Autor: Gastbeitrag

  • A-capella-Konzert in MG-Giesenkirchen

    A-capella-Konzert in MG-Giesenkirchen

    Herzliche Einladung zum Konzert mit dem Vokalensemble Tonspur aus Kaarst am Sonntag, 24. November um 17.00 Uhr in der Lutherkirche in Mönchengladbach-Giesenkirchen.

    Unter dem Titel „Circle Of Life“ singt das fünfköpfige Ensemble Lieder aus der Pop-Geschichte der letzten 50 Jahre. Neben Liedern von Queen und A-Ha, sind auch Herbert Grönemeyer, Stevie Wonder und viele andere große Musiker dabei. Titel wie „Der Weg“, „I Just Called“, „Ebony And Ivory“, „Don’t Stop Me Now“ und weitere bekannte Songs beleuchten den eigenen Lebenskreis, unseren vielfältigen und aufregenden „Circle Of Life“.
    Durch das Programm führt Chris Wehrmann, die musikalische Leitung hat Kantor Dieter Böttcher.

    Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

    Infos und Hörbeispiele gibt es hier: http://www.kirchenmusik-kaarst.de

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  • Orchideenparadies verzaubert die Eifel

    Orchideenparadies verzaubert die Eifel

    Nach den Frühjahrstrockenheiten vergangener Jahre hat das regenreiche Frühjahr 2024 die Eifel wieder in ein Orchideenparadies verwandelt.

    Selbst das selten gewordene Brand-Knabenkraut steht in kleinen Gruppen auf manchen Orchideenwiesen. Zehn zauberhafte Orchideenwiesen finden Orchideenfreunde in dem Buch des Neusser Autors Rainer Nahrendorf „Eifel – Das bedrohte Orchideenparadies.“
    Es ist im Handel in Druckversionen und als E-Book ISBN 9783754937228 für 6,99 Euro erhältlich. Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen. Gute Fotos gelingen Ihnen auch mit dem Tele eines modernen Smartphones. Dann müssen Sie den Schönheiten nicht zu nahetreten.


    Mehr von Rainer Nahrendorf:
    https://shop.tredition.com/booktitle/Naturm%3fzene/W-377-242-032

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  • Alternative Respekt

    Alternative Respekt

    Endlich.

    Corona ist zwar nicht vorbei, beste Erkältungszeit dazu, aber sollen wir unser Leben schon wieder nicht auskosten? Niemand kann sich jederzeit gegen alle Eventualitäten schützen.

    Die Vorbereitungen laufen seit Monaten auf Hochtouren, lassen Herzen in Vorfreude höherschlagen. Auf Tilly’s grandiose Kunstwerke darf man mit Recht gespannt sein. Aber erst einmal steigt, unter Singen, schunkeln und ein paar Getränken, das pure Leben aus dem Senftöpfchen.

    Apropos Leben. Blenden wir etwas Wesentlich aus?
    Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen hören wir Nachrichten und sehen Bilder, von Krieg, Flucht, Brutalitäten , Unmenschlichkeiten. „Nie wieder!“ Doch wir sind mittendrin, und wir versichern den Kämpfenden, den Geschundenen, Gequälten, allen Opfern, der jeweils ganzen Nation, daß wir solidarisch mit ihnen Schulter an Schulter stehen und sie niemals im Stich lassen werden, as long it takes. Wenn wir nicht entfesselt, von Promillen beseelt feiern, hilft das niemandem. Trotzdem hätte eine Möglichkeit sein können zu sagen :“ Während ihr kämpft, alles verliert was ihr habt, die Heimat, eure Lieben, vielleicht sogar das eigene Leben, zollen wir Euch Achtung und Respekt, zeigen unsere Solidarität, reden nicht nur immer wieder darüber, sondern bleiben in diesem Jahr über den geliebten Karneval einfach: STILL.

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  • Kaufland, Schmutz und viel Lärm

    Kaufland, Schmutz und viel Lärm

    Seit Monaten kämpfen Anwohner gegen das Gebaren des Gewerbetreibenden Kaufland auf dem Gelände der Rheyerhütterstraße.

    Jeder Bürger hat ein Recht auf Nachtruhe zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr morgens.

    Gegen dieses wird seit Jahren verstoßen. Dabei wäre die Lösung denkbar einfach. Die Schranken, die an jeder Einfahrt des Geländes zu finden sind, bräuchte man nur zu schließen. Doch die Leitung von Kaufland behauptet Anwohnern gegenüber, man hätte keine Schranken. Das dies nicht den Tatsachen entspricht, bestätigt das Artikelfoto.

    Ob Fachbereich Umwelt der Unteren Immissionsschutzbehörde (zuständig für Lärm) oder das Amt für Bauordnung, die Verwaltung ist seit Jahren über das gesamte Portfolio der Belastungen informiert. Trotzdem bedurfte es eines Rechtsanwaltes, die Beschallung durch einen falsch eingestellten Lautsprecher auszuschalten, der täglich in kurzen Abständen durch das Wohnviertel schallte. Selbst diese „Kleinigkeit“ war neben LKW-Anlieferverkehr in der Nacht, sowie Umbauarbeiten mit Knalleffekten nur mit externer Hilfe beizukommen. Direkte Bitten und Gespräche der Anwohner werden grundsätzlich von der Marktleitung ignoriert. Dies quittieren viele Anwohner mit Boykott des Marktes.

    Auch der BV-Ost-Bezirksvorsteher Herr Volker Küppers von der SPD ist bestens von den Anwohnern informiert und um Hilfe gebeten worden. Auf die Tagesordnung der letzten Sitzung der BV Ost schaffte es dieser Punkt aber nicht. In einer anderen Sitzung wurde dieser Markt als zur „Nahversorgung zu erhalten“ erwähnt. Danke, man verzichtet gerne. Der nächste Supermarkt ist fünf Gehminuten vom Gelände entfernt. Selbst ältere Anwohner befürworten eine Schließung des Marktes.

    Seit diesem Frühjahr treffen sich fast nächtlich verschiedene Gruppen junger Mitmenschen auf dem Parkplatz des Kauflandmarktes. Mit quietschenden Reifen und Slalomfahrten wird das Gelände teils noch zu Öffnungszeiten erobert. Auf Campingstühlen wird Platz genommen. Die Betreiber des Marktes stört das offensichtlich nicht.

