Autor: Harald Wendler

  • Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach  SPD traf sich mit dessen Vertretern  Weitere Gespräche stehen an

    Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach
    SPD traf sich mit dessen Vertretern
    Weitere Gespräche stehen an

    Nach Berichten in der sogenannten „BürgerZeitung Mönchengladbach“, die einer einvernehmlichen Problemlösung nicht dienen, informiert die SPD in nachstehender Pressemitteilung vom heutigen Tag:

    Das Arbeitslosenzentrum hat im Kern drei Bestandteile: Die von der Kommune finanzierte psychosoziale Betreuung arbeitsloser Menschen, die vom Land getragene Erwerbslosenberatung und den durch Spenden finanzierten Mittagstisch. Alle Angebote finden in einem städtischen Gebäude statt, das miet- und nebenkostenfrei dem Verein überlassen wird. Anders als bei anderen Trägern gibt es keinen Mietanteil in der Leistungsvereinbarung. Wo genau das Arbeitslosenzentrum in Zukunft seinen Standort hat, hängt entscheidend davon ab, wie die Arbeit dort künftig geleistet werden soll. Darüber sprachen jetzt die Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges und Angela Tillmann sowie der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs, unterstützt von seinen Kollegen Monika Berten und Ralf Horst sowie dem stellvertretenden SPD-Unterbezirksvorsitzenden Winfried Kroll, mit Vertretern des Arbeitslosenzentrums.

    „Unbestritten ist, dass die geleistete, unabhängige Beratungsarbeit für arbeitslose Menschen von allen Seiten anerkannt wird. Gerade deswegen ist e s für uns wichtig, endlich eine Lösung zu finden. Jetzt haben wir die Chance, bewährte Strukturen weiter zu entwickeln. Die konkrete Raumfrage ist nach der inhaltlichen Arbeit der zweite Schritt“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Felix Heinrichs.

    „Wir können uns beispielsweise eine intensivere Quartiersarbeit vorstellen, die nicht nur arbeitslose Menschen in den Blick nimmt. In Verbindung mit Beratungs- und Betreuungsangeboten entstünde so ein Treffpunkt für alle Menschen aus dem Quartier. In diesem Kontext spielt auch die Mahlzeit in Gemeinschaft eine Rolle. Eine gemeinsame Mahlzeit schafft soziale Kontakte und wird so zum Ankerpunkt für weitere Angebote. An solchen Ideen müssen wir jetzt weiterarbeiten und Standards definieren. Das Gleiche verlangen wir beispielsweise auch von allen Begegnungsstätten, mit denen wir parallel Verhandlungen führen. Die Anforderungen an Angebot und Qualität haben sich in den letzten Jahren immens gesteigert. Als Stadt wollen wir hier nicht stehen bleiben. Alle müssen sich bewegen“, betont der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ralf Horst.

    „Wir werden auf unseren Kooperationspartner zugehen und über weitere Details sprechen. Als Kooperation haben wir uns gemeinsam die Entwicklung eines integrierten Quartierkonzepts auf die Fahnen geschrieben, um die soziale Szene in Mönchengladbach weiter zu entwickeln. Wir stärken neue und innovative Ideen durch städtische Fördermittel und setzen auf sozialräumliche und dezentrale Angebote. Wir überprüfen Leistungsvereinbarungen und Konzepte, um die vorhandenen finanziellen Mittel zielgerichtet einzusetzen. Die Innenstadtbereiche gehören ebenso zu den Handlungsfeldern wie die Stadtteilzentren und die Außenbereiche. Unser Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, Integration voranzutreiben und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Das Arbeitslosenzentrum ist in diesem Prozess ein Element“, sagt Heinrichs abschließend.

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  • Der neue Online-Auftritt der Stadt Mönchengladbach

    Der neue Online-Auftritt der Stadt Mönchengladbach

    Termine und Veranstaltungen, Ämter und Fachbereiche, Öffnungszeiten und Ansprechpartner oder wichtige Mitteilungen: Dies und vieles mehr erhalten die Besucher des Web-Auftrittes der Stadt Mönchengladbach seit dem 10. Februar in neuem, aufgeräumten Design, mit verbesserten Funktionen, barrierefrei und konsequent für mobile Endgeräte optimiert.

    Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) in Zusammenarbeit mit der städtischen IT-Abteilung, der Pressestelle und der Mönchengladbacher Agentur wfp:2

    Das Design des Mönchengladbacher Internetauftritts wirkt nicht nur auf den ersten Blick aufgeräumt und übersichtlich. Nach der „Komplettrenovierung“ ist der Online-Auftritt auch technisch auf der Höhe der Zeit:

    Die Startseite von www.moenchengladbach.de verschafft den Nutzern einen schnellen Überblick über wichtige Themen, die Veranstaltungen des Tages, die neuesten Pressemitteilungen, häufig aufgerufene Angebote und die Struktur des Internetauftritts.
    Das neue „responsive“ Design sorgt dafür, dass die Webseite sich in Bildschirmdarstellung und -auflösung automatisch an das Endgerät des Nutzers anpasst, ganz gleich, ob er mit dem Smartphone, Tablet, Notebook oder einem Desktop-PC im Web unterwegs ist.

    Die bisherige mobile Version des Internetauftritts ist damit überflüssig.
    Die größte Überraschung für die Nutzerinnen und Nutzer dürfte jedoch die neue Live-Suchfunktion bieten:
    Die Suche zeigt die Ergebnisse schon auf der Webseite an, während der Besucher noch den Suchbegriff eintippt. Auch die Ergebnisdarstellung der intelligenten Such-Software wurde optimiert, alle Suchergebnisse erscheinen nun nach Relevanz und thematisch geordnet, was die Übersichtlichkeit deutlich verbessert.
    Eine weitere Verbesserung: Alle Veranstaltungsorte und zahlreiche Adressen, zum Beispiel von Hotels und Sehenswürdigkeiten, sind mit einer komfortablen Kartenansicht und mit einem gängigen Routenplaner für Fußgänger, Rad- und Autofahrer verknüpft.

