Autor: Redaktion

  • Seid froh dieweil!

    Seid froh dieweil!

    Viele kennen das Gefühl: Ohne Bachs Weihnachtsoratorium wird es nicht richtig Weihnachten.

    Damit wir diesem stillem Jahr trotzdem in Festtagsstimmung kommen und niemand ganz alleine zu Hause singen muss, gibt es rechtzeitig zum Fest am Montag, 21. Dezember, um 19 Uhr eine Weihnachts-Ausgabe von „Sing Mit“ mit Bachs musikgewordener Weihnachtsbotschaft.

    Mit professioneller Unterstützung vom WDR Rundfunkchor live aus der Kölner Philharmonie, begleitet von der großen Konzertorgel und von drei Trompeten, können Chorfans in NRW und in der internationalen Mitsing-Community eine Auswahl der schönsten von Bachs immergültigen Weihnachtschorälen wie „Brich an, Du schönes Morgenlicht“ oder „Seid froh dieweil“ und den überschäumend festlichen Schlußchor „Nun seid ihr wohl gerochen“ unter der Leitung von Chefdirigent Nicolas Fink auf der Website wdr-rundfunkchor.de oder auf Facebook zuhause anstimmen. So können Menschen auch in diesem Jahr doch noch Zusammensein und Gemeinschaft beim Singen erfahren. Einfach nur Zuhören und Genießen ist natürlich auch erlaubt.
    Wer die Noten noch nicht hat, kann sie sich kostenlos vorab von der Website des WDR Rundfunkchores herunterladen. Bevor die Choräle vierstimmig erklingen, werden alle Stimmen noch einmal gemeinsam geprobt – so muss keiner ins kalte Wasser springen.

    Die „Sing Mit“-Weihnachtsausgabe ist gerade in dieser Zeit, in der Gemeinsamkeit durch Musik besonders fehlt, eine Herzensaufgabe für den Chor, der seine Rolle als Kulturbotschafter in NRW mit regelmäßigen nachhaltigen Angeboten unter Beweis stellt. So sind alle digitalen Ausgaben des Mitsing-Formats weiter online abrufbar.
    Das Motto lautet dabei: Wenn wir schon nicht zusammenkommen können, dann singen wir eben gemeinsam im Internet.
    Für „Sing Mit“ ist keine Anmeldung erforderlich, es kann unter der Homepage und auf der Facebook-Seite des WDR-Rundfunkchors live abgerufen werden.
    Kostenloses Notenmaterial steht wie immer auf der Homepage zum Download unter
    https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/konzerte/sing-mit-digital-150.html
    bereit.
    Weitere Informationen unter
    https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/index.html .

    Der WDR Rundfunkchor ist ein Profi-Ensemble mit 43 Sängerinnen und Sängern. Seine Heimat ist das WDR Funkhaus in Köln. Das Profil ist Repertoire-Vielfalt in Perfektion und Spezialisierung auf innovative und anspruchsvolle Werke, sowohl im A cappella als auch instrumentalen Bereich.
    Das Spektrum reicht dabei von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Der Chor wirkt in Zusammenarbeit mit den WDR Orchestern, präsentiert sich in seiner eigenen A cappella-Reihe in Köln und wird regelmäßig von nationalen und internationalen Orchestern für große und besondere Konzerte angefragt.
    Mehr als 170 Ur- und Erstaufführungen zeichnen das bisherige Programm des WDR Rundfunkchores aus. Der Rundfunkchor ist in steter Bewegung, dringt in neue Räume vor, sucht engagiert nach Herausforderungen und bringt Partituren größter Schwierigkeitsgrade zum Klingen. Die Freude an Chormusik und die Einladung an alle Menschen zum Singen ist dem Chor ein Anliegen und gehört gleichermaßen zum Aufgabenspektrum wie auch die Kinder- und Familienkonzerte.
    In den letzten sieben Jahrzehnten begleiteten Bernhard Zimmermann, Herbert Schernus, Helmuth Froschauer, Anton Marik und Rupert Huber und Stefan Parkman den WDR Rundfunkchor als Chefdirigenten. Nicolas Fink wurde mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 neuer Chefdirigent des WDR Rundfunkchores. Zusätzlich wurde Simon Halsey als Kreativdirektor für Chormusik und außergewöhnliche Projekte gewonnen.
    Weitere Informationen „Sing Mit“:
    Repertoire:
    J.S. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
    o Nr. 12 Brich an du schönes Morgenlicht
    o Nr. 17 Schaut hin, dort liegt im finstern Stall
    o Nr. 28 Dies hat er alles uns getan
    o Nr. 33 Ich will dich mit Fleiß bewahren
    o Nr. 35 Seid froh dieweil
    o Nr. 64 Nun seid ihr wohl gerochen (mit Trompeten)
    Weitere Konzerte des WDR Rundfunkchores unter https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/konzerte/termine/wrc-kalender-uebersicht-100.html

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  • Bühnenhelden: Auszeichnung für Michael Grosse und sein Team

    Bühnenhelden: Auszeichnung für Michael Grosse und sein Team

    Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat in diesem Jahr zum ersten Mal den Bühnenheld*innen-Preis an Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verliehen.