    Das Zischen der mit Gas gefüllten Kartuschen, welches anschließen über einen Luftballon inhaliert wird, um sich die Birne weg zu pusten, ist Bestanteil der Nächtlichen Gesellschaften. Die Feten mit lauter Musik und Hupkonzerten veranlassen die Anwohner wieder und wieder die Polizei zu bemühen. Dieser sind die nächtlichen „Kunden“ wohl gut bekannt.

    Der Aussage unserer Polizei im Sender Radio 90,1 man würde an Brennpunkten Vergehen ahnden und Platzverweise erteilen, wird hier offensichtlich nicht praktiziert. Auch die im Interview angekündigten Möglichkeiten der finanziellen Verwarnungen fruchten hier wohl nicht.

    Freundlicherweise kam die Aufforderung, man könne ja mal selbst mit den Herrschaften reden.
    Das wird man wohl in Kürze auch tun, wie man hört. Frauen und Kinder und auch die (wütenden) mutigen über 80-Jährigen werden gebeten zu Hause zu bleiben. Einige Herren des Viertels wollen sich treffen und beim Gassi gehen mal um Ruhe bitten. Selbstverständlich deeskalierend.
    Bei teils unter Drogen stehenden Gesprächspartnern, die Testosteron gesteuert noch nicht einmal Respekt vor der Polizei kennen, ist das Gespräch bestimmt sozial einvernehmlich.

    Danke für den Tipp.

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  • Und immer, immer wieder…

    Und immer, immer wieder…

    …stehen sie ungeniert an Hauswänden, Hecken, Mauern, am Straßenrand, lt. einer Erzieherin auch am Zaun ihrer Kindertagesstätte.

    Nein, nicht unsere Hunde. Als „Wildpinkler,“ die vermeintliche Krone der Schöpfung : Männer !

    Meine Oma erzählte davon, aus ihrer Zeit. Ich erlebte und erlebe es.

    Widerlich, ekelerregend, unhygienisch, anstössig, respektlos.

    Vor wenigen Tagen beobachtet: Eine Frau sprach, sehr laut und deutlich, vor anderen Passanten, einen solchen „Herrn“ an, fragte ihn, ob das sein Ernst sei, jetzt an die Wand urinieren zu wollen. Prompte, knappe Antwort:“ Ja.“ Über ein solches Individuum muß kein weiteres Wort verloren werden. So etwas disqualifiziert sich selbst.

    Das Ordnungsamt zum Ekelthema:  „Mittlerweile wird nicht nur offen uriniert.“

    Hinweis des Ordnungsamtes: „Aus sicherer Entfernung beobachten, in welches Fahrzeug der Mann steigt, Kennzeichen merken und es mit der Uhrzeit des Geschehens sofort an das Ordnungsamt mailen. Ebenso verfahren, wenn möglich, mit Strasse und Hausnummer desjenigen.
    An: ordnungsamt@moenchengladbach.de
    Mit 100 – 150 Euro wird diese Handlung belegt. Im Widerholungsfall wird es jedesmal teurer.“

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  • Leserbrief zu: Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Leserbrief zu: Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut

    Seit über 60 Jahren lebe ich hier und verfolge interessiert das Geschehen in unserer Stadt.
    Die o.g. Meldung der Presseabteilung
    https://www.moenchengladbach.de/de/aktuell-aktiv/newsroom/wohncontainer-fuer-ukraine-gefluechtete-werden-abgebaut
    habe ich zur Kenntnis genommen und lässt mich seitdem nicht mehr los:
    Die Frage, die mich umtreibt: Warum werden diese Container nicht für die Obdachlosen in unserer Stadt verwendet?
    Ob jetzt an diesem Standort oder an einem anderen oder auf der Stadt verteilt, kann und sollte man besprechen, aber einfach nur abbauen und irgendwo in die „Ecke stellen“, finde ich schade.
    Diese Container, die wie zu lesen ist, mit Haushaltsgeräten ausgestattet sind / waren, scheinen mir gefühlsmäßig besser geeignet zu sein, als Schiffscontainer, die irgendwo „in eine Ecke“ gestellt werden…..
    Natürlich habe ich keine Ahnung wie die Besitzverhältnisse diese Container sind und natürlich ist mir auch klar, dass die Arbeit mir Obdachlosen nicht einfach ist.
    Am 30.07.2023 habe ich unserem OB Heinrichs auf seiner E Mailadresse oberbuergermeister@moenchengladbach.de gleichlautende Mail geschrieben, aber außer einer automatisierten Antwort (Empfangsbestätigung) ist nach 3 Wochen keine Antwort erfolgt.
    Letztere ärgert mich jetzt wirklich! Logischerweise würde ich es begrüßen, wenn man den Gedanken aufgreifen und nicht sofort in die Ablage P werfen würde, aber wenigstens eine Antwort in der Art: „Wir bedanken uns für Ihre Idee und geben diese weiter.“ wäre doch schön, oder nicht?
    Das würde nämlich das Gefühl vermitteln, als Bürger erst genommen zu werden. Keine Reaktion impliziert das genaue Gegenteil davon… ☹
    Wissenschaftler und Politiker machen sich Gedanken, warum in Deutschland die AFD oder die „Nichtwählerpartei“ immer stärker wird. Ein immer genannter Grund ist, dass „man“ die Bevölkerung nicht ernst nimmt…..
    Mit diesem Leserbrief will ich Niemanden auf die Füße treten, ich mache mir nur extreme Sorgen um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, durch Arroganz auf der einen und Frustration / Lustlosigkeit auf der anderen Seite.
    Viele Grüße
    Stefan Müller

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  • Pflegeversicherung – eine komplette Neuaufstellung ist wohl unvermeidlich …

    Pflegeversicherung – eine komplette Neuaufstellung ist wohl unvermeidlich …

    Statement von Werner Schell, https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

    Die Pflegeversicherung wird wohl in naher Zukunft die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen nicht mehr angemessen gewährleisten können. Die Versorgungsdefizite, ambulant und stationär, sind bereits seit längerer Zeit so, dass von einem stets anwachsenden Pflegenotstand gesprochen werden muss. Da aber die Deutschen immer älter werden und länger leben, wird die Nachfrage nach Hilfe weiter zunehmen (die Baby-Boomer kommen).

