Mit der heutigen Coronaschutzverordnung, schlägt das Land NRW einen neuen pragmatischen Weg bei der Bekämpfung der Pandemie ein.
„NRW setzt auf eine kluge Teststrategie, um Gesundheitsschutz und soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu vereinen“, erklärt Andreas Terhaag, Mönchengladbacher Landtagsabgeordneter der FDP.
Ab Montag können Kommunen auch bei einer Inzidenz über 100 die bereits erreichten Öffnungsschritte beibehalten, wenn sie mit einer Schnelltest-Strategie flankiert werden.
„Diese Chance für unsere lokale Wirtschaft sollte Mönchengladbach nutzen“, fordert Terhaag. Körpernahe Dienstleistungen, Click & Meet im Handel, Sport und Kultur sind mit negativem Schnelltest weiterhin möglich. Das ist ein großer Fortschritt beim Umgang mit dem Virus. In Mönchengladbach gibt es inzwischen 35 Teststellen, die den kostenlosen Bürgertest anbieten. Eine Ausweitung der Test werden darüber hinaus auch asymptomatische Infektionen erkannt und Infektionsketten können schneller durchbrochen werden. „Als FDP werben wir seit langem für verantwortungsvolle Öffnung. Die deutliche Ausweitung von Testkapazitäten ermöglicht eine pragmatische Lösung“, sagte Terhaag.
Bewegung trotz oder gerade wegen der Pandemie: Möglich machen das die neuen Muskelkater-Rundwege in Rheydt und am Abteiberg in Stadtmitte.
„Mach mit! und bleib fit“ geht auf die Initiative der Präventions-Projekte Besser leben in Rheydt (BeLeR) und Gesund leben im Quartier zurück.
In Pandemiezeiten steht oft der Individualsport im Fokus, Fitness in der Gruppe/Verein findet leider nicht statt. “Gerade in Innenstadt-Bereichen fehlen Anreize für Bewegungsübungen”, sagt Katrin Stahlhofen, die mit Sinead Kleikamp das Präventionsprojekt BeLeRbeim Paritätischen, einem Wohlfahrtsverband,leitet. Justine Krause vom Partnerprojekt Gesund leben im Quartier teilt die Erfahrungen. Um mehr Bewegung zu ermöglichen, entwickelten sie zusammen die Muskelkater-Rundwege.
Illustration: Ruth Zadow
“Sie funktionieren ähnlich wie altbekannte Trimm-dich-Pfade, nur in einem zeitgemäßen Format”, erklärt Sinead Kleikamp. So können Übungsvideos über QR-Codes auf dem jeweiligen MACH-MIT!-Schild abgerufen werden. Für die Übungen selbst braucht es nur die eigene Körperkraft und alles, was die Umgebung sowieso bietet. “Bäume, Treppen oder Wände werden durch Liegestütze, Sprints oder Ausdauerübungen zu effektiven Sportgeräten”, unterstreicht Justine Krause vom Arbeitslosenzentrum (ALZ). Beide Projekte werden vom Verband der gesetzlichen Krankenkassen in NRW finanziert.
Für die Stadt Mönchengladbach hat sich Stadtteilkoordinator Marius Müller an Planung und Umsetzung der Rundewege beteiligt. Auch die mags, der städtische Abfall-, Grün- und Straßenbetrieb, unterstützt das Vorhaben tatkräftig. Die Idee begeisterte ebenso Johannes Gathen und Sonja Beba von der Geschäftsführung des Stadtsportbundes, die mit ihrer Expertise die Übungen formten. “Es soll für jede*n was dabei sein, daher gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade und den Duell-Modus”, erklärt Johannes Gathen. So können sich Familien oder Freund*innen nicht nur fit halten, sondern sich auch in einem spaßigen Wettkampf miteinander messen. Für die nötige Motivation sorgt der namensgebende Muskelkater, den Ruth Zadow illustriert hat.
Neben den Bewegungsangeboten haben die Initiatorinnen noch ein anderes Ziel. Sie wollen Orte wie den relativ versteckt liegenden Maria-Lenssen-Garten – er liegt zwischen gleichnamigem Berufskolleg und Mühlenstraße – bekannter machen und beleben. “Der Garten ist eine grüne Oase mitten in Rheydt, öffentlich zugänglich, und doch kennen ihn viele Bürger*innen nicht”, sagt Katrin Stahlhofen.
Beide Rundwege sind kostenfrei, sie können im individuellen Tempo absolviert werden. Starts sind an jeder MACH MIT!-Station möglich. Besondere Sportkleidung ist nicht erforderlich. “Wir laden alle ein, unter dem Muskelkater-Motto MACH MIT! die Rundwege auszuprobieren”, sagt Sinead Kleikamp. Und das möglichst oft.
Weitere Infos zu den Rundwegen gibt es im Internet unter www.muskelkater-rundwege-mg.de. Sollte das Interesse auch in anderen Quartieren geweckt sein, kann eine Anfrage an beler@pariteam-mg.de gestellt werden.
