Autor: PMG

  • Unterstützung für Schwimmassistenz-Programm an Grundschulen

    Unterstützung für Schwimmassistenz-Programm an Grundschulen

    “Es ist wirklich toll, dass wir diese Unterstützung erhalten und so das Angebot noch erweitern können. Dafür möchte ich mich herzlich beim Lions Club Mönchengladbach-Rheydt bedanken”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Diesem Dank kann sich die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport Christiane Schüßler nur anschließen: “Je mehr Kinder wir erreichen können umso besser und es ist für uns auch eine Bestätigung, dass wir in diesem Bereich auf einem sehr guten Weg sind.”

    Mit dem Ende des Schuljahres 2022/2023 waren bereits zwölf Schwimmassistent*innen im Einsatz. Der Fachbereich Schule und Sport sucht auch weiterhin engagierte Bürger*innen, die sich als Schwimmassistenz engagieren möchten.
    Für weitere Informationen können sich Interessierte gerne per E-Mail an sportamt@moenchengladbach.de wenden.

    6 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bezirksvertretung Ost tagt am 15. August

    Bezirksvertretung Ost tagt am 15. August

    Die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost treffen sich am Dienstag, 15. August, um 17 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung im Pfarrjugendheim Uedding, Jakobshöhe 114, 41066 Mönchengladbach, Pfarrjugendheim Uedding.

    Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Wohnungsbaupotenzial im Stadtbezirk Ost.
    Außerdem geht es um eine Querungshilfe auf der Von-Groote-Straße und einen Fußgängerüberweg über die Graf-Haeseler Straße in Höhe der Nelkenstraße.
    Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte gibt es beim Gremieninformationsdienst über die Internetseite der Stadt.

    2 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Weiter lange Wartezeiten beim Führungszeugnis

    Weiter lange Wartezeiten beim Führungszeugnis

    Die Mönchengladbacher Verwaltung scheint machtlos.

    Das Bundesamt für Justiz weist darauf hin, dass es bei der Erteilung von Führungszeugnissen weiter zu längeren Wartezeiten kommen kann.

    Bürgerinnen und Bürger, die das Führungszeugnis bei den Meldestellen des Fachbereich Bürgerservice beantragt haben, berichten von bis zu sechs Wochen Wartezeit.
    Der Fachbereich Bürgerservice bittet Personen, die auf ihr Führungszeugnis warten, sich wegen der Bearbeitung ihres Antrags direkt beim Bundesamt für Justiz zu erkundigen.
    Die Stadtverwaltung kann zum Bearbeitungsstand keine Auskunft geben. Das Bundesamt stellt die beantragten Führungszeugnisse aus und schickt sie entweder an die Antragstellenden oder direkt an die Behörde, die sie benötigen.

    Die Stadtverwaltung leitet Anträge auf Führungszeugnisse am gleichen Tag an das Bundesamt für Justiz weiter.

    1 – 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • EuroHockey-Championships der Menschen mit geistiger Behinderung

    EuroHockey-Championships der Menschen mit geistiger Behinderung

    Im August steht Mönchengladbach im Zeichen des Hockeysports.

    Neben den Europameisterschaften der Damen und Herren (18. bis 27. August) findet parallel noch ein ganz besonderes Turnier statt:
    Die Specialhockey-EM (ID Championships) der Menschen mit geistiger Behinderung, an der zehn Nationen teilnehmen werden. Frauen und Männer spielen hierbei in gemischten Teams.

    Diese Spiele finden auf dem Platz des GHTC an den Holter Sportstätten statt.
    Doch für das Finale gibt es die ganz große Kulisse: es wird am Mittwoch, 23. August ab 14.15 Uhr im HockeyPark ausgetragen.

    Die Hockeyspieler mit Handicap freuen sich auf ihre ID-Europameisterschaft in Mönchengladbach.©DHB

    Mit einem B-Ausweis ist an diesem Tag der Eintritt ins Stadion frei, wodurch viele Zuschauer aus Werkstätten und Schulen erwartet werden. Specialhockey hat seine Wurzeln in Mönchengladbach.
    Die Idee zu diesem Turnier entstand bei der Hockey-EM 2011, als das Walter-Mayer-Turnier im HockeyPark ausgetragen wurde. Nun, 12 Jahre später, ist die SpecialHockey-EM offizielles Side Event der EM der Damen und Herren.

    Ein Wiedersehen, das für Gänsehautmomente und unvergessliche Erlebnisse der Teilnehmenden steht. Durch die europaweite Offensive zur Entwicklung des Hockeysports für Menschen mit geistiger Behinderung hat sich Specialhockey in den europäischen Nationen immens weiterentwickelt.
    Für Deutschland wird das Specialhockey Team Germany, darunter drei Spieler aus Mönchengladbach, teilnehmen. Zur deutschen Delegation gehören auch Trainer Claus Heinze und Linda van Overmeire-Sandkaulen, Projektleiterin für Specialhockey beim Deutschen Hockey-Bund.

