Autor: PMG

  • OB Felix Heinrichs schreibt an Bürgermeisterin Muriel Targnion

    OB Felix Heinrichs schreibt an Bürgermeisterin Muriel Targnion

    Nach einem Fernsehbericht, der den „Israel-Boykott“ der Stadt Verviers zum Thema hatte, hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs heute die Bürgermeisterin der belgischen Partnerstadt kontaktiert.

    In dem persönlichen Schreiben an Muriel Targnion machte Felix Heinrichs deutlich, dass die Stadt Mönchengladbach kein Verständnis für die Ausgrenzung Israels aufbringt. Der Rat der Gemeinde Verviers, die seit 1970 zu den Partnerstädten Mönchengladbachs gehört, hatte bereits im Mai beschlossen, die Beziehungen zu Israel zu beenden.

    Heinrichs berichtet in dem Brief an die belgische Amtskollegin, dass sich die Stadt Mönchengladbach gerade nach dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober solidarisch mit den Menschen in Israel zeigt, und der Rat der Stadt Mönchengladbach bereits 2019 klar und mit breiter Mehrheit gegen jede Form des Antisemitismus ausgesprochen hat.

    Ihm sei es aber auch ein wichtiges Anliegen, die Städtepartnerschaft weiter auszubauen und bietet Bürgermeisterin Targnion einen persönlichen Austausch an. Im Rahmen der weiteren Gespräche bietet auch die jüdische Gemeinde Mönchengladbach den Dialog an.

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  • Aktueller Stand bei der PFAS- Belastung in Teilen von Giesenkirchen (aktualisiert)

    Aktueller Stand bei der PFAS- Belastung in Teilen von Giesenkirchen (aktualisiert)

    Die Verwaltung berichtete in der Bezirksvertretung Ost

    Warum sind Teile des Grundwassers in Giesenkirchen mit per- und polyfluorierten Schadstoffen (PFAS; auch PFC genannt) belastet?
    Wie groß genau ist das belastete Gebiet – die sogenannte Schadstofffahne?
    Welche Maßnahmen sind gegebenenfalls erforderlich, um das Grundwasser zu sanieren?
    Und wann können Anwohnende das Grundwasser wieder nutzen?

    Diesen Fragen geht die Stadtverwaltung nach, seit sie in Teilen Giesenkirchens eine erhöhte PFAS-Konzentration festgestellt und die Nutzung des Grundwassers in einem festgelegten Bereich im Mai 2022 untersagt hat.
    Nun hat die Verwaltung der Politik die bisherigen Fortschritte vorgestellt und den weiteren Weg aufgezeigt.
    Fazit der vortragenden Fachfrau der Verwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung:

    Nutzen sie kein Grundwasser im belasteten Gebiet, sammeln sie Regenwasser und nutzen dieses!

    O-Ton der Verwaltung

    Wie genau kann der betroffene Bereich bereits eingegrenzt werden?

    Im Sinne des Vorsorgeprinzips hatte der Fachbereich Umwelt zunächst einen eher weiträumigen Untersuchungsbereich festgelegt, der sich von An der Waldesruh über Stähn, Puffkohlen in Richtung Ruckes erstreckt. Innerhalb dieses Gebiets wird nun der tatsächlich betroffene Bereich – die sogenannte Schadstofffahne – näher eingegrenzt. Nach aktuellen Erkenntnissen hat sich eine mindestens 1,5 km lange und bis zu 400 Meter breite Schadstofffahne ausgebildet. Gewonnen wurden diese Erkenntnisse mithilfe von Proben zahlreicher Grundwassermessstellen, darunter elf neu gebaute. Weitere Messstellen sind geplant, um die Schadstofffahne noch genauer und rechtssicher eingrenzen zu können.

    Wie hoch ist die Belastung und was wird dagegen getan?

    Der Grad der Belastung variiert stark innerhalb der Schadstofffahne. Ein Schwerpunkt der Belastung liegt im Bereich der Zoppenbroicher Straße. Hier werden die zulässigen Werte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung um das Fünffache überschritten. Noch höher sind die Werte im Bereich des Friedensplatzes, wo die Messwerte die Vorgaben um das Elffache überschreiten. Als Sofortmaßnahme hat die Stadt eine Grundwasserreinigungsanlage am Friedensplatz wieder ertüchtigt. Die Anlage wurde vor Jahren aufgrund eines anderen Grundwasserschadens gebaut und wird nun wieder genutzt. Ob und wie genau die PFAS-Belastung durch eine größer angelegte Grundwassersanierung vermindert werden kann und muss, lässt sich erst sagen, wenn die Schadstofffahne genau abgegrenzt ist und der Grund für die Belastung eindeutig ermittelt wurde.

    Warum gibt es die PFAS-Belastung?

    Das ist Teil der laufenden Untersuchungen. Bisher konnten vier Verdachtspunkte identifiziert werden, an denen infolge industrieller Produktionsprozesse oder durch Brandlösch-Substanzen möglicherweise PFAS ins Grundwasser eingetragen worden sein könnte. Ob es weitere mögliche Quellen gibt und wo die Belastung tatsächlich herrührt, soll im Rahmen der weitergehenden und immer engmaschigeren Messungen abschließend geklärt werden.

    Wie geht es weiter?

    Mithilfe der zusätzlich geplanten Messstellen wird an dann mehr als 60 Stellen im betroffenen Bereich die aktuelle Belastung in einem Monitoring noch gebietsschärfer erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, einerseits mögliche Veränderungen innerhalb der Fahne festzustellen, die Eintragsquellen zu ermitteln und andererseits den oder die sogenannten „Störer“ zu identifizieren. Dazu wird die Verwaltung auch eine fachgutachterliche Begleitung beauftragen. Ein Abschlussbericht wird für Anfang 2025 erwartet. Ziel ist es, nach Identifizierung der Quelle, den Schadstoffeintrag – insofern er weiterhin stattfindet – zu beenden und mindestens die Spitzenbelastungen zu sanieren. Durch die genauen Datenanalysen wird sich auch zeigen, in welchen Gebieten das Grundwasser wieder genutzt werden kann.

    Anmerkung der Redaktion:
    Die vortragende Mitarbeiterin der Verwaltung machte mehrfach deutlich, vieles hängt ab von der Finanzierung der notwendigen Gutachten. Diese Finanzierung ist offensichtlich auch abhängig von Fördergeldern, die jeweils beantragt werden müssen.

    Weitere Informationen sind abrufbar auf der Internetseite der Stadt Mönchengladbach:
    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/planen-bauen-mobilitaet-umwelt-dezernat-vi/fachbereich-umwelt-64/grundwasserbelastungen

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  • Polizei und Stadtverwaltung weiten Zusammenarbeit aus

    Polizei und Stadtverwaltung weiten Zusammenarbeit aus

    Siko Vitus als Blaupause für gemeinsames Vorgehen an Standorten im gesamten Stadtgebiet.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann und Oberbürgermeister Felix Heinrichs unterzeichnen Kooperationsvereinbarung.
    Um die öffentliche Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Einwohnerinnen und Einwohner in Mönchengladbach zu stärken, weiten Polizei und Stadtverwaltung Mönchengladbach die Zusammenarbeit zwischen den Behörden weiter aus. Insbesondere die guten Erfahrungen aus der Sicherheitskooperation (SiKo) Vitus, die 2019 gegründet wurde, um den vielfältigen Problemen am Platz der Republik und im Bahnhofsumfeld multiprofessionell und mit vereinten Kräften zu begegnen, sollen vor dem Hintergrund sich rasch ändernder Problemlagen und –standorte in eine gesamtstädtische Analyse und Zusammenarbeit einfließen.

    Aber auch bereits bestehende Partnerschaften zwischen Polizei und Verwaltung, wie zum Beispiel die Mobile Wache, die Ordnungspartnerschaft im Gaststättenbereich und das Gemeinsame Portal zu Verkehrsthemen „Unfallfrei sei dabei“ werden mit der Kooperationsvereinbarung bekräftigt.

