Autor: Redaktion

  • Längere Wartezeiten im Impfzentrum

    Längere Wartezeiten im Impfzentrum

    Aktuell kommt es im Impfzentrum Mönchengladbach zu längeren Wartezeiten, weil die zuvor personalisierten Aufklärungsbögen zur Impfung, die von der kassenärztlichen Vereinigung (KNVO) an die Impfberechtigten versendet worden sind, nicht den aktuellen Vorgaben entsprechen.

    Seit Anfang April gelten neue Aufklärungsbögen, die im Impfzentrum an die Impfberechtigten ausgegeben werden müssen. „Und das nimmt mehr Zeit in Anspruch, weil diese für die Impfung erforderlichen Unterlagen nicht personalisiert sind. Leider führt das zu ungewollten Wartezeiten, die sowohl für die Impfberechtigten als auch für uns als Betreiber des Impfzentrums ärgerlich sind. Wir vor Ort können das leider nicht steuern“, so Feuerwehr-Chef Dirk Schattka.
    Die Feuerwehr stellt die organisatorische Leitung des Impfzentrums sicher.

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  • Mönchengladbach wird Modellkommune – Kultur und Sport stehen im Vordergrund

    Mönchengladbach wird Modellkommune – Kultur und Sport stehen im Vordergrund

    Mönchengladbach gehört zu den ersten Städten, die das Land Nordrhein-Westfalen als Modellkommune für weitere Öffnungsschritte ab dem 19. April ausgewählt hat.

    Dies hat Digitalminister Andreas Pinkwart heute Vormittag verkündet.
    Mönchengladbach hatte sich gemeinsam mit der Stadt Krefeld und einem Konzept, das gezielte Öffnungen im Kultur- und Sport vorsieht, als Modellregion beworben. Die Nachbarstadt, die mit Mönchengladbach das Gemeinschaftstheater betreibt, soll im zweiten Schritt Ende April zu den Modellkommunen stoßen.

    Ziel beider Städte ist ein wissenschaftlich begleiteter koordinierter und risikominimierter Testbetrieb, unter anderem im Gemeinschaftstheater, im Borussia-Park, im Sparkassenpark, und in Krefelder Sportstätten wie der Eishockey-Arena.

    „Ich freue mich sehr, dass unser Konzept beim Land NRW überzeugt hat und bedanke mich bei allen Beteiligten Partnern für die hervorragende Vorarbeit. Jetzt geht es darum, in die konkreten Planungen und Vorbereitungen des Modellprojektes mit den Projektpartnern zu gehen. Die Menschen in Mönchengladbach sind jetzt aufgerufen, sich besonders verantwortungsbewusst zu verhalten. Schnellt die Inzidenz nach oben, müssen wir den Versuch sofort abbrechen. Daher möchte ich noch einmal an alle den dringenden Appell richten, sich an die Regeln zu halten und Kontakte zu vermeiden. Auch ein negativer Schnelltest ist kein Blanco-Check“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Jenseits der konkreten Entscheidung des Landes mache die Zusage eines deutlich: „In Mönchengladbach geht was. Gute Ideen bringen wir in kürzester Zeit gemeinsam voran. Dieser Teamgeist wird uns in Zukunft noch oft helfen. Besonders freut es mich, dass eine Woche später auch Krefeld dabei ist. Die Region wächst zusammen, auch in Krisenzeiten“, so Heinrichs weiter. 

    Kommentar dazu seitens der SPD:

    Zu der heute von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart bekannt gegebenen Auswahl von 14 Kommunen, die im Rahmen eines Modellprojekts das öffentliche Leben vor Ort in beschränktem Rahmen und mit entsprechenden Testkonzepten wieder hochfahren dürfen, erklärt Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Unsere Kritik an dem Modell-Projekt betrifft vor allem das Verfahren und die Vorgehensweise der Landesregierung. Die Kommunen in NRW hatten zwischen Bekanntgabe der Teilnahme-Kriterien und dem Einsendeschluss gerade einmal 24 Stunden Zeit, um eine entsprechende Bewerbung einzureichen. Dass es bei 396 Städten und Gemeinden und 32 Kreisen dennoch zu 46 Einreichungen gekommen ist, spricht einmal mehr für unsere Städte und Gemeinden, die in der Tat die besten Pandemie-Manager vor Ort sind. Insofern dürfte die heute bekannt gegebene Auswahl auch auf großes Unverständnis bei all den Kommunen stoßen, die dabei nicht berücksichtigt worden sind. Was genau den Ausschlag gegeben hat, konnte der Minister nicht stichhaltig erläutern. Die Frage bleibt daher im Raum: Auf welche Grundlage stützt die Landesregierung das Vorhaben, bei den ausgewählten 14 Kommunen Öffnungen möglich zu machen, bei allen anderen mit möglicher Weise vergleichbaren Inzidenzwerten jedoch nicht? Sollen die anderen 414 Städte, Gemeinden und Kreise etwa als Modell-Kommunen für Armin Laschets Brücken-Lockdown herhalten?

