Autor: Redaktion

  • Maikundgebung zum Tag der Arbeit 2021 auf dem Rheydter Marktplatz

    Maikundgebung zum Tag der Arbeit 2021 auf dem Rheydter Marktplatz

    In diesen Zeiten ist alles anders, so auch am diesjährigen Tag der Arbeit.

    Nicht der übliche Demonstrationsmarsch von der Rheydter Str. zum Marktplatz wurde organisiert. Eine Kundgebung unter Corona-Bedingungen wurde ab 11:00 Uhr abgehalten. Bei gutem Wetter fanden sich etwa 140 Gewerkschaftler und interessierte Bürger ein, sie erwarteten Redner der Gewerkschaften, auch Oberbürgermeister Felix Heinrichs ließ ein Grußwort verlesen.

    Emrah Bektas, Vorsitzender vom DGB Stadtverband eröffnete und moderierte die Veranstaltung, die selbstverständlich von zahlreichen Polizeikräften begleitet wurde. Zwischenfälle gab es nicht.

    Gleich zu Beginn, nach kurzer Einleitung verlas Bektas das Grußwort des OB, der verhindert war.
    Auch die in den vergangenen Jahren zahlreich anwesenden Politiker der Mönchengladbacher Parteien waren nicht zu sehen.


    Lediglich DIE LINKE war mit Thorben Schultz optisch erkennbar auf dem Platz, die CDU war vertreten durch Bernhard Stein als CDA-Vertreter und für die Grünen waren Karl Sasserath und Ulla Brombeis anwesend.

    Einleitung mit Grußwort des Oberbürgermeisters
    Ansprache Emrah Bektas, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes
    Ansprache Kurt Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW

    Aus technischen Gründen kann die hörenswerte Rede der Stellv. Geschäftsführerin Ver.di-Bezirk Linker Niederrhein, Frau Sabine Busch leider nicht wiedergegeben werden.

    Mit entsprechendem Applaus für die guten Reden machten sich die Zuhörer auf den Heimweg, wohl wissend, dass weiterhin Solidarität notwendig ist.

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  • Bund und Land im Austausch mit dem „Club der Wirte“

    Bund und Land im Austausch mit dem „Club der Wirte“

    Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat sich bei einer Videokonferenz über die aktuelle Lage der Gastronomen in der Gladbacher Altstadt informiert.

    Bei dem Austausch mit dem „Club der Wirte“ organisiert von Josef Vitz (bekannt als „Altstadt-Sheriff“) nahmen auch der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner sowie der zuständige Ratsherr Martin Heinen und Simon Schmitz für den Stadtbezirksverband teil.

    Günter Krings dankte den Wirten für ihr Verständnis für die harten Einschnitte durch die Corona-Schutzmaßnahmen und informierte gemeinsam mit Jochen Klenner über die konkreten Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Überbrückungshilfe. Daneben sollen gezielte Förderprogramme beim Um- und Ausbau von Sicherheitstechnik und Außengastronomie helfen. Hier haben die Gladbacher Altstadtwirte bereits konkrete gemeinsame Pläne, um so wieder ein verantwortungsvolles Angebot schaffen zu können. Ratsherr Martin Heinen sicherte die Unterstützung der örtlichen Politik hierbei zu und freute sich über das Engagement und die positiven Signale der Wirte. Alle setzen darauf, dass bei sinkenden Infektionszahlen wieder ein verantwortungsvolles Außengastronomie-Angebot schon bald wieder starten kann – diese Öffnungsperspektive sei wichtig für alle Beteiligten, war sich die Gruppe einig.

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  • Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Am morgigen Tag der Arbeit wollen über 5000 Menschen mit der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Bestseller-Autorin Julia Friedrichs über den Weg zu menschenwürdiger Arbeit, die zum Leben reicht, diskutieren.

    Damit könnte das die größte digitale Veranstaltung zum diesjährigen Tag der Arbeit überhaupt sein.
    Angesichts der heute bekanntgegebenen Zahlen der Beschäftigten im Niedriglohnsektor trifft dieses Thema bei tausenden Menschen einen Nerv. Jede*r fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet für Niedriglöhne, die kaum zum Leben reichen, geschweige denn um für das Alter vorzusorgen. Gleichzeitig wuchs die deutsche Wirtschaft vor der Corona-Pandemie fast ein Jahrzehnt lang. Doch die Gewinne kamen bei den Menschen im Niedriglohnsektor kaum an.
    Dieses Ungleichgewicht ist nicht nur menschenunwürdig, sondern birgt auch großen sozialen Sprengstoff.
    In ihrem Buch “Working Class” begleitet die Journalistin und Autorin Julia Friedrichs Menschen in unsicheren oder unwürdigen Jobs und lässt sie zu Wort kommen. Sie zeichnet ein lebensnahes wie bedrückendes Bild vom Niedriglohnsektor in unserem Land.

    Es ist eine zentrale Aufgabe für die Politik, diese unwürdigen Zustände zu korrigieren.
    Mit Annalena Baerbock wird die Grüne Kanzlerkandidatin mit Julia Friedrichs und den Zuschauer*innen genau diesen politischen Weg zu Arbeit, von der man Leben kann, zu diskutieren.

