Autor: Harald Wendler

  • Regelschmerzen sind nicht normal: Ist es Endometriose? Endometriose-Spezialisten beantworten Ihre Fragen.

    Regelschmerzen sind nicht normal: Ist es Endometriose?
    Endometriose-Spezialisten beantworten Ihre Fragen.

    Jeden Monat leiden viele Frauen während ihrer Menstruation unter sehr starken Blutungen, meist verbunden mit starken Schmerzen. Ursache für die Beschwerden kann eine der beiden häufigsten gynäkologischen Erkrankungen sein – Endometriose oder Myome. Die Symptome können die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität der betroffenen Frauen teilweise erheblich einschränken. Beide Erkrankungen betreffen Frauen im gebährfähigen Alter und sind hormonabhängig. Während unter einer Endometriose schätzungsweise 1,2 bis 1,5 Millionen Frauen, also 10-15 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren in Deutschland leiden, kommen Myome weitaus häufiger vor. Experten gehen davon aus, dass zwischen 20 bis 40 Prozent der Frauen im gebährfähigen Alter mit zunehmendem Vorkommen bis zu den Wechseljahren von Myomen betroffen sind.
    Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Evangelischen Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach lädt gemeinsam mit der Europäischen Endometriose Liga e.V. zu einer Informationsveranstaltung über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. November 2018, um 18.30 Uhr statt.

    Beiden Erkrankungen gemeinsam ist, dass die Ursachen trotz intensiver Forschung nach wie vor unbekannt sind. „Wenn eine Frau vor und während der Regelblutung beim Wasserlassen, Stuhlgang aber auch beispielsweise beim Geschlechtsverkehr starke Schmerzen oder eine sehr starke Regelblutung hat, können Myome oder Endometriose die Ursache der Beschwerden sein“, so Priv.-Doz. Dr. Darius Salehin, Chefarzt der Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach.

    Endometriose – schmerzhaft, aber behandelbar
    Endometriose gilt als östrogenabhängige Erkrankung. „Versprengtes“ Gebärmutterschleimhautgewebe baut sich wie in der Gebärmutter selbst im Zyklus auf und wieder ab. Blutungen und chronische Reizustände, teilweise verbunden mit starken Schmerzen, können die Folge sein. Daneben kann es zu (blutgefüllten) Eierstockzysten kommen, die oft die Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit sind. „Ein unerfüllter Kinderwunsch kann auch auf eine Endometriose hinweisen und sollte in jedem Fall gynäkologisch abgeklärt werden, so Dr. Georg Döhmen, Kinderwunschzentrum Niederrhein pro-Kindwunsch. Obwohl Endometriose eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen ist, dauert es bis zur Diagnose in Deutschland durchschnittlich immer noch sechs Jahre. Daher ist Aufklärung wichtig. Je eher die Diagnose erfolgt, umso schneller kann eine geeignete Therapie beginnen.

    Myome – bei Auftreten von Symptomen behandlungsbedürftig
    Myome in der Gebärmutter (uterine Myome) sind gutartige hormonabhängige Muskelwucherungen der Gebärmutter. Frauen mit uterinen Myomen können unter Symptomen wie starken oder langen Blutungen während der monatlichen Regel, Schmerzen bzw. ein Druckgefühl im Unterbauch oder bspw. Probleme beim Geschlechtsverkehr, beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang leiden. Da die Größe, die Anzahl und die Lage von Myomknoten so variabel sind, sind viele Frauen beschwerdefrei. „Eine Therapie erfolgt in der Regel erst dann, wenn Myome Beschwerden verursachen “, so Priv.-Doz. Dr. Darius Salehin.

    Die gute Nachricht – Endometriose und Myome sind behandelbar. Nach einer gründlichen gynäkologischen Untersuchung wird gemeinsam mit der Patientin die Wahl der Therapie getroffen. Dies können je nach Ausprägung des Krankheitsbildes und der Lebensumstände der Patientin der Einsatz von Medikamenten, teilweise auch kombiniert mit einer Operation bzw. bei Myomen zusätzlich eine interventionelle Therapie sein.
    Bei der Informationsveranstaltung am 28. November 2018 stehen Fragen rund um Symptomatik, Diagnose und Therapie im Mittelpunkt. Zu den Referenten zählen neben Priv.-Doz. Dr. Darius Salehin auch Dr. med. Georg Döhmen, Kinderwunschzentrum Niederrhein pro-Kindwunsch und Nora Giese, Heilpraktikerin, Praxis für Chinesische Medizin, Bonn. Betroffene Frauen berichten zudem über ihre Erfahrungen.

    Informationsveranstaltung
    Wann: Mittwoch, 28. November 2018, 18.30 Uhr
    Wo: Johanniter GmbH – Evangelisches Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Ludwig-Weber-Str. 15, 41061 Mönchengladbach, Veranstaltungsraum

    Referenten:
    • Priv.-Doz. Dr. med. Darius Salehin, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach
    • Dr. med. Georg Döhmen, Kinderwunschzentrum Niederrhein pro-Kindwunsch
    • Nora Giese, Heilpraktikerin, Praxis für Chinesische Medizin, Bonn
    Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich.

