Autor: Gastbeitrag

  • Stromaggregat von Baustellengelände in Lürrip gestohlen

    Stromaggregat von Baustellengelände in Lürrip gestohlen

    Diebe sind zwischen Freitag, 9. Dezember, und Montag, 12. Dezember, in einen Container an einer Baustelle an der Lürriper Straße eingebrochen. Sie entwendeten dabei ein Stromaggregat.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand entdeckte ein Mitarbeiter einer Baufirma am Montagmorgen, gegen 6.30 Uhr, eine beschädigte Stahltür an einem Container auf dem Gelände. Das darin befindliche Stromaggregat fehlte. Nach Angaben des Mitarbeiters stand das Gerät am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, noch in dem unbeschädigten verschlossenen Container.

    Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und/ oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

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  • Junges Trio bricht in LKW und Auto ein

    Junges Trio bricht in LKW und Auto ein

    Ein jugendliches Trio ist am Sonntagabend, 11. Dezember, in einen LKW und ein Auto eingebrochen.

    Außerdem beschädigte die Gruppe drei weitere Fahrzeuge. Die Polizei stellte einen 13- und einen 16-jährigen Tatverdächtigen an der Liebigstraße.

    Ein Zeuge meldete der Polizei einen Einbruch in einen Lastwagen an der Carl-Diem-Straße. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die linke Seitenscheibe des LKW eingeschlagen und die rechte gesplittert war. Auch die Frontscheibe war beschädigt und einige persönliche Gegenstände aus dem LKW lagen auf der Straße. Mehrere Zeugen gaben gegenüber der Polizei an, dass sie drei verdächtige junge Personen beobachtet hätten, die vom Tatort geflüchtet seien.

    Im Verlauf der dann eingeleiteten Fahndung nach den Verdächtigen, meldete sich ein weiterer Zeuge bei der Polizei, der die Beamten auf einen weiteren PKW-Einbruch aufmerksam machte. An dem VW (Golf) an der Reyerstraße hatten Unbekannte die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen und das Auto durchsucht.

    Durch einen weiteren Zeugen erhielt die Polizei den Hinweis auf drei beschädigte Autos an der Heinz-Spieker-Straße. Nach seinen Angaben hatten sich drei Jugendliche an verschiedenen Fahrzeugen zu schaffen gemacht. Die alarmierten Beamten stellten an insgesamt drei Fahrzeugen abgebrochene Seitenspiegel fest.

    Eine Streifenwagenbesatzung stellte kurz darauf zwei Verdächtige an der Liebigstraße. Auf den 16- und den 13-Jährigen passte die Zeugenbeschreibung. Die Beamten brachten sie zur Wache. Weil der 16-Jährige gegenüber der Polizei angab, dass er Alkohol und Drogen konsumiert habe und ein Alkoholvortest positiv ausfiel, entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Ein freiwilliger Alkoholvortest fiel bei dem 13-Jährigen ebenfalls positiv aus. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten beide in die Obhut von Erziehungsberechtigten.

    Weitere Hinweise erhärteten außerdem den Verdacht gegen einen 17-Jährigen, der als dritte Person an den Einbrüchen und Sachbeschädigungen beteiligt gewesen sein soll.

    Die drei Tatverdächtigen sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

    Die Ermittlungen dauern an. (jl)

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  • Wohnungseinbrüche im Stadtgebiet

    Wohnungseinbrüche im Stadtgebiet

    An drei Tatorten im Stadtgebiet von Mönchengladbach haben Unbekannte am Wochenende Einbrüche in Wohnungen verübt.

    1. Am Samtsagnachmittag, 10. Dezember, drangen Einbrecher zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr in eine Wohnung an der Luisenstraße im Stadtteil Westend ein. Nach derzeitige Kenntnisstand der Polizei wurde hier nichts entwendet.
    2. An der Mühlenwallstraße in Rheindahlen gelangten Unbekannte am Freitag, 9. Dezember, zwischen 15.30 Uhr und 20.45 Uhr durch Aufhebeln einer Terrassentür in eine Wohnung. Sie durchsuchten sie nach Wertsachen und entkamen mit Bargeld.
    3. In der Zeit zischen Donnerstag, 8. Dezember, 15 Uhr, und Samstag, 10. Dezember, 19 Uhr hebelten Einbrecher die Tür zu einer Wohnung an der Gasstraße im Stadtteil Heyden auf. Der Umfang ihrer Beute ist noch unbekannt.

    In allen drei Fällen erbittet die Polizei Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der 02161-290 entgegen. (jn)

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  • Dringender Appell gegen „Satt, sauber und Still“

    Dringender Appell gegen „Satt, sauber und Still“

    Leiharbeit in der Altenpflege? – So nicht!

