Schlagwort: AWO

  • Pflegemesse im L64 der AWO

    Pflegemesse im L64 der AWO

    Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege im Mai laden die AWO-Pflegebereiche Kund:innen ins L64 zur AWO-Pflegemesse ein.

    Zu den Ausstellenden gehören der Ambulante Pflegedienst als Modellstandort „Queer im Alter“, die AWO-Tagespflege mit Angeboten für demenziell erkrankte Gäst:innen und die AWO-Begegnungsstätten mit ihrem Kursprogramm für Senior:innen.
    Als besonderen Service bieten Sanitätshäuser zum Beispiel einen „Rollatoren-TÜV“ an.

    Die Mitarbeitenden aus den Pflegebereichen der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach laden interessierte Gäst:innen, am Samstag, den 25. Mai 2024, zur AWO-Pflegemesse ins L64 ein. Um 10:00 Uhr startet im Foyer der Geschäftsstelle auf der Limitenstraße die Ausstellung rund um die Themen Gesundheit, Vorsorge und Pflege.
    Kolleg:innen des Ambulanten Pflegedienstes als „Modellstandort Queer im Alter“ informieren über ihre Angebote, genauso wie der Mobile Soziale Dienst der AWO. Hier bekommen Kund:innen hauswirtschaftliche Unterstützung im Alltag.
    Die AWO-Tagespflege stellt ihr Programm speziell für demenziell erkrankte Menschen vor. Die beiden AWO-Seniorenzentren des AWO-Bezirksverbands in Mönchengladbach, Adam-Romboy-Seniorenzentrum und Helmut-Kuhlen-Haus, geben Tipps an Angehörige weiter.
    Die Organisator:innen freuen sich besonders, dass auch der Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach einen Stand auf der Messe betreuen wird. Der Seniorenrat vertritt die Interessen älterer Menschen gegenüber Politik und Verwaltung. „Wir beschäftigen uns aktuell zum Beispiel mit den Themen Mobilität im Alter, Barrierefreiheit und Digitalisierung. Wir freuen uns aber auch über Ideen und Themen, die Besucher:innen an uns herantragen. Gelegenheit gibt es bei der Pflegemesse an unserem Infostand“, sagt Brigitte Brouns, Vorsitzende des Seniorenrats.
    Das AWO-Bildungswerk der Generationen stellt die Kursangebote für Senior:innen vor. Die Gruppe „Sitzgymnastik“ aus der DRK/ AWO-Begegnungsstätte in Wickrath wird live auf der Eventfläche im L64 auftreten. „Sprachen, Kreativität, Bewegung. In den Begegnungsstätten und im L64 der AWO bieten wir Kurse für ältere Menschen an. Besonders beliebt sind auch die Digitalisierungsangebote. Tablet-Kurse, oder das so genannte „Tablet-Taxi“. Hier kommen wir auf Wunsch zu den älteren Menschen nach Hause und helfen bei Fragen, rund um Smartphones, Tablets oder PC“, so Anni Opitz aus dem Team des Bildungswerks.
    Auf besonderen Wunsch der AWO-Begegnungsstätten werden alle Besucher:innen der Pflegemesse auf Kaffee und selbstgebackenen Kuchen eingeladen. „Die Begegnungsstätten
    Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss sind ein wichtiger Anlaufpunkt für ältere Menschen. Sich bei einem Frühstück zu unterhalten, oder sich auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu treffen, bedeutet für unsere Gäst:innen Geselligkeit und Lebensqualität. Das wollen wir auf der Pflegemesse vermitteln“, sagt Nicole Witges aus der DRK/ AWO Begegnungsstätte in Wickrath.

    Der Mobile-Menü Service aus der AWO-Begegnungsstätte Neuwerk stellt sein Angebot mit einer Live-Verkostung vor. „Die Besucher:innen dürfen gerne probieren. Das Mittagsangebot richtet sich an alle, die sich eine Pause vom Kochen gönnen möchten oder aufgrund von Erkrankungen eine Versorgung mit warmen Mahlzeiten benötigen“, so Thomas Teltscher aus dem Neuwerker AWO-Team. In Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Hofmeister aus Neuwerk bietet die benachbarte Begegnungsstätte auf der Pflegemesse wieder einen „Rollatoren-TÜV“ an. Besucher:innen können auf der Pflegemesse kostenlos den Rollator kontrollieren lassen und bekommen praktische Tipps vermittelt.

    Die Pflegeberater:innen der AWO helfen bei den Themen Pflegeversicherung und Antragstellung, zum Beispiel von Pflegeutensilien. „Wir möchten älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Der Internationale Tag der Pflege richtet seinen Blick jedes Jahr auf die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Empowerment ist dabei ein wichtiger Faktor. Wir bei der AWO unterstützen Menschen jeden Alters dabei, Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen sie ihre Lebensbedingungen selbst beeinflussen können“, sagt Frank Königs aus der Pflegeberatung.
    Die Pflegemesse im L64 der AWO, Limitenstraße 64-78, 41236 Mönchengladbach, startet am Samstag, den 25. Mai 2024, im Vestibül/ Foyer, um 10:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr.

    Kund:innen der AWO parken kostenlos im Innenhof und auf dem Parkdeck des L64.

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  • Norbert Bude für weitere vier Jahre „Präsident“ der AWO Mönchengladbach

    Norbert Bude für weitere vier Jahre „Präsident“ der AWO Mönchengladbach

    „Ich glaube, dass die modernen Räumlichkeiten, die hier geschaffen worden sind, ein Novum innerhalb der AWO-Verbände am Niederrhein darstellen. Herzlichen Glückwunsch an die AWO Mönchengladbach, wie schön es hier geworden ist. Auf dass sie alle gestärkt in eine neue Zukunft gehen“, sagte Kerstin Hartmann aus der Geschäftsführung des AWO Bezirksverbandes, in ihrem Grußwort bei der AWO Kreiskonferenz, im L64, am Donnerstag, den 7. Oktober.