    „Jede Behörde hat ihren gesetzlichen Auftrag. Aber wenn alle alleine für sich arbeiten, laufen wir den sich rasch ändernden Entwicklungen nur hinterher und erzielen keine nachhaltigen Erfolge“, betonte Polizeipräsident Mathis Wiesselmann, der die Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Ordnungsdezernent Matthias Engel, Ordnungsamtsleiter Martin Meinhardt, Georg Lehnen, dem scheidenden Leiter der Polizeiinspektion Mönchengladbach, und dem Leiter des Bezirksdienstes, Guido Gauls im Rathaus Abtei vorstellte.

    „Fünf Jahre Sicherheitskooperation Vitus haben gezeigt, dass eine strukturierte und eng verzahnte Zusammenarbeit auf Augenhöhe der richtige Weg ist, um Problemlagen zu bewältigen und Verbesserungen für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt herbeizuführen“, ergänzt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Deshalb wollen wir das im Bahnhofsumfeld erprobte Kooperationsmodell auf das gesamte Stadtgebiet ausweiten und immer dort einsetzen, wo ein erhöhtes Kriminalitätsgeschehen erkennbar wird, und wo wir alleine mit polizeilichen oder ordnungsbehördlichen Mitteln nicht weiterkommen“, so Heinrichs weiter.

    Repressive und präventive Einsätze von Ordnungsamt und Polizei sind vor allem zum schnellen und kurzfristigen Eingreifen geeignet. Um mittelfristig und langfristig Erfolge zu erzielen, müssen weitere Partner hinzukommen: „Dazu gehören Träger sozialer Arbeit, Soziale Hilfe, Streetwork, im Stadtteil schon etablierte Gesprächskreise, die Stadtentwicklung und nicht zuletzt die Einwohnerinnen und Einwohner und Gewerbetreibenden vor Ort.

    Um den intensiven Austausch auf organisatorisch verlässliche Beine zu stellen, wollen Stadt und Polizei zukünftig in drei ständigen Gremien zusammenarbeiten:

    Sicherheitsaspekte sollen unter Federführung der Direktion Gefahrenabwehr der Polizei und des Ordnungsamtes regelmäßig mit weiteren Behörden wie zum Beispiel der Bundespolizei in einer Arbeitsgruppe besprochen werden.

    Die bisherige Arbeitsgruppe Soziales der Siko Vitus geht in der „Arbeitsgemeinschaft nach §4 SGB XII“ (AK4) auf. Der AK4 wird seit vielen Jahren vom Fachbereich Soziales und Wohnen geleitet und kümmert sich um Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Durch die Fusion werden Doppelstrukturen vermieden.
    Schließlich wird die Arbeitsgruppe Städtebauliche Kriminalprävention / Stadtentwicklung und Sauberkeit unter Federführung des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung sowie der mags AöR eingerichtet.

    Darüber hinaus können für Orte mit erhöhtem Kriminalitätsgeschehen, Angsträume und besondere Beschwerdestellen Arbeitsgruppen von Polizei und Ordnungsamt eingerichtet werden, um zügig Maßnahmen festzulegen. Dabei werden nach Bedarf weitere Behörden oder Ämter, Quartiersmanagements, City-Managements, Soziale Träger und das Ehrenamt in die Arbeit einbezogen.

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  • Besser heizen für Klima und Geldbeutel

    Besser heizen für Klima und Geldbeutel

    Am Dienstag, 7. November findet ab 18.00 Uhr ein informativer Abend zum Thema „Besser heizen – Umstieg auf klimafreundliche Alternativen“ in der Stadtteilbibliothek Rheydt statt.

    Die Verbraucherzentrale NRW / Geschäftsstelle Mönchengladbach lädt alle interessierten Verbraucher*innen zu einem Informationsabend mit anschließender Diskussion ein.

    80 % der privaten Haushalte in NRW heizen nach wie vor mit fossiler Energie aus Öl oder Gas. Der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen lohnt sich jedoch wie nie zuvor: Bis zu 45 % Förderung werden für den Austausch der alten Heizung bezuschusst.

    Für fossile Brennstoffe gibt es keine Zukunft mehr.
    Aber welche klimafreundlichen Alternativen zur Öl- und Gasheizung gibt es? Wie können Sie „besser heizen“?
    In dem kostenlosen Präsenzvortrag gibt der Energieberater der Verbraucherzentrale NRW einen Überblick über alternative Heizmethoden, finanzielle Förderung und Planung einer neuen Heizanlage.
    Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rheydt, Am Neumarkt 8 (Karstadthaus) und wird in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Mönchengladbach, durchgeführt.

    Der Eintritt ist frei. Wann? Dienstag, 7. November ab 18 Uhr, Wo?  Stadtteilbibliothek Rheydt

    Kostenlos und anmeldefrei für alle Interessierten

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  • Staffelübergabe im Rathaus

    Staffelübergabe im Rathaus

    Jürgen Beckmann geht in den Ruhestand. Sebastian Lieser wird neuer Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung.

    Mit Jürgen Beckmann verabschiedet sich ein versierter Fachmann aus dem Dienst, der viel für die städtebauliche Weiterentwicklung der Vitusstadt geleistet hat.
    Zu den herausragenden Projekten in seiner Laufbahn gehören Konversionsmaßnahmen wie im Nordpark sowie die überregionale Stärkung des Einzelhandelsstandorts Mönchengladbach durch das Minto.
    Für die beiden großen Zentren Gladbach und Rheydt wurden unter seiner Ägide „Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzepte“ erarbeitet: Maßnahmenpakete mit hohem städtebaulichen Anteil, über die viele Millionen Euro an Fördermitteln für Mönchengladbach eingeworben werden konnten.

    Seine Verwaltungskarriere hatte Beckmann 1991 im Planungsamt der Stadt Neuss begonnen. Sechs Jahre später wechselte er nach Mönchengladbach. Hier übernahm er zunächst die Leitung des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik und 2002 – nach einer Zusammenlegung zweier Ämter – des heutigen Fachbereich 61 Stadtentwicklung und Planung.

    Sebastian Lieser ist ab dem ersten November zum neuen Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung bestellt. Der studierte Architekt und bisherige stellvertretende Fachbereichsleiter übernimmt damit die Aufgaben von Jürgen Beckmann, der diese Position die letzten 21 Jahre ausgeübt hat.

    „Die Schaffung von attraktivem und bezahlbarem Wohnraum, der Schutz von Klima und Umwelt, die Stärkung der Zentren oder die Begleitung des Strukturwandels – das Aufgabenspektrum des Fachbereichs ist vielseitig und spannend. Ich freue mich darauf, hier künftig noch mehr Verantwortung zu übernehmen“, so der 43-jährige Diplom-Ingenieur und Bauassessor Lieser, der als Fachbereichsleiter besonders die Stadtgestaltung und Baukultur fördern will.

    Nach seinem Studium an der RWTH Aachen und in Paris absolvierte er ein städtebauliches Referendariat bei der Bezirksregierung Köln und der Stadt Aachen. Anschließend arbeitete er im Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Neuss. Von dort wechselte er schließlich nach Mönchengladbach und übernahm hier zunächst eine Projektleiterstelle in der Abteilung Bauleitplanung und Stadtgestaltung, deren Leiter er ab 2014 wurde. Seit 2017 ist Lieser zudem stellvertretender Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung.

    In seinen bisherigen gut zehn Jahren in Mönchengladbach arbeitete er beispielsweise mit am Rahmenplan Abteiberg, der Planung des Wohnquartiers Maria Hilf-Terrassen oder an der Umgestaltung des Geroparks.

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  • Heike Kivelitz und Cäcilia Neusen sind Ombudspersonen: Sie vermitteln bei Problemen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen

    Heike Kivelitz und Cäcilia Neusen sind Ombudspersonen: Sie vermitteln bei Problemen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen

    Das Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG) eröffnet Kreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit, sogenannte „Ombudspersonen“ zu bestellen. Aufgabe dieser ehrenamtlich tätigen Personen ist es, bei Problemen zwischen Dienstleistern und Nutzerinnen und Nutzern von Pflege- oder Betreuungsangeboten zu vermitteln.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat im September Cäcilia Neusen und Heike Kivelitz zu Ombudspersonen nach dem WTG bestellt. Jetzt trafen sich die Ombudsfrauen gemeinsam mit Bettina Schwartz, der Leitung der städtischen WTG Behörde, bei Sozialdezernentin Dörte Schall.

    Wann kann man sich an die Ombudspersonen wenden?

