Im März beginnt der Niersverband wieder mit den Wartungsarbeiten an den Klappenwehren in der Niers im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen.
Die Wasserstände der Niers werden im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen vom Niersverband durch Klappenwehre reguliert. Diese beweglichen Wehranlagen befinden sich an den ehemaligen Mühlenstandorten Steinsmühle, Bellermühle, Pixmühle und Henkenmühle. Regelmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sind für einen sicheren Betrieb der Anlagen erforderlich.
In diesem Jahr führt der Niersverband die Wartungsarbeiten im März durch. Die Maßnahmen beschränken sich pro Klappenwehr auf einen Tag. Durch das vorübergehende Legen der Wehrklappen während der Wartungsarbeiten wird es zu einem niedrigen Wasserstand in den einzelnen Niersabschnitten kommen. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird die Wehrklappe wieder hochgefahren und die jeweilige Stauhaltung mit dem Wasser der Niers aufgefüllt.
Autor: Harald Wendler
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Wartung der Wehranlagen an der Niers
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Die NEW lädt zu Besichtigungen ein
Am Samstag, 05. März, öffnet zum ersten Mal in diesem Jahr wieder der Wasserturm an der Viersener Straße in Mönchengladbach seine Pforten.
Besucher haben ab diesem Tag jeden ersten Samstag im Monat um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr die Möglichkeit, das im Jugendstil erbaute Gebäude zu besichtigen.
Das Highlight ist nach einem Aufstieg über 234 Stufen die wunderschöne Aussicht über die Vitusstadt.Ebenfalls am 05. März lädt der Wasserturm Rheindahlen Interessierte auf einen Besuch ein.
Die seit 1997 im Wasserturm beherbergte Dauerausstellung „400.000 Jahre Vergangenheit Rheindahlen“ bietet Einblicke in die Stadtgeschichte.
Von März bis November kann die Ausstellung regelmäßig am ersten Samstag im Monat von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr besucht werden.0 – 0 -

Mädchenfußballturnier am 2. März
Am 2. März von 13 bis 16:15 Uhr treten zum siebten Mal die Mädchenteams Mönchengladbach Grundschulen zum Hallenfußballturnier an.
Ausrichter ist der Fachbereich Schule und Sport.
Die Organisation vor Ort übernimmt wie gewohnt das Kollegium der KGS Zeppelinstraße.
Mit von der Partie sind außerdem Mannschaften der KGS Nordstraße, KGS Ohler, EGS Pahlkestraße, GGS Beckrath und KGS Bettrath-Hoven-Damm.0 – 0 -

Neuer Name für den Platz vor dem Minto wurde verschoben – der Stadtrat soll nun entscheiden
Im Hauptausschuss konnte sich soeben niemand dazu durchringen, den „Sonnenhausplatz“ auch so zu benennen.
In der Sitzung des Stadtrates in der nächsten Woche wird nun diese Entscheidung voraussichtlich fallen.
In der Sitzung des Hauptausschusses gab es keine alternativen Vorschläge. Eselspark Platz könnte eine Alternative sein, oder?0 – 0 -

FDP sieht starke Gefährdung der Musikschul-Kinder – Keine Parkplätze mehr an der Musikschule
Die FDP-Ratsfraktion macht sich große Sorgen um die Sicherheit der Musikschul-Kinder und hat jetzt die Verwaltung gebeten, in der kommenden Sitzung des Kulturausschusses am 17. März 2016 zur Verkehrssituation in der Lüpertzender Straße und den kurzfristig möglichen Maßnahmen zu berichten.
Seit dem 18.02.2016 ist der Parkplatz des ehemaligen Zentralbadbereiches gesperrt. Ein Baustellenzaun umgibt das komplette Gelände der zukünftigen Roermonder Höfe. Bereits nach wenigen Tagen ist erkennbar, dass die Verkehrssituation vor der Musikschule immer wieder erheblich angespannt ist und zum Teil für die Kinder gefährliche Situationen entstehen.
So beobachtet Natascha Stephan, kulturpolitische Sprecherin der FDP: „Eltern halten mangels vorhandener Parkplätze vor der Musikschule, um dort ihre Kinder mit Instrumenten herauszulassen und dann nach dem Unterricht wieder abzuholen. Da hier keinerlei Haltemöglichkeiten vorgesehen sind, halten die Eltern entweder unmittelbar auf der Straße und behindern damit den Verkehr oder an der einige Meter entfernten Bushaltestelle, was regelmäßig zu Problemen mit Linienbussen führt.“
Die FDP weist daraufhin, dass aufgrund der Baustelle künftig mit zusätzlichem weiteren Bauverkehr zu rechnen ist, der die Verkehrssituation weiter verschärfen und aufgrund der Unübersichtlichkeit der Straße zu weiteren Unfallrisiken führen wird. Die FDP-Fraktion fordert von der Verwaltung, dass kurzfristig Maßnahmen ergriffen werden, um diese Situation zu entschärfen.
