Autor: Harald Wendler

  • 1000 Euro für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein

    1000 Euro für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein

    Die drei innovativsten, anwendungs- und forschungsstärksten Abschlussarbeiten der Hochschule Niederrhein im Studienjahr 2014/15 sind jetzt ausgezeichnet worden. Die Absolventen Nika Rams, Karoline Günther und Igor Maas erhielten jeweils 1000 Euro für ihre Arbeit. „Wir möchten unseren Studierenden signalisieren, dass wir als Hochschule ihre herausragenden Leistungen wahrnehmen und entsprechend honorieren“, sagte Prof. Dr. Dagmar Ackermann, Vorsitzende des Senats der Hochschule Niederrhein.

    Design-Absolventin Nika Rams hatte das Konzept „Das gute Leben im Veedel“ für den Stadtteil Köln-Ehrenfeld entwickelt. Unterstützt von der landesweiten Initiative „NRW denkt nach(haltig)“ ging es ihr darum, durch diverse Aktionen die Mitverantwortung der Ehrenfelder Bürgerinnen und Bürger für das Thema Nachhaltigkeit zu stärken. Es gab praktische Aktivitäten wie die Begrünung eines zentralen Platzes, eine zielgruppengerechte Vermittlung des Themas über ein eigens erstelltes Magazin „Veedelfunker“ und diverse Kampagnen mit den Menschen vor Ort. „Wir wollten nachhaltige Impulse in das Viertel geben und dabei die Aktionen zielgruppengerecht verpacken“, sagte Nika Rams. „Das ist etwas, was Design leisten kann.“

    Besonders anwendungsorientiert war die Masterarbeit von Igor Maas. Der Maschinenbau-Absolvent entwickelte ein Konzept für Querlenker aus Carbon-Faser verstärktem Kunststoff (CFK) – und zwar für den Rennwagen des Formula-Student-Teams der Hochschule Niederrhein. „Bei der Formula Student geht es immer darum, irgendwo Gewicht einzusparen um den Wagen leichter zu machen“, erklärte Maas. Der Stahl-Querlenker wog ein Kilo, das Pendant aus CFK 80 Prozent weniger. „Die Schwierigkeit ist, dass auf den Querlenker bei einem Rennen schwer zu kalkulierende Kräfte einwirken, die er aushalten muss“, so Maas. Sein Konzept wurde vom Team für alle acht Querlenker weiter verfolgt und findet im Rennwagen der Saison 2016 Anwendung.

    Ebenfalls um Gewichtsreduzierung ging es bei der forschungsstärksten Abschlussarbeit des Jahres von Karoline Günther. Die Studentin am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik beschäftigte sich mit Fasern, die bis zu 40 Prozent anorganische Partikel enthalten und in Zukunft Bleiwesten zum Schutz vor Röntgenstrahlung in Form eines Textils ersetzen können. Sie analysierte die „Verarbeitbarkeit von organisch-anorganischen Kompositfasern zu Stapelfasergarnen“ mit dem Ziel, Garne für die Herstellung von Textilien zu produzieren. Diese Textilien können schwache Röntgenstrahlung abschirmen und stellen den ersten Schritt für die Entwicklung eines bleifreien Röntgenschutzes dar. Auf Basis ihrer Forschung konnte vom Forschungsinstitut für Textil-und Bekleidung (FTB) eine Kollektion für textilen Röntgenschutz verwirklicht werden.

    Die Studierenden können sich für den Senatspreis nicht direkt bewerben: Ihr jeweiliger Prüfer schlägt die Arbeit dem Prüfungsausschuss in den Fachbereichen vor, der einen Vorschlag pro Kategorie dem Senat unterbreitet. Dieser entscheidet dann über die Preisträger auf Grundlage der Bewertung durch eine Jury, die sich aus Senatsmitgliedern zusammensetzt.

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  • Angela Tillmann (SPD): „Ich bin wieder da“.

    Angela Tillmann (SPD): „Ich bin wieder da“.

    Nach jahrelanger Politabstinenz rückte Angela Tillmann für die SPD im Januar wieder in den Landtag von NRW nach. Ein Kollege hatte sich plötzlich zu einem Berufswechsel entschieden.
    Tillmann erzählt im Gespräch: „ Ich hatte mich gefreut über diese neue Situation, die ich nicht mehr für möglich gehalten hatte und ich nahm die Chance gerne an, wieder im Landtag Politik zu machen“.
    Arbeit gibt es reichlich, Themen wie Frauen und Gleichberechtigung müssen vorangebracht werden, ebenso die Emanzipation. Im nächsten Quartal wird man sich mit dem §177, Vergewaltigung + Nötigung, beschäftigen.
    angela-tillmann-5330„ Für Mönchengladbach möchte ich den Schwerpunkt setzen “Ausbildung für junge Frauen“, mit Augenmerk auf junge Frauen mit Migrationshintergrund“, erklärt sie und man merkt ihr das große Engagement an.
    Auch im Ausschuss für Schule und Weiterbildung wird sie mitarbeiten.
    Das alles beherrschende Thema aber ist Integration und Schule.
    In Gesprächskreisen möchte Tillmann Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen einladen um vor Ort zu informieren und abzufragen: gibt es Probleme oder geht es gut, um dann nach zu justieren.
    In der Enquetekommission Familienpolitik ist sie auch vertreten; Ziel ist es, familiengerechte Lebensbedingungen für alle Familien zu schaffen.
    Weiter beschäftigt sie das Thema Inklusion in seiner gesamten Breite bis hin zu dem breiten Thema Flüchtlinge.
    Im Wahlkreis wird es ein Wahlkreisbüro geben. Einmal im Monat wird sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Körfges eine Bürgersprechstunde abhalten.
    Infostände auf Märkten sind Angela Tillmann wichtig, 6 Wochen vor der Wahl sind ihr zu wenig Kontakt mit den Bürgern.
    Sie möchte ein neues “Veranstaltungsformat Redezeit“ einführen für alle, in Form eines Welten-Cafés. Fragen sammeln, ins Gespräch kommen, Antworten geben wenn möglich oder dafür Sorge tragen, dass sie beantwortet werden. Das Ganze soll auf einer Internetseite veröffentlicht werden.

