Autor: Redaktion

  • Andreas Terhaag MdL: Schulsportgemeinschaften werden fortgesetzt und erhalten Aufwandsentschädigung für Corona-Halbjahr

    Andreas Terhaag MdL: Schulsportgemeinschaften werden fortgesetzt und erhalten Aufwandsentschädigung für Corona-Halbjahr

    Die Corona-Pandemie hat den Sport und das Ehrenamt insgesamt hart getroffen. Auch die Schulsportgemeinschaften leiden unter der Krise. „Ich freue mich sehr, dass das FDP-geführte Schulministerium und der Landessportbund nun eine erste Lösung zur Aufwandsentschädigung gefunden haben“, erklärt Andreas Terhaag, Landtagsabgeordneter der FDP. 

    Schulsportgemeinschaften leisten mit ihren Sportangeboten an Schulen außerhalb des Unterrichts einen wichtigen Beitrag für den Kinder- und Jugendsport. Hier konnte erreicht werden, dass die Aufwandsentschädigung für das 2. Halbjahr im Schuljahr 2019/2020 in voller Höhe ausgezahlt wird. Der Landessportbund bereitet aktuell die Bewilligung und Auszahlung vor.

    „Ein zweites gutes Signal ist, dass das Programm Schulsportgemeinschaften auch im gerade angelaufenen Schuljahr im gewohnten Format im offenen Ganztag fortgesetzt werden kann. Damit werden Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote für unsere Kinder in Mönchengladbach auch weiterhin an den Schulen durch den organisierten Sport ermöglicht“, sagt Terhaag.

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  • Innenminister Reul ruft umstrittenes CDU-Plakat zurück

    Innenminister Reul ruft umstrittenes CDU-Plakat zurück

    Die Frage inwiefern Wahlwerbung mit der Polizei erlaubt ist, wurde am 3. September 2020 vor dem Innenausschuss des Landtags NRW erörtert.

    Anlass war ein Wahlplakat von Frank Boss, das den Oberbürgermeister-Kandidat der CDU mit einem Polizisten vor einem Polizeiwagen zeigt. Die SPD sieht mit dem Plakatmotiv das Neutralitätsgebot der Polizei verletzt.

    Innenminister Reul bekräftigt im Innenausschuss das Neutralitätsgebot der Polizei. Er selbst habe mit einem Runderlass im März darauf aufmerksam gemacht.

    Mittlerweile ist öffentlich geworden, dass Frank Boss den betreffenden Polizisten weder nach einer Erlaubnis für das Foto gebeten, noch über die Verwendungsabsicht als Plakatmotiv informiert habe. Die Erklärung von Boss er habe in dem Moment nicht nachgedacht, ist für einen Oberbürgermeister-Kandidaten, der zusätzlich Vorsitzender im Polizeibeirat ist, fragwürdig.

    „Es ist eine Sache der Fairness und des demokratischen Anstandes, dass sich alle an die Spielregeln halten. Manche Vorfälle sind nicht dadurch geheilt, dass man den kurzen Dienstweg nimmt und die Plakate über Nacht einfach überklebt. Frank Boss ist nun wirklich kein Neuling im Geschäft. Er hätte wissen müssen, dass er den abgebildeten Polizisten, dessen Foto er offensichtlich ohne dessen Zustimmung verwendet hat, in Schwierigkeiten bringen würde.“, findet Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach.

    „Wer die letzten Monate beobachtet hat, erkennt ein Muster bewusster Grenzüberschreitungen. Wie schon bei der Frage der Videobeobachtung am Marienplatz ist Boss der gesetzliche Rahmen ziemlich egal. Mit Respekt vor den Ordnungskräften hat das nichts mehr zu tun“, bestätigt der stellvertretende Vorsitzende der SPD Mönchengladbach und Ratsmitglied Oliver Büschgens.

    Nachdem das Plakatmotiv beim Innenministerium gemeldet wurde, verschwanden die Plakate über Nacht. Für die Anzeige in einem Magazin sei es nach Aussage von Boss zu spät gewesen. Für die SPD ist die Angelegenheit damit nicht aus der Welt: Nach wie vor ist die Anzeige in der Online-Version des Magazins abrufbar.

    Die SPD stellt sich außerdem die Frage, warum die Landesregierung in einem vergleichbaren Fall 2017 auf eine Kleine Anfrage der SPD noch ganz anders geantwortet hat. Dort ist bei der Verwendung von Landeswappen und dem Schriftzug der Polizei, von Verstoß gegen Marken- und/oder Namensrechte die Rede, sowie eine Verletzung des § 132 StGB (Amtsanmaßung) oder § 132a StGB (Missbrauch von Titel, Berufsbezeichnungen und Abzeichen).  „Die Polizei in NRW hat sich meines Wissens bislang stets parteipolitisch neutral verhalten. Ich bin stolz darauf, dass sich unsere Polizei demokratisch und gesetzeskonform verhält. In allen demokratischen Parteien wirken Beamtinnen und Beamte mit.“, so Hans-Willi Körfges, MdL.

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  • OB-Kandidat Frank Boss besichtigt neues AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64

    OB-Kandidat Frank Boss besichtigt neues AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64

    Der CDU Landtagsabgeordnete hat am Dienstag, den 1. September 2020, eine exklusive Baustellenführung durch die neuen Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach bekommen.

    Norbert Bude, der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Uwe Bohlen, AWO Vorstand und der AWO Geschäftsführer Thomas Schulitz zeigten dem Politiker aus Mönchengladbach den Baufortschritt des ehemaligen Staples Gebäudes an der Limitenstraße.