    Das Gremium tagt alle vier Jahre und ist in diesem Jahr erstmalig in dem neuen Hauptquartier der Arbeiterwohlfahrt, dem L64 in Rheydt, zusammenkommen, um das AWO Präsidium neu zu wählen. Der Umzug in die neue Zentrale ist Teil der AWO-Immobilienstrategie, die das Präsidium, gemeinsam mit dem Vorstand, vor vier Jahren auf den Weg gebracht hatte.
    „Wobei ich an dieser Stelle klar machen möchte, dass die Immobilienstrategie viel mehr war und ist als nur eine Strategie für unsere Immobilien. Es war von Anfang an eine Strategie für die Zukunft unseres Kreisverbandes und unsere Gesellschaften.
    Eine strategische Neuausrichtung, um die AWO Mönchengladbach fit zu machen für gesellschaftliche Veränderungen und daraus resultierende gesellschaftspolitische Aufgaben“, betont Norbert Bude, Vorsitzender des AWO Präsidiums, in seinem Bericht an die Delegierten.
    Mit dem L64 habe man eine neue Zentrale mit einem modernen, digitalen und zukunftsweisenden Konzept geschaffen, ohne dass sich die AWO aus der Fläche zurückgezogen habe. Ganz im Gegenteil: mit der Realisierung weiterer
    AWO Kitas unterstütze man nicht nur die Stadt Mönchengladbach bei der Kita-Offensive, sondern sei auch weiterhin ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen den Quartieren, so Bude weiter. „Durch die Weiterentwicklung der Digitalisierung im Verband waren wir schon zu Beginn der Corona-Pandemie gut aufgestellt. Mobiles Arbeiten von zu Hause aus, Abstandsregelungen im Büro, Videokonferenzen konnten zügig umgesetzt werden. Damit konnten auch viele Bereiche und Dienstleistungen der AWO, teilweise eingeschränkt, aufrecht erhalten bleiben.“

    AWO Vorstand Uwe Bohlen ergänzend dazu in seinem Organisationsbericht: „Die Beratungs- und Unterstützungsangebote für unsere Kundinnen aufrecht zu erhalten, war ein Balance-Akt. Ich bin immer noch beeindruckt, dass wirklich alle Kolleginnen mitgezogen haben. Das große Engagement und die Flexibilität wirken bis heute nach. Auch bei unseren Netzwerkpartnerinnen. Doch natürlich konnten wir durch die Corona-bedingten Einschränkungen nicht alles weiterhin stattfinden lassen. Und das hat finanzielle Folgen. 300.000 Euro haben wir verloren, weil wir Bereiche zum Wohle der Kundinnen weiterbetrieben- und zum Wohle der Mitarbeiterinnen auf Kurzarbeit verzichtet haben. Die Stadt Mönchengladbach hat alle Finanzierungen aufrechterhalten und wir haben Hilfen aus Rettungsschirmen bekommen. Dadurch konnten wir das Corona-Jahr wirtschaftlich überstehen. Doch die Ergebnisse der letzten Jahre können nicht zufrieden stellen. Die öffentlichen Zuschüsse sind einfach zu wenig, um unsere wichtige soziale Arbeit wirtschaftlich auf gesunde Füße zu stellen. Doch wir nehmen die Herausforderung an. Wir sind ein guter Arbeitgeber und wir leisten einen wichtigen sozialen Beitrag. Deshalb ist die AWO natürlich dabei, wenn es um gesellschaftlichen Fortschritt und um die Zukunfts-Perspektiven für Menschen geht.“

    Zu den Gästen der Kreiskonferenz zählte auch der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach und AWO-Mitglied, Felix Heinrichs. In seinem Grußwort lobte er die AWO als „Best practice“-Beispiel in Sachen modernes und digitales Arbeiten. Das L64 sei wirklich an vielen Stellen eine Inspiration für die Entwicklung des neuen Mönchengladbacher Rathauses. „Doch Architektur ist immer nur eine Hülle. Viel wichtiger ist die gute Zusammenarbeit unter den Kolleginnen. Und ich spüre ganz deutlich, dass die bei der AWO sehr gut funktioniert. Die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen sind herzlich und mit Engagement dabei. Ich habe letztes Jahr das AWO-Team „Essen auf Rädern“ auf einer Tour begleitet. Sie stellen das Essen nicht einfach vor die Türe. Sie sprechen mit den Menschen, haben ein Ohr und schauen auch mal nach links und rechts. Meine Dankbarkeit und Wertschätzung gilt den haupt und ehrenamtlichen Kräften der AWO, die nachhaltig für eine gerechtere Stadt Mönchengladbach arbeiten und für eine Stadt der Vielfalt stehen.“

    Die Delegierten der Ortsvereine der Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach haben den Vorsitzenden des AWO Präsidiums, Norbert Bude, für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Zudem sind Dieter Lenßen, Bernhard Stein und Susanne Teltscher als stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums wieder gewählt worden. Weitere Mitglieder des AWO-Präsidiums sind Ulrich Bunkowitz, Guido Mevissen und Wolfgang Werkes.

    „Ich bedanke mich bei den Delegierten für die Wiederwahl und das entgegengebrachte Vertrauen. Ich bedanke mich bei dem Vorstand Uwe Bohlen und dem Geschäftsführer Thomas Schulitz, stellvertretend für alle AWO Mitarbeiter*innen, für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Präsidium. Und ich bedanke mich bei Euch für Eure
    ehrenamtliche und engagierte Arbeit. Das ist eines meiner wichtigsten Ziele in den kommenden vier Jahren: die Stärkung des Ehrenamts durch eine gezielte Mitgliederkampagne. Wir wollen die AWO noch präsenter in der Gesellschaft darstellen und aufzeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements bei uns sein können. Wir sind ein Mitgliederverband und bieten soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität und Wirkung für alle an“, so der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Norbert Bude, in seinem Schlusswort.

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  • AWO Sommerschule zieht erfolgreiche Halbzeit-Bilanz

    AWO Sommerschule zieht erfolgreiche Halbzeit-Bilanz

    Distanzunterricht, Wechselunterricht, Onlineunterricht – an vielen Kindern und Jugendlichen in Mönchengladbach sind die pandemiebedingten, schulischen Einschränkungen nicht spurlos vorbei gegangen. Struktur, soziale Kontakte und Gemeinschaft sind viele Monate weggebrochen. Genauso auch Bewegung, weil der Schul- und Vereinssport komplett zum Erliegen kommen musste.

