Autor: Harald Wendler

  • Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Freien Wohlfahrtsverbände teilt mit, dass die Beratungsstelle in der Odenkirchener Str. 14-16, 41236 MG für Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen ist.

    Die telefonische Erreichbarkeit wurde daher erweitert:
    unter 02166 / 254 681 oder 02166 / 99 77 18 sind die Beratungskräfte von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr erreichbar.

    Zusätzlich werden für den Nachmittag Telefontermine vereinbart.

    Die E-Mail-Adresse der Schuldnerberatungsstelle:
    post@schuldnerberatung-mg.de

    Homepage: www.schuldnerberatung-mg.de

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  • Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Viele Menschen und Bereiche des öffentlichen Lebens sind schwer betroffen von der #Corona-Krise.

    Für die Kulturschaffenden ist heute eine neue Unterstützung in #NRW vorgestellt worden:

    – Soforthilfe (5 Mio. Euro) für freischaffende, professionelle Künstler*innen mit einer existenzsichernde Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro (Beantragung bei der Bezirksregierung)

    – Genehmigte oder in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von 120 Mio. Euro, auch wenn die Veranstaltungen abgesagt werden müssen, werden ausgezahlt

    – Weiterbildungsangebote werden weiterhin finanziert, auch wenn die Angebote aufgrund von Corona nicht stattfinden können

    Antrag Sofortprogramm

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  • Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Die städtischen Kindertageseinrichtungen erweitern am kommenden Montag (23. März) das Betreuungsangebot für Eltern, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.

    Diese Notbetreuung wird zudem bei Bedarf auf das Wochenende ausgeweitet. Darüber hinaus können Eltern, auch alleinerziehende, nun auch unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung nutzen, wenn sie eine eigene Betreuung nicht gewährleisten können.

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie folgt damit einem neuen Erlass des Landes NRW, den auch die Schulen sowie die anderen Träger von Kindertageseinrichtungen umsetzen müssen.

    Eltern, die diese neue Regelung nutzen möchten, wenden sich
    – an den Kita-Träger, mit dem sie einen Betreuungsvertrag haben,
    – wenn das Kind eine städtische Kita besucht, an die Rufnummer 02161 / 25 3408
    – oder an die Schule, die ihr Kind besucht.

    Die Regelung gilt auch für Schlüsselpersonen, die bisher keine Betreuung in Anspruch genommen haben, jetzt aber dringend auf Hilfe angewiesen sind.

    Sofern Eltern Fragen zur Anerkennung als Schlüsselpersonen haben, können sich diese gerne unter der Rufnummer 02161 / 253408 am Montag (23. März) ab 8 Uhr beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familien melden.

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  • Yüksel appelliert an Solidarität

    Yüksel appelliert an Solidarität

    Derzeit sind in Mönchengladbach nachgewiesenermaßen 100 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 21. März, 10:00 Uhr).

    Viele weitere befinden sich in Quarantäne. Angesichts der steigenden Fallzahlen appelliert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel erneut, jetzt Verantwortung zu zeigen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, muss jede und jeder Einzelne das Risiko verringern, andere anzustecken. Auch wer selbst keine Symptome hat, kann das Virus übertragen. Deshalb müssen wir alle Verantwortung übernehmen und den aktuellen Verhaltensregeln Folge leisten“, betont Yüksel. Zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen gehören: Kein Handschlag, gründliches und regelmäßiges Händewaschen und mindestens eineinhalb Meter Abstand zu Anderen. Weiterhin gilt es, möglichst zu Hause zu bleiben, sofern nicht anders dringend erforderlich.

    Expertinnen und Experten warnen eindringlich, dass eine zu schnelle Ausbreitung des Virus das Gesundheitssystem überlasten würde. In diesem Fall könnte nicht allen Erkrankten die notwendige, lebenserhaltende medizinische Intensivbehandlung geboten werden. „Bitte unterschätzen Sie die Situation nicht. Wir entscheiden mit unserem Handeln heute, wie hoch die Anzahl der Todesfälle sein wird“, sagt Yüksel.

    Alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Daher sollten Kontakte zu Ihnen daher in nächster Zeit möglichst vermieden werden. „Ich weiß, dass Einschränkungen dieser Art nicht einfach sind, aber sie sind entscheidend. Gerade besonders gefährdete Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität. Diese Solidarität zeigen wir, wenn wir uns an die Verhaltensvorschriften halten und damit die Ansteckungsrate bremsen. Konkret können wir zudem Einkaufsgänge für diese Menschen übernehmen, sodass sie in ihrer Wohnung vor Ansteckung geschützt sind“, betont Yüksel und fügt hinzu: „Ich danke allen, die dies jetzt schon tun und Solidarität leben“.

    „Bitte halten Sie sich an die Verhaltensregeln. Um unsere Nächsten zu schützen, müssen wir jetzt solidarisch sein und uns verantwortungsvoll verhalten. Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung bremsen“, appelliert Yüksel abschließend.

    Ausführliche Informationen zum Virus, zur Ausbreitung und zur Prävention publiziert das Robert Koch-Institut unter: https://www.rki.de/…/Inf…/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

    Auf www.spdfraktion.de/Corona-Pandemie und https://www.spd.de/aktuelles/corona/ findet sich eine Übersicht an politischen Maßnahmen zur Unterstützung von Beschäftigen, Unternehmen und Familien. Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.

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  • Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Die Polizei Mönchengladbach bietet ab Freitag, 20. März 2020, unter der Telefonnummer 02161-2911025 eine Anzeigen-Hotline an.

    Über diese ist von montags bis freitags, jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, eine telefonische Anzeigenerstattung möglich.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann:

    „Aufgrund der durch die Corona-Pandemie gebotenen Vorsichtsmaßnahmen müssen wir alle persönlichen Kontakte so weit wie möglich reduzieren. Deshalb richten wir an alle Bürgerinnen und Bürger den Appell, in geeigneten Fällen Anzeigen telefonisch zu erstatten und in diesen Fällen nicht zu einer Polizeidienststelle zu kommen. Das ist geboten, um uns alle gegenseitig zu schützen. Es geht um den Schutz der Anzeigenerstatter aber auch der Polizeibeamten.“

    Anrufer werden über die eingerichtete Hotline zum Anzeigendienst weitergeleitet. In Einzelfällen vereinbaren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Termin oder einen Rückruf.

    Nicht geeignet für eine telefonische Anzeigenerstattung sind Anzeigen wegen schwerer Straftaten. Es können auch individuelle Gründe dagegen sprechen, die Anzeige telefonisch zu erstatten, so dass es erforderlich ist, eine Polizeidienststelle aufzusuchen. Dafür stehen Ihnen die Polizeidienststellen auf der Vierhausstraße in Rheydt und auf der Krefelder Str. in Mönchengladbach zur Verfügung.

    Die Polizei Mönchengladbach ist weiterhin unter der allgemeinen Telefonnummer 02161-290 erreichbar sowie in Notfällen unter dem Notruf 110.

    Die in kommunalen Dienstgebäuden untergebrachten Dienststellen des polizeilichen Bezirksdienstes sind für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich, da die Stadt Mönchengladbach die Gebäude aufgrund der aktuellen Lage für den Publikumsverkehr geschlossen hat. Deshalb ist es erforderlich, auch zu den gewohnten Sprechzeiten die Bezirksdienstbeamten zunächst telefonisch zu kontaktieren.
    Vor Ort informiert ein Aushang über Sprechzeiten und Erreichbarkeit. Aufgrund der aktuellen Lage gilt für die Polizeiwache Alter Markt die gleiche Regelung wie bei den bereits angesprochenen Bezirksdienststellen.
    (wr)

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  • Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Für die Zeit vom 19. März 2020 bis zum 19. April 2020 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen heute mit Erlass vom 18. März 2020 im Zusammenhang mit der Vermeidung von Sozialkontakten im Zusammenhang mit der Verlangsamung der Verbreitung der Coronavirus-Pandemie die Schließung verfügt.

    Das bedeutet Beratungen sind ab sofort persönlich nicht mehr möglich.

