Schlagwort: Kultur

  • Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Die Freie Kulturszene in Mönchengladbach ist rege wie nie: Gleich 64 Anträge gingen bis zum 31. Oktober 2021 beim Kulturbüro Mönchengladbach für die Projektförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit ein – ein Drittel mehr als im Vorjahr und absoluter Rekordwert.

    „Die Antragsflut freut uns natürlich, denn sie zeigt die Weiterentwicklung und Lebendigkeit der Freien Szene“, sagt Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. „Andererseits stellte sie uns vor die große Herausforderung, dass dem Etat von 162.500 Euro eine Gesamtantragssumme von rund 356.500 Euro gegenüberstand.“ Dabei sei die Qualität der Anträge größtenteils hoch gewesen. 

    Keine leichte Aufgabe für die Kulturverwaltung und den Kulturausschuss, die über die Förderungen zu entscheiden hatten. Ziel der Antragsprüfung war es dabei, alle förderungswürdigen Projekte so weit zu unterstützen, dass sie tatsächlich stattfinden können, wenn auch ggf. im Umfang reduziert, da angesichts der Etat-Überzeichnung nur in wenigen Fällen vollumfänglich gefördert werden kann.

    „Schön ist, dass auch wieder viele Akteur*innen erstmals einen Antrag gestellt haben“, freut sich die stellvertretende Kulturbüroleiterin Birte Wehmeier. „In den nun ausgewählten Projekten zeigt sich eine Mischung aus sich etablierenden Angeboten und ganz neuen Ideen.“ Dabei sei viel Dynamik zu entdecken: Neue Orte würden bespielt, andere Formate ausprobiert und frische Kooperationen geschmiedet. „Das steigert die Vorfreude auf ein spannendes, abwechslungsreiches Kulturprogramm in diesem Jahr!“

    Da mit der jetzigen Vergabe nur noch rund 4.600 € übrigbleiben, wird es dieses Mal keine zweite Ausschreibungsrunde für die Projektförderung geben. Das Kulturbüro ermutigt trotzdem, sich mit Ideen, die über das Jahr entstehen, zu melden.

    Auch der für 2022 erstmalig parallel ausgeschriebene Förderetat zur Strukturförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit in Mönchengladbach erfreut sich großer Beliebtheit. Sechs Anträge mit einer Gesamtsumme von 81.619,69 Euro gingen bis zum 31.10.2021 bei der Kulturverwaltung ein für den Förderetat, der 40.000 Euro umfasst. Der Kulturausschuss entschied, dass trotz der hohen Überzeichnung alle eingereichten Einrichtungen mit einer anteiligen Förderung unterstützt werden. Freuen dürfen sich somit das Köntges der Altstadtinitiative MG e.V., das Chapeau Kultur des TKV MG e.V., der MMIII Kunstverein MG e.V., das Rhe’er Eck des KARhe e.V., der Freeflow e.V. und das Atelierhaus 62 des Schrei Auf e.V..

    Die Überzeichnung bestätigt den hohen Bedarf einer finanziellen Unterstützung kultureller Begegnungsorte in der Stadt. Entsprechend bemüht ist die Kulturverwaltung, die Akteur*innen bei der Prüfung weiterer Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

    Im Detail: 2022 werden über die Projektförderung folgende 44 Vorhaben mit diesen Beträgen gefördert:

    Bildende Kunst:

    Der Blaue Rheydter – Rheydter Kunsttage: 2400,00 € Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH – Ton angebend!: 2600,00 € Kulturbüro Mönchengladbach – Ausstellungen EA71: 3000,00 € MMIII Kunstverein Mönchengladbach e.V. – Ausstellungsprogramm 2022: 9500,00 €

    Comedy:

    Niklas Siepen – Projekt Comedy: 2000,00 €

    Film:

    Eine Erde e.V. – Lemuria – Kino & Diskurs: 4500,00 €

    Literatur:

