Autor: Harald Wendler

  • Stadt Mönchengladbach gestattet Nachtanlieferung in Supermärkten

    Stadt Mönchengladbach gestattet Nachtanlieferung in Supermärkten

    Das Land NRW machte den Weg frei für eine umfassendere Versorgungssicherheit.

    “Die Einzelhändler, die zurzeit unsere Versorgung mit unermüdlichem Einsatz sicherstellen, stehen inzwischen auch bei der Logistik vor besonderen Herausforderungen. Um die Filialen flächendeckend beliefern zu können, sobald die Produkte auf Lager sind, sind Anfahrten auch außerhalb der üblichen Zeiten zwingend erforderlich”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Daher habe das Land NRW die Bestimmungen soweit gelockert, dass einzelne Anlieferungen auch in den Nachtstunden seitens der Stadt genehmigt werden können.

    “Das ist eine Ausnahmesituation, daher haben wir zur Sicherung der Versorgung diese Möglichkeiten vor Ort auch sofort umgesetzt”, so Bonin. Die Stadt hofft jetzt auch auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, die dadurch vereinzelt in ihrer Nachtruhe gestört werden.

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  • Hochschule Niederrhein startet Sommersemester ausschließlich digital

    Hochschule Niederrhein startet Sommersemester ausschließlich digital

    Sie orientiert sich damit an der Vorgabe, die das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit den Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie den Kunst- und Musikhochschulen heute getroffen hat.

    „Unsere Studierenden haben damit ein Stück weit mehr Planungssicherheit“, sagt Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald. „Unser Ressort Studium und Lehre arbeitet schon seit Wochen gemeinsam mit den Lehrenden daran, möglichst viele Lehrveranstaltungen auf digitale Formate umzustellen. Damit schaffen wir ein attraktives Lehr-Angebot für unsere Studierenden.“ Die Gefahr eines Nullsemesters sei damit gebannt.

    Schon seit dem ursprünglich vorgesehenen Semesterstart zum 23. März gibt es diverse digitale Angebote. Zum 20. April starten über alle zehn Fachbereiche der Hochschule Niederrhein hinweg zahlreiche digitale Veranstaltungen. Grob geschätzt werden drei Viertel aller Präsenzstunden, die sonst im Rahmen von Veranstaltungen in der Hochschule stattfinden, bis dahin durch digitale Angebote ersetzt. Veranstaltungen, die zwingend eine physische Präsenz erfordern, werden zunächst ans Ende des Semesters geschoben.

    „Hier ist von allen Seiten Improvisation gefragt“, sagt Professor. Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Lehre und Studium. Er leitet ein Projekt zur digitalen Lehre, das seit zwei Jahren läuft und die Hochschule Niederrhein in eine gute Ausgangsposition gebracht hat. „Dennoch sind derzeit noch viele Fragen, beispielsweise die nach den Prüfungen, nicht abschließend geklärt. Unseren Studierenden empfehle ich, die digitalen Angebote anzunehmen, und mit dem Studium loszulegen. Die Frage nach den Prüfungen werden wir nach den neuen Rahmenvorgaben angehen und klären.“

    In den Fachbereichen wird derzeit unter Hochdruck an der Digitalisierung der Lehre gearbeitet. „Bei uns werden bis zum 20. April nahezu alle Lehrveranstaltungen anlaufen, 90 Prozent laufen bereits“, schreibt Professor Nico Beucker vom Fachbereich Design. „Bei ganz wenigen kann es sein, dass im weiteren Verlauf Schwierigkeiten auftreten werden, weil noch eine Umsetzung in den Werkstätten geplant ist.“ Dann müsse im Laufe des Semesters nach Lösungen geschaut werden.

    Auch in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Gesundheitswesen wird die Lehre zu 80, teilweise sogar bis zu 90 Prozent, am 20. April digital starten. Am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik ist es gelungen, die Veranstaltungen des zweiten und vierten Semesters zu 99 Prozent digital anzubieten. Niedriger sind die Quoten etwa im Fachbereich Chemie, wo die Arbeit im Labor nicht ins Digitale verlegt werden kann.

