Autor: Harald Wendler

  • Rentenpolitik: Regierung legt Reform weitgehend auf Eis

    Rentenpolitik: Regierung legt Reform weitgehend auf Eis

    Die Rentenkommission bleibt konkrete Ideen zu einer tragenden Rentenreform weitgehend schuldig.

    Immerhin werde darüber nachgedacht, die Versichertenbasis um Selbständige und Beamte zu erweitern, so Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation:

    „Die Große Koalition lässt uns weiterhin im Unklaren über die Zukunft der Rente. Dass die von der Koalition eingesetzte Kommission nach zwei Jahren nicht liefert, ist ein herber Rückschlag. Der Blick ins Ausland zeigt: Es sprechen fundamentale Fakten gegen den deutschen Rentenkurs, das bei unseren österreichischen Nachbarn beträgt netto und inflationsbereinigt beispielsweise 90 Prozent des durchschnittlichen Arbeitseinkommens. Wir liegen nach Angaben der OECD bei gerade einmal 52 Prozent, während der globale Wert bei 59 Prozent spürbar höher liegt. Die demografische Situation ist bekannt. Daher ist es unverständlich, weshalb die Politik die entscheidenden rentenpolitischen Schritte, wie die Planung des zukünftigen Renteneintrittsalters bis zum Jahr 2026, auf Eis legt. Wir müssen feststellen: Es waren zwei verlorene Jahre, die Bundesregierung zeigt sich weiterhin handlungsunfähig, die gesetzliche Rente auf ein sicheres Fundament zu stellen, um Altersarmut einzudämmen.“

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  • EZB-Bankenaufsicht verfügt europaweiten Dividendenstopp: Banken sollen sich mit Rücklagen gegen Corona-Krise wappnen

    EZB-Bankenaufsicht verfügt europaweiten Dividendenstopp: Banken sollen sich mit Rücklagen gegen Corona-Krise wappnen

    Die europäische Bankenaufsicht (SSM) hat in einer Eilsitzung am gestrigen Freitag den knapp 120 größten Instituten der Eurozone die Ausschüttung von Dividenden sowie Aktienrückkäufe vorübergehend untersagt.

    Das Aufsichtsgremium (Supervisory Board) entschied, dass die von der EZB direkt beaufsichtigten Banken bei den jetzt im Frühjahr anstehenden Hauptversammlungen Beschlüsse zur Gewinnverwendung auf Oktober verschieben müssen.

    Der SSM ist damit die erste Aufsichtsbehörde, die verbindliche Beschränkungen erlässt. Anfang dieser Woche hatte die deutsche Finanzaufsicht BaFin lediglich empfohlen, von Aktienrückkäufen abzusehen und vor der Zahlung von Dividenden und Boni zweimal nachzudenken.

    Wegen der Corona-Pandemie werden voraussichtlich zahlreiche Unternehmen und Privathaushalte in den nächsten Wochen Insolvenz anmelden. Die Banken müssen vergebene Kredite dann abschreiben, was ihr Eigenkapital schmälert. 
    Noch am 20. März hatte der SSM Kapitalentlastungen in Höhe von rund 120 Milliarden Euro beschlossen und dabei die Banken angehalten “die positiven Auswirkungen dieser Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zu nutzen und nicht zur Erhöhung der Dividendenausschüttungen oder der variablen Vergütung”.
    Dessen ungeachtet hatten mehrere Geldhäuser signalisiert, dass sie an Ausschüttungen festhalten wollen. Daraufhin hatten EU-Parlamentarier wie die Grünen öffentlich und im Europaparlament gefordert, Banken die Ausschüttung von Dividenden und den Rückkauf von eigenen Aktien einstweilen zu verbieten.

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  • Brunnen in Mönchengladbach werden angeschaltet

    Brunnen in Mönchengladbach werden angeschaltet

    Nach der Winterpause gehen die Brunnenanlagen im Stadtgebiet nach und nach wieder in Betrieb.

