Autor: Redaktion

  • „Lootboxen sind ein Glücksspiel mit dem Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“

    „Lootboxen sind ein Glücksspiel mit dem Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“

    Die Games-Welt ist für zahlreiche Betreiber inzwischen ein einträgliches Geschäft. In vielen Spielen generieren Anbieter durch „In-App-Käufe“ Zusatzeinnahmen. Der Kauf sogenannter „Lootboxen“ ist mittlerweile weit verbreitet.

    In diesen Belohnungsboxen gibt es Fähigkeiten, die dem Spielfortschritt dienen. Oftmals sind sie aber auch mit nicht relevanten Gegenständen gefüllt. In den Niederlanden und in Belgien gelten „Lootboxen“ als Glücksspiel und sind verboten. Nordrhein-Westfalen geht deutlich unkritischer mit dem Phänomen um, bedauert Dennis Maelzer, kinder- und familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, der eine Kleine Anfrage zu dem Thema gestellt hat.

    „Lootboxen heißt übersetzt Beutekisten. Die Beute ist in diesem Fall das Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“, ist sich Maelzer sicher. Denn diese würden animiert, immer wieder neue Boxen zu kaufen. Ob ein relevanter Mehrwert dabei ist, sei Glückssache. Die Gesamtkosten eines Spiels würden so zur „Black Box“.

    Wo können sich Eltern gezielt informieren? Das Familienministerium verweist auf den www.spieleratgeber-nrw.de. Eltern finden dort zwar eine kritische Auseinandersetzung mit den Lootboxen. Die Experten verweisen darin auf Games, in denen die Spielerinnen und Spieler gezielt Zwängen ausgesetzt werden, die zum Kauf von Lootboxen anregen. Dass es sich bei den Käufern aber zumeist um Minderjährige handelt, bleibt für die Anbieter in der Regel jedoch unproblematisch und folgenlos. Denn Verträge sind dann wirksam, wenn der Minderjährige das Entgelt vollständig aus seinem Taschengeld bezahlt hat.

    „Aus Sicht des Verbraucherschutzes ist die fehlende Transparenz der Höhe möglicherweise anfallender Kosten kritisch zu sehen, die zu Beginn des Spiels meist nicht ersichtlich ist“, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf die Anfrage des SPD-Politikers. Bei Überschuldung lasse sich ein direkter Zusammenhang mit Games in der Regel nicht herleiten, gleichwohl: „Vereinzelt haben überschuldete Menschen davon berichtet, dass sie erhebliche Beträge für virtuelle Güter ausgeben. Wenn das der Fall ist, betrifft dies überwiegend jüngere Menschen.“

    Während Familienminister Joachim Stamp (FDP) passend zur Weihnachtszeit darauf hinweist, den Jugendschutz bei digitalen Spielen zu beachten, kommt bei seinem Kabinettskollegen Andreas Pinkwart eine „E-Commerce Plattform“ in die engere Wahl des NRW-Gründerpreises, deren Geschäftsmodell auf „Lootboxen“ basiert. Einen Regelungsbedarf sieht die NRW-Landesregierung nicht. Die Slowakei sieht das anders und prüft derzeit ein Verbot.

    „Auch Nordrhein-Westfalen sollte einen kritischen Blick entwickeln, wenn Minderjährigen durch glücksspielähnliche Formate das Geld aus der Tasche gezogen wird. Wir werden diese Frage auch zum Thema in einer Anhörung der Kinderschutzkommission zum Umgang mit Medien machen“, erklärt dazu Dennis Maelzer. Ein generelles Verbot sei sicherlich die schärfste Maßnahme, bessere Transparenzregeln oder eine Altersfreigabe ab 18 Jahren könnten jedoch auch dem Jugendschutz dienen: „Das muss politisch diskutiert werden. Lootboxen jedoch als vorbildhaftes Geschäftsmodell zu feiern, ist mit Sicherheit nicht der richtige Ansatz.“

    Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Dennis Maelzer finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12009.pdf

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  • „Dass ihr an mich gedacht habt“ ALZ-Weihnachtsaktion 2020

    „Dass ihr an mich gedacht habt“
    ALZ-Weihnachtsaktion 2020

    Corona lässt keine Weihnachtsfeier zu – daher beschenkten MitarbeiterInnen des Arbeitslosenzentrums mehr als 100 Menschen vor ihrer Wohnungstür.

     Unter der Schutzmaske kullerten ein paar Tränen. „Dass ihr an mich gedacht haben, ich freue mich so“, sagte die ältere Rheydterin, als sie an ihrer Haustür beschenkt wurde. Statt der alljährlich-ausgedehnten Weihnachtsfeier mit etwa 150 Personen brachten diesmal MitarbeiterInnen des Arbeitslosenzentrums (ALZ) und der Neuwerker Arbeiterwohlfahrt (Awo)  „gute Gaben“ zu den Bedürftigen in der ganzen Stadt. Und die allein lebende Rentnerin gehörte dazu. 

    Die Corona-Pandemie führt zu starken (Sozial-)Einschränkungen, macht aber nicht hilf- und ideenlos. Also entschieden sich die ALZ-Leute und ihre (vielen) SpenderInnen zu der Verteil-Aktion mit dem Motto „Frohe Weihnacht. Wir vergessen sie nicht.“ Koordinatorin Justine Krause (ALZ): „Wir wollen den armen Menschen ein gutes Gefühl geben.“ Und das scheint, schaut man auf die Resonanz, gelungen zu sein.

    Seit Jahren gestaltet das ALZ eine bemerkenswerte weihnachtliche Feier – mit Musik, gemeinsamem Singen, Kabarett, dem „Wort zu Weihnachten“ und Gaumen-Freuden. Seit Jahren war die Villa Leisse, das Bistro der Städtischen Kliniken Rheydt, Austragungsort der besinnlichen Stunden. Wegen Corona und der zu beachtenden Hygiene-Auflagen war das leider in diesem Jahr nicht möglich. 

    Folglich entschieden sich Krause & Co., weihnachtliche Boten in Zivilkleidung zu werden. Denn Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary und sein Küchenteam stellten auch im „Corona-Jahr“ ein exklusives Weihnachtsmenü aus mehreren Gängen kostenlos zur Verfügung. Das wurde für die mehr als 100 Bedürftigen in jeweilige Wärmehalte-Boxen gefüllt. 