    Die AWO-Sommerschule leistet in den Sommerferien 2021 einen wichtigen Beitrag, diese Lern-, Bewegungs- und Freizeitrückstände vieler Kinder und Jugendlicher in Mönchengladbach aufzuarbeiten. Die Kinder werden täglich von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr bei der AWO im L64 betreut, bekommen einen Frühstücks-Snack und ein warmes Mittagessen. Die AWO-Sommerschule ist für die Eltern kostenlos.

    Die Eltern hatten die Möglichkeit, ihre Kinder über die kooperierenden Grund- und weiterführenden Schulen bei der AWO Sommerschule anzumelden. Dazu zählen die Gemeinschaftsgrundschule Waisenhausstraße, die städtische Grundschule an der Nordstraße, die Montessori Grundschule an der Gertraudenstraße und die Bischöfliche Marienschule. Das Programm erstreckt sich über die gesamten sechs Wochen und die Inhalte haben die Kolleg*innen der AWO eigenständig entwickelt.

    Zu den Programminhalten zählen beispielsweise: mindestens zweimal wöchentlich Lernförderung in Mathematik und Deutsch (1./2. Klasse und 3./4. Klasse), Lernförderung über 14 Tage in den Fächern Latein, Englisch, Mathematik, Klassen 6-8 (Marienschule), Bewegungsangebote (Fußball, Basketball, Tischtennis, Tanzen, Kinder-Yoga), Kreativangebote (Basteln, Malen, Experimente), Besuche auf dem Rheydter Wochenmarkt und gemeinsames Kochen, Gesellschaftsspiele, Kinder- und Jugendcoaching „Stark ohne Muckis“ durch AWO-Mitarbeiterin Andrea Kottmann, eine Stadt-Rallye durch Rheydt oder Ausflüge in das Museum Abteiberg, zum Textiltechnikum im Monforts Quartier, in den Stadtwald, in den Bresges Park, in den Borussia Park, in den Tiergarten Odenkirchen, in den Hardter Wald oder zum Geocaching in den Nordpark.

    Die Arbeiterwohlfahrt freut sich sehr, dass die Sommerschule durch vielfältige Kooperationspartner*innen Unterstützung erfährt. Das Team der Stadtbibliothek Rheydt bietet einmal in der Woche und über die gesamten Sommerferien „Kinder Robotik Kurse“, „Bookfacing-Kurse“ oder „Manga-Kurse“ im Rahmen des Sommerleseclubs 2021 an. Ute Kempin von Mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe) kommt an mehreren Tagen mit einem Umweltbildungsprogramm ins L64 und macht ein Upcycling-Projekt mit den teilnehmenden Kindern. Der städtische Förster Werner Stops empfängt Gruppen der AWO Sommerschule in der Waldschule im Hardter Wald. Das Team von Rollbrett Union e.V. bietet Skateboardkurse an.

    „Wir haben uns bei der Gestaltung des Programms bewusst für eine Mischung aus Lernförderung und aktiver Freizeitgestaltung entschieden. Die Kinder sollen möglichst viel mitnehmen, aber nicht das Gefühl haben, sie sitzen im Unterricht. Spielerisches Lernen steht im Mittelpunkt der AWO Sommerschule“, sagt der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Norbert Bude, in einem Pressegespräch im L64. AWO-Vorstand Uwe Bohlen ergänzt: „Soziales Lernen ist für die Kinder sehr wichtig. Sie waren viele Monate „eingesperrt“, durften im Lockdown nicht in die Schule oder sich mit Gleichaltrigen treffen. Jetzt dürfen sie in der Gruppe wieder gemeinsam etwas erleben und etwas lernen, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. Jugendhilfe und Schule sollten sich unserer Meinung nach auch in Zukunft viel besser vernetzen.“

    „Wer viel erlebt wird hungrig. Deshalb sind wir besonders dankbar, dass sich die Stadtsparkasse Mönchengladbach sehr spontan dazu bereit erklärt hat, die Mittagsverpflegung der Kinder mit einer Spende aus dem PS-Zweckertrag in Höhe von 4500 Euro zu unterstützen. Ein Dankeschön geht ebenso an den Marktleiter des EDEKA Endt Marktes auf der Mittelstraße, Herrn Siemes. In den ersten Tagen wurde uns bewusst, dass viele Kinder morgens ohne ein Frühstück im Bauch zu uns kommen. Der EDEKA Markt unterstützt die Sommerschule seit drei Wochen mit Obst und Backwaren, so dass wir morgens einen Frühstücksnack anbieten können. Wir sind sehr dankbar, wie unbürokratisch und schnell uns Unterstützung zugesichert worden ist. Auch von Borussia Mönchengladbach. Der VFL hat uns einen ganzen Satz Fußbälle gespendet“, so Bude weiter.

    Wie in den AWO-Kitas und Offenen Ganztagsgruppen in den Grundschulen arbeitet auch die AWO-Sommerschule nach dem offenen, pädagogischen Konzept. Täglich kommen bis zu vierzig Kinder in das L64 der AWO und sie können morgens und nachmittags zwischen mindestens vier Angeboten frei wählen. Nicole Wilms aus dem Organisations-Team der AWO Sommerschule: „Wir bestärken die Kinder darin, selbstbestimmt zu sein. Dabei achten wir schon darauf, dass die Kinder sowohl an Lern- als auch an Freizeitangeboten teilnehmen. Die Gruppen sind dabei immer gemischt. Das heißt die Kinder sind in unterschiedlichen Klassen und gehen auf unterschiedliche Schulen. Dadurch entstehen neue Freundschaften. 95 Prozent aller Kinder bei uns haben eine Zuwanderergeschichte. Diese Vielfalt ist bereichernd für uns alle.“

    Helmut Thommessen von der AWO fügt hinzu: „Wir merken täglich, dass die Kinder die größten Verlierer*innen der Pandemie sind und wie sie bei uns jeden Tag ein Stückchen mehr aufblühen. Das merken auch die Eltern und sprechen uns an, ob wir ihnen nicht auch helfen können. Die AWO ist in Rheydt ein wichtiger Anker und das L64 ein zentraler Anlaufpunkt geworden. Die AWO Sommerschule hat dazu viel beigetragen.“

    Die Fördermittel des Landes für das Programm „Extra Zeit zum Lernen NRW“ können bis zu den Sommerferien 2022 abgerufen werden. Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach ist bereits in der Planung, das Projekt „Bewegtes Lernen in den Ferien“ fortzusetzen. „Auch wenn es personell herausfordernd ist. In der Sommerschule arbeiten die AWO Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Pflegefachkräfte täglich mit den Kindern – die Verwaltungsmitarbeiter*innen unterstützen bei Ausflügen, in der Küche oder beim Mittagessen. Neben ihrer regulären Arbeit. Das ist planerisch herausfordernd. Aber wir merken auch, dass es sich lohnt. Den Kindern fällt der Abschied nach drei Wochen sehr schwer, weil es ihnen so gut gefallen hat. Jetzt ist nämlich Halbzeit und ab Montag kommen neue Kinder in die AWO-Sommerschule“, so Uwe Bohlen abschließend.