    Marco Jonas Jahn – poeterey – der Gladbacher Poetry Slam: 1200,00 € Marco Jonas Jahn – Lesershow – die Gladbacher Lesebühne: 2900,00 € Lust am Lesen e.V. – TEXT / STATIONEN 2022: 4056,00 €

    Musik:

    Andre Spajic – Jazz@Theaterbar: 2000,00 € Art Ensemble NRW – Werkstattkonzerte und Gladbacher Nachtmusik: 6500,00 € Bunker Güdderath – Herbstzeitlose 2022: 6000,00 € Ensemble CRUSH e.V. – berührende extreme: 1100,00 € five o’clock e.V. – five o’clock acoustic: 4000,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V. – BIS-Open Session: 2990,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V – Konzertreihe Jazz am Abteiberg: 3500,00 € Julian Flemming – Econore Experimental: 4200,00 € KARhe e.V. – Songs mit Ecken und Kanten: 3575,00 € KinderMusikLand-NR e.V. – Bunte Töne KiLiFee: 5900,00 € KjG Mönchengladbach Hardt – HardtBeat Festival 2022: 4050,00 € Kulturküche – Küchenkonzerte: 1580,00 € Pro vocale lyra Mönchengladbach/Viersen – Chorfestival Mönchengladbach-Stadtmitte: 2900,00 € Robert Hurasky – JAZZ–VISIONS–NIGHT Mönchengladbach: 3200,00 € Toothless Shows / Dr. Skap Records – ToothlessShows/Dr.SkapRecords/Don’tWaste(y)ourTimeFestival: 4000,00 €

    Street Art

    Vinyl Garage – Graffiti Garten: 1950,00 € Monnike con Moto e.V. – Graffiti Jam Mönchengladbach: 3300,00 €

    Tanz:

    Danceroom Mönchengladbach – In einem anderen Licht: 1000,00 € Danceroom Mönchengladbach – (UM)WEGE: 3000,00 €

    Theater:

    freeflow e.V. – Gründung Figurentheaterensemble: 2930,00 € Kulturküche – Küchentheater 2022: 2900,00 € Tabea Pollen – Unser digitale Körper (AT): 3510,00 €

    Spartenübergreifend:

    Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. – Köntges – Raum für unser Viertel: 8000,00 € Brigitte Zarm – Belons Traum: 2500,00 € Jan Pirco Ulbrich – Kulturfrühling: 4000,00 € Kontingenz und Subversion – Rollin‘ Speakers Corner: 3525,00 € Kulturkram e.V. – Carneval Global: 6500,00 € Kulturlöwe Niederrhein e.V. – KulturZeit Mönchengladbach: 6000,00 €

    Linde98 – Face to Face: 1500,00 €

    Lucie Schulze – Gruselkabinett: 1600,00 € MG anders sehen – MG anders sehen: 2000,00 € Monnike con Moto e.V. – MIR Festival: 6000,00 € SCHREI AUF e.V. – Jahresprogramm: 7000,00 € Stiftung Jürgen Kutsch – „raus mit Euch!“: 2000,00 € Vinyl Garage – „Grow“ – Der Impro-Garten: 1000,00 €

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  • Die FAU Sektion Mönchengladbach zur Causa Köntges

    Die FAU Sektion Mönchengladbach zur Causa Köntges

    Die Bezirksvertretung Nord hat am 13.05.2020 eine Beratungsvorlage der Stadtverwaltung diskutiert, nach der das Projekt „Köntges – Raum für unser Viertel“ einen Zuwendungsbetrag von 17.050 € für Personalkosten erhalten soll, damit u.a. das dortige Programm ermöglicht werden kann.

    Die CDU-Nord stellt hierbei nicht hinnehmbare Bedingungen für die Gewährung der Zuschüsse.
    Laut diesen darf das Köntges ausschließlich für Veranstaltungen mit klarem Kultur- und Quartiersbezug genutzt werden, während so bezeichneten, „politisch tendenziösen Veranstaltungen“, kein Raum überlassen werden soll.