    Das Pflegesystem ist aber schon jetzt überfordert! Die Personalnot nimmt dramatisch zu, so dass die Pflege – weiter zunehmend – mängelbehaftet vonstatten geht oder eine professionelle Pflege mangels Aufnahmekapazitäten nicht mehr möglich ist. Insoweit wird bereits von einer „Pflege-Triage“ gesprochen. Die Pflegeeinrichtungen sind offensichtlich bereits jetzt gehalten, wegen des Personalnotstandes diejenigen pflegebedürftigen Menschen vorrangig aufzunehmen, die einen niedrigen Pflegegrad verweisen können, vieles noch selbst ohne Hilfe erledigen können.

    Die Tatsache, dass die Pflegeeinrichtungen auf der Grundlage eines Gutachtens von Prof. Rothgang zukünftig verstärkt Pflegehilfskräfte anstellen werden, wird die Qualität der Pflegeleistungen zwangsläufig zusätzlich vermindern. Darunter werden diejenigen Heimbewohnerinnen und Heimbewohner besonders zu leiden haben, die neben den pflegerischen Hilfeerfordernissen noch ergänzende Unterstützung bei mehreren Krankheiten benötigen. Insoweit geben über 10 Pflegestandards vor, was ggf. zu tun ist. Dienstkräfte, die aber insoweit nicht ausreichend qualifiziert sind, müssen sich zwangsläufig zurücknehmen mit der Folge, dass die Einrichtungen mehr und mehr zu bloßen Verwahranstalten verkommen (müssen).

    Die seit Jahren massiv eingeforderten Maßnahmen zur Gewinnung von mehr Pflegefachpersonal müssen intensiver darauf abzielen, die Attraktivität des Pflegeberufes zu verbessern und dabei auf gute – auch familienfreundliche – Arbeitsbedingungen achten. Es müssen natürlich auch Vergütungen gewährleistet werden, die der anstrengenden und qualitativ hochwertigen Pflege in den verschiedenen Pflegebereichen gerecht werden. Ob es dabei wichtig ist, die Qualifizierung von Pflege-Hochschulabsolventen umfänglich zu steigern, kann unterschiedlich bewertet werden. Es scheint so zu sei, dass eine dreijährige Pflegeausbildung, ggf. ergänzt durch eine spezielle Weiterbildung, z.B. für die Intensivpflege, meistens völlig ausreichend ist. Zur Gewinnung von Pflegekräften müssen die Pflegeanbieter (Arbeitgeber) auch berücksichtigen, dass es unter Umständen schwierig ist, eine geeignete Unterkunft / Wohnung zu finden. Daher sollte auch über entsprechende finanzierbare Angebote, z.B. in Form von Werks- bzw. Dienstwohnungen nachgedacht werden.

    Die vielfältigen Forderungen nach Abbau der sog. Bürokratie laufen im Pflegesystem weitgehend ins Leere, lenken folglich von den wirklichen Problemen ab. Tatsache ist, dass bei den qualitätsgesicherten Dienstleistungen zu Gunsten der pflegebedürftigen Menschen zahlreiche Aufzeichnungen zwingend geboten sind. Die Durchführung dieser Aufzeichnungen sollte aber im Rahmen der Möglichkeiten durch technische Hilfsmittel erleichtert werden. Das könnte zu einigen Arbeitserleichterungen beitragen. Technische Hilfsmittel, Assistenzsysteme, können im Übrigen auch zur Unterstützung bei der Durchführung von Dienstleistungen eingesetzt werden. Die Erwartung, Roboter würden in Zukunft die personelle Zuwendung weitgehend ersetzen können, sind aber unrealistisch.

    Die Kommunen können zur Auflösung des Pflegenotstandes eigentlich wenig beitragen. Dies allein deshalb, weil die entsprechenden Handlungskompetenzen vornehmlich beim Bund bzw. den Ländern angesiedelt sind. Allerdings können die Kommunen für ausreichende Bildungsangebote für Pflegeschülerinnen und -schüler werben und dafür eintreten, dass entsprechende Strukturen zur Verfügung stehen; dies alles im Zusammenwirken mit den örtlichen Trägern der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Darüber können die überregionalen Verbände der Kommune dazu animiert werden, Bund und Länder darüber zu unterrichten, in welchem Ausmaß die pflegerische Versorgung vor Ort Probleme bereitet und die geeigneten Reformschritte einfordern.

    Die Hoffnung, den Pflegenotstand durch ausländische Pflegekräfte zu beheben, wird wohl nicht in Erfüllung gehen. Insoweit gehen allenfalls einzelne Lücken gemindert bzw. geschlossen werden. Es muss gewährleistet bleiben, dass ausländische Dienstkräfte – nachgeprüft – über eine ausreichende Qualifizierung und ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Bei der Einwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland ist aber immer zu bedenken, dass diese eigentlich auch für die eigene Bevölkerung zur Verfügung stehen sollten.

    Interessant in diesem Zusammenhang: Im Jahr 2022 waren in Deutschland durchschnittlich rund 45,43 Millionen Menschen erwerbstätig. Zu den Erwerbstätigen zählen laut Quelle alle Personen, die als Arbeitnehmer (Angestellte, Arbeiter, marginal Beschäftigte, Beamte) oder als Selbständige bzw. als mithelfende Familienangehörige eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Grundsätzlich eine gute Nachricht. Bedenklich ist aber in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der Arbeitsstunden aber gesunken ist. Die Wunscharbeitszeit der Deutschen ist so gering wie noch nie, obwohl die durchschnittliche Arbeitszeit bereits unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Laut dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wollen die Menschen in Deutschland so wenig arbeiten wie noch nie seit der ersten Erhebung im Jahr 1984. Die etwa 30.000 Umfrageteilnehmer aus 15.000 Haushalten wollen durchschnittlich nur noch 32,8 Stunden in der Woche arbeiten, selbst wenn sie dadurch relevante Gehaltseinbußen haben.

