Autor: Gastbeitrag

  • UNBEUGSAM UND ENTSCHLOSSEN!

    UNBEUGSAM UND ENTSCHLOSSEN!

    Die Queerfeindlichkeit in der Gesellschaft wächst weiterhin in beängstigender Geschwindigkeit.

    Demokratiefeindinnen arbeiten mit Hochdruck an der Rückabwicklung mühsam erkämpfter Rechte queerer Menschen und anderer vulnerabler Gruppen. Anlässlich des CSDEmpfangs des Queeren Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW weisen die beiden Landesverbände auf Missstände hin und stellen nachdrückliche Forderungen an die Politik. Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW, forderte dazu auf, die polarisierenden Parolen rechtskonservativer Kräfte wahrzunehmen und ihnen entschieden entgegenzutreten. „Heute sehen und spüren wir das Resultat ihrer Diversitäts-Vernichtungskampagne: eine nie dagewesene Enthemmung im Netz, eine Aggressivität des Schreibens und Sprechens miteinander bis hin zu physischen Angriffen.“
    Auch global seien Rechtsruck und wachsende Spannungen unübersehbar: „Ob hier in Deutschland, in Europa oder weltweit: Kein Tag vergeht ohne Schlagzeilen über Attacken auf offene, vielfältige Gesellschaften, Demokratien, gewaltsame Zerschlagung von friedlichem Protest oder die Verletzung von Menschenrechten.“ Auch in NRW erleben queere Menschen nach wie vor Gewalt und Übergriffe, wie die vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration veröffentlichte Studie „Queer durch NRW“ zeigt. Dreiviertel der befragten trans, inter* und nichtbinären Menschen machten Diskriminierungserfahrungen. Aus den Ergebnissen der Studie ließen sich konkrete Handlungsbedarfe ableiten. Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW, fordert die Politik auf, schnell und breitenwirksam tätig zu werden: „Viele Fachkräfte sehen Bedarf und wollen das Gesundheitssystem, die Schule, die KiTa, die öffentlichen Behörden oder die Polizei queersensibler aufstellen. Aber sie brauchen Unterstützung, Sensibilisierung und politischen Rückenwind. Liebe Politiker*innen: Sie stehen in der Verantwortung, uns als gleichberechtigte Mitglieder dieser Gesellschaft zu schützen!“, so Becker weiter.
    Auch der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei eine Katastrophe mit Ansage: Millionen Menschen würden durch die Folgen betroffen und akut gefährdet. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch Forderungen wie die Ergänzung des Artikel 3 in der Verfassung um den Schutz auch queerer Menschen oder eine zeitgemäße Anpassung des Abstammungsrechts bekräftigt. Empowernde Worte fanden Becker und Kayser für die vielen Engagierten und Ehrenamtlichen unter den 900 Gästen, die sich täglich den wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und unermüdlich einsetzen.
    Im Rahmen des von Oliver Schubert moderierten Programms überreichte Vorjahrspreisträgerin Carolin Emcke die Kompassnadel an den SC Janus, der als ältester und größter queerer Sportverein Europas für seine Pionierrolle für vielfältigen, queersensiblen und diskriminierungsfreien Sport ausgezeichnet wurde. Die Laudatio auf die Preisträgerinnen hielt Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration. Neben zahlreichen Vertreterinnen queerer Nichtregierungsorganisationen und Communities sowie einzelner Gäste aus ganz Deutschland kamen auch viele Verbündete aus Zivilgesellschaft, Medien und Politik, unter anderem Landtagsvizepräsidentin Berivan Aymaz und Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

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  • Brückenschaden am Hangbuschweg: DIE LINKE fordert Konsequenzen bei Sanierungsbedarf – und endlich eine kommunale Entschuldung

    Brückenschaden am Hangbuschweg: DIE LINKE fordert Konsequenzen bei Sanierungsbedarf – und endlich eine kommunale Entschuldung

    Der Brückenschaden an der Überführung am Hangbuschweg, bei dem ein größeres Betonteil auf die Bahngleise stürzte und den Zugverkehr für Stunden lahmlegte, ist für DIE LINKE im Stadtrat Mönchengladbach ein erneuter Weckruf: Die öffentliche Infrastruktur in unserer Stadt ist vielerorts sanierungsbedürftig – mit potenziell gefährlichen Folgen.

    „Dass niemand verletzt wurde, war reines Glück – aber auf Glück darf sich eine Stadt nicht verlassen“, erklärt Marcus Allwicher, Ratsmitglied der LINKEN und Mitglied im Ausschuss für Planung und Bau. „Brücken dürfen nicht erst saniert werden, wenn sie bereits bröckeln. Die Stadt muss vorbeugend handeln – mit klaren Prioritäten, Transparenz und ausreichend Mitteln.“

    Wichtige Investitionen in den Erhalt öffentlicher Infrastruktur wurden vielerorts zu lange aufgeschoben. Das spüren Schüler:innen beim täglichen Gang auf marode Schultoiletten – und bundesweit schrecken wir erst auf, wenn eine Brücke wie in Dresden einstürzt. Niemand will die nächste Schlagzeile dieser Art aus Mönchengladbach.

    DIE LINKE weist darauf hin, dass auch in Mönchengladbach bereits Maßnahmen eingeleitet wurden – etwa durch Vorlagen zur Brückensanierung aus den Jahren 2020 und 2021 oder die laufende Erneuerung der Brücke Kaldenkirchener Straße. Es braucht jedoch mehr als Einzelmaßnahmen: Eine strukturierte, sozial gerechte Sanierungspolitik, die nicht an fehlenden Mitteln scheitert.

    DIE LINKE fordert daher:
    – Einhaltung gesetzlicher Prüfintervalle mit öffentlicher Kommunikation der Ergebnisse,
    – konsequente Umsetzung nötiger Sanierungen unabhängig von finanziellen Vorbehalten,
    – koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten, also Stadt, Deutsche Bahn, Straßen.NRW und weitere Stellen,
    – dauerhafte finanzielle Beteiligung von Land und Bund bei kommunalen Infrastruktursanierungen,
    – Aufbau eines transparenten Brückenzustandskatasters, das Verwaltung und Öffentlichkeit Orientierung gibt,
    – und vor allem: eine wirksame Entschuldung der Kommunen, damit Städte wie Mönchengladbach handlungsfähig werden.

    „Dass Bund und Land nun doch die Altschuldenregelung für NRW in Aussicht stellen, ist ein überfälliger Schritt – aber längst nicht genug. Die kommunale Entlastung muss dauerhaft, flächendeckend und sozial gerecht ausgestaltet werden,“ so Allwicher weiter.

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  • Was macht Hitze mit uns und wie gehen wir damit um

    Was macht Hitze mit uns und wie gehen wir damit um

    Gastbeitrag von: Dr. med. Klaus Schimanski

    Wir Menschen sind empfindliche Wesen, besonders was den Wasserhaushalt und die Temperaturregulation betrifft. Wasser- und der Mineralhaushalt hängen eng miteinander zusammen.

    Bei der Temperatur können wir uns überhaupt nicht viel erlauben. Zwischen 36 und 37,5°C liegt die für uns optimale Temperatur, bei der Stoffwechselvorgänge in unserem Körper am besten funktionieren. Diese 1,5°C sind entscheidend für unser Wohlergehen- so wie  auch 1,5°C auf anderer Ebene wahrscheinlich für uns weitreichende Folgen haben werden.  Für den Körper gilt es, diese Temperaturspanne irgendwie aufrecht zu erhalten, genauso wie die Mineralzusammensetzung in den Körperflüssigkeiten und in unseren Zellen.  Hier haben geringste Verschiebungen in der Mineralkonzentration enorme Folgen für uns. Schon etwas zu viel Kalium oder zu wenig Natrium wirken sich erheblich auf unsere Herz- und Gehirnfunktion  aus. Aber unser Körper ist glücklicherweise vorbereitet und kann auch extreme Situationen regulieren, doch nicht auf Dauer. Reguliert wird über  Sensoren im Gehirn und an den Organen, insbesondere durch die Niere. Es laufen in unserem Körper andauernd unzählige, hochkomplizierte chemische Reaktionen ab, alles wunderbar reguliert, damit es uns gut geht, und wir merken es gar nicht. Ein Wunder! Wir brauchen nichts anderes zu tun als zu essen, zu trinken und unsere Kleidung entsprechend der Umgebungstemperatur oder unserer körperlicher Aktivität anzupassen.

