Autor: Harald Wendler

  • Die Zeit der Wahlgeschenke hat begonnen

    Stellen sie sich vor:
    Sie möchten endlich als Abgeordneter in den Düsseldorfer Landtag einziehen.
    Sie hatten vor Jahren ein traumatisches „Giesenkirchen 2015“ – Erlebnis. Ein politisches Desaster erlebt.
    Sie hatten sich politisch zurückgenommen und nachgedacht. Sagt mancher Parteifreund.
    „Er hat sich neu erfunden“, sagen sie auch.

    Nun sind sie Ihrem Ziel näher als je zuvor. Sie sind Landtagskandidat.
    Ihrem Lieblingsverein in Giesenkirchen möchten sie, um Jahre verspätet, Gutes tun.
    Nein, der neue Sportplatz auf dem Grundstück des ehemaligen Freibades wird es nicht sein können, die damals geplanten Neubauten in Puffkohlen wurden auch nicht gebaut (die Bürgerinitiative verhinderte dies) und brachten somit kein Geld für den Neubau des Supersportplatzes.
    Nun soll ein Kunststoffrasenplatz gebaut werden, plus neuer Flutlichtanlage, plus 100 Meter Kunststofflaufbahn, plus Weitsprunganlage, plus Rundlaufstrecke, plus Kugelstoßanlage, plus ein Jugendspielfeld.
    Eine Rundumsanierung, auch Neubau genannt, auf dem Gelände des Giesenkirchener Sportplatzes.

    Kosten geplant: mehr als 1 Million Euro.
    Baubeginn: das Landtagswahljahr 2017
    Rein zufällig.

    Um kleinere Wünsche zu erfüllen, mußten Vereine unserer Stadt noch in jüngster Vergangenheit Hunderttausende Euro selber aufbringen, ihre Mitglieder wurden um Privat-Spenden gebeten, Eigenleistungen der Vereine wurden erbracht.
    Begründung der Politik für derartige Forderungen: die Stadt ist pleite.
    Mit einem Landtagskandidaten an der Seite ist das nicht nötig, das Geld für den Sportplatz Puffkohlen wird im Haushalt bereitgestellt werden, aus Grundstücksverkäufen der Stadt, von Gemeinvermögen.
    Mit freundlicher Unterstützung des Koalitionspartners.

    Ich nenne das Wahlgeschenk.

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  • Einladung zum Nachbarschaftsfest der SPD Mönchengladbach

    Einladung zum Nachbarschaftsfest der SPD Mönchengladbach

    Verbunden mit herzlichen Grüßen von Gülistan Yüksel, MdB lädt die SPD Mönchengladbach zum Nachbarschaftsfest am kommenden Sonntag, den 11. September 2016 in das Parteihaus der SPD (Brucknerallee 126, 41236 Mönchengladbach) einladen.

    Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und dauert bis etwa 17 Uhr. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist gesorgt.

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  • Kommunaler Ordnungsdienst wieder in voller Stärke

    Kommunaler Ordnungsdienst wieder in voller Stärke

    Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt (KOS) ist wieder in voller Stärke mit zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dienst.
    Nachdem es im KOS über lange Zeit zu einem Engpass gekommen ist, weil sich Mitarbeiter beruflich zu den Stadtbetrieben mags und zur Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) im JHQ orientiert hatten, konnte das Ordnungsamt die vakanten Stellen nach einem Ausschreibungsverfahren inzwischen wieder mit fünf neuen Mitarbeitern besetzen.

    Beigeordneter Matthias Engel begrüßte heute die fünf Mitarbeiter im Rathaus Rheydt. „Ich freue mich über die Verstärkung des Ordnungsdienstes durch die neuen Kräfte. Damit sollen die Präsenzstreifen in der Innenstadt wieder erhöht werden“, sagte er bei der Begrüßung.

    In einem nächsten Schritt werden die neuen Kolleginnen und Kollegen auf ihre besonderen Aufgaben geschult. Gleichzeitig gehen sie mit ihren Kollegen gemeinsam auf Streife.
    „Ab November wird es dann mit den komplett ausgebildeten neuen Kräften wieder einen Zweischichtbetrieb geben“, ergänzt Annegret Ketzer, Leiterin des Ordnungsamtes.

    Ziele des KOS, der mit blau-weißen Fahrzeugen ausgestattet ist, sind unter anderem die Verbesserung des Standortfaktors „Sicherheit und Ordnung“ und die Steigerung des subjektiven Sicherheitsempfindens.
    Der KOS versteht sich als Ansprechpartner für die Bürger vor Ort und unterhält eine Ordnungspartnerschaft mit der Polizei.
    (pmg)

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  • Brunnenfest in Wickrath ist abgesagt – Verkaufsoffener Sonntag findet nicht statt

    Veranstalter sagt Brunnenfest ab; keine Voraussetzung mehr für verkaufsoffenen Sonntag.

    Das städtische Ordnungsamt wurde heute vom Gewerbekreis Wickrath darüber informiert, dass das für kommenden Sonntag, 4. September, vom Gewerbekreis geplante Brunnenfest abgesagt wurde.