    „Unsere besondere Schwierigkeit als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist, dass der hohe Praxisanteil Eingang in die digitale Lehre findet. Das ist eine große Herausforderung, die uns in den nächsten Wochen und Monaten weiter begleiten wird“, sagt Thomas Grünewald.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 7. April 2020 (Stand: 11 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 7. April 2020 (Stand: 11 Uhr)

    Aktuell sind 156 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Dienstag, 7. April (Stand: 11 Uhr), 8 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 304 (Vortag: 296) gestiegen.
    Fünf Infizierte sind verstorben: zwei im Alter von 90 und 99 Jahren in einem Mönchengladbacher Altenheim sowie ein Infizierter in einer Mönchengladbacher Klinik im Alter von 78 Jahren.
    Eine Frau im Alter von 84 Jahren starb an einer Herzerkrankung, eine weitere (79 Jahre) an einem Bronchial-Karzinom.
    Beide waren allerdings auch positiv getestet.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1758 (Vortag: 1691) erhöht. 39 Laborergebnisse stehen derzeit aus. Aktuell befinden sich 487 Personen (Vortag: 491) in Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 138 (Vortag: 128) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Personen inkl. genesene Personen): 304
    – davon aktuell infizierte Personen: 156
    – davon genesene Personen: 138
    – davon verstorbene Personen: 10

    Gesamtzahl in Quarantäne: 487
    – davon in häuslicher angeordneter Quarantäne: 450
    – davon im Krankenhaus: 34
    – davon in freiwilliger Quarantäne: 3

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  • Hajo Siemes: Gedanken zur Zeit

    Hajo Siemes: Gedanken zur Zeit

    Kolumne von Hajo Siemes

    Fluglärm zu Corona-Zeiten

    Die Einschränkungen die wir zur Zeit in allen Lebensbereichen spüren, hätten wir vor Wochen noch für unmöglich gehalten.  Manches fällt uns schwer, es zu ertragen, die Isolation ist fast unmenschlich, soziale Kontakte fehlen überall.

    Aber dennoch mit zunehmender Zeit, kann man sich an Einschränkungen gewöhnen und findet sogar gutes dabei. Ist es nicht toll, im Garten oder auf dem Balkon oder draußen im freien Gelände sich aufzuhalten, ohne den Fluglärm über Giesenkirchen im zwei Minuten Takt ertragen zu müssen……..Es geht doch auch ohne diesen regen Flugbetrieb und warum sollten die Einschränkungen im Flugbetrieb nicht auch für die Zukunft gelten……..

    Ich höre schon jetzt wieder die sogn. „Wirtschaftsweisen“, die für 2021 wieder ein Wirtschaftswachsrum prognostizieren….Nein, Nein, das brauchen wir nicht. Was wir brauchen ist eine Angleichung der Wirtschaftsleistungen in den ärmeren Ländern und Regionen und einen Stillstand der Wirtschaftsleistungen bei den Ländern auf hohem Niveau, um vor allem Kriege zu verhindern und Armut einzudämmen.

    Diese weltweite Krise ist ein erneutes Aufbäumen gegen den Wirtschaftswahnsinn, den wir in den reichen Industriestaaten betreiben. Nach der Finanzkrise ist nichts passiert, alles geht weiter so wie bisher. Die Spekulanten an den Börsen und in den Finanzmärkten haben weiterhin das Sagen und spekulieren nur der Kapitalmaximierung wegen, unabhängig von den wirklichen Bedürfnissen der Menschen. Die Klimakrise wird immer noch nicht erst genommen, wichtige Maßnahmen und Verbote bleiben aus. Wenn wir diese Corona-Krise überstanden haben, darf es nicht so weiter gehen wie bisher, dann muss auch die Klima Krise endlich ernst genommen werden.

