Autor: Harald Wendler

  • Acht Unfälle mit Radfahrern

    Acht Unfälle mit Radfahrern

    Alleine am vergangenen Wochenende verzeichnete die Polizei in Mönchengladbach bei gutem Fahrradwetter acht Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt und sieben Beteiligte leicht verletzt.

    Nur bei drei der Verkehrsunfälle waren Kraftfahrzeuge beteiligt.
    Bei den anderen Verkehrsunfällen handelte es sich um Zusammenstöße zwischen mehreren Radfahrern, Alleinunfälle von Radfahrern und Zusammenstöße von Radfahrern und Fußgängern.
    Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere das Befahren von Radwegen in falscher Richtung und das verbotswidrige Befahren von Gehwegen mit Fahrrädern die Unfallgefahr deutlich steigert.
    Bis einschließlich April 2018 wurden bereits 93 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern festgestellt.
    In den beiden Vorjahreszeiträumen waren jeweils 78 Verkehrsunfälle zu verzeichnen.
    Die Verkehrskontrollen der Polizei bezüglich des Fehlverhaltens von und gegenüber Radfahrern werden fortgesetzt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Streetbasketball- und Streetsoccer Tour 2018

    Streetbasketball- und Streetsoccer Tour 2018

    Streetsoccer-Tour 2018
    – Fanprojekt De Kull e.V. in Kooperation mit dem Fachbereich Schule und Sport, Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration (ABI) und dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie.
    – Bereits die fünfte Streetsoccer-Tour für Kinder und Jugendliche zwischen 12-18 Jahren.
    – Vom 30.07.2018 bis 03.08.2018 (3. Woche der Sommerferien), von jeweils 12-18 Uhr, findet die Tour an 5 verschiedenen Plätzen in Mönchengladbach statt.
    – Spontan organisierte Fußballturniere
    o Spielmodus: 5 gegen 5
    o Teilnahme ist im Team oder auch alleine möglich
    – An folgenden Standorten wird gespielt:
    o 30.07.2018 – Kunststoffrasen Minispielfeld Hülserkamp (neben Hausnummer 72), Lürrip.
    o 31.07.2018 – Kunststoffrasen Minispielfeld, Mathildenstraße, Ohler. Zugang auch von der Heinrich-Pesch-Straße möglich.
    o 01.08.2018 – Kunststoffrasen Minispielfeld, Jahnplatz (vor dem RSV-Stadion).
    o 02.08.2018 – Kunststoffrasen Minispielfeld Gemeinschaftsgrundschule Eicken, Regentenstraße 87 a.
    o 03.08.2018 – Kunststoffrasen Bolzplatz, Kath. Grundschule Holt, Engelsholt 56.
    – Das Ziel der Tour ist, Kindern und Jugendlichen aus Mönchengladbach erlebnisreiche Tage mit Spiel, Spaß und Sport anzubieten. Dabei steht die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen für die Themen Zivilcourage, Respekt und Toleranz im Vordergrund.
    – Begleitet wird die Tour vom mobilen Jugend- und Freizeittreff der Stadt Mönchengladbach. Somit kommen auch Kinder und Jugendliche auf ihre Kosten, die nicht unbedingt fußballinteressiert sind.

    Streetbasketball-Tour 2018
    – Ausrichter: Fachbereich Schule und Sport in Kooperation mit dem Stadtsportbund Mönchengladbach und der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration (ABI)
    – Bereits die vierte Streetbasketball-Tour für Kinder und Jugendliche zwischen 12-18 Jahren.
    – Vom 07.08.2018 bis 09.08.2018 (4. Woche der Sommerferien), von jeweils 11-15 Uhr, findet die Tour an drei verschiedenen Plätzen in Mönchengladbach statt.
    – Spontan organisierte Streetbasketballturniere
    o Spielmodus: 3 gegen 3 auf einen Korb
    o Teilnahme ist im Team oder auch alleine möglich
    – Jeder Teilnehmer bekommt am Ende des Turniers eine kleine Aufmerksamkeit, außerdem winken attraktive Preise für die jeweilige Gewinnermannschaft.
    – An folgenden Standorten wird gespielt:
    o 07.08.2018, 11-15 Uhr – Rheydt; Jahnplatz. Gespielt wird auf dem Basketballfeld neben der Skater-Rampe und gegenüber dem RSV-Stadion.
    o 08.08.2018, 11-15 Uhr – Odenkirchen, Hauptschule Kirschhecke, Kirschhecke 3. Gespielt wird auf dem Schulhof neben der Sporthalle Kirschhecke.
    o 09.08.2018, 11-15 Uhr – Mülfort; Brückenstraße 64. Gespielt wird auf dem eingezäunten Tartanspielfeld der Bezirkssportanlage.
    – Das Ziel der Tour ist, Kindern und Jugendlichen aus Mönchengladbach sportliche und erlebnisreiche Tage zu bieten. Außerdem soll das Miteinander und der Respekt untereinander gefördert werden.
    – Weitere Infos: www.facebook.com/StreetbasketballTour/

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kammerchor Cantiamo e.V. sucht Projektsänger/innen

    Kammerchor Cantiamo e.V. sucht Projektsänger/innen

    Twilight-Zone – Musik im Zwielicht der Dämmerung!
    Dieser Name war der Titel des stimmungsvollen A-Cappella-Programms, mit welchem sich der Kammerchor Cantiamo bei der diesjährigen Kulturnacht im Mönchengladbacher Münster präsentierte.
    Zweimal erklang das Programm mit Chormusik von Gjeilo, Elgar, Barber, Esenvalds, Reger und Rheinberger, unterstützt durch aufwendige Lichtinstallationen in der Münsterbasilika.

    Beim nächsten Konzert am 17. und 18. November diesen Jahres, einem Kooperationsprojekt mit dem Sonantis.Chor.Köln, soll das „Zwielicht“ weiterverfolgt werden:
    Neben A-Cappella-Stücken erklingt die Sunrise-Mass von Ola Gjeilo.

