Autor: Harald Wendler

  • Marmeladentauschbörse in Rheydt-Mitte erfolgreich gestartet

    Marmeladentauschbörse in Rheydt-Mitte erfolgreich gestartet

    Am Dienstag, 26. Mai,hatte die Transition Town Initiative Mönchengladbach zu einer Marmeladentauschbörse eingeladen.

    Viele Früchte und Obstsorten aus Handel und eigenem Garten sind eine ideale Grundlage für die Herstellung wohlschmeckender Marmeladen. Die Marmeladentauschbörse bietet die Möglichkeit, selbst gemachte Marmeladen zu verkosten und sich über Rezepte, Herstellungsgeheimnisse und Methoden zur Haltbarmachung auszutauschen. Und nicht zuletzt können natürlich Marmeladen getauscht werden.

    Die Veranstaltung fand statt im Bürgertreff ETAGE ZWO, Waisenhausstraße 16 in Rheydt-Mitte.
    Der Eintritt war selbstverständlich frei.
    Der Erfolg gibt Hoffnung auf Wiederholung.

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  • Schützenfest in Giesenkirchen – die Prunk 2015

    Schützenfest in Giesenkirchen – die Prunk 2015

    Mit Slideshow
    Vom 16. bis 19. Mai war in Giesenkirchen wieder Schützenfestzeit, von der St. Sebastianus Bruderschaft veranstaltete.
    Am Samstag um 16:30 Uhr begann das Fest mit dem beabsichtigten Programm außer, dass der 1. Brudermeister Ralf Kremer, wie wir erfahren konnten, nicht an der Siep abgeholt wurde.
    Im Festzelt konnte der Brudermeister die Majestäten und einige Abordnungen befreundeter Bruderschaften und Politiker aus Rat und Bezirksvertretung begrüßen. Der sich anschließende Tanzabend endete in bester Atmosphäre in den frühen Morgenstunden.
    Am Sonntag mussten die Schützen schon um 8:00 Uhr an der Gaststätte Haus Ambour antreten um Brudermeister, Majestäten und Ehrengäste abzuholen, und sie zum Totengedenken zum Friedhof zu geleiten.
    Dort ergriff Ralf Kremer das Wort und hielt eine zum Nachdenken anregende Rede. In der Rede machte er deutlich was im vergangenen Jahrhundert alles in Europa an schrecklichen Dingen passierte und wies auf die aktuellen Umstände hin, die, wenn wir nicht alle für den Fortbestand des Friedens zu kämpfen, wieder in verheerende Ereignisse münden könnten.
    Er schloss mit Worten: „Lassen sie uns ein Schützenfest im Geist des Miteinander und Füreinander feiern.“

    Bei der Feierstunde und der sich anschließenden Schützenmesse wirkten traditionell die Vereinigte Spielleute Giesenkirchen 1906, die NEW Musikkapelle und der Männerchor Giesenkirchen 1873/1904 mit.

    Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des großen Festumzuges und der Parade, bevor im Festzelt Schützen für besondere Verdienst um die Bruderschaft von Bezirksbundesmeister Horst Thoren ausgezeichnet wurden.

    Mit dem St. Sebastianus Orden in Bronze wurden Patrick Goertz (Lostige Jonges) und Jörg Zimmermann (Gereonsschützen) ausgezeichnet.
    Den St. Sebastianus Orden in Silber erhielten Sigfried Peters (Lostige Jonges) und Jungkönig Joshua Jennes (Blaue Husaren).

    Mit dem St. Sebastianus Orden in Gold ehrte die Bruderschaft Hans-Jürgen Kortnacker (Rue Jonges).
    Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Norbert Wallraff (Lostige Jonges) und Ingo Buschhüter (Gereonsschützen) ausgezeichnet.
    Den Hohen Bruderschaftsorden erhielt Heinz Hoeveler (Sappeure 71).
    Das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz erhielt Albert Kremer (Böhmerwald Schützen).
    Allen mit hohen Orden ausgezeichneten verdienten Schützen möchten wir von dieser Stelle herzlich gratulieren.
    Der anschließende Tanz war wie immer eine fröhliche, harmonische Veranstaltung.

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    Am Montag hatte Bezirksvertreter Hermann-Josef Krichel-Mäurer zu Ehren der Majestäten in den Rathausgarten eingeladen. Nachdem er alle Anwesenden und vor allen Dingen die Majestäten begrüßt hatte, ehrte er einen Schützen für seine langjährige ehrenamtliche und aufopfernde Funktion in der Bruderschaft.
    Er überreichte den Ehrenstock des Bezirksvorstehers an Hans-Günter (Schöppe) Moll.
    Es schloss sich der Klompenumzug durch den Ortskern und die Klompenparade auf dem Konstantinplatz an.
    Der Klompenball im Festzelt fand bei bester Stimmung statt.