    Beitrag von Helmut Wallrafen (Geschäftsführung der Sozialholding Mönchenglabach)

    Bereits 2020 gab es Bemühungen in verschiedenen Bundesländern Leiharbeit in der Pflege zu begrenzen. Während „Zeitarbeit“ meistens keinen guten Ruf hat und mit ihr schlechte Gehälter und befristete Stellen verbunden werden, ist dies bei der Leiharbeit in der Pflege anders. Sie bietet den Beschäftigten individuelle Arbeitsmöglichkeiten bei sogar leicht verbesserter Gehaltssituation im Vergleich zum „Stammpersonal“ der Pflegeunternehmen. Auch wenn es 2020 erst ca. 15.000 der 780.000 Beschäftigten in der Altenpflege waren, so war dies immerhin schon mehr als eine Verdopplung seit 2014.

    Im August 2022 führte die Berliner Krankenhausgesellschaft eine Fachveranstaltung mit Vertreterinnen aus Politik, Praxis und Wissenschaft durch und kam zu dem Ergebnis, welches die Altenpflegebasis bereits seit längerem bemängelt: Unzuverlässigkeit, schlechte Pflege und Unruhe in den Pflegeteams des Stammpersonals sind nur drei der zahlreichen Gründe, die ein sofortiges Handeln seitens Politik, Pflegekassen und Ministerialverwaltung notwendig machen.

    Wenn die Beschäftigten in der Altenpflege alle in Leiharbeitsfirmen wechseln würden, weil ihnen dort mindestens der gleiche Lohn bei weniger bis keiner Verantwortung, flexibler Urlaub, individuelle Arbeitszeiten incl. kein Dienst an Wochenenden, Dienstwagen und mehr geboten wird, wer arbeitet dann noch „rund um die Uhr“ 24 Stunden an 365 Tagen, so wie wir es alle kennen, die irgendwann einmal den Pflegeberuf erlernt haben?

    Nachdem wir uns vor mehr als 30 Jahren gegen das „Satt, Sauber und Still“ in der Altenpflege aufgelehnt haben, finanzielle, wissenschaftliche und pflegefachliche Strukturen geschaffen wurden, die bei geplanten Prozessen individuelle Ergebnisse bei den Patientinnen und Bewohnerinnen gebracht haben, bewegen wir uns mit dem Ausbau und der politischen Akzeptanz der Leiharbeit wieder mit Höchstgeschwindigkeit auf „Satt, sauber und Still“ zu.

    Begreifen das Politik und Pflegekassen nicht? Selbst die Gewerkschaften loben plötzlich die Arbeitnehmerinnenfreundlichkeit der Arbeitsstrukturen bei den Leiharbeitsfirmen. Wer interessiert sich noch für die individuellen Bedürfnisse der alten Menschen?

    Tariflohn, Betriebliches Gesundheitsmanagement, der Arbeitsschutz, das Bundesurlaubsgesetz sind doch nicht nur Verpflichtungen für Altenhilfeträger, ohne dass Leiharbeitsfirmen, die sich in dem Tätigkeitsfeld engagieren sie ebenfalls zu 100 % einhalten müssen. Die Einhaltung gesetzlicher Regelungen, die Einhaltung pflegefachlicher Anforderungen wie z. B. die Expertenstandards, die Steuerung der Pflege und Betreuung, welche, voraussetzt, dass man die zu Betreuenden auch kennt, dürfen doch nicht hinter der rein quantitativen Vorhaltung von Personal zurückbleiben.

    Welchen Anreiz haben Menschen in der Altenpflege noch in „ihren“ Unternehmen zu bleiben? Die bundesdeutsche „Ich-AG“ ist in der Altenpflege angekommen! Das, was uns jahrzehntelang motiviert hat: mit Kolleg*innen im Team qualifizierte Pflege zu leisten und dabei nicht aufzuhören, die Trägerstrukturen und Arbeitsstrukturen zu verbessern bzw. gesetzliche Verbesserungen zu fordern, droht von profitorientierten Leiharbeitsfirmen konterkariert zu werden.

    Hat sich die „Freie Marktwirtschaft“ bei den Trägerstrukturen schon längst als falscher Weg erwiesen, ohne dass Politik und Pflegekassen der „Sozialen Marktwirtschaft“ schon die Zukunft eingeräumt haben, droht das Gleiche in der Arbeitsmarktpolitik. Das Ganze bei nachgewiesener schlechterer Arbeitsqualität, die sich nach Untersuchungen je nach Anzahl der Leiharbeitenden halbieren soll.