    Das Borea-Barockorchester aus Bonn übernimmt wieder den Streichorchesterpart und aufwendige Lichtinstallationen werden im St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach und in der Kölner Agneskirche für die passende Morgenstimmung sorgen.
    Für dieses Konzert sucht Cantiamo noch ambitionierte Gastsänger in allen Stimmlagen: Wer also Lust auf großartige Musik, nette Mitsänger und gute Stimmung bei den Proben hat, ist bei Cantiamo richtig.
    Cantiamo ist kein Anfängerchor, Chorerfahrung sollte daher mitgebracht werden; am wichtigsten ist aber gegenseitige Sympathie und Freude am (gemeinsamen) Singen!
    Interessenten sind herzlich eingeladen zu einer unserer nächsten Proben, immer freitags von 19.45h-21.30h im Pfarrsaal von St. Anna in Mönchengladbach-Windberg.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 1. Zukunftslauf Rheinland startet am 24. Juni

    1. Zukunftslauf Rheinland startet am 24. Juni

    Am Sonntag, dem 24.06., veranstaltet das lokale Bündnis gegen Braunkohle den Zukunftslauf Rheinland.

    Alle Hobbyläufer, und solche, die es werden wollen, sind eingeladen, auf den verschiedenen Strecken mit zulaufen – angeboten werden 4, 10 und 13 Kilometer. Gestartet wird um 12 Uhr in Erkelenz (10 und 13 km) bzw. Unterwestrich (4km), die Route führt dann über Keyenberg nach Mönchengladbach-Wanlo.

    Dort ist ein Abschlussfest geplant, zu dem natürlich auch alle Nicht-Läufer eingeladen sind – mit Musik, Essen und Getränken.
    „Die Route führt von Erkelenz durch mehrere von Abbaggerung bedrohte Dörfer, und auf der 13Km-Strecke auch direkt an den Tagebau Garzweiler.“ erläutert Michael Schwarz aus dem Organisationsteam.
    „Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen in Erkelenz, Wockerath, Kaulhausen, Kuckum und Keyenberg an die Route kommen, um die Läufer anzufeuern – und danach sieht man sich ja hoffentlich auf dem Fest in Wanlo.“

    In Erkelenz am Bahnhof und auf dem Kuckumer Festplatz werden Start- und Versorgungspunkte eingerichtet.

    Für die Organisation des Zukunftslaufes wirken mehrere lokale Bürgerinitiativen mit Klimaaktivisten aus der Region zusammen.
    Beteiligt sind unter anderem das Gelbe Band Wanlo, der Klimatisch Erkelenz, „Leben ohne Braunkohle“ aus Stommeln und die Gruppe „Kreativ gegen Kohle“.
    Die Laufroute folgt in weiten Teilen der Niers, deren Quelle durch den Tagebau Garzweiler stark beeinträchtigt wird.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Welche Hilfe bekommen die vom Unwetter betroffenen Kommunen?Wann handelt die zuständige Ministerin Scharrenbach?

    Welche Hilfe bekommen die vom Unwetter betroffenen Kommunen?
    Wann handelt die zuständige Ministerin Scharrenbach?

    Im Hinblick auf schnelle und unbürokratische Hilfen hält sich die NRW-Landesregierung bisher bedeckt.
    Und das, obwohl es mittlerweile bereits konkrete erste Einschätzungen hinsichtlich der betroffenen Schäden gibt, so etwa aus Wuppertal mit insgesamt rund zehn Millionen Euro.

    Als das Unwetter Ela am 09.06.2014 in Nordrhein-Westfalen schwere Verwüstungen angerichtet hatte, beschloss die damalige SPD-geführte Landesregierung bereits am 10.06.2014 – also nur einen Tag später – die vom Unwetter besonders betroffenen Kommunen mit einem Hilfsfonds zu unterstützen.

    Die CDU-Opposition hatte damals darüber hinausgehend mit Vehemenz die sofortige und unbürokratische Einrichtung eines permanenten Unwetterfonds gefordert.
    Offenkundig waren diese Forderungen aber nicht ernst gemeint, denn entsprechende Konzepte wurden von der schwarz-gelben Regierungskoalition bisher nicht vorgelegt und schnelle Hilfen für die Unwetteropfer und die betroffenen Kommunen sind bis jetzt nicht in Sicht.
    Es bleiben also viele Fragen offen und unbeantwortet.
    Für die SPD ist hingegen klar: Die vom Unwetter betroffenen Städte und Gemeinden und die dort lebenden Menschen dürfen jetzt nicht alleine gelassen werden!“

    Am 29.05.2018 hatte sintflutartiger Regen zu schweren Schäden in mehreren nordrhein-westfälischen Kommunen geführt. Insbesondere in Wuppertal kam es zu schweren Schäden an Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur. Aber auch andere Kommunen im Bergischen Land, am Niederrhein, im Großraum Aachen sowie im Raum Soest waren von dem Unwetter in erheblichem Maß betroffen. Die SPD-Fraktion hatte deshalb eine aktuelle Viertelstunde im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen beantragt.

    Laut Deutschem Wetterdienst kamen alleine in Wuppertal über 100 Liter Regen pro Quadratmeter herunter. Dies entspricht der üblichen Regenmenge eines ganzen Monats. Als Folge waren zahlreiche Straßen in der Stadt überflutet und unpassierbar. Hunderte Keller und Garagen wurden überflutet. Verheerende Auswirkungen hatte der Starkregen aber auch in vielen weiteren Städten und Gemeinden. Diese Wetterereignisse werden leider auch künftig anhalten.

    Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang den Städten und Gemeinden, den vielen Feuerwehrleuten und Polizisten, die im Dauereinsatz waren. Bemerkenswert ist die Solidarität der Städte untereinander – so fuhren zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllabfuhr aus ganz NRW nach Wuppertal, um dort beim Aufräumen und Abtransport des Sperrmülls zu helfen!

