Schlagwort: FHN-Fachhochschule Niederrhein

  • Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Der Startschuss für die Anmeldephase der Winterakademie der Hochschule Niederrhein ist gefallen.

    Ab sofort können sich Studierende, Mitarbeitende und Externe bis 29. Januar für diverse Workshops im Bereich „Future Skills“ an der Hochschule Niederrhein anmelden. Vom 6. bis 15. Februar werden rund 30 Seminare angeboten, die sich mit wichtigen Eigenschaften wie Teamfähigkeit, kritischem Denken, Achtsamkeit oder Kommunikationskompetenzen befassen.
    Interessierte lernen beispielsweise, das Gehalt zu verhandeln, Nein sagen zu können, wie sie ihr Potenzial entfalten, rhetorisch fit werden, eine Abschlussarbeit erstellen, schlagfertig und spontan reagieren oder mit guten Argumenten diskussionsfreudig werden. Auch Themen wie Work-Life-Balance, Emotionale Intelligenz oder Interkulturelles Teamtraining werden behandelt. Die Kurse finden Online oder in Präsenz statt: Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.
    Das Motto der Winterakademie lautet „Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter“. Seit 2005 bieten Professorinnen und Professoren sowie externe Expertinnen und Experten Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen an, die fernab der fachlichen Kompetenzen für den Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind. Die Kurse bieten die Chance, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für einzelne Zielgruppen wie beruflich Qualifizierte oder Frauen gibt es besondere Kursangebote.
    Heike Kröpke, Leiterin der Winterakademie, zeigt sich überzeugt von dem Programm: „In der Winterakademie können wir Schlüsselkompetenzen in einer aktivierenden Lernatmosphäre vermitteln. Weil die Teilnehmenden in kleinen Gruppen arbeiten, können wir auf jeden individuell eingehen.“
    Wer schon an der Hochschule Niederrhein studiert, für den ist die diesjährige Winterakademie komplett kostenlos. Mitarbeitende der Hochschule zahlen 20 (1-Tages-Seminar) oder 40 Euro (2-Tages-Seminar), Externe 50 Euro bzw. 100 Euro. Nach erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgehändigt.
    Studierende melden sich über das Online- Vorlesungsverzeichnis HIO an. Erstsemester ohne HIO-Zugang, Externe und Mitarbeitende können sich auf der Webseite per Anmeldeformular registrieren.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.hs-niederrhein.de/winterakademie

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  • Neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik

    Neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik

    Professor Dr. Norman Lupa ist neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Der 42-Jährige wurde jetzt einstimmig vom Fachbereichsrat gewählt.

    Die Wahl erfolgte während der laufenden Amtszeit, die im März 2023 endet. Lupas Vorgänger Professor Dr. Patric Enewoldsen war zuvor aus eigenem Wunsch von dem Amt zurückgetreten.

    Norman Lupa ist seit 2015 Professor für Computer Aided Engineering im Maschinenbau am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein. Zuvor war er als Maschinenbau- und Anlagenkonstrukteur bei SMS Meer in Mönchengladbach tätig.
    Er promovierte an der Universität Duisburg-Essen über den „Einsatz wissensbasierter Features für die automatische Konfiguration von Produktkomponenten“.
    Seit Anfang des Jahres 2020 ist Norman Lupa Vorsitzender des Fachbereichsrats. Im VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ist er Leiter des Netzwerks „Bezirksgruppe Krefeld“. Er ist daher bestens in der Praxis vernetzt und möchte den Studierenden schon während ihres Studiums möglichst viel Praxiserfahrung zukommen lassen.
    Norman Lupa stammt aus Wesel und wohnt mit seiner Familie im niederrheinischen Grefrath.

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  • Hochschule Niederrhein: Projekt gegen textilbasiertes Mikroplastik legt Ergebnisse vor

    Hochschule Niederrhein: Projekt gegen textilbasiertes Mikroplastik legt Ergebnisse vor


    Mikroplastik sind kleine Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 5mm. Sie befinden sich unter anderem in Sporttextilien und gelangen beim Waschen mit dem Abwasser in die Kläranlangen und im schlimmsten Fall bis ins Meer.

