Autor: PMG

  • Stadt versendet Grundsteuerbescheide 2023 und Hundesteuerbescheide 2023

    Stadt versendet Grundsteuerbescheide 2023 und Hundesteuerbescheide 2023

    Ab Mittwoch, den 11. Januar 2023, erhalten die Haus- und Grundstücksbesitzer die vom städtischen Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben vorbereiteten Grundsteuerbescheide.

    Im Jahr 2023 bleiben die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer weiterhin konstant. Seit dem 01.01.2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (das betrifft die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) 240 Prozent und für die Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 Prozent.

    Die Grundsteuer wird fällig in vier Teilbeträgen, jeweils zur Mitte eines Quartals am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.2023. In Fällen, in denen bis Ende September 2022 eine jährliche Fälligkeit beantragt wurde, ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01.07.2023 fällig.

    Sofern der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer bereits ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, brauchen Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.

    Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats steht im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat  zur Verfügung. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auf der Rückseite des Steuerbescheides.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundbesitz, die bei der Stadt ab Anfang Dezember 2022 eingegangen sind, im Jahresbescheid 2023 nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen, so dass bis zur 1. Fälligkeit (15.02.2023) ein Änderungsbescheid mit den neuen Daten nachgesendet wird.

    Fragen zum Grundsteuerbescheid beantworten die Mitarbeitenden des Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben. Aufgrund der Corona-Situation ist allerdings eine persönliche Vorsprache weiterhin nur nach Terminvereinbarung möglich. Die Stadt bittet deshalb, sich bevorzugt per E-Mail oder telefonisch an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu wenden. Die Mitarbeitenden sind unter der E-Mail-Adresse steuern@moenchengladbach.de bzw. während der Servicezeiten (Mo., Di., Do., Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr und zusätzlich Do. von 14.00 – 16.00 Uhr) unter der Telefonnummer 02161 25-52299 zu erreichen. In den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Steuerbescheide 2023 kann die telefonische Erreichbarkeit wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen eventuell einschränkt sein. Hier-für bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

    Ab Montag, den 9. Januar, verschickt der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben der Stadt Mönchengladbach für rund 16.400 angemeldete Hunde die Steuerbescheide 2023.

    Die Steuersätze bleiben unverändert und sind wie folgt gestaffelt:

    bei nur einem Hund im Haushalt jährlich 138,00 EUR bei zwei Hunden im Haushalt jährlich je Hund 165,60 EUR bei drei oder mehr Hunden im Haushalt jährlich je Hund 207,00 EUR

    Für das Halten gefährlicher Hunde oder sogenannter Kampfhunde werden erheblich höhere Beträge fällig.

    Die Hundesteuer 2023 wird wie jedes Jahr am 15. Februar fällig. Sofern der Stadtkasse hierfür bislang kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, ist die Steuer zum Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu zahlen. Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats kann im Internet unter www.stadtmg.de/sepamandat heruntergeladen werden.

    Änderungsmitteilungen, die der Stadtverwaltung ab Ende November 2022 zugegangen sind, konnten im Jahresbescheid 2023 nicht mehr berücksichtigt werden. Diese werden kurzfristig bearbeitet, so dass die entsprechenden Änderungsbescheide vor Fälligkeit am 15. Februar ergehen werden. Sollte bis Anfang Februar kein (geänderter) Bescheid zugesandt worden sein, wird um kurzen Hinweis entweder per E-Mail oder telefonisch gebeten. Gleiches gilt auch für zwischenzeitlich eingereichte Neuanmeldungen, so dass neue Hundehalter bis Mitte Februar den Hundesteuerbescheid mit der Steuermarke erhalten.

    Hundehalter, die bisher eine Hundesteuerermäßigung oder -befreiung erhalten haben, welche nun mit der Steuerfestsetzung 2023 nicht mehr gewährt worden ist, werden gebeten, innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheides einen aktuellen Nachweis über die Ermäßigungs- oder Befreiungstatbestände an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu übersenden.

    Die Hunde, die bisher nicht angemeldet sind, müssen unverzüglich vom Halter beim Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben angemeldet werden. Zu beachten ist, dass Hunde grundsätzlich ab dem ersten Tag der Aufnahme in den Haushalt anzumelden sind, ganz egal wie die Besitzverhältnisse sind. Das heißt, auch zur Probe oder zur Pflege aufgenommene Hunde sind zu versteuern. Nicht der Steuerpflicht unterliegende Hunde, wie z.B. aus ausschließlich beruflichen Gründen oder gewerblich gehaltene Hunde, sind ebenfalls beim Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben anzumelden und erhalten anschließend eine aktuelle Steuermarke.

    Die Anmeldung kann online unter www.stadtmg.de/fb22_hund erfolgen, wenn Bilder vom Personalausweis in das Formular hochgeladen werden. Es besteht zudem weiterhin die Möglichkeit, das Anmeldeformular auszudrucken und unterschrieben per E-Mail oder Brief an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgeben zu senden.

    Auf Grund der aktuellen Situation ist eine persönliche Vorsprache weiterhin nur nach Terminvereinbarung und nur bei einer besonders dringenden Angelegenheit möglich.

    Die Stadtverwaltung bittet, sich bevorzugt per E-Mail, Brief oder telefonisch an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu wenden.

    Die städtischen Bediensteten sind unter der Email-Adresse steuern@moenchengladbach.de sowie während der Servicezeiten Mo., Di., Do., Fr. 08:00 – 12:00 Uhr und Do. 14:00 – 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 02161 25-52239 zu erreichen. Nach Bekanntgabe der Jahresbescheide kann es bei der telefonischen Kontaktaufnahme aufgrund der erwarteten Vielzahl von Anfragen zu Wartezeiten kommen. Hierfür bittet die Stadtverwaltung schon jetzt um Verständnis.

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  • Erste Sprechstunde von OB Felix Heinrichs am 25. Januar

    Erste Sprechstunde von OB Felix Heinrichs am 25. Januar

    Auch im Jahr 2023 bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs einmal pro Monat eine Sprechstunde an. Die erste findet am Mittwoch, 25. Januar, von 16 bis 18 Uhr im Rathaus Abtei statt.

    In den Sprechstunden haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen persönlich an den Oberbürgermeister zu wenden.

    Anmeldungen sind vom 23. bis 30. Dezember online unter www.stadt.mg/OB-Sprechstunde möglich.
    Im Vorfeld der Sprechstunde erhalten die Bürgerinnen und Bürger Anfang Januar eine Rückmeldung, ob ihr Gesprächswunsch erfüllt werden kann.

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  • Trotz Krisenmodus setzt die Stadt in 2023 wichtige Impulse

    Trotz Krisenmodus setzt die Stadt in 2023 wichtige Impulse

    Das steht im nächsten Jahr aus Sicht der Verwaltung auf dem Plan: neue Zentralbibliothek, schmucker Geropark, Ausbau KOS, weitere Fahrradstraßen, Fortsetzung Kita-Ausbau und Eurohockey Championships.

    Die Stadt steht auch im kommenden Jahr vor großen Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die Auswirkungen der globalen Krisen, die im Lokalen niederschlagen wie die Bewältigung der Corona-Pandemie, die inzwischen ins vierte Jahr geht, die Folgen des Ukraine-Krieges in der Frage der Unterbringung und Integration von Geflüchteten und eine drohende Energie-Mangellage bei Gas und Strom.

    Verwaltungsvorstand  (Copyright: Stadt MG )

    „Die Corona-Krise und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sind für die Stadt in vielerlei Hinsicht eine große Belastungsprobe. Seit dem schrecklichen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sind wir verstärkt im Krisenmodus durch die schwierige Energieversorgung, explodierende Gaspreise und die Inflation, die auch viele Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen deutlich zu spüren bekommen“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs zum Jahreswechsel. „Hoffnungsvoll stimmt mich bei all den Krisen, die uns derzeit in Atem halten, das großartige Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die wie bereits bei der Corona-Pandemie auch im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ein dichtes Netz aus Helferinnen und Helfer gebildet haben und gemeinsam mit anpacken, um die Not der Betroffenen ein wenig zu lindern. Ohne einen starken Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft wäre das alles nicht zu schaffen“, bedankt sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs bei allen, die gemeinsam an einem Strang ziehen und vor allem bei der Unterbringung in Privatunterkünften der Stadt bei der Suche nach Wohnraum großartige Unterstützung leisten.