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  • Sportplatz in Giesenkirchen nach Komplettumbau eingeweiht – mit allen Ansprachen

    Sportplatz in Giesenkirchen nach Komplettumbau eingeweiht –
    mit allen Ansprachen

    Natürlich bei strahlendem Sonnenschein, etwas kühlen Temperaturen, trafen sich am Samstag, 17.11.2018, viele Giesenkirchener Vereinsmitglieder auf dem Sportplatz Puffkohlen um ihren erneuerten Sportplatz in Beschlag zu nehmen.
    Vereinsvorsitzende Irene Geyr hatte denn auch für viel prominente Gäste gesorgt:
    Neben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners,
    Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein,
    Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer,
    Frank Boss, MdL; Abteilungsleiter Fußball, Holger Rütten; Pfarrer Achim Köhler
    waren etliche hochrangige Vertreter der Stadtverwaltung, aus Politik und Parteien gekommen.
    Sie alle wollten mit den Vereinsmitgliedern die Einweihung und Wiedereröffnung des Fußballplatzes feiern.
    Für Speisen und Freigetränke war ebenfalls ausreichend gesorgt.
    So bleibt allen Beteiligten, außer Fußball gibt es noch weitere Abteilungen, viel Freude am Sportplatz Puffkohlen zu wünschen.
    Die Investition von über 1 Million Euro wurde gut angelegt, sagte unser Oberbürgermeister. So möge es sein.

    Ansprache der Vereinsvorsitzenden Frau Irene Geyr :

    Ansprache des Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners:

    Ansprache von Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein:

    Ansprache von Frank Boss (MdL):

    Ansprache des Bezirksvorstehers Hermann-Josef Krichel-Mäurers:

    Ansprache mit Segnung durch den neuen Pfarrer in Giesenkirchen und Abschluss durch unseren OB:

     

     

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  • Zehnte Zwischenzeit in St. Helena – Rheindahlen

    Zehnte Zwischenzeit in St. Helena – Rheindahlen

    Der Rheindahlener Wochenmarkt an Freitagen ist der Hintergrund dieser Serie „30 Minuten Innehalten, Atemholen“ – ein Angebot, innezuhalten und zuzuhören.

    Gestern lud Kantor Reinhold Richter zu Texten von Autor Peter Josef Dickers ein. Andrea Richter, Blockflöte, und er selber an der Orgel sorgten für den musikalischen Rahmen in der Rheindahlener Kirche St. Helena.

    Vor etwa zwanzig Zuhörern rezitierte Peter Josef Dickers drei Kurzgeschichten aus seinem Fundus.
    Denen, die gekommen waren, machten sie offensichtlich Freude, ihre Minen hellten sich auf.

    Die hohen Qualitäten an Orgel und Flöte des Kantors und seiner Frau sind bekannt und geschätzt. Die Halligkeit des schwach besetzten Gotteshauses stand ihrem Können manchmal entgegen.

    Es wäre schade, wenn dieses Konzept aufgrund der geringen Resonanz nicht fortgeführt würde. Dennoch könnte man das nachvollziehen.

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  • NRW-CDU und NRW-FDP lehnen  SPD-Gesetzentwurf ab  „Die bayerische Landesregierung hat den Straßenbaubeitrag gerade abgeschafft“

    NRW-CDU und NRW-FDP lehnen SPD-Gesetzentwurf ab
    „Die bayerische Landesregierung hat den Straßenbaubeitrag gerade abgeschafft“

    Am Mittwoch, 14.11.2018, legte die SPD im Landtag ein Gesetz zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen vor.
    Sie stand alleine auf weiter Flur. CDU, FDP, Bündnis90/Grüne lehnten es ab.Auch die Mönchengladbacher Frank Boss, Jochen Klenner (beide CDU) und der FDP-Mann Andreas Terhaag wollen die Bürger nicht von diesen unsozialen Kostenbeteiligungen entlasten.
    Dabei erlebt gerade der Giesenkirchener Frank Boss hautnah, welches persönliche Elend diese Abgabe bei einzelnen Bürgern hervorrufen kann. Die Konstantinstraße in seinem Heimatort wird aktuell „grundhaft saniert“, die Anwohner der Straße haben von der Verwaltung bereits Vorbescheide erhalten.

    Für den Reiterhof Barthelmes bedeutet das Anlieger-Gebühren (nach KAG) in Höhe von über 90.000 Euro. Das ist nur eins von etlichen Beispielen. Es könnte den wirtschaftlichen Ruin für viele Anwohner in Mönchengladbach bedeuten.
    Mancher der von Betroffenen angesprochene Politiker, sie sitzen in den Bezirksvertretungen und im Mönchengladbacher Stadtrat, wollen sich offensichtlich nicht mit diesem Thema, das sie selbst veranlasst haben, befassen.
    Sie ducken sich weg, wie man so schön am Niederrhein sagt.Der Bund der Steuerzahler NRW hat jetzt eine Volksinitiative gestartet.
    Unterstützer sind auch bereits in Mönchengladbach unterwegs und sammeln eifrig Unterschriften.

     

    Forderungen der Initiative an den Landtag NRW:
    Der Straßenbaubeitrag nach § 8 Absatz 1 KAG NRW wird unverzüglich abgeschafft.
    Noch nicht bestandskräftige Beitragsforderungen dürfen nicht mehr vollstreckt werden.
    Der Einnahmeausfall ist den Städten und Gemeinden vom Land zu erstatten. Die hohen Steuereinnahmen lassen das zu.
    Die schnelle Umsetzung entlastet alle Betroffenen. Sie schützt Hausbesitzer und indirekt auch Mieter vor dieser willkürlichen Abgabe.

