Autor: PMG

  • Corona schlägt AIDS

    Corona schlägt AIDS

    Am 1. Dezember –  dem Welt-AIDS-Tag  –  hat die AIDS-Beratungsstelle des städtischen Gesundheitsamtes an ihrem Informationsstand im minto an der Hindenburgstraße zahlreiche intensive Gespräche geführt.

    Aufschlussreich war der Austausch für beide Seiten. “Einerseits konnten wir Wissen zu AIDS und anderen sexuell übertragbaren Infektionen vermitteln”, so Ursula Backes, Stadtärztin und AIDS-Fachkraft. “Andererseits wurde aber auch in jedem zweiten Gespräch deutlich, wie weit AIDS durch die Schrecken der Corona-Pandemie – medizinisch korrekter COVID-19-Pandemie – aus dem Bewusstsein vieler Menschen verdrängt wurde”, so Backes weiter.

    Die Frage “AIDS – gibt es das noch?” war keine Seltenheit.
    COVID-19 hat in den letzten drei Jahren große öffentliche AIDS-Präventionsveranstaltungen unmöglich gemacht. “Viele Besucher*innen am Stand begrüßten unsere Aktion sehr und wir hoffen, dass wir zukünftig wieder regelmäßig auch in öffentlichen Aktionen als Ansprechpartnerinnen für die Bürger*innen in Mönchengladbach da sein können!”, so Backes hoffnungsvoll.
    Unser anonymes kostenloses Beratungs- und Testangebot finden Sie unter: www.stadtmg.de/aids

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  • Mitreden bei der Umgestaltung Lüpertzender Straße

    Mitreden bei der Umgestaltung Lüpertzender Straße

    Bei der Planung der Umgestaltung der Lüpertzender Straße gibt es wieder die Möglichkeit sich zu beteiligen.

    Bereits im letzten Jahr konnten Bürgerinnen und Bürger in einer ersten Beteiligungsrunde ihre Anregungen zur geplanten Umgestaltung einbringen. Auf der Grundlage des Rahmenplans Abteiberg und einigen dieser Ideen sind die ersten Planungsentwürfe entstanden. Diese werden bei einer gemeinsamen Begehung am Dienstag, 6. Dezember, ab 16 Uhr, Treffpunkt Arbeitslosenzentrum und bei einem anschließenden Austausch, 17 bis 18.30 Uhr im Arbeitslosenzentrum vorgestellt.

    Außerdem gibt es die Möglichkeit sich an einer Online-Befragung zur Umgestaltung der Lüpertzender Straße zu beteiligen. Die ist auf der Internetseite des Quartiersmanagement Mönchengladbach zu finden.

    Kurzlink: https://t1p.de/2h52v

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  • Sportstätten schließen für Weihnachtsferien

    Sportstätten schließen für Weihnachtsferien

    Die städtischen Sportstätten schließen ab Freitag 23. Dezember 2022.

    Die Vereine und der Stadtsportbund sind vorab darüber informiert worden.
    Die Sportstätten bleiben bis einschließlich Sonntag, 8. Januar 2023 über die Weihnachtsferien geschlossen.

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  • Stadt schafft rund 2.900 CO2-Messgeräte für Kindertagesstätten und Schulen an

    Stadt schafft rund 2.900 CO2-Messgeräte für Kindertagesstätten und Schulen an

    Seit Beginn der Pandemie hat die Stadt Mönchengladbach alle vorgegebenen Maßnahmen für Kindertagesstätten und Schulen umgesetzt und ist dem Rat der Experten des Landes gefolgt.

    Frühzeitig wurden dabei alle Räume auf ihre Belüftungsmöglichkeit überprüft und Mängel beseitigt. Außerdem wurde bei Förderprogrammen für unterstützendes technisches Gerät jeweils abgeglichen, ob in Mönchengladbach eine Förderfähigkeit besteht. So sind alle Räume nach bisherigem Stand soweit zu belüften oder konnten so nachgerüstet werden, dass weder für raumlufttechnische Anlagen noch für mobile Virenfilter eine Förderung in Frage kam.

    Um die Belüftung zum Infektionsschutz zu unterstützen sind CO2-Messgeräte in einigen Räumen, wo Bedarf bestand, bereits angeschafft worden. So sind zum Beispiel in Räumen, wo Bedenken seitens der Schule geäußert wurden, bereits Messgeräte fest installiert worden oder zeitweise zum Einsatz gekommen, um das Lüftungsverhalten entsprechend anpassen zu können. Wenn ein Bedarf seitens einer Schule oder einer Kindertagesstätte gemeldet wurde, konnte dem bisher zumindest mit Leihgeräten entsprochen werden oder Schulen konnten diese, aus den ihnen für Ausstattung zur Verfügung stehenden Mitteln, eigenständig anschaffen, was teilweise auch erfolgt ist. Förderprogramme für diese CO2-Messgeräte oder so genannten CO2-Ampeln gab es bisher nicht.

    Mit der Förderung “Richtlinie zur Leistung von Ausgaben zur Verbesserung des Infektionsschutzes durch technische Maßnahmen und ergänzende Ausstattung mit CO2-Messgeräten in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche” hat sich dies geändert, sagt der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen: “Die Stadt Mönchengladbach wird in der Funktion als Schulträger die Möglichkeit nutzen, CO2-Messgeräte für alle öffentlichen Schulen und privaten Ersatzschulen zu beschaffen. Und wir hoffen damit, die Schulen bei einem guten Lüftungsverhalten und dem damit einhergehenden Infektionsschutz weiter unterstützen zu können.” Förderfähig sind alle CO2-Messgeräte, welche in Betreuungs-, Schul- und Aufenthaltsräumen in Schulen und Sporthallen, soweit diese für die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen benutzt oder mitbenutzt werden.

