In der Energiekrise, die sich im Winter noch zuspitzen könnte, sind großflächige Stromausfälle unwahrscheinlich, können aber nicht ausgeschlossen werden.
Zwar schätzt die Bundesnetzagentur die Gefahr eines langanhaltenden und großflächigen Blackouts als sehr gering ein, dennoch bereitet sich die Verwaltung seit geraumer Zeit vorsorglich auf einen solchen Krisenfall vor. Der Energie-Krisenstab, der im notstromgesicherten Führungs- und Lagezentrum der Feuerwehr im Stockholtweg tagt, ist bereits seit dem Sommer aktiv und bereitet sich aktuell auch auf einen flächendeckenden Stromausfall vor.
In einer Mitteilung an den Rat informierte Oberbürgermeister Felix Heinrichs gestern (19.10.) über erste Maßnahmen, die in den nächsten Tagen und Wochen noch weiter ergänzt werden sollen. In der Kommunikation mit der Öffentlichkeit, die über Mobilfunk bei länger anhaltendem Stromausfall nicht mehr funktioniert, verfolgt die Verwaltung das sogenannte Leuchtturmkonzept. Dabei dienen u.a. Gerätehäuser der Freiwilligen-Feuerwehr als Anlaufstelle für die Bevölkerung, die dort nähere Informationen zur Lage erhalten und Notrufe absetzen kann. Eine Liste dieser Leuchtturm-Standorte mit einer entsprechenden Karte wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Darüber hinaus ist vorgesehen, einen Verwaltungsstandort mit Notstromaggregaten auszustatten, um eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen zu sichern.
Die Bediensteten der Stadtverwaltung kommen im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls zu ihren Dienststellen vor Ort, um einzelne Aufgabenbereiche der Verwaltung personell zu verstärken, die insbesondere der Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der allgemeinen öffentlichen Ordnung der Lage entsprechend dienen.
“Für die Öffnung von Kitas und Schulen zum Zweck der Notbetreuung findet derzeit noch eine Abstimmung statt, da es landesseitig keine einheitlichen Vorgaben gibt. Dies ist bei den Kitas notwendig, da diese in der Mehrzahl in nicht-städtischer Trägerschaft sind und im Bereich Schule ist das Land bzw. die Schulaufsicht maßgeblich”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs zum aktuellen Stand der Vorbereitungen, über deren nächste Schritte die Verwaltung darauf aufbauend weiter informieren wird.
Mit den besonders relevanten Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur hat es eine Klärung der Notstromversorgung gegeben, dass deren Notstromversorgung gesichert ist.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck bringen gemeinsam Entwurf zum Haushalt 2023 ein
Trotz zusätzlicher Haushaltsbelastungen durch die Corona-Pandemie und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs präsentierten Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck gestern (19.10.) im Rat einen ausgeglichenen Entwurf des Haushaltes 2023, der zudem mit Investitionen in Rekordhöhe von 527 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Stadt bietet und keine Steuererhöhungen vorsieht.
Sowohl die Corona-Pandemie als auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine halten die Stadt Mönchengladbach fest im Griff. Gerade finanzschwache und hoch verschuldete Kommunen wie die Stadt Mönchengladbach, die nach jahrelangem Nothaushalt 2018 wieder einen ausgeglichenen Haushalt durch intensive Einsparmaßnahmen erzielen konnte, treffen diese Ereignisse mit ihren massiven und dauerhaften fiskalischen Folgewirkungen im städtischen Haushalt schwer. Aufgrund der vielfältigen Haushaltsbelastungen ist es Stadtkämmerer Michael Heck lediglich durch Anwendung der sogenannten “Bilanzierungshilfe” des Landes NRW gelungen, dem Rat einen zumindest im Jahr 2023 ausgeglichenen Haushalt zur Beratung vorzulegen. Allerdings ist in der mittelfristigen Finanzplanung der Jahre 2024 bis 2026 mit einem Defizit in Höhe von insgesamt rund 36,8 Millionen Euro zu rechnen. Der Entwurf zum Haushalt 2023 weist bei einem jährlichen Haushaltsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro für 2023 ein positives Jahresergebnis von rund 1,7 Millionen Euro aus. Dies gelingt nur aufgrund der in Aussicht gestellten gesetzlichen Regelung, wonach die finanziellen corona- und ukrainebedingten Auswirkungen buchhalterisch isoliert werden dürfen. Dazu zählen beispielhaft geringere Erträge, Mehrkosten zum Schutz der Bürger*innen sowie Aufwendungen infolge der Aufnahme von Flüchtlingen. Im Jahr 2023 sind dies rund 71,4 Millionen Euro. Positiv tragen in erheblichem Maße die erhöhten Erträge bei den Gewerbesteuern und den Schlüsselzuweisungen zum Haushaltsausgleich bei.
