der Stand der Planungen

    Neues Rathaus: So ist der Stand der Planungen

    Die Pläne für die zukünftige Unterbringung der Stadtverwaltung und für ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt wurden 2023 überarbeitet.

    Nach der erfolgreichen Neuausrichtung des Projektes schreiten die Planungen voran.
    Welche Planungen verfolgt werden, warum die Projektbausteine in unterschiedlichen Geschwindigkeiten realisiert werden und was der weitere Ablauf ist, darüber informiert die Verwaltung derzeit die politischen Fachausschüsse.

    Das Bauvorhaben für das neue Verwaltungsgebäude ist in zwei Bauteile untergliedert.

    Visualisierung  (Copyright: sop architekten)
    Blick von der Stresemannstraße in die Gasse „Am Neumarkt“. Rechts der Gasse befindet sich das Bauteil A, links davon das Bauteil B (Karstadt-Areal). Die Visualisierung hat Modellcharakter und spiegelt nicht unbedingt das tatsächliche spätere Aussehen der Gebäude.

    Bauteil A umfasst das Karree des historischen Rathauses zwischen Limitenstraße und der Gasse Am Neumarkt. Hinten reicht das Baufeld bis zur Stresemannstraße. Ausgenommen sind drei Gebäude an der Ecke Limitenstraße/Stresemannstraße, die sich im Privatbesitz befinden.

    Das Bauteil B umfasst das ehemalige Karstadt-Gebäude samt den darüber liegenden Geschossen, die auch heute schon von der Verwaltung genutzt werden.

    “Moderne Arbeitsplätze, Raum für guten Bürgerservice und eine Belebung für Rheydt – an diesen Zielen halten wir fest, ohne dabei Abstriche bei den Nachhaltigkeitsstandards des Projekts zu machen oder uns an einem XXL-Projekt zu verheben”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der Fokus liegt darauf, die Planungen für das Bauteil A hinter dem historischen Rathaus beschlussreif zu machen.
    Für das Bauteil B (Karstadt-Areal) wird zeitgleich eine Machbarkeitsstudie erstellt, um die Grundlage für die weiteren Planungen zu schaffen.

    Historisches Gebäudeensemble bleibt Visitenkarte des Rathauses

    Mit dem historischen Rathaus und der ehemaligen Bezirkskommandantur bildet das Bauteil A am Markt auch in Zukunft die repräsentative erste Anlaufstelle der Verwaltung für ihre Bürgerinnen und Bürger. Entsprechend soll im vorderen Gebäudeteil am Markt ein Servicebereich der Verwaltung entstehen – samt Beratungsräumen und Serviceflächen. Im hinteren und oberen Bereich des Karrees finden sich dann rund 600 Arbeitsplätze, wobei dank Desk Sharing die Schreibtische teilweise gemeinsam genutzt werden.
    Im Ergebnis soll das Bauteil A nach aktueller Planung so Arbeitsort für bis zu 750 Verwaltungsmitarbeitende werden.
    Auch eine Kita sowie offene Flächen für aktivitätsbasiertes Arbeiten sind in Bauteil A vorgesehen.

    Weite Teile der bisherigen Planung können dabei übernommen werden. Ebenso werden Nachhaltigkeitskriterien weiterhin eine große Rolle bei dem Bauvorhaben spielen. So setzt die Stadt gemäß dem kreislaufwirtschaftlichen Gedanken weiterhin auf recyclete und recyclebare Baustoffe, auf eine energiesparende Lüftung des Gebäudes mithilfe natürlicher Luftströme und auf Geothermie.

    Dank eines sogenannten Geothermal-Response-Testes ist mittlerweile klar, dass unter dem Grundstück mehr als das notwendige Erwärme-Potential vorhanden ist, um das neue Verwaltungsgebäude umweltfreundlich mit Wärme und Kälte zu versorgen.