    Nach drei Jahren Forschung wurden nun im Rahmen einer ganztägigen digitalen Abschlusskonferenz die wesentlichen Erkenntnisse der Forschungsarbeit in Fachvorträgen vorgestellt. Über 200 Interessierte aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Politik aus der ganzen Welt nahmen an der Konferenz teil.
    Dr. Jens Meyer und Dipl.-Ing. Stefan Brandt, wissenschaftliche Mitarbeiter am FTB, haben im Waschlabor der Hochschule Niederrhein über 1000 Waschvorgänge an Sport- und Outdoortextilien aus 100 Prozent Polyesterfasern durchgeführt und ausgewertet. „Die mit Abstand höchsten Emissionen treten in den ersten drei Wäschen eines Textils auf“, betonen sie. Die Versuche zeigen, dass Textilien zwischen 50 bis 850 mg faseriges Mikroplastik pro kg Textil über die Anzahl von zehn Wäschen in Summe in das Abwasser emittieren.

    Zwar würden bis zu 95 Prozent der Kleinstpartikel in Kläranlagen zurückgehalten werden, dennoch müsse man mit 2,1 bis 49 Tonnen Eintrag in die Umwelt pro Jahr in Deutschland allein durch Haushaltswäsche rechnen, so Prof. Dr.-Ing. Maike Rabe, eine der Leiterinnen des Projekts. Textilien müssten so konstruiert und verarbeitet werden, dass der Austritt von Mikroplastik deutlich minimiert wird. Um Textilien überhaupt im Hinblick auf ihren Gehalt an faserigem Mikroplastik bewerten zu können, wurde in globalen Teams die Entwicklung eines harmonisierten Schnelltests zur Bewertung und Verbesserung von Textilien im Rahmen des Vorhabens vorangetrieben.
    An diesem Punkt setzte der Vortrag von Professorin Ellen Bendt, ebenfalls Projektleiterin, an, die sich der Materialoptimierung und neuen Konstruktionen widmete. Ziel war es, insbesondere für den Sportbereich emissionsärmer gestaltete Materialien zu entwickeln. Das Forscherteam konzentrierte sich hierbei besonders auf die Fleece-Textilien. Aufgrund der hohen Funktionalität sind sie kaum vom Markt wegzudenken.

    Waschen und Stricken für die Umwelt – das galt drei Jahre lang im Forschungsinstitut Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein (FTB). Als Partner des Projekts TextileMission, einer mit rund 1,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative gegen Mikroplastik in der Umwelt, ging es den Forscherinnen und Forschern der Hochschule Niederrhein um Vermeidungsstrategien beim Waschen – und um neue Materialien, die weniger Mikroplastik absondern.

    Auf der Suche nach Lösungsansätzen zur Verringerung des Mikroplastikaustrags bei Fleece, konzentrierte sich das Forschungsteam auf den Einsatz von biologisch abbaubaren Fasern. „Diese stellen eine mögliche Alternative zu synthetischen, nicht abbaubaren Fasern dar“, erklärte Ellen Bendt.
    Neben der Hochschule Niederrhein waren der Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie e. V (BSI), WWF Deutschland, VAUDE Sport GmbH und die TU Dresden an der Initiative beteiligt. Auch die assoziierten Partner des Forschungsprojekts Adidas, Miele, Henkel und Polartec nahmen an dem Austausch der Forschungsergebnisse teil.

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  • Sommerakademie der Hochschule Niederrhein findet online statt

    Sommerakademie der Hochschule Niederrhein findet online statt

    Die Sommerakademie der Hochschule Niederrhein zur Erlangung von Schlüsselkompetenzen findet in diesem Jahr online statt.

    Zwischen dem 14. und 25. September werden 48 Seminare als Webinare angeboten. Studierende, Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule können sich anmelden. Es geht um Bewerbungstraining, Basics des Programmierens oder Excel.