„Sonst steht zu befürchten,“, so Natascha Stephan, „ dass die Musikschule zahlreiche Anmeldungen aufgrund der Verkehrssituation verlieren wird. Dies gilt insbesondere für Eltern, die darauf angewiesen sind, für den Musikschulunterricht einen Parkplatz zu finden, da sie die Kinder aufgrund ihres Alters in die Musikschule begleiten müssen.“0 – 0 -

Bund und Land unterstützen bis zu 100 Prozent der Kosten für das schnelle Internet
Bekommt Mönchengladbach sogar einen Breitbandkoordinator? Oder haben wir einen und wissen es nur nicht?
Das Land will ihn für 3 Jahre finanzieren.Urplötzlich will jeder dabei sein und zieht die Spendierhosen an. Jahre des Dümpelns scheinen vorbei.
Nachdem gerade unser Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Kring von der Wohltat von 50.000 Euro Fördermittel vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Erarbeitung einer Breitbandstrategie für das gesamte Stadtgebiet berichtete, kommnt nun frohe Kund vom Land.Die Landesregierung NRW ermöglicht mit dem im Oktober 2015 aufgelegten Förderpaket für den Breitbandausbau die optimale Nutzung verschiedener Förderprogramme von EU, Land und Bund. Erste Anträge aus den Kommunen liegen vor, wie ein Bericht zeigt. Leider werden über das vom Bund gestartete Förderprogramm nur 50 Prozent der Investitionskosten – in wenigen Ausnahmen etwas mehr – abgedeckt. Daher ermöglicht das Land die Kofinanzierung für die Städte und Gemeinden so, dass bis zu 100 Prozent der Projektkosten übernommen werden.
Somit ist auch der zehnprozentige Eigenanteil in besonders finanzschwachen Kommunen abgedeckt.
Außerdem finanziert das Land unter anderem drei Jahre lang die Kosten für einen Breitbandkoordinator für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt. So kann vor Ort eine gut abgestimmte Ausbaustrategie vorangebracht werden.
Das Programm des Bundes sieht mehrere Förderaufrufe vor. Dafür können die Städte und Gemeinden immer wieder Anträge in den kommenden Monaten stellen.
Alle Kommunen sollten nun also rasch ihre Anträge für die Bundesförderung vorlegen.
Das Land unterstützt sie dabei mit eigenen Fördermitteln, den genannten Breitbandkoordinatoren und mit Beratungen durch die Agentur Breitband.NRW.
Für die Nutzer des schnellen Internets, die Bürger, gibt es allerdings keine Förderung. Jemand muß das Ganze schließlich refinanzieren. Wer anderes als der Bürger kommt da in Frage. Dr. Günter Krings wird es trotzdem riesig freuen. Er hat einen großen Nutzen davon in der Internetwüste Herrath.0 – 0 -

Polizei warnt vor Taschendieben – Täter suchen ihre Opfer in Linienbussen
weitere Trickdiebe entwendeten SchmuckIn den letzten Tagen verzeichnet die Kriminalpolizei vermehrt Taschendiebstähle. Offensichtlich suchen die Täter ihre Opfer bevorzugt in Linienbussen in der Gladbacher Innenstadt.
Allein seit Beginn der Woche wurden sieben Taten angezeigt. Alle Geschädigten waren mit dem Bus auf der Hindenburgstraße im Bereich der Fußgängerzone unterwegs. Die Opfer bemerkten meist erst viel später den Verlust ihrer Wertsachen.
In einem Fall könnte eine ca. 20 Jahre alte junge Frau an der Tat beteiligt sein. Sie ist ca. 160cm groß und schlank. Sie war mit einer blauen Hose und Jacke bekleidet. Die dunkelhaarige Tatverdächtige trug eine dunkle Mütze und einen grünen Schal. Sie führte eine auffallend große beige Tasche mit. Mit Hilfe dieser Tasche verdeckte sie offensichtlich die eigentliche Tathandlung.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290 entgegen.
Tipps zum Schutz vor Taschendieben finden Sie unter „Augen auf und Tasche zu!“ auf der Internetseite der Polizei www.polizei.nrw.de/moenchengladbach/ oder www.propk.de .
Trickdiebe:
Am 23.02.2016, um 16:30 Uhr, klingelte zunächst eine männliche Person bei einer 94jährigen Seniorin auf der Oskar-Graemer-Straße in Rheydt. Der Mann gab vor, dass er die Wasserleitungen prüfen möchte und verschaffte sich so Zutritt in die Wohnung der gutgläubigen Dame.
Der Mann begab sich mit der Frau in das Badezimmer, um dort die Wasserleitungen in Augenschein zu nehmen. Während dessen betrat ein zweiter Mann die Wohnung und gab vor, zeitgleich die Wasserleitungen in der Küche zu prüfen.
Nachdem die beiden Männer die Wohnung der Seniorin verlassen hatten, stellte diese fest, dass Schmuck aus ihrem Schlafzimmer fehlte.
