Autor: PMG

  • VinylBar: Schallplatten digitalisieren in der Zentralbibliothek

    VinylBar: Schallplatten digitalisieren in der Zentralbibliothek

    Ab sofort kommen Vinylliebhaber und Fans von digitalen Abspielmöglichkeiten auf ihre Kosten.

    In der VinylBar der Zentralbibliothek kann man jetzt jeden Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr seine Schallplatten digitalisieren. Dafür muss nur ein USB-Stick (Typ A oder C) mitgebracht werden – und natürlich die zu digitalisierenden Platten!
    Daneben gibt es in der VinylBar ein umfangreiches Angebot an musikalischen Medien (Literatur, CDs, Noten) zu entdecken. Und es besteht die Möglichkeit, E-Piano zu spielen! Einfach Kopfhörer aufsetzen und losspielen.
    Die Zentralbibliothek (Carl Brandts Haus) ist ab sofort von montags bis freitags zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet. Am Wochenende ist samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • Wer einen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann im Familienbüro Freikarten fürs Schwimmbad bekommen

    Wer einen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann im Familienbüro Freikarten fürs Schwimmbad bekommen

    Finanziell benachteiligte Familien, Kinder, Jugendliche und Bürger*innen, die einen Mönchengladbach-Ausweis haben, können im städtischen Familienbüro an der Aachener Straße 2 ab sofort Freikarten für die NEW Bäder in Mönchengladbach und Viersen erhalten.

    Die Freikarten für die NEW Bäder wurden aus Mitteln des „Stärkungspakt NRW“ finanziert. „Im Vordergrund der Aktion steht benachteiligten Familien mit Kindern und Jugendlichen ein kostenfreies, unbeschwertes Freizeit-Erlebnis zu ermöglichen“, erklärt Sozialdezernentin Dörte Schall. Das Familienbüro ist montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Termine können auch telefonisch unter (02161) 253534 oder per Mail an familienbuero@moenchengladach.de vereinbart werden.

    Wer wenig Geld, aber noch keinen Mönchengladbach-Ausweis hat, kann auch diesen im Familienbüro beantragen. Den Mönchengladbach-Ausweis erhalten Familien, Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften, sowie ledige, geschiedene, verwitwete Personen, die in Mönchengladbach wohnen. Einen Anspruch haben Empfänger*innen von Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch II, dem Sozialgesetzbuch XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz, sowie Empfänger*innen von Wohngeld oder Kinderzuschlag; in anderen Fällen wird die Berechtigung einkommensabhängig geprüft.

    Alle Informationen zum Mönchengladbach-Ausweis und zum Online Antrag sind auf www.stadt.mg/mg-ausweis zu finden.

    Ansprechpartner im Familienbüro ist Stefan Ohlig, Telefon (02161) 25 – 3534, E-Mail familienbuero@moenchengladbach.de

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  • Neuer Bolzplatz in Giesenkirchen fertiggestellt

    Neuer Bolzplatz in Giesenkirchen fertiggestellt

    Ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen auf dem Areal des ehemaligen Freibads.

    Wohnen, wo früher Fußball gespielt wurde – das gibt es in Mönchengladbach nicht nur auf dem Bökelberg. Auch auf dem Gelände des alten Giesenkirchener Bolzplatzes an der Kruchenstraße entsteht, unter Einbeziehung des ehemaligen Freibad-Parkplatzes, ein kleines Wohnquartier.
    Als Ersatz für den alten Bolzplatz hat die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) ein neues Kleinspielfeld aus Kunstrasen errichtet und jetzt der Stadt übergeben.
    Fußballfreunde können den neuen Platz ab Donnerstag, den 13. Juli nutzen.

    27 mal 15 Meter misst das Feld, das auf dem Areal des ehemaligen Freibads an der Trimpelshütter Straße gebaut wurde. Dank eines Zauns bleiben die Bälle auch bei missglückten Schüssen auf dem Gelände. Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, freut sich über das neue Spielfeld: „Öffentliche Angebote zu schaffen, bei denen sich Kinder und Jugendliche auch unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft sportlich betätigen und erproben können, ist wichtig für die körperliche Entwicklung und das soziale Miteinander. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir mit dem neuen Kleinspielfeld den alten Bolzplatz kompensieren konnten. Mit dem Kunstrasen können wir den Jugendlichen und allen Freizeitsportlerinnen und -sportlern hier zudem eine ganz neue Platzqualität bieten.“

    Daniel Hermanns, Projektleiter im Bereich Immobilienentwicklung bei der EWMG ergänzt: „Für das Spielfeld haben wir einen neuartigen Kunstrasen verwendet, bei dem wir als Füllmaterial vollständig auf Quarzsand setzen konnten. So wird verhindert, dass das bisher übliche Kunststoffgranulat in die Umwelt eingetragen wird.“ Innerhalb von sechs Wochen wurde das neue Kleinspielfeld durch die EWMG errichtet. Die Stadtverwaltung hat sich um die Beleuchtung des Platzes gekümmert und übernimmt ab sofort die Verwaltung der Anlage.
    Die Platzpflege und Verkehrssicherheit wird die Stadttochter mags sicherstellen.

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  • Projekt „oMG“ mit Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 ausgezeichnet

    Projekt „oMG“ mit Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 ausgezeichnet

    Unter dem Motto „Deinem Projekt eine Bühne geben!“ wurde Mitte Juni in Löhne der Jugend.Kultur.Preis NRW 2023 in drei Kategorien verliehen.

    Ausgezeichnet wurden – unter 173 Bewerbungen – zehn Projekte aus neun Städten für „beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen“.
    Auch Mönchengladbach ist dabei: Das Projekt „oMG“ holte sich den dritten Platz.