    Hinzu kam für jede Person eine größere Jutetasche mit dem neuen Quartiers-Logo des ALZ und leckeren Sachen wie Pralinen, Gebäck, Süßigkeiten, Säften, Clementinen, kleinem Weckmann, Stollen etc.. All das wurde mit Unterstützung zusammengetragen oder gespendet von Privatleuten, vor allem aber vom Café-Bäckerei Ö, der katholischen Kirche, vom Gebäudereiniger P&M Michael Jansen und Edeka Endt. Außerdem floss ein Geldbetrag der „Aktion Mensch“ in die weihnachtliche Aktion. Dazu gab es einen Beutel pro Haushalt, gefüllt mit Hygieneartikeln, spendiert von den Städtischen Klinken.

    Am 18. Dezember gingen die HelferInnen „on Tour“. Zuvor hatte Justine Krause die Verteilpläne aufgestellt, fünf Teams mit zwei Personen gebildet: Eine(r) fährt, eine(r) bringt’s direkt – mit Abstand – ins Haus, viele Treppen steigen nicht selten inclusive. Durch die Stadt fuhren auch zwei Awo-Ehrenamtliche; die Hilfsorganisation bietet u.a. „Essen auf Rädern“ an, ist für Aktionen wie diese also bestens ausgestattet.

    Exakt 101 Menschen bzw. 83 Familien erhielten Essen/prallgefüllte Taschen. Sie hatten sich nach Aufrufen in den Medien gemeldet. 

    Justine Krause und ALZ-Leiter Karl Sasserath äußerten sich nach der Gabenfahrt durch Gladbach sichtlich zufrieden: „Wir haben das sehr gerne gemacht – und so viel Dankbarkeit gehört und gespürt. Sehr dankbar sind wir auch für die Spenden und die Unterstützung.“ 

    Trotz oder gerade wegen der Pandemie bietet das ALZ weiterhin täglich eine warme Mahlzeit am Eingang des Zentrums, Lüpertzender Straße 69/neben der Musikschule. Schnell vergriffen sind die etwa 50 Lebensmittel-Tüten am Gabenzaun. Letzteres wird das Quartiers-Zentrum zum Jahresende einstellen müssen – weil das Geld ausgegangen ist. 

    Wer das ändern möchte, kann gerne helfen bzw. spenden. Mehr unter www.arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Hans Segschneider im Interview mit Jörg Buer

    Hans Segschneider im Interview mit Jörg Buer

    Anlässlich der Vollendung seines 99. Lebensjahres lud Hans Segschneider seinen langjährigen Parteifreund Jörg Buer, ehemaliger Kreisvorsitzender der FDP, zu einem Gespräch ein. Dabei ließ er nicht nur seine aktive Zeit Revue passieren, sondern nahm auch Stellung zur aktuellen politischen Situation.

    J.B. Lieber Hans, die Vollendung Deines 99. Lebensjahre ist Anlass, Dein Engagement für unsere Stadt und „deiner“ FDP rückblickend zu betrachten. Im Laufe deiner nun 64-jährigen Mitgliedschaft hat die FDP, ob in Bund, Land oder Kommune viele Höhen und Tiefen durchlebt.

    Wie siehst du die Rolle der FDP im Bund bezüglich der Corona-Krise?

    H.S. Die FDP im Bund geht den richtigen Weg. Linder macht eine gute Figur, in dem er trotz aller Widrigkeiten auch immer wieder auf die Freiheit der Menschen hinweist. Die Freiheit des Einzelnen endet aber auch dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.

    Auch ein anderer Umgang mit Lockdown und Teillockdown unterscheidet die FDP von den anderen Parteien. Leider wird dies in der Öffentlichkeit aber nur wenig registriert. Es kommt wenig rüber von den an sich guten Ideen der FDP.

    J.B. Wie bewertest du das Krisenmanagement der Bundesregierung?

    H.S. In einem Wort? Ein einziges Durcheinander.

    J.B. Und wie das Krisenmanagement von Schwarz-Gelb hier in NRW?

    H.S.Das ist besser als im Bund, aber leider ist auch hier die Kommunikation nicht in Ordnung.

    Ministerpräsident Laschet hält sich zurück.

    J.B. Seit der letzten Kommunalwahl in NRW gibt es hier in Mönchengladbach wieder eine Ampelkoalition. Wie schätzt du den langfristigen Erfolg dieser Koalition ein? Wie sollte eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen? Welche Fehler dürfen nicht wieder gemacht werden, die zum Teil in der vorherigen Ampel gemacht wurden?

    H.S. Zunächst möchte hier mal sagen, dass die Verwaltung viel zu viel bestimmt, was gemacht wird.

    Das war besonders in den letzten sechs Jahren so. Daher sehe in der Ampel eine große Chance für Mönchengladbach. Wir haben in unserer Fraktion sehr kompetente Politiker und Politikerinnen, besonders unsere Fraktionsspitze ist sehr erfahren.

    Den neuen Oberbürgermeister Felix Heinrichs kenne ich persönlich sehr gut, schon allein aus VdK-Zeiten. Er vermittelt einen ruhigen und ehrlichen Eindruck.

    Das Wichtigste ist aber, dass die Menschen miteinander sprechen. Der Dialog darf nicht abbrechen, das wäre nicht gut für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

    Bei den Grünen bin ich noch skeptisch, zumal sie sich in der Vergangenheit als sehr fundamentalistisch gezeigt hatten.

    J.B. Felix Heinrichs ist mit seinen 31 Jahren ein sehr junger OB. Die Jugend lag dir immer am Herzen. Welchen Rat möchtest du ihm mit auf den Weg geben?

    H.S. Felix Heinrichs ist zwar noch jung, aber nicht zu jung, um das Amt des Oberbürgermeisters zu bekleiden. Er soll stets ehrlich und authentisch bleiben und sich durchsetzen! Sicherlich soll und wird er seinen Weg gehen.

    J.B. Du hast in den vielen Jahren deiner politischen Arbeit viele Ehrungen und Auszeichnungen bekommen. Welche dieser Ehrungen liegt dir am nächsten am Herzen?

    H.S. Das ist der Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Ich habe durch meine Arbeit im Rat der Stadt Mönchengladbach gesehen, dass die Sportplatzbenutzung Ende der 60-ziger Jahre von den Vereinen bezahlt werden musste. Auch die Hallen waren nicht kostenfrei. Auch das Schwimmbad musste von den Vereinen bei Benutzung bezahlt werden. Übrigens bin ich jetzt 90 Jahre lang Mitglied im Schwimmverein!
    Die zum Teil hohen Kosten konnten nicht richtig sein, und daher hatten wir es im Rat geschafft, dass die Benutzung der Sportstätten in Mönchengladbach fortan kostenfrei wurde. Diese Veränderung hat dann sogar in ganz NRW um sich gegriffen, letztlich auch durch Mithilfe des damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten und FDP-Politikers Willi Weyer. Das hat mich sehr stolz gemacht.

