Autor: Redaktion

  • Rheydter Bürger unterschreiben auch bei Kälte

    Rheydter Bürger unterschreiben auch bei Kälte

    Bei nasskaltem Wetter baute die „Bürgerinitiative lebendiges Rheydt“ am Samstag, 11.12.2021 auf dem Harmonieplatz ihren Infostand auf.

    Alle Fotos: „Bürgerinitiative lebendiges Rheydt“

    Es war eher ein Versuchsballon, der zeigen sollte, ob Ausrüstung und Logistik klappen, ob die Leute ansprechbar und auch bereit waren, spontan ihre Unterschrift zu einer Petition für ein sichereres, saubereres und lebendigeres Rheydt zu geben. Zusätzlich war ein Gitarrist engagiert, der einen angenehmen Klangteppich in die trübe Kälte zauberte.

    Trotz des wenig frequentierten Standorts konnte die Bürgerinitiative in der Zeit von 9 bis 16 Uhr nicht weniger als 112 Unterschriften sammeln. Tatsächlich war fast jeder, der sich dem Stand näherte, sofort bereit zu unterschreiben. Und das nicht nur wegen des kostenlos ausgegebenen Glühweins.

    Alle Fotos: „Bürgerinitiative lebendiges Rheydt“

    Insgesamt kann sich die Bürgerinitiative inzwischen auf mehr als 1.600 Unterschriften stützen. Die meisten davon wurden direkt auf der Webseite www.rheydt-retten.de abgegeben.  Entscheidend für den weiteren Erfolg wird aber sein, dass mehr Rheydter bereit sind, sich aktiv für ein lebendiges Rheydt einzusetzen, bei künftigen Aktionen tatkräftig mitzuhelfen. Wer sich auf die Liste der aktiven Helfer setzen lassen möchte, meldet sich mit seinen Daten bitte unter info@rheydt-retten.de.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Oberbürgermeister stellt Gesamtstrategie im Livestream vor – „Wir wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen“.

    Oberbürgermeister stellt Gesamtstrategie im Livestream vor – „Wir wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen“.

    Wie stellt sich die Stadt den Herausforderungen der Zukunft?

    Seit Sommer arbeitet der Verwaltungsvorstand gemeinsam mit der Politik an einer städtischen Gesamtstrategie, die jetzt via Livestream von Oberbürgermeister Felix Heinrichs über den städtischen YouTube-Kanal und Instagram vorgestellt wurde.

    Über die Chatfunktion hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr zur Gesamtstrategie zu erfahren, die dem Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung am kommenden Mittwoch zum Beschluss vorgelegt wird. Die Gesamtstrategie soll die Auswirkungen globaler Trends wie Klimawandel und Digitalisierung sowie lokale Herausforderungen mit sozialen Strukturen, Bildungsangeboten und Umweltthemen verknüpfen.

    Mehr als 120 Zuhörer*innen in der Spitze verfolgten gleichzeitig den Livestream, am Ende waren es rund 400 Nutzer*innen, die sich zwischenzeitlich dazu geschaltet hatten und den Oberbürgermeister im Dialog mit Mark Nierwetberg als städtischen Leiter der strategischen Entwicklung live erlebten.

    „Wir sind zufrieden und wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen. Nicht nur in Pandemiezeiten bieten diese technischen Möglichkeiten die besten Voraussetzungen, um völlig unkompliziert von Zuhause aus den Dialog zu starten und Fragen zu beantworten“, so der erste Bürger der Stadt.
    Rund 20 Fragen wurden in knapp 70 Minuten beantwortet.
    Mehr zur Gesamtstrategie gibt es auf der städtischen Website unter www.stadt.mg/strategie. Der Livestream ist auf dem städtischen YouTube-Kanal verfügbar.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 39. Mal am Freitag, 17. Dezember 2021 um 15.30 Uhr, in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Musik und Texte zum Thema „FÜRCHTET EUCH NICHT“

    Andrea Richter, Sprecherin

    Reinhold Richter, Orgel

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Fröhliche Weihnacht überall

    Fröhliche Weihnacht überall

    Der Opernchor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach präsentiert bekannte Weihnachts- und Adventslieder.

    In den Wochen vor den Weihnachtsfeiertagen ist Musik für viele Menschen ein wesentlicher Bestandteil des Zur-Ruhe-Kommens und der inneren Einkehr. Aus der Vielfalt der gängigen Weihnachtslieder hat Chordirektorin Maria Benyumova für das Weihnachtskonzert 2021 mit dem Titel „Fröhliche Weihnacht überall“ ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das beim Publikum sicher viele Erinnerungen an Weihnachtsfeste der ganz persönlichen
    Vergangenheit wecken wird.

    In verschiedenen Formationen singen die Damen und Herren des Opernchores unter der musikalischen Leitung von Maria Benyumova a capella und mit Orgelbegleitung bekannte Weihnachts- und Adventslieder. Mit dabei sind Titel wie „Adeste fideles“, „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Christmas Lullaby“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Stille Nacht“ und viele andere.