    Etwas mehr als ein Jahr Zeit ist es noch bis zur nächsten Landtagswahl, Angela Tillmann will noch einmal antreten, obwohl sie selbst noch im vergangenen Jahr nicht mehr daran gedacht hatte. Die persönliche Situation ist neu, durch das Nachrücken hat sie neu entschieden. Sie hat nach eigenen Angaben neue Kraft geschöpft. Wird mehr Zeit für ihre neuen Aufgaben haben.
    Sie muß sich schnell entscheiden, bis Mitte März sollte die Partei Klarheit haben, damit alles Nachfolgende ordentlich geplant und umgesetzt werden kann.
    Ihr Kollege Hans-Willi Körfges hat sich schon fest entschieden wieder zu kandidieren.
    Die Aufnahme innerhalb des Kollegenkreises in Düsseldorf ist sehr positiv, auch innerhalb der kommunalen SPD wird sie freundlich bis herzlich aufgenommen, sagt Tillmann.
    Sie hat die SPD-Arbeitsgemeinschaften besucht, hat ihr Vorhaben vorgestellt, alle haben ihr signalisiert, dass sie ihren Schritt gut bewerten. In Ausschüssen innerhalb der Stadt möchte sie aktuell nicht mitarbeiten.
    Viel Glück wünscht MG-heute.

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  • Ministerium lehnt Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission ab

    Ministerium lehnt Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission ab

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat die Fraktionen und Gruppen des Rates gestern darüber informiert, dass das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW die Aufnahme der Stadt Mönchengladbach in die Fluglärmkommission abgelehnt hat. Ein entsprechendes Ablehnungsschreiben mit Datum vom 27. Januar 2016 war gestern beim Oberbürgermeister eingegangen.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte den Oberbürgermeister mit Beschluss vom 25. November 2015 beauftragt, die Aufnahme der Stadt in die „Kommission nach § 32b Luftverkehrsgesetz für den Verkehrsflughafen Düsseldorf“ zu beantragen.

    groschekWörtlich heißt es zu der Ablehnung in dem Schreiben des Ministeriums: „Ihrem Antrag auf Aufnahme in die Fluglärmkommission vermag ich nach Prüfung der Sach- und Rechtslage nicht zu entsprechen. Die Stadt Mönchengladbach liegt südwestlich des Verkehrsflughafens Düsseldorf in ca. 20 – 24 km Entfernung. Aufgrund dieser geographischen Lage, der bestehenden Flugrouten sowie den in der hiesigen Region vorherrschenden Winden aus westlicher Richtung (ca. 70 – 80 Prozent im langjährigen Jahresmittel) beschränken sich Überflüge über Stadtgebiet Mönchengladbachs regelmäßig auf Anflüge (Landungen) bei östlichen Windrichtungen.“

    Der aktuell bestehende Lärmschutzbereich für den Flughafen Düsseldorf erfasse das Stadtgebiet Mönchengladbachs nicht. Auch die seitens der Flughafen Düsseldorf GmbH beantragte Planfeststellung zur Kapazitätserweiterung lasse nach derzeitigem Kenntnisstand (im hypothetischen Fall einer Bewilligung) keine relevante Vergrößerung des Lärmschutzbereichs nach Fluglärmschutzgesetz erwarten, führt das Ministerium weiter aus.

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  • Earth Hour 2016: Licht aus für eine Stunde  Mönchengladbach beteiligt sich wieder an der weltweiten Umweltaktion

    Earth Hour 2016: Licht aus für eine Stunde
    Mönchengladbach beteiligt sich wieder an der weltweiten Umweltaktion

    Mönchengladbach wird sich in diesem Jahr zum dritten Mal an der Earth Hour beteiligen. Unterstützt wird die Stadt Mönchengladbach bei der Aktion vom VfL Borussia Mönchengladbach, der Pfarrgemeinde St. Vitus, der NEW und der evangelischen Hauptkirche Rheydt. Für eine Stunde werden am 19. März ab 20:30 Uhr die Außenbeleuchtungen des Gladbacher Münsters, der Hauptkirche Rheydt, des Wasserturms an der Viersener Straße und des Stadions im Borussia-Park ausgestellt.