    Eine dieser als solche bezeichneten war unsere Veranstaltung „Eine andere Gewerkschaft in MG ist möglich!“, die dort im Mai 2019 vor knapp 30 Besucherinnen stattfand. Sie war der Ausgangspunkt der Initiative für eine solidarische Basisgewerkschaft in der Stadt, aus der unsere heutige Sektion der Freien Arbeiterinnen Union entstanden ist.

    Wir verstehen das Handeln der CDU einerseits als einen Versuch, die basisgewerkschaftliche Selbstorganisation von Lohnabhängigen in MG, sei es z.B. von Angestellten, Arbeiterinnen, Studierenden oder Erwerbslosen, zu erschweren und in letzter Konsequenz zu unterbinden. Es ist damit ein Angriff auf unsere Arbeit, von der wir uns aber nicht werden abbringen lassen. Denn es gibt weiterhin unzählige unzumutbare Arbeits- und Lebensbedingungen für Menschen in dieser Stadt, in der unter kapitalistischen Vorzeichen allein Profit und eben nicht unsere Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

    Andererseits offenbart die CDU hier ihr Verständnis davon, was sie unter Kultur- und Quartiersarbeit versteht und wie sie ihre diesbezüglichen Interessen durchsetzen will. Denn es könnte ja die Frage gestellt werden, wie die CDU darauf kommt, dass politische Debatten, die in Zusammenhang mit diesen sogenannten „tendenziösen“ Veranstaltungen stattfinden, keine Kultur- und keine Quartiersarbeit seien? Auseinandersetzung mit und Antwort auf diese Frage dürften aber für sie keine Relevanz haben, denn mithilfe ihrer Machtposition durch die finanzielle Abhängigkeit des Köntges versucht sie, ihre eigene Kulturdefinition von oben einfach durchzusetzen. Dass dieser dann verschiedene emanzipatorische, feministische und eben basisgewerkschaftliche Organisationen und Projekte zum Opfer fallen, ist dabei ihr eigentliches Ziel und somit nur folgerichtig.

    Aber wer sollte überhaupt bestimmen, was Kultur- und Quartiersarbeit bedeuten und wie diese auszusehen haben? Unserer Meinung nach können das nur die Menschen vor Ort, die dort ihre Kultur erschaffen und leben sowie das Quartier gestalten. Genauso kann damit die Frage, welche Themen im Köntges und auch an anderen Orten der Stadt behandelt werden, einzig und allein von den Menschen beantwortet werden, die diese Kultur mitgestalten und leben.

    Wir freuen uns in Mönchengladbach weiterhin auf vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten jeder Art, die Menschen dazu ermutigen möchten, herrschende Verhältnisse kritisch zu hinterfragen und dazu anregen, gemeinsam nach Lösungen für bessere Lebensbedingungen zu suchen und gemeinsam für diese zu streiten.

    Kämpfen wir zusammen dafür, unsere Kultur und Nachbarinnenschaften sowie alle anderen Arbeits- und Lebensbereiche selbst und nach unseren Bedürfnissen zu gestalten! Für eine Stadt von unten! Selbstbestimmt mit politischer Teilhabe auf allen Ebenen!

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  • CDU stört sich an sexueller Aufklärung – f*akt fassungslos!

    CDU stört sich an sexueller Aufklärung – f*akt fassungslos!

    Aufgrund des absurden Vorganges in der BV-Nord nimmt ein weiterer Verein Stellung in nachstehender Pressemeldung.

    Der eingetragene Verein Altstadtinitiative Mönchengladbach mit seinem Ladenlokal, dem Köntges, bereichert seit mehreren Jahren nicht nur das Quartier von der Waldhausener Straße aus, sondern auch die Gladbacher Kunst- und Kulturszene. Menschen verschiedenster Hintergründe und Weltanschauungen sind im Köntges zu Gast oder nehmen an Veranstaltungen der Altstadtinitiative teil.

    Vielleicht sind auch Sie bereits in den Genuss der hervorragenden Arbeit des Vereins gekommen?