    Mittwoch, 8. Dezember, 18 Uhr
    Im Rahmen des Friedensgebets in der Evangelischen Hauptkirche Rheydt (freier Eintritt)
    Sonntag, 12. Dezember, 18 Uhr
    Theater Krefeld, Große Bühne
    Dienstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr
    Theater Mönchengladbach, Große Bühne

    Tickets für die beiden Konzerte im Theater sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de oder an den Theaterkassen unter 02166/6151-100 und 02151/805-125.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Es gibt noch Wünsche

    Es gibt noch Wünsche

    Theater Mönchengladbach, Caritas und Hephata bereiten Kindern eine schöne Bescherung.

    In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Region Mönchengladbach e.V. und der Evangelischen Stiftung Hephata hat das Theater Mönchengladbach in diesem Jahr wieder einen Wunschbaum im Foyer aufgestellt. An der geschmückten Tanne hingen die Weihnachtswünsche von mehr als 90 Kindern aus Gladbacher Familien. Für ihre Wünsche im Wert von maximal 15 Euro haben die Kinder wunderschöne Weihnachtsbaumanhänger gebastelt, die die Wunscherfüller als kleines Dankeschön behalten dürfen.

    Alle Bilder:
    Lisa Granzow

    Noch sind ein paar Wünsche übrig, die gepflückt werden können. Die Mitarbeiter der Theaterkasse nehmen die verpackten Geschenke – versehen mit Vornamen und Alter des Kindes sowie der Nummer des Wunsches – bis Samstag 11. Dezember 2021, 14 Uhr entgegen, um sie Caritas und Hephata rechtzeitig vor der Bescherung zukommen zu lassen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Mönchengladbacher Lokalgeschichte“ – Auszeichnung für den Projektkurs des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    „Mönchengladbacher Lokalgeschichte“
    – Auszeichnung für den Projektkurs des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Während der Diktatur der Nationalsozialisten wurden im Dritten Reich mehrere Millionen Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zivilisten aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten verschleppt und als Zwangsarbeiter ausgebeutet. Sie sollten die fehlenden Männer, die an der Front waren, ersetzen und vor allem die Produktion von Waffen und Munition sicherstellen.

    Auf dem Stadtgebiet des heutigen Mönchengladbachs wurden gegen Ende des Jahres 1943 mehr als 8500 Zivilisten und mehr als 2700 Kriegsgefangene gezwungen zu arbeiten. Die größte Gruppe der zivilen Zwangsarbeiter kam aus der Sowjetunion, darüber hinaus auch aus den Niederlanden, Polen und Frankreich.

    Geschichtslehrer Dominik Zuk (Mitte) mit den Schülern des Projektkurses ‚Mönchengladbacher Lokalgeschichte‘ beim Besuch der Kriegsgräberstätte auf dem Städtischen Friedhof in Rheydt.

    Um dieses Thema im Geschichtsbewusstsein der Mönchengladbacher Bürger zu erhalten oder neu zu verankern haben sich 25 Schüler des traditionsreichen Hugo-Junkers-Gymnasiums mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und dürfen sich jetzt über den Titel ‚sozialgenial-Projekt‘ der Stiftung Aktive Bürgerschaft freuen, der mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro dotiert ist.

    In ihrem Projektkurs ‚Erinnern, Verantwortung und Frieden‘ beschäftigen sich die Oberstufenschüler mit Zwangsarbeitern in Rheydt während der Zeit des Nationalsozialismus, an die auch eine Kriegsgräberstätte auf dem Städtischen Friedhof in Rheydt erinnert. Der Projektkurs ist angebunden an den Geschichtsunterricht der Jahrgangsstufe Q1 und dessen Thema ‚Der Zivilisationsbruch – Deutschland und Europa unter dem Hakenkreuz – Geschichte, die nicht vergeht?‘. Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Hugo-Junkers-Gymnasiums im Rahmen der städtischen Erinnerungskultur. Mit ihrer Arbeit wollen die Schüler dazu beitragen, die Kriegsgräberstätte zu einem lebendigen Erinnerungs- und Lernort in unserer Stadt zu machen.

    Auf dem Weg zum Ziel lagen Vorortexkursionen, Auswertungen von Quellen in Workshops und viele Stunden Recherchearbeit im Stadtarchiv, um die Biographien der Opfer zu untersuchen – und das erarbeitete Material für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit aufzubereiten.

    Fachliche Unterstützung bekamen die jungen Historiker einerseits von ihren Lehrern Dominik Zuk und Dimitrios Kritsimos sowie dem Studienreferendar Alexander Jäger. Andererseits standen die Bildungsreferentinnen Kinga Kazmierzak und Jana Moers des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Stadtarchivar Timo Behr bei der großen und in Teilen sehr schwierigen Aufgabe den Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Zur großen Freude der Schulgemeinde sind sowohl das Stadtarchiv Mönchengladbach als auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seit vielen Jahren mit großem Engagement Förderer und Bildungspartner des Hugo-Junkers-Gymnasiums.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Kundencenter der NEW Energie schließen bis auf Weiteres“ – Begründung: keine…

    „Kundencenter der NEW Energie schließen bis auf Weiteres“ – Begründung: keine…

    Die Kundencenter der NEW Energie schließen vorerst ab Dienstag, 07.12.2021, für Besucherinnen und Besucher.
    Möglicherweise möchte die Stadt-Tochter Personal einsparen und damit die Kosten senken?