    Ratsuchende können ab sofort die Erwerbslosenberatungsstelle Mönchengladbach und die Sozialberatung nur telefonisch und per Email wie folgt erreichen:

    Erwerbslosenberatungsstelle: Tel.: 02161 20195
    Email: info@arbeitslosenzentrum-mg.de

    Sozialberatung:                      Tel.: 02161 20194
    Email: julian.strzalla@arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Sieben weitere bestätigte Infektionen (17.3.2020)Nächster Ratszug ist abgesagt

    Sieben weitere bestätigte Infektionen (17.3.2020)
    Nächster Ratszug ist abgesagt

    Am heutigen Dienstag, 17. März, verzeichnet das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach sieben weitere positive Testergebnisse auf das Coronavirus.

    Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 44. Aktuell befinden sich 221 Personen in Quarantäne (Vortag: 209). 79 Fälle sind in der Abklärung.

    Der Verwaltungsvorstand der Stadt hat heute nach Beratung und rechtlicher Prüfung entschieden, dass alle geplanten Sitzungen des bevorstehenden Ratszuges einschließlich der Sitzungen der Bezirksvertretungen abgesagt sind.
    Dieser Schritt erfolgt auf Basis der Erlasslage des Landes und der Verfügungslage der Stadt Mönchengladbach zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen.

    Die für den Ratszug März/April in den Gremien vorgesehenen Tagesordnungspunkte werden zunächst in die Tagesordnungen der Gremiensitzungen im Ratszug Mai/Juni übernommen. Eine Entscheidung, ob die Gremiensitzungen im Ratszug Mai/Juni werden stattfinden können, wird aus heutiger Sicht voraussichtlich Ende April getroffen werden.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat heute die Fraktionsvorsitzenden, Ausschussvorsitzenden und Bezirksvorsteher über die Entscheidung informiert.

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  • Wir wissen nicht…

    Wir wissen nicht…

    Tagein, tagaus werden wir informiert. Jeder Sender, jedes Magazin fühlt sich berufen, uns die neuesten Wahrheiten zum Corona-Virus zu verkünden.
    Selbsternannte und tatsächliche Fachleute, Professoren und andere Koryphäen, plaudern, diskutieren in Talkrunden zum Wohle der Menschheit. Andere wichtige, lückenfüllende Menschen des öffentlichen Lebens dürfen dort ihre qualifizierten Meinungen verbreiten. Sie alle agieren Meinungsbildend.

    Hört man diesen „Runden“ zu, ist ein einziger Satzteil dominant: “ Wir wissen nicht…“.
    Wir wissen nicht wie lange es dauert, wir wissen nicht wohin es führt, wir wissen nicht wen es erwischt und wen nicht.
    Wir wissen nicht wann ein Medikament dagegen gefunden wird.
    Wir wissen nicht ob die Entscheidungen dieses oder jenes Landes die richtigen sind, um die Verbreitung zu verlangsamen.
    Wir wissen zum Teil nicht, wie wir unsere Kinder ab morgen weiter ordentlich betreuen können.

    Wir wissen nur, die Sache ist ernst. Einiges andere glauben wir zu wissen, da wir es tagtäglich hören. Wir wissen, Sozialkontakte sollten drastisch reduziert werden. Wir wissen, unser Gesundheitssystem arbeitet auf Hochtouren, tut was möglich ist, braucht Unterstützung durch Hilfsorganisationen und Bundesorganisationen.

    Ratschläge habe ich nicht parat. Persönlich habe ich alle Einladungen und Termine abgesagt. Nicht jeder versteht das, mancher hat eine andere Meinung dazu.
    Welche Abgrenzung ist die richtige.
    Verzicht ist angesagt, jeder muss allein entscheiden was für ihn richtig ist.

    Mir geht es gut, bleibe zu Hause, arbeite im „home office“ und bleibe mit der Welt per Internet verbunden, mit einem schwachen Internet.
    Bleiben Sie gesund.

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 14.03.2020 (14 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 14.03.2020 (14 Uhr)

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (14.03.2020/ 14 Uhr) insgesamt 35 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

    Das sind 12 mehr als gestern.
    Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Personen liegt aktuell bei 199 und ist im Vergleich zu gestern um 35 gestiegen. Bei 253 Personen ergab der Test ein negatives Ergebnis, 12 Fälle sind noch nicht geklärt.