    Das Vorgehen der Landesregierung ist nicht nur ungerecht, sondern im schlimmsten Fall auch kontraproduktiv: Wenn jetzt in 14 Kommunen Öffnungen getestet werden, müssen wir mit auch entsprechenden Verkehrsflüssen dorthin rechnen. Viele Menschen könnten sich dann in wenigen Städten und Gemeinden knubbeln. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Was wir weiterhin dringend brauchen, ist eine digitale Test-Infrastruktur im ganzen Land.“

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  • POL-MG: Warnhinweis – Fleischköder mit Rasierklingen im Schmölderpark, ein Kind und ein Hund verletzt

    POL-MG: Warnhinweis – Fleischköder mit Rasierklingen im Schmölderpark, ein Kind und ein Hund verletzt

    Um 10.47 Uhr meldete sich ein Spaziergänger aus Rheydt, der mit seiner Tochter und Hund im Schmölderpark unterwegs war. Der Hund kehrte an der Schnauze blutend aus einem Gebüsch zurück. Die 7jährige Tochter des Melders griff dem Hund ins Maul und zog einen Fleischköder mit Rasierklingen heraus. Dabei zog das Mädchen sich eine Schnittverletzung am Finger zu.

    Die Polizei Mönchengladbach hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstosses gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und zusammen mit dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Mönchengladbach die Ermittlungen aufgenommen.

    Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer

    02161/290 an die Polizei Mönchengladbach zu wenden. (so)

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  • Jusos lehnen Abschiebung von Daouda Guilavogui strikt ab

    Jusos lehnen Abschiebung von Daouda Guilavogui strikt ab

    Die Jusos Mönchengladbach sind geschockt von der geplanten Abschiebung Daouda Guilavoguis, der 2014 von Guinea nach Deutschland kam. Sie sehen es nicht ein jemanden, der schon mehrere Jahre hier lebt und eine Ausbildung absolviert, generell und besonders während der Corona-Pandemie abzuschieben.

    Dazu meint die Vorsitzende, Lin Großmann: „Bei der jetzigen Lage in Guinea darf dorthin niemand abgeschoben werden. Gerade während der Corona-Pandemie kann man es nicht hinnehmen Menschen abzuschieben und ihrem Schicksal zu belassen. Daouda Guilavogui ist bestens integriert, als Auszubildener beim Mönchengladbacher Unternehmen Steup gern gesehen und hochmotiviert. Wo bleibt der Spurwechsel? Guilavogui floh aus Perspektivlosigkeit und baute sich hier eine auf. Diese wird jetzt ausgemerzt.“

    „Das Verhalten der Ausländerbehörde Viersen ist sehr fragwürdig“, so Vorsitzender, Ibrahim Ahmad. „Nicht nur wurden ihm 2017 und 2018 eine Ausbildung verwehrt, gegen die Ausbildung bei Steup wird beim Gericht Beschwerde eingelegt. Seine Geburtsurkunde wird schlicht nicht anerkannt, obwohl eine Expertenkommission des Staates Guinea Guilavoguis Geburtsurkunde für richtig befindet. Zu verlangen, dass er am 12. April ausreisen soll, ergibt sich uns nicht. Wir sehen die rechtlichen Möglichkeiten, mit denen er bleiben kann, noch nicht ausgeschöpft.“ Die Jungsozialist:innen stehen hinter allen Bestrebungen die Abschiebung von Daouda Guilavogui zu verhindern. Gerade als sicherer Hafen sei es wichtig, dass in der Stadt sich zu Guilavogui bekannt wird. 
    Lin Großmann: „Wir als Jusos sehen uns natürlich in der humanitären Pflicht dagegen laut zu werden. Schutzsuchenden muss der Schutz geboten werden.“

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  • FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

    FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

    „Wir halten durch, bis zum Schluss!“ Drei junge Gastronomen der Mönchengladbacher Altstadt, Hauke Jakob, Ugur Bilgic und Cem Akay, geben sich den Vertretern des FDP-Kreisvorstands gegenüber kämpferisch. Die Gastronomie am Alter Markt sei nach wie vor stabil. Sobald Corona-Verordnung und Wetter es zuließen, werde die Außengastronomie öffnen.