    Karstadt-Gebäude:

    Schnelle Fortschritte, die in Gesamtmaßnahme aufgehen.
    Während die Vorstellungen für das Karree rund um das historische Rathaus bereits recht konkret sind, stehen für das Karstadt-Gebäude noch verschiedene Varianten im Raum, die bis Mitte des Jahres in einer Machbarkeitsstudie näher untersucht werden.
    Dabei wird auch geprüft, ob und wie öffentlichkeitsrelevante Nutzungen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss vergleichsweise kurzfristig umgesetzt werden und später in einer Gesamtmaßnahme aufgehen können. “Mit diesem Vorgehen ermöglichen wir schnelle Teilfortschritte mit spürbaren Auswirkungen für den Stadtteil Rheydt. Gleichzeitig kann Politik beide Baufelder getrennt voneinander politisch beraten”, erklärt der stellvertretende Betriebsleiter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Neues Verwaltungsgebäude Rheydt, Alexander Vogel.

    Untersucht wird in der Machbarkeitsstudie unter anderem, wie zwischen dem ersten Untergeschoss und dem ersten Obergeschoss Bereiche für Fahrradmobilität, für die Stadtteilbibliothek oder für einen Tagungs- und Konferenzbereich geschaffen werden kann, der nicht nur von Verwaltung und Politik, sondern auch von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.

    In den Obergeschossen zwei bis vier hingegen sind weitere Arbeitsplätze für die Verwaltung geplant.
    Da sich das Gebäude bislang in den Obergeschossen verjüngt, wird auch geprüft, ob die Flächen hier vergrößert werden können. Die bisher gut 11.000 Quadratmeter in den Obergeschossen könnten so auf rund 15.000 Quadratmeter erweitert werden, was Platz für bis zu 800 Verwaltungsmitarbeitende bieten würde.

    Schnelle Fortschritte nach Neuausrichtung. Im September 2023 hatte der Rat den neuen Plänen der Stadt für die zukünftige Unterbringung der Verwaltungsmitarbeitenden und ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist die Neuausrichtung des Projekts abgeschlossen. So wurde beispielsweise geklärt, welche Teile der bisherigen Planungen übernommen werden können, es wurden Eckpfeiler für die einzelnen Projektbestandteile gesetzt und die Strukturen und Rahmenbedingung geklärt, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Büro sop Architekten und Fachplanern fortzusetzen.
    Nun soll es Schlag auf Schlag weitergehen. Die Machbarkeitsstudie für das Karstadt-Gebäude wird im Januar beauftragt und bis Mitte des Jahres fortgesetzt.
    Für das Bauteil A rund um das historische Rathaus werden bis Jahresende die Planungen der sogenannten Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen, die die Grundlage für den Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat bilden.
    Im September 2023 hatte der Rat den neuen Plänen der Stadt für die zukünftige Unterbringung der Verwaltungsmitarbeitenden und ein neues Verwaltungsgebäude in Rheydt zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist die Neuausrichtung des Projekts abgeschlossen. So wurde beispielsweise geklärt, welche Teile der bisherigen Planungen übernommen werden können, es wurden Eckpfeiler für die einzelnen Projektbestandteile gesetzt und die Strukturen und Rahmenbedingung geklärt, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Büro sop Architekten und Fachplanern fortzusetzen.
    Nun soll es Schlag auf Schlag weitergehen. Die Machbarkeitsstudie für das Karstadt-Gebäude wird im Januar beauftragt und bis Mitte des Jahres fortgesetzt.
    Für das Bauteil A rund um das historische Rathaus werden bis Jahresende die Planungen der sogenannten Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen, die die Grundlage für den Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat bilden.

    Hier die Kostenvorschätzung Bauteil A:

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  • Ehrenamtliche Sprachmittler*innen gesucht

    Ehrenamtliche Sprachmittler*innen gesucht

    Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Mönchengladbach sucht ehrenamtliche Laiensprachmittlerinnen und -sprachmittler.

    Wer eine Fremdsprache und gleichzeitig fließend Deutsch auf mindestens B2-Niveau spricht, Freude daran, anderen Menschen mit seinen sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten zu helfen und volljährig ist, erfüllt alle Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Tätigkeit, die mit einer Aufwandspauschale vergütet wird.