Investitionen in Höhe von rund 41,9 Millionen Euro 8,6 Millionen Euro zusätzlich zum bisherigen Investitionsbudget Mit dem Haushaltsplanentwurf 2023 legt die Stadtverwaltung in einer freiwilligen Anlage einen Bericht zu strategischen Projekten des städtischen Haushalts vor. In dieser freiwilligen Anlage werden die Maßnahmen der städtischen Gesamtstrategie, welche im Etatentwurf berücksichtigt werden konnten, aufgeführt und sollen den Ratsmitgliedern bei den anstehenden Etatberatungen zusätzliche Information und Entscheidungshilfen bieten. Zu den Maßnahmen, für die im Entwurf zusätzlich zum Investitionsbudget 8,6 Millionen Euro eingeplant sind, zählen unter anderem die Innenstadtentwicklung mit 8,4 Millionen Euro (Smart City, Fortführung des Innenstadtkonzeptes Alt Mönchengladbach, Marktplatz und Umbau Rheindahlen), Schulen und frühkindliche Bildung mit rund 11,3 Millionen Euro (u.a. DigitalPakt Schulen, Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien), Neuorganisation der Feuerwachen, u.a. Neubau Rettungswachen Wickrath und Koch sowie Rettungsdienst mit 18 Millionen Euro und Radwegemaßnahmen in Höhe von 2,7 Millionen Euro. Insgesamt sollen im Ansatzjahr des Haushaltes 2023 Investitionen insgesamt in Höhe von rund 41,9 Millionen Euro getätigt werden und somit zur Stärkung der strategischen Leitmotive beitragen. Die vom Rat der Stadt Mönchengladbach am 15.12.2021 beschlossene städtische Gesamtstrategie ist der Kompass, an dem die Stadt Mönchengladbach und die städtischen Beteiligungen ihr Handeln ausrichten. Die städtische Gesamtstrategie legt in sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten die Ziele für die Entwicklung der Stadt fest.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs
“Trotz der Krisen fassen wir den Mut und arbeiten an der Zukunft der Stadt; auch und gerade mit dem Haushaltsplan. Die Schwerpunkte, die hier in Euro abgebildet sind, entsprechen den strategischen Zielen, mit denen wir eine gute Zukunft für Mönchengladbach gestalten wollen”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Rat. Zu den Schwerpunkten zählen die Bereiche Bildung, Infrastruktur und Radwegebau. Gerade vor diesem Hintergrund hatte er sich entschieden, von der bisherigen Tradition abzuweichen und erstmalig in einer Rede gemeinsam mit dem Stadtkämmerer den Haushalt einzubringen. Darin nutzt er auch die Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die sich in den Lockdownphasen der Corona-Pandemie durch Nachbarschaftshilfe eingebracht oder in der Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine wesentliche Beiträge geleistet haben. “Ich bin stolz, Oberbürgermeister einer Stadt sein zu dürfen, in der es Menschen gibt, die unmittelbar helfen”, betont er in seiner Rede. “Es ist unsere gemeinsame Verpflichtung hier in diesem Stadtrat, genau für diese Menschen eine gute Zukunft zu gestalten”, so Felix Heinrichs mit Blick auf die vom Rat beschlossene Gesamtstrategie, für deren Umsetzung in den Jahren 2023 bis 2026 an die 14 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden sollen. “Wenn wir eine gute Zukunft für Mönchengladbach gestalten wollen, dann müssen wir meiner Meinung nach vor allem die soziale Teilhabe stärken, Wohnraum für alle entwickeln, Bildungserfolge verbessern, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz priorisieren, eine zukunftsorientierte Mobilität schaffen und die Wirtschaft auf Wertschöpfung und 4.0 ausrichten. Dabei müssen wir den finanziellen Handlungsspielraum herstellen und sichern und auch die Verwaltung weiterentwickeln. Genau das sind die Strategiefelder, die wir mit diesem Haushalt in den Fokus nehmen”.
Zahlreiche Unwägbarkeiten machen Finanzhilfen durch Bund und Land erforderlich. Der Trend des Schuldenabbaus der letzten Jahre kann aufgrund der bestehenden Krisenlage nicht fortgesetzt werden – das Gegenteil ist der Fall. Neben den höheren Kreditbedarfen belasten nach dem historisch niedrigen Zinsniveau der vergangenen Jahre die steigenden Zinssätze die Ergebnisplanung außerordentlich Die Gesamtverschuldung der Stadt wird gemäß vorgelegter Planung von rund 766 Millionen Euro Ende 2021 auf rund 1,074 Milliarden Euro Ende 2026 ansteigen.
Stadtkämmerer Michael Heck
In seiner Haushaltsrede geht Stadtkämmerer Michael Heck insbesondere auf die zahlreichen Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Aufstellung des Haushaltsplans 2023 ein. Nachdem bereits die Corona-Pandemie mit ihren finanziellen Auswirkungen ein erhebliches planerisches Risiko bei der Aufstellung des Haushaltes mit sich bringt, stellt sich die Situation durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine für die Stadt Mönchengladbach noch wesentlich herausfordernder und komplexer dar. Inflationäre Preissteigerungen – getrieben unter anderem von steigenden Energiekosten, Baukosten und Kosten für Treibstoffe sowie gestörte oder unterbrochene Lieferketten belasten den städtischen Haushalt bereits jetzt. Das durch die Europäische Zentralbank zur Bekämpfung der hohen Inflation eingeläutete Ende der Niedrigzinspolitik wird aufgrund der vorhandenen Altschulden die Haushaltssituation der Stadt Mönchengladbach zusätzlich verschärfen.
Stadtkämmerer Michael Heck untermauert daher seine Forderung nach auskömmlichen und dauerhaften Finanzhilfen durch Bund und Land, damit die Stadt Mönchengladbach auch in Zukunft ihren vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, für den Klimaschutz, für die Mobilitätswende, für Bildung, zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes etc. gerecht werden kann.