    Die NEW Energie verweist in Zuge dessen auf folgende Service-Angebote:
    Die Nutzung des Online-Kundencenters auf www.new-energie.de sowie die Service-Hotline 02166/2752750.
    Weitere Informationen gibt es auf https://www.new-energie.de/kontakt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 8. ADFC-Weihnachtsradeln in Mönchengladbach

    8. ADFC-Weihnachtsradeln in Mönchengladbach

    Hohoho … wir kommen mit dem Rad

    Der ADFC Mönchengladbach e. V. veranstaltet am dritten Advent seine letzte Fahrradtour in diesem Jahr. Bereits zum achten Mal fahren Aktive und Freunde des ADFC verkleidet als Weihnachtsmänner  und -frauen durch Mönchengladbach.

    Die Tour führt ca. 10 Kilometer quer durch die Zentren von Gladbach und Rheydt. Gefahren wird mit etwa 15 km/h auf den Hauptstraßen als geschlossener Verband.

    Treffpunkt und Abfahrt ist um 15 Uhr auf der Hindenburgstraße vor dem Haupteingang des MINTO. Die Teilnahme an der Radtour ist kostenlos. Es gilt die 2G Regel und beim Aufstellen die Maskenpflicht.

    Alle Teilnehmer sollten sich möglichst weihnachtlich kleiden und gerne auch ihre Fahrräder schmücken oder beleuchten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Warum gab es keinen Krisenstab in der Hochwasser-Katastrophe?

    Warum gab es keinen Krisenstab in der Hochwasser-Katastrophe?

    „Hätte die Aktivierung des Krisenstabes Leben retten können?“

    In der Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses V („Hochwasser-Katastrophe“) am vergangenen Freitagnachmittag wurden erneut Sachverständige als Zeugen gehört, um der Frage der Vorhersehbarkeit der Sturzfluten im Juli und dem damit verbundenen Krisenmanagement der Landesregierung nachzugehen.

    Hierbei handelte es sich um Prof. Dr. Christoph Gusy von der Universität Bielefeld und um Kreisbrandmeister Sch. vom Verband der Feuerwehren in NRW.

    Beide Sachverständigen führten in der Sitzung aus, dass ein frühzeitiges und koordiniertes Reaktionsmanagement dazu hätte beitragen können, die Schwere der Katastrophe abzumildern und bessere Voraussetzungen für das Handeln der Rettungskräfte zu schaffen. Laut Prof. Dr. Gusy habe sogar die Pflicht dazu bestanden, den Krisenstab des Landes einzuberufen.
    Wörtlich sagte er: „Ich sehe hier keinen Aspekt, der gegen die Annahme einer Pflicht zur Einberufung spricht. […] Um es noch anders zu sagen: Was muss eigentlich sonst noch passieren, damit ein Krisenstab einberufen wird?“
    Auch Kreisbrandmeister Sch. legte dar, dass eine landesweite und frühzeitige Koordinierung dringend notwendig gewesen wäre, um die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit einleiten zu können. Mit acht, zehn oder zwölf Stunden Vorlauf hätten sich die Feuerwehren ganz anders für Evakuierungsmaßnahmen aufstellen können, als es bei einer Viertelstunde vorher der Fall sei.

    Hierzu erklärt Stefan Kämmerling, Obmann der SPD-Fraktion im PUA V:
    „Die zentrale Frage haben die beiden Sachverständigen in der Sitzung selbst gestellt. Was muss eigentlich noch passieren, damit der Krisenstab des Landes aktiviert wird? Diese Frage wird die Landesregierung noch beantworten müssen. Es im Nachhinein als Fehler zu bezeichnen, wie Innenminister Reul es bereits getan hat, ist die eine Sache. Warum die Landesregierung sich aber dagegen entschieden hat, ist eine andere. Und dazu wird sie in diesem Untersuchungsausschuss noch Stellung beziehen müssen. Schließlich hätte ein Krisenstab, der schon bei den ersten Hinweisen auf die drohende Katastrophe aktiviert worden wäre, ganz andere Eingriffs-möglichkeiten gehabt, als die sogenannte ‚Koordinierungsgruppe‘, wie sie im Innenministerium erst nach Eintritt des Hochwassers einberufen wurde. Hier geht es nicht um Begrifflichkeiten. Hier geht es darum, ob das Leben von Menschen hätte gerettet werden können.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Mein Engagement ist eine Bereicherung für mich“  sagt ein Ehrenamtler

    „Mein Engagement ist eine Bereicherung für mich“ sagt ein Ehrenamtler

    Den „Tag des Ehrenamtes“ am Sonntag, 5. Dezember, nimmt die Caritas zum Anlass, herzlich Danke zu sagen. In Zeiten der Pandemie verändert sich das Engagement.