    Zudem freue ich mich, Ehrenkommissar bei der Polizei Mönchengladbach zu sein. Ich war viele Jahre im Polizeibeirat und habe an der Polizeischule als Lehrer gearbeitet

    J.B. Wie gesagt, deine Auszeichnungen und Ehrungen für deine politische Arbeit sind fast unzählbar. Zudem warst du Jahre lang Bürgermeister? Wie schafft man das alles?

    H.S. Das geht nur, wenn man den Rückhalt seiner Familie hat. Und den hatte ich immer zu 100%. Ich habe derzeit, als man mir den Bürgermeister angeboten hat, zuerst mit meiner Familie gesprochen und die hat mir sogar dazu geraten. Dafür und für die vielen Momente des Rückhaltes bin ich dankbar.

    Zudem ist eins noch wichtig: Du schaffst das alles nie alleine, du brauchst Menschen die dir helfen. Und da bin ich wieder am Anfang: redet miteinander!

    J.B. Was hast du denn dann in deiner Freizeit gemacht?

    H.S.(lacht laut)Das war meine Freizeit!

    J.B. Nun noch eine letzte Frage: Was wünscht du dir und der FDP Mönchengladbach?

    H.S. (lacht wieder)Ich wünsche der FDP mehr Mitglieder. Und persönlich wünsche ich mir, dass ich nächstes Jahr die 100 vollmachen kann.

    J.B. Lieber Hans Segschneider, ich darf dir im Namen der FDP-Mönchengladbach alles Gute wünschen.

    Und nächstes Jahr, wenn du 100 wirst, dürfen wir hoffentlich auch wieder richtig mit dir feiern.

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  • Absicht? – Kohlegesetz und die Leitentscheidung wurden möglicherweise   manipuliert

    Absicht? – Kohlegesetz und die Leitentscheidung wurden möglicherweise manipuliert

    Es ist ein handfester politischer Skandal: Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geleitete Wirtschaftsministerium hatte diese Woche ein – selbst in Auftrag gegebenes – Gutachten veröffentlicht, aus dem klar hervorgeht, dass die bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler erhalten bleiben können.

    Das Brisante daran: Das Gutachten wurde ein Jahr lang absichtlich unter Verschluss gehalten – es lag somit weder dem Bundestag noch der Öffentlichkeit vor, als dieses Jahr das sogenannte Kohlegesetz und die Leitentscheidung formuliert wurden. 

    „Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat die Öffentlichkeit und den Bundestag absichtlich getäuscht und sich damit undemokratisch verhalten. Er muss deshalb zurücktreten und das Kohlegesetz erneut verhandelt werden“, fordert Kathrin Henneberger, Direktkandidatin der Mönchengladbacher Grünen für den Bundestag.

    Der Tagebau Garzweiler, so Henneberger, dürfe nicht länger als energiewirtschaftlich notwendig“ klassifiziert werden.
    „Stattdessen muss der Erhalt der Dörfer gesetzlich verankert sowie das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden. Das Schicksal der am Tagebau lebenden Menschen muss endlich wichtiger sein als das kurzfristige Profitinteresse von RWE“, sagt die grüne Klimaaktivistin. 

    Lena Zingsheim, Fraktionssprecherin der Grünen Mönchengladbach und Vorsitzende des Umweltausschusses, will es nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung aus rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen die betroffenen Dörfer Kuckum, Keyenberg, Ober- und Unterwestrich sowie Beverath im Tagebaugebiet Garzweiler der Vernichtung preisgibt.

    „Die fünf Dörfer können laut Studie erhalten werden, und genau dies fordern wir“, sagt Zingsheim, die vor diesem Hintergrund auch im Bereich der Entschädigungen für Kohlekonzerne eine Kehrtwende fordert. „Während RWE Heimat zerstört und Milliarden an Entschädigungen erhält, ist bei uns in Mönchengladbach jedes dritte Kind von Armut bedroht. Diese ungerechte Verteilung von Steuergeldern muss aufhören!”

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  • Altes Polizeigelände: Wissenscampus auf dem Weg

    Altes Polizeigelände: Wissenscampus auf dem Weg

    Der Landtag hat in seiner gestrigen Sitzung den Ankauf des alten Polizeipräsidiums durch die Stadt Mönchengladbach ermöglicht. Konkret bedeutet der Beschluss, dass der Verkauf sich nicht nach am höchsten Preis zu orientieren hat, sondern die Stadt direkt mit dem Land verhandeln kann. Die Grundlage dafür hat ein Nutzungskonzept gelegt, das der Wissenscampus e.V. erarbeitet hat.

    Dazu erklärt Janann Safi, SPD-Fraktionsvorsitzender: „Es ist in Mönchengladbach beispielhaft, wie gut und eng lokale Akteure zusammenarbeiten. Die Hochschule und lokale Wirtschaft bringen gemeinsam mit der Verwaltung wichtige Impulse für die künftige Stadtentwicklung ein. Den Fokus auf den Wissenstransfer zu richten, ist eine richtige Entscheidung, um Menschen in der Stadt innovativ auszubilden und zu halten. Bildung ist die nachhaltigste Ressource für Wissenschaft und Wirtschaft.“

    Der Verein Wissenscampus e.V. setzt sich aus Verantwortlichen der lokalen Wirtschaft, der Verwaltung und der Hochschule Niederrhein zusammen. Gemeinsam wurde eine zukunftsfähige Gestaltung des Geländes vorgestellt, das eine hochschulnahe Nutzung mit dem Schwerpunkt auf Wissenstransfer sowie einen Entfaltungsraum für Gründungen und Unternehmen anvisiert. Im Rahmen des Strukturwandels soll dieses Projekt nun realisiert werden.

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  • Kita: Unverständnis über Festhalten an Betreuungsgarantie

    Kita: Unverständnis über Festhalten an Betreuungsgarantie

    Ein erneuter Lockdown hat begonnen. Für die Kitas gibt es keine verbindliche Regelung, sondern lediglich Appelle an die Eltern, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

    Die komba gewerkschaft nrw ist angesichts der umfassenden Beschränkungen und des erhöhten Infektionsgeschehens verärgert über das starre Festhalten des Familienministeriums an der Betreuungsgarantie.
    Köln, 16.12.2020. „Unverbindliche Appelle reichen nicht aus. Die Kinder, die nicht durchs Raster fallen dürfen, bleiben jetzt häufig zu Hause. Andere Kinder hingegen kommen.

    Wir erwarten klare Regelungen, wer betreut werden darf und wer nicht. Wieder einmal sind es die Beschäftigten und besonders die Kita-Leitungen, die nun mit der schwierigen und belastenden Situation alleine gelassen werden“, zeigt sich Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw, verärgert.