Infokasten: Rheydt: 3,3 Kilometer – 10 MACH MIT!-Stationen, barrierearm Mönchengladbach: 2 Kilometer, 11 MACH MIT!-Stationen, mit Treppen
Andreas Terhaag, FDP, MdL zeigt sich zufrieden mit der getroffenen Leitentscheidung:
„Die Leitentscheidung 2021 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zum einen gibt sie den Anwohnern der Dörfer Keyenberg, Berverath, Kuckum sowie Ober- und Unterwestrich, die dort wohnen bleiben möchten, eine Bleibeperspektive falls das Areal 2026 aus dem Abbauplan herausfällt und zum anderen werden mit der Entscheidung proaktiver Umwelt- und Klimaschutz und zugleich eine planungssichere Wirtschaftspolitik betrieben. Auch für meine Heimatstadt Mönchengladbach ist die Leitentscheidung bedeutend. Die Abbaukante südlich vom Stadtteil Wanlo wird einige Jahre hinausgezögert, wenn nicht gar gänzlich verhindert. Damit bleiben die Anwohner*innen zunächst vom Tagebau in unmittelbarster südlicher Nachbarschaft verschont. Und selbst wenn die Dörfer noch abgebaggert werden sollten, so verschiebt sich die Abbaukante des Tagebaus auf eine Distanz 500 Meter südlich von Wanlo. Die neue Leitentscheidung spart zusätzliche 1,2 Mrd. Tonnen CO2-Emissionen ein, was ein unglaublicher Beitrag zum Klimaschutz ist. Gleichfalls ist die Erhaltung des Hambacher Forsts ein schönes Zeichen. Dieser erhält nun die Chance in einen biodivers hochwertigen Wald umgewandelt zu werden. Insgesamt können alle Beteiligten mit der Entscheidung zufrieden sein. Die Dörfer erhalten eine realistische Bleibeperspektive, dem Klima- und Umweltschutz wird ein starker Beitrag gezollt und wirtschaftliche Planbarkeit wird gewährleistet. Damit ist es der Landesregierung gelungen, Klarheit zu schaffen und Spekulationen zu beenden. Die neue Leitentscheidung ist eine Basis für nachhaltige Entwicklung des Rheinischen Reviers. Ich bin überzeugt davon, dass die Region zum Vorreiter und Vorbild für andere wird.“
Wie berichtet wurde bei Sondierungsarbeiten für die Renaturierung der Niers im Bresgespark heute eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt, die noch heute vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) entschärft werden muss.
Es handelt sich um einen amerikanischen Blindgänger mit Aufschlagzünder. Der Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle muss vor der Entschärfung evakuiert werden. Davon sind rund 1.400 Anwohner*innen betroffen und verschiedene Einrichtungen, darunter auch die Feuerwache Stockholtweg, eine Kita und eine Schule. Inzwischen hat die Einsatzleitung weitere Informationen zum Ablauf bekanntgegeben:
Ab 14:00 Uhr: – beginnt die Evakuierung: Evakuierungsteams des Ordnungsamtes gehen auf die Anwohner*innen zu und die Feuerwehr setzt Lautsprecherwagen im Evakuierungsbereich ein. – stellt die NEW zwei Evakuierungsbusse für Personen bereit, die das Evakuierungsgebiet nicht anders verlassen können. Ein Bus steht an der Dohrer Straße in Höhe Hausnummer 313, der zweite an der Haltestelle Römerstraße. Die Leute werden zur Sporthalle Backeshof (Schlachthofstraße 76, 41238 MG) gebracht, wo die Mönchengladbacher Hilfsorganisationen eine Betreuungsstelle für Personen einrichten, die sonst keinen Aufenthalt haben. Für bettlägrige Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen, kann über die Telefonnummer 19222 ein Krankenwagen angefordert werden. – werden die Straßen im Evakuierungsbereich gesperrt. Der gesperrte Bereich sollte großräumig umfahren werden über: Friedensstraße – Gracht – Limitenstraße- Odenkirchener Straße – Mülgaustraße – Giesenkirchener Straße- Dohrerstraße – Zoppenbroich. Hinweis: Die Hauptverkehrsachse Düsseldorfer Straße ist nicht betroffen.
Im Evakuierungsbereich liegt auch die Feuerwache Stockholtweg und das Führungs- und Lagezentrum der Feuerwehr Mönchengladbach. Die Einsatzleitung und die Leitstelle der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes werden während der Entschärfungsmaßnahmen zur Feuerwache Von-Groote-Straße verlegt, die Feuerwache Rheydt mit ihren Einsatzkräften und –fahrzeugen wird zur Sporthalle Realschulstraße ausweichen. Für die Dauer der Entschärfung ist die Feuerwehr Mönchengladbach wie gewohnt über den Notruf 112 bei Notfällen, sowie über die Krankentransport-Nummer 19222 erreichbar. Der Fachbereich Feuerwehr kann über 02166-9989-0 dann nicht erreicht werden.
