Autor: PMG

  • Zweiter Platz für Mönchengladbach beim Deutschen Fahrradpreis 2023

    Zweiter Platz für Mönchengladbach beim Deutschen Fahrradpreis 2023

    Ausgezeichnet wurde das gemeinnützige Projekt zur Fahrradwegepflege in der Kategorie „Service und Kommunikation“.

    Die Gewinner des Deutschen Fahrradpreises 2023 stehen fest: Bei der Preisverleihung auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Frankfurt stand auch ein Team aus Mönchengladbach auf dem Siegertreppchen: Das gemeinnützige Projekt zur Fahrradwegepflege, das der Volksverein gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und der mags Straßenunterhaltung vor eineinhalb Jahren gestartet hat, erreichte in der Kategorie “Service & Kommunikation” den zweiten Platz.

    Zur Unterhaltung der 255 km Radwege und 59 Knotenpunkte werden Stadt und mags seit Dezember 2021 durch ein Team des Volksvereins unterstützt. Das Team achtet auf Schlaglöcher und lose Pflastersteine, behebt Mängel, säubert Schilder, räumt E-Scooter von Radwegen und hilft bei Pannen. Gleichzeitig nehmen die Mitarbeitenden digitale Daten zum Zustand der Radwege auf. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Masterplan Nahmobilität und für die soziale Integration von Menschen auf ihrem Wiedereinstieg in das Berufsleben.

    Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, zeichneten die Gewinnerprojekte aus. Für das Mönchengladbacher Projekt nahmen Jan Stübner vom Mobilitätsmanagement der Stadt Mönchengladbach und Matthias Merbecks, Geschäftsführer des Volksvereins Mönchengladbach, die Auszeichnung entgegen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach, gratulieren den am Projekt beteiligten für den großen Erfolg:

    “Der zweite Platz beim Deutschen Fahrradpreis 2023 ist nach dem European Mobility Week Award 2020 für die Stadt Mönchengladbach ein gutes Zeichen dafür, dass wir uns auf den richtigen Weg begeben haben. Es gibt generell noch viel zu tun, um Fahrrad fahren möglichst attraktiv zu gestalten. Ausbau der Radinfrastruktur ist das eine, die Unterhaltung und Pflege der Radwege das andere. Wir danken dem Volksverein Mönchengladbach, der mit der Projektidee auf uns zugekommen ist. Der gemeinsame Erfolg ist ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel einer zukunftsgerichteten und fahrradfreundlichen Stadt.”

    Von montags bis freitags fährt das Team des Volksvereins täglich 20 bis 25 km des Radwegenetzes mit E-Bikes und Lastenrädern ab. Alles, was selbst behoben werden kann, wird selbst gemacht. Seit Beginn des Projektes haben die Mitarbeitenden mehr als 30.000 Kilometern bei rund 2.000 Einsätzen zurückgelegt. Dabei wurden 418 E-Scooter von Rad- und Gehwegen geräumt, 456 Hinweisschilder gereinigt, unzählige Äste von Fahrradwegen entfernt, 482 l Müll entsorgt, 443 Mal Scherben von Radwegen entfernt und 121 Fahrräder repariert. Zusätzlich werden größere Mängel wie Schlaglöcher und beschädigte oder fehlende Schilder direkt an die mags gemeldet. Auch die fünf öffentlich zugänglichen Radreparaturstationen werden im Auftrag der Stadt auf den Routen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf neu aufgefüllt.

    Die Routenplanung, die von der Stadtverwaltung entwickelt wurde, folgt einem strategischen Muster, welches das gesamte ausgewiesene Fahrradwegenetz der Stadt Mönchengladbach abdeckt. Das Kooperationsprojekt wurde nach Projektstart weiter ausgebaut. Es wird inzwischen auch genutzt, um das Radwegenetz digital zu erfassen und durch eine künstliche Intelligenz auf Schäden zu analysieren.

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  • Loosenweg und Adlerstraße werden nach fast zwei Jahren schon zur Tempo-30-Zone

    Loosenweg und Adlerstraße werden nach fast zwei Jahren schon zur Tempo-30-Zone

    Ab Montag, 19. Juni richtet die Stadt Mönchengladbach auf dem Loosenweg und der Adlerstraße in Neuwerk eine Tempo-30-Zone ein.

    Sie ist eine der insgesamt 37 Tempo-30-Zonen, die der Ausschuss für Umwelt und Mobilität im September 2021 beschlossen hat.
    Durch die Änderung gilt dann für das gesamte Wohnquartier zwischen der Dünner Straße, Engelblecker Straße und Borsigstraße Tempo 30.

    Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer insbesondere in den nächsten Wochen um besondere Vorsicht und Rücksicht. Denn neben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird auch die Vorfahrtsregelung an den jeweiligen Einmündungen in “rechts vor links” geändert.
    Ausnahme ist die Kreuzung Loosenweg / Adlerstraße / Nespelerstraße: Hier ändert sich die Vorfahrtsregelung nicht.

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  • Smarte Ampel gibt Fußgängern bei Bedarf länger grün

    Smarte Ampel gibt Fußgängern bei Bedarf länger grün

    Erste Ampel in der Stadt mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet

    Mit vier Spuren und 36.000 Fahrzeugen am Tag ist die Fliethstraße für Fußgänger durchaus eine Barriere zwischen dem Westend und der Innenstadt. Das gilt erst Recht für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Oder für die Schülerinnen und Schüler der Anton-Heinen-Grundschule, die die Bundestraße bei ihren Exkursionen als Klassenverband überqueren müssen.
    Dank Künstlicher Intelligenz kann die Ampelschaltung an der Kreuzung Fliethstraße/Bleichstraße seit Mai auf besonders langsame Fußgänger und auf Gruppen reagieren. Erkennt das System den entsprechenden Bedarf an der Querung über die Fliethstraße, bleibt die Fußgängerampel für fünf Sekunden länger grün.

    “Die Künstliche Intelligenz hilft uns, die Sicherheit für den Fußverkehr zu erhöhen. Da sich die Ampelschaltung lediglich im Bedarfsfall anpasst, wird der Verkehrsfluss gleichzeitig nur geringfügig beeinträchtigt. Eine wirklich smarte Lösung, die Schule machen und etwa auch vor Altenheimen zum Einsatz kommen könnte”, beschreibt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin das Potential.

    Doch wie wird die Ampel an der Fliethstraße smart? Dafür sorgt eine intelligente HD-Kamera, die am Ampelmast montiert ist und den Verkehrsraum beobachtet. Die Bildinformationen werden von einer integrierten Software noch innerhalb der Kamera verarbeitet und anschließend verworfen.

    Dadurch, dass die Bilder weder aufgezeichnet noch weitergeleitet werden, erfüllt das System die Anforderungen des Datenschutzes.
    Mithilfe des Bildsignals erkennt die smarte Kamera automatisch, ob sich Personen in der Ampelfurt mit weniger als 3 km/h bewegen beziehungsweise ob sich dort mehr als fünf Personen aufhalten. Ist das der Fall, gibt die Kamera eine entsprechende Information an die Ampelschaltung weiter. Die Grünzeit verlängert sich dann um fünf Sekunden. Personen, die an der Kreuzung nur vorbeigehen wollen, kann das System erkennen.
    “Die Ampel an der Fliethstraße ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir mit smarten Lösungen auch im kleinen Maßstab Alltagsverbesserungen in unserer Stadt erzielen können ohne dabei Abstriche bei der Datensouveränität machen zu müssen”, sagt Marcel Heynckes vom Smart-City-Team der Stadt Mönchengladbach. “Sie erfüllt damit zwei grundlegende Kriterien unserer Smart-City-Strategie.”