    Bis zu einer Umgebungstemperatur von 25°C fühlen wir uns noch relativ wohl. Aber auch schon bei dieser Temperatur darf die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sein (wie z.B.: in den Tropen und bei uns an Tagen mit hoher Luftfeuchtigkeit). Dann fühlen wir uns sogar schon bei dieser Temperatur unwohl. Bei niedriger Luftfeuchte und etwas mehr Wind fühlen sich 25°C plötzlich gar nicht mehr so komfortabel an.  Sobald wir aber körperlich aktiv sind, empfinden wir diese Situation aber schon wieder als angenehm. Daran sieht man wie vielfältig die Wahrnehmung von angenehmer Umgebungstemperatur sein kann und welche Faktoren eine Rolle spielen können. Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr empfinden wir wohltuend nach den langen dunklen meist regenreichen Monaten des Winters. Als Reaktion darauf legen wir die ersten Lagen unserer Kleidung ab. Sobald die Sonnenstrahlen aber wieder hinter den Wolken verschwinden, wird es sofort wieder kühler und der Körper muss hart arbeiten, um seine vorgeschriebene Temperatur von um die 37°C zu halten.  Auskühlung unter 36,5°C Kerntemperatur macht unseren Körper anfällig für Infektionen. Bakterien und Viren warten nur auf eine solche Situation. Jeder kennt es: zu lange im relativ zu kalten Wasser gewesen, kalte Füße bekommen, zu lange noch in geselliger Runde draußen gesessen. Dann besteht die Möglichkeit krank zu werden (Blasenentzündung, Husten, Schnupfen, ect.).

    Die Kehrseite der Medaille ist die Hitze, eine für uns unvorteilhafte Wärme. Zwar suchen viele Menschen in den Sommermonaten zur Ferienzeit die sicher sonnenreichen und damit auch wärmeren Regionen auf wie Spanien und Italien, oft zum Sonnenbaden. Eine Tortur für den Körper. Die Sonne heizt den Körper zusätzlich zur hohen Umgebungstemperatur weiter auf. Glücklicherweise wird dieses Sonnenbaden nicht mehr so exzessiv vollzogen wie in den 70iger und 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts als vorzugsweise Tiroler Nussöl als Sonnenschutz verwandt wurde ( Schutzfaktor unter 10 , mehr ein Hautpflegemittel).  Heute gibt es als Vorsichtsmaßnahme Sonnenschutzlotionen mit Schutzfaktoren bis 50 . Schutz gegen die ultraviolette Strahlung der Sonne, die unsere  Haut vorzeitig altern lässt. Nicht alle im Erbgut durch die UV Strahlung verursachten Fehler können vom Körper repariert werden. Die Folgen von zu viel Sonne sehen wir oft erst Jahrzehnte später.  Wurde Sonnenbrand früher verharmlost, sieht man jetzt die Folgen: Zunahme von verschiedenen Hautkrebsarten. Durch Sonnenbrand entstehen auch Hautveränderungen wie bei einer Verbrennung meist 1. Und 2. Grades, mit Blasenbildung sogar 3. Grades und das meist großflächig. Ein gewaltiger Stress für den Körper, nicht nur mit der überhitzen Haut fertig zu werden, sondern auch millionenfach Reparaturvorgänge auf Zellniveau zu bewältigen, denn UV-Strahlung schädigt unser Erbgut. Es fehlt einfach das uns vor der schädlichen Strahlung der Sonne schützende Fell. Jetzt müssen wir dieses am besten durch entsprechende Kleidung und dem Vermeiden von zu starker direkter Sonne besonders in den Sommermonaten ersetzen Die Hitze ist ein weiteres Problem. Durch den Klimawandel wird sie immer mehr zum Problem. Wie schon öfter hier erwähnt verträgt der Körper auf Dauer keine Temperatur über 37 °C, nur als Reaktion auf Infekte kann die Temperatur vom Körper bis auf höchstens 41°C hochgestellt  werden.  Ab 38,5°C nennt man es Fieber. Temperaturen über 42°C hält der Körper nicht aus. Der Stoffwechsel bricht zusammen. Darum setzt der Körper alles daran, die Körperwärme so zu regulieren, dass die Temperatur um die 37°C bleibt. Das kann er nur durch Verdunstung von Wasser erreichen, also durch Schwitzen. Dafür gebraucht er Körperflüssigkeiten, die aber dadurch eindicken, die Mineralkonzentrationen verschieben sich, die Urinmenge nimmt ab und wird dunkler (konzentrierter), das Durstgefühl nimmt zu. Wir müssen trinken und nicht zu wenig. Schnell benötigen wir an heißen Sommertagen 2 bis 3 Liter und mehr, verursacht durch Flüssigkeitsverlust über die Haut (schwitzen) und über die Atmung. Was sollte man trinken? Kann man Kaffee und leicht alkoholische Getränke wie Bier mit zur Getränkemenge rechnen? Leider nicht. Denn man scheidet nach Genuss dieser Getränke durch Blockierung eines Botenstoffes im Gehirn mehr Flüssigkeit aus als man zu sich genommen hat. Also genau das Gegenteil von dem, was man erreichen will. Wenn man auf diese Getränke nicht verzichten will, muss man extra viel trinken, also die Trinkmenge durch Getränke wie Säfte, Tee, Mineralwässer entsprechend erhöhen. Auf süße Limonaden und andere stark zuckerhaltige Getränke sollte man ebenfalls verzichten. Früchte und leicht verdauliche Nahrungsmittel sind außerdem eine gute Quelle für Wasser.  Bei der Verdauung der Nahrungsmittel entsteht als Stoffwechselnebenprodukt Wasser, das dem Körper hilft, den Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Nun ist das Hitzegefühl auch sehr vom Körpergewicht abhängig: Übergewichtige vertragen Kälte besser, sie haben eine isolierende Fettschicht. Normalgewichtige Personen können dahingegen besser mit Wärme umgehen. Bei zu hoher Umgebungstemperatur wird das Blut umverteilt, die Blutgefäße weiten sich, insbesondere die Venen. Hierdurch kann Wärme an die meist kühlere Umgebungstemperatur abgegeben werden.  Durch die Umverteilung des Blutes in die Peripherie verringert sich der Blutdruck. Das kann zu Schwindel, Müdigkeit führen. Die Menschen, die Medikamente gegen hohen Blutdruck einnehmen, sollten zusammen mit ihrem Hausarzt Vorgehensweisen zur Medikamentenanpassung bei Hitzeperioden besprechen. Besonders auf Ältere, Kranke hier insbesondere Bettlägerige und Demente und natürlich Kinder müssen wir aufpassen. Auf eigene Initiative hin trinken sie oft nicht genügend, kleiden sich nicht entsprechend oder sind nicht in der Lage selbst kühlere Orte aufzusuchen. Welche Rückzugsmöglichkeiten haben wir? Früher war es die kühle Höhle, heute ist es das Haus – im besten Fall stehen Bäume um das Haus, diese spenden Schatten und erzeugen Verdunstungskälte. Das macht schon einige Grad aus. Eine Siesta zur Mittagszeit einlegen, so wie uns das südliche Länder vormachen. Denn je mehr körperliche Bewegung bei heißem Wetter desto mehr muss der Körper die zusätzlich durch Muskelarbeit erzeugte Wärme  auch über Schwitzen versuchen loszuwerden.  Das funktioniert natürlich nicht mehr bei Temperaturen um 40°C wie sie regelmäßig im Sommer in Südeuropa vorkommen und auch bei uns immer wahrscheinlicher werden.  

    Die Gefahren von zu großer Hitze:

    • Hitzeerschöpfung: tritt auf nach starkem Schwitzen, hierdurch Salzverlust
    • Sonnenstich: tritt auf durch zu viel Sonne auf den Kopf ohne ausreichende Kopfbedeckung, geröteter Kopf,  Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen
    • Hitzschlag: der Körper ist mit der Temperaturregulation überfordert, ein lebensbedrohlicher Zustand ist eingetreten: kein Schwitzen mehr , die Haut ist gerötet, heiß und trocken, das Bewusstsein ist stark getrübt, Krämpfe können auftreten, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, schneller Herzschlag, niedriger Blutdruck > den Rettungsdienst 112 benachrichtigen, den Kranken in den Schatten bringen, nicht versuchen, Getränke zu verabreichen wegen der Gefahr des Verschluckens

     Deshalb bei Hitze und vermehrter Sonne:

    • Schatten aufsuchen, Kühlung durch einen Ventilator
    • Kühlung von Räumen und in Fahrzeugen durch Klimaanlagen (aber nicht runterkühlen auf 18°C wie es in manchen Ländern üblich ist.  Bei dieser Temperatur würde der Körper versuchen, Wärme zu erzeugen, um seine Temperatur zwischen 36 und 37,5°C aufrecht zu erhalten und dann kommt man wieder nach draußen und plötzlich sind es vielleicht fast 20°C mehr. Welch ein Stress für den Körper! 
    • Körperliche Arbeit auf die hoffentlich kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben
    • Trinken von kühlen mineralhaltigen Getränken (besonders Salz geht über starkes Schwitzen über die Haut dem Körper verloren), Alkohol und Kaffee nur in geringen Mengen
    • Kleidung anpassen, Kopfbedeckung
    • ältere Menschen und Kinder im Auge behalten
    •  Medikation anpassen (z.B. Wassertabletten, Betablocker)
    • Rechtzeitiges Auftragen von Sonnencreme,-milch,-spray mit hohem  Sonnenschutzfaktor, besonders an der See und in den Bergen
    • Kühle Schlafräume (Fenster über Tag geschlossen halten, in den kühleren Abend und Morgenstunden lüften)

    Gegen einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Sonnenlicht und der Wärme ist nichts einzuwenden. Wir brauchen die Sonne zur Bildung von Vitamin D und für unser körperliches und psychisches Wohlbefinden. Die o.g. Verhaltensmaßnahmen können dabei helfen, Sonne und Wärme zu genießen und zu vertragen.