Stadtkämmerer Heck: “Trotz der erheblichen finanziellen Schäden aufgrund der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine in unserem Haushalt gelingt es uns für die Menschen unserer Stadt die komplexen Krisensituationen erfolgreich zu managen und dennoch den Haushalt im Jahr 2023 auszugleichen. Zur weiteren Gestaltung und Sicherung der Zukunft unserer Stadt stellen wir im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten für das Jahr 2023 zudem rd. 8,5 Millionen Euro zusätzlich zum bisherigen Investitionsbudget zur Verfügung. Aufgrund der weiterhin vorhandenen strukturellen Unterfinanzierung des Haushaltes wird der Schuldenberg der Stadt in den nächsten Jahren leider wieder dramatisch ansteigen. Um handlungsfähig zu bleiben, brauchen die Kommunen dringend eine nachhaltige Lösung für das vorhandene Alt- und Neuschuldenproblem”.
In der kommenden Ratssitzung am Mittwoch, 19. Oktober, 15 Uhr, im Rathaus Rheydt (Ratssaal) bringen Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck den Haushaltsplanentwurf 2023 einschließlich Satzung mit einer gemeinsamen Etatrede ein.
Außerdem steht unter anderem die Einbringung des Wirtschaftsplans 2023 der mags AöR unter anderem auf der Tagesordnung.
Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Wegen der Infektionsschutz- und Abstandsregeln ist nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zugelassen. Daher ist eine Anmeldung zur Sitzung per Telefon unter 02161 / 25-25 55 oder per Mail an Ratsbuero@moenchengladbach.de erforderlich.
In den Verwaltungsgebäuden und während der Ratssitzung ist das Tragen von FFP2- oder OP-Masken Pflicht.
Beim Workshop “Smart Home für Anfänger” am Freitag, 28. Oktober, von 18 bis 21 Uhr in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85, erhalten die Teilnehmer*innen einen einfachen Einstieg ins Thema Smart Home.
Dozent Christoph Schweda vermittelt an diesem Abend die allgemeinen Grundlagen und erklärt anhand von praktischen Beispielen, wie das eigene Zuhause smart werden kann. Es wird zudem einen Überblick zu verschiedenen Herstellern und ihren jeweiligen Systemen geben. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.
Die wichtigsten Infos in Kürze:
28.10.2022, 18:00 – 21:00 Uhr / VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85
Kurs-Nr.: 222A0993S / Leitung: Christoph Schweda / Entgelt: 15,00 €
Zwei besondere Konzerte kann der Förderverein Schriefersmühle am 28. und 29. Oktober in der Schriefersmühle bieten:
Das Duo Clavicula, bestehend aus Mutter und Sohn, musiziert miteinander seit 20 Jahren mit nicht nachlassender Begeisterung: Jessica Langefeld (Klavier) studierte Musikerin, ist als Klavierlehrerin und in der musikalischen Früherziehung tätig. Ihr Sohn Edgar Schmitz (Violine), Jahrgang 1999, nahm bereits im Alter von zehn Jahren ein Violinstudium am Pre College Cologne (PCC) der Hochschule für Musik und Tanz, Köln, auf.
Das Repertoire des Duos umfasst zahlreiche Werke verschiedener Epochen und Nationalitäten vom Barock bis in das 20. Jahrhundert. Abgerundet wird das Konzert durch eine künstlerische Ausstellung des jungen Violinisten, die Porträts bekannter Persönlichkeiten und fiktiver Charaktere zeigt.
Das Konzert am Freitag, 28. Oktober, beginnt um 18 Uhr (Einlass 17 Uhr), das Konzert am Samstag, 29. Oktober, beginnt um 16 Uhr (Einlass 15 Uhr). Der Eintritt kostet 15 Euro. Kartenbestellungen sind bei Klaus Wörndle vom Förderverein Schriefersmühle e.V. (Telefon 02161/584367, E-Mail f.woerndle@gmx.de) möglich.
Die Inklusionsunternehmen in Mönchengladbach suchen Mitarbeitende.
Darauf weist jetzt die Inklusionsbeauftrage der Stadt Mönchengladbach Ingrid Icking hin: “Bewerben Sie sich bei den Mönchengladbacher Inklusionsbetrieben. Diese stellen Menschen mit und ohne Schwerbehinderung ein.” Die Löhne oder Gehälter sind tariflich festgelegt. Auch wer meint, den Ansprüchen nicht mehr voll genügen zu können, kann eine Chance erhalten: Die Gehälter werden vom Landschaftsverband Rheinland bezuschusst. Dadurch wird ausgeglichen, dass diese Personen manchmal leistungsgemindert sind. Und: Wer mehr Gespräche oder Einarbeitungszeit benötigt, erhält sie auch. Berufstätigkeit ist wichtig: Sie sichert den Lebensunterhalt, sie strukturiert den Tag, sie wirkt gegen Vereinsamung, sie schafft Zufriedenheit – wenn es gut läuft. Wenn es nicht so gut läuft, bieten Inklusionsunternehmen arbeitsbegleitende Hilfen an.