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  • Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Die AWO-Mitarbeiter*innen in der Tagespflege, in der Ambulanten Pflege und im Mobilen Sozialen Dienst werden in der ersten Märzwoche gegen COVID-19 im Impfzentrum Mönchengladbach geimpft.

    Eine Umfrage hat ergeben, dass die Impfbereitschaft in den AWO-Teams überdurchschnittlich hoch ist.

    Die Mitarbeiterinnen in den Pflege-Einrichtungen der AWO Mönchengladbach sind in den vergangenen Wochen über die schützenden Impfungen aufgeklärt und über die Terminvergabe informiert worden. „Wir freuen uns sehr, dass Mitarbeiterinnen, die täglich im Einsatz mit den Risikogruppen sind, jetzt einen Schutz vor einer schweren Erkrankung durch das Corona-Virus erhalten können und sie auch bereit dazu
    sind, sich impfen zu lassen. Die Impfung ist natürlich freiwillig. Die hohe Impfbereitschaft liegt auch an der guten Aufklärungsarbeit, die im Unternehmen geleistet worden ist. Es gab einen AWO Podcast zur Corona-Impfung, die allgemeinen Impfkampagnen sind intern geteilt worden und wir haben viele persönliche Gespräche geführt“, sagt AWO-Pflegedienstleiter Bastian Hoff.

    Die Koordination der Terminvergabe übernimmt das Impfzentrum Mönchengladbach.
    Die Kolleg*innen, die bereits am Montag, den 1. März dort geimpft worden sind, loben die gute Organisation im Nordpark. Anna Gergorec, Teamleitung in der AWO-Tagespflege in Wickrath:
    „Ich bin froh, dass es bei uns jetzt endlich los geht mit den Impfungen. Ich lasse mich impfen, damit wir auch die Menschen schützen, die sich gerne impfen lassen würden, es aus gesundheitlichen Gründen aber nicht können. Für mich ist die Impfung nicht nur Selbstschutz, sondern ein Akt der Solidarität.“
    Annika Poser aus dem AWO-Team des Mobilen Sozialen Dienstes ergänzt: „Wir wollen alle unser altes Leben zurück. Normalität. Und ich bin ganz ehrlich, ich vermisse auch den Borussia Park und die Heimspiele sehr. Für mich persönlich gilt: impfen? Ja klar!“

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  • AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    Begegnungsstätten schließen und zahlreiche Kurse fallen vorerst bis zum 30. November 2020 aus.

    Das öffentliche Leben wird im November drastisch heruntergefahren. Damit reagieren Bund und Länder auf den massiven Anstieg der Corona-Fallzahlen. Abstand halten und Kontakte verringern gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Doch auch Gastronomie – und Freizeiteinrichtungen werden, vorerst bis zum Monatsende, geschlossen. „Aus diesem Grund werden wir schweren Herzens die AWO Begegnungsstätten einmal mehr schließen. Zu uns kommen insbesondere ältere Menschen aus fast allen Quartieren in Mönchengladbach. Sie gehören oftmals der so genannten „Risikogruppe“ an. Sie trinken bei uns Kaffee und nehmen Freizeitangebote wahr. Auch wenn die Corona Krise Senior*innen am meisten zu schaffen macht, müssen wir alles daransetzen, unsere Gäste zu schützen und die Infektionszahlen zu reduzieren“, sagt Karl-Heinz Lenßen, der Teamleiter der AWO Begegnungsstätten in Mönchengladbach und dem Rhein-Kreis Neuss.

    Unter dem ersten Corona-bedingten Lockdown haben viele Besucher*innen der AWO Begegnungsstätten gelitten. „Sie waren verunsichert, verzweifelt und einsam. Die Begegnungsstätten sind für viele ältere Menschen der einzige soziale Kontakt, den sie haben. Wir haben deshalb mit unseren Ehrenamtlichen einen Einkaufsservice organisiert, sie bei Arztbesuchen begleitet und natürlich weiterhin den fahrbaren Mittagstisch organisiert. Und wir haben viel telefoniert. Das werden wir jetzt auch wieder tun. Unter der extra eingerichteten AWO-Begegnungsstätten Hotline: 02166/ 399 67 202 haben unsere Gäste die Möglichkeit, uns zu erreichen. Persönliche Beratungen finden natürlich nach wie vor im neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum „L64“ in Rheydt statt“, so Thomas Zimberg, der Leiter der Begegnungsstätten Neuwerk und Volksgarten.

    Aufgrund der Pandemie Schutzmaßnahmen entfallen auch zahlreiche Kurse der AWO Bildungswerke in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss, vorerst bis zum 30. November 2020. Die Teilnehmer*innen der betroffenen Kurse sind darüber telefonisch informiert worden.

    Das AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64, Limitenstraße 64-78, 41236 Mönchengladbach, hat montags bis freitags, von 8 bis 18 Uhr (und nach Vereinbarung) geöffnet.

    Kostenlose Parkplätze stehen Kunden*innen auf dem hauseigenen Parkdeck zur Verfügung.

    Die Bushaltestellen „Gracht“ und „Rathaus Rheydt“ sind nur wenige Gehminuten entfernt. Dort halten unterem anderem die Buslinien: 022, 004, 006, 008 und 019.