    Damit entfällt auch die Voraussetzung für den verkaufsoffenen Sonntag.
    Das Ordnungsamt macht die Gewerbetreibenden darauf aufmerksam, dass die Verkaufsstellen im Bereich Wickrath-Mitte am Sonntag auch nicht geöffnet sein dürfen.
    (pmg)

    Siehe:
    http://www.wickrather-gewerbekreis.de/

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  • Größer, bunter, greller – das war gestern – In Zukunft  mehr Einheitlichkeit für ein attraktiveres Stadtbild

    Größer, bunter, greller – das war gestern –
    In Zukunft mehr Einheitlichkeit für ein attraktiveres Stadtbild

    In Zukunft sollen sich Geschäfte und Gastronomie im gesamten Innenstadtbereich an einheitliche Richtlinien bei Werbung und/oder anderer Außengestaltung halten.

    Größer, bunter, greller – genau das soll es bei Werbeanlagen an Geschäften in der Mönchengladbacher Innenstadt in Zukunft nicht mehr geben.
    Eine neue Satzung über die Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten soll dafür sorgen, dass Außenwerbung nicht überhandnimmt und sich negativ auf das Stadtbild auswirkt.

    Die Verwaltung hat einen Satzungsvorschlag erarbeitet, der gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord vorgestellt wurde und in der nächsten Woche im Planungs- und Bauausschuss beraten werden soll. Im Rahmen des Beratungsverfahrens sind zudem Informationsveranstaltungen für die Öffentlichkeit vorgesehen. Außerdem wird die Satzung ausgelegt, so dass Anregungen eingebracht werden können. Auch der Einzelhandelsverband und weitere städtische Gesellschaften werden mit einbezogen.

    Gleiches ist auch für die Gestaltungsrichtlinien über die Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen in der Innenstadt Mönchengladbach vorgesehen. Darin geht es darum, wie der Außenbereich vor allem bei Gastronomiebetrieben gestaltet werden soll.
    In der Rheydter Innenstadt ist bereits beides umgesetzt.Die betroffenen Unternehmen laufen zur Zeit Sturm gegen diese Satzung.

    In der Mönchengladbacher Innenstadt  gilt eine Gestaltungsrichtlinie bereits im Bereich Alter Markt, Kapuziner Platz, Turmstiege und Waldhausener Straße und soll nun ausgeweitet werden.
    Inhaltlich geht es dabei unter anderem um die Gestaltung von Außenmöblierung oder auch um Warenauslagen vor Geschäften. „Die Gestaltungsrichtlinien samt Satzung haben sich in Rheydt bewährt und werden auch in der Mönchengladbacher Innenstadt für ein attraktiveres Erscheinungsbild sorgen. Es muss klare Spieregeln geben, die dem Wildwuchs Einhalt gebieten. Um mehr Qualität in die Stadt zu holen, ist es wichtig, entsprechende Richtlinien zur Gestaltung des Straßenbildes umzusetzen“, erläutert Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
    Ob er die Unzufriedenheit der Händler und Gastwirte nicht zur Kenntnis nimmt oder nehmen will, ist nicht bekannt.
    Die Öffentlichkeit wird an der Erstellung der Satzung beteiligt – heißt es.
    Zumindest Infoveranstaltungen und ein Eingaberecht soll es geben soll es geben.

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  • Volksbad: Freibadsaison wird verlängert

    Volksbad: Freibadsaison wird verlängert

    Wegen des anhaltend schönen Spätsommerwetters bleibt das Volksbad bis einschließlich Donnerstag, 8. September,  geöffnet.

    Wegen der Vorbereitungen für den NEW-Volksbadlauf am 11. September ist das Volksbad ab dem 9. September  geschlossen.

    Rund 63.000 Badegäste suchten in dieser Saison bisher das Schwimmvergnügen unter freiem Himmel.
    Am 20. Juli kamen bei Temperaturen von über 30 Grad 5.747 Besucher ins Volksbad – die höchste Besucherzahl in diesem Jahr. Der sonst mäßige Sommer führt dazu, dass die Besucherzahlen des Vorjahres vermutlich nicht erreicht werden können.

    Wer trotz des nahenden Saisonendes im Volksbad auf das Schwimmvergnügen unter freiem Himmel noch nicht verzichten möchte, kommt im Schlossbad Niederrhein auf seine Kosten. „Schwimmgäste können in Wickrath die Vorteile des Kombibads nutzen und sowohl drinnen als auch draußen schwimmen“, so NEW-Bäderchef Rolf Heithausen. Während der Freibadsaison besuchten bisher rund 90.000 Badegäste das Schlossbad. „Die Besucherzahlen fallen wie im Vorjahr wieder positiv aus“, resümiert Rolf Heithausen. Im Schlossbad kann bei schönem Wetter noch bis voraussichtlich Mitte September draußen geschwommen werden.