    Am späten Dienstagnachmittag zog zum letzten Mal der Schützenzug los um Majestäten und Brudermeister abzuholen. Es schloss sich die Abschlussparade auf dem Konstantinplatz an, bevor es zum letzten Tanzabend des Schützenfestes ins Festzelt ging. Dort hatten Mitglieder verschiedener Schützenzüge eine tolle Playback-Show vorbereitet, die das Publikum zu nicht enden wollendem Applaus veranlasste. Die aktiven Mitwirkender dieser Show hatten einige Darbietungen einstudiert und führten diese gekonnt vor.
    Das Königspaar Frank und Ute John mit den Ministerpaaren Rainer Esser und Margret Lamertz sowie Herbert und Marlene Esser, nebst dem Jungkönighaus Jungkönig Joshua Jennes und den Ministern Pascal Wirtz und Silvan Schaefer und Schülerprinzessin Angelina Hermes neben ihren Rittern Summer Braterschofzky und Dana Peters können auf ein gelungenes Schützenfest 2015 zurück blicken und sich hoffentlich an viele schöne Ereignisse während ihrer Regentschaft erinnern.

     

     

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  • Schriefersmühle von den Bürgern angenommen

    Schriefersmühle von den Bürgern angenommen

    15-05-25-schriefers-m-003915-05-25-schriefers-m-0047Erwartungsvoll und sehr neugierig haben sich mehr als 150 Besucher am Pfingstmontag auf den Weg nach Rheindahlen gemacht und die frisch sanierte Mühle besichtigt.

     

    Der Förderverein Schriefersmühle e.V. hatte zum Mühlentag eine schier unmögliche Leistung möglich gemacht und ein Kleinod der Rheindahlener Geschichte wiederbelebt.

     

    15-05-25-schriefers-m-0040Dem im August 2011 gegründeten Verein war es gelungen, bis heute rund 120.000 Euro Spenden- und Fördergelder für die Rettung des 1747 erbauten Mühlenturms, der zu den ältesten Denkmalen in Mönchengladbach gehört, einzuwerben.

     

     

     

    Eine stolze Summe, die sich aus privaten Spenden, Erlösen verschiedener Aktionen wie zum Beispiel dem Verkauf von Apfelkraut, sowie hohen fünfstelligen Zuschüssen der Sparkassenstiftung und des Landschaftsverbandes Rheinland zusammensetzt.

    Mit dem Geld wurde zunächst das Außenmauerwerk des Mühlenturms vor dem Verfall gerettet und denkmalgerecht saniert. Im zweiten Bauabschnitt ist ein Teil des aufgeschütteten Mühlenberges abgetragen und arrondiert worden. Auch die einsturzgefährderte Stützmauer des Mühlenbergs wurde entfernt.

    15-05-25-schriefers-m-0048Nun stand der Innenausbau der Mühle bevor: Auch hier mussten Mauerwerk, Fugen und Träger saniert werden. Die maroden Zwischendecken wurden entfernt und durch zwei neue Holzdecken mit Treppenaufgängen ersetzt. Der Mühlenturm erhielt einen neuen Fußboden, Fenster, Türen und Tore, um ihn als Versammlungs- oder Ausstellungsraum nutzbar zu machen.

     

     

     

    15-05-25-schriefers-m-0050Die Rheindahlener nahmen dieses Geschenk an, es gab ausschließlich Lob zu hören. Die beiden Stunden der ersten Besichtigungsmöglichkeit für die Öffentlichkeit waren kurzweilig gehalten und mit vielen Informationsmöglichkeiten gefüllt.
    Die Jazzband ERKATOWN sorgte mit fetziger Musik für hervorragende Stimmung.
    Mehr Informationen zur Mühle sind unter http://www.schriefersmuehle.de zu finden.

     

     

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  • Fohlenjagd in Rheydt mit acht Streifenwagen der Polizei

    Fohlenjagd in Rheydt mit acht Streifenwagen der Polizei

    Woher kamen diese Fohlen?
    Am Sonntagmorgen hielten drei Fohlen die Mönchengladbacher Polizei in Atem.
    Um kurz vor 7 Uhr waren die drei Tiere zum ersten Mal im Bereich Schloss Rheydt gesichtet worden.
    Von dort aus liefen sie über innerstädtische Straßen in die Rheydter City. Mit acht Streifenwagen versuchte anschließend die Polizei zunächst vergeblich, die Pferde einzufangen.

    Die wilde Jagd ging kreuz und quer durch die Stadt. Hierbei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern.
    Schließlich liefen die Tiere in Richtung Giesenkirchen und konnten dort auf eine Weide getrieben werden.
    Mit tatkräftiger Unterstützung der alarmierten Feuerwehr und Mitarbeitern eines Reiterhofes wurden die Tiere dann eingefangen. Wohin die Pferde gehören, wurde bisher nicht geklärt. Bilanz der Verfolgung : eine durch ein Pferd verletzte Polizeibeamtin, zwei leicht beschädigte Streifenwagen und mehrere abgerissene Außenspiegel. Auch die Pferde erlitten leichte Verletzungen.