    Frank Boss kennt das Areal des ehemaligen Staples Gebäude an der Limitenstraße 64 in Rheydt gut.Er erinnert sich an die Tankstelle, den Betrieb und den Einzelhandel, die dort früher einmal ansässig waren. Doch die Dimension der Immobilie war ihm nicht mehr bewusst. „Das Gebäude erstreckt sich auf über 70 Meter entlang der Limitenstraße und ist weit über 3000 Quadratmeter groß. Wenn wir die Außengestaltung und die Symbolik „AWO im L64“ in ein paar Wochen Angriff nehmen wird das auch von außen sichtbarer“, sagt Uwe Bohlen, AWO Vorstand. Das Gebäude aus den Neunziger Jahren wird seit einigen Monaten durch den Wohlfahrtsverband in Mönchengladbach aufwendig umgebaut, saniert und mit moderner, digitaler Technik ausgestattet. Hier werden noch in diesem Herbst die meisten Dienstleistungen der AWO an einem Ort angeboten. „Bis auf die Kitas, LENA Gruppen und Begegnungsstätten zentrieren wir unsere Bereiche und ersparen den AWO Kunden*innen damit mehrere Standorte anfahren zu müssen,“ so Bohlen weiter.

    Parken können die Mitarbeiter*innen, Kunden*innen, Besucher*innen und Dozenten*innen der AWO auf dem hauseigenen Parkdeck. Frank Boss betonte die Besonderheit von soviel Parkfläche mitten in der Innenstadt. „Wir halten aber ebenfalls 70 Fahrradstellplätze vor. Außerdem sind E-Ladesäulen geplant“, ergänzt Thomas Schulitz, der AWO Geschäftsführer.

    Der neue Eingang der AWO im L64 ist nun direkt an der Limitenstraße und nicht mehr an der Seite. Von dort aus kommt man in den großzügigen Empfangsbereich.

    „Ich erkenne gleich, alle Umbauten sind inklusiv. Es gibt Rampen, verbreiterte Türen, dunkle Lichtschalter und Türdrücker, die auch für Menschen im Rollstuhl leicht zu betätigen sind. Symbole statt Nummern weisen auf die Etagen und die Räume hin. Ihr habt wirklich an alles gedacht“, lobt Frank Boss, der auch Fraktionsgeschäftsführer des LVR ist.

    In der offenen Empfangshalle werden in Zukunft Beratungsgespräche in Beratungshäuschen stattfinden. „An Kaffee und Wasserstationen können sich die Kunden*innen selber bedienen. Es gibt eine Spielecke für Kinder. Im Erdgeschoss sind außerdem noch die Werk- und Atelierräume des Bildungswerks und der AWO Baubetrieb untergebracht“, berichtet Thomas Schulitz.

    Die zweite Etage „Zebra“ des L64 ist so gut wie fertiggestellt. Hier finden bereits Kurse des Bildungswerks statt. Der CDU Politiker ist begeistert von der Qualität der Möbel, der modernen Technik und den großen Displays, mit denen die Kursräume ausgestattet sind.

    In der dritten Etage, dem „Open Space“, werden künftig um die 100 Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der AWO gemeinsam arbeiten können. „Es gibt Tische in unterschiedlichen Höhen. Verschiedene Sitzmöglichkeiten und kleine Nischen, in denen man sich zum Arbeiten zurückziehen kann. Die Mitarbeiter*innen haben darüber in verschiedenen Workshops zur Ausgestaltung des L64 abgestimmt und konnten sich sogar ihre Stühle selber aussuchen“, berichtet Thomas Schulitz.

    Der CDU Landtagsabgeordnete Frank Boss, sichtlich angetan von der Besichtigung, resümierte zum Abschluss: „Es ist ganz wichtig für Rheydt, dass die AWO diesen riesengroßen Leerstand mit Leben füllt und sich mutig zum Standort bekennt während andere ihn verlassen. Es ist beeindruckend zu sehen, was für ein moderner Arbeitgeber ihr seid. Davon können andere lernen. Ich freue mich auf die offizielle Eröffnung des L64 im Herbst und für die AWO Kunden*innen, dass sie in Zukunft so einen tollen Anlaufpunkt mitten in der Rheydter Innenstadt haben werden.“

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  • Lions spenden Trampolin für Giesenkirchen

    Lions spenden Trampolin für Giesenkirchen

    Nun hat der Club dafür gesorgt, dass der Spielplatz Fliederweg, direkt hinter dem Jugendzentrum K5 in Giesenkirchen, ein Trampolin im Wert von 5.000 Euro erhalten hat.

    Der Lions Club Mönchengladbach unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit in Mönchengladbach seit vielen Jahren mit großzügigen Spenden: der rollende Jugendtreff, das Spielmobil, die mobile Hüpfburg oder die Zelte und Kajaks für Ferienfreizeiten – all dies wäre ohne die Lions kaum vorstellbar.

    Dr. Stephan Jurisch, aktueller Präsident des Clubs, und Professor Rainer Wallnig, Vorsitzender des Fördervereins der Lions, konnten sich beim Ortstermin mit Sozialdezernentin Dörte Schall davon überzeugen, dass die Kinder in Giesenkirchen sich über das stabile Spielgerät, das vor rund einer Woche installiert worden ist, riesig freuen.

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  • Steuermindereinnahmen für das Jahr 2020 auf rund 70 Millionen Euro prognostiziert

    Steuermindereinnahmen für das Jahr 2020 auf rund 70 Millionen Euro prognostiziert

    Gravierende finanzielle Auswirkungen der Corona-Pandemie hat Kämmerer Michael Heck sowohl im Finanzausschuss als auch heute im Rat der Stadt deutlich gemacht.

    Nach wie vor nutzen Gewerbetreibende die Möglichkeiten der Reduzierung von Vorauszahlungen der Gewerbesteuer und /oder Stundung fälliger Gewerbesteuerbeiträge. Zwischen 21. Mai und 10. August sind bei den Vorauszahlungen 134 Anträge mit einem Volumen von rund 5,6 Millionen Euro bewilligt worden. Im Corona-Zeitraum schlagen insgesamt 237 Anträge in Höhe von 7,23 Millionen Euro zu Buche.