    Eine Bedarfsabfrage an den Schulen ist inzwischen abgeschlossen und ergab einen Bedarf von 2.100 CO2-Messgeräten (inklusive 283 Geräte für nicht städtische Schulen). Um eine weitere Unterstützung auch während der Vergabedauer des Gesamtbedarfes bereits gewährleisten zu können, sollen den Schulen vorab je zwei bis drei CO2-Messgeräte zur Verfügung gestellt werden. Daher wurden bereits 283 Geräte über eine Direktbeschaffung geordert.

    Für die restlichen 1.817 Geräte erfolgt in Kürze eine Ausschreibung. Somit liegt der geschätzte notwendige Förderbetrag für den Fachbereich Schule und Sport bei rund 195.000 Euro.

    Auch für die Kindertagesstätten ist die Anschaffung weiterer Geräte geplant, sagt der Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie Klaus Röttgen: “Ähnlich wie bei den Schulen werden wir neben den bereits vorhandenen CO2-Messgeräte in einem ersten Schritt rund 130 Messgeräte für die städtischen Einrichtungen anschaffen. Parallel werden zudem insgesamt 700 weitere Messgeräte für die Kitas in freier Trägerschaft beschafft, die über die Förderung finanziert werden können.” Damit werden alle gemeldeten Bedarf an CO2 Ampeln in den jeweiligen Gruppen und Nebenräumen erfüllt.

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  • Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Diesmal: Deutsche GigaNetz plant Glasfaserausbau im Süden Mönchengladbachs

    Pressemeldung bearbeitet: Harald Wendler
    In Wickrath und Odenkirchen dominieren aktuell noch Kupfernetze. Durch das Engagement der Deutschen GigaNetz gibt es nun auch hier konkrete Ausbauplanungen für ein Glasfasernetz.
    Rund 15.000 Haushalte in den Ortsteilen erhalten (nur bei entsprechender Nachfrage) durch das Projekt die Chance auf echtes Glasfaserinternet.

    Durch eine Kooperationsvereinbarung der Stadt Mönchengladbach mit der Deutschen GigaNetz GmbH über den Aufbau eines Glasfaser-Netzes werden in Wickrath und Odenkirchen die Weichen für die Infrastruktur der Zukunft gestellt.  Anfang 2023 startet eine umfangreiche Kampagne mit Informationsmaßnahmen und Veranstaltungen in den Ortsteilen.

    Bei ausreichender Nachfrage wird das Glasfasernetz bereits im Laufe des Jahres 2023 realisiert.

    “Wir freuen uns sehr, in Mönchengladbach einen großen Schritt zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen beitragen zu können”, sagt Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz. “Es ist unser gemeinsames Anliegen, allen die Chance auf die Teilhabe an der digitalen Zukunft zu ermöglichen – so auch in Wickrath und Odenkirchen.”

    “Nicht nur in der Wirtschaft, auch in Privathaushalten beschleunigt sich die Digitalisierung und steigt der Bedarf an schnellen Datenleitungen. Die Zunahme von Home Office hat diesen Trend noch einmal unterstrichen. In Mönchengladbach sind Glasfaseranschlüsse sowohl in sehr ländlichen Lagen als auch in den Innenstädten bereits vorhanden oder im Ausbau. Ich freue mich, dass es nun auch für die Stadtteile Wickrath und Odenkirchen konkrete Perspektiven gibt, weitere Lücken in der ‚Glasfaser-Landkarte‘ unserer Stadt zu schließen”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Glasfaseranschlüsse ermöglichen Bandbreiten von 1.000 Mbit/s sowohl im Down- als auch im Upload und können bei steigenden Anforderungen perspektivisch sogar noch mehr leisten. Darüber hinaus gibt es keine Schwankungen durch lange Leitungswege oder hohe Netzauslastung und die Reaktionszeiten sind ultrakurz. Aufgrund der Datenübertragung durch Lichtsignale sind Glasfasernetze ferner deutlich energieeffizienter. Weitere Informationen zu den Vorteilen von Glasfaserinternet werden auch auf der Informations-Website www.gigabitcity.mg veranschaulicht.

    Beim reinen Glasfaserausbau, dem sogenannten FTTH = Fiber to the home erfolgt die Glasfaserverlegung im besten Fall bis in die Wohnung. Zudem erfahren Immobilien mit Glasfaseranschlüssen laut des Verbands “Haus und Grund” eine signifikante Wertsteigerung. Bei Beauftragung eines entsprechenden Endkundentarifs erfolgt die Verlegung auf Kosten des Anbieters.

    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

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  • Internationaler Aktionstag Gegen Gewalt an Frauen

    Internationaler Aktionstag Gegen Gewalt an Frauen

    Der 25.November wird jährlich dazu genutzt, um auf das unverändert hohe Ausmaß an Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

    Auf der ganzen Welt steht am 25. November der Kampf gegen Gewalt an Frauen im Mittelpunkt. Darauf macht auch die Gleichstellungsstelle der Stadt aufmerksam.
    Häusliche Gewalt ist auch in Deutschland erschreckende Realität: Jede dritte Frau ist mindestens einmal von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen. Jede Stunde wird eine Frau in Deutschland Opfer von Gewalt. Dazu zählen sexuelle Belästigung, Stalking und psychische Gewalt ebenso wie Vergewaltigung, Missbrauch und häusliche Gewalt. Jeden Tag versucht ein Mann seine Frau umzubringen. Alle drei Tage stirbt eine Frau durch die Gewalt ihres (Ex-) Partners. Mädchen und Frauen mit Behinderung erleben je nach Gewaltform sogar zwei bis dreimal häufiger Gewalt als der Bevölkerungsdurchschnitt.

