Autor: Redaktion

  • Neues vom Jungen Theater –Die Nachwuchskünstler präsentieren sich in vielen Inszenierungen am Theater Mönchengladbach.

    Neues vom Jungen Theater –
    Die Nachwuchskünstler präsentieren sich in vielen Inszenierungen am Theater Mönchengladbach.

    Von Dürrenmatt bis Wagner – im November gibt es jede Menge Gelegenheiten für die jungen Künstler vom Jungen Theater, sich auf der Gladbacher Bühne zu zeigen.

    Etwa Raafat Daboul als Missionar Oskar Rose in Friedrich Dürrenmatts Schauspiel „Die Physiker“– Premiere ist am 14. November.
    Oder Avishay Shalom, der seine musikalische Vielseitigkeit demonstrieren kann: am 26. November als Dirigent bei Richard Wagners „Walküre – 1. Akt“ und ab 27. November als Cembalist und musikalischer Leiter der Produktion „Schaf“.
    Bei diesem Kinderstück mit viel Live-Barockmusik stehen bis zur Weihnachtsvorstellung am 25. Dezember insgesamt sogar acht Mitglieder des Jungen Theaters gemeinsam auf der Bühne: die vier Mitglieder des Opernstudios Niederrhein (Maya Blaustein, Boshana Milkov, Robin Grunwald, Guillem Batllori), Raafat Daboul sowie die Orchesterakademisten Beatriz Filipe Muora (Violine) und Leonard Rees (Cello).

    Eine neue Broschüre zum Jungen Theater gibt einen spannenden Rückblick auf die letzten zwei Jahre und ist ab sofort kostenlos an der Theaterkasse und im Foyer des Theaters Mönchengladbach erhältlich.
    Auch online lässt sich das kleine feine Werk, das Dramaturgin Ulrike Aistleitner zusammengestellt hat, durchblättern: auf der Homepage des Theaters unter dem Menüpunkt „Das Junge Theater“.

    Das Junge Theater ist eingebettet in das Projekt NEUE WEGE, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem NRW KULTURsekretariat. Die zwölf Stipendiaten kommen aus insgesamt acht verschiedenen Ländern an den Niederrhein. Das Förderprogramm ist insgesamt auf drei Spielzeiten ausgerichtet und erstreckt sich über den Zeitraum Herbst 2019 bis Sommer 2022.

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  • Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona

    Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona

    Angesichts steigender Corona-Infektionen haben SPD, Grüne und FDP bereits parallel zu ihren Koalitionsverhandlungen einen Plan zur Pandemiebekämpfung vorgelegt.

    „Damit die Länder in Zukunft notwendige Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen und die Menschen schützen können, ändern wir das Infektionsschutzgesetz und schaffen damit Rechtssicherheit“, informieren die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Kathrin Henneberger (Bündnis 90/Die Grünen) über den Gesetzentwurf, der Donnerstag dieser Woche im Bundestag in 1. Lesung debattiert wurde.

    Bis zum 20. März 2022 können demnach die Bundesländer Maßnahmen wie die Maskenpflicht, 3G- bzw. 2G-Regelungen oder die Erhebung von Kontaktdaten erlassen. Diese Schutzmaßnahmen ersetzen die zum 25. November auslaufende Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

    Angesichts steigender Infektionszahlen appellieren Yüksel und Henneberger zur Vorsicht und werben weiter für Impfungen: „Die Pandemie ist noch nicht überwunden. Das Virus breitet sich gerade unter den Ungeimpften stark aus. Eine Impfung hilft nicht nur die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sie schützt vor allem auch vor schwerem Krankheitsverlauf und Tod.“

    So sehr beide Mönchengladbacher Politikerinnen für Impfungen und konsequente Schutzmaßnamen werben, so einig sind sie sich auch, dass Ausgangsbeschränkungen oder die Schließung von Schulen angesichts der vorhandenen Impfstoffe nicht mehr verhältnismäßig wären:
    „Zwar gelangen einige Krankenhäuser derzeit wieder an ihre Kapazitätsgrenze, doch die Impfungen sorgen dafür, dass schwere Krankheitsverläufe vermindert und deutlich weniger Menschen als noch vor einem Jahr auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.“

    In Mönchengladbach bieten mehr als 50 Praxen die Coronaschutzimpfung an, die Kontaktdaten der Praxen finden Sie im Impfregister von NRW unter: coronaimpfung.nrw/impfregister.
    Außerdem sind weiterhin Impfungen ohne Termin in den Stadtzentren möglich. Zudem gibt es folgende mobile Impfaktionen:
    am Shopping-Center Minto, Hindenburgstraße 73 (20. November, 12 bis 18 Uhr)
    und am Karstadt-Gebäude Rheydt, Markt 10 (13. November, 11 bis 17 Uhr, und am 27. November, 11 bis 17 Uhr).
    Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und, wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen.
    Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

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  • „Beschäftigte der Unikliniken verdienen bessere Arbeitsbedingungen – das ist eine Frage des Respekts“

    „Beschäftigte der Unikliniken verdienen bessere Arbeitsbedingungen – das ist eine Frage des Respekts“

    Nachdem die 2. Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder in der vergangenen Woche gescheitert ist, hat die Gewerkschaft ver.di zu einem Streik an den Unikliniken in Düsseldorf, Essen, Köln, Bonn und Münster aufgerufen.

    Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Wir unterstützen die Forderungen der Beschäftigten der Unikliniken und der Gewerkschaft Verdi nach besseren Arbeitsbedingungen. Der Applaus zu Beginn der Pandemie war angebracht, doch nun muss deutlich mehr kommen.
    Personelle Entlastung und höhere Löhne sind notwendig. Für uns ist nicht nachvollziehbar, dass in den Tarifverhandlungen trotz Corona-Pandemie und Dauerbelastung der Beschäftigten keine Einigung erzielt werden konnte.
    Die Beschäftigten haben Respekt und Wertschätzung verdient. Dazu gehört, ihre Forderungen ernst zu nehmen.
    Deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten sind auch für die SPD-Fraktion im Landtag ein zentrales Anliegen. Dazu haben wir einen Leitantrag für den sozialen Neustart im Gesundheits- und Pflegebereich vorgelegt.“

    „Wir fordern eine Offensive ,Respekt und gute Arbeit‘ für alle Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich. Dazu gehört eine Personalbemessung, die am tatsächlichen Bedarf orientiert ist. Ein langfristiges Ziel muss die 35-StundenWoche in der Pflege sein. Denn für uns steht fest: Die massive Arbeitsbelastung des Pflegepersonals muss reduziert werden. Außerdem fordern wir bessere Löhne.
    Nach dem Applaus vom Balkon muss jetzt mehr Lohn vom Verhandlungstisch kommen. ln der 3. Tarifrunde muss es endlich Bewegung zu Gunstender Beschäftigten geben. Alles andere ist respektlos.“

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  • „Grüner Treff“ in Giesenkirchen

    „Grüner Treff“ in Giesenkirchen

    Die Stadtteilgruppe MG-Ost der Grünen lädt am Mittwoch, den 01.12.2021, um 19 Uhr zum „Grünen Treff“ ein, der diesmal im Haus Ambour am Konstantinplatz in MG-Giesenkirchen stattfindet.