    Auch unabhängig von der Ukraine-Situation nehmen derzeit die Flüchtlingsbewegungen zu. So leben aktuell in Mönchengladbach knapp 4.000 Geflüchtete. „Dies stellt uns natürlich im Bereich der Kitas und Schulen vor besondere Herausforderungen. Die Integration der Geflüchteten in unser gesellschaftliches Leben, die soziale Teilhabe und Betreuung etwa durch Sprachkurse sowie die Einbindung in das Bildungssystem sind wichtige Aufgaben im neuen Jahr“, so Felix Heinrichs. Bei der Unterbringung von Flüchtlingen steht in 2023 die Anmietung des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes in der Hofstraße auf dem Plan. Die Landesimmobilie soll zum Jahresende in Betrieb gehen.

    „Trotz der Krisen fassen wir den Mut und arbeiten an der Zukunft unserer Stadt. So hat der Rat gerade erst einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet, der als wichtiges Steuerungsmittel die strategischen Ziele finanziert, mit denen wir eine gute Zukunft für Mönchengladbach gestalten wollen“, betont OB Heinrichs mit Blick auf die von ihm initiierte und gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand und den Beteiligungsgesellschaften entwickelte Gesamtstrategie, für deren Umsetzung im Haushalt 2023 zusätzlich 8,27 Millionen Euro zur Stärkung der strategischen Leitmotive zur Verfügung stehen, unter anderem für die Innenstadtentwicklung, Smart City, für den Schulbereich und Kitausbau. Zahlreiche Maßnahmen der Gesamtstrategie, die in sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten die Ziele für die Entwicklung der Stadt festlegt, sollen im neuen Jahr weiter umgesetzt werden.

    Neue Impulse für die Innenstädte
    Eröffnung der neuen Zentralbibliothek
    Fortsetzung Bau des neuen ZOB
    Fertigstellung Geropark
    Entscheidung zum Rathaus der Zukunft mg+

    Visualisierung Luftbild Geropark (Copyright: WES Landschaftsarchitektur)

    Eines der drängenden Themen, die im nächsten Jahr vorangetrieben werden sollen, ist die Innenstadtentwicklung und die Vitalisierung der Zentren. „Hohe Mieten, Online-Handel und Corona haben deutliche Spuren in den beiden Zentren hinterlassen. Hier werden wir gemeinsam mit WFMG und MGMG, Quartiersmanagement und Städtebauförderung durch Maßnahmen im Rahmen der Zentrenstrategie neue Impulse setzen und dem Leerstand durch weitere Zwischennutzungen mit alternativen Geschäftsideen und Nutzungskonzepten im Rahmen des Sofortprogrammes als Teil der Zentrenstrategie begegnen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der in diesem Zusammenhang in der aktuell drohenden Schließung des Warenhauses Galerie Kaufhof Karstadt eine weitere Herausforderung sieht und gemeinsam mit der WFMG schon früh Kontakt zur Konzernzentrale in Essen aufgenommen hat, um das große Interesse zu bekunden, das Warenhaus am Standort zu erhalten. „Wir müssen die Innenstädte als zentrale Orte der Begegnung erhalten und ihnen in unserer zunehmend digitalen Welt Lebendigkeit zurückgeben“, so Felix Heinrichs.

    Eine positive Entwicklung zeichnet sich in dieser Hinsicht mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten und auf die Vitalisierung der Innenstädte gerichteten Projekt „Stadtlabore für Deutschland“ ab, für das Mönchengladbach als eine von 14 Modellstädten ausgewählt wurde und das nun fortgesetzt werden soll.

    Innenraumperspektive Rathaus Rheydt Visualisierung (Copyright: Sop Architekten / Visualisierung Moka-studio)

    Auch in städtebaulicher Hinsicht stehen in 2023 wichtige Projekte auf der Agenda, wie die Eröffnung der neuen Zentralbibliothek in der Blücherstraße, die Bildungsort und Quartiertreffpunkt zugleich wird, die Eröffnung des neuen erweiterten Geroparks, die Fortsetzung der Baustelle für den neuen ZOPB vor dem Hauptbahnhof, die Weiterentwicklung der Seestadt mg+ sowie in Rheydt der Neubau des Hauptbahnhofes und der zur Entscheidung stehende Bau- und Investitionsbeschluss für das Rathaus der Zukunft, das Impulsgeber für die Rheydter Innenstadt werden wird. Im kommenden Jahr stehen noch Maßnahmen auf dem Programm, zu denen bereits in der ersten Phase Konzepte erarbeitet wurden. So wird die Ernst-Reuter-Sportanlage im Westend saniert und erweitert, in der Innenstadt, der Altstadt und am Abteiberg werden neue Straßenleuchten aufgebaut, auch der Adenauerplatz wird umgestaltet. Darüber hinaus wird mit dem Umbau des Kapuzinerplatzes und dem Umbau Rheindahlens begonnen.

    Sicherheit und Ordnung
    Ausbau des KOS
    Fortsetzung Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und Stadt Neue Treffpunkte für Jugendliche Neuorganisation der Feuerwachen

    Im Zusammenhang einer Belebung der Innenstädte steht auch das Thema Sicherheit und Ordnung an oberster Stelle im neuen Jahr. So soll der Kommunale Ordnungsdienst (KOS) deutlich aufgestockt und die erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei, Justiz und Stadt, die sich nicht zuletzt auch bei dem Problem der Jugendkriminalität bewährt hat, fortgesetzt werden. „In Rheydt und Odenkirchen haben wir neue Treffpunkte geöffnet. In Verbindung mit Streetwork, Sozialarbeit und Sport wollen wir auch in Zukunft die Kinder von der schiefen Bahn holen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. In diesem Zusammenhang steht auch die Weiterentwicklung des präventiven Kinderschutzkonzeptes. Ein wichtiger Baustein im Bereich der Sicherheit und Gefahrenabwehr ist zudem die für 2023 geplante Neuorganisation der Feuerwachen sowie der Neubau der Rettungswachen Wickrath und Koch.

    Nachhaltigkeit und Mobilität

    Verwaltung baut Energiemanagementsystem für stadteigene Immobilien auf Start für die neue Fahrradbrücke über die Bettrather Straße Einrichtung weiterer Fahrradstraßen und Protected Bike Lanes

    Für ihre Klimaschutzaktivitäten hat die Stadt 2022 den European Energy Award, ein europaweit anerkanntes Gütezertifikat für die kommunale Energie- und Klimaschutzarbeit, erhalten. „Unser Ziel ist es, den Klimaschutz als festen Bestandteil unseres städtischen Handelns weiter zu stärken und fest zu verankern“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs. So soll in 2023 durch das städtische Gebäudemanagement ein dauerhaftes und zukunftsfähiges Energiemanagementsystem für die eigenen Gebäude aufgebaut werden. Musterbeispiel soll dabei das Rathaus der Zukunft mg+ werden. Kommt es in 2023 zum Bau- und Investitionsbeschluss, sollen bis zu 26 marode Verwaltungsgebäude durch den nachhaltigen Neubau ersetzt werden, der sich durch Photovoltaik und Erdwärme zu großen Teilen mehr oder weniger als „Nullenergie-Neubau“ energetisch selbstversorgt. In Richtung Energieeffizienz und Klimaneutralität macht sich auch der Flughafen MGL auf, der mit Elektro-Flugzeugen und pilotenlosen Lufttaxis sowie der geplanten nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung konsequent zu einem Innovations-Airport entwickelt wird. Potenzielle Flächen für die Ansiedlung weiterer Luftfahrtunternehmen mit Jobs für hoch qualifizierte Mitarbeiter*innen werden sowohl auf dem Gelände der heutigen Trabrennbahn an der Grenze zu Willich, als auch auf einem Teil der großen Parkplatzflächen am Airport gesehen. Die Stadt will nun in einem nächsten Schritt mit einer „Grundlagenstudie“ ausloten lassen, was dort möglich ist und unter welchen Voraussetzungen.