    Darüber hinaus fordert die komba nrw das erneute Aussetzen der Elternbeiträge für alle, die ihre Kinder zu Hause betreuen.
    Die Politik hat die Verantwortung abermals an die Einrichtungen und Träger weitergegeben. „Dieses Verhalten sorgt einmal mehr für Verunsicherung in ohnehin unsicheren Zeiten. Ein uneingeschränktes Nein zu Kita-Schließungen und das Festhalten an der Betreuungsgarantie helfen angesichts der Lage nicht weiter, am wenigsten den Beschäftigten. Bei aller unbestrittenen Notwendigkeit und Bedeutung frühkindlicher Bildung, es gibt derzeit dennoch gute Gründe, den Betrieb auszusetzen“, ist sich van Heemskerk sicher.
    Die komba gewerkschaft nrw hatte bereits zuvor gefordert, gesetzlich mögliche Schließtage zu erweitern und den Kita-Trägern damit die Chance zu eröffnen, die Einrichtungen im Sinne des Infektionsschutzes, analog zu den vorgezogenen Weihnachtsschulferien, früher zu schließen. Angesichts der Entwicklungen spricht sich die komba gewerkschaft nrw vorerst für komplette Schließungen aller Einrichtungen mindestens ab dem 21. Dezember bis zum 4. Januar aus.
    „Ab dem 4. Januar könnten Notbetreuungen mit klaren Regelungen für systemrelevante Berufsgruppen, Alleinerziehende und unter Berücksichtigung der Sicherstellung des Kindeswohls aufgenommen werden. Es ist Zeit für verbindliche Aussagen und verlässliche Regelungen für Beschäftigte, Eltern und Kinder“, fordert die stellvertretende Landesvorsitzende.

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  • Hockey Doppel-Europameisterschaft in Mönchengladbach

    Hockey Doppel-Europameisterschaft in Mönchengladbach

    In der heutigen Ratssitzung verkündeten sowohl OB Felix Heinrichs als auch der neue Vorsitzende des Freizeit-, Sport- und Bäderausschusses die Nachricht, dass die Hockey-Europameisterschaft der Damen und Herren im Jahr 2023 in Mönchengladbach stattfinden wird.

    Dazu Robert Baues: „Unsere Glückwünsche gehen zuallererst an den Deutschen Hockey-Bund (DHB), der sich mit einer großartigen Bewerbung für die Damen- u. Herren Feld-Hockey EM in 2023 gegen starke Mitbewerber durchsetzen konnte. Dass Mönchengladbach ein gutes Pflaster für den Hockey-Sport ist, wurde mit dem WM-Titelgewinn im Jahr 2006 und dem EM-Triumph der Herren 2011 eindrucksvoll bewiesen. Mit der Doppel-Hockey-Europameisterschaft wird es nahezu jeden Tag ein Spiel mit deutscher Beteiligung geben. Ich bin davon überzeugt, dass die Atmosphäre im Hockeypark – dem Wohnzimmer des DHB –   einen stimmungsvollen Rahmen für dieses internationale Turnier bieten wird.“

    Deutschland gewinnt das Endspiel um die Europameisterschaft im Hockey-Park.

    Für den in Mönchengladbach beheimateten DHB war schon die Bekanntgabe, dass Special Hockey als Inklusions-Sport erstmals bei den Special Olympics World Games in Berlin 2023 an den Start gehen wird, in diesem Jahr eine großartige Nachricht. Passend zum Zuschlag für die Doppel-Europameisterschaft wurde in der letzten Ratssitzung des Jahres der CDU-Antrag zur Bewerbung für die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 parteiübergreifend mit großer Mehrheit verabschiedet.

    „Mönchengladbach ist Sportstadt. Dies haben wir in der Vergangenheit bewiesen und das wird auch in Zukunft so sein. Dass sich der internationale Hockey-Sport wieder für Mönchengladbach als Austragungsort eines so wichtigen Turniers entschieden hat, unterstreicht die Ambitionen für das Jahr 2027. Wir haben die Stadien, wir haben die Infrastruktur, um Gäste aus Europa und der Welt willkommen zu heißen und HochleistungssportlernInnen die Rahmenbedingungen zu geben, die es braucht, um Sportgeschichte zu schreiben“, so Baues weiter.

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  • ,,Vergiss nie: Hier arbeitet ein Mensch!‘‘ –Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors!

    ,,Vergiss nie: Hier arbeitet ein Mensch!‘‘ –
    Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors!

    Bei der Kampagne geht es um mehr Respekt gegenüber Polizisten, Feuerwehrleuten, Mitarbeitern von Rettungsdiensten, Beschäftigten im Gesundheitswesen, in Bildungseinrichtungen, bei Ordnungsämtern oder Jobcentern. Auch Busfahrerinnen und Busfahrer werden zunehmend angegangen.

    ,,Gewalt ist für die Beschäftigten, die sich tagtäglich für unsere Gesellschaft einsetzen längst keine Seltenheit mehr. Sie werden angepöbelt, beleidigt, angespuckt, bedroht oder Opfer körperlicher Gewalt. Das muss sich ändern. Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes sind keine Blitzableiter für Frust und Aggression‘‘, so der stellv. Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach Patrick Stock.

    „An den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird häufig der Frust und Ärger über den Staat ausgelebt. Über 70 Prozent gaben an, dass Bürgerinnen und Bürger aufgrund von zu wenig Personal, schlechter Ausstattung, mangelhaftem Service und hohem Bürokratieaufwand oft genervt sind und aggressiv reagieren. Dann ist zu wenig Personal vorhanden, um solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und deeskalierend aufzufangen. Aus Resignation hat jeder Dritte Beschäftigte im öffentlichen Dienst nicht einmal die Vorgesetzten über die Bedrohung oder Gewalttat informiert, denn sie meinen, dass dadurch eh nichts bewirkt werden könnte, was ihnen hilft. Das muss für uns Warnung sein. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst brauchen Unterstützung, Hilfe und Anerkennung für ihre Tätigkeit. Für uns ist die tägliche Gewalt und Aggression nicht zu akzeptieren“, so die DGB-Regionsgeschäftsführerin Sigrid Wolf.

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  • Einladung zum Online-Adventsgottesdienst “…denn sie hatten keinen Raum” – 20.12., 19 Uhr

    Einladung zum Online-Adventsgottesdienst “…denn sie hatten keinen Raum” – 20.12., 19 Uhr

    Auch wenn wir wegen der Pandemie dieses Jahr die Adventszeit nicht in physischer Nähe begehen können, so wollen wir doch im Digitalen zusammenkommen und gemeinsam Gottesdienst feiern.
    In der Tradition des Politischen Nachtgebets wie zuletzt beim Deutschen Evangelischen Kirchentag wollen wir auch gerade all jenen gedenken, die an Europas Grenzen Schutz suchen und dort ihr Leben lassen.