    Dr. med. Klaus Schimanski

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  • Energieministerin Reiche jetzt mit Kampfansage an die Erneuerbaren?

    Energieministerin Reiche jetzt mit Kampfansage an die Erneuerbaren?

    Statement von: Sven Giegold | Bündnis 90/Die Grünen, stv. Bundesvorsitzender
    Koordinator für Europa und Internationales

    Die Energie- und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wird immer radikaler. Nach der Ankündigung, massiv auf neue Gaskraftwerke setzen zu wollen und EU-Gelder für neue Atomkraftwerke zu unterstützen, folgt jetzt eine Kampfansage an die Erneuerbaren Energien. Auf dem Tag der Industrie des BDI (Bundesverbands der Deutschen Industrie) am 24. Juni nannte sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien „völlig überzogen“ und kündigte an, diesen ausbremsen zu wollen. Solar, Wind und Co. sollen nach ihrer Auffassung in Zukunft unattraktiver werden. 

    Schaut Euch an und verbreitet, was sie – weitgehend unbemerkt – gesagt hat:

    • Instagram: https://www.instagram.com/p/DLXNn-ZtlZn/?igsh=cnAxbnhkZGgzbWw3
    • Facebook: https://www.facebook.com/share/v/16QQMeubQm/?mibextid=wwXIfr
    • LinkedIn: https://shorturl.at/5aaop
    • Bluesky: https://bsky.app/profile/sven-giegold.de/post/3lsin5qhx6s2b
    • Mastodon: https://mastodon.social/@sven_giegold/114750417219988882

    Mit diesen Aussagen widerspricht Reiche gezielt dem Koalitionsvertrag. Dort hatten sich Union und SPD noch darauf geeinigt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden soll. Lediglich hieß es technisch-harmlos, man wolle überprüfen, wie viel Strom insgesamt künftig benötigt werde. Zu einem Ausbremsen der Energiewende findet sich dort nichts. Auch das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, die Stromsteuer für Verbrauchende zu senken, wird gebrochen. Dafür will die Bundesregierung nun bald mit Geld aus dem Klima-Transformationsfonds den Gaspreis subventionieren. Damit werden Wärmepumpen bewusst schlechter gestellt. Gasnetzbetreiber, deren Interessen Reiche lange beruflich vertrat, profitieren im Endeffekt. Jetzt ist die Zeit, dass die vielen Unterstützer*innen der Energiewende in Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktiv werden! Den bevorstehenden Angriff auf den Ausbau der Erneuerbaren müssen wir nun noch viel bekannter machen.

    Mit diesem Vorgehen wendet sich Reiche aktiv gegen die Erfolge der letzten Jahre bei der Energiewende. Im Bereich Solarenergie haben wir unsere Ausbauziele in den letzten Jahren übererfüllt, und im Bereich Windenergie sind wir aktuell auf dem besten Weg, nächstes Jahr das Ausbauziel erstmals zu erreichen. Dieser ambitionierte Ausbau ist auch dringend notwendig. Wir müssen weiter konsequent auf Erneuerbare Energien setzen, um unsere Klimaziele – eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 65 % bis 2030 und Klimaneutralität bis 2045 – zu erreichen. Heute beträgt der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergiebedarf erst 23 %. Damit ist klar: Wir brauchen mehr, nicht weniger Erneuerbare. Schneller, nicht langsamer! Überschüssigen Strom müssen wir durch mehr und intelligentere Netze besser nutzen. Die Flexibilität der Nachfrage muss durch Digitalisierung, Smart meter, Speicher, europäischen Netzausbau usw. massiv gesteigert werden.

    Doch genau das gefährdet Reiche mit ihrem neuen Kurs. Vor allem der Netzausbau geht der ehemaligen Managerin eines Netzbetreibers offenbar viel zu schnell. Ihr zufolge sollen sich – so wörtlich (!) – die Erneuerbaren nun an der Geschwindigkeit des Netzausbaus orientieren – und nicht mehr wie bisher umgekehrt. Eine solche Prioritätensetzung ist nicht nur ambitionslos, sondern hat das Potenzial, die Energiewende in Deutschland als solche abzuwürgen.

    Mit dem gezielten Ausbremsen der Erneuerbaren stellen sich Reiche und die Union auch einmal mehr gegen Europarecht. Denn durch die EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist Deutschland verpflichtet, bis 2030 einen Anteil von mindestens 41 % Erneuerbarer Energien am Gesamtenergiebedarf zu erreichen. Dieses Ziel wird Deutschland mit Sicherheit nicht erreichen, wenn die Bundesregierung jetzt den Ausbau der Erneuerbaren verlangsamt und massiv zu fossilen Gaskraftwerken zurückkehrt.

    Doch damit nicht genug: Nach Reiches Vorstellung sollen die Erneuerbaren in Zukunft stärker zur Kasse gebeten werden – unter anderem mit „Baukostenzuschüssen“. Dabei sagt Reiche ganz offen, was sie damit bezwecken will: „Das wird den Business Case [für Erneuerbare] noch mal nach unten bringen.“ Statt staatlicher Förderung sollen Unternehmen und Privatpersonen jetzt in Zukunft also Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie auf Erneuerbare Energien umstellen wollen.

    In ihrem gesamten Auftritt beim BDI macht Reiche klar, dass sie die Energiewende für „völlig überzogen“ hält. Mit dieser Ausrichtung positioniert sie sich fernab vom internationalen energiepolitischen Mainstream. Während China bewusst elektrifiziert, um von den Kostenvorteilen der Erneuerbaren zu profitieren und sich dauerhaft einen Wettbewerbsvorteil zu sichern, setzt die neue Bundesregierung lieber auf teure und dreckige Importe von LNG-Gas von diktatorischen Scheichs oder Fracking-Gas von Trump.

    Reiche glaubt ganz offenbar einfach nicht, dass sich Deutschland mit Erneuerbaren Energien versorgen kann. Dieser fatale Irrtum schadet der deutschen Wirtschaft: Ganz konkret führen 25 % weniger Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren bis 2030 zu ca. 65 Mrd. Euro weniger Investitionen und rund 65.000 weniger an guten Arbeitsplätzen (hier nachzulesen:https://foes.de/publikationen/2025/2025-02-28_GPE_wirtschaftliche_Vorteile_EE_clean.pdf

    Jetzt ist es an der Zeit, den Green Deal in Europa und die Energiewende in Deutschland aktiv zu verteidigen. Ich bleibe dran.

    Mit europäischen grünen Grüßen

    Sven Giegold

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  • Erste EU-Regeln für Wohlergehen und Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen

    Erste EU-Regeln für Wohlergehen und Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen

    Der Handel mit Hunden und Katzen in der EU beläuft sich auf 1,3 Mrd. EUR pro Jahr; 60% kaufen ihre Hunde oder Katzen online

    • Obligatorisches Mikrochipen und Registrieren aller Hunde und Katzen, die in der EU gehalten werden 
    • Registrierung von Hunden und Katzen, die sowohl zu gewerblichen als auch zu nichtgewerblichen Zwecken eingeführt werden 
    • Verkauf von Hunden und Katzen in Tierhandlungen soll verboten werden 
    Der Gesetzentwurf, der am Donnerstag vom Europäischen Parlament in Straßburg angenommen wurde, legt die ersten EU-Mindeststandards für die Zucht, Unterbringung und den Umgang mit Katzen und Hunden fest.

    Die Europaabgeordneten wollen, dass alle Hunde und Katzen, die in der EU gehalten werden, individuell durch einem Mikrochip identifizierbar sind. Sie fordern auch, dass Hunde und Katzen in interoperablen nationalen Datenbanken registriert werden.  Mikrochip-Identifikationsnummern sowie Informationen über die entsprechende nationale Datenbank sollten in einer einzigen Indexdatenbank gespeichert werden, die von der Kommission betrieben wird. In einer ersten Phase müssen Züchter und Händler alle Hunde und Katzen chippen, die sie in der EU auf den Markt bringen. In einer zweiten Phase sollen auch private Tierbesitzer der Chip-Pflicht unterliegen. Es gilt eine Übergangsfrist von fünf Jahren für Hunde und von zehn Jahren für Katzen. Die Haltung oder der Verkauf von Hunden und Katzen in Tierhandlungen soll verboten werden, sagen die Europaabgeordneten.

    Hunde und Katzen aus Drittländern
    Die Abgeordneten wollen die neuen Vorschriften nicht nur auf Einfuhren zu kommerziellen Zwecken, sondern auch auf die Einfuhr der Tiere zu anderen Zwecken ausweiten. Hunde und Katzen, die zum Verkauf aus Drittländern eingeführt werden, müssten vor ihrer Einreise in die EU mit einem Mikrochip versehen und in einer nationalen Datenbank registriert werden.  Tierhalter, die in die EU einreisen, wären verpflichtet, ihr Tier mindestens fünf Arbeitstage vor der Ankunft in einer Online-Datenbank vorzuregistrieren.