    Hintergrundinfos zum ID-Hockey unter: https://eurohockey2023.com/informationen/hockey-id 

    Informationen zur Veranstaltung im Internet unter: www.eurohockey.org/sideevents

    3 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt informiert zu geplanten Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr

    Stadt informiert zu geplanten Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr

    Die Stadt möchte in Wickrath Radnetzlücken schließen und die Verkehrssicherheit für den Rad- und Fußverkehr erhöhen.

    In Teilen der Gelderner Straße und der Hochstadenstraße sowie in der Rossweide sollen Fahrrad-Schutzstreifen markiert und insgesamt vier Verkehrsinseln gebaut werden. Wer mit dem Rad fährt oder zu Fuß unterwegs ist, soll dadurch einfacher und sicherer als bislang die Straßen überqueren können. Was genau geplant ist, darüber hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen die Anwohnerinnen und Anwohner informiert.

    Darüber hinaus lädt die Stadt zu einer Informationsveranstaltung ein, die am Donnerstag, den 10. August, ab 19 Uhr in der Adolf-Kempken-Halle stattfindet.

    6 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Spielplatz im Volksgarten neugestaltet

    Spielplatz im Volksgarten neugestaltet

    Nach etwas mehr als einem halben Jahr Bauzeit ist der rund 1.200 Quadratmeter große Spielplatz im Volksgarten wieder zum Spielen freigegeben.

    Am 30. August von 15.30 bis 17.30 Uhr findet eine offizielle Eröffnungsfeier statt.
    Das beliebte Ausflugsziel ist in den vergangenen Monaten komplett neugestaltet worden. Märchenhaft hat Anna Rademacher, mags-Grünplanerin, den Spielplatz im Volksgarten entworfen. Eingeflossen sind dabei auch die Ideen und Wünsche der Kinder, die vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und mags in verschiedenen Beteiligungsaktionen erarbeitet wurden. So findet sich im Kleinkinderbereich jetzt ein Märchenschloss mit verschiedenen Elementen zum Klettern, Greifen, Rutschen und Kriechen. Ein Schwan als Wipptier greift das Thema Märchen ebenso auf und schafft die Verbindung zum nahegelegenen Volksgartenweiher.

    Für die größeren Kinder gibt es ein Spielschiff, das auf verschiedene Wege wie Kletternetze, Treppen, einer kleinen Seilbahn und Stangen erobert werden kann. Außerdem wartet auf die Größeren noch eine 360-Grad-Doppelwippe. Ergänzt wird das märchenhafte Thema durch eine breite Wippe auf der “Kuno der Killerwels”, der 2003 zweifelhafte Berühmtheit errungen hat, einen Ehrenplatz bekommen hat. Er soll selbst Dackel gefressen haben, die dem Ufer des Weihers zu nah gekommen sind.

    Ein weiteres Highlight ist die neue Doppelseilbahn auf dem Spielplatz, auf der nun parallel gefahren werden kann. Unmittelbar daneben befindet sich eine Extra-Lounge mit verschiedenen Sitzelementen für etwas ältere Kinder, die sich zum Quatschen zurückziehen möchten. Hinzu kommt eine Vielzahl an unterschiedlichen Schaukeln. So etwa eine Nestschaukel, eine Schaukel mit Lernsitz, eine Kleinkindschaukel, Schaukeln mit Doppelsitzen, ein Schaukel-Karussell sowie normale Schaukeln. Neben den neuen Spielgeräten wurde auch der Untergrund des Spielplatzes saniert, neuer Sand aufgefüllt und mit Pflanzen eingefasst.

    Finanziert wurde der Neubau des Spielplatzes Volksgarten zu 100 Prozent aus dem städtebaulichen Förderprogramm “Soziale Integration im Quartier 2019” mit einer Gesamtsumme von 450.415 Euro.

    7 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerinnen und Bürger zur Verleihung der 28. Goldenen Blume von Rheydt eingeladen

    Bürgerinnen und Bürger zur Verleihung der 28. Goldenen Blume von Rheydt eingeladen

    Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven wird am 9. September mit dem Umweltschutzpreis ausgezeichnet.

    Der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven wird am Samstag, 9. September, in einem Festakt im Theater Mönchengladbach (17 Uhr) mit der “Goldenen Blume von Rheydt” ausgezeichnet.
    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen und sich vorab per Email unter der Adresse nadine.meiners@mgmg unter Angabe der Kontaktdaten anmelden.

    Christoph Ingenhoven zählt zu den international führenden Architekten, die sich für nachhaltige und ökologische Architektur einsetzen. Er studierte Architektur und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen (1978–84) sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hans Hollein (1980–83). 1985 gründete er ingenhoven associates. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt und realisiert er Projekte jeder Größe und Typologie in vielen Regionen der Erde, immer entsprechend den jeweils höchsten Green Building-Standards wie LEED, BREEAM, DGNB und CASBEE. Internationale Anerkennung erhielt er erstmals 1997 mit dem RWE Turm in Essen, eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit. Seit 1997 plant das Büro den unterirdischen Hauptbahnhof Stuttgart als Kern des Verkehrs- und Städtebauprojekts Stuttgart 21. Mit dem Kö-Bogen II in Düsseldorf wurde 2020 Europas größte Grünfassade fertiggestellt. Das gesamte Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum der Rheinmetropole.
    Mehrere Hochhausprojekte entstanden u. a. in Osaka, Singapur, Tokyo und Sydney.
    Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere RIBA Awards, AR Awards, der Global Holcim Award Gold, der Internationale Hochhaus Preis, der Gottfried Semper Preis 2019 sowie 2022 der European Prize for Architecture. Der Hauptsitz von ingenhoven associates befindet sich im Düsseldorfer Hafen. Darüber hinaus sind sie international in Sydney, Singapur und St. Moritz vertreten.