    Daher gestalten wir diesen politischen Gottesdienst gemeinsam.
    Wir, das sind: Pfarrerinnen Lioba Diez und Anja Siebert-Bright vom Projekt für zeitgenössische Spiritualität (www.spiritandsoul.org) Heinrich Bedford Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in DeutschlandJudy Bailey, Musikerin Sven Giegold MdEP, Mitglied der Präsidiums des Kirchentags.
    Gleich hier anmelden!

    Maria gebar ihren Sohn und legte ihn in einen Futtertrog, denn sie hatten keinen Raum in der Herberge.
    Sie sehnte sich nach einer Welt, in der für alle Platz ist und jedes Menschenleben zählt. Nach einer Welt, in der niemand Gewalt erleidet, alle satt werden und Lebenschancen gerecht verteilt sind.
    Diese alte Sehnsucht teilen wir auch aktuell, in dieser Advents- und Weihnachtszeit 2020.

    Viele sind mürbe vom Alltag in der Pandemie, trotz materieller Sicherheit. Und Millionen Menschen sind auf der Flucht, irren schutzlos umher, gerade jetzt im Winter.
    In dieser Situation feiern wir Gottesdienst, verbunden in Gottes Geist, auf dem Boden der biblischen Tradition und in Solidarität mit den Schutzsuchenden an den Grenzen Europas.
    Melden Sie sich hier an und teilen die Einladung mit anderen Interessierten:Zur Anmeldung

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  • Zwischenzeit –Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit –
    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.

    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 29. Mal am Freitag, 18. Dezember 2020 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Andrea Richter spricht Texte zum Thema „GOTT blickt uns an“ von Bischof  Stephan Ackermann, Trier und Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach und Leon Boellmann.
    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Trotz herbstlichen Lichtes fand am Hugo-Junkers-Gymnasium im Rahmen umfassender Corona-Regeln eine strahlende Zukunftswerkstatt mit dem Titel ‚Mehr Europa wagen – Jugend macht mit‘ zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft statt.

    Die Deutsche Gesellschaft e.V. organisierte mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung acht dieser Workshops für Schulklassen im gesamten Bundesgebiet – und die Schulgemeinde ist sehr glücklich darüber, dass es in schwierigen Zeiten gelang, eine dieser raren Veranstaltungen in Mönchengladbach zu realisieren. 

    Nach einer Einführung in die Arbeitsweise der Europäischen Union beschäftigten sich die Oberstufenschüler mit ihrem Lehrer Dominik Zuk in zwei Arbeitsgruppen mit den Themenfeldern ‚Umwelt/Klima/Energie/Mobilität‘ und ‚Migration/Flucht/Entwicklung‘. Wie sich zeigte, motivierte das zweite Thema die Schüler in besonderer Weise, da am Hugo-Junkers-Gymnasium – einer Schule, die seit zehn Jahren mit Stolz das Label ‚Schule ohne Rassismus‘ trägt – Kinder mit Wurzeln in 55 Nationen gemeinsam leben und lernen, von denen viele von eigenen Fluchterfahrungen berichten können.

    Geleitet wurden die Arbeitsgruppen von zwei ausgewiesenen Experten, die mit Freude aus diesem Anlass nach Mönchengladbach reisten. Dr. Uli Brückner von der Stanford University und Wolf-Rüdiger Knoll, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte Berlin/München, arbeiteten in der Form von Zukunftswerkstätten mit den Schülern, um im Dialog Positionen und Zukunftsvisionen für die Europäische Union zu entwickeln.

    Gerade vor dem Hintergrund des deutschen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union wurden für die Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums die großen Möglichkeiten Deutschlands sichtbar, bei Themen wie Klimaschutz, Migration und Digitalisierung, den Kernthemen der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, eine Schlüsselrolle zu spielen. Neben der schon angesprochenen Migration beschäftigt auch das Thema Digitalisierung die jungen Hugoianer in zentraler Weise, denn seit 2019 ist das Hugo-Junkers-Gymnasium eine von der Stadt Mönchengladbach geförderte digitale Pilotschule.

    Im fruchtbaren und freundlichen Zusammenspiel der jungen Europäer und den charismatischen Wissenschaftlern wurde in den Räumen des geschichtsträchtigen Gymnasiums deutlich, welche Chancen die Europäische Union bietet – wenn es denn gelingt, auch die nachfolgenden Generationen für Europa zu begeistern.

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  • Polizei bittet um Hinweise nach Vorfall an Abenteuerspielplatz

    Polizei bittet um Hinweise nach Vorfall an Abenteuerspielplatz

    Nach einem Vorfall, der sich am Mittwoch, 9. Dezember, zwischen 17 und 17.30 Uhr an einem Abenteuerspielplatz im Stadtteil Uedding an der Straße Am Beekerkamp abgespielt haben soll, bittet die Polizei Mönchengladbach um Hinweise.

    Laut Schilderung der Kinder war in dieser Zeit ein siebenjähriger Junge von zwei Männern mit grauen Bärten in einem größeren, schwarzen VW angesprochen worden.

    Unter einen Vorwand hätten sie den Jungen dazu gebracht, auf dem Beifahrersitz des Wagens Platz zu nehmen.
    Ein zwölfjähriges Mädchen habe die Situation erkannt und den Jungen zum Aussteigen aufgefordert, was dieser dann auch getan habe.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die Hinweise geben können zu dem Geschehen, zu dem Fahrzeug oder zu den Männern (der Fahrer soll eine Sonnenbrille und eine schwarze Nike-Kappe getragen haben), sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.
    (ds)

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  • Tritt Schulministerin Gebauer zurück?

    Tritt Schulministerin Gebauer zurück?

    Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert diesen:

    „Das Chaos an den Schulen wurde heute auf die Spitze getrieben. Monatelang hat es die Regierung Laschet versäumt, gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu erarbeiten, um Gesundheitsschutz und Bildungsgerechtigkeit unter einen Hut zu bekommen.

    Nachdem die Schulministerin noch in den vergangenen Tagen renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Fachkompetenz absprach, muss sie nun angesichts dramatischer Infektionszahlen panikhaft eine Kehrtwende vollziehen.
    Der über Wochen dogmatisch abgelehnte Distanzunterricht soll es nun auf einmal doch richten.
    Angekündigt wurde diese drastische Wendung erneut in das Wochenende der Schulbeschäftigten. Keiner kann ihnen am Freitag sagen, wie sie die neuen Anforderungen bis zum Montag umsetzen sollen. Und keiner kann ihnen genau sagen, wie die Aufhebung der Präsenzpflicht konkret ablaufen soll. Wie werden die Eltern über das Wochenende informiert? Wie werden die Klassen in der kommenden Woche tatsächlich besetzt sein?