    „oMG“ wurde vor zwei Jahren von den FSJ-ler*innen (FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr) der städtischen Fachstelle für Jugendpartizipation, dem Team von youthbeyond, ins Leben gerufen. Die Idee war dahinter war es, talentierten Mönchengladbacher Jugendlichen eine Bühne und die Möglichkeit bieten, mit professionell produzierten Videoclips ein Statement zu setzen. Dafür wurden gemeinsam mit dem Kulturbüro und der Marketing Gesellschaft Mönchengladbacher Locations herausgesucht und professionelle Workshoplehrer*innen engagiert, um die Performance der jungen Künstler*innen zu perfektionieren und deren Talente zu fördern.

    Dabei steht das „o“ für Opinion (Meinung) aus Mönchengladbach (MG) oder einfach für „oh my god!“. oMG soll nicht nur das Potential der jungen Talente und schöne Orte Mönchengladbachs hervorheben, sondern auch den Vorurteilen gegenüber der Jugend von heute entgegenwirken. Die Jugend möchte gesehen werden, sie hat eine eigene Meinung und ist nicht respektlos, sondern einfach nur selbstbewusster und offener, diese Meinung zu zeigen.

    Copyright: Paul Hoss

    Das Projekt wurde 2022 fortgeführt. Mifera Vinca und Lisa Penders führten das Konzept weiter. Diesmal nicht mit youthbeyond als Produzent, sondern als Auftraggeber und Unterstützer, außerdem mit beratender Hilfe des Kulturbüros sowie finanzieller Unterstützung der Stadtsparkasse. Und so konnten auch in diesem Jahr neue sehenswerte und aussagekräftige Videos hergestellt werden.

    Alle Videos sind im Netz abrufbar unter www.youtube.com/@youthbeyond9472/videos.
    Die Auszeichnung mit dem Jugend.Kultur.Preis NRW erfüllt alle Beteiligten mit Stolz und dem Wissen, dass sich die Mühe und Arbeit unbedingt gelohnt hat.
    Die Jury des Jugendkulturpreises hebt in ihrer Begründung besonders die anspruchsvolle Ästhetik und die enorme Produktionsqualität des Projekts hervor. „Es wirkt nicht nur strukturbildend und unterstützt erste Schritte in die Professionalität, es steht auch als Beispiel dafür, was passiert, wenn junge Menschen in und mit ihrer Kunst ernst genommen werden. Der Name ist Programm“, so die Jury: »oMG!« youthbeyond als Initiator des Projekts sieht sich in der Rolle als Entwickler für jugendgerechte Formate bestätigt. Dazu gehören neben diesen aufwändigen Projekten auch der Instagramauftritt, der regelmäßige Jugendstammtisch, der Podcast und noch viel mehr.

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  • Mönchengladbach zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

    Mönchengladbach zeigt Flagge für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

    Die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich auch 2023 wieder am Flaggentag des weltweiten Netzwerks „Mayors for Peace“.

    Mit der Aktion am Samstag, 8. Juli, setzen die teilnehmenden Städte ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.
    Dieses Jahr ist der Flaggentag geprägt von der Modernisierung der Kernwaffenbestände durch Atommächte und den anhaltenden Angriffskrieg auf die Ukraine.

    „Lange Zeit ist die Gefahr der atomaren Bedrohung aus dem Blick geraten. Heute ist sie – auch wegen der nuklearen Drohgebärden Russlands so präsent wie lange nicht mehr“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Mit dem Hissen der Flagge setzen wir ein sichtbares Zeichen für Gewaltfreiheit, Völkerverständigung und für unsere Solidarität mit der Ukraine. Es darf keinen Stillstand in der nuklearen Abrüstung geben!“

    Laut „Mayors for Peace“ zeigt der Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI, dass sich der Atomsprengkopf-Bestand auf etwa 12.500 reduziert hat. Im vergangenen Jahr lag er noch bei mehr als 12.700. Allerdings sei die Zahl einsatzfähiger Atomwaffen auf schätzungsweise 9.500 gestiegen. Einen deutlichen Zuwachs des nuklearen Bestands sehe das Institut in China. Umfangreiche Modernisierungen stellte SIPRI bei den zwei größten Atommächten, Russland und den USA, fest.

    Die Stadt Mönchengladbach ist seit 2007 Mitglied des Netzwerkes „Mayors for Peace“, das am Flaggentag an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996 erinnert. Darin stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Der 1982 vom Oberbürgermeister von Hiroshima gegründete Zusammenschluss Mayors for Peace setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Rund 8.000 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 800 Städte in Deutschland. Weitere Informationen zum Netzwerk unter: www.mayorsforpeace.de.

    Vom 8. Juli bis 9. August zeigt die IPPNW (Internationale Ärzt*innen zur Verhinderung des Atomkriegs), Regionalgruppe Mönchengladbach, die Ausstellung „Hibakusha weltweit“, in der Galerie „Zwischenraum“ an der Hauptstraße 59 in MG-Rheydt.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird die am 8. Juli um 14 Uhr eröffnen.

    Auf 50 Tafeln thematisiert die Ausstellung die Gefahren der Atomkraft in Deutschland, in Europa und weltweit, die Störfälle und Katastrophen in Atomkraftwerken in der Vergangenheit, die Gefahren des Uranabbaus und der ungelösten Endlagerung des Atommülls. Sie ruft die bis heute nachwirkenden Folgen der Atombombenabwürfe, der Atombombenversuche und die Bedrohung durch tausende Atomsprengköpfe im Besitz der sogenannten Atommächte in Erinnerung.