    Nach Auffassung von Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), muss in Deutschland aber länger gearbeitet werden – nach dem Vorbild der Schweiz und Schwedens. Damit könne man auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In der Schweiz wie auch in Schweden würde, so Hüther, in Vollzeit fast 300 Stunden pro Jahr mehr gearbeitet als in Deutschland. Die Forderung anderer Wirtschaftsexperten nach bis 1,5 Millionen Zuwanderern jährlich teilt Hüther nicht: „Eine Million Zuwanderer sind zu viel und würden die Integrationskosten gewaltig in die Höhe treiben.“ Ohne eine Verlängerung der Arbeitszeit wären in den nächsten Jahren bestenfalls Wachstumsraten von 0,5 bis 0,75 Prozent möglich bei drei bis dreieinhalb Prozent Inflation. „Das wäre das Szenario einer dauerhaften Stagflation, die niemand haben will.“  – Ob und ggf. inwieweit Mehrarbeit in einzelnen Branchen ermöglicht werden kann, bedarf einer sorgfältigen Analyse. Berufe, bei denen durch Mangel an Personal bereits bedenkliche Arbeitsverdichtungen bestehen, so in der Pflegebranche, muss eine Ausweitung der Arbeitszeit möglicherweise unterbleiben.

    Das 2023 beschlossene „Pflegereförmchen“ löst anscheinend null Probleme im System, schafft eher neue. Es gibt Betragserhöhungen und nur bescheidene Leistungserhöhungen, die nicht einmal einen Inflationsausgleich gewährleisten. Besonders bedrückend ist auch die Tatsache, dass die Kostenbelastungen für die pflegebedürftigen Menschen in allen Bereichen deutlich zunehmen mit der Folge, dass vermehrt die Sozialhilfe in Anspruch genommen werden. Zuvor mussten Ersparnisse und ggf. „Haus und Hof“ für die Pflege eingesetzt werden. Bei dieser Entwicklung muss man bedenken, dass die Pflegeversicherung 1995 geschaffen worden ist, um die Inanspruchnahmen von Sozialhilfeleistungen zu verringern bzw. ganz zu vermeiden.

    Mangelnde Hilfe durch die Pflegeeinrichtungen wird unweigerlich die Familien, die pflegenden Angehörigen, zunehmend herausfordern. Es muss daher darum gehen, die insoweit verfügbaren Ressourcen effizienter einzusetzen und die häusliche Versorgung durch Angehörige attraktiver zu gestalten. Dabei wird aber zu bedenken sein, dass die Familienverbände „nach altem Muster“ eher nicht mehr bestehen bzw. geschrumpft sind. Von daher sind insoweit nur eingeschränkt Pflegeleistungen im Familienverband erwartbar. Im Übrigen sind pflegende Angehörige zur finanziellen Absicherung nicht selten gehalten, berufstätig zu sein und müssen dann Pflege und Beruf unter einen Hut bringen. Diese und weitere Erwägungen zur häuslichen Pflege werfen Fragen auf, die unter Umständen nur mit großen Schwierigkeiten geleistet werden können. Geld allein pflegt nicht.

    Im Übrigen müssen die präventiven Ansätze, mit denen Pflegebedürftigkeit vermieden oder hinausgezögert werden kann, endlich verbindlich in der Pflegepraxis verankert werden. Es gilt insbesondere, die Kompetenzen älterer Menschen zu stärken und ihnen einen längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Insoweit sind die Kommunen gefordert, die durch unterstützende Strukturen, wie z.B. präventive Hausbesuche, hilfreich die Leistungen der Pflegeversicherung ergänzen können.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk fordert seit Jahren mehr Prävention und sieht sich durch aktuelle Hinweise insoweit bestätigt. Es ist nämlich durch zahlreiche Studien gut belegt, dass Pflegebedürftigkeit und Krankheiten durch einen gesunden Lebensstil verhindert bzw. weit hinauszögert werden können. Mit geeigneten Präventionsmaßnahmen (= gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, guter Schlaf, Stressvermeidung, geistige Tätigkeiten gestalten, soziale Kontakte pflegen, Risikofaktoren wie Rauchen, übermäßíger Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Übergewicht vermeiden …) können die Telomere, die sich altersbedingt ständig verkürzen, wieder ein wenig verlängert werden, so dass der Zelltod deutlich hinausgezögert wird und viele Lebensjahre, meist bei gesunder Gesundheit, hinzu gewonnen werden können.

    Frühzeitige Präventionsmaßnahmen sind auch deshalb von großer Bedeutung, weil sie neben der gesundheitsförderlichen Wirkung auch das soziale Netz, Krankenversicherung und Pflegeversicherung, finanziell entlasten. Zunehmende Krankheits- und Pflegekosten werden zukünftig kaum noch finanzierbar sein.

    Die Versorgung mit sog. „24-Stunden-Pflege-Kräften“ ist wohl oftmals bei der häuslichen Pflege eine „letzte Hilfe“. Zu bedenken sind insoweit aber vielfältige rechtliche Probleme, weil es eigentlich bei dem Einsatz solcher Dienstkräfte, meist aus dem osteuropäischen Ausland, darum gehen muss, deutsches Arbeits(schutz)recht anzuwenden. Bei Anwendung dieses Rechts kann die meist geforderte „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ aber wegen der gebotenen Ruhe- und Freizeit nicht gewährleistet werden! Die Dienstkräfte, die für diese Betreuung angeheuert werden, sind fast ausnahmslos Frauen, die für die Pflegezeit oft die eigene Familie verlassen müssen bzw. als qualifizierte Pflegekräfte im eigenen Land gebraucht werden.

    Zu bedenken ist letztlich auch, dass die Betreuung durch ausländische Dienstkräfte finanziell nicht wirklich günstig gestaltet werden kann. Denn qualifizierte Dienstkräfte dieser Art mit angemessenen deutschen Sprachkenntnissen müssen gut honoriert werden. Zu bedenken ist auch, dass es für solche Dienstkräfte neben der zu betreuenden Person, einen familiären Ansprechpartner bzw. eine Art Aufsicht geben muss. Insoweit können sich, wenn Angehörige nicht vor Ort wohnen, Probleme ergeben. Eine extra Finanzierung dieser Dienstkräfte durch die Pflegeversicherung ist nicht möglich. – Nicht akzeptabel ist, dass die politisch Verantwortlichen, denen die Probleme allesamt bekannt sind, geeignete Regelungen für diese Art der Pflege und Betreuung bislang nicht gestaltet haben („Augen zu und durch“).