    In der Kategorie „Spiel mir nicht das Lied vom Theatertod: Die Leitung eines Stadttheaters/einer Produktionsstätte“ sind auch zwei Bühnen am Niederrhein ausgezeichnet worden: Generalintendant Michael Grosse, Michael Magyar, ehemaliger Geschäftsführer, Geschäftsführer Frank Baumann und Ballettmanager Manuel Gross vom Theater Krefeld und Mönchengladbach sowie Kresch-Leiterin Isolde Wabra und das Team des KRESCH-Theaters Krefeld.

    „Selten erlebt man, dass eine Hausleitung sich mit so viel Energie und finanzieller Großzügigkeit für eine ‚kleine‘ Tanzsparte einsetzt wie die Leitung des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Für Tänzer*innen ist Situation im verordneten ‚Home-Office‘ äußerst schwierig und kann ein gefährlicher Einbruch der Tanzkarriere bedeuten. In Sorge um die körperliche und psychische Gesundheit und mit großem Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Ballettensemblemitglieder wurde eine große Halle angemietet, der vorhandene Schwingboden um die gleiche Fläche verdoppelt und mobile Stangen gekauft. Das Ensemble trainiert und probt dort bequem und sicher seit Juni. Das gibt den Tänzer*innen ein gutes Gefühl der Sicherheit und Unterstützung. So waren alle Sparten einsatzbereit, schafften es ohne Kurzarbeit durch die Spielzeit und spielten schon im Juni wieder vor Publikum“, heißt es in der Laudatio.

    „Dass die Krefelder Kulturlandschaft über viele Heldinnen und Helden verfügt, war uns zwar schon vorher klar. Aber diese Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für Isolde Wabra und Michael Grosse, die in schwierigen Zeiten mit einer kämpferischen und immer konstruktiven ‚Jetzt-erst-recht‘-Haltung ihre Theater lebendig und kreativ halten. Es schafft bei allen Beteiligten zusätzliche Motivation, wenn die hiesige Theaterarbeit überregional so anerkannt wird“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Frank Meyer.

    Mönchengladbachs Kulturdezernent Dr. Gert Fischer gratuliert Intendant Michael Grosse und dem gesamten Team zur Auszeichnung: „Diese Auszeichnung freut mich sehr für Grosse, aber auch für das gesamte Theater. Sie setzt gerade in diesen Zeiten, wo viele Kulturschaffende auch hier in Mönchengladbach ihre Arbeit keiner Öffentlichkeit präsentieren können, ein besonderes Zeichen. Sie stellt Leistungen vieler heraus, die auch sonst dafür Sorge tragen, dass es nicht still wird um Kunst und Kultur in unserer Stadt.“

    161 Nominierungen aus 13 Verbänden sind beim Aktionsbündnis eingegangen. Die Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und zeigen deutlich, mit wie viel Engagement Nicht-Künstler*innen für die Darstellende Kunst und ihre Künstler*innen kämpfen.

    „Unsere Helden stehen nicht im Scheinwerferlicht, sie performen nicht über die Rampe hinweg und die vierte Wand gehört in der Regel zur Büroausstattung. Unsere Helden arbeiten in Kulturämtern und Verwaltungen oder engagieren sich ehrenamtlich für die darstellenden Künste. Sie sind in der Politik tätig und vertreten hier engagiert und überzeugt die Belange der Künstler. Sie stellen sich als Leitung von Theatern hinter ihre Künstler und setzen deren Rechte auch gegen Widerstand durch“, so die Jury.

    Mit der Auslobung der Bühnenheld*innen möchte das Aktionsbündnis Darstellende Künste das Jahr 2020 mit positiven Meldungen abschließen und nach Sorge und Verzweiflung auch einen Moment zum Jubeln bieten.

    Die Preisverleihung fand am 6. Dezember 2020 im virtuellen Raum statt, moderiert von dem Performer*innenkollektiv Henrike Iglesias.
    Die Aufzeichnung ist zu sehen unter
    www.spectyou.com/de/video/bühnenheld-innen-preisverleihung-live

    Das Aktionsbündnis „Darstellende Künste“ ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Verbänden: art but fair, Bund der Szenografen, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dachverband Tanz Deutschland, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, GDBA, Netzwerk flausen+, Pro Quote Bühne, regie-netzwerk, Ständige Konferenz Schauspielausbildung und Verband für Theaterautor. Das Aktionsbündnis versteht sich als offene Diskussions- und Kommunikationsplattform. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen gelegentlich auch der Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil.

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  • Startup FIL MEA kooperiert für neues Geschäftsmodell mit der BARMER

    Startup FIL MEA kooperiert für neues Geschäftsmodell mit der BARMER

    Die Krankenkasse wird 2021 einen Prototypen der so genannten „müslify-Bar“ der beiden Gründerinnen Gizem Bulut und Judith Grünewald für einen Zeitraum von je drei Monaten in verschiedene regionale mittelständische Unternehmen bringen.

    Der Hintergedanke: Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz soll vollständig plastik- und abfallfrei zur Verfügung gestellt werden – und Arbeitgeber sollen auf diese Weise einerseits Benefits an ihre Mitarbeiter weitergeben und andererseits ihr Employer Branding dahingehend stärken können, dass ihnen die Gesundheit ihrer Angestellten am Herzen liegt.

    Das „Gründerstipendium NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen, dessen Förderung für die beiden Gründerinnen nach zwölf Monaten dieser Tage ausläuft, hatten sie auch deswegen erhalten, weil sie rund um ihren Unverpackt-Laden an der Annakirchstraße 63 zahlreiche innovative Aspekte realisieren wollten. Dies wurde durch Corona ein wenig erschwert, andererseits zwang die Pandemie Einzelhändler landauf, landab schließlich auch generell dazu, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. FIL MEAs Antwort: ein innovatives B-2-B-Konzept namens „müslify“, dessen Vertrieb die BARMER nun in der Pilotphase unterstützt.