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  • Nachtradeln 2016 – am 3. September 2016

    Nachtradeln 2016 – am 3. September 2016

    Der ADFC Mönchengladbach veranstaltet am 3.9.2016 zum zweiten Mal ein Nachtradeln in unserer Stadt.
    Hierbei handelt es sich um eine abendliche Radtour von ca. 10 km auf den Hauptstraßen unserer Stadt.
    Im letzten Jahr haben ca. 100 Leute am Nachtradeln teilgenommen.

    Die Strecke wird von der Polizei und dem ADFC Mönchengladbach abgesichert.

    Erlaubt ist alles was leuchtet und blinkt. Wir wollen an diesem Abend viel Spaß haben und die Straßen zum Leuchten bringen. Deshalb – schmückt euch und eure Räder!

    Treffpunkt ist der Schillerplatz in MG. Abfahrt um 20:30 Uhr, Dauer ca. 1 Std.

    Gerne kann man auch schon ab 19 Uhr zum Schillerplatz kommen. Es werden Neon-Knicklichter verteilt, mit denen man sich bzw. sein Fahrrad schmücken kann.
    Die Teilnahme am Nachtradeln ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko.
    Teilnahme nur mit verkehrssicherem Fahrrad und funktionierendem Licht!

    Ab 17:00 Uhr besteht außerdem die Möglichkeit, die Beleuchtung seines Rades kostenlos testen zu lassen.

    Der ADFC bietet in Zusammenarbeit mit seinen Fördermitgliedern, der Verkehrswacht Mönchengladbach und „Bike Center Pfennigs“, einen kostenlosen Beleuchtungscheck an.
    Hierbei wird Ihre Lichtanlage von Experten überprüft und kleinere Reparaturen direkt vor Ort repariert.
    Ausserdem werden Sicherheitswesten verschenkt (solange der Vorrat reicht).

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  • Bitte warten! – Wie Prüfer*innen mit den Nerven der Studierenden spielen  JUSO Hochchulgruppe wehrt sich gegen unfaire Regeln

    Bitte warten! – Wie Prüfer*innen mit den Nerven der Studierenden spielen
    JUSO Hochchulgruppe wehrt sich gegen unfaire Regeln

    Zitat:
    Nach den Klausuren ist vor den Ergebnissen. Leider lassen sich die Professorinnen und Professoren beim Korrigieren der Klausuren gerne Zeit. Manchmal sehr viel Zeit. Die meisten Prüfungsordnungen sehen eine Korrekturzeit von sechs Wochen vor. Dabei ist es nicht selten, dass Korrekturzeiten bei acht oder zehn Wochen liegen.

    Es ist ungerecht, dass die Studierenden sich penibel an sämtliche Fristen halten müssen, da sie ansonsten nicht zu einer Prüfung zugelassen, oder gar exmatrikuliert werden, sich im Gegenzug Professor*innen das Recht herausnehmen dürfen, die festgeschriebenen sechs Wochen Korrekturfristen regelmäßig zu ignorieren.

    Auf Nachfrage bei der Hochschule, wurde uns mitgeteilt, dass die Professor*innen keinerlei Konsequenzen fürchten müssten, da es sich bei den in den Prüfungsordnungen genannten sechs Wochen lediglich um eine Sollvorschrift – also eine „Vorschrift“ ohne tatsächliche Auswirkungen, getreu dem Motto; „alles kann, nichts muss!“ – handelt.

    Ebenfalls wurde uns mitgeteilt, dass die Studierenden keinerlei Nachteile aus den Verzögerungen hätten. Dass Studierende keinerlei Nachteile haben, darf durchaus infrage gestellt werden. Beispielsweise sind die Fristen für Wiederholungsprüfungen bereits verstrichen, bevor die ursprüngliche Klausur korrigiert wurde. Das ist selbstverständlich ein erheblicher Nachteil für die Studierenden. Auch die Ungewissheit spielt eine entscheidende Rolle, beispielsweise bei der Rückmeldung für das neue Semester. Wenn man eine wichtige Klausur nicht besteht, so besteht die Möglichkeit eben nicht mehr, den Studiengang abzubrechen oder sich umzuorientieren. Die Behauptung, dass die Studierenden keine Nachteile hätten, ist somit schlicht und ergreifend nicht wahr.

    Wir fordern die Hochschule Niederrhein daher auf, die Dozent*innen vermehrt und konsequenter in die Pflicht zu nehmen, sich an die Fristen zu halten, die sie sich selbst auferlegt haben.
    Zitatende

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  • Ehrlicher Finder übergibt 9000,-Euro an die Polizei

    Ehrlicher Finder übergibt 9000,-Euro an die Polizei

    Am Dienstag, 30.08.2016, gegen 08:25 Uhr, nahm eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Mönchengladbach einen Einsatz „Fundsache“ in Mönchengladbach-Rheydt auf der Schlossstraße wahr.

    Ein 29-jähriger Handwerker hatte bei Sanierungsarbeiten im Bad einer leerstehenden Wohnung unter der Badewanne in einer Plastikdose 9000,-Euro (180 x 50,-Euro-Scheine) gefunden.