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  • Kinder- und Bürgerbeteiligung für den Neubau des Spielplatzes am Stationsweg/Hamerweg

    Kinder- und Bürgerbeteiligung für den Neubau des Spielplatzes am Stationsweg/Hamerweg

    Am 20. Juni von 15 bis 17 Uhr

    Im Rahmen der Erschließung des Baugebietes Stationsweg/Hamerweg plant die EWMG den Neubau eines Kinderspielplatzes für den Stadtteil Venn innerhalb eines Grünbereiches, der sich zwischen Stationsweg und Hamerweg erstreckt.
    Zurzeit wird hier bereits ein Ersatzgelände für den Spielplatz am Grottenweg angelegt, der künftig zurückgebaut wird. Darüber hinaus sind ein Kleinkinderspielbereich und ein Fitnessbereich in Planung.

    Damit diese Spielbereiche im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer gebaut werden, sind natürlich insbesondere die Ideen und Meinungen der Kinder und Jugendlichen als Expertinnen und Experten für Spielplätze gefragt.

    Die EWMG und der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach laden deshalb alle Kinder, Jugendlichen und Bürger*innen ein zur Kinder- und Bürgerbeteiligung am 20. Juni von 15 bis 17 Uhr auf dem Spielplatz am Grottenweg 9.

    Gemeinsam werden Ideen für den Spielplatz gesammelt und Meinungen diskutiert, vor allem für den Kleinkindspielbereich und den Fitnessbereich.

    Auf einer Fläche von ca. 7.000 qm werden zudem ein Spielbereich für die größeren Kinder sowie eine freie Spielwiese entstehen und somit attraktive Angebote für alle Altersgruppen geschaffen.

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  • Hotelprojekt auf der Hindenburgstraße: Bebauungsplanentwurf wird ausgelegt

    Hotelprojekt auf der Hindenburgstraße: Bebauungsplanentwurf wird ausgelegt

    Hinter dem Sonnenhaus soll ein neues Hotel mit Ladenzeilen im Erdgeschoss und Rooftop-Restaurant entstehen.

    Aktuell schafft die Stadt die baurechtlichen Voraussetzungen. Ab Mitte Juni kann sich die Öffentlichkeit beteiligen.

    Neue zeitgemäße Einzelhandelsflächen, ein Hotel in zentraler Innenstadtlage und Mönchengladbachs erstes Rooftop-Restaurant (in der Regel “Fine Dining”) – all das soll mitten in Gladbach gleich hinter dem Sonnenhaus entstehen. Die Planungen des privaten Vorhabenträgers für die neue Nutzung auf dem Areal zwischen Hindenburg- und Lambertsstraße nehmen zusehends Gestalt an.

    Derweil führt die Stadtverwaltung das erforderliche Bebauungsplanverfahren durch. Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung hat Mitte Mai den Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss für den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 809/N gefasst.
    Ab Mitte Juni kann sich nun die Öffentlichkeit zu dem Vorhaben einbringen.

    Der geplante vier- bis fünfgeschossige Neubau gegenüber vom Minto soll sich zur Hindenburgstraße hin entlang der Hausnummern 88 bis 92 mit unterschiedlichen Fassadenabschnitten präsentieren und so der kleinteiligen Gliederung der benachbarten Bebauung Rechnung tragen. Im Erdgeschoss werden große Schaufenster den Blick in die Ladenzeilen ermöglichen, die sich teilweise bis zur Gebäudeseite an der Lambertsstraße durchziehen. Dort werden sich auch eine Tiefgaragenzufahrt und der Eingangsbereich zum Hotel befinden, das sich über die Stockwerke zwei bis vier erstreckt. Im zurückspringenden fünften Stockwerk soll das Rooftop-Restaurant realisiert werden und den Besuchern einen neuen Blick auf die Stadt bieten.

    Mit der neuen Bebauung wird die vorhandene Grundstücksfläche künftig besser ausgenutzt als bisher. Zugleich entspricht die Entwicklung dem Leitbild, das die Verwaltung gemeinsam mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands für die Hindenburgstraße entworfen hat.
    Zu den Zielsetzungen gehört es etwa, unterschiedliche Nutzungen auf der Hindenburgstraße anzusiedeln und den Einzelhandel als wichtigen Attraktivitätsfaktor insbesondere auf dem mittleren Abschnitt der Straße zu stärken.

    “Das Projekt zeigt: Private Investoren sehen, wie wir planvoll und zielgerichtet an der Zukunft des Gladbacher Zentrums arbeiten, und glauben an diesen Standort”, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, in dessen Dezernat der Bebauungsplan erarbeitet wird.

    Blick auf die grob skizzierte Gebäudekubatur, die das vorhandene Grundstück deutlich besser ausnutzen wird als die Bestandsbebauung. Ganz rechts ist das Dach des Mintos im Anschnitt. Oben rechts sieht man das Sonnenhaus mit dem dahinterliegenden Platz. © Engel & Haehnel GbR

    Trotz der vergleichsweise konkreten Pläne für den Neubau sind zunächst noch einige Schritte im Bebauungsplanverfahren erforderlich, um die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben zu schaffen.
    Mit dem aktuellen politischen Beschluss ist der Weg frei für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

    Vom 13. Juni bis 14. Juli können sie die Pläne im Rathaus Rheydt (Eingang G), Markt 9, 41236 Mönchengladbach im Foyer des dritten Obergeschosses in den Zeiten Montag bis Donnerstag von 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr einsehen.

    Die Planunterlagen können außerdem auf der Internetseite der Stadt (Kurzlink: stadt.mg/blp-beteiligung) eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können bei der Stadtverwaltung Stellungnahmen beispielsweise schriftlich, zur Niederschrift, per E-Mail (blp-beteiligung@moenchengladbach.de) oder online auf der oben genannten Internetseite vorgebracht werden.
    Im Anschluss an die öffentliche Auslegung werden alle Stellungnahmen geprüft und die Planunterlagen ggf. überarbeitet. Der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans wird dann voraussichtlich zum Ende des Jahres erfolgen können.

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  • Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Am Wochenende, Freitag, 2. Juni, bis einschließlich Sonntag, 4. Juni, sind alle herzlich eingeladen die Wiedereröffnung der Zentralbibliothek im Carl Brandts Haus mitzufeiern.

    Ab 14 Uhr gibt es am Freitag unter anderem bei Führungen die Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten und ihre Inhalte anzuschauen.
    Außerdem wird die Wiedereröffnung von einem vielfältigen Programm begleitet.
    Auch das verteilt sich über das ganze Haus und ermöglicht erste Eindrücke von dem, was man auch in Zukunft in der Zentralbibliothek als offenes Haus im Quartier immer wieder erleben kann.