    Was ist ein Straßenbaubeitrag?
    Das Land verpflichtet die Städte und Gemeinden, diese Abgabe zu erheben. Werden bei vorhandenen Straßen, Wegen und Plätzen zum Beispiel Fahrbahn, Geh- oder Radweg, Parkstreifen oder Beleuchtung erneuert, verbessert oder erweitert, ist er zu zahlen.

    Wie wird der Straßenbaubeitrag ermittelt?
    Kommunalpolitiker in Mönchengladbach entscheiden über Ausmaß und Standards der Baumaßnahmen und damit über deren Kosten.
    Per Satzung legen sie die  Anteile der Bürger fest. Beides wird nach Gutdünken entschieden.
    Wer ist vom Straßenbaubeitrag betroffen?
    Jeder! Eigentümer und Erbbauberechtigte zahlen als Anlieger.
    Mieter sind indirekt betroffen, weil Eigentümer die Kosten oft in die Kaltmiete einrechnen.
    Warum gibt es den Straßenbaubeitrag überhaupt?

    Durch die Baumaßnahme soll angeblich für die Anlieger ein besonderer wirtschaftlicher Vorteil entstehen.
    Die Höhe dieses Vorteils ist aber nicht objektiv messbar.

    Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift mit, dieses Gesetz zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen auch in NRW zum Erfolg zu führen.

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  • Einladung nicht nur für die Presse(?): mags-Kontrolleure diagnostizieren Waldkrankheiten

    Einladung nicht nur für die Presse(?): mags-Kontrolleure diagnostizieren Waldkrankheiten

    Viele Waldkrankheiten, die in ganz Deutschland verbreitet sind, treten in diesem Herbst auch deutlich in Mönchengladbach auf. Fichten und Douglasien im Stadtgebiet leiden aktuell unter einem Borkenkäferbefall.

    Die Pilzart „Das Falsche Weiße Stengelbecherchen“ sorgt für ein Eschentriebsterben. Andere Laubbäume leiden unter Pilzen wie dem Brandkrustenpilz, sowie dem Riesen- oder Lackporling.

    Zur Veranschaulichung des Borkenkäferbefalls und Erläuterung der verschiedenen Schädlingsauswirkungen in Mönchengladbach sowie Maßnahmen der mags-Baumkontrolleure, möchten wir Sie zu einem Expertenaustausch einladen:
    Dienstag, 20. November 2018, 11 Uhr; Hardter Wald, Treffpunkt am Fuchsbau, Schlaaweg 18
    Vor Ort stehen Ihnen Werner Stops, mags-Förster, und Hanno Müller, mags-Baumexperte, als Ansprechpartner zur Verfügung.

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  • Offener Sonntag im TextilTechnikum am 18. November

    Offener Sonntag im TextilTechnikum am 18. November

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig. Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten. Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 18. November von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein. Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Diesmal steht die Luftdüsenwebmaschine der Firma Elitex Kove aus dem Jahre 1965 im Mittelpunkt der Vorführungen, die als Prototyp der Luftdüsentechnik gilt. Außerdem kann der Besucher sehen, wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Frau Simone Westerwelle und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Darüber hinaus führt Bekleidungsingenieur Günther Kohtz das Umnähen der Rohware von Stoffen zu Handtüchern vor. Seine Frau, Textilingenieurin Beate Kohtz, beherrscht seit den 1990er Jahren die Gestaltung von Stoffmustern auf den frühen Mac PCs. Sie erläutert wie zum Beispiel Schottenkaros oder karierte Hemdenstoffe in der Frühzeit der Personal-Computer gestaltet wurden.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

    Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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  • Abstellen der Wasserleitungen auf den Friedhöfen

    Abstellen der Wasserleitungen auf den Friedhöfen

    Die günstige Witterungslage hat es bislang ermöglicht, die Wasserstellen auf den Friedhöfen auch nach Allerheiligen für die Friedhofsbesucher offen zu halten. Aufgrund der sinkenden Nachttemperaturen ist jedoch beabsichtigt, ab Montag, 19. November, die Wasserleitungen abzusperren, um Frostschäden zu vermeiden.
    Sofern die Temperaturen es zulassen, werden die Wasserleitungen wieder rechtzeitig vor Ostern geöffnet. In der Zwischenzeit werden die Friedhofsbesucher gebeten, notwendiges Gießwasser von Zuhause mitzubringen.

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  • Studenten der Hochschule Niederrhein starten Veranstaltungsreihe „Erinnerungscafé“!

    Studenten der Hochschule Niederrhein starten Veranstaltungsreihe „Erinnerungscafé“!

    Wie war das früher bei uns, wie ist es heute bei euch?
    Zwei Studenten der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach starten im November ein spannendes Generationen Projekt in der AWO Begegnungsstätte auf der Dünnerstraße in Neuwerk.
    Unter dem Titel „Generationen im Dialog“ möchten Sonja Dumins und Kevin Kamps Mönchengladbacher*innen jeden Alters an einen Tisch holen, um sich gemeinsam zu erinnern. Geplant sind drei Termine im November und im Dezember, die immer unter ein anderes Motto gestellt werden sollen.