    2 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Seit April 2022 dienten sie Geflüchteten aus der Ukraine als vorübergehende Unterkunft, in den nächsten Wochen sollen die Wohncontainer auf dem Parkplatz gegenüber dem SMS Business Park zwischen Blumenberger- und Aachener Straße wieder abgebaut werden.

    Der Grund: Viele aus der Ukraine Geflüchtete haben inzwischen eine eigene Wohnung auf dem Wohnungsmarkt gefunden oder konnten in regelhafte Übergangseinrichtungen in Festbauweise untergebracht werden.
    Bis Ende August soll die Anlage, die zu Spitzenzeiten rund 100 Personen beherbergte, komplett abgebaut sein.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs dankt der SMS group noch einmal für den großartigen Beitrag in der humanitären Hilfe für die betroffenen Menschen, die in ihrer Not alles verloren haben. “Es war eine gelungene Kooperation eines sozial engagierten Unternehmens, das sich nicht nur finanziell engagiert hat, sondern auch Gutes für die geflüchteten Menschen erreicht und Hand in Hand mit der Stadt gearbeitet hat”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. 
    Die SMS group hatte unmittelbar nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine die bewachte Anlage, die zudem mit Haushaltsgeräten komplett ausgestattet wurde, zur Verfügung gestellt. Derzeit leben rund 3.000 ukrainische Geflüchtete in Mönchengladbach.
    Mit dem Abbau der Anlage wechselt die Erstaufnahme der Geflüchteten von der Blumenberger-/ Aachener Straße in das Gebäude Waldhausener Straße 122-128.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Besser Lesen und Schreiben lernen mit Hund

    Besser Lesen und Schreiben lernen mit Hund

    An elf Grundschulen setzt die Stadt Mönchengladbach tiergestützte Lernförderung ein

    Ali, Milad und Lavant, alle drei Schüler der Carl-Sonnenschein Grundschule an der Luisenstraße in Mönchengladbach, sind schon ganz aufgeregt: Heute ist wieder ihre Lernfördergruppe im Bürgerzentrum Westend.

    Dass sie sich so auf die Extra-Stunde Unterricht freuen, liegt ganz sicher an Minze: langes Haar, braune Kulleraugen, freundlicher Blick und immer ganz aufmerksam bei der Sache, wenn die drei Schüler im Team kleine Rechen- und Leseaufgaben lösen. Denn bei jedem richtigen Ergebnis fällt für die dreijährige Australian Shepherd-Hündin ein kleines Leckerchen ab.

    Minze und ihr Frauchen Daniela Knoef gehören zu den sieben Hund-Mensch-Teams, die an inzwischen elf Mönchengladbacher Grundschulen tiergestützte Lernförderung betreiben. Begonnen hat das Projekt vor einem Jahr als Reaktion auf die Erkenntnis, dass in der Coronazeit die Lesekompetenz bei Grundschüler*innen gelitten hat. “Wir sind als Kommunales Bildungsbüro durch den Kontakt mit den Schulleitungen und aktuelle Forschungsergebnisse auf das Problem gestoßen”, berichtet Hannah Wehrmann, stellvertretende Leiterin des Bildungsbüros im Fachbereich Schule und Sport. “Dagegen wollten wir unbedingt etwas tun, denn Lesen und Rechnen sind ja für die gesamte weitere Bildungskarriere der Kinder von immenser Bedeutung.”

    Dank der raschen Zusage der Bezirksregierung, das Projekt aus dem Landesprogramm “Aufholen nach Corona” zu fördern, konnten im Frühsommer 2022 die ersten Mensch-Hund Teams ihre Arbeit mit den Kindern an den Grundschulen starten.

    © Stadt MG

    Daniela Knoef und ihre Hunde sind von Anfang an dabei. Die staatlich anerkannte Erzieherin und Hundetrainerin musste wie ihre Kolleg:innen und deren Fellnasen eine Fortbildung als Pädagogikbegleithundeteam absolvieren. Die Ausbildung besteht aus fünf Modulen mit insgesamt 50 Wochenstunden. Hinzu kamen 32 Stunden Selbststudium und eine Abschlussprüfung. Bei den beteiligten Grundschulen kommt das Projekt sehr gut an und auch die Lehrer*innen sind von den Ergebnissen begeistert. An der Carl-Sonnenschein-Grundschule gibt es gleich zwei Lerngruppen mit jeweils fünf Kindern der zweiten und dritten Klasse, die zweimal pro Woche mit Hunden lernen. Schulleiter Sascha Fahl ist von dem Konzept überzeugt: “Die Lerneinheiten mit den Mensch-Hund-Teams sind nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern eine echte Bereicherung für den Schulalltag. Die Kinder haben wieder Selbstvertrauen und Spaß am Lernen, sind durch die Arbeit mit den Hunden besonders motiviert und konzentriert bei der Sache.”

