Autor: Harald Wendler

  • Kommunalwahl: Grüne nominieren ihr Team für Rat und Bezirke

    Kommunalwahl: Grüne nominieren ihr Team für Rat und Bezirke

    Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach haben am Wochenende ihre Kandidat*innen für die Wahl in den Rat der Stadt nominiert.

    Nicht weniger als 40 bündnisgrüne Anwärter*innen werden sich bei der Kommunalwahl am 13. September um einen Sitz im Stadtrat bewerben. Auch für die vier Stadtbezirke wurden hoffnungsvolle und entschlossene Bewerber*innen gewählt.

    „Eine Stadt für alle“ – damit dieses Motto der Mönchengladbacher Grünen für die Kommunalwahl im September des Jahres Wirklichkeit wird,

    ist ein echter Politikwechsel notwendig. Darin waren sich die grüne Basis und ihre Kandidat*innen am Wochenende in den Räumen der AWO an der Brandenberger Straße bei den Listenwahlen einig. „Es braucht eine personelle und inhaltliche Veränderung an der Spitze der Verwaltung, die CDU und SPD einfach nicht bieten“, heizte Dr. Boris Wolkowski, Oberbürgermeisterkandidat der Grünen, die Stimmung unter den Mitgliedern beim Aufstellungsverfahren für Rat und die Bezirksvertretungen ordentlich an.

    „Mit Boris Wolkowski verfügen wir über einen aussichtsreichen OB-Kandidaten, der für einen wirklichen Neuanfang in unserer Stadt steht“, bestätigte Lena Zingsheim-Zobel, die mit 96% der abgegebenen Stimmen auf Platz eins der grünen Ratsliste gewählt wurde. Wolkowski wurde bei der Aufstellung der Liste der grünen Kandidaten für den Rat mit ähnlich gutem Stimmergebnis von 98% auf Platz zwei gewählt. Ihm folgt auf Platz drei, Laura Steeger, Beisitzerin im Landesvorstand Grüne Jugend NRW. Auf Platz vier wählten die Grünen-Mitglieder ihren Sportexperten Bernd Meisterling-Riecks, auf Platz fünf folgt Marion Manske, vor dem früheren Planungsdezernenten Andreas Wurff. Auf Platz sieben wählte die Grünen-Basis Anita Hoffmann, auf Platz acht Thomas Schmieder, Ulla Schmitz Platz neun und Marcel Klotz Platz zehn.

    „Wir haben eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Bewerber*innen. Ich bin stolz auf dieses zukunftsfeste Team, mit dem wir als motivierte Einheit an den Start gehen“, kommentierte Spitzenkandidatin Lena Zingsheim-Zobel die Wahlvorschläge für den Rat der Stadt.

    Weiter wählten die Grünen ihre Listen für die vier Bezirksvertretungen:

    Die Liste der Bezirksvertretung Süd wird angeführt von Melissa Lara Laws, auf Platz zwei folgt Thomas Schmieder vor Susanne Vehling-Feinendegen.

    Auf Platz eins der Bezirksvertretung West wurde Reinhold Giesen gewählt, ihm folgen auf Platz zwei Martin Wirtz und Margot Heinke-Becker (Platz drei).

    Die Bezirksvertretung Ost führt als Kandidat Hajo Siemes an, auf Platz zwei wurde Imke Schubert gewählt, auf Platz drei Elmar Spinnen.

    Der Bezirk Nord hatte bereits auf einer Versammlung des Ortsverbandes Nord am 5.3.2020 seine Kandidaten bestimmt. Auf Platz eins der Liste wurde Monika Halverscheid gewählt, auf Platz zwei folgt Klaus Barthels und auf Platz Marion Manske.

    Bewerber*innen Reserveliste-Rat Kommunalwahl 2020

    Bewerber*innen Direktwahl-Bezirke

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  • Benefizkonzert mit Musikkorps der Bundeswehr und Kuhl un de Gäng

    Benefizkonzert mit Musikkorps der Bundeswehr und Kuhl un de Gäng

    Klassik, Militärmusik und kölsche Töne – all das gibt es bei einem Benefizkonzert der besonderen Art am Sonntag, 15. März, ab 18.30 Uhr in Mönchengladbach.

    An einem besonderen Ort: Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr und die Kölner Kultband Kuhl un de Gäng spielen bei FABA Mönchengladbach, Krefelder Straße 570.

    Der Reinerlös der vom Tambourcorps Neuwerk initiierten Veranstaltung geht an das Kinderhaus Viersen.
    Für Heinz Breuer, Geschäftsführer von FABA, ist es Ehrensache, sein Autohaus als Konzertsaal zur Verfügung zu stellen:
    „Das Brauchtum und die Region liegen uns sehr am Herzen. Darum freuen wir uns sehr, wieder Gastgeber dieser tollen Veranstaltung sein zu dürfen.“

    Das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ist die zentrale militärmusikalische Ausbildungseinrichtung der deutschen Streitkräfte. Hier werden bis zu 140 Musikerinnen und Musiker in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf zu professionellen Orchestermusikern ausgebildet.