    Um das Programm des Vereins zu ermöglichen und andere Kosten tragen zu können, beantragte der Verein in der Vergangenheit regelmäßig kommunale Förderungen. Diese wurden auch genehmigt. Bis letzten Mittwoch, den 13.5.: die Genehmigung weiterer Fördermittel wird durch CDU und FDP an neue Bedingungen geknüpft. Während der Bezirkssitzung Nord an jenem Mittwoch, in der der Antrag auf der Tagesordnung stand, monierte vor allem die CDU, dass das Köntges auch politische Gruppen beherberge.

    Zu den genannten politischen Gruppen gehören auch wir, f*akt, feministische Aktion Mönchengladbach. Sie kennen uns von der #notheidisgirl-Kampagne (die RP berichtete), zwei Festivals, dem feministischen Stammtisch, dem Weltfrauentag und von anderen Bildungsveranstaltungen. Unser Ansatz ist dabei stets, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, sie miteinander in den Austausch zu bringen und zu stärken. So finden wir zum Beispiel, dass das gesetzlich geschützte Recht auf sexuelle Selbstbestimmung unbedingt mit dem Wissen über den menschlichen Körper einhergehen muss. Dies findet anscheinend keinen Widerhall bei der CDU, kritisiert sie doch insbesondere einen von uns organisierten Vortrag mit dem Thema “Vulva”, welcher unseres ersten Festivals war. Mitfinanziert wurde dieses über Mittel des Kulturbüros bzw. über den Kulturausschuss. Einstimmig. Inklusive der Stimmen der CDU. Die Freiheit der Kunst wurde seitens der Stadt anerkannt. Die Aktualität und Wichtigkeit der – leider immer noch tabuisierten – Thematik ist dort also angekommen. Umso bestürzter nehmen wir wahr, dass Teile der CDU wohl doch noch in den 50er Jahren verweilen, was die weibliche Emanzipation betrifft.

    Wie kann ein aufklärender Vortrag zum weiblichen Geschlecht demokratische Werte gefährden? Wie kann geforderte Gleichberechtigung aller Geschlechter, wie sie im Grundgesetz verankert ist, in 2020 immer noch ein Schreckensgespenst sein und politische Gegnerschaft hervorbringen?

    Wenn sich die Bewilligung von Fördermitteln nach Parteibelieben richtet und die Definition von Kultur in politischen Gremien verkümmert – wie soll sich da eine lebendige und vielfältige Kulturszene etablieren? Im Übrigen arbeitet der überwiegende Großteil wohlgemerkt ehrenamtlich, um unsere Stadt bunter und lebenswerter zu machen. f*akt möchte weiterhin seinen Teil dazu beitragen und richtet sich daher eindringlich an alle verantwortlichen Akteur*innen: Lasst uns Kultur gemeinsam voranbringen und Scheuklappen beseitigen!

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  • “Politische Tendenzveranstaltung“ der CDU-Nord in der BV-NordAltstadt-Initiative am Gängelband der CDU/FDP-Bezirkspolitiker?Kolumne von MG-heute

    “Politische Tendenzveranstaltung“ der CDU-Nord in der BV-Nord
    Altstadt-Initiative am Gängelband der CDU/FDP-Bezirkspolitiker?
    Kolumne von MG-heute

    Ein heftig umstrittenes Thema in der Sitzung der BV-Nord am Mittwoch dieser Woche war: Die Arbeit der Altstadt-Initiative soll auf professionellere Beine gestellt werden.

    Dazu war ein Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt worden. Die bisherige rein ehrenamtliche Arbeit kann besonders in der aktuellen Situation (Convid-19) nicht mehr gewährleistet werden. Es soll ein kleines Honorar bewilligt werden.

    Fakten dazu: Vor ca. 2-3 Jahren wurde das Gebäude der Stadt indem das Köntges untergebracht ist an die AI (Altstadtinitiative) vermietet und dadurch vor dem Abriss bewahrt. Anwohner und die freie Kulturszene haben erheblichen Anteil an dieser Vorgehensweise und der Rettung des Gebäudes.