    Termin: Samstag, 1.5.2021, 20:00 – 21:00 Uhr
    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Anmeldung hier: https://eu01web.zoom.us/webinar/register/9516197838646/WN_K0xjlz44TAabXcOHGm62Bg 
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  • DGB führt traditionelle Maikundgebung durch | Grüne nehmen nicht teil

    DGB führt traditionelle Maikundgebung durch | Grüne nehmen nicht teil

    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach zur Kundgebung und Aktivitäten des DGB am 1. Mai 2021:

    „Solidarität ist Zukunft“ – dieses Motto des diesjährigen Tags der Arbeit unterstützen wir Grüne in Mönchengladbach ausdrücklich. Wir begrüßen die Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai sehr, die mit gutem Grund aufmerksam macht auf die äußerst schwierige Situation, in der sich – bedingt durch die coronabedingte wirtschaftliche Krise und der mit ihr einhergehenden Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit – viele Lohnabhängige befinden. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage mit ihren viel zu hohen Inzidenzzahlen und des damit verbundenen Ansteckungs- und Verbreitungsrisikos möchten wir aber davon absehen, an der Kundgebung und den damit verbundenen Aktivitäten (trotz des Abstandsgebots und der Maskenpflicht) in persona teilzunehmen. Dies fällt uns äußert schwer und wir bitten alle Beteiligten um Verständnis dafür! Wir möchten gleichwohl unsere Verantwortung wahrnehmen und auf den Live-Stream zum 1. Mai verweisen, der ja ebenfalls zeigt, wie wichtig die Gewerkschaften für die Menschen in diesem Land sind und was sie für die Menschen tun. Die Aktivitäten der Gewerkschaften werden wir auch in Zukunft in unserem politischen Handeln nach Kräften unterstützen. In der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften bleiben wir solidarisch und geben die Hoffnung nicht auf, im nächsten Jahr auf einer Kundgebung zum 1. Mai ohne das Risiko von Ansteckungen und der Verbreitung von Viren Seite an Seite zu stehen als Zeichen der Solidarität.“

    Gez.
    Anita Parker, Thomas Diehl, (für den Kreisverband)
    Dr. Boris Wolkowski, Lena Zingsheim-Zobel (für die Fraktion)

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  • Das lange Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach geht weiter

    Das lange Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach geht weiter

    Mit zwiespältigen Gefühlen nimmt die GEW Mönchengladbach die neuen Pläne zur Veränderung der Schullandschaft in Mönchengladbach zur Kenntnis.

    Positiv wertet Die GEW die frühzeitige Information der von Schließungen bedrohten Schulen. In der Vergangenheit hatten die betroffenen Hauptschulen in der Regel erst aus der Presse von Schließungsplänen erfahren. 
    Gespannt erwartet die GEW die Diskussionen und Beschlüsse des Schulausschusses.
    Doch die Umsetzung der Überlegungen der Ampelkoalition hält die GEW für wahrscheinlich – verfügt sie doch über die politische Mehrheit.

    Schon bei ihrer Gründung im Jahr 1968 war die Schulform Hauptschule nicht unumstritten. Bereits ein Jahr später 1969 wurden in NRW die ersten Gesamtschulen zunächst als Modellversuch gegründet. Die Gründungen der Gesamtschulen hatten immer auch Schließungen von Hauptschulen zur Folge. Als die Schulform für alle Kinder wirkt die Gesamtschule dem Aussortieren entgegen und verspricht Durchlässigkeit und Chancengleichheit für alle Kinder. Nicht nur die  GEW Mönchengladbach hält den Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem für überfällig. 

    Konsequent wäre eine Schule für alle, so wie die Grundschulen es seit 1968 erfolgreich vormachen. Doch von der Gesamtschule für alle Kinder bleibt man auch in Mönchengladbach weit entfernt. Selbst, wenn die Planungen der Ampel umgesetzt werden. Alle Gymnasien bleiben weiterhin bestehen. Von den Aufgaben der Inklusion und Integration sind diese weitestgehend befreit. So dass sich die Schulformen Realschule, Gesamtschule und auch die restlichen Hauptschulen weiterhin fast ausschließlich um die gesellschaftlichen Herausforderungen des gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nichtbehinderten und der Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen kümmern müssen. Dabei können Gymnasien und Realschulen weiterhin Schüler*innen abschulen, die ihnen Probleme bereiten. Was das vor allem für die Schüler*innen aber und auch für die restlichen vier Hauptschulen, Realschulen und die Gesamtschulen in Mönchengladbach für Konsequenzen mit sich bringt kann man erahnen.

    Nicht nur angesichts weiterhin steigender Zahlen von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, mangelnder Sonderpädagog*innen und wenigen verbliebenen Förderschulen laufen die verbliebenen Hauptschulen Gefahr sich zur „Förderschulen Light“ zu entwickeln. Hier werden sich wahrscheinlich noch stärker als bislang die Schüler*innen konzentrieren, die als problematisch betrachtet werden, weil sie besonderer Fürsorge und Unterstützung beim Lernen, im Verhalten oder im Bereich Sprache bedürfen. Darüber sollten sich die Verantwortlichen der Ampelkoalition bewusst sein und Unterstützung durch die Stadt Mönchengladbach, sowie eine noch stärkere Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe zusichern. 