    Seit 2005 vermitteln Professorinnen und Professoren sowie externe Experten und Trainer Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen. Für Heike Kröpke, Leiterin der Sommerakademie, war es selbstverständlich, sich in Zeiten von Corona für eine Online-Version des Formats einzusetzen. „Wir haben das komplette Programm digital umgeplant. Auch wenn es für alle neu ist, so sind wir uns im Team und mit den Referenten einig, dass es zwar eine andere, aber trotzdem eine gute Sommerakademie wird“, sagt sie.

    Die Sommerakademie steht unter dem Motto: Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter. Schlüsselkompetenzen sind fachübergreifende Kompetenzen, die für den Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind. Die Sommerakademie bietet die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für einzelne Zielgruppen, wie Studienanfängerinnen und -anfänger, Beruflich Qualifizierte oder Frauen gibt es besondere Kursangebote.

    Da die momentane Situation für einige Studierende finanziell nicht einfach ist, können immatrikulierte Studierende der Hochschule Niederrhein in diesem Jahr kostenfrei an der Sommerakademie teilnehmen. Mitarbeitende der Hochschule Niederrhein zahlen 20 Euro für eintägige und 40 Euro für zweitägige Veranstaltungen. Für Externe wird ein Betrag von 50 Euro für eintägige und 100 Euro für zweitägige Veranstaltungen berechnet.

    Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 10 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 4. September möglich.
    Die Anmeldung erfolgt für Studierende über das Online Vorlesungsverzeichnis HIO, Externe und Mitarbeitende können sich per E-Mail unter  sommerakademie@hs-niederrhein.de registrieren.

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  • Bewerbung an der Hochschule Niederrhein jetzt für alle Studiengänge möglich

    Bewerbung an der Hochschule Niederrhein jetzt für alle Studiengänge möglich

    Ab sofort können sich Studieninteressierte für die zulassungsbeschränkten Studiengänge an der Hochschule Niederrhein bewerben. Die Bewerbung ist bis zum 20. August möglich. Zusätzlich ist die Bewerbung für zulassungsfreie Studiengänge bis zum 30. Oktober offen. Insgesamt stehen über 70 Bachelor- und Masterstudiengänge in Vollzeit, Teilzeit, Dual, Trial oder berufsbegleitend zur Auswahl.

    Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen müssen sich die Interessierten zunächst im Online Portal der Hochschule registrieren.

    Die Bewerbung und Vergabe der Studienplätze erfolgt dann über das Portal hochschulstart.de.
    Bei Fragen zur Bewerbung und Einschreibung können sich Interessierte per E-Mail unter: bewerbungsinfo@hs-niederrhein.de
    oder Telefon: 02151 822 2288 an das Studierendenbüro wenden.

    Für einige Studiengänge müssen Vorpraktika nachgewiesen werden. Da Möglichkeiten zur Absolvierung dieser Praktika derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, wurde für die Einschreibung zum Wintersemester eine Ausnahmeregelung getroffen. Studienbewerberinnen und -bewerber, die nach der Prüfungsordnung ihr Vorpraktikum ganz oder teilweise bei der Einschreibung nachweisen müssen, haben den Nachweis des Vorpraktikums erst bei der Rückmeldung zum Wintersemester 2021/22 zu erbringen.

    Für alle, die sich noch nicht für einen Studiengang entschieden oder noch Fragen zum Studium haben, bietet die Zentrale Studienberatung der Hochschule Niederrhein vom 3. bis 7. August eine Online-Informationswoche an. Neben allgemeinen Vorträgen zum Thema Studienwahl, Beratung durch die Zentrale Studienberatung und einer Vorstellung der Hochschule, wird es auch fachspezifische Vorträge und Beratungsangebote aus den einzelnen Fachbereichen geben. Zusätzlich stehen bereits eingeschriebene Studierende für Fragen der Studieninteressierten zur Verfügung.