    Die Idee: Unternehmen suchen sich zunächst ihre Paket-Wunschgröße aus – 10, 15 oder 20 Produkte kann die müslify-Station von FIL MEA umfassen. Die geschulten Ernährungstrainerinnen des Startups stellen eine Produktauswahl in Bio-Qualität zusammen, die optimal auf einen produktiven und gesunden Arbeitsalltag ausgerichtet ist. „Unsere Auswahl ist kein Zufall: Gute Zutaten, effizient kombiniert, um die optimale Nährstoffversorgung zu erreichen“, beschreibt Bulut das Konzept. In Form der müslify-Station werden Lagerung und Warenpräsentation direkt mitgeliefert, und mit dem Abfüllsystem besteht volle Kontrolle über die Portionsgröße. In regelmäßigen Abständen wird die Station mit frischer Ware versorgt und auf Funktionalität und Sauberkeit überprüft. Produziert wird sie übrigens von einem örtlichen Schreiner, die Produktionskosten übernimmt die BARMER.

    „Krankentage reduzieren, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigern und Verpackungsmüll einsparen – müslify ist die All-In-One-Lösung für Unternehmen“, sagt Bulut. „Dank der Unterstützung der BARMER können teilnehmende Unternehmen nun testen, wie die gesündere Alternative zum Mettbrötchen bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankommt“, ergänzt Grünewald. Und wenn müslify gut ankomme, könne und werde die Zusammenarbeit selbstredend über die drei Monate hinausgehen. „Die Unterstützung der BARMER bei der Erstansprache der Unternehmen hilft uns ungemein. Da profitieren wir immens von dem großen Netzwerk, das sie zu den Unternehmen in der Region hat – und welches wir als junges Startup einfach noch nicht haben können.“ Im Erfolgsfall sei ein deutschlandweiter Roll-out durchaus denkbar, heißt es von der BARMER.

    Gesunde Ernährung in Unternehmen zu bringen, ist im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ohnehin eine der Kernaufgaben der Krankenkasse. „Die Kooperation mit FIL MEA hilft uns, auch nach außen zu zeigen, dass Krankenkasse nicht nur verstaubt und langweilig ist, sondern dass Startups und junge Gründerinnen und Gründer bei
    uns auch wirklich unterstützt werden. Für uns ist das nicht nur eine Floskel“, sagt Marcel Küsters, Regionalgeschäftsführer der BARMER. Das Unternehmen ist Mitglied von nextMG, regelmäßig auf den Meetups des Digitalisierungs- und Gründervereins vertreten und war in diesem Jahr als Veranstaltungspartner bei der ersten „Gründerwoche Niederrhein“ dabei.

    Die WFMG hatte FIL MEA von Anfang an unterstützt, in ihren Startup-Support aufgenommen und auch die Möglichkeit einer Kooperation mit der Barmer angeregt. „Es freut mich sehr, dass unsere Gründerinnen und Gründer sich nicht scheuen, selbst gut funktionierende Geschäftsmodelle stets weiterzuentwickeln und neu zu denken, obwohl um sie herum gleichzeitig eine Pandemie tobt und sie bereits massive Anstrengungen unternehmen müssen, um einigermaßen unbeschadet dadurch zu kommen“, sagt Jan Schnettler, Startup Community Manager bei der Wirtschaftsförderung. „Und wenn darüber hinaus zusätzlich Kooperationen zwischen Startups und Mittelständlern oder Corporates erwachsen wie nun zwischen FIL MEA und der BARMER, haben wir unser Ziel erreicht – denn dann entstehen Mehrwerte am und für den Standort Mönchengladbach.“

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  • Lkw-Kontrollen in Rheindahlen – drei Tonnen Säure ungesichert auf der Ladefläche

    Lkw-Kontrollen in Rheindahlen – drei Tonnen Säure ungesichert auf der Ladefläche

    Am Freitag, 4. Dezember, hat der Verkehrsdienst der Polizei Mönchengladbach eine gezielte Verkehrsüberwachung an der Kreuzung Erkelenzer Straße / Hardter Straße in Rheindahlen durchgeführt.

    Im Rahmen der Kontrolle, die von 7.15 bis 10.30 Uhr dauerte, wurden zehn Lkw festgestellt, die sich nicht an das Verbot der Durchfahrt gehalten hatten. Bei der anschließenden Kontrolle der Fahrzeuge stellte die Polizei zum Teil weitere Verstöße fest. Ein 44-jähriger Unternehmer hatte drei Tonnen Säure völlig ungesichert auf der Ladefläche seines Lkw transportiert. Das Fahrzeug war nicht mit Warntafeln versehen; Ausrüstungsgegenstände und Begleitpapiere zum Gefahrgut fehlten. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Den 44-Jährigen erwartet nun eine Anzeige.

    Neben den Verstößen gegen das Durchfahrtsverbot für Lkw wurden diverse Verstöße gegen die Sozialvorschriften und das Fahrpersonalgesetz festgestellt. Vier weitere Verstöße wurden mit einem Verwarngeld geahndet. (jn)

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  • AWO sucht unentdeckte Talente

    AWO sucht unentdeckte Talente

    Gesucht werden Menschen, die etwas zu sagen haben – sei es aufgrund von Erfahrungen, fachlichen Könnens oder kreativen Fähigkeiten.