    Dann berichten sie, dass sie bereits zwei Mal wegen der Schließungen das komplette Lager entsorgen mussten, jedes Mal 30 bis 40 Fässer Bier, je Fass ca. 100,00 EUR. „Letztes Jahr musste erstmalig Hopfen entsorgen werden.“ Das habe es bisher noch nie gegeben. „Das Personal ist auch größtenteils weg. Gerade die geringfügig Beschäftigten warten nicht, bis wir irgendwann wieder öffnen.“, fügt Cem Akay hinzu.

    Peter König, FDP-Bundestagskandidat, sieht die hohen finanziellen Einbußen und stellt fest „Die Unterstützung der Gastronomie ist etwas ins Hintertreffen geraten.“. Die Gastronomen bemängeln, dass die finanziellen Hilfen vom Land nur schleppend ankämen, und sie ihre private Altersvorsorge bereits mit einfließen ließen. „Seit fünf Monaten haben wir keine Einnahmen mehr, die Diskothekenbesitzer, wie Ugur Bilgic mit seinem „Gräfen“ seit bereits 13 Monaten nicht mehr.“, so Hauke Jakob, Vorsitzender des Clubs der Wirte, und Ugur Bilgic fügt hinzu, „dass es unter Umständen keine Diskotheken und Bars mehr gibt, wenn die Pandemie vorbei ist.“ Derzeit arbeiten viele der Gastronomen angestellt in Unternehmen, um über die Runden zu kommen. Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender und Abgeordneter im NRW-Landtag, sagt zu, sich um die Förderungen zu kümmern: „Hier muss die Politik nachbessern und Konzepte für die Gastronomie erarbeiten.“

    Bezüglich der öffentlichen Förderungen sei allerding ein Ärgernis, dass bei jedem Unternehmer, der darauf zurückgreifen muss, ein Eintrag in Schufa und Creditreform erfolge.  Die Kreditwürdigkeit leide, auch wenn man nicht vor der Insolvenz stehe.

    Die Beschlüsse der Ministerkonferenzen sind für die Wirte unrealistisch. Entscheidungen von Monat zu Monat seien im Gastgewerbe nicht planbar. Wir gehen jetzt erstmal davon aus, im August wieder öffnen zu dürfen.“, so Cem Akay. Ulgur Bilgic wäre darüber froh. Sein „Gräfen“ werde für den Rest des Jahres sicherlich geschlossen bleiben. „Wir fühlen uns schon im Stich gelassen. So langsam lässt die Motivation nach.“, fügen die Gastronomen hinzu.

    Ob die Stadt der Gastronomie helfen könne, will Andreas Terhaag wissen. Die Stadt habe sie letztes Jahr gut unterstützt, indem sie auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichtet habe, teilen die Wirte mit. Auch das Ordnungsamt sei hilfsbereit gewesen, da die Situation viele neue Herausforderungen mit sich brachte.

    Ein Konzept hat der Club der Wirte erarbeitet, wie eine ganzjährige Außengastronomie für alle aussehen kann. Es beinhaltet mehrere Optionen mit Kostenaufstellungen und bereits ein Feuerwehrkonzept. Hochwertige Sonnenschirme, die mit einem integrierten Heizsystem auch als Wetterschutz fungieren, sollen abends durch entsprechende Beleuchtung eine angenehme und gemütliche Atmosphäre schaffen. Eine erstklassige Bestuhlung und höhenverstellbarer Windschutz stehen ebenfalls auf dem Plan. Überhaupt dürften Außenbestuhlungen in Zukunft ein wichtiger Bestandteil von Gastronomie und Hotellerie werden.

    „Mönchengladbach hat sich weiterentwickelt, der Ruf ist gut, auch für die Altstadt.“, sind sich die Gastronomen einig. Viele Aktionen haben sie bereits durchgeführt, z. B. Sommerfeste, Frühjahrsputz auf der Waldhausener Straße oder die Lampenschirm-Aktion, damit sich die Menschen auch bei Dunkelheit in der Altstadt wohl fühlen.

    Der „Club der Wirte“ besteht bereits seit über 10 Jahren. Gertrud Müller, FDP-Kreisvorstandsmitglied, interessiert die heutige Organisation. Knapp 20 Gastronomen und Hoteliers gehören zum Club. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, man helfe sich gegenseitig, Missgunst käme nicht auf, so Hauke Jakob. Man habe bereits viel in Digitalisierung investiert, um bei der Eröffnung die Corona-Maßnahmen umzusetzen. So gäbe es beispielsweise QR-Codes auf den Tischen. Ugur Bilgic setzte im „Gräfen“ bereits vor der Pandemie Codes auf Bildschirmen ein, damit alle Gäste registriert werden.