    Möglicherweise gehörte das Geld dem früheren Mieter dieser Wohnung, der zwischenzeitlich verstorben ist.

    Die Polizei Mönchengladbach spricht dem ehrlichen Finder ausdrücklich ihre Anerkennung aus.
    Dem schließt sich das Team von MG-heute gerne an.

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  • Wurden Angerufene ausbaldowert?

    Wurden Angerufene ausbaldowert?

    Seit gestern häufen sich Nachfragen von besorgten Bürgern auf der Polizeiwache Mönchengladbach, die von einer angeblichen Firma für „Energiewirtschaft“ angerufen wurden.

    Die Telefonnummern der Anrufer waren in allen Fällen unterdrückt.

    Man rufe im Auftrag einer weiteren Firma an und wolle zum Thema Energiesparen informieren, so immer der gleichlautende Tenor. Durch geschickte Fragestellungen wurde erfragt und teils auch beantwortet, wann man zu Hause sei – und auch, wann man nicht zu Hause sei.
    Im Nachhinein schöpften die Angerufenen den Verdacht, von Unbekannten ausbaldowert worden zu sein, und wandten sich telefonisch an die Polizei, da sie einen möglicherweise geplanten Einbruch oder eine andere Straftat vermuteten.

    Die Polizei rät bei solchen Anrufen, Fremden gegenüber telefonisch grundsätzlich keine sensiblen persönlichen Dinge mitzuteilen. Fühlt man sich im Gespräch unter Druck gesetzt, steht es jedem frei, dieses zu beenden.

    Grundsätzlich gilt, dass jeder, der eine Beobachtung macht, die auf verdächtige Personen oder eine mögliche Straftat hinweist, möglichst unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 informiert.

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  • Zehn neue Auszubildende bei der Sozial-Holding

    Zehn neue Auszubildende bei der Sozial-Holding

    Im Oktober beginnt ein weiterer Kurs: Jetzt bewerben!

    Zehn junge Menschen haben jetzt ihre Ausbildung bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach begonnen. Beim Einführungstag an der Königstraße lernten die Altenpflegeschülerinnen und -schüler nicht nur das Unternehmen sondern auch „Tante Emma“, den rollenden Obst- und Gemüseladen der städtischen Altenheime kennen. Iris Molling aus der Personalabteilung und Pflegepädagogin Simone Lutter begrüßten die „Neuen“ im Unternehmen, das derzeit mehr als 60 Auszubildende hat.

    Die städtische Tochtergesellschaft, die unter anderem sieben Altenheime betreibt, ist es besonders wichtig, die gesetzlich geforderte Fachkraftquote von 50 Prozent in den Pflegeeinrichtungen deutlich zu überbieten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, investiert die Sozial-Holding weiter in die Ausbildung von Altenpflegefachkräften.
    Durch die enge Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe kbs und weiteren Bildungsträgern wie dem TÜV Nord werden bei der Sozial-Holding Erkenntnisse und Erfahrungen aus Theorie und Praxis sinnvoll verknüpft.
    Zusätzlich steht den Auszubildenden mit Simone Lutter eine erfahrene Pflegepädagogin im Haus zur Seite, die den Pflegeschülern die ersten Schritte von der Schulbank in den Arbeitsalltag erleichtert. Davon profitieren die Auszubildenden und nicht zuletzt die Menschen, die Anspruch auf eine qualifizierte Pflege haben.

    Wer sich für eine Ausbildung bei der Sozial-Holding interessiert, sollte Iris Molling, Rufnummer 02166/4554213, anrufen oder sich gleich online auf www.sozial-holding.de bewerben.
    Denn schon im Oktober beginnt ein neuer Kurs, in dem noch Plätze frei sind.

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  • FDP: Stefan Dahlmanns wird Spitzenkandidat zur Bundestagswahl

    FDP: Stefan Dahlmanns wird Spitzenkandidat zur Bundestagswahl

    Die FDP-Mönchengladbach hat in ihrer gestrigen Kreiswahlversammlung für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag für den Wahlkreis 109, Mönchengladbach im Wilhelm Kliewer Haus einstimmig Stefan Dahlmanns zum Kandidaten gewählt.
    Zu seiner Bewerbung für den deutschen Bundestag erklärt er:

    „Als Arbeitnehmer eines mittelständigen Unternehmens werde ich ein besonderes Augenmerkmal auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer werfen. Im Bundestag sitzen hauptsächlich Beamte, Unternehmer und Juristen. Die Anzahl der Arbeitnehmer hält sich in Grenzen – das will ich ändern.

    Darüber hinaus kämpfe ich für ein längst überfälliges Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Zudem bin ich  explizit für die doppelte Staatsbürgerschaft.  Die Äußerung der CDU, man könne nur einem Land loyal gegenüber stehen und muss sich daher für eine Staatbürgerschaft entscheiden, ist für mich nicht nachvollziehbar. Meine Frau kommt aus der Dominikanischen Republik. Ich merke jeden Tag, dass Sie in ihrem Herzen zwei Länder ihre Heimat nennt.“

    Stefan Dahlmann ist 51 Jahre alt, in Anrath aufgewachsen und lebt seit 1993 in Mönchengladbach. Er ist staatlich geprüfter Techniker in der Elektro-Branche. Dahlmanns ist stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP und Mitglied im Umweltausschuss der Stadt Mönchengladbach.