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Saubere Luft“ in Aachen – Deutsche Umwelthilfe erzielt richtungsweisendes Urteil

    „Saubere Luft“ in Aachen – Deutsche Umwelthilfe erzielt richtungsweisendes Urteil

    Die Deutsche Umwelthilfe siegt im Streit um „Saubere Luft“ vor dem Verwaltungsgericht Aachen gegen das Land Nordrhein-Westfalen – die Bezirksregierung Köln muss Diesel-Fahrverbote in Luftreinhalteplan unverzüglich aufnehmen und bis zum 1.1.2019 umsetzen – das Gericht urteilt klar: Gesundheitsschutz hat Vorrang.

    Das Verwaltungsgericht Aachen hat mit Urteil vom 8.6.2018 (AZ 6 K 221 1/15) faktisch beschlossen, dass Diesel-Fahrverbote in Aachen ab 1.1.2019 umgesetzt werden müssen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wertet dies als Erfolg ihres Einsatzes für die „Saubere Luft“.

    Dieses erste Urteil nach dem Grundsatzbeschluss des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) in Leipzig ist für die Klageverfahren der DUH in 27 weiteren, unter dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) leidenden Städten richtungsweisend.
    Die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth unterstützt diese Klage für „Saubere Luft“ der DUH.

    Im Rahmen der mündlichen Verhandlung kritisierte das Gericht die auf Verzögerung ausgerichtete Politik von Land und Stadt massiv. Eine Grenzwerteinhaltung selbst bis 2020 sei zu spät.

    Das Verwaltungsgericht hat das Land dazu verurteilt, dass die NO2-Grenzwerte in Aachen spätestens zum 1.1.2019 zwingend einzuhalten sind. „Es ist aktuell nicht erkennbar, dass dies ohne Diesel-Fahrverbote gelingen wird“, sagte der Vorsitzende Richter Roitzheim in der mündlichen Verhandlung.
    Und weiter: „Es müssen die Maßnahmen zum 1.1.2019 ergriffen werden“.

     

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Giesenkirchen erhält Kita im Neubaugebiet an der Konstantinstraße

    Giesenkirchen erhält Kita im Neubaugebiet an der Konstantinstraße

    Nachdem die Bezirksvertretung Ost Ende Februar die Verwaltung beauftragt hatte, einen weiteren Kindergartenneubau in Giesenkirchen zu prüfen, steht jetzt der Standort fest:
    Die viergruppige Kindertageseinrichtung soll nach den Plänen der Stadt an der Konstantinstraße 303 im August 2019 öffnen.

    Errichtet wird sie von einem Investor mit dem Träger MUMM-Familienservice gGmbH, der im Stadtgebiet bereits mehrere gleichartige Einrichtungen betreibt.

    Die neue Kindertageseinrichtung soll zweigeschossig errichtet werden. Dabei sollen drei Gruppen für die Betreuung von Kindern im Alter von null bis sechs Jahren im Erdgeschoss sowie eine Gruppe für Kinder über drei Jahren im Obergeschoss Platz finden.

    Für die insgesamt 1150 Quadratmeter große Außenspielfläche sind Spielgeräte und ein Waldkindergarten geplant.
    Da die Erschließung des Geländes bereits erfolgt ist, kann nach Auskunft der Stadt der Bauantrag kurzfristig gestellt werden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aktion „Um 22 Uhr muss Schluss sein“

    Aktion „Um 22 Uhr muss Schluss sein“

    Bürger gegen Fluglärm e.V.
    Kaarster gegen Fluglärm e.V.
    Heimat- und Bürgerverein Lohausen-Stockum e.V. und Arbeitsgemeinschaft „Leben in Lohausen“
    Siedlergemeinschaft Düsseldorf Nord
    Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“
    Netzwerk Mülheimer Bürger gegen Fluglärm

    Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Nachtflüge in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr starteten bzw. landeten 11.673 Maschinen nach 22 Uhr, in den Sommermonaten waren es alleine 7.326. Es deutet alles darauf hin, dass in diesem Jahr neue Rekorde aufgestellt werden, zumal bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres 4.448 Flüge nach 22 Uhr zu verzeichnen sind.

    Vor diesem Hintergrund und der andauernden Untätigkeit des zuständigen Verkehrsministers werden die oben bezeichneten Initiativen gegen Fluglärm die Bevölkerung aufrufen, sich der Forderung „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“ anzuschließen. „Wir erwarten von Verkehrsminister Hendrik Wüst, dass er die bestehende Betriebsgenehmigung für den Flughafen Düsseldorf ändert und ein striktes Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 7 Uhr verhängt,“ so der Vorsitzende der Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ Frederick Skupin.

    Die Initiatoren der Initiativen rund um den Flughafen Düsseldorf,  weisen darauf hin, dass das Luftverkehrsgesetz die Bestimmung enthalte, dass auf die Nachtruhe der Bevölkerung in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen ist (§ 29b). „Wir werden in den nächsten Wochen die Bevölkerung in MG-Ost bei Infoständen und Hausbesuchen aufrufen, diese Forderung zu unterstützen. Dazu werden Postkarten und Unterschriftenlisten eingesetzt, die nach Ende der Kampagne dem Minister übergeben werden sollen, erklärt Hajo Siemes, Sprecher der Initiative in Mönchengladbach.

    Die Praxis der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass die bestehende Betriebsgenehmigung keinen wirksamen Schutz der Anwohner vor Fluglärm in den Nachtstunden bietet. In einem Brief an Verkehrsminister Hendrik Wüst legen die Initiativen gegen Fluglärm dar, dass in der Stunde von 22 Uhr bis 23 Uhr die Anwohner in der jeweiligen Flugrichtung mehr Flügen ausgesetzt sind, als in jeder anderen Stunde des Tages (s. Anlage).

    Seit der Betriebsgenehmigung von 2005 ist die Zahl der Flugbewegungen nach 22 Uhr rapide angestiegen. Betrug deren Zahl z.B. im Juni 2005 noch durchschnittlich 25,2 pro Nacht, so ist die Frequenz auf 45,4 (Juni 2016), d.h. um 20 Flüge pro Nacht angestiegen.

