Prof. Dr. Frank Weidner, Pflegeforscher aus Köln, stellt der aktuellen Bundesregierung in Sachen Pflege ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Sie habe 2009 große Reformen versprochen, doch nicht Wort gehalten. „Das ist nicht nur unseriös, das ist ein Skandal“, sagte der Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd), „sie haben in ihrem Koalitionsvertrag 2009 nicht nur eine umfassende Pflegereform versprochen, sondern auch, die Altenpflege attraktiver zu machen, die Pflegeausbildung zu reformieren und die Bürokratie zu bekämpfen. Von alledem ist so gut wie nichts umgesetzt worden.“ (mehr …)
Schlagwort: Pflege
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Prof. Weidner:„Diese Bundesregierung hat ihre Versprechen in Sachen Pflege nicht gehalten!“
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Bildungs-GmbH der Stadt Mönchengladbach und AOK bieten Kurse zur häuslichen Pflege an
Einen Angehörigen zu Hause zu pflegen ist eine große Herausforderung, sowohl für den zu Pflegenden als auch für den pflegenden Angehörigen.Die Bildungs-GmbH der Stadt Mönchengladbach geht daher gemeinsam mit der AOK-Rheinland-Hamburg als Kooperationspartner einen neuen Weg und bietet Pflegekurse für Angehörige an.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass Angehörige und da vor allem Frauen, in der Pflege die größte Gruppe vor der ambulanten oder vollstationären Pflege sind“, erklärt Helmut Wallrafen Dreisow, Geschäftsführer der Sozialholding der Stadt Mönchengladbach. (mehr …)
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BDH: „Steinbrück-Vorstoß weist in die richtige Richtung“
Pflegepolitik braucht mutige ReformAls längst überfälligen politischen Weckruf bezeichnet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, den Vorschlag von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, den Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozent anzuheben und so notwendigen personellen Spielraum in der Pflegewirtschaft zu schaffen. (mehr …)
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Pflegetreff heute am 28.05.2013, 17.00 – 19.00 Uhr, in Neuss-Erfttal
„Das Pflegesystem bedarf einer grundlegenden Reform.
Die deutliche Zunahme von dementiellen Erkrankungen macht einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erforderlich. Darüber hinaus sind wohnortnahe Quartierskonzepte (= ambulant vor stationär) und der Abbau des Pflegenotstandes (Minutenpflege) zwingend.“
Es stellen sich vielfältige Fragen, z.B.: Wie sind die politischen Parteien im Wahljahr 2013 aufgestellt, um das Pflegesystem demografiefest zu machen und dauerhaft solidarisch zu finanzieren?
Wesentliche Forderungen im Überblick: (mehr …)0 – 0 -
Sozial-Holding: Dienstvereinbarung für arbeitsrechtliche Überlastungsanzeigen abgeschlossen
Mit dieser Dienstvereinbarung soll erreicht werden, dass die immer stärker belasteten Beschäftigten in der Pflege nicht weiter dem Risiko ausgesetzt bleiben, ungeschützt persönlich für Fehler haftbar gemacht zu werden, die sich fast unausweichlich aus den gesetzlichen und personellen Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Pflegesystem ergeben. (mehr …)1 – 0 -