    Für das Konzert in Mönchengladbach kündigt das Orchester eine musikalische Weltreise an. Zu hören sind dabei ganz verschiedene Genres: Außer Marschmusik und Klassik gibt es auch Popsongs.

    Foto: Kölner Event Werkstatt

    Nach dem Musikkorps machen Kuhl un de Gäng aus dem Autohaus eine Party-Location. Kölsch-Rock mit Tanz-Garantie ist seit acht Jahren das Markenzeichen der Welt. In Mönchengladbach wird die Band auch Titel aus dem neuen Album „Unter Strom“ spielen.

    Im Rahmen des Benefizkonzerts verleiht das Tambourcorps Neuwerk den Martin-Theveßen-Preis für Brauchtumsmusik an Echt Lekker, die Mönchengladbacher Brauchtumsband. Den Nachwuchspreis erhält Yannick Gaden für die Förderung junger Musiker.

    Karten gibt es im Vorverkauf für 25 Euro unter www.martin-thevessen-preis.de sowie bei der AWO Neuwerk, Telefon 02161 666079.
    An der Abendkasse kosten die Karten 28 Euro.

    Benefizkonzert: Sonntag, 15. März, Einlass 17.30 Uhr,
    Preisverleihung: 18.30 Uhr, Konzert ab 19 Uhr,
    FABA Mönchengladbach, Krefelder Straße 570.

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  • Gigabit-Strategie – alter Wein in neuen Schläuchen?

    Gigabit-Strategie – alter Wein in neuen Schläuchen?

    Die große Menge macht es schwer, die vielen Versprechungen von Mönchengladbacher Politikern, aber auch Landesministern aufzuzählen.

    Wer wollte nicht alles dafür Sorge tragen, dass den Mönchengladbacher Bürgern ein Glasfasernetz zur Verfügung steht. MG-heute hat etliche Artikel dazu veröffentlicht. Bei Eingabe von „Glasfaser“ werden sie angezeigt.
    Und nun wird das nächste Kapitel aufgeschlagen. Eine Gigabit-Stategie wurde zu Papier gebracht.
    Sie ist schon jetzt fehlerhaft. Folgende Aussage im Konzept ist nachweislich falsch:

    Seite 5: “ Über sogenannte Nachfragebündelungen wird in Potenzialgebieten der Bedarf an einem Ausbau abgefragt. „

    Bis dato wurde in Giesenkirchen, An der Siep, diese Nachfrage nicht durchgeführt!

    Hier folgend die Ankündigung zur Gigabit-Strategie:

    Der flächendeckende Aufbau schneller Internetverbindungen steht im Fokus der städtischen Gigabit-Strategie, die nun vorgestellt wurde. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Felix Heinrichs nimmt dazu Stellung:
    „Leistungsfähige und schnelle Datenleitungen sind heute einfach ein Grundbedürfnis. Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Bandbreite für das eigene Smart-Home, mobiles Arbeiten, Surfen oder Telefonie. In den letzten Jahren konnten wir in Mönchengladbach an einigen Stellen vorankommen. Allerdings zeigt die aktuelle Analyse auch, wo es noch große Baustellen gibt. Gerade in den Innenstädten fehlt Glasfaser. Wir können nicht auf die privaten Anbieter warten, da nicht davon auszugehen ist, dass es so zu einem schnellen und flächendeckenden Ausbau kommen wird. Wir setzen deshalb darauf, noch einmal mit der Stadt oder mit der NEW zu überlegen, wie ein eigener Ausbau gelingen kann. Dazu gehören auch Leerrohre überall dort, wo gerade an den Straßen gebaut wird. Langfristig soll die Stadt nicht Betreiber werden. Aber die Grundlage des Leitungsausbaus können wir offenbar nur selbst schaffen.“

    MG-heute wünscht eine glückliche Hand.
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  • Aktualisierung: Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann ordnet quasi an: Fußball in NRW mit über 1.000 Teilnehmern findet nicht statt.

    Aktualisierung: Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann ordnet quasi an: Fußball in NRW mit über 1.000 Teilnehmern findet nicht statt.

    Diese Anordnung benannte er am heutigen Abend in der TV-Sendung „Anne Will“.
    In der ARD-Mediathek zu sehen

    Ob nun Fußball vor leeren Rängen stattfinden oder gar keine Spiele ausgetragen werden, ließ Laumann offen.
    „Die letzte Entscheidung treffen natürlich weiterhin die Kommunen“, meinte Laumann auf Nachfrage.
    Er folgt damit seinem Kollegen Spahn in Berlin und erwartet, das man ihm auf Ebene der Kommunen ebenfalls folgen wird.

    Demnach würde das Nachholspiel gegen Köln am kommenden Mittwoch entweder vor leeren Rängen stattfinden, wieder verschoben werden oder gar nicht stattfinden.

    So unterschiedlich können Bewertungen und Entscheidungen sein:

    Während in Mönchengladbach die Entscheider keinen Anlass sehen auf das Ansteckungs-Risiko für die Bürgerinnen und Bürger zu reagieren, empfiehlt nun unser Gesundheitsminister in Berlin, Jens Spahn, CDU, aktuell, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen.
    Damit zeigt er Verantwortungsbewußtsein und Mut, beides kann man auch dem Sportministerium in Australien nachsagen.