    Das bedeutet für die Menschen, die in der Einflugschneise leben, 45mal pro Nacht Störung ihrer Ruhe, des Schlafes, Beeinträchtigung ihrer Gesundheit, Störung der Entwicklung der Kinder und psychischen Stress. Die negativen Auswirkungen nächtlicher Ruhestörung sind seit langem wissenschaftlich erforscht. Der Gesetzgeber und die Ordnungsbehörden haben beim Straßenverkehr oder bei Veranstaltungen nach 22 Uhr eine Lärmminderung verordnet – nicht so bei Fluglärm. „Die von Nachtflügen betroffenen Menschen sind dem Lärm schutzlos ausgeliefert. Deshalb ist es an der Zeit, dass der verantwortliche Minister handelt und dem nächtlichen Flugverkehr klare Grenzen setzt“, so der Sprecher der Initiative, Hajo Siemes abschließend.

    Anlage: Brief an Verkehrsminister Hendrik Wüst

    2 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • David Mayer de Rothschild, Abenteurer und Umweltbotschafter

    David Mayer de Rothschild, Abenteurer und Umweltbotschafter

    Kaum ein Tag vergeht, an dem Medien und Politiker nicht über ein weltweites Phänomen berichten, um entsprechende Lösungen zu finden: Plastikmüll.
    Der tödliche Müll ist überall zu finden: auf Deponien, in Landschaften, im Meer. Seit 1950 wurden 8,3 Milliarden Teile Plastikmüll erzeugt, Tendenz steigend.
    Der Rhein gehört nach einer Studie der Universität Basel zu den weltweit am stärksten mit Plastikpartikeln verschmutzten Flüssen. Jeden Tag werden rund 200 Millionen Plastikpartikel vom Rhein in die Nordsee geschwemmt. 2050 wird es laut Experten in den Weltmeeren mehr Plastik als Fische geben.

    Einer, der seit 2010 mit Kampagnen und Vorträgen auf die verheerenden Folgen des Plastikmülls aufmerksam macht, ist der Brite David Mayer de Rothschild, Sproß der Banken-Dynastie. So segelte er auf einem vollständig aus recycelbaren PET-Flaschen gebauten Katamaran „Plastiki“ von San Francisco nach Sydney Harbour, um das auf der Strecke liegende Plastikmüllareal „Great Pacific Garbage Patch“ in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu rücken.

    Die Kampagne wurde weltweit aufmerksam verfolgt, auch von Vivienne Westwood, die ein Modell der „Plastiki“ bei der Vorstellung ihrer Herrenkollektion 2011 auf dem Catwalk präsentierte. Vivienne Westwood war 2015 zu Gast beim Initiativkreis Mönchengladbach.

    David Mayer de Rothschild kämpft für eine bessere Welt – und nutzt hierfür verschiedene Ansätze. Er hält Dutzende Vorträge pro Jahr zu Umweltthemen. Auf seiner Internet-Plattform „The Lost Explorer“ bietet er funktionstüchtige Kleidung, nachhaltige Accessoires und Informationen für umweltbewusste Verbraucher an.
    2007 erhielt David Mayer de Rothschild den GQ Award als Mann des Jahres in der Kategorie „Engagement“.
    2011 wurde er mit dem Ehrenpreis des „Deutschen Nachhaltigkeitpreises“ ausgezeichnet. Unter dem Titel „Discovery of our Relationship to Ourselves and Nature“ stellt der Brite David Mayer de Rothschild jetzt in Mönchengladbach vor, welche weiteren Projekte und Inititativen er aufsetzt, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Vortrag und Diskussion im Rahmen der Veranstaltung des Initiativkreis Mönchengladbach werden simultan ins Deutsche übersetzt.

    Moderiert wird der Abend von Ranga Yogeshwar, dem beliebten Wissenschaftsjournalisten, nicht zuletzt bekannt durch seine WDR-Sendung „Quarks&Co.“ sowie „Die große Show der Naturwunder“ in der ARD. Sein Engagement in der Wissensvermittlung wurde vielfach ausgezeichnet, so etwa mit der Ehrendoktorwürde der Universität Wuppertal, dem Bundesverdienstkreuz der BRD oder dem deutschen Fernsehpreis und weiteren Ehrungen. Schirmherrin ist Dr. Ute Dallmeier, Geschäftsführerin First Reisebüro Mönchengladbach GmbH und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    Veranstaltung am 12. Juni 2018; 20 Uhr, Kunstwerk, Wickrathberger Straße 18B,
    41189 Mönchengladbach.
    Tickets: 20, 30, 40 Euro. Alle Tickets unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 125 Jahre Volksgarten: Am Sonntag, 8. Juli, wird von 13 bis 18 Uhr wird gefeiert

    125 Jahre Volksgarten: Am Sonntag, 8. Juli, wird von 13 bis 18 Uhr wird gefeiert

    Der Volksgarten wird in diesem Jahr 125 Jahre alt.
    Geplant ist ein Stadtteilfest, an dem sich rund 25 Organisationen und Initiativen aus Hardterbroich und Pesch – vom Kindergarten bis zum Altenheim, von der Karnevalsgesellschaft bis zum Integrationsverein – beteiligen.

    Als Textilunternehmer Peter Krall 1893 im Alter von 67 Jahren starb, vermachte er ein mehr als 16 Hektar großes Gelände der Stadt – verbunden mit der Auflage, dass es als „Volksgarten“ jedem Bürger für alle Zeit öffentlich zugänglich sein solle. Die Stiftung, wurde seinerzeit als kleine Sensation gefeiert, denn bis dahin hatte es nur Gerüchte gegeben, was Krall mit den teilweise zum Park umgestalteten „Kamper Benden“ wohl vorhabe.

    Der vorausschauende Unternehmer hatte das Terrain von den Beschäftigten seiner Textilfabrik zur Gartenlandschaft umgestalten lassen – und damit wohl auch eine der ersten sozialen Arbeitsmarktmaßnahmen überhaupt ins Leben gerufen. Krall ging es gegen den Strich, dass er in Zeiten schlechter Auftragslage seine Mitarbeiter nicht beschäftigen konnte. Um sie in den Wintermonaten nicht entlassen zu müssen, hatte er das Grundstück erworben und die Arbeiter hier weiterbeschäftigt. So legte er den Grundstein für den heutigen Volksgarten, der durch Zukäufe und weitere Stiftungen auf rund 120 Hektar angewachsen ist.

