Autor: Redaktion

  • „Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket“ –EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) zu Gast in Mönchengladbach 

    „Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket“ –
    EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) zu Gast in Mönchengladbach 

    Am Montag war die Europaabgeordnete der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa, im Manufaktur Restaurant in Mönchengladbach mit einem Vortrag zur „Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket“ zu Besuch.

    Die Anreise absolvierte sie in einem Auto mit einem Wasserstoffverbrennungsmotor.

    Erwartungsgemäß wurde Manuela Ripa sofort von interessierten Bürgern fast eine Stunde lang zu diesem PKW umfänglich befragt, die Begeisterung war groß, Fragen nach der notwendigen Infrastruktur für diese Technologie waren ebenso erkennbar.

    Die Politikerin machte einmal mehr deutlich: Die aktuellen klimapolitischen Maßnahmen reichen nicht aus, sie erhitzen den Planeten auf 2,7 Grad oder mehr bis 2050. Ein massiver Verlust von Menschen- und Tierleben ist die Folge.

    Direkt zu Beginn stellte Manuela Ripa nüchtern klar: „Dies sind nicht meine Prognosen, sondern die des neuen UN-Klimaberichts.“ Aktuell bewegt sich die globale Durchschnittstemperatur auf 1,5 Grad ab dem Jahr 2030 zu. Ein Jahrzehnt früher als noch vor drei Jahren prognostiziert. Was dies für das Leben auf dem Planeten bedeutet, war in diesem Jahr bereits weltweit spürbar: Hitzewellen in Nordamerika, Brände in der Mittelmeerregion und Starkregen sowie katastrophale Überschwemmungen in Mitteleuropa.

    Ihrem interessierten Publikum erklärte die EU-Abgeordnete den European Green Deal der viele Licht- aber eben auch Schattenmomente enthält. Der Schatten taucht da auf, wo nach wie vor am Wachstumszwang festgehalten wird.  Außerdem stehen Gesetze teilweise im Widerspruch zueinander.

    Damit der Sommer 2021 nicht zur neuen Normalität wird, appelliert Ripa an die Wähler und Wählerinnen, ihre Stimme am kommenden Sonntag für echten ökologischen Wandel einzusetzen. Mit ihrer Partei der ÖDP steht Manuela Ripa für ein ambitioniertes und umfassendes Programm, das sich einem konsequenten Klimaschutz verschrieben hat – im Gegensatz zu allen anderen Bundestagsparteien.

    Im Europäischen Parlament setzt die Abgeordnete sich insbesondere für den Erhalt der Biodiversität, für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die Dekarbonisierung der Industrie, echtes Tierwohl und ein Ende der Massentierhaltung ein. Außerdem kämpft sie für den Schutz von Verbraucher: innen beim täglichen Einkauf durch eine deutliche Kennzeichnung von Produkten – über Antibiotikagebrauch in der Tierhaltung hin zu möglichen krebserregenden Inhaltsstoffen in Alltagsprodukten und Kinderspielzeug.

    Der persönliche Aufruf der Politikerin lautet: „Eine Stimme für die ÖDP ist keine verschenkte Stimme, denn eine Stimme für zukunftsweisende Ideen und Konzepte kann niemals verloren sein. Lassen Sie uns die etablierten Parteien in diesem Jahr nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern sie zum Wandel zwingen.“

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  • Antwort der Direktkandidat*innen aus Mönchengladbach zu einer Wiedereinführung einer Wohnungsgemeinnützigkeit auf Bundesebene

    Antwort der Direktkandidat*innen aus Mönchengladbach zu einer Wiedereinführung einer Wohnungsgemeinnützigkeit auf Bundesebene

    Das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach fordert den Bau von mehr preisgünstigen Wohnraum in Mönchengladbach und die Wiedereinführung eines Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Die Bundestagsdirektkandidat*innen von CDU, SPD, Grünen und SPD wurden zu ihrer Meinung befragt. Alle vier haben geantwortet.

    Vor dem Hintergrund, dass es auch in der Stadt Mönchengladbach einen zunehmend angespannten Wohnungsmarkt gibt und viele Menschen deshalb keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, sieht das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach in der Wiedereinführung eines Gesetzes zur Wohnungsgemeinnützigkeit, ein wichtiges Instrument, um die Wohnungsnot zu lindern.
    Die hohen Mieten in der Stadt führen dazu, dass immer mehr Menschen einen wachsenden Anteil ihres Einkommens zur Deckung der Miete aufwenden müssen. Es werden jedoch kaum neue günstige Wohnungen gebaut. Deshalb bat das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach schriftlich alle Bundestagskandidat*innen in der Stadt um eine Stellungnahme gebeten.

    Als erstes hat Dr. Günter Krings, CDU, geantwortet. Er teilt die Einschätzung, dass viele Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit hält er jedoch nicht für das richtige Instrumentarium. Er begründet dies mit der Misswirtschaft der „Neuen Heimat“ in den 80er Jahren und städtebauliche Fehlentwicklungen, die zur Bildung von „sozialen Brennpunkten“ geführt habe. Als geeignetes Mittel zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum sieht Herr Dr. Krings die soziale Wohnraumförderung der Länder und verweist auf die „Wohnraumoffensive“ des Bundes.

    Peter König, FDP, hat sich zwar zurückgemeldet, bat aber um Verständnis, dass er aufgrund von Zeitmangel keine fundierte Antwort geben könne. Im Wahlprogramm der FDP gibt es nur wenige Zeilen zum sozialen Wohnen. Darin hält die FDP das Wohngeld für das beste Mittel, damit arme Menschen auf dem freien Wohnungsmarkt eine Wohnung finden. Gemeinnütziger Wohnungsbau wird im Wahlprogramm nicht erwähnt.