     Mit Ratifizierung der sogenannten Istanbul-Konvention hat sich Deutschland im Februar 2018 verbindlich verpflichtet, jeglicher Form von geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt wirksam zu begegnen und gewaltbetroffene Frauen und Mädchen umfassend zu unterstützen. Dabei sind auch die Kommunen gefordert, Maßnahmen zur Prävention und Intervention zu entwickeln und umzusetzen. In Mönchengladbach ist die Gleichstellungsstelle mit dem “Arbeitskreis Gegen Gewalt in Beziehungen” (Frauenhäuser, Frauenberatungsstelle, Polizei und Gleichstellungsstelle) schon seit 2001 aktiv. Der Arbeitskreis sensibilisiert und informiert durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und Fachtage für Akteur*innen zur Thematik und bringt Fachkräfte aus den verschiedensten Institutionen und Verbänden zum Thema Gewalt und Beziehungen in Austausch.

    Auf dem letzten Fachtag am 14. September 2022 gab es einen Input zur Istanbul-Konvention sowie Vorträge von Andreas Hornung, Richter am Oberlandesgericht Hamm und Dr. Christine Böttger, Forum für Familienrecht und Kindeswohl zum Thema: “Häusliche Gewalt und familienrechtliche Verfahren – (Un-) Vereinbarkeit von Schutz und Umgangsrecht?”. Fazit von Monika Hensen-Busch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt: “Vorträge, Diskussion und Austausch haben deutlich gemacht, dass es auch in Mönchengladbach wichtig ist, die bestehenden, guten Vernetzungen auszuweiten. Es gilt mit weiteren lokalen Akteur*innen aus Kommune, Justiz, medizinischer und psychosozialer Versorgung in den Austausch zu kommen, Strukturen zu analysieren und weitere Maßnahmen zu entwickeln.”

     Zum 25. November gibt es in Mönchengladbach sowohl fachlichen Austausch, als auch öffentlichkeitswirksame Aktionen.

    Das Polizistinnen-Projekt “Frauen stärken Frauen” des Polizeisportvereins MG hat sich neu aufgestellt und lädt Kooperationspartner*innen zur persönlichen Vorstellung und Präsentation der Inhalte des Projekts ins Polizeipräsidium ein.
    Mit den Aufdrucken auf Brötchentüten “Gewalt kommt uns nicht in die Tüte” und “Gewalt ist nie privat” machen Frauenhaus Rheydt und Frauenberatungsstelle auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

    Der AK “Gegen Gewalt in Beziehungen” führt wie in jedem Jahr die Fahnenaktion durch. An vielen Gebäuden in der Stadt, z.B. an Verwaltungsgebäuden und Rathäusern, dem DGB-Haus, der Polizei Rheydt und M`Gladbach und der Hochschule werden die Fahnen mit der Aufschrift “Nein zu Gewalt an Frauen – Frei leben ohne Gewalt” gehisst, um Flagge zu zeigen.

    Die “Initiative Orange Mönchengladbach” (das sind Frauen der beiden Zontaclubs, des Soroptimistclubs, der Frauenberatungsstelle, des Vereins Zornröschen und des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule) führt nach der ersten großen Aktion rund um den Frauentag am 8. März jetzt zum Orange-Day eine Menschenkette als Mahnwache durch. Die engagierten Frauen rufen alle Menschen in Mönchengladbach auf, mit orangefarbenen Windlichtern, Schals, Mützen und anderen glitzernden Dingen ein leuchtendes Zeichen für Gleichberechtigung, Solidarität und Stärke zu setzen. Treffpunkt ist am 25. November um 17.30 Uhr am Dicken Turm auf der Waldhausener Straße.

    Wer keine Möglichkeit hat am 25.November bei der orangen Menschenkette auf der Waldhausener Straße dabei zu sein, kann sich mit einem Aktionsselfie an “# schweigenbrechen” des bundesweiten Hilfetelefons “Gewalt gegen Frauen” beteiligen und digital über Social Media ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen mit einem persönlichen Statement setzen – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen – Die Fachkräfte des Hilfetelefons sind rund um die Uhr für Betroffene, Fachkräfte, Nachbar*innen, Angehörige und Freund*innen zu erreichen und beraten in 18 Sprachen.
    Bundesweites Hilfetelefon: 08000 116 016

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  • VHS: EDV to got! Gefahren des Internet erkennen

    VHS: EDV to got! Gefahren des Internet erkennen

    Dieser Kurs am Mittwoch, 23. November 2022, soll Heimanwender*innen von 19:00 bis 20:30 Uhr für die Gefahren sensibilisieren, die der tägliche Gebrauch des Internets mit sich bringt.
    Kursleiter Jens Thiel erläutert, was Phishing ist, wie man Spam-Mails erkennt und worauf man bei der Nutzung von Internetdiensten achten sollte. Darüber hinaus informiert er rund um das Thema “Internet of Things” und stellt aktuelle Präzedenzfälle vor.

    Die wichtigsten Infos in Kürze:

    23.11.2022, 19:00 – 20:30 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 222A0991F

    Leitung: Jens Thiel

    Entgelt: 5,00 €

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

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  • GEM verteilte Matratzen und Schlafsäcke

    GEM verteilte Matratzen und Schlafsäcke

    Rasche Hilfe für Obdachlose im Tunnel in der Heinrich-Sturm-Straße erfolgt.

    Eine rasche Hilfe hatten gestern Stadt und GEM den Obdachlosen zugesagt, die vorgestern bei einer Aktion, die zur Beseitigung von Altlasten im Tunnel in der Heinrich-Sturm-Straße dienen sollte, auch teilweise persönliche Gegenstände verloren haben, zugesagt.