    Durch die Existenz des Köntges und der dadurch erfolgten sozialen Kontrolle hat sich die Sicherheit in der Altstadt erheblich verbessert (Antänzer). Dies erkennen auch Politik und Verwaltung an.

    Das Köntges, betrieben durch die Altstadtinitiative, ist Anlaufpunkt, ist Heimat, ist Veranstaltungsort für viele künstlerische und kulturelle Projekte und Vereine.

    „Wir haben allerdings von “Extern“ den Hinweis erhalten, dass es nicht nur diese Veranstaltungen gibt, sondern es sich hinter den Tarnungen und Pro-Veranstaltern auch Gruppierungen befinden, die uns Sorgen gemacht haben, die uns Sorgen machen und auch der „Bürgerschaft“ draußen Sorgen bereiten.

    Zitat Ratsherr Christoph Dohmen in der Sitzung der BV-Nord im Haus Erholung

    CDU-Ratsherr Christoph Dohmen zitiert beispielhaft eine Veranstaltung mit dem Titel “Eine andere Gewerkschaft in MG ist möglich“ – Untertitel: Eine Einführung in den „Anarchosyndikalismus“.

    Dohmen gibt den erstaunten Anwesenden Nachhilfe zu diesem Begriff und liest aus dem Internet, sagt was Wikipedia dazu preisgibt.

    Weitere Beispiele folgen. Darunter ist ebenfalls die Filmvorführung am 24.Juli, “Die Rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“.
    Dohmen suggeriert den Zuhörern Bilder von fliegenden Fäkalien, Bunkern, Tunneln.
    Der Film ist für jedermann noch immer zu sehen in der WDR-Mediathek: hier
    Lange zitiert Dohmen die Vorstellung: “Für ein Ende der Gewalt“ von der “Schwarze Ruhr-Uni“ Bochum.

    Dohmen weiter:

    Das Köntges hat nichts mehr damit zu tun, was wir unter kultureller Nutzung verstehen. Sodern die zweite Seite scheint aktiv in die Gesellschaftsordnung zu arbeiten.

    Zitat Dohmen

    Die CDU-Nord befürwortet grundsätzlich die Weiterführung des Köntges durch die Altstadtinitiative, stellt laut Dohmen an die Gewährung der Zuschüsse jedoch eine Bedingung:

    “Der Antragsteller muss eine Selbstverpflichtungserklärung abgeben, die Nutzung des Köntges ausschließlich für Veranstaltungen mit klarem Kultur und Quartiersbezug zu nutzen und politische Tendenzveranstaltungen keinen Raum zu überlassen. Die Einhaltung dieser Selbstverpflichtungserklärung wird durch die Verwaltung bei der Jahresabrechnung geprüft und Zuwiderhandlung führt zur Rückzahlung der finanziellen Mittel.“

    Zitat Dohmen

    Beim Koalitionspartner fand diese Beurteilung der Lage und die Forderung der CDU keine Gegenliebe.
    Die SPD befürwortete den Antrag und verwies in Richtung CDU auf die Meinungsfreiheit, auf das Recht der Kultur und auf die durch die Vertreter des Köntges angebotenen Gespräche zu den von der CDU dargestellten Problemthemen hin.
    Diesen angebotenen offenen Dialog lehnt die CDU rundweg ab. Sie will den geforderten Vertrag.

    Bündnis90/Grüne verteidigte die Arbeit des Köntges unisono und zeigte sich erschüttert ob der Erpressungsform der CDU. Sie appelierte an die CDU dem Antrag zuzustimmen und das Gespräch zu suchen.

    Nicht so die FDP, sie unterstützt die Einmischung der CDU in die kulturelle Arbeitsweise im Köntges. Sie unterstützt allerdings auch den finanziellen Anteil des Antrages.  

    Bezirksvorsteher Herbert Pauls machte nach einer Sitzungsunterrbrechung den Kompromissvorschlag einerseits den geforderten Vertrag zu schließen und ab sofort den Dialog mit der Altstadtinitiative zu beginnen.