    Früher hatte man für einen Großteil dieser Schüler*innen auch in Mönchengladbach genügend Förderschulen mit gut ausgebildeten und gut bezahlten Sonderpädagog*innen, die in kleinen Klassen im Team und ohne den Leistungsdruck von Abschlussprüfungen den Lernbedürfnissen der Schüler* innen entsprechen konnten. 

    Die Ausweitung der Gesamtschulplätze entspricht sicherlich dem Elternwillen und ist in diesem Sinne politisch folgerichtig und konsequent.

    Ob eine gleichmäßige Steuerung der Schülerströme gelingt, wird die Zukunft zeigen. Denn auch Gesamtschulen benötigen dringend kleinere Klassen, um sich adäquat um alle Schüler*innen kümmern zu können. Vor allem, da diese bei der Umsetzung der Pläne noch mehr Kinder mit besonderem Unterstützungbedarf aufnehmen müssten. Der Anspruch der Gesamtschulen, allen Kindern gerecht werden zu können ist hoch und angesichts der jetzt schon ausgesprochen heterogenen Schülerschaft in 30-er Klassen kaum zu realisieren. Hier müssen die politischen Akteure und die Schulleitungen der Gesamtschulen die Entwicklung genau im Blick haben und steuern, damit sich nicht einzelne Gesamtschulen zu Problemschulen entwickeln. 

    Realistischerweise muss man zur Kenntnis nehmen, dass zum Konzept einer funktionierenden Gesamtschule auch leistungsstarke Schüler*innen mit gymnasialen Kompetenzen gehören. Diese tummeln sich jedoch nach wie vor zur Hauptsache an Mönchengladbachs Gymnasien. 

    Umso bemerkenswerter ist es, dass die bislang sechs Gesamtschulen in jedem Jahr viele Schüler*innen zum Abitur führen.
    Eine mögliche Umwandlung der Realschule Wickrath in eine Gesamtschule sieht die GEW Mönchengladbach positiv. Denn als im Stadtteil verankerte Schule hätte sie gute Chancen auf hohe Akzeptanz vor Ort zu stoßen.
    Wenn auch die Realschule als einzige weiterführende Schule im Stadtteil diese Entwicklung mittrüge, stünde diese unter einem positiven Stern.
    Es bleibt abzuwarten, wie die Umwandlung real von statten geht. Denn hier hat ja auch die Bezirksregierung ein Wort mitzureden.
    Bedauerlicherweise geht mit den geplanten Entwicklungen das Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach weiter. Die Konkurrenz mit den Gesamtschulen können sie nicht gewinnen. Der Elternwille zeigt dies durch die Anmeldezahlen eindeutig. Da kann die Arbeit der Hauptschulen noch so gut und engagiert sein. Hauptschüler*in zu sein ist für viele mittlerweile mit einem Makel behaftet. 

    Die GEW fordert die Politik in Mönchengladbach auf, sich endlich klar zu bekennen für oder gegen die Gesamtschule oder das dreigliedrige System. Es wird Zeit, dass man der traurigen Entwicklung der letzten 50 Jahre ein Ende setzt.

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  • Fahrradfreundlich geht anders Beidseitiger Radstreifen Lürriper Straße zur Erzbergerstraße weiterhin eine Gefahrenstelle

    Fahrradfreundlich geht anders
    Beidseitiger Radstreifen Lürriper Straße zur Erzbergerstraße weiterhin eine Gefahrenstelle

    Die Bezirksvertretung Ost und der Ausschuss für Umwelt und Mobilität befassten sich in der vergangenen Woche mit der Radverkehrsführung an der Kreuzung Lürriper Straße / Erzbergerstraße.

    Diese Umplanung erfolgt sowohl im Rahmen des im Dezember 2018 beschlossenen Vorrangstraßennetzplanes, als auch nach dem ein Jahr zuvor verabschiedeten Masterplan Nahmobilität, wonach die Strecke für Radfahrende eine wichtige Alltagsverbindung ist.
    Johannes Frommen (BV Ost) und Sabine Cremer (Umwelt- und Mobilitätsauschuss) kritisierten das Vorhaben, da der angestrebte Schutz der Radfahrenden nicht erreicht wird.

    Die Mehrheit in den Fachausschüssen folgte dem Vorschlag der Verwaltung, wonach im letzten Teil der Lürriper Straße beidseitig sogenannte Fahrradschutzstreifen (Angebotsstreifen) von jeweils 1,75 Meter eingerichtet werden. Die Rechtsabbiegerspur zur Bismarckstraße wird aufgrund des Radstreifens aufgegeben. Eine größere Radaufstellfläche soll das Linksabbiegen der Fahrradfahrer*innen in die Erzbergerstraße erleichtern. Südlich werden  sieben PKW Parkflächen entfallen, da Platz für den Fahrradstreifen geschaffen werden muss.