    Noch gestern Abend verteilte die GEM ersatzweise Schlafsäcke und Matratzen an die Obdachlosen, die sich über die schnelle Unterstützung freuten.
    Die Beseitigung der Brandlasten war notwendig geworden, weil es in der Vergangenheit zu Bränden im Tunnel gekommen ist. Bei der Aktion vorgestern sind die Mitarbeiter*innen vor Ort aufgrund einer Kommunikationspanne deutlich zu weit gegangen.
    Eine Verdrängung der Obdachlosen war dagegen zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt.
    Dafür entschuldigen sich Stadt und GEM ausdrücklich.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs verschaffte sich gestern noch ein Bild von der Situation vor Ort. “Eines macht dieser Vorfall aber auch deutlich: Wir müssen neue Angebote entwickeln, um obdachlosen Menschen zu helfen. Es gibt zwar bereits Schlafstellen, Sozialarbeit, Treffpunkte und auch das Projekt Housing First, bei dem Obdachlosen eine Wohnung vermittelt wird. Dennoch gibt es eben Menschen, die unter einer Brücke schlafen. Auf Dauer kann das nicht so bleiben, denn der Tunnel muss aufgrund der brennbaren Dämmung gesichert werden”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. “In der Sicherheitskooperation Vitus, in der viele Akteure aus der Verwaltung, Polizei, den Wohlfahrtsverbänden und weiteren Institutionen zusammenwirken, arbeiten wir daran, dass sich rund um den Platz der Republik viele Menschen wohlfühlen. Das geht nur miteinander und nicht gegeneinander”.

    Darüber hinaus werde sich die Sicherheitskooperation damit befassen, wie es mit der Unterbringung der Obdachlosen weitergehen kann.

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  • Weihnachtskonzert der Musikschule

    Weihnachtskonzert der Musikschule

    Nach mehrjähriger situationsbedingter Pause findet in diesem Jahr am Samstag, 10. Dezember, um 17 Uhr wieder das traditionelle Weihnachtskonzert der Musikschule der Stadt Mönchengladbach in der Kaiser-Friedrich-Halle statt.

    Musikerinnen und Musiker präsentieren unterschiedlichste Solo- und Ensemblebeiträge von Pop/Jazz über sinfonische Musik bis zum Ballett.

    Die Violis und Schülerinnen sowie Schüler aus der Förderpädagogik, die Inklusionsband “Rhythm and Surprise”, die neue Band “Leertaste”, sowie Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Gesang und Tanz gestalten den ersten Teil des Konzertes.

    Im zweiten Teil musizieren das Bläservororchester und das Jugendsinfonieorchester und setzen thematisch –aber nicht nur-  auf französische Weihnachtsklänge. Das Organisationsteam freut sich besonders, die neue Kulturdezernentin Frau Christiane Schüßler als Mitwirkende begrüßen zu dürfen. Sie wird mit dem Vortrag weihnachtlich-stimmungsvoller Texte noch einmal besondere Akzente setzen.

    Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, jedoch freut sich der Verein der Freunde und Förderer der Musikschule e.V. über eine Spende.

    Diejenigen, die nach dem Konzert mehr Musik mit nach Hause nehmen möchten oder noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, haben die Möglichkeit, das Buch “25 Liebeserklärungen: “Die Instrumente der Musikschule Mönchengladbach” zu erwerben, in dem -bereits in zweiter Auflage- Lehrkräfte, aktuelle und ehemalige Schüler*innen und ihre Instrumente in Text, Bild und Film (abrufbar mittels QR-Code) vorgestellt werden.

    Die Musikschule freut sich auf Ihren Besuch:

    Samstag, 10. Dezember 2022, 17.00 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle

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  • Stadt legt Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt vor

    Stadt legt Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt vor

    Bessere Atmosphäre, weniger Stromverbrauch und mehr Sicherheit sind das Ziel.

    Diesen Winter werden die Wahrzeichen der Stadt im Dunkeln bleiben.

    So hat es der Energie-Krisenstab der Stadt entschieden, um angesichts der aktuellen Knappheit weniger Energie zu verbrauchen. Auch langfristig soll im Mönchengladbacher Stadtzentrum eine erhebliche Menge Strom gespart werden – dann allerdings bei optimaler Ausleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Plätzen, Straßenzügen und Grünanlagen.

    Wie das mithilfe neuer Lichttechnik gelingen kann, zeigt das Beleuchtungskonzept für die Mönchengladbacher Innenstadt auf, das in den nächsten Tagen in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschusses für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt wird.

    Ähnlich wie schon heute am Sonnenhausplatz sollen sogenannte Innenstadtleuchten künftig die gesamte Hindenburgstraße säumen.
    (© OC|Lichtplanung).

    Ziel des Konzepts ist es, im gesamten Innenstadtbereich ein attraktives nächtliches Erscheinungsbild zu erzeugen und dabei die verschiedenen Identitäten der unterschiedlichen Stadträume zu stärken. Gleichzeitig soll die Beleuchtung fit für die Zukunft gemacht werden, also energieeffizient, emissionsarm und insektenfreundlich sein.

    In dem Konzept werden für das gesamte Fördergebiet der “Sozialen Stadt – Gladbach und Westend” Beleuchtungslösungen für unterschiedliche räumliche Situationen aufgezeigt: Sechs bis 12 Meter hohe neutralweiße Funktionsleuchten sind etwa an den Hauptverkehrsstraßen vorgesehen, während in Wohnstraßen viereinhalb bis sechs Meter hohe warmweiße Stadtleuchten zum Einsatz kommen sollen. In Parks und Grünanlagen liegt der Fokus auf einer umweltschonenden, minimalen Grundbeleuchtung sowie einer angemessenen Ausleuchtung entlang der Wege. Hier kommt es auf eine möglichst geringe Lichtstreuung an, um die Tierwelt nicht zu stören. Dank “mitlaufendem Licht” soll sich die Beleuchtung zukünftig nur dann ganz hell schalten, wenn Menschen in der Nähe sind.

    Markanter Innenstadtkern und gemütliches Ambiente in der Altstadt

    Die markante “Innenstadtleuchte” mit den vielen Leuchtenköpfen, die heute schon am Sonnenhausplatz vor dem Minto steht, soll auf den gesamten Hauptgeschäftsbereich, also vom Europaplatz bis zur Altstadt, ausgeweitet werden. Innerhalb der Altstadt werden die Leuchten hingegen weiterhin eine historisierende Anmutung haben. Dadurch fügen sich die neuen “Altstadtleuchten” auch tagsüber harmonisch in das Stadtbild ein. Dabei sollen in einigen Bereichen der Altstadt mehr Leuchten als bislang installiert werden, um durch eine gleichmäßigere Beleuchtung dunkle Ecken und Angsträume zu beseitigen. Dank der Umrüstung auf moderne LED-Technik wird sich trotz zusätzlicher Leuchten in Zukunft viel Energie einsparen lassen.