    Stadtkämmerer Michael Heck

    „Es ist davon auszugehen, dass auch in der nächsten Zeit mit weiteren Anträgen zu rechnen ist, so dass weitere wegbrechende Gewerbesteuererträge wahrscheinlich sind“, so der Kämmerer.
    Zusammen mit dem Gemeindeanteil an Einkommensteuer und Umsatzsteuer sowie der Vergnügungssteuer wird der Einnahmeverlust im laufenden Jahr auf rund 70 Millionen Euro beziffert.

    Bei der Kindertagesbetreuung einschließlich Kindertagespflege und bei der Betreuung im offenen Ganztag wurde in April und Mai zur Entlastung der Eltern auf eine Beitragserhebung verzichtet.
    Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hatte im Juli mitgeteilt, dass für Juni und Juli der Ertragsausfall zur Hälfte übernommen wird.
    Daraufhin hatte die Stadt in einer Dringlichkeitsentscheidung vom 9. Juli auch die Beiträge für Juni und Juli ausgesetzt.

    Dazu kommen weitere unmittelbare und mittelbare Belastungen. Durch fehlende Einnahmen der VHS, Musikschule, den Bädern sowie Verwaltungsgebühren im Bürgerservice und Straßenverkehrsamt wird für das Haushaltsjahr ein Einnahmeausfall von fünf Millionen Euro prognostiziert. Für Mehr-Aufwendungen beim Sicherheitsdienst, der Ausstattung des Krisenstabes und Bürgertelefon sowie zusätzlichen Reinigungskosten, Desinfektionsmitteln und Mund-Nasen-Masken werden Mehrkosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro erwartet.

    Da ein Ende der Pandemie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erkennbar ist, werden sich die Einnahmeverluste auch in den Folgejahren bemerkbar machen. So wird für 2021 ein Ertragsverlust von rund 90 Millionen Euro erwartet. „Angesichts dieser Zahlen hoffen wir nun auf das kommunale Rettungspaket, das von der Landesregierung bereits verabschiedet wurde und sich aktuell zur politischen Beratung im Landtag befindet“, erklärt Michael Heck. Mit der Umsetzung des Gesetzes zur Gewährung von Sonderhilfen an die am Stärkungspakt teilnehmenden Kommunen kann die Stadt im Jahr 2020 mit einer Unterstützung in Höhe von 18,4 Millionen Euro rechnen. Dazu kommt das mit Bundes- und Landesmitteln finanzierte NRW-Programm zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie, das Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2020 kompensieren soll und zusätzliche Förderprogramme für die Bereiche Schule, Kitas, Infrastruktur, ÖPNV, Krankenhäuser und Klimaschutz vorsieht. Inwieweit die Stadt Mönchengladbach diesbezüglich mit Einnahmen rechnen kann, muss noch durch Förderrichtlinien und Erlasse geregelt werden.

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  • ÖDP kritisiert im Rat hohe Abwassergebühren

    ÖDP kritisiert im Rat hohe Abwassergebühren

    In der heutigen Ratssitzung (03.09.2020) stellte die NEW ihren Jahresbericht zur Abwasserbeseitigung in Mönchengladbach dar.

    Jedem Ratsmitglied ist bekannt, dass Mönchengladbachbei der Höhe der Abwassergebühren einen unrühmlichen Spitzenplatz in Deutschland einnimmt.
    In Mönchengladbach zahlt ein Vierpersonenhaushalt ca. 936 €, wogegen Düsseldorf 385 €, Neuss 672 € oder Krefeld 745 € für die Abwassergebühren kalkuliert.

    Henning Haupts, Ratsmitglied der ÖDP Mönchengladbach:
    „Der uns hier vorgelegte Jahresbericht der NEW zur Abwasserbeseitigung bezieht sich in erster Linie auf die Darstellung der Abarbeitung der geplanten Investitionen im Jahr 2019. In diesem Jahresbericht fehlen wichtige Eckdaten. So bemängle ich das dort keinerlei Angaben zu den Gebühreneinnahmen der letzten Jahre aufgeführt sind. Auch fehlen mir Angaben zur weiteren Entwicklung der Abwassergebühren für die kommenden Jahre und Planungen über Maßnahmen die Gebühren zu senken. Auch diese Abwassergebühren sind zusätzliche Kosten die Alle in unserer Stadt belasten, besonders trifft es natürlich die finanzschwachen Bürger, die die Gebühren über ihre Mietnebenkosten bezahlen müssen“.
    „Im Besonderen bin ich verwundert darüber, dass weder CDU, SPD und Grüne, ein kritisches Wort zu den Gebührensteigerungen der letzten Jahre eingewandt haben. Weder im Umweltausschuss, im Bauausschuss noch im Hauptausschuss wurde darum gebeten die Berechnungsmodelle der Gebührenfestsetzung zu überprüfen. Ich gehe davon aus, dass weder Düsseldorf, Neuss oder Krefeld ihre Kanalsysteme auf Grund der geringeren Gebühren verkommen lassen. Hier schein mir ein großer Spielraum zur Abwassergebührensenkung vorhanden zu sein. Aber der politische Wille muss auch da sein!“, so Henning Haupts weiter.

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  • Städtische Kreisbau und GWSG agieren gemeinsam

    Städtische Kreisbau und GWSG agieren gemeinsam

    Kräfte bündeln und Stärken ausspielen – die beiden städtischen Wohnungsunternehmen Kreisbau und GWSG arbeiten künftig gemeinsam als „WohnBau Mönchengladbach“, um aus einer Hand Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und zu erhalten.