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  • Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Zu den Vorentwürfen für die Umgestaltung des Abschnitts zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligem Hotel Oberstadt führt die Verwaltung eine Online-Befragung durch.

    Nicht mehr nur Einkaufsstraße, sondern lebendiges und attraktives Stadtquartier. Das ist das Leitmotiv für die Umgestaltung der Hindenburgstraße, das die Stadt gemeinsam mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands entwickelt hat.
    Mit verschönerten Baumbeeten und zahlreichen Sitzgelegenheiten erhalten die Besucherinnen und Besucher der oberen Hindenburgstraße schon seit letztem Jahr einen kleinen Vorgeschmack auf diese Zukunft.
    Zu den weitergehenden Umgestaltungsplänen für den Straßenabschnitt zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligen Hotel Oberstadt können sich die Bürgerinnen und Bürger jetzt online zu den Vorentwürfen einbringen.

    Mit der Umgestaltung soll dazu auf der Hindenburgstraße der Wandel von der reinen Einkaufsmeile hin zu einem multifunktionalen und attraktiven Stadtraum gelingen. Dabei sollen die Aufenthaltsqualität gesteigert und gleichzeitig das Mikroklima verbessert werden. Mehr Grün und weniger versiegelte Flächen werden künftig dazu beitragen, dass sich die Innenstadt bei sommerlichen Temperaturen nicht zu stark aufheizt und dass große Wassermassen bei Starkregen nicht nur abfließen, sondern auch versickern können.

    Ob zusätzliche Baumbeete im Straßenverlauf oder viele kleine Grünflächen auf dem bislang komplett asphaltierten Sonnenhausplatz – die Maßnahmen werden sich nicht nur auf die Stadtökologie auswirken, sondern auch den Wohlfühlcharakter erhöhen.

    Eine weitere große Veränderung ist auf Höhe des ehemaligen Hotels Oberstadt geplant.
    Hier sollen mehrere städtische Gebäude abgerissen werden, sodass neue Freiflächen entstehen und die Hindenburgstraße sich zum Museum Abteiberg hin öffnet.

    Äußern können sich die Bürgerinnen und Bürger zu den Plänen vom 28. Juni bis zum 6. August 2023. Auf den Seiten des Quartiersmanagements ist dazu eine Umfrage geschaltet: https://qm.mg/befragung-zur-hindenburgstrasse.

    Nach Ende der Umfrage werden die Rückmeldungen ausgewertet und für den weiteren Planungsprozess genutzt.
    Der aktuelle Stand der Planungen sowie die Ergebnisse der Online-Beteiligung sollen den politischen Gremien in den kommenden Sitzungen im August beziehungsweise im September vorstellt werden. Anschließend werden die Planungen weiter konkretisiert.
    Eine abschließende Beschlussfassung soll im Jahr 2024 erfolgen.

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  • Literarischer Sommer 2023 – Literaire Zomer 2023

    Literarischer Sommer 2023 – Literaire Zomer 2023

    Am Literarischen Sommer führt in diesem Jahr kein Weg vorbei – das deutsch-niederländische Literaturfestival an Rhein und Maas! Juli bis September 2023.

    Das renommierte deutsch-niederländische Literaturfestival findet in diesem Jahr bereits zum vierundzwanzigsten Mal in den Sommermonaten Juli bis September statt. Dabei wird das Publikum wieder zum Reisen, Staunen, Erleben und Diskutieren diesseits und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze eingeladen. In über 50 Lesungen an bekannten und unbekannten, an traditionellen und ungewöhnlichen Orten unterhalten, diskutieren und präsentieren die Gastautor*innen des Festivals ihre aktuellen Romane und Erzählungen.

    In Mönchengladbach gibt es im Rahmen des Literarischen Sommers vier Lesungen:

    Den Auftakt der Mönchengladbacher Veranstaltungen macht am Dienstag, 11. Juli um 19.30 Uhr in der neu eröffneten Mönchengladbacher Stadtbibliothek die Bestsellerautorin Daniela Dröscher. Lesen wird sie aus ihrem vielfach prämierten Bestsellerroman „Lügen über meine Mutter“. Eindringlich und berührend wird die Geschichte einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre erzählt, in der der Vater eine dominante Rolle einnimmt und seine Frau für alles verantwortlich macht, was ihm im Leben bisher vermeintlich versagt wurde: Der große berufliche Erfolg, der soziale Aufstieg und die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Schonungslos und eindrücklich lässt Daniela Dröscher ihr kindliches Alter Ego die Jahre, in denen sich die Familiengeschichte abspielt, noch einmal durchleben. Ihr gelingt ein ebenso berührender wie kluger Roman über subtile Gewalt, aber auch über Verantwortung und Fürsorge. Das preisgekrönte Buch belegte wochenlang die Bestsellerlisten des Buchhandels und war 2022 nominiert für den renommierten, deutschen Buchpreis.

    Weitere Gastautor*innen des Literaturfestivals in Mönchengladbach sind am 25. Juli der niederländische Autor Toine Heijmans mit seiner aus Mönchengladbach stammenden Übersetzerin Ruth Löbner sowie am 23. August der Niederländer Jaap Robben mit seinem aktuellen Roman „Kontur eines Lebens“.

    Das Festival endet in Mönchengladbach am 30. August mit einer Lesung von Ulrike Draesner im Wandel-Saal der neuen Zentralbibliothek auf der Blücherstraße. Vorstellen wird sie ihren für den deutschen Buchpreis 2023 nominierten Roman „Die Verwandelten“.    

    Der Eintritt zu den Veranstaltungen beträgt 10 EUR (ermäßigt 5 EUR). Eine Festivalkarte für alle Veranstaltungen in allen Festivalorten ist für 35 Euro erhältlich. Festivalkarten und Einzelkarten zu allen Lesungen sind ab Anfang Juni online über www.literarischer-sommer.eu buchbar.