    Zucht und Wohlergehen von Hunden und Katzen
    Die Zucht zwischen Eltern und Nachkommen, Großeltern und Enkeln sowie zwischen Geschwistern und Halbgeschwistern muss verboten werden, betonen die Abgeordneten. Die Abgeordneten fordern auch ein Verbot der Zucht von Hunden oder Katzen, die übermäßige körperliche Merkmale aufweisen sowie ein Verbot der Verwendung dieser Tiere – und verstümmelten Hunde und Katzen – in Shows, Ausstellungen oder Wettbewerben. Die Anbindehaltung, außer bei medizinischer Behandlung, sowie die Verwendung von Stachel- und Würgehalsbändern ohne Sicherheitsaufsatz müssen verboten werden, fügen die Abgeordneten hinzu. Die EU-Vorschriften für das Wohlergehen und die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen wurden mit 457 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und 86 Enthaltungen angenommen.

    Zitate
    Die Berichterstatterin und Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Veronika Vrecionová (EKR, CZ), erklärte: „Die ist ein wichtiger Schritt gegen die illegale Zucht und die unverantwortliche Einfuhr von Tieren in die EU. Auch wenn weitere Gespräche zur Feinabstimmung einiger Details notwendig sein werden, glaube ich, dass wir uns in unserem Ziel einig sind, das Wohlergehen von Hunden und Katzen zu schützen. Dies ist eine gute Ausgangsbasis für produktive Gespräche mit der Kommission und dem Rat“.
    Die Berichterstatterin für den Umweltausschuss, Manuela Ripa (ÖDP, EVP), sieht die Chip-Pflicht als wichtigsten Erfolg der neuen Verordnung: „Eine allgemeine Chip-Pflicht ist wichtig, um Schlupflöcher in der Kette der Rückverfolgbarkeit zu schließen. Illegale und skrupellose Händler tarnen sich sehr gerne als Privatleute. Außerdem wird es dann schwieriger, Tiere auszusetzen, und einfacher, verloren gegangene Tiere zurückzubringen. Tierheime fordern diese Chip-Pflicht schon lange, und auch viele Kommunen und etliche EU-Länder haben sie schon.“

    Nächste Schritte
    Die Abgeordneten werden nun Verhandlungen mit dem Rat über die endgültige Form des Gesetzes aufnehmen.

    Hintergrund
    Rund 44 % der EU-Bürger halten ein Haustier. Der Handel mit Hunden und Katzen ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen und hat nach Angaben der Kommission einen Wert von 1,3 Mrd. EUR pro Jahr.  Rund 60% der Besitzer kaufen ihre Hunde oder Katzen online.
    Da es in den Mitgliedstaaten keine einheitlichen Tierschutzmindeststandards für Hunde und Katzen gibt, hat die Kommission diese neuen Vorschriften am 7. Dezember 2023 vorgeschlagen.
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  • Keine Lust auf einen langweiligen Alltag?

    Keine Lust auf einen langweiligen Alltag?

    Zum 01.07.2025 bietet die Bezirksregierung Düsseldorf eine spannende Ausbildung zum/zur Vollzugsbediensteten (m/w/d) im Beamtenverhältnis an.

    Wir suchen motiviertes Personal für die Unterbringungseinrichtung für ausreisepflichtige
    Personen (UFA) im Regierungsbezirk Düsseldorf.

    Deine Aufgaben:

    Vollzugsbereich:

    • Betreuung und Unterstützung der Personen in der UFA
    • Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung
    • Konfliktmanagement und Anwendung von Deeskalationstechniken

      Dein Karriereweg:
      Während Deiner zweijährigen Ausbildung wirst Du umfassend auf die Arbeit vorbereitet:
    • Theoriephasen an der Justizvollzugsschule NRW in Wuppertal.
    • Praxisaufenthalte in nah gelegenen Justizvollzugsanstalten des
      Regierungsbezirks, sowie Hospitationen in zentralen Ausländerbehörden und
      psychiatrischen Einrichtungen, um den beruflichen Alltag kennenzulernen
    • Schulung in Themen wie Vollzugsrecht, Deeskalationstechniken und
      Gewaltprävention.

      Das musst Du mitbringen:
    • Einen Schulabschluss: mindestens Fachoberschulreife oder
      Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung
    • Deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines EUMitgliedsstaates
    • Psychische und körperliche Belastbarkeit sowie Bereitschaft zu Schicht-,
      Wochenend- und Feiertagsarbeit
    • Kommunikationsstärke, Einfühlungsvermögen und
      Verantwortungsbewusstsein
    • Mindestalter: 18 Jahre
    • Einen Führerschein der Klasse B (optional, aber von Vorteil)

      Was wir Dir bieten:
      Eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe im Abschiebehaftvollzug mit:
    • Attraktive Vergütung:
      Während der Ausbildung: ca. 2.550 € brutto (inkl. Zuschläge).
      Nach der Ausbildung: ca. 3.112 € brutto (inkl. Zuschläge)
    • Sicherheit: Einen zukunftssicheren Job im öffentlichen Dienst mit langfristigen
      Perspektiven
    • Entwicklung: Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen.
    • Zusammenhalt: Ein kollegiales Team, das Dich unterstützt.
    • Zusatzleistungen: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Unterstützung
      bei Deiner persönlichen Entwicklung.

      Ist dieser Job etwas für Dich? Finde es heraus!
    • Bist Du bereit, Verantwortung zu übernehmen?
    • Hast Du Lust auf ein abwechslungsreiches Umfeld?
    • Möchtest Du einen gesellschaftlich relevanten Beruf ausüben?
    • Möchtest Du Teil eines großartigen Teams sein?
      Wenn Du mindestens 2-mal ‚Ja‘ gesagt hast, dann bewirb Dich jetzt!

      So bewirbst Du dich:
      Schick uns Deine Bewerbung bis spätestens 15.04.2025 im PDF-Format an:
      ausbildung@brd.nrw.de
      Kontakt Bezirksregierung Düsseldorf
      Telefon: 0211/475-0
      E-Mail: poststelle@brd.nrw.de

      Worauf wartest Du noch? Zeig uns, wer Du bist, und starte Deine Karriere bei
      uns! Wir freuen uns auf Dich.

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  • A-capella-Konzert in MG-Giesenkirchen

    A-capella-Konzert in MG-Giesenkirchen

    Herzliche Einladung zum Konzert mit dem Vokalensemble Tonspur aus Kaarst am Sonntag, 24. November um 17.00 Uhr in der Lutherkirche in Mönchengladbach-Giesenkirchen.

    Unter dem Titel „Circle Of Life“ singt das fünfköpfige Ensemble Lieder aus der Pop-Geschichte der letzten 50 Jahre. Neben Liedern von Queen und A-Ha, sind auch Herbert Grönemeyer, Stevie Wonder und viele andere große Musiker dabei. Titel wie „Der Weg“, „I Just Called“, „Ebony And Ivory“, „Don’t Stop Me Now“ und weitere bekannte Songs beleuchten den eigenen Lebenskreis, unseren vielfältigen und aufregenden „Circle Of Life“.
    Durch das Programm führt Chris Wehrmann, die musikalische Leitung hat Kantor Dieter Böttcher.

    Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

    Infos und Hörbeispiele gibt es hier: http://www.kirchenmusik-kaarst.de

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  • Orchideenparadies verzaubert die Eifel

    Orchideenparadies verzaubert die Eifel

    Nach den Frühjahrstrockenheiten vergangener Jahre hat das regenreiche Frühjahr 2024 die Eifel wieder in ein Orchideenparadies verwandelt.

    Selbst das selten gewordene Brand-Knabenkraut steht in kleinen Gruppen auf manchen Orchideenwiesen. Zehn zauberhafte Orchideenwiesen finden Orchideenfreunde in dem Buch des Neusser Autors Rainer Nahrendorf „Eifel – Das bedrohte Orchideenparadies.“
    Es ist im Handel in Druckversionen und als E-Book ISBN 9783754937228 für 6,99 Euro erhältlich. Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen. Gute Fotos gelingen Ihnen auch mit dem Tele eines modernen Smartphones. Dann müssen Sie den Schönheiten nicht zu nahetreten.


    Mehr von Rainer Nahrendorf:
    https://shop.tredition.com/booktitle/Naturm%3fzene/W-377-242-032

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  • Alternative Respekt

    Alternative Respekt

    Endlich.

    Corona ist zwar nicht vorbei, beste Erkältungszeit dazu, aber sollen wir unser Leben schon wieder nicht auskosten? Niemand kann sich jederzeit gegen alle Eventualitäten schützen.

    Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren, lassen Herzen in Vorfreude höherschlagen. Auf Tilly’s grandiose Kunstwerke darf man mit Recht gespannt sein. Aber erst einmal steigt, unter Singen, schunkeln und ein paar Getränken, das pure Leben aus dem Senftöpfchen.