    Vorab können Interessierte auf der Webseite der Studienberatung Termine für eine Online-Beratung ausmachen oder Online-Navigatoren zu einzelnen Studiengängen ausprobieren. Zusätzlich sind die Beraterinnen auch per WhatsApp, E-Mail und Telefon erreichbar.

    Alle Kontaktdaten und Informationen unter www.hs-niederrhein.de/zsb

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  • Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für Näherinnen in Produktionsländern

    Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für Näherinnen in Produktionsländern

    Das EthNa Kompetenzzentrum (Ethik, Nachhaltigkeit) der Hochschule Niederrhein lädt am 7. Juli um 12 Uhr zu einer digitalen Veranstaltung über die Corona-Folgen für Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern und die Verantwortung der Unternehmen ein.


    Unter den Folgen der Corona-Krise leiden nicht nur die Modegeschäfte hier, sondern vor allem die Näherinnen und Näher in den Produktionsländern. Was können und sollten Unternehmen leisten, um die Folgen für die Beschäftigten vor Ort abzumildern? Unter welchen Bedingungen werden Textilien hergestellt und welche Verantwortung haben internationale Unternehmen dabei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das EthNa Kompetenzzentrum in dem Online-Format. 

    Andriko Otang vom Trade Union Rights Center (TURC) berichtet aus erster Hand von den aktuellen Problemen der Näherinnen aus Indonesien. TURC ist eine indonesische Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Jakarta. Sie setzt sich für faire Löhne, Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Krankenversicherungssystem für Arbeiterinnen und Arbeitern ein. Der Jurist Johannes Norpoth ist Koordinator der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bündnis für nachhaltige Textilien. Er geht in der Online-Diskussion auf die Rolle der Unternehmen in der Krise ein und thematisiert, wie diese für strukturelle Probleme sorgen.
    Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
    Die Veranstaltung findet über das Kommunikationstool Zoom statt.

    Link zur Registrierung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_6ZknOGyOTrad33G48hbH0w

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  • Hochschule Niederrhein: Aktuelle Regelung im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie

    Hochschule Niederrhein: Aktuelle Regelung im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie

    Bis zum 31. Mai bleiben die Gebäude der Hochschule Niederrhein geschlossen.

    Der Lehr- und Prüfbetrieb findet weiterhin digital statt. Daneben gibt es aber vorsichtige erste Öffnungen, die darauf beruhen, dass die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Dies sind die wesentlichen Punkte aus einer neuen Regelung, die die Hochschule Niederrhein heute veröffentlicht hat.

    Hochschulprüfungen

    Grundsätzlich sollen Prüfungen in digitaler Form durchgeführt werden. Dies kann im Einzelfall bedeuten, dass zum Beispiel anstatt einer Klausur eine Hausarbeit geschrieben wird. Präsenzprüfungen sind nur dann zugelassen, wenn sichergestellt ist, dass sich keine Menschenansammlungen bilden. Gestaffelte Schreibzeiten und Einlasszeiten können dazu einen Beitrag leisten. Zudem muss ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer durch die Zuteilung der Plätze sichergestellt werden. 

    Lehr- und Praxisveranstaltungen

    Während die Lehrveranstaltungen bereits digital angelaufen sind, wurden Praxisveranstaltungen bisher nicht durchgeführt. Jetzt dürfen zwingend notwendige Veranstaltungen in Laboren, Arbeitsräumen, Tonstudios oder Werkstätten durchgeführt werden, wenn nicht mehr als 20 Personen an ihnen teilnehmen und ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern sichergestellt werden kann. Wenn dies im Einzelfall nicht möglich ist, müssen alle Teilnehmer eine textile Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) tragen.

    Bibliotheken

    Die Bibliotheken an allen Standorten der Hochschule Niederrhein sind offen, beschränken aber den Zugang zu ihren Angeboten unter der Beachtung strenger Schutzauflagen.

    Gremiensitzungen und Zusammenkünfte

    Gremiensitzungen sind wieder erlaubt. Alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres untersagt. Dazu zählen auch Veranstaltungen der Studierendenschaften. Sie können ebenso wie der Hochschulsport noch nicht stattfinden. Auch die Mensen bleiben geschlossen. 