    Pädagogisches Fachwissen oder nachweisbare fachliche Kompetenzen sind dabei natürlich von Vorteil, ein akademischer Abschluss ist aber kein Muss. Das AWO-Team „Bildung“ möchte ausdrücklich die „Unerfahrenen“ ansprechen, die spannende Ideen haben, das Kursprogramm der Familienbildungswerke der Arbeiterwohlfahrt im nächsten Jahr auszubauen und neue Zielgruppen anzusprechen – ob in Präsenz oder digital!

    Gerade der Bereich Familienbildung soll weiter gestärkt werden. Gesucht werden zum Beispiel freiberufliche Dozent*innen, die für Eltern und Eltern/ Kind Gruppen Workshops oder Infoabende zu Gesundheits- und Beratungsthemen oder zu Erziehungsfragen anbieten. „Menschen, die fundiertes, praktisches Know-How mitbringen, die Spaß an der Erwachsenenbildung haben, die offen, flexibel, begeistert und motiviert (digitale) Kurse, Seminare, Workshops, Exkursionen anbieten möchten, können sich sehr gerne bei uns melden und uns ihre Ideen vorstellen. Wir suchen aber expliziert auch Leute, die ein spezielles Talent, Interesse oder Hobby haben und das mit anderen teilen möchten. Wir freuen uns auf interessante Portfolios, die neue Kund*innen für unsere Bildungswerke ansprechen,“ sagt Andrea Kottmann-Coniglio aus dem AWO-Team „Bildung“.

    Die Räumlichkeiten des neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrums L64 in Rheydt auf der Limitenstraße sind barrierefrei und technisch auf dem modernsten Stand. Multifunktionale Displays, Whiteboards und freies W-LAN ermöglichen Dozent*innen und Kund*innen vernetztes Arbeiten. Außerdem gibt es zusätzlich eine Großküche mit Kochinsel und mit angrenzendem Kursraum, ein Atelier, ein Werkraum, einen Bewegungsraum, sowie Kaffee- und Wasserstationen, an denen sich Dozent*innen und Kund*innen kostenlos bedienen dürfen.

    Die so genannten AWO Satelliten, das AWO Familienzentrum auf der Badenstraße in Eicken, oder die zehn Begegnungsstätten in Mönchengladbach und Meerbusch sind aber ebenfalls mit Kursräumen ausgestattet und ermöglichen den Kund*innen vor Ort kurze Wege und den freiberuflichen Dozent*innen das Arbeiten inmitten der Quartiere.

    Die Kursleiter*innen der AWO in Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss sind freiberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich tätig. Vereinbart wird ein Honorar pro geleisteter Unterrichtsstunde. Weitere Informationen gibt es per Mail an bildungswerk@awo.mg oder telefonisch unter 02166 – 399 67 600.

    Die Bildungswerk der Generationen gGmbH arbeitet als staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung und wird durch das Land NRW mit öffentlichen Mitteln gefördert.In den Familienbildungswerken der AWO in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss besuchen rund 4000 Teilnehmer*innen circa 550 Kurse pro Jahr. Die Programmhefte erscheinen zweimal im jährlich – im Januar und Juli – liegen in den AWO- Einrichtungen zur Mitnahme bereit oder sind online unter awomg.de abrufbar.

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  • Dreiste Trickdiebe geben sich als Architekten aus

    Dreiste Trickdiebe geben sich als Architekten aus

    Sie gaben vor, Architekten zu sein und ihr helfen zu wollen.

    Stattdessen aber lenkten die Männer die 81-jährige Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil „Am Wasserturm“ ab und bestahlen sie.
    So geschah es am gestrigen Mittwoch (2.12.2020), gegen 11.40 Uhr.

    Die 81-Jährige öffnete die Tür, als es bei ihr gegen 11.30 Uhr klingelte. Vor ihr stand ein Mann, der sich als Architekt einer Baustelle ausgab. Er habe gesehen, dass ein Dachziegel an ihrem Haus defekt sei und wolle ihr seine Hilfe anbieten.

    Die Dame ließ ihn, seiner freundlichen Hilfsbereitschaft zunächst glaubend, hinein. Sie bestand darauf, ihn zum Dachboden zu begleiten, wo der „Architekt“ ihr den Schaden zeigte und einen angeblich benötigten Kollegen telefonisch hinzurief.
    Nun zu dritt vermuteten die Männer einen weiteren möglichen Schaden im Keller.
    Der „Kollege“ und die Dame konnten das bei der gemeinsamen Begutachtung zwar schnell ausräumen – diese Zeit nutzte aber der „Architekt“, um Schmuck zu stehlen.

    Die beiden gingen mit der Aussage, man käme nächste Woche zur Reparatur zurück.

    Danach stellte die 81-Jährige den Diebstahl fest.
    Der „Architekt“ wurde wie folgt beschrieben: ca. 1,80m groß, etwa 30 Jahre alt, gepflegtes Erscheinungsbild, schmale Statur, akzentfreies Hochdeutsch, dunkle und ca. 5 cm lange Haare, dunkelblaue „Softshelljacke“ (oder Regenjacke), dunkle Hose.