    Nach all dem sind die Kommunen gefordert, das Pflegesystem zu ergänzen und in geeigneter Weise die häusliche Versorgung durch unterstützende bzw. helfende Angebote ortsnah zu stärken. Solche kommunalen Quartiersleistungen, verbunden mit präventiven Hausbesuchen, werden seit vielen Jahren eingefordert. Sie können den pflegenden Angehörigen wirkungsvoll zur Seite stehen und eine Heimunterbringung ggf. vermeiden oder weit hinauszögern helfen. Kommunale Hilfen dieser Art sind ausreichend erprobt und wirkungsvoll.

    Kommunale Unterstützungsstrukturen sollten im Übrigen mit den Beratungsangeboten der Pflegekassen und ähnlichen Dienstleistungen der Sozialverbände vor Ort gemeinsam agieren. Dadurch können die verschiedenen Ressourcen gebündelt und Unterstützungsstrukturen finanziell günstig organisiert werden (es muss nicht jeder alles anbieten).

    Eine Auflösung der Probleme, die sich seit längerer Zeit aufgetürmt haben, ist im Moment leider nicht in Sicht. Daher wird von zahlreichen Verbänden und Experten eine grundlegende Neuaufstellung der pflegerischen Versorgung gefordert. Insoweit wird von einem kräftigen Steuerzuschuss für die bestehende Pflegeversicherung gesprochen, aber auch mit staatlicher Hilfe die Umstellung auf eine Pflegevollversicherung eingefordert. Andere wiederum plädieren für die vollständige Abschaffung der Pflegeversicherung und die Pflegekostentragung durch den Staat. Noch bescheiden klingen die Vorschläge, das bestehende System lediglich durch eine privat zu finanzierende Zusatzversicherung zu stabilisieren.

    Der bereits vor Jahren von hier gemachte Vorschlag, die Vielzahl der Kranken- und Ersatzkassen zu einer Einheitskasse zusammen zu führen, könnte erhebliche Kosteneinsparungen bewirken und damit bei einer Neuordnung des Pflegesystem in vielfältiger Weise hilfreich sein. Erhebliche Kosteneinsparungen würden sich ergeben. Das Beitragsaufkommen einer solchen Einheitskasse könnte die Finanzierung der notleidenden Leistungsbereiche gut absichern helfen. Die Dienstleistungen könnten ohne Anspruchsminderungen effektiver gestaltet werden.

    Bedenkenswert ist auch, Pflegeeinrichtungen nur noch in öffentlicher bzw. frei gemeinnütziger Trägerschaft zuzulassen. Private Träger sind mit ihren Absichten, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, im Bereich der Versorgung und Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen möglicherweise nicht die geeigneten Anbieter. Wenn aber das bestehende Trägersystem nicht verändert werden sollte, müssten gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die nachprüfbar angemessene Leistungen mit transparenten Kostendarstellungen gewährleisten.

    Letztlich ist zu bedenken, dass die Pflegeversicherung im sozialen Netz nicht isoliert gesehen darf. Denn neben einer Pflegebedürftigkeit geht es in aller Regel auch um die Behandlung einer oder mehrerer Krankheiten. Daher muss gewährleistet werden, dass die ambulante ärztliche Versorgung und ggf. die (möglichst wohnortnahe) Krankenhausversorgung entsprechend – altersgerecht – erfolgen kann. Es wird daher für erforderlich erachtet, ausreichend geriatrische Angebote vorzuhalten und vor allem sicher zu stellen, dass Menschen mit Demenz unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Einschränkungen eine gute Versorgung erhalten. Dabei ist zu bedenken, dass bei hochaltrigen Menschen oftmals keine Angehörigen für entsprechende Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen.

    Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern muss endlich umfassend die Möglichkeit eröffnet werden, zeitgerecht eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase auszufertigen. Insoweit gibt es zwar eine gesetzliche Grundlage, aber die Umsetzung findet nur selten statt (wohl auch wegen der Personalnot).  Wie auch immer die politisch Verantwortlichen eine Neugestaltung der Versorgungssysteme in Angriff nehmen: Es ist Eile geboten, Verzögerungen verschlimmern die bereits allerorten bestehende Pflegenot!

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  • Erfahrung eines Solingers in Mönchengladbach oder: die Protected Bike Lane (Blaue Route) Mönchengladbach – Hohenzollernstraße

    Erfahrung eines Solingers in Mönchengladbach oder: die Protected Bike Lane (Blaue Route) Mönchengladbach – Hohenzollernstraße

    War zu Besuch bei meiner Freundin in Viersen-Ummer.

    Am Samstag 08.07.2023, wollten wir gegen 18 Uhr nach Mönchengladbach um Filterwatte zu kaufen.
    Da meine Freundin eine schlechte Orientierung, hat fuhren wir per ‚Navi‘. Dieses leitete uns dann auf die ganz rechte Spur der Hohenzollernstraße.
    Wir machten noch Witze, dass die Auto-Spur so schmal war (Meine Freundin fährt einen Fiat 500) und da war die durchgezogene Linie und fließender Verkehr, kamen wir da auch nicht raus!! Erst auf Höhe der Saumstraße wurde ersichtlich, dass wir uns auf einem Fahrradweg befinden mußten?