    Trotz der derzeitigen Ärgernisse und Enttäuschungen – Optimismus und den Idealismus für das Gastronomiegewerbe haben sich alle drei erhalten. „Wir wollen nur unseren Alltag zurück und arbeiten.“ Zum Schluss kommt ein Dankeschön: „Gut, dass die Politik Interesse hat und die Wirte nicht vergisst.“ Mut und eine große Portion Zuversicht– bewundernswert! 

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  • Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam.

    Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit – erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

    Dr. Joseph Croitoru ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Neuen Zürcher Zeitung mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die taz. Im Februar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch „Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten“.

    Die Veranstaltung findet per kostenlosem Zoom-Livestreamam Mittwoch, 28. April, 19:30-21:00 Uhr statt. Den Link senden wir allen angemeldeten Teilnehmern kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zu.

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Bürgerbeteiligung: Ampelfraktionen laden zum Dialog

    Bürgerbeteiligung: Ampelfraktionen laden zum Dialog

    Nach der jüngsten Veröffentlichung der konkretisierten Planungen zur Umgestaltung des Geroparks haben Janann Safi, Dr. Boris Wolkowski sowie Nicole Finger, die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP sowie die Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid, Fachverbände zum digitalen Austausch eingeladen.

    Dabei wurden gemeinsam mit dem ADFC mobilitätspolitische Belange sowie Einschätzungen diskutiert, die für die aktuellen Planungen des Geroparks eine Rolle spielen.

    „Es war uns wichtig, dass wir uns fachlich austauschen konnten. Die Expertise bringt entscheidende Erkenntnisse. Das Thema bewegt aktuell viele in unserer Stadt. Wir wollen nah bei den Menschen sein. Insbesondere bei solch leidenschaftlich diskutierten Themen wollen wir als Mehrheitsfraktionen ansprechbar sein. Deshalb freuen wir uns darauf, auch mit weiteren Institutionen und Verbänden ins Gespräch zu kommen. Natürlich sind auch die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.“, erklären die Fraktionsvorsitzenden und die Bezirksvorsteherin gemeinsam.

    Die Gesprächsrunde war der Auftakt für die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Dafür ist am 08. April eine weitere digitale Gesprächsrunde geplant, zu der man Institutionen sowie Verbände eingeladen hat. Ebenso eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam über die Planungen zu sprechen.

    Eine Anmeldung dazu wird unter info@fraktion-spd-mg.de erbeten.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs möchte ebenfalls mit den Bürgerinnen und Bürgern ins direkte Gespräch kommen. Um die Pläne vorzustellen, wird die Stadtverwaltung am 12. April ebenfalls eine Diskussionsveranstaltung durchführen.

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  • VdK-Umfrage zur häuslichen Pflege startet – Machen Sie mit!

    VdK-Umfrage zur häuslichen Pflege startet – Machen Sie mit!

    In der Corona-Krise wird es deutlicher denn je: Die häusliche Pflege ist am Limit.

    Was brauchen Pflegebedürftige, um so lange und so gut wie möglich zu Hause leben zu können? Welche Unterstützung benötigen Angehörige, um diese Situation zu meistern? Zur Beantwortung dieser Fragen brauchen wir Ihre Unterstützung.

    Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen und startet eine große Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel: „Pflege zuhause zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ geht die große VdK-Online-Umfrage am 1. April 2021 los. Bis zum 9. Mai können Sie mitmachen. Jeder, der teilnimmt, trägt dazu bei, dass der Sozialverband VdK für die Betroffenen konkret politisch aktiv werden kann. Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Umfrage Zeit nehmen.

    Bitte nehmen Sie teil! Egal, ob Sie direkt von Pflegebedürftigkeit betroffen oder als Angehöriger mit der Pflege befasst sind. Oder Sie hatten noch gar keine Berührung mit dem Thema, wollten aber schon immer einmal Ihre Meinung dazu sagen. Sie haben die einmalige Gelegenheit bei einer der größten Befragungen zur Situation der häuslichen Pflege mitzumachen.

    Für weitere Informationen und zur Befragung geht es hier: www.vdk.de/Pflegestudie

    Bitte geben Sie den Link auch an Menschen in Ihrem Umfeld weiter, die ebenfalls vom Thema Pflege betroffen sind, die wir aber nicht mit dieser E-Mail erreichen.
    Im Namen von VdK-Präsidentin Verena Bentele und dem Landesvorsitzenden Horst Vöge sagen wir herzlichen Dank!