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  • Aktualisierung Corona: Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen

    Aktualisierung Corona: Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen

    Heute (13. März, 16 Uhr) liegen dem Gesundheitsamt Mönchengladbach 28 positive und 205 negative Nachweise auf das neuartige Coronavirus vor.
    Aktuell befinden sich 164 Personen in Quarantäne.

    Zum Stand des Corona-Geschehens in Mönchengladbach:

    „Das Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus beinhaltet unter anderem folgende Eckpunkte:

    Grundschulen und weiterführende Schulen: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden durch das Vorziehen des Beginns der Osterferien durch das Land ab sofort ab Montag, 16. März, bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von nicht betreuten Schülerinnen und Schülern sorgen. In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können. Eine Aussage des Landes, wie ein weiteres Betreuungsangebot an den Schulen organisiert wird, steht noch aus.

    Kinderbetreuung: Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.“

    Dazu teilt die Stadtverwaltung ergänzend mit:

    Um Eltern von bestimmten Berufsgruppen die Möglichkeit zu geben, ihren beruflichen Pflichten nachzugehen, richtet der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie verschiedene Notbetreuungen ab Montag, 16. März, ein. Zugang haben Angehörige bestimmter Berufsgruppen, die in Funktionsbereichen arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sowie der Pandemiebekämpfung zwingend notwendig sind. Zu diesen Berufsgruppen gehören z.B. medizinisches und pflegerisches Personal sowie Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Justizbehörden. Angehörige dieser Gruppen können sich ab Montag, 8 Uhr, unter der Telefonnummer: 02161/ 253408 telefonisch melden. Weitere Informationen folgen.

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  • Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    kaum ein anderes Thema wird gerade so intensiv und kontrovers diskutiert: das Corona-Virus breitet sich weltweit aus und ist auch in Deutschland angekommen.

    Meldungen über neue Infizierte häufen sich, Veranstaltungen und Fußballspiele werden abgesagt. Grund zur Panik besteht aber nicht.

    Das Bundesgesundheitsministerium stimmt sich weiterhin eng mit den Ministerien in den einzelnen Bundesländern und dem Robert-Koch-Institut ab. Ich unterstütze ausdrücklich die Entscheidung des Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners die Bundesligaspiele des Borussia ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden zu lassen. Sicherheit geht vor!

    Durch Wachsamkeit und gute Hygiene kann dabei jeder mithelfen.
    Panik und Hamsterkäufe helfen hingegen keinem weiter.

    Jetzt ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren, als Gesellschaft zusammenzuhalten und die Risikogruppen zu schützen.

    Hören wir also auf die Experten und behalten wir die Nerven.

    Herzlichst, Eure

    Gülistan Yüksel

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  • Bündnis „Sichere Häfen“ findet keine christliche Mehrheit im Mönchengladbacher Stadtrat

    Bündnis „Sichere Häfen“ findet keine christliche Mehrheit im Mönchengladbacher Stadtrat

    Mit Argumenten wie „nicht zuständig“ oder auch „selbstverständlich nehmen wir uns zugewiesene Flüchtlingskontingente auf“ versuchten die Sprecher von FDP und CDU ihre Ablehnung verständlicher zu machen.

    Es geht um die Aufnahme von Kindern aus dem Kriegsgebiet Syrien, kranken Kindern, die ohne Angehörige z.B. auf Lesbos gestrandet sind.
    Das Bündnis setzt sich aus über 100 deutschen Städten zusammen. Sie alle signalisieren ihre Bereitschaft zur Hilfe. Welche Bedenken die Stadträte von CDU und FDP hegen, blieb im Unklaren. Dr. Schlegelmilch als Fraktionsvorsitzender konnte nicht schlüssig seine Position darstellen.
    Er bemängelte langatmig, dieser Antrag sei nicht vorher besprochen worden. Er betonte, die CDU setze sich sehr kritisch mit diesem Thema auseinander, nicht ein einziges Mal nannte er das Thema beim Namen, der Begriff „hilfsbedürftige Kinder“ schien ein Fremdwort zu sein.
    Statt dessen erklärte er, wie anstrengend und kraftfordernd Flüchtlingsarbeit im Allgemeinen und besonders für die vielen Ehrenamtler in der zurückliegenden Zeit gewesen ist.