    Der Laiensprachmittlungspool bietet Unterstützung für Einrichtungen und Institutionen bei der Kommunikation mit Menschen an, deren Deutschkenntnisse für die Verständigung nicht ausreichen. Durch den ehrenamtlichen Einsatz, der mit einer Aufwandspauschale vergütet wird, leisten die Laiensprachmittler*innen einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Einrichtungen/Institutionen und Stärkung der Teilhabe der Bürger*innen mit internationaler Familiengeschichte am gesellschaftlichen Leben.

    Der Laiensprachmittlungspool wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration gefördert.
    Aktuell werden besonders Personen gesucht, die folgende Sprachen sprechen:
    Albanisch, Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Dari, Farsi, Französisch, Griechisch, Kurdisch, Pakistanisch, Paschtu, Pidgin, Singhalesisch, Somali, Spanisch, Tagalog, Tamilisch, Tschechisch und Vietnamesisch.

    Wer Interesse an der Aufgabe hat, kann mit dem Kommunalen Integrationszentrum unter der Rufnummer Tel. 0 2161 25- 53 784 oder per E-Mail: ki-sprachenpool@moenchengladbach.de Kontakt aufnehmen.
    Weitere Infos gibt es auch auf der Webseite www.stadt.mg/ki

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  • Grundsteuer 2024 unverändert – Stadt versendet Jahresbescheide

    Grundsteuer 2024 unverändert – Stadt versendet Jahresbescheide

    Rund 92.300 Haus- und Grundstücksbesitzer in Mönchengladbach erhalten ab Mittwoch, 10. Januar, die vom städtischen Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben vorbereiteten Grundsteuerbescheide für 2024.

    Die Grundsteuer wird in vier Teilbeträgen fällig, jeweils zur Mitte eines Quartals am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.2024. In Fällen, in denen bis Ende September 2023 eine jährliche Fälligkeit beantragt wurde, ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01.07.2024 fällig.

    Sollte der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer schon ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegen, brauchen Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.

    Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats steht im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat zur Verfügung. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auf der Rückseite des Steuerbescheides.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundbesitz, die bei der Stadt ab Anfang Dezember 2023 eingegangen sind, im Jahresbescheid 2024 nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen, so dass bis zur 1. Fälligkeit (15.02.2024) ein Änderungsbescheid mit den neuen Daten nachgesendet wird. Fragen zum Grundsteuerbescheid beantworten die Mitarbeitenden des Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben gerne während der Servicezeiten (Mo., Di., Do., Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr und zusätzlich Do. von 14.00 – 16.00 Uhr) unter der Telefonnummer 02161 25-52299.

    In den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Steuerbescheide 2024 kann die telefonische Erreichbarkeit wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen eventuell eingeschränkt sein. Hierfür bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

    Zur Grundsteuer 2024: Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer 2024 bleiben weiterhin konstant. Bereits seit  Anfang 2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (das betrifft die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) 240 Prozent und für die Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 Prozent.

    Das bisherige Grundsteuerrecht findet bis Ende des Jahres 2024 Anwendung. Ab 2025 ist die Grundsteuer-Reform von der Stadt umzusetzen. Derzeit werden vom Finanzamt Mönchengladbach die neuen Grundsteuerwerte einschließlich Steuermessbeträge ermittelt. Soweit noch nicht geschehen, erhalten die Haus- und Grundstücksbesitzer vom Finanzamt die entsprechenden Grundsteuerwertbescheide und -messbescheide. Für Rückfragen oder Rechtsmittel hierzu ist insofern auch das Finanzamt zuständig.
    Für Interessierte hält die Stadt Mönchengladbach ein Informationsblatt zur neuen Grundsteuer mit Fragen und Antworten im Internet unter www.stadtmg.de/fb22_Info2024 vor.

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  • Katzenschutzverordnung: Wer eine Katze mit Freigang hält…

    Katzenschutzverordnung: Wer eine Katze mit Freigang hält…

    muss sie bis Ende Februar kastrieren, kennzeichnen und registrieren lassen.

    Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung 2023 einstimmig die Ordnungsbehördliche Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Gebiet der Stadt Mönchengladbach (Katzenschutzverordnung) beschlossen.

    Die Verordnung, die am 31. Dezember im Amtsblatt veröffentlicht wurde, verpflichtet Halter*innen von Freigängerkatzen, die Tiere dauerhaft zu kennzeichnen und bei Tasso oder Findefix zu registrieren. Außerdem müssen sie fortpflanzungsunfähig gemacht werden.

    Freilebende Katzen, die nicht kastriert sind, können eingefangen und unfruchtbar gemacht werden. Die Ordnungsbehörde hat damit fünf Mönchengladbacher Tierschutzorganisationen beauftragt, die sich auch bisher schon ehrenamtlich für den Katzenschutz engagiert haben: Team Pro Animal e.V., Tiertafel Pescherhof e.V., Die MonRo Ranch e.V., Tierschutz Mönchengladbach e.V. und Tierhilfe-Niederrhein e.V.

    Die Katzenschutzverordnung, entspricht weitgehend der Musterverordnung, die das Land Nordrhein-Westfalen empfiehlt. Sie soll die zunehmende Ausbreitung freilebender, verwilderter Katzen und die damit einhergehenden Probleme, insbesondere die Schmerzen und das Leid für die Tiere, verringern.

    Wozu dient die KatzenschutzVO?
    Durch die unkontrollierte Vermehrung von Hauskatzen und verwilderten Katzen ist es im Gebiet der Stadt Mönchengladbach zu einer hohen Anzahl von wildlebenden Katzen gekommen. Viele dieser Tiere sind verwahrlost und von Krankheiten befallen. Um dem Elend entgegen zu wirken, hat der Stadtrat eine Verordnung zum Schutz freilebender Katzen beschlossen. Danach sind alle Personen, die im Gebiet der Stadt Mönchengladbach Katzen mit Freigang halten, dazu verpflichtet, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Auch wildlebende Katzen werden in Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und Tierschutzvereinen kastriert, gekennzeichnet und registriert.

    Für wen gilt die KatzenschutzVO?
    Die KatzenschutzVO gilt für alle Personen, die eine Katze mit Freigang halten.

    Ab wann gilt die KatzenschutzVO?
    Die KatzenschutzVO tritt eine Woche nach Verkündung im Amtsblatt in Kraft. Personen, die eine Katze mit Freigang halten, wird aber bis Anfang März Gelegenheit gegeben, ihre Katze kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Ab März prüfen Mitarbeitende des Ordnungsamtes, ob die Personen, die eine Freigängerkatze halten, ihrer Verpflichtung nachgekommen sind.

    Was muss ich tun, wenn ich eine Katze ohne Freigang besitze?
    Halter von Hauskatzen (Katzen ohne Freigang) sind von der Katzenschutzverordnung nicht betroffen und müssen entsprechend nicht tätig werden.

    Was muss ich tun, wenn ich eine Freigängerkatze habe?
    Sollten Sie eine Katze mit Freigang besitzen, ist diese möglichst schnell kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen.

    Wo kann ich meine Katze kastrieren und kennzeichnen lassen?
    Diese Dienstleistungen werden grundsätzlich von Tierärzten angeboten.

    Wie und wo kann ich meine Katze registrieren?
    Katzen mit Freigang sind bei den Tierregistern TASSO oder FINDEFIX zu registrieren.

    Bei beiden Registern ist eine Onlineregistrierung möglich.
    Was muss ich tun, wenn ich eine Katze versorge, die mir aber nicht gehört?

    Sollten Sie eine Katze versorgen, die Ihnen nicht gehört, sollten Sie schnellstmöglich den Halter der Katze über die in Kraft getretene Katzenschutzverordnung informieren.

    Sollte Ihnen der Halter nicht bekannt sein oder kein Halter existieren, können Sie gerne mit dem Ordnungsamt (02161/256251) in Kontakt treten.

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