    Den Anfang machen zunächst fünf Brunnen: Dazu zählen die Anlagen auf dem Alten Markt, am Schloss Wickrath, am Geroweiher, im Volksgarten und der Talerbrunnen auf dem Rheydter Markt.

    Sie werden ab dem 1. April wieder sprudeln. Zwei Wochen später, ab dem 16. April, folgen sukzessive die restlichen Brunnen, darunter der Bylandtbrunnen und die Anlagen am Kreuzweiher, auf dem Bismarckplatz und am Museum Abteiberg.
    mags bedankt sich auf diesem Weg herzlich bei allen Brunnenpaten. Ob Initiativen oder Privatpersonen – erneut helfen engagierte Bürger bei dem Betrieb der Anlagen in Mönchengladbach. So sprudelten im vergangenen Jahr der Pferdebrunnen auf dem Lindenplatz in Wickrath (Heimatverein Wickrath), der Regenbaumbrunnen auf dem Marktplatz in Odenkirchen (Heinrich Schmidt) und der Rosenbrunnen auf dem Eickener Marktplatz (FPGM Supporters Club e.V.) mit großer Unterstützung durch die Patenschaften.

    In der Regel werden mit einer Patenschaft Unterhaltungskosten für Wasser, Strom, Reinigung und Wartung in Höhe von 2.500 Euro pro Jahr übernommen.
    Zudem gibt es Brunnenanlagen im Stadtgebiet, die komplett eigenverantwortlich von ihren Paten betrieben werden. Dazu gehören der Spinnerbrunnen auf dem Hardter Marktplatz (GKG Spönnradsbeen 1857 e.V.), die Wasserrinne am Vitusbad (NEW AG), der Handwerker auf dem Friedensplatz (IG Friedensplatz) und der Brunnen auf dem Giesenkirchener Marktplatz (Gewerbekreis Giesenkirchen).
    Hier legen die Paten auch eigenständig den Einschalttermin fest. Auch in diesem Jahr können noch für verschiedene Brunnenanlagen im Stadtgebiet Patenschaften vergeben werden; zum Beispiel für den Brunnen auf dem Rheydter Markt oder auf dem Bismarckplatz.

    Interessierte Mönchengladbacher können sich gerne über das mags-Servicetelefon unter 02161 – 49 10 10 melden oder eine Mail an service@mags.de schreiben.

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  • Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Freien Wohlfahrtsverbände teilt mit, dass die Beratungsstelle in der Odenkirchener Str. 14-16, 41236 MG für Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen ist.

    Die telefonische Erreichbarkeit wurde daher erweitert:
    unter 02166 / 254 681 oder 02166 / 99 77 18 sind die Beratungskräfte von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr erreichbar.

    Zusätzlich werden für den Nachmittag Telefontermine vereinbart.

    Die E-Mail-Adresse der Schuldnerberatungsstelle:
    post@schuldnerberatung-mg.de

    Homepage: www.schuldnerberatung-mg.de

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  • Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Viele Menschen und Bereiche des öffentlichen Lebens sind schwer betroffen von der #Corona-Krise.

    Für die Kulturschaffenden ist heute eine neue Unterstützung in #NRW vorgestellt worden:

    – Soforthilfe (5 Mio. Euro) für freischaffende, professionelle Künstler*innen mit einer existenzsichernde Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro (Beantragung bei der Bezirksregierung)

    – Genehmigte oder in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von 120 Mio. Euro, auch wenn die Veranstaltungen abgesagt werden müssen, werden ausgezahlt

    – Weiterbildungsangebote werden weiterhin finanziert, auch wenn die Angebote aufgrund von Corona nicht stattfinden können

    Antrag Sofortprogramm

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  • Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Die städtischen Kindertageseinrichtungen erweitern am kommenden Montag (23. März) das Betreuungsangebot für Eltern, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.

    Diese Notbetreuung wird zudem bei Bedarf auf das Wochenende ausgeweitet. Darüber hinaus können Eltern, auch alleinerziehende, nun auch unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung nutzen, wenn sie eine eigene Betreuung nicht gewährleisten können.