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  • Der Weg von der Präsenz- zur Onlinelehre

    Der Weg von der Präsenz- zur Onlinelehre

    Das Sommersemester der Hochschule Niederrhein findet vorläufig nur digital statt.

    Das bedeutet: Didaktische Konzepte für die neuen Lehrformate müssen her. An der Hochschule in Krefeld und Mönchengladbach stehen den Lehrenden nicht erst seit Coronazeiten ausgebildete Mediendidaktikerinnen und Mediendidaktiker zur Seite.

    Das Projekt digitaLe – Raum für digitale Lehre wurde 2018 initiiert, um die Digitalisierung in Studium und Lehre zu gestalten. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Lehrenden ein didaktisch sinnvolles Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu ermöglichen“, sagt Alexandra Eßer, Mediendidaktikerin im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik.
    Zwar ist das Projekt zentral im Ressort für Studium und Lehre der Hochschule angesiedelt, eine Besonderheit ist jedoch, dass in fast jedem Fachbereich eine Mediendidaktikerin arbeitet. „Durch dieses dezentrale Konzept sind wir viel näher an den individuellen Bedarfen der Fachbereiche dran“, sagt sie.

    Durch die Umstellung auf reine Onlinelehre erreichen die Teams digitaLe und eLearning eine sehr hohe Anzahl an Anfragen. „Der Bedarf an Unterstützung ist derzeit viel höher als sonst“, sagt die Mediendidaktikerin. Didaktische Empfehlungen, die gemeinsam mit eLearning und Hochschuldidaktik entwickelt wurden, gingen daher schnell an die Lehrenden. Die Präsenzlehre könne nicht einfach eins zu eins übertragen werden, sondern benötige ein eigenes Konzept. Normalerweise unterstützt das Team digitaLe bei Lehrkonzepten, die Online- und Präsenzlehre
    optimal verbinden, die Anwesenheit jedoch nicht vollständig ersetzen.
    Videos, interaktive Präsentationen, Onlinetests oder Foren: Es gibt viele Möglichkeiten den Stoff zu vermitteln. Direkt zu Beginn des Semesters haben die Teams eLearning und digitaLe einen gemeinsamen Moodle-Raum für Lehrende initiiert, in dem sich Empfehlungen zu Tools, Anleitungen und die Möglichkeit zur kollegialen Beratung finden. Darin tauschen sich Professorinnen und Professoren fachbereichsübergreifend aus.

    „Viele Lehrende sind hier sehr vertraut mit digitalen Methoden und neuen Lehrformen gegenüber sehr aufgeschlossen“, sagt Prof. Nicolas Beucker, Studiendekan am Fachbereich Design. Aber an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ist auch das praktische Arbeiten von großer Bedeutung. „Einige Kurse können komplett digital stattfinden. Jedoch ist bei uns das Arbeiten in den Werkstätten essentiell. Wir versuchen, so viel Vorarbeit wie möglich online abzudecken und entwickeln nun Lösungen für die Präsenzphasen“, sagt der Professor für Public und Social Design.

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  • Hochschule Niederrhein startet Sommersemester ausschließlich digital

    Hochschule Niederrhein startet Sommersemester ausschließlich digital

    Sie orientiert sich damit an der Vorgabe, die das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit den Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie den Kunst- und Musikhochschulen heute getroffen hat.

    „Unsere Studierenden haben damit ein Stück weit mehr Planungssicherheit“, sagt Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald. „Unser Ressort Studium und Lehre arbeitet schon seit Wochen gemeinsam mit den Lehrenden daran, möglichst viele Lehrveranstaltungen auf digitale Formate umzustellen. Damit schaffen wir ein attraktives Lehr-Angebot für unsere Studierenden.“ Die Gefahr eines Nullsemesters sei damit gebannt.