    Das Projekt läuft noch bis Ende 2023. Solange ist die Finanzierung gesichert. Harald Weuthen hofft, dass die benötigten Mittel, rund 15.000 Euro pro Halbjahr, auch 2024 zur Verfügung stehen und die tiergestützte Lernförderung an Grundschulen weiterlaufen kann.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Bund fördert Personal und Planungsleistungen für das wichtige Strukturwandelvorhaben auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums.

    Fördermittel in Höhe von Insgesamt 8.03 Millionen Euro erhält die Stadt für den geplanten Wissens- und Innovationscampus auf dem ehemaligen Gelände des früheren Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Ein entsprechender Förderbescheid liegt der eigens zur Umsetzung des ambitionierten Vorhabens gegründeten Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) aktuell vor.
    “Über diese Nachricht freue ich mich sehr, schließlich ist die Entwicklung des Wissenscampus gemeinsam mit Wirtschaft und Hochschule eine enorme Chance. Die Bewilligung der Fördergelder verleiht dem Strukturwandel als zentrales Element unserer gemeinsamen Strategie einen dynamischen Schub”, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    “Gerade in Mönchengladbach müssen wir die Grundlage für neue und nachhaltige Beschäftigung schaffen. Daher werden wir mit dem Vorhaben sofort loslegen”.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, der sich auch persönlich im Wissenscampus e.V. engagiert macht ebenso deutlich: “Die Transformation dieses Geländes kann ein Leuchtturm für den Städtebau im Rheinischen Revier werden. Hier kann einiges zusammenkommen, was für einen gelingenden Strukturwandel wichtig ist: Bildungsprojekte und Innovationsförderung, zukunftsfähige Nutzung des Baubestands und ein nachhaltiger Umgang mit der knappen Ressource Fläche.”

    Ziel dieses Wissens- und Innovationscampus auf dem 3,5 Hektar großen Gelände ist es, beispielsweise durch die Förderungen von Existenzgründungen neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Chance auf zukunftsfähige Arbeit durch neue Weiterbildungsangebote für alle zu erhöhen.
    Zum Konzept gehört eine Junior-Uni, an der Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaften herangeführt werden, und eine Coding School, in der unter anderem das Programmieren auf dem Lehrplan steht.
    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier unterstützt diesen Prozess und hat den Campus als tragfähiges Vorhaben eingestuft.

    Die Ideen zum ehrgeizigen Vorhaben stammen von engagierten Bürger*innen, die sich Ende 2019 zum Wissenscampus e.V. zusammengeschlossen haben und gemeinsam ein Nutzungskonzept vorgelegt haben.
    Nach dem Ankauf des Geländes durch die eigens gegründete Wissens- und InnovationsCampus Mönchengladbach (WICMG) GmbH macht das Projekt nun mit einem Förderbescheid aus dem STARK-Programm des Bundes einen lang erwarteten Schritt nach vorn.

    Die Stadt hatte die Maßnahme als prioritäres Projekt in den Förderaufruf “Starterpaket Kernrevier” eingebracht und zu einem ersten förderfähigen Antrag weiterqualifiziert. Dabei konnte das Team auch auf Unterstützung aus anderen Teilen der Verwaltung zurückgreifen.
    Der Leiter der Stabsstelle Strukturwandel, Dr. Martin Wirtz, erklärt: “Genau hier liegt unsere Aufgabe: Gute Ideen aus der Stadt mithilfe fachlicher und fördertechnischer Expertise erfolgreich in die nicht immer einfachen Förderkanäle des Reviers einzubringen.”
    Auf dem langen Weg zum Förderbescheid wurden in den letzten Monaten noch abschließende Rückfragen geklärt und die Höhe der Mittel an den geänderten Tarifvertrag sowie die Lage in der Bauwirtschaft angepasst.
    Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
    Mit den auch Dank Unterstützung der Landesregierung bewilligten Bundesmitteln von mehr als acht Millionen Euro soll die WICMG personell bestückt werden, Planungsleistungen finanziert und Finanzierungsmodell für die Nutzungsideen entwickelt werden.
    Die Ergebnisse der ab August beginnenden ersten Projektphase werden danach für weitere Förderanträge genutzt, um die grundlegende Herrichtung des Geländes zu finanzieren.
    “Es ist gut, wenn die WICMG jetzt mit Leben gefüllt wird”, freut sich der Gründungsgeschäftsführer der WICMG, Arnd Vossieg.

    4 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Stadt MG bietet mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze für 13 Berufe an

    Bewerbungen sind ab sofort bis zum 11. September möglich.