    Apropos Leben. Blenden wir etwas Wesentlich aus?
    Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen hören wir Nachrichten und sehen Bilder, von Krieg, Flucht, Brutalitäten , Unmenschlichkeiten. „Nie wieder!“ Doch wir sind mittendrin, und wir versichern den Kämpfenden, den Geschundenen, Gequälten, allen Opfern, der jeweils ganzen Nation, daß wir solidarisch mit ihnen Schulter an Schulter stehen und sie niemals im Stich lassen werden, as long it takes. Wenn wir nicht entfesselt, von Promillen beseelt feiern, hilft das niemandem. Trotzdem hätte eine Möglichkeit sein können zu sagen :“ Während ihr kämpft, alles verliert was ihr habt, die Heimat, eure Lieben, vielleicht sogar das eigene Leben, zollen wir Euch Achtung und Respekt, zeigen unsere Solidarität, reden nicht nur immer wieder darüber, sondern bleiben in diesem Jahr über den geliebten Karneval einfach: STILL.

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  • Kaufland, Schmutz und viel Lärm

    Kaufland, Schmutz und viel Lärm

    Seit Monaten kämpfen Anwohner gegen das Gebaren des Gewerbetreibenden Kaufland auf dem Gelände der Rheyerhütterstraße.

    Jeder Bürger hat ein Recht auf Nachtruhe zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr morgens.

    Gegen dieses wird seit Jahren verstoßen. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach. Die Schranken, die an jeder Einfahrt des Geländes zu finden sind, bräuchte man nur zu schließen. Doch die Leitung von Kaufland behauptet Anwohnern gegenüber, man hätte keine Schranken. Das dies nicht den Tatsachen entspricht, bestätigt das Artikelfoto.

    Ob Fachbereich Umwelt der Unteren Immissionsschutzbehörde (zuständig für Lärm) oder das Amt für Bauordnung, die Verwaltung ist seit Jahren über das gesamte Portfolio der Belastungen informiert. Trotzdem bedurfte es eines Rechtsanwaltes, die Beschallung durch einen falsch eingestellten Lautsprecher auszuschalten, der täglich in kurzen Abständen durch das Wohnviertel schallte. Selbst diese „Kleinigkeit“ war neben LKW-Anlieferverkehr in der Nacht, sowie Umbauarbeiten mit Knalleffekten nur mit externer Hilfe beizukommen. Direkte Bitten und Gespräche der Anwohner werden grundsätzlich von der Marktleitung ignoriert. Dies quittieren viele Anwohner mit Boykott des Marktes.

    Auch der BV-Ost-Bezirksvorsteher Herr Volker Küppers von der SPD ist bestens von den Anwohnern informiert und um Hilfe gebeten worden. Auf die Tagesordnung der letzten Sitzung der BV Ost schaffte es dieser Punkt aber nicht. In einer anderen Sitzung wurde dieser Markt als zur „Nahversorgung zu erhalten“ erwähnt. Danke, man verzichtet gerne. Der nächste Supermarkt ist fünf Gehminuten vom Gelände entfernt. Selbst ältere Anwohner befürworten eine Schließung des Marktes.

    Seit diesem Frühjahr treffen sich fast nächtlich verschiedene Gruppen junger Mitmenschen auf dem Parkplatz des Kauflandmarktes. Mit quietschenden Reifen und Slalomfahrten wird das Gelände teils noch zu Öffnungszeiten erobert. Auf Campingstühlen wird Platz genommen. Die Betreiber des Marktes stört das offensichtlich nicht.

    Das Zischen der mit Gas gefüllten Kartuschen, welches anschließen über einen Luftballon inhaliert wird, um sich die Birne weg zu pusten, ist Bestanteil der Nächtlichen Gesellschaften. Die Feten mit lauter Musik und Hupkonzerten veranlassen die Anwohner wieder und wieder die Polizei zu bemühen. Dieser sind die nächtlichen „Kunden“ wohl gut bekannt.

    Der Aussage unserer Polizei im Sender Radio 90,1 man würde an Brennpunkten Vergehen ahnden und Platzverweise erteilen, wird hier offensichtlich nicht praktiziert. Auch die im Interview angekündigten Möglichkeiten der finanziellen Verwarnungen fruchten hier wohl nicht.

    Freundlicherweise kam die Aufforderung, man könne ja mal selbst mit den Herrschaften reden.
    Das wird man wohl in Kürze auch tun, wie man hört. Frauen und Kinder und auch die (wütenden) mutigen über 80-Jährigen werden gebeten zu Hause zu bleiben. Einige Herren des Viertels wollen sich treffen und beim Gassi gehen mal um Ruhe bitten. Selbstverständlich deeskalierend.
    Bei teils unter Drogen stehenden Gesprächspartnern, die Testosteron gesteuert noch nicht einmal Respekt vor der Polizei kennen, ist das Gespräch bestimmt sozial einvernehmlich.

    Danke für den Tipp.

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  • Und immer, immer wieder…

    Und immer, immer wieder…

    …stehen sie ungeniert an Hauswänden, Hecken, Mauern, am Straßenrand, lt. einer Erzieherin auch am Zaun ihrer Kindertagesstätte.

    Nein, nicht unsere Hunde. Als „Wildpinkler,“ die vermeintliche Krone der Schöpfung : Männer !

    Meine Oma erzählte davon, aus ihrer Zeit. Ich erlebte und erlebe es.

    Widerlich, ekelerregend, unhygienisch, anstössig, respektlos.

    Vor wenigen Tagen beobachtet: Eine Frau sprach, sehr laut und deutlich, vor anderen Passanten, einen solchen „Herrn“ an, fragte ihn, ob das sein Ernst sei, jetzt an die Wand urinieren zu wollen. Prompte, knappe Antwort:“ Ja.“ Über ein solches Individuum muß kein weiteres Wort verloren werden. So etwas disqualifiziert sich selbst.

    Das Ordnungsamt zum Ekelthema:  „Mittlerweile wird nicht nur offen uriniert.“

    Hinweis des Ordnungsamtes: „Aus sicherer Entfernung beobachten, in welches Fahrzeug der Mann steigt, Kennzeichen merken und es mit der Uhrzeit des Geschehens sofort an das Ordnungsamt mailen. Ebenso verfahren, wenn möglich, mit Strasse und Hausnummer desjenigen.
    An: ordnungsamt@moenchengladbach.de
    Mit 100 – 150 Euro wird diese Handlung belegt. Im Widerholungsfall wird es jedesmal teurer.“

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  • Leserbrief zu: Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Leserbrief zu: Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Seit über 60 Jahren lebe ich hier und verfolge interessiert das Geschehen in unserer Stadt.
    Die o.g. Meldung der Presseabteilung
    https://www.moenchengladbach.de/de/aktuell-aktiv/newsroom/wohncontainer-fuer-ukraine-gefluechtete-werden-abgebaut
    habe ich zur Kenntnis genommen und lässt mich seitdem nicht mehr los:
    Die Frage, die mich umtreibt: Warum werden diese Container nicht für die Obdachlosen in unserer Stadt verwendet?
    Ob jetzt an diesem Standort oder an einem anderen oder auf der Stadt verteilt, kann und sollte man besprechen, aber einfach nur abbauen und irgendwo in die „Ecke stellen“, finde ich schade.
    Diese Container, die wie zu lesen ist, mit Haushaltsgeräten ausgestattet sind / waren, scheinen mir gefühlsmäßig besser geeignet zu sein, als Schiffscontainer, die irgendwo „in eine Ecke“ gestellt werden…..
    Natürlich habe ich keine Ahnung wie die Besitzverhältnisse diese Container sind und natürlich ist mir auch klar, dass die Arbeit mir Obdachlosen nicht einfach ist.
    Am 30.07.2023 habe ich unserem OB Heinrichs auf seiner E Mailadresse oberbuergermeister@moenchengladbach.de gleichlautende Mail geschrieben, aber außer einer automatisierten Antwort (Empfangsbestätigung) ist nach 3 Wochen keine Antwort erfolgt.
    Letztere ärgert mich jetzt wirklich! Logischerweise würde ich es begrüßen, wenn man den Gedanken aufgreifen und nicht sofort in die Ablage P werfen würde, aber wenigstens eine Antwort in der Art: „Wir bedanken uns für Ihre Idee und geben diese weiter.“ wäre doch schön, oder nicht?
    Das würde nämlich das Gefühl vermitteln, als Bürger erst genommen zu werden. Keine Reaktion impliziert das genaue Gegenteil davon… ☹
    Wissenschaftler und Politiker machen sich Gedanken, warum in Deutschland die AFD oder die „Nichtwählerpartei“ immer stärker wird. Ein immer genannter Grund ist, dass „man“ die Bevölkerung nicht ernst nimmt…..
    Mit diesem Leserbrief will ich Niemanden auf die Füße treten, ich mache mir nur extreme Sorgen um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, durch Arroganz auf der einen und Frustration / Lustlosigkeit auf der anderen Seite.
    Viele Grüße
    Stefan Müller

    47 – 0

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  • Pflegeversicherung – eine komplette Neuaufstellung ist wohl unvermeidlich …

    Pflegeversicherung – eine komplette Neuaufstellung ist wohl unvermeidlich …

    Statement von Werner Schell, https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

    Die Pflegeversicherung wird wohl in naher Zukunft die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen nicht mehr angemessen gewährleisten können. Die Versorgungsdefizite, ambulant und stationär, sind bereits seit längerer Zeit so, dass von einem stets anwachsenden Pflegenotstand gesprochen werden muss. Da aber die Deutschen immer älter werden und länger leben, wird die Nachfrage nach Hilfe weiter zunehmen (die Baby-Boomer kommen).