In Mönchengladbach gibt es 9 Inklusionsunternehmen und viele beratende oder vermittelnde Institutionen. Eine Arbeitsgruppe bringt sie zusammen: Das Netzwerk der Inklusionsunternehmen. Es trifft sich zweimal im Jahr. So auch am 28.09.2022. Moderiert wird es von der Sozialdezernentin Dörte Schall und der Inklusionsbeauftragten Ingrid Icking der Stadtverwaltung. Das gemeinsame Ziel: Die Berufstätigkeit von Menschen mit Schwerbehinderung zu verbessern. Die angebotenen Arbeiten sind so vielfältig wie die Interessen:
Das Autismus-Therapie-Zentrum ATZ im Nordpark bietet Büro- und Hausmeistertätigkeiten. Die Diakonie Neue Arbeit in Hardt führt einen Wäschereiservice. Mit dem Wilhelm-Kliewer-Haus bietet sie auch Betätigung in einen Beherbergungs- und Tagungsbetrieb.
Die Klaus Fischer GmbH/ Gaadi in Wickrath fertigt Spezialschrauben und innovative Fahrradschläuche.
Die gBQG Hephata handelt an verschiedenen Standorten mit Gebrauchtwaren, bietet Handwerkstätigkeiten, Elektrogeräte-Prüfung und Fahrdienste an. Ihr Schwesterunternehmen Noah gGmbh reinigt Gebäude in MG und Neuss.
Holz Finis in Odenkirchen beschäftigt Menschen mit Schreinerarbeiten.
Die KOKON Verpackung GmbH fertigt in Güdderath Verpackungen und bietet Industriedienstleistungen an. Ebenfalls in Güdderath wirkt die Firma Volldampf Wäscheservice GmbH. Die ViPUR Franchise GmbH, stellt in einer Manufaktur in Hermges Lebensmittel für die Purino Restaurants her, sie erweitert sich gerade am Restrauch.
An Standorten in Hermges und in Brüggen beschäftigt die Return Freizeit GmbH Menschen im Bereich Gebäudereinigung und Pflege von Außenanlagen.
Und wer vermittelt weiter oder unterstützt? Die Reha-Abteilungen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters, die Inklusionsberatenden bei der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein und der Handwerkskammer Düsseldorf. Die Beratungsstelle für Schwerbehinderte im Arbeitsleben der Stadtverwaltung oder der Integrationsfachdienst.
Wer mehr über die Beschäftigung in Inklusionsunternehmen erfahren möchte, kann sich auf den Webseiten der Unternehmen informieren oder Ingrid Icking unter der E-Mail Adresse Inklusionsbeauftragte@moenchengladbach.de erreichen. Informationen für Unternehmen, die Inklusionsbetrieb werden möchten, gibt es unter www.LVR.de unter dem Stichwort Inklusionsbetriebe.
Am Samstag, 8. Oktober, findet auf dem Wochenmarkt Rheydt wieder ein besonderes Picknick statt.
Diesmal wird den kultigen DDR-Mopeds der Marke Simson Schwalbe Platz gemacht. Von 10 bis 13 Uhr kann man sich auf dem Marktplatz die historischen Fahrzeuge anschauen und sich anschließend ein individuelles Picknick zusammenstellen: Die freundlichen Marktleute bieten ein großes Sortiment an Snacks und Leckereien an. Neben Brot und Brötchen, die man sich aufschneiden lassen kann, gibt es Käseteller für Zwei sowie herzhafte und süße Delikatessen. “Die Brüherei” versorgt dabei alle mit klassischen Kaffeespezialitäten und bei Weifels Obst & Gemüse gibt es frisch gepresste Säfte.
Abgerundet wird das familienfreundliche Angebot mit einer Darbietung des Clown Pepe.
Habt ihr auch eine Schwalbe? Dann kommt vorbei. Allen “Aussteller*innen” spendiert der Wochenmarkt als Dankeschön einen Picknick-Gutschein in Höhe von 10 Euro, der bei verschiedenen Ständen eingelöst werden kann (solange der Vorrat reicht!). Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Regelmäßig lädt Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid zu Stadtteilgesprächen in Dahl-Hermges ein.
In den Stadtteilgesprächen sollen die Menschen im Stadtteil an einen Tisch gebracht werden. Jede*r hat die Möglichkeit Dinge anzusprechen, die im Stadtteil gut oder schlecht laufen, Kritik oder Lob zu äußern, Missstände anzusprechen oder Verbindungen zu knüpfen. Viele größere oder kleinere Probleme konnten aufgrund der Informationen und Erkenntnisse aus den Gesprächsrunden schon angepackt und auch gelöst werden.
Das nächste Stadtteilgespräch für Dahl-Hermges findet am Dienstag, 11. Oktober, um 18 Uhr im Vereinsheim des Kleingärtnervereins An der Landwehr Dahl e.V. (Brunnenstraße 81a, 41069 Mönchengladbach) statt.
“Hierbei wollen sich engagierte Anwohner*innen aus Dahl vorstellen, die sich als “Initiative Dahl´ien” zusammengefunden haben um im Stadtteil die Nachbarschaft zu fördern und die Aufenthaltsqualität im Stadtteil zu verbessern. Sie werden von ihren weiteren Plänen berichten”, so Monika Halverscheid.
Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchen, Schulen und Institutionen der Stadtteile Dahl und Hermges sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und sich für den und im Stadtteil zu engagieren.
Was haben eine Prinzessin, ein Muli und ein Pirat gemeinsam?
Nun ja, von Prinzessinnen und Piraten gibt es viel zu erzählen, zum Beispiel in den Geschichten von Elsa und Jack Sparrow. Die Musik zu “Frozen” und “Fluch der Karibik” begeistert und ist Teil des Konzerts am Sonntag, 16. Oktober, 12 Uhr, im Carl-Orff-Saal der Musikschule, Lüpertzender Straße 83 des Streichorchesters ConMoto unter der Leitung von Susanne Ostermann.