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  • Trickbetrüger geben sich im Internet als AWO Pflegedienst aus

    Trickbetrüger geben sich im Internet als AWO Pflegedienst aus

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach warnt ihre Kunden*innen vor einer dreisten Betrugsmasche. Kriminelle haben sich auf Auskunftsportalen im Internet unter den falschen Namen „AWO Pflegedienst gGmbH Sozialstation Dohr“ und „AWO Pflegedienst gGmbH Ortsverein Rheydt“ und mit falschen Telefonnummern ausgegeben. Eine AWO Kundin hat eine der Nummer angerufen und ist dem Betrug zum Opfer gefallen. Die Kriminellen haben die ältere Dame zu Hause besucht und ihr Bargeld und Schmuck gestohlen.

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach hat Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet.

    Hintergrund ist, dass sich Betrüger im Internet als AWO Pflegedienst ausgegeben haben und eine AWO Kundin Opfer der Betrugsmasche geworden ist. Die ältere Dame hatte sich die Kontaktdaten zur AWO über das Internet heraussuchen lassen und hat dabei die Nummer von Betrügern bekommen. Kriminelle haben sich nämlich auf zwei Auskunftsportalen im Internet als „AWO Pflegedienst gGmbH Sozialstation Dohr“ und „AWO Pflegedienst gGmbH Ortsverein Rheydt“ mit falschen Telefonnummern ausgegeben.

    „Die Kundin hat die Nummer angerufen und die Betrüger daraufhin leider auch in ihre Wohnung gelassen. Dort haben sie ihr Schmuck und Bargeld gestohlen. Die Dame ist nicht nur Kundin unseres Pflegedienstes, sie besucht auch regelmäßig unsere Begegnungsstätte. Als ihr aufgefallen war, dass sie ausgeraubt wurde hat sich mich sofort angerufen“, berichtet Thomas Zimberg, der Leiter der Begegnungsstätte Neuwerk und Volksgarten. „Wir haben gleich Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet und die Anbieter der Internetportale aufgefordert, die falschen Kontakte sofort zu löschen. Inzwischen sind die Nummern zum Glück nicht mehr erreichbar. Wir sind froh, dass die Kundin „nur“ einen materiellen Schaden davongetragen hat und können nur hoffen, dass nicht noch mehr Menschen auf die Masche der Betrüger reingefallen sind“, so Zimberg weiter.

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach betont darüber hinaus, dass die Bereiche Pflege und Versorgung ausschließlich unter dem Namen „AWO Pflegedienst gGmbH“ geführt werden.
    Die Kundenbetreuung „Pflege“ hat die Telefonnummer: 02166 399 67 103 oder ist per E-Mail unter kunden@awo.mg erreichbar.

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  • AWO-Streetworker mit dem „Stadtlicht“ der Bezirksvorsteherin geehrt

    AWO-Streetworker mit dem „Stadtlicht“ der Bezirksvorsteherin geehrt

    Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann (Bezirk Süd) ehrte in den vergangenen Jahren jeweils „Ehrenamtler“, die hervorragendes für den Stadtbezirk Süd geleistet haben.

    Diesmal war es anders: Die beiden Streetworker und die Streetworkerin der AWO, Kornelia Rotzek, Antoine Balouki und Hayat Mia, arbeiten hauptamtlich angestellt bei der AWO. „Sie leisten jedoch weit mehr über das Normale hinaus“, begründet Gersmann ihre Entscheidung.

    Die Ehrengabe „Stadtlicht“ ist seit 2014 eine Anerkennung der Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann an Menschen, die sich in besonderer Weise um den Bezirk Süd verdient gemacht haben. Das „Stadtlicht“ ist ein Windlicht mit der Skyline von Rheydt und Odenkirchen.

    Fußball-Turniere, Basketball-Workshops, Ausflüge in Freizeitparks, – ins Schwimmbad, – in den Tiergarten, Mädchen-Treff, Spiele-Nachmittage, Fahrrad-Werkstatt und vieles mehr. Die drei Streetworker*innen sind im Mönchengladbacher Süden täglich mit ihren Angeboten unterwegs.

    Sie beraten, betreuen und unterstützen die Kinder und Jugendlichen in den Quartieren. Sie sind als ihre Ansprechpartner*innen und ihre Mutmacher*innen bekannt und beliebt.
    Mitunter sind die Streetworker*innen aber auch Konfliktlöser*innen und brauchen ein dickes Fell. Die soziale Arbeit in Rheydt und Odenkirchen erfordert auf jeden Fall Fingerspitzengefühl im Umgang mit den jungen Menschen und deren Problemen.

    Barbara Gersmann, sie ist nicht mehr zur Kommunalwahl 2020 angetreten, sieht diese Ehrungen als „letzte Amtshandlung in der Öffentlichkeit“ in ihrer Zeit als Bezirksvorsteherin.

    Die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, Dörte Schall, freut sich über die Ehrung der Sozialarbeiter: “ Durch Ihre Arbeit weit über das Übliche hinaus ist die Situation in Odenkirchen besser geworden. Ihr unermüdlicher Einsatz, auch in den Abendstunden, gegen große Widerstände, hat den Bezirk beruhigt“.
    Sie weist zudem darauf hin, das noch viel zu tun ist, bevor man von endgültigen Erfolgen sprechen kann.

    AWO-Präsident Norbert Bude und AWO-Geschäftsführer Uwe Bohlen schlossen sich den Glückwünschen an.

    Die Feierstunde fand statt im neuen Domizil der AWO:
    AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum „L64“
    Limitenstraße 64, 41236 Mönchengladbach


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  • OB-Kandidat Frank Boss besichtigt neues AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64

    OB-Kandidat Frank Boss besichtigt neues AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64

    Der CDU Landtagsabgeordnete hat am Dienstag, den 1. September 2020, eine exklusive Baustellenführung durch die neuen Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach bekommen.

    Norbert Bude, der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Uwe Bohlen, AWO Vorstand und der AWO Geschäftsführer Thomas Schulitz zeigten dem Politiker aus Mönchengladbach den Baufortschritt des ehemaligen Staples Gebäudes an der Limitenstraße.