    Die WWF Earth Hour resultiert aus einer einfachen Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten 2016 am gleichen Abend zum zehnten Mal für eine Stunde ihr Licht aus – rund um den Planeten. Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken dann erneut 60 Minuten lang im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Die Aktion soll dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

    Die großen Klimaschutzziele, die von den Politikern auf der Klimakonferenz in Paris Ende 2015 verhandelt und vereinbart wurden, sind ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Nun wird daran gearbeitet, dass die beschlossenen Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden. Denn: Wird die globale Erderwärmung nicht deutlich unter 2°C gehalten, wird dies weitreichende Folgen für die Erde und die Lebensgrundlagen von Menschen und Tieren haben. Viele Folgen des Klimawandels sind bereits Realität: Stürme, Starkregen und Hitzewellen haben in ihrer Intensität und Häufigkeit stark zugenommen.

    Klimaschutz liegt in den Händen aller Menschen. Deshalb fordert das Klimaschutzmanagement der Stadt Mönchengladbach alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mönchengladbacher Unternehmen auf, ein Teil der weltweit größten Bewegung für mehr Klimaschutz zu werden und bei der Earth Hour 2016 mitzumachen, indem man am Samstag, den 19. März 2016 um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht ausschaltet – Für einen lebendigen Planeten!

    Informationen zur Earth Hour findet man hier: http://www.wwf.de/earthhour/
    Infos zur lokalen Klimaschutzarbeit hier: www.klimaschutz-mg.de.

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  • „zorg“ kümmert sich ab sofort um die Gladbacher Innenstadt

    „zorg“ kümmert sich ab sofort um die Gladbacher Innenstadt

    Bezirksvorsteher Herbert Pauls hat jetzt das neue „Kümmerer-Team“ für die Gladbacher Innenstadt vorgestellt. Nach dem Ausscheiden von Martin Platzer wird so eine monatelange Vakanz beendet.

    „Nach vielen Gesprächen mit einzelnen Akteuren ist es nunmehr gelungen, diese Kräfte zu bündeln, ohne die Stadtkasse zu belasten“, so Pauls. So wird sich zukünftig die Projektgruppe „zorg“ um neu definierte Ziele und daraus resultierende Maßnahmen kümmern. Der eigenwillige Name der Gruppe ist aus dem Niederländischen abgeleitet, wo die Vokabel zorg für die Wörter „sich sorgen, sich kümmern“ steht.

    Neben dem Bezirksvorsteher konnte der als „Altstadt-Sheriff“ bekannte, ehemalige Polizeibeamte Josef Vitz gewonnen werden. Schwerpunkte seiner ehrenamtlichen Arbeit werden das Altstadt-Quartier und die Gastronomie im Gebiet sein. Für die Wirtschaft und den Einzelhandel schickt das City-Management ihren Vorsitzenden Stefan Wimmers ins Rennen. Beispielhaft für seinen Aufgabenbereich ist etwa das „Leerstands-Management“ an der Hindenburgstraße. Komplettiert wird die Vierer-Gruppe durch Taco de Marie, der seit einiger Zeit als Stadtplaner für den Nord-Bereich Mönchengladbachs tätig ist. Ihm obliegen zukünftig gestalterische Maßnahmen, die sich mit dem Stadtbild und auch der Sauberkeit befassen.

    Gebündelt werden die Aktivitäten in der Bezirksverwaltungsstelle Nord. Hier nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Bezirksverwaltungsstellenleiter Michael Klever und seine Stellvertreterin Andrea Soer Hinweise, Anregungen und Fragen aus der Bürgerschaft entgegen und kanalisieren sie in die einzelnen Aufgabengebiete.

    Die vorläufige Abgrenzung des Einzugsgebietes umfasst den Stadtkern Alt-Gladbachs vom Europa- über Geroplatz bis zur Aachener Straße Im nördlichen Teil sind Viersener- und Steinmetzstraße die angedachte Grenzlinie, die dann wieder am Europaplatz endet.

    „Es gibt hier im Norden viele Interessengemeinschaften, die sich ehrenamtlich um ihre Quartiere kümmern. Eine Kombination von Ehrenamt und Verwaltung für die gute Sache ist meinem Wissen nach einzigartig in unserer Stadt“, sagt Herbert Pauls, dem es wichtig ist, dass die positive Aufbruchsstimmung in der Gesamtstadt weiter anhält. Als eine der ersten größeren Maßnahmen will Herbert Pauls mit seinen Mitstreitern das sogenannte Altstadtlabor wieder zum Leben erwecken. „Alle Teilnehmer der „zorg“- Projektgruppe sind in ihren Bereichen gut vernetzt.

    Bürgerinnen und Bürger können „zorg“ telefonisch und per E-Mail erreichen: Tel. 02161/25-3622,
    E-Mail: zorg@moenchengladbach.de

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  • FDP-Süd hat gewählt

    FDP-Süd hat gewählt

    Peter E. Dörrenberg, neuer Ortsvorsitzender des FDP-Ortsverbandes MG-Süd (Rheydt und Odenkirchen), findet es gut, dass im 8-köpfigen Vorstand jetzt der Jüngste 21 (Student) und der Älteste 79 Jahre (Rentner) alt ist.
    „So finden interessierte Bürgerinnen und Bürger in ihrer eigenen Lebenssituation leicht einen altersgerechten Kontakt bei den Freien Demokraten.“

    Das neue Vorstands-Team freut sich bei steigender Tendenz für die FDP darauf, mit der Vorbereitung der in den beiden folgenden Jahren anstehenden Wahlen zum Landtag und zum Deutschen Bundestag rechtzeitig zu beginnen. Dazu gehört eine aktive Werbung zusätzlicher Mitglieder, welche mit Wissen und Wollen die Basis verstärken.
    Im Vordergrund steht der Kontakt zu den in Rheydt und Odenkirchen lebenden Menschen, damit politische Entscheidungen praxisnah erfolgen und richtig verstanden werden.