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  • Monatlicher Corona-Aufschlag statt Almosen gefordert

    Monatlicher Corona-Aufschlag statt Almosen gefordert

    Der VdK begrüßt eine Entscheidung des Sozialgerichts Karlsruhe, das den geplanten Corona-Zuschuss von 150 Euro für Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung für den Monat Mai für zu gering und verfassungswidrig hält.

    Das Sozialgericht bekräftigt mit diesem Urteil eine zentrale Forderung des VdK nach einem monatlichen Krisenzuschlag auf die Grundsicherung in Höhe von 100 Euro. Das Gericht hat das Forderungspapier des VdK offensichtlich aufmerksam gelesen, denn es zitiert den VdK dazu auch.

    VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger brauchen mehr als nur ein Trostpflaster. Mit der Verteilung von Almosen aus wahltaktischen Gründen ist ihnen nicht geholfen. Statt einer Einmalzahlung von 150 Euro ist ein monatlicher Aufschlag dringend notwendig. Erst damit können sie die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abfedern.“

    Nur jene sollen den Corona-Zuschlag erhalten, die im Monat Mai als Grundsicherungsempfänger gemeldet sind. Für Bentele nicht nachvollziehbar: „Das ist willkürlich. Jeder, der in diesem entscheidenden Moment wegen einem zeitlich befristeten Einkommen keinen Anspruch hat, fällt durchs Raster. Das ist ungerecht. Gerade für die vielen Selbstständigen. Der VdK schlägt deshalb vor, den Zuschlag an alle zu zahlen, die im ersten Halbjahr 2021 Grundsicherung erhalten.“

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  • Jugendarbeiter*innen aus den Regionen MG und HS nehmen Stellung

    Jugendarbeiter*innen aus den Regionen MG und HS nehmen Stellung

    Jugendarbeiter*innen katholischer und ökumenischer Einrichtungen der Offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg nehmen Stellung zur Absage des Vatikans der „Segnung von homosexuellen Paaren“ vom 15. März 2021

    MG/HS 1. April 2021

    Alle Lebewesen sind Geschöpfe Gottes und von Gott gewollt und geliebt: So verstehen wir die Worte aus der Bibel. Das glauben wir! Und das findet sich auch in den Grundlagen der (nicht nur christlichen) Kirchengemeinschaften weltweit. Schöpfung und schöpferische Kraft beziehen wir nicht ausschließlich auf Fortpflanzung. Schöpferische Kraft findet ihren Ausdruck z.B. auch in Kunst und Kultur, in Gesprächen und sozialem Miteinander, in Lebens- und Liebesgemeinschaften.

    Für uns bedeutet schöpferische Kraft nichts anderes, als für und mit anderen etwas Lebensbejahendes zu bewirken! Und dafür steht auch die katholische Offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit!

    Ausgehend von den Grundsätzen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in denen Offenheit, Zugangslosigkeit und ein wertfreies Miteinander die Grundlage unseres Denkens und Handeln bilden, leben und arbeiten wir Jugendarbeiter*innen mit Kindern und Jugendlichen in eben dieser Offenheit und begrüßen die Vielfalt von Lebenseinstellungen und Haltungen. In unseren Einrichtungen sollen Kinder und Jugendliche Empathie, Offenheit und Toleranz spürbar erleben. Diese Offenheit, diese Toleranz und dieses Miteinander macht für uns Kirche aus!

    Dass Vielfalt unser Zusammenleben bereichert, erleben wir tagtäglich! Sie ist die Grundlage unserer Arbeit. Die Absage an Segnungen für Homosexuelle stellt aus unserer Sicht einen Rückschritt dar!

    Wir haben die Aufgabe Vorbild zu sein, eine Haltung von Toleranz und Miteinander zu entwickeln und zu vermitteln, Ressourcen bei Kindern und Jugendlichen zu entdecken und auszubauen sowie Verhalten auszuprobieren und Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

    Wir sind enttäuscht und entsetzt über die antiquierte Auslegung der Glaubensgrundsätze aus Rom, die eine Segnung anders lebender und liebender Menschen ausdrücklich verbietet. Das ist unserer Ansicht nach nicht nur realitätsfremd, sondern widerspricht dem allumfassenden Grundsatz, dass Gott alle Geschöpfe liebt, sich um sie sorgt und kümmert und sie mit seinem Segen behütet. Wir möchten auch weiterhin gute Vorbilder für Kinder und Jugendliche sein. Vorbilder, die für Ihre Werte einstehen!

    Mit einer gemeinsamen Aktion vieler Jugendeinrichtungen in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg setzen wir durch das Anbringen von Regenbogenfahnen und dem Spruch „Segnung für Alle“ ein Zeichen der Solidarität mit und für ausgegrenzte Menschen. Wir heißen sie in unseren Häusern ausdrücklich willkommen!