    Frank Boss kennt das Areal des ehemaligen Staples Gebäude an der Limitenstraße 64 in Rheydt gut.Er erinnert sich an die Tankstelle, den Betrieb und den Einzelhandel, die dort früher einmal ansässig waren. Doch die Dimension der Immobilie war ihm nicht mehr bewusst. „Das Gebäude erstreckt sich auf über 70 Meter entlang der Limitenstraße und ist weit über 3000 Quadratmeter groß. Wenn wir die Außengestaltung und die Symbolik „AWO im L64“ in ein paar Wochen Angriff nehmen wird das auch von außen sichtbarer“, sagt Uwe Bohlen, AWO Vorstand. Das Gebäude aus den Neunziger Jahren wird seit einigen Monaten durch den Wohlfahrtsverband in Mönchengladbach aufwendig umgebaut, saniert und mit moderner, digitaler Technik ausgestattet. Hier werden noch in diesem Herbst die meisten Dienstleistungen der AWO an einem Ort angeboten. „Bis auf die Kitas, LENA Gruppen und Begegnungsstätten zentrieren wir unsere Bereiche und ersparen den AWO Kunden*innen damit mehrere Standorte anfahren zu müssen,“ so Bohlen weiter.

    Parken können die Mitarbeiter*innen, Kunden*innen, Besucher*innen und Dozenten*innen der AWO auf dem hauseigenen Parkdeck. Frank Boss betonte die Besonderheit von soviel Parkfläche mitten in der Innenstadt. „Wir halten aber ebenfalls 70 Fahrradstellplätze vor. Außerdem sind E-Ladesäulen geplant“, ergänzt Thomas Schulitz, der AWO Geschäftsführer.

    Der neue Eingang der AWO im L64 ist nun direkt an der Limitenstraße und nicht mehr an der Seite. Von dort aus kommt man in den großzügigen Empfangsbereich.

    „Ich erkenne gleich, alle Umbauten sind inklusiv. Es gibt Rampen, verbreiterte Türen, dunkle Lichtschalter und Türdrücker, die auch für Menschen im Rollstuhl leicht zu betätigen sind. Symbole statt Nummern weisen auf die Etagen und die Räume hin. Ihr habt wirklich an alles gedacht“, lobt Frank Boss, der auch Fraktionsgeschäftsführer des LVR ist.

    In der offenen Empfangshalle werden in Zukunft Beratungsgespräche in Beratungshäuschen stattfinden. „An Kaffee und Wasserstationen können sich die Kunden*innen selber bedienen. Es gibt eine Spielecke für Kinder. Im Erdgeschoss sind außerdem noch die Werk- und Atelierräume des Bildungswerks und der AWO Baubetrieb untergebracht“, berichtet Thomas Schulitz.

    Die zweite Etage „Zebra“ des L64 ist so gut wie fertiggestellt. Hier finden bereits Kurse des Bildungswerks statt. Der CDU Politiker ist begeistert von der Qualität der Möbel, der modernen Technik und den großen Displays, mit denen die Kursräume ausgestattet sind.

    In der dritten Etage, dem „Open Space“, werden künftig um die 100 Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der AWO gemeinsam arbeiten können. „Es gibt Tische in unterschiedlichen Höhen. Verschiedene Sitzmöglichkeiten und kleine Nischen, in denen man sich zum Arbeiten zurückziehen kann. Die Mitarbeiter*innen haben darüber in verschiedenen Workshops zur Ausgestaltung des L64 abgestimmt und konnten sich sogar ihre Stühle selber aussuchen“, berichtet Thomas Schulitz.

    Der CDU Landtagsabgeordnete Frank Boss, sichtlich angetan von der Besichtigung, resümierte zum Abschluss: „Es ist ganz wichtig für Rheydt, dass die AWO diesen riesengroßen Leerstand mit Leben füllt und sich mutig zum Standort bekennt während andere ihn verlassen. Es ist beeindruckend zu sehen, was für ein moderner Arbeitgeber ihr seid. Davon können andere lernen. Ich freue mich auf die offizielle Eröffnung des L64 im Herbst und für die AWO Kunden*innen, dass sie in Zukunft so einen tollen Anlaufpunkt mitten in der Rheydter Innenstadt haben werden.“

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  • Nazis beschmieren AWO Begegnungsstätte Volksgarten

    Nazis beschmieren AWO Begegnungsstätte Volksgarten

    Auf den Fensterscheiben der Begegnungsstätte auf der Neusserstraße sind am Donnerstag Aufkleber entdeckt worden, mit denen rechtes Gedankengut verbreitet werden soll.

    Der Leiter der AWO Begegnungsstätte, Thomas Zimberg, hat Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet.

    Es handelt sich um insgesamt drei Aufkleber mit Parolen, die als rechtsgerichtet eingestuft werden können. Ein Aufkleber zeigt das Logo und den Namen einer Gruppe, deren Sitz offenbar in Mönchengladbach ist.

    „Wir haben den Namen bei Google eingegeben und sind sofort auf die Facebook Seite einer Gruppierung mit gleichem Namen und Symbol gestoßen. Dass die Inhalte, die dort verbreitet – nicht entfernt werden, ist
    mir schleierhaft. Aus dem Grund haben wir die Seite gleich den Betreibern des sozialen Netzwerks gemeldet. Es handelt sich dabei eindeutig um rechte, menschenverachtende Ideologien, die öffentlich geteilt werden.

    Ähnlich sind auch die Aufkleber, die an unsere Begegnungsstätte angebracht worden sind. Widerwärtig. Wir positionieren uns seit jeher
    gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus und verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste“, sagt AWO Vorstand Uwe Bohlen.

    Der Leiter der Begegnungsstätte Volksgarten, Thomas Zimberg, hatte die Aufkleber am Donnerstag entdeckt, Fotos gemacht und die mutmaßlich politisch motivierte Tat, aufgrund der Corona Restriktionen, online, bei der Polizei zur Anzeige gebracht. „Die Polizei hatte sich aber schon kurz nach dem Absenden der Anzeige gemeldet und die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Kripo hat sich unter anderem die Facebook Seite der Gruppierung
    angeschaut. Ich kann nur hoffen, dass die mutmaßlichen Täter gefunden – und für die Sachbeschädigung zur Rechenschaft gezogen werden. Unsere Begegnungsstätte Volksgarten ist seit ihrer Eröffnung, vor mehr als 20 Jahren, ein offenes Haus im Quartier. Zu unseren Gästen zählen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Ich möchte, dass sie sich nach wie vor bei uns willkommen fühlen. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei diesem Thema sehr aktiv und sensibel“, so Zimberg.