    Für das erste Treffen am Mittwoch, den 28. November, haben die beiden Studierenden ein Thema vorgeben: die Besucher*innen werden aufgerufen, sich gemeinsam an ihre Schulzeit zu erinnern.
    Das Thema passt perfekt zur Geschichte der AWO Begegnungsstätte in Neuwerk. Von 1913 bis 1968 war dort auf der Dünnerstraße 163 die Graf-Haeseler-Schule.

    Weitere Termine für das „Erinnerungscafé“sind am Mittwoch 5. Dezember und Mittwoch, der 12. Dezember 2018.

    Teilnehmen darf jeder, der Lust hat sich an seine Schulzeit zu erinnern und seine Erinnerungen mit anderen Menschen teilen möchte. Die Studierenden bitten interessierte Mönchengladbacher*innen sich für das „Erinnerungscafé“ anzumelden.

    Das geht telefonisch oder per WhatsApp unter 0177/6512253 oder 0152/01370453, per Email unter kamps.k@web.de. Thomas Zimberg von der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach nimmt ebenfalls Anmeldungen entgegen.
    Telefon: 02161 666079

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  • Benninghof in besten Händen? Evangelische Stiftung Hephata verkauft an Immobilienentwickler A.Pawlowski

    Benninghof in besten Händen?
    Evangelische Stiftung Hephata verkauft an Immobilienentwickler A.Pawlowski

    Die Evangelische Stiftung Hephata hat den denkmalgeschützten Benninghof (Mettmann), sowie einige umliegende Gebäude und Flächen an die Benninghofer Weg Residenz GmbH veräußert.
    Damit ist nach Jahren des Leerstandes eine gute Lösung für die Zukunft des historisch bedeutsamen Gebäudekomplexes gefunden.

    Hinter der „Benninghofer Weg Residenz GmbH“ steht Immobilienentwickler A. Pawlowski, er plant die umfassende Sanierung des Gebäudebestandes.

    Mit einem Zukunftsorientierten, breiten und zeitgemäßem Angebot, wie zum Beispiel: Stationäre, tages- und gerätegebundene Pflege, Demenzabteilung, Kindertagespflege, Pflegeschulungszentrum und Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige, Besucher und Ärzten, auf einer Fläche von ca. 75.000m2, wo besonders der Freizeitbedarf aller dort befindlichen Personen im Vordergrund steht.

    Herr A. Pawlowski, der über Erfahrung verfügt bei der Entwicklung denkmalgeschützter Immobilien, ist zuversichtlich, hier einen für die Region bedeutsamen Beitrag leisten zu können und ein einmaliges Projekt im Pflegebereich herzustellen, welches sich so kein zweites Mal finden lässt.

    Für die Ev. Stiftung Hephata, deren Stiftungszweck auf die Betreuung von Menschen mit Behinderung beschränkt ist, ist das Großgebäude seit vielen Jahren schon nicht mehr nutzbar. Hephata erbringt seine Leistungen mittlerweile kleinteilig und quartiersnah an mehr als 150 Standorten in NRW.

    Alle Versuche, das historische Gebäude anderweitig zu nutzen, scheiterten bislang am Baurecht. Jetzt ist der Benninghof in besten Händen. „Wir freuen uns sehr, einen Investor gefunden zu haben, dessen Vorstellungen mit dem geltenden Baurecht ganz offensichtlich kompatibel sind. Hier ergibt sich die Aussicht auf eine gute Nachbarschaft zu den Arbeitsbereichen, mit denen Hephata auch weiterhin an diesem Standort vertreten sein wird.“ so Vorstand Klaus-Dieter Tichy.

    Laut Auskunft von Vorstand Christian Dopheide sind die Gärtnerei, die Hans-Helmich Schule, die Hephata-Werkstätten, sowie einige spezielle Angebote für Jugendliche und Erwachsene vom aktuellen Verkauf nicht betroffen. Alle diese Einrichtungen werden ihre Arbeit am Ort unverändert fortsetzen.                 

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  • „Man muss die Menschen für sich gewinnen“ Günter vom Dorp bei „Mönchengladbacher Gesichter“

    „Man muss die Menschen für sich gewinnen“
    Günter vom Dorp bei „Mönchengladbacher Gesichter“

    Für das Radio interviewte er Stars wie Paul McCartney, Paul Young, Reinhard Mey oder Gianna Nannini. Oft vollbrachte er dabei ein Kunststück, dass eher selten gelingt: Er verwickelte die Promis in offene und ehrliche Gespräche. Bei der Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ im St. Kamillus Kolumbarium ließ sich der bekannte Radiomoderator Günter vom Dorp in Anwesenheit von ca. 60 Zuhörern in die Karten schauen und erzählte, dass die Erziehung seiner Eltern maßgeblichen Anteil an seinem Interviewgeschick hat.

    „Man muss den Menschen Raum lassen, sie nicht bedrängen und nie mehr sein wollen, als man tatsächlich ist“, sagte vom Dorp zu seinem Journalistenkollegen und Moderator des Abends Kaspar Müller-Bringmann. Das seien zentrale Botschaften seiner Eltern gewesen. Augenhöhe mit dem Gegenüber herstellen, Respekt zeigen „so muss man die Menschen für sich gewinnen“, betonte er. So habe er es beispielsweise auch bei Udo Lindenberg getan. Der Panikrocker legte auf diese Art bereits im Vorgespräch alle Attitüden und Sprüche beiseite und öffnete sich. Für vom Dorp ein Erfolg.