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  • Mönchengladbacher Stadtrat überflüssig !?

    Gibt es schöneres für eine bettelarme Kommune wie Mönchengladbach als verkünden zu können: Stadtratskosten werden eingespart?

    Besser, weil vom Bürger per Wahl scheinbar so gewollt, wäre eine ordentliche Aufgabenerledigung.
    Sie wollen wissen was ich meine? Nehmen wir als Beispiel die aktuell anstehende Entscheidung zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs.

    Diese wirklich wichtige Frage muss in den politischen Gremien diskutiert und von den Stadträten in einer abschließenden Ratssitzung entschieden werden: Wieviele Busse auf welchen Linien in welchen Taktzeiten braucht Mönchengladbach in nächster Zukunft?
    Vorweggenommen: Die Entscheidung können Sie bereits heute (27. August) in der RP nachlesen.
    Ohne Ratsentscheidung. Die wird pro forma am 21. September nachgeliefert fürs Protokoll der Geschichte.

    Die Aufklärung ist denkbar einfach.
    CDU + SPD sind eine großen Koalition eingegangen (die Bürger haben gewählt) und diktieren mit ihrer absoluten Mehrheit alle Entscheidungen. Getroffen werden diese innerhalb der Fraktionen. Abgestimmt mit dem jeweiligen anderen Koalitionspartner.

    Diese Entscheidung (CDU/SPD werden dafür stimmen) wurde 4 Wochen! vor der Ratssitzung an einen ihnen nahestehenden Redakteur  weitergegeben und schon steht der Beschluss vorab in der Zeitung.

    So geht Politik in Mönchengladbach, ohne Stadtrat.
    Wozu zahlen wir Bürger dann noch die Sitzungsgelder der Ratsmitglieder?
    Siehe oben.

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  • Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkasse Eickener Straße – Sparkassenräuber schlugen ein zweites Mal zu

    Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkasse Eickener Straße – Sparkassenräuber schlugen ein zweites Mal zu

    Heute wurde die Sparkassenfiliale auf der Eickener Straße 141 gegen 11:40 Uhr von einem bewaffneten Räuber überfallen.

    Der offensichtlich mit einem Maleranzug bekleidete und mit einer Sturmhaube maskierte Mann betrat die Filiale und ging an anwesenden Kunden vorbei unmittelbar zur Kasse. Dort forderte der mit einer schwarzen Pistole bewaffnete Mann die Herausgabe von Bargeld.

    wer ist dieser Mann?Nachdem der Räuber Bargeld erhalten hatte, welches er in einer schwarzen Tragetasche transportierte, ging er zu einem unmittelbar vor der Sparkasse in der Fußgängerzone wartenden schwarzen VW Golf VI mit belgischem Kennzeichen, in dem ein möglicherweise ebenfalls maskierter Mittäter wartete.

    Anschließend flüchteten die Räuber mit dem Fahrzeug in Richtung Thüringer Straße/Aretzplätzchen.

    Es stellte sich heraus, dass das angebrachte belgische Kennzeichen gestern in Belgien gestohlen worden war.
    Eine Fahndung nach den Räubern verlief bisher ohne Erfolg.

    Beschreibung des Räubers: Etwa 180 cm groß und schlank, bekleidet mit weißem Maleranzug und auffälligen rot/orangefarbenen Sportschuhen.
    Die Ermittler gehen bisher wegen der gleichen Vorgehensweise davon aus, dass es sich bei den Räubern um dieselben handelt, die bereits am 09.08.2016 die Sparkassenfiliale auf der Pescher Straße überfielen.

    Auch hier ging ein Täter maskiert und offensichtlich unbeeindruckt an mehreren anwesenden Kunden vorbei und beging den Raub. Und auch hier wartete ein Mittäter mit einem Pkw vor der Sparkasse. Und auch hier war ein gestohlenes belgisches Kennzeichen an dem Täterfahrzeug angebracht.

    Während die Ermittlungen im Fall der Filiale Pescher Straße noch laufen, bisher aber noch nicht zu den Tätern führten, hofft die Polizei im aktuellen Fall auf ein größeres Hinweisaufkommen aus der Bevölkerung, um die Räuber ermitteln zu können.

    Sachdienliche Hinweise, insbesondere über Beobachtungen, die mit dem bewaffneten Raubüberfall in Verbindung stehen könnten, bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Hochschule Niederrhein lädt Betriebe und Geflüchtete zur Kontaktbörse

    Hochschule Niederrhein lädt Betriebe und Geflüchtete zur Kontaktbörse

    Die vielen geflüchteten Menschen können für die mittelständische Wirtschaft eine Chance sein – davon sind die Mitarbeiterinnen des Projekts „Kulturelle Vielfalt in Betrieben“ überzeugt. Am 7. September laden sie zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einer Kontaktbörse für Betriebe und Geflüchtete. Unter dem Motto „Werden Sie zum Chancengeber für die Arbeitskräfte von morgen“ sollen Betriebe, die Fachkräfte suchen, ermuntert werden Menschen mit Migrationshintergrund einzustellen.