    Synergieeffekte sollen die Effizienz und Produktivität erhöhen.
    Allerdings sinkt der Anteil der Sozialwohnungen in der Stadt weiter rapide ab, es besteht ein hoher Nachholbedarf.
    Mit einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung entsteht damit auf dem lokalen Wohnungsmarkt ein neues Schwergewicht, das mit Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern, aber auch mit dem Bau von Kindertagesstätten und Gewerbeeinheiten, ein bedeutender Teil der wachsenden Stadt ist. 4.500 Wohneinheiten mit rund 295.000 Quadratmetern Wohnfläche werden gemeinsam bewirtschaftet.

    „Kommunen, die mit eigenen Wohnungsbaugesellschaften am Markt tätig sind, sind gut aufgestellt und können im Markt einiges bewegen. Insofern ist diese Bündelung der Kräfte der richtige Schritt“, erklärt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Die Kreisbau wurde 1926 gegründet, die GWSG 1960. Ende 2016 fasste der Rat der Stadt den Entschluss, die beiden Wohnungsbaugesellschaften zu vereinen.

    Auch wenn beide Unternehmen künftig gemeinsam unter einem Dach agieren, bleiben GWSG und Kreisbau aber aus steuerlichen Gründen als Rechtsform eigenständig. Eine Fusion hätte für den städtischen Haushalt zu Mehrkosten in Höhe von 300.000 Euro jährlich geführt. Für alle Mieterinnen und Mieter sowie für Dienstleister ändert sich demnach nicht viel, die Ansprechpartner bleiben gleich.

    Das Angebot der WohnBau Mönchengladbach mit Sitz an der Königstraße 151 in Rheydt und rund 40 Mitarbeitern ist vielfältig und wächst stetig weiter:
    Zurzeit werden in drei Projekten 139 Wohneinheiten realisiert. Zwei Mehrfamilienhäuser entstehen in Mülfort und Rheydt/Schrievers, ein weiteres Gebäude ist für studentisches Wohnen in Rheydt vorgesehen.
    Dazu werden drei Kindertagesstätten mit 13 Gruppen realisiert: an der Urftstraße, Kölner Straße und an der Bettrather Straße. In Planung beziehungsweise in der Bauvorbereitung sind acht Projekte: Mehrfamilienhäuser entstehen am Metzenweg und an der Luisenstraße im Stadtteil Westend.
    Außerdem läuft ein Architektenwettbewerb an der Friesenstraße. Fünf weitere Kindertagesstätten an der Burgbongert, Spielkaulenweg, Kochschulstraße, Giesenkirchener Straße, Luisenstraße und Hermann-Ehlers-Straße kommen hinzu. Das sind unterm Strich 107 weitere Wohneinheiten und sechs Kitas mit 22 Gruppen.

    „Mit dem Leitgedanken, Wohnraum serviceorientiert und effektiv zu bewirtschaften und moderne Arbeitsplätze zu bieten, ist auch der angestrebte Ausbau der Digitalisierung ein Faktor bei der erfolgreichen Umsetzung unserer Ziele“, sieht Christian Heinen, Vorsitzender der WohnBau-Geschäftsführung, der Zukunft der WohnBau Mönchengladbach positiv entgegen. „Neben der momentan sehr stark ausgeprägten Neubautätigkeit darf auch künftig die zeitgemäße Modernisierung der Bestands-Wohnungen und des Wohnumfeldes nicht zu kurz kommen. Bezahlbarer und guter Wohnraum für die Bürger unserer Stadt wird auch in Zukunft der Hauptgrund unseres Schaffens sein“, ergänzt Vorstandskollege Frank Meier. Auch aus zwei Internetauftritten ist eine gemeinsame moderne Homepage geworden. In Zusammenarbeit mit der städtischen Marketinggesellschaft (MGMG) informiert ab sofort die Internetseite www.wohnbau-mg.de über die WohnBau Mönchengladbach.

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  • 1.000 Stunden Wasser für den Bunten Garten

    1.000 Stunden Wasser für den Bunten Garten


    Seit April unterstützen die Mitglieder des Fördervereins „Netzwerk Bunter Garten e.V.“ das Personal mags Grünunterhaltung bei der Wasserversorgung im Bunten Garten.

    Als sich im Frühjahr nach den bereits überdurchschnittlich trockenen Monaten dieses Jahrs bereits erste Schäden an der Flora des Bunten Gartens zeigte, rief der Vorstand des FöV seine Mitglieder zur Hilfe auf. Absicht war, das Personal Grünunterhaltung bei der Wasserversorgung zu unterstützen, um damit Zeit für dessen eigentliche gärtnerische Aufgaben zu schaffen.
    Und seit nunmehr April treffen sich jede Woche durchschnittlich 15 – 20 Mitglieder jeweils dienstags und donnerstags, um in zwei Gruppen vormittags ab 10 Uhr für zwei bis drei Stunden den Bunten Garten zu wässern. Unterstützt werden sie vom Personal Grünunterhaltung, das im Bereich zwischen KFH und Schürenweg in den Bereichen Schläuche auslegt, deren Bepflanzung dringend nach Wasser dürstet.
    Über 1.000 Stunden wurden von den zu „Wasserwerkern“ mutierten Mitgliedern des FöV bisher als Ersatz für vergeblich erwartete Regenfälle geleistet.
    „Es ist überraschend und höchst erfreulich, dass das Engagement der „Netzwerker“ in diesem langen Zeitraum nicht nachließ, sondern sich stets weitere Mitglieder des FöV zur Mitwirkung bei den Arbeitsgruppen einfinden“ konstatiert Jochen Potz, der als Vorsitzender zu dieser Hilfsaktion aufrief.
    Und der Erfolg zeigt sich immer deutlicher. Gerade ältere und tief wurzelnde Pflanzen und Bäume, für die eine nur kurze Beregnung durch Rasensprenger nicht ausreicht, zeigten in diesem Sommer vielfach auch an versteckten Stellen ihre Blütenpracht.
    Die Leitung mags Grünunterhaltung dankte dem FöV bereits mehrfach für dessen Unterstützung.
    „Wir sind darauf eingestellt, dass bei der weiterhin prognostizierten Trockenheit dieser Einsatz bis weit in den Herbst erforderlich sein wird“ sagt Potz. Aber es wird auch darauf ankommen, wie zukünftig den Auswirkungen des Klimawandels für den Bunten Garten konzeptionell begegnet werden soll.
    Bei dem Engagement für den Bunten Garten können die „Netzwerker“ auch gerne unterstützt werden durch Mitgliedschaft und Spenden. Informationen hierzu und über den Bunten Garten insgesamt sind zu finden auf unserer Homepage unter www.buntergarten.de