Aber wie passt ein Muli da rein? Die Lösung: “The Flop eared mule” (Das Muli mit dem Schlappohr) ist ein legendärer Hit im Repertoire von ConMoto, er handelt vom wilden Westen und wird ebenfalls beim Konzert zu hören sein.
Nach rund viermonatiger Bauzeit konnte die Stadt Mönchengladbach den ersten Kinderverkehrsgarten auf dem Außengelände des Familienzentrums Villa Sonnenschein im Mönchengladbacher Stadtteil Hardt eröffnen.
Im Dezember 2020 hatte der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie das Konzept des Kinderverkehrsgartens dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr vorgelegt. Die Idee, schon im Vorschulbereich Fahr- und Verkehrssicherheitstrainings (für alles, was Räder hat) durchzuführen, überzeugte die Fachleute im Ministerium: Der Förderbescheid in Höhe von rund 402.000 Euro ging Ende Oktober 2021 ein, und die konkreten Planungen konnten beginnen.
Geboren wurde das bundesweit vorbildliche Projekt aus einer einfachen Frage: “Wenn die Kinder auf dem Kita-Gelände Fahrrad fahren, müssen sie dann einen Helm aufsetzen?” Die eindeutige Antwort war “Ja”. Und damit die Kleinen früh lernen, wie wichtig der Helm ist, wurde seit 2019 gemeinsam mit Verkehrswacht und Polizei das Projekt “Immer oben auf” in Mönchengladbacher Kitas umgesetzt.
Die Weiterentwicklung des Konzeptes durch Anke Schmitz, stellvertretende Leitung der Kita Nikolausstraße, mündete im Projekt “Kinderverkehrsgarten”, der am Freitag, 30. September, um 13:30 Uhr eröffnet wurde.
Mit dabei waren: Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Beigeordnete Dörte Schall,Dr. Nicola Neumann-Opitz, Referentin im Referat Straßenverkehrssicherheit beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Polizeipräsident Mathis Wiesselmann, Udo Fahl, Freier Landschaftsarchitekt AKNW / BDLA.
Ab 15:30 waren die Kinder und Familien der Villa Sonnenschein eingeladen, den neuen Kinderverkehrsgarten ausgiebig zu erleben.
Selbst wenn das Apfelfest am Haus Horst in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann, werden Naschkatzen und Naturfreunde wieder auf ihre Kosten kommen.
Am Sonntag, den 9. Oktober, laden der Fachbereich Umwelt und die Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. von 11 bis 17 Uhr zu einem Infotag auf der Streuobstwiese bei Haus Horst in Mönchengladbach-Giesenkirchen ein. Treffpunkt: Haus Horst, Palandweg Ecke Leppershütte, Mönchengladbach
Vor Ort besteht die Möglichkeit sich an einem Infostand der Naturschutzstation über die Streuobstwiese als Naturoase in der Kulturlandschaft zu informieren. Ebenso werden Naschspaziergänge über die Streuobstwiese angeboten, bei denen die Gelegenheit besteht, einzelne Apfelsorten zu probieren und auch Obst für den Eigenbedarf zu pflücken. Die Materialien für das Pflücken bittet der Fachbereich Umwelt selber mitzubringen.
Die Apfelpresse der Firma Rapp aus Mettmann ist an diesem Tag auf der Wiese und es besteht die Möglichkeit, eigene Äpfel oder Äpfel von der Wiese pressen zu lassen oder Saft von Streuobstwiesen zu erwerben. Termine zum Pressen eigener Äpfel können vorab mit Herr Udo Rapp unter der Mobilnummer 0174-8877800 vereinbart werden. Weitere Informationen unter: Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V.
Nach OVG-Urteil: Erhebung der Kanalbenutzungsgebühren auf Basis der bisherigen Kalkulationen ist rechtskonform
Die Stadt versendet in den kommenden Tagen die Mitte des Jahres zurückgestellten rund 31.000 Kanalgebührenbescheide und holt damit die Gebührenfestsetzungen für die abzurechnenden Erhebungszeiträume einschließlich der Festsetzungen von Vorausleistungen für die neue Abrechnungsperiode nach.
Nach eingehender gebührenrechtlicher Prüfung des OVG-Urteils kommt die Stadt zu dem Ergebnis, dass sich aus dem Urteil keine Auswirkungen ableiten lassen, die zu einer Anpassung der städtischen Gebührenkalkulationen führen. Die Erhebung der städtischen Kanalbenutzungsgebühren auf Basis der bisherigen Gebührenkalkulationen steht weiterhin im Einklang mit den geltenden rechtlichen Bestimmungen und der hierzu ergangenen Rechtsprechung. Da die grundsätzlich für ein Jahr zu erhebenden Vorausleistungsbeträge nun auf den restlichen Zeitraum der Abrechnungsperiode umgerechnet werden, können die Beträge in Einzelfällen allerdings höher ausfallen als in der Vergangenheit. Die Stadt hatte im Sommer im Zusammenhang mit einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster zur bisher geltenden Rechtsprechung in der Kalkulation der Abwassergebühren, insbesondere in der Berücksichtigung von kalkulatorischen Abschreibungen und Zinsen, den Versand der Kanalgebührenbescheide zurückgestellt. Nach der geänderten Rechtsprechung dürfen die Kommunen in NRW bei der Kalkulation der Abwassergebühren nur noch die Zinsen der letzten zehn Jahre berücksichtigen. Nach der bislang geltenden Rechtsprechung hatten sie die Zinssätze der letzten 50 Jahre zugrunde gelegt, um die aktuellen Gebührensätze zu berechnen. Gegenstand des OVG-Urteils war die Eigenerfüllung der Abwasserbeseitigung durch die Stadt Oer-Erkenschwick.