Buchtipp: Endstation Altenheim
Es gibt kaum eine drängendere Frage als die, wie wir in Zukunft in einer vergreisten Republik leben sollen und unseren Alten – also uns! – ein lebenswürdiges Leben finanzieren können.
Kaum ein Thema wird so gerne verdrängt.
Dabei sind die Missstände offenkundig: Schon heute krankt die Pflege an allen Ecken und Enden, ob im Heim oder zu Hause. Pflege ist teuer und ineffektiv.
Die Fehler im System sorgen für unhaltbare Zustände, Skandale sind an der Tagesordnung. Es ist höchste Zeit, sich der unbequemen Wahrheit zu stellen. (mehr …)0 – 0 -
Assistenzsysteme in der Pflege? – Menschliche Zuwendung muss im Mittelpunkt stehen
Hausnotruf und „Videotelefonie“ können Sinn machenIn der pflegerischen Versorgung ist die Zuwendung durch Menschen von besonderer Bedeutung, geht es doch oftmals um die Unterstützung bei verloren gegangenen körperlichen bzw. geistigen Fähigkeiten und damit verbundene körperliche Nähe. Dabei kommt es überwiegend auf Kontakte und wertschätzende Unterstützung und Betreuung an. Vorbehalte gegen zu viel Technik in der Medizin („Apparatemedizin“) und Pflege sind daher angebracht. (mehr …)
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Patientenrechtegesetz: Arztpflichten – Patientenrechte
Vortrag mit Diskussion in der Volkshochschule Neuss am 04.03.2013, 18.00 – 19.30 Uhr
Referent: Dozent Werner Schell – http://www.wernerschell.deDie Rechte der Patienten bzw. pflegebedürftigen Personen einerseits und die Pflichten der Leistungserbringer, z.B. Ärzte, sonstige Gesundheitsberufe, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen andererseits, waren bislang in der bundesdeutschen Rechtsordnung nur unzureichend durch gesetzliche Vorschriften geregelt. Daher ergab sich nicht selten Streit mit der Folge, dass Gerichte zur Entscheidung eingeschaltet werden mussten. (mehr …)
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BDH Bundesverband Rehabilitation: Verfassungsklage gegen das Betreuungsgeld hat Signalwirkung
Der BDH Bundesverband Rehabilitation unterstützt die Verfassungsklage des Hamburger Senats gegen das Betreuungsgeld. Es sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, Steuergelder so zu verwenden, dass sie denjenigen zugute kommen, die sie aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation nötig hätten, so die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller.
„Wir teilen die Auffassung der Klage, dass es sich bei dem Betreuungsgeld nicht um eine Leistung der öffentlichen Fürsorge handelt, da die Zahlung nicht an eine mögliche Bedürftigkeit des Empfängers geknüpft wird. Das Betreuungsgeld reduziert sozialpolitische Handlungsoptionen auf wichtigen Politikfeldern, wie der Pflegepolitik“, kritisierte Ilse Müller und warnte zugleich vor verfehlten politischen Weichenstellungen: (mehr …)0 – 0 -
Demenzkrankenbetreuung: Die Aus-, Fort- und Weiterbildung des Fachpersonals muss verbessert werden
Die demografische Entwicklung und enorm steigende Zahl von dementiell erkrankten Menschen lässt es als notwendig erscheinen zu hinterfragen, ob das in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen angestellte Personal über ausreichendes theoretisches Wissen und praktisches Können für den Umgang mit den Demenzkranken verfügt.
Tatsächlich ist es so, dass die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegefachkräften in der Demenzbetreuung als dringend verbesserungsbedürftig anzusehen ist. Dies belegen zahlreiche Expertenberichte und Studien. (mehr …)0 – 0 -
Suchanfragen für zwei TV-Beiträge
Anfrage 1:
Wer hat schon mal ein Altersdelir nach einer Operation erlebt?
Nach Angabe den Landesgesundheitsministeriums NRW leidet eine Vielzahl älterer Menschen nach einer Operation an diesen Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörungen.
Das Risiko daran zu erkranken könne sich durch eine intensivierte persönliche Betreuung und durch eine veränderte Narkoseführung erheblich verringern lassen.
Doch bislang ist das Bewusstsein in den Kliniken für diese schwere Erkrankung noch nicht da. (mehr …)0 – 0 -
Pflegenotstand – Bundeseinheitlich geltendes Personalbemessungssystem erforderlich
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, hat den Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB) aus aktuellem Anlass mitgeteilt:
„Herr Spahn, MdB, hat nach Medienberichten ein Sonderprogramm für neue Pflegestellen in den Krankenhäusern gefordert:
„Pflegeprogramm soll 15.000 neue Stellen schaffen“
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52847
Eine solche Maßnahme halte ich für verfehlt, ähnlich dem, was bereits 2008 angeschoben wurde: Es sind Programme, die kompliziert umzusetzen sind und kaum Wirkung erzielen.
Den Pflegeanforderungen wird man damit nicht gerecht.
Der Pflegenotstand besteht uneingeschränkt fort! (mehr …)0 – 0 -

Neusser Pflegetreff: Pflegemängel – Verbesserungen sind dringend geboten
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren auf systemische und sonstige Missstände im Pflegesystem aufmerksam und fordert umfangreiche Verbesserungen ein. Dazu wurden in jüngster Zeit konkrete Vorschläge unterbreitet.
Diese werden im (17.) Pflegetreff, am 14.11.2012, 15.00 – 17.00 Uhr, im Jugendzentrum „Kontakt Erfttal“, (großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal, mit hochkarätigen Referenten näher beleuchtet und diskutiert. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um folgende Themen: (mehr …)0 – 0 -
Pflegenotstand: Mehr Wertschätzung und Anerkennung für Pflegekräfte ist überfällig
Statement von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk:
Zu einem Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) vom 17.10.2012 zum Fachkräftemangel und mit Titel „Pflegekräfte dringend gesucht“, teilt Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk (Neuss), mit:
„Die Pflegeeinrichtungen pflegen, versorgen und betreuen die Pflegebedürftigen, die ihre Leistungen in Anspruch nehmen, entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse. Inhalt und Organisation der Leistungen haben eine humane und aktivierende Pflege unter Achtung der Menschenwürde zu gewährleisten.“ (mehr …)0 – 0 -

Pflege-Mangel: Ärzteorganisationen beklagen schlechte zahnmedizinische Versorgung
Die Mundgesundheit und die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen sind deutlich schlechter als beim Bevölkerungsdurchschnitt.
Das belegt eine heute veröffentlichte Auswertung, die das Institut der Deutschen Zahnärzte im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) durchgeführt hat. (mehr …)0 – 0 -
Anspruch auf qualifizierte kostenfreie Pflegeberatung für pflegebedürftige Menschen bzw. ihre Angehörige
Die neuen Vorschriften des Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungsgesetz – PNG) hält Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk für unzureichend.
Dies vor allem deshalb, weil eine Reform des Pflegebedürftigkeits-begriffes zu Gunsten der demenzkranken Menschen nicht zustande gekommen ist und trotz vollmundiger Ankündigungen nur bescheidene Leistungsverbesserungen auf den Weg gebracht worden sind.
Der vielfach beklagte Pflegenotstand bleibt so weiterhin bestehen. (mehr …)0 – 0 -
Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege – Chancen und Risiken
Beim Niederrheinischen Pflegekongress in Neuss am 14.09.2012 wurde im Rahmen einer Podiumsveranstaltung zum Thema „Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege – Chancen und Risiken“ diskutiert.
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, nahm an der Podiumsdiskussion teil und führte in seinen Beiträgen u.a. aus: (mehr …)0 – 0 -

Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich
Jedes Jahr 40.000 Demenzkranke mehr in Deutschland
In Deutschland leben gegenwärtig mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke.
Zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen.
Jahr für Jahr treten fast 300.000 Ersterkrankungen auf.
Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr neuen Erkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Deshalb nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf
etwa 3 Millionen erhöhen. (mehr …)0 – 0