    Cäcilia Neusen und Heike Kivelitz sind als Ombudspersonen Ansprechpartnerinnen für Angehörige und Bewohner*innen von Pflege- und Betreuungseinrichtungen der Altenpflege sowie Eingliederungshilfe. Treten Probleme oder Schwierigkeiten bei der Nutzung der Einrichtungsangebote ein, können sich Bewohnerinnen und Bewohner oder ihre Angehörigen mit Fragen an die Ombudspersonen wenden. Dabei informieren und vermitteln Cäcilia Neusen und Heike Kivelitz auf Anfrage bei Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten neutral und unkompliziert. Ihr Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden und Probleme schnell und unbürokratisch aus der Welt zu schaffen.

    Wie kann man die Ombudspersonen erreichen?

    Cäcilia Neusen: Tel.: 0160 – 99553810, E-Mail: caecilia.neusen@t-online.de
    Heike Kivelitz: Tel.: 0151 – 29001001, E-Mail: heike.kivelitz@t-online.de

    Sozialdezernentin Dörte Schall freut sich, dass die Stadt Mönchengladbach zwei engagierte und in den Bereichen Altenpflege und Eingliederungshilfe erfahrende Ombudspersonen gewinnen konnte. Denn besonders darauf kommt es bei dieser wichtigen ehrenamtlichen Aufgabe an.

    „Bei der Auswahl der Ombudspersonen haben wir gezielt nach Personen gesucht, die sich mit dem Leben in Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe auskennen. Damit wird gewährleistet, dass sie sich entsprechend gut in die Lage der Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Angehörigen aber auch in die Organisation der Einrichtungen hineinversetzen können. Die Ombudspersonen tragen damit niedrigschwellig für mehr Teilhabe und Schutz älterer und behinderter Menschen, die in Pflege- und Betreuungseinrichtungen leben, bei“, so Schall.

    Auch Cäcilia Neusen und Heike Kivelitz sehen ihrer neuen Aufgabe mit Freude entgegen. „Wir freuen uns vor allem auf den Kontakt zu allen beteiligten Menschen und sind auf die unterschiedlichen Anfragen gespannt. Wir möchten nach gemeinsamen Lösungen suchen und so unkompliziert helfen. Dafür sind wir da.“

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  • OB Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck schlagen bei Einbringung des Haushaltsentwurfs Alarm und zeigen gleichzeitig auf, wie dennoch Chancen genutzt werden können

    OB Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck schlagen bei Einbringung des Haushaltsentwurfs Alarm und zeigen gleichzeitig auf, wie dennoch Chancen genutzt werden können

    Haushaltsausgleich 2024 nur durch Griff in die Ausgleichsrücklage möglich.

    Nach Jahren im Nothaushaltsrecht und intensiven Einsparungen legte die Stadt 2018 erstmals wieder wie auch in den Folgejahren ein positives Jahresergebnis dank ausgeglichenem Haushalt vor.
    Eine Zäsur, die Spielraum für notwendige Investitionen in die Daseinsfürsorge und Zukunftsfähigkeit der Stadt mit sich brachte.
    Diese positive Entwicklung wird nun aufgrund problematischer Auswirkungen von außen gestoppt: Erstmals wird es für 2024 und absehbar auch bis 2027 keinen originär ausgeglichenen Haushaltsplanentwurf mehr geben. Stattdessen kommt es zu einem sogenannten fiktiven Haushaltsausgleich, wobei bei einem Haushaltsvolumen von 1,36 Milliarden Euro der Fehlbetrag in Höhe von 78 Millionen Euro durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage ausgeglichen wird.

    „Die Lage ist ernst. Sie ist so ernst, dass Stadtkämmerer Michael Heck und ich Ihnen einen Haushaltsplanentwurf vorlegen, der für die kommenden Jahre keine positiven Jahresergebnisse vorsieht“, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in der heutigen Ratssitzung (18.10.) in seiner Rede zur Einbringung des Haushaltsentwurfs für 2024. „Die Lage ist so ernst, dass wir mit diesem Haushalt ein Alarmsignal aussenden“, fügte er an.

    „Schuldenberg wird wieder deutlich anwachsen“

    Die Folgen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine belasten den städtischen Haushalt auf Dauer immens. Zudem entfällt ab 2024 die den Kommunen vom Land eingeräumte Bilanzierungshilfe, die eine Isolierung der Covid-19- und Ukrainekosten ermöglichte. Hinzu kommen die explodierenden Energiekosten bei den städtischen Gebäuden von den Kitas über Schul- und Verwaltungsgebäude bis zu den Sportstätten sowie die Kosten für die Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen, die Inflationsentwicklung mit Kostensteigerungen in allen Bereichen, ansteigende Kosten für Sozialtransferleistungen und Tarifabschlüsse.

    „Die Haushaltslücke beläuft sich in den vier Planjahren bis 2027 auf insgesamt 300 Millionen Euro. Der Schuldenberg wird in den nächsten Jahren wieder deutlich anwachsen“, so Stadtkämmerer Michael Heck in seiner Haushaltsrede.

    Die Gesamtverschuldung wird demnach von 706,8 Millionen Euro (Stand 31.12.2022) auf 1,05 Milliarden Euro im Jahr 2027 ansteigen, wobei auch die Liquiditätskredite im gleichen Zeitraum von 475,8 auf 695,4 Millionen Euro steigen werden. Allein die Zinsaufwendungen für Kassenkredite, die in 2022 noch unter einer Million Euro lagen, steigen von 16,6 Millionen in 2024 auf bis zu 25,3 Millionen Euro in 2027.

    „Das Fundament unserer Gesamtstrategie ist in eine sehr ernst zu nehmende und gefährliche Schieflage geraten“, so der Stadtkämmerer weiter, der mit Blick auf das Land „eine Neuordnung der Kommunalfinanzen, einhergehend mit einem dann auskömmlichen und verlässlichen Finanzierungsmodell“ neben der Reduzierung von Aufgaben für zwingend erforderlich hält.

    Dass die Stadt es trotz Pandemie, Angriffskrieg gegen die Ukraine und Inflation geschafft hat, den Standort zu stärken und nun dennoch einen defizitären Haushaltsplanentwurf vorzulegen, wertet Oberbürgermeister Felix Heinrichs als „vermeintliches Paradoxon“: „Es ist aber vor allem der Beweis, dass das System der kommunalen Finanzierung nicht mehr stimmt“.

    Haushaltsplanentwurf soll Chancen Rückenwind verleihen: 150,5 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen Gewerbesteuereinnahmen auf Rekordniveau (Planansatz 2024: 224 Millionen Euro), ein Plus von 6 Millionen Euro beim Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer (insgesamt 159 Millionen Euro), 23 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen (rund 270 Millionen Euro für 2024 veranschlagt) und ein deutlicher Zuwachs an Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind für Oberbürgermeister Felix Heinrichs signifikante Zeichen, dass viele Entscheidungen der vergangenen Jahre richtig gewesen sind und die Stadt Chancen hat, die mit dem Haushaltsplanentwurf Rückenwind erfahren sollen. So werden zur weiteren Zukunftsgestaltung der Stadt für 2024 rund 150,5 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung gestellt.

    Im Planentwurf enthalten und finanziert sind gezielte Investitionen wie:
    Innenstadtentwicklung (z. B. Smart City, Fortführung des Innenstadtkonzeptes Alt-Mönchengladbach, Marktplatz und Ortskern Rheindahlen, Umbau von Haltestellen (Barrierefreiheit), Umbau ZOB Europaplatz) Schulen und frühkindliche Bildung (z. B. Ausbau offener Ganztag an Grundschulen, Sanierung von Dächern und Dachstühlen, DigitalPakt Schulen, Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien) Lärm-, Klima- und Umweltschutz (Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur, Lärmaktionsplan) Feuerwehr (Neuorganisation der Feuerwachen, Neubau Rettungswache IV (Wickrath), Neubau Rettungswache V (Koch)) Neue Verwaltungsstandorte Fortsetzung des KiTa-Ausbauprogramms Sanierung von Brücken im Stadtgebiet Radwegemaßnahmen Verstetigung der Wohnungsbau-Offensive

    Maßnahmen der Gesamtstrategie
    Mit dem Haushaltsplanentwurf 2024 legt die Stadtverwaltung in einer freiwilligen Anlage einen Bericht zu strategischen Projekten des städtischen Haushalts vor.
    In dieser freiwilligen Anlage werden die Maßnahmen der städtischen Gesamtstrategie, welche im Etatentwurf berücksichtigt werden konnten aufgeführt. Nachdem bereits mit dem Haushalt 2023 eine ganze Reihe von Maßnahmen aufgenommen werden konnten, die der Weiterentwicklung und Verbesserung der Stadt und ihrer Angebote dienen, wird nun beispielsweise der Ausbau an Ganztagsplätzen in den Grundschulen noch einmal verstärkt.
    Zukünftig werden 25 neue OGS-Gruppen pro Jahr eröffnet. Darüber hinaus steht der Ausbau von sicheren Radwegen im Fokus, die MINT-Förderung von Schüler*innen wird ausgebaut und die Wohnungsbau-Offensive intensiviert.
    Um den Strukturwandel und das nachhaltige wirtschaftliche Wachstum zu fördern, schafft die Stadt u. a. mit einer Potentialanalyse, dem Einstieg in das Projekt T7 und einem Energiekonzept die Grundlagen.