Rund 50 Schüler*innen der Hauptschule Dohr wurden vom Schulgebäude Torfbend zum Schulstandort Altenbroicher Straße gebracht. Die Kita Mummerland an der Ottstraße wird bis 14 Uhr evakuiert. Die Eltern der betreuten Kinder werden/wurden informiert.
Ab 16:00 Uhr: Sobald die Sicherheit im Evakuierungsbereich hergestellt ist, kann voraussichtlich ab 16 Uhr die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnen. Die Stadt Mönchengladbach informiert weiter laufend auf www.notfallmg.de, auf Facebook und Instagram über die Lage.
Freitag, 26. März 2021 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
Texte und Musik zum Thema „Hoffnung“ Andrea Richter, Sprecherin – Reinhold Richter spielt an der Seifert-OrgelWerke von J. S. Bach, J. Alain, P. Hindemith und A. de Koort. Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
Interessierte Bürger*innen können sich aktuell über QR-Codes an verschiedenen Orten im Geropark über den aktuellen Planungsstand zu dessen Umgestaltung informieren.
Dazu können die Bürger*innen ein digitales Bild abrufen, wie der Park aus ihrer Perspektive nach dem aktuellen Stand der Planungen aussehen soll. Zusätzlich informiert die Stadt auf Plakaten unter den Schwerpunktthemen Wasser, Bäume, Sicherheit, Ökologie und Klima über die Umgestaltung des Geroparks.
„Jeder soll die Möglichkeit haben, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und Anregungen mitzuteilen, da es ja noch keinen abschließenden Beschluss gibt. Die QR-Codes sind eine gute Möglichkeit, aber auch die Plakate geben einen guten Überblick, warum wir was planen und welchen Mehrwert der Park nach seiner Umgestaltung haben kann. Der Geropark soll ein Park für alle werden, deshalb ist mir der direkte Austausch wichtig“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
Zur direkten Kontaktaufnahme ist auf den Plakaten auch eine Telefonnummer des Quartiersmanagers Frank Jessen angegeben.
„Es ist gut, wenn sich die Menschen für ihre Stadt engagieren. Das Bewusstsein für die Bedeutung der Bäume im urbanen Raum ist gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels sehr groß. Wir wollen die Menschen im Gestaltungsprozess mitnehmen, an dessen Ende ein Kompromiss stehen wird“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
Am 12. April um 19 Uhr wird es daher eine weitere Möglichkeit geben, zu diesem Thema mit dem ersten Bürger der Stadt ins Gespräch zu kommen. Geplant ist eine 90-minütige Bürger-Sprechstunde, aus Pandemiegründen allerdings als Videokonferenz. An einer Teilnahme Interessierte melden sich bitte vorher unter der E-Mail Adresse Oberbuergermeister@moenchengladbach.de unter Angabe des Betreffs „Bürgersprechstunde Geropark“ an. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor der Sprechstunde einen entsprechenden Link. Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen erst einmal auf 50 Bürger*innen begrenzt. Damit keine Meinung und Idee verloren geht, können sich die Bürger*innen auch direkt an das Quartiersmanagement wenden. Ansprechpartner und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.qm.mg.
Hintergrundinfo: Die Maßnahme „Aufwertung des Geroparkes“ ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.
Zu welchem konkreten Zeitpunkt das Bundesgesundheitsministerium bzw. das Robert-Koch-Institut eine Festlegung träfe, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich sei, wollte Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, wissen. Die Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit an Wolfgang Kubicki stellt Peter König, FDP-Kandidat für den Bundestag, nicht zufrieden.
Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums an Wolfgang Kubicki:
„Eine Festlegung, ob eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch geimpfte oder von dem Virus genesene Personen möglich ist, kann erst zum Zeitpunkt der Auswertung von diesbezüglichen aussagekräftigen wissenschaftlichen Studien erfolgen. Bezüglich der Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 durch Genesene ist z. B. die Frage einer möglichen Re-Infektion, ggfs. durch neue Virusvarianten, noch unklar.“
Peter König zeigt sich enttäuscht. „Ein engagiertes und effektives Krisenmanagement sieht anders aus. Die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums lässt die Bevölkerung weiterhin im Unklaren. Wieso werden diese Fragen, die nach einem Jahr Pandemie auf der Prioritätenliste weit oben stehen müssten, nicht schnellstens geklärt?“. Die Frage ist allerdings berechtigt. Die Antworten würden wenigstens etwas Licht in den Tunnel bringen.
Mikroplastik sind kleine Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 5mm. Sie befinden sich unter anderem in Sporttextilien und gelangen beim Waschen mit dem Abwasser in die Kläranlangen und im schlimmsten Fall bis ins Meer.