    Live-Musik, Poetry Slam, Drag Performances und vieles mehr laden zum Zuhören und – sehen ein. Bei Programmpunkten wie dem Bauen von Pflanzensamen-Bomben und Pflanztöpfen heißt es dann auch mitmachen.

    Zeitlich gestaltet sich das Eröffnungswochenende wie folgt:

    Freitag 14 – 22 Uhr
    Samstag 10 – 18 Uhr
    Sonntag 12 – 18 Uhr
    Mehr Informationen zu den einzelnen Programmpunkten gibt es auf der Internetseite der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • So wird aus dem alten Kreiswehrersatzamt eine Unterkunft für Geflüchtete

    So wird aus dem alten Kreiswehrersatzamt eine Unterkunft für Geflüchtete

    Seit Anfang des Jahres baut das städtische Gebäudemanagement den ehemaligen Verwaltungsbau für seine zukünftige Nutzung um.

    Ein Besuch auf der Baustelle.

    “Hier habe ich damals gesessen und nervös darauf gewartet, dass ich gleich aufgerufen werde”, erinnert sich Peter Thomaßen vom Gebäudemanagement Mönchengladbach noch an seine Musterung.
    “Jetzt haben wir neue Wände eingezogen und machen hieraus einen Waschraum.”
    Zusammen mit seinem Kollegen Thomas Büschges (Projekt- und Bauleitung) verantwortet Thomaßen (Projektmanagement) den Umbau des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes zu einer Flüchtlingsunterkunft. Anfang Januar haben die beiden die Schlüssel für das Gebäude an der Hofstraße 54 übernommen. Das Gebäude steht bis auf einige temporäre Nutzungen seit 10 Jahren leer. Spätestens nächstes Jahr sollen hier bis zu 129 Geflüchtete einziehen.

    Um das zu ermöglichen, wird das Gebäude aktuell für mehr als 2,2 Millionen Euro umgebaut. An seiner Grundstruktur wird dabei so wenig wie möglich verändert. Nur vereinzelt wurden Wände herausgerissen oder – wie beim künftigen Waschraum – eingezogen. Einzelne Türen und Wandöffnungen mussten aus Brandschutzgründen zugemauert werden. An anderer Stelle wurden die Wände für neue Durchgänge geöffnet. Grundsätzlich aber gilt: “Wir machen, was nötig ist, aber versuchen das Bauprojekt so schlank wie möglich zu halten”, erklärt Thomaßen.

    Und so werden vom Erdgeschoss bis zum dritten Stock 45 ehemalige Büros eins zu eins in Unterkunftsräume umgewandelt. Mindestens eine und maximal acht Personen sollen darin künftig Platz finden – je nach Größe des Raumes. Welche Arbeiten für die Umnutzung erforderlich sind, hängt dabei stark von den Gegebenheiten des jeweiligen Raumes ab. In vielen Fällen können PVC-Böden und Türen erhalten bleiben. Tapeten brauchen lediglich einen neuen Anstrich. In anderen Räumen muss aus hygienischen Gründen der Teppich entfernt werden. Türen, die nicht richtig schließen oder aufgrund gläserner Elemente nicht blickdicht sind, werden ausgetauscht.

    Neue Elektrik und energiesparende LED-Beleuchtung

    Überall erneuert wird hingegen die Elektrik. “In der langen Zeit des Leerstands haben Kabeldiebe hier reichlich gewütet”, erzählt Thomas Büschges. Unbemerkt haben die Diebe hunderte Meter Kabel “geschält” und nur das Kupfer mitgenommen. Aber auch willkürlich gekappte Leitungen hat Büschges gefunden. Durch Vandalismus an der elektrischen Infrastruktur hat das Gebäude erheblich gelitten. In einigen Räumen waren asbesthaltige Farben und Putze verarbeitet. “Hier mussten wir mit großen technischen Aufwand eine Schadstoffsanierung durchführen und die Farben und Putze von den Wänden abfräsen. Um eine vollumfängliche Entfernung der asbesthaltigen Produkte sicherzustellen, mussten wir in diesen Bereichen auch die sonst unter Putz liegende elektrische Verkabelung demontieren und sach- und fachgerecht entsorgen” erklärt Büschges.

    In Teilen des Gebäudes verläuft die Verkabelung auch hinter alten Abhangdecken. Die Decken werden gleich mit erneuert, da zusätzlich auch eine Brandmeldeanlage und eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage eingebaut werden. In vielen Räumen und Flurbereichen hängen bereits die Tragkonstruktionen aus Aluminium, die die neuen Deckenelemente und LED-Panels aufnehmen sollen. Im gesamten Gebäude wird die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt.

    Duschen, Küchen und ein Spielplatz machen aus dem Verwaltungsbau eine Unterkunft

    Während Strom und Beleuchtung erneuert werden, bedingt die Umnutzung des Gebäudes auch eine Reihe gänzlich neuer Infrastrukturmaßnahmen. Vorhandene WCs werden zwar weitergenutzt, aber im Erdgeschoss wird es künftig auch barrierefreie Toiletten und Duschen sowie Wickelmöglichkeiten geben. In den Etagen 2 und 3 werden Duschräume neu geschaffen und zusätzliche WCs installiert, die zum Teil auch barrierefrei hergerichtet werden. Im vierten Obergeschoss entstehen zwölf Kochnischen und eine Spülküche. “Für all das sind zusätzliche Infrastruktur-Arbeiten wie der Einbau einer kompletten Warmwasseraufbereitung, einer Druckerhöhungsanlage und eines Fettabscheiders erforderlich” erklärt Büschges.

    Die zubereiteten Speisen können die Geflüchteten in einem Speise- und Gemeinschaftsraum im vierten Obergeschoss zu sich nehmen. Auch für Mitarbeitende sind hier, ebenso wie im Erdgeschoss, Dienst- und Aufenthaltsräume vorgesehen. Der Aufzug im Gebäude wird mit breiteren Türen, einer neuen Kabine und komplett neuer Antriebstechnik modernisiert. Aber nicht nur innerhalb des Gebäudes, sondern auch im Außenbereich wird gearbeitet. Im hinteren Bereich des Gebäudes wurde eine neue Fluchttüre inklusive Fluchttreppe hergestellt. Am Seiteneingang auf der Vorderseite wird in Kürze eine Rollstuhlrampe montiert, um einen barrierefreien Zugang in das Gebäude zu ermöglichen. Und auf einer Grünfläche an der Südstraße wird zum Abschluss der Maßnahme ein Spielplatz gebaut.

    Bund überlässt der Stadt das Gebäude kostenfrei

    Eigentümerin des Gebäudes mit rund 2.500 Quadratmetern Nutzfläche ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Für die Flüchtlingsunterbringung überlässt die BImA der Stadt das Gebäude mietzinsfrei für mindestens 7 Jahre. Von den mehr als 2,2 Millionen Euro Baukosten kann die Stadt voraussichtlich knapp 1,7 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln erstatten lassen.