    Die Entscheidung der Ministerin bringt so viele Unwägbarkeiten mit sich, dass der Schulbetrieb nicht mehr planbar ist. Yvonne Gebauer hat das Vertrauen, das es zur Bewältigung dieser Krise braucht, nachhaltig beschädigt. Es braucht nun auch personell einen kompletten Neustart in der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Die amtierende Schulministerin sollte mit ihrem Rückzug einen neuen Dialog mit Kommunen, Schulen, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern ermöglichen. Die Krise wird auch im Januar nicht beendet sein. Wir sollten den Jahreswechsel nutzen, um personell und inhaltlich dieser Pandemie an den Schulen mit einem Plan zu begegnen.“

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  • Beim Ausparken Frau touchiert und verletzt: Polizei sucht VW-Touran-Fahrerin

    Beim Ausparken Frau touchiert und verletzt: Polizei sucht VW-Touran-Fahrerin

    Nach einem Verkehrsunfall vor einer Schule in Uedding am Weiersweg am Mittwoch, 9. Dezember, gegen 11.50 Uhr sucht die Polizei die Fahrerin eines silberfarbenen VW Touran mit MG-Kennzeichen.

    Die Fahrerin dieses Wagens hatte beim Ausparken – rückwärts aus einer Parkbucht fahrend – eine 33-jährige Frau touchiert, die auf dem Gehweg ihrem Kind gerade die Schnürsenkel band. Die 33-Jährige musste zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

    Die unbekannte Pkw-Fahrerin verließ die Unfallstelle, ohne sich um die Verletzte zu kümmern oder Personalien zu hinterlassen. Sie soll etwa 30 bis 40 Jahre alt sein und blondes, schulterlanges Haar haben. Sie trug vermutlich einen grauen Mantel. In ihrem Auto saß ein blondes Kind.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

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  • Lassen Sie uns reden!

    Lassen Sie uns reden!

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 16. Dezember in der Zeit von 17 bis 18:30 Uhr sowie am Freitag, den 18. Dezember in der Zeit von 11 bis 12:30 Uhr zu einer telefonischen Sprechstunde ein.

    „Wir leben derzeit in einer von Kontaktbeschränkungen geprägten Zeit. Mir ist es ein besonderes Anliegen, den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern aufrecht zu erhalten. Daher biete ich über die normalen Kontaktmöglichkeiten hinaus nun zum Jahresende eine Telefonsprechstunde an, zu der sich alle Interessierten gerne anmelden können. Denn das Bedürfnis nach Austausch ist groß, wie ich aus den vielen schriftlichen Anfragen ersehe“, so Yüksel.

    Um lange Wartezeiten zu verhindern, bittet Yüksel um vorherige telefonische Anmeldung unter 030/22773553 oder per E-Mail unter guelistan.yueksel@bundestag.de sowie Mitteilung der telefonischen Kontaktmöglichkeit und ggf. Nennung des Gesprächsthemas.

    „Aber auch spontane Anfragen werden selbstverständlich beantwortet. Denn mir geht es darum, die (politischen) Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu erfahren, in einen Austausch zu treten und über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu diskutieren – Denn Politik lebt vom direkten Austausch. Daher würde ich mich freuen, mit vielen ins Gespräch zu kommen“, hofft Yüksel.

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  • Mit dem HSNR-Navigator das richtige Studium finden

    Mit dem HSNR-Navigator das richtige Studium finden

    Wer sich für ein Studium interessiert und wissen möchte, ob es zur eigenen Persönlichkeit passt, für den ist der HSNR-Navigator ein erprobtes Hilfsmittel.

    Die Hochschule Niederrhein bietet seit Jahren das Online-Tool an, welches Studienberatung und Self-Assessment verbindet. Das seit 2010 existierende Tool ist nun grundlegend überarbeitet und aktualisiert worden.

    Den Anfang macht der Fachbereich Oecotrophologie mit den Studiengängen Lebensmittelwissenschaften und Ernährungswissenschaften. Wer wissen möchte, welcher Studiengang geeignet ist, findet hier Antworten auf seine Fragen. Neben Informationen rund um die Themen Berufswelt, Studium, und Studierendenleben gibt es die Möglichkeit eines Self-Assessments. Dort warten Aufgaben, die die Studieninteressierten lösen können und an denen sie ihre Eignung für den Studiengang erproben können.

    Neben der inhaltlichen und gestalterischen Aktualisierung ist der HSNR-Navigator jetzt auch mobiltauglich und bequem über das Smartphone zu durchlaufen. „Damit haben wir uns dem Nutzerverhalten der jungen Frauen und Männer angepasst“, sagt Kirsten Möller, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule Niederrhein. Zeit sollten die Nutzer dennoch mitbringen: „Der HSNR-Navigator geht inhaltlich deutlich mehr in die Tiefe als andere digitale Informationsangebote“, sagt Möller. Ein Durchgang dauert etwa 60 Minuten.

    Da der Navigator didaktisch erprobt und bewährt ist, werden die Aktualisierungen in den nächsten Wochen und Monaten auf weitere Studiengänge ausgeweitet. „Der Navigator hat vielen Studierenden bei der Studienwahl entscheidend geholfen“, sagt Kirsten Möller. „Mit der Aktualisierung des Tools wollen wir sicherstellen, dass dies auch künftig der Fall ist.“

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  • VdK: Stellungnahme zur Wohnungsmarktprognose 2040

    VdK: Stellungnahme zur Wohnungsmarktprognose 2040

    Bericht des Ministeriums übersieht vor lauter Hoffnung in die Zukunft die Probleme der Gegenwart

    Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 05.11.2020 eine neue Wohnungsmarktprognose vorgelegt.
    Dabei handelt es sich um ein „Wohnungsmarktgutachten über den quantitativen und qualitativen Wohnungsneubaubedarf in Nordrhein-Westfalen bis 2040“, erstellt durch das Institut GEWOS.

    Grundsätzlich begrüßt das Bündnis „Wir wollen wohnen!“, dass mit Hilfe aktueller Analysen und Prognosen die Wohnungspolitik auf wissenschaftlich fundierte Beine gestellt werden soll. Jedoch dürfen die Ergebnisse der nun vorgelegten Wohnungsmarktprognose bis 2040 für NRW nicht als weitgehende Entspannung der Wohnungsmärkte missverstanden werden. Deutlich benennt der Bericht die hohe und absehbar steigende finanzielle Mietbelastung vieler Haushalte und den zunehmenden Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. Noch weniger ist ein Schulterklopfen für die Regierungspolitik der letzten Jahre angebracht, zeigt doch der Bericht eklatante Missstände wie das Fehlen hunderttausender barrierefreier und damit auch altersgerechter Wohnungen auf.