    Bei den Gladbachern war und ist der Volksgarten sehr beliebt, so dass dieses Jubiläum ein guter Anlass zum Feiern ist. „Gleichzeitig bietet es eine schöne Gelegenheit, um die Menschen aus dem umliegenden Stadtteil Hardterbroich Pesch zusammen zu bringen“, sagt Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer.

    Deshalb wird es am Sonntag, 8. Juli, von 13 bis 18 Uhr ein Stadtteilfest im Volksgarten geben, das federführend vom DRK-Haus am Volksgarten mit Unterstützung von rund 25 Organisationen und Initiativen aus dem Stadtteil auf die Beine gestellt wird. Dazu gehören die Sozial-Holding, die Malteser, die Ev. Stiftung Hephata, die Stadtsparkassen Hardterbroich und Pesch, die Polizei MG, die KiTa´s „Zauberwald“, „Flohkiste“ und „Pfiffikus“, die Evangelische Kirchengemeinde, die beiden Grundschulen im Stadtteil, Die Sozialplanung der Stadt, der Niersverband und die NEW, die Karnevalsgesellschaften „Halt uut“ und „Alles onger ene Hoot“, der Deutsch-Russische Integrationsverein und weitere Unterstützer.

    Die Einrichtungen präsentieren sich in Form von Ständen, es gibt Mitmach-Aktionen für Jung und Alt, und ein Bühnenprogramm in der Konzertmuschel mit DJ und Live-Acts verschiedener Einrichtungen. Für Essen und Trinken sorgen unter anderem das DRK-Haus „Am Volksgarten“, die Sozial-Holding und die KG „Halt uut“.

    Für die Vereine und Ehrenamtler ist es bereits das dritte Stadtteilfest für Hardterbroich und Pesch. Natürlich sind auch Bürginnen und Bürger aus anderen Stadtteilen herzlich willkommen. Sie können sich über die Aktivitäten im Stadtteil informieren oder auch einfach nur bei Musik, Kaffee, Kuchen oder Currywurst entspannen und neue Nachbarn kennen lernen.

    Das DRK- Haus am Volksgarten hat wie in den beiden Vorjahren die Planungstreffen der Gruppe organisiert und ihre Räume zur Verfügung gestellt. „Manchmal sind es diese Kleinigkeiten, die dazu führen, dass ein Quartier enger zusammenwächst. So ist der Stadtteil Hardterbroich Pesch von sehr unterschiedlichen Menschen und Nachbarschaften geprägt. Es gibt viele aktive Gruppen und Akteure, die mit der gemeinsamen Planung eines großen Festes neue Bekanntschaften und Kooperationen geschlossen haben“, berichtet Sozialplaner Gerhard Kalter von der Stadtverwaltung.

    Aus diesen Planungstreffen ist mittlerweile ein „Runder Tisch“ entstanden, bei dem sich alle Akteure des Stadtteiles Hardterbroich-Pesch regelmäßig treffen und austauschen.

    Auch die Stadt Mönchengladbach hat den Quartiersgedanken aufgenommen. Die städtische Sozialplanung arbeitet derzeit an einem Konzept zur integrierten Stadtteil- und Quartiersarbeit und unterstützt und begleitet die Einrichtungen und Akteure im Stadtteil bei der Vernetzung im Rahmen des Förderprojektes „Altengerechte Quartiere“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne Alte beim 12. Deutschen Seniorentag

    Grüne Alte beim 12. Deutschen Seniorentag

    Eine Delegation der Grünen Alten aus Mönchengladbach um Anita Hoffmann, Bärbel Echtner, Franz Bauman und Gerd Szczurko unterstützen den Infostand der Bundes Grünen Alten beim 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund.

    „In den vielen Gesprächen, die wir an unserem Stand führten, stand immer wieder die Teilhabe und die Pflege von Senioren im Vordergrund. Dass die Pflege in Deutschland verbessert werden muss, ist nicht neu, deshalb ist es nur folgerichtig, dass sich die 117 Verbände in einer gemeinsamen Erklärung für deren Verbesserung ausgesprochen haben“, resümiert Anita Hoffmann, Sprecherin der Grünen Alten, ihre Eindrücke vom Seniorentag.

    Gleichzeitig erging der Appell an die Senioren sich nicht in die Ecke drängen zu lassen, sondern sich vielmehr aktiv im Gemeinwesen zu engagieren und so den Zusammenhalt zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Lebenssituationen zu stärken. „Deshalb fordern wir für Mönchengladbach als weitere Möglichkeit der verbesserten Teilhabe einen Senioren Beirat“ sagt Anita Hoffmann.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Markthalle soll Ende 2019 stehen

    Neue Markthalle soll Ende 2019 stehen

    Meldung der Verwaltung:
    Auf dem Kapuzinerplatz in der Mönchengladbacher Innenstadt soll voraussichtlich zur Vorweihnachtszeit 2019 die etwa 1.000 Quadratmeter große Markthalle fertig sein.

    Am 6. Juni befasste sich die Bezirksvertretung Nord erstmals mit dem Bebauungsplan, der in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 19. Juni zum Beschluss ansteht.

    Im Frühjahr nächsten Jahres soll mit den Arbeiten auf der Freifläche begonnen werden. Ziel der nun vorgestellten Planung, ist es, den Kapuzinerplatz durch die Errichtung einer modernen Markthalle baulich aufzuwerten und räumlich vom Alten Markt zu trennen und stellt damit eine Maßnahme zur Verbesserung der Lebensverhältnisse entsprechend der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt dar. Die Markthalle soll als neuer Frequenzbringer den gesamten Bereich der oberen Altstadt beleben. Zugleich soll der Kapuzinerplatz funktional als zentraler Marktstandort der Altstadt gefestigt werden.