    Der „Kollege“ sei gleichen Alters, von sportlicher bzw. kräftiger Statur, etwa 1.85m groß und ebenfalls gepflegt gewesen. Der Mann mit kurzen dunkelgrauen Haaren habe mit leichtem Akzent gesprochen. Er trug eine dunkelblaue Jacke, eine dunkle Hose und einen grauen und gemusterten Mundschutz.

    Die Polizei fragt: Wem sind diese Männer ebenfalls aufgefallen? Wer kann Angaben machen, die zur Identifizierung der Täter führen könnte? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

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  • POL-MG: POL-AC: Öffentlichkeitsfahndung der Staatsanwaltschaft und Polizei Aachen

    POL-MG: POL-AC: Öffentlichkeitsfahndung der Staatsanwaltschaft und Polizei Aachen

    Die Aachener Staatsanwaltschaft und die Polizei suchen im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens, unter anderem wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen, einen 31- jährigen Mann aus dem Raum Heinsberg. Gegen den dringend tatverdächtigen 31- jährigen Seyed Nader HOSSEINI FARD besteht ein Haftbefehl.

    Während im Oktober bereits elf Personen festgenommen werden konnten, führten die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei bislang jedoch noch nicht zur Ergreifung des Gesuchten.

    Polizei und Staatsanwaltschaft bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/ 9577- 32101 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577-34210 zu melden.

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  • Ohrenhelden für einen guten Zweck

    Ohrenhelden für einen guten Zweck

    Im November 2020 überreicht Nicole Meyer einen Spendenscheck über 1500 € an den Schatzmeister des Fördervereins der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH „pro Eli“.

    Dieser Betrag wurde durch den Verkauf von Ohrenhelden bei Hörgeräte Meyer erreicht.

    Ohrenhelden sind verstellbare Nackenbänder, die das Tragen von Alltagsmasken erleichtern. Die Gummibänder der Masken  werden in diese Halterung im Nacken eingehängt.
    Somit wird das Tragen von Brillen und Hinter dem Ohr-Geräten erleichtert. Zudem gehen Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden nicht mehr so schnell verloren.

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  • Zahlreiche Einbrüche am Wochenende

    Zahlreiche Einbrüche am Wochenende

    Bereits am Freitagnachmittag kam es zu zwei Einbrüchen im Stadtgebiet : Am Loosenweg wurden 2 Wohnungen im Erdgeschoss aufgebrochen.

    • Die Täter hebelten jeweils die Terrassentüren auf und durchsuchten die Wohnungen. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest.
    • Auch am Poethenberg steht noch nicht fest, was entwendet worden ist. Hier war ein Einfamilienhaus das Ziel der Täter. Auch hier wurde die Terrassentüre aufgehebelt.
    • Am Freitagabend brachen bisher unbekannte Täter in ein Büro auf der Brucknerallee ein. Durch ein auf „Kipp“ stehendes Fenster gelangten die Verbrecher in die Räumlichkeiten. Hier wurde ein Notebook und ein Handy entwendet.
    • Am Samstagmorgen wurde der Einbruch in ein Geschäft auf der Hauptstraße, im Stadtteil Rheydt bemerkt. Hier wurde eine Dachluke aufgehebelt, alle Räume wurden durchsucht.
    • Im Laufe des Samstags wurden weitere Einbruchtatorte am Windmühlenweg, am Rennbahnweg und auf der Heinrich-Lersch-Straße von den jeweiligen Geschädigten gemeldet. In allen Fällen wurden Fenster an den Rückseiten der jeweiligen Wohnungen aufgehebelt oder Scheiben eingeschlagen.
    • Am Samstagabend kletterten Einbrecher auf den Balkon im ersten Stock eines Hauses auf der Friedhofstraße. Hier wurde eine Tür aufgehebelt. Es fehlen Bargeld und Schmuck.
    • Ein „Kletterkünstler“ stieg auf der Goethestraße über das Regenfallrohr auf den Balkon eines Hauses. Mit einem Ziegelstein wurde eine Scheibe zum Einstieg eingeschlagen. Auch hier wurden Schmuck und Bargeld entwendet.
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  • Giesenkirchen: Sportwagenfahrer lieferte sich Rennen mit der Polizei

    Giesenkirchen: Sportwagenfahrer lieferte sich Rennen mit der Polizei

    In den frühen Morgenstunden des Samstag fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Audi R8 Sportwagen auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Stadtteil Giesenkirchen fuhr.

    Als der der Fahrer den Streifenwagen bemerkte, raste er weiter mit ca. 150 km/h durch die Innenstadt.

    Eine Verfolgung war nicht möglich und wurde abgebrochen. Nur wenige Minuten später fiel der Sportwagen im Bereich Schloss Rheydt erneut auf. Auch hier musste die Verfolgung abgebrochen werden, da der Fahrer weiter mit hoher Geschwindigkeit fuhr und dabei sich selbst und andere Fahrzeugführer gefährdete.

    Trotz intensiver Fahndung nach dem Fahrzeug konnte dieses in der Nacht nicht aufgefunden werden. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein Mietfahrzeug.

    Ermittlungen beim Vermieter führten zum vermeintlichen Fahrer, der im Stadtteil Giesenkirchen wohnt. Das 610 PS starke Fahrzeug wurde sichergestellt, da es unter anderem frische Unfallspuren aufwies. Gegen den Fahrer wird wegen „Verbotenem Autorennen“ § 315d StGB, ermittelt.