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  • Restaurant Four Senses: Benefizveranstaltung am 04. Juni für Philipp Wolf

    Restaurant Four Senses: Benefizveranstaltung am 04. Juni für Philipp Wolf

    Gutes tun und dabei den eigenen Gaumen verwöhnen lassen. Dazu haben Gäste und Freunde des Gladbacher Restaurants „Four Senses“ und natürlich alle Interessierten am Donnerstag, den 04. Juni 2015, Gelegenheit.
    Denn dann veranstaltet das „Four Senses“ ab 11 Uhr eine Benefizveranstaltung zu Gunsten einer Delphintherapie für den schwerstbehinderten Philipp Wolf.
    Gegen eine Spende von 25 Euro können Gäste an diesem Tag so viel essen und trinken, wie sie mögen, die kompletten Erlöse spendet das „Four Senses“ anschließend der Familie Wolf.
    „Unser Freund Phillip ist bereits mit einer sehr schweren Behinderung zur Welt gekommen“, schildert Gisela Hüsges Schnabel, Geschäftsführerin des „Four Senses“, das Schicksal des kleinen Jungen. „Er leidet an einer Vielzahl unterschiedlichster Symptome, unter anderem an Epilepsie, einer angeborenen Sehschwäche, einer Gehirnblutung 1.Grades sowie einer taktilen, sensorischen Störung“, so Hüsges Schnabel weiter. „Eine Delphintherapie würde ihm helfen, seine Körperwahrnehmung, aber auch seine sprachliche, körperliche und geistige Entwicklung weiterhin zu verbessern, um eventuell eines Tages alleine laufen zu können“, führt Hüsges Schnabel aus.

    Philipp Wolf ist 5 Jahre alt, kommt aus Korschenbroich und geht in einen integrativen Kindergarten.
    Dank aktueller Medikation leidet er zurzeit unter 3-5 Epilepsie-Anfällen statt 30-50 Epilepsie-Anfällen pro Stunde.
    Er ist zudem auf vielerlei Hilfsmittel angewiesen, die ihm das alltägliche Leben erleichtern. Philipp entwickelt sich sehr langsam, aber stetig weiter – auch dank verschiedener tierunterstützter Therapien. Philipps Eltern setzen ihre Hoffnungen daher jetzt auf die von dem amerikanischen Neuropsychologen und Verhaltensforscher Dr. David E. Nathanson entwickelte Delphintherapie. „Wir sind sehr glücklich, dass das „Four Senses“ uns so großartig unterstützt“, bringt Yvonne Wolf, Philipps Mutter, ihre Freude zum Ausdruck. „Je mehr Gäste am 04. Juni in das „Four Senses“ kommen, desto größer stehen Philipps Chancen, eine Delphintherapie machen zu können“, so Wolf weiter. „Um möglichst große Erfolge zu erzielen, sollte die Therapie mindestens 2 Wochen dauern, dies ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden.“

    Für das Team des „Four Senses“ ist das Engagement selbstverständlich und eine große Freude dazu. Engagiert sich das Spitzenrestaurant doch selbst seit seiner Eröffnung 2012 für Menschen mit Handicap. Als anerkanntes Integrationsunternehmen ist das „Four Senses“ nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Heimat für Sehbehinderte und Blinde.

    „Es erfüllt uns mit großer Freude, mit dieser Benefizveranstaltung helfen zu können“, unterstreicht Hüsges Schnabel ihre Unterstützung. „Neben Speisen und Getränken wird es am 04. Juni auch viele Aktionen geben, wie eine Hüpfburg und Kinderschminken“, so Hüsges Schnabel weiter. „Zudem werden wir einige lukrative Preise versteigern, die von Gönnern gespendet wurden – es lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht zu kommen“!
    Karten für die Benefizveranstaltung am 04. Juni 2015 sind im „Four Senses“ erhältlich:
    Telefon 02161 – 967 77 26, info@four-senses.de

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  • Wie wird Wasser wieder sauber?  Blick hinter die Kulissen der Kläranlage

    Wie wird Wasser wieder sauber? Blick hinter die Kulissen der Kläranlage

    Der Niersverband bietet wieder Führungen für Interessierte.

    Jeder von uns spült täglich ca. 120 Liter schmutziges Wasser den Abfluss hinunter. Wo läuft dieses Abwasser hin und wie wird es wieder sauber? Das und vieles mehr erfahren Sie anschaulich bei einem Rundgang über die Kläranlage des Niersverbandes in Mönchengladbach-Neuwerk .
    Nächster Termin: Samstag, 30. Mai 2015, 10:00 – 12:00 Uhr
    Treffpunkt: Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk, Niersdonker Str. 10, 41066 Mönchengladbach
    Bitte festes Schuhwerk anziehen. Die Führungen sind kostenlos.
    Anmeldung bis 27. Mai 2015 unbedingt erforderlich unter niersinfo@niersverband.de oder Tel. 02162/3704-102.