    Foto: durch die Stadt MG zur Verfügung gestellt.

    Außerdem soll die Erdgeschosszone der nördlich angrenzenden Giebelhäuser am Kapuzinerplatz 7 revitalisiert werden. Dabei werden die Erdgeschossflächen durch Versetzung der Fassade bis zu den Säulen erweitert und die Gewerbeeinheiten zum Teil zusammengelegt. Damit lägen sie künftig nicht länger zurückgezogen hinter dem heutigen dunklen Säulengang, sondern öffnen sich unmittelbar zum neu geformten Kapuzinerplatz.

    In der Markthalle, die auf Planungen des Mönchengladbacher Architekten Fritz Otten zurückgeht und von einer lokalen Investorengruppe betrieben werden soll, werden lokale und regionale Händler an rund 16 aufeinander abgestimmten Marktständen tagesfrische Produkte unter anderem im Feinkostsegment anbieten.

    Kleinere gastronomische Angebote und ein Verköstigungsbereich laden zum Verweilen ein. Mit der Markthalle, die nicht nur kulinarische Akzente setzt, sondern auch die Möglichkeit einer sich zum Kapuzinerplatz öffnenden Bühne für vielfältige Veranstaltungen bietet, wie zum Beispiel für Musik, Kleinkunst und Brauchtumsveranstaltungen, , entsteht ein neuer Frequenzbringer für die Bereiche Altstadt, Alter Markt und obere Hindenburgstraße mit ihren Seitengassen.

    „Mit Blick auf die geplanten Großprojekte der Seestadt mg+, des Reme-Geländes und der Umnutzung des Maria Hilf-Areals entsteht für die künftigen Bewohner dieser Planungsvorhaben ein attraktiver Anziehungspunkt“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing.Gregor Bonin.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Letzte Gelegenheiten für „Wir sind Borussia“

    Letzte Gelegenheiten für „Wir sind Borussia“

    „Das Stück ist eine Liebeserklärung an den Verein, aber auch eine Liebeserklärung an die Fans“, sagt Regisseur Martin Maier-Bode, der „Wir sind Borussia“ gemeinsam mit Tobias Wessler exklusiv für das Gemeinschaftstheater entwickelt hat.
    Nur noch an zwei Abenden feiert das Theater Mönchengladbach die große Fußball-Show, die mit Live-Musik, Tanz-Acts und alten Filmaufnahmen die Geschichte des Gladbacher Vereins und seiner leidenschaftlichen Anhänger erzählt – berührend, rasant und witzig!
    Tickets sind ab 19 Euro unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.
    Beide Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr am 25. Juni und 5. Juli

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kunst aus und mit dem Computer – Die Sammlung Etzold – Folge 2

    Kunst aus und mit dem Computer – Die Sammlung Etzold – Folge 2

    Algorithmus – Das Neue in der Sammlung Etzold – Folge ;
    Museum Abteiberg, 10. Juni 2018 – 13. Januar 2019;
    Ausstellungseröffnung: Sonntag, 10. Juni, 12 Uhr
    Computergrafik in der Sammlung Etzold
    Im Museum Abteiberg gibt es momentan quasi Kunst aus dem Computer zu sehen. Nicht dass das was Neues in der heutigen Zeit wäre, doch zu Zeiten als das Ehepaar Etzold die erste Computergrafiken sammelte, war das noch etwas völlig Neues.

    Während heute Drucker nicht mehr nur alleine etwas auf Papier ausdrucken können, sondern in den verschiedensten Bereichen genutzt werden, waren die ersten Gerätschaften, die damals zu Beginn der 60er Jahre genutzt wurden, noch wesentlich beschränkter. Während uns heute Grafiken aus Computern und Druckern überall begegnen, waren sie damals noch wirkliche Errungenschaften. Dabei ging es eigentlich darum sie in naturwissenschaftlichen oder technischen Bereichen zu nutzen. Doch dann zeigte sich, dass aus einem Algorithmus auch Kunst entstehen kann. Ein Algorithmus ist dabei eine Art Anleitung, die genaue Handlungsanweisungen gibt und beschreibt in welcher Reihenfolge sie zu geschehen haben. Ein Computer braucht sie, um überhaupt etwas ausführen zu können.

    Die Künstler entstammten so auch ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen: Bildende Künstler, Grafikdesigner, Ingenieure, Informatiker, Mathematiker und Physiker widmeten sich gleichermaßen der Computergrafik als ästhetisches Gebilde. Dieses interdisziplinäre Profil ist charakteristisch für einen Zweig der Kunstgeschichte, der die damals neueste Computertechnologie nutzte und formal und konzeptuell zugleich ein Zeugnis der bildenden Kunst der 1960er Jahre ist.

    Seit 1970 befindet sich die Sammlung Etzold als Dauerleihgabe im Museum Abteiberg. Teil dieser Sammlung ist ein einzigartiges Konvolut an Computergrafik, dem sich nun die aktuelle Ausstellung widmet. Zu sehen sind rund 70 Grafiken sowie einige Objekte von Manuel Barbadillo, Hiroshi Kawano, Klaus Basset, Herbert W. Franke, K.O. Götz, Ken Knowlton, Manfred Mohr, Frieder Nake, Georg Nees und Zdenĕk Sýkora. Von einer einzigartigen Werkgruppe lässt sich insofern sprechen, als die Sammler Berni und Hans Joachim Etzold die Werke größtenteils bereits Anfang der 1970er Jahre erwarben, als die ersten Ausstellungen und Veranstaltungen, die dieser künstlerischen Ausprägung Aufmerksamkeit zollten, erst wenige Jahre zurücklagen, beispielsweise die mit internationalen Künstlern besetzte Ausstellung zur Computerkunst Cybernetic Serendipity am Londoner Institute of Contemporary Arts im Jahr 1968. 1973 präsentierte im Städtischen Museum Mönchengladbach der Direktor Johannes Cladders die ebenfalls internationalen Erwerbungen der Sammler Etzold als neue Dauerleihgaben in der Ausstellung Programm, Zufall, System – Ein neuer Zweig am alten Konzept der Sammlung Etzold, in der auch einige der aktuell gezeigten Werke vertreten waren.