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  • Hunderte Granaten bei Bauarbeiten in Venn gefunden

    Hunderte Granaten bei Bauarbeiten in Venn gefunden

    Auf einer Baustelle in der Straße Am Göckelsweg sind am Montag zahlreiche Granaten englischer Bauart gefunden worden.

    Eine Evakuierung von Anwohnenden ist aktuell aber nicht erforderlich.
    Nachdem erste Kampfmittel am Montag entdeckt worden waren, wurde die Baustelle durch den KOS und eine externe Sicherheitsfirma bewacht.
    Am Dienstagvormittag rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus, um den Sachverhalt zu untersuchen.
    Das Ergebnis: Rund sechshundert englische Granaten wurden gefunden.
    Etwa 300 davon werden zur Stunde von den Fachleuten auf dem Areal des Wertstoffhofs Heidgesberg kontrolliert gesprengt. Bei den übrigen Granaten ist dieser Schritt nicht erforderlich.
    Die Beseitigung der Kampfmittel hat derzeit oberste Priorität. Wenn nähere Informationen vorliegen, wird die Stadt erneut informieren.

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  • Gemeinsame Verkehrskontrollaktion von Polizei Mönchengladbach, Bundespolizei und Stadt Mönchengladbach – Eine Bilanz

    Gemeinsame Verkehrskontrollaktion von Polizei Mönchengladbach, Bundespolizei und Stadt Mönchengladbach – Eine Bilanz

    Am Donnerstag, 11. Mai, führte die Polizei Mönchengladbach auf der Kaldenkirchener Straße, genauer am dortigen Friedhofsparkplatz, von 10 bis 14 Uhr eine umfassende Verkehrskontrolle durch.

    Dabei unterstützten sie Beamte der Bundespolizei, Mitarbeiter der Führerscheinstelle/ Ordnungsamt und Mitarbeiter der unteren Abfallbehörde der Stadt Mönchengladbach.

    Im genannten Zeitraum kontrollierten die eingesetzten Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen insgesamt 48 Autos, vier LKWs und 21 Kleintransporter. Sie führten drei Atemalkoholtests und 40 Drogenvortests durch.

    Bei sechs Fahrern bestätigte sich der Verdacht des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihnen entnahm ein Amtsarzt des Polizeipräsidiums Mönchengladbach eine Blutprobe. Es wurden fünf Anzeigen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und eine wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt.

    Weitere gefertigte Anzeigen waren: Eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Strafanzeige aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, sieben Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht, eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Überladung, eine Ordnungs-widrigkeitsanzeige wegen einem Riss quer durch die Frontscheibe, zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen verbotenem Fahrzeugtuning sowie ein Verwarngeld aufgrund der Ladungssicherung in einem Auto.

    Die Mitarbeiter der unteren Abfallbehörde konnten ebenfalls diverse Verstöße feststellen. Sie fertigten drei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz. (cr)

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  • Kein neuer Standort für „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“

    Kein neuer Standort für „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“

    Als Kunst am Bau zog die Skulptur “Drei Stufen (Großer Rhythmus)” des Künstlers Heinz Mack seit 1986 auf dem Kapuzinerplatz die Blicke auf sich.

    Und genau das war sein Zweck. Hatte die Stadt den Künstler doch gebeten, ein Kunstwerk zu schaffen, dass die Lüftungsanlage der darunterliegenden Tiefgarage integriert und gleichzeitig eben einen Blickfang darstellt.

    Das Material des Kunstwerks ist nun wieder an den Künstler zurückgegangen, berichtet die Kulturdezernentin Christiane Schüßler im jüngsten Kulturausschuss: “Da das Kunstwerk nach dem Umbau des Kapuzinerplatzes dort nicht mehr aufgestellt werden kann und die Errichtung an anderer Stelle immense Kosten verursacht hätte, haben wir diese Entscheidung nach gewissenhafter und aufwendiger Abwägung in Absprache mit Professor Mack getroffen und einen würdigen Umgang damit gefunden.”

    So hätte für das Aufstellen der dreiteiligen Skulptur aus Marmor und Granit unter anderem eine passende Unterkonstruktion erstellt werden müssen. Nach Schätzung hätte ein Neuaufbau insgesamt rund eine halbe Millionen Euro gekostet.

    Ein Teil des Schaffens des Künstlers prägt mit der 15 Meter hohen Silberlichtstele von 1970 im Bunten Garten hinter der Kaiser-Friedrich-Halle weiter Kunst im öffentlichen Raum in Mönchengladbach. Außerdem ist im Gartenpark der Zentrale der Santander Consumer Bank am Santander-Platz eine von Heinz Mack gestaltete Stein-Wasser-Glas-Skulptur, die eigens für die Anlage kreiert wurde, zu sehen. Seit 2018 ist an der Textilakademie NRW noch die Skulptur “Farbturm” zu sehen.

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  • Netzwerkveranstaltung für weibliche Beschäftigte der Stadtverwaltung

    Netzwerkveranstaltung für weibliche Beschäftigte der Stadtverwaltung

    Am 11. Mai von 9 bis 13 Uhr I Einzelne Dienststellen nur eingeschränkt geöffnet.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Gleichstellungsbeauftragte Sarah Günther und das neu gegründete Netzwerk “Frau Zukunft” der Stadtverwaltung haben alle weiblichen Beschäftigten der Stadt Mönchengladbach zu einer Netzwerkveranstaltung am 11. Mai um 9 Uhr in die Kaiser-Friedrich-Halle eingeladen. Zu der ersten “Frauenvollversammlung” der Stadtverwaltung mit verschiedenen Referentinnen haben sich rund 250 Beschäftigte angemeldet.

    Wegen der Veranstaltung kann es an dem Vormittag zu Einschränkungen im Dienstbetrieb bei der Stadtverwaltung kommen.
    So ist das Sachgebiet Aufwandsteuern im Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben am 11. Mai erst wieder von 14 bis 16 Uhr erreichbar.
    Auch das Kulturbüro bleibt vormittags geschlossen.
    Für fünf städtische Kitas gibt es an dem Tag lediglich eine Notbetreuung.
    Die betroffenen Eltern sind darüber bereits informiert.

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  • OB vor Ort startet am Mittwoch, 10. Mai, auf dem Rheydter Wochenmarkt

    OB vor Ort startet am Mittwoch, 10. Mai, auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Am Donnerstag, 11. Mai, geht es auf dem Markt in Wickrath weiter.

    OB vor Ort heißt es ab dem 10. Mai wieder auf den Wochenmärkten in der Stadt.
    Denn am Mittwoch, 10. Mai (10-12 Uhr) startet Oberbürgermeister Felix Heinrichs sein Dialogformat auf dem Rheydter Markt. Am Donnerstag, 11. Mai (10:30-12:30 Uhr) stellt sich Heinrichs dann auf dem Wickrather Markt den Fragen der Bürger:innen.

    In Rheydt ist auch Bezirksvorsteher Ulrich Elsen dabei, um mit den Rheydter:innen zu diskutieren.
    Als mobiler Treffpunkt für die Gespräche dient wieder das mit Wetterschutz und Sitzmobiliar ausgestattete Lastenfahrrad von Norbert Krause. Hier können Interessierte auch <n einer kleinen Umfrage zu teilnehmen.