Nach drei Jahren Forschung wurden nun im Rahmen einer ganztägigen digitalen Abschlusskonferenz die wesentlichen Erkenntnisse der Forschungsarbeit in Fachvorträgen vorgestellt. Über 200 Interessierte aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Politik aus der ganzen Welt nahmen an der Konferenz teil. Dr. Jens Meyer und Dipl.-Ing. Stefan Brandt, wissenschaftliche Mitarbeiter am FTB, haben im Waschlabor der Hochschule Niederrhein über 1000 Waschvorgänge an Sport- und Outdoortextilien aus 100 Prozent Polyesterfasern durchgeführt und ausgewertet. „Die mit Abstand höchsten Emissionen treten in den ersten drei Wäschen eines Textils auf“, betonen sie. Die Versuche zeigen, dass Textilien zwischen 50 bis 850 mg faseriges Mikroplastik pro kg Textil über die Anzahl von zehn Wäschen in Summe in das Abwasser emittieren.
Zwar würden bis zu 95 Prozent der Kleinstpartikel in Kläranlagen zurückgehalten werden, dennoch müsse man mit 2,1 bis 49 Tonnen Eintrag in die Umwelt pro Jahr in Deutschland allein durch Haushaltswäsche rechnen, so Prof. Dr.-Ing. Maike Rabe, eine der Leiterinnen des Projekts. Textilien müssten so konstruiert und verarbeitet werden, dass der Austritt von Mikroplastik deutlich minimiert wird. Um Textilien überhaupt im Hinblick auf ihren Gehalt an faserigem Mikroplastik bewerten zu können, wurde in globalen Teams die Entwicklung eines harmonisierten Schnelltests zur Bewertung und Verbesserung von Textilien im Rahmen des Vorhabens vorangetrieben. An diesem Punkt setzte der Vortrag von Professorin Ellen Bendt, ebenfalls Projektleiterin, an, die sich der Materialoptimierung und neuen Konstruktionen widmete. Ziel war es, insbesondere für den Sportbereich emissionsärmer gestaltete Materialien zu entwickeln. Das Forscherteam konzentrierte sich hierbei besonders auf die Fleece-Textilien. Aufgrund der hohen Funktionalität sind sie kaum vom Markt wegzudenken.
Waschen und Stricken für die Umwelt – das galt drei Jahre lang im Forschungsinstitut Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein (FTB). Als Partner des Projekts TextileMission, einer mit rund 1,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative gegen Mikroplastik in der Umwelt, ging es den Forscherinnen und Forschern der Hochschule Niederrhein um Vermeidungsstrategien beim Waschen – und um neue Materialien, die weniger Mikroplastik absondern.
Auf der Suche nach Lösungsansätzen zur Verringerung des Mikroplastikaustrags bei Fleece, konzentrierte sich das Forschungsteam auf den Einsatz von biologisch abbaubaren Fasern. „Diese stellen eine mögliche Alternative zu synthetischen, nicht abbaubaren Fasern dar“, erklärte Ellen Bendt. Neben der Hochschule Niederrhein waren der Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie e. V (BSI), WWF Deutschland, VAUDE Sport GmbH und die TU Dresden an der Initiative beteiligt. Auch die assoziierten Partner des Forschungsprojekts Adidas, Miele, Henkel und Polartec nahmen an dem Austausch der Forschungsergebnisse teil.
In Mönchengladbach ist die Nachfrage nach Kitaplätzen ungebrochen. Weil Stadt und freie Träger den Bau neuer Kitas vorantreiben, werden in den nächsten Jahren zahlreiche Fachkräfte benötigt. Allein bis zum Jahr 2024 sollen mehr als 700 Erzieherinnen und Erzieher neu eingestellt werden.
„Das ist die Chance für Menschen, die sich in ihrem Arbeitsleben neu orientieren wollen, einen spannenden, krisenfesten und gut bezahlten Beruf zu ergreifen“, sagt Angela Schoofs, Chefin der Arbeitsagentur Mönchengladbach.
In einem Modellprojekt arbeiten Stadtverwaltung, Arbeitsagentur und Jobcenter deshalb eng zusammen, um Frauen und Männer für eine Umschulung, Qualifizierung oder Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher zu gewinnen. Dazu wurden in den vergangenen Wochen mehr als 250 Personen angeschrieben und über die Umschulungsmöglichkeit informiert.
„Bald werden die ersten 15 ein sechswöchiges Kita-Praktikum aufnehmen, um sich einen konkreten Eindruck von der Tätigkeit als Erzieher*in zu machen. Wenn alles passt, können sie im August mit der dreijährigen Umschulung starten“, berichtet Mönchengladbachs Sozialdezernentin Dörte Schall.
Finanzielle Sorgen müssen sich die Umschüler*innen nicht machen: Sie erhalten weiter Arbeitslosengeld, dürfen dazu bis zu 400 Euro vom Ausbildungsentgelt behalten und auch Kinderbetreuungs- und Fahrtkosten können gefördert werden. Genaue Informationen dazu gibt es während der individuellen Beratung.
Bei den 15 Männern und Frauen, die Interesse an der Umschulung haben, soll es nicht bleiben. Um mögliche Interessent*innen zu erreichen, werden ab sofort von Arbeitsagentur und Jobcenter alle Personen angesprochen, die sich eine Umschulung vorstellen können. „Sie werden auch kurzfristig beraten, damit sie nach Ostern das Kita-Praktikum absolvieren und sich für die im August startende Ausbildung anmelden können.