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  • Musik und Tanz überwinden Angst vor dem Fremden  Zweite Ausgabe des Festivals „Musik Mittendrin“

    Musik und Tanz überwinden Angst vor dem Fremden
    Zweite Ausgabe des Festivals „Musik Mittendrin“

    Musikalische und tänzerische Darbietungen aus verschiedenen Kulturen gibt es beim Tagesfestival „Musik Mittendrin“.

    Elf Ensembles treten am Samstag, 20. Februar, im TIG (Theater im Gründungshaus), Eickener Straße 88 von 16 – 24 Uhr auf.

    Gerade in Anbetracht der vielen Menschen und derer vieler Kulturen, die in jüngster Zeit nach Mönchengladbach gekommen sind, kann das Festival so auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.
    Denn neben dem Titel „Musik Mittendrin“ gibt es noch eine Art Motto, dass das Festival prägt und von der Tanzgruppenleiterin Meggi Krämer stammt: „Es gibt keinen Rassismus, nur die Angst vor dem Fremden. Und Musik und Tanz sind die beste internationale Sprache, um diese Ängste zu überwinden und das Fremde kennenzulernen.“

    Innerhalb von Stunden eine Reise machen vom Orient über Afrika nach Spanien und zwischendurch einige Abstecher nach Deutschland zurück? Genau das funktioniert, und zwar beim Festival „Musik Mittendrin“. Insgesamt treten bei dem Festival am Samstag, 20. Februar, von 16 bis 24 Uhr im TIG (Theater im Gründungshaus) elf verschiedene Ensembles mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen auf.

    Den Anfang macht der Musikverein Raduga. Zum Repertoire gehören deutsch-russische Lieder.

    Danach erklingen afrikanische Trommeln bei der Formation Afrika dof fal.

    Einen Mix aus Gospels, Balladen, Liebesliedern und vielem mehr gibt es dann vom Gesangsensemble Pray’Sis.

    Die Vielfalt griechischer Tänze präsentieren dann Leonidas&Freunde.

    Nach einer Pause geht es dann weiter mit dem Vokalensemble Amaryllis, die vor allem mit A Cappella-Gesang begeistern und der Cavaquinhos-Gruppe, die das Publikum nach Portugal einlädt.

    Ins Nachbarland Spanien führt uns dann der Flamenco, der von dem Tanzensemble My Flamenco dargeboten wird.

    Tänzerisch geht es auch direkt weiter mit Meggi und der Orientalischen Tanzgruppe Raqs Alimah.

    Nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen ist dann bei Monika Hintsches und Janek Wilholt angesagt.
    Ihr Chansonprogramm ist außerdem Training für die Bauchmuskulatur, denn um das ein oder andere Lachen kommt man bestimmt nicht herum.

    Die Sängerin Monika Hintsches wird außerdem durch das komplette Programm führen, das seinen Abschluss mit den Tänzern des Team Liveness und dem Ensemble Nouvelle Génération en christ, das Gospel, Traditional und afrikanische Rhythmen zu bieten hat, findet.

    Neben der Begeisterung für Musik und Tanz verschiedener Kulturen geht es aber vor allem auch um Begegnung, wie Dr. Thomas Erler, Leiter der Volkshochschule (VHS), die auch Ausrichter des Festivals ist, sagt: „Für viele ist in Sachen Integration alleine der Deutschunterricht an der VHS von Bedeutung, doch gerade andere Menschen kennen zu lernen, sich zu begegnen und auszutauschen, ist genauso eine wichtige Bildung für alle Seiten und hilft dabei.“ Deswegen sind in diesem Jahr die teilnehmenden Gruppen auch dazu eingeladen, Speisen ihrer jeweiligen Kultur mitzubringen und dort anzubieten.

    Ein Anliegen ist es allen Beteiligten auch, dass Flüchtlinge herzlich zum Festival eingeladen sind. Dank der Sponsoren, der Stadtsparkasse Mönchengladbach und der NEW (Niederrhein Energie und Wasser) können sie die Veranstaltung auch kostenfrei besuchen.

    Karten gibt es für das Festival nur an der Tageskasse für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

    (pmg)

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  • Willkommenskultur bereichert uns alle

    Willkommenskultur bereichert uns alle

    In der Berichterstattung hört oder liest man zumeist mit Distanz und politischer Correctness von „Personen“, „Flüchtlingen“, „Migranten“, „Zuwanderern“, „Bewohnern“…. Wer aber in der Flüchtlingshilfe mitarbeitet, gewinnt eine ganz andere Perspektive. Im direkten Kontakt wird es plötzlich handfest, und die Schicksale lassen niemanden unberührt.
    Die Nachbarschaft in Mönchengladbach-Dohr hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen aus über 15 Ländern zu unterstützen und zu begleiten, die seit gut zwei Monaten bei ihnen leben.