    Schon seit dem ursprünglich vorgesehenen Semesterstart zum 23. März gibt es diverse digitale Angebote. Zum 20. April starten über alle zehn Fachbereiche der Hochschule Niederrhein hinweg zahlreiche digitale Veranstaltungen. Grob geschätzt werden drei Viertel aller Präsenzstunden, die sonst im Rahmen von Veranstaltungen in der Hochschule stattfinden, bis dahin durch digitale Angebote ersetzt. Veranstaltungen, die zwingend eine physische Präsenz erfordern, werden zunächst ans Ende des Semesters geschoben.

    „Hier ist von allen Seiten Improvisation gefragt“, sagt Professor. Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Lehre und Studium. Er leitet ein Projekt zur digitalen Lehre, das seit zwei Jahren läuft und die Hochschule Niederrhein in eine gute Ausgangsposition gebracht hat. „Dennoch sind derzeit noch viele Fragen, beispielsweise die nach den Prüfungen, nicht abschließend geklärt. Unseren Studierenden empfehle ich, die digitalen Angebote anzunehmen, und mit dem Studium loszulegen. Die Frage nach den Prüfungen werden wir nach den neuen Rahmenvorgaben angehen und klären.“

    In den Fachbereichen wird derzeit unter Hochdruck an der Digitalisierung der Lehre gearbeitet. „Bei uns werden bis zum 20. April nahezu alle Lehrveranstaltungen anlaufen, 90 Prozent laufen bereits“, schreibt Professor Nico Beucker vom Fachbereich Design. „Bei ganz wenigen kann es sein, dass im weiteren Verlauf Schwierigkeiten auftreten werden, weil noch eine Umsetzung in den Werkstätten geplant ist.“ Dann müsse im Laufe des Semesters nach Lösungen geschaut werden.

    Auch in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Gesundheitswesen wird die Lehre zu 80, teilweise sogar bis zu 90 Prozent, am 20. April digital starten. Am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik ist es gelungen, die Veranstaltungen des zweiten und vierten Semesters zu 99 Prozent digital anzubieten. Niedriger sind die Quoten etwa im Fachbereich Chemie, wo die Arbeit im Labor nicht ins Digitale verlegt werden kann.

    „Unsere besondere Schwierigkeit als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist, dass der hohe Praxisanteil Eingang in die digitale Lehre findet. Das ist eine große Herausforderung, die uns in den nächsten Wochen und Monaten weiter begleiten wird“, sagt Thomas Grünewald.

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  • Forschungsinstitut AUGE kümmert sich jetzt stärker um das Thema Ethik in Unternehmen

    Forschungsinstitut AUGE kümmert sich jetzt stärker um das Thema Ethik in Unternehmen

    Prof. Dr. Monika Eigenstetter ist neue Leiterin des Instituts für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein. Die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen löst den bisherigen Institutsleiter Prof. Dr. Lutz Packebusch ab, der das Institut im Jaher 2004 gegründet und es seitdem geleitet hat.
    Eigenstetter, die von den Professoren Dr. Thomas Langhoff und Dr. Jürgen Schram unterstützt wird, legt einen neuen Schwerpunkt: das Stichwort „Ethik“ im Namen des Instituts ersetzt das bisherige „Effizienz“. Da das Augenmerk der Unternehmen in den letzten Jahren zu sehr auf das Thema Effizienz gelegt worden sei, zeige sich heute ein Effekt, der Handlungsbedarf erfordere. Die psychologischen Belastungen und Beanspruchungen nähmen stark zu, so Eigenstetter. „Das Thema Industrie 4.0 bewegt mich“, sagt sie. Die neue Welle der Digitalisierung soll daher genau beobachtet werden.
    Das Institut sieht seine Aufgabe künftig darin, als wissenschaftlicher Partner in Forschungsprojekten für die Unternehmen der Region zu dienen, sowie Praxisprojekte von Studierenden zu unterstützen. Außerdem wird die Arbeitssystemgestaltung, die die Gesundheit von Mitarbeitern schützt und dabei effizient in der Aufgabenerfüllung ist, weiterhin wichtigster Orientierungspunkt bleiben. „Arbeit, die Teilhabe ermöglicht und Sinn stiftet anstelle von Arbeit, die krank macht oder kränkt“, lautet der Leitsatz. Monika Eigenstetter: „Wir wollen nicht die großen Linien verändern, sondern es werden neue Projekte hinzukommen“.
    Prof. Dr. Lutz Packebusch hatte das A.U.G.E.-Institut 2004 gegründet. Der Professor für Human Factors Engineering und Arbeits- und Ingenieurpsychologie lehrt seit 1992 an der Hochschule Niederrhein. Mit seinem stetig wachsenden, interdisziplinären Forschungsteam entwickelte er bereits in den Anfängen Konzepte für Unternehmen, die heute noch Relevanz haben und regelmäßig evaluiert werden. Für die neue Institutsleitung wünscht sich Packebusch auch weiterhin eine Auseinandersetzung mit „Themen, die zukunftsträchtig sind“.