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  • OB Hans Wilhelm Reiners ruft gemeinsam mit landesweitem Bündnis zur Kommunalwahl auf

    OB Hans Wilhelm Reiners ruft gemeinsam mit landesweitem Bündnis zur Kommunalwahl auf

    Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landes zur Teilnahme an den Kommunalwahlen und Integrationsratswahlen am 13. September 2020 auf.

    27 Organisationen unterstützen die Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW und des Landtags Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Gemeinsam Demokratie stärken“. Dabei sind unter anderem die kommunalen Spitzenverbände, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Unternehmen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände.

    Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners war heute auf Einladung des Landtagspräsidenten als Vertreter des Städtetags NRW beim Wahlaufruf im Düsseldorfer Landtag dabei. Reiners unterstützt den Aufruf von Landtagspräsident André Kuper und der DGB-Landesvorsitzenden Anja Weber. Reiners: „Gehen Sie wählen, stärken Sie die Demokratie und unterstützen Sie die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in den kommunalen Gremien, im Stadtrat in den Bezirksvertretungen!“

    Kuper betont: „Die Städte und Gemeinden sind die Basis unserer parlamentarischen Demokratie vor Ort. Hier entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wie es vor ihrer Haustür aussieht. Mit ihrer Stimmabgabe können sie bei den Kommunalwahlen die Politik in ihrem direkten Umfeld mitbestimmen.“

    In dem Wahlaufruf heißt es unter anderem: „Durch die aktuellen Herausforderungen – ob CoVid-19-Pandemie oder Klima- und demografischer Wandel – müssen die Lebensverhältnisse in unseren Städten und Gemeinden zukunftssicher ausgerichtet werden. Jede Stimme für demokratische Bewerberinnen und Bewerber ist eine Stimme für Demokratie und Ehrenamt. Jede Stimme zählt für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt. Wir bitten Sie daher: Gehen Sie zur Wahl, geben Sie Ihre Stimme ab – Wir zählen auf Sie!“

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  • Verstärkung für das Polizeipräsidium Mönchengladbach

    Verstärkung für das Polizeipräsidium Mönchengladbach

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann hat heute 44 Kolleginnen und Kollegen in ihrer neuen Arbeitsstätte, dem Polizeipräsidium Mönchengladbach, willkommen geheißen. Er begrüßte 34 Polizeikommissar*innen, drei Regierungsinspektorinnen, sowie sieben Polizeibeamt*innen, die aus anderen Behörden zum Polizeipräsidium Mönchengladbach umgesetzt wurden.

    Die Mitglieder der Behördenleitung, der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte stellten sich den Kolleg*innen vor und gratulierten ihnen zu ihren bestandenen Prüfungen. Im Rahmen der unter Einhaltung von Corona-Regeln durchgeführten Veranstaltung leisteten die jungen Polizist*innen feierlich den Diensteid.

    Von heute an werden „die Neuen“ in den unterschiedlichen Bereichen des Polizeipräsidiums Mönchengladbach arbeiten. Einige von ihnen haben während ihrer Ausbildung Praktika in Mönchengladbach absolviert und kennen sich in der Behörde schon etwas aus, doch „Sie alle werden in Fußstapfen treten, die Sie erst einmal finden müssen“, sagte Mathis Wiesselmann.

    Das gesamte PP Mönchengladbach freut sich über den Zuwachs in der Polizei-Familie.

    Mathis Wiesselmann bestärkte die Kolleginnen und Kollegen in der Wahl ihres Berufes, der nicht immer einfach, aber sicherlich abwechslungsreich und vor allem wichtig für die Gesellschaft sei. „Es gehört nun auch zu Ihren Aufgaben, erarbeitetes Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei zu erhalten und zu stärken.“ (jn)

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  • Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel

    Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel

    Die Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat der Stadt, Nicole Finger, freut sich.

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am Mittwoch (26.8.) im Landtag erklärt, dass die Fortsetzung der Schulsozialarbeit nun feststeht, da die Landesregierung Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten dauerhaft sichert. „Das ist eine gute Nachricht für die Chancengerechtigkeit in unserer Stadt und für die Schülerinnen und Schüler und ihre Familien. Sie haben durch die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit nun die Gewissheit, dass sie sich weiter auf dieses wichtige Angebot verlassen können,“ erklärt Finger.

    Die Entscheidung der Landesregierung bedeutet eine dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel.
    So wird die Sicherheit geschaffen, das bestehende – bisher bis Ende 2020 befristete – Angebote an Grund- und Förderschulen in Mönchengladbach aufrechterhalten werden können.
    Die Schulsozialarbeit hat zum Ziel, Bildungsarmut und sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken sowie berufliche und gesellschaftliche Integration durch Bildung fördern.

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  • Hugo-Junkers-Gymnasium holt internationale Preise nach Mönchengladbach

    Hugo-Junkers-Gymnasium holt internationale Preise nach Mönchengladbach

    Die Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt freut sich über zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen und deutschen Wettbewerben zur politisch-historischen Bildung in den vergangenen Monaten.