    Über nachfolgenden Kompromisstext stimmte die Bezirksvertretung Nord ab:
    Die BV-Nord empfiehlt, dass die Stadtverwaltung bei zukünftigen Veranstaltungen im Köntges festlegt, dass diese Veranstaltungen Kultur- und/oder Quartiersbezug haben müssen.
    Mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP wurde dieser Beschluss gefasst.

    Nun wird der Sozialausschuss am 19. Mai beraten und entscheiden müssen.
    Bleibt zu hoffen, dass die Politiker das Band der Gängelei zerschneiden können.

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  • NRW-Stiftung: Stadt stärkt  Heimatpflege, Kultur und Naturschutz

    NRW-Stiftung: Stadt stärkt Heimatpflege, Kultur und Naturschutz

    Ob Verein, Stiftung oder Verband:
    Auch Mönchengladbacher Institutionen können sich jetzt bei der NRW-Stiftung um eine Förderung ihrer Projekte der Natur-, Kultur- und Heimatpflege bewerben.

    Seit vergangenem Monat ist die Vitusstadt neben rund 140 weiteren Städten, Kreisen und Gemeinden Mitglied des Fördervereins der Stiftung.
    Allein bis Oktober 2014 konnte die Stiftung seit ihrer Gründung 1986 bereits 245 Millionen Euro zur Unterstützung von Projekten im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege beisteuern.
    Zu den bisher von der Stiftung geförderten Projekten zählen unter anderem das Kleinbahnmuseum Selfkant, Schloss Dyck, Haus Hohenbusch und die Sanierung des Bahnhofes Metelen-Land.
    „Ich freue mich, dass unsere Idee, die auch im Rat eine breite Mehrheit gefunden hat, nun umgesetzt ist. Ich hoffe, dass zahlreiche Initiativen von den Förderangeboten der Stiftung Gebrauch machen und viele Projekte anmelden werden, die Tradition und Heimat in unserer Stadt noch intensiver erlebbar werden lassen“, betont der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion West, Heinz Theißen.
    Projektanträge können unter www.nrw-stiftung.de/foerderantrag eingereicht werden.

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  • 28. Nato-Musikfest 2014 – Ein Highlight vom Feinsten  [aktualisierte Slideshow + Video]

    28. Nato-Musikfest 2014 – Ein Highlight vom Feinsten
    [aktualisierte Slideshow + Video]

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    „Wehmut schwingt mit“, sagte Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude in seinem Grußwort am Samstag im Borussen-Stadion.
    Etwa 11.000 Besucher verfolgten die Abschiedsvorstellung des Musikfestes ebenfalls mit Bedauern.
    Dieses großartige Festival soll allerdings in neuer Form weitergehen, machen maßgebliche Organisatoren Hoffnung.
    Schon das Vorprogramm war sehenswert. Der Königliche Musikverein „St. Josef“ aus Belgien wärmte die Zuschauer mit zünftiger Musik auf.
    Zudem zeigte die Hundestaffel der Bundeswehr aus Augustdorf, wie exakt ihre Hund auf die Kommandos der Führer parieren. (mehr …)

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  • Sommermusik Schloss Rheydt 2013 fällt aus – in unserer Berichterstattung

    Foto: Jürgen KörtingErst auf persönliche Nachfrage hin gab es eine für uns nicht nachvollziehbare Antwort auf mehrere schriftliche Akkreditierungs-Wünsche.
    Damit nicht  „eine Überflutung von Bildern des Festivals im Internet “ geschieht, will Günter vom Dorp als Organisator die Akkreditierungswünsche der („kleinen“, Anm. d. Red.) Online-Medien ausgrenzen. (mehr …)

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  • Osterferien: VHS: Neue Kurse ab 2. April – Fernsehen zum Anfassen und Mitmachen