    Johannes Frommen merkte an, die Lürriper Straße sei an dieser Stelle jetzt schon ein Nadelöhr. Für geradeaus zur Jenaer Straße, rechts in die Bismarckstraße und links in die Erzbergerstraße gäbe es nur einen Fahrstreifen.
    „Dies wird den Verkehr stauen und Autofahrer*innen nehmen dann kaum Rücksicht auf Fahrradfahrer*innen. Die Erfahrung lehrt uns, dass Schutzstreifen eben nicht schützen,“ so Frommen weiter. Hinzu käme der Linksabbiegerverkehr der Bismarckstraße. Die kurze Ampelphase verleitet die PKW´s nochmals schnell Gas zu geben. Aufgrund der künftigen Enge der Straße ist die Sicherheit der Radfahrer*innen kaum zu realisieren. Auch der ADFC-Mönchengladbach hatte in einer Stellungnahme seine Bedenken hinsichtlich der Angebotsstreifen geäußert. Die Stadt wäre gut beraten, die Pläne – trotz Beschlusslage – zu überdenken, so der Bezirksvertreter Frommen.

    Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz betont. „Wenn die Mobilitätswende gelingen soll, brauchen wir baulich getrennte Radwege, dafür müssen wir dann den Autofahrenden auch mal mehr wegnehmen, als nur eine kurze Abbiegespur und ein paar Parkplätze. Die Verwaltung selbst hebt die Bedeutung der Strecke wegen der Nähe zum Hauptbahnhof und zur Radstation hervor, präsentiert dann aber eine Lösung die Älteren, Kindern und ungeübten Radler*innen ein Graus ist. Der hektische Innenstadt-Verkehr rollt ungebremst dicht an ihnen vorbei.“

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  • IG BAU Düsseldorf fordert besseren Schutz von Erntehelfern

    IG BAU Düsseldorf fordert besseren Schutz von Erntehelfern

    „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden“, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Uwe Orlob.
    Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten.

    „Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist“, so Orlob.
    Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz.

    Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.

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  • Neue Spielgeräte für den Spielplatz Lortzingstraße

    Neue Spielgeräte für den Spielplatz Lortzingstraße

    Aus alt macht neu: Die Spielgeräte des Spielplatzes an der Lortzingstraße in Wickrath haben ihre besten Tage hinter sich. Darum hat das Team der mags-Spielplatzunterhaltung sie abgebaut und mit Mitteln des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie durch vollkommen neue Geräte ersetzt.

    Jetzt können die Kinder nicht nur auf einer neuen Rutsche hinunterrutschen, sondern sie auf vielfältige Weise erklimmen. Denn der neue Spielturm bietet verschiedene Klettermöglichkeiten. So können die Kinder über Sprossen, an einer steilen Wand mit Seil oder an einem Brett auf den Turm klettern.
    Für die kleineren Kinder gibt es auf dem Spielplatz nun zwei Federwippen: eine blaue in Form einer Robbe und eine rote, die wie ein kleines Motorrad aussieht. Das alte Karussell wurde durch ein vollkommen überarbeitetes Modell ausgetauscht. Die Sitzflächen wurden erneuert, das Kugellager für flotte Drehungen aufbereitet und mit einem neuen Anstrich versehen. Auch die Schaukel hat das Team der Spielplatzunterhaltung wieder auf Vordermann gebracht.

    vorher; Fotos: mags

    Der alte Sandkasten ist verschwunden. „Den haben wir nicht mehr aufgebaut. Aber dafür ist die Sandfläche nun viel größer und mit neuem Sand versehen worden“, betont Mustafa Cemek, Leiter der mags-Spielplatzunterhaltung.
    An die Eltern wurde auf dem 1.234 Quadratmeter großen Gelände des Spielplatzes ebenfalls gedacht. Für sie stehen nun neue Bänke bereit, um den Kindern beim Spielen zusehen zu können. Die alten Mülleimer wurden ebenfalls ausgetauscht.
    Wer mehr über die Arbeit der Spielplatzunterhaltung erfahren möchte, dem empfehlen wir folgenden Blogbeitrag:
    So bleiben Mönchengladbachs Spielplätze in Schuss | MG im Herzen (mg-im-herzen.de)

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  • Bildungs-GmbH startet zertifizierte Weiterbildung für Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft

    Bildungs-GmbH startet zertifizierte Weiterbildung für Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft

    Nachdem die Bildungs-GmbH der Stadt Mönchengladbach Ende 2020 den Bildungsbereich des Vereins Wohlfahrt übernommen und als Träger der Qualifizierungsangebote zertifiziert worden ist, ist jetzt auch das Kursangebot zur beruflichen Weiterbildung vom TÜV Rheinland zugelassen worden.

    „Modulare Weiterbildung in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft“, so heißt der Kurs, in dem Frauen und Männer in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft in Teilzeit weitergebildet werden. Wer den Kurs, der ein halbes Jahr dauert, erfolgreich absolviert, erhält den Abschluss als Pflegehelfer*in, Betreuungskraft und Hauswirtschaftshelfer*in und hat damit beste Berufsaussichten im wachsenden Pflegebereich – oder direkt bei der Sozial-Holding.