    Das Pflegesystem ist aber schon jetzt überfordert! Die Personalnot nimmt dramatisch zu, so dass die Pflege – weiter zunehmend – mängelbehaftet vonstatten geht oder eine professionelle Pflege mangels Aufnahmekapazitäten nicht mehr möglich ist. Insoweit wird bereits von einer „Pflege-Triage“ gesprochen. Die Pflegeeinrichtungen sind offensichtlich bereits jetzt gehalten, wegen des Personalnotstandes diejenigen pflegebedürftigen Menschen vorrangig aufzunehmen, die einen niedrigen Pflegegrad verweisen können, vieles noch selbst ohne Hilfe erledigen können.

    Die Tatsache, dass die Pflegeeinrichtungen auf der Grundlage eines Gutachtens von Prof. Rothgang zukünftig verstärkt Pflegehilfskräfte anstellen werden, wird die Qualität der Pflegeleistungen zwangsläufig zusätzlich vermindern. Darunter werden diejenigen Heimbewohnerinnen und Heimbewohner besonders zu leiden haben, die neben den pflegerischen Hilfeerfordernissen noch ergänzende Unterstützung bei mehreren Krankheiten benötigen. Insoweit geben über 10 Pflegestandards vor, was ggf. zu tun ist. Dienstkräfte, die aber insoweit nicht ausreichend qualifiziert sind, müssen sich zwangsläufig zurücknehmen mit der Folge, dass die Einrichtungen mehr und mehr zu bloßen Verwahranstalten verkommen (müssen).

    Die seit Jahren massiv eingeforderten Maßnahmen zur Gewinnung von mehr Pflegefachpersonal müssen intensiver darauf abzielen, die Attraktivität des Pflegeberufes zu verbessern und dabei auf gute – auch familienfreundliche – Arbeitsbedingungen achten. Es müssen natürlich auch Vergütungen gewährleistet werden, die der anstrengenden und qualitativ hochwertigen Pflege in den verschiedenen Pflegebereichen gerecht werden. Ob es dabei wichtig ist, die Qualifizierung von Pflege-Hochschulabsolventen umfänglich zu steigern, kann unterschiedlich bewertet werden. Es scheint so zu sei, dass eine dreijährige Pflegeausbildung, ggf. ergänzt durch eine spezielle Weiterbildung, z.B. für die Intensivpflege, meistens völlig ausreichend ist. Zur Gewinnung von Pflegekräften müssen die Pflegeanbieter (Arbeitgeber) auch berücksichtigen, dass es unter Umständen schwierig ist, eine geeignete Unterkunft / Wohnung zu finden. Daher sollte auch über entsprechende finanzierbare Angebote, z.B. in Form von Werks- bzw. Dienstwohnungen nachgedacht werden.

    Die vielfältigen Forderungen nach Abbau der sog. Bürokratie laufen im Pflegesystem weitgehend ins Leere, lenken folglich von den wirklichen Problemen ab. Tatsache ist, dass bei den qualitätsgesicherten Dienstleistungen zu Gunsten der pflegebedürftigen Menschen zahlreiche Aufzeichnungen zwingend geboten sind. Die Durchführung dieser Aufzeichnungen sollte aber im Rahmen der Möglichkeiten durch technische Hilfsmittel erleichtert werden. Das könnte zu einigen Arbeitserleichterungen beitragen. Technische Hilfsmittel, Assistenzsysteme, können im Übrigen auch zur Unterstützung bei der Durchführung von Dienstleistungen eingesetzt werden. Die Erwartung, Roboter würden in Zukunft die personelle Zuwendung weitgehend ersetzen können, sind aber unrealistisch.

    Die Kommunen können zur Auflösung des Pflegenotstandes eigentlich wenig beitragen. Dies allein deshalb, weil die entsprechenden Handlungskompetenzen vornehmlich beim Bund bzw. den Ländern angesiedelt sind. Allerdings können die Kommunen für ausreichende Bildungsangebote für Pflegeschülerinnen und -schüler werben und dafür eintreten, dass entsprechende Strukturen zur Verfügung stehen; dies alles im Zusammenwirken mit den örtlichen Trägern der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Darüber können die überregionalen Verbände der Kommune dazu animiert werden, Bund und Länder darüber zu unterrichten, in welchem Ausmaß die pflegerische Versorgung vor Ort Probleme bereitet und die geeigneten Reformschritte einfordern.

    Die Hoffnung, den Pflegenotstand durch ausländische Pflegekräfte zu beheben, wird wohl nicht in Erfüllung gehen. Insoweit gehen allenfalls einzelne Lücken gemindert bzw. geschlossen werden. Es muss gewährleistet bleiben, dass ausländische Dienstkräfte – nachgeprüft – über eine ausreichende Qualifizierung und ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Bei der Einwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland ist aber immer zu bedenken, dass diese eigentlich auch für die eigene Bevölkerung zur Verfügung stehen sollten.

    Interessant in diesem Zusammenhang: Im Jahr 2022 waren in Deutschland durchschnittlich rund 45,43 Millionen Menschen erwerbstätig. Zu den Erwerbstätigen zählen laut Quelle alle Personen, die als Arbeitnehmer (Angestellte, Arbeiter, marginal Beschäftigte, Beamte) oder als Selbständige bzw. als mithelfende Familienangehörige eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Grundsätzlich eine gute Nachricht. Bedenklich ist aber in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der Arbeitsstunden aber gesunken ist. Die Wunscharbeitszeit der Deutschen ist so gering wie noch nie, obwohl die durchschnittliche Arbeitszeit bereits unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Laut dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wollen die Menschen in Deutschland so wenig arbeiten wie noch nie seit der ersten Erhebung im Jahr 1984. Die etwa 30.000 Umfrageteilnehmer aus 15.000 Haushalten wollen durchschnittlich nur noch 32,8 Stunden in der Woche arbeiten, selbst wenn sie dadurch relevante Gehaltseinbußen haben.

    Nach Auffassung von Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), muss in Deutschland aber länger gearbeitet werden – nach dem Vorbild der Schweiz und Schwedens. Damit könne man auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In der Schweiz wie auch in Schweden würde, so Hüther, in Vollzeit fast 300 Stunden pro Jahr mehr gearbeitet als in Deutschland. Die Forderung anderer Wirtschaftsexperten nach bis 1,5 Millionen Zuwanderern jährlich teilt Hüther nicht: „Eine Million Zuwanderer sind zu viel und würden die Integrationskosten gewaltig in die Höhe treiben.“ Ohne eine Verlängerung der Arbeitszeit wären in den nächsten Jahren bestenfalls Wachstumsraten von 0,5 bis 0,75 Prozent möglich bei drei bis dreieinhalb Prozent Inflation. „Das wäre das Szenario einer dauerhaften Stagflation, die niemand haben will.“  – Ob und ggf. inwieweit Mehrarbeit in einzelnen Branchen ermöglicht werden kann, bedarf einer sorgfältigen Analyse. Berufe, bei denen durch Mangel an Personal bereits bedenkliche Arbeitsverdichtungen bestehen, so in der Pflegebranche, muss eine Ausweitung der Arbeitszeit möglicherweise unterbleiben.

    Das 2023 beschlossene „Pflegereförmchen“ löst anscheinend null Probleme im System, schafft eher neue. Es gibt Betragserhöhungen und nur bescheidene Leistungserhöhungen, die nicht einmal einen Inflationsausgleich gewährleisten. Besonders bedrückend ist auch die Tatsache, dass die Kostenbelastungen für die pflegebedürftigen Menschen in allen Bereichen deutlich zunehmen mit der Folge, dass vermehrt die Sozialhilfe in Anspruch genommen werden. Zuvor mussten Ersparnisse und ggf. „Haus und Hof“ für die Pflege eingesetzt werden. Bei dieser Entwicklung muss man bedenken, dass die Pflegeversicherung 1995 geschaffen worden ist, um die Inanspruchnahmen von Sozialhilfeleistungen zu verringern bzw. ganz zu vermeiden.

    Mangelnde Hilfe durch die Pflegeeinrichtungen wird unweigerlich die Familien, die pflegenden Angehörigen, zunehmend herausfordern. Es muss daher darum gehen, die insoweit verfügbaren Ressourcen effizienter einzusetzen und die häusliche Versorgung durch Angehörige attraktiver zu gestalten. Dabei wird aber zu bedenken sein, dass die Familienverbände „nach altem Muster“ eher nicht mehr bestehen bzw. geschrumpft sind. Von daher sind insoweit nur eingeschränkt Pflegeleistungen im Familienverband erwartbar. Im Übrigen sind pflegende Angehörige zur finanziellen Absicherung nicht selten gehalten, berufstätig zu sein und müssen dann Pflege und Beruf unter einen Hut bringen. Diese und weitere Erwägungen zur häuslichen Pflege werfen Fragen auf, die unter Umständen nur mit großen Schwierigkeiten geleistet werden können. Geld allein pflegt nicht.