    Rund 300 Frauen und Männer engagieren sich alleine beim Caritasverband Region Mönchengladbach ehrenamtlich. „Sie schenken ihre Zeit, um für andere da zu sein. Viele Dienste könnten ohne Freiwillige so nicht stattfinden“, sagt Hildegard van de Braak, Leiterin des Bereiches Soziales und Familie beim Caritasverband.

    Zu den Zeit-Schenkern gehören Gabriele Lieven (65) und Roland Ollertz (61). Beide suchten nach einer Möglichkeit, im Ruhestand sinnvoll ihre Zeit einzusetzen. Gabriele Lieven engagiert sich seit etwa drei Jahren in der Sozialberatung in den Pfarrgemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Marien. Die Sozialberatung der Caritas in den Gemeinden ist eine erste Anlaufstelle für Menschen mit persönlichen wirtschaftlichen, finanziellen oder sozialen Schwierigkeiten. „Mir ist es sehr wichtig im Leben, anderen Menschen zu helfen“, sagt die frühere Vollziehungsbeamtin beim Land NRW.

    In den vergangenen zwei Jahren wurde die Sozialberatung in vier Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) vor Ort neu aufgebaut. Die rund 15 ehrenamtlich Mitarbeitenden werden von der hauptamtlichen Leiterin Carmen Rosendahl-Küpper geschult und begleitet. Trotz der Lockdowns wurden im vergangenen Jahr 450 Ratsuchende unterstützt. „Wir wollen weg von der reinen finanziellen Hilfe. Das Ziel ist, den Menschen dauerhaft aus ihrer Not herauszuhelfen“, erklärt Carmen Rosendahl-Küpper. So könnten ehrenamtlich Engagierte mal mit Menschen einkaufen, zum Arzt gehen oder bei ihnen zu Hause Unterlagen sortieren.

    Roland Ollertz ging im vergangenen Jahr aufgrund einer Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand, nachdem er als gelernter Versicherungskaufmann viele Jahre bei einer Versicherung gearbeitet hatte. „Man sollte sich frühzeitig Gedanken machen, wie man diese Phase gestalten will“, erklärt er. Für ihn war klar: Er wollte ehrenamtlich arbeiten. Früher, als er noch aktiv Turniersport als Reiter betrieb, übernahm er Aufgaben im Verein. Jetzt, in der neuen Lebensphase, arbeitet er mit beim kostenlosen Mittagstisch für wohnungslose Menschen, den der Caritasverband seit Februar zweimal in der Woche in der Jugendkirche an der Albertusstraße anbietet. „Dieses Projekt habe ich von Anfang an begleitet“, erzählt Ollertz.

    Darüber hinaus kümmert er sich an zwei Tagen in der Woche in einem Altenheim der Diakonie um demenziell erkrankte Bewohner. Und alle 14 Tage bringt sich auch er bei der Sozialberatung ein, und zwar im Begegnungszentrum Hannes an der Urftstraße in Rheydt. „Ich habe durch mein ehrenamtliches Engagement viele nette Menschen kennengelernt und erfahre ganz viel Dankbarkeit, was sehr schön ist“, berichtet Roland Ollertz. Er könne jedem nur empfehlen, sich freiwillig einzusetzen: „Das ist eine Bereicherung“, sagt er.

    Sowohl Gabriele Lieven als auch Roland Ollertz haben sich zu Beginn ihrer Überlegungen im Freiwilligen Zentrum des Caritasverbandes an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheydt beraten lassen, nach dem Motto: „Ich möchte was tun – welche Möglichkeiten gibt es, die zu mir und meinen Interessen passen?“ Mehr als 270 solcher Beratungen führte das Freiwilligen Zentrum im vergangenen Jahr durch.

    Inzwischen ist es auch online möglich, sich einen ersten Überblick zu verschaffen: Dafür sorgt die „Anpacker App“, die der Caritasverband Region Mönchengladbach zur Verfügung stellt. Sie zeigt auf einen Blick, wo und wie sich die Mönchengladbacher bürgerschaftlich engagieren können. Mehr als 60 Engagement-Angebote von vielen verschiedenen Einrichtungen aus Mönchengladbach sind aktuell in der App des Caritasverbandes abrufbar. „Mit der App kann man sich ganz einfach über Engagement-Möglichkeiten informieren und Angebote finden“, sagt Hildegard van de Braak. Die App könne dem Ehrenamt weiteren Schub geben und jüngere Menschen ansprechen. Sie kann sowohl im App Store von Apple als auch bei Google Play kostenlos heruntergeladen werden. Alle Angebote sind über das Portal mg-packt-an.de auch im Internetbrowser verfügbar.

    „Ehrenamt hat sich in Zeiten der Pandemie verändert“, stellt Hildegard van de Braak fest. Das „Engagieren auf Distanz“ sei eine neue Herausforderung gewesen. „Aber es entstanden tolle neue Projekte, wie etwa ein Einkaufsdienst für Senioren oder Gartenkonzerte in Einrichtungen, weil die Innenräume nicht genutzt werden durften“, so die Bereichsleiterin.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Projekt „Willkommenslotsen in Mönchengladbach“(WiLoM) sucht Ehrenamtliche

    Projekt „Willkommenslotsen in Mönchengladbach“
    (WiLoM) sucht Ehrenamtliche

    Seit 2018 bietet das Projekt „WiLoM“, Willkommenslotsen in Mönchengladbach, in der AWO-Migrationsberatungsstelle Beratungen für Geflüchtete ab 18 Jahre an, die einen Aufenthaltstitel haben. Jetzt werden Ehrenamtliche gesucht.
    Interessierte können sich am Montag, den 6. Dezember, bei der AWO darüber informieren.