    Beim Treffen des Forums Flüchtlingshilfe Dohr tauschen sich die Helfer regelmäßig über ihre Arbeit aus. Da erzählt Familie K. aus der Nachbarschaft von der Begleitung einer syrischen Familie mit 5 Kindern: In der kurzen Zeit ist ein herzlicher und familiärer Kontakt zu den Eltern mit ihren 4 Söhnen und einer Tochter sowie dem Onkel entstanden. Zuerst galt es, die Familie zusammenzuführen, denn der Vater war in Lübeck gestrandet, während der Rest der Familie in MG untergekommen war. Diese humanitäre Selbstverständlichkeit ist im bestehenden System von Zuweisungen und Quoten ein mühsames Unterfangen gewesen, aber sie gelang! Nun geht es daran die Kinder in Schulen und KiTas unterzubringen. Familie K. ist optimistisch, dass sie das für die syrischen Freunde hinbekommt. Die syrische Familie möchte gern in eine eigene Wohnung ziehen – an sich ein nachvollziehbarer Wunsch. Doch Stefan K. sieht das mit gemischten Gefühlen, denn in Dohr gibt es keine passenden Leerstände. „Es ist klar, dass die Familie mehr Privatsphäre sucht. Jetzt war eine Wohnung in MG-Mitte im Gespräch, und ich frage mich, wie die dann dort zurechtkommen. Wir wohnen dann nicht mehr gleich nebenan und der Kontakt wird sich zwangsläufig etwas verlaufen. Der Vater mit seinen schweren Depressionen wird in solch einem Umfeld vor die Hunde gehen, die großen Jungs müssten jetzt nach grade mal einem Monat die Schule wechseln, die kleinen verlieren ihre Spielpartner.“
    Eine andere Geschichte, die niemanden kalt lässt, ist die von dem jungen alleinstehenden Mann aus einem Land, das politisch als „sicheres Herkunftsland“ eingestuft ist, das für ihn aber niemals sicher war. Schon in seiner Kindheit musste er in Heimen oder auf der Straße leben. Irgendwann machte sich der Halbwüchsige mit der Kraft der Verzweiflung und mit viel Überlebenswillen auf die Suche nach einer besseren Zukunft. Auf lebensgefährlichen Umwegen gelangte er nach Mönchengladbach. Dieser junge Mann ist ganz offensichtlich schwer traumatisiert. Er hat anfangs in einer Einrichtung für unbegleitete Jugendliche gelebt, ist aber jetzt zu alt dafür und aus diesem System herausgefallen. Er schottet sich stark ab und braucht dringend eine konstante Betreuung und psychologische Hilfe. Können wir diese zerstörte Seele auffangen? Ist es nicht ein Gebot der Menschlichkeit, genau das zu versuchen? Der Gedanke ist beängstigend, dass er stattdessen in sein sogenanntes „sicheres Heimat-land“ zurückgeschickt werden könnte.
    Die Alte Schule in Mönchengladbach-Dohr beherbergt als Flüchtlingswohnheim etwa 60 Menschen – überwiegend Männer und einige Familien. In der Turnhalle nebenan als Durchgangseinrichtung sind im Schnitt 30 Personen untergebracht, die dort zumeist nur wenige Tage bleiben, bevor sie in die Wohnheime in der Stadt verteilt werden.
    Die Nachbarn aus Dohr gehen immer wieder in die Einrichtung und auf die Bewohner zu. Inzwischen erkennt man einander auch auf der Straße oder dem Schulhof und wechselt einen Gruß. Zum Plau-dern fehlt es häufig noch an Sprachvermögen, doch mit Händen und Füßen lässt sich einiges klären. Viele der Flüchtlinge sind sehr zurückhaltend und wirken auf ihre deutschen Nachbarn verstört oder traumatisiert. Die unterschiedlichen Angebote zur Integration oder Freizeitgestaltung werden von
    ihnen zum Teil nur zögerlich angenommen. Sie scheinen so gefangen in ihren Sorgen und ihrer Frust-ration, dass sie sich auf nichts einlassen können.
    Das Hilfsangebot für Formulare und Ämtergänge wird fast nur für die Wohnungssuche nachgefragt, man hat zuweilen den Eindruck, dass das Bedürfnis nach einer eigenen Wohnung alles andere über-lagert. Dies merkt auch die Gruppe Sprachkurse und Lernunterstützung – fast jeder fragt nach einer Wohnung. Doch die Sprachlerngruppe bietet ihren Unterricht unerschütterlich weiter an; und wenn nur einer kommt, hat der eben einen Glückstag und bekommt Einzelunterricht! „Wir wissen noch so wenig voneinander. Wir müssen Geduld haben und uns auch bewusst sein, dass wir nicht alle Prob-leme lösen können“, so ein ehrenamtlicher Sprachlehrer, de vor vielen Jahren selbst als Zuwanderer nach Deutschland kam.
    Das Hausmeisterteam, das Mitte Dezember den Dienst antrat, wird von allen gelobt. „Unsere Haus-meister sind so nett und hilfsbereit, die unterstützen uns und jeden Bewohner ganz großartig!“ Es ist dem Forum ein Anliegen, dass dieses tolle Team der Alten Schule erhalten bleibt.
    Nach nunmehr zwei Monaten werden natürlich auch einige Erwartungshaltungen korrigiert. Das gilt für die Helfer, die sich falsche Vorstellungen vom Bedarf gemacht haben, ebenso wie für die Flücht-linge, die zum Teil mit unzutreffenden Bildern im Kopf ankommen und lernen müssen, dass Deutsch-land doch anders ist, als sie es sich vorgestellt haben. Ein Knackpunkt ist in diesem Zusammenhang die Sprache. Wie soll man herausfinden, was jemand braucht, wenn man ihn nicht versteht? Wie soll man erkennen, was ein Angebot beinhaltet, wenn man es nicht versteht? Wie soll jemand die Werte und Normen einer Gesellschaft annehmen, wenn er sie nicht versteht? Wie zielführend ist es, immer einen Dolmetscher mitzubringen und auf diese Weise keinen Leidensdruck zum Sprachenlernen zu-zulassen? Wie soll jemand Deutsch lernen, der sich abschottet und in eine eigene Wohnung ziehen will? Ohne eine funktionierende Kommunikation finden kein soziales Miteinander und keine Integra-tion statt. Insofern ist die Forderung, sprachliche Grundkenntnisse von Anfang an zu fördern und als Kriterium für eine Bleibeperspektive auch einzufordern, nachvollziehbar.
    Auch wenn teilweise Ernüchterung zu spüren ist, und ungeachtet der verschiedenen Schwierigkeiten, die derzeit zu meistern sind – das Forum Flüchtlingshilfe Dohr hält seine ganz besondere Willkom-menskultur in bewundernswerter Weise aufrecht. Man spürt in Dohr, dass dort Menschen zusam-menarbeiten, die sich seit vielen Jahren kennen und schätzen. Das ist der Vorteil des ehemaligen Dorfs: Die Dohrer wissen, wie wertvoll ihr Zusammenleben ist und sie können es nur lebendig erhal-ten, indem sie die Zuwanderer gemeinsam integrieren. „Viele von uns haben erst durch das Forum Flüchtlingshilfe realisiert, in was für einer großartigen Nachbarschaft wir leben, und ich glaube, dass die Freude, mit der wir uns hier zusammen einsetzen, die Flüchtlinge genauso wie uns selbst und unsere Gemeinschaft stärkt. Das nennt man wohl neudeutsch eine „win-win-Situation“.

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  • Robert Baues: PRO-NRW-Kommentar widerwärtig und abscheulich

    Robert Baues: PRO-NRW-Kommentar widerwärtig und abscheulich

    Mit Entsetzen reagiert der CDU-Ratsherr für Bettrath-Hoven, Robert Baues, auf den Facebook-Post eines Mönchengladbacher Pro-NRW-Politikers, in dem der Angriff auf die Tochter eines Bläck-Fööss-Musikers relativiert wird.