    Unterzeichner*innen:

    Aus der Region Mönchengladbach: Ben Bilstein, KOMJU Offene und mobile Jugendarbeit, Neuwerk und Bettrath Maren Offermanns, JAM Jugendhaus am Martinshof, Pongs Anne Wolters, Sarah Slabik, Markus Kleikamp, JUNECO Jugendfreizeiteinrichtungen Holt und Rheindahlen Maria Russmann-Schmitz, Petra Slomka-Halm, Jugendtreff St. Marien, Rheydt Theresia Wagner, Yema Gisbertz, Andreas Kreder, Kontaktstelle SKY der ÖJE e.V., Eicken

    Aus der Region Heinsberg: Franziska Fuge, KATHO Jugendzentrum St. Martin, Wegberg Jaqueline Küppers, KATHO Jugendheim St. Lambertus, Hückelhoven Christina Meyers, Kath. Kinder- und Jugendzentrum KATHO, Erkelenz

    Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen katholischen Jugendarbeit in MG und HS (KathJA) unterstützen die Stellungnahme der Kolleginnen und Kollegen der Offenen und mobilen Jugendarbeit und teilen die Aussagen. Annika Koch, Steffi Kemmerling, Maik Vollberg, Florian Hilgers, Felix Eicke, Ingrid Beschorner.

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  • NEW warnt weiterhin vor betrügerischen Telefonanrufen im Versorgungsgebiet

    NEW warnt weiterhin vor betrügerischen Telefonanrufen im Versorgungsgebiet

    Im NEW-Versorgungsgebiet treten laut Aussagen von Kunden weiterhin betrügerische Anrufer auf.

    Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des „lokalen Versorgers“ aus. Die Betrüger suggerieren, dass sie im Auftrag der NEW anrufen und bieten einen „Corona-Bonus“ an oder sie geben an, dass die Verträge der Kunden zeitnah auslaufen, auch wenn dies faktisch nicht stimmt. Dabei fragen sie gezielt nach der Zählernummer, dem Zählerstand und der Kontonummer.
    Die NEW empfiehlt allen Betroffenen, sich bei Fragen unter der Telefonnummer 02166/2752750 bei der NEW zu melden.

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  • Brief mit verdächtiger Substanz an CDU-Kreisgeschäftsstelle veursacht Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

    Brief mit verdächtiger Substanz an CDU-Kreisgeschäftsstelle veursacht Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei

    Ein heute Mittag, gegen 12:30 Uhr, auf der Regentenstraße bei der Kreisgeschäftsstelle der CDU eingegangener Brief mit einer verdächtigen Substanz hat einen Großeinsatz der Feuerwehr und der Polizei Mönchengladbach ausgelöst.

    Die Polizei Mönchengladbach war durch eine 51-jährige Mitarbeiterin der Geschäftsstelle alarmiert worden, nachdem diese einen an die CDU adressierten Brief geöffnet hatte und mit einen darin enthaltenen Stoff in Berührung gekommen war.

    Feuerwehr und Polizei rückten zum Einsatzort aus. Vorsorglich kam die Mönchengladbacherin zur ärztlichen Untersuchung und ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Als Gefahrenbereich wurde die Geschäftsstelle geräumt.
    Für die Zeit der Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Tatortaufnahme sperrte die Polizei den Nahbereich auf der Regentenstraße.
    Zur Untersuchung der verdächtigen Substanz zog die Feuerwehr Mönchengladbach Spezialkräfte der Feuerwehr Köln (Analytische Taskforce / ATF) hinzu.

    Die Analyse und Bestimmung des aufgefundenen Stoffes erfolgte vor Ort in einem mobilen Labor und führte zur Entwarnung. Es handelt sich um einen ungefährlichen Stoff. Brief und Material wurden als Beweismittel sichergestellt.
    Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 Strafgesetzbuch) eingeleitet.(wr)

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  • Mönchengladbach erhält 226.333 Euro für Denkmalpflege

    Mönchengladbach erhält 226.333 Euro für Denkmalpflege

    Die NRW-Koalition aus FDP und CDU verdoppelt die Förderung von Denkmalschutz und -pflege.

    Die Mittel für ganz Nordrhein-Westfalen steigen um 13 Millionen Euro auf 26,7 Millionen Euro. Damit werden sowohl Maßnahmen für dringende Sanierung als auch für kleinere Anpassungen unterstützt. Insgesamt 197 Städte und Gemeinden werden gezielt gefördert. 