    Drei weitere Termine für OB vor Ort stehen schon fest:
    Am 30. Juni (13-15 Uhr) in Rheindahlen, am 6. Juli
    (10-12 Uhr) in Giesenkirchen und
    am 7. Juli (10-12 Uhr) in Odenkirchen.

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  • Seniorenrat bildet vier Arbeitsgruppen: Bevölkerung zur Beteiligung aufgerufen

    Seniorenrat bildet vier Arbeitsgruppen: Bevölkerung zur Beteiligung aufgerufen

    Zu ihrer zweiten Sitzung trafen sich die Mitglieder des neu gebildeten Seniorenrates der Stadt Mönchengladbach am vergangenen Dienstag (25. April) im Rathaus Rheydt.

    Gleich zu Beginn musste sich der Seniorenrat mit personellen Änderungen beschäftigen, denn drei stimmberechtige Mitglieder hatten vor der Sitzung ihren Rücktritt erklärt: Ulrike Frings, Margret Munterkamp und Gisela Lüpertz sind aus dem Seniorenrat ausgeschieden.

    Nach Paragraph 5 der Satzung für den Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach rücken die bei der Wahl und der Verteilung der Sitze unberücksichtigt gebliebenen Delegierten mit der nächst höchsten Stimmenanzahl nach. Dies sind Monika Bernhard, Norbert Bude und Marianne Godoj-Wendler.

    In einem einstimmig beschlossenen Mitgliederantrag bekräftige der Seniorenrat die Bitte, zu Sitzungen der Bezirksvertretungen eingeladen zu werden, die sich mit seniorenrelevanten Themen beschäftigen. Außerdem stellte Manfred Stranz von der Landesseniorenvertretung NRW die Arbeit und das Unterstützungsangebot des Vereins vor, der 175 Seniorenräte in Nordrhein-Westfalen vertritt.

    Nachdem Arthur Drewniok vom Fachbereich Altenhilfe der Stadtverwaltung einen Überblick über bereits bestehende Angebote für Senior:innen in Mönchengladbach gab, stellte der Seniorenrat die Themenschwerpunkte vor, mit denen sich das Gremium beschäftigen möchte.

    Der Seniorenrat hat dazu vier Arbeitskreise gebildet:

    • Kommunikation (Ansprechpartner: Dr. Herbert Loock)

    • Digitale Welt (Ansprechpartnerin: Birgit Weber)

    • Wohnen und Bauen (Ansprechpartner: Gerd Lippold)

    • Mobilität (Ansprechpartner: Roland Heerstrass)

    Bürgerinnen und Bürger, die in den Arbeitskreisen mitwirken möchten, sind vom Seniorenrat dazu herzlich eingeladen.
    Wer Interesse hat, kann sich an die Geschäftsstelle des Seniorenrats beim Fachbereich Altenhilfe wenden. Ansprechpartnerin ist Daniela Schürgers, Fliethstraße 86–88, 41061 Mönchengladbach, Telefon 02161 25-6724, oder E-Mail: seniorenrat@moenchengladbach.de.

    Anmerkung der Redaktion:
    Es ist wünschenwert, dass der Seniorenrat eigenständig aus den Sitzungen berichtet
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  • „Größer und moderner – aber im Herzen doch dieselbe“

    „Größer und moderner – aber im Herzen doch dieselbe“

    Die Bauarbeiten an der Zentralbibliothek sind abgeschlossen.

    Eine umfassende Modernisierung des denkmalgeschützten Bestands, Erweiterungen des Gebäudes über und unter der Erde und massive Umnutzungen von Gebäudeteilen wie die Verwandlung einer alten Garage in den neuen “Makerspace”.
    Die Baumaßnahme, die seit Juli 2020 in der Zentralbibliothek Mönchengladbach lief, hätte anspruchsvoller nicht sein können. Jetzt ist das Großprojekt abgeschlossen. Am Freitag, 21. April, hat das städtische Gebäudemanagement (gmmg) der Stadtbibliothek ihr “Zuhause” wieder übergeben. Eröffnet wird die Zentralbibliothek am 2. Juni.

    Im neuen Makerspace gibt es ein begehbares Stahlnetz. Sie probierten es aus (v.l.): Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt, Beigeordnete für Kultur Christiane Schüßler, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, Projektleiter Holger Janke. © Stadt MG

    Wie ein Geschenk fühle sich diese Übergabe an, beschrieb Kulturdezernentin Christiane Schüßler ihre Gefühlslage und dankte auch ihrem Vorgänger, zu dessen Amtszeit das Projekt begonnen worden war. Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin hingegen hat das Projekt von Anfang bis zum Ende mitentwickelt und begleitet. “Aus der Notwendigkeit, den Brandschutz zu verbessern, haben wir hier ein Projekt entwickelt, bei dem die Bibliothek größer und moderner wird – aber im Herzen doch dieselbe bleibt. Das geht nur mit viel Mut, großem Einsatz und überzeugenden Ansätzen, bei dem die bauliche Vision und das innovative Konzept der Bibliothek Hand in Hand gehen. Eine Wahnsinnsleistung aller Beteiligten!”, so Bonin.

    Trotz der Widrigkeiten der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe an der Ahr 2021 konnte das Projekt innerhalb des freigegebenen Budgets von 21,5 Millionen Euro Gesamtkosten fertiggestellt werden. Die Kosten werden zu 90 Prozent aus dem Städtebauförderung Soziale Stadt Gladbach und Westend bezuschusst. Dass das Geld gut investiert ist, davon zeugte ein Gebäuderundgang anlässlich der Wiedereröffnung.

    Projektleiter Holger Janke (Mitte) stellt beim Rundgang den überbauten ehemaligen Innenhof vor. Das Tageslicht wird hier in Szene gesetzt – durch große Fensterbänder, Lichtreflektoren an den Decken und spezielle Stäbe, in denen Prismen das Sonnenlicht in seine regenbogenfarbigen Bestandteile brechen. © Stadt MG

    Doppelte Publikumsfläche und reichlich Tageslicht

    Die Führung übernahm Projektleiter Holger Janke vom gmmg, der das Projekt seit Mitte 2017 begleitet hat. Dabei wurde schon von außen deutlich, wie bei dem Projekt der Balanceakt aus Denkmalerhalt, Modernisierung und Erweiterung geglückt ist. Für die Fassade des Eingangsbereichs etwa wurden 150 Quadratmeter blaue Fliesen denkmalgerecht nachgebrannt. Am Archivturm hat das gmmg die Blechverkleidung zurückbauen lassen und die Fassade wieder der originalen Optik aus den 60er Jahren nachempfunden. Und auch der längliche, sich parallel zur Blücherstraße erstreckende Gebäuderiegel präsentiert sich dank vieler Fenster wie gewohnt in lichter Optik, allerdings mit deutlich besser Dämmwerten als zuvor.