    Statt Wirtschaftswachstum brauchen wir Einschränkungen und Verbote, damit unser Klima, wir und unsere Erde noch ein Chance haben.
    Die wichtigsten Maßnahmen, die sofort umzusetzen wären, sind:

    • Verbot der Massentierhaltung und Einschränkungen in der industrieellen Landwirtschaft
    • Tempobeschränkung auf 120 für allen Autobahnen
    • Vorgaben für die Autoindustrie keine großen und energieträchtigen PKWs mehr herzustellen
    • Flugverbot auf Strecken unter 500 km und deutliche Einschränkungen bei Inlandflügen
    • Ausstieg aus der Kohle, sofort

    Es ist scheinbar genug Geld da, um die Infrastruktur bei Bahn und Bus zu verbessern und umweltfreundliche Energieträger zu fördern. Da müssen nur Gesetze her. Und das dies sehr schnell gehen kann, hat diese Corona Krise gezeigt. Ein weiter so wie bisher ist endgültig an unsere Grenzen und an den Grenzen unseres Planeten angekommen.

    Gez. Hajo Siemes, Grüner Kommunalpolitiker

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  • Telefonische Theatersprechstunde mit Schauspielerin Esther Keil und Konzertdramaturgin Eva Ziegelhöfer

    Telefonische Theatersprechstunde mit Schauspielerin Esther Keil und Konzertdramaturgin Eva Ziegelhöfer

    Damit Theaterfans auch während der Zeit ohne Vorstellungen mit Theatermenschen in Kontakt bleiben können, gibt es jetzt neben den digitalen Angeboten auf Facebook, YouTube und Instagram auch eine ganz klassische „Sprechstunde“ per Telefon.

    Das Bedürfnis nach Austausch ist nach wie vor groß – den Zuschauern fehlen die Aufführungen, der besondere Zauber bei Premieren, der Besuch an der Theaterkasse, die Beratung durch den Besucherservice und, und, und. Auch die Theatermitarbeiter vermissen ihren Alltag, der für viele immer auch den lebhaften Dialog mit dem Publikum beinhaltet.

    Den Anfang der neuen Reihe machen am 7. April Operndirektor Andreas Wendholz (11 bis 13 Uhr) und am 8. April Schauspieldirektor Matthias Gehrt (10 bis 12 Uhr).

    In der kommenden Woche sind am 14. April Schauspielerin Esther Keil (11 bis 13 Uhr) und am 15. April Konzertdramaturgin Eva Ziegelhöfer (10 bis 12 Uhr) ganz Ohr.

    Die Telefonnummer lautet: 02151/805-164.

    Weitere Sprechstunden sind in Planung.

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  • Mönchengladbacher halten sich an Kontaktverbot

    Mönchengladbacher halten sich an Kontaktverbot

    Kontrolle einer Hochzeitszeremonie, 16 Kontrollen in Lebensmittelläden zu Abstandskontrollen, eine Bordellschließung sowie über 50 Kontrollen auf Kinderspielplätzen, Sport- und Freizeitanlagen: das ist die Bilanz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOS), der am Wochenende mit rund 40 Kräften in zwei Schichten im Stadtgebiet unterwegs war.

    Insgesamt mussten 13 Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung, unter anderem drei Verfahren wegen Missachtung der Abstandsregelung,  eingeleitet werden.

    Die Bilanz zeigt auch, dass trotz sonnigem Frühlingswetter sich die meisten an das seit zwei Wochen bestehende Kontaktverbot halten und dem Aufruf der Stadt vor dem Wochenende gefolgt sind.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 6. April 2020 (Stand: 12 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 6. April 2020 (Stand: 12 Uhr)

    Aktuell sind 163 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Montag, 6. April (Stand: 12 Uhr), 2 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 296 (Vortag: 294) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1691 (Vortag: 1651) erhöht. 24 Laborergebnisse stehen derzeit aus. Aktuell befinden sich 491 Personen (Vortag: 501) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 128 (Vortag: 120) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (seit dem 3. März 2020) insgesamt: 296
    aktuell infizierte Personen: 163
    genesene Personen: 128
    verstorbene Personen: 5
    Gesamtzahl in Quarantäne: 491
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 455
    in freiwilliger Quarantäne: 3
    im Krankenhaus: 33

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  • Der Frühling kommt, die Kontaktsperre bleibt

    Der Frühling kommt, die Kontaktsperre bleibt

    Was ist erlaubt, was nicht? Einige Tipps für das sonnenreiche Wochenende.