    Die Altstadtleuchten sollen ein besonders warmes Licht erzeugen und somit für eine angenehme Atmosphäre sorgen. “Die Altstadt ist das ‚Wohnzimmer‘ unserer Stadt. Hier braucht es Leuchten, die sich städtebaulich in das Gesamtbild fügen und eine gemütliche Lichtstimmung erzeugen, in der man sich gerne aufhält. Gleichzeitig kommt es aus Sicherheitsgründen auf eine gleichmäßige Ausleuchtung an. Und es gilt, Plätze und Wahrzeichen lichttechnisch in Szene zu setzen. Auf all das haben wir im Beleuchtungskonzept großen Wert gelegt”, erklärt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Der Gedanke, die Beleuchtung in der Altstadt zu erneuern, wurde schon 2017 im Rahmenplan Abteiberg formuliert. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms “Soziale Stadt – Gladbach und Westend” konnte dieser Gedanke nun in Form des Beleuchtungskonzepts konkretisiert werden. Bei der Erarbeitung des Konzepts hat die Stadtverwaltung den engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht und diese in Form von drei Stadtspaziergängen und einer Online-Befragung beteiligt. Im Sommer wurde außerdem ein Praxistest durchgeführt: In der Wallstraße hat die Verwaltung für begrenzte Zeit unterschiedliche Leuchten aufgestellt, um sich ein Bild von der tatsächlichen Lichtwirkung und der Gestaltung der einzelnen Modelle zu machen. Im Beleuchtungskonzept wird jetzt ein passender Leuchtentyp aufgezeigt. Schon jetzt gibt es “leuchtende Beispiele” in der Stadt Mit der zweiten Phase des Städtebauförderprogramms “Soziale Stadt – Gladbach und Westend”, die 2023 beginnt, soll die Umsetzung des Beleuchtungskonzepts eingeleitet werden. Die neue Altstadtbeleuchtung macht dabei den Auftakt. Sie soll im kommenden Jahr als Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms angemeldet werden. Aber auch bei laufenden oder jüngst abgeschlossenen Projekten hat die Stadt die Grundsätze des neuen Konzepts schon berücksichtigt. Im Hans-Jonas-Parks, am Platz der Republik oder ab Frühjahr im Geropark können sich Bürgerinnen und Bürger bereits ein Bild machen, wie die Beleuchtung der Mönchengladbacher Innenstadt in Zukunft aussehen soll.

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  • Das 41. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier – ein besonderes Hockey-Sportfest

    Das 41. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier – ein besonderes Hockey-Sportfest

    Während Mönchengladbach im Hockey-Park mit der Europameisterschaft im kommenden Jahr ein internationales Hockeysportfest erwartet, hat es am Wochenende bereits ein traditionsreiches Sportfest in der Sporthalle Mülfort gegeben: Das Walter-Mayer-Gedächtnisturnier.

    Die 41. Ausgabe des Specialhockeyturniers der Stadt Mönchengladbach hat auch in diesem Jahr wieder eine besondere Mischung aus sportlichen und emotionalen Höhepunkten geboten. Am vergangenen Wochenende traten dabei Mannschaften aus Essen, Moers, Mönchengladbach und Köln (außer Konkurrenz) gegeneinander an.

    Den ersten Platz konnte sich im letzten Spiel des Tages das Team aus Essen sichern, die damit ein Team aus MG auf den zweiten Platz verwiesen. Den dritten Platz errang am Ende das Team aus Moers. Dabei war die Freude nicht nur bei der Siegerehrung groß, das gesamte Turnier war von einer tollen Atmosphäre geprägt.

    Nachdem aufgrund einer medizinischen Behandlung eine Unterbrechung erfolgen musste, entschloss sich das Kölner Trainerteam das Spielfeld kurzerhand in eine Tanzfläche umzufunktionieren, was besonders bei den Spielerinnen und Spielern für gute Stimmung sorgte.

    Ein besonderes Geschenk erhielt eine Spielerin des Special Hockey MG, die nachträglich zu Ihrem Geburtstag am 11. November durch den Ehrenpräsidenten des Rheydter Spielvereins Hockey und Tennis e.V. und Chef des Mönchengladbacher-Karnevals-Verbands e.V. Bernd Gothe persönlich ein Geschenk überreicht bekam.

    Ein weiterer Höhepunkt war neben der Siegerehrung des Turniers durch die Beigeordnete Christiane Schüßler, die Bekanntgabe von acht Nominierungen für die Special Olympics World Games im nächsten Jahr ab dem 17. Juni in Berlin.  Auch hier überreicht die Beigeordnete die Urkunden an die Spielerinnen und Spieler.

    Im Vorfeld zu den Special Olympics World Games wird es auch in Mönchengladbach Programm dazu geben. Denn die Stadt wird Host Town für die Sportlerinnen und Sportler aus Japan sein und sie in Deutschland in Empfang nehmen, bevor es dann zu den Wettkämpfen nach Berlin geht.

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  • Jahnhalle vorübergehend gesperrt – Abhangdecke muss aufgrund von Feuchtigkeit demontiert werden

    Jahnhalle vorübergehend gesperrt –
    Abhangdecke muss aufgrund von Feuchtigkeit demontiert werden

    Die Jahnhalle in Hardterbroich-Pesch kann vorübergehend nicht genutzt werden.

    Darüber hat die Stadtverwaltung am Donnerstag Schulen und Sportvereine informiert.
    Der Grund sind die Holzwolleplatten, mit denen das Hallendach abgehängt ist.