    Die CDU möchte trotz ihrer Ablehnung in der Öffentlichkeit nicht als Ablehnender von Flüchtlingsaufnahmen grundsätzlich dastehen. Schlegelmilch und auch OB Reiners betonten dies wiederholt und erklärten, die per Kontingent zugewiesenen Flüchtlinge würden selbstverständlich aufgenommen.
    Mit den Stimmen von CDU und FDP wurde die beantragte Signalsetzung durch den Beitritt zum Bündnis „Sichere Häfen“ abgelehnt.

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  • Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb vom 13. bis einschließlich 30. März ein

    Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb vom 13. bis einschließlich 30. März ein

    Generalintendant Michael Grosse hat heute bekanntgegeben, dass das Theater Krefeld und Mönchengladbach als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus seinen Vorstellungsbetrieb ab Freitag, 13. März bis einschließlich Montag, 30. März 2020 ruhen lässt.

    „An erster Stelle stehen die Gesundheit und der Schutz unserer Besucherinnen und Besucher“, betont Grosse.

    Die Entscheidung wurde in Absprache mit den Oberbürgermeistern der beiden Städte, Frank Meyer (Krefeld) und Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach) getroffen.
    Dabei haben sich die Verantwortlichen an dem vom Robert Koch Institut herausgegebenen Fragenkatalog orientiert, über den sich der Risikobereich ermitteln lässt. „Wir sind der Meinung, dass es ein Risikobereich ist, dem wir präventiv entgegenwirken sollten“, sagt Michael Grosse.

    Rechtzeitig vor dem Ende der Frist wird sich die Theaterleitung mit den Verantwortlichen der Städte beraten, um zu entscheiden, ob und wann der Spielbetrieb wiederaufgenommen wird. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Theaters gehen weiterhin ihrer Arbeit nach, um zu gewährleisten, dass nach der Pause wieder „hundertprozentig durchgestartet“ werden kann.
    Nähere Informationen zu bereits erworbenen Tickets oder Abonnements werden in Kürze bekanntgegeben.
    Das Theater arbeitet an einer kundenfreundlichen Lösung.

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  • Coronavirus in MG: Statusbericht 11.03.2020 (11 Uhr)

    Coronavirus in MG: Statusbericht 11.03.2020 (11 Uhr)

    Die Zahl der positiv auf das neuartige Coranavirus getesteten Personen hat sich in Mönchengladbach seit gestern deutlich erhöht.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (Stand 11.03.2020/ 11 Uhr) insgesamt 18 Fälle.
    Das sind 10 mehr als gestern.
    Alle neuen Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Reisegruppe, die aus dem Urlaub in Tirol zurückgekehrt ist.

    Durch die neuen Coronainfektionen ist die Zahl der Personen unter Quarantäne auf 206 (gestern 171) gestiegen. Die Zahl der Tests des Gesundheitsamtes mit negativem Ergebnis liegt aktuell bei 153.

    Um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, bittet die Stadt darum, dass Personen, die mit Symptomen einer Atemwegserkrankung aus Risikogebieten zurückkehren, sich telefonisch mit ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.

    Eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme für Menschen mit Erkältungssymptomen ist es auch, nicht ohne vorherige telefonische Abklärung mit dem Arzt und dem Arbeitgeber seinen Arbeitsplatz aufzusuchen.

    Inzwischen haben die Krankenkassen die Regeln für eine Krankschreibung gelockert: Wer an einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege leidet, kann sich ab sofort nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt für maximal sieben Tage krankschreiben lassen.

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  • Hockey – Spiele gegen Belgien ohne Zuschauer

    Hockey – Spiele gegen Belgien ohne Zuschauer

    Nach ausführlichen Beratungen zwischen dem DHB, dem Welthockeyverband FIH und dem Belgischen Verband sowie den zuständigen Mönchengladbacher Behörden, ist die Entscheidung gefallen, dass am Donnerstag, 19. März, die FIH-Pro-League-Spiele der DHB-Herren (16 Uhr) und -Damen (18.30 Uhr) gegen Belgien ausgetragen werden. Allerdings werden die Spiele – mit Rücksicht auf die aktuellen Weisungen des Landes NRW zur Covid-19-Situation – ohne Zuschauer stattfinden.