    Der Kurs beginnt am 30. August 2021 und endet mit allen drei Modulen am 8. März 2022.
    Der Unterricht ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr bei der Bildungs-GmbH in Hardterbroich.
    Gefördert wird der Kurs durch einen Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Dies ist aber nicht Voraussetzung zur Teilnahme.
    „Noch sind Plätze frei. Interessent*innen können sich gerne bei mir melden, um weitere Einzelheiten zu erfahren oder sich intensiv beraten zu lassen“, betont Jennifer Eschweiler, pädagogische Leiterin der Bildungs-GmbH.
    Ihre Kontaktdaten sind: Jennifer Eschweiler, Telefon (02161) 68664623, j.eschweiler@sozial-holding.de

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  • Werner Schell: Bundes-Corona-Notbremse kommt zu spät und ist in Teilen überzogen bzw. rechtlich problematisch!

    Werner Schell: Bundes-Corona-Notbremse kommt zu spät und ist in Teilen überzogen bzw. rechtlich problematisch!

    Sehr geehrte Frau Ministerin,

    ich übersende Ihnen das angefügte Statement zur Kenntnis und mit der Bitte um weitere Veranlassung. Nach aktuellen Tagesschauberichten haben Sie erklärt, dass in der kommenden Woche über Erleichterungen für Geimpfte entschieden werden soll. Das ist zu begrüßen.

    Zu den Freiheiten muss auch die Befreiung von Schnelltests, v.a. bei Friseur- und Fußpflegeversorgung, gehören. Dies auch deshalb, weil die auf dem Markt vorhandenen Tests nicht geprüft sind und damit möglicherweise in keiner Weise den Anforderungen entsprechen (siehe insoweit die im Text gegebenen Hinweise). Auch das Personal, das auf die Schnelle für Schnelltests ohne ausreichende Ausbildung rekrutiert worden ist, ist möglicherweise ungeeignet.Ich danke im Voraus für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Schell

    Die Corona-Pandemie hat seit über einem Jahr Veranlassung zu umfänglichen Schutzmaßnahmen gegeben. Diese Maßnahmen werden auch von mir grundsätzlich als unabdingbar empfunden. Da ich zu Beginn meiner aktiven Beamtentätigkeit im ehemaligen Medizinaldezernat in Aachen u.a. für den Infektionsschutz und Impfangelegenheit zuständig war, sind mir entsprechende Handlungserfordernisse gut vertraut. Im Rahmen meiner langjährigen Lehrtätigkeit an Krankenpflegeschulen nahmen diese Themen folgerichtig einen breiten Raum ein. Auch mein Lehrbuch „Staatsbürger- und Gesetzeskunde für die Pflegeberufe“ (12 Auflagen, Thieme Verlag) befasste sich breit mit dem Infektionsschutzthema war in rd. 40 Jahren DAS Standardwerk in der Pflegeausbildung.

    Aufgrund dieser Gegebenheiten habe ich die staatlichen Maßnahmen zur Corona-Pandemiebekämpfung intensiv beobachtet und auch im Wesentlichen unterstützt. Bei den Bekämpfungsmaßnahmen sind aber zahlreiche Fehlentscheidungen bzw. zu spätes Handeln aufgefallen. Selbst die Kanzlerin hat insoweit erklärt: „Die Monate der Pandemie haben gravierende Schwachstellen im Funktionieren unseres Gemeinwesens offengelegt“ (> https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=5&t=13&p=756#p756 ). Diese Erklärung wurde mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen. Dies auch deshalb, weil es üblich geworden ist, Fehler eher nicht ansprechen zu sollen, sondern immer nur nach vorne zu schauen. Diese Auffassung wird von hier nicht geteilt mit der Folge, dass Fehler in der Pandemiebekämpfung auch jetzt benannt werden müssen:

    Zu Beginn der Pandemie wurde in Deutschland zunächst die Situation verharmlost und dann zu spät gehandelt. Der Sommer 2020 wurde nicht genutzt, um der allseits erwarteten 2. Welle zielgerichtet entgegen zu treten. Als diese 2. Welle anrollte, wurde wieder zu spät reagiert und in den Folgemonaten in einem Zick-Zack-Kurs halbherzig bzw. nicht angemessen reagiert. Die föderalen Strukturen legten offen, dass die MP-Konferenzen und die damit verbundenen „Hahnenkämpfe“ zum Teil kontraproduktiv waren. Richtigerweise gibt es jetzt eine bundeseinheitlich Strategie. Zu bedenken sind aber die immensen wirtschaftlichen Schäden und staatlichen Schulden, die unser Gemeinwesen noch in erhebliche Schwierigkeiten bringen werden (> https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=5&t=55 ).

    Das geänderte Infektionsschutzgesetz mit mehr Bundeskompetenz, befristet bis zum 30.06.2021, ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings sind nun wieder einige Regelungen vorgesehen, die in breiter Front kritisiert bzw. hinterfragt werden müssen. Gerichtliche Auseinandersetzungen bahnen sich bereits an.