    Der Australische Hockey-Verband und der Weltverband FIH haben den Deutschen Hockey-Bund am Samstag darüber informiert, dass die australischen Nationalteams ihre Europareise nach Spanien und Deutschland erst einmal nicht antreten werden. Grund dafür ist die Entscheidung des australischen Sport-Ministeriums, alle Reiseaktivitäten australischer Sportler in Regionen mit starker Verbreitung des Corona-Virus – und dazu zählt Europa aus australischer Sicht – zum Schutz vor einer Ansteckung im Vorfeld der Olympischen Spiele auszusetzen. Damit werden die Spieltage am 21./22. März im Mönchengladbacher HockeyPark vorerst abgesagt.

    Die FIH hat aber die Möglichkeit einer späteren Austragung in Aussicht gestellt, sofern dies möglich ist. Der Weltverband hat die Partien zwischen Deutschland und Australien erst einmal „on hold“ gestellt und plant die Begegnungen später im Jahr (eine Terminierung ist in der Kürze der Zeit noch nicht erfolgt) nachzuholen. Die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten für diese Spiele behalten somit ihre Gültigkeit.

    Nach jetzigem Stand werden die Pro-League-Partien der DHB Herren (16 Uhr) und Damen (18.30 Uhr) jeweils gegen Belgien am Donnerstag, 19. März, im Mönchengladbacher HockeyPark wie geplant stattfinden.

     „Wir bedauern die Absage der australischen Mannschaften sehr, denn wir hätten unsere Teams dem Publikum sehr gern gegen die jeweilige Nummer zwei der Welt präsentiert. Das sind absolute Top-Spiele, die den Teams jetzt auch in ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele verloren gehen“, so DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn. „Gleichzeitig müssen wir die Entscheidung, die ja offenbar auf höchster australischer Regierungsebene im Sport getroffen wurde, akzeptieren. Unsere große Hoffnung ist, dass dies eine Ausnahme bleibt.“

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 08.03. 2020 (10 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 08.03. 2020 (10 Uhr)

    Die Stadtverwaltung teilt mit:

    In Mönchengladbach gibt es heute (Stand 08.03.2020/ 10 Uhr) unverändert sieben positiv auf das Coronavirus getestete Personen. 161 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei Tests sind zur Abklärung im Labor, 131 Tests hatten ein negatives Ergebnis.

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  • Trauen sich unsere Politiker nicht…? Borussensprecher Aretz spricht Klartext

    Trauen sich unsere Politiker nicht…?
    Borussensprecher Aretz spricht Klartext

    MG-heute macht seinen Lesern und auch den Skeptikern ein Angebot.

    1. In der WDR-Sendung Aktuelle Stunde erklärt Markus Aretz ab Minute 15 die vordergründigen Wünsche, warum das Spiel gegen Dortmund stattfinden soll.
    2. In einem NDR-Podcast „Es ist nicht die Zeit für Egoismus“ erläutert der Virologe Christian Drosten ab Minute 26, warum das Spiel nicht stattfinden soll.
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  • Abi 2020 – Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr?

    Abi 2020 – Ausbildung, Studium oder Auslandsjahr?

    Wer alles kombinieren möchte und eine Karriere in der Wirtschaft anstrebt, sollte sich das Bachelorplus Programm anschauen.
    OPEN DAY am Samstag, 21. März.

    Das Abitur rückt näher und viele angehende Abiturienten wissen noch nicht, wie es danach weitergeht. Ausbildung? Studium? Oder lieber erst mal ein Auslandsjahr? Manch einer würde auch gerne noch ein bisschen im Klassenverband verbleiben, da ein Studium im Massenbetrieb der Hochschulen nicht jedermanns Sache ist oder der NC zu hoch ist. Hier bietet das Bachelorplus-Programm der DAA Wirtschaftsakademie Düsseldorf eine interessante Möglichkeit: Es kombiniert eine Kaufmännische Berufsausbildung mit einem BWL-Studium mit Abschluss „Bachelor of Arts International Business Management (B.A.)“. Die Teilnehmer lernen zwei Jahre in kleinen Klassen in Düsseldorf und verbringen das dritte Studienjahr in Lancaster an der staatlichen University of Cumbria. Diese Kombination aus Ausbildung, Studium und Englandjahr eröffnet viele Karrierewege in der Wirtschaft, auch international.