    „Der Kommentar ist schlicht widerwärtig und abscheulich. An emotionaler und geistiger Verrohung ist diese Hetzpropaganda inzwischen kaum mehr zu unterbieten“, stellt Baues klar. „Schon längst ist bekannt, wessen Geistes Kind diese Partei ist. Ihr einziges Ziel ist es, mit jedem Wort und jedem Auftritt eine Zündschnur des Hasses zu legen. Doch ich bin sicher, dass diese Taktik zu dumm, zu schäbig und zu durchschaubar ist, als dass sie in unserer Stadt auf fruchtbaren Boden fällt.“

    Bereits jetzt, so Baues, nehme aufgrund des Ratssitzes des hiesigen Pro-NRW-Protagonisten das Ansehen des höchsten Gremiums der Stadt in der öffentlichen Wahrnehmung Schaden: „Das ist für mich als überzeugten Kommunalpolitiker, der seit vielen Jahren gerne ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger im Rat arbeitet, einfach nur noch unerträglich.“

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  • Der Veilchendienstagzug 2016 in Bildern – Mönchengladbach trotzt dem Wetter

    Der Veilchendienstagzug 2016 in Bildern – Mönchengladbach trotzt dem Wetter

    Es war ein auf und ab, Regen in Strömen, ein paar Sonnenstrahlen, Windböen und wieder ein Schauer.

    Die fast 276.000 Jecken und Zuschauer am Zugweg kamen auf ihre Kosten. Es wurde geschunkelt, gesungen und nicht nur die Kinder sammelten Kamelle und Schoko-Riegel. Selbst eingelegte Spreewaldgurken waren im Einsatz. (Wir bestätigen gerne: sie schmeckte sehr gut.)

    Für das Prinzenpaar ging damit ein tolle Session zu Ende, kurz und intensiv hat sie ihnen erkennbar großen Spaß gemacht.

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  • „Herzstück der Stadt“ – CDU präsentiert ihren Mitgliedern Planungen zur City-Ost

    „Herzstück der Stadt“ – CDU präsentiert ihren Mitgliedern Planungen zur City-Ost

    In den Printmedien konnte jeder bereits diese Planungen studieren. Der Örtlichen CDU-Führung um Dieter Breymann war es jedoch ein Anliegen, den Mitgliedern diese Planungen aus erster Hand näher zu bringen.
    Erfolg hat viele Väter, für Annette Bonin ist das nicht negativ, in diesem Fall, es werden für das große Vorhaben eben viele Väter (und Mütter) gebraucht.
    Sie regte eine breite Diskussion im Anschluss an die Vorstellung der Pläne durch die anwesenden Verwaltung an. Im Nachgang sollen die Ergebnisse in konkrete Anträge einfließen, die dann in den politischen Prozess eingebracht werden.
    Dr. Bonin zeigt in seiner Einführung, er stellte sich den Mitgliedern bei dieser Gelegenheit als neuer Dezernent vor, wie groß sein Engagement in diesem Amt für die Stadt und im besonderen für die Umsetzung der Master-Planungen sein wird.
    Bonin war vom ersten Tag der Masterplanung dabei: „voller Freude und Zuneigung“, wie er sagte.
    Er hat für sich erkannt: die Mönchengladbacher Entwicklung ist es, die ihn interessiert, sie mitgestalten, das will er.
    Das Gefühl zu kriegen wir können etwas bewegen, bezeichnet Bonin als Grundvoraussetzung für alles, was den Mitgliedern präsentiert wird.
    „Es passiert nur etwas in der Stadt, wenn wir gemeinsam zwischen Verwaltung, Politik, Investoren und sonstigen Gestaltern in der Stadt an einem Strang ziehen, sonst kriegen wir nichts auf die Reihe“.
    Für Bonin ist die Zeit bis zur nächsten Kommunalwahl wichtig etwas zu bewegen. Er betonte die Wichtigkeit der Stadtgesellschaften hierbei, so die EWMG, die WFMG oder auch die MGMG als Vermarkter der Marke Mönchengladbach.
    An dieser Stelle ist es für Bonin unwichtig ob die GWSG und die Kreisbau AG zu einer Gesellschaft verschmolzen werden oder nicht.
    Um das Ziel „Mönchengladbach, eine wachsende Stadt“ zu erreichen, müssen alle
    städtischen Töchter mitarbeiten. Dies ist der positive „Rettungsschirm“, unter den sich alle stellen können, so der Bau-Dezernent.
    Den geplanten See in der neuen City-Ost bezeichnet der Baudezernent als Bekenntnis: „Mut, auch einmal etwas größer zu denken“.
    Er beteuert glaubhaft, dass es in Düsseldorf kein Neubaugebiet mit einem See gibt.
    Um die Folgekosten müsse man sich kümmern, sie seien jedoch günstiger als eine Rasenfläche, die dauernd geschnitten werden müsse, glaubt Bonin ohne es genau beziffern zu können.
    Mit seinem Statement pro See-Plan-Version zeigte er nicht nur den Anwesenden CDU-Mitgliedern seine Präferenz für diesen Vorschlag.

    Seitens der Verwaltung wurden dann drei Planungsvarianten vorgestellt, anschließend gab es ausreichend Zeit für Fragen.
    Frank Boss plädierte fragend für eine kürzere Gesamtbebauungszeit der City-Ost.
    Die vorgetragenen 20-30 Jahre Bauzeit sähe er lieber bei 15-20 Jahren prognostiziert.
    Er möchte diese tolle Entwicklung der Stadt in einem für ihn angenehmeren Alter erleben.
    Dr. Bonin beantwortete dies mit der Hoffnung, Ziel sollte sein, den ersten Investor bereits in 3-4 Jahren dort zu etablieren.
    Ratsherr Dieter Breymann wies noch darauf hin, dass selbstverständlich die wünschenswerten positiven Details aus den anderen Vorschlägen übernommen werden können. Als Beispiel gilt der Radschnellweg entlang der Bahnlinie.
    Insgesamt fand diese Präsentation große Zustimmung bei den Zuhörern, in guter Athmosphäre endete dieser CDU-Abend mit spürbarer Aufbruchstimmung.