    Die Eindämmung von Leiharbeit ist überfällig! Unterstützen Sie die Initiative „Leiharbeit in der Altenpflege? – So nicht! – und machen Sie sie gerne zu Ihrer Initiative in Ihrer Region und Ihrem Bundesland.
    Gemeinsam für eine Verbesserung der Personalsituation in den Altenpflegeunternehmen!

    v.i.S.d.P: Helmut Wallrafen

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  • Trio beraubt zwei Jugendliche im Volksgarten

    Trio beraubt zwei Jugendliche im Volksgarten

    Im Volksgarten haben am Mittwoch, 23. November, gegen 20.30 Uhr, drei Jugendliche zwei ihnen unbekannte Jugendliche beraubt.

    Die alarmierten Polizeibeamten konnten zwei (18 und 17 Jahre alt) der drei Tatverdächtigen im Nahbereich stellen und einen vorläufig festnehmen.

    Laut Aussage der beiden 16-Jährigen, saßen sie zum besagten Zeitpunkt auf einer Parkbank im Volksgarten, als sich ihnen die drei Unbekannten näherten.

    Der 18-Jährige soll sie nach einem Feuerzeug gefragt und anschließend versucht haben, sie in ein Gespräch zu verwickeln. Dann soll plötzlich einer des Trios einen 16-Jährigen von hinten gepackt und umklammert haben. Dabei versuchte er ihm das Portemonnaie aus der Jackeninnentasche zu rauben, was ihm letztlich auch gelang. Der 16-Jährige schrie lautstark um Hilfe und der Angreifer drohte ihm. Außerdem schlug er ihn auf den Hinterkopf.

    Dem anderen 16-Jährigen drohte ein anderer des Trios ebenfalls, so dass dieser nach Aufforderung sein Portemonnaie herausgab. Dann entfernten sich die Drei in Richtung Peter-Krall-Straße.

    Im Zuge der Nahbereichsfahndung trafen die Beamten zwei der beschriebenen Jugendlichen an.
    Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am nächsten Tag entlassen.
    Der 17-Jährige wurde am gleichen Tag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an. (cr)

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  • Betrügerische E-Mail im Namen des Bundesministeriums für Finanzen

    Betrügerische E-Mail im Namen des Bundesministeriums für Finanzen

    Eine 41-Jährige aus Bettrath-Hoven ist am Montag, 21. November, um einen vierstelligen Geldbetrag gebracht worden.

    Voraus ging eine angebliche E-Mail vom Bundesministerium für Finanzen, in der eine Gutschrift versprochen wurde.

    Um diese Gutschrift zu bekommen soll der E-Mail-Empfänger einem mitgeschickten Link folgen und auf der sich öffnenden Webseite Kontoinformationen aktualisieren.
    Im Fall der 41-Jährigen sollte sie eine Push-TAN eingeben, was sie auch tat. Zwei Tage später stellte die Frau fest, dass mehrere ihr unbekannte Abbuchungen in verschiedener Höhe von ihrem Konto stattgefunden hatten. Insgesamt entstand der Frau so ein Schaden im vierstelligen Bereich.

    Die Polizei Mönchengladbach warnt ausdrücklich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Steuererstattungen müssen nicht per E-Mail beantragt werden. Öffnen Sie daher nicht den Link in der E-Mail und geben Sie keinesfalls Ihre Kontoinformationen oder andere persönlichen Daten ein!
    Löschen Sie solche E-Mails einfach! (cr)

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  • Knallkörper auf Weihnachtsmarkt gezündet : Anzeige wegen Körperverletzung

    Knallkörper auf Weihnachtsmarkt gezündet : Anzeige wegen Körperverletzung

    Nach der Zündung eines Knallkörpers auf dem Weihnachtsmarkt Alter Markt haben am Samstag, 19.11.2022 drei Personen bei der Polizei Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.

    Gegen 22:45 Uhr hatte nach Zeugenaussagen eine männliche Personen einen sogenannten „Polenböller“ gezündet.
    Durch das laute Knallgeräusch seien die in unmittelbarer Nähe aufhältigen drei 58-65 Jahre alten Personen leicht verletzt worden. Der Polizei gegenüber berichteten sie von Ohrensausen und Hörproblemen. Eine Anforderung des Rettungsdienstes war nicht erforderlich.

    Der Knall war auch von Beamten in der Polizeiwache Alter Markt vernommen worden.
    Im Rahmen einer sofort veranlassten polizeilichen Fahndung überprüfte die Polizei vier 17-jährige Jugendliche.

    Bei einem 17-Jährigen fanden die Polizisten bei der Durchsuchung einen Knallkörper und ein verbotenes Einhandmesser. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
    (wr)

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  • Frauen rauben 61-Jährigem Armbanduhr

    Frauen rauben 61-Jährigem Armbanduhr

    Zwei noch unbekannte Frauen haben am Mittwoch, 9. November, um 11 Uhr an der Neersbroicher Straße in Neuwerk einen 61-jährigen Mann seiner Uhr beraubt.