    Neben seiner Liebe zum Radio war die vielfältige Vita vom Dorps Thema des Abends und konnte doch nur angerissen werden. „Was hast du eigentlich nicht gemacht?“, fragte denn auch Moderator Müller-Bringmann. Der 68-Jährige Mönchengladbacher war unter anderem Diskjockey im P12, Außenhandelskaufmann in Düsseldorf, Inhaber und Betreiber der „Fledermaus in Mönchengladbach auf der Bismarkstraße, Veranstaltungsmanager, Tanzlehrer bei der Tanzschule Brinkmann in Rheydt, Choreograph, Kleinkunsttheatermann, Werbetexter, Sänger und Bandleader, freier Journalist und Moderator einer Vielzahl von Radio-Sendungen im WDR und auf anderen Sendern, z.B. in Ost-Belgien.
    „Morgens um 6 Uhr bei Radio 90,1, um 10 Uhr in Ost-Belgien und abends im WDR die Nachtsendung, das mußte ich unter einen Hut bringen, es hat funktioniert“, so vom Dorp.
    Am 11. September 2001 moderierte er die Radiosendung „Zwischen Rhein und Weser“ in Köln, nichts davon hat Günter vom Dorp davon vergessen.

    Der fast atemlose Parforceritt durch seinen Werdegang brachte Publikum wie vom Dorp selbst immer wieder zum Schmunzeln. Er habe diese Dinge gerne gemacht, sagte er, doch dann wäre irgendwann stets Zeit für Neues gewesen.

    Vielen Fragen stellte sich vom Dorp aus dem Publikum. Zum Thema Fake News und populistischen Tendenzen in der Gesellschaft nahm er die Eltern in die Pflicht. Diese müssten ihren Kindern frühzeitig Werte vermitteln, „ansonsten suchen sie sich diese später selbst, womöglich bei den Falschen.“

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  • Theater eröffnet Vorverkaufsstelle in der Bibliothek

    Theater eröffnet Vorverkaufsstelle in der Bibliothek

    Bibliothekschefin Brigitte Behrendt und Generalintendant Michael Grosse gaben heute im Carl-Brandts-Haus den Startschuss für eine neue Kooperation der beiden Institutionen, denn ab dem 17. November 2018 ist das Theater dort bis zum Jahresende zuhause.
    „Literatur und deren Verlebendigung eint Bibliotheken und Theater. Sie sind Schwestern (oder Brüder) im Geiste und wenden sich an die jeweilige Stadt- und Umlandgesellschaft. Es ist ein Glücksumstand für unser Theater, die Verkaufspräsenz im Zentrum von Mönchengladbach durch einen Kartenvorverkauf in der Stadtbibliothek erweitern zu können. In einem literarisch geprägten Umfeld. Dafür danken wir der Stadtbibliothek. Sehr!“, sagte Michael Grosse anlässlich der frischen
    Zusammenarbeit.
    Brigitte Behrendt erläuterte: „Eine Schnittmenge von Theater und Bibliothek ist die Literatur, eine weitere sind die Menschen. Schon heute kooperieren Theater und Bibliothek im Bereich der Leseförderung: Paula Emmerich ist regelmäßig mit dem Lesebühnchen zu Gast in der Stadtbibliothek und begeistert Kinder für das Lesen, Geschichten und natürlich das Schauspiel. Jetzt wird die Zusammenarbeit ausgeweitet. Darauf freuen wir uns!“
    Zunächst bis Ende Dezember wird in der Stadtbücherei eine Vorverkaufsstelle des Theaters eingerichtet, damit die Gladbacher ihre Tickets auch in der Innenstadt kaufen können. Immer samstagsvormittags berät eine Mitarbeiterin der Theaterkasse dort zum Kauf von Karten für Musiktheater, Schauspiel und Ballett sowie für die Konzerte der Niederrheinischen Sinfoniker und informiert über alle Anliegen, die das Abonnement betreffen.

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  • Lasst Bäume wachsen! Infostände in der Altstadt

    Lasst Bäume wachsen! Infostände in der Altstadt

    Mit Infoständen wollen die Gladbacher Grünen auf die Bedeutung der Bäume für das Stadtklima aufmerksam machen.

    Die grünen Aktionen auf dem Edmund-Erlemann-Platz beginnen am Samstag, 17.11.2018 von 13-14 Uhr und werden am Freitag, 30.11.2018 von 16-17 Uhr und Samstag, 8.12.2018 von 13-14 Uhr fortgesetzt.

    Mit einer an Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU) adressierten Unterschriftenaktion soll der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden aufgefordert werden, die geplanten Fällungen der Stadtbäume auf dem Edmund-Erlemann-Platz und der Hindenburgstraße zurückzunehmen und die gesunden Bäume auf dem Martin-Luther-Platz in Odenkirchen bei der Umgestaltung nicht zu fällen, sondern zu erhalten.

    Zum Hintergrund: Die Luft in Städten ist gewöhnlich mit bis zu 20.000 Staubteilchen pro m³ mit Staub belastet. Der hohe Staubgehalt ist durch Industrie, Kraftwerke und Verkehr zu erklären. Vor allem Feinstäube sind für den Menschen gesundheitsschädlich, da sich an ihnen Luftschadstoffe anlagern und diese über die Atemwege in die Lungen gelangen.