    So errang der Neuntklässler Lukas Laumen den ersten Preis in der Kategorie „75“ – die Zahl bezieht sich auf das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren – für seinen Beitrag „The Battle of Dunkirk“ bei dem internationalen Jugendwettbewerb ‚Impact of Conflict on Communities‘ der britischen Stiftung Never Such Innocene, an dem über 4.000 Jugendliche aus 44 verschiedenen Ländern teilnahmen. Auch einen zweiten Platz in der Kategorie ‚Speech‘ des Wettbewerbs, den Lehrer Dominik Zuk am Hugo-Junkers-Gymnasium betreute, teilen sich die beiden Hugo-Schülerinnen Dana Haberhauer und Nina Petrich für ihren Beitrag „The diary of Herbert Henry Asquith“. Den Schulpreis – jeweils in ihrer Jahrgangsstufe – errangen der Neuntklässler Max Michel und der Achtklässler Erik Heimes.

    Lady Lucy French, die Gründerin der Stiftung, betonte in ihrer Videobotschaft an die Gewinner die besondere Kreativität und das wichtige Engagement so vieler Kinder und Jugendlicher in einer von Konflikten und Auseinandersetzungen geprägten Zeit. Ob die angedachte Siegerehrung im kommenden Herbst angesichts der Corona-Krise in London stattfinden kann, ist allerdings noch offen.

    Die Wohltätigkeitsorganisation, die als Gedenkprojekt für getötete Kinder und Jugendliche im Ersten Weltkrieg begann, will heute Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt eine Stimme geben und über Konflikte zu berichten, um dazu beizutragen, Auseinandersetzungen durch Poesie, Kunst, Gesang und Reden zu reflektieren und womöglich zu beenden.

    Auch beim 67. Europäischen Wettbewerb mit dem Leitthema ‚EUnited – Europa verbindet‘, an dem 75.000 Schüler aus ganz Europa teilnahmen, konnten Schülerinnen des ältesten Rheydter Gymnasiums herausragende Plätze in verschiedenen Kategorien erringen. So waren Julia Nowak und Annika Reiners als Zweit- und Drittplatzierte auf der Landesebene in der Kategorie „Ene, mene, muh – und rein kommst du!“ erfolgreich. Der abgeänderte Kinderreim soll verdeutlichen, dass jeder Mensch einzigartig ist – es aber zuweilen gar nicht so einfach ist, anders zu sein. Es kommt zu Streit, Ausgrenzung oder Mobbing. Daher war die Hauptfrage dieser Kategorie, in der die Lehrerinnen Birgit Sommer und Maria Valverde mit ihren Klassen arbeiteten, was der Einzelne selbst zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen könne. Als Zweitplatzierte nahm Julia Nowak auch an der Bundesauswahl des Wettbewerbs teil.

    Die Achtklässlerin Aurelia Königs erreichte auf Landesebene den dritten Platz in der Kategorie ‚Mein europäisches Sichtfenster‘. Alle vier achten Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums beschäftigten sich unter Leitung ihrer Kunstlehrerinnen Nilüfer Ulusoy-Schmitz und Jana Heyen mit einem kritischen Blick auf die einende Idee der Europäischen Union im Angesicht des Brexits und des wachsenden Nationalismus.

    Der Europäische Wettbewerb, Deutschlands ältester Schülerwettbewerb, hatte Kinder und Jugendliche in seiner 67. Runde dazu aufgerufen, sich auf das zu besinnen, was Menschen in Europa verbindet. Diesen Impuls nahmen die Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums auf, um auf diese Art und Weise dem Ziel einer Netzwerk-Schule im Rahmen des Programmes ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ im zehnten Jahr seit der Siegelvergabe ein weiteres Stück näherzukommen.

    Am Wettbewerb der Körber-Stiftung ‚Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise‘ nahmen, angeleitet vom Geschichtslehrer Dimitrios Kritsimos, mehrere Schüler der Qualifikationsphase teil. Die Beiträge der Hugo-Schülerinnen Daria Bugaichuk und Nilofar Scherzad wurden aus über 1.500 Beiträgen ausgewählt, zertifiziert und sind nun im coronaarchiv zur langfristigen Dokumentation der Corona-Krise gesichert. Das coronarchiv ist ein gemeinsames Publik-History-Projekt der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen in Zusammenarbeit mit dem Medizinhistorischen Museum Hamburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte.

    Inspiriert von der jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen dem Hugo-Junkers-Gymnasium und seinem Bildungspartner, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V., nahmen mehrere Oberstufenschüler am dritten deutsch-französischen Comic-Wettbewerb ‚Setz dich ein – Demokratie lebt durch uns!‘ teil. In der Kategorie ‚Einzelcomic‘ erreichte der angehende Abiturient Joschka Wißuwa mit seinem Comic den dritten Platz. Der Volksbund fragte mit seiner französischen Partnerorganisation ONACVG, was Demokratie für Jugendliche heute bedeute, welche aktuellen Probleme es gebe und wie diese Probleme gelöst werden sollten. Erklärtes Ziel des Wettbewerbes war es, Menschen, unabhängig von Alter oder Herkunft, zu motivieren, sich in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen, weil nur dann eine lebendige Demokratie möglich ist.

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  • CDU und FDP halten an ungerechten Straßenausbaubeiträgen fest

    CDU und FDP halten an ungerechten Straßenausbaubeiträgen fest

    Im Landtag NRW wurde heute wieder über einen Antrag der SPD-Fraktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge abgestimmt.

    CDU und FDP haben diesen Antrag erneut abgelehnt.

    Stefan Kämmerling, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag: „Leider haben CDU und FDP immer noch kein Einsehen gehabt. Sie halten stur an den ungerechten und bürokratischen Straßenausbaubeiträgen fest.