    Leiterin Susanne Schöneberg erklärt das Lehrkonzept: „Durch die kleinen Lerngruppen können wir unsere Studierenden viel intensiver betreuen und praxisorientierter arbeiten als im Hochschulbetrieb der großen Unis. Wir lassen sie Lösungen zu echten Praxisfällen erarbeiten und diskutieren die Ergebnisse. So werden Theorie und Praxis besser verknüpft, als durch Literaturstudium und Auswendiglernen.“ Das Programm beinhaltet auch ein Unternehmenspraktikum, Praxisprojekte sowie intensives Englischtraining und die Vorbereitung auf den Studienabschluss in England. Zusätzlich werden die Studierenden in berufsrelevanter Software zertifiziert (SAP und Microsoft Office). „Gerade die IT-Zertifikate und das Englandjahr stellen einen ganz entscheidenden Vorteil bei der Bewerbung dar“, so Schöneberg. „Einen BWL-Abschluss haben heute viele, einen internationalen Abschluss mit integrierter Berufsausbildung, Praxisnachweisen und zertifizierten IT-Kenntnissen – das hebt unsere Absolventen von anderen Bewerbern ab. Zumal dies alles in „Rekordzeit“ von nur 3 Jahren erreicht wird.“

    Und der Brexit? „Wir finden es natürlich schade, dass unsere englischen Freunde nicht mehr EU-Mitglied sind. Für das Bachelorplus-Programm ist der Brexit allerdings kein Problem, da die Kooperation zwischen der DAA Wirtschaftsakademie und der University of Cumbria von EU-Recht unabhängig ist. Sie bleibt also weiter bestehen genauso wie unsere sehr freundschaftlichen Beziehungen zu unseren englischen Kollegen,“ so Schöneberg. Im Anschluss an den Bachelorabschluss kann ein Masterstudium angeschlossen werden. Wer in Lancaster bleiben möchte, kann seine Studienzeit noch weiter optimieren. In England dauern die Masterprogramme nämlich nur 12 Monate statt 2 Jahre in Deutschland. Aber auch ein Einstieg in die deutschen Masterprogramme ist möglich, da der Abschluss international anerkannt ist.

    Durch staatliche Förderung sind die Gebühren an der DAA Wirtschaftsakademie mit 195€/Monat vergleichsweise moderat.
    Der Zugang ist N.C.-frei.
    Es gibt ein individuelles Aufnahmeverfahren.

    Eine Bewerbung wird bereits vor dem Abitur empfohlen, da die Studienplätze begrenzt sind.
    Open Day ist am Samstag, 21. März 9.30-14.00 Uhr.
    DAA Wirtschaftsakademie, Konrad-Adenauer-Platz 9, 40210 Düsseldorf (gegenüber Hauptbahnhof).
    Infos und Anmeldung unter: www.bachelor.plus
    Beratungshotline: 0170-3645354 (whatsapp, Frau Schöneberg)

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  • Sicherheit – Gesundheits–Fürsorge – Verantwortung – nicht in Mönchengladbach

    Sicherheit – Gesundheits–Fürsorge – Verantwortung – nicht in Mönchengladbach

    Meinung |

    Wir brauchen Glück, sehr viel Glück sogar.

    Schauen wir auf den kommenden Samstag, auf das Bundesliga – Fußball – Spiel der Borussia aus Mönchengladbach gegen die Borussia aus Dortmund.
    Die Spielbesucher brauchen das Glück nicht für den erhofften Sieg, sie brauchen Glück, um aus dem Desaster ohne Schaden an ihrer Gesundheit nach Hause zu kommen.

    Wodurch könnte das unüberschaubare Risko gemindert werden?
    Das einfachste Mittel und auch das effektivste wäre eine Spielabsage.
    Wer könnte diese veranlassen?
    Unser Oberbürgermeister hat dazu das Weisungsrecht in letzter Konsequenz.
    Auch die Landesregierung wäre rechtlich befugt ein Spielverbot auszusprechen.

    Nicht berechtigt ist das Robert Koch Institut, das RKI ist absolutes Fachkompetenz-Zentrum, jedoch nicht weisungsbefugt.
    Weisungsbefugt sind die kommunalen Gesundheitsämter, auch in Mönchengladbach.

    Unser Oberbürgermeister versteckt sich hinter dem RKI, er meint vor laufender Fernsehkamera am heutigen Abend, er folge nur den Empfehlungen des RKI in Berlin und genehmigt das Fußballspiel am Samstag.
    Das RKI jedoch weiß nichts davon, dass tausende Fans sich in Zubringer-Busse quetschen und dichtgedrängt zum Stadion fahren um dort dichtgedrängt ins Stadion zu marschieren.
    An den Eingängen des Stadions drängeln sich alle Besucher dicht an dicht zur Kontrolle bevor sie ihren Platz auf der Tribüne einnehmen. Überall dort gibt es das Risiko der Tröpfchen-Infektion. Auch auf den engen Stehtribünen.
    Persönlich möchte unser OB wohl nicht in einer Tröpfchen-Wolke zum Stadion fahren, die Ansteckungsgefahr mit einem Virus ist immens.

    Hier die offizielle Einschätzung des RKI vom heutigen Tage:

    Situation in Deutschland
    Inzwischen sind in fast allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.
    Fallzahlen sind unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen abrufbar.

    Risikobewertung
    Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Mit weiteren Fällen, Infektionsketten und Ausbrüchen muss in Deutschland gerechnet werden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als mäßig eingeschätzt. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers ist zu erwarten. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

    Auch unter nachfolgendem Link sind Empfehlungen der RKI nachzulesen.

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktreduzierung.html

    Dieser Einschätzung folgen unsere Verantwortlichen in den Ämtern der Stadt nicht.
    Übernehmen sie gegebenenfalls Verantwortung?
    Mut und Verantwortung zeigen die Entscheider in Hannover und Berlin bei der Absage von entsprechenden Großveranstaltungen.