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie folgt damit einem neuen Erlass des Landes NRW, den auch die Schulen sowie die anderen Träger von Kindertageseinrichtungen umsetzen müssen.

    Eltern, die diese neue Regelung nutzen möchten, wenden sich
    – an den Kita-Träger, mit dem sie einen Betreuungsvertrag haben,
    – wenn das Kind eine städtische Kita besucht, an die Rufnummer 02161 / 25 3408
    – oder an die Schule, die ihr Kind besucht.

    Die Regelung gilt auch für Schlüsselpersonen, die bisher keine Betreuung in Anspruch genommen haben, jetzt aber dringend auf Hilfe angewiesen sind.

    Sofern Eltern Fragen zur Anerkennung als Schlüsselpersonen haben, können sich diese gerne unter der Rufnummer 02161 / 253408 am Montag (23. März) ab 8 Uhr beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familien melden.

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  • Yüksel appelliert an Solidarität

    Yüksel appelliert an Solidarität

    Derzeit sind in Mönchengladbach nachgewiesenermaßen 100 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 21. März, 10:00 Uhr).

    Viele weitere befinden sich in Quarantäne. Angesichts der steigenden Fallzahlen appelliert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel erneut, jetzt Verantwortung zu zeigen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, muss jede und jeder Einzelne das Risiko verringern, andere anzustecken. Auch wer selbst keine Symptome hat, kann das Virus übertragen. Deshalb müssen wir alle Verantwortung übernehmen und den aktuellen Verhaltensregeln Folge leisten“, betont Yüksel. Zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen gehören: Kein Handschlag, gründliches und regelmäßiges Händewaschen und mindestens eineinhalb Meter Abstand zu Anderen. Weiterhin gilt es, möglichst zu Hause zu bleiben, sofern nicht anders dringend erforderlich.

    Expertinnen und Experten warnen eindringlich, dass eine zu schnelle Ausbreitung des Virus das Gesundheitssystem überlasten würde. In diesem Fall könnte nicht allen Erkrankten die notwendige, lebenserhaltende medizinische Intensivbehandlung geboten werden. „Bitte unterschätzen Sie die Situation nicht. Wir entscheiden mit unserem Handeln heute, wie hoch die Anzahl der Todesfälle sein wird“, sagt Yüksel.

    Alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Daher sollten Kontakte zu Ihnen daher in nächster Zeit möglichst vermieden werden. „Ich weiß, dass Einschränkungen dieser Art nicht einfach sind, aber sie sind entscheidend. Gerade besonders gefährdete Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität. Diese Solidarität zeigen wir, wenn wir uns an die Verhaltensvorschriften halten und damit die Ansteckungsrate bremsen. Konkret können wir zudem Einkaufsgänge für diese Menschen übernehmen, sodass sie in ihrer Wohnung vor Ansteckung geschützt sind“, betont Yüksel und fügt hinzu: „Ich danke allen, die dies jetzt schon tun und Solidarität leben“.

    „Bitte halten Sie sich an die Verhaltensregeln. Um unsere Nächsten zu schützen, müssen wir jetzt solidarisch sein und uns verantwortungsvoll verhalten. Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung bremsen“, appelliert Yüksel abschließend.

    Ausführliche Informationen zum Virus, zur Ausbreitung und zur Prävention publiziert das Robert Koch-Institut unter: https://www.rki.de/…/Inf…/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

    Auf www.spdfraktion.de/Corona-Pandemie und https://www.spd.de/aktuelles/corona/ findet sich eine Übersicht an politischen Maßnahmen zur Unterstützung von Beschäftigen, Unternehmen und Familien. Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.

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  • Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Die Polizei Mönchengladbach bietet ab Freitag, 20. März 2020, unter der Telefonnummer 02161-2911025 eine Anzeigen-Hotline an.