    Bei einer Untersuchung des Gebäudemanagements hatte sich gezeigt, dass die Platten Feuchtigkeit gezogen haben. Dadurch leidet nicht nur die Stabilität der Platten, auch das Gewicht, das von der Tragkonstruktion gehalten werden muss, erhöht sich. Die Tragfähigkeit der Zwischendecke kann so nicht mehr zweifelsfrei garantiert werden.

    Ab Mitte nächster Woche werden deshalb die Leichtbauplatten demontiert, damit der Schul- und Sportbetrieb schnellstmöglich wieder aufgenommen werden kann. Parallel prüft das Gebäudemanagement, wie es mittelfristig mit der Zwischendecke in der Jahnhalle weitergeht.

    Nicht betroffen von der aktuellen Sperrung ist das Untergeschoß der Jahnhalle. Hier kann weiterhin der Gymnastikraum von Keglern und Judosportlern genutzt werden.

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  • „Nie wieder“

    „Nie wieder“

    Bei der Gedenkfeier zur Reichspogromnacht im Rathaus Abtei präsentierten Studierende der Hochschule Niederrhein und Schüler*innen der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk Ergebnisse ihres Projektes “Stolpern-Erinnern-Erzählen”

    Zum 84. Mal jährte sich gestern (9. November)  die Reichspogromnacht, in der auch in Mönchengladbach Synagogen in Flammen aufgingen und zerstört wurden. Damit begann auch am Ort die Ausgrenzung, Deportation und Ermordung jüdischer Bürgerinnen und Bürger. Damit begann auch hier die Ausgrenzung, Deportation und Ermordung jüdischer Bürgerinnen und Bürger.

    Der Stadt Mönchengladbach ist es ein wichtiges Anliegen, die Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, denen grausames Unrecht geschah, aufrecht zu erhalten. Das Gedenken galt auch allen weiteren Gruppen, die nicht in die Schablone des Faschismus und die menschenverachtende Kategorie der “Volksgesundheit” passten oder sich ihm widersetzten wie Sinti und Roma, engagierte Christen, Sozialdemokraten, Kommunisten, Humanisten und Pazifisten sowie Homosexuelle und behinderte Menschen.

    Zum gemeinsamen Gedenken an diese Ereignisse lud Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Beisein der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach, Dr. Leah Floh, und rund 200 Bürgerinnen und Bürgern in den Innenhof des Rathauses Abtei ein. “Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine bessere Zukunft, für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Dafür, dass sich die Grausamkeiten der Nazizeit auch nicht im Ansatz wiederholen dürfen. Nie wieder. Ein Signal für ein friedliches, offenes und mutiges Miteinander”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in der Gedenkveranstaltung, die musikalisch durch den Mönchengladbacher Violinisten Francis Norman gestaltet wurde.

    Die musikalische Gestaltung der Gedenkfeier erfolgte durch den Violinisten Francis Norman ©Stadt MG

    Wie notwendig die Mahnung eines “Nie wieder” sei, führte Felix Heinrichs mit Blick auf die jüngsten Ereignisse aus, wie der Brandanschlag auf ein Haus für Geflüchtete in Leipzig, die Zunahme extremistischer Straftaten im letzten Jahr, die Sicherstellung mehrerer Tausend Bücher mit strafrechtlichen Inhalten in Sachsen und Brandenburg und das jüngst geschehene Beschmieren der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. “Man findet unzählige Beispiele. Auch in unserer Region. Das ist traurig und besorgniserregend, denn es verletzt nicht nur die Menschen, denen die Taten gelten, sondern unsere Demokratie und unsere Grundwerte insgesamt. Deshalb ist Erinnern so wichtig”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs weiter, der im vergangenen Juli die Gedenkstätte in Riga gemeinsam mit Dieter Breymann und Ulrich Elsen besuchte. Beide hatten sich 2018 dafür eingesetzt, dass auch Mönchengladbach Teil des so genannten Riga-Komitees des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde. Als am 10. Dezember 1941 Züge mit deportierten Juden von Düsseldorf und anderen Städten aus in Richtung Riga rollten, fanden sich unter ihnen auch 179 Frauen, Männer und Kinder aus Mönchengladbach. Sie erreichten Riga in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 1941. Viele fanden den Tod in den Wäldern von Rumbula und Bikernieki. Schätzungen gehen davon aus, dass in den Wäldern nahe Riga 35.000 bis 46.500 Menschen einen grausamen Tod fanden und an Ort und Stelle in Massengräbern verscharrt wurden. “In diesem Moment wird einem die Dimension des Völkermordes schmerzlich bewusst”.

    Ein Signal für ein friedliches, offenes und mutiges Miteinander sendet auch die Hochschule Niederrhein mit ihrem Projekt “Stolpern-Erinnern-Erzählen” in Kooperation mit der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk, das gestern im Rahmen der Gedenkfeier vorgestellt wurde.

    Das Projekt zur Erinnerung an die Mönchengladbacher Opfer des Nationalsozialismus wurde im Rahmen des Seminars zur Kulturforschung im Masterstudiengang Kulturpädagogik und Kulturmanagement des Fachbereichs Sozialwesen durchgeführt. In insgesamt zehn Projektgruppen haben 22 Studierende und 26 Schüler*innen der Klasse 11 auf der Suche nach den Geschichten hinter den Stolpersteinen mediale Konzepte entwickelt, um in Erinnerung an die Schicksale neue Impulse zu geben. Die Projektergebnisse reichten von einem eindrucksvollen Erinnerungsvideo mit Text-Collagen zum Song des Rappers Trettmann unter dem Titel “Stolpersteine” bis zur Einrichtung eines Instagram-Kanals (stolperweg­_mg), der einen Stadtrundgang zum Gedenken der Opfer des Holocaust in Mönchengladbach beinhaltet. Studierende und Schüler*innen des Projektes nahmen ebenso an der Gedenkstunde teil wie Professor Andris Breitling von der Hochschule Niederrhein und Kaij Fischer, Lehrer an der Hans-Jonas-Gesamtschule.