Die Männer können wie folgt beschrieben werden: ca. 30-40 Jahre alt, ein Mann war von auffallend kleiner und stämmiger Statur, beide sprachen akzentfrei Deutsch und trugen dunkelblaue Arbeitsanzüge.
Die Polizei fragt, ob jemand verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder möglicherweise ebenfalls in gleicher Weise aufgesucht wurde. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mönchengladbach, Tel.: 02161/ 290.
Weiterhin rät die Polizei, in solchen Fällen ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen. Setzen Sie nicht immer ehrliches Verhalten voraus und lassen Sie sich den Namen der Mitarbeiter, den Firmennamen und den Sitz der Firma geben. Sollten Sie Zweifel haben, ob es sich wirklich um Mitarbeiter einer seriösen Firma handelt, lassen Sie keine Personen in ihre Wohnung, sondern rufen Sie über Notruf die Polizei.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de
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Stadtverwaltung informiert zu neuen Bauplanungen am 8. März
Insgesamt sechs Vorentwürfe zu Bauleitplänen, die dem Planungs- und Bauausschuss in seiner letzten Sitzung zur Kenntnis vorgelegt wurden, gehen jetzt in die frühzeitige Bürgerbeteiligung. Die Stadt bietet dazu am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr im Ratssaal des Rheydter Rathauses eine Informationsveranstaltung an, in der die Vorentwürfe vorgestellt werden. Die Öffentlichkeit hat vom 8. Bis 21. März Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung.
Folgende Bauleitpläne werden vorgestellt:Nr.511/W: Stadtbezirk West, Nordpark (Helmut-Grashoff-Straße), Gebiet zwischen der Gladbacher Straße, der Straße Am Nordpark, Dr. Adalbert-Jordan-Straße und beiderseits der Helmut-Grashoff-Straße sowie die 225. Änderung des Flächennutzungsplans für dieses Gebiet (Plangebiet für gewerbliche Nutzungen)
Nr. 774/S: Stadtbezirk Süd-Bonnenbroich, Gebiet Mollsbaumweg, Geneickener Straße, Sportanlage und Regenrückhaltebecken (Errichtung von Wohngebäuden)
Nr.777/0: Stadtbezirk Ost-Hardterbroich-Pesch, Gebiet östlich der Karl-Kämpf-Allee zwischen der Charlottenstraße und Volksgartenstraße (Errichtung von Wohngebäuden)
Nr. 778/N: Stadtbezirk Nord-Stadtteil Venn, Gebiet westlich Grottenweg und südlich Eselsweg (Errichtung von Wohngebäuden)
Nr. 780/0: Stadtgebiet Ost-Giesenkirchen, Gebiet südlich der Konstantinstraße zwischen Friesenstraße und Brüderstraße (Integration des ehemaligen Standortes der Gemeinschaftsgrundschule Friesenstraße und dessen Umfeld in die bestehenden Wohnbereiche des Stadtteils). (pmg
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Fanclub „Fohlen des Bundestages“ beim Spiel gegen den 1. FC Köln zu Gast im Borussia-Park
Der Fanclub „Fohlen des Bundestages“ hat das Spiel gegen den 1. FC Köln am vergangen Samstag vor Ort unterstützt.
In einem persönlichen Gespräch vor dem Spiel mit dem Präsidenten der Borussia, Rolf Königs, erläuterte dieser ihnen detailliert, wie es zum wirtschaftlichen und damit endlich auch wieder sportlichen Aufschwung unserer Borussia unter seiner Ägide kam.
„Gerade der von ihm gelebte, geforderte und umgesetzte Gedanke der Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Vereins führte die Borussia wieder zurück in die obere Tabellenhälfte und das internationale Geschäft“, so Yüksel, MdB.
Im Anschluss an das Gespräch gab es für die Fanclub-Mitglieder eine Führung durch den Borussia-Park.
Die Vorsitzende des Fanclubs Gülistan Yüksel, freute sich über einen erfolgreichen Tag für Borussia Mönchengladbach: „Jetzt wünschen wir „Fohlen des Bundestages“ unserer Mannschaft ein ebenso erfolgreiches nächstes Spiel in Augsburg.“
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Hochschule Niederrhein: Symposium für Gesunde Arbeit zur „Alter(n)sgerechten Arbeit“
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass Arbeitnehmer auch mit steigendem Lebensalter gesund bleiben. Was Arbeitgeber hierfür tun können und wie der perfekte Arbeitsplatz aussehen könnte, darüber informieren Experten am Freitag, 4. März auf dem fünften „Mönchengladbacher Symposium für Gesunde Arbeit“ (9 bis 15 Uhr, Campus Mönchengladbach). Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung (REFA) Mittlerer Niederrhein.
Auf die Teilnehmer warten Vorträge und Fachdiskussionen rund um das Thema „Alter(n)sgerechte Arbeit“. Dabei sollen Anregungen zu einem gesundheitsorientierten und alter(n)sgerechten Arbeitsverhalten und Lebensstil gegeben werden. Neben der Auseinandersetzung mit der Thematik „Bewegt älter werden“ erhalten die Teilnehmer umfangreiche Empfehlungen für eine alter(n)sspezifische Ausgestaltung von Arbeitsplätzen.