    Unternehmen der Region haben dort die Möglichkeit, geflüchteten Menschen ihren Betrieb und verschiedene Berufe zu präsentieren. Gleichzeitig lernen sie Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungs- oder Arbeitsstellen direkt persönlich kennen. Außerdem werden Fragen zu Themen wie Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen, Spracherwerb, Arbeitserlaubnis- und Vorrangprüfung geklärt. Hospitationen, Praktikumsmöglichkeiten und Arbeitsangebote können ebenfalls vereinbart werden.

    „Integration kann nur gelingen, wenn sie als gemeinsame Aufgabe von eingewanderten Menschen und der aufnehmenden Gesellschaft verstanden wird“, sagt Prof. Dr. Beate Küpper vom Institut SO.CON der Hochschule Niederrhein, das die Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Kulturelle Vielfalt in Betrieben“ organisiert. Das Projekt ist im bundesweiten Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) verankert und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Es möchte die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationsgeschichte verbessern.

    „Wir möchten Unternehmen und Einrichtungen darin unterstützen, kulturelle Viefalt aktiv zu gestalten. Es geht darum, Menschen mit Migrationshintergrund eine Chance zu geben, den Wert von Vielfalt zu schätzen und als Potential für alle Beteiligten  zu begreifen“ sagt Beate Küpper. Im Mittelpunkt der Mönchengladbacher Veranstaltung stehen daher das gegenseitige Kennenlernen sowie anregende Gespräche zum Thema Einstiegsmöglichkeiten in den deutschen Arbeitsmarkt.

    Kontaktbörse für Betriebe und Geflüchtete, Mittwoch, 7. September, 16:30 bis 19 Uhr; Campus Mönchengladbach, Richard-Wagner-Straße 101, Gebäude S, Raum S304.

    Weitere Informationen und Anmeldung bitte unter: www.JobsMG.wordpress.com

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  • Maxi Gstettenbauer kommt am 1. September um 20 Uhr ins Theater im Gründungshaus nach Mönchengladbach

    Maxi Gstettenbauer kommt am 1. September um 20 Uhr ins Theater im Gründungshaus nach Mönchengladbach

    Maxi Gstettenbauer ist gerade im „Nightwash“-Stress: Essen, Köln, Braunschweig, Solingen binnen zwei Wochen, dazwischen „Maxipedia“ in München  und Mönchengladbach. Ja, Mönchengladbach, das TIG – Theater im Gründungshaus hat’s dem „Nerdprinz der deutschen StandUp-Szene“ angetan: Am Donnerstag, 1. September, 20 Uhr, präsentiert der von Stefan Raab als „kommender Stern am Comedy-Himmel“ geadelte 28-jährige Comedian aus Bayern sein neues Programm „Maxipedia“.

    „Herr Gstettenbauer hat ein sehr sexy rollendes „r““, schwärmt Jeanette W. auf Maxis facebook-Seite. Und da haben wir schon den dritten Aspekt seiner Persönlichkeit. Denn irgendwie hat es der (erstens) Stubenhocker mit Gaming-Suchtpotenzial geschafft, sich als (zweitens) Comedian so attraktiv zu machen, dass ihm nach den Herzen seiner Zuschauer(innen) auch die Comedy-Preise zufliegen. Die Liste endet irgendwo kurz vor Nummer 20. Vorige Woche hat sein Podcast „GstettenTime“ die 100.000 Aufrufe geknackt. „Vielen Dank! Ihr seid die Besten!“, postet Maxi auf seiner facebook-Seite zurück. Und macht weiter ungebremst seine Witze.

    Die drehen sich meist (aber nicht nur) ums Spielen. „Ich bin Gamer. Außerdem bin ich Comedian. Krass, oder? Nein. Nicht wirklich.“ Das schreibt Maxi G., wenn er seinen Werdegang erklärt. Und fährt fort: „Jedenfalls zocke ich gerne und mache darüber meine Witze. – Wenn du jetzt kein Gamer bist, wirst du dich fragen: Was ist mit diesem armen jungen Mann los? – Dieser junge Mann hat einfach keine Lust, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Damit möchte ich nicht sagen, dass geregelte Arbeit doof ist. Ich sage nur, dass ich es nicht machen möchte. Warum ist das so? Naja, ich glaube: Viel zu wenig Menschen folgen ihrem Traum. Jaja, das ist jetzt total die Feelgood-NewAge-Hipster-schmier-mir-Honig-ums-Maul-Phrase. Aber ich glaube das wirklich.“

    Nach „Nerdish by Nature“ und zahllosen nerdishen TV-Auftritten wendet sich der bayerische Karofetischist und überzeugte Stubenhocker mit seinem neuen Programm „Maxipedia“ dem analogen Leben jenseits der Matrix zu. Was er dort aufspürt: „Wir leben in einer Zeit, in der jeder nach sich selbst googelt aber nichts findet. Wissen ist out. Wofür soll man sich schon etwas merken, wenn man den kompletten Brockhaus in der Hosentasche hat?“ Fragen, nichts als Fragen. „Maxipedia“ ist hier der ideale digitale Knigge für Jedermann und beantwortet die wichtigsten Fragen: Was ist ein Hipster und wie ignoriert man ihn? Wie spricht man eigentlich Threema aus? Weiß zumindest die NSA wann Mama Geburtstag hat…?