Darüber hinaus berät die Arbeitsagentur auch Schulabgänger*innen über die unterschiedlichen Angebote im Bereich der Erziehung und unterstützt Kitaträger bei der Fachkräfte-Vermittlung aus dem Ausland.
Interesse an der Umschulung zum Erzieher / zur Erzieherin? Wer Interesse an der Umschulung hat kann sich jederzeit mit seinen persönlichen Daten an die Mailadresse erzieher.moenchengladbach@arbeitsagentur.de wenden. Zusätzlich bietet die Arbeitsagentur am Mittwoch, 24. März, von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer (02161) 4042222 an.
Auf der Webseite www.kita-laeuftbeiuns.de hat die Stadt Mönchengladbach alle Informationen zur Berufsbild und zu den Einstiegsvoraussetzungen und -chancen zusammengefasst.
Zur Feier des 100. Geburtstages von Joseph Beuys rückt Nordrhein-Westfalen den Menschen und Künstler, seine Ideen und Werke ins Scheinwerferlicht.
Viele Spuren und Stationen lassen sich noch heute nachvollziehen und die Wege dazwischen lassen sich am besten radelnd zurücklegen: Unter der Überschrift „Beuys & Bike“ verknüpft eine eigens entwickelte Radroute in NRW Orte, die in seinem Leben und Wirken eine wichtige Rolle gespielt haben.
Sein Geburtshaus, das erste Atelier, bedeutende Werke oder Museen und Galerien, die sein Wirken früh bekannt machten: Orte, die in seinem Leben und Wirken eine wichtige Rolle gespielt haben, sind durch die neue Radroute verbunden und können so aktiv erfahren werden. Mit einer Strecke von insgesamt rund 300 Kilometern führt „Beuys & Bike“ zu ganz verschiedenen Stationen in Bedburg-Hau, Kleve, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Neuss und Leverkusen. Ob Tagestour oder mehrtägiger Radurlaub: Wer sich mit dem Fahrrad auf den Weg macht, lernt nicht nur den Künstler und seine Kunst, sondern auch den sehenswerten Niederrhein mit seinen historischen Ortskernen, prächtigen Schlössern und ursprünglichen Auenlandschaften kennen. Ein eigenes Rad ist dafür nicht nötig: Fahrrad-Verleihsysteme wie das von „NiederrheinRad“, das mit über 30 Verleihstationen in der ganzen Region vertreten ist, machen den Transport des heimischen Drahtesels überflüssig.
Einmal im Sattel, rollt das Rad fast von alleine, denn am Niederrhein brauchen Radler keine Steigung zu fürchten. Dennoch hält die ebene Landschaft mit Auewiesen, Feldern, Flüssen und Seen viele sehenswerte Höhepunkte bereit, gerade auch mit Blick auf Beuys. So bietet das Museum Schloss Moyland in Bedburg-Hau nicht nur die weltweit größte Sammlung an Beuys-Werken, sondern ist zugleich auch ein beeindruckendes Wasserschloss, in dessen historischem Park mit Kräutergarten auch eine bedeutende Skulpturensammlung ihre Heimat gefunden hat. Im einstigen Kurhaus von Kleve, heute ein Kunstmuseum, können Besucher Beuys erstes Atelier besuchen, sein Frühwerk anschauen und anschließend durch die barocken Gartenanlagen flanieren. In Düsseldorf sind in der ganzen Stadt Beuys-Spuren erkennbar, darunter eine der „7000 Eichen“ samt Basalt-Stele aus seiner vielleicht wichtigsten Kunstaktion, ein Ofenrohr an einer Museumswand und Altstadt-Kneipen, in denen er sich mit seinen Studenten getroffen hat.
In Mönchengladbach, wo Beuys mehrere Aktionen und seine erste große Museumsausstellung zeigen konnte, ist der Künstler selbst als Kunstwerk zu sehen, in einem neuen Mural nahe des Museums Abteiberg. Und als besonderes Bonbon: Rund um den Abteiberg bietet die digitale Beuys-Tour mit der YONA App einen spannenden Flashback mit Interaktion: Augmented Reality macht es möglich, dass Sie auf der gleichen Wand, wie seinerzeit Joseph Beuys ein Statement hinterlassen oder künstlerisch kreativ werden können. Dazu einfach die kostenlose YONA App herunterladen und die Stationen scannen. Die Stationen und mehr Infos gibt es unter https://deinmg.de/project/joseph-beuys/
Weitere Informationen zu den zahlreichen Stationen, aktuellen Jubiläumsausstellungen in ganz NRW sowie weiterführenden Links zu Routenempfehlungen und touristischen Führungen vor Ort unter www.dein-nrw.de/beuys und https://beuys2021.de/
Die heißen Sommer der vergangenen beiden Jahre haben auch in Odenkirchen ihre Spuren hinterlassen: Viele Bäume, vor allem Eichen, im Wäldchen an der Kamphausener Straße zwischen Stoltenhoffstraße und dem Lenßenhof haben die sommerliche Hitze nicht überlebt und sind abgestorben.