Darüber hinaus werden verschiedene Modelle zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung für jedes Alter vorgestellt. Praxistipps für das immer wichtiger werden¬de Thema „Pflegend Beschäftigte“ runden die Veranstaltung ab. Durch den demografischen Wandel ist die Auseinandersetzung mit Fragen zur Vereinbarkeit von Berufsleben und der Pflege naher Angehöriger für viele Berufstätige längst zu einer tagtäglichen Aufgabe geworden, die es zu bewältigen gilt.
Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Mönchengladbach, der Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte e.V. sowie die Gesundheitsagentur Nordrhein-Westfalen.
Anmeldungen sind noch bis zum 26. Februar per E-Mail bei Holger Baunach (h.baunach@refa-nordwest.de) möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 89 Euro.
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Anmeldezahlen an den Gesamtschulen: SPD fordert Ausweitung des längeren gemeinsamen Lernens
Wieder werden 323 Kinder und deren Eltern enttäuscht werden. In den nächsten Tagen werden sie die Nachricht bekommen, dass sie nicht an einer der sechs Gesamtschulen in der Stadt aufgenommen werden. Sie müssen dann eine Schule besuchen, die nicht ihre Wunschschule ist.
Damit setzt sich in Mönchengladbach eine Praxis fort, die zumindest seit dem Schulkonsens in NRW im Jahr 2011 der Vergangenheit angehören könnte. Ideologische Auseinandersetzungen über Schulformen sollten der Vergangenheit angehören, der Elternwille gestärkt werden.
„In der letzten Wahlperiode haben wir die Gründung der sechsten Gesamtschule und die Erweiterung der Gesamtschule Espenstraße auf sechs Parallelklassen durchgesetzt. Trotzdem ist der Druck nicht aus dem Kessel gewichen. Die Anmeldezahlen zeigen erneut, dass der Wunsch nach integrierten Schulformen in Mönchengladbach ungebrochen groß ist“, erklärt der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Winfried Kroll.
„Dabei ist allen klar, wie eine Lösung aussehen könnte: Wir brauchen nicht mehr Schulen, sondern müssen die vorhandenen Standorte und Systeme weiterentwickeln. Wir brauchen ein Zwei-Säulen-Modell bestehend aus Gymnasien auf der einen und Schulen des längeren gemeinsamen Lernens auf der anderen Seite. Das nützt nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern. Nicht zuletzt ist dies der einzige Weg, um auch in Zukunft wohnortnah alle Abschlüsse anbieten zu können. Erfolgreiche Beispiele hierfür gibt es landauf, landab“, so Winfried Kroll weiter.
„Nicht nur die hohe Zahl der Abweisungen von den Gesamtschulen, sondern auch die aktuellen Berichte über Jugendarbeitslosigkeit und Schulabbrecher machen deutlich, dass der Veränderungsdruck groß ist. Die Wirtschaft betont dies ebenso deutlich. Wenn wir die Abwärtsspirale in unserer Stadt umkehren wollen, müssen wir jetzt handeln. Für uns ist völlig unverständlich, mit welcher Gelassenheit Teile der Politik auf die Problemlage reagieren. Gerade den Schulen und Lehrern müssen Wege aufgezeigt werden, wie sich die Situation verbessern lässt ohne Qualität einzubüßen. Hierbei muss den Kollegien von Haupt- und Realschule die Chance gegeben werden, sich in einem gesteuerten und moderierten Prozess etwa im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“ begleitetet auch von IHK und KHS zur Sekundarschule zu entwickeln.
Kooperation und Weiterentwicklung bedeuten vor allem neue Chancen! Daher erwarten wir, dass sich alle am Prozess Beteiligten, also Politik, Schulverwaltung und die Schulen miteinander kooperieren, um dem Elternwillen gerecht zu werden und den Kindern beste Bildungschancen zu eröffnen.
Wir wollen keine Einzelmaßnahmen, sondern einen wirklichen Schulentwicklungsplan. Ebenso wie der Städtebau mit dem Masterplan eine wichtige Entwicklungsaufgabe für unsere Stadt darstellt, ist auch die bildungspolitische Entwicklung in unserer Stadt eine zentrale Entwicklungsaufgabe, die von der GROKO zeitnah erwartet wird. So steht es auch in der Kooperationsvereinbarung, die wir für diese Wahlperiode geschlossen haben“, fasst Winfried Kroll die Diskussion in der SPD Mönchengladbach zusammen.
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Bündnis90/Grüne und VdK-Mönchengladbach kooperieren zur Umsetzung ihrer Ziele
Eine Kolumne zum Thema Inklusion in MönchengladbachWarum denn nicht, wenn´s denn was bringt, möchten sicher einige Leser sagen.