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  • Straßenbenennungen auf dem Prüfstand

    Straßenbenennungen auf dem Prüfstand

    Der Kulturausschuss berät in seiner Sitzung am kommenden Dienstag (1. Dezember) über einen Antrag zu Straßenbenennungen in Mönchengladbach.

    Die Ampel-Fraktionen haben diesen entworfen und um eine gemeinsame Einreichung des Antrags bei den demokratischen Fraktionen geworben.

    Der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi erklärt dazu: „Die Ehrung durch Straßenammen ist politisch kein unbekanntes Thema. Ich bin froh, dass wir es nun in einem verbindlichen und transparenten Verfahren endlich angehen. Es ist nicht zu tolerieren, dass es Straßen gibt, die historisch stark belastete Persönlichkeiten ehren. Gleichzeitig wollen wir dieses Thema ergebnisorientiert erledigen.“

    „Viele Straßen in Mönchengladbach sind noch immer nach problematischen Personen unserer Vergangenheit benannt.“, verdeutlich Lena Zingsheim, Fraktionssprecherin der Grünen. „Im Rahmen einer aktiven Erinnerungskultur wollen wir dies jetzt zügig ändern. Deshalb ist es gut, dass wir jetzt eine Bestandsaufnahme machen und unserer Verantwortung als Stadtgesellschaft nachkommen. Der nächste Schritt muss dann sein diese Straßen nach Menschen zu benennen, die sich für das Gemeinwohl eingesetzt haben – besonders mit lokalem Bezug.“

    Das erklärte Ziel ist eine fraktionsübergreifende Einigung bei diesem Thema. Konkret sieht der Antrag vor, eine Kommission aus Fachleuten einzurichten. Diese ordnet Straßennamen in verschiedene Kategorien ein, um dem Rat eine Liste zur Entscheidung über vorzulegen. Dieser soll anhand der fachlichen Einschätzung über mögliche Umbenennungen final entscheiden.

    „Natürlich wollen wir in diesem Prozess auch die Argumente der Anwohnerinnen und Anwohner anhören und abwägen. Dort, wo es tatsächlich zu Umbenennungen kommt, werden wir den betroffenen Anwohner*innen und Gewerbetreibenden durch die Verwaltung praktische Hilfestellung bei allen mit der Umbenennung entstehenden Formalitäten geben.“, betont die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

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  • Zwischenzeit in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Zwischenzeit in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 28. Mal am Freitag, 27.11.2020 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen:

    Heinz-Josef van Ool liest Texte aus seinem Buch „Erinnerung an Aleppo“.
    Reinhold Richter spielt Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Gerard Bunk und Robert M. Helmschrott.

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  • Studienergebnisse und  Daten zu auf Covid getesteten Kinder und Jugendliche

    Studienergebnisse und Daten zu auf Covid getesteten Kinder und Jugendliche

    Nur 12 Kinder und Jugendliche mit Symptomen seit März in den Städtischen Kliniken positiv auf Covid 19 getestet

    Die Mönchengladbacher Kinder- und Jugendklinik hat sich an einer großen Datensammlung des Verbands Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands beteiligt. 

    Dafür haben die Kinderärzte der Städtischen Kliniken alle Covid-Tests ausgewertet, die seit dem 3. März in der Klinik gemacht wurden.
    Von den 766 Tests waren nur 12 positiv. Das entspricht einem Anteil von 1,6 Prozent.

    Getestet wurden alle Kinder und Jugendlichen mit Symptomen wie Fieber ohne erkennbare Ursache, alle Erkälteten, Kinder mit Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns sowie Kinder, in deren Familien Corona bereits aufgetreten war.

    „Wir haben flächendeckender getestet als in der Erwachsenenmedizin, weil in den ersten Monaten unklar war, ob Kinder besonders ansteckend sind und wir sicherstellen wollten, dass sich in unserer Klinik niemand ansteckt“, erläutert Chefärztin Dr. Sabine Keiser.

    Alle Kinder und Jugendlichen bekamen den PCR-Test, der von allen Tests die größte Aussagekraft hat, und wurden vorsorglich bis zum Eintreffen des Ergebnisses isoliert.
    Dass so wenige Testergebnisse positiv waren, lässt für Chefärztin Keiser nur einen Schluss zu: „Auch wenn Kinder eine Schniefnase haben, deutet das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf eine Covid-Infektion hin.“
    Die wenigen positiv getesteten jungen Patienten hatten milde Symptome. Kein einziges Kind brauchte intensivmedizinische Betreuung.
    Ein 15-jähriger Jugendlicher, der in den Städtischen Kliniken letztlich an Covid verstarb, hatte zahlreiche lebensbedrohliche Vorerkrankungen. 

    Der Verband Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands, der die Datenabfrage initiiert hat, hält angesichts dieser Daten den Schulbetrieb auch während der aktuellen zweiten Welle für nicht gefährlich.
    Es stehe außer Frage, dass Kinder und Jugendliche sich anstecken und den Virus weitergeben können, schreiben die Initiatoren der deutschlandweiten Abfrage. Das gelte insbesondere für Jugendliche.
    Allerdings konnte bei keinem der positiv getesteten Kinder und Jugendliche im Elisabeth- Krankenhaus ein Zusammenhang mit dem Schulbesuch nachgewiesen werden.

    „Keines dieser Kinder hat unserer Kenntnis weitere Infektionen in der Schule verursacht“, so Dr. Keiser.