    Der Vorverkauf der vier Mönchengladbacher Veranstaltungen beginnt ebenfalls Anfang Juni in den Bibliotheken in Mönchengladbacher und Rheydt. Das vollständige Programm ist vor Festivalbeginn online abrufbar unter www.literarischer-sommer.eu.

    Programmflyer mit dem Gesamtprogramm liegen ab Juni in den Bibliotheken in Mönchengladbach und Rheydt aus.

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  • Zweiter Platz für Mönchengladbach beim Deutschen Fahrradpreis 2023

    Zweiter Platz für Mönchengladbach beim Deutschen Fahrradpreis 2023

    Ausgezeichnet wurde das gemeinnützige Projekt zur Fahrradwegepflege in der Kategorie „Service und Kommunikation“.

    Die Gewinner des Deutschen Fahrradpreises 2023 stehen fest: Bei der Preisverleihung auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Frankfurt stand auch ein Team aus Mönchengladbach auf dem Siegertreppchen: Das gemeinnützige Projekt zur Fahrradwegepflege, das der Volksverein gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und der mags Straßenunterhaltung vor eineinhalb Jahren gestartet hat, erreichte in der Kategorie „Service & Kommunikation“ den zweiten Platz.

    Zur Unterhaltung der 255 km Radwege und 59 Knotenpunkte werden Stadt und mags seit Dezember 2021 durch ein Team des Volksvereins unterstützt. Das Team achtet auf Schlaglöcher und lose Pflastersteine, behebt Mängel, säubert Schilder, räumt E-Scooter von Radwegen und hilft bei Pannen. Gleichzeitig nehmen die Mitarbeitenden digitale Daten zum Zustand der Radwege auf. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Masterplan Nahmobilität und für die soziale Integration von Menschen auf ihrem Wiedereinstieg in das Berufsleben.

    Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, zeichneten die Gewinnerprojekte aus. Für das Mönchengladbacher Projekt nahmen Jan Stübner vom Mobilitätsmanagement der Stadt Mönchengladbach und Matthias Merbecks, Geschäftsführer des Volksvereins Mönchengladbach, die Auszeichnung entgegen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach, gratulieren den am Projekt beteiligten für den großen Erfolg:

    „Der zweite Platz beim Deutschen Fahrradpreis 2023 ist nach dem European Mobility Week Award 2020 für die Stadt Mönchengladbach ein gutes Zeichen dafür, dass wir uns auf den richtigen Weg begeben haben. Es gibt generell noch viel zu tun, um Fahrrad fahren möglichst attraktiv zu gestalten. Ausbau der Radinfrastruktur ist das eine, die Unterhaltung und Pflege der Radwege das andere. Wir danken dem Volksverein Mönchengladbach, der mit der Projektidee auf uns zugekommen ist. Der gemeinsame Erfolg ist ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel einer zukunftsgerichteten und fahrradfreundlichen Stadt.“

    Von montags bis freitags fährt das Team des Volksvereins täglich 20 bis 25 km des Radwegenetzes mit E-Bikes und Lastenrädern ab. Alles, was selbst behoben werden kann, wird selbst gemacht. Seit Beginn des Projektes haben die Mitarbeitenden mehr als 30.000 Kilometern bei rund 2.000 Einsätzen zurückgelegt. Dabei wurden 418 E-Scooter von Rad- und Gehwegen geräumt, 456 Hinweisschilder gereinigt, unzählige Äste von Fahrradwegen entfernt, 482 l Müll entsorgt, 443 Mal Scherben von Radwegen entfernt und 121 Fahrräder repariert. Zusätzlich werden größere Mängel wie Schlaglöcher und beschädigte oder fehlende Schilder direkt an die mags gemeldet. Auch die fünf öffentlich zugänglichen Radreparaturstationen werden im Auftrag der Stadt auf den Routen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf neu aufgefüllt.

    Die Routenplanung, die von der Stadtverwaltung entwickelt wurde, folgt einem strategischen Muster, welches das gesamte ausgewiesene Fahrradwegenetz der Stadt Mönchengladbach abdeckt. Das Kooperationsprojekt wurde nach Projektstart weiter ausgebaut. Es wird inzwischen auch genutzt, um das Radwegenetz digital zu erfassen und durch eine künstliche Intelligenz auf Schäden zu analysieren.

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  • Loosenweg und Adlerstraße werden nach fast zwei Jahren schon zur Tempo-30-Zone

    Loosenweg und Adlerstraße werden nach fast zwei Jahren schon zur Tempo-30-Zone

    Ab Montag, 19. Juni richtet die Stadt Mönchengladbach auf dem Loosenweg und der Adlerstraße in Neuwerk eine Tempo-30-Zone ein.

    Sie ist eine der insgesamt 37 Tempo-30-Zonen, die der Ausschuss für Umwelt und Mobilität im September 2021 beschlossen hat.
    Durch die Änderung gilt dann für das gesamte Wohnquartier zwischen der Dünner Straße, Engelblecker Straße und Borsigstraße Tempo 30.

    Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer insbesondere in den nächsten Wochen um besondere Vorsicht und Rücksicht. Denn neben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird auch die Vorfahrtsregelung an den jeweiligen Einmündungen in „rechts vor links“ geändert.
    Ausnahme ist die Kreuzung Loosenweg / Adlerstraße / Nespelerstraße: Hier ändert sich die Vorfahrtsregelung nicht.