    Die Protagonisten der Gedenkfeier unter anderem Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Professor Andris Breitling der Hochschule Niederrhein, Lehrer, Kaij Fischer und Schüler der Hans-Jonas-Gesamtschule, sowie Violinist Francis Norman ©Stadt MG

    Wie wichtig und notwendig die Erinnerungskultur ist, unterstrich auch Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Mönchengladbach. “Es gibt immer weniger Zeitzeugen, Opfer und Täter. Erst heute haben wir mit Ruth Hermges die letzte in Mönchengladbach geborene Überlebende der Shoah beerdigt. Umso bedeutender und notwendiger sei es, die Erinnerungskultur wach zu halten, wie etwa durch das Verlegen von Stolpersteinen. Seit 2007 wurden in Mönchengladbach 335 Stolpersteine verlegt. Zudem, so Leah Floh,ist ein NS-Dokumentationszentrum Mönchengladbach/Viersen ist. In ihrer Rede erinnerte sie außerdem an die Zusage des Rates, eine Straße nach der aus Mönchengladbach stammenden Holocaust-Überlebenden Hilde Sherman zu benennen.

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  • Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

    Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

    Zum 84. Mal jährt sich am Mittwoch, 9. November, die Reichspogromnacht, in der auch in Mönchengladbach Synagogen in Flammen aufgingen und zerstört wurden.

    Damit begann auch am Ort die Ausgrenzung, Deportation und Ermordung jüdischer Bürgerinnen und Bürger.

    Zum Jahrestag findet am 9. November um 19 Uhr im Innenhof des Rathauses Abtei eine Gedenkfeier statt, zu der Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Beisein der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach, Dr. Leah Floh, einlädt.
    Das Gedenken gilt auch allen weiteren Gruppen, die nicht in die Schablone des Faschismus und in die menschenverachtende Kategorie passten oder sich ihm widersetzten wie Sinti und Roma, engagierte Christen, Sozialdemokraten, Kommunisten, Humanisten und Pazifisten sowie Homosexuelle und behinderte Menschen.
    Im Rahmen der diesjährigen Gedenkfeier, die musikalisch durch den Mönchengladbacher Musiker Francis Norman gestaltet wird, stellt die Hochschule Niederrhein das Projekt “Stolpern-Erinnern-Erzählen” in Kooperation mit der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk vor. Das Projekt zur Erinnerung an die Mönchengladbacher Opfer des Nationalsozialismus wurde im Rahmen des Seminars zur Kulturforschung im Masterstudiengang Kulturpädagogik und Kulturmanagement des Fachbereichs Sozialwesen durchgeführt.

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  • Hanife Yildirim zur Vorsitzenden des Integrationsrates gewählt

    Hanife Yildirim zur Vorsitzenden des Integrationsrates gewählt

    Hanife Yildirim ist die neue Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach.

    In seiner Sitzung am Donnerstag, 27. Oktober wählte der Integrationsrat im Rathaus Abtei die bisherige stellvertretende Vorsitzende in das Amt. Sie tritt damit die Nachfolge von Nasser Zeaiter an, der aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz des Integrationsrates zurückgetreten war.

    Ihren Hut in den Ring geworfen hatten insgesamt drei Kandidat*innen:

    Bülent Bagir, Ali Taskir und Hanife Yildirim.

    Im ersten Wahlgang konnte niemand die erforderliche Mehrheit für sich gewinnen. Im zweiten Wahlgang, der dann nur noch von den beiden Bewerber*innen mit den höchsten Stimmzahlen absolviert werden musste, konnte sich Hanife Yildirim mit einer Stimme Mehrheit gegen Bülent Bagir durchsetzen.

    Hanife Yildirim ist seit der Wahl im September 2020 für die Liste SPD für Vielfalt gewähltes Mitglied des Integrationsrates und auch erste stellvertretende Vorsitzende. Diese Position steht somit bei der nächsten öffentlichen Sitzung am 06.12.22 erneut zur Wahl.

    Der Integrationsrat ist das politische Repräsentationsgremium der Menschen mit internationaler Familiengeschichte in NRW auf kommunaler Ebene. Er kann sich mit allen Angelegenheiten der Gemeinde befassen.
    Auf Antrag des Integrationsrates ist seine Anregung oder Stellungnahme dem Rat, einem Ausschuss oder einer Bezirksvertretung vorzulegen. Vertreterinnen und Vertreter des Integrationsrates sind als sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner zudem in verschiedenen Ausschüssen des Rates (Soziales, Gesundheit und Senioren; Schule und Bildung; Planung und Bau; Freizeit, Sport und Bäder; Jugendhilfeausschuss; Kulturausschuss; Umweltausschuss) vertreten.

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  • VHS: Fall und Aufstieg der Weltmacht China

    VHS: Fall und Aufstieg der Weltmacht China

    Am Donnerstagabend, 03. November 2022 informiert Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik von 19:30 bis 21:00 Uhr in einer Online-Veranstaltung über den Fall und den anschließenden Aufstieg Chinas zur Weltmacht.

    Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde China Mitte des 19. Jahrhunderts von dem reichsten Land der Welt zu einem Armenhaus. Seitdem arbeitet das Land an seinem Wiederaufstieg. Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Sinologin und lehrt an der Universität Wien. Im Mittelpunkt stehen die beiden Fragen, wie sich die chinesische Führungselite die Zukunft der Welt vorstellt sowie welche historischen Erfahrungen die Bausteine ihrer Vision für Chinas Zukunft als Weltmacht bilden?

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 02. November 2022.
    Die Teilnehmenden erhalten nach der Anmeldung einen Zugangslink für die Online-Veranstaltung über Zoom.