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  • Hochschule Niederrhein: Neuer MBA Strategisches Beschaffungsmanagement
    Kosten von 4.700 Euro pro Semester – wer soll das bezahlen?

    Informationsveranstaltung auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein, Richard-Wagner-Straße 101, Raum S 301 am 24. Juni, 18 Uhr.

    fhn„Der Bedarf an qualifizierten, gut ausgebildeten Spezialisten in Einkauf und Supply Chain Management steigt. Talente müssen identifiziert und im Unternehmen gehalten werden. Weil es bisher wenig anerkannte Studienabschlüsse im Bereich Beschaffungsmanagement gibt, möchten wir mit diesem Angebot eine Lücke schließen“, sagt Prof. Dr. Willi Muschinski, der am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften BWL, insbesondere Materialwirtschaft und Einkauf sowie Operations Research lehrt. (mehr …)

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  • Stundentinnen der HN fordern faire Praktikums-Entlohnung und finden prominente Unterstützer

    Stundentinnen der HN fordern faire Praktikums-Entlohnung und finden prominente Unterstützer

    Skandalös: Seit 2006/2007 hat auch die Stadt Mönchengladbach die Bezahlung für Praktika eingestellt

    14-03-26-kulturkram-0049Es grenzt schon an Ausbeutung, was in Firmen und auch Unternehmen, aber auch in Verwaltungen praktiziert wird.
    Die Leidtragenden sind ein großer Teil unserer Studierenden.
    Dies haben die Studentinnen des Fachbereiches Kulturpädagogik zum Anlass genommen und eine Podiumsdiskussion in den Räumen der FH-Niederrhein organisiert.
    Gestern Abend sprachen über das Thema „Unbezahltes Praktikum – wer ist schuld?“
    die Mönchengladbacher Politiker Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU), Karl Sasserath (Bündnis 90/Grüne), Christine Brinkmann (zakk // Düsseldorf) und  Birte Jürgens als Vertreterin der Studierenden (HSNR // BA Kulturpädagogik).
    Als Veranstalter fungierte Kulturkram e.V. im Rahmen des Arbeitsmarktes Kultur unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Mona-Sabine Meis (HN). (mehr …)

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  • Was ist wahr? Was ist echt? Was ist inszeniert? Wem oder was kann ich heute noch glauben?

    Was ist wahr? Was ist echt? Was ist inszeniert? Wem oder was kann ich heute noch glauben?

    Studierende der Hochschule Niederrhein präsentieren Inszenierungen zu Schein und Sein
    Wahrscheinlich echtWie vertrauenswürdig sind die Inszenierungen der Politik, der Werbung, der Medien und der Religionen? Darf ich mich auf die Äußerungen sogenannter Experten verlassen? Sollte ich den Darstellungen und Versprechungen meiner Mitmenschen Glauben schenken? Und wie sicher kann ich mir meiner selbst sein?

