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Mönchengladbacher Zeitung

Kategorie: Erinnerungen

P J Dickers

  • Christkindlmarkt Mönchengladbach

    Christkindlmarkt Mönchengladbach

    Am 30. November 2024 verwandelt sich der Geropark in Mönchengladbach in ein festliches Weihnachtsparadies. Von 9 bis 17 Uhr lädt der traditionelle Christkindlmarkt dazu ein, ein paar Stunden mit winterlichen Speisen, coolen und heißen Drinks und in einzigartiger Atmosphäre zu verbringen. In 45 liebevoll dekorierten Buden erwartet die Besucher wieder eine Auswahl an besonderen Deko-Artikeln,…

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  • Hans-Jürgen Bitter: Leidenschaft Steinzeit

    Hans-Jürgen Bitter: Leidenschaft Steinzeit

    Der Mönchengladbacher Historiker und Germanist Hans-Jürgen Bitter, der am 2. August 91 Jahre geworden wäre, hat sich Jahrzehnte mit der Suche nach den Hinterlassenschaften unserer frühen Vorfahren beschäftigt und in Odenkirchen eine der größten Privatsammlungen jungsteinzeitlicher Fundstücke Deutschlands zusammengetragen. In rund 40 Jahren sicherte er etwa 30.000 Werkzeuge, die die ersten Mönchengladbacher vor Jahrtausenden hergestellt…

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  • Nicht die Laute wegwerfen, sondern die Saiten neu spannen. Aus meiner Biografie

    Nicht die Laute wegwerfen, sondern die Saiten neu spannen.
    Aus meiner Biografie

    Als ich Kind war: Hungerjahre prägten das Leben in unserem Dorf nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von Wirtschaftswunder, von heiler Welt in der Nachkriegszeit war nichts zu spüren. Leute aus der Stadt unternahmen Hamsterfahrten zu uns ins Dorf, um Bauern und Privatleuten Tauschgeschäfte anzubieten. Die Reichsmark war wertlos geworden. Kartoffeln gegen Kunstgegenstände, Milch und…

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  • Alles, was Recht ist

    Alles, was Recht ist

    Vergangene Nacht wurde ich um Zwei Uhr wach. Ich hatte mir vorsichtshalber den Wecker gestellt. Die Straßenlaterne vor meinem Schlafzimmerfenster brannte wie immer, obwohl ich denen bei der Stadt Zuständigen wiederholt erklärt habe, welcher Unfug es ist, nachts mein Schlafzimmer zu erleuchten. Nichts hat sich getan. Die Lichtan- und -ausmacher haben taube Ohren. Verantwortungsbewusste Bürger…

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  • Freunde

    Freunde

    Meine Idee fand ich hervorragend. Ein besonderer Anlass rief meine Mitmenschlichkeit auf den Plan. Zu meinem Freundeskreis gehören Leute, die nicht Jedermanns Freund sind. Aber sie besuchen mich öfter als andere Freunde. Meistens zufällig. „Hast du einen Euro für mich?“ Den Euro gebe ich meistens. Willi kenne ich schon lange. Außerdem duzen wir uns. Unter…

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  • Der Oberarzt

    Der Oberarzt

    Der Professor hatte mir gesagt, der Eingriff lohne sich. Zwei andere Ärzte hatten abgeraten und erklärt, mit diesem Problem müsse ich leben. Der Professor machte mir Mut. Jetzt lag ich auf dem Operationstisch-Tisch, eingehüllt in grüne Laken, umgeben von grünen Schwestern mit grünem Mundschutz. Operationssäle sind steril. Sie lassen einen nicht entkommen. Angeschnallt, angekabelt, Kanüle…

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  • Die Dame auf dem Sonnendeck

    Die Dame auf dem Sonnendeck

    Die Zahl der Hundertjährigen hat sich verdreifacht, habe ich gelesen. Viele seien bis in hohe Alter aktiv und würden Pläne schmieden. Sie wüssten, dass und wie sie mit ihrer altersbedingt eingeschränkten Energie haushalten müssten. Sehkraft und Gehör hätten nachgelassen, manche hätten Gleichgewichts- oder Bewegungsprobleme, dennoch seien die meisten mit ihrem Leben zufrieden. Letzteres schien auch…

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  • Türkische Paprika

    Türkische Paprika

    Besuchen Sie uns! Diese Einladung wollte ich mir nicht entgehen lassen. Sie stand zwar nur im Reisekatalog „Türkische Südküste“. Aber Kataloge dürfen nicht lügen. Wen konnte ich hier am Strand besuchen? Überall vertraute Laute „Den Kaffee morjens kannste verjessen un de Brötchen waren von vorjestern.“. Ich hatte mir ein Wörterbuch „Türkisch in dreißig Tagen“ gekauft.…

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  • Manchmal

    Manchmal

    manchmal blick ich zurück Jahre gehen dahin scheinbar sind keine Spuren Tage zerrinnen wie nichts meist war alles in Fülle Leben hat mich geprägt daher blick ich nach vorn Zukunft ist mir im Blick dahin nehme ich mit gestern und morgen alles 0 – 0 Thank You For Your Vote! Sorry You have Already Voted!