    Die wichtigsten Infos in Kürze:

    03.11.2022, 19:30 – 21:00 Uhr; VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85; Kurs-Nr.: 222C4405

    Leitung: Susanne Weigelin-Schwiedrzik
    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

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  • Versuchte Vergewaltigung am Vitusbad – Polizei sucht Zeugen

    Versuchte Vergewaltigung am Vitusbad – Polizei sucht Zeugen

    Am frühen Dienstagmorgen, 25. Oktober, gegen 4 Uhr, ist es an der Breitenbachstraße in der Nähe des Vitusbades zu einem Raub und einer versuchten Vergewaltigung gekommen.

    Ein Unbeteiligter hatte gegen 5.30 Uhr eine bewusstlose Frau auf dem Gehweg liegen gesehen und die Polizei alarmiert. Bei Eintreffen der Beamten konnte die 35-Jährige befragt werden und machte Angaben zu einem Raub und einer versuchten Vergewaltigung. Laut ihrer Aussage habe sie zwischen 24:00 und 1:30 Uhr an einem Kiosk am Mönchengladbacher Hauptbahnhof den späteren Tatverdächtigen kennengelernt. Gemeinsam gingen sie zu einem Fast-Food-Restaurant und dann zur Bushaltestelle am Vitusbad.

    Dort soll der Mann zudringlich geworden sein und habe sexuelle Forderungen gestellt, die die 35-Jährige abgelehnt habe. Im Anschluss habe er sie geschlagen und auf einem Grünstreifen zu Boden gedrückt. Unter extremer Gewalteinwirkung habe er dann versucht, die Frau zu vergewaltigen. Der Täter ließ von ihr ab und flüchtete in unbekannte Richtung. Außerdem habe er der Frau Bargeld weggenommen.

    Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:
    etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, circa 30 Jahre alt, schmale Statur, dunklerer Teint, wuschelige dunkle Haare (an den Seiten kürzer geschnitten), dunkler Vollbart, sprach gebrochen Deutsch, ansonsten Französisch und Arabisch. Er trug eine dunkelblaue lange Winterjacke mit Kapuze der Marke Helly Hansen, eine auffällige blaue Jogginghose, sowie weiße Turnschuhe der Marke Hummel, mit blauen Akzenten im Fersen- und Zehenbereich.

    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann Angaben zum Täter machen oder hat die Beiden im angegeben Zeitraum gesehen? Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Fahrradausleihe per App gibt’s jetzt auch in den Außenbezirken – auch in Giesenkirchen

    Fahrradausleihe per App gibt’s jetzt auch in den Außenbezirken – auch in Giesenkirchen

    Den QR-Code am Schutzblech einscannen, einmal über’s Handy wischen – und losfahren.

    So einfach kann umweltfreundliche und flexible Mobilität sein. Möglich macht das in Mönchengladbach seit 2018 das stadtweite Fahrrad-Verleihsystem von NEW MöBus nextbike.
    Seit vergangenen Freitag können die Räder an elf weiteren Standorten per Handy-App oder Anruf gemietet werden – unter anderem in Neuwerk, Bonnenbroich-Geneicken, Odenkirchen, Rheindahlen und zweimal in Wickrath. Eine weitere Station in Holt soll zeitnah folgen.

    Die Zahl der Ausleihstationen auf Mönchengladbacher Stadtgebiet steigt damit von 33 auf 45 an. Rund 250 Fahrräder sind im Einsatz. Für den Fahrrad-Verkehr in und zwischen den beiden großen Zentren Gladbach und Rheydt ist das System bereits gut etabliert. Mit den neuen Standorten werden jetzt gezielt zentrale Plätze und Mobilitätsknotenpunkte in den Außenbezirken erschlossen, etwa Bahnhöfe und Marktplätze.

    Diese Stationen sind neu:

    Bahnhof Odenkirchen – Bahnhof Wickrath – Wickrath Markt – Hardt Markt – Konstantinplatz Giesenkirchen – Bushaltestelle Künkelstraße – Neuwerk Markt – Hilderather Straße Rheindahlen – Rohrplatz – Schloss Rheydt – Am Wasserturm

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin sieht in dem Angebot einen wichtigen Baustein für das städtische Ziel einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität: “Ein breites Angebot an unterschiedlichen und schnell verfügbaren Transportmitteln wird ein wesentlicher Baustein einer erfolgreichen Verkehrswende sein. Dafür müssen Erfolgsrezepte aus den Innenstadtbereichen auf den ländlichen Raum übertragen werden. Mit den neuen Stationen des Fahrrad-Ausleihsystems macht Mönchengladbach einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität.”

    Betreiber des Systems ist die nextbike GmbH.
    Die NEW als örtlicher Busbetreiber sponsert das Angebot. NEW-Vorstand Thomas Bley freut sich über die neuen Angebote im ländlichen Raum: “Die NEW mobil und aktiv ist sehr daran interessiert, passende Mobilitätsangebote für die urbanen und die ländlichen Bereiche des Stadtgebiets gleichermaßen zur Verfügung zu stellen. Ich kann nur allen Bürgerinnen und Bürgern empfehlen, von den neuen Leihrädern Gebrauch zu machen!”

    Für Abokunden der NEW ist die erste halbe Stunde der Fahrrad-Ausleihe kostenlos. Ebenso für Nutzer, die bei der nextbike GmbH einen Monatstarif abschließen. Im Basistarif kostet die Fahrt pro halbe Stunde mit dem Leihrad 1,00 Euro und maximal 9,00 Euro pro Tag.
    Gebucht werden können die Räder über die nextbike-App oder eine Hotline.
    Die Räder sind mit GPS ausgestattet, sodass die aktuellen Standorte abgerufen werden können, um ihre Verfügbarkeit zu prüfen. Zudem dient das GPS als Diebstahlschutz, da die Räder immer wieder lokalisiert werden können. Die nextbike GmbH ist europäischer Marktführer im Bereich Bike-Sharing.

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