    Dass seine Eltern schon so früh sich auch für diese Form der Kunst interessierten kann sich der jüngste Sohn, Jost Etzold, nur dadurch erklären, dass Unternehmer immer schon für beides Interesse zeigen mussten, für Tradition und zukunftsfähige Entwicklungen: „Sie müssen sich vorstellen, zu dieser Zeit war ein Transistorradio eine neuste technische Errungenschaft für Haushalte, an Rechenmaschinen für Jedermann, war da noch nicht zu denken. Und dass meine Eltern dem so offen gegenüberstanden, hat sicher daran gelegen, dass für ein Unternehmen, das gut laufen möchte, es auf der einen Seite wichtig ist, gute Tradition zu bewahren, aber es brauch auch neue Technologien und Entwicklungen, um zukunftsfähig zu sein. Als Unternehmer muss man also beidem gegenüber aufgeschlossen sein.“

    Die Ausstellung ist Teil einer dreiteiligen Ausstellungsreihe zur Sammlung Etzold.
    2017 ging dem aktuellen Teil zum Algorithmus eine erste Folge zum Thema Konstruktion voran. Letztere legte den Schwerpunkt auf Arbeiten der konstruktivistischen Avantgarde in den 1920er Jahren sowie auf die Wiederkehr des Konstruktiven seit den 1960er Jahren (9. Juli 2017 – 18. Februar 2018).

    2019 folgt der dritte Teil mit Werken unter dem Gesichtspunkt Konzept. Damit bettet die Ausstellungsreihe die Computergrafik der 1960er und 1970er Jahre in Zusammenhänge ein, die für ihre kunstgeschichtliche Einordnung eine zentrale Rolle spielen: die geometrische Abstraktion einerseits und die Konzeptkunst der 1960er Jahre andererseits. Mit dem vom Künstler erdachten Programm und seinen Algorithmen – als Anweisungen, wie eine bestimmte Aufgabe erfüllt werden soll – steht ein Konzept an der Basis der Computergrafiken. Der Akt des Zeichnens wird an die Maschine delegiert, die das Programm in Form von geometrisch abstrakten Formationen visualisiert. Durch die Einbettung in die Ausstellungsreihe erweitert diese Präsentation den Fokus, der 2006 in der Ausstellung Anfänge der Computergraphik aus der Sammlung Etzold im Museum Abteiberg auf diese besondere Werkgruppe gerichtet war. Seit 2006 hat sich parallel zur fortschreitenden technischen Entwicklung der Bereich, in dem bildende Kunst und Technik zusammentreffen, stetig verändert. So werden Technologien virtueller und erweiterter Realität längst in der Kunstproduktion genutzt. Um ein Schlaglicht auf die gegenwärtigen Entwicklungen zu werfen, integriert das Museum Abteiberg mit dem Künstlerduo Banz & Bowinkel eine zeitgenössische Position in die aktuelle Ausstellung: Mittels einer App erweitert sich eine Computergrafik auf dem Bildschirm des Smartphones oder Tablets zur virtuellen Skulptur. Die Anwendung ,Banz & Bowinkel AR‘ ist für Android und iOS im jeweiligen Store zum Herunterladen über das WLAN des Museums Abteiberg verfügbar. Gerade von der heutigen Warte aus kann ein erneuter Blick auf die Anfänge der Zusammenschlüsse von Kunst und Computer im besten Fall für beide Positionen erkenntnisreich sein.

    Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Künstlern und Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen angeboten. Zudem erscheint ein Ausstellungsheft mit einer Einführung in die Computergrafik, kurzen Texten zu Werk und Biographie der ausgestellten Künstler sowie mit einem Text, den Frieder Nake eigens für diese Ausstellung verfasst hat mit dem Titel „Als die Maschine dem Zeichenmeister den Zeichenstift aus der Hand nahm, selbst zu zeichnen begann, und was daraus geworden ist.“
    Zusätzlich gibt es ein Vermittlungsprogramm für Schulklassen, Kinder und Jugendliche.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Landes-CDU möchte Stichwahl abschaffen – zum zweiten Mal

    Landes-CDU möchte Stichwahl abschaffen – zum zweiten Mal

    Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert das Vorhaben der CDU, die Stichwahl bei Bürgermeister- und Landratswahlen zum zweiten Mal abzuschaffen. Dem Landesparteitag der Christdemokraten am Samstag in Bielefeld liegt ein entsprechender Antrag vor.

    „Die CDU bemängelt, dass Bürgermeister in Stichwahlen teilweise eine sehr geringe Unterstützung hätten. Kein Problem scheint sie aber damit zu haben, wenn Bürgermeister bei Wegfallen der Stichwahl teilweise nur die Unterstützung von 30 Prozent aller Wähler bekommen“, sagt Landesvorstandsmitglied Nicola Quarz.

    Mehr Demokratie fordert die CDU auf, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und mit einem besseren Wahlsystem nicht nur einen Wahlgang zu sparen, sondern auch ein besseres Wahlrecht zu installieren. „Die Einführung der Zustimmungswahl würde eine Stichwahl ebenfalls überflüssig machen, aber kein neues Demokratie-Problem erzeugen“, erklärt Quarz.

    Bei der Zustimmungswahl haben die Wähler die Möglichkeit, für beliebig viele Kandidaten zu stimmen. Es kann nicht nur ein Kandidat gewählt werden, sondern wählbar sind alle Kandidaten, die akzeptabel erscheinen. Gewählt ist der Kandidat mit den meisten Stimmen.