    Neben Dörrenberg gehören Oliver Faller als sein Stellvertreter, Peter König als Schriftführer sowie Lars Claußen, André Hüpsel, Hermann Klammer, Natascha Stephan und Daniel Winkens zum frisch gewählten Vorstand.

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  • Rosenmontag: Straßensperrungen in Rheydter Innenstadt

    Rosenmontag: Straßensperrungen in Rheydter Innenstadt

    Wegen des Karnevalsumzugs und der anschließenden “Rathauserstürmung“ am Rosenmontag, dem 8. Februar, in der Rheydter Innenstadt, werden von 10:30 bis 12 Uhr folgende Straßen und Plätze ganz oder teilweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt:
    Parkplatz an der Post, Moses-Stern-Straße, Bahnhofstraße, Marienplatz, Stresemannstraße, Harmoniestraße, Marktstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Hauptstraße, Marktplatz Rheydt.

    Der Verkehr wird durch die Polizei umgeleitet. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den Veranstaltungsbereich zu meiden.

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  • Markt-Fest-Besucher vs. Ladenbesucher:  Was besuchen die Menschen an verkaufsoffenen Sonntagen mehr?

    Markt-Fest-Besucher vs. Ladenbesucher:
    Was besuchen die Menschen an verkaufsoffenen Sonntagen mehr?

    In der vergangenen Woche wurde in den Sitzungen der Bezirksvertretungen ein Antrag der Verwaltung beraten und verabschiedet, von dessen Richtigkeit und Rechtmäßigkeit wohl nicht alle Fraktionen überzeugt schienen.

    Die langjährig diskutierte Gretchenfrage nach der Sinnhaftigkeit solcher verkaufsoffenen Sonntage, sie bevorzugen die innerstädtische Wirtschaft und schädigen den Sonntagsgedanken pro Familie, wurde wieder einmal zugunsten der Wirtschaft entschieden.
    Obwohl Geschäftsleute keinerlei Mehreinnahmen generieren, opfern sie sehr gerne ihr an anderer Stelle das als wichtig eingeforderte Familienleben.

    Dennoch stellt die Verwaltung klar: die Beratungsvorlage zu verkaufsoffenen Sonntagen ist rechtmäßig. Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und die Erlasslage waren der Verwaltung zum Zeitpunkt der Erstellung der Beratungsvorlage bekannt und wurden berücksichtigt. Die Rechtslage hat sich auch nicht durch die Entscheidung geändert. Vielmehr war es auch in den Jahren zuvor bei den bereits tradierten Veranstaltungen so, dass der Anlass der Sonntagsöffnung eine Veranstaltung sein musste, die Besucherströme – eben losgelöst von der Sonntagsöffnung – zieht.
    Dieser Auffassung gegenüber steht die Meinung der Fraktion Die Linke.
    Sie glauben: Die erwartete Zahl der Fest- oder MarktbesucherInnen muss die erwartete Zahl der LadenbesucherInnen weit übersteigen.
    Die Linke glaubt, dass die Verwaltung diesen Grundsatz zugunsten der Ladenöffnungen an Sonntagen nicht berücksichtigt hat.

    Anträge für verkaufsoffene Sonntage 2016 liegen für folgende Veranstaltungen vor:

    Frühlingsfest (Stadtmitte) und Kappesfest (Rheindahlen) am 24. April

    Kreuzweiherfest (Odenkirchen) und Knospen- und Genussfest (Wickrath) am 8. Mai

    Turmfest (Rheydt) am 19. Juni

    Fest am See (Wickrath ) am 31. Juli

    Handel, Handwerk, Gewerbe (Giesenkirchen) und Brunnenfest (Wickrath) am 4. September

    Blumensonntag (Rheydt) am 11. September

    Cityfest (Stadtmitte) am 9. Oktober

    Martinsmarkt (Rheydt) am 30. Oktober

    Martinsfest (Stadtmitte) und Martinsmarkt (Odenkirchen) am 6. November

    Weihnachtsmarkt (Stadtmitte/Wickrath) und Nikolausmarkt (Rheindahlen) am 4. Dezember

    Weihnachtsmarkt (Rheydt) am 11. Dezember

    Das Thema Offenhalten von Verkaufsständen an Sonn- und Feiertagen wird in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Mittwoch, 24. Februar, und abschließend vom Rat am 2. März beraten.

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  • Wird der Bunker am Landschaftsschutzgebiet in Geneicken nun doch aberissen?

    Wird der Bunker am Landschaftsschutzgebiet in Geneicken nun doch aberissen?