    Nicht nur Mitglieder von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, die sich dafür interessieren, die Politik vor Ort aktiv mitzugestalten, sind herzlich eingeladen.

    Neben Berichten aus dem Bezirk wird ausreichend Raum fürs Kennenlernen, lockere Gespräche und eigene Themen und Anliegen sein, die man gerne in die politische Diskussion einbringen möchte.
    Gerade auf kommunaler Ebene sind solche Anregungen aus dem praktischen Leben unverzichtbar, um unsere Stadt positiv und im Sinne der Bürger weiterzuentwickeln.

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  • LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

    LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

    Der LVR gibt „Qualität für Menschen“ als eigenes Leitmotiv an. 

    Da macht es fassungslos, liest man das Karnevals-Programm der kommenden Session.
    Diejenigen, die wir doch als erstes beschützen wollen und sollen, werden unsinnigerweise in Corona-Infektionsgefahr gebracht.

    In der kommenden Session macht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit der Initiative „Karneval für alle“ wieder dafür stark, dass alle Jecken gemeinsam feiern können: Mit Übersetzungen in Gebärdensprache, Rollstuhlplätzen an den Zügen und Live-Beschreibungen für Blinde und Sehbehinderte.

    Das LVR-Programm:

    11. November 2021: Sessionseröffnung in Köln, Heumarkt:

    In Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft, Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    7. Januar 2022: Prinzenproklamation in Bonn, Maritim Hotel Bonn

    In Kooperation mit dem Festausschuss Bonner Karneval,
    Blindenreportage vom Bühnenprogramm, Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitung

    29. Januar 2022: Miljö-Sitzung in Köln, Kristallsaal KölnMesse

    In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
    Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    24. Februar 2022: Weiberfastnacht / Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln, Alter Markt

    In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
    Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    27. Februar 2022: Schul- und Veedelszöch in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt

    Rollstuhlplätze, Zugmoderation mit Übersetzung in Gebärdensprache
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Gehörlose

    28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt

    Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitperson

    28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Düsseldorf, LVR-Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz

    Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitperson

    1. März 2022: Veilchendienstagszug in Mönchengladbach, Innenstadt

    Blindenreportage vom Zug

    ———————————————–

    Kartenwünsche bitte an: karneval-fuer-alle@lvr.de

    Bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen richtet sich der LVR nach den Vorgaben der jeweiligen Hauptveranstalter.

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  • Minijobs: DGB Mönchengladbach fordert Reformen statt Ausweitung

    Minijobs: DGB Mönchengladbach fordert Reformen statt Ausweitung

    Nach Angaben der Agentur für Arbeit ist von März 2020 bis März 2021 die Zahl der Minijobber*innen in Mönchengladbach von 25.661 auf 23.661 zurückgegangen (-6,2 Prozent).

    Im Gastgewerbe gab es einen Rückgang von 9,4 Prozent.

    Mit Blick auf den aktuellen Mangel an Arbeitskräften in Mönchengladbach, speziell im Gastgewerbe, fordert der Mönchengladbacher DGB-Vorsitzende Patrick Stock von der kommenden Bundesregierung echte Reformen in der Arbeitsmarktpolitik.

    „Wir brauchen dringend Veränderungen bei den Minijobs. Eine höhere Verdienstgrenze wie es im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP steht darf nicht zu einer Ausweitung dieser Arbeitsform führen. Im Gegenteil: Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Arbeit mit sicherer Perspektive überführt werden. Denn genau die bietet ein Minijob nicht. Das haben wir in der Coronazeit erlebt, in der viele Minijobber*innen ihre Arbeit verloren haben. Dazu kommt die drohende Altersarmut für alle geringfügig Beschäftigten, weil keine Beiträge in die Sozialkassen gezahlt werden. Ein wirtschaftlicher Aufschwung darf nicht auf solchen Arbeitsverhältnissen aufgebaut werden.“

    Die Annahme, dass Minijobs Brücken in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bauen könnten, hat sich nicht bestätigt. Eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat festgestellt, dass in Kleinbetrieben mit bis zu zehn Mitarbeitern sozialversicherungspflichtige Stellen verdrängt werden. In der Summe könnten bundesweit bis zu 500.000 Jobs ersetzt werden. Insgesamt entfallen auf kleine Betriebe 15 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen und 36 Prozent aller geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse.

    Der DGB weist darauf hin, dass es etliche Nachteile für die Minijobber*innen gibt: Sie stecken im Niedriglohnsegment fest, arbeiten häufig unterhalb ihres Qualifikationsniveaus und sind nur dann rentenversichert, wenn sie freiwillig zusätzliche Beiträge zur Rentenversicherung einzahlen.

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  • Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen am 24. Oktober 2021

    Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen am 24. Oktober 2021

    Die diesjährige Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. fand wegen des Versammlungsverbotes in der Corona Zeit erst am 24. Oktober 2021 im Pädagogischem Zentrum Giesenkirchen statt.

    Traditionell begann die Jahreshauptversammlung mit dem gemeinsamen Besuch der heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Gereon. Auf der anschließenden Jahreshauptversammlung konnte der 1. Brudermeister 65 Mitglieder begrüßen. Darunter waren der Präses der Bruderschaft Achim Köhler, Ehrenbrudermeister Helmut Breuer, Schützenkönig Jörg Wawro sowie Jungkönig Pascal Wenzel.

    Frank John

    Nach der Begrüßung nahm Brudermeister Ralf Kremer eine Beförderung vor. Der Königsadjudant Oberleutnant Frank John wurde in den Rang eines Hauptmanns befördert.

    Nach der Feststellung der Regularien, konnten die Anwesenden mit einem gemeinsamen Gebet der verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft gedenken.

    Neben dem Bericht des Brudermeisters und dem Kassenbericht des Kassierers, standen auch Vorstandswahlen an.

    Die Jahreshauptversammlung bestätigte den 1. Brudermeister Ralf Kremer, den 2. Kassierer Norbert Blum sowie den Beisitzer Peter Costrau ihren Ämtern.

    Da der Beisitzer Silas Becher für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Bernd Breymann zum neuen Beisitzer gewählt.
    Außerdem wurde die neu gewählte Generalität von der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern bestätigt.
    Die Generalität setzt sich wie folgt zusammen: General Thomas Reynders, Oberst Christof Over, Hauptmann Rainer Hermes, stellv. Hauptmann Sebastian Weuthen, Hauptfeldwebel Peter Cotrau und stellv. Hauptfeldwebel Marius Over

    Im Weiteren ging man in der Versammlung auf das Jubiläum ein, das wegen der Corona Pandemie leider erst im Jahr 2022 stattfinden wird. Hier berichteten die jeweiligen Leiter der Arbeitskreise über derzeitigen Stand.