    Die “Straßenansicht” auf das denkmalgeschützte Gebäude wurde also bei der Modernisierung erhalten – und das obwohl zwischen Straße und Bestandsgebäude ein gänzlich neuer Gebäudeteil herangewachsen ist. Der über 300 Quadratmeter große Neubau, in dem viele variable Möbel von Sofa bis Coworking-Tisch zum Lesen, Lernen und Arbeiten einladen, liegt unter der Erde, hat ein begrüntes Dach und wird von einem großzügigen Lichthof mit Tageslicht versorgt. Eine filigrane Stahlbrücke überspannt den unterirdischen Außenbereich und schafft so einen direkten Zugang zum Haupteingang. Nach Keller fühlt sich der Neubau nicht an. Dank großer Fenster und einer reflektierenden Verkleidung der Lichthof-Außenwand wird der Bereich mit Tageslicht durchflutet. Auch Lichtreflexionselemente an den Decken, wie sie in vielen Bereichen der Bibliothek verbaut wurden, tragen zu diesem Effekt bei und transportieren das Tageslicht weit in den Raum hinein.

    Die Flächen im Untergeschoss bilden eine thematische Einheit mit weiteren gut 300 Quadratmetern im Bestandgebäude, die zuvor als Lagerkeller genutzt wurden. Direkt daneben wurde eine angrenzende Garage in den knallroten Makerspace verwandelt, eine Art kreative Ideenwerkstatt samt 3D-Drucker, in der Nutzer an eigenen Projekten tüfteln können. Dazu dienen Arbeitstische ebenso wie ein begehbares Stahlnetz, auf dem man es sich mit XXL-Kissen gemütlich machen kann. Weitere Publikumsflächen konnten im Obergeschoss gewonnen werden. Aus vielen einzelnen Büroräumen wurde hier ein durchgängiger, 500 Quadratmeter großer Bereich – der “Salon” mit Belletristik, Musik, Tanz, Theater, bequemen Sitzgruppen, aber auch einem ePiano und einem Filmtheater. Bequeme Sitzgruppen und niedrige Regale prägen nun den Anblick. Der Raum wird aus zwei Richtungen mit Tageslicht versorgt und ermöglicht attraktive Ausblicke.

    Ein weiterer Lichtblick erschließt sich Besuchenden gleich beim Betreten des Haupteingangs, wo das Foyer um 150 Quadratmeter zur “Plaza” erweitert wurde. Möglich macht das eine Überbauung des ehemaligen Innenhofs über zwei Geschosshöhen. Das Licht wird auch hier in Szene gesetzt – durch große Fensterbänder, Lichtreflektoren an den Decken und spezielle Stäbe, in denen Prismen das Sonnenlicht in seine regenbogenfarbigen Bestandteile brechen. Die Einbeziehung des ehemaligen Innenhofes war auch deshalb sehr wichtig, da erst von hier aus sichtbar wird, wie sich die Bibliothek in ihre einzelnen Teilbereiche erschließt.

    Alles in allem haben sich durch die unterschiedlichen Um- und Anbauten die Publikumsflächen auf knapp 2.905 Quadratmeter verdoppelt. Dazu gehören auch Veranstaltungsflächen wie etwa der Wandelsaal mit eingebauter Bühne samt Veranstaltungstechnik, ein Gladbachkabinett mit Literatur zu Mönchengladbach und der Region sowie mit Ausstellungsvitrinen für historischen Sammlungen und Exlibris. In Richtung des Gartens, im dem Urban Gardening Einzug halten soll, erstreckt sich zudem eine ca. 80 qm große Leseterrasse.

    Kilometerweise Kabel und eine Öffnung ins Quartier

    Ein vergrößertes Gebäude mit neuer Aufteilung und angepassten Raumzuschnitten – das ist der sichtbare Teil dessen, was in der Zentralbibliothek seit dem Baubeginn im Juli 2020 erreicht wurde. Doch die Maßnahme umfasste weit mehr, wie Projektleiter Janke zu berichten weiß: “In Teilen des Gebäudes mussten wir Schadstoffe entfernen, vor allem aber haben wir den kompletten Brandschutz und die Gebäudeenergetik verbessert. Auch die Elektrik und die Dateninfrastruktur sind auf einem komplett neuen Level, sodass die Bibliothek jetzt fit für das digitale Zeitalter ist.” Um das zu schaffen, hat das gmmg mehr als 38 Kilometer Strom- und rund 34 km Datenkabel im Gebäude verlegt, 1.600 LED-Leuchten eingesetzt, über 100 Lautsprecher und gut 300 Rauchmelder verbaut.

    Auch wenn das Bücherausleihen heute dank eBooks von der heimischen Couch aus funktioniert, kommt Bibliotheken auch und gerade in einer immer digitaleren Welt eine zentrale Rolle in der Stadtgesellschaft zu, wie Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt unterstreicht: “Die Zentralbibliothek ist viel mehr als nur ein Ort zum Bücher ausleihen. Wir sind Lernort, Treffpunkt und Vernetzungsort. Wir bieten den Menschen Räume mit hoher Aufenthaltsqualität und zukunftsfähiger technischer Ausstattung sowie der Möglichkeit vielfältige Erfahrungen und Entdeckungen zu machen. Hier kann man Dinge erleben – in der realen wie in der digitalen Welt, alleine und zusammen. Wir sind ein Ort, der inspiriert und Identität schafft! Mit der runderneuerten Zentralbibliothek haben wir jetzt die Rahmenbedingungen, diesem modernen Selbstverständnis einer Bibliothek gerecht zu werden.”

    Dass sich die Zentralbibliothek ins Quartier hin öffnen soll war deshalb eine Leitidee der baulichen Planung ebenso wie der inhaltlichen Neuausrichtung der Bibliothek, die in den Veranstaltungsflächen im Gebäude, im Café oder auch im Makerspace Niederschlag gefunden hat. Aufgegriffen wird dieser Gedanke bei der geplanten Umgestaltung des Adenauerplatzes. Die Kaiserstraße soll auf der Höhe des Bibliotheksgrundstückes für den Verkehr gesperrt bleiben, sodass man, von der neuen Stahlbrücke kommend, ohne Hindernisse in den Park gelangt. Hier wird man sich dann zum Beispiel auf Bänken inmitten von Staudenbeeten niederlassen können, um ein paar Seiten zu lesen, miteinander zu sprechen oder einfach das Grün zu genießen. Baubeginn am Adenauerplatz soll frühestens Ende 2023 sein.

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  • SommerMusik Schloss Rheydt – Open-Air mit Flair 2023

    SommerMusik Schloss Rheydt – Open-Air mit Flair 2023

    Vom 18. bis 27. August wird das Schloss wieder zur Bühne für magische Musikmomente.

    Die SommerMusik Schloss Rheydt, das “Open-Air mit Flair” Festival, kommt auch 2023 wieder mit internationalen Stars und beliebten Local Heroes nach Mönchengladbach.
    Über 100.000 Menschen waren bisher bei diesem einzigartigen Festival zu Gast. Anastacia, BAP, Johannes Oerding sind nur einige Namen, die das Line-Up der letzten Jahre schmückten.
    Und die Liste wird alljährlich länger.