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  • Europaabgeordnete warnen vor Verschlechterung der Grundrechte in der EU

    Europaabgeordnete warnen vor Verschlechterung der Grundrechte in der EU

    Am Donnerstag verabschiedete das Parlament seinen Bericht für 2018-2019 über die Lage der Grundrechte in der EU, in dem zahlreiche Problembereiche aufgezeigt werden.

    • Gefährdete Gruppen, Meinungsfreiheit, Medienpluralismus und Versammlungsfreiheit unter Beschuss 
    • „Organisierter Rückschlag“ gegen Geschlechtergleichheit und Frauenrechte 
    • Hetze und verschiedene Formen von Rassismus normalisieren sich 
    • Dringende Notwendigkeit eines EU-Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte 

    Die Abgeordneten verurteilen mit Nachdruck die Bemühungen in einigen Mitgliedsstaaten, die Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz zu schwächen und bekräftigen die dringende Notwendigkeit eines EU-Mechanismus für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte.
    Sie weisen auf Angriffe auf die Freiheit, Unabhängigkeit und den Pluralismus der Medien hin und heben die demokratische Rolle von Journalisten und Hinweisgebern („Whistle-Blowers“) hervor. Sie fordern die Mitgliedsstaaten auch auf, von der Verabschiedung von Gesetzen abzusehen, die die Versammlungsfreiheit einschränken, und unverhältnismäßige und gewaltsame Eingriffe der Strafverfolgungsbehörden zu beenden.

    Schutz für benachteiligte Menschen

    Schutzbedürftige Gruppen (insbesondere Frauen, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Kinder, Migranten, Roma, Fahrende und LGBTI+ Menschen) seien unverhältnismäßig stark von den Kürzungen der Staatsausgaben betroffen, so die Abgeordneten, und fordern eine Politik, die die menschlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rechte berücksichtigt. Sie machen auch auf die Bedeutung eines gerechten ökologischen Übergangs, auf den Schutz junger Menschen, die aus dem Wohnungsmarkt gedrängt werden, und auf Kinder in Armut aufmerksam.

    Der Bericht verurteilt den „organisierten Rückschlag“ gegen die Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte der Frauen, einschließlich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte, und betont das Recht auf moderne Verhütungsmethoden und des sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruchs. Er verurteilt auch nachdrücklich die alarmierende Rate von Frauenmorden in der EU und die Segregation von Roma-Frauen in der Gesundheitsversorgung von Müttern und fordert ein sofortiges Verbot dieser diskriminierenden Praxis sowie Rechtsbehelfe für die Opfer von Zwangssterilisationen.

    Das Parlament ist sehr besorgt über Berichte, wonach Asylsuchende „Pushbacks“ (gewaltsamen Zurückdrängungen) ausgesetzt sind, und über die humanitäre Situation in Hotspots. Einschüchterungen, Verhaftungen und Strafverfahren gegen Organisationen und Einzelpersonen, die humanitäre Hilfe leisten, müssen ein Ende haben. Humanitäre Korridore und humanitäre Visaprogramme müssen eingerichtet werden.

    Bekämpfung des Extremismus

    Die Abgeordneten warnen davor, dass sich Hetze und verschiedene Formen des Rassismus normalisieren, nicht nur von Extremisten, sondern auch von bestimmten Regierungsvertretern oder politischen Führern, und fordern ein wirksames Verbot neofaschistischer und neonazistischer Gruppierungen. Sie verurteilen auch alle Angriffe auf Christen und fordern ihre Gleichbehandlung in Europa und weltweit nach Angriffen auf christliche Gotteshäuser.

    Außerdem: Das Parlament

    • betont den Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität, Korruption und Meinungsfreiheit, Haftanstalten, Zugang zu sozialen Rechten und Menschenhandel;
    • ist besorgt über den schrumpfenden Raum der Zivilgesellschaft;
    • unterstreicht die Risiken, die mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und Datenverarbeitung zur Verhaltensmanipulation verbunden sind; und
    • hebt die Haftbedingungen hervor und fordert gemeinsame EU-Standards im Einklang mit dem Völkerrecht.

    Der Bericht wurde mit 330 Ja-Stimmen bei 298 Nein-Stimmen und 65 Enthaltungen angenommen.

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  • Polizei bietet „Einbruchsradar“ per App für Nordrhein-Westfalen an

    Polizei bietet „Einbruchsradar“ per App für Nordrhein-Westfalen an

    Bürgerinnen und Bürger sollen sich über Risiken in ihrer Nachbarschaft informieren können.

    Wie das Ministerium des Inneren mitteilt, informiert die Polizei nun Bürgerinnen und Bürger per App über Einbruchgesehen in ihrer Nachbarschaft. Die Anwendung liefert Informationen zu früheren Taten sowie auf dieser Basis Prognosen zu Einbruchswahrscheinlichkeiten. Darüber hinaus beinhaltet die App wichtige Präventionshinweise. So können sich die Nutzerinnen und Nutzer darüber informieren, wie sie ihre Wohnungen besser vor Einbrechern sichern und werden an die regionalen Beratungsstellen der Polizei verwiesen.