    Sichtbares Zeichen der Mobilitäts- und Klimawende sind ebenso der voraussichtlich für Ende 2023 vorgesehene Beginn des Neubaus der Fahrradbrücke über die Bettrather Straße als wichtiger Baustein des geplanten überregionalen Radschnellweges von Mönchengladbach nach Krefeld, die Einrichtung weiterer Fahrradstraßen in der Lüpertzender Straße sowie vom Bunten Garten über die Blaue Route bis Rheydt und der Radschnellweg von Rheindahlen in Richtung Nordpark, der derzeit im Bau ist und im nächsten Jahr fertiggestellt werden soll und perspektivisch über die Blaue Route bis zum Hauptbahnhof und gegenläufig bis nach Roermond führt. Ein weiteres Projekt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Radverkehrsinfrastruktur ist der für 2023 vorgesehene Umbau der Hohenzollernstraße im Bereich zwischen Künkelstraße und Neuhofstraße zu sogenannten „Protected Bike Lanes“ im Sinne eines Radweges mit geschützten separaten Fahrradstreifen. Dass die Stadt mit ihrer Radverkehrsplanung auf dem richtigen Weg ist, spiegelte sich auch in dem unter Federführung des Zweckverbandes LANDFOLGE Garzweiler in Zusammenarbeit mit den Mönchengladbacher Verkehrsplanern und Expert*innen anderer Kommunen des Rheinischen Reviers erstellten Gesamtregionalen Radverkehrskonzept, das in diesem Jahr vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr als herausragendes Projekt ausgezeichnet wurde. Das erfolgreiche Konzept knüpft an den Masterplan Nahmobilität und das Radverkehrskonzept an. „Wir sind bei den zukunftsorientierten Verkehren im Sinne der Mobilitätssicherung auf einem guten Weg“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs auch mit Blick auf die für 2023 Testphase von On-Demand-Verkehren im ÖPNV, bei dem zunächst im ländlichen Raum der Stadt Busse auf Bestellung geordert werden können.

    Bildungschancen junger Generationen erhöhen
    Fortsetzung der Kita-Offensive
    Ausbau Sprachförderung und frühkindliche Bildung Stadt schafft zusätzlichen Schulraum Digitalisierung an Schulen

    Vor einer weiteren großen Herausforderung steht die Stadt im Bereich der Angebote für Kinder und Jugendliche, um deren Startchancen und Bildungserfolge zu verbessern. „Die Bildungschancen vor allem junger Generationen erhöhen und den Übergang von Schule in den Beruf zu ermöglichen, sind weitere wesentliche Bausteine unserer gesamtstädtischen Strategie“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs. So wird die Stadt im Rahmen ihrer Kita-Offensive landesweit ihren Spitzenplatz mit den meisten neu geschaffenen Kita-Plätzen im dritten Jahr in Folge halten können. Darüber hinaus werden Sprachförderung und frühkindliche Bildung an Kitas und Schulen fortgesetzt. Auch beim Ausbau des Ganztages an Grundschulen steigert die Stadt das Tempo. Pro Jahr sollen 20 Gruppen für insgesamt 500 Kinder neu geschaffen werden. Insbesondere steht angesichts steigender Schülerzahlen und auch durch die Zuwanderung die Schaffung von mehr Schulraum für die ersten Jahrgänge an oberster Stelle der Schulentwicklungsplanung. Für die Stadt bedeutet dies eine riesige Herausforderung, die in den kommenden Jahren zu bewältigen ist. Mehr Schulraum heißt zugleich auch mehr Infrastruktur: In diesem Zusammenhang soll der Netzausbau an Schulen beschleunigt werden, um die Digitalisierung voranzutreiben und dadurch die Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken. „In Sachen Digitalisierung an Schulen sind wir auf einem sehr guten Weg. Das zeigt der Vergleich mit vielen anderen Kommunen in NRW. Alle Schulen sind jetzt im Glasfaser versorgt, und in den nächsten Monaten folgt der Ausbau des WLAN-Netzes“, zieht Oberbürgermeister Felix Heinrichs eine erste positive Zwischenbilanz.

    „Wissenstransfer, Bildung und soziale Teilhabe sind entscheidende Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahren zu meistern haben“, so Felix Heinrichs weiter.  Eine Mischung aus Bildung, Gründerschmiede, Wissenschaft und Innovation sieht auch der geplante Wissens- und Innovationscampus auf dem Gelände des früheren Polizeipräsidiums vor, der mit Mitteln aus dem Strukturwandel in engem Schulterschluss von Mittelstand, Hochschule und Stadt in der neu gegründeten Gesellschaft Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach (WICMG) neue zukunftsweisende Nutzungen avisiert. Hier arbeitet die Stadt eng mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) zusammen, um Lösungsansätze zum Strukturwandel und zum energetischen Stadtumbau zu erarbeiten. In 2023 soll es zu einer ersten Zwischennutzung des Areals an der Theodor-Heuss-Straße in Teilbereichen der Immobilie durch die Stadt kommen.

    Internationale Sportevents

    Sportlich stehen im kommenden Jahr vom 18. bis 27. August die Eurohockey Championships 2023 im Hockey-Park an. Auf die Zuschauer*innen warten 40 Spiele, in denen bei den Damen und Herren die europäischen Hockey-Champions ermittelt werden. Die Sieger qualifizieren sich dabei automatisch für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Zuvor ist Mönchengladbach vom 12. bis 15. Juni Host Town der Special Olympics World Games (SOWG) in Berlin. Die Stadt ist dann Gastgeber für Athlet*innen einer Landesdelegation und deren Angehörige aus Japan. „Sport verbindet die Menschen in dieser Stadt, egal ob bei Großveranstaltungen, in den Vereinen oder beim Bolzen auf Spielfeldern in der Nachbarschaft. Mit den beiden Großereignissen haben wir wieder einmal die Möglichkeit, unseren Gästen zu zeigen, dass wir ein offenes Miteinander fördern und die Wertschätzung aller Menschen sowie die inklusive Gesellschaft leben“, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs auf die sportlichen Events in 2023.

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  • Stadtverwaltung hat vom 27. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Stadtverwaltung hat vom 27. Dezember bis 1. Januar geschlossen

    Die Stadtverwaltung weist auf die Betriebsferien zu den bevorstehenden Feiertagen hin: Wegen der vom Rat beschlossenen Pflichtferien für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben die Ämter, Fachbereiche und Bürgerservicestellen vom 27. Dezember bis 1. Januar geschlossen.

    Grundsätzlich gilt dies für die gesamte Stadtverwaltung. Die folgenden Bereiche sind von den Betriebsferien ausgeschlossen und nehmen nicht daran teil:

    Pandemiebekämpfung

    Kommunaler Ordnungsdienst

    Marktmeister

    Verkehrsüberwachung

    Einsatzdienst der Feuerwehr

    Museen (mit Ausnahme des Verwaltungsbereichs) Bibliotheken (mit Ausnahme des Verwaltungsbereichs und der Stadtteilbibliotheken Giesenkirchen und Rheindahlen)

    Die Zulassungsstelle an der Rheinstraße ist am Freitag, 30. Dezember, von 8:30 bis 11 Uhr für die Zulassung von Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge geöffnet.

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  • Fahrrad-Schutzstreifen und Querungshilfen für die Hovener Straße

    Fahrrad-Schutzstreifen und Querungshilfen für die Hovener Straße

    Sie soll fahrrad- und fußgängerfreundlicher werden.

    Auf dem gut einen Kilometer langen Abschnitt zwischen Von-Groote-Straße und Dünner Straße will die Stadt einen Schutzstreifen für Radfahrende und Querungshilfen für den Fußverkehr einrichten. Am Dienstagabend haben die Verkehrsplaner der Stadt die Pläne auf einer Infoveranstaltung im Karl-Immer-Haus in Bettrath vor rund 80 Anwohnenden vorgestellt und Fragen beantwortet.

    Bislang gibt es auf der Strecke gar keine Radverkehrsanlage. Radelnde teilen sich den Straßenraum im Mischverkehr mit Autos und Bussen. Die Hovener Straße stellt damit eine erhebliche Risikostelle und eine Lücke im städtischen Radverkehrsnetz dar. Da die NEW zurzeit eine Kanalbaumaßnahme in der Hovener Straße durchführt, bei der auch die Straßendecke erneuert werden muss, ist aus Sicht der Stadtverwaltung jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die Situation für Radfahrende und Fußgänger in der Straße zu verbessern.