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  • Bezirksvertretung West: Bürgersprechstunde wird getestetBezirksvertretung Nord: Bürgersprechstunde abgelehnt

    Bezirksvertretung West: Bürgersprechstunde wird getestet
    Bezirksvertretung Nord: Bürgersprechstunde abgelehnt

    Nach langer, kontroverser Diskussion in der Sitzung der Bezirksvertretung West am 19.05.2015 konnte zunächst ein parteiübergreifender Kompromiss zum Antrag der Fraktion die Linke bzgl. einer dauerhaften Einrichtung von BürgerInnenfragestunden zum Anfang jeder Sitzung der Bezirksvertretung gefunden werden.
    So hat sich die Bezirksvertretung darauf geeinigt, dass zur übernächsten Sitzung am 20.10.2015 zum Test ob ein solches Angebot überhaupt von den Menschen im Bezirk angenommen werde, eine Probefragestunde durchgeführt wird.

    Daher sind die Bürger im Bezirk West ausdrücklich aufgerufen, von Ihrer Möglichkeit Gebrauch zu machen, sich mit Ihren Anliegen, Fragen und Anregungen als Bürgerder Stadt in die kommunale Politik einzubringen, damit gemeinsam das Beste für den Bezirk und für Mönchengladbach getan wird.

    Im zweitgrößten Bezirk der Stadt, in Mönchengladbach-Nord, interessierte das gleiche Anliegen die CDU und SPD allerdings nicht. Sie wollten noch nicht mal darüber abstimmen lassen.
    Ein Armutszeugnis für die GroKo, wollte sie doch in der neuen Legislatur vor allem mit Transparenz und Bürgerbeteiligung punkten.
    Pustekuchen! Bereits vor Einbringung des Antrages durch den Antragsteller die Linke, stellte die SPD mit Unterstützung der CDU einen Geschäftsordnungsantrag auf „Nichtbehandlung“ des Tagesordnungspunktes wegen angeblichen Widerspruches zur  bestehenden Geschäftsordnung der Stadt.

    Diese exklusive Sicht der Argumentation kann man durchaus als ein Alleinstellungsmerkmal der GroKo in der BV-Nord sehen, da in den anderen Bezirksvertretungen diese Sichtweise keine Rolle spielte bzw. nicht existent ist.

    Im Westen und Osten der Gesamtstadt jedenfalls nicht. Die Bürgerfragestunde wird im Bezirk Ost schon praktiziert.

    Diese Art der Vorgehensweise mag der geneigte Bürger  selber bewerten.

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  • MG ZIEHT AN – Go Textile

    MG ZIEHT AN – Go Textile

    Neben der Borussia gibt es einen zweiten Champions-League-Teilnehmer aus Mönchengladbach: die Textilwirtschaft. So sehen es die Veranstalter und Teilnehmer der inzwischen größten deutschen textilen Nachwuchs- und Rekrutierungsmesse, MG ZIEHT AN – Go Textile, die in der neunten Auflage am Donnerstag, und Freitag, 28. Und 29. Mai, auf dem Campus der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik, stattfindet. „Mönchengladbach ist europa- und weltweit im Bereich der Textilwirtschaft mit zahlreichen Unternehmen und der Hochschule Niederrhein als Flaggschiff bestens aufgestellt“, betont Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, die erneut als Hauptsponsor die Messe unterstützt und am Vortag, 27. Mai, das Pre-Opening in der Geschäftsstelle am Bismarckplatz ausrichtet. „Wir erleben derzeit bundesweit eine Renaissance im Segment der technischen Textilien und verspüren diese positive Entwicklung auch seit Jahren bei MG zieht an“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die gemeinsam mit dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein die Messe veranstaltet.

    An diesen zwei Tagen können Studierende und Interessierte mit namhaften und weltweit tätigen Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsbranche wieder auf Tuchfühlung gehen. Unterschiedliche Firmen entlang der textilen Wertschöpfungskette sind vertreten, vom Textilmaschinenbau über technische Textilien, Bekleidung und Mode bis hin zum Handel. Unter anderem auf dem Programm stehen Matching-Gespräche, in denen die Studierenden direkten Kontakt zu den Unternehmen aufnehmen, Bewerbungsfoto-Shootings und sogenannte „Mappen-Checks” für Textildesigner.

    Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Events, Foren und Vorträgen über textile Innovationen in der Mode- und Textilmaschinenbaubranche runden das Angebot ab. So gibt es erstmals auch Modenschauen an beiden Tagen jeweils um 12 Uhr auf der gesperrten Richard-Wagner-Straße. Auf dem Catwalk präsentieren die Studierenden und Absolventinnen ihre Entwürfe. Es ist bereits die neunte Auflage der bekannten Recruiting- und Innovationsmesse der Textil- und Bekleidungsindustrie. Sie wird alle zwei Jahre durchgeführt. Insgesamt 102 Aussteller von A wie Alberto und Adidas bis z wie Zalando und Zara sind auf der diesjährigen Messe vertreten, zu der wieder 7.000 Besucher erwartet werden: Studierende der relevanten Fachbereiche, Young Professionals, Fachpublikum, Schüler und die interessierte Öffentlichkeit. Die Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach gilt in Fachkreisen als das Studienzentrum für die textilen Wirtschaftszweige. Im Gegensatz zu vergleichbaren anderen Instituten erleben die Studierenden hier die gesamte textile Bandbreite von der Faser bis zum Endprodukt. Darüber hinaus ist die Hochschule Niederrhein weltweit anerkannt für Transfer und Innovation im Bereich Forschung und Entwicklung. Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in Mönchengladbach gehört zu den größten Studienorten für den textilen Ingenieurnachwuchs in Europa und umfasst derzeit 2.000 Studierende. 31 Professorinnen und Professoren, rund 25 Lehrbeauftragte und etwa 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Fachbereich beschäftigt. Auf www.go-textile.de finden Interessierte Informationen zu textilen Ausbildungs-möglichkeiten und Praktika, zu Studiengängen, zu Berufsfeldern und zu Karrieremöglichkeiten in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Mehr Infos unter www.mgziehtan.de

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  • Der Werbeflut Einhalt gebieten  Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten im Innenstadtkern Rheydt

    Der Werbeflut Einhalt gebieten
    Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten im Innenstadtkern Rheydt

    Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.
    In den vergangenen Jahrzehnten hat in der Innenstadt von Rheydt die Dominanz von Werbeanlagen an Einzelhandels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben stark zugenommen und das historische Stadtbild sichtbar verändert.

    Mit der Absicht, auf die Ladenlokale aufmerksam zu machen und die Wirkung anderer Werbeanlagen zu überbieten, sind die gestalterischen Ansprüche an Werbeanlagen in den Hintergrund gerückt. Die Anzahl und Dimensionierung der Werbeanlagen ist hingegen gestiegen. Werbeanlagen variieren hinsichtlich Art, Größe, Form, Werkstoff, Farbgebung und Anbringungsort stark und verursachen ein sehr heterogenes Bild.
    Das Stadtbild wird von Werbeanlagen dominiert und überprägt – zu Lasten des charakteristischen Erscheinungsbildes des Ortskerns, seiner Aufenthaltsqualität und der architektonischen und individuellen Gestaltung vorhandener und künftiger Gebäude.

    Vor diesem Hintergrund ist vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung der Stadt der Entwurf einer Werbeanlagensatzung erarbeitet worden. Ziel dieser Satzung ist die Aufwertung der Rheydter Innenstadt und die Förderung der Stadtbildqualität durch eine an die Architektur und ihre Gliederung angepasste, stadtbildverträgliche und nach einheitlichen Kriterien gestaltete Werbung. Unter Berücksichtigung der marktwirtschaftlichen Notwendigkeit von Werbeanlagen wird ein verträgliches Miteinander von Baukörpern und Werbeanlagen bzw. eine angemessene Balance zwischen Stadtbild und Außenwerbung angestrebt.

    Dazu werden im Rahmen der Werbeanlagensatzung verbindliche Regelungen über die Zulässigkeit von Werbeanlagen und Warenautomaten sowie zum Anbringungsort und zur Gestaltung, das heißt zu Schriftart, Farbgebung und Größe von Werbeanlagen getroffen. Werbeanlagen und Warenautomaten sollen zukünftig nur noch am Ort der Leistung zulässig sein. Darüber hinaus werden unter anderem ausgewählte Fassadenbereiche, wie z.B. der Brüstungsbereich des 1. Obergeschosses oder über mehrere Geschosse reichende, geschlossene Wandbereiche für die Montage von Werbeanlagen bestimmt.

    Der Entwurf der Werbeanlagensatzung wurde in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd und in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 2. Juni vorgestellt. Danach soll ein Beteiligungsverfahren durchgeführt werden, in dem die Öffentlichkeit informiert wird und unter anderem Bürger und Einzelhändler Stellung zum Satzungsentwurf nehmen können. Über die genauen Termine informiert die Stadtverwaltung nach der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses.

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  • Dave Davis – Afrodisiaka – schwarzer Humor im Kunstwerk

    Dave Davis – Afrodisiaka – schwarzer Humor im Kunstwerk

    Das neue Programm erstmals in Wickrath. (jetzt mit Fotostrecke)