    Damit haben sie sich für Beitragsbescheide in nicht selten fünfstelliger Höhe ausgesprochen, die insbesondere ältere Menschen und junge Familien schnell in Existenznöte bringen. NRW bleibt somit das einzige Flächenland in Deutschland, das seine Kommunen dazu zwingt, diese Beiträge von Anliegern zu verlangen.

    Die SPD-Fraktion hat heute für eine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gestimmt. Leider halten CDU und FDP aber an einem System fest, das nicht zu reformieren ist.

    Es gibt nur eine Lösung: Die Straßenausbaubeiträge abschaffen und unsere Kommunen von dieser unnötigen Bürokratie befreien. Dafür setzen wir uns als SPD-Fraktion weiter ein.“

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  • Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft unterstützt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem

    Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft unterstützt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem

    Seine Motivation: tief empfundene Dankbarkeit. Weil er und seine Familie vor fast 40 Jahren in höchster Not gerettet wurden, setzt sich Van Ri Nguyen seit Jahrzehnten für Menschen ein, die Hilfe benötigen.

    Nun hat der Mönchengladbacher erneut 3.500 Euro für Kinder und Mütter in Bethlehem gesammelt.

    Das Geld stammt von Mitgliedern der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft, die von der vietnamesischen Gemeinde im Bistum Aachen gegründet wurde. Van Ri Nguyen, der Vorstandsvorsitzende der Gemeinschaft, hat es bei Gottesdiensten und Veranstaltungen gesammelt. „Rund 170 Menschen haben jeweils kleine Beträge gespendet, so kam der Betrag zusammen“, erklärt er.

    Den Spendenscheck überreichte er gemeinsam mit dem pensionierten Mönchengladbacher Pfarrer Johannes van der Vorst an Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Polixa leitet die Spende nach Freiburg an den Deutschen Caritasverband weiter. Dort sitzt das Länderbüro Deutschland der Kinderhilfe Bethlehem. Das internationale christliche Hilfswerk wurde 1963 als deutsch-schweizerische Initiative gegründet. Es betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. In dem modernen Kinderkrankenhaus fanden 2019 rund 50.000 Kinder Hilfe. Es gehört damit zu den tragenden Säulen des palästinensischen Gesundheitssystems.

    Van Ri Nguyen weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, in Not zu sein: Als Bootsflüchtling verließ er 1981 mit seiner Frau und den damals vier Kindern das kommunistische Vietnam. Die jüngste Tochter Kim Ngân war gerade einmal zehn Tage zuvor geboren worden. Sechs Tage trieb die Familie gemeinsam mit 95 anderen Flüchtlingen in einem kleinen Boot auf dem Meer. Irgendwann waren die Vorräte so gut wie aufgebraucht. In buchstäblich letzter Minute wurden die „Boat People“ von dem deutschen Schiff Cap Anamur gerettet.

    Seit damals lebt die Familie Nguyen in Mönchengladbach. „Ich habe Heimat und Freiheit in Deutschland gefunden, und dafür danke ich auch der Stadt Mönchengladbach sehr“, sagt der inzwischen 67-jährige Van Ri Nguyen. Er machte eine Ausbildung zum Schlosser und war bis zu seinem Ruhestand rund 34 Jahre beim Unternehmen Voith Paper Krieger beschäftigt.

    Nguyen engagiert sich für unterschiedliche Projekte und sammelt regelmäßig Spenden für Menschen in Not. Für seinen Einsatz wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der von Papst Johannes Paul II. verliehenen Medaille „Pro Ecclesia et Pontifice“, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bürgerpreis der Stadt Mönchengladbach. „Ihr Engagement ist absolut großartig“, sagte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa, der sich stellvertretend für die Kinderhilfe Bethlehem bei Nguyen und der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft bedankte. Er spielte auf das Motto der aktuellen Caritas-Jahreskampagne an: „Sei gut, Mensch!“ Diesen Appell setze Van Ri Nguyen seit Jahrzehnten vorbildlich um, betonte Polixa.

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  • Kommunalwahl für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei

    Kommunalwahl für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei

    Am 13. September können blinde und sehbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen erstmals flächendeckend barrierefrei an einer Kommunalwahl teilnehmen. Mit den Blinden- und Sehbehindertenvereinen haben die Kommunen Unterstützungsmaßnahmen für Menschen mit Sehverlust entwickelt, die es ihnen erlauben, ihre Stimmen bei der Kommunalwahl selbstständig, frei und geheim abzugeben.

    Damit Menschen mit Sehverlust wissen, wo sie die Kreuze setzen müssen, um „ihre“ Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen, erhalten sie auf Wunsch ein kostenloses Wahlhilfepaket mit einer Wahlschablone. Die Stimmzettel werden bei der Wahl in diese Schablone eingelegt. Über die nummerierten Öffnungen kann dann leicht an der gewünschten Stelle ein Kreuz gemacht werden. Wie das genau funktioniert, erläutert eine CD, die ebenfalls in dem Wahlhilfepaket enthalten ist.

    Welche Kandidatin oder welcher Kandidat sich hinter den einzelnen Öffnungen verbergen, verraten akustische Stimmzettel. Dazu wurden pro Wahlbezirk 0800er-Nummern eingerichtet. Unter diesen Telefonnummern werden alle Stimmzettel des jeweiligen Wahlbezirks vorgelesen. Es kann sowohl zwischen den Stimmzetteln als auch zwischen den Einträgen der Kandidatinnen und Kandidaten gesprungen werden. Die Anrufenden können sich die Ansage mehrfach anhören. Die Rufnummern sind täglich 24 Stunden erreichbar.

    Alle Wahlberechtigten können die Wahlhilfepakete (Schablone und CD) bestellen und die Telefonnummer des akustischen Dienstes des eigenen Wahlbezirks erfragen.