    1,5 Meter oder mehr für den Radverkehr

    Konkret sollen künftig in beiden Fahrtrichtungen richtlinienkonforme Fahrrad-Schutzstreifen von 1,5 Metern oder mehr auf der Fahrbahn markiert werden, die von PKWs in der Regel gar nicht und von Bussen nur im Begegnungsfall genutzt werden dürfen. Der mittlere Fahrbahnbereich, der für den motorisierten Verkehr vorgesehen ist, behält eine Breite von mindestens 4,5 Metern. Zwischen Schutzstreifen und Gehweg werden insgesamt 67 halbseitige Parkstände markiert. Gemeint ist damit das gekippte Abstellen von PKWs, weil die eine Fahrzeughälfte auf der sogenannten „Nebenanlage“ steht, auf der sich auch der Gehweg befindet. Allerdings ist der Platz für das Parken an diesen Stellen ausreichend vorhanden und weder Fahrrad-Schutzstreifen noch Gehweg werden dadurch verengt. Aktuell können – auch ohne entsprechende Markierung – bis zu 107 PKW auf diese Weise in der Straße abgestellt werden.

    An der Einmündung zur Hansastraße erhalten Fahrradfahrer vor der Ampel eine eigene Aufstellfläche zum Linksabbiegen. Aus der provisorischen Mittelinsel an der Einmündung „Am Woltershof“ soll eine dauerhafte Einrichtung werden. Auch ein barrierefreier Fußgängerüberweg ist an dieser Stelle vorgesehen, da man hier zu einer Pflegeeinrichtung, einer Bushaltestelle, einem Neubaugebiet und einer Schule gelangt. Eine weitere Mittelinsel soll zwischen Ortshof und Ehrenstraße gebaut werden.

    Planung berücksichtigt unterschiedliche Bedürfnisse Die Verkehrsplanung hatte der Ausschuss für Umwelt und Mobilität im Januar beschlossen. Vorangegangen war eine umfangreiche Variantenprüfung durch die Stadtverwaltung. Dabei wurden auch Alternativen wie ein Radweg im Seitenbereich oder ein baulich getrennter Radfahrstreifen auf der Fahrbahn betrachtet. Aufgrund des begrenzten Straßenquerschnitts hätten diese Lösungen allerdings große Auswirkungen nach sich gezogen, etwa dass alle Parkplätze wegfallen, eine Einbahnstraße eingerichtet oder die Straßenbäume gefällt werden müssten. Fahrrad-Schutzstreifen, wie sie schließlich beschlossen wurden, stellen deshalb einen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen und auch die bevorzugte Variante der Stadtverwaltung dar.

    Die Beratungsvorlage und die Pläne der Stadt sind im Gremieninformationssytem unter der Nummer 1067/X hinterlegt. Kurz-URL: www.stadt.mg/1067-X

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  • Wie läuft die Digitalisierung der Stadtverwaltung?

    Wie läuft die Digitalisierung der Stadtverwaltung?

    „Chancen nutzen – Innovationen für Menschen mit Menschen“ – so lautet der Untertitel der Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung Mönchengladbach, die im Dezember 2018 vom Rat beschlossen wurde.

    Über die Fortschritte der Umsetzung berichtet die Verwaltung seither jährlich.
    Mit der vierten Fortschreibung der Digitalisierungsstrategie legte der Fachbereich Organisation und IT, unter dessen Federführung die Umsetzung erfolgt, den aktuellen Sachstand und Ausblick in der jüngsten Ratssitzung vor.

    Die Schwerpunktmaßnahmen der Digitalisierungsstrategie werden jedoch nicht zum Selbstzweck umgesetzt oder nur, weil Gesetze wie etwa das eGovernment- oder das Onlinezugangsgesetz dies fordern. Vielmehr sind sie auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet, die in Mönchengladbach leben und die in der Stadtverwaltung arbeiten.

    Dabei sind die Ergebnisse des Großprojektes ServicePortal für die Bürgerinnen und Bürger am deutlichsten spürbar.
    Seit dem Start im Januar 2020 hat sich die Anzahl der im ServicePortal MG (https://service.moenchengladbach.de/) verfügbaren Verwaltungsleistungen auf über 1.000 verzehnfacht. Monatlich gehen inzwischen mehrere Tausend Anträge online ein – und die Verwaltung verzeichnet Monat für Monat über 50.000 qualifizierte Seitenaufrufe im Serviceportal – Tendenz steigend.

    Viele der Umsetzungsprojekte der Digitalisierungsstrategie sind auch auf die Verbesserung der internen Abläufe und die Entlastung der Mitarbeitenden ausgerichtet. So wird durch die Einführung der eAkte eine digitale und rechtssichere Schriftgutverwaltung realisiert. Gleichzeitig führt die eAkte auch zu Arbeitserleichterungen. Dokumente sind per Mausklick verfügbar und ersparen langes Suchen in Papierordnern, Postumläufe werden automatisiert und beschleunigt und das mobile Arbeiten wird durch die elektronische Verfügbarkeit aller relevanten Unterlagen deutlich einfacher.

    Zur Digitalisierung von internen Abläufen gehört aber auch eine moderne Softwarelösung zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Hierfür läuft nach dem Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens die Einführung einer Softwareplattform, über die alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zukünftig geräte- und ortsunabhängig telefonieren, Video- und Webkonferenzen abhalten und Kurznachrichten (Chats) austauschen können. Auch die Telefonzentrale sowie die Callcenter für Straßenverkehrsangelegenheiten, den Bürgerservice und den Bürgerdialog werden auf diesem Wege mit einer neuen Software ausgestattet. Die veraltete Telefonanlage der Stadt hat dann ausgedient. Damit wird auch die technische Voraussetzung geschaffen, virtuelle Behördenbesuche über Videotelefonie zu ermöglichen. Diese Maßnahmen werden nicht nur die Erreichbarkeit der Verwaltung verbessern, sondern – wie es auch für das neue Rathaus vorgesehen ist – moderne Arbeitsplatzkonzepte wie Desksharing und mobiles Arbeiten weiter unterstützen.

    Viele weitere Maßnahmen und Projekte flankieren die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie.

    Die Verwaltung hat noch einen langen Weg vor sich, bei dem auch nicht immer alles so schnell geht, wie man es sich wünscht. Dieser konsequente Weg der kleinen Schritte bedarf Geduld und ständiges Hinterfragen der Vorgehensweise. Gleichzeitig dürfen die Bedürfnisse der betroffenen Menschen nicht außer Acht gelassen werden.

    „Wir muten den Mitarbeitenden mit der Digitalisierung viele Veränderungen zu und manches fühlt sich gerade während der hybriden Umstiegsphase zwischen analoger und digitaler Welt ungewohnt und neu an“, beschreibt Michael Laakmann, Programmleiter Digitalisierung, die aktuelle Lage. „Aber wir bekommen auch viel positives und ermutigendes Feedback, das wir in die Fortschreibung mit aufgenommen haben. Diese Rückmeldungen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

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  • Familienhebammen unterstützen seit 10 Jahren Stadt und pro familia

    Familienhebammen unterstützen seit 10 Jahren Stadt und pro familia

    Pro familia Mönchengladbach und der städtische Fachbereich Kinder, Jugend und Familie blicken auf zehn erfolgreiche Jahre der gemeinsamen Unterstützung von Schwangeren und Eltern im Mönchengladbacher Netzwerk Frühe Hilfen zurück.

    Seit Dezember 2012 arbeiten Familienhebammen im Team der Schwangerenberatungsstelle von pro familia. Immer dann, wenn Schwangere und werdende Eltern aus Mönchengladbach Unterstützung anfragen, sind bei pro familia auch die Familienhebammen zur Stelle.

    Familienhebammen sind Hebammen mit einer umfangreichen gesundheits- und beratungsorientierten Weiterbildung. Sie gehen zu den Familien nach Hause, unterstützen durch Gespräche, geben konkrete Hilfestellung und wertvolle Tipps. Als Teil des multiprofessionellen Teams von pro familia können sie bei umfangreicheren Fragestellungen jederzeit auf das ärztliche, psychologische und sozial-rechtliche Fachwissen der Kolleginnen zurückgreifen. Eine gute Verankerung im Netzwerk Frühe Hilfen ist für die bedarfsorientierte Versorgung selbstverständlich.