    Fans von schwarzem Humor erleben am Donnerstag, 21. Mai, im Kunstwerk Wickrath seine nagelneue Show.
    Dann nämlich serviert Dave Davis mit „Afrodisiaka“ sein drittes Soloprogramm und AUSVERKAUFT! zugleich sein anregendstes Gebräu. Und darin geht es überaus erregend und heilsam zugleich zu. Denn der doppelte Prix-Pantheon-Preisträger und Gewinner des Deutschen Comedypreises 2010 weiß: „Lachen ist der beste Medizin, Mann!“ Bestens gelaunt, äußerst lustvoll und vor allem gnadenlos knöpft sich der Comedian in seinen Paraderollen als weiser Toilettenmann Motombo Umbokko oder grantelnder CSU-Kassenwart Gustl Weißmüller wieder spezielle Klischees und Vorurteile der Germanen und die deutschen Befindlichkeiten im Allgemeinen vor. „War Angela Merkels Beckenbruch wirklich ein Ski-Unfall, oder hatte auch da der alte Brie- und Baguette-Bieger François Hollande seine Finger im Spiel? Sind wir Deutschen konservativ, oder ist Homophobie schon längst total schwul?“, will der Schamane des ganzheitlichen Humors wissen. Und wenn die Zeugen Seehofers propagieren: „Wer betrügt, der fliegt!“, dann hakt Dave Davis nach: „Welche Passagiere sind denn damit gemeint? Etwa christlich-soziale Volkszertreter mit einem Hang zum heidnisch-asozialen Lebenswandel?!?“ Man merkt sofort: In „Afrodisiaka“ lauert immer der doppelbödige Spaß. In allen Pointen blitzt Dave Davis’ hintersinniger Schalk auf – egal, ob er gerade in die Rolle von Motombo schlüpft oder als er selbst auf der Bühne steht. Black und kecker denn je vermengt er geistreiche Comedy und hintersinniges Kabarett zu einer schwarzrotgoldenen Medizin. In köstlichen Dosen und verblüffend spontan verabreicht er seine lustvolle Sicht auf unser geliebtes Germany und den Rest der Welt. Nur das Beste aus der Frucht und garantiert mit Nebenwirkungen!

    Beginn 20:30 Uhr | Einlass 19:00 Uhr | Freie Sitzplatzwahl |  Ausverkauft
    Veranstaltungsort: KUNSTWERK Rotes Krokodil / Halle

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  • Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Fahrer flüchtig

    Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Fahrer flüchtig

    Gestern, gegen 15:35 Uhr, wurde ein 6-jähriger Junge bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Odenkirchener Straße/ Schlachthofstraße/Duvenstraße in
    Mönchengladbach-Mülfort verletzt.

    Das Kind wurde beim Überqueren der  Schlachthofstraße von einem aus Richtung Duvenstraße kommenden weißen Kastenwagen erfasst. Er wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.
    Der Fahrer kümmerte sich kurz um den Jungen, fuhr aber dann aber in
    Richtung Brückenstraße davon. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise
    auf den flüchtigen Klein-LKW geben können, sich unter Tel. 02161-290
    zu melden.

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  • Open Session im TiG – Manni Schmelzer & Die Jazzbones

    Open Session im TiG – Manni Schmelzer & Die Jazzbones

    OPEN JAZZ SESSION Manni Schmelzer & Die Jazzbones
    Eine Veranstaltung der Music Community der Stadt Mönchengladbach. Eine Headlinerband zieht jeweils das jazz- interessierte Publikum in seinen Bann und motiviert das Publikum, das sein Instrument mitbringen kann, zum Improvisieren “on stage”…

    EINTRITT frei
    Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 20:00 Uhr

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  • NEW und Politik: Schwimmbäder haben sich positiv entwickelt  Das Wirtschaftsergebnis der Bäder hat sich von Jahr zu Jahr verbessert

    NEW und Politik: Schwimmbäder haben sich positiv entwickelt
    Das Wirtschaftsergebnis der Bäder hat sich von Jahr zu Jahr verbessert

    Nach der offensichtlich unkorrekten Darstellung in den Printmedien der Mönchengladbacher Presse warteten die Bürger und  möglicherweise die verantwortlichen Politiker erwartungsvoll auf die Veröffentlichung des Bäderberichtes, den die Bäderbetreiberin NEW jedes Jahr der Politik vorlegt.
    Gestern war es soweit, im Sportausschuss erläuterte Armin Marx, neuer Vorstand der NEW AG, den Bäderbericht.
    Er widerlegte dabei den in der RP zu lesenden Bericht, wonach die Kosten ständig steigen und die Besucherzahlen laufend sinken.

    besucher-baeder-2015Dr. Gert Fischer, verantwortlicher Dezernent für dieses Ressort, bezeichnete die diesbezügliche Berichterstattung der Rheinischen Post als “schräg“.
    Für ihn wie auch für alle anwesenden Mitglieder des Sport- und Bäderausschusses ist die Entwicklung insgesamt “erfreulich positiv”.
    Der Bäderbericht läßt auch keine andere Deutung zu.

    Ein erschreckendes Detail wurde ebenfalls thematisiert, etwa 21 Prozent der Mönchengladbacher Grundschüler können nicht schwimmen.
    Sowohl Stadt, NEW Sportbund und Schulamt arbeiten an Konzepten, die eine wesentliche Steigerung der Schwimmerzahlen bewirken sollen.
    In den Sommerferien wollen NEW und Sportamt Intensiv-Kurse anbieten.
    In diesen könnten 180 Grundschüler das Schwimmen erlernen.
    Die Gründe für diesen Zustand sind vielfältig, Untersuchungen haben ergeben, dass es nicht an sozialen Punkten festgemacht werden kann. Auch in der Lehrerschaft sind Verbesserungen notwendig. Dies bestätigte der Vertreter des Schulamtes aus eigenen Erfahrungen heraus.