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  • Feier des „30jährigen Abi-Jubiläums“ Abi-Jahrgang 1990 am Franz-Meyers-Gymnasium

    Feier des „30jährigen Abi-Jubiläums“ Abi-Jahrgang 1990 am Franz-Meyers-Gymnasium

    Gefeiert wird dies am Samstag, den 16.05.2020, ab 19 Uhr im Schelsener Treff, Schloß-Dyck-Straße 62 in 41238 Mönchengladbach.

    Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur diejenigen, die das Abitur am Giesenkirchener Gymnasium gemacht haben, sondern alle, die jemals Teil des Jahrgangs waren.

    Gleiches gilt auch für Lehrer, die in der Stufe unterrichtet haben. Auch sie sind herzlich willkommen.
    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Für eine Pauschale steht jedem, der möchte, ein Grillbuffet inklusive Salaten zur Verfügung.
    Bei Teilnahme bittet das Organisations-Team um Rückmeldung bis zum 31.03.2020 per Mail an fmg.abi90@braingear.de.

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  • Corona-Verdacht: Paul-Moor-Schule schließt vorsorglich bis Mittwoch

    Corona-Verdacht: Paul-Moor-Schule schließt vorsorglich bis Mittwoch

    Das Gesundheitsamt der Stadt hat heute vorsorglich die Schließung der Paul-Moor-Schule in Hardt veranlasst, weil ein Lehrer auf eine Corona-Infektion untersucht werden muss.

    Der Lehrer aus dem Kreis Heinsberg, der eine milde Symptomatik aufweist, wird nun in Mönchengladbach getestet. Die Schule in der Trägerschaft des Caritasverbandes ist vorsorglich bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Mit einem Testergebnis wird am Mittwoch gerechnet.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach teilt dazu mit: Die betreffende Lehrkraft wohnt im Kreis Heinsberg.
    Am 26. und 27. Februar hatte er engeren Kontakt zu Schülern und auch anderen Lehrkräften.
    Im Kreis Heinsberg war kein Abstrich gemacht worden, deshalb hat sich das Mönchengladbacher Gesundheitsamt jetzt entschlossen, wegen des konkreten Coronaverdachts einen Test durchführen zu lassen.

    Das Gesundheitsamt hat gleichzeitig dem Schulträger empfohlen, die Paul-Moor-Schule vorsorglich bis zum 4. März zu schließen. Dann sollte uns das Ergebnis vorliegen.

    Die Paul Moor-Schule ist eine private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Ganztagsform. In 12 Klassen werden dort derzeit rund 130 Schülerinnen und Schüler mit geistigen und körperlichen Behinderungen zwischen 6 und 20 Jahren unterrichtet. Die Lehrer, Schüler und Eltern sind heute bereits von der Schulleitung über die Vorsichtsmaßnahme informiert worden.

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  • Erkältungswelle: Einschränkungen beim ÖPNV-BusbetriebCorona: KundenCenter der NEW Energie bleiben vorerst zu

    Erkältungswelle: Einschränkungen beim ÖPNV-Busbetrieb
    Corona: KundenCenter der NEW Energie bleiben vorerst zu

    Durch die derzeitige Erkältungswelle gibt es beim NEW-Busbetrieb in Mönchengladbach einen massiv erhöhten Krankenstand.

    „Dieser hat sich bereits im Laufe der vergangenen Woche angedeutet“, so Thomas Bley.
    Durch die Krankmeldung von fast 20 Prozent der Busfahrer kann es in den kommenden Tagen vereinzelt zu Einschränkungen im Linienbetrieb kommen. Bereits im Vorfeld wurden entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Einschränkungen für die Buskunden so gering wie möglich zu halten. So wurden weitere Fahrer von Tochterunternehmen herangezogen und Fahrausweisprüfer mit entsprechendem Führerschein in den Dienst überstellt. Zudem traten aktuell neun neue Busfahrer ihren Dienst an.
    „Wir möchten uns bei unseren Fahrgästen für die aktuellen Unannehmlichkeiten entschuldigen und bitten um Verständnis für die schwierige Situation“, so Thomas Bley.
    Da die Fahrer keiner bestimmten Linie zugeteilt sind, sondern auch während ihres Dienstes die Fahrzeuge beziehungsweise die Linie wechseln, kann nur tagesaktuell die Bedienung der Linien geplant werden. Bei der Planung der Dienste wird besonders auf den Schulbusverkehr und die Anbindung an die großen Gewerbegebiete geachtet.
    Durch die Taktverdichtung innerhalb der Stadt gibt es bei einer ausgefallenen Fahrt in vielen Fällen die Möglichkeit, auf eine andere Linie auszuweichen. Sollten Fahrgäste Hilfe bei der Planung ihrer Fahrt benötigen, können Sie sich an die Mitarbeiter der NEW mobil & aktiv unter Telefon 02166/6884497 wenden.

    Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Virus:

    Die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist derzeit das Gebot der Stunde.
    Aus diesem Grund hat die NEW entschieden, die KundenCenter der NEW Energie bis auf weiteres zu schließen.
    Diese Entscheidung wurde zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter getroffen. „Die Schließung der KundenCenter der NEW Energie ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Da alle Servicevorgänge auch telefonisch oder online abgewickelt werden können, sind Alternativen für die Kunden vorhanden. Generell gilt, es gibt keine Einschränkungen beim Angebot der NEW von der Versorgung bis zur Entsorgung“, betont NEW-Vorstand Thomas Bley.

    Die KundenCenter für die Busse bleiben weiterhin geöffnet, da der Fahrkartenverkauf noch nicht vollständig digital abwickelt werden kann. Wichtig ist dem Vorstand zu betonen, dass es bei der NEW aktuell keinen Corona-Verdachtsfall oder gar einen Ausbruch gibt.

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  • Grundschule Holt bleibt bis zum 15. März geschlossen.

    Grundschule Holt bleibt bis zum 15. März geschlossen.

    Diese Pressemitteilung erreicht MG-heute um 19:36 am Samstag 29.02.2020:

    Lehrkraft der Katholischen Grundschule Holt hat sich mit dem Coronavirus infiziert

    Der Verdacht, dass sich eine Lehrkraft der Katholischen Grundschule Holt mit dem Coronavirus infiziert hat, hat sich am heutigen Samstag bestätigt. Das Testergebnis war positiv. Die Katholische Grundschule Holt sowie der Teilstandort Günhoven bleiben bis zum 15. März geschlossen. Die Lehrkraft, die sich bereits seit Donnerstag in häuslicher Quarantäne befindet, hatte vorher an einem Unterrichtstag Kontakt zu den 3. Klassen am Standort Holt sowie zum gesamten Lehrerkollegium.

    Die Stadt Mönchengladbach hat heute Nachmittag in einer Sitzung des Stabes folgende Maßnahmen festgelegt:

    Die rund 70 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen sowie das 30-köpfige Lehrerkollegium und das übrige Personal der Schule bleiben in häuslicher Quarantäne.

    Die Grundschule Holt bleibt bis zum 15. März geschlossen.

    Der Teilstandort Günhoven bleibt vorsorglich ebenfalls bis zum 15. März geschlossen, obwohl das Risiko einer Infizierung dort sehr gering ist, weil die betroffene Lehrkraft dort nicht unterrichtet hat.

    Anm. d. Redaktion:
    Nachfolgende Absatz erscheint aufgrund der Ansteckungsgefahr wenig plausibel.

    Geschwisterkinder der betroffenen Schüler können weiterhin andere Schulen oder Kindergärten besuchen. Die Eltern der unter Quarantäne stehenden Kinder stehen nicht unter Quarantäne.

    Sollten Symptome beim beobachteten Kind auftreten, werden die Eltern gebeten, den Kinderarzt oder bei Nichterreichbarkeit den kinderärztlichen Notdienst 02166-39436990 telefonisch zu kontaktieren. Die Familienangehörigen sollten dann auch zu Hause bleiben bis zur Klärung der Sachlage.

    Alle anderen Schüler bleiben zu Hause, weil der Unterricht wegen der unter Quarantäne stehenden Lehrer nicht erteilt werden kann. Insgesamt besuchen 375 Kinder in 15 Klassen die KGS Holt, davon 90 den Teilstandort Günhoven.

    Die Eltern und Mitarbeiter der Schule wurden am Nachmittag über die Maßnahmen informiert.

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  • Corona-Virus: Na klar gibt´s Fußball

    Corona-Virus: Na klar gibt´s Fußball

    Panik, Vorsicht, Gelassenheit, Verantwortungsbewußtsein, welche Reaktion ist die aktuell Richtige?
    Schaut man in die „sozialen“ Medien, wird bereits von Hamsterkäufen berichtet.

    Die Mönchengladbacher Stadtverwaltung wiegelt in ihrer aktuellen Information ab. Sie meint, man habe keine Anhaltspunkte, dass von Mönchengladbach eine Ansteckungsgefahr ausgegangen ist oder ausgeht. Infolgedessen seien Schließungen von Einrichtungen der Stadt oder Absagen öffentlicher Veranstaltungen nicht angebracht. Obwohl gerade ein Arzt aus einem Mönchengladbacher Krankenhaus wegen des Verdachtes auf Coronaviren isoliert wurde und untersucht wird.
    Andere Städte um Mönchengladbach herum haben andere Erkenntnisse und entscheiden anders. Veranstaltungen werden z.B. abgesagt.

    Panik, Vorsicht, Gelassenheit, Verantwortungsbewußtsein, auch unsere Borussia hat sich für Gelassenheit entschieden, fährt zum Spiel nach Augsburg, im Schlepptau wohl tausende Fans.
    Die städtischen Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung (WFMG) vertreten unsere Stadt auf der Touristikmesse in Berlin.

    Meine Entscheidung heißt: dem Risiko einer Ansteckung nicht aussetzen, zu Hause bleiben.