    Seit 2007 erweist sich das Rheydter Schloss in Mönchengladbach als perfekte Location für die Open-Air-Konzerte der SommerMusik. Unter freiem Himmel und in der beeindruckenden Atmosphäre von Schlosses Rheydt kommen alle Kulturliebhaber voll auf ihre Kosten.
    Dieses Musikerlebnis sollte man sich also nicht entgehen lassen. Kein Sommer ohne SommerMusik! Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Schirmherr der SommerMusik, und Festival-Organisator Günter vom Dorp freuen sich, dass das Festival in diesem Jahr mit den Hockey-Europameisterschaften in Mönchengladbach zusammenfällt. “Sportlich und kulturell können wir uns dann unseren Gästen von der besten Seite zeigen”, ist Felix Heinrichs überzeugt.

    Freitag, 18. August 2023, 20.30 Uhr

    SUMMERTIME – Klassik Open Air mit den Niederrheinischen Sinfonikern Die SommerMusik präsentiert zum Auftakt das traditionelle Klassik Open Air mit den Niederrheinischen Sinfonikern, Preisträger des Opus Klassik 2022 und mit Solisten des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Das Konzert steht diesmal unter dem Motto “Summertime”. Am Dirigentenpult steht erstmalig Sebastian Engel, Kapellmeister der Niederrheinischen Sinfoniker. als Solisten wirken vier Sängerinnen und Sänger des aktuellen Opernstudios mit: Indre Pelakauskaite (Sopran), Kejti Karaj (Mezzosopran), Jakob Kleinschrot (Tenor) und Miha Brkinjač (Bariton)

    Es ist für das Orchester und die Solisten des Theaters seit mehr als 15 Jahren eine ganz besondere Freude zum Beginn einer neuen Theaterspielzeit im Rheydter Schloss aufzutreten.

    Samstag, 19. August 2023, 20.30 Uhr

    THE BASEBALLS – Hot Summer 2023

    Mit ihrem neuen Album “Hot Shots” kommen Sam, Digger und Basti nach Mönchengladbach und rocken das Schloss. The Baseballs griffen erstmals 2009 mit ihrem Debut-Album “Strike” aktuelle Hits aus den Charts und tauchten damit in die Rockabilly Welt der 50er Jahre ein. Seitdem ist das Fieber ungebrochen. Sie haben mit ihrer Show und nicht zuletzt mit ihrem einzigartigen Satzgesang einen Nerv getroffen.

    Ihr Debüt “Strike!” heimste sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz achtmal Platin ein, und stand in mehreren europäischen Ländern auf Platz 1. Es folgten fünf weitere Erfolgs-Alben, ausverkaufte Tourneen rund um den Globus und prestigeträchtige Preise und Auszeichnungen wie der EMMA Award, der European Border Breakers Award und gleich zweimal der ECHO.

    Sonntag, 20. August 2023, 20.00 Uhr

    GÖTZ ALSMANN – L.I.E.B.E.

    Götz Alsmann singt Lieder der Liebe. Tut er das nicht immer? Eigentlich ja. Aber nach seinen musikalischen Ausflügen nach Paris, New York und Rom, jeweils dokumentiert durch preisgekrönte Alben und über 700 Konzerte in den letzten neun Jahren, widmet sich der König des Jazzschlagers wieder den Werken der großen Komponisten und Texter des deutschen Sprachraums. Deren Spezialität waren schon immer Liebeslieder – romantisch und zart, verträumt und verrucht – aber auch draufgängerisch und wild.

    Die Band, die Götz Alsmann bei den Konzerten zur Seite steht, besteht aus Musikern, die zum größten Teil seit Jahrzehnten zum Ensemble gehören. Bei buchstäblich Tausenden von Konzerten haben sie an Alsmanns immerwährendem Einsatz für den Jazzschlager teilgenommen. Ihr Platz in der Musikgeschichte ist ihnen sicher.

    Mittwoch 23. August 2023, 20.30 Uhr

    QUERBEAT – RADIKAL POSITIV 2.0 (Das Konzert ist ausverkauft) Querbeat ist alles das, was Corona nicht ist. Nähe, Freundschaft und das bedingungslose Gemeinschaftsgefühl trägt das kreative 13-People-Kollektiv auf Tour in die Cities. Und so ist schnell klar: Der Tourtitel steht. Radikal Posiiv, wie das gleichnamige Album, das im letzten Sommer erschienen ist und auf Platz 2 der deutschen Albumcharts landete. Radikal, weil unumstößlicher Optimismus. Positiv, weil nichts stärker ist als das Gute. Ab jetzt wird Liebe wieder aufgerüstet. Kann sein, dass man die Band in den letzten Sommern beim Lollapalooza, Summerjam, MS Dockville, Parookaville oder Szene Open Air verpasst hat. Kann auch sein, dass die Jahre 2020 und 2021 die Band auf Pinkpop, Novarock oder Deichbrand verpasst haben. Jetzt kommt QUERBEAT endlich auch nach Mönchengladbach – und das Konzert im Schloss Rheydt ist bereits seit Wochen ausverkauft.

    Donnerstag, 24. August 2023, 20.30 Uhr

    KINGS OF FLOYD – Eclipse Tour

    Mit ihrer perfekten Illusion eines echten Pink Floyd Konzertes begeistert die international besetzte Band Kings of Floyd auch eingefleischte Pink Floyd Enthusiasten. Absolut authentisch und mit perfektem Sound präsentiert die Band um den bekannten Sänger Mark Gillespie den Fans eine musikalische Reise durch die Hits der erfolgreichsten Phase von Pink Floyd: von “Meddle” (1971) über “Dark Side of The Moon” (1973), “Wish You Were Here”, “Animals” bis zu “The Wall” (1979) und neueren Werken.

    “Nicht nur für unsere Fans, auch für die Band sind Konzerte unter freiem Himmel einfach spektakulär. Schloss Rheydt ist dann noch einmal eine Steigerung und eine ganz besondere Herausforderung für das Stagedesign mit Lasereffekten und Videoscreens” erzählt Maurus Fischer, Gitarrist von Kings of Floyd, der die Formation 2011 gegründet hat.

    Die komplette Band ist hochkarätig besetzt. Sänger Mark Gillespie war mit Jethro Tull on tour, Bassist Hans Maahn ist seit Jahren fester Bestandteil in der Tommy Engel Band und war mit Gianna Nannini unterwegs, Drummer Berni Bovens stand mit Zucchero auf der Bühne und Keyboarder Jürgen Magdziak gehört zum Bochumer Starlight Ensemble.

    Freitag, 25. August 2023, 20.30 Uhr

    SÖHNE MANNHEIMS

    Die legendären Söhne präsentieren ihr neues Album – live in Mönchengladbach. Seit über 27 Jahren sind die Söhne Mannheims eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Musikszene. Das multikulturelle Kollektiv schreibt jede Note mit Herzblut – die Konzerte sind musikalische Happenings voller Spielfreude und Intensität.

    2023 kommt das lang erwartete siebte Studioalbum – und am 25. August 2023 präsentieren sie die neuen Songs zusammen mit ihren großen Hits wie “Und wenn ein Lied”, “Das hat die Welt noch nicht gesehn” oder “Geh davon aus” bei einer Best of-Show bei der SommerMusik in Mönchengladbach.