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  • Obergärig starten mit dem „Rock in den Frühling“

    Obergärig starten mit dem „Rock in den Frühling“

    In den letzten Jahren hat sich die Band „Obergärig“ in die Herzen der Zuhörer gespielt und einen festen Platz in der regionalen Musikszene erobert.
    Der Grundstein dafür wurde vor mehr als 10 Jahren auf der Bühne des Eine Stadt Festes sowie durch den Einstieg in den NEW Musiksommer gelegt, deren Zuschauerzahlen sich jedes Jahr in rekordverdächtige Höhen schrauben.

    PlakatbDenkmalDie Musiker wirken absolut authentisch, wenn die Songs einer unvergessenen Zeit präsentiert werden, die sie selbst noch als Jugendliche erleben durften. Genau das Gefühl dieser Zeit vermittelt die Band bei ihren Auftritten, wenn sie die Ohrwürmer der Sixties mit jeder Menge Spaß einem Publikum serviert, das mit „Obergärig“ gemeinsam in seligen Erinnerungen schwelgt.

    Die Vielfalt der Titelauswahl von ACDC , Beatles, Beach Boys und Rolling Stones bis hin zu Golden Earring und Deep Purple macht, gekoppelt mit einer dynamischen Bühnenpräsenz, die Band zu einem Erlebnis.

     

     

     

    TERMIN aktuell:

    „Rock in den Frühling“ mit „Obergärig“ am 12. März im DenkMal, Geneickenerstr.75,
    41238 Mönchengladbach, ab 20 Uhr. Eintritt 10,-
    VVK täglich im Denkmal 02166 940572 .
    „Sixties Rockpower aus Mönchengladbach“, www.obergaerig.com

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  • ,,M’r donnt wat m’r könne!“  62. Kinderzug in Giesenkirchen mit engagierten Jecken  mit Videos

    ,,M’r donnt wat m’r könne!“
    62. Kinderzug in Giesenkirchen mit engagierten Jecken
    mit Videos

    Viel besser konnte Petrus das Wetter nicht machen für den Kinderzug in Mönchengladbach-Giesenkirchen am heutigen Nachmittag. Auch das könnte ein guter Grund gewesen sein für die vielen Hundert Zuschauer an der Zugstrecke.
    Die Karnevalsfreude war entsprechend riesig, die Jecken tanzten und sangen miteinander noch bevor die Zugspitze zu sehen war.
    Ganz besonders schön waren die Kostüme der Zugteilnehmer, die Details waren liebevoll ausgearbeitet.
    Natürlich wollten die Kinder ihre Kamelle haben, sie haben sie bekommen in Form von Schoko-Riegeln etc..

    Viel zu schnell war der Wagen der freiwilligen Feuerwehr in Sicht. Er bedeutete: das Zugende ist da.
    Die Feier in der Mehrzweckhalle war anschließend die logische Fortsetzung eines fröhlichen Karnevalssonntags.

    slideshow?

     

    https://youtu.be/7hk-FGkMtKg

    https://youtu.be/UgOiB-hF_X8

    https://youtu.be/aIh-R0TWoRg

    https://youtu.be/o23r8154kcg

     

    In dieser Reihenfolge liefen die Gruppen im Zug:

    Gruppe                                                                                 Motto der Gruppe
    l . Start-Lautsprecherwagen
    2. KG Botterbiom – Kinder und Erwachsene                     The great Gatsby
    3. Vereinigte Spielleute Giesenkirchen                               M’r donnt wat m’r könne!
    4. Tanz- und Majorettengarde Rheydt e.V.
    5. ATV Bieset- Kinder                                                          Die Sportskanonen vom ATV Bieset
    6. A TV Biese! – Erwachsene                                               Die Sportskanonen vom ATV Bieset
    7 . Turnverein Giesenkirchen                                              Wir könne höppe, springe un us strecke
    und könne och em Zocck mit trecke .
    8. Gruppe Arndt                                                                     Superhelden
    9. Juniorgarde der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach
    10. Show-Trompeten
    11. Jugendfeuerwehr Giesenkirchen-Schelsen
    12. Gruppe “ Ingenfeld“
    13. SSV- Rheydt 1903.Schwimmverein Kinder                Für die SSV Rheydt sind die Heinzelmännchen stets bereit.
    14. SSV- Rheydt 1903, Schwimmverein Erwachsene     Für die SSV Rheydt sind die Heinzelmännchen stets bereit.
    15. KG Waat Parat                                                                  M ‚r donnt wat m ‚r könne!
    16. Grundschule Asternweg und FMG                               Mensch ärgere dich nicht
    17. Tanzsportfreunde Mönchengladbach                          M’r donnt wat m’r könne!
    18. St. Sebastianus-Bruderschaft Waidmannsheil          Jisckirker Mädchen.
    19. St. Sebastianus-Bruderschaft                                        Piraten, wird und frei
    20. Jägerzug ,.Lostige Jonges“,                                           Bob der Baumeister
    Freiwillige Feuerwehr Giesenkirchen
    Johanniter Unfall -Hilfe e.V.

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  • Umbauarbeiten am neuen Cityplatz beginnen am Aschermittwoch

    Umbauarbeiten am neuen Cityplatz beginnen am Aschermittwoch

    Am Aschermittwoch, 10. Februar, beginnen die Arbeiten zum Umbau des neuen Platzes vor dem Sonnenhaus.
    Dabei wird die Hindenburgstraße in diesem Bereich halbseitig gesperrt und die Busse über eine Ampel durch die Engstelle geführt. Die Sperrung dauert etwa einen Monat. Im Verlauf der Maßnahme wird die Fahrbahn zum Platz hin abgesenkt und die Seitenbereiche der Hindenburgstraße fertig gestellt. Die Abteistraße ist für die Dauer der Bauzeit einspurig befahrbar. Auch hier wird der Verkehr über eine Baustellenampel geregelt.

    Die fußläufigen Wegebeziehungen zwischen Hindenburgstraße, Abteistraße, Stepgesstraße und Hans-Jonas-Park bleiben entlang der Häuserfronten erhalten. Die Geschäfte rund um den Platz sind während der gesamten Bauzeit erreichbar.