    VHS LogoFit mit dem Computer: Norbert Bienefeld leitet den PC-Grundkurs, der vom 2. bis 5. April täglich von 08:30 bis 13:15 Uhr läuft. Der Kompaktkurs richtet sich an alle, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Computer befassen und so gut wie keine Vorkenntnisse besitzen.
    Hier lernen die Teilnehmer übersichtlich und ohne unnötigen Technik-Ballast, wie Sie mit einem Computer umgehen. Der Kurs kostet 106 Euro, Lehrmaterial ist in der Kursgebühr enthalten. (mehr …)

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  • Strafanzeige gegen Ratsmitglieder – Nötigung statt Diskussion

    Barbara Gersmann„Es beschädigt die politische Kultur“, stellt die SPD-Vorsitzende für Rheydt/Odenkirchen Barbara Gersmann zu der Strafanzeige von Erich Oberem fest.

    Oberem zeigte die Ratsmitglieder wegen Untreue an, die in der Ratssitzung vom 13.03.2013 bei der namentlichen Abstimmung für den Prüfauftrag zur Prüfung verschiedener Voraussetzungen für den Neubau einer Stadtbibliothek gestimmt haben. (mehr …)

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  • „BLOW UP“ – Filmfestival der Jugend – am 27. Januar im Comet Cine Center Mönchengladbach

    „BLOW UP“ – Filmfestival der Jugend – am 27. Januar im Comet Cine Center Mönchengladbach

    „Es war sehr reizvoll, einmal mit Jugendlichen zu arbeiten“, meinte Regisseur Renè Linke, nach der Besonderheit für ihn persönlich bei diesem Projekt gefragt.
    Acht Schulen aus den Städten Krefeld, Viersen und Mönchengladbach beteiligten sich mit insgesamt zwölf Schülergruppen an dem Landesprojekt.
    Offen wird darüber gesprochen, dass zu Beginn des Projektes nur wenige Schulen Interesse daran bekundet haben. Erst nachdem Schulleiter persönlich angesprochen worden sind, fanden sich die jetzigen Teilnehmer zusammen. (mehr …)

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  • Bestsellerautorin İnci Aral liest in der Stadtteilbibliothek Rheydt

    Bestsellerautorin İnci Aral liest in der Stadtteilbibliothek Rheydt

    Deutsch-Türkische Lesung am Sonntag, 14. Oktober, um 18 Uhr

    Die 1944 geborene Autorin studierte zunächst Kunst und Pädagogik und war jahrelang als Lehrerin tätig.
    Obwohl in frühen Jahren die Malerei zu ihrer bevorzugten Passion gehörte, widmete sie sich später ganz dem Schreiben und der Literatur.
    İnci Aral hat in ihrer literarischen Laufbahn insgesamt acht Erzählbände und neun Romane in der Türkei veröffentlicht.
    Kıran Resimleri (Verseuchte Seelen) ist ihr zweiter Erzählband.
    Hier erzählt sie eindringlich und berührend über das Schicksal der Menschen in der türkischen Stadt Kahramanmaraş nach dem schrecklichen Massaker von 1978 an den Aleviten. (mehr …)

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  • Bücherei in Lürrip nimmt am bundesweiten Vorlesetag am 9. November teil

    Bücherei in Lürrip nimmt am bundesweiten Vorlesetag am 9. November teil

    Kinder zwischen 4 und 7 Jahren können spannenden Geschichten eines Gespenstes lauschen.
    Vorgelesen wird von Frau Kolf aus dem Büchereiteam. Die Kinder können allein oder in Begleitung der Eltern oder Großeltern zu uns kommen. Wir freuen uns über alle, die wir begrüßen dürfen. Zu finden sind wir im Pfarrheim der Pfarre St. Mariä Empfägnis, direkt neben der Kirche auf der Neusser Straße. Der Eintritt ist kostenfrei. (mehr …)

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  • „Ein ganz konkreter Traum vom Park“: Diskussionen, Vortrag mit Speisen und Open-Air-Kino

    „Ein ganz konkreter Traum vom Park“: Diskussionen, Vortrag mit Speisen und Open-Air-Kino