    Die Kernbotschaft der Wohnungsmarktprognose lautet: die aktuellen Baufertigstellungs- und Baugenehmigungszahlen decken im Durchschnitt des Landes die errechneten Bedarfe.
    Es werden auf den ersten Blick also landesweit genug Wohnungen gebaut. Dies wäre in der Tat positiv zu sehen, hat sich die Wohnraumversorgung in vielen Städten und Gemeinden in NRW doch zuletzt immer mehr verschlechtert. Eine quantitative Entspannung durch eine Ausweitung des Wohnungsangebots kann dem entgegensteuern.

    Auf die Einschränkungen hinter dieser Grundaussage geht jedoch auch der Prognosebericht ein. Die räumlich ungleichmäßige Entwicklung, v. a. zwischen Großstädten/Ballungsräumen und eher ländlichen Gebieten, führt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Das neu entstehende Angebot hingegen ist oftmals nicht passgenau zu den heutigen und errechneten Bedarfen, weil einerseits zu wenige Wohnungen, andererseits sogar zu viele entstehen. Überhänge an der Peripherie gleichen nicht aus, was in Ballungsräumen fehlt.

    Darüber hinaus krankt das neu entstehende Wohnungsangebot nach Ansicht des Bündnisses „Wir wollen wohnen!“ daran, dass es sowohl bezüglich Art und Ausstattung als auch preislich in großen Teilen nicht den dringlichen Anforderungen der Menschen gerecht wird.

    Methodische Probleme der quantitativen Wohnbedarfsbestimmung
    Einer weiteren, methodischen Problematik des Berichts ist in Bezug auf die ersten Prognosejahre Aufmerksamkeit zu schenken: für die Berechnung des Nachholbedarfs (aufgrund der aktuell zu geringen Zahl an Wohnungen) greift der Bericht auf Leerstandszahlen des Zensus 2011 zurück, die durch eigene Berechnungen fortgeschrieben werden. Dieser methodische Ansatz kann jedoch zu erheblichen Differenzen im Vergleich mit aktuellen, kommunal erhobenen Leerstandszahlen führen, was bereits in vorangegangen Gutachten deutlich wurde. Auch das der Mieterschutz-Verordnung (MietSchVO) zu Grunde liegende Gutachten wies diese Schwäche auf, überschätzte die Leerstände und führte in der Konsequenz zum Abbau von Mieterrechten in einer Reihe von Kommunen. So ist auch in diesem Fall davon auszugehen, dass der Nachholbedarf tendenziell unterschätzt wurde und somit auf längere Zeit höhere Neubauzahlen notwendig sind. Es wird dadurch erneut deutlich, dass das Land endlich für landesweit zuverlässige Datenerhebungen Sorge tragen und ein Leerstandsmonitoring einführen muss.

    Drastischer Mangel an altersgerechten, barrierefreien Wohnungen bleibt in der Berechnung unberücksichtigt
    Auf ein wesentliches Problem der qualitativen Ausgestaltung des Wohnungsangebots geht der Prognose-Bericht dezidiert ein: den drastischen Mangel an altersgerechten Wohnungen heute und in Zukunft. Es fehlen laut Bericht bereits zum Ausgangszeitpunkt 2018 rund 438.000 entsprechende Wohnungen. Ein zusätzlicher Mehrbedarf wird mit ca. 233.000 Wohnungen angegeben. Dabei berücksichtigt der Bericht nur die Bedarfe von mobilitätseingeschränkten Personen über 65 Jahre.

    An diesem Punkt weist der Bericht leider erhebliche Defizite auf. So vermeidet er die Begrifflichkeit der Barrierefreiheit, die gesetzlich und untergesetzlich klar geregelt ist, und verwendet stattdessen die unbestimmten Begriffe altersgerecht, barrierereduziert, schwellenarm etc..
    Durch diese Begrifflichkeiten bleibt in der politischen Konsequenz im Ungefähren, welche Wohnungen heute bereits klare Standards erfüllen und welche konkreten Qualitätsanforderungen künftig an den Wohnungsbau gestellt werden sollen. Für seine Berechnungen stützt sich der Bericht auf die Daten des Mikrozensus 2018, die wiederum auf der subjektiven Einschätzung der befragten Haushalte basieren. Die abgefragten Aspekte der Barrierereduktion sind jedoch für sich genommen ungeeignet zur Bestimmung altersgerechter, barrierefreier Wohnungen, weil sie lediglich auf Mobilitätseinschränkungen abstellen und Sinnesbehinderung, die gerade unter älteren Menschen sehr verbreitet sind, völlig außen vor lassen.

    Doch selbst unter diesen grundsätzlichen Einschränkungen, die zu einer deutlichen Unterschätzung des Bedarfs führen dürften, kommt der Bericht zu einer schwerwiegenden Aussage: 672.320 altersgerechte Wohnungen müssten bis 2040 neu entstehen, ob durch Neubau oder Bestandsmaßnahmen. Gemessen am gesamten prognostizierten Neubaubedarf von knapp über 1 Mio. Wohnung wären dies 2/3 aller Wohnungen. Anders ausgedrückt: von 2018 bis 2040 müsste die Mehrheit aller neu errichteten Wohnungen altersgerecht sein. Die Realität hingegen spricht eine gänzlich andere Sprache. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2018 zeigen, dass seit 2011 nur 18 Prozent aller Wohnungen in dieser Art und Weise errichtet wurden. Setzt man die strengeren und eindeutigeren Kriterien „barrierefreien“ Bauens an, dürfte der Prozentsatz noch deutlich geringer sein.

    Die Wohnungsmarktprognose 2040 muss insofern als dringlicher Appell an eine Kehrtwende hin zu Barrierefreiheit in Bezug auf die Neubauqualität gewertet werden. Die Landesregierung scheint aber das Gegenteil im Auge zu haben, wenn sie in der aktuellen Novelle der Landesbauordnung die hierfür relevanten Bestimmungen schleift oder verwässert.

    Wohnungsmarktbericht stolpert über eigene Prämissen
    Der Bericht geht weiterhin in einer zentralen These davon aus, dass der Neubau den qualitativen Präferenzen der Wohnungsnachfrager entspricht. Qualitative Präferenzen meint im Bericht den unterschiedlichen Wohnflächenkonsum nach Haushaltstypen, deren regional differenzierte Vorliebe für das Wohnen in Ein- und Zweifamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern sowie dem Wunsch aufgrund der Wohnstandards in einem Neubau zu wohnen. Es ist jedoch offenkundig, dass diese zentrale These gemessen am Kriterium der Barrierefreiheit keinesfalls der Realität entspricht, aber auch gar nicht erst untersucht wurde. Unter diesem Gesichtspunkt geraten allerdings viele weitere Betrachtungen der Wohnungsmarktprognose in den Sog fragwürdiger Prämissen.