    „Die Familienhebammen sind ein wichtiger Baustein für Familien innerhalb der Frühen Hilfen“, erläutert Beigeordnete Dörte Schall. In Kooperation mit der Fachstelle Frühe Hilfen konnten bereits mehr als 320 Mütter, Väter und Familien in der Schwangerschaft und dem ersten Jahr nach der Geburt begleitet und werden. „Wir bedanken uns bei den Mitarbeiterinnen von pro familia für ihre fachkundige und immer am Bedarf der Ratsuchenden orientierte Arbeit!“

    „Als Fachverband ist pro familia sehr daran interessiert, die Versorgung von Frauen und Männern so bedarfsorientiert wie möglich zu gestalten. Familienhebammen leisten hierbei einen wertvollen Beitrag im Angebotsspektrum“, betont Rita Kühn, Geschäftsführerin des pro familia Landesverbands NRW. Den großen Gewinn, den der Einsatz von Familienhebammen für die tägliche Arbeit von pro familia mit sich bringt, bestätigt auch die Leiterin der Beratungsstelle, Janina Horn-Tilke. „Die Unterstützung durch Familienhebammen in der vertrauten häuslichen Umgebung ist die perfekte Ergänzung unseres langjährigen Beratungsangebots zu allen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und erster Elternzeit.“

    Hebammen haben für die Familien einen besonderen Stellenwert. „Als Familienhebamme ins Haus zu kommen, gibt uns erstmal einen Vertrauensvorschuss“, sagt Familienhebamme Claudia Wolsing: „Hebammen werden als Partnerinnen in herausfordernden Zeiten geschätzt. Dass wir die Vertraulichkeit unserer Gespräche so ernst nehmen, schafft den Boden auch wirklich schwierige Themen zu besprechen“. Vertraulichkeit ist für die Mitarbeiterinnen von pro familia ein hohes Gut. „Wir arbeiten als Familienhebammen präventiv und unternehmen nichts gegen den Willen der Ratsuchenden“. ergänzt Bernadette Nopper.

    Die Familienhebamme ist bereits von Anfang an dabei. Sie erlebt in ihrer täglichen Arbeit immer wieder, wie schnell Frauen und Männer in belastenden Schwangerschaften oder in der ersten Zeit mit dem Baby an den Rand ihrer Kräfte kommen können „Die Gründe für den Wunsch nach Unterstützung können sehr unterschiedlich sein. Ideal ist es immer, wenn wir die Familien schon in der Schwangerschaft kennenlernen und frühzeitig gemeinsam Weichen zur Entlastung stellen können,“ betont Nopper. Im Fokus der Familienhebammen stehen deshalb nicht nur die Gesundheit von Mutter und Kind, sondern auch Unsicherheiten im Umgang mit dem Baby, partnerschaftliche Konflikte, finanzielle Nöte, psychische Vorbelastungen oder Fragen rund um Sexualität und Verhütung. Die Vielfalt der Unterstützungswünsche fordert von den Familienhebammen hohe Sensibilität und ein breites Fachwissen. Das bringen die langjährig erfahrenen Familienhebammen bei pro familia mit. Regelmäßige Fortbildung und Qualitätszirkel sind für sie selbstverständlich. Die Einbettung ins fachlich breit aufgestellte Team gewährleistet zudem eine Mitversorgung durch andere Fachkräfte auf kurzem Wege, wenn dies angebracht und gewünscht ist.

    Zwei- bis dreimal pro Woche kommen die Familienhebammen zu den Familien nach Hause. „Wir geben Anleitung zur Versorgung des Babys, unterstützen den Bindungsaufbau, geben Anleitung zur altersgerechten Beschäftigung oder ermutigen bestehende Gesundheits- und Versorgungs-angebote zu nutzen. Wenn nötig begleiten wir die Frauen oder Männer auch mal zum Kinderarzt oder auf Ämter“ ergänzt Familienhebamme Ruth Bernards. Damit die bedarfsorientierte Beratung rundum gelingt, steht pro familia in engem Kontakt zur Fachstelle Frühe Hilfen der Stadt Mönchengladbach.

    Samira Hlaouit ist Leitung der Fachstelle Frühe Hilfen und des Mönchengladbacher Netzwerks Frühe Hilfen. Der Einsatz von Familienhebammen ist für sie ein Erfolgsmodell. „Der Bedarf nach Unterstützung durch Familienhebammen ist in den vergangenen zehn Jahren immer weitergewachsen. Ich freue mich deshalb sehr, mit pro familia eine fachkompetente und an den Unterstützungswünschen der Ratsuchenden orientierte Kooperationspartnerin zu haben.“

    Die Zusammenarbeit zwischen pro familia und der Fachstelle Frühe Hilfen verläuft nach all den Jahren fast schon kollegial. So wundert es auch nicht, dass Angebotserweiterungen gemeinsam an den Start gebracht werden, wenn zusätzlicher Bedarf erkannt wird. Das neuste Angebot der Familienhebammen bei pro familia ist eine tägliche Sprechstunde für Ratsuchende. Dieses Angebot gibt es nun seit einem Jahr und auch hier ist die Nachfrage gewaltig.

    Der Wunsch junger Familien nach Unterstützung in der aufregenden Zeit rund um Geburt und Schwangerschaft wird auch weiterhin anhalten. pro familia sieht sich mit dem fachlich breit aufgestellten Team dafür gut gewappnet und wird auch zukünftig an der Weiterentwicklung passgenauer Angebote arbeiten. Schwangere und werdende Eltern, die an Beratung oder einer Unterstützung durch Familienhebammen interessiert sind, können sich täglich bei pro familia in der Sprechstunde der Familienhebammen unter 02166/6786661 oder familienhebammen.mg@profamilia.de melden. Zur Fachstelle Frühe Hilfen kann unter 02161/253514 Kontakt aufgenommen werden.

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  • Corona schlägt AIDS

    Corona schlägt AIDS

    Am 1. Dezember –  dem Welt-AIDS-Tag  –  hat die AIDS-Beratungsstelle des städtischen Gesundheitsamtes an ihrem Informationsstand im minto an der Hindenburgstraße zahlreiche intensive Gespräche geführt.

    Aufschlussreich war der Austausch für beide Seiten. „Einerseits konnten wir Wissen zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vermitteln“, so Ursula Backes, Stadtärztin und AIDS-Fachkraft. „Andererseits wurde aber auch in jedem zweiten Gespräch deutlich, wie weit AIDS durch die Schrecken der Corona-Pandemie – medizinisch korrekter COVID-19-Pandemie – aus dem Bewusstsein vieler Menschen verdrängt wurde“, so Backes weiter.

    Die Frage „AIDS – gibt es das noch?“ war keine Seltenheit.
    COVID-19 hat in den letzten drei Jahren große öffentliche AIDS-Präventionsveranstaltungen unmöglich gemacht. „Viele Besucher*innen am Stand begrüßten unsere Aktion sehr und wir hoffen, dass wir zukünftig wieder regelmäßig auch in öffentlichen Aktionen als Ansprechpartnerinnen für die Bürger*innen in Mönchengladbach da sein können!“, so Backes hoffnungsvoll.
    Unser anonymes kostenloses Beratungs- und Testangebot finden Sie unter: www.stadtmg.de/aids

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  • Mitreden bei der Umgestaltung Lüpertzender Straße

    Mitreden bei der Umgestaltung Lüpertzender Straße

    Bei der Planung der Umgestaltung der Lüpertzender Straße gibt es wieder die Möglichkeit sich zu beteiligen.

    Bereits im letzten Jahr konnten Bürgerinnen und Bürger in einer ersten Beteiligungsrunde ihre Anregungen zur geplanten Umgestaltung einbringen. Auf der Grundlage des Rahmenplans Abteiberg und einigen dieser Ideen sind die ersten Planungsentwürfe entstanden. Diese werden bei einer gemeinsamen Begehung am Dienstag, 6. Dezember, ab 16 Uhr, Treffpunkt Arbeitslosenzentrum und bei einem anschließenden Austausch, 17 bis 18.30 Uhr im Arbeitslosenzentrum vorgestellt.

    Außerdem gibt es die Möglichkeit sich an einer Online-Befragung zur Umgestaltung der Lüpertzender Straße zu beteiligen. Die ist auf der Internetseite des Quartiersmanagement Mönchengladbach zu finden.

    Kurzlink: https://t1p.de/2h52v

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  • Sportstätten schließen für Weihnachtsferien

    Sportstätten schließen für Weihnachtsferien

    Die städtischen Sportstätten schließen ab Freitag 23. Dezember 2022.

    Die Vereine und der Stadtsportbund sind vorab darüber informiert worden.
    Die Sportstätten bleiben bis einschließlich Sonntag, 8. Januar 2023 über die Weihnachtsferien geschlossen.

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  • Stadt schafft rund 2.900 CO2-Messgeräte für Kindertagesstätten und Schulen an

    Stadt schafft rund 2.900 CO2-Messgeräte für Kindertagesstätten und Schulen an

    Seit Beginn der Pandemie hat die Stadt Mönchengladbach alle vorgegebenen Maßnahmen für Kindertagesstätten und Schulen umgesetzt und ist dem Rat der Experten des Landes gefolgt.