    Termine im Jubiläumsjahr 2022:

    • 23. Januar 2022 St. Sebastianus-Tag mit Festmesse und anschließender Jahreshauptversammlung als Auftakt des Festjahres
    • 30. April – 03. Mai 2022 Schützen- und Heimatfest
    • 06. Mai 2022 Fackelzug mit großem Zapfenstreich unter Beteiligung der befreundeten Bruderschaften.
      Anschließender Umtrunk im Festzelt
    • 07. Mai 2022 Großer Festakt im Festzelt mit Abordnungen aller Bruderschaften und geladenen Gästen
    • 26. Mai 2022 Vatertags–Frühschoppen im Caritaszentrum
    • 02. Juli 2022 Schützenbiwak auf dem Konstatinplatz
    • 23. September 2022 Oktoberfest im Festzelt
    • 24. September 2022 Krönungsfeierlichkeiten

    Weitere Themen die auf der Jahreshauptversammlung angesprochen wurden, waren die Jugendarbeit sowie der Jahresbeitrag in der Bruderschaft.
    Desweitern bedankte sich der Präses Achim Köhler für das Geleistete in der Corona Zeit. Insbesondere sprach er die Krippengestaltung in der Kirche, den Ordnungsdienst für die Messe und den Einkaufsdienst für bedürfte Mitmenschen an.

    Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Brudermeister Ralf Kremer bei allen Mitgliedern und schloss die Jahreshauptversammlung.

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  • SPD-Zukunftskonferenz „Von Grund auf fair“

    SPD-Zukunftskonferenz „Von Grund auf fair“

    Die Mieten für Neubauten sind im Zeitraum 2010 bis 2018 um 29 Prozent gestiegen, die Reallöhne hingegen nur um elf Prozent. Diese Rechnung geht nicht auf.

    Eine schöne und bezahlbare Wohnung in der Stadt, in der man leben möchte- das ist für viele Menschen in Nordrhein-Westfalen mittlerweile nur noch ein Wunschtraum.
    Doch wie können wir Wohnen wieder bezahlbar machen? Und wie schaffen wir lebenswerte Quartiere?
    Diese Zukunftsfragen beschäftigten den Vorsitzenden des Deutschen Mieterbunds NRW, Hans-Jochern Witzke, Alexander Rychter, Vorstand des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Michael Hermund, Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik beim DGB, und weitere Vertreter*innen aus der Wohnungswirtschaft und aus Sozialverbänden auf der SPD-Zukunftskonferenz „Von Grund auf fair“.

    Zum Einstieg schilderte die Schauspielerin Berit Künnecke ihre Eindrücke und Erlebnisse aus den Vorbereitungen für ihre Rolle im Berliner Tatort „Die dritte Haut“, in dem sie eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ohne Chance auf eine bezahlbare Wohnung spielt.

    Etwa 70 interessierte Bürger und/oder Mitglieder von themennahen Verbänden waren in den Plenarsaal des NRW-Landtages gekommen.
    Die angekündigten Redner hatten die Gelegenheit, ihre Statements abzugeben ohne Detailtiefe oder die erwartete und erhoffte Empathie. Zu Finanzlastig scheint das Thema zu sein, lediglich der Vertreter des VdK und der Gewerkschaft konnten nachvollziehbar darstellen: Es ist allerhöchste Zeit für ernshafte Veränderung auf dem Wohnungsmarkt.

    Der Eindruck, es könnte sich bei der Konferenz um den Einstieg in den Landtagswahlkampf 2022 handeln, konnte nicht ausgeräumt werden.

    Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges schreibt zum Thema:                                                                                                                                         
    43,8 Prozent im Kreis Mönchengladbach haben Sorge, sich hier künftig keine Wohnung mehr leisten zu können

    Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen in der Region haben große Sorgen mit Blick auf den Miet- und Wohnungsmarkt. Von alarmierenden Zahlen spricht Hans-Willi Körfges, Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach und Vorsitzender im zuständigen Ausschuss für Bauen und Wohnen, und fordert eine neue Wohnungspolitik.

    43,8 Prozent der Menschen in Mönchengladbach haben Sorge, dass sie sich Wohnung oder Haus hier künftig nicht mehr leisten können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW hervor. „Die Zahl ist alarmierend“, sagt Hans-Willi Körfges. „Der Zustand des Wohnungsmarkts ist unhaltbar. Bei vielen Menschen herrscht Wohnungsangst.“ In ganz NRW äußern 44,4 Prozent der Befragten diese Sorge.

    Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach wünscht sich deshalb eine bessere Unterstützung von der Politik. 84,1 Prozent fordern in der Umfrage, dass die Landesregierung mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren soll, in ganz Nordrhein-Westfalen sind es 84,7 Prozent. Hans-Willi Körfges „Wir müssen in NRW mehr in guten und bezahlbaren Wohnraum investieren. Daher fordern wir den Bau von 100.000 neuen Wohnungen in NRW, wovon 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein sollen.“ Mietpreisgebundene Wohnungen sind ein Angebot, dass sich an einkommensschwächere Haushalte richtet.

    Viele Befragte in Mönchengladbach wünschen sich zudem besseren Mieterschutz. 66,1 Prozent sagen, dass der Mieterschutz gestärkt werden soll, damit die Mieten nicht weiter steigen. 66,7 Prozent sind in ganz NRW derselben Meinung. „Die Menschen wollen eine Politik, die allen gutes und bezahlbares Wohnen ermöglicht. Dafür sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung nicht“, sagt Hans-Willi Körfges, MdL.

    Hans-Willi Körfges MdL fordert, bundesrechtliche Möglichkeiten des Mieterschutzes vor Ort auszuschöpfen. In Bayern gelten in 162 Kommunen Regelungen zu besonderem Mieterschutz, in NRW nur in 18. „Der Wohnungsmarkt hier in der Region ist aber keineswegs entspannter. Die Landesregierung hat schlicht den Mieterschutz ausgehebelt“, sagt Hans-Willi Körfges MdL. Das will die SPD-Fraktion im Landtag NRW ändern.

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  • A-CAPPELLA-KONZERT DER  EXTRAKLASSE

    A-CAPPELLA-KONZERT DER EXTRAKLASSE

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 7. November 2021 um 17.00 Uhr

     
    A-CAPPELLA-KONZERT DER  EXTRAKLASSE mit dem Ensemble amarcord aus Leipzig

    ‚amarcord‘ – das sind fünf Männerstimmen in faszinierender Abstimmung von Harmonie und Klang, mit virtuoser Gesangskunst und musikalischer Poesie, mal ernst, sakral und feierlich, mal humorvoll, beschwingt und verjazzt.

    Dafür wurden die Sänger -Wolfram Lattke (Tenor), Robert Pohlers (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass) bei über 1.500 Konzerten in mehr als 50 Ländern der Welt bejubelt und zählen zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland.

    Die zweifachen ECHO-Klassik-Preisträger präsentieren A-cappella-Gesang in höchster Perfektion. Mühelos bewegt sich das Quintett durch die Gesänge des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks, der europäischen Romantik und der Moderne sowie durch die Arrangements von Volksliedern und Jazzstandards. amarcord setzt besonders in der Szene der Alten Musik interpretatorisch wie programmatisch internationale Maßstäbe und wurde dafür u.a. mit einem International Classical Music Award ausgezeichnet.
    Mehr Informationen über das Ensemble erhalten Sie hier: www.amarcord.de

    amarcord konzertiert mit diesem Konzert zum vierten Mal in der St. – Helenakirche, MG-Rheindahlen.
    Zur Aufführung gelangen Werke von T. Tallis, W. Byrd, F. Poulenc und die „Messe pour les convents“ von Francois Couperin für Gesang und Orgel (zusammen mit Reinhold Richter an der Seifert-Orgel) sowie ausgewählte Vokalwerke von Josquin Desprez anlässlich seines 500. Todestag.