    Bäume können bis zu 80 Prozent der Stäube aus der Luft herausfiltern. Aufgewirbelte Staubpartikel schlagen sich auf den Blättern nieder und werden beim nächsten Regen abgewaschen. Auf diese Weise kann ein Baum im Laufe eines Jahres bis zu einer Tonne Staub aus der Stadtluft ausfiltern.
    Genau geregelt ist dies übrigens in der Baumschutzsatzung.
    https://www.mags.de/gruenunterhaltung-friedhoefe/baumschutz/?L=0

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  • Der soziale Arbeitsmarkt kommt! SPD setzt deutliche Verbesserungen auch für Betroffene in Mönchengladbach durch

    Der soziale Arbeitsmarkt kommt!
    SPD setzt deutliche Verbesserungen auch für Betroffene in Mönchengladbach durch

    Pressemeldung der SPD-Mönchengladbach:

    „Langzeitarbeitslose erhalten endlich neue Perspektiven!

    Mit dem Teilhabechancengesetz, das am 8.11.2018 im Bundestag beschlossen wurde und am 01. Januar 2019 in Kraft treten wird, hat die SPD eine Antwort für all diejenigen geschaffen, die in der Langzeitarbeitslosigkeit gefangen sind.
    Die erste Komponente des Gesetzes richtet sich an Menschen die innerhalb der letzten sieben Jahre mindestens sechs Jahre arbeitslos gewesen sind.

    Arbeitgeber, die langzeitarbeitslose Menschen einstellen, erhalten zukünftig massive Lohnkostenzuschüsse von 100 Prozent in den ersten beiden Jahren und 90, 80, 70 Prozent in den folgenden drei Jahren. Hinzu kommen Gelder für Weiterbildungsmaßnahmen und ein begleitendes, professionelles Coaching.
    Unserer SPD-Bundestagsfraktion und dem Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil ist es kurz vor Gesetzesbeschluss gelungen, die Zuschüsse am Tariflohn festzumachen und für Menschen mit Schwerbehinderung sowie Langzeitarbeitslose, die mit Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben, die Zugangsvoraussetzungen zur Förderung zu vereinfachen. Arbeit bedeutet Teilhabe, Selbstbestimmung und Anerkennung. Daher ist es für uns Sozialdemokraten besonders wichtig, Menschen aus dem Teufelskreis Langzeitarbeitslosigkeit dauerhaft herauszuholen“, so der Mönchengladbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

    Gülistan Yüksel, Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete ergänzt: „Die zweite Komponente des Teilhabechancengesetzes richtet sich an Menschen, die zwei Jahre arbeitslos gewesen sind. Sie erhalten Lohnkostenzuschüsse in Höhe von 75 Prozent im ersten Jahr und 50 Prozent im zweiten Jahr der Beschäftigung. In beiden Fällen zahlt das Jobcenter die Lohnkostenzuschüsse auf Höhe des jeweils geltenden Tarifniveaus. Eine Weiterbeschäftigungsverpflichtung nach den fünf bzw. zwei Jahren besteht nicht. Bis zuletzt haben wir darum gerungen, den Tariflohn durchzusetzen. Wir wollen, dass echte Perspektiven entstehen und keine Zweiklassengesellschaft in den Betrieben heranwächst. Öffentliche und private Arbeitgeber sind nun aufgerufen, entsprechende Arbeitsstellen zur Verfügung zu stellen. Gerade in Zeiten des Bedarfs auch an einfachen Tätigkeiten und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es sich für Arbeitgeber lohnen, auch langzeitarbeitslosen Menschen wieder eine Chance zu geben. Da wir wissen, mit welchen zusätzlichen Herausforderungen es für die Betroffenen selbst, aber auch für die Arbeitgeber verbunden ist, nach vielen Jahren der Arbeitslosigkeit wieder in einen Job zu starten, fördern wir die ersten fünf Jahre und stellen darüber hinaus ein Coaching sicher. Für beide Seiten entstehen so eigentlich nur Vorteile.“

    „Sobald der erste Gesetzesentwurf im Sommer vorlag, haben wir in Mönchengladbach die maßgeblichen Akteure an einen Tisch geholt. Jetzt kann es endlich losgehen! Gerade für die Wohlfahrtsverbände und die Stadt selbst ist die neue Förderung eine gute Möglichkeit, Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Neben dieser Errungenschaft hat unser Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit dem aktuellen Haushaltsgesetz den Weg für den Passiv-Aktiv-Transfer freigemacht. Hinter diesem technokratischen Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, dass passive Mittel wie die Hilfen zum Lebensunterhalt und die Erstattung von Wohn- und Heizkosten zusammengefasst werden können und mit einem Gehalt zusammen ausgezahlt werden. Statt Arbeitslosigkeit wollen wir Arbeit finanzieren und den Menschen die Möglichkeit zurückgeben, ihr Leben selbst zu regeln und nicht ständig zum Jobcenter zu müssen. Trotz Beschäftigungswunder und Hochkonjunktur ist es bislang nicht gelungen, die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit zu durchbrechen und Menschen wieder echte Perspektiven zu eröffnen. Die neue Förderung ist daher eine riesige Chance für alle Langzeitarbeitslosen in Deutschland. Die SPD hat das durchgesetzt! Jetzt erwarten wir von öffentlichen und privaten Arbeitgebern, dass sie schnellstmöglich auch Gebrauch von den neuen Möglichkeiten machen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die ihnen zum Großteil vom Staat refinanziert werden. Auch in Mönchengladbach muss es jetzt losgehen!
    Stadt und Jobcenter stecken schon fleißig in den Vorbereitungen und wir sind zuversichtlich, dass kurzfristig die ersten Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauskommen. Das Jobcenter Mönchengladbach erhält 2019 knapp 4,19 Mio. Euro zusätzlich im Vergleich zum Vorjahr. Das sind insgesamt etwa 32,19 Mio. Euro für Mönchengladbach“, so Yüksel und Heinrichs abschließend.