Kathrin-Henneberger
Für einige Grünen-Mitglieder aus der Bezirksvertretung Süd sowie die grüne Bundestagskandidatin für Mönchengladbach, Kathrin Henneberger, war klar: Hier muss Ersatz her! Gesagt – getan: Am letzten Samstag trafen sich einige Unentwegte bei verhangenem Wetter vor Ort in Odenkirchen. „Bevor wir mit dem Pflanzen der Bäume loslegen konnten, mussten wir allerdings erst einmal saubermachen“ berichtet Marcel Klotz, Sprecher der Grünen in der BV Süd. Ergebnis: Drei große Tüten voller Müll, hauptsächlich Flaschen, wurden gesammelt und aus dem Wald geholt.
„Wir haben heute im Rahmen dieser Wiederaufforstungsaktion etwa hundert Bäume und dazu noch einmal Sträucher gepflanzt“, zieht Kathrin Henneberger ein zufriedenes Resümee. Bäume und Sträucher hatten die Teilnehmer der Pflanzaktion selbst bezahlt und – unter Beachtung der coronabedingten Abstände untereinander – rechtzeitig vor Ende der Pflanzzeit in die Erde gebracht. „Nun müssen wir bis zum Herbst warten, bevor es weitergehen kann mit den nächsten Neupflanzungen“, sagt die Bundestagskandidatin und Aktivistin für Klimagerechtigkeit. Die Baumpflanzaktion im Stadtbezirk Süd durch engagierte Mitglieder der Grünen war Teil einer Reihe von Neupflanzungen im gesamten Stadtgebiet: In den vergangenen drei Wochen hatten sie rund 350 Bäume und Sträucher gekauft und neu gepflanzt.
In den letzten Tagen gab es für mich viel zu lesen. Nach den Ereignissen in Mönchengladbach um den Integrationsratsvorsitzenden will ich mir ein neutrales Bild machen. Fakten und Beweise suche ich.
Gefunden habe ich: Hass, Populismus, Behauptungen ohne Belege, Feigheit der Agierenden, Scheinheiligkeit.
Das Internet ist voll von Informationen zum Thema Hisbollah, Nasser Zeaiter, AfD, Sigrid Herrmann-Marschall, Verfassungsschutz und Angrenzendes. Ein Gesamtbild ergibt sich nicht, für mich nicht. Andere, die Grünen in Mönchengladbach und die CDU dort, sie wollen etwas sehen in den Infos aus dem Netz, verurteilen einen Grünen-Politiker und wollen seinen Kopf, bildlich gesprochen. Die örtliche CDU und deren Jugend stellen plumpe Behauptungen auf, die sie nicht beweisen können. Eine Bloggerin oder Expertin oder AfD-Sympathisantin oder Biologin oder Verfassungsschutz-Beauftragte, sie hat ihnen scheinbare Argumente geliefert, einen unliebsamen Grünen aus seinem Amt zu jagen. Dabei stellen sie Mutmaßungen über Fakten, das Ziel scheint erreichbar, sie diskreditieren einen Menschen, stellen ihn als Unterstützer von Terroristen dar. Bundespolitiker zeigen sich mit anderen hochrangigen Staatsmännern aus Unrechtsstaaten, Putin wird von CDU-Politikern hofiert, Schlegelmilch reist wochenlang nach China und unterstützt dieses Unrechtsland (Hongkong) durch seine Arbeit. Bedenken werden beiseite geschoben. Menschenrechte haben keinen Wert. Christliche Werte zählen hier nicht. Persönlicher Erfolg ist wichtig. Die angeleitete Jugend plappert nach. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz oder die Nähe der Bloggerin zu Maaßen?
Die Grünen-Partei glaubt, die Ampel-Koalition durch Ausschluss des Integrationsratsvorsitzenden zu stabilisieren und schädigt sie dennoch enorm durch ihre CDU-Gefolgsamkeit. Auch sie verrät etliche ihrer Werte. Wie passt das alles zusammen? Aufklärung tut Not.
Aufgrund vermehrter Anfragen beim Bürgertelefon und bei der Stabsstelle Corona weist die Stadt Mönchengladbach darauf hin, dass die jetzige Fassung der Coronaschutzverordnung bis zum 28. März gültig ist.
Die durch die Landesregierung in Aussicht gestellten weiten Öffnungsschritte und Lockerungen, welche auch in einem weit verbreiteten Schaubild veranschaulicht wurden, sind bisher nicht in die Verordnungslage aufgenommen.
Das Land hat in der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung auch ausdrücklich geregelt, dass weitere Öffnungsschritte von einer positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens abhängig sind.
Leider ist die 7-Tages-Inzidenz derzeit landesweit stetig steigend. Auch in Mönchengladbach hat die 7-Tages-Inzidenz heute erstmals seit geraumer Zeit den Wert von 50 überschritten. Die Stadt hat bereits gestern das Land um Aufklärung gebeten, wie mit den in Aussicht gestellten Lockerungen umgegangen wird. In der Antwort wurde unmissverständlich auf die bestehende Rechtslage und die bevorstehenden Beratungen der Bund-Länder-Konferenz verwiesen.