Natürlich sollte genau hingeschaut werden wer dabei etwas behauptet und wer lediglich parteipolitische Ränke schmieden möchte oder anderweitig Nutzen aus den Darstellungen angeblicher Fakten ziehen mag.
Es liest sich schon abenteuerlich, was im VdK-Organ BZMG zum Besten gegeben wird.
Nun weiß ein jeder um die Nähe zwischen diesen Vereinen Grüne/BZMG/VdK.
Behauptungen bleiben ohne Beleg, werden mit Mutmaßungen dargestellt und dadurch der Eindruck erweckt, als seien die Forderungen im Antrag der Grünen sinnvoll oder gar dringend geboten.Dort beantragen die Grünen im Planungs- und Bauausschuss sowie im Finanzausschuss:
1. Die Verwaltung entwickelt zur Verwirklichung der Inklusion Planungen zum barrierefreien Umbau bzw. zur Nutzung folgender kommunaler Einrichtungen und Plätze:
– Rathaus Abtei
– Kaiser-Friedrich-Halle
– Carl-Orff-Saal
– Schmölderpark
– Bunter Garten
– Volksgarten.2. Die Stadtverwaltung wird gebeten, eine Übersicht städtischer Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeitobjekte zu erstellen, die Menschen mit Behinderungen die uneingeschränkte eigenständige Teilhabe ermöglichen und über solche, die nicht barrierefrei genutzt werden können. Die Übersicht umfasst auch den aktuellen Freizeitstättenbedarfsplan für Offene Kinder- und Jugendarbeit.
Ziel dabei ist, alle kommunalen Aspekte der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) insgesamt, insbesondere der Artikel 29 und 30 am politischen und öffentlichen Leben in Mönchengladbach sicherzustellen.3. Die nach § 13 BGG anerkannten Behinderten- und Sozialverbände sind rechtzeitig, d.h. schon bei der Planung einzubeziehen.
4. Der Oberbürgermeister wird gebeten, sicherzustellen, dass die Barrierefreiheit nach § 55 Landesbauordnung (LBO NRW) berücksichtigt und umgesetzt und dabei die anerkannten DIN-Normen (DIN 18040 ff. und weitere) angewandt werden.
Finanzwirksamkeit:
Die Maßnahmen sind aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) zu finanzieren.Beschäftigt man sich mit diesem Thema, so wird man schnell fündig mit dem Ergebnis:
die Liste der unter Punkt 1. genannten Objekte stammt ursprünglich vom VdK-Mönchengladbach, sie wurde durch einen Arbeitskreis auf dem SPD-Parteitag in 2015 eingebracht, nicht beschlossen und landete nun als Forderung im Grünen-Antrag.
BZMG war selbstverständlich auf dem SPD-Parteitag als Presse anwesend.Schaut man nun in den städtischen Haushalt, findet jeder schnell beschlossenen Punkte, die für die berechtigte Inklusion förderlich sind und aus dem KInvFG finanziert werden.
Zum Beispiel: Gehwegabsenkungen an Kreuzungen, Erleichterungen wie Blindenplatten, das barrierefreie Herstellen von Haltestellen, es stehen außerdem Mittel im Haushalt um die wichtige Inklusion an Schulen herzustellen.
Was also soll dieser blödsinnige Antrag der Grünen?
Sie hatten in den Jahren ihrer Ampel-Beteiligung viel Zeit um etwas im Sinne von Inklusion in Mönchengladbach zu bewegen. Nur wenig wurde umgesetzt.
Mir ist klar:
Sowohl die Grünen als auch die Leitung des VdK-Mönchengladbach möchte mitspielen im Machtspiel der Stadt.
Dieses Ansinnen geht so weit, dass sich der VdK mit Lösungsvorschlägen an die Presse wendet.
Lösungsvorschläge, die eine Neuausrichtung auch der Stadtverwaltung beinhalten.
Ist das der Sinn eines Sozialverbandes in Mönchengladbach?
Wollen Ehrenamtler/Mitglieder des VdK-Mönchengladbach der Verwaltung erklären was diese zu tun hat?Bleibt die Hoffnung, dass Inklusion ohne Selbstdarsteller umgesetzt werden kann.
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Flüchtlingszahlen bleiben hoch – Die Stadt schafft weiter neue Plätze
Beigeordneter Dr. Gert Fischer: „Stadt braucht dringend eine Atempause“
„Von einem Rückgang der Flüchtlingszahlen, über die verschiedene Medien berichten, ist in Mönchengladbach nichts zu merken. Eher das Gegenteil ist der Fall“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer, bei der Stadt zuständig für die Schaffung von Plätzen für Flüchtlinge, zur aktuellen Situation in Mönchengladbach.
Im Januar dieses Jahres wurden der Stadt durch das Land Nordrhein-Westfalen 288 Flüchtlinge neu zugewiesen, bis Ende Februar werden es weitere 480 sein. „Diese Größenordnungen liegen noch einmal deutlich über denen des ohnehin schwierigen Herbstes 2015“, ergänzt er. Möglich wurde die Aufnahme so vieler Menschen dadurch, dass Ende Januar und Anfang Februar mit zwei Leichtbauhallen am Gathersweg neben der Krahnendonkhalle und mit dem ehemaligen Hotel zur Post an der Bahnhofstraße in Rheydt zwei neue Einrichtungen in Betrieb genommen werden konnten.