    Der 61-Jährige war laut eigenen Angaben mit dem Fahrrad unterwegs während neben ihm her sein Hund lief. Plötzlich hätten sich ihm zwei Frauen in den Weg gestellt und ihn auf Englisch angesprochen. Der 61-Jährige versuchte abrupt zu bremsen, um nicht mit den Frauen zusammenzustoßen und stürzte dabei zu Boden.

    Die beiden Frauen fassten ihn an und zogen scheinbar ungeschickt an ihm herum.

    Plötzlich liefen sie weg und stiegen in ein in der Nähe stehendes Auto, mit dem sie wegfuhren. Der 61-Jährige bemerkte kurz darauf, dass seine hochwertige Armbanduhr nicht mehr an seinem Handgelenk war.

    Er beschreibt die beiden Täterinnen wie folgt: Eine ist circa 22 – 25 Jahre alt,

    1,65 Meter groß und hat ein osteuropäisches Erscheinungsbild. Sie ist schlank, hat schwarze schulterlange Haare und trug einen schwarzen Mantel und eine dunkle Hose. Ihre Komplizin ist etwa 17 oder 18 Jahre alt, 1,60 Meter groß, hat eine kräftigere Gestalt und ebenfalls schwarze Haare, etwas länger als schulterlang.

    Auch sie war mit einem schwarzen Mantel und einer dunklen Hose bekleidet. Bei dem Auto, mit dem die Frauen flüchteten, handelte es sich um einen gold-metallic farbenen 3er BMW.

    Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegennimmt. (jn)

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  • Falscher Handwerker bestiehlt 83-Jährige

    Falscher Handwerker bestiehlt 83-Jährige

    Ein Unbekannter hat am Mittwoch, 2. November, aus der Wohnung einer 83-jährigen Frau unter anderem einen vierstelligen Bargeldbetrag gestohlen.

    Der Mann gab sich als Handwerker aus, um in das Haus und die Wohnung der Seniorin zu gelangen.

    Gegen 13.15 Uhr klingelte es an der Haustüre der 83-Jährigen. Über die Gegensprechanlage ließ sie sich Auskunft geben, wer da sei. Eine männliche Stimme antwortete ihr, dass er von einer Sanitärfirma käme und ihre Heizung reparieren wolle. Da die 83-Jährige noch am selben Tag mit dem Hausverwalter darüber gesprochen hatte, dass ihre Heizung nicht funktionieren würde, war sie in dem Glauben, es würde sich um einen von ihm bestellten Handwerker handeln.

    Sie gewährte dem Mann Einlass in ihre Wohnung. Dort soll der Mann sich im Wohn- und Badezimmer aufgehalten haben. Sie selbst war während der Zeit in der Küche, sodass der angebliche Handwerker überwiegend unbeaufsichtigt war. Irgendwann gab der Mann an, etwas aus dem Auto holen zu müssen, verließ die Wohnung und kam nicht wieder.

    Am Abend stellte die Seniorin fest, dass mehrere Taschen aus dem Schlafzimmer fehlten. Darin befanden sich Bargeld im vierstelligen Bereich, ein Sparbuch sowie Schlüssel. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Handwerker nicht um einen vom Hausverwalter beauftragten.

    Den angeblichen Handwerker kann sie wie folgt beschreiben: zwischen 50 und 60 Jahre alt, gedrungene Statur, kleiner als 1,70 Meter, kurze braune Haare. Er trug eine braune Lederjacke und eine braune Hose.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können und/ oder etwas Verdächtiges beobachtet haben, um Meldung unter der Telefonnummer 02161-290.

    Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke. (cr)

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  • Nachtrag 1 zu: Angebliche Paketzusteller fesseln und berauben 65-Jährige … ein Phantombild

    Nachtrag 1 zu: Angebliche Paketzusteller fesseln und berauben 65-Jährige … ein Phantombild

    Wie die Polizei Mönchengladbach bereits am 13. September meldete, ist eine 65-jährige Frau am 12. September in ihrer Wohnung im Stadtteil Giesenkirchen von angeblichen Paketzustellern gefesselt und beraubt worden.

    Mithilfe der 65-Jährigen ist nun ein Phantombild der beschriebenen Täterin entstanden, das die Polizei zur Fahndung veröffentlicht. Das Phantombild kann im Fahndungsportal der Polizei NRW unter folgendem Link aufgerufen werden: https://polizei.nrw/fahndung/90507

    Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Frau machen?

    Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

    In Giesenkirchen haben angebliche Paketzusteller eine 65-jährige Frau am Montag, 12. September, in ihre Wohnung an der Straße Puttschen gedrängt, um sie zu berauben.

    Hierfür fesselten sie sie und zogen ihr eine Stofftasche über den Kopf. Die Kriminalpolizei ermittelt in Form einer Ermittlungskommission wegen schweren Raubes und sucht Zeugen.