    Über diese ist von montags bis freitags, jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, eine telefonische Anzeigenerstattung möglich.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann:

    “Aufgrund der durch die Corona-Pandemie gebotenen Vorsichtsmaßnahmen müssen wir alle persönlichen Kontakte so weit wie möglich reduzieren. Deshalb richten wir an alle Bürgerinnen und Bürger den Appell, in geeigneten Fällen Anzeigen telefonisch zu erstatten und in diesen Fällen nicht zu einer Polizeidienststelle zu kommen. Das ist geboten, um uns alle gegenseitig zu schützen. Es geht um den Schutz der Anzeigenerstatter aber auch der Polizeibeamten.”

    Anrufer werden über die eingerichtete Hotline zum Anzeigendienst weitergeleitet. In Einzelfällen vereinbaren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Termin oder einen Rückruf.

    Nicht geeignet für eine telefonische Anzeigenerstattung sind Anzeigen wegen schwerer Straftaten. Es können auch individuelle Gründe dagegen sprechen, die Anzeige telefonisch zu erstatten, so dass es erforderlich ist, eine Polizeidienststelle aufzusuchen. Dafür stehen Ihnen die Polizeidienststellen auf der Vierhausstraße in Rheydt und auf der Krefelder Str. in Mönchengladbach zur Verfügung.

    Die Polizei Mönchengladbach ist weiterhin unter der allgemeinen Telefonnummer 02161-290 erreichbar sowie in Notfällen unter dem Notruf 110.

    Die in kommunalen Dienstgebäuden untergebrachten Dienststellen des polizeilichen Bezirksdienstes sind für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich, da die Stadt Mönchengladbach die Gebäude aufgrund der aktuellen Lage für den Publikumsverkehr geschlossen hat. Deshalb ist es erforderlich, auch zu den gewohnten Sprechzeiten die Bezirksdienstbeamten zunächst telefonisch zu kontaktieren.
    Vor Ort informiert ein Aushang über Sprechzeiten und Erreichbarkeit. Aufgrund der aktuellen Lage gilt für die Polizeiwache Alter Markt die gleiche Regelung wie bei den bereits angesprochenen Bezirksdienststellen.
    (wr)

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  • Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Für die Zeit vom 19. März 2020 bis zum 19. April 2020 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen heute mit Erlass vom 18. März 2020 im Zusammenhang mit der Vermeidung von Sozialkontakten im Zusammenhang mit der Verlangsamung der Verbreitung der Coronavirus-Pandemie die Schließung verfügt.

    Das bedeutet Beratungen sind ab sofort persönlich nicht mehr möglich.

    Ratsuchende können ab sofort die Erwerbslosenberatungsstelle Mönchengladbach und die Sozialberatung nur telefonisch und per Email wie folgt erreichen:

    Erwerbslosenberatungsstelle: Tel.: 02161 20195
    Email: info@arbeitslosenzentrum-mg.de

    Sozialberatung:                      Tel.: 02161 20194
    Email: julian.strzalla@arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Sieben weitere bestätigte Infektionen (17.3.2020)Nächster Ratszug ist abgesagt

    Sieben weitere bestätigte Infektionen (17.3.2020)
    Nächster Ratszug ist abgesagt

    Am heutigen Dienstag, 17. März, verzeichnet das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach sieben weitere positive Testergebnisse auf das Coronavirus.

    Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 44. Aktuell befinden sich 221 Personen in Quarantäne (Vortag: 209). 79 Fälle sind in der Abklärung.

    Der Verwaltungsvorstand der Stadt hat heute nach Beratung und rechtlicher Prüfung entschieden, dass alle geplanten Sitzungen des bevorstehenden Ratszuges einschließlich der Sitzungen der Bezirksvertretungen abgesagt sind.
    Dieser Schritt erfolgt auf Basis der Erlasslage des Landes und der Verfügungslage der Stadt Mönchengladbach zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen.