Weiterhin dürfte ab Mitte dieser Woche auch die Belegung des ehemaligen Hotels Amadeo an der Waldhausener Straße möglich sein.
Fischer: „Damit haben wir im Januar und im Februar rund 650 Plätze neu geschaffen, aber in dieser Geschwindigkeit kann es unmöglich weitergehen. Auch wenn die Kollegen aus dem Fachbereich Soziales es in den letzten beiden Wochen geschafft haben, zusätzlich noch einmal rund 80 Plätze in Wohnungen zu binden, so brauchen wir jetzt unbedingt eine Atempause. Ich hoffe sehr, dass das Land seine Zuweisungen im März deutlich zurückfahren wird.“Da das Land Nordrhein-Westfalen für 2016 mit ähnlich hohen Flüchtlingszahlen rechnet wie im vergangenen Jahr, arbeitet die Stadt weiter mit Hochdruck daran, zusätzliche Plätze zu schaffen.
In diesen Tagen beginnen Umbauarbeiten in der zurzeit leerstehenden ehemaligen Förderschule Hardt.
Hier können bis zu 100 Plätze geschaffen werden. Die Einrichtung soll möglichst noch vor Ostern bezugsfertig sein.Gleiches gilt für zwei Leichtbauhallen auf einem städtischen Grundstück an der Kreuzung Monschauer Straße / Hehner Straße. Fischer stellt die Maßnahmen in den Zusammenhang: „Das sind alles keine Dauerlösungen, denn Leichtbauhallen haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Und auch ehemalige Schulgebäude sind alles andere als optimal. Aber die Alternativen sind noch schwieriger, denn das wäre die Belegung von weiteren Schulturnhallen. Das würden wir nur in der allergrößten Not tun, aber niemand kann garantieren, dass es in diesem Frühjahr nicht dazu kommt.“
Vor diesem Hintergrund spielt die große Einrichtung an der Krefelder Straße, die das Land Nordrhein-Westfalen auf einem ihm gehörenden Grundstück errichten wird, eine wichtige Rolle.
Die hier geschaffenen bis zu 1.000 Plätze werden der Stadt Mönchengladbach angerechnet, und entsprechend weniger Plätze muss sie schaffen. Fischer hält die Einrichtung an der Krefelder Straße auch aus anderen Gründen für eine gute Sache: „Diese Unterkunft ist auf Grund ihrer baulichen Strukturen nicht wirklich geeignet, Menschen längerfristig hier unterzubringen. Ich gehe davon aus, dass das Land sie eher als Reserve für Zeiten benötigt, in denen es besonders eng wird. Dann wiederum kann niemand vorhersagen, ob die Lage sich in den nächsten Wochen und Monaten verschärft oder entspannt.“
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Nicht in meinem Namen
Vereine und Verbände haben Ziele, diese werden von ihren Mitgliedern mitbestimmt und auch umgesetzt.
Das bedeutet: Mitgliederversammlungen werden durchgeführt bevor ein Ziel festgelegt wird. In diesen Versammlungen werden Ziele/Projekte/Tätigkeiten vorgestellt, diskutiert und beschlossen oder aber abgelehnt.
Über den Fortgang und möglicherweise notwendig werdende Änderungen an den festgelegten Zielen wird ebenfalls in Mitgliederversammlungen beraten und nach Abstimmung beschlossen.
Die notwendigen finanziellen Mittel zur Umsetzung der Zielmaßnahmen müssen transparent dargestellt und ebenfalls beschlossen werden.
Aufwandsentschädigungen der Geschäftsführung eines Vereins oder eines Verbandes wie z.B. des VdK-Mönchengladbach haben für die Mitglieder transparent zu sein.
Um diese Mittel bereitzustellen, dafür zahlen z.B. die VdK-Mitglieder in Mönchengladbach Beiträge. Die Höhe der Beiträge wird auf Landesebene festgelegt.
Ein Kontrolle über die Ausgaben und die Aufgabenerfüllung des Kreisverbandes hat z.B. die Landesebene des VdK offensichtlich nicht.
Sie hat satzungsgemäß wohl auch gar kein Interesse daran.
Die Ausgaben z.B. des VdK-Mönchengladbach sind örtlichen Mitgliedern unbekannt.
Eine Veröffentlichung der Finanzen, eine jährliche Mitgliederversammlung findet z.B. im VdK-Ortsverband Giesenkirchen (besteht aus: Tackhütte , Eiger, Taubenhütte, Leppershütte, Schrödt, Biesel, Ruckes, Hödgen, Stadt, Trimpelshütte, Giesenkirchen (Ortskern), Dycker, Schelsen, Horster Schelsen) nicht statt.