    Da die Meteorologen am Wochenende mit gutem Wetter rechnen, weist die Stadtverwaltung noch einmal ausdrücklich auf das Kontaktverbot hin, das laut Rechtsverordnung des Landes NRW zunächst bis zum 19. April auch weiterhin gültig ist.

    Auch wenn die Sonne scheint und viele das Wetter im Freien genießen wollen, bleiben Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (mit den bekannten Ausnahmen) weiterhin untersagt.
    Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen – auch im Kreise der engsten Familie – ist weiterhin nicht erlaubt, eine sportliche Betätigung in Gruppen verboten.
    Die zuständigen Behörden werden auch am Wochenende im Stadtgebiet unterwegs sein, um die Umsetzung der Rechtsverordnung zu kontrollieren und Verstöße auch mit Unterstützung der Polizei entsprechend zu ahnden.

    Es spricht allerdings nichts dagegen, mit den im eigenen Haushalt lebenden Personen einen Spaziergang zu wagen oder mit dem Rad ein paar Runden zu drehen.
    Das Radwege-Netz kann für einen Fahrradausflug in die Natur ebenfalls genutzt werden. Bei zufälligen Begegnungen im Freien ist unbedingt die Abstandsregelung einzuhalten. Alternativ ist auch das Grillvergnügen im eigenen Garten erlaubt. Für alle Wochenend-Aktionen gilt: am besten alleine oder nur mit den Personen, mit denen man die eigenen vier Wände teilt! Bewegung an der frischen Luft tut gut!

    Mehr Infos zur Kontaktsperre und den festgesetzten Maßnahmen gibt es auf der Website unter www.notfallmg.de.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 3. April 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 3. April 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Aktuell sind 138 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Freitag,
    3. April (Stand: 9 Uhr) 15 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 250 (Vortag: 235) gestiegen.
    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1538 (Vortag: 1393) erhöht. 32 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 468 Personen (Vortag: 474)) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 111 (Vortag: 82) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (seit dem 3. März 2020) insgesamt: 250
    aktuell infizierte Personen: 138
    genesene Personen: 111
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 468
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 427
    in freiwilliger Quarantäne: 5
    im Krankenhaus: 36

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  • AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    Gerade für Branchen, mit vielen systemrelevanten Berufsgruppen und Kundinnen und Kunden, die zur so genannten Risikogruppe gehören, ist diese Zeit herausfordernd. Eigene Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden müssen zwingend geschützt werden – gleichzeitig sieht sich die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach in besonderem Maße dafür verantwortlich, dennoch die Menschen weiterhin zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

    Vor einigen Jahren hat die AWO Mönchengladbach bereits die digitale Transformation gewagt und die so genannte agile Arbeitsweise in der Verwaltung des Unternehmens eingeführt. Der Wohlfahrtsverband möchte weg vom klassischen, hierarchisch-organisierten System, bei dem der Chef seinen Mitarbeitenden Anweisungen gibt. „Agiles Arbeiten“ bedeutet Arbeiten als „Team“. Die Teams und deren Mitglieder bekommen und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln. Während die Mitarbeitenden also mehr Verantwortung bekommen, gibt der Chef des Unternehmens welche ab. „Das ist ein Prozess der Geduld erfordert,“ sagt der AWO-Geschäftsführer Thomas Schulitz, „AWO-Vorstand Uwe Bohlen und ich halten uns aus dem Tagesgeschäft aber inzwischen weitgehend heraus und kümmern uns um strategische Entscheidungen.“ Und Uwe
    Bohlen ergänzt: „Das Ziel agilen Arbeitens ist, dass ein Unternehmen und seine Teams schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren können. So wie gerade, während der Corona Pandemie und den Maßnahmen, die es einzuhalten gilt.“ Über 100 AWO Mitarbeitende treffen sich seitdem regelmäßig in Videokonferenzen und tauschen sich über den Stand der aktuellen Lage aus.
    Weil der Wohlfahrtsverband und seine Beschäftigten darin geübt sind – sie nicht erst in der Krise lernen mussten, wie digitale Kommunikation funktioniert und auch die Infrastruktur dafür bereits geschaffen war – läuft der Betrieb auch jetzt fast wie gewohnt weiter.
    Das Projekt „Agil ist besser! Moderne Organisation für soziale Dienstleistungen.“ wird im Rahmen des „rückenwind+“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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  • FDP: Sportwelt erleidet massive Einbußen durch Corona-Krise