    Zum diesjährigen Abschluss der open air-Reihe „Ein ahnungsloser Traum vom Park“, geht es am kommenden Samstag, 22. September, auf der Bühne im Skulpturenpark am Museum Abteiberg um einen neuen Masterplan für den Abteiberg, um lukullische Genüsse und filmisches Vergnügen.
    Lokale und überregionale Experten diskutieren über die Zukunft der Stadt, anschließend kocht Arpad Dobriban „open air“ und am Abend folgt Open-Air-Kino mit einem Film, der so alt ist wie das Museum: „Der Kontrakt des Zeichners“ von Peter Greenaway aus dem Jahr 1982. (mehr …)

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  • Stadteilbücherei in Lürrip verleiht Kinderbücher kostenlos

    Stadteilbücherei in Lürrip verleiht Kinderbücher kostenlos

    Dem Büchereiteam ist es eine Herzensangelegenheit  die Lesekompetenz der Kinder zu fördern, deshalb hat es nach den Ferien viele neue Kinderbücher angeschafft.
    Nicht nur für das 1. Lesealter, auch für ältere Kinder und Jugendliche gibt es in der Bücherei viele interessante Neuigkeiten. (mehr …)

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  • Bücher statt Biergärten – Warum dieser Sommer in Mönchengladbach (doch) alle Rekorde bricht

    Bücher statt Biergärten – Warum dieser Sommer in Mönchengladbach (doch) alle Rekorde bricht

    Wer in diesen Tagen eine Buchhandlung besucht, könnte meinen, dass Weihnachten kurz bevorstünde.
    Doch weit gefehlt: Es ist Sommer. Genauer gesagt: Rekordlesesommer.
    Keine meterlangen Warteschlangen vor der Eisdiele, keine Besucherrekorde im Biergarten oder im Freibad – dieser Sommer verführt die Deutschen eindeutig zum Lesen. Und das liegt denkbar nahe: Wenn der Regen das einzig Beständige am Wetter ist, macht man es sich am liebsten zu Hause gemütlich.
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  • Musiksommer Teil I: Jugendblasorchester der Musikschule Mönchengladbach

    Musiksommer Teil I: Jugendblasorchester der Musikschule Mönchengladbach

    Es hätte nicht perfekter geplant sein können, der angekündigte Regen blieb aus, sogar die Sonne ließ sich ab und an blicken.
    Frank Niessen und Dieter Könnes, beide bekannt aus Funk und Fernsehen, sowie Lothar Beine, Vorsitzender des Aufsichtsrates Niederrheinische Energie und Wasser AG (NEW AG) hatten allen Grund, frohgelaunt die Musikveranstaltung im Bunten Garten an der Kaiser-Friedrich- Halle zu eröffnen.
    Bereits zu Beginn des Konzertes waren einige Hundert Zuhörer gekommen.
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  • Schüleraufführung der Zauberflöte ab 1. Juni im Gymnasium Rheindahlen

    Schüleraufführung der Zauberflöte ab 1. Juni im Gymnasium Rheindahlen

    Eine rechtzeitige Reservierung wird empfohlen

    In Mönchengladbach wird in den nächsten Tagen „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt.
    Allerdings nicht als Produktion des Gemeinschaftstheaters Mönchengladbach/Krefeld, sondern von Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Rheindahlen.
    Seit Beginn des Schuljahres haben die Fünft- und Sechsklässler mit ihrem Musiklehrer Christoph Günschmann und der Regisseurin und Gesangspädagogin Steffi Heine geprobt.
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  • Music Today in der Rheydter Familienbibliothek

    Music Today in der Rheydter Familienbibliothek

    Am Samstag, 2. Juni, erfüllen ab 15.00 Uhr atmosphärische und jazzige Klänge die Interkulturelle Familienbibliothek in Rheydt,
    Am Neumark 8.
    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „klangvoll – Rheydt macht Musik“ treten zwei Ensembles der Musikschule Music Today auf.
    Der Eintritt ist wie immer frei.
    (mehr …)

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