    „WiLoM“ – Willkommenslotsen in Mönchengladbach, heißt das Integrationsprojekt, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), finanziert wird und dass die AWO Mönchengladbach vor drei Jahren für sich gewinnen konnte.
    „Ich nehme mir viel Zeit für die Beratungsgespräche mit den Geflüchteten“, sagt Kornelia Rotzek, von der AWO, die das Projekt mit betreut. „Die Anliegen und Probleme der Menschen sind sehr vielfältig.“ Die Sozialarbeiterin hilft den Geflüchteten beim Ausfüllen von Anträgen, erinnert Fristen einzuhalten, begleitet die Menschen bei Behördengängen, oder um ein Konto zu eröffnen.

    „Weil fehlende Sprachkenntnisse in der Regel die größten Barrieren der Menschen sind, helfe ich oft bei der Vermittlung von passenden Sprachkursen. Durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie hat vieles Online stattgefunden. Deshalb brauchten die Ratsuchenden erstmal Unterstützung bei der Beschaffung passender mobiler Endgeräte und bei deren Bedienung“, so Rotzek.

    Durch die pandemiebedingten Einschränkungen haben im vergangenen Jahr viele Beratungen telefonisch stattgefunden. „Wir haben uns darum gekümmert, dass die Menschen weiterhin mit für sie wichtigen Behörden den Kontakt halten konnten. Telefonisch oder per EMail.
    Die Menschen möchten aber auch Informationen zu möglichen Arbeitsstellen, brauchen Hilfe bei der Wohnungssuche oder bei der Suche nach einem Stromanbieter.“

    Das Projekt wird noch bis zum Jahresende, parallel zur AWO-Migrationsberatungsstelle (MBE), in der AWO Familienservice gGmbH fortgesetzt. In der MBE werden neu zugewanderte Migratinnen ab 27 Jahre beraten. Das Angebot zielt darauf ab, zugewanderte Personen bei ihrer sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Bestandteil des „WiLoM“-Projektes ist ebenfalls, ehrenamtliche Patinnen zu gewinnen, die sich im Nachgang um die Geflüchteten kümmern.

    Kornelia Rotzek: „Die Migratinnen haben kaum Kontakte zu deutschsprachigen Mitbürgerinnen, mit denen sie sich freundschaftlich unterhalten können, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, oder bei denen sie einen Rat erfragen können. Die ehrenamtlichen Pat*innen könnten auch den Kindern der Familien bei den Hausaufgaben helfen oder bei der Suche nach einem passenden Facharzt helfen.
    Interessierte Ehrenamtliche können sich gerne bei mir melden, um weitere Informationen zu bekommen.“

    Kornelia Rotzek wird am Montag, den 6. Dezember, im Eingangsbereich des L64 der AWO (Etage Comic), in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr, einen Informationsstand zu „WiLoM“, Willkommen in Mönchengladbach, betreuen, bei dem interessierte Ehrenamtliche Informationen zum Projekt bekommen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Theater in der Tüte

    Theater in der Tüte

    Für jedes Kind ein bunter Beutel voller Materialien und Anregungen – so startet das Projekt “TheaterTüte” der Hochschule Niederrhein in Kooperation mit dem Theater Krefeld Mönchengladbach und der Katholischen Grundschule Untereicken.

    Das Pilotprojekt, welches von vier Studentinnen im Rahmen des Master-Studiengangs “Kulturpädagogik und Kulturmanagement” an der Hochschule Niederrhein initiiert wurde, soll den Theaterbesuch für Kinder zum Erlebnis machen.
    Nach der langen pandemiebedingten Schließung der Theater will das Projekt Schüler:innen und Theater zusammenbringen. Die Tüte lädt dazu ein, Theater anders zu erleben und regt zum Experimentieren, Basteln und Gestalten an.
    Die Projektleiterinnen bringen jedem/r Schüler:in eine eigene prall gefüllte Tüte mit in den Unterricht.
    Im vielseitigen Austausch werden die Kinder kreativ. In der TheaterTüte finden sie alles, was sie dafür brauchen. Ein Blick in die Tüte verrät schon ein wenig über den Inhalt des ausgewählten Stückes. Neben flauschigem weißem oder glitzerndem Stoff finden die Kinder im bunt gefüllten Beutel unter anderem Vorlagen für Masken, Glanzfolie, Bauklötze und vieles mehr. Damit können sie z.B. eigene Kostümteile und Masken erstellen oder Bühnenbilder gestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

    Im ersten Durchlauf des Projektes wird das Theaterstück “Schaf”, ein Musiktheaterstück für Kinder ab 5 Jahren, als Einstieg in die gestalterische Arbeit genutzt. Mit ihren kreativen Ideen begleiten die Schüler:innen das Schaf auf dessen Suche nach der eigenen Identität.
    Beim anschließenden Theaterbesuch können die Kinder die verwendeten Stoffe und Materialien auf der Bühne wiederentdecken.
    Besonders schön für die Schüler:innen ist: Ihre Ergebnisse werden ab dem 13.12.2021 bis zum Weihnachtsfest im Theaterfoyer in Mönchengladbach ausgestellt und können von Besucher:innen bestaunt werden.
    In Zukunft soll die TheaterTüte auch für weitere Theaterstücke entsprechend gefüllt und begleitend eingesetzt werden.