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  • Denkmalgeschützte Zentralbibliothek in der Blücherstraße wird saniert und erweitert

    Denkmalgeschützte Zentralbibliothek in der Blücherstraße wird saniert und erweitert

    Stefan Schrammel persönlich stellte gestern seinen Siegerentwurf der Presse vor.
    Der Architekt aus Augsburg hat den Wettbewerb um die „Zentralbibliothek der Zukunft“ gewonnen.

    Entwurf: Architekt Schrammel

    Damit kann es gelingen, aus der zu alten, zu kleinen und unmodernen Bibliothek in Mönchengladbach etwas attraktives, modernes, in das Quartier um den Adenauerplatz zu integrieren ohne das denkmalgeschützte Gebäude wesentlich zu verändern.
    Trotzdem wird es etliche Veränderung geben, positive. Nicht nur ca. 1500 m² Fläche für die Öffentlichkeit bleiben wie bisher, sie werden verdoppelt auf ca. 3.000 m².
    Dadurch wird es möglich werden, große Verweilzonen einzurichten, zusätzliche Ausstellungflächen anzubieten, einen Veranstaltungsraum vorzuhalten.

    Hell und freundlich, zum Wohlfühlen, so sollen die Räume werden. Ein Cafe mit zusätzlicher Aussenfläche ist geplant.
    Finanziert wird das Projekt zu 90% durch EU-, Landes- und Bundesmittel. Der Mönchengladbacher Eigenanteil wird in den Doppelhaushalt 2019/2020 eingestellt. „Die Finanzierung ist damit gesichert“, erklärt Planungsdezernent Dr. Bonin zuversichtlich.

    Baubeginn wird im Juni 2020 sein, Fertigstellung voraussichtlich Juli 2022. Die Kosten für das Gesamtprojekt sind mit 18 Millionen Euro angesetzt, die reinen Baukosten des Gebäudes werden ca. 12 Millionen Euro betragen.

    „Die Bibliothek wird ein Ort der Begegnung für Gleichgesinnte werden“, hofft Dr. Fischer, Schul- und Kulturdezernent der Stadt. Die Auslagerung während der Bauphase ist in seinen Augen kein wirkliches Problem, es gebe ausreichend Leerstände in der Stadt die dazu genutzt werden könnten. Die Verwaltung der Bibliothek soll dauerhaft ausgelagert werden.

    Das Schmankerl, Architekt Stefan Schrammel konnte es nicht zurückhalten: Er hat ebenfalls den Auftrag erhalten, die Düsseldorfer Stadtbibliothek am Hauptbahnhof, das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Gebäude für weitere Nutzungen umzubauen. Kommentar Dr. Bonin scherzhaft:“ Die Arbeit in Mönchengladbach ist schöner“.

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  • Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena mit P. J. Dickers

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena mit P. J. Dickers

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen,  den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Peter Josef Dickers rezitiert unter dem Thema „Ist das mein Nächster?“ eigene Texte – Andrea Richter, Blockflöte und Reinhold Richter, Orgel

    Zum zehnten Mal am Freitag, 16. November 2018 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Tag der offenen Tür am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Am Samstag, 24. November, findet in der Zeit von 9 bis 13 Uhr der Tag der offenen Tür des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt statt.

    An diesem Tag freut sich die Schulgemeinde auf den Besuch vieler Grundschuleltern und -kinder und lädt sie ein, im nächsten Schuljahr Teil der HUGO-Familie zu werden. Eltern und Kinder erhalten in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, die Schule im Unterricht und bei anderen Aktivitäten kennenzulernen.

    So sind die Fachräume samt fachbezogener Präsentationen zu besichtigen, wird über die vielfältigen weiteren Aktivitäten informiert – und können, geführt von den fröhlichen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 7,  Kulturveranstaltungen in der Aula oder dem Musiksaal besucht werden.

    Die Klassen der Stufen 5 und 6 werden auch in diesem Jahr wieder in den Fächern MINT und KULT Stunden zeigen, so dass hautnah der Unterricht an einer ‚Schule ohne Rassismus’ erlebt werden kann.

    Das Fach KULT, das alles umfasst, was mit kultureller Bildung zu tun hat, gibt es in dieser Form in Mönchengladbach allein am Hugo-Junkers-Gymnasium. Im Laufe der Jahre erproben sich die Schüler zum Beispiel als Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner. Und da ‚Kultur‘ nicht nur das Theater umfasst, hat die Schule mit Radio Exlex einen erfahrenen Medienpartner, der junge Menschen an den Journalismus heranführt und die immer wichtigere Medienkompetenz auf hohem Niveau vermittelt.