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  • NAFTA – Blaupause für TTIP und Co?

    NAFTA – Blaupause für TTIP und Co?

    Was uns mit CETA, TTIP und TiSA blühen kann

    Am Freitag möchte die Mönchengladbacher CDU einen Beitrag leisten zum Verständnis des umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP.

    Ein ansehenswertes Video der ARD verdeutlicht ebenfalls die auf uns zukommenden Risiken.
    Schauen Sie selbst.
    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Wohlstand-f%C3%BCr-alle-/Das-Erste/Video?documentId=28374536&bcastId=799280

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  • „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    Zu einer Gedenkstunde, in deren Mittelpunkt Menschen standen, die aufgrund einer Behinderung in der Zeit des Nationalsozialismus getötet wurden, trafen sich heute rund 100 Bürgerinnen und Bürger auf dem Alten Markt.

    Sozialdezernentin Dörte Schall begrüßte sie als Schirmherrin im Namen des Aktionskomitees, das diese erste Gedenkveranstaltung für Euthanasieopfer in Mönchengladbach vorbereitet und gestaltet hat. „Erinnerung wach halten, Zukunft bauen – dies soll die Essenz des heutigen Tages sein. Wir müssen die Erinnerung wach halten an ein Ideologie, die Menschen nach Gesundheitszustand, Herkunft, Glauben oder Gesinnung sortierte und darüber entschied, wer leben durfte oder sterben sollte. Gleichzeitig müssen wir wachsam sein: Denn auch heute werden wieder Stimmen laut, die Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder aus anderen Gründen herabwürdigen. Dagegen müssen wir uns wehren. Denn so etwas darf nie wieder geschehen“, mahnte Dörte Schall.

    Der Alte Markt wurde als Ort des Gedenkens gewählt, weil dort ein so genannter „Stolperstein“ an Karl-Heinz Moerders erinnert, der im Alter von nur sechs Jahren ermordet wurde. Der Junge wurde am 25.7.1936 in Mönchengladbach geboren, lebte im Haus Alter Markt 21, wurde am 17. Mai 1943 aus Mönchengladbach verschleppt und in der „Landesanstalt für Geisteskranke“ in Kulparkow bei Lemberg in der Ukraine ermordet.

    Bürgermeister Ulrich Elsen wies in seiner Ansprache darauf hin, mit welcher perversen Gründlichkeit die Nationalsozialisten ihre Euthanasie-Politik umsetzten: „Die Gesundheits- und Rassenpolitik funktionierte. Wer nicht in einer Euthanasie-Anstalt durch Gift oder Gas umgebracht wurde, wurde Teil von Massenerschießungen. Andere wiederum wurden ermordet, indem man sie gezielt vernachlässigte, sie verhungern oder verdursten ließ. Wer mit dem Leben davon kam, wurde zwangssterilisiert. Auch Mönchengladbach war kein weißer Fleck auf einer braunen Landkarte.“

    Dazu, dass dies nicht in Vergessenheit gerät, haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Odenkirchen beigetragen: Mit Unterstützung ihrer Lehrer haben sie eine Ausstellung zum Thema erarbeitet. Sie ist vom 19. bis 29. Mai in der City-Kirche Alter Markt zu sehen. (Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10.00 bis 16.00 Uhr – ausgenommen dienstags 12.00 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 21.5.)

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  • Querfeldein – Das etwas andere Radroutenheft für Mönchengladbach ist da

    Querfeldein – Das etwas andere Radroutenheft für Mönchengladbach ist da

    Das Mönchengladbacher Radverkehrsnetz ist nicht das Beste.
    Doch auch wenn das Problem bekannt ist und nun erstmals mit Hilfe des „Masterplan Nahmobilität“ flächendeckend angegangen wird, so wird es noch einige Zeit dauern bis aus Plänen tatsächliche Wege werden.
    Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur benötigen Zeit. Das ist in Mönchengladbach leider nicht anders als in anderen Städten.
    Aber was tun in der Zwischenzeit? Rumschmollen und mit dem Auto fahren?
    Nein, dachte sich das Projekt „200 Tage Fahrradstadt“ um Initiator Norbert Krause, und beschloss: Wenn sich die Infrastruktur schon nicht binnen kurzer Zeit ändern lässt, dann wohl doch der Umgang mit dieser.

    wegenetzDenn es gibt sie ja, die guten Fahrradwege durch die Stadt.
    Teils offensichtlich, meist aber etwas versteckt, haben sie oft eins gemein: Sie sind nicht identisch mit den typischen Routen, die mit dem Auto zurückgelegt werden. Wer viel in der Stadt mit dem Rad unterwegs ist, weiß zwar, welche Straßen man am Besten auf dem Weg von A nach B wählt, doch wer nur hin und wieder das Velo aus dem Keller holt, fährt oft eben jene Strecken, die man auch mit dem Auto zurück legt und ist schnell frustriert.