    „Wir sind froh, dass wir mit dieser Lösung einer kompletten Absage dieser Spiele entgehen“, so DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn. „Uns tut es für die Hockeyfans leid, dass sie nicht im Stadion dabei sein können. Zum Glück werden die Begegnungen von DAZN live übertragen.“

    Wer Karten für diese beiden Spiele im Vorverkauf erworben hat, bekommt den Ticketpreis rückerstattet oder eine Kompensation angeboten. Von Glahn bat diesbezüglich aber um Geduld: „Niemand wird auf Tickets, die er durch die Corona-Krise nun nicht nutzen kann, sitzen bleiben.
    Aber die Rückabwicklung wird eine Weile dauern.“

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  • Grüne: Neugestaltung des ZOB geht nur im Dialog mit den Bürgern

    Grüne: Neugestaltung des ZOB geht nur im Dialog mit den Bürgern

    Das Neubauprojekt „19 Häuser“ am Gladbacher Europaplatz, das „Haus Westland“ ersetzen soll, bleibt weiter umstritten.

    Die Kritik entzündet sich an den Plänen zur Neugestaltung des zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB): Ein großer Teil des Bahnhofsvor­platzes soll für das 100 Millionen Euro schwere Neubau-Projekt weichen, die Bebauung bis an die Linie der Hindenburgstraße heranrücken.

    „Der Busbahnhof soll nach derzeitigem Stand um die Hälfte verkleinert werden, dabei dürfte doch auch dem Letzten klar sein, dass wir künftig mehr ÖPNV haben müssen, um der Klimakrise zu begegnen. Das kann doch alles nicht mit weniger Fläche funktionieren“, stellt Dr. Boris Wolkowski, grüner OB-Kandidat und stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Fraktion, fest.
    Aus seiner Sicht sollte zunächst mit vernünftigen Planungen für einen funktions- und zukunftsfähigen, barrierefreien Busbahnhof begonnen werden, bevor man am Europaplatz neue Wohnungen und Geschäfte baut.

    Mit dieser Sicht stehen die Grünen in Mönchengladbach nicht allein: So hatte zuletzt etwa der BUND Mönchengladbach angekündigt, zu prüfen, ob im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens eine Verletzung von Verfahrensvorschriften nach dem Baugesetzbuch die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans zum Europaplatz in Frage stellen könnte.

    Auch wurde bemängelt, dass eine belastbare Machbarkeitsstudie hinsichtlich der funktionalen Beschaffenheit des ZOB immer noch nicht vorliegt.

    Der Blinden- und Sehbehindertenverein für Mönchengladbach und Viersen befürchtet, dass mobilitätseingeschränkte Menschen durch den neuen ZOB möglicherweise benachteiligt werden könnten.
    Die  Interessensvertreter der Blinden- und Sehbehinderten argwöhnen, die Anschlussbusse beim Umstieg während der Blockabfahrtszeit nicht zu erreichen und fordern ein externes Gutachten zur Ermittlung von Fakten über Wegstrecken und Laufzeiten bei Standard- und Blockabfahrt.

    Auch die Ratsmehrheit von CDU und SPD hatte in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses die Behandlung des Tagesordnungspunktes „Tausch von Grundstücksflächen“ im Bereich des Europaplatzes ohne Beratung in die Sitzung des Rates vertagt.
    „Das verwundert wenig, da auch die Groko festgestellt hat, dass keine Entwurfsplanung vorliegt“, sagt Boris Wolkowski.

    Die grüne Fraktion will vor diesem Hintergrund einen Ergänzungsantrag in den Rat am Mittwoch einbringen, wonach die Stadtverwaltung den Prozess des Europaplatz-Umbaus mit einem regelmäßigen Bürger-Dialog vor Ort begleiten soll.

    „Damit“, so Wolkowski, „wollen wir sichergehen, dass die notwendige Transparenz für das gesamte Planungsverfahren gewährleistet ist und die Öffentlichkeit genau und frühzeitig weiß, was am ZOB passieren soll.“

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  • IG Bau: Lange Fahrerei zur Baustelle soll bezahlt werden

    IG Bau: Lange Fahrerei zur Baustelle soll bezahlt werden

    Mehr Geld für 1.880 Bauarbeiter in Mönchengladbach gefordert

    Volle Auftragsbücher, Rekordumsätze, langes Warten auf Handwerker – die Baubranche boomt: Davon sollen jetzt auch die 1.880 Bauarbeiter in Mönchengladbach profitieren.