    Neben Jeanette W. sind unzählige Zuschauer von Maxis Auftritten begeistert. In Mönchengladbach wird die Schar seiner Fans weiter wachsen.

    Eintrittspreise: VVK 23, AK 25, erm. 20 Euro

    Karten können telefonisch unter 02161/1858280 oder persönlich im TIG Theater-Bistro
    (Di-Sa von 17 bis 21 Uhr) reserviert werden. Außerdem gibt es Karten bei ADticket und online über www.tig-mg.de

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  • Einladung zum Apfelfest 2016 bei Haus Horst

    Einladung zum Apfelfest 2016 bei Haus Horst

    Apfelsaft pressen, Apfelsortenbestimmung, Pflegemaßnahmen an Obstbäumen, Verkauf von Obstgehölzen alter und regionaler Sorten, Honigverkauf, Vorstellung von Wildtierpräparaten und vieles mehr am Samstag, den 17. September 2016 in Mönchengladbach-Giesenkirchen, auf der städtischen Obstwiese bei Haus Horst von 10 bis 17 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Um auf die kulturelle Bedeutung von Streuobstwiesen und alten Obstsorten aufmerksam zu machen, veranstaltet der Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach zusammen mit der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. in diesem Jahr wieder ein Apfelfest mit vielen interessanten Angeboten.

    Mit der mobilen Saftpresse „Obst auf Rädern“ von der Sauerland Obst GbR werden die auf der Obstwiese gepflückten Äpfel zu Saft gepresst. Der Saft wird nach dem Pressen auf ca. 80 Grad erhitzt und ist dadurch ca. 2 Jahre haltbar. Der Preis beträgt 5,00 € für 5 Liter Saftpressen einschließlich Gefäß. Zusätzlich besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, eigene Äpfel mitzubringen und diese zu wohlschmeckendem Apfelsaft pressen zu lassen. Dafür ist eine Voranmeldung telefonisch (02432-933400) oder per E-Mail (info@naturschutzstation-wildenrath.de) unbedingt erforderlich.

    Mit einer Obstsortenausstellung präsentiert Günter Wessels vom NABU Krefeld/Viersen die Vielfalt der heimischen Apfelsorten. Doch damit nicht genug: Wer selbst alte Obstbäume im Garten hat und nicht weiß, um welche Sorten es sich handelt, kann 5 bis 6 gut ausgeprägte Äpfel von der Sonnenseite des Baumes mit Blättern mitbringen und vom Apfelexperten bestimmen lassen.

    Streuobstwiesenexpertinnen aus der Eifel stehen für Fragen zu den Themen Pflanzung, Pflege und Pflanzenkrankheiten zur Verfügung und bieten Obstbäume, die mit alten und regionalen Sorten veredelt sind, zum Verkauf an. Wer eine neue Obstwiese anlegen will, erhält Informationen zu Fördermöglichkeiten.

    Heinz Eicker stellt Naturschutzmaßnahmen auf einer Obstwiese am Beispiel des Steinkauzes vor und die Pflückgemeinschaft des BUND Korschenbroich/Mönchengladbach zeigt Spannendes zu den Wildfrüchten der heimischen Gehölze.

    Der Imker Axel Bring aus Mönchengladbach wird Honig und andere Bienenprodukte zum Verkauf anbieten. Darüber hinaus gibt es einiges über die Arbeit der fleißigen Bienen bei ihm zu erfahren. Der NABU Mönchengladbach rundet das Programm mit Informationen zu Wildbienen und der Erstellung von Wildbienenhölzern ab. Ein Angebot welches sich speziell an Kinder richtet.

    Auch Falkner Michael Schulze wird wieder seine Schützlinge präsentieren. So können Groß und Klein auf Tuchfühlung mit verschiedenen Greifvögeln gehen. An der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft Mönchengladbach werden einheimische Wildtierpräparate vorgestellt. Diese können unmittelbar berührt, gestreichelt und befühlt werden, so dass man dort einen intensiven Kontakt mit den Tieren herstellen kann, die sonst verborgen bleiben.

    Auch werden in diesem Jahr wieder verschiedene Kindergärten und Schulen mit in das Apfelfest eingebunden. Die Kinder werden die Ergebnisse Ihrer Arbeit an dem Tag allen Festgästen präsentieren.