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  • Smarte Ampel gibt Fußgängern bei Bedarf länger grün

    Smarte Ampel gibt Fußgängern bei Bedarf länger grün

    Erste Ampel in der Stadt mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet

    Mit vier Spuren und 36.000 Fahrzeugen am Tag ist die Fliethstraße für Fußgänger durchaus eine Barriere zwischen dem Westend und der Innenstadt. Das gilt erst Recht für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Oder für die Schülerinnen und Schüler der Anton-Heinen-Grundschule, die die Bundestraße bei ihren Exkursionen als Klassenverband überqueren müssen.
    Dank Künstlicher Intelligenz kann die Ampelschaltung an der Kreuzung Fliethstraße/Bleichstraße seit Mai auf besonders langsame Fußgänger und auf Gruppen reagieren. Erkennt das System den entsprechenden Bedarf an der Querung über die Fliethstraße, bleibt die Fußgängerampel für fünf Sekunden länger grün.

    „Die Künstliche Intelligenz hilft uns, die Sicherheit für den Fußverkehr zu erhöhen. Da sich die Ampelschaltung lediglich im Bedarfsfall anpasst, wird der Verkehrsfluss gleichzeitig nur geringfügig beeinträchtigt. Eine wirklich smarte Lösung, die Schule machen und etwa auch vor Altenheimen zum Einsatz kommen könnte“, beschreibt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin das Potential.

    Doch wie wird die Ampel an der Fliethstraße smart? Dafür sorgt eine intelligente HD-Kamera, die am Ampelmast montiert ist und den Verkehrsraum beobachtet. Die Bildinformationen werden von einer integrierten Software noch innerhalb der Kamera verarbeitet und anschließend verworfen.

    Dadurch, dass die Bilder weder aufgezeichnet noch weitergeleitet werden, erfüllt das System die Anforderungen des Datenschutzes.
    Mithilfe des Bildsignals erkennt die smarte Kamera automatisch, ob sich Personen in der Ampelfurt mit weniger als 3 km/h bewegen beziehungsweise ob sich dort mehr als fünf Personen aufhalten. Ist das der Fall, gibt die Kamera eine entsprechende Information an die Ampelschaltung weiter. Die Grünzeit verlängert sich dann um fünf Sekunden. Personen, die an der Kreuzung nur vorbeigehen wollen, kann das System erkennen.
    „Die Ampel an der Fliethstraße ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir mit smarten Lösungen auch im kleinen Maßstab Alltagsverbesserungen in unserer Stadt erzielen können ohne dabei Abstriche bei der Datensouveränität machen zu müssen“, sagt Marcel Heynckes vom Smart-City-Team der Stadt Mönchengladbach. „Sie erfüllt damit zwei grundlegende Kriterien unserer Smart-City-Strategie.“

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  • Kinder- und Bürgerbeteiligung für den Neubau des Spielplatzes am Stationsweg/Hamerweg

    Kinder- und Bürgerbeteiligung für den Neubau des Spielplatzes am Stationsweg/Hamerweg

    Am 20. Juni von 15 bis 17 Uhr

    Im Rahmen der Erschließung des Baugebietes Stationsweg/Hamerweg plant die EWMG den Neubau eines Kinderspielplatzes für den Stadtteil Venn innerhalb eines Grünbereiches, der sich zwischen Stationsweg und Hamerweg erstreckt.
    Zurzeit wird hier bereits ein Ersatzgelände für den Spielplatz am Grottenweg angelegt, der künftig zurückgebaut wird. Darüber hinaus sind ein Kleinkinderspielbereich und ein Fitnessbereich in Planung.

    Damit diese Spielbereiche im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer gebaut werden, sind natürlich insbesondere die Ideen und Meinungen der Kinder und Jugendlichen als Expertinnen und Experten für Spielplätze gefragt.

    Die EWMG und der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach laden deshalb alle Kinder, Jugendlichen und Bürger*innen ein zur Kinder- und Bürgerbeteiligung am 20. Juni von 15 bis 17 Uhr auf dem Spielplatz am Grottenweg 9.

    Gemeinsam werden Ideen für den Spielplatz gesammelt und Meinungen diskutiert, vor allem für den Kleinkindspielbereich und den Fitnessbereich.

    Auf einer Fläche von ca. 7.000 qm werden zudem ein Spielbereich für die größeren Kinder sowie eine freie Spielwiese entstehen und somit attraktive Angebote für alle Altersgruppen geschaffen.

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  • Hotelprojekt auf der Hindenburgstraße: Bebauungsplanentwurf wird ausgelegt

    Hotelprojekt auf der Hindenburgstraße: Bebauungsplanentwurf wird ausgelegt

    Hinter dem Sonnenhaus soll ein neues Hotel mit Ladenzeilen im Erdgeschoss und Rooftop-Restaurant entstehen.

    Aktuell schafft die Stadt die baurechtlichen Voraussetzungen. Ab Mitte Juni kann sich die Öffentlichkeit beteiligen.

    Neue zeitgemäße Einzelhandelsflächen, ein Hotel in zentraler Innenstadtlage und Mönchengladbachs erstes Rooftop-Restaurant (in der Regel „Fine Dining“) – all das soll mitten in Gladbach gleich hinter dem Sonnenhaus entstehen. Die Planungen des privaten Vorhabenträgers für die neue Nutzung auf dem Areal zwischen Hindenburg- und Lambertsstraße nehmen zusehends Gestalt an.

    Derweil führt die Stadtverwaltung das erforderliche Bebauungsplanverfahren durch. Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung hat Mitte Mai den Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss für den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 809/N gefasst.
    Ab Mitte Juni kann sich nun die Öffentlichkeit zu dem Vorhaben einbringen.

