MG-Heute

Mönchengladbacher Zeitung

Kategorie: Donaugeschichten

  • Unterwegs auf der Donau. Ohne Zeitgefühl

    Unterwegs auf der Donau. Ohne Zeitgefühl

    „Heute ist Donnerstag. Es ist neun Uhr. Die Außentemperatur beträgt zurzeit achtzehn Grad. Ich frühstücke im Bord-Restaurant. Das genieße ich. Muss mich eine Durchsage an Wochentag und Uhrzeit erinnern? Bin ich zu spät aufgestanden? Frühstücke ich zu lange? Wird das Büffet abgeräumt oder daran erinnert, dass es Butter, Marmelade und Brot am Buffet gibt, statt…

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  • Unterwegs auf der Donau. Ein bulgarisches Höhlenkloster

    Unterwegs auf der Donau. Ein bulgarisches Höhlenkloster

    Das Höhlenkloster Erzengel Michael bei Ivanovo sowie das des Heiligen Dimitar Basarbowski bei Basarbovo wurden uns als lohnende, kulturelle Ziele empfohlen. Sie liegen zehn bzw. zwanzig Kilometer von der bulgarischen Stadt Ruse an der Donau entfernt, im Naturpark „Russenski Lom“ mit den vielen Karsthöhlen. Leider war aus Zeitgründen nur ein Abstecher nach Ivanovo möglich. Die…

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  • Unterwegs auf der Donau. Die Freundschaftsbrücke

    Unterwegs auf der Donau. Die Freundschaftsbrücke

    Die „Brücke der Freundschaft“ zwischen Rousse, der bulgarischen Donaustadt auf der einen Seite, und der rumänischen Stadt Giurgiu auf der anderen passierte unser Schiff bei einer Donau-Flusskreuzfahrt zum Schwarzen Meer. An der rumänisch-bulgarischen Donau-Grenze verlaufen auf zwei Ebenen der Straßen- und Eisenbahn-Verkehr hin und her. Freundschafts-Brücken gibt es auch anderswo. Einige von ihnen blicken auf …

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  • Unterwegs auf der Donau. Die Wienerin

    Unterwegs auf der Donau. Die Wienerin

    Sie saß in der ersten Zuhörer-Reihe, wenn ich Geschichten erzählte, die den Strom, auf dem unser Schiff fuhr, berühmt machten. Gebürtige Wienerin sei sie, keine Österreicherin, betonte sie. War sie weder Österreicherin noch Deutsche noch Perfektionistin? Wollte sie an Gregor Auenhammer erinnern, der von Österreichern erzählt, die in die Ferne gingen, um der Heimat verbunden…

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  • Unterwegs zum Nullpunkt

    Unterwegs zum Nullpunkt

    Der Donau-Arm, auf dem wir den Nullpunkt ansteuern, ist zur fast schnurgeraden Wasser-Straße ausgebaut geworden. Der Strom entwickelt sich zum immer befahrbaren Transportweg. Auf ihm erreichen wir Sulina, an der Mündung des Wasserweges ins Schwarze Meer gelegen. „Wo ist der Nullpunkt?“ frage nicht nur ich. „Wo ist das Meer?“ Auf einem Schild, leicht zu übersehen,…

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  • Im Donaudelta

    Im Donaudelta

    Das Flusskreuzfahrtschiff hat Tulcea, ehemals die Stadt der Mühlen, erreicht. Viele Getreide-Mühlen sollen hier Getreide gemahlen haben. Sie haben die Zeiten nicht überdauert. Wir sind nicht ihretwegen gekommen. Drei Donau-Arme führen von hier zum Schwarzen Meer, zum Kilometer Null des großen Stroms. Es ist ungewöhnlich, dass gezählte Kilometer gegen Null gehen, obwohl die Fluten des…

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  • Steffl hat seinen Preis

    Steffl hat seinen Preis

    Steffl nennt man ihn liebevoll. Wenn man bedenkt, wie alt er ist, darf man ehrfürchtig staunen, dass er immer noch da ist. Seit vielen hundert Jahren steht er da. Immer noch hat er eine Anziehungskraft, die einem Jüngeren alle Ehre machen würde. Alle mögen ihn  und strömen zu ihm. Alle wollen ihn sehen. Wer ihn…