    Die Stadtverwaltung Mönchengladbach will und wird in den kommenden Jahren weiter jünger werden. Deshalb hat sie die Zahl der Ausbildungsplätze noch einmal deutlich erhöht.
    Mehr als 100 Ausbildungs- und Studienplätze in dreizehn Berufen hat die Stadt Mönchengladbach aktuell zu vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um nochmals 20 Prozent. Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2024 ist gestartet.
    Bewerbungen sind bis zum 11. September über das Karriereportal der Stadt unter www.stadt.mg/karriere möglich.

    Vielen jungen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Stadt neben der Ausbildung auch eine Reihe von dualen Studiengängen anbietet. Insgesamt bildet die Stadtverwaltung in achtzehn verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen aus.

    Wer die Ausbildung in den typischen Verwaltungsberufen und Studiengängen absolviert, kann später in so vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, dass für jeden etwas dabei ist: Sicherheit und Ordnung; Gesundheit, Jugend und Soziales; Sport, Bildung und Kultur; Personal, Organisation und Finanzen; Bauen, Planen und Entwickeln.

    Daneben gibt es auch spezielle gewerbliche und technische Ausbildungen wie zum Beispiel bei der Feuerwehr, in der Bibliothek oder in der Vermessungstechnik. Besonders gewachsen ist in den letzten Jahren der soziale Bereich mit dem Studium Soziale Arbeit und Ausbildungsgängen für den Kita-Bereich.

    Personaldezernent Matthias Engel

    “Wir bieten jungen Menschen sinnstiftende und vielfältige Tätigkeiten bei überdurchschnittlich hoher Ausbildungsvergütung, Krisensicherheit und besonders hohen Übernahme- und Karrierechancen in einem Team mit mehr als 4.000 Kolleg*innen. Auch im Rahmen der Ausbildungszeit kann bereits in vielen Bereichen mobil gearbeitet werden. Dazu werden alle Auszubildenden und Studierenden mit eigenen Laptops ausgestattet. Ich freue mich, dass sich die Stadtverwaltung zu einer immer attraktiveren Arbeitgeberin entwickelt und dass wir die Anzahl der Ausbildungsplätze erneut steigern konnten”, sagt Personaldezernent Matthias Engel.

    Auch finanziell ist eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung interessant. So liegt die Brutto-Vergütung bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr in allen Berufen über 1.000 Euro es gibt eine zusätzliche Altersversorgung für die tariflich Beschäftigten und alle Nachwuchskräfte können ein vergünstigtes Deutschlandticket nutzen. Die benötigten Schulabschlüsse unterscheiden sich je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.
    Weitere Infos zu den Voraussetzungen, den verschiedenen Berufsfeldern und zur Bewerbung gibt es unter www.stadt.mg/ausbildung.

    5 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • VinylBar: Schallplatten digitalisieren in der Zentralbibliothek

    VinylBar: Schallplatten digitalisieren in der Zentralbibliothek

    Ab sofort kommen Vinylliebhaber und Fans von digitalen Abspielmöglichkeiten auf ihre Kosten.

    In der VinylBar der Zentralbibliothek kann man jetzt jeden Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr seine Schallplatten digitalisieren. Dafür muss nur ein USB-Stick (Typ A oder C) mitgebracht werden – und natürlich die zu digitalisierenden Platten!
    Daneben gibt es in der VinylBar ein umfangreiches Angebot an musikalischen Medien (Literatur, CDs, Noten) zu entdecken. Und es besteht die Möglichkeit, E-Piano zu spielen! Einfach Kopfhörer aufsetzen und losspielen.
    Die Zentralbibliothek (Carl Brandts Haus) ist ab sofort von montags bis freitags zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet. Am Wochenende ist samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de

    3 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wer einen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann im Familienbüro Freikarten fürs Schwimmbad bekommen

    Wer einen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann im Familienbüro Freikarten fürs Schwimmbad bekommen

    Finanziell benachteiligte Familien, Kinder, Jugendliche und Bürger*innen, die einen Mönchengladbach-Ausweis haben, können im städtischen Familienbüro an der Aachener Straße 2 ab sofort Freikarten für die NEW Bäder in Mönchengladbach und Viersen erhalten.

    Die Freikarten für die NEW Bäder wurden aus Mitteln des “Stärkungspakt NRW” finanziert. “Im Vordergrund der Aktion steht benachteiligten Familien mit Kindern und Jugendlichen ein kostenfreies, unbeschwertes Freizeit-Erlebnis zu ermöglichen”, erklärt Sozialdezernentin Dörte Schall. Das Familienbüro ist montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Termine können auch telefonisch unter (02161) 253534 oder per Mail an familienbuero@moenchengladach.de vereinbart werden.

    Wer wenig Geld, aber noch keinen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann auch diesen im Familienbüro beantragen. Den Mönchengladbach-Ausweis erhalten Familien, Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften, sowie ledige, geschiedene, verwitwete Personen, die in Mönchengladbach wohnen. Einen Anspruch haben Empfänger*innen von Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch II, dem Sozialgesetzbuch XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz, sowie Empfänger*innen von Wohngeld oder Kinderzuschlag; in anderen Fällen wird die Berechtigung einkommensabhängig geprüft.