Es werden Gelder ausgegeben von denen diese Mitglieder nichts wissen, über deren Sinnhaftigkeit konnten sie nicht mitentscheiden. Dies wird offensichtlich bewußt verhindert.
Wie hoch die Aufwandsentschädigungen der Mitglieder des Vorstandes z.B. im VdK Mönchengladbach sind, bleibt Geheimnis des VdK.
Über den VdK-Ortsverband Giesenkirchen heißt es auf der Internetpräsenz des VdK lapidar seit Jahren:
Der Ortsverband Giesenkirchen wird derzeit vom Kreisverbandsvorstand betreut.
Derzeit bedeutet, dass es bald anders, besser sein könnte.
Seit Jahren meldet sich der Kreisverbandsvorstand nicht mehr bei seinen Mitgliedern, bei mir und weiteren Mitgliedern in Giesenkirchen nicht.
Die Beitragsabbuchungen werden allerdings pünktlich durchgeführt.Der Anspruch der Geschäftsführung des VdK-Mönchengladbach auf Seriösität ist damit hinfällig.
Im eigenen „Haus“ sollte Ordnung herrschen bevor öffentlich über Politik und Verwaltung hergezogen wird.0 – 0 -

Sozial-Holding Mönchengladbach feiert 20. Geburtstag
„Menschen im Mittelpunkt“, dies als Zielsetzung nutzend, wurde in den vergangenen zwanzig Jahren die heutige Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach aufgebaut und gelebt.
Stolz, sehr stolz und dies berechtigterweise war Geschäftsführer Helmut Wallrafen am Donnerstag (18.2.2016) bei der launigen Begrüßung der Gäste während der Feier im Konzertsaal des Theaters in Rheydt.
Er konnte offizielle Repräsentanten fast aller Verbände begrüßen.
Leider waren Ministerin Barbara Steffens durch eine Berlin-Reise verhindert und Norbert Post (MdL und Aufsichtsratsvorsitzender der Holding) krankheitsbedingt nicht im Konzertsaal.
Auch die Politik war reichlich vertreten, allen voran natürlich unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, sein Amtsvorgänger Norbert Bude, Landtagsmitglied Andreas Terhaag sowie viele Kommunalpolitiker aller im Rat vertretenen Parteien.
OB Reiners betonte in seinen Grußworten, wie wichtig die Sozial-Holding für die Stadt seit 20 Jahren ist.
„ Die Herkules-Aufgaben der immer älter werdenden Gesellschaft erfordern starke und innovative Partner. Mit der Sozial-Holding an der Seite ist die Stadt gut aufgestellt“, so Reiners.
Fast im Jahresrythmus erhielt die Sozial-Holding nationale oder internationale Auszeichnungen. Das hervorragende Gesundheitsmanagement der Stadt-Tochter ist nur ein Beispiel dafür.
„Alle Aufgabengebiete der Holding haben gemein, dass die Sorge um die Menschen im Mittelpunkt steht“ betont Reiners.
Er bedankte sich bei Helmut Wallrafen und seinem kompetenten Team.
Er dankte auch allen Mitarbeitern dafür, „ dass sie ihr Unternehmen zu einem Vorzeigeunternehmen und Aushängeschild unserer Stadt machen und das seit 20 Jahren“.
Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache überbrachte anschließend die Grußworte der abwesenden Gesundheitsministerin und der gesamten Landesregierung NRW.
Als besonders erwähnenswertes Projekt der Holding nannte sie das „Netzwerk Pflegebeschäftigte“. Ein Projekt welches zeigt, dass es wirklich möglich ist Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren zu können.
Es hat die Landesregierung deshalb nicht gewundert, dass die Sozial-Holding mit dem “Demografie Exzellenz Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
„Wir brauchen solche Partner wie Sie“, mit diesem Appell beendete die Staatssekretärin ihre Rede.Mit diesem offiziellen Akt war der Geburtstag nicht zu Ende, sondern Grund genug, dass die Holding am Abend in der Eickener Mehrzweckhalle sich und ihre komplette Belegschaft feierte. Mit hunderten Geladener eine „Mitarbeiter-Party über den roten Teppich“.
In seinen Grußworten drückte Wallrafen, verbunden mit stolzen Dankesworten an die Mitarbeiter, seine besondere Hochachtung für die vielen Ehrenamtler aus und freute sich über zahlreiche “alte Gesichter“, die Ehemaligen.
Es folgte ein Abend in bester Stimmung, an dem für Alles und jeden gesorgt war.0 – 0 -

Ist die Weiternutzung alter Atomkraftwerke vertretbar?
Donnerstag, 25.02.2016, 19.00 UhrZu dieser Fragestellung laden in einer Kooperationsveranstaltung die Volkshochschule Mönchengladbach und attac mönchengladbach ein.
Im besonderen Focus stehen die überalterten Pannenreaktoren der Kernkraftwerke Tihange und Doel in Belgien, ca. 100 – 150 km von uns entfernt. Nach 40 Jahren Laufzeit sollten Tihange I, Doel I und II gemäß belgischem Gesetz eigentlich abgeschaltet werden.