    Unter dem Titel „Wahrscheinlich echt“ präsentieren zwanzig Studierende der Kulturpädagogik der Hochschule Niederrhein in fünf Szenerien ihre Antworten auf diese Fragen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit den Themen Inszenierung, Selbstinszenierung und Re-Inszenierung und greifen dazu auf Fotografien, Video- und Tonsequenzen, szenische Interaktionen, Performances und Installationen zurück. Sie beschäftigen sich mit dem schwierigen Verhältnis von Sein und Schein, das nicht nur auf der Bühne oder vor der Kamera, sondern auch in unserem alltäglichen Leben von Bedeutung ist. (mehr …)

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  • Institut iPattern an der FHN entwickelt Segmentierungssoftware für Muskelquerschnitte in MRT-Aufnahmen

    Institut iPattern an der FHN entwickelt Segmentierungssoftware für Muskelquerschnitte in MRT-Aufnahmen

    MuskelerkennungWenn Muskeln nicht mehr belastet werden, bilden sie sich zurück. Dieses Problem betrifft nicht nur bettlägerige Patienten, sondern auch Raumfahrer im All.

    Wie diese Rückbildung genau erfolgt und welche Gegenmaßnahmen helfen können, wird am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln erforscht.
    Ein Team vom iPattern-Institut der Hochschule Niederrhein hat nun eine Software geschrieben, die das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin bei seiner Forschungsarbeit unterstützt. (mehr …)

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  • Internationale Studierende holen Cricket an den Niederrhein

    Internationale Studierende holen Cricket an den Niederrhein

    In Mönchengladbach gibt es keinen Cricket Club.
    Cricket TurnierUnd trotzdem findet hier ab heute ein zweiwöchiges Cricket-Turnier statt. Notgedrungen auf einem Fußballplatz (Breite Straße, gegenüber dem Grenzlandstadion in Mönchengladbach-Rheydt). Internationale Studierende der Hochschule Niederrhein, Zia Uddin Shao und Mohammad Aslam Hossain, haben das Turnier initiiert. Beide kommen aus Bangladesch, wo Cricket sich großer Beliebtheit erfreut. (mehr …)

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  • FHN: Internationale Tagung zum Einfluss von Hochschulen auf ökonomische und soziale Entwicklungen

    fhnDie Hochschule Niederrhein ist am 14. und 15. Oktober Gastgeber für den internationalen Workshop „Higher Education Institutions and Regional Development“.
    Ausrichter am Standort Mönchengladbach sind das Hochschul-Institut NIERS (Niederrhein Institut für Regional- und Strukturforschung) sowie die European Regional Science Association ERSA. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage des Einflusses von Hochschulen auf ökonomische und soziale Entwicklungen in der jeweiligen Hochschulregion. (mehr …)

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  • Nadine Hoff erhält den Preis des Fördervereins – Bachelor-Studium mit der Note 1,0 abgeschlossen

    Nadine Hoff erhält den Preis des Fördervereins – Bachelor-Studium mit der Note 1,0 abgeschlossen

    SONY DSCNadine Hoff, Absolventin am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Niederrhein, ist mit dem Preis des Fördervereins ausgezeichnet worden.
    Die 35-Jährige hatte ihr Bachelor-Studium mit der Note 1,0 abgeschlossen und war damit die beste Absolventin des vergangenen halben Jahres.
    „Sich als eine der wenigen Studentinnen in diesem von Männern dominierten Fach durchzusetzen, ist eine ganz besondere Leistung“, sagte Rolf Kalthöfer, der als Vorsitzender des Fördervereins den mit 1000 Euro dotierten Preis übergab. (mehr …)

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  • Noch mehr Service an der FHN in Mönchengladbach

    FHN- LogoDie Verwaltung der Hochschule Niederrhein eröffnet am Montag, 3. Juni, eine Servicestelle in Mönchengladbach. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Dezernaten Finanzmanagement sowie Personal, die bisher in Krefeld ansässig waren, beziehen dann ihre neuen Büros auf der Rheydter Straße 188 in unmittelbarer Nähe zum Campus.
    Zusätzlich bietet die Hochschule ab dem 3. Juni auch eine Studienberatung direkt auf dem Campus Mönchengladbach (Raum DE 18) an. (mehr …)

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