    Die Verwaltung, die EWMG und die GroKo aus CDU und SPD sind sich einig: die städtischen Grundstücke und weitere Privatgrundstücke werden im neuen Bebauungsplan 774/S zusammengefasst und gemäß §13a BauGB im vereinfachten Verfahren behandelt und an Privatinvestoren verkauft. Das gesamte Baugebiet neben dem neuen Hochwasserrückhaltebecken in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloß Rheydt wird in der Hauptsache mit Doppelhaushälften und freihstehenden Einfamilienhäusern bebaut.
    planDie große Frage, was passiert mit dem Bunker am Rande des neuen Baugebietes, ist unklar. Ein Abriss ist sehr teuer und schmälert dadurch natürlich die Attraktivität für einen Käufer. Denkbar ist auch eine neue Nutzung.
    Die gesamte Planung des Gebietes soll nach Auskunft der Verwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd in der vergangenen Woche am 8. März 2016 um 18:00 Uhr in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus Rheydt vorgestellt werden.
    Die offizielle Einladung der Bürger soll rechtzeitig erfolgen.
    Interessant wird auch sein, ob tatsächlich nach §13a verfahren werden kann und ob eventuell doch eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu erfolgen hat.
    Die bessere Alternative, eine natürliche Nutzung des Gebietes zu erreichen und umzusetzen, diese wird schon daran scheitern, dass dadurch ein gewinnbringender Verkauf des Gebietes nicht möglich ist.
    Der Verkauf von Grundstücken ist ein Teil des Haushaltssanierungsplanes und nicht einfach zu kompensieren.
    Ein weiteres Stück Natur scheint damit verloren, ein weiteres Stück Grün wird zubetoniert werden.

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  • ÖPNV der Zukunft – Zaudern der Politik muß überwunden werden

    ÖPNV der Zukunft – Zaudern der Politik muß überwunden werden

    Bis Mitte nächsten Jahres muß die Stadtverwaltung ein neues Linienkonzept für den Nahverkehr in Mönchengladbach vorgelegt und durch die Politik beschlossen haben.
    Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die NEW auch weiterhin Dienstleister für diese staatliche Leistung der Daseinsvorsorge in unserer Stadt sein kann. Ansonsten muß es eine europaweite Ausschreibung für den ÖPNV in Mönchengladbach geben.

    In den vier Sitzungen der Bezirksvertretungen stellte die Verwaltung diese Woche die bisherigen Vorstellungen der Planungsbüros vor.
    Es wurde deutlich: Die Menschen, die Kunden der NEW sind nicht zufrieden mit dem aktuellen Angebot. In einer Online-Umfrage machten sie unmissverständlich deutlich, sie erwarten eine kürzere Taktung der Busse, vor allem in den Hauptverkehrszeiten, bessere Erreichbarkeit der Zentren, bessere Verbindungen auch zwischen den Stadtteilen.

    Aus den Antworten der Umfrage konnte die Beibehaltung der Busdichte auf der Hindenburgstraße nicht abgelesen werden.
    Der Zwang zu sparen, das ist eines der großen Themen im ÖPNV. Deshalb sagten die externen Planer den Politikern sehr deutlich: Verbesserungen werden nur durch höhere Investitionen zu erreichen sein, mehr Personal bedeuten eben höhere Kosten. Nur durch mehr Busse auf den Straßen bedeuten weniger überfüllte Busse, dies ist zur Zeit der Fall.

    Klar wurde andererseits auch, dem ÖPNV gehört die Zukunft, ein Umdenken weg vom allein selig machenden Autoverkehr ist zwingend, soll unsere Zukunft nicht verspielt werden. Konsequenz ist gefordert.
    Bleibt zu hoffen, dass Politik den Willen und die Kraft dazu haben werden.
    Weder in der BV Süd noch in der BV Ost waren klare politische Zeichen erkennbar.

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  • Jochen Potz ist neuer Vorsitzender des FDP–Ortsverband Nord

    Jochen Potz ist neuer Vorsitzender des FDP–Ortsverband Nord

    Weil es Marcus Ehrnecker, seit drei Jahren Vorsitzender des Ortsverbandes Nord, der Liebe wegen nach Süddeutschland zieht, wählten die Mitglieder beim vergangenen Ortsparteitag einen neuen Vorstand.

    Zum Vorsitzenden wurde Jochen Potz gewählt, der sich bereits als stellvertretender planungspolitischer Sprecher im Planungs- und Bauauschuss im kommunalen Bereich und als Mitglied in den Landesfachausschüssen Kommunal- und internationale Politik auf Landesebene engagiert.

    Unterstützt wird er durch die ebenfalls neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Delißen und Maike Dörrenberg, die sich auch bereits seit Jahren im Vorstand des Ortsverbandes und in der erweiterten Ratsfraktion politisch für ihre Heimatstadt engagieren.

    Die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger dankte zusammen mit den Anwesenden des Ortsparteitages dem scheidenden Vorsitzenden Marcus Ehrnecker für seine Tätigkeit und wünschte dem neuen Vorsitzenden mit seinem Team viel Glück, Erfolg und auch Zufriedenheit in seinem neuen Aufgabenbereich.