    Workshop:
    Dienstag, 07.12.2021, 08.00-11.40 Uhr
    Städtische Katholische Grundschule Untereicken,
    Eickener Str. 311, 41063 Mönchengladbach

    Theaterbesuch und Ausstellung:
    Montag, 13.12.2021, 10:30 Uhr
    Theaterfoyer Theater Mönchengladbach,
    Odenkirchener Str. 78, 41236 Mönchengladbach

    0 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zum letzten Mal „Meisterklasse“Die Inszenierung von Petra Luisa Meyer ist nur noch am 9. Dezember im Theater Mönchengladbach zu sehen

    Zum letzten Mal „Meisterklasse“
    Die Inszenierung von Petra Luisa Meyer ist nur noch am 9. Dezember im Theater Mönchengladbach zu sehen

    Mit der Inszenierung von Peter Eötvös eindringlichem Musiktheater „Der goldene Drache“ am Theater Krefeld und Mönchengladbach hatte Petra Luisa Meyer zuletzt für große Beachtung bei Publikum und Presse gesorgt. In der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag war ihre Inszenierung mehrfach als beste der Saison 2018/19 nominiert worden.

    Foto: Stutte

    Ihre aktuelle Inszenierung für das Gemeinschaftstheater ist Terrence McNallys Schauspiel „Meisterklasse“, das sich einer Station im Leben der berühmten griechisch-amerikanischen Sopranistin Maria Callas widmet. Es zeigt die Operndiva als unerbittliche Gesangslehrerin, die ihren Schülern absolute Perfektion, kompromisslose Selbsthingabe und gnadenlose Disziplin abverlangt – so, wie es jahrzehntelang ihr eigenes Credo gewesen war.

    Neben Schauspielerin Eva Spott als Maria Callas sind Mitglieder des Opernstudios Niederrhein und des Jungen Theaters Krefeld und Mönchengladbach zu erleben, die in den Rollen der Gesangsschüler bekannte Arien aus dem Opernrepertoire präsentieren. „Meisterklasse“ ist eine gelungene Symbiose aus Schauspiel und Operngesang!

    „Meisterklasse“ ist nur noch am Donnerstag, 9. Dezember im Theater Mönchengladbach zu sehen,
    Vorstellungsbeginn ist um 19.30 Uhr.

    Tickets sind erhältlich auf www.theater-khttp://www.theater-kr-mg.der-mg.de und an der Theaterkasse unter 02166/6151-100.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Was wir tun ist Ehrensache“

    „Was wir tun ist Ehrensache“

    Die Ehrenamtskampagne der Stadt Mönchengladbach in Kooperation mit dem Kreis Viersen wird verlängert und durch weitere 24 Bilder in der Webgalerie erweitert.

    Zum Tag des Ehrenamtes am Sonntag, den 05. Dezember 2021, ist die Webgalerie der Kampagne „Ehrensache“ um weitere 24 Ehrenamtliche aus der Stadt Mönchengladbach und dem Kreis Viersen erweitert worden. Sie engagieren sich in Bereichen Kultur, Sport oder in der Flüchtlingshilfe. Ehrenamtliche unterstützen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, sie stärken das Miteinander und sorgen so für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

    „Ihr Engagement ist die Grundlage für ein gutes Zusammenleben in unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, dass ehrenamtlich tätige Menschen durch die Kampagne auch ein Gesicht bekommen und die Wertschätzung aller erhalten.“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Nach dem erfolgreichen Start der Kampagne „Ehrensache“ im letzten Jahr wurde diese weitergeführt. Ziel ist die öffentliche Aufmerksamkeit auf die hohe Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für das Gemeinwesen zu lenken.

    Als zusätzliches kleines Dankeschön lädt das Kommunale Integrationszentrum des Fachbereichs Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach alle ehrenamtlich Engagierten in der Integrationsarbeit Anfang Dezember zu einem virtuellen Kinoabend ein. Sie erhalten vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadtverwaltung eine Einladung, sagt dessen Leiter Jürgen Fischer: „Nach einem besonderen Jahr mit vielen Herausforderungen möchten wir hier allen Ehrenamtlichen für Ihr Engagement damit danken.“

    Die Webgalerie und aktuelle Informationen zur Kampagne „Ehrensache“  ist unter www.stadt.mg/ehrensache zu finden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • SPD und Grüne beantragen Sondersitzung des Plenums

    SPD und Grüne beantragen Sondersitzung des Plenums

    „Die vierte Welle brechen! NRW muss sofort handeln – entschlossen, konsequent und mit aller Kraft!“

    Mit Blick auf das morgige Gespräch zwischen Bund und Ländern zur aktuellen Corona-Entwicklung haben SPD und GRÜNE im Landtag NRW soeben eine Sondersitzung des Plenums für kommenden Mittwoch beantragt. Hierzu erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion, und Josefine Paul, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

    Thomas Kutschaty:

    „Wir sind in dieser Pandemie an einem Punkt angekommen, an den niemand von uns zurück wollte. Wenn wir jetzt nicht konsequent gegensteuern, dann drohen im Dezember noch viel höhere Infektionszahlen und dann werden wir in diesem Winter noch viele weitere Tote zu beklagen haben.