    Dass mit den Parolen auf den Aufklebern Teile des AWO-Claims „wir sind bunt“ verunglimpft werden, lässt darauf schließen, dass sich die mutmaßlichen Täter gezielt eine AWO Einrichtung für ihre Sachbeschädigung ausgesucht haben. Auch der Tag vor dem 1. Mai, dem Feiertag der Arbeiterbewegung, ist vermutlich absichtlich für die Provokation der Gruppierung ausgewählt worden.

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  • AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    Gerade für Branchen, mit vielen systemrelevanten Berufsgruppen und Kundinnen und Kunden, die zur so genannten Risikogruppe gehören, ist diese Zeit herausfordernd. Eigene Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden müssen zwingend geschützt werden – gleichzeitig sieht sich die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach in besonderem Maße dafür verantwortlich, dennoch die Menschen weiterhin zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

    Vor einigen Jahren hat die AWO Mönchengladbach bereits die digitale Transformation gewagt und die so genannte agile Arbeitsweise in der Verwaltung des Unternehmens eingeführt. Der Wohlfahrtsverband möchte weg vom klassischen, hierarchisch-organisierten System, bei dem der Chef seinen Mitarbeitenden Anweisungen gibt. „Agiles Arbeiten“ bedeutet Arbeiten als „Team“. Die Teams und deren Mitglieder bekommen und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln. Während die Mitarbeitenden also mehr Verantwortung bekommen, gibt der Chef des Unternehmens welche ab. „Das ist ein Prozess der Geduld erfordert,“ sagt der AWO-Geschäftsführer Thomas Schulitz, „AWO-Vorstand Uwe Bohlen und ich halten uns aus dem Tagesgeschäft aber inzwischen weitgehend heraus und kümmern uns um strategische Entscheidungen.“ Und Uwe
    Bohlen ergänzt: „Das Ziel agilen Arbeitens ist, dass ein Unternehmen und seine Teams schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren können. So wie gerade, während der Corona Pandemie und den Maßnahmen, die es einzuhalten gilt.“ Über 100 AWO Mitarbeitende treffen sich seitdem regelmäßig in Videokonferenzen und tauschen sich über den Stand der aktuellen Lage aus.
    Weil der Wohlfahrtsverband und seine Beschäftigten darin geübt sind – sie nicht erst in der Krise lernen mussten, wie digitale Kommunikation funktioniert und auch die Infrastruktur dafür bereits geschaffen war – läuft der Betrieb auch jetzt fast wie gewohnt weiter.
    Das Projekt „Agil ist besser! Moderne Organisation für soziale Dienstleistungen.“ wird im Rahmen des „rückenwind+“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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  • Jugendlotse – ein Pilotprojekt der AWO im Quartier Mülfort / Dohr

    Jugendlotse – ein Pilotprojekt der AWO im Quartier Mülfort / Dohr

    Die AWO im Ortsteil Mülfort / Dohr beschreitet neue Wege.

    Mit dem Projekt Jugendlotse, welches zunächst bis Ende des Jahres 2015 von Land NRW gefördert wird, möchte die AWO in Mülfort für besser Integration und Vernetzung von Kindern und Jugendlichen in diesem Stadtteil (Quartier) sorgen.

    In den Räumlichkeiten der AWO auf der Dohrer Straße wurde die Möglichkeit geschaffen, einen Anlaufpunkt für dieses Projekt einzurichten.
    Am 30.09.2015 stellten der Geschäftsführer der AWO Mönchengladbach, Uwe Bohlen, die Leiterin des Geschäftsbereiches Personal und interne Aufgaben Nicole Wilms, die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach Dörte Schall, die Bezirksvorsteherin des Bezirkes Süd Barbara Gersmann und der Ratsherr Henning Haupts in den AWO-Räumen die Ziele diese Projektes vor.

    Zunächst gingen sie darauf ein, dass sich die AWO recht schnell entscheiden musste, ob sie einen Förderantrag zur Inangriffnahme des Projektes stellen sollte. Nachdem sie sich entschieden hatten dies zu tun, mussten sie überlegen, wie ein solches Programm aussehen könnte und entschieden sich, einen strukturierten Maßnahmenkatalog zu erarbeiten. Diesen Maßnahmenkatalog hat man erstellt und den Zuschlag für die Förderung zunächst einmal bis zum Jahresende erhalten.
    Die AWO hat die Hoffnung, dass eine längerfristige Förderung zustande kommen wird.
    15-10-01-awo dohr-3121Nachdem die Räumlichkeiten auf der Dohrer Straße hergerichtet und zwei Mitarbeiter gefunden sind, wird mit der Umsetzung des Projektes Jugendlotse begonnen.

    Als erstes wird analysiert, wie ist die Bevölkerungsstruktur in diesem Ortsteil und dazu muss kurz festgehalten werden, es gibt überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre. Am städtischen Durchschnitt gemessen leben diese Kinder und Jugendlichen häufig in Familien die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind und ein überdurchschnittlich hoher Anteil lebt bei alleinerziehenden Erwachsenen.

    Weiter wird untersucht und dies ist die nächste Stufe im Projekt, was wird im Stadtteil angeboten, welche Vereine gibt es, welche Freizeitmöglichkeiten sind vorhanden, gibt es Vereine in denen die Kinder und Jugendlichen Ansprache erfahren können und wie sind diese erreichbar. Wie ist die Situation im Bereich Schule, KITA und welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind vorhanden?

    Wie sollen die für das Projekt Verantwortlichen diese Fragen beantworten und was ist in absehbarer Zeit zu unternehmen?
    Zunächst ist vorgesehen, Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen anzusprechen um mit ihnen den Stadtteil und seine Möglichkeiten zu erkunden. Nachdem diese Erkundungen in verschiedener Art und Weise und in unterschiedlichen Stufen erfolgt ist, müssen diese Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertete werden. Anschließend muss mit den unterschiedlichen Altersgruppen erarbeitet werden, was sie sich vorstellen, wie sie im Quartier ihr Leben und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können und welche Hilfen bzw. welche Unterstützung sie dabei benötigen.