    FDP: Sportwelt erleidet massive Einbußen durch Corona-Krise

    Um den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorzubeugen, hat die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Rettungsschirm für Wirtschaft und Gesellschaft vergangene Woche beschlossen.

    Besonders hart trifft die Krise Sportvereine und Menschen, die im Sport tätig sind, da aufgrund der Kontaktsperre sämtlicher Sportbetrieb seit dem 16. März bis mindestens zum 20. April eingestellt bleibt.

    „Etliche unserer knapp 18.300 Sportvereine sind trotz Gemeinnützigkeit auch unternehmerisch tätig. Ebenso stellt für viele freiberufliche Übungsleiterinnen und -leiter sowie Trainerinnen und Trainer ihre Tätigkeit im Sport der finanzielle Haupterwerb dar. Damit fallen sowohl die Vereine, als auch die soloselbstständigen Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen als antragsberechtigt unter den Rettungsschirm“, sagt Andreas Terhaag, sportpolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Landtag.
    „Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind von zentraler Bedeutung für die Sportvereine. Sie sind die Garanten für ein qualitativ hochwertiges Angebot, gerade im Gesundheitssport, für Sportler aller Altersstufen. Die Trainer/innen und Übungsleiter/innen bieten meist in mehreren Vereinen Kurse an. Durch die Schließung sämtlicher Freizeit-, Spiel- und Sportanlagen sind deren Einnahmemöglichkeiten schlagartig weggefallen. Dieses Rückgrat unseres Sportsystems dürfen wir keineswegs fallen lassen”, betont Terhaag.

    Ein Wegfall dieser Berufsgruppen würde dem Breitensport in Nordrhein-Westfalen einen herben Schlag versetzen und auch hinsichtlich der allgemeinen gesellschaftlichen Gesundheit schwer schaden.
    „Nicht weniger entscheidend sind natürlich unsere Sportvereine. Viele der gemeinnützigen Vereine hierzulande sind unternehmerisch tätig, etwa durch Verpachtung in voll steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben.
    Dies dient meist dazu, den eigentlichen Zweck des Vereins mitzufinanzieren. Da der Betrieb nicht stattfindet, aber die Fixkosten wie Miete und Personal weiterlaufen, entsteht hier eine große Einnahmenlücke.
    Gemeinnützige Vereine dürfen zudem nur in begrenztem Rahmen Rücklagen bilden und geraten deshalb bei diesen Lücken schnell in Insolvenzgefahr. Daher ist es wichtig und richtig, dass die Vereine vom Rettungsschirm aufgefangen werden. Auch können sie Kurzarbeitergeld beantragen, um ihre Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit zu schützen. Unsere Sportvereine sind ein hohes Gut, das gilt es in dieser schwierigen Zeit zu schützen, um unser Sportsystem langfristig zu erhalten“, erläutert der Landtagsabgeordnete Terhaag.

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  • Giesenkirchen hilft

    Giesenkirchen hilft

    Unzählige Hilfsangebote gibt es mittlerweile im gesamten Stadtgebiet von Mönchengladbach.

    Nun hat sich Giesenkirchen eingereiht und die Messdiener sowie die Schützen machen ein Hilfsangebot.

    Wer Hilfe benötigt ruft bitte im Pfarrbüro an unter der Tel. Nr.: 02166 / 9702670

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  • Covid-19: Statusbericht vom 2. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 2. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Aktuell sind 152 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Donnerstag, 2. April (Stand: 10 Uhr) 18 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 235 (Vortag: 217) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1393 (Vortag: 1351) erhöht. 29 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 474 Personen (Vortag: 456) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 82 (Vortag: 80) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 235
    aktuell infizierte Personen: 152
    genesene Personen: 82
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 474
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 434 
    in freiwilliger Quarantäne: 6
    im Krankenhaus: 34

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  • Versagen und Sklaventum?