    Haushaltsplanentwurf 2024 in Zahlen:
    Für 2024 wird im Ergebnisplan mit Erträgen in Höhe von 1.286 065 168 Milliarden Euro gerechnet. Demgegenüber sind Aufwände von 1.364 004 744 Milliarden Euro geplant. Mit erheblichen Steigerungen ist bei den Personalkosten (rund 274 Millionen Euro/ plus 24,4 Millionen Euro), Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (rund 258 Millionen Euro) sowie den Transferleistungen (rund 554 Millionen Euro/ plus 40,8 Millionen Euro) zu rechnen.
    Im Gesamtergebnis wird mit einem Fehlbetrag von 77,9 Millionen Euro geplant.
    Zinsaufwendungen: 25,3 Millionen Euro mit Steigerung bis 2027 auf 35,3 Millionen Euro.

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  • Dörte Schall zur Stadtdirektorin gewählt

    Dörte Schall zur Stadtdirektorin gewählt

    Der Rat hat in seiner heutigen Sitzung (18.10.) die Rechts- und Sozialdezernentin Dörte Schall zur Stadtdirektorin und allgemeinen Vertreterin von Oberbürgermeister Felix Heinrichs bestellt.

    Die Bonnerin ist Volljuristin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht und hatte im Februar 2015 ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach angetreten.
    Im September vergangenen Jahres wurde sie mit Wirkung ab 1. Februar dieses Jahres für weitere acht Jahre wiedergewählt.
    Die Beigeordnete für das Dezernat V ist für die Bereiche Inklusion, Sozialplanung, Recht, Verbraucherschutz und Tiergesundheit, Soziales, Wohnen, Kinder, Jugend und Familie sowie Gesundheit und Altenhilfe mit über 1.800 Mitarbeitenden zuständig.

    In ihrer Funktion als Stadtdirektorin tritt sie die Nachfolge des Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin an, der offiziell am 8. November aus dem Dienst der Stadtverwaltung ausscheidet und in den Ruhestand tritt.

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  • Zum Weltmännertag: Vortrag mit Doc Esser im Ernst-Christoffel-Haus

    Zum Weltmännertag: Vortrag mit Doc Esser im Ernst-Christoffel-Haus

    Am 3. November ist Weltmännertag.

    Deshalb lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zum Vortragsabend ab 18 Uhr mit Doc Esser zum Thema Männergesundheit ins Ernst-Christoffel-Haus an der Wilhelm-Strauß-Straße 34.

    Der gebürtige Mönchengladbacher Heinz-Wilhelm „Doc“ Esser, bekannt aus der WDR-Informationssendung „Doc Esser – Der Gesundheits-Check“, wird erklären, warum eine Männergrippe wirklich viel schlimmer ist, als Frau denkt. Muss man wirklich seine Schritte zählen und ist ein Bierchen am Abend eine Sünde? Oder zählen Geselligkeit und Glück vielleicht auch zu den Gesundmachern? Wieviel Lebenszeit durch eine Lebensumstellung zu gewinnen ist und wo man Fünfe einfach mal gerade sein lassen sollte, erfahren Besucher*innen von Doc Esser im Ernst Christoffel Haus.

    Bereits ab 16 Uhr können Besucher*innen sich an verschiedenen Informationsständen zum Thema (Männer-)Gesundheit schlau machen und sich bei gesunden Snacks am Verkaufsstand von Fräulein Food stärken.

    Für die Abendveranstaltung ab 18:00 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich unter gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de oder Telefon 02161 25 3611.

    Der Eintritt ist frei.
    Der Weltmännertag ist ein Aktionstag zur Männergesundheit, der seit dem Jahr 2000 jährlich stattfindet.

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  • Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Rat gibt grünes Licht, die Planungen für das „Stadtquartier Hindenburgstraße“ weiter voranzutreiben. Linienbusverkehr soll verlagert werden, Pendelbusse sollen kommen.

    Die Begrünung des Sonnenhausplatzes, der Durchstich zum Museum Abteiberg und die geplanten Aufwertungen auf der oberen Hindenburgstraße kommen an.
    Bei den Bürgerinnen und Bürgern gab es dafür in einer rege genutzten Online-Umfrage zuletzt gute Noten. Ebenso steht die Politik hinter den Ideen und stimmte ihnen in der Ratssitzung Mitte September zu.
    Aber auch für die vertiefte Planung weiterer Vorhaben, die mittelfristig umgesetzt werden sollen, machten die Politikerinnen und Politiker den Weg frei. So möchte die Stadt etwa den Johann-Peter-Boelling-Platz aufwerten, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz stärken und den Linienbusverkehr verlagern.

    Im Gegenzug sollen Elektrokleinbusse auf der Hindenburgstraße pendeln. „Wir entwickeln die Hindenburgstraße und ihr Umfeld zu einem abwechslungsreichen, liebens- und lebenswerten Quartier. Diese Vision machen wir Schritt für Schritt zur Wirklichkeit“, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs über die politische Rückendeckung.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin fasst den Werdegang des „Stadtquartiers Hindenburgstraße“ zusammen. „Stadtplanung braucht einen langen Atem und ist nichts, das in einem 5-Jahres-Rhythmus passiert. Bereits mit dem Masterplan MG 3.0 aus 2013 wurden die ersten Ideen zur Umgestaltung der Innenstadt diskutiert. Mit den weiteren Qualifizierungsschritten der Kolleginnen und Kollegen der Fachverwaltung über den Rahmenplan Abteiberg (2017), der Aufnahme der Projekte in das IHEK Alt-Mönchengladbach/Westend (2018) und dem Wettbewerb zu den kreativen Konzeptstudien (2019) wurden die Ideen immer konkreter, greifbarer und intensiver mit der Bürgerschaft diskutiert. Die nächsten Planungsschritte reihen sich folgerichtig nahtlos in diesen Prozess ein und es freut mich, dass wir nicht mehr darüber diskutieren, ob eine Idee bzw. Maßnahme sinnvoll ist, sondern darüber wie sie umgesetzt werden soll.“ 

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Alter Markt
    Der Alte Markt ist die urbane Keimzelle im Herzen der Mönchengladbacher Altstadt. In der „guten Stube“ der Stadt pulsiert das gastronomische Leben, die Außengastronomie wird hier immer länger im Jahr stark genutzt. Und auch bei Veranstaltungen kann und soll der Alte Markt zukünftig eine größere Rolle spielen. Deshalb hat der Rat der Verwaltung nun grünes Licht gegeben, einen freiraumplanerischen Wettbewerb für den Alten Markt auszuloben. Ziel ist es, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz zu stärken und gestalterisch aufzuwerten sowie eine effiziente Raumaufteilung zugunsten der unterschiedlichen Nutzungsansprüche herzustellen. Aktuell werden die Nutzungsmöglichkeiten des Platzes durch die breite Trasse der Hindenburgstraße, die noch für den beidseitigen Linienbusverkehr ausgelegt ist, stark beeinträchtigt. Für einen „großen Wurf“ am Alten Markt ist es aus Sicht der Verwaltung deshalb erforderlich, auch den bergauffahrenden Linienbusverkehr auf die Trasse Viersener Straße / Steinmetzstraße zu verlegen.