    Nach bisherigem Kenntnisstand klingelten eine Frau und ein Mann gegen 10.40 Uhr an der Wohnung der 65-Jährigen. Sie öffnete und erwartete die Personen vor ihrer Wohnungstür. Dort angekommen sagte die unbekannte Frau, ein Paket in der Hand haltend, dass sie Zusteller seien und ein Paket für die Nachbarn hätten. Kurz danach drängten sie die 65-Jährige plötzlich mit Gewalt in ihre Wohnung zurück, fesselten sie in einem der Räume mit mitgebrachten Kabelbindern und zogen ihr eine Stofftasche über den Kopf. Während eine Person sie dort festhielt, durchsuchte die zweite Person die Wohnung.

    Nach einer gefühlten Stunde, so die 65-Jährige, verließ das Täter-Duo die Wohnung wieder und ließen die Frau gefesselt zurück. Durch Hilferufe konnte sie eine Nachbarin auf sich aufmerksam machen, die die Polizei verständigte.

    Die Polizisten traten die Wohnungstür ein, schlossen den Raum auf, in dem sich die 65-Jährige noch immer in hilfloser Lage befand, und befreiten sie von den Kabelbindern und dem Stoffbeutel. Sie riefen einen Rettungswagen.

    Die Wohnung der 65-Jährigen war augenscheinlich intensiv durchsucht worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand stahlen sie Bargeld in zweistelliger Höhe.

    Die weibliche Täterin konnte wie folgt beschrieben werden: Ca. 1,65m bis 1,70m groß, blonde, glatte, schulterlange Haare, schmale Statur, gepflegtes Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch.

    Die 65-Jährige wird durch die Polizei weiter betreut. Die Ermittlungskommission fragt: Wem sind solche Personen in dem Bereich zur Tatzeit aufgefallen? Bei wem wurden sie ggf. ebenfalls vorstellig? Wer kann sonstige Angaben zu der Identität der Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

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  • Schon wieder zeifacher Raub

    Schon wieder zeifacher Raub

    Fall -1:
    Unbekannte haben am Samstag, 29. Oktober, gegen 3 Uhr, einen 44-Jährigen an der Grünanlage zwischen Waldhausener Straße und Gasthausstraße geschlagen und beraubt.

    Laut seiner Aussage sollen ihn mehrere Personen plötzlich und unvermittelt angegriffen haben. Selbst als der Mann zu Boden ging, sollen die Täter nicht von ihm abgelassen haben. Die Angreifer rissen ihm die Armbanduhr vom Handgelenk und entwendeten sein Mobiltelefon aus seiner Hosentasche. Dann liefen sie in Richtung Neustraße davon. Eine von den eintreffenden Beamten sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis.

    Die Männer können wie folgt beschrieben werden: Südeuropäisches Erscheinungsbild, zwischen 25 und 30 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß und dunkle Haare. Einer soll einen blauen Jogginganzug und eine schwarze Bauchtasche getragen haben.

    Der 44-Jährige lehnte eine medizinische Versorgung seiner Verletzungen ab und zeigte sich den Beamten gegenüber verbal aggressiv. Zur Anzeigenaufnahme nahmen sie den Mann mit ins Polizeipräsidium. Aufgrund seines dortigen weiterhin aggressiven Störverhaltens verwiesen ihn die Beamten nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen des Präsidiums. Da sein aggressives Verhalten auch draußen vor Ort anhielt, nahmen ihn die Polizisten schließlich in Gewahrsam.

    Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall an der Grünanlage beobachtet haben, oder Hinweise auf die Angreifer geben können, um Kontaktaufnahme unter 02161-290. (cr)

    Fall -2:
    Ein Unbekannter hat an der August-Pieper-Straße am Samstag, 29. Oktober, gegen 8.20 Uhr, einen 64-jährigen Mann beraubt.

    Der 64-Jährige sei nach eigener Aussage vor seiner Haustür von einem ihm Unbekannten nach einem Feuerzeug gefragt worden. Der Mann verneinte die Frage.

    Als er dann seine Eingangstür öffnete, soll der Täter ihn in den Eingang geschubst haben. Nach einem kurzen Gerangel entwendete der Unbekannte die Geldbörse des 64-Jährigen aus dessen Gesäßtasche und flüchtete damit in Richtung Waldhausener Straße. Eine von den eintreffenden Beamten sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis.

    Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: südeuropäisches Erscheinungsbild, etwa 25 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß, schlanke Statur, schwarze kurze Haare.
    Er trug ein braunes Sweatshirt mit roten Ärmeln und eine dunkle Jeans.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290. (cr)

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  • Raubdelikte mehren sich

    Raubdelikte mehren sich

    Fall 1 – Am Donnerstag, 27. Oktober, hat sich um 15 Uhr an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Mühlenstraße ein räuberischer Diebstahl ereignet.