    Dieses Konzert wird unter Anwendung der 3G-Regelungen durchgeführt, d.h. alle Genesenen, Geimpften oder negativ Getesteten (Test höchstens 48 Stunden alt) können mit entsprechendem Nachweis und ohne Voranmeldung kommen. Auch gibt es keine Beschränkung mehr, was die Sitzplatzwahl angeht (freie Platzwahl).

    Einlass ab 16.00 Uhr.

    Der Eintritt ist frei – Die Kollekte am Ausgang ist für die Kirchenmmusik an St. Helena bestimmt.
    Weitere Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de 

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  • Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Welche ist die beste Betreuungsform für Kita-Kinder mit einer Behinderung? Und wie sehr belastet der Bürokratismus die soziale Arbeit? Über diese und weitere Themen sprach die Spitze des Caritasverbandes Region Mönchengladbach jetzt mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Klenner (CDU). Seine Einstellungen zu den Themen bleiben unerwähnt. Vertane Chance.

    Ist die heutige inklusive Gruppenform für jedes Kind mit einer Behinderung das beste Kita-Angebot? Nein, sagen Caritas-Vorsitzender Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa. Sie plädierten im Gespräch mit Jochen Klenner für eine flexible Förderung. Hintergrund: Aus heilpädagogischen Kindergartengruppen sollen nach den Vorstellungen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) inklusive Gruppen werden.

    Der Caritasverband ist gerade auf dem Weg, seinen bis vor kurzem rein heilpädagogischen Kindergarten in eine inklusive Einrichtung umzuwandeln. Der neue Caritas-Kindergarten an der Urftstraße wird aus drei inklusiven und zwei heilpädagogischen Gruppen bestehen. Insgesamt können 63 Mädchen und Jungen die Kita besuchen. Der LVR möchte, dass auch die beiden letzten heilpädagogischen Gruppen zu inklusiven Angeboten werden.

    Dagegen wehrt sich der Caritasverband. Für viele Kinder seien inklusive Gruppen zweifellos eine große Bereicherung, meinte Frank Polixa. Manche Kinder mit einer komplexen geistigen Behinderung bräuchten jedoch eine so intensive Begleitung, dass sie in einer solchen Gruppe nicht ihrer Situation entsprechend gefördert werden könnten: „Sie sind in einer kleinen heilpädagogischen Gruppe einfach besser aufgehoben. Wir brauchen hier unterschiedliche Modelle und flexiblere Wege, damit Kinder einen guten Einstieg ins Leben finden.“ Das bekräftigte Christof Wellens. Es müsse um die Bedürfnisse der Kinder gehen. „Inklusion darf kein Sparprogramm der Regierung sein“, sagte Wellens mit Blick auf die unterschiedlichen Personalschlüssel in den Betreuungsformen.

    Eindringlich plädierten die beiden Caritas-Vertreter dafür, den Bürokratismus in der sozialen Arbeit abzubauen. Insbesondere in der Altenpflege seien die Einrichtungen durch immer neue Gesetze und deren weitreichende bürokratische Folgen längst am Rande der Überforderung. Es werde immer problematischer, alle Gesetze und Vorschriften einzuhalten, zumal in Pflegesatzverhandlungen die Stellen für die Verwaltung gedeckelt seien und oftmals sogar gekürzt würden, erklärte Frank Polixa: „Wir wollen und sollen uns um eine gute Pflege und Betreuung der pflegebedürftigen Menschen kümmern – ein Großteil der Arbeit besteht aber inzwischen in der Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen und bürokratischen Regeln.“ Jochen Klenner sagte zu, sich hier für Vereinfachungen einzusetzen.

    Sehr interessiert hörte der CDU-Politiker auch zu, als Christof Wellens und Frank Polixa von den bürokratischen Hürden im sozialen Wohnungsbau berichteten. Aktuell baut der Caritasverband die entwidmete Kirche St. Johannes an der Urftstraße in Rheydt um; hier entstehen (auch) geförderte Wohnungen und eine Tagespflege. Die Höhe der Förderung passe hinten und vorne nicht zu den aktuellen Baukosten, außerdem würden die Bauherren mit hohen Gebühren für die Bearbeitung der Anträge im Sozialen Wohnungsbau zur Kasse gebeten, sagten die Caritas-Vertreter. Der geförderte Wohnungsbau sei ja Ländersache, fügten sie an die Adresse des Landtagsabgeordneten hinzu. „Wenn die Politik mit gefördertem Wohnungsbau dazu beitragen will, dass sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht noch weiter zuspitzt, muss sie die Voraussetzungen für Investoren und Betreiber attraktiv gestalten“, erklärte Polixa.

    Zum Abschluss des Austauschs besuchte Jochen Klenner das Caritas-Pflegewohnhaus Theresianum im Mönchengladbacher Zentrum. Der Caritasverband hat das Altenheim mit 36 Plätzen zu Beginn des Jahres von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut aus Paderborn-Neuenbeken übernommen. Einrichtungsleiterin Birgit Vitz führte den Landtagsabgeordneten durch die Einrichtung und zeigte ihm die Wohnbereiche, den sehr schönen Garten und die einladende Kapelle. Einen Blick warf Klenner auch in die wieder in Betrieb genommene Küche. Von hier soll künftig auch der Mittagstisch der Caritas für wohnungslose Menschen in der Jugendkirche beliefert werden. „Für dieses beispielhafte Engagement bin ich dem Caritasverband sehr dankbar“, erklärte Jochen Klenner. Kreativ fand er auch die Idee, einige teilmöblierte Zimmer im Obergeschoss des Theresianum künftig an Auszubildende und neue Mitarbeiter der Caritas zu vermieten. Mit diesem Angebot möchte der Caritasverband noch attraktiver werden. Bei seinem Besuch erkundigte sich der Landtagsabgeordnete auch nach den Belastungen durch Corona und würdigte das große Engagement des Pflegepersonals.

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  • DIE LINKE unterstützt Petition für ME/CFS-Betroffene

    DIE LINKE unterstützt Petition für ME/CFS-Betroffene

    ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronische Fatigue-Syndrom) ist eine kaum erforschte Krankheit die umgangssprachlich gerne als „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ bezeichnet wird.

    Nach Ansicht der Linken bagatellisiert dieser Name und er wird wissenschaftlich nicht verwendet, denn die Liste der Symptome ist so lang und schwerwiegend, dass die Krankheit oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt.