    Dass eine Hindenburgstraße ohne Linienbusse möglich ist, steht schon seit einem Jahr fest. Im Herbst 2022 hat die Verwaltung Untersuchungsergebnisse präsentiert, die die Machbarkeit einer vollständigen Linienbusverlagerung auf die Viersener und Steinmetzstraße belegen und von der Politik bestätigt wurden. Zwischenzeitlich haben die Planer eine Vorplanung erstellt.
    Nun hat der Rat zugestimmt, die Planungen weiter zu vertiefen, um mit einer sogenannten Genehmigungsplanung eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Vorgesehen sind beispielsweise eine eigene Busspur zwischen Albertusstraße und Regentenstraße, zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger, Verbesserungen in den Kreuzungsbereichen und natürlich zusätzliche Bushaltestellen in bergaufliegender Fahrtrichtung.

    Pendelbusverkehr auf der Hindenburgstraße
    Während die Linienbusse knapp 150 Meter auf die Parallelstraße verlagert werden sollen, sind für die Hindenburgstraße selbst künftig kleine Pendelbusse vorgesehen. So soll die zentrale Straße im Herzen Gladbachs auch weiterhin direkt erreichbar sein, insbesondere für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dazu hat die NEW ein Betriebskonzept inklusive Fahrpersonal und Fahrzeugplanung erstellt und die Umsetzbarkeit bestätigt. Manches muss zum jetzigen Zeitpunkt noch vage bleiben, da die Entwicklung der technischen Standards und der rechtlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren nicht absehbar ist. Klar ist aber schon jetzt, dass vier autonom fahrende Kleinbusse zum Einsatz kommen sollen, die zwischen Europaplatz und Maria-Hilf-Terrassen hin und her fahren. Im Gegensatz zu den großen und schweren Linienbussen stehen die Elektrokleinbusse einer deutlichen Verkleinerung der Trasse und einer flexibleren Nutzung des öffentlichen Raums nicht im Wege.

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Johann-Peter-Bölling-Platz
    Ob Gastronomie, Haus Erholung oder Museum Abteiberg: An repräsentativen Angeboten in der unmittelbaren Umgebung mangelt es dem Johann-Peter-Bölling-Platz nicht. Allein die Gestaltung des Platzes will dazu nicht so recht passen. Sie dient derzeit vor allem dem Verkehr, denn der Platz ist zugleich Wendehammer, Anfahrtsbereich für das anliegende Parkhaus und Zufahrt für die aktuell gesperrte Tiefgarage unter dem Platz. Besserung soll eine Aufwertung und Neuordnung des Platzes bringen. Dazu zählt auch, dass die Tiefgarage saniert und ihre Zufahrt verlegt wird. Um ein stimmiges Konzept zu erarbeiten, hat der Rat zugestimmt, einen freiraumplanerischen Wettbewerb auch für den Johann-Peter-Bölling-Platz auszuloben.
    Die Vision für die Hindenburgstraße: Von der Einkaufsstraße zu Stadtquartier „Von EinkaufsSTRAßE zu StadtQUARTIER – Die Zukunft beginnt heute“ – unter diesem Leitbild entwickelt die Stadtverwaltung die Hindenburgstraße mit ihren angrenzenden Straßenräumen gemeinsam mit Politik und Öffentlichkeit weiter.
    Ziel ist es, den Herausforderungen des zunehmenden Online-Handels zu trotzen und die Hindenburgstraße mit multifunktionalen Nutzungen attraktiv und zukunftstauglich aufzustellen. Dabei spielen auch Begrünungen eine wichtige Rolle, die einerseits die Attraktivität erhöhen und gleichzeitig für eine Klimaanpassung des Stadtraums sorgen (Kühlung, Regenwasserversickerung).

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  • 24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    24 Städte und Landkreise kritisieren den LVR

    In einem gemeinsamen Appell fordern sie deutliche Korrekturen bei der Landschaftsumlage.

    Die Folgen der Coronapandemie, Energiekrise und Inflation haben deutliche Spuren in der finanziellen Situation der Kommunen hinterlassen.
    Vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Lage in den Städten und Gemeinden wenden sich nun 24 kreisfreie Städte und Landkreise, darunter auch Mönchengladbach, in einem gemeinsamen Appell an den Landschaftsverband Rheinland (LVR), um weitere Belastungen abzuwenden, die durch angekündigte Schritte des LVR ausgelöst würden. So würde eine geplante Personalaufstockung beim LVR um 401 Stellen in 2024 eine Steigerung des Personalaufwands um 24,3 Prozent (71,7 Millionen Euro) nach sich ziehen.

    Zudem wurde der im Jahr 2021 festgestellte Überschuss in Höhe von 39 Millionen Euro bisher nicht vollständig umlagemindernd eingesetzt. Wie in dem ausführlichen Schreiben an den LVR ebenso festgehalten, führen diese und weitere darin aufgeführte Punkte in Summe zu einem deutlichen für 2024 zu erwartenden Mehraufwand bei der Landschaftsumlage mit einer Zahllast von rund 182 Millionen Euro. „Und dies vor dem Hintergrund, dass die Mitgliedskörperschaften mit dem Nachtragshaushalt 2023 bereits eine erhöhte Landschaftsumlage in Höhe von mehr als 285 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zu verkraften und aufzubringen haben“, heißt es in dem Schreiben.

    Stadtkämmerer Michael Heck

    Stadtkämmerer Michael Heck dazu: „Wie viele Kommunen stößt auch die Stadt Mönchengladbach finanziell an ihre Grenzen und droht in den nächsten Jahren gegebenenfalls erneut in das Nothaushaltsrecht zu rutschen. Da darf man vom LVR schon erwarten, dass er diese angespannte Situation der Kommunen bei den eigenen Planungen berücksichtigt und sich in seinem Einsparverhalten anpasst“.

    In dem Appell bitten die Städte und Landkreise um deutliche Korrekturen beim Stellenplan und bei den finanziellen Auswirkungen. Ebenso wird erwartet, dass der LVR im Haushaltsjahr 2024 nennenswerte Teile der Ausgleichsrücklage, die nicht zwingend als Risikopuffer benötigt werden, zur Entlastung der Landschaftsumlage einsetzt.

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  • Demokratiekonferenz am 21. Oktober in der Textilakademie

    Demokratiekonferenz am 21. Oktober in der Textilakademie

    Thema: Soziale Ungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf Teilhabe

    Zur Demokratiekonferenz mit dem Thema „Klassismus und Demokratie – Soziale Ungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf Teilhabe“ lädt die Partnerschaft für Demokratie (PfD) in Mönchengladbach ein.

    Die Demokratiekonferenz findet am Samstag, 21. Oktober 2023, von 11-15 Uhr in der Textilakademie NRW an der Rheydter Straße 39 in Mönchengladbach statt.

    Ausgangsbasis der Konferenz und Diskussion bildet ein Fachvortrag von Tanja Abou, Praxisforscherin, Sozialarbeiterin und Social Justice Trainerin mit dem Schwerpunkt Klassismus. In Kleingruppen wird das Thema anschließend weiter diskutiert.

    Mit einer Podiumsdiskussion, an der Tanja Abou und Oberbürgermeister Felix Heinrichs teilnehmen, schließt die Demokratiekonferenz ab. Ziel dieser Konferenz ist es, strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft oder Position zu beleuchten und deren Auswirkungen zu diskutieren. Dies betrachtet die Auswirkungen auf Demokratie und die Teilhabe im Allgemeinen sowie konkret die Herausforderungen und Handlungsoptionen in Mönchengladbach.

    Zur Demokratiekonferenz kann sich jede*r anmelden.
    Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: https://shorturl.at/wD247
    Was ist die Partnerschaft für Demokratie? „Demokratie leben!“ ist ein Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und fördert Partnerschaften für Demokratie in den Kommunen. Durch diese Partnerschaft werden Projekte in den drei Bereichen Extremismusprävention, Vielfaltgestaltung und Demokratieförderung unterstützt. In Mönchengladbach wird die Partnerschaft für Demokratie aus einer Kooperation zwischen dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach und dem Bildungspark des De Kull e.V. gebildet. Die PfD organisiert Veranstaltungen, vernetzt Einzelpersonen, Vereine und Initiativen in Mönchengladbach und unterstützt diese Gruppen in Konzeption und Finanzierung von Projekten.