    „Ich freue mich, dass Mönchengladbach von der Förderoffensive der NRW-Koalition für Denkmäler profitiert und insgesamt 226.333 Euro für die Pflege von Denkmälern erhält. Denkmäler geben auch unserer Region einen besonderen Charakter. Die Förderung ist auch eine besondere Anerkennung für alle, die hier in Mönchengladbach in der Denkmalpflege aktiv sind. Ohne das Engagement der zahlreichen Privatpersonen, der ehrenamtlichen Initiativen und der versierten Fachleute wäre diese Aufgabe kaum zu bewältigen. Diesen Einsatz fördern wir gerne“, erklärt Terhaag. 

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  • Online Podiumsdiskussion – „Rassismus in der Gesellschaft – Lösungen für mehr Gerechtigkeit“

    Online Podiumsdiskussion – „Rassismus in der Gesellschaft – Lösungen für mehr Gerechtigkeit“

    Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde in VIE/ MG wird im Rahmen ihrer Kampagne „Muslime gegen Rassismus“ noch eine Online-Podiumsdiskussion veranstalten.

    Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle und es dürfen/ sollen auch Fragen gestellt werden.
    Der Oberbürgermeister Herr Heinrichs, der katholische Pfarrer Herr Simonsen sowie der Imam & Theologe der Ahmadiyya Muslim Gemeinde haben als Podiumsgäste zugesagt.  

    Der Link zur Veranstaltung am 08.04.2021 um 18 Uhr: https://zoom.us/j/92060561143

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  • Volksverein Mönchengladbach bis zum 10.04.2021 größtenteils geschlossen.

    Volksverein Mönchengladbach bis zum 10.04.2021 größtenteils geschlossen.

    Der Volksverein Mönchengladbach hat sich dazu entschieden, den größtmöglichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie durch Kontaktvermeidung zu leisten. Daher bleibt der Volksverein Mönchengladbach in der Zeit bis zum 10.04.2021 größtenteils geschlossen.

    Einerseits kann in den vorhandenen Strukturen nicht so schnell auf die Entscheidungen der Politik und deren Widerrufen reagieren wie sie derzeit fallen, es braucht Planbarkeit. Andererseits herrscht das Verständnis, die Einschränkungen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen zu der auch der Volksverein seinen Beitrag leistet.
    Dies bedeutet, dass die Geschäfte sowie die Spendenannahmen geschlossen bleiben. Die Geschäftsführung bittet die SpenderInnen und KundInnen um Verständnis.
    Soziale Begleitung und Beratung finden selbstverständlich weiterhin statt.
    Infos auch auf www.volksverein.de

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  • DIE FEIER VOM LEIDEN UND STERBEN CHRISTI

    DIE FEIER VOM LEIDEN UND STERBEN CHRISTI

    Am Freitag, 2. April 2021, 15.00 Uhr in St. Helena, Rheindahlen

    In der diesjährigen Karfreitagsliturgie erklingt Musik für Bratsche solo von Johann Sebastian Bach mit Albert Hametoff (Solo-Bratscher der Niederrheinischen Sinfoniker, Mönchengladbach).

    HOCHFEST OSTERN: Sonntag, 4. April 2021, 10.00 Uhr in St. Helena, Rheindahlen

    und

    OSTERMONTAG: 5. April 2021, 11.15 Uhr in St. Rochus, Broich-Peel

    In beiden festlichen Ostermessen erklingen:

    1. „Missa in C-Dur“ für Singstimmen und Orgel von Anton C. Adlgasser (1729-1777)

    2. „Laudate Dominum“ aus der „Vesperae solennes de Confessore“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

    Ausführende:          Maria Czimek und Andrea Richter, Sopran und Reinhold Richter, Orgel

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  • Ein Tag als Erzieher – AWO Kitas laden zum Boys Day 2021 ein!

    Ein Tag als Erzieher –
    AWO Kitas laden zum Boys Day 2021 ein!

    Der Erzieherinnen Beruf ist auch im Jahr 2021 keine typische „Männersache“.

    Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben im vergangenen Jahr knapp 634000 Frauen im Bereich der Kinderbetreuung gearbeitet und nur knapp 48500 Männer. Mädchen und Jungen entscheiden sich heutzutage immer noch häufig für Berufe, die traditionell von Frauen oder Männern gewählt werden.