    Alle Informationen zum Mönchengladbach-Ausweis und zum Online Antrag sind auf www.stadt.mg/mg-ausweis zu finden.

    Ansprechpartner im Familienbüro ist Stefan Ohlig, Telefon (02161) 25 – 3534, E-Mail familienbuero@moenchengladbach.de

    4 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neuer Bolzplatz in Giesenkirchen fertiggestellt

    Neuer Bolzplatz in Giesenkirchen fertiggestellt

    Ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen auf dem Areal des ehemaligen Freibads.

    Wohnen, wo früher Fußball gespielt wurde – das gibt es in Mönchengladbach nicht nur auf dem Bökelberg. Auch auf dem Gelände des alten Giesenkirchener Bolzplatzes an der Kruchenstraße entsteht, unter Einbeziehung des ehemaligen Freibad-Parkplatzes, ein kleines Wohnquartier.
    Als Ersatz für den alten Bolzplatz hat die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) ein neues Kleinspielfeld aus Kunstrasen errichtet und jetzt der Stadt übergeben.
    Fußballfreunde können den neuen Platz ab Donnerstag, den 13. Juli nutzen.

    27 mal 15 Meter misst das Feld, das auf dem Areal des ehemaligen Freibads an der Trimpelshütter Straße gebaut wurde. Dank eines Zauns bleiben die Bälle auch bei missglückten Schüssen auf dem Gelände. Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, freut sich über das neue Spielfeld: “Öffentliche Angebote zu schaffen, bei denen sich Kinder und Jugendliche auch unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft sportlich betätigen und erproben können, ist wichtig für die körperliche Entwicklung und das soziale Miteinander. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir mit dem neuen Kleinspielfeld den alten Bolzplatz kompensieren konnten. Mit dem Kunstrasen können wir den Jugendlichen und allen Freizeitsportlerinnen und -sportlern hier zudem eine ganz neue Platzqualität bieten.”

    Daniel Hermanns, Projektleiter im Bereich Immobilienentwicklung bei der EWMG ergänzt: “Für das Spielfeld haben wir einen neuartigen Kunstrasen verwendet, bei dem wir als Füllmaterial vollständig auf Quarzsand setzen konnten. So wird verhindert, dass das bisher übliche Kunststoffgranulat in die Umwelt eingetragen wird.” Innerhalb von sechs Wochen wurde das neue Kleinspielfeld durch die EWMG errichtet. Die Stadtverwaltung hat sich um die Beleuchtung des Platzes gekümmert und übernimmt ab sofort die Verwaltung der Anlage.
    Die Platzpflege und Verkehrssicherheit wird die Stadttochter mags sicherstellen.

    1 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Projekt „oMG“ mit Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 ausgezeichnet

    Projekt „oMG“ mit Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 ausgezeichnet

    Unter dem Motto “Deinem Projekt eine Bühne geben!” wurde Mitte Juni in Löhne der Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 in drei Kategorien verliehen.

    Ausgezeichnet wurden – unter 173 Bewerbungen – zehn Projekte aus neun Städten für “beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen”.
    Auch Mönchengladbach ist dabei: Das Projekt “oMG” holte sich den dritten Platz.

    “oMG” wurde vor zwei Jahren von den FSJ-ler*innen (FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr) der städtischen Fachstelle für Jugendpartizipation, dem Team von youthbeyond, ins Leben gerufen. Die Idee war dahinter war es, talentierten Mönchengladbacher Jugendlichen eine Bühne und die Möglichkeit bieten, mit professionell produzierten Videoclips ein Statement zu setzen. Dafür wurden gemeinsam mit dem Kulturbüro und der Marketing Gesellschaft Mönchengladbacher Locations herausgesucht und professionelle Workshoplehrer*innen engagiert, um die Performance der jungen Künstler*innen zu perfektionieren und deren Talente zu fördern.

    Dabei steht das “o” für Opinion (Meinung) aus Mönchengladbach (MG) oder einfach für “oh my god!”. oMG soll nicht nur das Potential der jungen Talente und schöne Orte Mönchengladbachs hervorheben, sondern auch den Vorurteilen gegenüber der Jugend von heute entgegenwirken. Die Jugend möchte gesehen werden, sie hat eine eigene Meinung und ist nicht respektlos, sondern einfach nur selbstbewusster und offener, diese Meinung zu zeigen.

    Copyright: Paul Hoss

    Das Projekt wurde 2022 fortgeführt. Mifera Vinca und Lisa Penders führten das Konzept weiter. Diesmal nicht mit youthbeyond als Produzent, sondern als Auftraggeber und Unterstützer, außerdem mit beratender Hilfe des Kulturbüros sowie finanzieller Unterstützung der Stadtsparkasse. Und so konnten auch in diesem Jahr neue sehenswerte und aussagekräftige Videos hergestellt werden.