    Die für den Ratszug März/April in den Gremien vorgesehenen Tagesordnungspunkte werden zunächst in die Tagesordnungen der Gremiensitzungen im Ratszug Mai/Juni übernommen. Eine Entscheidung, ob die Gremiensitzungen im Ratszug Mai/Juni werden stattfinden können, wird aus heutiger Sicht voraussichtlich Ende April getroffen werden.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat heute die Fraktionsvorsitzenden, Ausschussvorsitzenden und Bezirksvorsteher über die Entscheidung informiert.

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  • Wir wissen nicht…

    Wir wissen nicht…

    Tagein, tagaus werden wir informiert. Jeder Sender, jedes Magazin fühlt sich berufen, uns die neuesten Wahrheiten zum Corona-Virus zu verkünden.
    Selbsternannte und tatsächliche Fachleute, Professoren und andere Koryphäen, plaudern, diskutieren in Talkrunden zum Wohle der Menschheit. Andere wichtige, lückenfüllende Menschen des öffentlichen Lebens dürfen dort ihre qualifizierten Meinungen verbreiten. Sie alle agieren Meinungsbildend.

    Hört man diesen “Runden” zu, ist ein einziger Satzteil dominant: ” Wir wissen nicht…”.
    Wir wissen nicht wie lange es dauert, wir wissen nicht wohin es führt, wir wissen nicht wen es erwischt und wen nicht.
    Wir wissen nicht wann ein Medikament dagegen gefunden wird.
    Wir wissen nicht ob die Entscheidungen dieses oder jenes Landes die richtigen sind, um die Verbreitung zu verlangsamen.
    Wir wissen zum Teil nicht, wie wir unsere Kinder ab morgen weiter ordentlich betreuen können.

    Wir wissen nur, die Sache ist ernst. Einiges andere glauben wir zu wissen, da wir es tagtäglich hören. Wir wissen, Sozialkontakte sollten drastisch reduziert werden. Wir wissen, unser Gesundheitssystem arbeitet auf Hochtouren, tut was möglich ist, braucht Unterstützung durch Hilfsorganisationen und Bundesorganisationen.

    Ratschläge habe ich nicht parat. Persönlich habe ich alle Einladungen und Termine abgesagt. Nicht jeder versteht das, mancher hat eine andere Meinung dazu.
    Welche Abgrenzung ist die richtige.
    Verzicht ist angesagt, jeder muss allein entscheiden was für ihn richtig ist.

    Mir geht es gut, bleibe zu Hause, arbeite im “home office” und bleibe mit der Welt per Internet verbunden, mit einem schwachen Internet.
    Bleiben Sie gesund.

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 14.03.2020 (14 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 14.03.2020 (14 Uhr)

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (14.03.2020/ 14 Uhr) insgesamt 35 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

    Das sind 12 mehr als gestern.
    Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Personen liegt aktuell bei 199 und ist im Vergleich zu gestern um 35 gestiegen. Bei 253 Personen ergab der Test ein negatives Ergebnis, 12 Fälle sind noch nicht geklärt.

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  • Aktualisierung Corona: Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen

    Aktualisierung Corona: Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen

    Heute (13. März, 16 Uhr) liegen dem Gesundheitsamt Mönchengladbach 28 positive und 205 negative Nachweise auf das neuartige Coronavirus vor.
    Aktuell befinden sich 164 Personen in Quarantäne.

    Zum Stand des Corona-Geschehens in Mönchengladbach:

    “Das Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus beinhaltet unter anderem folgende Eckpunkte:

    Grundschulen und weiterführende Schulen: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden durch das Vorziehen des Beginns der Osterferien durch das Land ab sofort ab Montag, 16. März, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von nicht betreuten Schülerinnen und Schülern sorgen. In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können. Eine Aussage des Landes, wie ein weiteres Betreuungsangebot an den Schulen organisiert wird, steht noch aus.

    Kinderbetreuung: Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder “Kinderbetreuung in besonderen Fällen” betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.”