    Es geht jetzt darum, die Menschen in unserem Land zu schützen. Die Landesregierung muss daher dem Landtag unverzüglich darlegen, mit welchen Maßnahmen sie die vierte Welle brechen will. Eine klare Linie ist dabei bisher nicht zu erkennen. Wer auf der einen Seite mehr als 50.000 Fans im Fußball-Stadion für vertretbar hält, gleichzeitig aber Lockdowns nicht ausschließt, der hat seinen Kompass offenbar verloren. Der Landtag muss deshalb jetzt umgehend zusammenkommen, um das Regierungshandeln in dieser Pandemie auf Kurs zu bringen.“

    Josefine Paul: „Die Corona-Situation ist dramatisch und spitzt sich täglich zu. Wir brauchen jetzt entschlossenes Handeln statt zögerlichen Abwartens. Die Landesregierung muss dem Parlament darlegen, wie sie der Lage begegnen will. Es reicht nicht aus, immer wieder die Verschärfung von Maßnahmen anzukündigen, aber tatsächlich der Lage permanent hinterherzulaufen. Wir brauchen jetzt den vollen Instrumentenkasten, wie ihn das Bundesinfektionsschutzgesetz vorhält. Ministerpräsident Wüst muss endlich alle Möglichkeiten ausschöpfen und damit aufhören, auf andere Bundesländer und den Bund zu verweisen. Wir müssen nun konsequent Kontakte reduzieren, um eine weitere Überlastung des Gesundheitssystems und seiner Beschäftigten zu verhindern und die vierte Welle zu brechen. Wir stehen für die Aktivierung aller Instrumente des Bundesinfektionsschutzgesetz zur Verfügung und bieten erneut unsere Unterstützung im Kampf gegen die Pandemie an.“ 

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach soll Glasfaserstadt werden – Telekom will reines Glasfaserinternet für Innenstadtlagen bauen

    Mönchengladbach soll Glasfaserstadt werden – Telekom will reines Glasfaserinternet für Innenstadtlagen bauen

    Ab 2022 sollen weitere 40.000 Haushalte bis 2024 echtes Glasfaserinternet erhalten.

    Ab sofort starten die Vorbereitung in Rheydt-Mitte, die Anwohner erhalten hier zeitnah ein Informationsschreiben. Innerhalb der nächsten drei Jahre folgen dann in den Ortsteilen am Wasserturm, Gladbach Innenstadt-West & Westend, Heyden-Geistenbeck, Rheydt-Nord sowie Schrievers-Schmölderpark viele weitere Ortslagen. Insgesamt erhalten somit über 12.000 Adressen mit insgesamt über 45.000 Haushalten Zugang zu reinem Glasfaser-Internet.

    „Das Projekt in Mönchengladbach ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl eines der größten Infrastrukturprojekte der Telekom bundesweit. Innerhalb der nächsten drei Jahre werden rund ein Drittel aller Mönchengladbacher Haushalte von der Telekom ans Glasfasernetz angebunden. Wir freuen uns, dass der Ausbau in Mönchengladbach in Kooperation mit der Stadt gut und schnell vorangetrieben werden kann.“, sagt Dr. Frank Schmidt, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom.

    „Der Bedarf und Nutzen reiner Glasfaseranschlüsse ist nicht von der Hand zu weisen, durch Corona hat es zudem einen großen Umschwung zu mehr Home-Office gegeben, der anhalten wird. Die Stadt Mönchengladbach hat früh auf die Technologie Glasfaser gesetzt, umso mehr freue ich mich, dass wir nun in kurzer Zeit große Versorgungssprünge machen können.“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Wie bereits im Gründerzeitviertel ermöglicht das neue Netz Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1 GBit/s) im Download. Neben den hohen Bandbreiten besitzt Glasfaser weitere Vorteile gegenüber kupferbasierten Internetanschlüssen, die auch auf der Informations-Website www.gigabitcity.mg veranschaulicht werden. So gibt es keine Schwankungen durch lange Leitungswege oder hohe Netzauslastung, mit der Datenübertragung durch Lichtsignale sind Glasfasernetze ferner deutlich energieeffizienter.