    Der neue Platz erstreckt sich vom Minto bis zur Stepgesstraße. Die Stepgesstraße endet zukünftig auf Höhe des Jugendzentrums in einer platzartigen Aufweitung, in der der Wendekreis integriert ist. Um den Platz für die Wendeanlage zu erhalten, werden in diesem Bereich noch im Februar zwei Bäume gefällt. Die Arbeiten wurden an eine Mönchengladbacher Baufirma vergeben. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,65 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen spätestens Ende August abgeschlossen sein.
    (pmg)

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  • Monika Halverscheid und Dr. Boris Wolkowski wiedergewählt

    Monika Halverscheid und Dr. Boris Wolkowski wiedergewählt

    Am 2. Februar 2016 trafen sich die Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Nord zur Jahreshauptversammlung, um Aktionen für das Jahr 2016 und den Einstieg in den Landtagswahlkampf zu planen sowie einen neuen Vorstand zu wählen.

    Zur Wahl der Vorstandssprecherin stellte sich erneut Monika Halverscheid, die auch die Sprecherin der Grünen Fraktion in der Bezirksvertretung Nord bekleidet. Sie wurde bei einer Enthaltung einstimmig gewählt und freute sich, ihre Arbeit fortsetzen und ausbauen zu können.

    Komplementiert wird die Doppelspitze von Dr. Boris Wolkowski, der sich über das gleiche Ergebnis freuen konnte.
    Der Rechtsanwalt ist seit 2014 Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach.

    Zum geschäftsführenden Vorstand zählt zudem die Kassiererin. Für diese Position wurde die bisherige Beisitzerin Claudia Gnörich für ebenfalls zwei Jahre gewählt. Bei den Beisitzern gibt es eine Neuerung: Hier wurde Olaf Graß gewählt. Als Rechnungsprüfer/innen wurden Gaby Brenner und Thomas Diehl bestätigt.

    Inhaltlich sieht sich der Ortsverband weiter in der Verantwortung eine ökologische und soziale Stadtentwicklung sicherzustellen, die die Wünsche der Menschen in der Stadt berücksichtigt. Beispielhaft stehen hier die Gestaltung der Roermonder Höfe, das Neubaugebiet an der Peter-Nonnenmühlen-Allee sowie die Unterstützung der zahlreichen Stadtteilinitiativen.

    Personell gilt es in diesem Jahr vor allem mit dem gesamten Kreisverband eine kompetente Person für die Landtagswahl zu suchen.

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  • Josef Blum – Rheinische Frohnatur mit sozialem Herz  Stichtag: 6. Februar 1866 – vor 150 Jahren wurde Josef Blum geboren

    Josef Blum – Rheinische Frohnatur mit sozialem Herz
    Stichtag: 6. Februar 1866 – vor 150 Jahren wurde Josef Blum geboren

    Trotz seiner großen medizinischen Leistungen und seiner sozialpolitischen Verdienste gehört Josef Blum, geboren am 6. Februar 1866, zu den Vergessenen.
    Er studierte in Bonn und Greifswald Medizin und wurde mit 25 Jahren, 1891, zum Leiter der Inneren Abteilung des Mönchengladbacher Krankenhauses Maria-Hilf berufen.
    Zusätzlich war er von 1908 bis zu seinem Tod Chefarzt der St. Franziskus-Lungenheilstätte und von 1914 bis 1918 der Hardterwald-Klinik in Mönchengladbach.
    Außerdem betrieb er eine Privatpraxis und publizierte viele Beiträge über Lungenkrankheiten und Sozialmedizin.
    Er überzeugt die reiche Mönchengladbacherin Louise Gueury, ihr großes Vermögen für eine Lungenheilstätte zu stiften.

    Er war treibende Kraft bei dem 1896 in Mönchengladbach gegründeten gemeinnützigen Wohnungsverein, der sich zur Aufgabe gemacht hatte, durch geeignete Wohnungen und Mietzuschüsse „die Lage der arbeitenden Klasse in gesundheitlicher Beziehung zu heben.“
    Ebenso war er bei der Gründung eines Vereins zur Verpflegung Kranker und Genesender und bei der Errichtung einer städtischen Wohlfahrtsstelle für Lungenkranke beteiligt.

    Trotz heftigen Widerstands aus Pädagogenkreisen setzte Blum einen schulärztlichen Dienst durch.
    Außerdem arbeitete er im Verband Arbeiterwohl mit, der in das Umfeld des deutschen Sozialkatholizismus gehört und ein indirekter Vorläufer des Volksvereins für das katholische Deutschland gewesen ist.

    Josef Blum war ein tiefreligiöser Mann, der die Kraft zu seinem Wirken und sein tiefes Mitleiden mit seinen Patienten und ihrer oft verzweifelten sozialen Lage aus dem Glauben schöpfte.

    Blum, eine rheinische Frohnatur, gehörte zu den Mitbegründern des Mönchengladbacher Zirkels des Kartellvereins katholischer deutscher Studenten.

    Josef Blum starb am 1. Februar 1924 in Mönchengladbach.
    In einem Nachruf hieß es: „Wegen seiner vorzüglichen Unterhaltungsgabe und seines schlagfertigen Witzes war er ein überall gern gesehener und geschätzter Gesellschafter.“

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  • Raub auf der Straße Langfuhr – Polizei sucht Zeugen

    Raub auf der Straße Langfuhr – Polizei sucht Zeugen

    Eine 74-jährige Frau wurde heute kurz vor 02:00 Uhr auf der Straße Langfuhr Opfer eines Räubers.

    Die Frau kam zur Tatzeit nach Hause und trug ihre Geschäftseinnahmen bei sich. Als sie die Haustüre aufschloss, stellte sie hierzu ihre beiden Taschen mit dem Bargeld vor der Türe ab. In dem Moment, als sie den Hausschlüssel abziehen wollte, trat ein Unbekannter von hinten an sie heran, zog sie an den Schultern zurück und riss sie somit zu Boden.

    Dann ergriff der Unbekannte die beiden Taschen der Überfallenen und flüchtete zu Fuß über die Straße Langfuhr in Richtung Giesenkirchener Straße.