    Das weitläufige Areal der Obstwiese bei Haus Horst bietet Raum zum Verweilen und Bummeln. Auch für das leibliche Wohl ist an diesem Tag gesorgt. Vom nahe gelegenen Parkplatz ist die Fläche gut erreichbar.

    Zusätzlich befinden sich die Kolleginnen und Kollegen der Naturschutzstation und des Fachbereiches Umwelt der Stadt Mönchengladbach vor Ort, um für Auskünfte zur Verfügung zu stehen.

    Weitere Informationen zum Apfelfest sind bei der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. unter 02432-933400 oder info@naturschutzstation-wildenrath.de erhältlich.

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  • Leicht bessere Luft in Mönchengladbach –Arbeit des Klimaschutzmanagers trägt erste Früchte

    Leicht bessere Luft in Mönchengladbach –
    Arbeit des Klimaschutzmanagers trägt erste Früchte

    Eine gute Nachricht verkündete die Verwaltung gestern im Umweltausschuss: Die Luftqualität in Mönchengladbach ist besser geworden.
    Die weniger gute lautete: LKW´s stoßen noch immer zu viel Stickstoffdioxid aus und ein wirkliches Konzept für eine positive Veränderung ist nicht erkennbar.
    „Das ist ärgerlich, da für die Grenzwertüberschreitung an der Aachener Straße insbesondere LKW über 3,5 Tonnen verantwortlich sind, die sich nicht an das Durchfahrtsverbot halten. Hier helfen nur noch strengere Kontrollen“, erklärt Markus Heynckes, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

    Die Verbesserung insgesamt geht aus dem alljährlichen Sachstandsbericht hervor, der die Entwicklung in der Ozon-, Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung allgemein darstellt. Demnach zeigen die Maßnahmen des Luftreinhalteplans der seit vier Jahren besteht, Wirkung: In der Innenstadt wurde weniger Feinstaub und Stickstoffdioxid gemessen. Die Feinstaubbelastung hat an keiner der Messstellen weder den zulässigen Jahresmittelwert noch die Anzahl der zulässigen Tagesmittelwerte überschritten.
    Der Wermutstropfen: Lediglich am Messpunkt in der Aachener Straße 426/428 wurde beim Stickstoffdioxid eine leichte Überschreitung knapp über dem Grenzwert festgestellt.

    Die Bezirksregierung, zuständig für den Luftreinhalteplan, sieht hier allerdings von verschärfenden Maßnahmen ab, in der Hoffnung, dass die zunehmend wirksamen Maßnahmen zukünftig zur Einhaltung des Grenzwertes führen. Die Stadt geht davon aus, dass die Umsetzung des LKW-Routenkonzeptes oder die Veränderung des Modal-Split mittel- bis langfristig zu weiteren Verbesserungen führen wird.

    Mönchengladbach war im Rahmen der Luftqualitätskontrollen des Landesumweltamtes mit den Messstationen in der Düsseldorfer Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Hubertus-/ Urftstraße sowie einer Feinstaub-Messstation in Wanlo und Messstation für Stickstoffdioxid in der Aachener Straße im Landes-Messprogramm vertreten.

    Darüber hinaus informierte die Verwaltung im Fachausschuss über den aktuellen Stand im Klimaschutzkonzept der Stadt, das in 2011 vom Rat zur Reduktion der CO2-Emissionen beschlossen wurde. Bestandteile des Konzeptes waren unter anderem die Einstellung eines Klimaschutzmanagers, Aufbau und Pflege des Internetauftritts www.klimaschutz.de, Energiesparprojekte an Schulen und Kitas, z. B. die „KlimaReise“, Kampagnen und Informationsveranstaltungen zur Energieeffizienz „Netzwerk Niederrhein“ sowie Aktivitäten zur Optimierung des ÖPNV, Ausbau des Radverkehrs sowie zur nachhaltigen Mobilität.

    Die in den letzten Jahren durchgeführten Aktivitäten und Informationskampagnen im Bereich des Klimaschutzes trugen zu einer Reduzierung der absoluten CO2-Emissionen von 25 Prozent im Zeitraum von 1990 bis 2012 bei. Das vom Klima-Bündnis, in dem die Stadt Mitglied ist, gesetzte Ziel, alle fünf Jahre eine Reduzierung von zehn Prozent zu erzielen, wurde leicht verfehlt. „Dennoch kann festgestellt werden, dass sie dem Zielpfad gefolgt ist“, heißt es im Bericht.

    Zukünftig soll das Klimaschutzmanagement auch im Hinblick auf die Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ fortgesetzt werden. Die Stelle des Klimaschutzmanagers, die bis zum 31. Oktober 2017 befristet ist, soll fest installiert werden. „Der Klimaschutz ist in der Strategie mg+ stark verankert und soll mittel- wie langfristig fortgesetzt werden. Netzwerkbildung, Wohnungswirtschaft sowie Stadtklima und Stadtgrün, aber auch Handel und Energieeffizienz sind hier wesentliche Bausteine, die zu mehr Qualität führen werden. Umweltschutz wird fester Bestandteil der Stadtplanung werden“, betont Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.
    (pmg/MG-heute)

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