Zweifel am Studium sind nach einem Jahr mehr oder weniger unterbrochener digitaler Lehre für viele Studierende ein ständiger Begleiter.
Um die Studierenden in der schwierigen Pandemie-Situation nicht alleine zu lassen, gibt es an der Hochschule Niederrhein in der nächsten Woche (22. bis 25. März) die Thementage Studienzweifel, an denen gezielt auf Beratungsangebote für Studierende aufmerksam gemacht werden soll.
Die Thementage werden vom Projekt ‚NEXT STEP niederrhein‘ initiiert, ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschule Rhein-Waal und Hochschule Niederrhein, das sich seit 2017 um Studierende kümmert, die an ihrem Studium zweifeln und über einen Abbruch nachdenken. „Wie wichtig es gerade in Corona-Zeiten ist, die Zweifel von Studierenden ernst zu nehmen, aufzufangen und zielgerichtet zu begleiten, dieser Verantwortung sind sich unsere Hochschulen bewusst“, sagt Professor Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Niederrhein.
Im Projekt NEXT STEP geht es darum, Studierenden bei Studienzweifeln Orientierungshilfe zu geben und, falls nötig, eine Brücke zu alternativen Wegen zum Studium und zu neuen beruflichen Perspektiven zu bauen. „Das ist heute besonders wichtig“, betont Stegemerten. „Viele Studierende kommen mit dem Online-Studium nicht gut zurecht und sehen ihre Zukunft vielleicht auf ganz anderen Feldern. Dabei möchten wir sie unterstützen“, sagt Dr. Silke Höfle vom Projekt ‚NEXT STEP Niederrhein‘.
Die rein digitalen Thementage starten mit einer Podiumsrunde, an der zahlreiche externe Partner des Projekts teilnehmen. Dazu zählen Vertreterinnen oder Vertreter der Agentur für Arbeit, der IHK Mittlerer Niederrhein, der Handwerkskammer Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach sowie der beiden Hochschulen Rhein-Waal und Niederrhein. Inhaltlich geht es sowohl um Studienzweifel und wie damit im Studium umgegangen werden kann, als auch um Perspektiven von Studienaussteigerinnen und –aussteigern in den verschiedenen Berufsfeldern. Auch die Frage „Wie sag ich es meinen Eltern?“ soll nutzenorientiert für die Studierenden diskutiert werden.
„Wir freuen uns tierisch“, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst erleichtert, denn die Anlage Am Pixbusch in Mönchengladbach ist ab sofort wieder für Besucher*innen geöffnet.
Donnerstag, 18. März 2021, 12 Uhr können sich die ersten Gäste wieder an den Tieren erfreuen – und umgekehrt.
Aufgrund der Coronapandemie sind ein paar Punkte zu beachten: Ohne Voranmeldung kann niemand eingelassen werden. Eine vorherige Registrierung und Reservierung auf der Homepage www.tiergarten-moenchengladbach.de ist zwingend notwendig. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung muss für jede Person ein Einlass-Zeitfenster vorab online gebucht werden. Das gilt auch für Jahreskarteinhaber und Kinder unter 4 Jahren. Da die Öffnung des Tierparks zum Schutz aller Besucher*innen an das aktuelle Infektionsgeschehen geknüpft ist, wird eine Reservierung bis zu drei Tagen im Voraus möglich sein. „Das passen wir je nach Situation auch schnell an“, so Dr. Ernst.
Auf der Homepage werden die häufigsten Fragen zum aktuellen Procedere beantwortet. So muss die Registrierung für jede einzelne Person ausgedruckt mit in den Tiergarten gebracht, an der Kasse vorgezeigt, abgestempelt und beim Ausgang erneut abgestempelt und abgegeben werden. „Diese Ausdrucke sind der Beleg dafür, wer sich wann wie lange in unserer Anlage aufgehalten hat. Im Falle einer Infektion können die Gesundheitsämter dadurch nachvollziehen, wer sich möglicherweise angesteckt hat. Das ist für alle Besucher*innen erst einmal neu. Für uns auch, aber es dient der Sicherheit“, so die Tiergartenleiterin. Ziel sei, dass sich alle Gäste auf einen entspannten Tiergartenbesuch freuen können. Der ist aktuell auf drei Stunden begrenzt. Tierhäuser sind noch geschlossen. Die Cafeteria bietet Snacks und Getränke „to go“ an.
Mund- und Nasenschutz ist im gesamten Gelände notwendig.
Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags NRW hat heute Frau Prof. Christiane Woopen als Mitglied im Corona-Expertenrat der NRW-Landesregierung darüber berichtet, dass sie der Landesregierung bereits im April 2020 eine umfassende Teststrategie angeraten hat.
Christiane Woopen ist Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Leiterin der Forschungsstelle Ethik der Uniklinik Köln und Direktorin des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres).