    Selbstverständlich ist bei Bedarf die Betreuung der noch nicht schulpflichtigen Geschwisterkinder gewährleistet. Und mit dem auch im Schulleben praktizierten ‚Gesunden Frühstück‘, einem Kuchenbuffet und anderen Leckereien in ‚Hugos Bistro‘ wird umfassend für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

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  • 90-Jährige verhält sich vorbildlich und weist möglichen Trickdieb ab

    90-Jährige verhält sich vorbildlich und weist möglichen Trickdieb ab

    Nicht überrumpeln ließ sich am Montagabend eine 90-jährige Frau aus Geneicken, bei der gegen 18:35 Uhr ein ihr unbekannter Mann klingelte, und vorgab in ihr Haus zu müssen, um ihr Telefon zu überprüfen. Grund hierfür wäre eine ausgefallene Telefonverbindung in der Nachbarschaft.
    Die 90-Jährige verhielt sich aus polizeilicher Sicht geradezu vorbildlich!

    Zunächst öffnete sie die Haustüre nur einen Spalt weit. Dann ließ sie sich von dem Unbekannten seinen Dienstausweis zeigen, weil ihr das Vorgetragene merkwürdig vorkam. Schließlich ließ sie sich von ihrem Bauchgefühl leiten und verwehrte dem Unbekannten entschlossen den Zutritt zu ihrem Haus. Sie gab ihm gegenüber an, dass er trotzdem nicht ins Haus käme, da ihr Telefon funktionieren würde.
    Der Hinweis, dass er dann mit seinem Chef wiederkommen würde, ließ die Seniorin unbeeindruckt, sodass der Mann unverrichteter Dinge ihr Grundstück verließ.

    Auch der Umstand, dass die 90-Jährige anschließend sofort die Polizei informierte, war goldrichtig.
    Eine Fahndung nach dem Mann verlief im Bereich Bonnenbroich und Geneicken leider erfolglos.

    Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: 30-35 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Augenscheinlich Deutscher mit kurzen blonden Haaren. Bekleidet war der Mann mit einem dunklen Blouson.

    Sachdienliche Hinweise zu dem Unbekannten bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Eine „jecke Spende“ für ein wenig weniger allein sein

    Eine „jecke Spende“ für ein wenig weniger allein sein

    An einem 11.11. um 11:00 Uhr erwartet das Rheinland eigentlich das Hoppeditz Erwachen, aber an diesem Sonntag erschien beim Verein Wohlfahrt eine gar nicht karnevalistische Delegation.
    Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, der Kreissprecher Sebastian Merkens und der Fraktionsgeschäftsführer Erik Jansen waren spontan gekommen um eine 1000,- Euro Spende zu übergeben, die allerdings eine „jecke“ Vorgeschichte hat.

    Das Treffen fand im Bruno-Lelieveld-Haus statt, besser bekannt als Obdachlosentreff Erzberger Straße. Es bietet sechs Tage die Woche den Wohnungslosen eine Anlaufstelle.
    Herr Dalz, der Geschäftsführer des Verein Wohlfahrt, berichtete über die Arbeit und die Probleme. Die Leistungsvereinbarung mit der Stadt würde im Prinzip nur einen beheizten Raum und eine hauptamtliche Kraft zur Betreuung plus einen Hausmeister ermöglichen.
    Weiter gibt es eine(n) „BuFDI“ (Bundesfreiwilligendienst) und zwei Ein-Euro-Jobber. Aus Eigenmitteln (Spenden) wird dann noch eine halbe Stelle finanziert. Doch die Einrichtung bietet mit warmen Essen, Duschen, vier Betten um tagsüber den fehlenden Schlaf auf der Straße nachzuholen und der Möglichkeit zum Wäsche waschen deutlich mehr. Dafür wird jede kleinere oder größere Spende dringend benötigt. Nur so kann der Tagestreff ein Raum der Menschlichkeit sein.

    In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der täglichen Besucher von etwa 45 auf inzwischen teils über 100 Personen mehr als verdoppelt. Dabei sind nicht alle Besucher obdachlos, das Bruno Lelieveld-Haus versteht sich als „Ein Platz für Alle“. Und so haben etliche Besucher zwar eine „Bleibe“. Diese sind dann aber oft von den Vermietern derart verkommen lassen worden, dass schon die Bezeichnung „Dach über‘m Kopf“ eine Übertreibung ist.

    Der Verein Wohlfahrt bietet im Bereich der Wohnungslosenhilfe ein abgestuftes Konzept. Der Tagestreff mit dem Motto „ein wenig weniger allein sein“ ist dabei das niederschwellige Angebot.
    Als stationäre Einrichtung gibt es dann das Anna Schiller-Haus, dessen Spruch „Ich will wieder meinen Platz in der Mitte finden“ alles sagt. Es geht um Wiedereingliederung wenn Menschen aufgrund verschiedenster Schicksale aus der Gesellschaft herausgefallen sind. Abgerundet wird das Angebot mit einer ambulanten Betreuung von derzeit 26 Wohnungen, denn nach dem Problem eine Wohnung zu finden geht es darum diese auch zu halten.

    „Die geschilderten Probleme sind so vielfältig“, sagt Schultz abschließend, „da hat Politik noch ganz viel nachzuarbeiten. Leider haben Obdachlose kaum eine Lobby und so wird sich an vielen Stellen wohl nicht so schnell etwas ändern. Um so wichtiger ist die Arbeit des Verein Wohlfahrt. Vielleicht verzichten ja ein paar Bürger zu Karneval auf das letzte Bier oder zu Weihnachten auf ein Schoko-Nikolaus und spenden das Gesparte für die Arbeit des Bruno-Lelieveld-Haus.“

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