    Das Projekt ist jetzt gestartet, zu hoffen ist, dass die mit ihm betrauten Betreuer eine glückliche Hand haben bei der Herangehensweise und ihnen viel Erfolg wünschen. Den Kindern und Jugendlichen im Bereich Mülfort / Dohr ist zu gönnen, dass sie durch dieses Projekt eine wirkliche Integration erfahren und demnächst diesen Stadtteil als ihre wirkliche Heimat ansehen können.

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  • Streik bei der AWO in Mönchengladbach – Verdi rief zur Arbeitsniederlegung auf

    Streik bei der AWO in Mönchengladbach – Verdi rief zur Arbeitsniederlegung auf

    14-11-13-awo-verdi-0009Selbstverständlich wurden die Bewohner der vom Streik betroffenen AWO-Seniorenwohnheime weiter versorgt, wie gut ist nicht bekannt.
    Bis zum Streik am Donnerstag, es geht nicht nur um finanzielle Nachteile wie die nicht vorhandene Tarifbindung oder schlechtere Entlohnung bei der AWO gegenüber anderen Trägern, es geht auch um Einrichtung eines Betriebsrates bei der AWO.
    Bisher hatte Uwe Bohlen, Vorstand der AWO, immer verkündet, sollten die Mitarbeiter einen Betriebsrat installieren wollen, so sei er der letzte, der das nicht unterstützen werde.
    Seltsamerweise gibt es jedoch bis dato keinen Betriebsrat.
    Bleibt die Frage: (mehr …)

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  • Ver.di-Warnstreik bei der AWO in Mönchengladbach

    zum Programm des Streikaufrufes bitte das Logo anklicken
    zum Programm des Streikaufrufes bitte das Logo anklicken

    Zu einem ganztägigen Warnstreik ruft die Dienstleistungsgewerkschaft am 13.11.2014 die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Arbeiterwohlfahrt in Mönchengladbach auf.
    Eine geplante Kundgebung wird um 10.00 Uhr ab dem ver.di-Bezirk Linker Niederrhein (DGB-Haus), Rheydter Str. 328, Mönchengladbach in Richtung Geschäftsstelle des AWO Kreisverbandes Mönchengladbach e.V., Brandenberger Str. 3-5, der Sitz der Geschäftsführung starten. Geschäftsführer ist der ehemalige Ratsherr Uwe Bohlen. (mehr …)

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  • AWO in Wickrath: Kulturangebote

    AWO-Wickrath-Logo_Katz-MG-HeuteDie AWO – Projektgruppe Kultur bietet wieder drei interessante Komödien mit bekannten Schauspielern und Schauspielerinnen im Theater an der Kö und in der Komödie in der Steinstrasse in Düsseldorf an.

    Am 28.11.14 – „Mann über Bord“ eine musikalische Midlife-Krise mit Renè Hofschneider, Simone van Pary, Stephan Bürgi und Jens Schnarre

    Am 19.12.14. – „Pretty-Girl mit Anita Kupsch, Andreas Elsholz, Holger Petzold und Momme Mommsen.

    Und am 06.03.15 – „Der Pantoffelpanther“ mit Jochen Busse und v. a.

    Die Busse fahren ab Wickrath, Rheindahlen und Hardt. Theater- und Kulturinteressierte sind herzlich willkommen.

    Anmeldungen und Informationen sehr gerne über Brigitte Manke, Telefon: 0 21 66 / 5 15 01.

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  • „Ich kann meinen Namen schon selber schreiben!“

    „Ich kann meinen Namen schon selber schreiben!“

    Kinderfest AWO SPD 3 (2)So oder ähnlich lauteten die Kommentare der Kinder am Malstand beim Bedrucken der Stofftaschen auf dem Kinderfest von AWO und SPD Giesenkirchen.
    Bei strahlendem Sonnenschein fand auf dem Außengelände des Reitstalls Barthelmes unter der Schirmherrschaft des Bezirksvorstehers Hermann-Josef Krichel-Mäurer das nunmehr siebte Kinderfest der AWO und der SPD Giesenkirchen statt.

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  • Gemeinsames Kinderfest der AWO und der SPD Giesenkirchen am 18. Mai 2014

    awoSPDAm Sonntag, 18. Mai 2014 findet in der Zeit von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Außengelände des Reitstalls Barthelmes, Bahner 28, das nunmehr siebte gemeinsame Kinderfest der AWO und der SPD Giesenkirchen statt.
    Schirmherr ist in diesem Jahr Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer.
    Für die kleinen Gäste wird hierbei wieder allerlei geboten: An verschiedenen Spielstationen, können sie ihre Geschicklichkeit und Kreativität ausprobieren, während die Eltern oder Großeltern die Gelegenheit haben, sich am Cafeteria-Stand der AWO oder im Pavillon des Reitstalls Barthelmes zu stärken. (mehr …)

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  • „AWO für Vielfalt – AWO gegen Rassismus“

    „AWO für Vielfalt – AWO gegen Rassismus“

    Heute wird der Internationale Tag gegen Rassismus begangen.

    14-03-21-awo-rass-0056Die Arbeiterwohlfahrt beteiligte sich auch in diesem Jahr an den Aktionen um den internationalen Tag gegen Rassismus.
    Alle Gliederungen und Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach waren aufgerufen, sich zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
    Hintergrund ist der von den Vereinten Nationen seit 1966 ausgerufene Gedenktag gegen Rassismus aufgrund des Massakers des Apartheid-Regimes in Sharpeville/Südafrika am 21. März 1960, bei dem die südafrikanische Polizei eine friedlich Demonstration schwarzer Südafrikaner/innen gewaltsam aufgelöst und 69 Menschen getötet und Hunderte teilweise schwer verletzt hat. (mehr …)

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  • Bildungswerk der AWO bietet wieder einen Pilateskurs an

    Bildungswerk der AWO bietet wieder einen Pilateskurs an

    Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tiefer liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen.
    Die Übungen werden von ruhiger Musik begleitet.
    Der Kurs findet statt im Bildungswerk der AWO, Rheydter Straße 207,
    ab Dienstag, 11. März, in der Zeit von 08.45 – 09.45 Uhr und umfasst insgesamt 13 Termine.
    Die Teilnehmergebühr beträgt 42,50 EURO.
    Anmeldungen und weitere Informationen unter 0 21 61 / 30 97 50 oder 0 21 61 / 18 46 46.

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