    Weltweit sind etwa 17 Mio. Menschen betroffen. In Deutschland sind es geschätzt bis zu 250.000, darunter 40.000 Kinder und Jugendliche. Es wird erwartet, dass durch Long-COVID die Zahl noch mal drastisch ansteigt. Doch obwohl ME/CFS von der WHO bereits seit 1969 als neurologische Erkrankung eingestuft wird, ist sie unter Ärzt*innen oft nicht bekannt und so werden unzureichende Diagnosen getroffen. Doch selbst bei richtigen Diagnosen sind die Behandlungsmöglichkeiten gering.

    Nun haben Betroffene eine Petition auf dem offiziellen Portal des Deutschen Bundestages auf den Weg gebracht. Kommen 50.000 Unterschriften zusammen wäre das erste Ziel – eine öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag – erreicht. Das Projekt SIGNforMECFS hätte dann die Chance auf die Not so vieler schwerkranker Menschen aufmerksam zu machen!

    DIE LINKE weiß um die Komplexität dieses öffentlich völlig unbekannten Themas.

    Deswegen möchte sie am Samstag den 30.10.2021 an ihrem Infostand von 11:00 bis 14:00 Uhr auf dem Sonnenhausplatz das eigene Parteimaterial in den Hintergrund stellen und auf den Aufstellern Informationen zu ME/CFS bereitstellen.
    Weiter werden die Unterschriftenlisten ausliegen. Die Petition kann auch Online unterzeichnet werden:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2021/_04/_09/Petition_122600.nc.html

    Weiterführende Information finden sie unter:
    1) Webseite des Projekt SIGNforMECFS: https://signformecfs.de/
    2) Deutschen Gesellschaft für ME/CFS, ein Zusammenschluss von Betroffenen, Angehörigen, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Ärzten.
    Hier der direkte Link auf eine Zusammenfassung zum Erkrankungsbild: https://www.mecfs.de/was-ist-me-cfs/

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  • Schonfrist für Lützerath – ÖDP will Dorf vor Kohlebaggern retten

    Schonfrist für Lützerath – ÖDP will Dorf vor Kohlebaggern retten

    Die ÖDP freut sich mit dem Landwirt Eckardt Heukamp darüber, dass Lützerath am 1. November 2021 nicht abgerissen wird.

    Dieses Dorf steht für den Widerstand gegen eine vollkommen unverantwortliche Energiepolitik. Denn es soll vollständig abgebaggert werden, um die Kohlevorkommen darunter auszubeuten.
    „Die Enteignung durch den RWE-Konzern und das Land Nordrhein-Westfalen ist ein Verbrechen gegen die Zukunft unseres Planeten und gegen die Gegenwart der Bewohner von Lützerath! Wir freuen uns, dass dieses Unrecht durch demokratischen Protest vorerst verhindert werden konnte.“ So kommentiert Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP, die Entwicklung.

    RWE hatte angekündigt, noch vor einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vollendete Tatsachen zu schaffen und das Dorf am 1. November 2021 abzureißen. Dagegen haben zehntausende von Menschen protestiert. Sogar Greta Thunberg war nach Lützerath gereist, um ihre Solidarität mit den Bewohnern zu demonstrieren. Die Anwältin des klagenden Landwirts, Dr. Roda Verheyen, hatte ihre Beschwerde gegen das Urteil zur Enteignung damit begründet, dass es verfassungswidrig sei. Schließlich habe das Bundesverfassungsgericht im März 2021 klar gestellt, dass wirksamer Klimaschutz im öffentlichen Interesse ist, und nicht länger der Abbau von klimaschädlicher Kohle. „Die ÖDP hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März bereits als historischen Meilenstein erkannt. Wir müssen endlich umdenken und raus aus dem Zeitalter fossiler Verbrennung,“ so Christian Rechholz.

    Das vorläufige Einlenken von RWE wiegt die Freunde des Kohleausstiegs allerdings nicht in falscher Sicherheit. Schließlich wartet der Konzern nur bis 07. Januar 2022 die Entscheidung im laufenden Verfahren am Oberverwaltungsgericht Münster ab.

    Deshalb planen Klimaaktivisten am Sonntag eine Großdemonstration. Sie wollen damit klar machen, wie dringend der Kohleausstieg 2030 wirklich ist.

    An der Großdemonstration „#LützerathBleibt“ beteiligen sich verschiedene Initiativen wie „Lützerath lebt“, das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ und „Fridays for Future“. Für den Stopp weiterer Förderung und Verbrennung von Braunkohle sowie für die Einhaltung der Pariser Klimaziele demonstriert die ÖDP dann noch einmal am 05. November in Elmshorn, zusammen mit den Aktiven von „Fridays for Future“.

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  • Pro und Kontra – NRW-Landesparlament zur Hilfe für die Kommunen

    Pro und Kontra – NRW-Landesparlament zur Hilfe für die Kommunen

    Im Landtag wird aktuell der Entwurf des Gemeindefinanzierungs-Gesetzes (GFG) 2022 beraten. Die NRW-Kommunen erhalten vom Land den Rekordwert von 14 Milliarden Euro. Das sind 450 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Einen besonderen Schwerpunkt legt das GFG auf die kommunalen Investitionen. 

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag begrüßt den Entwurf:

    „Die Landesregierung aus FDP und CDU erweist sich erneut als zuverlässiger Partner von Mönchengladbach. Unseren Kurs der Stärkung der kommunalen Finanzen setzen wir gerade in Krisenzeiten konsequent fort.“ Denn eigentlich hätten die Zuweisungen an die Kommunen in diesem Jahr wegen der Wirtschaftsflaute sinken müssen. Stattdessen greift das Land den Kommunen mit Kreditmitteln aus dem landeseigenen Rettungsschirm unter die Arme. Dieser Kredit über 931 Millionen Euro soll zurückgezahlt werden, soweit die Steuerentwicklung in künftigen Jahren und somit die wirtschaftliche Situation der Kommunen dies ermöglicht. 

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf kommunalen Investitionen. Über die Pauschalbeträge können die Kommunen selber entscheiden, wofür sie welche Geldmittel aufwenden und den örtlichen Sanierungsstau angehen. „Die Räte vor Ort wissen am besten, welche Investition in welchem Jahr Priorität hat. Durch die Deckungsfähigkeit der Pauschalen wird mehr Flexibilität und Gestaltungsfreiheit geschaffen. Davon profitieren beispielsweise Schulgebäude, Sportplätze und die hiesige Wirtschaft. Das stärkt die Eigenverantwortung von Mönchengladbach enorm.“

    Die Stadt Mönchengladbach erhält im kommenden Jahr auf Basis des GFG 271.482.200,66 Euro

    Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags NRW hat in seiner heutigen Sitzung einen Antrag der SPD-Fraktion beraten, aus dem Corona-Rettungsschirm einen  Fonds von 10 Milliarden Euro einzurichten. Das Ziel: Der soziale und wirtschaftliche Neustart. Mit der Mehrheit der Stimmen der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP wurde der Antrag abgelehnt.

    Hierzu erklärt Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

    „Die Menschen in NRW erleben die Auswirkungen der Corona-Pandemie jeden Tag. Es ist gemeinsame Aufgabe der gesamten Politik, ihnen bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Leider haben sich die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP heute nicht dazu überwinden können, unserem Neustartprogramm zuzustimmen. In Sachsen-Anhalt wurde ein solches Neustartprogramm mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP beschlossen. Mit ihrer Ablehnung schaden CDU und FDP den Menschen in NRW und blockieren die notwendige Unterstützung für Millionen Menschen.