    Die Zukunftstage Girlsund Boys Day engagieren sich schon viele Jahre für eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees.
    Das kann die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach nur unterstützen. Die Gleichstellung ist ein zentrales Element der AWO seit ihrer Gründung 1919.
    Am 22. April, dem Boys Day 2021, haben Schüler ab der fünften Klasse die Möglichkeit einen Tag in den Beruf des Erziehers rein zu schnuppern.
    Die drei AWO Kitas „Schatzinsel“ auf der Badenstraße, Spielkaulenweg und „Meerblick“ auf dem Seilerweg bieten Tagespraktikumsplätze an, auf die sich interessierte Schüler über den „Boys Day Radar“ auf www.boys-day.de anmelden können. „Berufsorientierung in der Pandemie ist schwer.
    Die Hemmschwelle Praktikumsplätze zu vergeben, ist bei zahlreichen Unternehmen groß. Es gibt daher aktuell eine Vielzahl digitaler Angebote. Einen Beruf ganz praktisch kennenlernen und erleben geht aber nicht am Bildschirm. Gerade im sozialen Bereich, gerade wenn man mit Kindern arbeitet.

    Wir freuen uns sehr auf die Tagespraktikanten, für die natürlich die gleichen Hygienebestimmungen gelten, wie für alle anderen Mitarbeiterinnen auch. Und vielleicht sehen wir sie in ein paar Jahren wieder. Wir unterstützen die Kita-Offensive der Stadt Mönchengladbach und bauen derzeit zahlreiche neue Kitas auf. Dafür brauchen wir Fachkräfte, die Spaß, Engagement und Verantwortung mitbringen. Persönliche Voraussetzungen, die absolut nichts mit dem Geschlecht zu tun haben“, sagt Nicole Wilms Personalverantwortliche der AWO.
    Interessierte Erzieherinnen, Heilerzieherinnen, Sozialarbeiterinnen oder Kinderkrankenpflegerinnen können auf www.awomg.jobs, per Mail an jobs@awo.mg oder auf den Social-Media-Kanälen mit der AWO in Kontakt treten.

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  • Peter König im Gespräch mit Sinan Heesen, Pächter in der Kaiser-Friedrich-Halle

    Peter König im Gespräch mit Sinan Heesen, Pächter in der Kaiser-Friedrich-Halle

    „Wir schaffen das!“ Sinan Heesen, neuer Pächter in der Kaiser-Friedrich-Halle, zeigt sich im Gespräch mit FDP-Bundestagskandidat Peter König optimistisch, obwohl er eigentlich vor Ostern den Biergarten eröffnen wollte.

    Daraus wird erst einmal nichts, Corona macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Peter König zeigt Verständnis. „Die Gastronomie hatte zu Beginn der Pandemie die Hygienekonzepte bereits gut umgesetzt und viel Geld investiert. Warum nicht mit entsprechendem Abstand draußen sitzen? Die Menschen wollen doch auch endlich wieder raus.“

    Seine Entscheidung zur Kaiser-Friedrich-Halle, so Sinan Heesen, sei schon vor der Pandemie gefallen. Im Sommer 2019 habe er bereits den Zuschlag erhalten für sein „ninety nine“, wie das Restaurant heißen wird. „Trotzdem muss man als Unternehmer optimistisch sein, was wagen und mal einen Schritt mehr gehen.“ Ihn freut, dass er seine Mitarbeiter*innen fast alle aus der Kurzarbeit holen konnte. „Meine Leute sind beschäftigt. Sie bereiten die Veranstaltungen vor, die wir im TIG und an sonstigen Standorten wieder anbieten, sobald wir dürfen. Es musste einiges verschoben werden, aber das haben wir hinbekommen.“ Dann verrät er Peter König, ihm sei wichtig, niemanden aus seinem eingespielten Team zu verlieren. Immerhin bestehe sein Unternehmen, die Heesen-Gruppe, im Februar 2022 bereits 10 Jahre. 

    Anfang Juni soll das „ninety nine“ zunächst für Familie und Freunde zum Testessen öffnen. Die Eröffnung ist dann für den 14. Juni geplant. Peter König interessiert, wie das Angebot aussehen soll. Keine große Speisekarte soll es sein, verrät Sinan Heesen, eine eher kleine Karte mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen, saisonmäßig angepasst. Dazu soll es edle Weine, Spirituosen und – wie es sich für den Niederrhein gehört – auch Biere geben. Außerdem plane er sonntags einen Familien-Brunch. Ohne die Corona-Situation könne er immerhin 124 Personen bewirten.  

    Mit einem verschmitzten Lächeln verrät Sinan Heesen zum Schluss: „Ich habe den Start meiner Selbständigkeit mit Hilfe meiner Familie begonnen. Sie gab mir den Betrag für die GmbH-Gründung.“ Peter König stellt fest: „Mit Ihrem Engagement werden Sie noch viel erreichen.“ Sinan Heesen, nicht nur ein toller Unternehmer, auch ein äußerst sympathischer Mensch. Viel Erfolg!

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