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  • Tolle Idee der Jungen Union: Anregung zum „Probewohnen” in Mönchengladbach

    Tolle Idee der Jungen Union: Anregung zum „Probewohnen” in Mönchengladbach

    Auswärtige für einen Umzug begeistern und vor allem die Stadt als attraktiven Wohnort bekannt machen – das ist das Ziel des prämierten Projekts „Probewohnen“ der Stadt Görlitz, das im vergangenen Jahr zum dritten Mal erneut mit bundesweiter Resonanz gestartet ist:
    Mehr als 100 Bewerbungen von Familien, Paaren und Einzelpersonen gingen nach Auskunft der sächsischen Kommune ein; rund 750 Personen aus 200 Orten bewarben sich bereits bei den ersten beiden Runden in den Jahren 2008 und 2010.
    Drei sanierte und möblierte Altbauwohnungen in der Innenstadt stellt Görlitz über seine städtische Wohnungsbautochter den potenziellen Neubürgern für je eine Woche kostenlos zur Verfügung.
    Lediglich eine Betriebskosten-Pauschale in Höhe von 80 Euro wird in Rechnung gestellt. Bewerbungen erhielt Görlitz im vergangenen Jahr sogar aus Kroatien, den Niederlanden und dem US-Bundesstaat Alaska.
    „Als ich zwischen den Jahren einen Bericht über diese Initiative las, war ich gleich von der Idee begeistert“, berichtet der Vorsitzende der Jungen Union Nord, Patrick Broniewski.
    Er regt an, das Projekt gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften auch in Mönchengladbach politisch zur Diskussion zu stellen: „Es würde sich als Mosaikstein meines Erachtens ideal in das von der CDU-Fraktion und unserem neuen Baudezernenten Dr. Gregor Bonin angestoßene Programm ,Wachsende Stadt’ einfügen. Der immense Aufschwung, den die Stadt gerade erlebt, und ihr neues Selbstbewusstsein könnten auf diese Weise weit über die Stadtgrenzen hinaus in die Köpfe und Herzen getragen werden.“
    Der Jungpolitiker regt ebenfalls an, das Probewohnen im Falle seiner Umsetzung wie ebenfalls in Görlitz wissenschaftlich – etwa von der Hochschule und ihrem NIERS-Institut – begleiten zu lassen.
    Vor und nach ihrer Kennenlern-Woche füllen die „Neu-Görlitzer“ einen durch das Dresdner Institut für ökologische Raumentwicklung erarbeiteten Fragenkatalog unter anderem zu den Motiven ihrer Bewerbung aus.
    Die Befragungen sollen insbesondere Erkenntnisse darüber liefern, wie die Stadt noch besser auf Wohnwünsche und Wohnbedürfnisse heutiger und künftiger Bewohner eingehen kann.
    „Ein solcher Blick von außen könnte auch Mönchengladbach wertvolle Hinweise für künftige Handlungsfelder in der Stadtplanung und Quartiersentwicklung geben“, vermutet Broniewski. „Er könnte zudem helfen, unsere Stärken aber auch insbesondere unsere Schwächen als Stadt besser kennenzulernen und entsprechend politisch die Gleise zu legen.“

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  • Seniorin in Wohnung bestohlen – gibt es weitere Fälle?  hier: Fälle 1+2

    Seniorin in Wohnung bestohlen – gibt es weitere Fälle?
    hier: Fälle 1+2

    Bei einer Seniorin vom Stapper Weg klingelten gestern Morgen zwei Männer, die sich als Mitarbeiter einer Telekommunikationsfirma ausgaben.

    Unter dem Vorwand, den Fernsehempfang überprüfen zu wollen, gelangten sie in die Wohnung. Dort lenkte einer der Männer die Frau ab, sodass der Andere Gelegenheit hatte, die Wohnung nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Im Schlafzimmer wurde er dann auch fündig und stahl aus einer Kassette Bargeld.

    Den Diebstahl stellte die Senioren erst Stunden später, nachdem die Männer die Wohnung längst verlassen hatten, fest.

    Beschreibungen der Tatverdächtigen:

    1. Etwa 25 Jahre alt, 180 cm groß und schlank, Südländer mit
    kurzen dunklen Haaren, trug eine dunkle Jacke

    2. Etwa 30 Jahre alt, 165-170 cm groß und korpulent, ebenfalls
    Südländer mit kurzen dunklen Haaren, trug ebenfalls eine dunkle Jacke.

    Beide Männer führten dunkle Mappen mit und unterhielten sich in einer der Geschädigten unbekannten Sprache.

    Die Polizei fragt, bei wem die Männer möglicherweise noch auftraten und wer Hinweise zu ihnen geben kann. Hinweise bitte an Telefon 02161-290.

    Fall 2:

    Seniorin weist mögliche Trickdiebe aus ihrer Wohnung

    Bei einer Seniorin von der Maarstraße klingelte gestern gegen 14:00 Uhr ein Pärchen.

    Ohne Aufforderung betraten sie das Haus und anschließend die Wohnung der Greisin und versuchten sie dort nach ihrem Empfinden abzulenken, indem sie erst nach einem Glas Wasser, dann nach der Toilette und anschließend nach anderen Dingen fragten.

    Die Personen hielten sich einige Minuten in der Wohnung auf, wobei sie immer wieder Versuche unternahmen, die Seniorin abzulenken. Diese ließ das Pärchen aber nicht aus den Augen und verwies es schließlich aus ihrer Wohnung, wobei es massiver Aufforderungen bedurfte, um sie dazu zu bewegen.

    Die Seniorin ist der festen Überzeugung, dass das Pärchen sie bestehlen wollte und informierte anschließend folgerichtig die Polizei.