    Das Wahlhilfepaket mit einer Schablone und der CD mit Informationen und Hinweisen ist beim Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein unter Telefon 02159 / 9655-0 oder per Mail an info@bsv-nordrhein.de erhältlich. Sie erhalten die Unterlagen mit der Post.

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  • Toni Hofreiter auf dem Lenßenhof

    Toni Hofreiter auf dem Lenßenhof

    Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, besucht am Sonntag, 30.8.2020 von 15-17 Uhr den Lenßenhof in Odenkirchen, Lenßenhof 174.

    Auf dem Programm steht eine Feldführung unter der Leitung von Biobauer Joachim Kamphausen. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Max. 20 Personen können Hofreiter und die Grüne Spitzenpolitikerin Lena Zingsheim sowie den Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Boris Wolkowski auf dem Rundgang begleiten. Eine vorherige Anmeldung bis Freitag, 28.8.2020 11 Uhr unter ubrombeis@gruene-mg.de ist erforderlich.

    Hofreiter und Zingsheim werden vorher die Demonstration gegen die Zerstörung der gefährdeten Dörfer und für Klimagerechtigkeit am Tagebau Garzweiler II ab 12 Uhr von Keyenberg und 13 Uhr von Immerath nach Lützerath durch ihre Teilnahme unterstützen.

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  • Robert Habeck kommt nach Mönchengladbach

    Robert Habeck kommt nach Mönchengladbach

    Kurz vor der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl bekommt Mönchengladbach prominenten Besuch: Robert Habeck, Co-Bundesvorsitzender der Grünen, will seine Mönchengladbacher Parteifreunde im Rahmen einer „Townhall“-Veranstaltung am Freitag, 11. September ab 15.30 Uhr auf dem Sonnenhausplatz vor dem „Minto“ unterstützen.

    Gemeinsam mit Lena Zingsheim, grüne Spitzenkandidatin für Mönchengladbach, und OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski, will Habeck mit interessierten Menschen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung, moderiert von Marcel Klotz, ist als offenes Frageforum geplant.

    „Angesichts der zuletzt hohen Temperaturen in Deutschland haben wir Grünen ein ökologisches Bewässerungskonzept für Mönchengladbach gefordert“, sagt Boris Wolkowski. Auf Bundesebene treten die Grünen um Habeck für einen mehrstufigen Hitzeaktionsplan für Deutschland ein, wie ihn Frankreich bereits umgesetzt hat. Mit ihrem 800-Millionen-Förderprogramm „Grüne Freiräume und Wasser für coole Städte“ wollen die Bundesgrünen die Einrichtung von Grünflächen, Grün an Gebäuden und Frischluftschneisen in den überhitzen Städten fördern, für Schatten sorgen und öffentliche Brunnen finanzieren. „Das läuft Hand in Hand mit unseren Forderungen vor Ort“ fasst Boris Wolkowski zusammen. „Unsere Stadt hat großes Potenzial, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten“, sagt Lena Zingsheim. „Wir freuen uns auf vielfältige Fragen der Mönchen­gladbacher Bürgerschaft an unseren Bundesvorsitzenden und an uns.“

    Die Veranstaltung wird gegen 17.15 Uhr mit einer Buchsignierung und einem Foto von Robert Habeck vor dem Hans-Jonas-Denkmal enden. Hintergrund: Hans Jonas` 1979 erschienenes Standardwerk der Umweltethik „Das Prinzip Verantwortung“ wurde jetzt neu aufgelegt – mit einem Nachwort des promovierten Philosophen und Schriftstellers Robert Habeck. Der gebürtige Gladbacher Jonas argumentiert in seinem Werk für eine radikale Ethik der ökologischen Verantwortung.

    Interessierte an der Veranstaltung sollten ihren Mund-Nasen-Schutz tragen und die für die Corona-Epidemie gültigen Abstandsregelungen beachten. Corona-bedingt müssen möglicherweise kurzfristig weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Zur Person Robert Habeck: 50 Jahre alt, Doktor der Philosophie und Schriftsteller, verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in Flensburg, Vegetarier.

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  • Aktualisierung: OB-Kandidaten im Videovergleich – #9: Abschlussplädoyer-und Link zum WDR-Kandidatencheck

    Aktualisierung: OB-Kandidaten im Videovergleich –
    #9: Abschlussplädoyer-
    und Link zum WDR-Kandidatencheck

    Der WDR hat allen Kandidaten die Möglichkeit gegeben sich selber vorzustellen und hat Fragen vorgegeben.
    Die Kandidaten können hier angesehen werden.

    Hier geht´s weiter zum Vergleich des Stadtjugendringes:

    OB-Kandidaten im Videovergleich bei der Mönchengladbacher Stadtjugend

    Die Kommunalwahl am 13. September wirft ihre Schatten immer stärker voraus.

    Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf, alle Kandidaten der Parteien für den Stadtrat und die Bezirksvertretungen sehen wir bald auf Plakaten im gesamten Stadtbild.

    Die zur Wahl stehenden Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister haben sich den Fragen des Stadtjugendringes Mönchengladbach gestellt.

    Nachfolgend die Videos zu den Fragen 1-5 mit freundlicher Genehmigung durch den Stadtjugendring Mönchengladbach.

    Die Videos zu den Fragen 6-10 folgen im wöchentlichen Abstand.

    Frage #1: Rechtspopulismus & Verschwörung…
    Frage #2: Freizeitgestaltung und Struktur…
    Frage #3: politische Jugendpartizipation – SJ…
    Frage #4: offene Jugendarbeit / Jugendverband
    Frage #5: Digitalisierung
    Frage #6: ÖPNV & Nachhaltigkeit
    Frage #7: Kinderarmut & Teilhabe
    Frage #8: Sicherheit & attraktives Stadtbild
    #9: Abschlussplädoyer der Kandidaten

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