    Tatsächlich ist es nicht gelungen festzustellen, wo vornehmlich die Ansteckungen mit dem Coronavirus stattfinden. Daher hat man einige Einschränkungen verfügt, die hinsichtlich der Wirksamkeit und damit der grundgesetzlichen Rechtfertigung hinterfragt werden können. Dies trifft vor allem für das Thema „Ausgangssperren“ zu. Es gibt aber auch einige andere Einschränkungen, die akzeptabel erscheinen. So wird z.B. für den Friseur- und Fußpflegebereich – ergänzend zu den bisherigen Maßnahmen – ein aktueller Test verlangt. Solche Tests erscheinen u.a. für diese Bereiche völlig überzogen, zumal festzustehen scheint, dass gerade diese körpernahen Dienstleistungen bislang zu keinen Infektionsproblemen geführt haben.

    Tests werden anscheinend als harmlos und damit zumutbares Erfordernis verstanden. Dabei wird aber verkannt, dass solche Test auch mit unterschiedlichen Risiken verbunden sein können (z.B. im Zusammenhang mit Gefäßproblemen) und im Übrigen – je nach Wohnlage – nur mit einem gewissen Aufwand durchgeführt werden können. Es entstehen natürlich auch Kosten. Mittlerweile gibt es vielfältige Kritik bezüglich der Tests: Corona: Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests? – NDR-Visite informierte am 20.04.2021 > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Wie-zuverlaessig-sind-Antigen-Schnelltests,schnelltest252.html

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  • Ampel lässt größere Gestaltungsspielräume für Handel und Gastronomie prüfen

    Ampel lässt größere Gestaltungsspielräume für Handel und Gastronomie prüfen

    Die Stärkung der Innenstädte und Stadtteilzentren sowie die Belebung innerstädtischer Plätze sind Kernanliegen der Ampelfraktionen.

    So hatten sich SPD, Grüne und FDP in ihrer Kooperationsvereinbarung unter anderem darauf verständigt, bestehende Gestaltungsvorgaben einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Nun wurde ein Antrag eingebracht, der die Verwaltung mit einer Anpassung der Gestaltungsrichtlinien beauftragt. In den kommenden Sitzungen der Bezirksvertretungen Nord und Süd, den zu beteiligenden Ausschüssen sowie in der Ratssitzung am 19. Mai wird der Antrag auf der Tagesordnung stehen.
    „Wir wollen Handel und Gastronomie in der Darstellung und Bewirtschaftung einen größeren Gestaltungsspielraum gewähren.“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi. „Denn unsere Innenstädte müssen einladend und lebendig sein, wofür die Aufenthaltsqualität entscheidend ist.“
    „Eine Gestaltungsrichtlinie ist nie endgültig und muss sich an neue Anforderungen und Gegebenheiten anpassen, gerade auch angesichts der aktuellen Herausforderungen durch die Pandemie.“ ergänzt Nicole Finger, Vorsitzende der FDP-Fraktion. „Wir wollen insbesondere die Zulässigkeit anderer Formen von Waren- und Werbeständern und Werbebeschriftungen sowie die Möglichkeit zur Einfriedung für Außengastronomie beleuchten.“
    Der Co-Fraktionssprecher der Grünen, Dr. Boris Wolkowski, weist auf das verabredete Beteiligungsverfahren hin: „Um die Transparenz und Akzeptanz einer Neufassung zu erhöhen, werden wir uns die Vorschläge und Erwartungen der Betroffenen aus Gastronomie und Einzelhandel bzw. deren Verbänden oder Interessenvertretungen genau anhören und in die Planungen einfließen lassen.“
    Die Vorsitzenden sind sich einig: „Bei allen zu treffenden Maßnahmen muss die Barrierefreiheit selbstverständlich immer gewährleistet sowie städtebauliche Aspekte mit möglichen Veränderungen abgewogen werden.“

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  • Viersen: Landrat Dr. Coenen fordert Land auf, Impftermine für Wahlhelfer zu öffnen

    Viersen: Landrat Dr. Coenen fordert Land auf, Impftermine für Wahlhelfer zu öffnen

    „Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen so rechtzeitig geimpft werden, dass sie bis zur Bundestagswahl den vollen Impfschutz aufgebaut haben. Diese Ehrenamtler leisten einen wichtigen Dienst an unserer Demokratie, für den sie in engen Kontakt zu anderen gehen. Der Staat trägt die Verantwortung dafür, dass das gesundheitliche Risiko dabei minimiert wird. Darum brauchen wir bald einen konkreten Zeitplan für diese Gruppe.“

    Wahlhelferinnen und Wahlhelfer fallen in der Coronavirus-Impfverordnung unter die Menschen, die mit erhöhter Priorität zu impfen sind (Gruppe 3). Aktuell werden jedoch erst Menschen der Gruppe 2 geimpft. Wann das Land die Impfung der Menschen in Gruppe 3 erlaubt, ist offen.

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  • Ehemaliger Schulhof wird zur neuen Dorfmitte

    Ehemaliger Schulhof wird zur neuen Dorfmitte

    Der Verein Dorf Campus Wanlo e.V. erhält eine Förderung in Höhe von rund 81.000 Euro aus dem Landesförderprogramm Dorferneuerung, um den alten Schulhof der ehemaligen Grundschule als neue Dorfmitte zu einem Begegnungsort umgestalten zu können und den Betrieb des Multifunktionshauses im ehemaligen Schulgebäude sicherzustellen.