Zum Hintergrund: In NRW obliegt die Abwasserbeseitigungspflicht grundsätzlich den Kommunen. Diese können die Aufgaben der Entwässerung z.B. durch einen Regiebetrieb oder einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung erbringen. Zulässig ist auch die Aufgabenwahrnehmung durch eine Anstalt öffentlichen Rechts, die selbstständig die Kanalbenutzungsgebühren erhebt. Die Kommunen können aber auch Dritte als technische Erfüllungsgehilfen einschalten. Die Stadt Mönchengladbach hat sich dieser rechtlich eingeräumten Möglichkeit bedient und hinsichtlich der Abwasserbeseitigung die NEW als Erfüllungsgehilfe beauftragt, welche für die von ihr erbrachten Leistungen ein Entgelt erhebt. Die Gebührenkalkulation auf Grundlage des Kommunalabgabengesetzes NRW (KAG NRW) übernimmt dagegen der Stadt selbst. Im Rahmen der städtischen Gebührenkalkulation sind Entgelte für Fremdleistungen Dritter gemäß dem KAG NRW ansatzfähige Kosten. Kalkulatorische Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen zu dem städtischen Kanalnetz fließen über das Fremdleistungsentgelt nach Maßgabe des öffentlichen Preisrechts in die städt. Gebührenkalkulation ein und nicht unmittelbar über das KAG NRW. Vor diesem Hintergrund holt die Stadt die zurückgestellten Gebührenfestsetzungen auf Basis der bisherigen Kalkulationen nun nach.
Der Bedarf an Sprachförderung bei Kindern in Mönchengladbach ist groß.
Erste Erfolge in diesem Bereich konnte das Kommunale Integrationszentrum Mönchengladbach (ehemals Arbeitsstelle für Interkulturelle Bildung und Integration ABI) mit dem Projekt Bildungsfuchs erzielen. Dies soll nach einem Beschluss des Rates nun verstetigt werden.
Das Ziel dieses Projekts ist das Erlernen der deutschen Sprache sowie die Förderung der bildungssprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Grundschule.
Dabei kommen die Kinder dreimal in der Woche in Kleingruppen zusammen. In jeweils eineinhalb Stunden erhalten sie unter anderem eine Betreuung bei den Hausaufgaben. Einen wesentlichen Anteil hat aber vor allem die spielerische Sprachförderung. Einmal im Jahr gehört auch eine Theatervorstellung zu dem Programm sowie die Vernetzung der Projektbegleitenden mit Schulleitung und den Lehrer*innen. Außerdem kommen die Begleiterinnen der Kleingruppen zum regelmäßigem Austausch zusammen. Die teilnehmenden Kinder haben dabei eine internationale Familiengeschichte und zu Beginn geringe Deutschkenntnisse.
Die Wirksamkeit des Projekts wurde durch eine Evaluation im Jahr 2020 geprüft. Sowohl Lehrkräfte als auch Schulleitungen sind von dem Projekt überzeugt. Und sie bestätigen die sprachlichen Fortschritte der Kinder, die zum Bildungserfolg sowie zur Integration der Schülerinnen und Schüler beitragen. Auch sie haben sich eine kontinuierliche Fortführung des Projektes Bildungsfuchs gewünscht.
Das Projekt trägt auch dazu bei, Defizite nach Corona aufzuarbeiten. Es ist davon auszugehen, dass viele Kinder während des Lockdowns nicht ausreichend zu Hause unterstützt werden konnten und sie aktuell weitere Fördermöglichkeit benötigen, um dem Unterricht zu folgen. Die Bildungsfuchsgruppe kann an dieser Stelle unterstützen und den Kindern dabei helfen, Lücken entsprechend zu füllen. Insgesamt gibt es in Mönchengladbach 25 Gruppen. So können an den Grundschulen pro Jahr rund 150 Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Das Kommunale Integrationszentrum freut sich dabei über interessierte Menschen, die das Projekt als Honorarkraft unterstützen möchten. Sie sollten über eine pädagogische Qualifikation oder entsprechende Berufserfahrung verfügen und können sich per Mail bei Salomeh.Vaizy@moenchengladbach.de oder telefonisch unter der 02161-25 53793 melden.
Die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Neuwerk hat dem Tierheim Mönchengladbach in dieser Woche eine Spende überreichen können.
Bei einem Rundgang durch die Einrichtung konnten Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Mitglieder des Fördervereins einen Einblick in die Welt des Tierheims gewinnen und waren beeindruckt von den Gehegen der Hunde und dem Katzenhaus.
Schließlich wurde ein Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro überreicht. Im Mai veranstaltete die GGS Neuwerk ihre Sponsorenwanderung. Ein Teil des erwanderten Geldes sollte nach Wunsch der Schülerinnen und Schüler an das Tierheim Mönchengladbach gespendet werden. Der andere Teil soll nach Möglichkeit in ein inklusives Spielgerät für den Schulhof fließen.
#offengeht – so lautet das bundesweite Motto der Interkulturellen Woche 2022, die in Mönchengladbach in der Zeit vom 25. September bis 3. Oktober stattfindet.