    „Bei Bürgermeisterwahlen mit nur einer Stimme sind Kandidierende kleiner Parteien strukturell benachteiligt, weil die Wähler ihre Erfolgsaussichten gering einschätzen. Deshalb wählen diese oft andere Amtsbewerber, die ihnen mehrheitsfähig erscheinen, obwohl sie von diesen nicht wirklich überzeugt sind. So werden die Wähler wider ihren Willen motiviert, das ‚kleinere Übel‘ eines mehrheitsfähigen Kompromisskandidaten zu wählen, damit nicht ein noch unbeliebterer Bewerber siegt“, erläutert Quarz einen Nachteil des aktuellen Wahlsystems. Mit der Zustimmungswahl werde die Konsensfindung gefördert. Die Wahrscheinlichkeit von „Schmutzkampagnen“ im Wahlkampf sinke, da die Kandidierenden auch auf die Unterstützung aus anderen politischen Lagern angewiesen seien.

    CDU und FDP hatten die Stichwahlen in NRW bereits einmal im Jahr 2007 abgeschafft. Nach dem Regierungswechsel hatten SPD und Grüne diese 2011 dann wieder eingeführt.

    Mehr Informationen: Bürgermeisterwahl: Mehr als ein Kreuz www.nrw.mehr-demokratie.de/themen/wahlen/was-wir-wollen/buergermeisterwahl

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Einbruch: Verwaltungsstelle Hardt: Meldestelle bis Ende Juni geschlossen

    Einbruch: Verwaltungsstelle Hardt: Meldestelle bis Ende Juni geschlossen

    In das Verwaltungsgebäude Hardt an der Vorster Straße ist in der vergangenen Nacht eingebrochen worden.
    Der oder die Täter verschafften sich dabei Zutritt in die Meldestelle und versuchten erfolglos einen Tresor zu öffnen.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Der oder die Täter verschafften sich dabei Zutritt in die Meldestelle und versuchten erfolglos einen Tresor zu öffnen. Bei dem Versuch, den Tresor zu knacken, ist dieser allerdings zerstört und unbrauchbar geworden. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Meldestelle an der Vorster Straße und für die Kunden des Bürgerservice in Hardt:

    Da für Ausweisdokumente und Siegel zunächst ein neuer Tresor beschafft werden muss, bleibt die Meldestelle in Hardt voraussichtlich bis Ende Juni geschlossen.

    Bürgerinnen und Bürger, die in der Meldestelle Hardt Dokumente beantragt hatten, können diese in der Meldestelle Rheindahlen, Plektrudisstraße 25-27, abholen.

    Bürgerinnen und Bürger, die Ausweisdokumente neu beantragen oder verlängern möchten, oder andere Anliegen an den Bürgerservice haben, können dies in allen andere Meldestellen im Stadtgebiet erledigen.
    Diese befinden sich im Vituscenter (Goebenstraße 4 – 8),
    Rathaus Rheydt (Eingang F),
    Rheindahlen (Plektrudisstraße 25-27),
    Odenkirchen (Wingertsplatz 1),
    Giesenkirchen (Konstantinplatz 19),
    Neuwerk (Liebfrauenstraße 52) und
    Wickrath (Klosterstraße 8).

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sichtachse wird verbaut – eine Markthalle für die City

    Sichtachse wird verbaut – eine Markthalle für die City

    In wenigen Tagen wird der Planungs-und Bauausschuss den Bau einer Markthalle auf dem Kapuzinerplatz beschließen. Die Stimmenmehrheit der CDU/SPD-Koalition steht. Fragen sind jedoch angebracht: wer braucht diesen Markt wirklich?
    Einige Absurditäten sind erkennbar, da steht zuerst die Verbauung des Blickes auf die Kirche, wenige Meter nebenan, an der Citykirche, werden zugunsten des freien Blickes auf das Gotteshaus Bäume gefällt.
    Die bisher dort stattfindenden Großveranstaltungen wie der Christkindlmarkt werden weniger Platz zur Verfügung haben, es ist zu befürchten, dass er dadurch unrentabel/unattraktiv wird.
    Die anliegenden Restaurant-Betriebe werden von der fußläufigen Verbindung abgeschnitten. Die Restaurants auf dem Alten Markt erhalten zusätzliche Konkurrenz, der ursprüngliche Marktbetrieb als Freiluftvariante ebenso.
    Wer soll die in der Markthalle um einiges teurer anzubietenden Waren kaufen?
    Die Preise müssen zwangsläufig höher kalkuliert werden, der Investor/Betreiber will, muß und soll Geld verdienen.
    Nicht zuletzt wird die Sicherheitslage der Anwohner verschlechtert. Feuerwehr und Krankenwagen werden den Weg mühseliger zu den Wohnhäusern finden.
    Für die Stadt, so steht es in der zu beschließenden Vorlage, wird es bestenfalls ein Nullsummenspiel werden, Risiken bleiben. Was passiert mit der Markthalle, sollte es zum Konkurs des Betreibers kommen?
    In der heutigen Bezirksvertretung Nord wurden keine Antworten seitens der Bauplanungs-Vertreter gegeben. Im Gegenteil, CDU-Vertreter finden die Markthalle toll. Kein Wunder, sie baut sich ihr wohnortnahes, nobles Einkaufsparadies für den täglichen Bedarf.
    Ein unausgegorenes Konzept dieser Art bringt Mönchengladbach nicht weiter.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Liedberger Straße: Kontrollsäule für die Lkw-Maut in Mönchengladbach

    Liedberger Straße: Kontrollsäule für die Lkw-Maut in Mönchengladbach

    Heute wurde an der B 230 in Mönchengladbach in Schelsen an der Liedberger Straße zwischen Zoppenbroicher Straße und Horster Straße, Fahrtrichtung Neuss eine Kontrollsäule für die Lkw-Maut aufgebaut.

    Die vier Meter hohen blauen Kontrollsäulen sind Teil der technischen Vorbereitung des Mautsystems auf die Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen zum 1. Juli 2018.

    Rund 600 Kontrollsäulen werden auf den Bundesstraßen überprüfen, ob vorbeifahrende Fahrzeuge mautpflichtig sind und die Gebühr ordnungsgemäß entrichten.

    Kontrollsäulen überprüfen ausschließlich die Einhaltung der Mautpflicht für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und sind keine Geschwindigkeitsblitzer!

    http://www.toll-collect.de + Themenheft

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!