    Unser Ziel ist es, die soziale Spaltung in Folge der Pandemie und die wachsende Ungerechtigkeit bei der Bildung abzumildern. Gleichzeitig müssen wir die Existenzen vieler Betriebe und Soloselbständiger und damit auch viele Arbeitsplätze schützen. Wir müssen entschlossen und entschieden handeln. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wollen wir die Krise überwinden und einen Neustart in NRW wagen. Die Vorschläge für das Programm kommen dabei von Gewerkschaften, aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, dem Ehrenamt und zahlreichen Verbänden. Unserer Vorschläge sind im Dialog mit den Menschen in NRW entwickelt worden, damit zielgerichtet gehandelt werden kann. Die Vorschläge heute als ‚Kamelle‘ zu bezeichnen spricht Bände über das Verständnis der regierungstragenden Fraktionen beim Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land.

    NRW braucht eine finanzpolitische Gesamtstrategie, um das Land zukunftsorientiert neuaufzustellen. Die Landesregierung verliert sich jedoch seit Beginn der Pandemie im Auslegen von Flickenteppichen. Offensichtlich geht sie davon aus, das sich die aus der Pandemie entstandenen Probleme von selbst erledigen. Aber das wird nicht funktionieren. Stattdessen braucht NRW eine Gesamtstrategie mit einem Zukunftsprogramm, einem Haushalt, der gestaltet statt verwaltet und einem Neustartprogramm, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Vor allem aber muss die Unterstützung der Menschen im Land Vorrang vor der Erstattung der Steuerausfälle für den Landeshaushalt haben.“

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  • SONDERSCHAU ELEKTROMOBILITÄT

    SONDERSCHAU ELEKTROMOBILITÄT

    Am Dienstag den 09. November 2021 findet im Borussia Park in Mönchengladbach die Sonderschau Elektromobilität statt, präsentiert von der Sonepar Deutschland GmbH und der SDH – Servicegesellschaft Deutsches Handwerk GmbH.

    Auf die Besucher warten über 15 Elektro- und Hybridmodelle diverser Automobilhersteller sowie zahlreiche Experten zu den Themen Fördermittelberatung, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement.

    Handwerker und Gewerbetreibende aufgepasst! Wer schon immer alle Fragen zum Thema Elektromobilität schnell und einfach beantwortet bekommen wollte, hat nun die Gelegenheit dazu.

    Auf der Sonderschau Elektromobilität warten Aussteller aus allen relevanten Bereichen mit spannenden und nützlichen Informationen rund um dieses Thema. Nach dem Motto Alles an einem haben Gewerbetreibende die Möglichkeit sich auf der Veranstaltung allumfassend über das Thema Elektromobilität zu erkundigen: Welches Fahrzeug erfüllt die Anforderungen meines Berufes? Wie hoch sind die staatlichen Förderungen im Moment und wie werden sie beantragt? Wie, wann und wo kann ich meine Fahrzeuge optimal und kostengünstig laden? Diese und weitere Fragen können an dem Tag ausführlich geklärt werden.

    Im Rahmen einer Fahrzeugausstellung können die Besucher Elektro- und Hybridfahrzeuge entdecken und weitere Details über die Autos erfahren. Insgesamt acht Fahrzeughersteller stellen die neuesten Modelle, von Pkws bis hin zu Nutzfahrzeugen, vor Ort aus. Für Fragen und Gespräche rund um das Thema gewerblicher Fahrzeugerwerb stehen Mitarbeiter der SDH sowie Ansprechpartner lokaler Autohäuser zur Verfügung.

    Doch wer ein Elektro- oder Hybridfahrzeug beschafft, benötigt häufig auch die entsprechende Ladeinfrastruktur. Diesbezüglich, sowie zu den Themen Fördermittelberatung und Lastmanagement informieren zusätzlich zahlreiche Experten und Firmen aus diesen Bereichen. Von Musterberechnungen von Fördergeldern bis hin zu Wallboxen zum Anschauen – hier erfahren Besucher alles Wissenswerte für die Umstellung auf Elektromobilität.

    Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung auf nachfolgender Website wird jedoch gebeten. https://www.sonepar.de/aktion/sonderschau-elektromobilitaet/

    Termin: 09.11.2021, 09:00 16:30 Uhr
    Adresse: BORUSSIA PARK, Hennes Weisweiler Allee 1, 41179 Mönchengladbach

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  • „Situation auf dem Wohnungsmarkt in NRW ist unhaltbar – mit Aktionsplan Mieterinnen und Mieter entlasten“

    „Situation auf dem Wohnungsmarkt in NRW ist unhaltbar – mit Aktionsplan Mieterinnen und Mieter entlasten“

    Mit dem heutigen Aktionstag „Jeder Quadratmeter zählt“ hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW auf die katastrophale Mietpreisentwicklung aufmerksam gemacht. Warum ihr das erst jetzt auffällt, bleibt ihr Geheimnis.

    Es wurde ein Aktionsplan vorgestellt, um gutes und bezahlbares Wohnen für alle Mieterinnen und Mieter zu ermöglichen. Hierzu erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender, und Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion:

    Thomas Kutschaty: „Die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen ist unhaltbar. Vielerorts sind die Mieten so hoch, dass sie das Einkommen der Haushalte auffressen. Denn die Reallöhne steigen nicht annähernd so stark wie die Mieten. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2018 haben sich die Mieten von Neubauten in NRW um 29 Prozent erhöht. Die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stiegen in der Zeit nur um 11 Prozent.

    In NRW leben etwa 10 Millionen Menschen zur Miete. Ihnen müssen wir zur Seite stehen. Mit unserem Aktionsplan tun wir genau das und fordern den sozialen Neustart in der Wohnungspolitik. Nordrhein-Westfalen braucht gutes und bezahlbares Wohnen für alle Menschen. Kein Haushalt sollte mehr als 30 Prozent seines Einkommens für die Miete ausgeben.“

    Christian Dahm: „Die Mietpreise belasten die Mieterinnen und Mieter in NRW jeden Tag mehr. Dagegen müssen wir uns stemmen.

    NRW braucht jedes Jahr 100.000 neue Wohnungen. Davon müssen 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein. Damit schaffen wir den Platz, den die Menschen in NRW brauchen. Und zu Bedingungen, die sich die Menschen in diesem Land leisten können.

    Außerdem müssen wir die Gründung von Wohnungsunternehmen fördern, für die der Mensch statt der Profit im Mittelpunkt steht. Denn es sind gerade die kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, die dazu beitragen, dass der Anstieg der Mieten gebremst wird.

    Mit diesen und weiteren Ideen wollen wir die katastrophale Mietpreisentwicklung in NRW stoppen.“

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  • Erfolgreicher Praxistest – Drohnen-Testflug unter Realbedingungen

    Erfolgreicher Praxistest – Drohnen-Testflug unter Realbedingungen

    Am Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat das SkyCab-Projekt seinen ersten Praxistest erfolgreich absolviert. Davon konnten sich heute Fachpublikum und Pressevertreter vor Ort überzeugen.