    Alle Videos sind im Netz abrufbar unter www.youtube.com/@youthbeyond9472/videos.
    Die Auszeichnung mit dem Jugend.Kultur.Preis NRW erfüllt alle Beteiligten mit Stolz und dem Wissen, dass sich die Mühe und Arbeit unbedingt gelohnt hat.
    Die Jury des Jugendkulturpreises hebt in ihrer Begründung besonders die anspruchsvolle Ästhetik und die enorme Produktionsqualität des Projekts hervor. “Es wirkt nicht nur strukturbildend und unterstützt erste Schritte in die Professionalität, es steht auch als Beispiel dafür, was passiert, wenn junge Menschen in und mit ihrer Kunst ernst genommen werden. Der Name ist Programm”, so die Jury: »oMG!« youthbeyond als Initiator des Projekts sieht sich in der Rolle als Entwickler für jugendgerechte Formate bestätigt. Dazu gehören neben diesen aufwändigen Projekten auch der Instagramauftritt, der regelmäßige Jugendstammtisch, der Podcast und noch viel mehr.

    4 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

    Mönchengladbach zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

    Die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich auch 2023 wieder am Flaggentag des weltweiten Netzwerks „Mayors for Peace“.

    Mit der Aktion am Samstag, 8. Juli, setzen die teilnehmenden Städte ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
    Dieses Jahr ist der Flaggentag geprägt von der Modernisierung der Kernwaffenbestände durch Atommächte und den anhaltenden Angriffskrieg auf die Ukraine.

    “Lange Zeit ist die Gefahr der atomaren Bedrohung aus dem Blick geraten. Heute ist sie – auch wegen der nuklearen Drohgebärden Russlands so präsent wie lange nicht mehr”, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Mit dem Hissen der Flagge setzen wir ein sichtbares Zeichen für Gewaltfreiheit, Völkerverständigung und für unsere Solidarität mit der Ukraine. Es darf keinen Stillstand in der nuklearen Abrüstung geben!”

    Laut “Mayors for Peace” zeigt der Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI, dass sich der Atomsprengkopf-Bestand auf etwa 12.500 reduziert hat. Im vergangenen Jahr lag er noch bei mehr als 12.700. Allerdings sei die Zahl einsatzfähiger Atomwaffen auf schätzungsweise 9.500 gestiegen. Einen deutlichen Zuwachs des nuklearen Bestands sehe das Institut in China. Umfangreiche Modernisierungen stellte SIPRI bei den zwei größten Atommächten, Russland und den USA, fest.

    Die Stadt Mönchengladbach ist seit 2007 Mitglied des Netzwerkes “Mayors for Peace”, das am Flaggentag an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996 erinnert. Darin stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Der 1982 vom Oberbürgermeister von Hiroshima gegründete Zusammenschluss Mayors for Peace setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Rund 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 800 Städte in Deutschland. Weitere Informationen zum Netzwerk unter: www.mayorsforpeace.de.

    Vom 8. Juli bis 9. August zeigt die IPPNW (Internationale Ärzt*innen zur Verhinderung des Atomkriegs), Regionalgruppe Mönchengladbach, die Ausstellung “Hibakusha weltweit”, in der Galerie “Zwischenraum” an der Hauptstraße 59 in MG-Rheydt.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird die am 8. Juli um 14 Uhr eröffnen.

    Auf 50 Tafeln thematisiert die Ausstellung die Gefahren der Atomkraft in Deutschland, in Europa und weltweit, die Störfälle und Katastrophen in Atomkraftwerken in der Vergangenheit, die Gefahren des Uranabbaus und der ungelösten Endlagerung des Atommülls. Sie ruft die bis heute nachwirkenden Folgen der Atombombenabwürfe, der Atombombenversuche und die Bedrohung durch tausende Atomsprengköpfe im Besitz der sogenannten Atommächte in Erinnerung.

    0 – 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Zu den Vorentwürfen für die Umgestaltung des Abschnitts zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligem Hotel Oberstadt führt die Verwaltung eine Online-Befragung durch.

    Nicht mehr nur Einkaufsstraße, sondern lebendiges und attraktives Stadtquartier. Das ist das Leitmotiv für die Umgestaltung der Hindenburgstraße, das die Stadt gemeinsam mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands entwickelt hat.
    Mit verschönerten Baumbeeten und zahlreichen Sitzgelegenheiten erhalten die Besucherinnen und Besucher der oberen Hindenburgstraße schon seit letztem Jahr einen kleinen Vorgeschmack auf diese Zukunft.
    Zu den weitergehenden Umgestaltungsplänen für den Straßenabschnitt zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligen Hotel Oberstadt können sich die Bürgerinnen und Bürger jetzt online zu den Vorentwürfen einbringen.

    Mit der Umgestaltung soll dazu auf der Hindenburgstraße der Wandel von der reinen Einkaufsmeile hin zu einem multifunktionalen und attraktiven Stadtraum gelingen. Dabei sollen die Aufenthaltsqualität gesteigert und gleichzeitig das Mikroklima verbessert werden. Mehr Grün und weniger versiegelte Flächen werden künftig dazu beitragen, dass sich die Innenstadt bei sommerlichen Temperaturen nicht zu stark aufheizt und dass große Wassermassen bei Starkregen nicht nur abfließen, sondern auch versickern können.