    Mit dem Jugendforum fördert die Partnerschaft für Demokratie (PfD) eine Möglichkeit, dass Jugendliche sich engagieren und eigene Projekte umsetzen können. Einen Überblick zu allen im Jahr 2023 umgesetzten Projekten der Partnerschaft für Demokratie bietet ein Gallery Walk im Anschluss an die Demokratiekonferenz.

    Weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie in Mönchengladbach:
    www.demokratie-leben-mg.de

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  • Haus Erholung: Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss erneuert werden

    Haus Erholung: Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss erneuert werden

    Kaisersaal vorerst bis Ende 2023 gesperrt.
    Bauarbeiten in Vorbereitung.

    Ein zweites Fachgutachten bestätigt den dringenden Handlungsbedarf.
    Die Veranstaltung im Kaisersaal von Haus Erholung am letzten Samstag war Ende letzter Woche bereits vorsorglich verlegt worden.
    Nun steht fest: Alle weiteren für 2023 geplanten Veranstaltungen müssen ebenfalls umziehen. Darüber hat die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach am Montag die betroffenen Mieter informiert und befindet sich mit diesen im Austausch, wie die Veranstaltungen alternativ umgesetzt werden können.

    Zuvor hatte das städtische Gebäudemanagement im Verlauf des Montags ein weiteres Fachgutachten eingeholt. Die zweite Meinung bestätigte, was befürchtet worden war: Die Deckenkonstruktion im Kaisersaal muss zwingend erneuert werden, bevor der Raum weiter genutzt werden kann. Denn für die aktuelle Konstruktion aus abgehangenen Gipskartonfaserplatten, die in den 90er Jahren errichtet wurde, kann die Stabilität nicht mehr zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Aufgefallen war das, weil die Beleuchtung auf LED umgestellt werden sollte.
    Stattdessen wird nun die gesamte Abhangdecke erneuert. Das städtische Gebäudemanagement hat dazu bereits Angebote angefordert, sodass zeitnah mit dem Rückbau begonnen werden kann. Entsprechende Vorbereitungen sind angelaufen. Die neue Decke soll zum Jahreswechsel fertig sein.
    Nach aktuellem Kenntnisstand kann das Erdgeschoss wie gewohnt weiter genutzt werden. Eventuelle Beeinträchtigungen könnten sich lediglich aus den Bauarbeiten im Kaisersaal ergeben.
    Das werden die Verantwortlichen aber noch einmal überprüfen, sobald ein Bauzeitenplan vorliegt.

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  • In Giesenkirchen will die Stadt eine wirtschaftlich günstige Alternative zur bisherigen Karneval-Wagenbauhalle schaffen – Ade Wohnungsbau fragt MG-Heute?

    In Giesenkirchen will die Stadt eine wirtschaftlich günstige Alternative zur bisherigen Karneval-Wagenbauhalle schaffen – Ade Wohnungsbau fragt MG-Heute?

    Die Zukunft des karnevalistischen Wagenbaus in Mönchengladbach scheint gesichert: Durch ein Grundstücksgeschäft ihrer Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hat die Stadt Mönchengladbach die Voraussetzungen geschaffen, um die künftige wegfallende Wagenbauhalle auf dem REME-Gelände in Lürrip mehr als auszugleichen – und das zu tragbaren Kosten.

    Am Donnerstagabend hat der Aufsichtsrat der EWMG dem geplanten Grundstücksgeschäft zugestimmt. Nun muss der Stadtrat am 13. Dezember abschließend dem Ankauf zustimmen. Nach der Session 2024 soll der Mönchengladbacher Karnevals Verband (MKV) an der Anschrift „An der Waldesruh 23“ in Giesenkirchen sein neues »Narrennest« – Begegnungs- und Gestaltungszentrum des Mönchengladbacher Karnevals beziehen.

    Wie für nahezu jede Lebenslage hält das rheinische Grundgesetz auch für die Situation des Wagenbaus in Mönchengladbach die richtigen Artikel bereit. Dass „Nix bliev, wie et wor“, wussten die Karnevalisten schon seit geraumer Zeit. Denn die aktuelle Wagenbauhalle steht auf dem ehemaligen REME-Gelände, das die Stadt in drei Abschnitten städtebaulich entwickelt. Doch wohin umziehen? Diese Frage trieb die Karnevalisten schon seit längerer Zeit um. Nun ist die Antwort gefunden und Vorfreude und Erleichterung machen sich breit.
    MKV-Vorsitzender Gert Kartheuser: „Et hätt noch emmer joot jejange – und manchmal wird es sogar deutlich besser. Genau in dieser glücklichen Situation sind wir mit dem neuen Begegnungs- und Gestaltungszentrum nun, und dafür danke ich der Stadt und allen, die daran tatkräftig mitgewirkt haben.“

    Seitenansicht der Liegenschaft „An der Waldesruh 23“ (ehemals IBG Monforts)

    Und so wird die aktuelle Lösung ermöglicht: Die Stadt kann von einem Unternehmen eine 8.632 m² große Liegenschaft mit einer bestehenden Halle an der Adresse „An der Waldesruh 23“ erwerben, die in Teilen durch die Karnevalisten genutzt werden wird. Das Unternehmen verpflichtet sich zudem, die Nutzung des Grundstücks durch die Karnevalisten baulich vorzubereiten, etwa indem nicht benötigte Gebäude abgerissen werden, Hallen entkernt, Elektrozuleitungen erneuert, Dächer repariert werden etc..

    Für die Stadt verblieben dann Kosten in Höhe von circa 450.000 Euro. Voraussetzung für das Geschäft ist, dass avisierte Fördermittel des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 800.000 Euro wie geplant beschieden werden.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Der Karneval ohne die vielen aktiven Ehrenamtler*innen in den Vereinen, der Veilchendienstagszug ohne die prächtigen Wagen – das ist in Mönchengladbach, aber auch in der gesamten Karnevalslandschaft, schlicht nicht vorstellbar. Deshalb war uns sehr daran gelegen, nicht nur irgendeine Lösung zu finden, sondern eine richtig gute, und dabei zugleich wirtschaftlich vernünftige Rahmenbedingungen einzuhalten. Genau das ist uns jetzt gelungen, und dafür danke und gratuliere ich allen, die daran mitgewirkt haben. Angefangen beim MKV selbst, über unsere Entwicklungsgesellschaft, dem Unternehmen, das uns die Flächen verkauft, dem Land als Fördergeber für dieses Projekt und auch unseren ehemaligen und vor allem auch den aktuellen Landtagsabgeordneten Jochen Klenner, Vanessa Odermatt und Lena Zingsheim-Zobel, die sich für diesen Förderzugang persönlich starkgemacht haben.“ Der Förderantrag wird nun sehr schnell eingereicht. „Nach intensiven Kontakten hoffen wir alle, dass möglichst bald auch ein Bescheid ergehen kann, um starten zu können. Wir sind also fast am Ziel und arbeiten jetzt an den letzten Bausteinen,“ so Heinrichs.

    Die drei Landtagsabgeordneten haben zugesagt, sich in Düsseldorf weiter für das Projekt stark zu machen: „Der Mönchengladbacher Karneval ist nicht nur eine kommunale Größe, sondern weit darüber hinaus geschätzt. Die Tradition und vor allem auch das große Engagement für Kinder und Jugendliche wollen wir mit der Heimatförderung aktiv unterstützen.“

    Dass das künftige karnevalistische Begegnungszentrum weit mehr als eine reine Wagenbauhalle sein wird, zeigen die Pläne für die neue Immobilie. Denn die sehen nicht nur eine Ausstellungsfläche und eine Werkstatt für den Wagenbau samt Sanitäranlagen, Büro und Umkleidemöglichkeiten vor. Auch ein Mehrgenerationen-Begegnungs- und Versammlungsraum sowie ein Ausbildungs-, Seminar und Probenraum sind vorgesehen, in dem Wagenbau, Tanz, Musik und Aufführung trainiert werden können.

    Friedhelm Lange, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG), die den Veilchendienstagszug organisiert, ist vom neuen Konzept begeistert: „Die multifunktionale Nutzung unter einem Dach bietet einen Lernort, an dem Tradition und Heimat in Bezug auf den Karneval für jedermann sichtbar und erlebbar gemacht werden. Kinder und Jugendliche lernen hier, kreativ zu sein, handwerkliches Geschick zu entwickeln und den Karneval zu lieben und zu leben. Auch im Karneval wird die Nachwuchsförderung großgeschrieben. Wir können nicht früh genug beginnen, Kinder und Jugendliche für das Ehrenamt zu begeistern.“

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  • Digitale Klimakunst: Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Digitale Klimakunst: Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus

    Die Klimakrise ist da und wir sind mittendrin.