    Im Übrigen müssen die präventiven Ansätze, mit denen Pflegebedürftigkeit vermieden oder hinausgezögert werden kann, endlich verbindlich in der Pflegepraxis verankert werden. Es gilt insbesondere, die Kompetenzen älterer Menschen zu stärken und ihnen einen längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Insoweit sind die Kommunen gefordert, die durch unterstützende Strukturen, wie z.B. präventive Hausbesuche, hilfreich die Leistungen der Pflegeversicherung ergänzen können.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk fordert seit Jahren mehr Prävention und sieht sich durch aktuelle Hinweise insoweit bestätigt. Es ist nämlich durch zahlreiche Studien gut belegt, dass Pflegebedürftigkeit und Krankheiten durch einen gesunden Lebensstil verhindert bzw. weit hinauszögert werden können. Mit geeigneten Präventionsmaßnahmen (= gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, guter Schlaf, Stressvermeidung, geistige Tätigkeiten gestalten, soziale Kontakte pflegen, Risikofaktoren wie Rauchen, übermäßíger Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Übergewicht vermeiden …) können die Telomere, die sich altersbedingt ständig verkürzen, wieder ein wenig verlängert werden, so dass der Zelltod deutlich hinausgezögert wird und viele Lebensjahre, meist bei gesunder Gesundheit, hinzu gewonnen werden können.

    Frühzeitige Präventionsmaßnahmen sind auch deshalb von großer Bedeutung, weil sie neben der gesundheitsförderlichen Wirkung auch das soziale Netz, Krankenversicherung und Pflegeversicherung, finanziell entlasten. Zunehmende Krankheits- und Pflegekosten werden zukünftig kaum noch finanzierbar sein.

    Die Versorgung mit sog. „24-Stunden-Pflege-Kräften“ ist wohl oftmals bei der häuslichen Pflege eine „letzte Hilfe“. Zu bedenken sind insoweit aber vielfältige rechtliche Probleme, weil es eigentlich bei dem Einsatz solcher Dienstkräfte, meist aus dem osteuropäischen Ausland, darum gehen muss, deutsches Arbeits(schutz)recht anzuwenden. Bei Anwendung dieses Rechts kann die meist geforderte „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ aber wegen der gebotenen Ruhe- und Freizeit nicht gewährleistet werden! Die Dienstkräfte, die für diese Betreuung angeheuert werden, sind fast ausnahmslos Frauen, die für die Pflegezeit oft die eigene Familie verlassen müssen bzw. als qualifizierte Pflegekräfte im eigenen Land gebraucht werden.

    Zu bedenken ist letztlich auch, dass die Betreuung durch ausländische Dienstkräfte finanziell nicht wirklich günstig gestaltet werden kann. Denn qualifizierte Dienstkräfte dieser Art mit angemessenen deutschen Sprachkenntnissen müssen gut honoriert werden. Zu bedenken ist auch, dass es für solche Dienstkräfte neben der zu betreuenden Person, einen familiären Ansprechpartner bzw. eine Art Aufsicht geben muss. Insoweit können sich, wenn Angehörige nicht vor Ort wohnen, Probleme ergeben. Eine extra Finanzierung dieser Dienstkräfte durch die Pflegeversicherung ist nicht möglich. – Nicht akzeptabel ist, dass die politisch Verantwortlichen, denen die Probleme allesamt bekannt sind, geeignete Regelungen für diese Art der Pflege und Betreuung bislang nicht gestaltet haben („Augen zu und durch“).

    Nach all dem sind die Kommunen gefordert, das Pflegesystem zu ergänzen und in geeigneter Weise die häusliche Versorgung durch unterstützende bzw. helfende Angebote ortsnah zu stärken. Solche kommunalen Quartiersleistungen, verbunden mit präventiven Hausbesuchen, werden seit vielen Jahren eingefordert. Sie können den pflegenden Angehörigen wirkungsvoll zur Seite stehen und eine Heimunterbringung ggf. vermeiden oder weit hinauszögern helfen. Kommunale Hilfen dieser Art sind ausreichend erprobt und wirkungsvoll.

    Kommunale Unterstützungsstrukturen sollten im Übrigen mit den Beratungsangeboten der Pflegekassen und ähnlichen Dienstleistungen der Sozialverbände vor Ort gemeinsam agieren. Dadurch können die verschiedenen Ressourcen gebündelt und Unterstützungsstrukturen finanziell günstig organisiert werden (es muss nicht jeder alles anbieten).

    Eine Auflösung der Probleme, die sich seit längerer Zeit aufgetürmt haben, ist im Moment leider nicht in Sicht. Daher wird von zahlreichen Verbänden und Experten eine grundlegende Neuaufstellung der pflegerischen Versorgung gefordert. Insoweit wird von einem kräftigen Steuerzuschuss für die bestehende Pflegeversicherung gesprochen, aber auch mit staatlicher Hilfe die Umstellung auf eine Pflegevollversicherung eingefordert. Andere wiederum plädieren für die vollständige Abschaffung der Pflegeversicherung und die Pflegekostentragung durch den Staat. Noch bescheiden klingen die Vorschläge, das bestehende System lediglich durch eine privat zu finanzierende Zusatzversicherung zu stabilisieren.

    Der bereits vor Jahren von hier gemachte Vorschlag, die Vielzahl der Kranken- und Ersatzkassen zu einer Einheitskasse zusammen zu führen, könnte erhebliche Kosteneinsparungen bewirken und damit bei einer Neuordnung des Pflegesystem in vielfältiger Weise hilfreich sein. Erhebliche Kosteneinsparungen würden sich ergeben. Das Beitragsaufkommen einer solchen Einheitskasse könnte die Finanzierung der notleidenden Leistungsbereiche gut absichern helfen. Die Dienstleistungen könnten ohne Anspruchsminderungen effektiver gestaltet werden.

    Bedenkenswert ist auch, Pflegeeinrichtungen nur noch in öffentlicher bzw. frei gemeinnütziger Trägerschaft zuzulassen. Private Träger sind mit ihren Absichten, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, im Bereich der Versorgung und Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen möglicherweise nicht die geeigneten Anbieter. Wenn aber das bestehende Trägersystem nicht verändert werden sollte, müssten gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die nachprüfbar angemessene Leistungen mit transparenten Kostendarstellungen gewährleisten.

    Letztlich ist zu bedenken, dass die Pflegeversicherung im sozialen Netz nicht isoliert gesehen darf. Denn neben einer Pflegebedürftigkeit geht es in aller Regel auch um die Behandlung einer oder mehrerer Krankheiten. Daher muss gewährleistet werden, dass die ambulante ärztliche Versorgung und ggf. die (möglichst wohnortnahe) Krankenhausversorgung entsprechend – altersgerecht – erfolgen kann. Es wird daher für erforderlich erachtet, ausreichend geriatrische Angebote vorzuhalten und vor allem sicher zu stellen, dass Menschen mit Demenz unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Einschränkungen eine gute Versorgung erhalten. Dabei ist zu bedenken, dass bei hochaltrigen Menschen oftmals keine Angehörigen für entsprechende Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen.

    Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern muss endlich umfassend die Möglichkeit eröffnet werden, zeitgerecht eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase auszufertigen. Insoweit gibt es zwar eine gesetzliche Grundlage, aber die Umsetzung findet nur selten statt (wohl auch wegen der Personalnot).  Wie auch immer die politisch Verantwortlichen eine Neugestaltung der Versorgungssysteme in Angriff nehmen: Es ist Eile geboten, Verzögerungen verschlimmern die bereits allerorten bestehende Pflegenot!

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  • Erfahrung eines Solingers in Mönchengladbach oder: die Protected Bike Lane (Blaue Route) Mönchengladbach – Hohenzollernstraße

    Erfahrung eines Solingers in Mönchengladbach oder: die Protected Bike Lane (Blaue Route) Mönchengladbach – Hohenzollernstraße

    War zu Besuch bei meiner Freundin in Viersen-Ummer.

    Am Samstag 08.07.2023, wollten wir gegen 18 Uhr nach Mönchengladbach um Filterwatte zu kaufen.
    Da meine Freundin eine schlechte Orientierung, hat fuhren wir per ‚Navi‘. Dieses leitete uns dann auf die ganz rechte Spur der Hohenzollernstraße.
    Wir machten noch Witze, dass die Auto-Spur so schmal war (Meine Freundin fährt einen Fiat 500) und da war die durchgezogene Linie und fließender Verkehr, kamen wir da auch nicht raus!! Erst auf Höhe der Saumstraße wurde ersichtlich, dass wir uns auf einem Fahrradweg befinden mußten?