    Frühzeitig wurden dabei alle Räume auf ihre Belüftungsmöglichkeit überprüft und Mängel beseitigt. Außerdem wurde bei Förderprogrammen für unterstützendes technisches Gerät jeweils abgeglichen, ob in Mönchengladbach eine Förderfähigkeit besteht. So sind alle Räume nach bisherigem Stand soweit zu belüften oder konnten so nachgerüstet werden, dass weder für raumlufttechnische Anlagen noch für mobile Virenfilter eine Förderung in Frage kam.

    Um die Belüftung zum Infektionsschutz zu unterstützen sind CO2-Messgeräte in einigen Räumen, wo Bedarf bestand, bereits angeschafft worden. So sind zum Beispiel in Räumen, wo Bedenken seitens der Schule geäußert wurden, bereits Messgeräte fest installiert worden oder zeitweise zum Einsatz gekommen, um das Lüftungsverhalten entsprechend anpassen zu können. Wenn ein Bedarf seitens einer Schule oder einer Kindertagesstätte gemeldet wurde, konnte dem bisher zumindest mit Leihgeräten entsprochen werden oder Schulen konnten diese, aus den ihnen für Ausstattung zur Verfügung stehenden Mitteln, eigenständig anschaffen, was teilweise auch erfolgt ist. Förderprogramme für diese CO2-Messgeräte oder so genannten CO2-Ampeln gab es bisher nicht.

    Mit der Förderung „Richtlinie zur Leistung von Ausgaben zur Verbesserung des Infektionsschutzes durch technische Maßnahmen und ergänzende Ausstattung mit CO2-Messgeräten in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche“ hat sich dies geändert, sagt der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen: „Die Stadt Mönchengladbach wird in der Funktion als Schulträger die Möglichkeit nutzen, CO2-Messgeräte für alle öffentlichen Schulen und privaten Ersatzschulen zu beschaffen. Und wir hoffen damit, die Schulen bei einem guten Lüftungsverhalten und dem damit einhergehenden Infektionsschutz weiter unterstützen zu können.“ Förderfähig sind alle CO2-Messgeräte, welche in Betreuungs-, Schul- und Aufenthaltsräumen in Schulen und Sporthallen, soweit diese für die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen benutzt oder mitbenutzt werden.

    Eine Bedarfsabfrage an den Schulen ist inzwischen abgeschlossen und ergab einen Bedarf von 2.100 CO2-Messgeräten (inklusive 283 Geräte für nicht städtische Schulen). Um eine weitere Unterstützung auch während der Vergabedauer des Gesamtbedarfes bereits gewährleisten zu können, sollen den Schulen vorab je zwei bis drei CO2-Messgeräte zur Verfügung gestellt werden. Daher wurden bereits 283 Geräte über eine Direktbeschaffung geordert.

    Für die restlichen 1.817 Geräte erfolgt in Kürze eine Ausschreibung. Somit liegt der geschätzte notwendige Förderbetrag für den Fachbereich Schule und Sport bei rund 195.000 Euro.

    Auch für die Kindertagesstätten ist die Anschaffung weiterer Geräte geplant, sagt der Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie Klaus Röttgen: „Ähnlich wie bei den Schulen werden wir neben den bereits vorhandenen CO2-Messgeräte in einem ersten Schritt rund 130 Messgeräte für die städtischen Einrichtungen anschaffen. Parallel werden zudem insgesamt 700 weitere Messgeräte für die Kitas in freier Trägerschaft beschafft, die über die Förderung finanziert werden können.“ Damit werden alle gemeldeten Bedarf an CO2 Ampeln in den jeweiligen Gruppen und Nebenräumen erfüllt.

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  • Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Diesmal: Deutsche GigaNetz plant Glasfaserausbau im Süden Mönchengladbachs

    Pressemeldung bearbeitet: Harald Wendler
    In Wickrath und Odenkirchen dominieren aktuell noch Kupfernetze. Durch das Engagement der Deutschen GigaNetz gibt es nun auch hier konkrete Ausbauplanungen für ein Glasfasernetz.
    Rund 15.000 Haushalte in den Ortsteilen erhalten (nur bei entsprechender Nachfrage) durch das Projekt die Chance auf echtes Glasfaserinternet.

    Durch eine Kooperationsvereinbarung der Stadt Mönchengladbach mit der Deutschen GigaNetz GmbH über den Aufbau eines Glasfaser-Netzes werden in Wickrath und Odenkirchen die Weichen für die Infrastruktur der Zukunft gestellt.  Anfang 2023 startet eine umfangreiche Kampagne mit Informationsmaßnahmen und Veranstaltungen in den Ortsteilen.

    Bei ausreichender Nachfrage wird das Glasfasernetz bereits im Laufe des Jahres 2023 realisiert.

    „Wir freuen uns sehr, in Mönchengladbach einen großen Schritt zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen beitragen zu können“, sagt Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz. „Es ist unser gemeinsames Anliegen, allen die Chance auf die Teilhabe an der digitalen Zukunft zu ermöglichen – so auch in Wickrath und Odenkirchen.“

    „Nicht nur in der Wirtschaft, auch in Privathaushalten beschleunigt sich die Digitalisierung und steigt der Bedarf an schnellen Datenleitungen. Die Zunahme von Home Office hat diesen Trend noch einmal unterstrichen. In Mönchengladbach sind Glasfaseranschlüsse sowohl in sehr ländlichen Lagen als auch in den Innenstädten bereits vorhanden oder im Ausbau. Ich freue mich, dass es nun auch für die Stadtteile Wickrath und Odenkirchen konkrete Perspektiven gibt, weitere Lücken in der ‚Glasfaser-Landkarte‘ unserer Stadt zu schließen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Glasfaseranschlüsse ermöglichen Bandbreiten von 1.000 Mbit/s sowohl im Down- als auch im Upload und können bei steigenden Anforderungen perspektivisch sogar noch mehr leisten. Darüber hinaus gibt es keine Schwankungen durch lange Leitungswege oder hohe Netzauslastung und die Reaktionszeiten sind ultrakurz. Aufgrund der Datenübertragung durch Lichtsignale sind Glasfasernetze ferner deutlich energieeffizienter. Weitere Informationen zu den Vorteilen von Glasfaserinternet werden auch auf der Informations-Website www.gigabitcity.mg veranschaulicht.

    Beim reinen Glasfaserausbau, dem sogenannten FTTH = Fiber to the home erfolgt die Glasfaserverlegung im besten Fall bis in die Wohnung. Zudem erfahren Immobilien mit Glasfaseranschlüssen laut des Verbands „Haus und Grund“ eine signifikante Wertsteigerung. Bei Beauftragung eines entsprechenden Endkundentarifs erfolgt die Verlegung auf Kosten des Anbieters.

    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

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  • Internationaler Aktionstag Gegen Gewalt an Frauen

    Internationaler Aktionstag Gegen Gewalt an Frauen

    Der 25.November wird jährlich dazu genutzt, um auf das unverändert hohe Ausmaß an Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

    Auf der ganzen Welt steht am 25. November der Kampf gegen Gewalt an Frauen im Mittelpunkt. Darauf macht auch die Gleichstellungsstelle der Stadt aufmerksam.
    Häusliche Gewalt ist auch in Deutschland erschreckende Realität: Jede dritte Frau ist mindestens einmal von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen. Jede Stunde wird eine Frau in Deutschland Opfer von Gewalt. Dazu zählen sexuelle Belästigung, Stalking und psychische Gewalt ebenso wie Vergewaltigung, Missbrauch und häusliche Gewalt. Jeden Tag versucht ein Mann seine Frau umzubringen. Alle drei Tage stirbt eine Frau durch die Gewalt ihres (Ex-) Partners. Mädchen und Frauen mit Behinderung erleben je nach Gewaltform sogar zwei bis dreimal häufiger Gewalt als der Bevölkerungsdurchschnitt.