    Dazu teilt die Stadtverwaltung ergänzend mit:

    Um Eltern von bestimmten Berufsgruppen die Möglichkeit zu geben, ihren beruflichen Pflichten nachzugehen, richtet der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie verschiedene Notbetreuungen ab Montag, 16. März, ein. Zugang haben Angehörige bestimmter Berufsgruppen, die in Funktionsbereichen arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sowie der Pandemiebekämpfung zwingend notwendig sind. Zu diesen Berufsgruppen gehören z.B. medizinisches und pflegerisches Personal sowie Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Justizbehörden. Angehörige dieser Gruppen können sich ab Montag, 8 Uhr, unter der Telefonnummer: 02161/ 253408 telefonisch melden. Weitere Informationen folgen.

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  • Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    kaum ein anderes Thema wird gerade so intensiv und kontrovers diskutiert: das Corona-Virus breitet sich weltweit aus und ist auch in Deutschland angekommen.

    Meldungen über neue Infizierte häufen sich, Veranstaltungen und Fußballspiele werden abgesagt. Grund zur Panik besteht aber nicht.

    Das Bundesgesundheitsministerium stimmt sich weiterhin eng mit den Ministerien in den einzelnen Bundesländern und dem Robert-Koch-Institut ab. Ich unterstütze ausdrücklich die Entscheidung des Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners die Bundesligaspiele des Borussia ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden zu lassen. Sicherheit geht vor!

    Durch Wachsamkeit und gute Hygiene kann dabei jeder mithelfen.
    Panik und Hamsterkäufe helfen hingegen keinem weiter.

    Jetzt ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren, als Gesellschaft zusammenzuhalten und die Risikogruppen zu schützen.

    Hören wir also auf die Experten und behalten wir die Nerven.

    Herzlichst, Eure

    Gülistan Yüksel

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  • Bündnis „Sichere Häfen“ findet keine christliche Mehrheit im Mönchengladbacher Stadtrat

    Bündnis „Sichere Häfen“ findet keine christliche Mehrheit im Mönchengladbacher Stadtrat

    Mit Argumenten wie “nicht zuständig” oder auch “selbstverständlich nehmen wir uns zugewiesene Flüchtlingskontingente auf” versuchten die Sprecher von FDP und CDU ihre Ablehnung verständlicher zu machen.

    Es geht um die Aufnahme von Kindern aus dem Kriegsgebiet Syrien, kranken Kindern, die ohne Angehörige z.B. auf Lesbos gestrandet sind.
    Das Bündnis setzt sich aus über 100 deutschen Städten zusammen. Sie alle signalisieren ihre Bereitschaft zur Hilfe. Welche Bedenken die Stadträte von CDU und FDP hegen, blieb im Unklaren. Dr. Schlegelmilch als Fraktionsvorsitzender konnte nicht schlüssig seine Position darstellen.
    Er bemängelte langatmig, dieser Antrag sei nicht vorher besprochen worden. Er betonte, die CDU setze sich sehr kritisch mit diesem Thema auseinander, nicht ein einziges Mal nannte er das Thema beim Namen, der Begriff “hilfsbedürftige Kinder” schien ein Fremdwort zu sein.
    Statt dessen erklärte er, wie anstrengend und kraftfordernd Flüchtlingsarbeit im Allgemeinen und besonders für die vielen Ehrenamtler in der zurückliegenden Zeit gewesen ist.

    Die CDU möchte trotz ihrer Ablehnung in der Öffentlichkeit nicht als Ablehnender von Flüchtlingsaufnahmen grundsätzlich dastehen. Schlegelmilch und auch OB Reiners betonten dies wiederholt und erklärten, die per Kontingent zugewiesenen Flüchtlinge würden selbstverständlich aufgenommen.
    Mit den Stimmen von CDU und FDP wurde die beantragte Signalsetzung durch den Beitritt zum Bündnis “Sichere Häfen” abgelehnt.

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  • Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb vom 13. bis einschließlich 30. März ein

    Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb vom 13. bis einschließlich 30. März ein

    Generalintendant Michael Grosse hat heute bekanntgegeben, dass das Theater Krefeld und Mönchengladbach als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus seinen Vorstellungsbetrieb ab Freitag, 13. März bis einschließlich Montag, 30. März 2020 ruhen lässt.