    Ständig ist das Thema in den Medien, aber es ist gar nicht so leicht, die eigenen Gedanken dazu auszudrücken und anderen mitzuteilen.
    In der 3-tägigen digitalen Klimakunst-Werkstatt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus setzen sich Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren künstlerisch mit der Klimakrise auseinander.
    Von Mittwoch, 4. Oktober bis Freitag 6. Oktober, jeweils von 12 – 16 Uhr, wird gemeinsam mit der Jugendbuchautorin Andrea Rings überlegt, was die Menschen besonders beschäftigt und wie man andere gut erreichen kann: dazu werden im Kurs mit iPads digitale Zeichnungen oder Collagen, Plakate, Comics oder kleine (Stop Motion) Videos kreiert. Das Thema ist frei wählbar, jede und jeder entscheidet selbst darüber, welche Idee entwickelt und umgesetzt wird.

    Andrea Rings, die die Klimakunst-Werkstatt leitet, hat selbst ein Jugendsachbuch zum Thema Klimakrise geschrieben. Mit ihr wird am Ende aus den fertigen Werken eine Präsentation entwickelt und ein Abschlussheft gestaltet. iPads, Apple Pencils und Apps stehen frei zur Verfügung.

    Kostenlose Anmeldung per Email an service-bibliothek@moenchengladbach.de unter dem Stichwort „Klimakunst Werkstatt“.

    Was? Digitale Klimakunst-Werkstatt
    Wann? Mi, 4. Oktober – Fr, 6. Oktober 12 – 16 Uhr
    Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach

    Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren Kostenlose Anmeldung an
    service-bibliothek@moenchengladbach.de, Stichwort Klimakunst Werkstatt.
    Die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus ist ab sofort Mo – Fr 10 – 22 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr und So 12 – 18 Uhr geöffnet.

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  • Theaterbesuche auf Rezept – Für Kinder

    Theaterbesuche auf Rezept – Für Kinder

    Kinderärzt*innen können ihren kleinen Patient*innen nun einen Theaterbesuch per Rezept „verschreiben“.

    Das Rezept gilt als Gutschein für den kostenlosen Besuch einer Theatervorstellung.

    Theater ist Medizin für die Seele – das ist der Grundgedanke des städtischen Projekts „Theater auf Rezept“. Kinderärzt*innen, die mit dem Lotsendienst der Frühen Hilfen kooperieren, können ab sofort ihren kleinen Patient*innen einen Theaterbesuch für das Theater Krefeld und Mönchengladbach „verschreiben“.
    Ziel des vom Gesundheitsamt initiierten Gemeinschaftsprojekts ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Theater zu erleichtern und ihnen ein positives Erlebnis zu schenken.

    Dörte Schall, Beigeordnete für Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz betont: „Wir möchten mit dem Projekt möglichst vielen Kindern und Familien einen Theaterbesuch ermöglichen, weil das ein schönes Erlebnis ist, um Zeit mit der Familie zu verbringen und zugleich etwas zu erleben und zu lernen. Es gibt von Seiten einiger Eltern eine große Hemmschwelle ins Theater zu gehen, die mithilfe des symbolischen Rezepts überbrückt werden und so soziale Teilhabe ermöglichen soll“.

    Das Rezept gilt als Gutschein für den kostenfreien Besuch einer Theatervorstellung des Theaters mit einer Begleitperson und kann ganz einfach an der Theaterkasse in Krefeld oder Mönchengladbach eingelöst werden. Der Gutschein ist für ein Jahr gültig.

    Michael Grosse, Generalintendant des Theaters Krefeld und Mönchengladbach sagt: „Wir glauben fest daran, dass Theater gut ist für den Geist, für die Seele und für das Herz und insofern glauben wir auch, dass Theater Medizin sein kann. Das gilt für alle Generationen und gerade die junge, heranwachsende Generation ist darauf angewiesen, dass man sie an die Hand nimmt und an das Theater heranführt. Die Idee von ‚Theater auf Rezept‘ ist, dass der Theaterbesuch wohltuend und heilsam ist und eine Perspektive eröffnet für Kinder und ihre Familien. Wir sind dankbar für die Unterstützung der Stadt und der Kinderärzt*innen und hoffen auf eine hohe Verschreibungsrate der Rezepte“.

    Das „Rezept“ kann von den Kinderärzt*innen ausgestellt werden, wenn Kinder und Jugendliche beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen, wie die U10 oder die J1, wahrnehmen. „Theater auf Rezept“ dient als zusätzlicher Anreiz für Familien, diese 1 wichtigen Vorsorgeuntersuchungen auch wahrzunehmen. Darüber hinaus ist das Verordnen des „Rezepts“ ebenfalls im Rahmen jeder anderen Untersuchung möglich. Die Sprecherin der Kinder- und Jugendärzte in Mönchengladbach, Dr. Renate Harnacke und Dr. med. Martin Lüchtrath, Obmann der Kinderärzte, unterstützen „Theater auf Rezept“ beteiligen sich in ihren Praxen gerne an dem Projekt.

    Für die Arztpraxen entsteht durch das Projekt kein Verwaltungsaufwand, denn die „Lots*innen“ der Fachstelle „Frühe Hilfen“ sowie die Mitarbeitenden von HOME (Hilfe und Orientierung für Mönchengladbacher Familien) bieten den Familien ihre Unterstützung beim „Einlösen“ des Rezepts oder bei Sprachbarrieren an. „Wenn der Arzt oder die Ärztin im Gespräch mit einer Familie merkt, dass eine weitere Unterstützung notwendig ist, wird Yvonne Messerschmidt, die als Lotsin regelmäßig in den Praxen vor Ort ist, als Ansprechpartnerin beratend zur Verfügung stehen“, so Rebekka Motte vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Aktuell besteht eine Kooperation mit 13 Arztpraxen. Eine Ausweitung des Projekts auf weitere Praxen sowie auf andere Kultureinrichtungen ist denkbar.

    „Einige Schulen gehen mit ihren Schülerinnen und Schülern ins Theater, jedoch nicht alle. Mit ‚Theater auf Rezept‘ möchten wir noch mehr Kinder erreichen und ihre Neugierde wecken. Ganz im Sinne einer lebendigen Stadtgesellschaft können wir so mehr Kinder und Jugendliche langfristig motovieren, unsere Theaterlandschaft zu erleben“, so Christiane Schüßler, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport.

    Finanziert wird das Projekt aus dem Etat der städtischen Familienzentren. Der Start erfolgt mit der neuen Spielzeit im September 2023. „Auf unserer Homepage haben wir Empfehlungen für Familien zusammengestellt, die für verschiedene Altersgruppen geeignet sind“, erläutert Philipp Peters, Leiter der Abteilung Kommunikation und Marketing des Theater Krefeld und Mönchengladbach.
    Die Kinder dürfen sich unter anderem auf das Weihnachtsballett „Peter und der Wolf“ von Robert North freuen sowie auf Michael Endes bekanntes Weihnachtsmärchen „Der Wunschpunsch“. Spannende Abenteuer und musikalische Reisen erleben sie mit Konzertkobold Kiko. Für die jüngsten Besucher*innen gibt es Krabbel- und Sitzkissenkonzerte. Auch ein Puppentheater steht auf dem Programm.
    Das vollständige Programm ist auf der Homepage des Theaters Krefeld und Mönchengladbach abrufbar (Theater auf Rezept – Theater Krefeld und Mönchengladbach (theater-kr-mg.de)).

    Die Initiative wird in verschiedenen anderen Kommunen bereits seit mehreren Jahren erfolgreich umgesetzt, beispielsweise ist die Stadt Krefeld seit Anfang des Jahres mit von der Partie.

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  • „Stark im Quartier“ – Angebote in der Nachbarschaft übersichtlich und gebündelt

    „Stark im Quartier“ – Angebote in der Nachbarschaft übersichtlich und gebündelt

    Der Sozialraumordner ist seit Jahren eine wichtige Informationsquelle für alle, die nach Bildungs-, Freizeit- und Unterstützungsangeboten in der Nähe suchen.