    Bei dem Versuch nach links ‚rauszukommen‘ überfuhr meine Freundin dann einen der liegenden Sperrblöcke (trapezförmig, ca. 60cm lang, NUR ca. 15cm hoch) und zerfetzte sich den linken Vorderreifen. Haben direkt den ADAC angerufen.
    Ein vorbeikommender Polizeiwagen bat uns, den Wagen auf den Bürgersteig (gegenüber der Saumstraße) zu setzen. Der Beamte bestätigte, dass die Stadt (-Arbeiter) diesen Bereich hätten eigentlich sperren müssen. Denn in Richtung stadteinwärts, war die Hohenzollernstraße gesperrt – nur nicht stadtauswärts!!
    Wir mußten dann zweieinhalb Stunden auf den Abschlepper (Fa. Böker) warten; dieser sagte uns, dass wir das 8. Fahrzeug wären, das da reingerasselt ist und er gerade ein Meldung bekommen hatte, dass ein BMW auch schon wieder verunfallt war, also 9.!!
    Der Fahrer der Fa. Böker war so freundlich uns zur Autowerkstatt, meinr Freundin nach Ummer zu fahren; Da meine Freundin ein Hüftleiden hat, war er so freundlich, sie fast bis zur Ihrer Haustüre zu fahren. Ich bin dann mit dem Fahrer zur Werkstatt gefahren, das Auto abstellen. Es war mittlerweile ca. 20:30 und die Zahl der verunfallten Fahrzeuge hatte sich auf 12!! erhöht.
    Ein zerfetzter Reifen kostet meiner Freundin bestimmt mit Montage 250 Euro!! Und wegen ihres Hüftleidens ist Sie eigentlich auf das Auto angewiesen.

    Wenn die Stadt schon SO etwas macht, sollte man doch eine Baustelle kennzeichnen und nicht UNABGESPERRT offen lassen!! Man hätte ja auch vorher die Straße blau oder andersfarbig anmalen können, bevor man Betonklötze auf die Fahrbahn legt. Ist eigentlich unverantwortlich!!

    Vielleicht ist DAS hier ein Artikel wert??

    Mit freundlichen Grüßen

    Joachim J.

    Solingen

    Quelle: Schreiben des Autors,
    der Name ist der Redaktion bekannt
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  • Politik live – Q1 des Gym. Odenkirchen zu Besuch im Landtag

    Politik live – Q1 des Gym. Odenkirchen zu Besuch im Landtag

    Wie man das Interesse junger Menschen am Thema „Politik” fördert, ist eine der Kernaufgaben des sozialwissenschaftlichen Unterrichts.

    Doch kein Unterricht kann die direkte Erfahrung ersetzen… nämlich, dass unser politisches System nichts Abstraktes ist, sondern aus echten Menschen besteht, deren Entscheidungen unser aller Leben teils maßgeblich mitbestimmen.

    So bedeutete das Klingeln am Ende der 2. Stunde (26/04) für unsere gesamte 11. Jahrgangsstufe die Herausforderung, trotz des angekündigten Streiks im Ö.P.N.V. irgendwie zum Landtag von Nordrhein-Westfalen zu kommen, was allen Schülerinnen und Schülern tatsächlich am Ende auch gelang; einige setzten dabei sogar erfolgreich auf das Fahrrad.

    Mit Blick auf den Rheinturm passierte die Gruppe zunächst die Sicherheitsschleuse und erhielt danach im Rahmen des allgemeinen Informationsprogramms einen Basiskurs über die politische Arbeit im Landesparlament. Schließlich fragt sich zum Beispiel der ein oder andere, warum der Plenarsaal, die parlamentarische Vollversammlung, im TV häufig ziemlich leer dahergekommt, obwohl es doch 195 gewählte Abgeordnete gibt, denen die Wähler-/innen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Antwort: Parlamentarische Tätigkeit findet nicht nur im Plenum, sondern auch in Ausschüssen, Fraktionssitzungen, Wahlkreisterminen oder am Schreibtisch statt.

    Anschließend kamen die Oberstufenschüler/-innen in Begleitung ihrer Lehrer zu einem Gespräch mit der Mönchengladbacher Abgeordneten Vanessa Odermatt zusammen und erfuhren dabei viel über die tägliche Arbeit der Volksvertreterin, die als CDU-Fraktionsmitglied sogar in der aktuellen Regierungskoalition mitwirkt. Einige der diskutierten Themen waren, wie Frau Odermatt zu den Protesten der sog. „Letzten Generation” steht, ob sie für oder gegen ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist, was sie über die Wohnraumknappheit sagt oder wie sie zur geplanten Cannabis-Legalisierung der Bundesregierung eingestellt ist.

    Es offenbarte sich so deutlich, dass die Themen, die (u.a.) im Landtag bearbeitet werden, keinesfalls bedeutungslos sind, sondern – ganz im Gegenteil –  jeden (jungen) Menschen unseres Landes etwas angehen.

    Politik live – eine Erfahrung mit Zukunftsbedeutung!

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  • Zu erwartende Verkehrsstörungen bei der Verdi-Demonstration am Dienstag, 21.März 2023

    Zu erwartende Verkehrsstörungen bei der Verdi-Demonstration am Dienstag, 21.März 2023

    Die Gewerkschaft Verdi geht davon aus, dass sich am Veranstaltungstag etwa 9.000 Demonstrationsteilnehmer im Fußmarsch (Sternmarsch ) von verschiedenen Stellen startend zur zentralen Kundgebung auf der Gracht in Mönchengladbach-Rheydt bewegen werden.
    Diese Fußmärsche sind für die Zeit zwischen ca. 10-11 Uhr geplant.
    Die daran anschließende Abschlusskundgebung auf der Gracht soll bis etwa 13 Uhr dauern.

    Etwa 200 Reisebusse werden die Versammlungsteilnehmer in den Veranstaltungsbereich bringen. Die Busse werden zwischenzeitlich auf der Theodor-Heuss-Straße zwischen Breite Straße und Fliethstraße/Korschenbroicher Straße am Fahrbahnrand geparkt.

    Zeitweise werden betroffene Straßen und Bereiche seitens der Stadt Mönchengladbach gesperrt.

    Der Kundgebungsbereich auf der Gracht wird zwischen Limitenstraße und Dorfbroicher Straße von ca. 9.30 Uhr bis Veranstaltungsende komplett gesperrt.

    Das Parken auf der Gracht, sowohl auf dem Parkplatz, als auch auf den am Straßenrand liegenden Parkstreifen ist an diesem Tag verboten.