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  • Am Eisernen Tor

    Am Eisernen Tor

    Eine der weltweit tiefsten Schluchten. Flussklippen-Landschaft. Ehemals höhere Wasserfälle als die Niagara-Fälle und unvorhersehbare Gefahren für Schiffe, welche die Talenge passierten. „Wir näherten uns der gefährlichsten Stelle des Stroms, dem Eisernen Tor. Wohl eine halbe Stunde vorher verkündet das Rauschen des Wassers den gefürchteten Ort. Felsenriffe durchziehen den Strom und bilden eine Menge Wirbel.“ Nachzulesen…

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  • Immer auf demselben Fluss

    Immer auf demselben Fluss

    Fünfzehn Tage Flusskreuzfahrtschiff. Nicht zum ersten, sondern zum wiederholten Mal. Immer auf demselben Fluss. Immer wieder Donau. Wahrscheinlich kennen Sie jeden Grashalm am Ufer, spottet jemand. Ich habe das nicht überprüft. Sollte es so sein, dann habe ich jeden Grashalm immer aus anderer Perspektive, zu einer anderen Jahreszeit, mal im Morgennebel, mal in der Abenddämmerung…

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  • Unter anderem Blickwinkel

    Unter anderem Blickwinkel

    In der Lounge des Flusskreuzfahrtschiffes sitzen mehr als hundert Reisende. Alle Blicke sind nach vorn gerichtet. Bald wird eine Brücke in Sichtweite kommen, welche die Flussufer verbindet. Es wird noch dauern, bis das Schiff die Brücke erreicht. Jeder hat sich einen günstigen Platz gesichert, von dem aus das Bauwerk zu sehen ist. In der Zwischenzeit…

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  • Leichte Brise

    Leichte Brise

    Gestern war der Fluss spiegelglatt. Kein Lüftchen regte sich. Heute ist es anders. Das Wasser bewegt sich, nicht übermäßig, nicht stürmisch. Es ist nicht in Aufruhr, zeigt keine weißen Schaumflecken, bildet keine Wellenberge. Aber es regt sich. „Gestern war das Wetter besser“, sagt der Herr am Nebentisch. Ob er das mir oder sich sagt, kann…

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  • Fragen Sie den Katalog

    Fragen Sie den Katalog

    Nebelschwaden liegen über dem Fluss. Hatte die Wettervorhersage nicht anderes behauptet? Das stehe im Katalog, belehrte mich einer der freundlichen dienstbaren Geister an der Rezeption. In der Frühe sei es manchmal neblig. Warum ich so früh aufgestanden sei. Musste ich antworten? Darf ich nicht aufstehen, wann ich will? Wo ist der Katalog? Zu Hause in…

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  • Fluss im Überfluss

    Fluss im Überfluss

    Seit Tagen regnete es, endlos. Der große Fluss bedankte sich und spielte mit den Fluten, die ihm von anderen Flüssen, von kleinen und großen Bächen zugeführt wurden. Der Fluss fühlte sich in seinem Element. Er berauschte sich an sich selbst. Man sah ihm an, dass er zum Strom werden wollte. Die Flusskreuzfahrt schickte sich an,…

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  • Donau heiße ich

    Donau heiße ich

    Dunărea, Dunav, Duna, Donau nennt man mich. Deutsch und rumänisch, bulgarisch und serbisch, kroatisch ungarisch bin ich. Reizend und lieblich, manchmal eine wilde Schöne. Weiblich bin ich, eine Frau. Dass ein Mann, ein Flussgott, an meiner Wiege stand, erschreckt mich nicht. Ehe er kam, war ich da. An meiner Quelle saß kein Knabe. Zwei jungfräulich…

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  • Neuigkeit!

    Neuigkeit!

    Wir müssen sparen. ALLE! Haben wir begriffen, weil es ja auch alle sagen, voran die, die es am Ehesten könnten. Aber lassen wir die Kleinteiligkeit. Um die Frau Warken geht es auch, weil auch sie sich in den Chor derer…

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