    Möglicherweise benutzte er auch einen Pkw, denn die Geschädigte bemerkte, dass zeitgleich mit der Flucht des Räubers ein, in unmittelbarer Nähe des Tatorts, vor einem Halteverbotsschild stehender Pkw wegfuhr.

    Zu dem Räuber kann lediglich angegeben werden, dass er etwa 180 cm groß und schlank ist, dunkel gekleidet war und sich eine Kapuze übergezogen hatte.

    Die Polizei fragt, wer möglicherweise vor der Tat im Bereich des Tatortes eine verdächtige Person bemerkte, wer den Täter zu Fuß vom Tatort flüchten sah, oder wer Angaben zu dem am Tatort parkenden Pkw machen kann. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Regen war Nebensache: In Giesenkirchen stürmten die Weiber das Rathaus

    Regen war Nebensache: In Giesenkirchen stürmten die Weiber das Rathaus

    Grau in grau war der Morgen, nur vereinzelte Möhnen ließen sich gegen 11.00 Uhr auf dem Konstantinplatz blicken.
    Mit Schirmen ausgestattet und aufgesetzt wirkendem Lächeln.
    Das änderte sich spätestens in dem Moment grundlegend, als die LaLa-Boys mit ihren Stimmungsliedern für beste Schunkellaune sorgten.
    Als dann noch das Prinzenpaar mit riesigem Gefolge eintraf, war alles wie erhofft. Die Möhnen hatten in diesem Jahr leichtes Spiel mit dem Bezirksvorsteher, großen Widerstand gegen die weibliche Machtübernahme war nicht erkennbar. Hermann-Josef Krichel-Mäurer erlag dem Charm der Möhnen und ergab sich mit seinen Mannen erkennbar willig.
    16-02-04-weiberfastnacht-giesenkirchen-5351Die vielen in Bereitschaft stehenden Mitarbeiter der Johanniter wurden hoffentlich nur wenig in Anspruch genommen.

     

     

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  • Grundschulen: Bisher 2.098 Anmeldungen

    Im Schuljahr 2016/17 werden an den 43 Mönchengladbacher Grundschulstandorten insgesamt 97 Eingangsklassen (90 neue Klassen plus 7 Klassen, die jahrgangsübergreifend unterrichtet werden) gebildet.

    Bis Mitte Januar sind 2.098 Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen angemeldet worden. Die Anmeldungen von 77 Kindern, die schulpflichtig werden, fehlen noch. Nach den Erfahrungen der Vorjahre geht der Fachbereich Schule und Sport davon aus, dass bis zum Schuljahresbeginn noch rund 40 bis 60 Kinder an einer städtischen Grundschule angemeldet werden.

    Alle Schulstandorte im Stadtgebiet werden mindestens eine Eingangsklasse bilden, die nach den geltenden rechtlichen Vorgaben mindestens 15 und höchstens 29 Schüler haben. Die Gemeinschaftsgrundschule Beckrath mit bisher 65 Anmeldungen wird über die Regelzügigkeit von zwei Klassen pro Jahrgang hinaus eine dritte Klasse bilden.

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  • 1000 Euro für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein

    1000 Euro für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein

    Die drei innovativsten, anwendungs- und forschungsstärksten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein im Studienjahr 2014/15 sind jetzt ausgezeichnet worden. Die Absolventen Nika Rams, Karoline Günther und Igor Maas erhielten jeweils 1000 Euro für ihre Arbeit. „Wir möchten unseren Studierenden signalisieren, dass wir als Hochschule ihre herausragenden Leistungen wahrnehmen und entsprechend honorieren“, sagte Prof. Dr. Dagmar Ackermann, Vorsitzende des Senats der Hochschule Niederrhein.

    Design-Absolventin Nika Rams hatte das Konzept „Das gute Leben im Veedel“ für den Stadtteil Köln-Ehrenfeld entwickelt. Unterstützt von der landesweiten Initiative „NRW denkt nach(haltig)“ ging es ihr darum, durch diverse Aktionen die Mitverantwortung der Ehrenfelder Bürgerinnen und Bürger für das Thema Nachhaltigkeit zu stärken. Es gab praktische Aktivitäten wie die Begrünung eines zentralen Platzes, eine zielgruppengerechte Vermittlung des Themas über ein eigens erstelltes Magazin „Veedelfunker“ und diverse Kampagnen mit den Menschen vor Ort. „Wir wollten nachhaltige Impulse in das Viertel geben und dabei die Aktionen zielgruppengerecht verpacken“, sagte Nika Rams. „Das ist etwas, was Design leisten kann.“

    Besonders anwendungsorientiert war die Masterarbeit von Igor Maas. Der Maschinenbau-Absolvent entwickelte ein Konzept für Querlenker aus Carbon-Faser verstärktem Kunststoff (CFK) – und zwar für den Rennwagen des Formula-Student-Teams der Hochschule Niederrhein. „Bei der Formula Student geht es immer darum, irgendwo Gewicht einzusparen um den Wagen leichter zu machen“, erklärte Maas. Der Stahl-Querlenker wog ein Kilo, das Pendant aus CFK 80 Prozent weniger. „Die Schwierigkeit ist, dass auf den Querlenker bei einem Rennen schwer zu kalkulierende Kräfte einwirken, die er aushalten muss“, so Maas. Sein Konzept wurde vom Team für alle acht Querlenker weiter verfolgt und findet im Rennwagen der Saison 2016 Anwendung.

    Ebenfalls um Gewichtsreduzierung ging es bei der forschungsstärksten Abschlussarbeit des Jahres von Karoline Günther. Die Studentin am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik beschäftigte sich mit Fasern, die bis zu 40 Prozent anorganische Partikel enthalten und in Zukunft Bleiwesten zum Schutz vor Röntgenstrahlung in Form eines Textils ersetzen können. Sie analysierte die „Verarbeitbarkeit von organisch-anorganischen Kompositfasern zu Stapelfasergarnen“ mit dem Ziel, Garne für die Herstellung von Textilien zu produzieren. Diese Textilien können schwache Röntgenstrahlung abschirmen und stellen den ersten Schritt für die Entwicklung eines bleifreien Röntgenschutzes dar. Auf Basis ihrer Forschung konnte vom Forschungsinstitut für Textil-und Bekleidung (FTB) eine Kollektion für textilen Röntgenschutz verwirklicht werden.