    Routen der Fußmärsche:

    Route 1: ab Hauptbahnhof Rheydt (Mittelstraße), Dahlener Straße, Stresemannstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Route 2: ab Rheinstraße (NEW-Verkehrsbetriebe), Schwalmstraße, Breitestraße, Gartenstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Route 3: ab DGB-Haus, Rheydter Straße 328, Rheydter Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Nordstraße, Gartenstraße, Limitenstraße, Gracht.

    Polizei und Stadt Mönchengladbach rechnen in der Zeit von ca. 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit größeren Verkehrsstörungen, insbesondere auf der Achse zwischen Mönchengladbach und Mönchengladbach-Rheydt. Insbesondere motorisierte, ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden aufgerufen, die betroffenen Bereiche zu meiden. (wr)

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  • POL-MG: Nicht vergessen: Neues Kennzeichen für Mofas, Mopeds und E-Scooter

    POL-MG: Nicht vergessen: Neues Kennzeichen für Mofas, Mopeds und E-Scooter

    Die Polizei Mönchengladbach weist darauf hin, dass Mofas, Mopeds, E-Scooter und einige Roller seit dem 1. März ein neues Kennzeichen benötigen.

    Jedes Jahr im Frühling beginnt das neue Versicherungsjahr für Mopeds, Mofas sowie Roller bis 50 ccm Hubraum und mit einer Höchstgeschwindigkeit (je nach Betriebserlaubnis) bis zu 45 km/h, bei älteren Modellen bis zu 60 km/h.
    Auch E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge unterliegen der Versicherungspflicht.

    Der Versicherungsschutz lässt sich am Nummernschild, dem Versicherungskennzeichen aus Blech, erkennen. Bei E-Scootern ist es ein etwas kleineres Klebekennzeichen.

    Die Farbe des Schildes wechselt jährlich. In diesem Jahr von grün zu schwarz.

    Wer mit der falschen Farbe unterwegs ist, fährt ohne Versicherungsschutz. Im Falle eines Unfalls muss er für den gesamten Schaden aufkommen.

    Außerdem macht der Fahrer oder die Fahrerin sich strafbar. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor.

    Die Polizei Mönchengladbach hat in den vergangenen beiden Tagen, am 1. und 2. März, bereits fünf solcher Strafanzeigen schreiben müssen. Zweimal waren E-Scooter- und dreimal Roller-Fahrerinnen bzw. -Fahrer ohne das neue Kennzeichen unterwegs. (km)

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  • Friedlicher Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz

    Friedlicher Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz

    Nach drei Jahren ist er heute, 21. Februar, wieder durch unsere Stadt gezogen: der Veilchendienstagszug.

    Das jecke Treiben verlief aus polizeilicher Sicht überwiegend störungsfrei und friedlich.

    Die Zugspitze setzte sich pünktlich um 13.11 Uhr in Bewegung, aus Wolke 7 regnete es nur Kamelle und die Jecken feierten zumeist fröhlich miteinander.

    Die Beamten mussten lediglich nach einer leichten Körperverletzung einen Mann in Gewahrsam nehmen, der sich ihnen gegenüber sehr aggressiv verhielt.
    Insgesamt erteilten die Beamten zehn Platzverweise.
    Ein Mann hielt sich nicht an den Platzverweis, so dass er ebenfalls in Gewahrsam genommen werden musste.

    Die Polizei bedankt sich bei allen Jecken, dass sie ausgelassen, aber friedlich gefeiert haben. (cr)

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  • Zeugensuche nach Überfall in Tiefgarage

    Zeugensuche nach Überfall in Tiefgarage

    Drei unbekannte Täter haben am Sonntag, 19. Februar, gegen 19.50 Uhr einen 55-jährigen Mann in einer Tiefgarage an der Urftstraße angegriffen und verletzt.

    Das Trio hatte den Mann mit Hilfe eines fingierten Verkaufsangebots für ein Mobiltelefon zuvor dorthin gelockt.
    Nach eigenen Angaben war der 55-Jährige bei einer Online-Auktionsbörse auf ein Verkaufsangebot für ein Mobiltelefon aufmerksam geworden. Mit dem vermeintlichen Verkäufer vereinbarte er daraufhin ein Treffen an der Urftstraße. Dort angekommen habe ihn ein junger Mann in eine Tiefgarage geführt. In einem der Räume sei er dann unvermittelt von insgesamt drei männlichen Personen überfallen worden. Dagegen habe er sich zu Wehr gesetzt und im Zuge der körperlichen Auseinandersetzung sei ihm dann die Flucht in Richtung Treppenhaus gelungen.

    Außerhalb der Tiefgarage habe er die Polizei verständigt.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den Verdächtigen verlief negativ. Rettungskräfte brachten den leicht verletzten 55-Jährigen zur Behandlung und weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

    Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Sie sind zwischen 16 und 25 Jahre alt, unterschiedlich groß und sprachen deutsch mit einem Akzent. Sie trugen dunkle Kleidung mit Kapuzen und Mützen. Ein Verdächtiger hatte eine auffällige dunkle Jacke mit einem hellen Fellrand an.

    Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Verdächtigen machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

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  • Versuchter Raub in der Altstadt, Opfer setzt sich erfolgreich zur Wehr

    Versuchter Raub in der Altstadt, Opfer setzt sich erfolgreich zur Wehr

    Gegen 05:30 Uhr am Sonntag war der Geschädigte im Bereich der Altstadt unterwegs, als er auf der Ludwigstrasse unvermittelt von einer unbekannten Person mit Pfefferspray angegriffen wurde.

    Der Unbekannte versuchte daraufhin seinem Opfer das Handy sowie dessen Geldbörse zu entwenden. Aufgrund der Tatsache, dass der Geschädigte sich erheblich zur Wehr setzte, blieb es bei einem versuchten Raub.

    Der Angreifer entfernte sich in unbekannte Richtung und konnte von dem Geschädigten auch nicht näher beschrieben werden. Der Geschädigte wurde mittels Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Zeugenhinweise werden auf jeder Polizeidienststelle oder unter der Rufnummer MG 290 entgegengenommen.

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  • Sachbeschädigung am Parteibüro von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Sachbeschädigung am Parteibüro von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag, 7. Februar, die Außenfassade am Parteibüro von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an der Brandenberger Straße beschmiert. Dabei handelt es sich um Hammer- und Sichelsymbole in roter Farbe.

    Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Eine Woche zuvor, ebenfalls in der Nacht zu Dienstag, 31. Januar, hatten Unbekannte durch den Briefeinwurfschlitz am Gebäude Urin eingebracht. Dadurch waren Dokumente, die Türwand und der dahinter befindliche Boden stark verunreinigt und beschädigt worden.

    Darüber hinaus könnte nach bisherigem Ermittlungsstand ein Zusammenhang mit einem weiteren Vorfall bestehen, der sich in der Nacht zu Dienstag, 10. Januar, am Parteibüro zugetragen hat.
    Dazu hatte die Polizei Mönchengladbach am Mittwoch, 11. Januar, eine Pressemitteilung veröffentlicht:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/5413929

    In allen drei Fällen, bitten die Ermittler des Staatsschutzes Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und / oder Angaben zu den Urhebern der Schmierereien und Verunreinigungen machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

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  • 26-jähriger Mönchengladbacher bei Auseinandersetzung schwer verletzt | Mordkommission ermittelt

    26-jähriger Mönchengladbacher bei Auseinandersetzung schwer verletzt | Mordkommission ermittelt

    Ein 26-jähriger Mönchengladbacher ist am Samstag, 4. Februar 2023 gegen 18:00 Uhr in Mönchengladbach auf der Hindenburgstraße bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen schwer verletzt worden.

    Das Opfer kam mit stichartigen Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr wird aktuell ausgeschlossen.

    Zwei Männer aus Viersen (17,18), die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen, wurden in Tatortnähe von der Polizei vorläufig festgenommen.
    Nach kriminalpolizeilichen Ermittlungen und Vernehmung wurden sie in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach entlassen.
    Gegen sie richtet sich der Tatvorwurf der gefährlichen Körperverletzung.

    Ein dritter Mann, der mutmaßlich dem Opfer die Verletzungen beigefügt haben soll, wurde noch in der Nacht identifiziert und vorläufig festgenommen. Es handelt sich um einen 20-jährigen Mann aus dem Kreis Viersen.

    Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der 20-jährige Beschuldigte am Montag dem Haftrichter wegen des Tatvorwurfs eines versuchten Tötungsdeliktes vorgeführt werden wird.

    Die Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern an.

    Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

    Zur Aufklärung der Tat hat die Kriminalpolizei Mönchengladbach eine Mordkommission eingesetzt. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich bei der Polizei zu melden, ebenso Personen, die weitere sachdienliche Angaben machen können.
    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach: 02161/29-0. (wr)

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  • Schon wieder: Falsche Wasserwerker bestehlen 87-jährige Frau in ihrer Wohnung

    Schon wieder: Falsche Wasserwerker bestehlen 87-jährige Frau in ihrer Wohnung

    Unter dem Vorwand als Mitarbeiter der Wasserwerke Mönchengladbach begehrte ein Mann Zutritt zur Wohnung.

    Dies sei wegen eines Wasserrohrbruchs in der Nähe nötig. Die Wasserzufuhr müsse abgestellt werden. Neben diesem Mann verschaffte sich unbemerkt eine zweite unbekannte Person Zutritt zur Wohnung.

    Während der angebliche Wasserwerker im Bad tätig war, durchsuchte die andere Person die Wohnung nach Diebesgut. Nach ersten Feststellungen wurde Bargeld und Schmuck entwendet.

    Die Geschädigte beschrieb den angeblichen Wasserwerker wie folgt: ca. 25-30 Jahre alter Mann, europäisches Erscheinungsbild, gelblicher Haut-Teint,

    Bekleidung: dunkler Anorak, dunkle Hose. Zur zweiten Person liegt keine Beschreibung vor.

    Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Trickdiebe sind sehr erfinderisch und oft schauspielerisch begabt. Sie täuschen eine Notlage vor oder geben sich zum Beispiel als Handwerker aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Fragen Sie in Zweifelsfällen bei ihrem Handwerker oder Versorger nach.

    Seriöse Unternehmen kündigen den Besuch oft vorher an. Holen Sie gegebenenfalls Nachbarn oder Angehörige zur Unterstützung hinzu.
    Weitere Präventionshinweise finden Sie unter www.polizei-beratung.de (wr)

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  • Jugendliche rauben 14-Jährigem das Portemonnaie – Zeugensuche

    Jugendliche rauben 14-Jährigem das Portemonnaie – Zeugensuche

    Jugendliche haben am Montag, 30. Januar, einen 14-Jährigen im Bereich Hans-Jonas-Park eingeschüchtert und sein Portemonnaie geraubt.

    Gemeinsam mit seinem Vater hielt der 14-Jährige einen Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

    Nach eigenen Angaben hielt sich der 14-Jährige gegen 14.30 Uhr an einem Spielplatz im Bereich des Hans-Jonas-Parks auf. Dort seien zwei Jugendliche auf ihn zugekommen und hätten ihn nach Geld gefragt. Er habe das abgelehnt und im Verlauf des Gesprächs seien dann zwei weitere Jugendliche dazu gekommen.
    Aus der Gruppe heraus, habe ihn ein Jugendlicher an den Armen festgehalten, während ein anderer sein Portemonnaie von der Hose abgerissen habe, das dort befestigt gewesen sei.
    Durch das Auftreten der Gruppe habe er sich bedroht und eingeschüchtert gefühlt.
    Anschließend seien die Jugendlichen in Richtung Sonnenhausplatz davon gelaufen. Daraufhin sei er hinterher gerannt und habe einen Verdächtigen festhalten können. Danach habe er die Polizei und seinen Vater verständigt. Sein Vater habe den Jugendlichen dann bis zum Eintreffen der Polizei mit festgehalten. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 16-Jährigen. Gegen ihn wird wegen Raubes ermittelt.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach den anderen Jugendlichen verlief negativ.

    Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Sie sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Sie haben dunkle Haare und trugen dunkle Kleidung. Auffällig war, dass sie alle eine Umhängetasche mit der Aufschrift „Louis Vuitton“ mit sich führten.

    Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und / oder Angaben zu den geflüchteten Jugendlichen machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

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