Woopen führte aus, passiert sei in dieser Hinsicht jedoch nichts. Sie halte zudem nur einen Test pro Woche für deutlich zu wenig.
Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW: „Dieser Bericht heute war für die Landesregierung die reinste Blamage. Seit bald einem Jahr dringt der Corona-Expertenrat auf die Umsetzung einer umfassenden und flächendeckenden Teststrategie. Aber die Empfehlungen wurden ganz offensichtlich seitdem immer wieder konsequent ignoriert. Warum hat Armin Laschet überhaupt einen Expertenrat, wenn er doch nicht auf ihn hört? Auch Gesundheitsminister Laumann konnte dafür keine plausible Erklärung liefern. Das ist vor allem dann richtig bitter, wenn man dabei bedenkt, wie weit wir jetzt in der Bekämpfung der Pandemie sein könnten. Diesen Vorwurf muss sich die Landesregierung gefallen lassen. Und dieser Vorwurf wiegt schwer. Denn die Tatsache, dass es bis heute keine funktionierende Test-Infrastruktur gibt, ist auch der Grund für das heilloses Chaos, das die Landesregierung an den Schulen angerichtet hat. Aber kein Wunder, wenn sie die benötigten Finanzmittel für die Anschaffung der Tests erst in der vergangenen Woche beantragt hat. So lange also hat die Regierung Laschet geschlafen. In Sachen Tests ist das Regierungshandeln ein einziges Versagen.“
Gemeinsame Erklärung der Vorstandssprecher:innen von Kreisverband und Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen Mönchengladbach zum Austritt von Nasser Zeaiter aus der grünen Ratsfraktion
Seit einigen Monaten kursieren Bilder, Feststellungen und Behauptungen über Kontakte von Nasser Zeaiter zur Amal und zur Hisbollah-Bewegung. Wir von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach haben in dieser Zeit gemeinsam mit ihm, dem Landes- und Fraktionsvorstand der Grünen sowie auch politisch wichtigen Menschen innerhalb Mönchengladbachs dazu diverse Gespräche geführt. Den persönlichen Entschluss Nasser Zeaiters, seinen Austritt aus der Ratsfraktion der Grünen zu erklären und den Vorsitz im Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach beizubehalten, nehmen wir zur Kenntnis und begrüßen dabei ausdrücklich, dass er sich aktiv um eine Aufklärung der Anschuldigungen bemüht. Nach 27 Jahren Mitgliedschaft bei den Grünen in Mönchengladbach werden wir ihn auch hierbei weiter unterstützen.
Für die grüne Ratsfraktion fordern wir Nasser Zeaiter gleichwohl auf, die über die grüne Mitgliedschaft erlangten Mandate zurückzugeben, da wir der Überzeugung sind, dass das Wahlergebnis bei der Kommunalwahl 2020 auch weiter vollständig im Rat der Stadt Mönchengladbach abgebildet werden sollte. Damit wollen wir vor dem Hintergrund der Integrativen Kraft der Grünen im Stadtrat, aber auch im Integrationsrat das klare Bekenntnis gegen jegliche gewaltsamen Auseinandersetzungen und radikalen Verbindungen bekräftigen.
Mönchengladbach, 17. März 2021
Anita Parker Sprecherin des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach
Dr. Boris Wolkowski Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach
Thomas Diehl Sprecher des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach
Lena Zingsheim-Zobel Fraktionssprecherin Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach
Wie berichtet, wurde bei Arbeiten im Bresgespark eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf noch heute entschärfen wird.
Der Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle muss evakuiert werden. Soeben hat die Einsatzleitung weitere Informationen zum weiteren Ablauf gegeben:
Ab 16:30 Uhr
beginnt die Evakuierung: Evakuierungsteams des Ordnungsamtes gehen auf die Anwohner:innen zu und die Feuerwehr setzt Lautsprecherwagen im Evakuierungsbereich ein.
stellt die NEW zwei Evakuierungsbusse für Personen bereit, die das Evakuierungsgebiet nicht anders verlassen können. Ein Bus steht am Hosterweg, Ecke Friedensstraße, der zweite am Buschweiher, Ecke Dohrer Straße. Die Leute werden zur Turnhalle Am Torfbend gefahren und anschließend zurückgebracht.
Ab 17:00 Uhr
werden die Straßen im Evakuierungsbereich gesperrt. Ausnahme: Die Hauptverkehrsachse Bahner – Zoppenbroicher Straße bleibt bis kurz vor der Entschärfung für den Verkehr geöffnet.
Ab 18:30 Uhr
beginnt voraussichtlich die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst.
Von der Evakuierung sind rund 500 Anwohner:innen, zwei Supermärkte, eine Tankstelle und verschiedene kleinere Gewerbebetriebe betroffen.
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Bei Arbeiten im Bresgespark ist eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf wird die Bombe noch heute entschärfen. Der genaue Zeitpunkt wird im Laufe des Nachmittags bekanntgegeben.
Der Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle muss evakuiert werden.