    „An erster Stelle stehen die Gesundheit und der Schutz unserer Besucherinnen und Besucher“, betont Grosse.

    Die Entscheidung wurde in Absprache mit den Oberbürgermeistern der beiden Städte, Frank Meyer (Krefeld) und Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach) getroffen.
    Dabei haben sich die Verantwortlichen an dem vom Robert Koch Institut herausgegebenen Fragenkatalog orientiert, über den sich der Risikobereich ermitteln lässt. „Wir sind der Meinung, dass es ein Risikobereich ist, dem wir präventiv entgegenwirken sollten“, sagt Michael Grosse.

    Rechtzeitig vor dem Ende der Frist wird sich die Theaterleitung mit den Verantwortlichen der Städte beraten, um zu entscheiden, ob und wann der Spielbetrieb wiederaufgenommen wird. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Theaters gehen weiterhin ihrer Arbeit nach, um zu gewährleisten, dass nach der Pause wieder „hundertprozentig durchgestartet“ werden kann.
    Nähere Informationen zu bereits erworbenen Tickets oder Abonnements werden in Kürze bekanntgegeben.
    Das Theater arbeitet an einer kundenfreundlichen Lösung.

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 11.03.2020 (11 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 11.03.2020 (11 Uhr)

    Die Zahl der positiv auf das neuartige Coranavirus getesteten Personen hat sich in Mönchengladbach seit gestern deutlich erhöht.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (Stand 11.03.2020/ 11 Uhr) insgesamt 18 Fälle.
    Das sind 10 mehr als gestern.
    Alle neuen Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Reisegruppe, die aus dem Urlaub in Tirol zurückgekehrt ist.

    Durch die neuen Coronainfektionen ist die Zahl der Personen unter Quarantäne auf 206 (gestern 171) gestiegen. Die Zahl der Tests des Gesundheitsamtes mit negativem Ergebnis liegt aktuell bei 153.

    Um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, bittet die Stadt darum, dass Personen, die mit Symptomen einer Atemwegserkrankung aus Risikogebieten zurückkehren, sich telefonisch mit ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.

    Eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme für Menschen mit Erkältungssymptomen ist es auch, nicht ohne vorherige telefonische Abklärung mit dem Arzt und dem Arbeitgeber seinen Arbeitsplatz aufzusuchen.

    Inzwischen haben die Krankenkassen die Regeln für eine Krankschreibung gelockert: Wer an einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege leidet, kann sich ab sofort nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt für maximal sieben Tage krankschreiben lassen.

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  • Hockey – Spiele gegen Belgien ohne Zuschauer

    Hockey – Spiele gegen Belgien ohne Zuschauer

    Nach ausführlichen Beratungen zwischen dem DHB, dem Welthockeyverband FIH und dem Belgischen Verband sowie den zuständigen Mönchengladbacher Behörden, ist die Entscheidung gefallen, dass am Donnerstag, 19. März, die FIH-Pro-League-Spiele der DHB-Herren (16 Uhr) und -Damen (18.30 Uhr) gegen Belgien ausgetragen werden. Allerdings werden die Spiele – mit Rücksicht auf die aktuellen Weisungen des Landes NRW zur Covid-19-Situation – ohne Zuschauer stattfinden.

    “Wir sind froh, dass wir mit dieser Lösung einer kompletten Absage dieser Spiele entgehen”, so DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn. “Uns tut es für die Hockeyfans leid, dass sie nicht im Stadion dabei sein können. Zum Glück werden die Begegnungen von DAZN live übertragen.”

    Wer Karten für diese beiden Spiele im Vorverkauf erworben hat, bekommt den Ticketpreis rückerstattet oder eine Kompensation angeboten. Von Glahn bat diesbezüglich aber um Geduld: “Niemand wird auf Tickets, die er durch die Corona-Krise nun nicht nutzen kann, sitzen bleiben.
    Aber die Rückabwicklung wird eine Weile dauern.”

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