    Der geplante vier- bis fünfgeschossige Neubau gegenüber vom Minto soll sich zur Hindenburgstraße hin entlang der Hausnummern 88 bis 92 mit unterschiedlichen Fassadenabschnitten präsentieren und so der kleinteiligen Gliederung der benachbarten Bebauung Rechnung tragen. Im Erdgeschoss werden große Schaufenster den Blick in die Ladenzeilen ermöglichen, die sich teilweise bis zur Gebäudeseite an der Lambertsstraße durchziehen. Dort werden sich auch eine Tiefgaragenzufahrt und der Eingangsbereich zum Hotel befinden, das sich über die Stockwerke zwei bis vier erstreckt. Im zurückspringenden fünften Stockwerk soll das Rooftop-Restaurant realisiert werden und den Besuchern einen neuen Blick auf die Stadt bieten.

    Mit der neuen Bebauung wird die vorhandene Grundstücksfläche künftig besser ausgenutzt als bisher. Zugleich entspricht die Entwicklung dem Leitbild, das die Verwaltung gemeinsam mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands für die Hindenburgstraße entworfen hat.
    Zu den Zielsetzungen gehört es etwa, unterschiedliche Nutzungen auf der Hindenburgstraße anzusiedeln und den Einzelhandel als wichtigen Attraktivitätsfaktor insbesondere auf dem mittleren Abschnitt der Straße zu stärken.

    „Das Projekt zeigt: Private Investoren sehen, wie wir planvoll und zielgerichtet an der Zukunft des Gladbacher Zentrums arbeiten, und glauben an diesen Standort“, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, in dessen Dezernat der Bebauungsplan erarbeitet wird.

    Blick auf die grob skizzierte Gebäudekubatur, die das vorhandene Grundstück deutlich besser ausnutzen wird als die Bestandsbebauung. Ganz rechts ist das Dach des Mintos im Anschnitt. Oben rechts sieht man das Sonnenhaus mit dem dahinterliegenden Platz. © Engel & Haehnel GbR

    Trotz der vergleichsweise konkreten Pläne für den Neubau sind zunächst noch einige Schritte im Bebauungsplanverfahren erforderlich, um die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben zu schaffen.
    Mit dem aktuellen politischen Beschluss ist der Weg frei für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

    Vom 13. Juni bis 14. Juli können sie die Pläne im Rathaus Rheydt (Eingang G), Markt 9, 41236 Mönchengladbach im Foyer des dritten Obergeschosses in den Zeiten Montag bis Donnerstag von 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr einsehen.

    Die Planunterlagen können außerdem auf der Internetseite der Stadt (Kurzlink: stadt.mg/blp-beteiligung) eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können bei der Stadtverwaltung Stellungnahmen beispielsweise schriftlich, zur Niederschrift, per E-Mail (blp-beteiligung@moenchengladbach.de) oder online auf der oben genannten Internetseite vorgebracht werden.
    Im Anschluss an die öffentliche Auslegung werden alle Stellungnahmen geprüft und die Planunterlagen ggf. überarbeitet. Der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans wird dann voraussichtlich zum Ende des Jahres erfolgen können.

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  • Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Die Zentralbibliothek feiert ein Wochenende lang Wiedereröffnung

    Am Wochenende, Freitag, 2. Juni, bis einschließlich Sonntag, 4. Juni, sind alle herzlich eingeladen die Wiedereröffnung der Zentralbibliothek im Carl Brandts Haus mitzufeiern.

    Ab 14 Uhr gibt es am Freitag unter anderem bei Führungen die Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten und ihre Inhalte anzuschauen.
    Außerdem wird die Wiedereröffnung von einem vielfältigen Programm begleitet.
    Auch das verteilt sich über das ganze Haus und ermöglicht erste Eindrücke von dem, was man auch in Zukunft in der Zentralbibliothek als offenes Haus im Quartier immer wieder erleben kann.

    Live-Musik, Poetry Slam, Drag Performances und vieles mehr laden zum Zuhören und – sehen ein. Bei Programmpunkten wie dem Bauen von Pflanzensamen-Bomben und Pflanztöpfen heißt es dann auch mitmachen.

    Zeitlich gestaltet sich das Eröffnungswochenende wie folgt:

    Freitag 14 – 22 Uhr
    Samstag 10 – 18 Uhr
    Sonntag 12 – 18 Uhr
    Mehr Informationen zu den einzelnen Programmpunkten gibt es auf der Internetseite der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • So wird aus dem alten Kreiswehrersatzamt eine Unterkunft für Geflüchtete

    So wird aus dem alten Kreiswehrersatzamt eine Unterkunft für Geflüchtete

    Seit Anfang des Jahres baut das städtische Gebäudemanagement den ehemaligen Verwaltungsbau für seine zukünftige Nutzung um.

    Ein Besuch auf der Baustelle.

    „Hier habe ich damals gesessen und nervös darauf gewartet, dass ich gleich aufgerufen werde“, erinnert sich Peter Thomaßen vom Gebäudemanagement Mönchengladbach noch an seine Musterung.
    „Jetzt haben wir neue Wände eingezogen und machen hieraus einen Waschraum.“
    Zusammen mit seinem Kollegen Thomas Büschges (Projekt- und Bauleitung) verantwortet Thomaßen (Projektmanagement) den Umbau des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes zu einer Flüchtlingsunterkunft. Anfang Januar haben die beiden die Schlüssel für das Gebäude an der Hofstraße 54 übernommen. Das Gebäude steht bis auf einige temporäre Nutzungen seit 10 Jahren leer. Spätestens nächstes Jahr sollen hier bis zu 129 Geflüchtete einziehen.