    Das private Wissen der „Profialltagsradfahrer“ sollte öffentlich gemacht werden. Im Herbst letzten Jahres schlug „200 Tage Fahrradstadt“ auf den städtischen Wochenmärkten mit einem kleinen Wohnwagen und einer großen Stadtkarte auf und sammelte von den Radfahrer/innen Wegvorschläge durch die Stadt. Die Strecken wurden im Anschluss gesichtet und abgefahren und in zwölf Routen überführt, die aus den Stadtteilen entweder zum Rheydter Markt oder zum Alten Markt führen. Alle Strecken finden sich in dem von der Illustratorin Ruth Zadow gestalteten und in einer Erstauflage von 5000 Stück gedruckten Routenheft „Querfeldein“. Das Werk ist in den Verwaltungsstellen der Stadt gratis erhältlich. Weitere Orte fahrradaffine Orte folgen. Genauere Informationen hierzu finden sich auf der Projekthomepage www.200Tage.de, wo das Heft auch zum Download bereit steht.

    Das Routenheft soll einerseits Radfahrern gute Strecken in Stadtteilen zeigen, in denen sie sich nicht so gut auskennen, aber vor allem auch Autofahrern an schönen Tagen das spontane Aufsteigen aufs Rad erleichtern. Denn meist ist das Rad bei innerstädtischen Wegen dem Auto überlegen. An sonnigen Tagen sowieso.

    Fotos: Norbert Krause, Illustration: Ruth Zadow

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  • Abbiegeunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer in  Engelbleck

    Abbiegeunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer in Engelbleck

    Ein 25jähriger PKW-Fahrer aus Uedding befuhr am gestrigen Feiertag kurz vor 20:00 Uhr mit seinem PKW von der Krefelder Straße kommend den Nordring in Fahrtrichtung Willicher Damm.

    An der Einmündung zum Lehmkuhlenweg beabsichtigte er nach links  abzubiegen. Zur selben Zeit befuhr ein 19jähriger aus Hardterbroich-Pesch mit seinem Kraftrad ebenfalls den Nordring in derselben Fahrtrichtung. Er befand sich hinter dem PKW des Ueddingers. Dieser bog nach links in den Lehmkuhlenweg ab und übersah dabei offensichtlich den von hinten kommenden Kradfahrer, der zu diesem Zeitpunkt gerade zum Überholen angesetzt hatte. Der Kradfahrer hatte seinerseits anscheinend übersehen, dass der PKW-Fahrer nach
    links abbiegen wollte.

    Das Krad kollidierte mit der linken Fahrzeugseite des PKW. Durch  den Aufprall wurde das Kraftrad auf den rechten Gehweg des Nordringes geschleudert. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges suchen die  Ermittler der Verkehrsinspektion noch Zeugen. Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • „Jede Veränderung ist auch eine neue Chance“

    Soll etwas verbessert werden, ob es sich um Verkehrssituationen, Platzgestaltung, Bausünden-Reparatur oder Renaturierungen handelt, in allen Fällen muß auch etwas weichen.
    So war und ist es im Projekt „Soziale Stadt Rheydt“ und beim Masterplan 3.0 oder beim “Minto“. So wird es sein beim Rahmenplan Abteiberg.
    Es ist auch Aufgabe der Stadt und damit der Politiker, solche Prozesse zu unterstützen und zu begleiten.
    Es ist eine Frage von Mehrheiten, nicht eine Frage von Einzelinteressen wie im Falle des Arbeitslosenzentrums an der Lüpertzender Straße. Plakative Aussagen wie: “Ich stehe an der Seite der Menschen, die keine Arbeit haben”, haben absolut nichts mit der Qualität der Unterbringungs-Immobilie zu tun. Diese Mitleidsschiene ist von den Arbeitslosen selbst sicher nicht gewollt.
    Eine Verbesserung der Unterbringung wird auch von den Betreibern des Zentrums gefordert, zu Recht.
    Das bedeutet aber nicht, dass aus persönlichen Erwägungen der Zentrums-Leitung das Recht der Stadt Mönchengladbach zur Nutzung des Grundstückes eingeschränkt werden sollte.
    Dieser stellvertretende “Machtkampf“ von Interessen-Gruppierungen/politisch Handelnden/Ehrenamt´lern kann nur Verlierer hervorbringen und ist vergleichbar mit Zündeln und Verunglimpfen.
    Das dient nicht der Sache und dem berechtigten Anliegen der Arbeitslosen.
    Die Suche nach einem besseren Unterbringungs-Ort zu verbesserten Bedingungen sollte in den anberaumten Gesprächen forciert werden.

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