Am Sonntag, 25. September startet die Woche mit einem großen Straßenfest von 11 bis 18 Uhr auf dem Harmonieplatz in Rheydt. Gegen 13 Uhr wird die Festwoche dort von Oberbürgermeister Felix Heinrichs und der stellvertretenden Vorsitzenden des Integrationsrates, Hanife Yildirim, eröffnet.
Auf die Besucher*innen des Straßenfestes wartet neben Info- und Imbissständen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sowie das zum Fest gehörende Gebet der Religionen. Auf der Bühne gibt es Tanz und Musik, unter anderem mit der Tanzgruppe der Palästinensischen Gemeinde, des Deutsch-Bulgarische Kulturvereins Edelweiß e. V., des Tamilischen Kulturvereins, des Deutsch-Jesidischen Freundeskreises, des Somalischen Kulturvereins, der Kindertanzgruppe Las Bailerinas, des syrischen Vereins Der Frieden, des Verbandes für Kulturen & Integration in MG und des Teamverbundes für kulturelle Vielfalt.
Die Besucherinnen und Besucher des Interkulturellen Festes können sich über eine quicklebendige Rheydter Innenstadt freuen, denn zeitgleich ist auf dem Marktplatz in Rheydt ein großes Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag.
Im Verlauf der Interkulturellen Woche warten dann noch mehr als 20 unterschiedliche Veranstaltungen auf interessierte Bürgerinnen und Bürger:
Das Kinderrestaurant Cantina Nest im Gemeinschaftszentrum. Das Westend kocht täglich ein frisches Mittagessen aus verschiedenen Ländern, das Diakonische Werk bietet einen internationalen Baby Kurs sowie einen Sprachkurs/Gesprächsrunde für Ukrainer*innen in Mönchengladbach an. Der Verband für Kulturen & Integration in MG wird an zwei Tagen mit einem Infostand über sein Projekt “Interkulturelles Netzwerk Alter, Pflege & Demenz” informieren.
Außerdem präsentiert der VKI MG in Kooperation mit dem Interkulturellen Zentrum der AWO die Foto-Ausstellung “Gastarbeiter Chronik” von Serin Alma. Die Wanderausstellung wird vom 26. Bis 29. September (8:00 bis 18:00 Uhr) beim AWO Kreisverband an der Limitenstraße 64 zu sehen sein. Die Eröffnung ist am Montag, 26. September um 18 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Serin Alma.
Der Verein Le Cri des Opprimes wird bei einem Frühstück über seine ehrenamtliche Arbeit informieren. Der Teamverbund für kulturelle Vielfalt plant unter anderem ein Afrikanisches Fest am 3. Oktober im Chapeau Kultur, der bulgarisch Kulturverein Edelweiß e. V. bietet ein offenes Folklore-Tanztraining an, die FDP Mönchengladbach organisiert im Zwischenraum auf der Hauptstraße 59 in Rheydt eine Ausstellung von Künstler*innen mit Migrationshintergrund, die am Montag, 26. September um 19 Uhr im Zwischenraum an der Hauptstraße 59 eröffnet wird.
Der Integrationsrat lädt am Dienstag, 27. September, um 17 Uhr zur Enthüllung einer Gedenktafel für die Opfer rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt im Stadtwald Rheydt (Nähe Minigolfanlage, Zufahrt über Schützenstraße – Pongser Kamp).
Wie in jedem Jahr im Rahmen der Interkulturellen Woche beteiligen sich auch verschiedene Moscheen am Tag der offenen Moschee, der zeitgleich mit dem Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober begangen wird.
Hanife Yildirim vom Integrationsrat freut sich über die gute Resonanz der teilnehmenden Vereine, Institutionen, Religionsgemeinschaften, Parteien und Gruppen, die jetzt nach der längeren Corona bedingten Auszeit der IKW in Mönchengladbach dabei sein wollen. “Ohne unsere Kooperationspartner*innen könnten wir diese Woche nicht auf die Beine stellen. Ich möchte die Menschen herzlich einladen, ein buntes und vielfältiges Mönchengladbach zu erleben”, so Hanife Yildirim weiter.
Das vollständige Programm gibt es im beigefügten Flyer unten.
Für Sonntag, den 9. Oktober, hat die Stadtverwaltung in Absprache mit der Polizei beim Bundesligaspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln aus Sicherheitsgründen ein räumlich und zeitlich befristetes Glas-, Flaschen- und Getränkedosenverbot verfügt. Es gilt von 11 Uhr bis 20 Uhr im Umfeld des Stadions. Dort sind das Mitführen, die Abgabe und der Verkauf von Gläsern, Glasflaschen und Getränkedosen verboten.
Davon ausgenommen sind Anlieger, die sich als solche ausweisen können und die sich auf dem Weg zu ihrer Wohnung oder ihrem Grundstück befinden. Kräfte des Ordnungsamtes werden das Verbot wie in den vergangenen Jahren kontrollieren. Die Verkaufsstellen in dem Bereich werden über die Regelung informiert.