    Eine Songbird-Drohne von Germandrones startete als klein-skaliertes SkyCab zum Flug um das Mönchengladbacher Stadtgebiet mit Zwischenlandung am Borussia-Stadion im Nordpark. Die Flugstrecke demonstriert damit alle Elemente der Lufttaximission: Start am Mobilitätshub Airport MGL, Flug und Zwischenlandung im urbanen Raum. „Eine spätere Flugtaxiroute könnte als Zubringer den Flughafen mit dem Nordpark als internationalem Gewerbepark und renommierter Sportstätte verbinden“, erläutert MGL-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus.

    Um die neuen Fluggeräte nachhaltig und vor allem sicher in den aktiven Luftraum zu integrieren, finden bereits die SkyCab-Testflüge in Übereinstimmung mit Luftfahrtstandards und nach Genehmigung durch die Luftfahrtbehörden in Zusammenarbeit mit der DFS Aviation Services (DAS), dem Flugsicherungsanbieter des Flughafens Mönchengladbachs, statt. Das komplexe Verfahren hat sich gelohnt, wie Projektleiter David Osten sagt. „Wir haben ein gutes Zwischenergebnis und kommen einer technisch und flugbetrieblich sicheren Lösung näher.“

    Beim Luftraummanagement innerhalb des kontrollierten Luftraums rund um den Flughafen hat der MGL eng mit dem örtlichen Flugsicherungsunternehmen DAS und der Droniq GmbH, Deutschlands führendem Unternehmen für die Integration von Drohnen in den Luftraum, zusammengearbeitet – beides Töchter der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die Demonstrator-Drohne erhielt bei laufendem Flugbetrieb von der Flugsicherung in der Kontrollzone am Airport MGL die Startfreigabe. Auf der gesamten Flugstrecke stellte Droniq für die Fernpiloten von Germandrones mit ihrem Verkehrsmanagement-System (UTM) die elektronische Sichtbarkeit des Flugobjekts sicher. „Durch unser Verkehrsmanagementsystem können wir den bemannten und den unbemannten Flugverkehr in einem Luftlagebild abbilden und den Flugverkehrsteilnehmern so ein kombiniertes Luftlagebild zur Verfügung stellen“, sagt Droniq-CEO, Jan-Eric Putze. „Dies schafft die Grundlage, um die Drohne sicher in den aktiven Flugverkehr zu integrieren.“

    Am Nordpark – im Luftraum außerhalb der Kontrollzone gelegen – erfolgte eine Zwischenlandung auf einem definierten Landeplatz. Nach kurzem Zwischenstopp startete die Demonstrator-Drohne von dort aus wieder, um den Flug rund um Mönchengladbach fortzusetzen. Nach dem Überflug des Mönchengladbacher Stadtgebietes erhielt die Drohne von den Lotsen der DAS die Einflugerlaubnis in die Kontrollzone zur sicheren Rückkehr und landete wieder am Airport MGL. Philip Ammermann, Tower Manager bei der DFS Aviation Services, bestätigt: „Um einen kontinuierlichen Betrieb am verkehrsreichen Flughafen Mönchengladbach zu ermöglichen, war schnell klar, dass unbemannter und bemannter Flugverkehr zeitgleich stattfinden müssen. Die Fluglotsen integrieren dabei im Rahmen ihrer Verkehrskontrollaufgabe die SkyCab-Testflüge durch abgestimmte Flugkorridore in den laufenden Flugplatzbetrieb.“
    Fazit: Der Testflug im urbanen Raum, innerhalb und außerhalb der Kontrollzone, über dicht besiedeltem städtischem Gebiet war dank der guten Kooperation aller Beteiligten ein voller Erfolg.

    Science not fiction

    Unbemannte Fluggeräte erobern schon heute unseren zivilen Luftraum. Weltweit wird zu den innovativen elektrischen Luftfahrtsystemen im Dienst von Mensch, Natur und Gesellschaft geforscht. Sie liefern präzise Daten für Vermessung und Wartung ohne gefährliche Arbeiten in schwindelerregenden Höhen, sie liefern Medikamente, Impfstoffe, bringen Hilfe schneller an den Unfallort und retten so Leben. Sie tragen zu einer sauberen und effizienten Mobilität vor allem in Ballungsgebieten bei, entlasten die Innenstädte und binden ländliche Regionen besser an. Sie fliegen elektrisch und damit weitestgehend emissionsfrei und verhältnismäßig leise. Die Lärmentwicklung ist beim Überflug einer Drohne in 120 Metern Höhe nur wenig größer als normale Gesprächslautstärke, so das Ergebnis einer Studie des Luftfahrtunternehmens Volocopter GmbH.

    Auch das BMVI-geförderte Forschungsprojekt SkyCab mit 13 Konsortialpartnern unter der Leitung der FH Aachen beschäftigt sich mit Flugtaxis als innovativem Mobilitätskonzept. Das SkyCab bietet Platz für vier Passagiere inklusive Pilot. Mit einer Spannweite von 12 Metern und elektrischem Antrieb ist es für Strecken bis 100 Kilometer konzipiert. Der Flughafen Mönchengladbach ist dabei ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt im potenziellen Flugtaxi-Shuttlebetrieb im Ballungsraum von Euregio bis ins östliche Ruhrgebiet – und damit in Europas drittgrößter Metropolregion. „Der MGL kann mit Know-how und einer idealen boden- und luftseitigen Infrastruktur als Mobilitätshub punkten und damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsweisende und nutzbringende Flugbranche bieten“, so Schückhaus.

    Im „Realtestlabor Airport Mönchengladbach“ werden witterungsunabhängige, robuste, lösungsneutrale (Flug-)Verfahren entwickelt, die allen Luftraumnutzern später als gemeinnütziges Gut zur Verfügung stehen.

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  • „Aufbruch Fahrrad“ muss Chefsache werden

    „Aufbruch Fahrrad“ muss Chefsache werden

    Zum Parteivorsitzenden der NRW-CDU wurde er bereits mit großer Mehrheit gewählt.

    Hendrik Wüst, noch Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

    Der 27. Oktober 2021 wird für Hendrik Wüst ein besonderer Tag. Denn dann soll er zum neuen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt werden. Und noch etwas wird für ihn anders sein: Vor dem Landtag wird der bisherige Verkehrsminister auf meterhohe Lettern in signalroter Farbe treffen. Es ist der Slogan „25% bis zum Jahr 2025“ der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.

    Das breite Bündnis, dem zum Beispiel ADFC, BUND, NABU, RADKOMM und VCD angehören, hatte 2019 mehr als 200.000 Unterschriften gesammelt und damit das erste Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG) in einem Flächenland angestoßen. Der unübersehbare Slogan in signalroter Farbe betont die Dringlichkeit eines starken Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetzes für NRW und ist zugleich die zentrale Botschaft, die Hendrik Wüst in sein neues Amt begleiten wird.