     Mit Ratifizierung der sogenannten Istanbul-Konvention hat sich Deutschland im Februar 2018 verbindlich verpflichtet, jeglicher Form von geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt wirksam zu begegnen und gewaltbetroffene Frauen und Mädchen umfassend zu unterstützen. Dabei sind auch die Kommunen gefordert, Maßnahmen zur Prävention und Intervention zu entwickeln und umzusetzen. In Mönchengladbach ist die Gleichstellungsstelle mit dem „Arbeitskreis Gegen Gewalt in Beziehungen“ (Frauenhäuser, Frauenberatungsstelle, Polizei und Gleichstellungsstelle) schon seit 2001 aktiv. Der Arbeitskreis sensibilisiert und informiert durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und Fachtage für Akteur*innen zur Thematik und bringt Fachkräfte aus den verschiedensten Institutionen und Verbänden zum Thema Gewalt und Beziehungen in Austausch.

    Auf dem letzten Fachtag am 14. September 2022 gab es einen Input zur Istanbul-Konvention sowie Vorträge von Andreas Hornung, Richter am Oberlandesgericht Hamm und Dr. Christine Böttger, Forum für Familienrecht und Kindeswohl zum Thema: „Häusliche Gewalt und familienrechtliche Verfahren – (Un-) Vereinbarkeit von Schutz und Umgangsrecht?“. Fazit von Monika Hensen-Busch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt: „Vorträge, Diskussion und Austausch haben deutlich gemacht, dass es auch in Mönchengladbach wichtig ist, die bestehenden, guten Vernetzungen auszuweiten. Es gilt mit weiteren lokalen Akteur*innen aus Kommune, Justiz, medizinischer und psychosozialer Versorgung in den Austausch zu kommen, Strukturen zu analysieren und weitere Maßnahmen zu entwickeln.“

     Zum 25. November gibt es in Mönchengladbach sowohl fachlichen Austausch, als auch öffentlichkeitswirksame Aktionen.

    Das Polizistinnen-Projekt „Frauen stärken Frauen“ des Polizeisportvereins MG hat sich neu aufgestellt und lädt Kooperationspartner*innen zur persönlichen Vorstellung und Präsentation der Inhalte des Projekts ins Polizeipräsidium ein.
    Mit den Aufdrucken auf Brötchentüten „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ und „Gewalt ist nie privat“ machen Frauenhaus Rheydt und Frauenberatungsstelle auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

    Der AK „Gegen Gewalt in Beziehungen“ führt wie in jedem Jahr die Fahnenaktion durch. An vielen Gebäuden in der Stadt, z.B. an Verwaltungsgebäuden und Rathäusern, dem DGB-Haus, der Polizei Rheydt und M`Gladbach und der Hochschule werden die Fahnen mit der Aufschrift „Nein zu Gewalt an Frauen – Frei leben ohne Gewalt“ gehisst, um Flagge zu zeigen.

    Die „Initiative Orange Mönchengladbach“ (das sind Frauen der beiden Zontaclubs, des Soroptimistclubs, der Frauenberatungsstelle, des Vereins Zornröschen und des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule) führt nach der ersten großen Aktion rund um den Frauentag am 8. März jetzt zum Orange-Day eine Menschenkette als Mahnwache durch. Die engagierten Frauen rufen alle Menschen in Mönchengladbach auf, mit orangefarbenen Windlichtern, Schals, Mützen und anderen glitzernden Dingen ein leuchtendes Zeichen für Gleichberechtigung, Solidarität und Stärke zu setzen. Treffpunkt ist am 25. November um 17.30 Uhr am Dicken Turm auf der Waldhausener Straße.

    Wer keine Möglichkeit hat am 25.November bei der orangen Menschenkette auf der Waldhausener Straße dabei zu sein, kann sich mit einem Aktionsselfie an „# schweigenbrechen“ des bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ beteiligen und digital über Social Media ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen mit einem persönlichen Statement setzen – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen – Die Fachkräfte des Hilfetelefons sind rund um die Uhr für Betroffene, Fachkräfte, Nachbar*innen, Angehörige und Freund*innen zu erreichen und beraten in 18 Sprachen.
    Bundesweites Hilfetelefon: 08000 116 016

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  • VHS: EDV to got! Gefahren des Internet erkennen

    VHS: EDV to got! Gefahren des Internet erkennen

    Dieser Kurs am Mittwoch, 23. November 2022, soll Heimanwender*innen von 19:00 bis 20:30 Uhr für die Gefahren sensibilisieren, die der tägliche Gebrauch des Internets mit sich bringt.
    Kursleiter Jens Thiel erläutert, was Phishing ist, wie man Spam-Mails erkennt und worauf man bei der Nutzung von Internetdiensten achten sollte. Darüber hinaus informiert er rund um das Thema „Internet of Things“ und stellt aktuelle Präzedenzfälle vor.

    Die wichtigsten Infos in Kürze:

    23.11.2022, 19:00 – 20:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 222A0991F

    Leitung: Jens Thiel

    Entgelt: 5,00 €

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

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  • GEM verteilte Matratzen und Schlafsäcke

    GEM verteilte Matratzen und Schlafsäcke

    Rasche Hilfe für Obdachlose im Tunnel in der Heinrich-Sturm-Straße erfolgt.

    Eine rasche Hilfe hatten gestern Stadt und GEM den Obdachlosen zugesagt, die vorgestern bei einer Aktion, die zur Beseitigung von Altlasten im Tunnel in der Heinrich-Sturm-Straße dienen sollte, auch teilweise persönliche Gegenstände verloren haben, zugesagt.

    Noch gestern Abend verteilte die GEM ersatzweise Schlafsäcke und Matratzen an die Obdachlosen, die sich über die schnelle Unterstützung freuten.
    Die Beseitigung der Brandlasten war notwendig geworden, weil es in der Vergangenheit zu Bränden im Tunnel gekommen ist. Bei der Aktion vorgestern sind die Mitarbeiter*innen vor Ort aufgrund einer Kommunikationspanne deutlich zu weit gegangen.
    Eine Verdrängung der Obdachlosen war dagegen zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt.
    Dafür entschuldigen sich Stadt und GEM ausdrücklich.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs verschaffte sich gestern noch ein Bild von der Situation vor Ort. „Eines macht dieser Vorfall aber auch deutlich: Wir müssen neue Angebote entwickeln, um obdachlosen Menschen zu helfen. Es gibt zwar bereits Schlafstellen, Sozialarbeit, Treffpunkte und auch das Projekt Housing First, bei dem Obdachlosen eine Wohnung vermittelt wird. Dennoch gibt es eben Menschen, die unter einer Brücke schlafen. Auf Dauer kann das nicht so bleiben, denn der Tunnel muss aufgrund der brennbaren Dämmung gesichert werden“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „In der Sicherheitskooperation Vitus, in der viele Akteure aus der Verwaltung, Polizei, den Wohlfahrtsverbänden und weiteren Institutionen zusammenwirken, arbeiten wir daran, dass sich rund um den Platz der Republik viele Menschen wohlfühlen. Das geht nur miteinander und nicht gegeneinander“.

    Darüber hinaus werde sich die Sicherheitskooperation damit befassen, wie es mit der Unterbringung der Obdachlosen weitergehen kann.

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  • Weihnachtskonzert der Musikschule

    Weihnachtskonzert der Musikschule

    Nach mehrjähriger situationsbedingter Pause findet in diesem Jahr am Samstag, 10. Dezember, um 17 Uhr wieder das traditionelle Weihnachtskonzert der Musikschule der Stadt Mönchengladbach in der Kaiser-Friedrich-Halle statt.

    Musikerinnen und Musiker präsentieren unterschiedlichste Solo- und Ensemblebeiträge von Pop/Jazz über sinfonische Musik bis zum Ballett.

    Die Violis und Schülerinnen sowie Schüler aus der Förderpädagogik, die Inklusionsband „Rhythm and Surprise“, die neue Band „Leertaste“, sowie Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Gesang und Tanz gestalten den ersten Teil des Konzertes.

    Im zweiten Teil musizieren das Bläservororchester und das Jugendsinfonieorchester und setzen thematisch –aber nicht nur-  auf französische Weihnachtsklänge. Das Organisationsteam freut sich besonders, die neue Kulturdezernentin Frau Christiane Schüßler als Mitwirkende begrüßen zu dürfen. Sie wird mit dem Vortrag weihnachtlich-stimmungsvoller Texte noch einmal besondere Akzente setzen.

    Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, jedoch freut sich der Verein der Freunde und Förderer der Musikschule e.V. über eine Spende.