    Versagen und Sklaventum?

    Erinnern wir uns: Seit vielen Jahren weiß unsere Gesellschaft um den miserablen Zustand der Pflege, um deren unzureichende Ausstattung.
    In etlichen öffentlichen Sonntagsreden unserer Politiker jedweder Coleur hörten wir von angeblichen Anstrengungen zur Verbesserung der Situation.
    Nun haben wir wieder eine dramatische Notsituation im gesamten medizinischen Bereich. Deutschland erkennt den tatsächlichen Wert unseres Gesundheitssystems.
    Öffentlich werden Loblieder auf Ärzteschaft, Pflegerinnen und Pfleger gesungen, es wird Beifall geklatscht und gedankt für die Einsatzbereitschaft dieser Menschen, noch in der vergangenen Woche durch unseren Ministerpräsidenten und sein Gefolge.
    Vereinzelt wird schon wieder eine Verbesserung der Situation für das Pflegepersonal in Aussicht gestellt.

    Nun die Kehrtwende?
    Es soll per NRW-Epidemiegesetz eine Dienstverpflichtung eingeführt werden.
    Soll das die richtige Antwort auf Notwendigkeiten des Ausbaues und der Verbesserung in der Pflege sein?
    Ist das die versprochene Wertschätzung unserer Gesellschaft?
    Die öffentliche Beklatschung im Düsseldorfer Landtag bei der Einführung der Vorlage durch die CDU/FDP-Koalition am heutigen Tag ist eine Ohrfeige für jeden Pflegedienstler.

    Ich nenne das die versuchte Einführung des Sklaventums.

    Nein, solche Zwänge sind in unserer Demokratie nicht denkbar.

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  • Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    In Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V. fertigt die Schneiderei des Theaters Mundschutze. 700 Stück sind schon entstanden.

    „Helfen wo man helfen kann. Gemeinschaftlich unterwegs sein. Das sind einige Gebote der Stunde. Unser Theater steht mitten in der Stadt und wir verorten uns auch in der Mitte der Gesellschaft. Wenn wir dieser Stadt und dieser Gesellschaft in der jetzigen Lage etwas zurückgeben können, ist dies gut für alle“, sagt Generalintendant Michael Grosse.

    Foto: Matthias Stutte

    Deshalb hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V., dessen Schirmherrin Schlagersängerin Andrea Berg ist, die Produktion von Atemschutzmasken aus Stoff begonnen.
    Dort, wo sonst die Kostüme für die Inszenierungen gefertigt werden, nähen die Schneiderinnen und Schneider jetzt aus den hauseigenen Stoffvorräten, aber auch aus vielen Stoffspenden von Krefelder Bürgerinnen und Bürgern Mundschutze.

    Foto: Matthias Stutte

    Sie kommen vor allem Pflegeeinrichtungen zugute, die sich mit den Stoffmasken behelfen können.
    „700 Stück konnten bereits verteilt werden und täglich kommen etwa 150 dazu“, erläutert die Leiterin der Kostümabteilung Ina Schotes.

    Außerhalb des Theaters sitzen etliche Hobbynäherinnen unermüdlich an ihren Maschinen und unterstützen die Herstellung. Karin Meincke aus dem Vorstand des Vereins Die Wiege e.V. organisiert die Stoffspenden und liefert dem Theater täglich Nachschub.
    Kontakt: info@karinmeincke.de

    Ab sofort näht die Schneiderei des Theaters auch für alle Einrichtungen in Mönchengladbach, die von der Stadt betreut werden.

    Stepahn Küppers, Leiter des
    Fachbereichs Altenhilfe der Stadt
    Mönchengladbach;
    Foto: Matthias Stutte

    Stepahn Küppers, Leiter des Fachbereichs Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach organisiert die Verteilung der Stoffmasken in Mönchengladbach.
    “Heute wurden bereits 30 Stoffmasken zu uns gebracht. Wir haben sie sofort an Jugendliche weitergegeben, die ältere Menschen durch Besorgungen unterstützen”.