    RADKOMM wird bei dieser Aktion gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. (Auf dem Bild: aktueller Produktionsstand der Buchstaben, noch unlackiert.)

    Vertreter*innen der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ werden am 27.10.2021 von 12.00 bis 14.00h vor Ort sein und laden Hendrik Wüst, die Mitglieder des Verkehrsausschusses sowie alle interessierten Parlamentarier*innen herzlich ein, zur Landtagwiese zu kommen.

    Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz im Verkehrsausschuss

    Einen Tag später, am Donnerstag, 28.10., wird der Verkehrsausschuss erneut über den Gesetzesentwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz beraten, bevor sich der Landtag voraussichtlich im November in zweiter Lesung damit befassen wird. In Kraft treten soll das FaNaG NRW voraussichtlich zum 1. Januar 2022.

    Die Vertreter*innen von „Aufbruch Fahrrad“ appellieren an die Landespolitiker*innen, den aktuellen Entwurf nachzubessern, und die von Expert*innen der Mobilitäts- und Umweltschutzverbände vorgetragenen und in Stellungnahmen einhellig formulierten Änderungsvorschläge in das Gesetz aufzunehmen. Auch das Bekenntnis zu 25% Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 gehört dazu.

    Nachfolgend die Statements:

    RADKOMM
    „NRW braucht den Aufbruch! Mit unserer Aktion heute geben wir unserem neuen Ministerpräsidenten die guten ‚vibes‘ von „Aufbruch Fahrrad“ mit ins Amt. Bei der Präsentation des Gesetzesentwurfs im März sagte Hendrik Wüst, dass er nichts dagegen habe, wenn wir in NRW den Radverkehrsanteil von 25% schon bis 2024 erreichen. Genau das ist der Geist, den wir für eine zeitgemäße, moderne Verkehrspolitik in NRW brauchen.“
    Dr. Ute Symanski, Vorsitzende von RADKOMM und Vertrauensperson von Aufbruch Fahrrad

    BUND NRW
    „Der designierte Ministerpräsident Hendrik Wüst kann jetzt beweisen, dass er die Verkehrswende ernst nimmt. Das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz darf nicht als Alibi für ein grundsätzliches „Weiter so wie bisher“ missbraucht werden. Der Klimaschutz erfordert eine grundsätzliche Verkehrswende. Dazu gehört auch ein Moratorium für alle  Neu- und Ausbauprojekte des Landesstraßenbedarfsplans. Daran wird sich seine Amtszeit messen lassen müssen.“
    Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW

    NABU NRW
    „Die Weichen für das neue Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz in NRW sind gestellt. Jetzt gibt es die Chance für die schwarz-gelben Landesregierung zu zeigen, wie ernst sie es tatsächlich mit Klimaschutz und Mobilitätswende meint: 25% Radverkehrsanteil bis 2025 müssen in das neue Gesetz verbindlich aufgenommen werden!“
    Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des Naturschutzbund (NABU) NRW  

    VCD NRW
    „Auf Grund der über 200.000 Unterstützer*innen der erfolgreichen Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat Hendrik Wüst als Verkehrsminister den Entwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz auf dem Weg gebracht. Damit unter seiner Führung als neuer Ministerpräsident die Ziele erreicht werden, muss das Gesetz deutlich nachgebessert werden. Denn ohne klare Ziele und Vorgaben im Gesetz werden der geplante Aktionsplan und dessen Umsetzung die Ziele deutlich verfehlen.“
    Rolf Mecke, Medienreferent VCD NRW

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  • Kardiologie der Städtischen Kliniken ist regionales Schwerpunktzentrum für Herzschwäche

    Kardiologie der Städtischen Kliniken ist regionales Schwerpunktzentrum für Herzschwäche

    Die Heart Failure Unit der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach ist von der Deutschen Gesellschaft Kardiologie (DGK) zertifiziert worden. Mit der Zertifizierung als HFU-Schwerpunktklinik zählt das Eli offiziell bundesweit zu den Krankenhäusern, die Patienten mit akuter oder chronischer Herzinsuffizienz optimal versorgen.

    Ihr in der Region hohes Niveau bei der Diagnose und Behandlung von Patient:innen mit Herzinsuffienz haben die Kardiolog:innen der Städtischen Kliniken nun offiziell bestätigt bekommen. Mit ihrer HFU-Zertifizierung attestieren die Auditor:innen der Abteilung, personell und apparativ hervorragend ausgestattet zu sein und über ein hochmotiviertes Team zu verfügen. Die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken hat sich ihre große Expertise und Kompetenz bei der Versorgung von Patient:innen mit Herzschwäche systematisch aufgebaut.

    Selina Besancon (links) und Diana Waldfried (rechts) vom Herzinsuffizienzteam, Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke, und Dr. Abdelouahid Azaouagh, Leiter der HFU, freuen sich über die Auszeichnung.

    „Für unser Team ist die Zertifizierung eine Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Diese Zertifizierung zeigt genau wie die Zertifizierungen als Chest Pain Unit und als Weiterbildungsstätte Kardiale MRT und Rhythmusimplantate die hohe medizinische Qualität in unserer Klinik. Wir empfinden dies als Verpflichtung, weiter unermüdlich für die Gesundheit unserer Patienten zu arbeiten“, sagt Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke. Die nächstgelegenen HFU-Schwerpunktkliniken sind in Krefeld, Düsseldorf, Aachen und Neuss.

    Herzinsuffizienz ist eine der Diagnosen, die am häufigsten zu Krankenhausaufenthalten führt und akut lebensbedrohlich sein kann. Die Betroffenen haben oft Luftnot, spüren eine deutliche Leistungsminderung. Die Krankheit schränkt ihre Lebenserwartung ein. „Der große Vorteil der Kardiologie im Eli ist die optimale Vernetzung von Intensivmedizin, Intermediate Care Einheit und Normalstation. So sind die Patient:innen in allen Stadien ihrer Erkrankung bestmöglich versorgt“, sagt Oberarzt Dr. Abdelouahid Azaouagh, der Leiter der Heart Failure Unit.

    Der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ist außer dem nachgewiesenen technischen Standard und der hohen Expertise des Teams auch die integrierte Versorgungsstruktur der Patienten ein besonderes Anliegen. Denn rechtzeitige Diagnose führt ebenso wie ein effektives Entlassmanagement zu einer deutlich verbesserten Langzeitprognose. Das Eli pflegt eine enge Kooperation sowohl mit der Praxis Dr. Ohler, der einzigen zertifizierten Schwerpunktpraxis für Herzinsuffizienz der Region, als auch mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf als überregionales HFU-Zentrum. „Wir haben alle dieselben hohen Standards und haben einen gemeinsamen Blick auf den Patienten. Das gilt für die Nachbetreuung durch die Hausärzt:innen genauso wie für weiterführende Behandlungsstrategien“, sagt Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke.

    Die Behandlung der Patient:innen ist oft komplex. Dafür ist ein großes Spektrum gefragt: von der kardialen Bildgebung und der interventionellen Therapie inklusive der interventionellen Klappentherapie bis zur Elektrophysiologie und Device-Versorgung. Dieses komplette Leistungsportfolio bietet die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

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