    Die Band ist eine Plattform für Sänger und Musiker von Weltklasse-Format: DominicSanz, Giuseppe “Gastone” Porrello, Karim Amun, Michael Klimas und Rapper Metaphysics. Keyboarder Florian Sitzmann, Schlagzeuger Ralf Gustke, Bassist Edward Maclean und Gitarrist Michael “Kosho” Koschorreck sind eine musikalische Klasse für sich. Die Söhne stehen für Vielfalt und gegen Rassismus, glauben an die gute Sache und setzen sich für sie ein.

    Samstag, 26. August 2023, 20.30 Uhr

    FUN & FRIENDS – MUSIC WAS MY FIRST LOVE Zum 16. Mal treffen sich FUN & Friends, das Chorensemble STIMMLICH und das Jugendsinfonieorchester zu einem Trip durch die Klassiker der Rockgeschichte. Mehr als 80 Musiker*innen präsentieren die stärksten Songs aller Zeiten im Orchestersound. Wunderkerzen und Gänsehautmomente, die man nicht vergisst. 2020 feierte FUN außerdem das 40-jährige Bandjubiläum. Braucht es noch mehr Gründe diese Kultnacht hautnah mit zu erleben? Ein Abend mit großen Emotionen, Nostalgie und jede Menge FUN. Die musikalische Leitung hat Stefan Vörding, Leiter der Musikschule Mönchengladbach.

    Sonntag, 27. August 2023, 20.00 Uhr

    Souliges Finale mit Stefanie Heinzmann

    Stefanie Heinzmann tourt unter dem Titel: XV – Celebrating 15 years of love & live. Denn trotz ihres jungen Alters feiert die erfolgreiche Schweizer Pop-und Soulsängerin im nächsten Jahr bereits das 15-jährige Jubiläum ihrer Solokarriere. Und dies wird sie gemeinsam mit ihrer Band auf den Bühnen in Deutschland und der Schweiz ganz besonders zelebrieren. “Wir freuen uns riesig, dass Stefanie Heinzmann zu uns ins Rheydter Schloss kommt. Die Besucherinnen und Besucher der SommerMusik dürfen sich auf eine starke Soulparty mit einer wunderbaren Künstlerin freuen” verspricht Günter vom Dorp, Organisator der Festivals.

    Ganze sechs Alben hat Heinzmann veröffentlicht und dafür zahlreiche Preise abgeräumt – u.a. den Echo, Comet, MTV Music Award, die 1LIVE Krone sowie mehrfach den Swiss Music Award. Zuletzt 2020 als “Best Female Act”.

    Weitere Infos und Tickets

    Alle Infos zu den Konzerten, Tickets, Vorverkaufsstellen, Anfahrtswegen, Parkmöglichkeiten und mehr gibt es auf der Internetseite www.voilakonzerte.de.

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  • Steuererhöhungen drohen – Tarifabschluss kostet die Bürger der Stadt insgesamt 23,6 Millionen Euro

    Steuererhöhungen drohen – Tarifabschluss kostet die Bürger der Stadt insgesamt 23,6 Millionen Euro

    Noch nicht im Haushalt veranschlagter Mehraufwand beträgt in 2023 und 2024 insgesamt 17,2 Millionen Euro Inflationsausgleich, Sockelbetrag, Tariferhöhung – die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst besteht aus verschiedenen Elementen und zieht für die Stadt Mönchengladbach zusätzliche Kosten in Höhe von mehr als 17,2 Millionen Euro für das laufende und nächste Jahr nach sich.

    Insgesamt schlägt der Tarifabschluss mit 23,67 Millionen Euro zu Buche.

    In diesem Jahr kommt dabei mit Inflationsausgleich ein Mehraufwand von 3,62 Millionen Euro auf die Stadt zu.
    Der Inflationsausgleich in diesem Jahr liegt bei 6,87 Millionen Euro.
    Im Haushalt kalkulatorisch eingepreist waren 3,25 Millionen Euro.
    In 2024 fallen mit Inflationsausgleich (1,18 Millionen Euro) und Tariferhöhung ( 15,72 Millionen Euro) unter Berücksichtigung der 2 Prozent mittelfristigen Finanzplanung von 3,32 Millionen Euro  weitere 13,58 Millionen Euro an.

    Stadtkämmerer Michael Heck zur Tarifeinigung und die Auswirkungen auf den Haushalt: “Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust: – für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst freue ich mich über den erheblichen Lohnzuwachs, der wirtschaftliche Probleme der Inflation mildert und auch die Leistungen der Beschäftigten hier in der Stadtverwaltung Mönchengladbach anerkennt. Als Kämmerer stehe ich jedoch vor der großen Herausforderung, diese zusätzlichen Mittel in Millionenhöhe aufbringen zu müssen. Der Tarifabschluss wird die Haushaltsplanung 2024 wesentlich beeinflussen. Ob gegebenenfalls Beitrags- oder sogar Steuererhöhungen zur Finanzierung notwendig werden, hängt auch von den Entwicklungen weiterer Rahmenbedingungen ab”.

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  • Vollbremsung: Fahrgast (74) in Bus gestürzt – Polizei sucht Zeugen nach Fahrerflucht

    Vollbremsung: Fahrgast (74) in Bus gestürzt – Polizei sucht Zeugen nach Fahrerflucht

    An der Kreuzung Stapper Weg/ Geistenbecker Ring in Odenkirchen-West ist es am Dienstag, 25. April, gegen 14.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 74-jähriger Mann in einem Linienbus verletzt wurde.

    Ein 31-jähriger Busfahrer befuhr den Stapper Weg in Fahrtrichtung Odenkirchen.

    An der Kreuzung Geistenbecker Ring nahm ihm ein grauer Skoda Octavia die Vorfahrt.
    Der Busfahrer musste eine Vollbremsung machen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei kam ein 74-jähriger Fahrgast zu Fall und erlitt Verletzungen, die eine Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich machten.

    Die Polizei Mönchengladbach sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und/ oder Hinweise zu dem flüchtigen Fahrenden des grauen Skoda Octavia geben können.

    Er war aus Richtung Odenkirchen gekommen und nach links in den Geistenbecker Ring abgebogen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Maibaumverkauf im Hardter Wald

    Maibaumverkauf im Hardter Wald

    Am Sontag, 30. April, findet wieder der offizielle Maibaumverkauf statt.

    In der Zeit von 10 bis 17 Uhr können auf dem Forstbetriebshof am Birkmannsweg 103 im Hardter Wald Maibäume gekauft werden.
    „Bei den zum Verkauf angebotenen Birken handelt es sich um wilden Begleitwuchs, der unseren Kulturen oder Jungwüchsen entnommen werden muss“, sagt mags-Förster Werner Stops. „Die Entfernung der sich wild ansiedelnden Birken ist notwendig, da sie andernfalls unsere jungen Forstpflanzen zu stark schädigen würden.“
    Der Preis für Birken bis 2 Meter Länge beträgt jeweils 8 Euro.
    Bei größeren Exemplaren liegt der Preis bei 4 Euro pro Laufmeter.
    Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

    Wer unerlaubt junge Birken fällt, macht sich strafbar: „Das ungenehmigte Schlagen von jungen Birken zum 1. Mai ist verboten. In diesen Fällen wird Anzeige wegen Diebstahls erstattet“, warnt mags-Förster Werner Stops.

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