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  • Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    350 Atemschutzmasken, einige Schutzbrillen und Einweghandschuhe hat Racing-Team der Hochschule Niederrhein hat an Krankenhäuser gespendet.

    Die Ausrüstung ging an das Krankenhaus St. Josef in Moers sowie an das Bethesda Krankenhaus in Duisburg.
    „Wir haben uns gefragt, was wir jetzt in dieser schwierigen Zeit als Hilfe beitragen können. In den Medien wurde gehäuft von knappen Beständen von Atemschutzmasken berichtet. Eine Krankenschwester, die mit einem Teammitglied befreundet ist, teilte ihre Suche nach Masken auf Instagram. Es schien uns sinnvoll, die Masken, Schutzbrillen und Handschuhe weiterzugeben. Dort werden sie jetzt dringender gebraucht als bei uns“, sagt Sven Wollny vom HSNR-Racing-Team.

    Foto:HN: Der Rennwagen des
    HSNR-Racing-Teams
    beim Rennen in Tschechien.

    Das HSNR-Racing-Team verwendet die Atemschutzmasken und Handschuhe bei den Arbeiten an ihrem Rennwagen. Insbesondere bei der Fertigung der Verkleidung und des Aerodynamikpakets aus Carbon laminieren, schleifen und polieren die Studierenden verschiedene Bauteile, um diese in bestmöglicher Qualität herzustellen. Beim Schleifen entsteht durch den Spachtel und das Carbon (CFK) Staub, vor dem die Team-Mitglieder sich schützen müssen.

    Die Studierenden der Hochschule Niederrhein sind seit 2011 bei internationalen Rennen aktiv. Seitdem bauen sie jedes Jahr ein neues Fahrzeug. Rund 60 Studierende, vorwiegend aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik, gehören zum Team.

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  • Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Als Deutschlands erster Online-Supermarkt startet Picnic mit der Lebensmittellieferung am Sonntag.

    Das Unternehmen aus Düsseldorf, das in 30 Städten in Nordrhein-Westfalen vertreten ist, möchte den zusätzlichen Liefertag dazu nutzen, mehr Haushalte beliefern zu können. Um vor allem Ärzte und Pflegekräfte unterstützen zu können, wird diesen an dem zusätzlichen Liefertag Priorität über eine “Special Care Liste” eingeräumt. Ab dem 5. April beginnt Picnic mit einem Piloten, bei dem sie die Möglichkeit haben, auch sonntags mit frischen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs beliefert zu werden. 

    „Es ist jetzt besonders wichtig, diejenigen zu unterstützen, die jeden Tag an vorderster Front im Einsatz sind in Krankenhäusern, Altenheimen oder als mobile Pflegekräfte”, sagt Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland. „Einige unserer Kunden berichten uns aus eigener Erfahrung, wie stark das Pflegepersonal aktuell beansprucht wird. Daraus entstand die Idee, den Sonntag als zusätzlichen Liefertag einzuführen und dieser Gruppe zu widmen. Unser Team ist hochmotiviert, die Menschen mit diesem Service ein wenig zu entlasten – ganz nach dem Motto: Ihr bleibt für uns da – wir liefern für euch nach Hause.“

    Im Zuge der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland, wurde die Sonntagsöffnung für Supermärkte ermöglicht. Picnic kann hierdurch die Kapazitäten für die Zustellung auf einen weiteren Tag verteilen und somit mehr Haushalte in NRW beliefern. 

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  • Covid-19: Statusbericht vom 30. März 2020 (Stand: 10:00 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 30. März 2020 (Stand: 10:00 Uhr)

    Aktuell sind 119 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Montag, 30. März (Stand: 10 Uhr) 4 neue positive Nachweise. Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 178 (Vortag: 174) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1103 (Vortag: 1101) erhöht. 39 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 408 Personen (Vortag: 423) in Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 58 (Vortag: 47) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 178
    aktuell infizierte Personen: 119
    genesene Personen: 58
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 408
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 389
    in freiwilliger Quarantäne: 4 im Krankenhaus: 15

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