    Ein unbekannter Täter riss einem 31-jährigen Mann einen Zehn-Euro-Schein aus der Hand. Als der 31-Jährige versuchte, den Mann festzuhalten, bekam er einen Schlag im Gesicht ab.
    Es kam zu einem Gerangel, in dessen Folge der Tatverdächtige eine Platzwunde davon getragen hat. Außerdem kann er wie folgt beschrieben werden: circa 20 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, etwas kräftige Statur, südländischer Typ, kurze dunkle Haare mit leichten Locken.
    Der Mann flüchtete über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung des Zentrums von Rheydt. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief negativ. Deshalb fragt sie: Wer kann Angaben zu dem Täter machen? Hinweise nimmt sie unter 02161-290 entgegen. (km)

    Fall 2 – Die Polizei sucht nach einem Raubdelikt am Stapper Weg in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 28.Oktober, Zeugen.

    Gegen 1.40 Uhr bemerkte eine Polizeistreife einen Passanten am Fahrbahnrand, der auf sich aufmerksam machte. Der verletzte Mann gab an, dass ein Unbekannter ihn an der Kreuzung Berliner Straße/ Stapper Weg von hinten in den Schwitzkasten genommen habe. Er habe kurzzeitig das Bewusstsein verloren und sei von dem Mann auch geschlagen und getreten worden. Der Mann habe unter anderem persönliche Dokumente und seine Geldbörse mit Bargeld geraubt. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

    Fall 3– Ein unbekannter Mann hat am Donnerstag, 27. Oktober, einer 42-jährigen Frau an der Theodor-Heuss-Straße das Handy entrissen und ist anschließend geflüchtet.

    Nach Angaben der 42-Jährigen, hielt sie sich gegen 13.30 Uhr an der Bushaltestelle Fliethstraße auf, um mit dem Bus in Richtung Bismarckstraße zu fahren. Als sie ihr Handy in ihre Handtasche packen wollte, habe ihr ein Mann von hinten plötzlich das Gerät gewaltsam entrissen. Anschließend sei der Unbekannte in Richtung Bismarckstraße geflüchtet.
    Bei dem entwendeten Mobiltelefon handelt es sich um ein schwarzes Samsung Galaxy S22 mit einer Schutzhülle in einem gelben bzw. goldenen Farbton.
    Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und / oder sachdienliche Hinweise auf den Verbleib des Handy geben können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (jl)

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  • Nachtrag zur Geldautomatensprengung in Mönchengladbach-Hardt vom 26.10.2022

    Nachtrag zur Geldautomatensprengung in Mönchengladbach-Hardt vom 26.10.2022

    Gestern (26.10.2022) haben unbekannte Täter in Mönchengladbach-Hardt auf der Vorster Straße 503-505 einen Geldautomaten der Stadtsparkassen-Filiale Hardt gesprengt.

    Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen und kriminaltechnischen Untersuchungen am Tatort wurden fortgeführt. Nunmehr steht fest, dass die unbekannten Geldautomatensprenger bei der Tat Bargeld erbeutet haben. Zur Höhe der Beute macht die Kriminalpolizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

    Bei der Automatensprengung setzten die Täter nach dem Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung Sprengstoff ein.

    Der kriminalpolizeiliche Opferschutz war heute im Bereich des Tatortes unterwegs, um sich um betroffene Anwohner zu kümmern.

    Die weiteren Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem Täterfahrzeug nicht um einen SUV handelt, sondern um eine hochmotorisierte Audi-Limousine.

    Nach Zeugenangaben flüchteten die Täter mit dem Auto in Richtung Hardter Landstraße und von dort weiter in Richtung BAB 52.

    Die Ermittlungen dauern an.
    Zeugen, die der Polizei noch nicht bekannt sind, werden gebeten, sich unter Telefon 02161 / 29-0 zu melden.
    Sofern Zeugen im Zusammenhang mit der Tat Fotos und/oder Videos gemacht haben, bittet die Polizei darum, diese den Ermittlern zu Verfügung zu stellen. (wr)

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  • Brand in Tiefgarage am Kapuzinerplatz: Ursache ermittelt

    Brand in Tiefgarage am Kapuzinerplatz: Ursache ermittelt

    Kriminalbeamte haben am Donnerstag, 27. Oktober, mit einem Brandsachverständigen die Tiefgarage unter dem Kapuzinerplatz in Augenschein genommen, in der es am Vortag gebrannt hatte.

    Sie ermittelten den Grund für das Feuer: Ein technischer Defekt an einem geparkten Auto hatte es ausgelöst.