    Die Studierenden können sich für den Senatspreis nicht direkt bewerben: Ihr jeweiliger Prüfer schlägt die Arbeit dem Prüfungsausschuss in den Fachbereichen vor, der einen Vorschlag pro Kategorie dem Senat unterbreitet. Dieser entscheidet dann über die Preisträger auf Grundlage der Bewertung durch eine Jury, die sich aus Senatsmitgliedern zusammensetzt.

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  • Angela Tillmann (SPD): „Ich bin wieder da“.

    Angela Tillmann (SPD): „Ich bin wieder da“.

    Nach jahrelanger Politabstinenz rückte Angela Tillmann für die SPD im Januar wieder in den Landtag von NRW nach. Ein Kollege hatte sich plötzlich zu einem Berufswechsel entschieden.
    Tillmann erzählt im Gespräch: „ Ich hatte mich gefreut über diese neue Situation, die ich nicht mehr für möglich gehalten hatte und ich nahm die Chance gerne an, wieder im Landtag Politik zu machen“.
    Arbeit gibt es reichlich, Themen wie Frauen und Gleichberechtigung müssen vorangebracht werden, ebenso die Emanzipation. Im nächsten Quartal wird man sich mit dem §177, Vergewaltigung + Nötigung, beschäftigen.
    angela-tillmann-5330„ Für Mönchengladbach möchte ich den Schwerpunkt setzen “Ausbildung für junge Frauen“, mit Augenmerk auf junge Frauen mit Migrationshintergrund“, erklärt sie und man merkt ihr das große Engagement an.
    Auch im Ausschuss für Schule und Weiterbildung wird sie mitarbeiten.
    Das alles beherrschende Thema aber ist Integration und Schule.
    In Gesprächskreisen möchte Tillmann Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen einladen um vor Ort zu informieren und abzufragen: gibt es Probleme oder geht es gut, um dann nach zu justieren.
    In der Enquetekommission Familienpolitik ist sie auch vertreten; Ziel ist es, familiengerechte Lebensbedingungen für alle Familien zu schaffen.
    Weiter beschäftigt sie das Thema Inklusion in seiner gesamten Breite bis hin zu dem breiten Thema Flüchtlinge.
    Im Wahlkreis wird es ein Wahlkreisbüro geben. Einmal im Monat wird sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Körfges eine Bürgersprechstunde abhalten.
    Infostände auf Märkten sind Angela Tillmann wichtig, 6 Wochen vor der Wahl sind ihr zu wenig Kontakt mit den Bürgern.
    Sie möchte ein neues “Veranstaltungsformat Redezeit“ einführen für alle, in Form eines Welten-Cafés. Fragen sammeln, ins Gespräch kommen, Antworten geben wenn möglich oder dafür Sorge tragen, dass sie beantwortet werden. Das Ganze soll auf einer Internetseite veröffentlicht werden.

    Etwas mehr als ein Jahr Zeit ist es noch bis zur nächsten Landtagswahl, Angela Tillmann will noch einmal antreten, obwohl sie selbst noch im vergangenen Jahr nicht mehr daran gedacht hatte. Die persönliche Situation ist neu, durch das Nachrücken hat sie neu entschieden. Sie hat nach eigenen Angaben neue Kraft geschöpft. Wird mehr Zeit für ihre neuen Aufgaben haben.
    Sie muß sich schnell entscheiden, bis Mitte März sollte die Partei Klarheit haben, damit alles Nachfolgende ordentlich geplant und umgesetzt werden kann.
    Ihr Kollege Hans-Willi Körfges hat sich schon fest entschieden wieder zu kandidieren.
    Die Aufnahme innerhalb des Kollegenkreises in Düsseldorf ist sehr positiv, auch innerhalb der kommunalen SPD wird sie freundlich bis herzlich aufgenommen, sagt Tillmann.
    Sie hat die SPD-Arbeitsgemeinschaften besucht, hat ihr Vorhaben vorgestellt, alle haben ihr signalisiert, dass sie ihren Schritt gut bewerten. In Ausschüssen innerhalb der Stadt möchte sie aktuell nicht mitarbeiten.
    Viel Glück wünscht MG-heute.

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  • Ministerium lehnt Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission ab

    Ministerium lehnt Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission ab

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat die Fraktionen und Gruppen des Rates gestern darüber informiert, dass das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW die Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission abgelehnt hat. Ein entsprechendes Ablehnungsschreiben mit Datum vom 27. Januar 2016 war gestern beim Oberbürgermeister eingegangen.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte den Oberbürgermeister mit Beschluss vom 25. November 2015 beauftragt, die Aufnahme der Stadt in die „Kommission nach § 32b Luftverkehrsgesetz für den Verkehrsflughafen Düsseldorf“ zu beantragen.

    groschekWörtlich heißt es zu der Ablehnung in dem Schreiben des Ministeriums: „Ihrem Antrag auf Aufnahme in die Fluglärmkommission vermag ich nach Prüfung der Sach- und Rechtslage nicht zu entsprechen. Die Stadt Mönchengladbach liegt südwestlich des Verkehrsflughafens Düsseldorf in ca. 20 – 24 km Entfernung. Aufgrund dieser geographischen Lage, der bestehenden Flugrouten sowie den in der hiesigen Region vorherrschenden Winden aus westlicher Richtung (ca. 70 – 80 Prozent im langjährigen Jahresmittel) beschränken sich Überflüge über Stadtgebiet Mönchengladbachs regelmäßig auf Anflüge (Landungen) bei östlichen Windrichtungen.“

    Der aktuell bestehende Lärmschutzbereich für den Flughafen Düsseldorf erfasse das Stadtgebiet Mönchengladbachs nicht. Auch die seitens der Flughafen Düsseldorf GmbH beantragte Planfeststellung zur Kapazitätserweiterung lasse nach derzeitigem Kenntnisstand (im hypothetischen Fall einer Bewilligung) keine relevante Vergrößerung des Lärmschutzbereichs nach Fluglärmschutzgesetz erwarten, führt das Ministerium weiter aus.

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