    Eine Suche nach dem Paar verlief erfolglos.

    Deshalb hier die Beschreibungen der beiden verdächtigen Personen:

    1. Männlich, etwa 25 Jahre alt, 170 cm groß, Südländer mit kurzen
    schwarzen Haaren und auffällig dickem Kopf, trug eine schwarze Hose und eine verschlissene gräuliche Jacke

    2. Weiblich, etwa 22 Jahre alt, dünn, Südländerin mit kürzeren
    schwarzen Haaren, trug einen schwarzen Steppmantel, elegante Erscheinung.

    Die Polizei fragt, bei wem das Paar möglicherweise noch aufgetreten ist und wer Hinweise zu ihm geben kann. Hinweise bitte an Telefon 02161-290.

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  • Stockschläger ist neuer Vorsitzender des FDP–Ortsverband West

    Stockschläger ist neuer Vorsitzender des FDP–Ortsverband West

    Die FDP West hat sich personell neu aufgestellt.
    Dem langjährigen Vorsitzenden Achim Wyen, der berufsbedingt politisch kürzer treten muss, folgt nun der 56jährige Hans Joachim Stockschläger. Der ist politisch kein unbeschriebenes Blatt, hatte er doch 2009 und 2013 für den Bundestag kandidiert und in früheren Jahren schon Vorstandsarbeit geleistet.
    Der Ehrenvorsitzende der Mönchengladbacher FDP, Prof. Dr. Karl-Hans Laermann bedankte sich im Namen der Partei beim Achim Wyen und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

    Stockschläger erhält Unterstützung durch seine Stellvertreter Holger Malenkowski, René Respondek und Lars Lauks sowie den Schriftführer Friedhelm Demandt.
    Wie in der Sitzung der Bezirksvertretung West war der Vorschlag für eine Bebauung des Marktplatzes Rheindahlen und eine geänderte Verkehrsführung Thema beim Parteitag.
    Stockschläger: “Wir haben eine Menge Fragen zu dem Vorschlag und werden das Gespräch mit Betroffenen und der Verwaltung suchen.”

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  • Die Wertigkeit einer Koalition: „Die Union macht Politik gegen NRW“  CDU in NRW schweigt

    Die Wertigkeit einer Koalition: „Die Union macht Politik gegen NRW“
    CDU in NRW schweigt

    So wettert der stellvertretende Vorsitzende der SPDLandtagsfraktion, Jochen Ott, zur Entscheidung des Bundestages, einerseits besondere Lärmschutzmaßnahmen für die Rheintalbahn in Baden-Württemberg und andere
    Güterverkehrstrassen der Deutschen Bahn vorzusehen, gleichzeitig aber diese Standards für nordrhein-westfälische Schienenstrecken nicht vorzusehen, obwohl ein konkreter Antrag vorlag.

    „Dieser wichtige Antrag der SPD-NRW im Deutschen Bundestag wurde von der CDU/CSU zu Fall gebracht.
    Es wird offensichtlich immer noch mit zweierleiMaß gemessen, wenn es um die Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur in Deutschland geht. Dazu gehören heute unverrückbar auch bestmöglicher Lärmschutz und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

    Der Union sind der parteipolitische Kampf und die Länderegoismen der süddeutschen Länder offenkundig mehr wert, als der Schutz der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger.
    Es ist niemandem erklärbar, dass das, was für die Anwohner der Rheintalbahn beschlossen wurde, nicht beispielsweise auch für die Anwohner der BETUWE-Linie von Emmerich nach Oberhausen oder für den kommenden RRX gelten soll. Gerade dieMenschen in Nordrhein-Westfalen, der größten Logistik-Drehscheibe Deutschlands, sind besonders vom Bahnlärmbetroffen.
    Es ist richtig, dass dieMitglieder der SPD auf diese Ungerechtigkeit hingewiesen haben.Wir werden sie auch
    weiterhin aus der SPD-Landtagsfraktion von Nordrhein-Westfalen unterstützen, wenn es um Gerechtigkeit für die Bürgerinnen und Bürger geht. Von der NRW-CDU war und ist in dieser für das Land wichtigen Angelegenheit nichts zu hören – ihr scheinen die Interessen der Menschen im Land völlig egal zu sein.“

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  • Bäder: Öffnungszeiten an Karneval und neue Schwimmkurse

    Bäder: Öffnungszeiten an Karneval und neue Schwimmkurse

    Ab sofort können sich Interessierte wieder zu verschiedenen Schwimmkursen in den NEW-Bädern in Mönchengladbach anmelden.
    Im Vitusbad, Schlossbad Niederrhein und im Stadtbad Rheydt bietet das NEW-Bäderteam Anfänger-schwimmkurse für Schulkinder ab sechs Jahren an.
    Nähere Informationen zu den einzelnen Schwimmkursen und Anmeldungen sind ab sofort an allen NEW-Bäderkassen möglich.

    Öffnungszeiten an Karneval
    An den Karnevalstagen haben die NEW-Bäder veränderte Öffnungszeiten.
    Altweiber bis Karnevalssonntag haben alle Bäder in Mönchengladbach zu den bekannten Zeiten geöffnet.
    Rosenmontag (08.02.) steht ausschließlich das Vitusbad zur Verfügung.
    Am Veilchendienstag (09.02.) kann im Schlossbad Niederrhein geschwommen werden. Außerdem haben die Viersener Bäder sowie das H2oH in Tönisvorst geöffnet.
    Alle Veranstaltungen und Öffnungszeiten der NEW-Bäder in Mönchengladbach und Viersen sowie das gesamte Kursprogramm gibt es auf einen Blick unter www.new-baeder.de.