    Das Feuer entstand am 26. Oktober um kurz nach 16 Uhr.
    Es griff auf fünf weitere Autos über, sodass insgesamt sechs Fahrzeuge in Brand gerieten. Bei allen sechs Fahrzeugen handelte es sich um Pkw mit Verbrennungsmotoren. An den Autos sowie an den Wänden der Tiefgarage entstanden Schäden.
    Verletzt wurde niemand.
    Nach Abschluss der Löscharbeiten hatte die Polizei die Tiefgarage am Abend versiegelt und niemanden mehr hinein gelassen.
    Nachdem nun die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen sind, können Fahrzeugbesitzer die Tiefgarage wieder betreten, um mit ihren Autos herauszufahren. (jn)

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  • Jugendliche rauben Zwölfjähriger Bargeld

    Jugendliche rauben Zwölfjähriger Bargeld

    Zwei unbekannte Jugendliche haben am Dienstag, 25. Oktober, am Sonnenhausplatz in Gladbach einem zwölfjährigen Mädchen Bargeld entwendet.

    Laut eigenen Angaben befand sich die Zwölfjährige in Begleitung einer gleichaltrigen Freundin, als sie gegen 16 Uhr von den unbekannten Jungen angesprochen wurde. Die beiden verlangten von der Zwölfjährigen, dass sie ihnen ihr Geld gebe. Sie verweigerte das, doch kurz danach fiel ihr ein Geldschein aus der Tasche. Sie versuchte ihn aufzuheben, aber einer der beiden Jungen trat ihr auf die Finger und nahm den Schein an sich. Damit entkamen die Täter.

    Der Polizei liegen folgende Beschreibungen der beiden Täter vor: Einer war circa 13 bis 14 Jahre alt und 1,65 bis 1,70 Meter groß. Der andere war ungefähr 14 bis 15 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß. Beide Täter waren laut Zeugenangaben athletisch gebaut und afrikanischen Phänotyps.

    Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise, die sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegennimmt. (jn)

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  • POL-MG: „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ – Aktionswochenende 2022

    POL-MG: „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ – Aktionswochenende 2022

    Die Tage werden kürzer und die dunkle Jahreszeit beginnt.

    Einbrecher steigen zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit in die vier Wände anderer ein, aber im Herbst und Winter machen sie sich die früh einbrechende Dunkelheit besonders gern zu Nutze. Eines ist ihnen allen gemein: sie nutzen jede Gelegenheit und haben es eilig.

    Ein Einbruch kann den Alltag eines jeden entscheidend verändern. Deshalb „Sichern Sie Ihr Zuhause – damit es ihr Zuhause bleibt!“ Um zu wissen, wie das effektiv funktioniert, führt die Polizei NRW schon zum zehnten Mal das landesweite Aktionswochenende „Riegel vor!“ gegen Wohnungseinbruch durch. In 2022 findet dieses vom 28. bis 30. Oktober statt.

    Das Team der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mönchengladbach steht deshalb am Sonntag, 30. Oktober, von 10 bis 14 Uhr zur Vereinbarung eines persönlichen Beratungstermins bei Ihnen Zuhause zur Verfügung. Wenn Sie also neugierig und offen für Empfehlungen sind, wie Sie Ihre eigenen vier Wände sicherer machen können, um sich in ihnen weiterhin geborgen zu fühlen, rufen Sie am Aktionssonntag unter 02161-2912513 an.

    Außerdem verteilen unsere Ansprechpartner auf diversen Parkplätzen im Stadtgebiet „Beratungsgutscheine“ für eine technische Beratung zum Einbruchschutz.

    Wo in den letzten sieben Tagen im Stadtgebiet Einbrüche stattgefunden haben, zeigt Ihnen unser Wohnungseinbruchsradar:https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/wohnungseinbruchsradar-5 (cr)

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  • 31-Jähriger nach Doppelraub festgenommen – U-Haft

    31-Jähriger nach Doppelraub festgenommen – U-Haft

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 19. Oktober, hat ein 31-jähriger Mann mit zwei weiteren Tatverdächtigen innerhalb kurzer Zeit zwei Raubdelikte im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs begangen.

    Beamte der Bundespolizei stellten den 31-Jährigen und nahmen ihn vorläufig fest.

    Gegen 1 Uhr meldete ein 31-jähriger Mann der Polizei, dass er soeben an der Heinrich-Sturm-Straße ausgeraubt worden sei. Vor Ort trafen die Beamten auf den verletzten Geschädigten. Dieser gab an, dass er sich an der dortigen Unterführung aufgehalten habe, als er einen Mann angesprochen habe, um nach dem Weg zu fragen. Unvermittelt hätte die Person ihm dann das Handy entrissen und ein weiterer Mann habe ihm eine Flasche abgenommen und damit auf seinen Rücken eingeschlagen. Daraus habe sich eine kurze Rangelei um weitere Wertgegenstände ergeben, bevor die beiden Männer sich in Richtung Hindenburgstraße entfernt hätten. Das entwendete Handy habe eine Hülle gehabt, in der sich Geld und wichtige persönliche Dokumente befunden hätten.