    Jetzt wurde die Online-Version vom Regionalen Bildungsbüro überarbeitet. Damit wird die Beratung von Eltern und Familien an Schulen, Kitas und Beratungsstellen noch einmal deutlich vereinfacht. Vor allem die neue digitale Karte lässt eine schnelle und gezielte Recherche nach Beratungsangeboten, Angeboten für Freizeit und Sport sowie Angeboten zur Lernförderung zu. Die Suche über die erweiterte Menüstruktur wird damit einfacher und übersichtlicher.

    Für Lehrkräfte und Erzieher*innen hat sich die Aufgabenvielfalt in den letzten Jahren kontinuierlich vergrößert. Neben dem Unterrichten nimmt bei Lehrer*innen inzwischen auch die Unterstützung und Beratung von Eltern und Schüler*innen einen größeren Zeitrahmen ein; dasselbe gilt für Kitas. Um Pädagog*innen bei den vielfältiger werdenden Aufgaben zu unterstützen, wurde die Webseite des Sozialraumordners überarbeitet. Die Vernetzung der Schulen und Kitas mit Eltern, außerschulischen Bildungs-, Freizeit und Unterstützungsangeboten wird durch die Überarbeitung des Sozialraumordners vereinfacht. Einige Eltern benötigen Adressen für Nachhilfeunterricht für ihre Kinder, andere Eltern suchen Hilfe bei Erziehungsfragen. Aber auch Schüler*innen können die Plattform nutzen, um ein geeignetes Freizeitangebot zu finden. Die integrierte Karte der Webseite und die Möglichkeit der Suche nach Stichwörtern erleichtert das Auffinden von Angeboten in der Nähe.

    Das Aktionsprogramm „Ankommen und Aufholen nach Corona“ ermöglichte es, im Jahr 2022 den bisher in analoger Form an Schulen verteilten Sozialraumordner zu digitalisieren und somit dafür zu sorgen, dass Angebote und ihre Ansprechpartner*innen immer aktualisiert gehalten werden können. Zur leichteren und übersichtlicheren Nutzung wurde er nun noch einmal angepasst und steht unter www.stadtmg.de/stark-im-quartier zur Verfügung. Der digitale Sozialraumordner unterstützt nicht nur in der Beratung von Familien, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich durch die gezielte Suche nach bestimmten Angeboten innerhalb des Sozialraums mit anderen Akteur*innen zu vernetzen.

    Für Kinder und Jugendliche selbst bietet der Sozialraumordner die Möglichkeit, nach Freizeitangeboten nach der Schule zu suchen. Wo befindet sich der nächste Abenteuerspielplatz. Wo ist das nächste Jugendzentrum? Welche Ferienangebote gibt es in Mönchengladbach? Die hier vorgestellten Angebote stammen aus den Sozialräumen bzw. Stadtteilen der Stadt Mönchengladbach. Interessierte Anbietende, die in den Sozialraumordner aufgenommen werden möchten, wenden sich bitte per Email an das Regionale Bildungsbüro der Stadt unter: regionales-bildungsbuero@moenchengladbach.de

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  • Bessere Bedingungen für Bäume und Radfahrende

    Bessere Bedingungen für Bäume und Radfahrende

    Baumschutz, eine Höchstparkdauer für Besucher, Anwohnerparken, Fahrradbügel und eine Fahrradstraße sollen die Quartiere „Bettrather Straße“ und „Am Wasserturm“ aufwerten.

    Die mags startet jetzt mit ersten Maßnahmen in die Umsetzung.
    Wie kann das Quartier Bettrather Straße seinem Charakter als grüner Stadtteil am Rande des Bunten Gartens besser gerecht werden?
    Wie kann der gefährdete Baumbestand besser geschützt werden?
    Wie kann umweltfreundliche Nahmobilität gestärkt und gleichzeitig den verkehrlichen Bedürfnissen der Anwohner Rechnung getragen werden?

    Antworten darauf hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr mit einer Rahmenplanung für das Quartier Bettrather Straße und einer Bewohnerpark-Regelung für das Quartier ‚Am Wasserturm‘ vorgelegt. Das von der Politik beschlossene Maßnahmenpaket geht nun in die Umsetzung.
    Am Montag, 25. September, beginnt die mags mit der Umsetzung erster Maßnahmen. Konkret werden zunächst die Standortbedingungen der Linden in der Bettrather Straße verbessert.
    Dazu entfernt die mags vorhandenen Asphalt und einen Teil des verdichteten Bodens.
    Zum Wohle des Baumbestands wird mit Substrat angereicherte Erde aufgebracht.
    Die Fläche unten den Lindenbäumen soll, wie ursprünglich vorgesehen, ein an den Park angrenzender Grünbereich werden.

    Autos sollen hier künftig mit sogenannten Rabattengeländern am Parken unter den Bäumen gehindert werden. Denn der Boden wird durch abgestellte PKW verdichtet, was wiederum die Standortqualität für die Gehölze deutlich verschlechtert.

    Um den Parkdruck für Anwohnende durch Langzeitbesucher nicht weiter zu erhöhen, beginnt die mags mit der Einrichtung einer Parkscheibenregelung. Das bedeutet, dass ab dem 15. Oktober das Parken werktags (Mo- Sa) in der Zeit 9-18 h nur mit einer Parkscheibe mit einer Höchstparkdauer von drei Stunden gestattet ist. Anwohnende können sich mittels Bewohnerparkausweis von der Parkregelung befreien lassen.

    Besucherinnen und Besucher finden zusätzliche Parkmöglichkeiten im direkten Umfeld unter anderem im privaten Parkhaus Medical Center oder auf dem Parkplatz am Mercure Hotel.
    Auch der „Wanderparkplatz“ an der Beethovenstraße bleibt von der Regelung ausgenommen. Bettrather Straße und Peter-Nonnenmühlen-Allee werden zu Fahrradstraßen.

    Des Weiteren wird die Bettrather Straße ab Höhe Ferdinandstraße in eine Fahrradstraße umgewandelt.
    Die neue Strecke für den Radverkehr erstreckt sich im weiteren Verlauf über die Peter-Nonnenmühlen-Allee bis hin zum städtischen Hauptfriedhof.
    Konkret heißt das: diese Straßen sind den Radfahrenden gewidmet, die hier absoluten Vorrang haben.

    Anlieger werden aber, wie auch auf der Blauen Route, die Straße auch mit PKW und Motorrad befahren können. Darüber hinaus werden zur Förderung des Fahrradverkehrs Fahrradbügel im Bereich der Parkeingänge und am Spielplatz aufgestellt.

    „Qualitativ hochwertige Radwege und ein abgestimmtes Netz aus Radvorrang-Routen und Schnellverbindungen sind für mehr klimafreundlichen Fahrradverkehr ganz wesentlich. Gut durchdacht und in ein stimmiges Konzept gegossen kann davon ein positiver Wandel für unsere Quartiere ausgehen. Davon wird man sich an der Bettrather Straße schon bald überzeugen können“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    „Wir setzen hier ein stimmiges Konzept um und leisten damit zugleich den nächsten Beitrag zur Mobilitätswende“, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Die neuen Fahrradstraßen sind bereits die dritte merkliche Verbesserung für den Fahrradverkehr in Mönchengladbach innerhalb kürzester Zeit.

    Erst im Juli hatte die Stadt auf der Hohenzollernstraße die erste „Protected Bike Lane“ der Stadt eingerichtet – eine durch Trennelemente geschützte Radspur auf der Fahrbahn. Im August wurde auch auf der Stepgesstraße und dem Berliner Platz eine ehemalige PKW-Spur dem Fahrradverkehr gewidmet und damit die Anbindung der Blauen Route an die Mönchengladbacher Innenstadt deutlich verbessert.

    Die neue Fahrradstraße neben dem Bunten Garten wird Teil der Radvorrangroute, die die nördlichen Stadtteile mit der Innenstadt sowie dem geplanten Radschnellweg über Willich nach Krefeld verbindet.
    Zu der Radvorrangroute gehört auch der Neubau der Bettrather Brücke über die B57 (Hermann-Piecq-Anlage), die künftig ebenfalls als reine Fahrrad- und Fußgängerbrücke umgesetzt wird.

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