    Für sie fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in der anstehenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 6,8 Prozent – mindestens aber 230 Euro mehr im Monat. Für Azubis soll es 100 Euro mehr pro Monat geben. Außerdem verlangt die IG BAU, dass lange Fahrzeiten zur Baustelle bezahlt werden. Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern beginnen am 19. März in Berlin.

    „Maurer, Zimmerleute und Fliesenleger sind extrem gefragt. Gerade im Wohnungsbau verschärft sich der Mangel an Fachkräften. Aber die bekommt man nur, wenn die Arbeit auf dem Bau attraktiver wird“, sagt Uwe Orlob, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf.

    Große Baufirmen, aber auch viele kleine Handwerksbetriebe in der
    Region stünden wirtschaftlich so gut da wie seit Jahren nicht mehr. „Wer heute nicht in bessere Löhne und Arbeitsbedingungen investiert, hat vielleicht morgen keine Facharbeiter mehr“, betont Orlob.

    Ein entscheidender Punkt sei hier die Bezahlung der Pendelei: „Bauarbeiter verbringen teils mehrere Stunden am Tag im Auto, um zur Baustelle und zurück zu kommen. Das ist verlorene Lebenszeit. Dabei wechseln die Baustellen ständig. Bauleute können sich – anders als die meisten Pendler – vorher nicht auf den nächsten Einsatzort einstellen“, sagt
    Carsten Burckhardt, der für die IG BAU die Verhandlungen führt. In der Tarifrunde will die Gewerkschaft deshalb erstmals eine generelle Entschädigung der sogenannten Wegezeiten durchsetzen.

    Die IG BAU Düsseldorf sieht großes Potential für ein „kräftiges Lohn-Plus“: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erreichten die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im vergangenen Jahr mit 86 Milliarden Euro den höchsten jemals gemessenen Wert.

    In einem aktuellen Konjunkturbericht spricht die Bundesbank von einer „außerordentlich guten Auftragslage“, mit der Bauunternehmen ihre „Margen beträchtlich ausgeweitet“ hätten.

    Für das laufende Jahr rechnen Bauindustrie und -handwerk mit einem Umsatzplus von mindestens fünf Prozent.

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  • Nachholspiel der Borussen gegen den 1.FC. Köln findet ohne Zuschauer statt…

    Nachholspiel der Borussen gegen den 1.FC. Köln findet ohne Zuschauer statt…

    Stadt Mönchengladbach setzt empfohlene Vorgaben des Landes zu Großveranstaltungen um.

    Das für morgen, 11. März, geplante Nachholspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln, das wegen des Sturms „Sabine“ verschoben werden musste, kann im Borussiapark nur vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen werden.

    Die Stadt Mönchengladbach setzt damit den für heute vom Land NRW angekündigten Erlass des MAGS um.

    Mit Blick auf die Empfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus Veranstaltungen ab einer Größe von 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis auf weiteres abgesagt.

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatten sich dieser Empfehlung schon in den Medien angeschlossen.

    „Wir bedauern es sehr, dass es zu dieser Entwicklung gekommen ist, folgen aber selbstverständlich den Vorgaben des Landes, das sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht hat, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    „Ich bin froh, dass es jetzt wenigstens eine NRW-weit einheitliche Regelung gibt, kann aber auch die Enttäuschung der Fans verstehen, dass das traditionelle Derby ohne Zuschauer stattfinden wird“, ergänzt er.

    Die Stadt Mönchengladbach steht unverändert zu ihrer am Freitag getroffenen Entscheidung, die die Austragung der Begegnung Borussias gegen den BVB am vergangenen Samstag zugelassen hatte.
    Reiners: „Vor diesem Spiel gab es weder eine klare Empfehlung von Bundesseite noch klare Vorgaben durch das Land.
    Die Mediziner, mit denen wir uns intensiv beraten haben, hielten es für verantwortbar, das Spiel nicht zu untersagen.“

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