    Um das zu ermöglichen, wird das Gebäude aktuell für mehr als 2,2 Millionen Euro umgebaut. An seiner Grundstruktur wird dabei so wenig wie möglich verändert. Nur vereinzelt wurden Wände herausgerissen oder – wie beim künftigen Waschraum – eingezogen. Einzelne Türen und Wandöffnungen mussten aus Brandschutzgründen zugemauert werden. An anderer Stelle wurden die Wände für neue Durchgänge geöffnet. Grundsätzlich aber gilt: „Wir machen, was nötig ist, aber versuchen das Bauprojekt so schlank wie möglich zu halten“, erklärt Thomaßen.

    Und so werden vom Erdgeschoss bis zum dritten Stock 45 ehemalige Büros eins zu eins in Unterkunftsräume umgewandelt. Mindestens eine und maximal acht Personen sollen darin künftig Platz finden – je nach Größe des Raumes. Welche Arbeiten für die Umnutzung erforderlich sind, hängt dabei stark von den Gegebenheiten des jeweiligen Raumes ab. In vielen Fällen können PVC-Böden und Türen erhalten bleiben. Tapeten brauchen lediglich einen neuen Anstrich. In anderen Räumen muss aus hygienischen Gründen der Teppich entfernt werden. Türen, die nicht richtig schließen oder aufgrund gläserner Elemente nicht blickdicht sind, werden ausgetauscht.

    Neue Elektrik und energiesparende LED-Beleuchtung

    Überall erneuert wird hingegen die Elektrik. „In der langen Zeit des Leerstands haben Kabeldiebe hier reichlich gewütet“, erzählt Thomas Büschges. Unbemerkt haben die Diebe hunderte Meter Kabel „geschält“ und nur das Kupfer mitgenommen. Aber auch willkürlich gekappte Leitungen hat Büschges gefunden. Durch Vandalismus an der elektrischen Infrastruktur hat das Gebäude erheblich gelitten. In einigen Räumen waren asbesthaltige Farben und Putze verarbeitet. „Hier mussten wir mit großen technischen Aufwand eine Schadstoffsanierung durchführen und die Farben und Putze von den Wänden abfräsen. Um eine vollumfängliche Entfernung der asbesthaltigen Produkte sicherzustellen, mussten wir in diesen Bereichen auch die sonst unter Putz liegende elektrische Verkabelung demontieren und sach- und fachgerecht entsorgen“ erklärt Büschges.

    In Teilen des Gebäudes verläuft die Verkabelung auch hinter alten Abhangdecken. Die Decken werden gleich mit erneuert, da zusätzlich auch eine Brandmeldeanlage und eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage eingebaut werden. In vielen Räumen und Flurbereichen hängen bereits die Tragkonstruktionen aus Aluminium, die die neuen Deckenelemente und LED-Panels aufnehmen sollen. Im gesamten Gebäude wird die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt.

    Duschen, Küchen und ein Spielplatz machen aus dem Verwaltungsbau eine Unterkunft

    Während Strom und Beleuchtung erneuert werden, bedingt die Umnutzung des Gebäudes auch eine Reihe gänzlich neuer Infrastrukturmaßnahmen. Vorhandene WCs werden zwar weitergenutzt, aber im Erdgeschoss wird es künftig auch barrierefreie Toiletten und Duschen sowie Wickelmöglichkeiten geben. In den Etagen 2 und 3 werden Duschräume neu geschaffen und zusätzliche WCs installiert, die zum Teil auch barrierefrei hergerichtet werden. Im vierten Obergeschoss entstehen zwölf Kochnischen und eine Spülküche. „Für all das sind zusätzliche Infrastruktur-Arbeiten wie der Einbau einer kompletten Warmwasseraufbereitung, einer Druckerhöhungsanlage und eines Fettabscheiders erforderlich“ erklärt Büschges.

    Die zubereiteten Speisen können die Geflüchteten in einem Speise- und Gemeinschaftsraum im vierten Obergeschoss zu sich nehmen. Auch für Mitarbeitende sind hier, ebenso wie im Erdgeschoss, Dienst- und Aufenthaltsräume vorgesehen. Der Aufzug im Gebäude wird mit breiteren Türen, einer neuen Kabine und komplett neuer Antriebstechnik modernisiert. Aber nicht nur innerhalb des Gebäudes, sondern auch im Außenbereich wird gearbeitet. Im hinteren Bereich des Gebäudes wurde eine neue Fluchttüre inklusive Fluchttreppe hergestellt. Am Seiteneingang auf der Vorderseite wird in Kürze eine Rollstuhlrampe montiert, um einen barrierefreien Zugang in das Gebäude zu ermöglichen. Und auf einer Grünfläche an der Südstraße wird zum Abschluss der Maßnahme ein Spielplatz gebaut.

    Bund überlässt der Stadt das Gebäude kostenfrei

    Eigentümerin des Gebäudes mit rund 2.500 Quadratmetern Nutzfläche ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Für die Flüchtlingsunterbringung überlässt die BImA der Stadt das Gebäude mietzinsfrei für mindestens 7 Jahre. Von den mehr als 2,2 Millionen Euro Baukosten kann die Stadt voraussichtlich knapp 1,7 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln erstatten lassen.

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  • Hunderte Granaten bei Bauarbeiten in Venn gefunden

    Hunderte Granaten bei Bauarbeiten in Venn gefunden

    Auf einer Baustelle in der Straße Am Göckelsweg sind am Montag zahlreiche Granaten englischer Bauart gefunden worden.