Stattdessen erhielten sie eine Laufzeitverlängerung von 10 Jahren. Und trotz tausenden von Rissen in den Reaktordruckbehältern gingen Tihange II und Doel III im Dezember 2015 wieder ans Netz.Referent zum Thema „Tihange und Doel“ ist Jörg Schellenberg vom länderübergreifenden Bündnis „Stop-Tihange“.
Donnerstag, 25.02.2016, 19.00 Uhr
VHS MG, Haus Berggarten, Lüpertzender. 85
1. Stock, Raum 113
Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefreiDa die Reaktoren sehr alt sind, ist auch das Material entsprechend verbraucht und marode.
Jeder An- und Abschaltvorgang stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, weil das ermüdete Material den sich ändernden technischen Zuständen immer schlechter anpassen kann.
Zum aktuellen Stand der 152 Castoren und dem hochradioaktiv verseuchten Reaktor im Forschungszentrum Jülich wird Silvia Gutermuth, die im bundesweiten „Bündnis gegen Castorexporte“ aktiv ist, ebenfalls kurz berichten.Eine weitere wichtige Frage wird sein, welche Möglichkeiten der Katastrophenschutz in unserer Stadt im Falle eines radioaktiven Unfalls hat. Hier wird voraussichtlich Silvia Gutermuth über die entsprechenden Einzelheiten des Katastrophenschutzberichts, der am 10.02.16 im Umweltausschuss vorgelegt wurde, berichten.
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BDH fordert Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze
Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die Bundesregierung auf, die notwendige Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze nicht weiter auf die lange Bank zu schieben und ein klares Signal für eine gerechtere Sozialpolitik zu setzen. Deutschland benötige jetzt die nötigen Schritte, die Gerechtigkeitslücke zu schließen, die nicht zuletzt auch in der fehlenden Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze Ausdruck finde und eine wachsende Zahl von Haushalten der Gefahr zunehmender Armut aussetze:
„Die Berechnung der Regelsätze muss sich stärker an die Lebenswirklichkeit der Menschen anlehnen und dem unteilbaren sozialen Prinzip der Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander verpflichtet sein“, fordert Ilse Müller, Vorsitzende des Sozialverbands BDH.
Es sei die vordringliche Aufgabe von Bundessozialministerin Andrea Nahles, die Berechnungsgrundlagen dem tatsächlichen Konsum- und Verbrauchsverhalten anzupassen,so Müller. Die Regelsätze müssten künftig die Preisentwicklung von Energie und Lebensmitteln verbrauchsnäher abbilden, um ungerechte Verzerrungen bei der Berechnung zu vermeiden.Die Anpassung der seit 2008 unveränderten Bemessungsgrundlage zum Jahre 2017, wie es zuletzt vom Bundesarbeitsministerium angekündigt wurde, käme folglich viel zu spät, so Müller weiter.
Der Verband begrüßte die zum Jahreswechsel vollzogene Anhebung der Wohngeld-Höchstbeträge.
Die vielerorts explodierenden Mietkosten seien nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass die Zahl armer Haushalte Jahr für Jahr steige, so Müller. Eine deutliche Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus habe kommunal- und strukturpolitisch absolute Priorität, wenn Deutschland seinen Mietmarkt in den Metropolen wieder in ein sozial verträgliches Gleichgewicht steuern will.Deutschland benötige einen Politik-Mix, der den wirtschaftlichen Fliehkräften eine Brandmauer entgegensetzt und Armut als das verstehe, was sie letztlich immer bedeutet: Verlust von Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag.
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Jugendamt sucht Gastfamilien für Jugendliche: Infoabend am 3. März
Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sucht dringend Familien, die einen unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen (Flüchtling) aufnehmen.
Die meist männlichen Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Ländern ohne ihre Familie nach Deutschland.
Sie haben oft einen langen Fluchtweg hinter sich mit großer Belastung und Unruhe.
Sie benötigen Zeit, um zur Ruhe zu kommen, Hilfestellung beim Erlernen der Sprache und bei der Integration. Viele Jugendliche würden gerne in einer Familie leben bis sie selbständig sind.Diese Gastfamilien erhalten Pflegegeldzahlungen durch das Jugendamt und werden als Gastfamilien überprüft, bevor ein Jugendlicher aufgenommen werden kann.
Gastfamilie können Einzelpersonen oder Paare mit und ohne Kinder sein.Informationen zu der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und zu den Jugendlichen selbst erhalten Interessenten bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 3. März, um 17.00h im Verwaltungsgebäude Aachener Straße 2, Raum 210, 41061 Mönchengladbach.
Auskunft erteilen Kerstin Beine 02161/25-3384 und Monika Ferfers 02161/25-3383 vom Pflegeelterndienst des Jugendamtes.
Die Stadt Mönchengladbach betreut derzeit rund 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Obhut des Jugendamtes sind. Der Großteil stammt aus Syrien und Afghanistan, weitere 30 werden noch erwartet.0 – 0