    Ob zusätzliche Baumbeete im Straßenverlauf oder viele kleine Grünflächen auf dem bislang komplett asphaltierten Sonnenhausplatz – die Maßnahmen werden sich nicht nur auf die Stadtökologie auswirken, sondern auch den Wohlfühlcharakter erhöhen.

    Eine weitere große Veränderung ist auf Höhe des ehemaligen Hotels Oberstadt geplant.
    Hier sollen mehrere städtische Gebäude abgerissen werden, sodass neue Freiflächen entstehen und die Hindenburgstraße sich zum Museum Abteiberg hin öffnet.

    Äußern können sich die Bürgerinnen und Bürger zu den Plänen vom 28. Juni bis zum 6. August 2023. Auf den Seiten des Quartiersmanagements ist dazu eine Umfrage geschaltet: https://qm.mg/befragung-zur-hindenburgstrasse.

    Nach Ende der Umfrage werden die Rückmeldungen ausgewertet und für den weiteren Planungsprozess genutzt.
    Der aktuelle Stand der Planungen sowie die Ergebnisse der Online-Beteiligung sollen den politischen Gremien in den kommenden Sitzungen im August beziehungsweise im September vorstellt werden. Anschließend werden die Planungen weiter konkretisiert.
    Eine abschließende Beschlussfassung soll im Jahr 2024 erfolgen.

    6 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Literarischer Sommer 2023 – Literaire Zomer 2023

    Literarischer Sommer 2023 – Literaire Zomer 2023

    Am Literarischen Sommer führt in diesem Jahr kein Weg vorbei – das deutsch-niederländische Literaturfestival an Rhein und Maas! Juli bis September 2023.

    Das renommierte deutsch-niederländische Literaturfestival findet in diesem Jahr bereits zum vierundzwanzigsten Mal in den Sommermonaten Juli bis September statt. Dabei wird das Publikum wieder zum Reisen, Staunen, Erleben und Diskutieren diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze eingeladen. In über 50 Lesungen an bekannten und unbekannten, an traditionellen und ungewöhnlichen Orten unterhalten, diskutieren und präsentieren die Gastautor*innen des Festivals ihre aktuellen Romane und Erzählungen.

    In Mönchengladbach gibt es im Rahmen des Literarischen Sommers vier Lesungen:

    Den Auftakt der Mönchengladbacher Veranstaltungen macht am Dienstag, 11. Juli um 19.30 Uhr in der neu eröffneten Mönchengladbacher Stadtbibliothek die Bestsellerautorin Daniela Dröscher. Lesen wird sie aus ihrem vielfach prämierten Bestsellerroman “Lügen über meine Mutter”. Eindringlich und berührend wird die Geschichte einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre erzählt, in der der Vater eine dominante Rolle einnimmt und seine Frau für alles verantwortlich macht, was ihm im Leben bisher vermeintlich versagt wurde: Der große berufliche Erfolg, der soziale Aufstieg und die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Schonungslos und eindrücklich lässt Daniela Dröscher ihr kindliches Alter Ego die Jahre, in denen sich die Familiengeschichte abspielt, noch einmal durchleben. Ihr gelingt ein ebenso berührender wie kluger Roman über subtile Gewalt, aber auch über Verantwortung und Fürsorge. Das preisgekrönte Buch belegte wochenlang die Bestsellerlisten des Buchhandels und war 2022 nominiert für den renommierten, deutschen Buchpreis.

    Weitere Gastautor*innen des Literaturfestivals in Mönchengladbach sind am 25. Juli der niederländische Autor Toine Heijmans mit seiner aus Mönchengladbach stammenden Übersetzerin Ruth Löbner sowie am 23. August der Niederländer Jaap Robben mit seinem aktuellen Roman “Kontur eines Lebens”.

    Das Festival endet in Mönchengladbach am 30. August mit einer Lesung von Ulrike Draesner im Wandel-Saal der neuen Zentralbibliothek auf der Blücherstraße. Vorstellen wird sie ihren für den deutschen Buchpreis 2023 nominierten Roman “Die Verwandelten”.    

    Der Eintritt zu den Veranstaltungen beträgt 10 EUR (ermäßigt 5 EUR). Eine Festivalkarte für alle Veranstaltungen in allen Festivalorten ist für 35 Euro erhältlich. Festivalkarten und Einzelkarten zu allen Lesungen sind ab Anfang Juni online über www.literarischer-sommer.eu buchbar.

    Der Vorverkauf der vier Mönchengladbacher Veranstaltungen beginnt ebenfalls Anfang Juni in den Bibliotheken in Mönchengladbacher und Rheydt. Das vollständige Programm ist vor Festivalbeginn online abrufbar unter www.literarischer-sommer.eu.

    Programmflyer mit dem Gesamtprogramm liegen ab Juni in den Bibliotheken in Mönchengladbach und Rheydt aus.

    1 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!