    Das gilt u. a. für die Freisetzungspotentiale im Ein- und Zweifamilienhausbereich, die der Bericht darin erkennt, dass ältere Haushalte aus ihren Ein- und Zweifamilienhäusern in altersgerechte Wohnungen ziehen könnten und somit Bedarfe an Ein- und Zweifamilienhäusern für Familien im Bestand, also ohne Neubau, gedeckt werden könnten. Wenn sich jedoch zeigt, dass diese altersgerechten Wohnungen im Neubau gar nicht erst entstehen und ggf. zu teuer sind, fällt dieses Potential wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    Die Erfahrung zeigt zudem, dass die Älteren in ihren Eigenheimen wohnen bleiben, solange es körperlich einigermaßen geht und sie es sich leisten können. Häufig helfen Treppenlift, die Absenkung von Zugängen u.a., den Termin möglichst weit hinauszuschieben.

    Die Wohnungsmarktprognose ist „sozial blind“
    Die Frage der Bezahlbarkeit des Wohnens wird im Bericht zwar als Fokusthema behandelt und es finden sich einige wichtige Grundaussagen hierzu. Die Ausführungen bleiben aber sehr oberflächlich und finden vor allem keinen Eingang in den Hauptgegenstand der Untersuchung, nämlich die Ermittlung des künftigen Bedarfs an Wohnungen. Das ist insofern äußerst unbefriedigend, weil eine abstrakte Gegenüberstellung von Wohnungen zu Haushalten „sozial blind“ bleibt und kein Bild darüber abgeben kann, ob und von wem die Wohnungen tatsächlich angemietet/erworben werden können. Damit verschwinden in der Betrachtung u. a. die gesellschaftlich höchst problematischen Verdrängungseffekte, die Haushalte mit niedrigen Einkommen aus den teurer werdenden Wohnvierteln und Städten betreffen und zu Segregation führen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedenfalls, dass Neubau weitgehend im oberen Preissegment entsteht und somit den Bedarf nach preisgünstigen Wohnungen nicht decken kann.

    Zuzustimmen ist den Aussagen des Berichts, dass sich insbesondere der Bereich preisgünstigen Wohnens zunehmend anspannt und für die Zukunft eine weitere Verschärfung angenommen werden muss. Dies entspricht den Erfahrungen der vergangenen Jahre und zahlreichen Untersuchungen. Richtigerweise wird aus dieser Annahme eine steigende Bedeutung des öffentlich geförderten Wohnraums abgeleitet, da dieser von großer Relevanz für das preisgünstige Mietwohnungssegment ist. Nur leider geht der Bericht mit keinem Wort darauf ein, dass der Bestand öffentlich geförderter Mietwohnungen entgegen des Bedarfs seit Jahren kontinuierlich sinkt. Der Saldo zwischen einst geförderten Wohnungen, die aus der Preisbindung fallen, und neu errichteten Wohnungen mit Preisbindung ist weiterhin negativ. Die sehr geringen Förderzahlen (2019 waren es nur noch 5.463 Mietwohnungen) werden folglich zu einem noch niedrigeren Niveau des geförderten Wohnungsbaus führen und die bestehende Notlage weiter verschärfen.

    Hier ist klar zu sagen: die Wohnraumförderung des Landes ist unzulänglich und muss dringend ausgebaut werden. Wir betonen in diesem Zusammenhang nicht nur unsere Forderung nach einer Ausweitung der aktuellen Wohnraumförderung, sondern auch die Notwendigkeit eines langfristigen Ansatzes zur dauerhaft gemeinnützigen und preisgünstigen Bewirtschaftung von Wohnungsbeständen.

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  • FDP-Ehrenvorsitzender Hans Segschneider feiert 100. Geburtstag

    FDP-Ehrenvorsitzender Hans Segschneider feiert 100. Geburtstag

    Am Montag vollendet der gebürtige Rheydter Hans Segschneider, Ehrenvorsitzender der FDP, sein 99. Lebensjahr.

    Hans Segschneider freute sich über die Glückwünsche „seiner“ FDP und die Grüße des Kreisvorsitzenden Andreas Terhaag, die Vorstandsmitglied Gertrud Müller übermittelte. Ob er sich kurz äußern wolle zum aktuellen politischen Geschehen. „Aber ja, das Langzeitgedächtnis wird mit dem Alter intensiver“ war die prompte Antwort.

    Hans Segschneider ist Mitglied im VdK

    Man merkt sofort, Hans Segschneider ist politisch auf dem neuesten Stand, insbesondere wenn es um „seine“ FDP geht. Er will seine Meinung äußern. „Ich bin und bleibe FDP-Mann“!  Wie er denn die aktuelle Situation beurteile? Dem Bundesvorsitzenden Dr. Christian Lindner bescheinigt er eine gute Arbeit, selbst in dieser schwierigen Zeit. „Jetzt alles komplett dicht machen geht nicht, damit die Menschen Geld verdienen.“

    v.l. Peter Langenberg bedankt sich bei Hans Segschneider für seine beeindruckende Chronik zum 70 Jährigen des VdK Odenkirchen in 2017

    Seine Partei gehe den richtigen Weg, so Hans Segschneider, „Sie soll mit ihren Aktivitäten und ihrem Engagement noch mehr an die Öffentlichkeit gehen.“ Die Bürger müssten gut informiert sein.

    Die Mönchengladbacher Politik der Ampel sieht er auf einem positiven Weg. „Sie ist eine große Chance“ ist sich Hans Segschneider sicher. Und wie ist seine Meinung zum jungen Oberbürgermeister Felix Heinrichs?  „Herrn Heinrichs lernte ich über den Sozialverband VdK kennen. Er macht auf mich einen ruhigen und vernünftigen Eindruck“ erklärt Hans Segschneider. „Vor allem kommt er ehrlich rüber.“ Welchen Rat würde er dem neuen Oberbürgermeister geben? „Dass er ehrlich bleiben, sich durchsetzen und seinen Weg gehen soll.“ Den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Dr. Boris Wolkowski, sieht er als einen vernünftigen Mann. Zusammen mit seiner FDP werde die Koalition erhalten bleiben.

    „Mein Ehrenamtssoll ist mehr als erfüllt“ so Hans Segschneider zu guter Letzt. „Du schaffst nie etwas allein. Du hast immer Menschen, die mitmachen. Das gilt auch für die jetzige Ampel.“ Ein weiser Rat. Danke, Hans Segschneider.

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