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  • Wohin mit dem Geschenkpapier?

    Wohin mit dem Geschenkpapier?

    Bisher habe ich es immer gesammelt, die Klebestreifen entfernt, wieder glatt gebügelt. Zu Schade, es weg zu werfen. Ich kann es bestimmt wieder brauchen. Auch die Bänder, Schleifen, Engelchen und Sternchen. Jetzt ist Schluss. Einen ganzen Karton habe ich gesammelt. Wofür? Wenn ich wieder etwas einkaufe, um es zu verschenken, lasse ich es einpacken. Weh…

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  • romantisch frech emanzipiert

    romantisch frech emanzipiert

    Er ist wieder im Programm. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Tschechisch-deutscher Märchenfilm. Kultfilm. Liebesgeschichte um Aschenbrödel und ihren Prinz. Märchengeschichte mit drei Zaubernüssen und der Eule Rosalie. Nicht nur Wintermärchen und Kinderfilm. Auch für Erwachsene. Aschenbrödel. Keine Groschenroman-Figur. Keine Frau, die sich selbst verwirklicht. Kein weibliches Wesen, das unter ihrem verkanntem Frau-Sein leidet und sich unverstanden…

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  • Windlichter

    Windlichter

    Im Gedränge musste ich auf meine Windlichter achten, damit sie nicht zertreten wurden. Kein einziges hatte ich verkauft, obwohl morgen der Erste Adventssonntag war. Einpacken wollte ich und nicht länger in der Kälte ausharren. Dann stand die Frau vor mir. Gesehen hatte ich sie nicht. Fünf Lichter wollte sie haben. Sie drückte mir einen Geldschein…

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  • Kirche zum Anfassen

    Kirche zum Anfassen

    Ein Missionar, der im brasilianischen Regenwald tätig war, stammte aus meinem Heimatort. Wenn er Heimaturlaub hatte und die Messe in der Kirche unseres Tausendseelen-Dorfs feierte, war ich stolz, als Ministrant dabei sein zu dürfen. Messdiener seien Gott besonders nahe, versicherte der Pater. Davon spürte ich nicht viel. Dass man, wie der Pater andeutete, im Glauben…

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  • Das Leben ist schön, sagte Schwiegermutter

    Das Leben ist schön, sagte Schwiegermutter

    Der italienische Film „Das Leben ist schön“ hat mich fasziniert. Der jüdische Buchhändler Guido lebt glücklich mit seiner Frau Dora und Sohn Giosuè in der Toskana. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs werden sie ins KZ deportiert. Der Vater versucht, vor seinem Sohn die Grausamkeit des Krieges zu verbergen. Das Leben ist schön, selbst Gaskammern…

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  • Bestanden

    Bestanden

    Wir nannten ihn Buddha. Wenn jemand sagte, er habe Unterricht bei Buddha, wurde er bemitleidet. Buddha konnte nicht unterrichten. Alle sagten das. Kaum jemand nahm ihn ernst. Aber er lächelte. Selbst wenn jemand Unfug gemacht hatte, lächelte Buddha. Ein halbes Jahr vor dem Abitur beschloss ich, einen Hebräisch-Kurs zu belegen. Ich hatte mich kurzfristig entschieden,…

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  • Erinnerungen: Erde statt Himmel

    Erinnerungen: Erde statt Himmel

    Hungerjahre prägten das Leben in unserem Dorf nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von einem Wirtschaftswunder, von heiler Welt in der Nachkriegszeit war nichts zu spüren. Leute aus der Stadt unternahmen Hamsterfahrten zu uns ins Dorf, um Bauern und Privatleuten Tauschgeschäfte anzubieten. Die Reichsmark war wertlos. Kartoffeln gegen Kunstgegenstände, Milch und Butter gegen Schmuck. Schwarzhandel…

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  • Neuigkeit!

    Neuigkeit!

    Wir müssen sparen. ALLE! Haben wir begriffen, weil es ja auch alle sagen, voran die, die es am Ehesten könnten. Aber lassen wir die Kleinteiligkeit. Um die Frau Warken geht es auch, weil auch sie sich in den Chor derer…

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