    Eine Evakuierung von Anwohnenden ist aktuell aber nicht erforderlich.
    Nachdem erste Kampfmittel am Montag entdeckt worden waren, wurde die Baustelle durch den KOS und eine externe Sicherheitsfirma bewacht.
    Am Dienstagvormittag rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus, um den Sachverhalt zu untersuchen.
    Das Ergebnis: Rund sechshundert englische Granaten wurden gefunden.
    Etwa 300 davon werden zur Stunde von den Fachleuten auf dem Areal des Wertstoffhofs Heidgesberg kontrolliert gesprengt. Bei den übrigen Granaten ist dieser Schritt nicht erforderlich.
    Die Beseitigung der Kampfmittel hat derzeit oberste Priorität. Wenn nähere Informationen vorliegen, wird die Stadt erneut informieren.

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  • Gemeinsame Verkehrskontrollaktion von Polizei Mönchengladbach, Bundespolizei und Stadt Mönchengladbach – Eine Bilanz

    Gemeinsame Verkehrskontrollaktion von Polizei Mönchengladbach, Bundespolizei und Stadt Mönchengladbach – Eine Bilanz

    Am Donnerstag, 11. Mai, führte die Polizei Mönchengladbach auf der Kaldenkirchener Straße, genauer am dortigen Friedhofsparkplatz, von 10 bis 14 Uhr eine umfassende Verkehrskontrolle durch.

    Dabei unterstützten sie Beamte der Bundespolizei, Mitarbeiter der Führerscheinstelle/ Ordnungsamt und Mitarbeiter der unteren Abfallbehörde der Stadt Mönchengladbach.

    Im genannten Zeitraum kontrollierten die eingesetzten Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen insgesamt 48 Autos, vier LKWs und 21 Kleintransporter. Sie führten drei Atemalkoholtests und 40 Drogenvortests durch.

    Bei sechs Fahrern bestätigte sich der Verdacht des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihnen entnahm ein Amtsarzt des Polizeipräsidiums Mönchengladbach eine Blutprobe. Es wurden fünf Anzeigen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und eine wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt.

    Weitere gefertigte Anzeigen waren: Eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Strafanzeige aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, sieben Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht, eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Überladung, eine Ordnungs-widrigkeitsanzeige wegen einem Riss quer durch die Frontscheibe, zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen verbotenem Fahrzeugtuning sowie ein Verwarngeld aufgrund der Ladungssicherung in einem Auto.

    Die Mitarbeiter der unteren Abfallbehörde konnten ebenfalls diverse Verstöße feststellen. Sie fertigten drei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz. (cr)

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  • Kein neuer Standort für „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“

    Kein neuer Standort für „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“

    Als Kunst am Bau zog die Skulptur „Drei Stufen (Großer Rhythmus)“ des Künstlers Heinz Mack seit 1986 auf dem Kapuzinerplatz die Blicke auf sich.

    Und genau das war sein Zweck. Hatte die Stadt den Künstler doch gebeten, ein Kunstwerk zu schaffen, dass die Lüftungsanlage der darunterliegenden Tiefgarage integriert und gleichzeitig eben einen Blickfang darstellt.

    Das Material des Kunstwerks ist nun wieder an den Künstler zurückgegangen, berichtet die Kulturdezernentin Christiane Schüßler im jüngsten Kulturausschuss: „Da das Kunstwerk nach dem Umbau des Kapuzinerplatzes dort nicht mehr aufgestellt werden kann und die Errichtung an anderer Stelle immense Kosten verursacht hätte, haben wir diese Entscheidung nach gewissenhafter und aufwendiger Abwägung in Absprache mit Professor Mack getroffen und einen würdigen Umgang damit gefunden.“

    So hätte für das Aufstellen der dreiteiligen Skulptur aus Marmor und Granit unter anderem eine passende Unterkonstruktion erstellt werden müssen. Nach Schätzung hätte ein Neuaufbau insgesamt rund eine halbe Millionen Euro gekostet.

    Ein Teil des Schaffens des Künstlers prägt mit der 15 Meter hohen Silberlichtstele von 1970 im Bunten Garten hinter der Kaiser-Friedrich-Halle weiter Kunst im öffentlichen Raum in Mönchengladbach. Außerdem ist im Gartenpark der Zentrale der Santander Consumer Bank am Santander-Platz eine von Heinz Mack gestaltete Stein-Wasser-Glas-Skulptur, die eigens für die Anlage kreiert wurde, zu sehen. Seit 2018 ist an der Textilakademie NRW noch die Skulptur „Farbturm“ zu sehen.

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  • Netzwerkveranstaltung für weibliche Beschäftigte der Stadtverwaltung

    Netzwerkveranstaltung für weibliche Beschäftigte der Stadtverwaltung

    Am 11. Mai von 9 bis 13 Uhr I Einzelne Dienststellen nur eingeschränkt geöffnet.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Gleichstellungsbeauftragte Sarah Günther und das neu gegründete Netzwerk „Frau Zukunft“ der Stadtverwaltung haben alle weiblichen Beschäftigten der Stadt Mönchengladbach zu einer Netzwerkveranstaltung am 11. Mai um 9 Uhr in die Kaiser-Friedrich-Halle eingeladen. Zu der ersten „Frauenvollversammlung“ der Stadtverwaltung mit verschiedenen Referentinnen haben sich rund 250 Beschäftigte angemeldet.

    Wegen der Veranstaltung kann es an dem Vormittag zu Einschränkungen im Dienstbetrieb bei der Stadtverwaltung kommen.
    So ist das Sachgebiet Aufwandsteuern im Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben am 11. Mai erst wieder von 14 bis 16 Uhr erreichbar.
    Auch das Kulturbüro bleibt vormittags geschlossen.
    Für fünf städtische Kitas gibt es an dem Tag lediglich eine Notbetreuung.
    Die betroffenen Eltern sind darüber bereits informiert.

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