    Bei dem Versuch nach links ‚rauszukommen‘ überfuhr meine Freundin dann einen der liegenden Sperrblöcke (trapezförmig, ca. 60cm lang, NUR ca. 15cm hoch) und zerfetzte sich den linken Vorderreifen. Haben direkt den ADAC angerufen.
    Ein vorbeikommender Polizeiwagen bat uns, den Wagen auf den Bürgersteig (gegenüber der Saumstraße) zu setzen. Der Beamte bestätigte, dass die Stadt (-Arbeiter) diesen Bereich hätten eigentlich sperren müssen. Denn in Richtung stadteinwärts, war die Hohenzollernstraße gesperrt – nur nicht stadtauswärts!!
    Wir mußten dann zweieinhalb Stunden auf den Abschlepper (Fa. Böker) warten; dieser sagte uns, dass wir das 8. Fahrzeug wären, das da reingerasselt ist und er gerade ein Meldung bekommen hatte, dass ein BMW auch schon wieder verunfallt war, also 9.!!
    Der Fahrer der Fa. Böker war so freundlich uns zur Autowerkstatt, meinr Freundin nach Ummer zu fahren; Da meine Freundin ein Hüftleiden hat, war er so freundlich, sie fast bis zur Ihrer Haustüre zu fahren. Ich bin dann mit dem Fahrer zur Werkstatt gefahren, das Auto abstellen. Es war mittlerweile ca. 20:30 und die Zahl der verunfallten Fahrzeuge hatte sich auf 12!! erhöht.
    Ein zerfetzter Reifen kostet meiner Freundin bestimmt mit Montage 250 Euro!! Und wegen ihres Hüftleidens ist Sie eigentlich auf das Auto angewiesen.

    Wenn die Stadt schon SO etwas macht, sollte man doch eine Baustelle kennzeichnen und nicht UNABGESPERRT offen lassen!! Man hätte ja auch vorher die Straße blau oder andersfarbig anmalen können, bevor man Betonklötze auf die Fahrbahn legt. Ist eigentlich unverantwortlich!!

    Vielleicht ist DAS hier ein Artikel wert??

    Mit freundlichen Grüßen

    Joachim J.

    Solingen

    Quelle: Schreiben des Autors,
    der Name ist der Redaktion bekannt
    23 – 15

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  • Politik live – Q1 des Gym. Odenkirchen zu Besuch im Landtag

    Politik live – Q1 des Gym. Odenkirchen zu Besuch im Landtag

    Wie man das Interesse junger Menschen am Thema „Politik” fördert, ist eine der Kernaufgaben des sozialwissenschaftlichen Unterrichts.

    Doch kein Unterricht kann die direkte Erfahrung ersetzen… nämlich, dass unser politisches System nichts Abstraktes ist, sondern aus echten Menschen besteht, deren Entscheidungen unser aller Leben teils maßgeblich mitbestimmen.

    So bedeutete das Klingeln am Ende der 2. Stunde (26/04) für unsere gesamte 11. Jahrgangsstufe die Herausforderung, trotz des angekündigten Streiks im Ö.P.N.V. irgendwie zum Landtag von Nordrhein-Westfalen zu kommen, was allen Schülerinnen und Schülern tatsächlich am Ende auch gelang; einige setzten dabei sogar erfolgreich auf das Fahrrad.

    Mit Blick auf den Rheinturm passierte die Gruppe zunächst die Sicherheitsschleuse und erhielt danach im Rahmen des allgemeinen Informationsprogramms einen Basiskurs über die politische Arbeit im Landesparlament. Schließlich fragt sich zum Beispiel der ein oder andere, warum der Plenarsaal, die parlamentarische Vollversammlung, im TV häufig ziemlich leer dahergekommt, obwohl es doch 195 gewählte Abgeordnete gibt, denen die Wähler-/innen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Antwort: Parlamentarische Tätigkeit findet nicht nur im Plenum, sondern auch in Ausschüssen, Fraktionssitzungen, Wahlkreisterminen oder am Schreibtisch statt.

    Anschließend kamen die Oberstufenschüler/-innen in Begleitung ihrer Lehrer zu einem Gespräch mit der Mönchengladbacher Abgeordneten Vanessa Odermatt zusammen und erfuhren dabei viel über die tägliche Arbeit der Volksvertreterin, die als CDU-Fraktionsmitglied sogar in der aktuellen Regierungskoalition mitwirkt. Einige der diskutierten Themen waren, wie Frau Odermatt zu den Protesten der sog. „Letzten Generation” steht, ob sie für oder gegen ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist, was sie über die Wohnraumknappheit sagt oder wie sie zur geplanten Cannabis-Legalisierung der Bundesregierung eingestellt ist.

    Es offenbarte sich so deutlich, dass die Themen, die (u.a.) im Landtag bearbeitet werden, keinesfalls bedeutungslos sind, sondern – ganz im Gegenteil –  jeden (jungen) Menschen unseres Landes etwas angehen.

    Politik live – eine Erfahrung mit Zukunftsbedeutung!

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  • Zu erwartende Verkehrsstörungen bei der Verdi-Demonstration am Dienstag, 21.März 2023

    Zu erwartende Verkehrsstörungen bei der Verdi-Demonstration am Dienstag, 21.März 2023

    Die Gewerkschaft Verdi geht davon aus, dass sich am Veranstaltungstag etwa 9.000 Demonstrationsteilnehmer im Fußmarsch (Sternmarsch ) von verschiedenen Stellen startend zur zentralen Kundgebung auf der Gracht in Mönchengladbach-Rheydt bewegen werden.
    Diese Fußmärsche sind für die Zeit zwischen ca. 10-11 Uhr geplant.
    Die daran anschließende Abschlusskundgebung auf der Gracht soll bis etwa 13 Uhr dauern.

    Etwa 200 Reisebusse werden die Versammlungsteilnehmer in den Veranstaltungsbereich bringen. Die Busse werden zwischenzeitlich auf der Theodor-Heuss-Straße zwischen Breite Straße und Fliethstraße/Korschenbroicher Straße am Fahrbahnrand geparkt.

    Zeitweise werden betroffene Straßen und Bereiche seitens der Stadt Mönchengladbach gesperrt.

    Der Kundgebungsbereich auf der Gracht wird zwischen Limitenstraße und Dorfbroicher Straße von ca. 9.30 Uhr bis Veranstaltungsende komplett gesperrt.

    Das Parken auf der Gracht, sowohl auf dem Parkplatz, als auch auf den am Straßenrand liegenden Parkstreifen ist an diesem Tag verboten.

    Routen der Fußmärsche:

    Route 1: ab Hauptbahnhof Rheydt (Mittelstraße), Dahlener Straße, Stresemannstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Route 2: ab Rheinstraße (NEW-Verkehrsbetriebe), Schwalmstraße, Breitestraße, Gartenstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Route 3: ab DGB-Haus, Rheydter Straße 328, Rheydter Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Nordstraße, Gartenstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Polizei und Stadt Mönchengladbach rechnen in der Zeit von ca. 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit größeren Verkehrsstörungen, insbesondere auf der Achse zwischen Mönchengladbach und Mönchengladbach-Rheydt. Insbesondere motorisierte, ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden aufgerufen, die betroffenen Bereiche zu meiden. (wr)

    4 – 1

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  • POL-MG: Nicht vergessen: Neues Kennzeichen für Mofas, Mopeds und E-Scooter

    POL-MG: Nicht vergessen: Neues Kennzeichen für Mofas, Mopeds und E-Scooter

    Die Polizei Mönchengladbach weist darauf hin, dass Mofas, Mopeds, E-Scooter und einige Roller seit dem 1. März ein neues Kennzeichen benötigen.

    Jedes Jahr im Frühling beginnt das neue Versicherungsjahr für Mopeds, Mofas sowie Roller bis 50 ccm Hubraum und mit einer Höchstgeschwindigkeit (je nach Betriebserlaubnis) bis zu 45 km/h, bei älteren Modellen bis zu 60 km/h.
    Auch E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge unterliegen der Versicherungspflicht.

    Der Versicherungsschutz lässt sich am Nummernschild, dem Versicherungskennzeichen aus Blech, erkennen. Bei E-Scootern ist es ein etwas kleineres Klebekennzeichen.

    Die Farbe des Schildes wechselt jährlich. In diesem Jahr von grün zu schwarz.

    Wer mit der falschen Farbe unterwegs ist, fährt ohne Versicherungsschutz. Im Falle eines Unfalls muss er für den gesamten Schaden aufkommen.

    Außerdem macht der Fahrer oder die Fahrerin sich strafbar. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor.

    Die Polizei Mönchengladbach hat in den vergangenen beiden Tagen, am 1. und 2. März, bereits fünf solcher Strafanzeigen schreiben müssen. Zweimal waren E-Scooter- und dreimal Roller-Fahrerinnen bzw. -Fahrer ohne das neue Kennzeichen unterwegs. (km)

    1 – 0

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  • Friedlicher Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz

    Friedlicher Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz

    Nach drei Jahren ist er heute, 21. Februar, wieder durch unsere Stadt gezogen: der Veilchendienstagszug.

    Das jecke Treiben verlief aus polizeilicher Sicht überwiegend störungsfrei und friedlich.

    Die Zugspitze setzte sich pünktlich um 13.11 Uhr in Bewegung, aus Wolke 7 regnete es nur Kamelle und die Jecken feierten zumeist fröhlich miteinander.

    Die Beamten mussten lediglich nach einer leichten Körperverletzung einen Mann in Gewahrsam nehmen, der sich ihnen gegenüber sehr aggressiv verhielt.
    Insgesamt erteilten die Beamten zehn Platzverweise.
    Ein Mann hielt sich nicht an den Platzverweis, so dass er ebenfalls in Gewahrsam genommen werden musste.

    Die Polizei bedankt sich bei allen Jecken, dass sie ausgelassen, aber friedlich gefeiert haben. (cr)

    5 – 0

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