    Die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich mit einem Eigenanteil in Höhe von 25.000 Euro an dem Projekt. „Wanlo ist Tagebaurand und ein Vorposten der Stadt. Der Verein zeigt, dass sie trotz der Abbaubedingungen bleiben und ihre Heimat entwickeln wollen. Hier sind mutige Ideen entstanden, die wir fördern wollen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der Stadtteil Wanlo leidet in unmittelbarer Nachbarschaft zum Braunkohletagebau unter den Abbaubedingungen. Bereits seit vielen Jahren bemüht sich die Dorfgemeinschaft Wanlo mit ihren rund 1.100 Einwohnern dennoch um ein aktives Zusammenleben. Als Basis einer integrierten Gesamtstrategie wurde 2016 ein Dorfinnenkonzept Wanlo entwickelt, das Grundlage und Voraussetzung gezielter Projekte und Maßnahmen ist.

    Ein Leitprojekt ist der Dorf Campus Alte Schule. Seit gut zwei Jahren findet hier mit Schülerlaboren, Werkstätten und Workshops ein Testbetrieb im Erdgeschoss statt. „Die Schule ist ein Begegnungsort für Jung und Alt geworden. Die Räumlichkeiten werden schon jetzt für kleinere kulturelle Veranstaltungen genutzt“, erklärt Vereinsvorstand Frank Licht. Mit der Förderung soll nun primär der alte Schulhof neu gestaltet werden. „Wir wollen die Flächen sanieren und begrünen und einen dorfprägenden Charakter herstellen, der sich zur Dorfstraße hin öffnet. Wir wollen auch draußen Raum für Veranstaltungen schaffen und Flagge zeigen im ländlichen Raum“, so Licht weiter. Rund 18.000 Euro wird der Verein aus Eigenmitteln stemmen.

    Für Regierungspräsident Birgitta Radermacher ist die Förderung eine lohnende Investition: „Wir investieren hier in Menschen und Ideen, nicht in Steine. Damit fördern wir den Zusammenhalt im Stadtteil.“

    Das Landesförderprogramm Dorferneuerung fördert Orte und Ortsteile von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in ländlichen Räumen in ihren dörflichen bzw. ortsteilspezifischen Siedlungsstrukturen, um Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur-und Naturräume für die Menschen zu sichern und zu entwickeln.

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  • Gymnasium Odenkirchen beim Planspiel Börse auf regionaler und lokaler Ebene sehr erfolgreich

    Gymnasium Odenkirchen beim Planspiel Börse auf regionaler und lokaler Ebene sehr erfolgreich

    Die Gruppe „Lebron James of Planspiel Börse“ mit Alexander und Elias konnte mit ihrem Startkapital von 50.000 Euro binnen zehn Wochen einen Wertzuwachs von verzeichnen.

    Dies reichte für den Sieg in Mönchengladbach und einem hervorragenden sechsten Platz im Rheinischen Sparkassen und Giroverband.
    Auch der begehrte Wanderpokal der Sparkasse Mönchengladbach geht damit zum zweiten Mal in Folge an das Gymnasium Odenkirchen. Die Gruppe „Treelon“ von Gordon und Leonard erzielte einen Wertzuwachs und belegte in Mönchengladbach Platz zwei und auf regionaler Ebene Platz zehn.

    In der gesonderten Nachhaltigkeitswertung belegte die Gruppe „V8 das macht Krach in der Nacht“ von Eric und Max im Rheinland und Mönchengladbach den ersten Platz.
    Die sechs Schüler der SoWi Kurse der Jahrgangstufe Q2 konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt 3.100 €uro, Amazon-Gutscheine sowie einen Restaurantgutschein freuen.

    Leider konnte pandemiebedingt in diesem Jahr keine Siegerehrung durch die Sparkasse stattfinden.
    Die Siegerehrung wurde deshalb am 15.4.21 durch die Schulleitung vorgenommen.


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  • Ex-Linke Rohat Yildirim wechselt zur grünen Fraktion

    Ex-Linke Rohat Yildirim wechselt zur grünen Fraktion

    Rohat Yildirim, bis vor Kurzem politisch für die Fraktion „Die Linke“ in Mönchengladbach tätig, ist seit Beginn dieser Woche Mitglied der hiesigen grünen Fraktion. Die 48-jährige Buchhalterin vertrat die Linke in der letzten Legislaturperiode im Stadtrat und aktuell in der Bezirksvertretung Süd.

    Seit über zehn Jahren ist die verheiratete Mutter dreier erwachsener Kinder kommunalpolitisch aktiv. Nun sieht sie ihre politische Heimat bei den Grünen. „Ich freue mich, meine Schwerpunkte in der Integrationspolitik und im Sozialen im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in die grüne Fraktion einbringen zu können“, sagt Rohat Yildirim.