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  • Sportanlage an der Radrennbahn: Alles auf Null  Planungen haben neu begonnen

    Sportanlage an der Radrennbahn: Alles auf Null
    Planungen haben neu begonnen

    Ein neues Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das den Kommunen städtebauliche Hilfen in Millionenhöhe zur Integration von Flüchtlingen verspricht, bringt jetzt noch einmal Bewegung in das Vorhaben, die Radrennbahn grundlegend zu sanieren.

    Bereits im April 2015 hatte der Rat beschlossen, ein Kunststoffrasenspielfeld mit Flutlichtanlage zu bauen und dem PSV Mönchengladbach einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro für den Neubau eines Umkleidegebäudes zu gewähren. Das könnte nun hinfällig werden.

    Die Stadt Mönchengladbach möchte sich um Mittel aus dem Sonderprogramm bewerben und hat dafür eine neue Planung aufgestellt, die gestern in der Bezirksvertretung Ost erstmals präsentiert wurde und den Sportausschuss in der kommenden Woche beschäftigen wird.

    neue Planung der RadrennbahnAngedacht ist jetzt, neben der Modernisierung der Freizeitflächen auf der Sportanlage auch ein zweigeschossiges Multifunktionsgebäude zu errichten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf zirka 2,5 Millionen Euro.
    Sollte das Projekt ins Förderprogramm des Landes aufgenommen werden, müsste die Stadt davon lediglich 10 Prozent übernehmen.

    Derzeit leben in der Nachbarschaft der Sportanlage mehr als 600 Flüchtlinge. Auch allgemein steigt die Bevölkerungszahl anders als noch vor Jahren erwartet. Dazu gibt es allerdings auch ganz andere Aussagen aus der Verwaltung. Einige glauben, dieser Anstieg sei nur zeitlich begrenzt, werde sich wieder egalisieren.

    Die Sportanlage hat eine große Bedeutung im Hinblick auf die Integration und den sozialen Zusammenhalt im Quartier. Daher möchte die Verwaltung statt eines reinen Umkleidegebäudes einen multifunktionelles Objekt bauen, das der Integration aller im Quartier lebenden Menschen dienen soll.

    Es soll der neue Mittelpunkt auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn werden und neben zwei Umkleiden auch einen Schulungsraum, einen Multifunktionsraum mit Teeküche, Nebenräume, Technikraum, Lagerräume und ein öffentliches WC enthalten.

    Südlich des Gebäudes ist ein neuer Funsportbereich geplant. Das neue Kunststoffrasenspielfeld soll mit seinem oval Grundriss an die Radrennbahn erinnern. Außerdem beinhaltet die Planung einen Jogging-/Fitness-Pfad, eine Skate- und Parcours-Fläche, eine 100-Meter Sprint-Fläche, die für den Schulsport aber auch zum Skaten geeignet ist.
    Auch die vorhandenen Leichtathletikanlagen sollen erneuert werden.
    Bereits in der Sitzung der BV-Ost wurde deutlich, es werden einige Zusatzwünsche geplant werden, auch die örtlichen Hilfsorganisationen sollen Zugriff auf die Räumlichkeiten erhalten. So könnten z.B. Mutter-Kind-Betreuung stattfinden, Deutschkurse angeboten werden etc.. Insgesamt eine sehr positive Entwicklung.
    Als sehr unpassend empfunden wurde in der Sitzung der Antrag der Grünen, eine Sondersitzung für dieses Thema einzuberufen. Der Antrag wurde abgelehnt. Der vorgetragene Beratungsbedarf war an den Haaren herbeigezogen.

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  • Wiederaufbau des Stadtkassenportals bald Realität

    Wiederaufbau des Stadtkassenportals bald Realität

    stadtkassenportal-standortFast alle sind sich einig, das Stadtkassenportal wird in unmittelbarer Nähe zum Rheydter Theater aufgebaut, darüber gibt es Konsens in der Politik. Nicht ganz. Die Partei Die Linke ist weiter gegen diese Pläne, ihr Vertreter votierte auch gestern wieder dagegen. Meinte vorher jedoch öffentlich: ” Der Vorschlag gefällt mir persönlich gut.”

    Sowohl Vertreter von FDP als auch Bündnis Grünen meldeten Bedenken an gegen die Nutzung des Schriftzuges “irreal” auf der Rückseite des Portals.
    Sie befürchten Rechtsverletzungen und raten der Verwaltung, die Nutzung schriftlich mit dem Rechteinhaber festzulegen.
    Mathias Stutte, Theaterfotograf, hatte diesen Vorschlag mit Theaterkollegen erarbeitet und in der Sitzung der BV-Süd vorgestellt.
    Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau des Stadtkassenportals Rheydt liegen bei rund 200.000 €, diese sind im Haushaltsplan 2015 unter der Maßnahme LDI-0890 „Wiederaufbau Stadtkassenportal“ mit 100 T€ in 2015 und mit 100 T€ in 2016 eingestellt.

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