    Noch während der sofort eingeleiteten Fahndung nach den Verdächtigen, kam es im Bereich Hindenburgstraße / Eickener Straße zu einem weiteren Raub. Unter Androhung von Gewalt forderte dort ein Mann von einem 27-Jährigen zunächst Geld.

    Als dieser dem nicht nachkam, kamen zwei weitere Verdächtige hinzu. Anschließend entrissen sie dem 27-Jährigen gewaltsam seinen Rollkoffer und entfernten sich in verschiedene Richtungen.

    Beamte der Bundespolizei stellten einen der Verdächtigen und nahmen ihn vorläufig fest. Der 31-Jährige ohne festen Wohnsitz führte den Rollkoffer mit sich. Außerdem stellte die Bundespolizei bei seiner Durchsuchung, dass bei dem vorherigen Raub entwendete Handy und die persönlichen Dokumente des Geschädigten sicher.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den anderen beiden Verdächtigen führte nicht zum Erfolg.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort, erhielt der 27-Jährige seinen Rollkoffer zurück. Ebenso übergaben Polizisten das Handy und die persönlichen Dokumente an den zuvor beraubten 31-Jährigen.

    Ein Alkoholvortest fiel bei dem 31-jährigen Festgenommenen positiv aus.

    Polizisten brachten ihn zur Wache und ein Arzt entnahm dort eine Blutprobe. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach beantragte am Donnerstag, 20. Oktober, beim Amtsgericht Mönchengladbach einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Festgenommenen. Nach Vorführung beim Gericht ging der 31-Jährige in Untersuchungshaft. (jl)

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  • Betrugsbande gesprengt | 4 x Haftbefehl gegen mutmaßliche „Falsche Bankmitarbeiter“

    Betrugsbande gesprengt | 4 x Haftbefehl gegen mutmaßliche „Falsche Bankmitarbeiter“

    Nach besonders aufwändigen und umfangreichen Ermittlungen hat eine Ermittlungskommission der Kriminalpolizei Mönchengladbach am 18.10.2022 vier Männer im Alter zwischen 19 und 28 Jahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetruges festgenommen.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach erließ die zuständige Haftrichterin beim Amtsgericht Mönchengladbach gegen alle vier Beschuldigten Untersuchungshaftbefehl.

    Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als Mitglieder einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Betrugsstraftaten zusammengeschlossen haben, gewerbsmäßig Betrugsdelikte begangen zu haben.

    Den Ermittlungen zufolge hat die Bande unter Führung des 28-jährigen mutmaßlichen Kopfes der Bande seit Ende September 2020 über 60 Delikte des Warenbetruges begangen.

    Dazu wurden im Internet hochwertige Küchengeräte zum Verkauf angeboten, jedoch nach Eingang des Geldes nicht an die Käufer versandt.

    Weiterhin sind die Beschuldigten verdächtig, über zehn Betrugsdelikte nach der Masche „Betrügerischer Anruf durch falschen Bankmitarbeiter“ begangen zu haben.

    Nachdem sie auf illegale Weise an Bankkundendaten gelangt waren, telefonierten sie mit den späteren Geschädigten und erlangten durch geschickte, betrügerische Gesprächsführung die Herausgabe von sensiblen Bankdaten.Dadurch erhielten die mutmaßlichen Täter Zugriff auf die Bankkonten.

    Die Geschädigten der Betrügereien kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und teilweise aus dem Ausland.

    Der durch die Betrugsbande verursachte Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

    Bei den verübten Straftaten ging die Bande unter Koordination des bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinung getretenen 28-jährigen Mönchengladbacher strukturiert und arbeitsteilig vor.

    Obwohl insbesondere die IT-Ermittlungen für die Ermittler des Betrugskommissariates kompliziert, zeitaufwändig und umfangreich waren, gelang es ihnen, Beweise zu sichern, die den dringenden Tatverdacht des bandenmäßigen, gewerbsmäßigen Betruges gegen die vier Mönchengladbacher begründeten.

    Neben den Betrugsdelikten wird einzelnen Bandenmitgliedern auch eine räuberische Erpressung zum Nachteil eines jungen Mannes vorgeworfen. Im April 2021 schlugen und demütigen sie ihn, weil er der Bande Geld schuldete und zwangen ihn zur Herausgabe seines Mobiltelefons. Sie filmten sogar die Tat, teilten das Video in einer Gruppe eines Messenger-Dienstes und machten sich darin über das Opfer lustig.

    Die vier Tatverdächtigen erwartet eine empfindliche Freiheitsstrafe, da ihnen eine Vielzahl von schweren Straftaten vorgeworfen wird. (wr)

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