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  • Fall SVEN: Prüfung persönlicher Haftung gefordert

    Fall SVEN: Prüfung persönlicher Haftung gefordert

    Es ist erstaunlich ruhig geworden um „SVEN“. Die handelnden Akteure, die zum Desaster um das zukunftsträchtige Projekt massgeblich beigetragen haben, wollen, diesen Eindruck kann man gewinnen, dass Gras über dieses unschöne Kapitel in der NEW-Firmengeschichte wächst.

    FDP, Grüne und Linke fordern nun ein unabhängiges Rechtsgutachten, dass klärt, ob der gerade erneut bestellte Vorstandsvorsitzende, der ebenfalls gerade wiedergewählte Aufsichtsratsvorsitzende und /oder die weiteren Aufsichtsräte der NEW AG persönlich für die mindestens 1,7 Millionen Verlust aus der widerrechtlichen Beteiligung share2drive haften müssen.

    „Dieser Millionenverlust wäre nicht zustande gekommen, hätte die NEW den vorgeschriebenen Rechtsweg zur Umsetzung der Beteiligung eingehalten“, begründet Nicole Finger, FDP-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, die Forderung der drei Fraktionen. „Weder Vorstand noch Aufsichtsrat übernehmen dafür bislang die Verantwortung, insofern sind Ansprüche gegen beide zu prüfen.“

    Ob es bei einer Abstimmung im Stadtrat im März eine Stimmenmehrheit geben könnte, ist nicht vorhersehbar, aber unwahrscheinlich.
    Bekanntermaßen stützt die GroKo mit ihrer Stimmenmehrheit die Aktivitäten der Fraktionsvorsitzenden Heinrichs (SPD) und Schlegelmilch (CDU).
    Verschwenderisches Geschäftsgebahren auch unter Verletzung von Rechtsvorschriften scheint bei den CDU/SPD-Ratsmitgliedern keine Rolle zu spielen.

    Torben Schultz, Vorsitzender der Linksfraktion, bemängelt außerdem: „Obwohl es schon im November 2018 das klare Signal der Bezirksregierung gab, dass die Beteiligung rückabgewickelt werden muss, ist selbst danach noch weiter Geld in die Beteiligung geflossen.“
    Die Bezirksregierung hatte seit 2018 in mehreren Schreiben die gemeindewirtschaftliche Unzulässigkeit der Beteiligung an der share2drive festgestellt, und mehrfach auf die Rückabwicklung, die nun zum 31.03. erfolgen soll, gedrängt.

    Der Abgeordnete Mehrdad Mostofizadeh, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, hatte nach Bekanntwerden daraufhin Ende 2019 den Vorgang zum Gegenstand einer kleinen Anfrage an die Landesregierung gemacht.
    Auf die Frage, welche Möglichkeiten Fraktionen und Bürgerschaft hätten, einen Haftungsanspruch für einen anzunehmenden Schaden durchzusetzen, hatte Ministerin Scharrenbach im Januar ausgeführt, „dass von potenziell Anspruchsberechtigten eigenständig zu prüfen ist, ob und welche Voraussetzungen für Haftungsansprüche vorliegen und ob sie geltend gemacht werden.“ Voraussetzung dafür wäre jedoch „ein korrespondierender Schaden“.

    „Der Schaden ist nun eingetreten“, so Karl Sasserath, Vorsitzender der Grünen im Rat, „Es ist also an der Zeit, in die Prüfung der Haftungsansprüche einzusteigen.“
    Sollten Haftungsansprüche bestehen, ist aus Sicht von FDP, Grünen und Linken dann auch zu prüfen, inwiefern hier beispielsweise eine D & O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat greifen kann.

    D&O-Versicherung
    (Directors-and-Officers-Versicherung, auch Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung)
    ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die ein Unternehmen für seine Organe und leitenden Angestellten abschließt.

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  • Bilanz: Die Jecken in unserer Stadt haben miteinander gefeiert

    Bilanz: Die Jecken in unserer Stadt haben miteinander gefeiert

    Wie in jedem Jahr haben sich die Mönchengladbacher Jecken am Veilchendienstag aufgemacht, um ihr persönliches Highlight zu feiern:

    Den Veilchendienstagszug. Das jecke Treiben verlief in unserer Stadt aus polizeilicher Sicht zu allergrößten Teilen störungsfrei und friedlich.

    Die Zugspitze setzte sich zwar aufgrund eines Einsatzes des Rettungsdienstes etwas später in Bewegung als geplant – dafür lief es danach wie geschmiert: Der Zug lief störungsfrei, die Sonne hatte den Regen abgelöst und die Jecken feierten zumeist miteinander und friedlich. Ein paar Anlässe gab es für die Beamtinnen dann aber doch, um polizeilich einzugreifen:

    Insgesamt wurden 30 Personen Platzverweise ausgesprochen – in den meisten Fällen, weil sie sich aufrührerisch und / oder aggressiv verhielten. Die meisten kamen der Verfügung nach – eine Handvoll dieser Personen ließen sich jedoch nicht belehren und schliefen dann ihre Aggression und ihren Rausch im Polizeigewahrsam aus.

    Drei Personen führte der Weg aufgrund einer Festnahme in das Gewahrsam. Grund hierfür war unter anderem Drogenbesitz.