    Grünen-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski zeigt sich sehr erfreut über Yildirims Bereitschaft, künftig für die grüne Fraktion aktiv sein zu wollen: „Rohat Yildirim kann mit Stolz auf eine langjährige erfolgreiche Tätigkeit in den politischen Gremien dieser Stadt zurückblicken, sie ist eine absolute Bereicherung für unsere Fraktion.“

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  • Ganzheitliches Bewässerungskonzept durch die Stadt-Tochter mags entwickelt

    Ganzheitliches Bewässerungskonzept durch die Stadt-Tochter mags entwickelt

    Der Klimawandel führte deutschlandweit zu drei trockenen Hitzesommern in Folge. Zudem geht das Umweltbundesamt davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten mit mehr heißen Tagen in den Sommermonaten zu rechnen ist.

    Um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken und die städtische Vegetation zu erhalten, hat mags als verantwortlicher Betrieb für die Planung und Unterhaltung von sämtlichen öffentlichen Grünflächen der Stadt in den vergangenen drei Jahren ein ganzheitliches Bewässerungskonzept zur Stärkung der blauen und grünen Infrastruktur entwickelt: Da eine klimagerechte Umwandlung der städtischen Vegetation nicht kurzfristig erfolgen kann, kann zurzeit auf eine künstliche Bewässerung durch Gießen noch nicht verzichtet werden. Zudem rückt bei der Neuplanung und Umgestaltung vorhandener Vegetationsflächen die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel in den Fokus.
    Seit diesem Jahr sind neun mags-Bewässerungswagen im Einsatz, die knapp 4000 Straßenbäume gießen. Dazu werden unter anderem zu Beginn des Frühlings temporär fünf Winterdienstfahrzeuge der GEM zu Bewässerungsfahrzeugen umgerüstet. Das Gießen der Straßenbäume geschieht im Bedarfsfall schon ab April, um beginnenden Trockenstress abzuwehren. Jungbäume werden mit Bewässerungssäcken ausgestattet, 1000 davon gibt es bereits. Sträucher und Pflanzen in Parks werden von bis zu 15 Personen von Hand getränkt.

    Um Grünflächen ökologisch aufzuwerten, hat mags sie mit 100.000 Quadratmeter Staudenmischpflanzungen und Wildblumenwiesen ergänzt und ersetzt. Im Rahmen von Neu- und Ersatzpflanzungen setzt mags auf klimaresiliente Baumarten. 300 Ersatzbaumpflanzungen wurden bereits in diesem Jahr vorgenommen. Für planerische Maßnahmen hat mags ein für alle Akteure verbindliches Grünhandbuch verfasst, das Standards für die Gestaltung von Grün definiert. Das vollständige Grünhandbuch kann auf der mags-Website als PDF heruntergeladen werden: www.mags.de/gruenhandbuch

    Im nächsten Schritt soll als mags-Pilotprojekt die Tourenplanung der Gießwagen durch Einsatz von Sensoren-Technik bedarfsgerecht gesteuert werden: Bei Unterschreiten einer Bodenfeuchte von 20 Prozent soll mit der Bewässerung des Baumstandortes gestartet werden. Standorte von Bestandsbäumen an Straßen werden auch saniert. Zur weiteren ökologischen und klimatischen Aufwertung sollen außerdem Straßengrün und Rasenflächen sukzessive durch Staudenpflanzungen und Wildblumenwiesen ersetzt werden.

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  • Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Für die nächste Spielzeit vergibt das Gemeinschaftstheater wieder eine FSJ-Stelle in der Pressearbeit.

    Seit einigen Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit, ihr Freiwilliges
    Soziales Jahr am Theater Krefeld und Mönchengladbach zu absolvieren. In der kommenden
    Spielzeit 2021/22 ist in der Abteilung Kommunikation und Marketing im Bereich der Pressearbeit
    noch ein Platz frei.
    Wer ausgiebig Theaterluft schnuppern, den Alltag an einem Mehr-Sparten-Haus kennenlernen und in die vielfältigen Aufgaben eines großen Kulturbetriebs eingebunden werden möchte, sollte sich bis zum 28. April per E-Mail bei Pressereferentin Sabine Mund unter sabine.mund@theater-kr-mg.de bewerben.
    Das FSJ-Kultur startet im August 2021.

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  • Jugendclubber tanzen bei GET ON STAGE

    Jugendclubber tanzen bei GET ON STAGE

    Die jungen Tänzerinnen und Tänzern präsentieren sich beim diesjährigen Kinder- und Jugendtanzfestival digital.

    Schon mehrfach wurden die Musical Dancer des Gemeinschaftstheaters unter der Leitung von Theaterpädagogin Silvia Behnke zum renommierten Kinder- und Jugendtanzfestival GET ON STAGE NRW eingeladen, um ihr Können zu zeigen. In diesem Jahr findet das Festival coronabedingt digital statt – die Videobeiträge der teilnehmenden Nachwuchstänzerinnen und -tänzer werden am 24. und 25. April über die Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW gestreamt: www.lag-tanz-nrw.de/get-on-stage
    Die Jugendclubber haben zusammen mit ihrer Leiterin Silvia Behnke nicht nur die Choreografien erarbeitet, sondern das Tanzvideo auch gedreht und fertig geschnitten. Das Ergebnis wird dann zusammen mit den Beiträgen vier weiterer nominierter Gruppen gezeigt.

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