    Diejenigen, die nach dem Konzert mehr Musik mit nach Hause nehmen möchten oder noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, haben die Möglichkeit, das Buch „25 Liebeserklärungen: „Die Instrumente der Musikschule Mönchengladbach“ zu erwerben, in dem -bereits in zweiter Auflage- Lehrkräfte, aktuelle und ehemalige Schüler*innen und ihre Instrumente in Text, Bild und Film (abrufbar mittels QR-Code) vorgestellt werden.

    Die Musikschule freut sich auf Ihren Besuch:

    Samstag, 10. Dezember 2022, 17.00 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle

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  • Stadt legt Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt vor

    Stadt legt Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt vor

    Bessere Atmosphäre, weniger Stromverbrauch und mehr Sicherheit sind das Ziel.

    Diesen Winter werden die Wahrzeichen der Stadt im Dunkeln bleiben.

    So hat es der Energie-Krisenstab der Stadt entschieden, um angesichts der aktuellen Knappheit weniger Energie zu verbrauchen. Auch langfristig soll im Mönchengladbacher Stadtzentrum eine erhebliche Menge Strom gespart werden – dann allerdings bei optimaler Ausleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Plätzen, Straßenzügen und Grünanlagen.

    Wie das mithilfe neuer Lichttechnik gelingen kann, zeigt das Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt auf, das in den nächsten Tagen in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschusses für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt wird.

    Ähnlich wie schon heute am Sonnenhausplatz sollen sogenannte Innenstadtleuchten künftig die gesamte Hindenburgstraße säumen.
    (© OC|Lichtplanung).

    Ziel des Konzepts ist es, im gesamten Innenstadtbereich ein attraktives nächtliches Erscheinungsbild zu erzeugen und dabei die verschiedenen Identitäten der unterschiedlichen Stadträume zu stärken. Gleichzeitig soll die Beleuchtung fit für die Zukunft gemacht werden, also energieeffizient, emissionsarm und insektenfreundlich sein.

    In dem Konzept werden für das gesamte Fördergebiet der „Sozialen Stadt – Gladbach und Westend“ Beleuchtungslösungen für unterschiedliche räumliche Situationen aufgezeigt: Sechs bis 12 Meter hohe neutralweiße Funktionsleuchten sind etwa an den Hauptverkehrsstraßen vorgesehen, während in Wohnstraßen viereinhalb bis sechs Meter hohe warmweiße Stadtleuchten zum Einsatz kommen sollen. In Parks und Grünanlagen liegt der Fokus auf einer umweltschonenden, minimalen Grundbeleuchtung sowie einer angemessenen Ausleuchtung entlang der Wege. Hier kommt es auf eine möglichst geringe Lichtstreuung an, um die Tierwelt nicht zu stören. Dank „mitlaufendem Licht“ soll sich die Beleuchtung zukünftig nur dann ganz hell schalten, wenn Menschen in der Nähe sind.

    Markanter Innenstadtkern und gemütliches Ambiente in der Altstadt

    Die markante „Innenstadtleuchte“ mit den vielen Leuchtenköpfen, die heute schon am Sonnenhausplatz vor dem Minto steht, soll auf den gesamten Hauptgeschäftsbereich, also vom Europaplatz bis zur Altstadt, ausgeweitet werden. Innerhalb der Altstadt werden die Leuchten hingegen weiterhin eine historisierende Anmutung haben. Dadurch fügen sich die neuen „Altstadtleuchten“ auch tagsüber harmonisch in das Stadtbild ein. Dabei sollen in einigen Bereichen der Altstadt mehr Leuchten als bislang installiert werden, um durch eine gleichmäßigere Beleuchtung dunkle Ecken und Angsträume zu beseitigen. Dank der Umrüstung auf moderne LED-Technik wird sich trotz zusätzlicher Leuchten in Zukunft viel Energie einsparen lassen.

    Die Altstadtleuchten sollen ein besonders warmes Licht erzeugen und somit für eine angenehme Atmosphäre sorgen. „Die Altstadt ist das ‚Wohnzimmer‘ unserer Stadt. Hier braucht es Leuchten, die sich städtebaulich in das Gesamtbild fügen und eine gemütliche Lichtstimmung erzeugen, in der man sich gerne aufhält. Gleichzeitig kommt es aus Sicherheitsgründen auf eine gleichmäßige Ausleuchtung an. Und es gilt, Plätze und Wahrzeichen lichttechnisch in Szene zu setzen. Auf all das haben wir im Beleuchtungskonzept großen Wert gelegt“, erklärt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Der Gedanke, die Beleuchtung in der Altstadt zu erneuern, wurde schon 2017 im Rahmenplan Abteiberg formuliert. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt – Gladbach und Westend“ konnte dieser Gedanke nun in Form des Beleuchtungskonzepts konkretisiert werden. Bei der Erarbeitung des Konzepts hat die Stadtverwaltung den engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht und diese in Form von drei Stadtspaziergängen und einer Online-Befragung beteiligt. Im Sommer wurde außerdem ein Praxistest durchgeführt: In der Wallstraße hat die Verwaltung für begrenzte Zeit unterschiedliche Leuchten aufgestellt, um sich ein Bild von der tatsächlichen Lichtwirkung und der Gestaltung der einzelnen Modelle zu machen. Im Beleuchtungskonzept wird jetzt ein passender Leuchtentyp aufgezeigt. Schon jetzt gibt es „leuchtende Beispiele“ in der Stadt Mit der zweiten Phase des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt – Gladbach und Westend“, die 2023 beginnt, soll die Umsetzung des Beleuchtungskonzepts eingeleitet werden. Die neue Altstadtbeleuchtung macht dabei den Auftakt. Sie soll im kommenden Jahr als Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms angemeldet werden. Aber auch bei laufenden oder jüngst abgeschlossenen Projekten hat die Stadt die Grundsätze des neuen Konzepts schon berücksichtigt. Im Hans-Jonas-Parks, am Platz der Republik oder ab Frühjahr im Geropark können sich Bürgerinnen und Bürger bereits ein Bild machen, wie die Beleuchtung der Mönchengladbacher Innenstadt in Zukunft aussehen soll.

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  • Das 41. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier – ein besonderes Hockey-Sportfest

    Das 41. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier – ein besonderes Hockey-Sportfest

    Während Mönchengladbach im Hockey-Park mit der Europameisterschaft im kommenden Jahr ein internationales Hockeysportfest erwartet, hat es am Wochenende bereits ein traditionsreiches Sportfest in der Sporthalle Mülfort gegeben: Das Walter-Mayer-Gedächtnisturnier.

    Die 41. Ausgabe des Specialhockeyturniers der Stadt Mönchengladbach hat auch in diesem Jahr wieder eine besondere Mischung aus sportlichen und emotionalen Höhepunkten geboten. Am vergangenen Wochenende traten dabei Mannschaften aus Essen, Moers, Mönchengladbach und Köln (außer Konkurrenz) gegeneinander an.

    Den ersten Platz konnte sich im letzten Spiel des Tages das Team aus Essen sichern, die damit ein Team aus MG auf den zweiten Platz verwiesen. Den dritten Platz errang am Ende das Team aus Moers. Dabei war die Freude nicht nur bei der Siegerehrung groß, das gesamte Turnier war von einer tollen Atmosphäre geprägt.

    Nachdem aufgrund einer medizinischen Behandlung eine Unterbrechung erfolgen musste, entschloss sich das Kölner Trainerteam das Spielfeld kurzerhand in eine Tanzfläche umzufunktionieren, was besonders bei den Spielerinnen und Spielern für gute Stimmung sorgte.

    Ein besonderes Geschenk erhielt eine Spielerin des Special Hockey MG, die nachträglich zu Ihrem Geburtstag am 11. November durch den Ehrenpräsidenten des Rheydter Spielvereins Hockey und Tennis e.V. und Chef des Mönchengladbacher-Karnevals-Verbands e.V. Bernd Gothe persönlich ein Geschenk überreicht bekam.

    Ein weiterer Höhepunkt war neben der Siegerehrung des Turniers durch die Beigeordnete Christiane Schüßler, die Bekanntgabe von acht Nominierungen für die Special Olympics World Games im nächsten Jahr ab dem 17. Juni in Berlin.  Auch hier überreicht die Beigeordnete die Urkunden an die Spielerinnen und Spieler.

    Im Vorfeld zu den Special Olympics World Games wird es auch in Mönchengladbach Programm dazu geben. Denn die Stadt wird Host Town für die Sportlerinnen und Sportler aus Japan sein und sie in Deutschland in Empfang nehmen, bevor es dann zu den Wettkämpfen nach Berlin geht.

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