    „Die Ankündigungen der Telekom zeigen, dass die Abstimmung beim Ausbau zwischen allen Beteiligten in Mönchengladbach sehr gut funktioniert.“, sagt Benjamin Schmidt, städtischer Gigabitkoordinator mit Sitz bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH. „Dass nun in recht kurzer Zeit rund 45.000 weitere Haushalte folgen, ist ein großer Erfolg für uns.“

    Die betroffenen Eigentümer und Bewohner werden vor dem Start der Ausbaumaßnahmen in ihren Stadtteilen angeschrieben und über den Ablauf informiert. Für das Gründerzeitviertel und Rheydt-Mitte gibt es bereits weitere Informationen über folgende Kontaktstellen:

    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach stehen ferner unter www.gigabitcity.mg zur Verfügung.

    Gigabit-Strategie der Stadt Mönchengladbach

    Der reine Glasfaserausbau ist das Ziel der städtischen Gigabit-Strategie, die vom Stadtrat im März beschlossen wurde und somit auch einen wichtigen Baustein der Wachsenden Stadt mg+ darstellt. Darin werden aktuelle Versorgungslagen, Ausbauprojekte und strategische Handlungsfelder beschrieben. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

    „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ –
    Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

    Der nachfolgende Text wurde von Elma Ajruli verfasst (Klasse 10e).

    Gunter Demnig,

    Gunter Demnig hat an 98 Stellen in der Stadt insgesamt 317 seiner Stolpersteine verlegt. Mit ihnen erinnert der Künstler an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, gibt ihnen ihren Namen zurück, informiert über ihre Schicksale und sichert ihnen einen Platz in der Mitte der Gesellschaft.

    Die Schüler*innen der Klasse 10e der Realschule Volksgarten überlegten sich am 02.11.2021, gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Endrit Juchem und Frau Stefanie Klengel im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ etwas Wundervolles und säuberten einen Stolperstein in der Sophienstraße 22 in Mönchengladbach, wo Hertha Bunte (1896-1943) gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Mutter lebte.

    Vor der Säuberung des Stolpersteins hat jeder Schüler der Klasse 10e einen Vortrag über verschiedene Stolpersteine in der Stadt vorbereitet und vorgestellt und uns auf die Vergangenheit der Opfer aufmerksam gemacht.
    Elma Ajruli aus der Klasse 10e war auch einer der Schülerinnen, die die Beschäftigung mit dem Vortrag und den Schicksalen der Personen hinter den Stolpersteinen sehr berührte. Der Stolperstein, den sie sich aussuchte, wurde in Erinnerung an Theo Hespers, der am 12. Dezember 1903 in Mönchengladbach geboren wurde und am 9. September 1943 in Berlin-Plötzensee unglücklicherweise starb, verlegt.

    Diese Veranstaltung hat die ganze Klasse zum Nachdenken gebracht, weil so viele verschiedene Menschen grundlos getötet wurden und man sich, während man zuhörte, in die Lage der verstorbenen Menschen versetzen konnte.
    Diese grausame Vergangenheit darf sich auf gar keinen Fall wiederholen.
    Wir als Schule bedauern diesen Verlust zutiefst und sprechen den Familien der Verstorbenen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gülistan Yüksel: „Wir machen Deutschland klimaneutral und sozial gerechter“– mit Koalitionsvertrag als PDF

    Gülistan Yüksel: „Wir machen Deutschland klimaneutral und sozial gerechter“
    – mit Koalitionsvertrag als PDF

    Mehr Fortschritt wagen – unter diesem Titel steht der Koalitionsvertrag der zukünftigen Ampelregierung unter SPD-Führung.

    „Gemeinsam mit Grünen und FDP übernehmen wir Verantwortung, um die notwendige Modernisierung unseres Landes voranzutreiben und Fortschritt zu gestalten“, lobt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, die sich besonders über die Erfolge im Bereich Sozial- und Klimapolitik freut.

    Auf 177 Seiten beschreiben die zukünftigen Koalitionäre, wie sie Deutschland klimaneutral, digitaler und sozialer machen wollen. „Es ist gut, dass wir wie versprochen mit 12 Euro Mindestlohn eine Gehaltserhöhung für rund 10 Millionen Menschen ermöglichen“, sagt Yüksel.

    Sozialpolitisch will die Ampelkoalition darüber hinaus den Sozialstaat modernisieren und Hartz 4 durch ein neues Bürgergeld überwinden. Auch eine Ausbildungsplatzgarantie und eine BAföG-Reform sind vorgesehen.

    Mit Blick auf die Klimakrise nehmen sich SPD, Grüne und FDP vor, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen. Dafür sollen u.a. die Erneuerbaren Energien massiv ausgebaut werden, damit der Kohleausstieg idealerweise 2030 möglich ist. „Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit.

    „Ich freue mich deshalb, dass sich künftig ein eigenes Bau- und Wohnministerium darum kümmern wird, den Wohnungsbau entschieden voranzutreiben – u.a. mit 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr“, betont Yüksel.
    Darüber hinaus soll der CO2-Preis künftig fair zwischen Vermieter:in und Mieter:in geteilt werden – das bedeutet weniger Heizkosten für alle Mieter:innen.

    Als Familienpolitikerin verweist Yüksel abschließend auf die geplante Kindergrundsicherung: „Kein Kind darf in Deutschland in Armut aufwachsen. Mit der Kindergrundsicherung werden wir deshalb Kinder aus der Armut holen.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!