Das Verbot gilt an folgenden Straßen:
• Aachener Straße (von Bundesautobahn bis Pfingsgraben) • Albert-Brülls-Straße • Hehn (von der Überquerung der Bundesautobahn bis zum Parkplatz) • Am Borussiapark • Heinz-Nixdorf-Straße • Am Hockeypark • Helmut-Grashoff-Straße • Am Nordpark • Hennes-Weisweiler-Allee • Am Sitterhof • Konrad-Zuse-Ring • Belgrader Straße • Lilienthalstraße • Dr.-Alfred-Gerhards-Straße • Liverpooler Allee • Dr.-Albert-Jordan-Straße • Madrider Straße • Enscheder Straße • St.-Christophorus-Straße 1-60 • Gladbacher Straße (von Pfingsgraben bis Haus-Nr. 299)
Das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach führt aktuell eine Erhebung zu den Jugendorganisationen in Mönchengladbach durch.
Dabei stehen insbesondere Jugendverbände im Fokus, die mit unterschiedlichen Ortsgruppen und Vereinigungen auf kommunaler Ebene vertreten sind. Ziel der Befragung ist es, mehr über Strukturen und Aktivitäten dieser Gruppen herauszufinden und auch Hinweise auf aktuelle Themen, Bedarfe und Herausforderungen zu bekommen.
Freizeitgestaltung, Selbstbestimmung, Ehrenamt: Jugendverbände in Mönchengladbach Wie überall in Deutschland sind auch in Mönchengladbach viele Jugendliche und junge Erwachsene in Organisationen aktiv. Dazu zählen insbesondere lokale Gruppen innerhalb der Jugendverbände wie etwa Pfadfinderschaften, politische Gruppierungen, Umweltverbände wie etwa die Naturfreunde-Jugend, religiöse Organisationen wie zum Beispiel der Bund der Deutschen katholischen Jugend, Hilfswerke wie das Jugendrotkreuz oder Migrantenselbstorganisation.
Eine Großzahl der großen Jugendverbände ist auch in Mönchengladbach vertreten und viele davon sind Mitglied im Stadtjugendring. Der Stadtjugendring vertritt die Interessen seiner Mitgliedsverbände und gibt Ihnen eine starke Stimme gegenüber Politik und Verwaltung.
Umfrageergebnisse können dabei helfen, Jugendorganisationen gezielter zu unterstützen. “Mit einer neu eingerichteten ‚Koordinierungsstelle Jugendverbände‘ möchte das Jugendamt seine Aktivitäten auf diesem Gebiet ausweiten. Die Befragung soll dabei helfen, den Ist-Stand genauer zu ermitteln. Darauf aufbauend kann unter anderem auch die finanzielle Unterstützung der Jugendorganisationen weiterentwickelt werden”, sagt Henning Wimmers, Leiter der Abteilung Jugendpflege und Prävention.
Es geht auch darum, ein Netzwerk auszubauen, um in Kooperation mit dem Stadtjugendring wichtige Themen wie Nachwuchsförderung, Stärkung des Ehrenamts oder Missbrauchsprävention zu bearbeiten.
Die bekannten Gruppen und Verbände werden direkt angeschrieben und zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. Alle anderen Gruppierungen, die sich ebenfalls angesprochen fühlen, können aber ebenfalls teilnehmen. Link zur Befragung: www.stadt.mg/Jugendverbaende. Die Teilnahme an der Befragung ist bis zum 31. Oktober 2022 möglich. Bei Rückfragen hilft Michael Janowicz von der “Koordinierungsstelle Jugendverbände” gerne weiter (Kontakt: Tel 0172 8693715, E-Mail michael.janowicz@moenchengladbach.de)
Vor etwas mehr als einem Jahr hat die Charity-Alliance gGmbH aus Kaiserslautern mit dem kostenlosen Senioren-Begleit- und Fahrdienst “Generation 70 plus on Tour” in Mönchengladbach ein deutschlandweit vielbeachtetes soziales Projekt gestartet, das älteren Menschen ein Stück sozialer Teilhabe und Mobilität sichert: Dabei können Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahren telefonisch ihre Wunschtermine für die Fahrten abstimmen, die dann an allen Tagen, bei Bedarf auch an Sonn- und Feiertagen stattfinden.
Mehr als 5.000 Fahrten haben die zehn ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer seit dem Projektstart absolviert. Dass der Fahrdienst auch für die nächsten zwölf Monate gesichert ist, gaben Johanna Kennel, Geschäftsführerin der Charity-Alliance gGmbH, und Lina Kruse, Leiterin Projekte und Strategie der REWE Group, jetzt im Rathaus Abtei bekannt. “Das ist eine gute Nachricht für die Seniorinnen und Senioren unserer Stadt, die sehr dankbar für das Angebot sind”, freut sich Mönchengladbachs Sozialdezernentin Dörte Schall, die sich bei den Unternehmen und den ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern für ihr soziales Engagement bedankte.
Die Shuttle-Fahrten, die durch den Handelskonzern REWE und die REWE Region West großzügig unterstützt und vor allem durch Spendengelder finanziert werden, bieten vielen älteren Menschen mit geringem Einkommen die Chance, wieder mobil zu sein: Freunde besuchen, Einkaufen, mal ins Theater, Kino, Konzert oder zum Ausflug mit Bekannten wäre ihnen ohne die freundlichen Helfer*innen kaum möglich.
Und die freundlichen Helfer*innen hinter dem Steuer der Shuttleflotte leisten noch mehr als den reinen Fahrdienst: Sie unterstützen bei Arztbesuchen und Behördengängen oder erledigen auch schon mal eine Besorgung für die Senioren.
Die Hotline des Fahrdienstes für die Generation 70 plus ist unter der Rufnummer 0631 7500 7469 erreichbar.