    Zwei Strafanzeigen fertigten Beamte wegen Widerstandes. Die Tathandlungen führten nicht zu Verletzungen bei den Polizisten aber zu Blutproben bei den Tatverdächtigen.

    Ein versuchter Raub ereignete sich im Bereich des Hauptbahnhofes Mönchengladbach. Hier hatten zwei Tatverdächtige versucht, einen E-Scooter zu rauben – unter Vorhalt einer Nagelfeile. Das Raubopfer wurde leicht verletzt und suchte die dortige Wache der Bundespolizei auf. Dort erschienen später dann auch selbständig die Tatverdächtigen und stellten sich. Auch für sie führte der Weg dann zunächst ins Polizeipräsidium.

    Erfahrungsgemäß sind Körperverletzungen zuverlässige Begleiterscheinungen bei Karnevalseinsätzen. Am Veilchendienstag griffen Polizisten in einigen Fällen so schnell ein, dass es nicht zu einem Schaden kam. In zwei Fällen erwartet den jeweiligen Tatverdächtigen jedoch ein Strafverfahren.

    Im Angesicht einer karnevalistischen Großveranstaltung lässt diese polizeiliche Bilanz den Schluss zu: Die Jecken in unserer Stadt haben heute miteinander gefeiert und die Zeit genutzt, um die fünfte Jahreszeit zu feiern. Ausgelassen vielleicht, aber friedlich. So, wie es sein soll.
    (cw)

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  • Der Räuber und das Königreich

    Der Räuber und das Königreich

    Am 1.3.2020 gibt es das Stück: Der Räuber und das Königreich in Mönchengladbach.
    Die künstlerische und pädagogische Vorstellung ist für Kinder aber 2 Jahren geeignet.

    Datum: 1.2.2020
    Uhrzeit: 14 Uhr 

    Mönchengladbach, Kaiser Friedrich Halle, Hohenzollernstraße 15

    Einlass: 30 Minuten vor Beginn
    Spieldauer: 50 Minuten

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  • SPD in NRW fordert eine Sondersitzung des Innenausschusses

    SPD in NRW fordert eine Sondersitzung des Innenausschusses

    Sven Wolf, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW erklärt:

    „Der rechtsextremistische Anschlag von Hanau hat uns erneut vor Augen geführt, wie groß die Gefahr für unsere Demokratie durch rechte Gewalt ist. Auch die Nachricht von der enttarnten Terrorzelle um den Neonazi Werner S. gibt erschreckende Einblicke in ein Netzwerk gewaltbereiter Rassisten und Neonazis. Dabei haben wir noch eine Reihe von drängenden Fragen an Innenminister Herbert Reul, deren Beantwortung so schnell wie möglich erfolgen sollte. Deswegen beantragen wir eine Sondersitzung des Innenausschusses für den 5. März.

    Dabei geht es einmal um den Verwaltungsmitarbeiter der nordrhein-westfälischen Polizei, der offenkundig Mitglied der Terrorzelle war. Es gibt Medienberichte, dass der Mann zeitweise für die Erteilung von Waffenscheinen tätig war. Zudem gibt es Berichte, dass Hinweise auf seine rechtsextreme Gesinnung in der Polizeibehörde nicht ernst genommen wurden. Wir müssen alles dafür tun, dass Rechtsextreme keinen Platz in unserer Polizei finden.

    Zu unserem Fragenkatalog erwarten wir einen umfassenden Bericht von Innenminister Reul. Wir dürfen im Kampf gegen den Terror keine Zeit mehr verlieren.“

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  • Theater MG/KR nimmt am Karneval teil

    Theater MG/KR nimmt am Karneval teil

    Wer das Theater einmal anders erleben möchte, sollte während der
    tollen Tage, genauer bei den großen Karnevalsumzügen, die Augen und Ohren offen halten. Am Rosenmontag nimmt eine Fußgruppe in Krefeld, am Veilchendienstag eine in Mönchengladbach teil, die sich aus jeweils 25 Theatermitarbeitern aus den Bereichen Oper, Schauspiel, Orchester, Statisterie, Technik, Werkstatt, Besucherservice, Kostüm und Maske zusammensetzt.

    Eine Organisatorengruppe kümmert sich seit Ende November um die Konzeption und Umsetzung mit dem Thema „Theater mit Zukunft – Die Macht ist mit uns.“
    In Krefeld wird die Fußgruppe von einem Mottowagen begleitet, der das Thema mit Figuren nach den Entwürfen von Peter Schmitz illustriert: „Meister Grosse schaut mit Meister Meyer in die Zukunft“.

    Die Ausstattung wird durch das Theater und den Förderverein des Theaters finanziell unterstützt. Für die Verpflegung der Fußgruppen sorgen in Krefeld Theatergastronom Detlef Krengel und in Mönchengladbach Sabine und Michael Martin von food & beverage Gourmet Catering.

    Die Kostüme der Teilnehmer stammen zum Teil aus dem hauseigenen Fundus.
    Eine Percussiongruppe unter der Leitung von Dominik Lang, Schlagzeuger bei den Niederrheinischen Sinfonikern, sorgt für die passende musikalische Untermalung.

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