    Andreas Terhaag;

    „Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich über die Einbruchsrisiken in ihrer Nachbarschaft informieren können. Nur wer sich möglichen Gefahren bewusst ist, kann sich letztlich davor effektiv schützen. Auch wenn die Wohnungseinbrüche quantitativ in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich auf 27.000 gesunken sind, erfordert ihre Bekämpfung große Ressourcen innerhalb der Polizei. Ein Einbruch ist zudem immer ein belastendes Ergebnis für Betroffene. Das Sicherheitsgefühl ist erschüttert, weshalb wir uns nicht auf guten Zahlen ausruhen dürfen“, so Andreas Terhaag, Abgeordneter für die Freien Demokraten im Landtag NRW.

    Die App gibt es ab sofort kostenlos im Appstore sowie im Google Play Store. Per Push-Mitteilung werden an jedem Montag für vom User festgelegte Orte auf das Smartphone projiziert und auf einer Stadtkarte kann man diese dann verfolgen, wobei die Darstellung der Tatorte nur grob verteilt angezeigt werden, um Datenschutz zu wahren.

    Zunächst sind die Funktionen örtlich auf den Zuständigkeitsbereich folgender Polizeipräsidien begrenzt: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Recklinghausen und Wuppertal.

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  • Fünf gegen einen – Versuchter Raub am Marienplatz

    Fünf gegen einen – Versuchter Raub am Marienplatz

    In der Nähe des Marienplatzes in Rheydt haben am Freitag, 20. November, gegen 19 Uhr fünf Jugendliche versucht, einen anderen Jugendlichen zu berauben, und ihn durch Faustschläge leicht verletzt.

    Sie umringten den 15-Jährigen an der Dahlener Straße und zerrten ihn in eine Fußgängergasse. Einer der Täter schlug ihn dort mit der Faust gegen den Kopf und verletzte ihn dadurch leicht. Unter Androhung von weiteren Schlägen forderten die Täter den 15-Jährigen dazu auf, ihnen am nächsten Tag Bargeld zu bringen.

    Erst als ein Freund des 15-Jährigen diesem zu Hilfe kam, entfernten sich die fünf Täter in unbekannte Richtung.

    Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach den Flüchtigen ein, konnte diese aber nicht fassen.

    Die fünf Jugendlichen sollen alle zwischen 13 und 16 Jahren alt sein.
    Einer von ihnen trug eine rote Hose und eine schwarze Mütze.
    Ein anderer hat blonde Haare, ist circa 1,60 Meter groß und trug eine graue Mütze und schwarze Kleidung.
    Der dritte war ebenfalls blond und soll 1,65 Meter groß sein; er trug ein grünes Nike-Shirt, eine schwarze Weste, graue Jeans und weiße Nike-Schuhe.
    Der vierte Täter hat schwarze Haare und trug eine Jacke mit roten Längsstreifen auf den Ärmeln, eine graue Hose und schwarze Schuhe.
    Der fünfte Junge trug eine weiß-rot-blaue Jacke der Marke Nike.

    Die Polizei fragt: Wer kennt diese Personen?
    Hinweise nimmt sie unter der Rufnummer 02161-290 entgegen.
    (jn)

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  • Tiergarten-Kasse samt Shop geöffnet

    Tiergarten-Kasse samt Shop geöffnet

    Noch ist unklar, ab wann der Tiergarten Mönchengladbach wieder für Besucher öffnen darf.

    Hinter den Kulissen wird alles dafür vorbereitet.
    Ab sofort ist es aber möglich Gutscheine für Jahreskarten 2021 zu erwerben oder den zahlreichen Plüschtieren aus dem Shop ein neues Zuhause zu geben.

    Die Jahreskarten werden aktuell noch gedruckt und Mitte Dezember geliefert. Aber Gutscheine sind bereits erhältlich, die sich auch prima als Weihnachtsgeschenk eigenen.

    „Als kleines Dankeschön für die treuen Besucher und als Ausgleich für eventuelle Unannehmlichkeiten während der Coronazeit halten wir die Preise im kommenden Jahr stabil“; so Dr. Katrin Ernst, Leiterin des Tiergartens: Die Jahreskarten kosten 50 Euro für ein Elternpaar und dessen Kinder oder für ein Großelternpaar samt Enkel.
    Die Jahreskarte ist nicht übertragbar von Eltern auf Großeltern oder umgekehrt.

    Die Kasse ist zu den üblichen Öffnungszeiten von 9 bis 16 Uhr besetzt. „Unterstützen Sie den Tiergarten in einer auch für uns schweren Zeit“, bittet Ernst.

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  • Informations-Angebot zur naturnahen Niersumgestaltung im Bresgespark

    Informations-Angebot zur naturnahen Niersumgestaltung im Bresgespark

    Anfang Dezember beginnen die Vorarbeiten zur naturnahen Umgestaltung der Niers im Bresgespark zwischen Römerstraße und Zoppenbroich.

    Da das Projekt in Kürze startet, möchte der Niersverband alle Interessierten über die notwendigen Vorarbeiten und Maßnahmen, die jetzt erforderlich sind, umfassend informieren und Fragen beantworten.

    Aufgrund der aktuellen Corona-Situation lädt der Niersverband digital zu einer Informationsveranstaltung am

    Freitag, 27.November 2020, um 14:00 Uhr ein.

    Zur Teilnahme bitte folgenden Link in den Browser eingeben:
    https://niersverband.webex.com/meet/bresgespark
    Die Einwahl ist ab 13:45 Uhr möglich.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Weitere Informationen zur Teilnahme sind auf der Homepage www.niersverband.de zu finden.

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