    Die Kandidatin der SPD, Gülistan Yüksel, bestätigt in ihrer Antwort, dass gerade in Mönchengladbach viele arme Menschen leben und beklagt, dass so viele Kinder darunter sind. Sie verweist auf das Zukunftsprogramm ihrer Partei und verspricht 100.000 neue Sozialwohnungen in Deutschland jährlich. Dazu will die SPD alle Beteiligten an einen Tisch bringen. Durch ein zeitlich befristetes Mietenmoratorium sollen Mieten für eine bestimmte Zeit nur im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden dürfen. Die Mietpreisbremse will sie entfristen. Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit soll einführt und damit ein zusätzliches nicht gewinnorientiertes Segment auf dem Wohnungsmarkt ermöglicht werden.

    Kathrin Henneberger, Bündnis 90 / Die Grünen, nimmt die Wohnungsgemeinnützigkeit in den Fokus ihrer Antwort. Sie nennt die Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeits­gesetzes im Jahr 1988 eine der größten wohnungspolitischen Fehlentscheidungen der Nachkriegsgeschichte. Sie sieht steigende Mieten und zu geringem Neubau von günstigem Wohnraum als Folgen der Abschaffung des Gesetzes. Zur Lösung des Mangels an günstigem guten Wohnraum schlägt sie mit Verweis auf das Wahlprogramm der Grünen eine „Neue Wohngemeinnützigkeit“ vor, die gemeinwohlorientierten und gemeinnützigen Investor*innen Investitionszuschüsse und Steuerbefreiung garantiert. Im Gegenzug müssten diese ihre Wohnungen auf Dauer günstig an Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen unterhalb der ortsüblichen Miete vermieten.

    Das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach glaubt nicht, dass mit den derzeitigen Regelungen zur Wohnraumförderung ausreichend günstige Wohnungen gebaut werden können. Seit drei Jahrzehnten wird kaum noch günstiger Wohnraum geschaffen. Die Hochhaussiedlungen und späteren „sozialen Brennpunkte“ wurden nicht aufgrund der Wohnungsgemeinnützigkeit gebaut, sondern weil Stadtplaner*innen sie bis in die späten 70er Jahre für modern und chic hielten.

    Für das Bündnis für soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach geht kein Weg an einem gemeinnützigen Wohnungsbau vorbei. Tausende gemeinnützige Wohnungsbau­gesellschaften und -genossenschaften haben über viele Jahrzehnte bedarfsgerecht günstigen Wohnraum geschaffen und dafür gesorgt, dass dieser auch günstig blieb. Das Gesetz, dass die Schaffung von Wohnraum ohne Gewinnerzielungsabsicht aus der Gemeinnützigkeit ermöglicht, gibt es heute noch in Österreich und sorgt dafür, dass die Mieten selbst in der Hauptstadt Wien weit günstiger sind als in deutschen Großstädten. Wir wünschen uns, dass die nächste Bundesregierung ein Gesetz zum gemeinnützigen Wohnungsbau erlässt, damit Wohnen auch in Mönchengladbach wieder günstiger wird.

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  • „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“Autorinnenlesung mit Nora Hespers

    „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“
    Autorinnenlesung mit Nora Hespers

    Theo Hespers, 19o3 in Mönchengladbach geboren, ist wohl der bekannteste Widerstandskämpfer unserer Stadt.

    Schon früh engagierte er sich gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, wurde verfolgt, musste mit seiner Familie ins Ausland fliehen und setzte von dort aus seinen Widerstand fort. 1942 wurde er verhaftet und im September 1943 in Berlin hingerichtet.

        Nora Hespers, 1978 geboren und Theos Enkelin, berichtet in ihrem Buch faktenreich und sehr lebendig vom Leben ihres Großvaters – von seiner Prägung durch Kirche und Jugendbewegung, über seine Ziele, bis zu seiner Rolle im Widerstand.

        Sie erzählt aber auch vom Leben der Familie Hespers auf der Flucht und im Exil und insbesondere davon, wie die traumatischen Erfahrungen in dieser Zeit ihren Vater Dirk Hespers als Kind bis zu seinem Lebensende geprägt haben.

        Über die Darstellung der eigenen zugleich spannenden und tragischen Familiengeschichte zeigt Nora Hespers auf, wie die Zeit des Nationalsozialismus sogar über Generationen hinweg ihre schlimmen Spuren in den Menschen hinterlassen hat. Deshalb spannt die Autorin in ihrem Buch auch den Bogen bis in die heutige Zeit, in der antisemitische und rassistische Tendenzen wieder erschreckend zu Tage treten. Auf diese Weise und auch als Podcasterin engagiert sie sich dafür, dass Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus als das erkannt werden, was sie sind: menschenfeindliche Ideologien, die wir nicht mehr zulassen dürfen. 

        Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

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  • Grüne Radtour mit Kathrin Henneberger am Tag der Mobilität

    Grüne Radtour mit Kathrin Henneberger am Tag der Mobilität

    Die Grüne Bundestagskandidatin Kathrin Henneberger und Bürgermeister Hajo Siemes werden am Tag der Mobilität am Sonntag, 19.9.2021 die renaturierten Flussläufe in Mönchengladbach mit dem Fahrrad abfahren.

    Hajo Siemes stellt hierzu fest: „Die Renaturierung der Flussläufe auch in Mönchengladbach ist nicht nur ökologisch wichtig, sondern dient auch dem Hochwasserschutz, indem bei Starkregenereignissen die Wassermengen sich besser verteilen können und eher versickern.“

    Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf der Niersbrücke an der Brückenstr./Nähe Ecke Schlachthofstr.

    Von dort geht es durch den Bresgespark, um sich ein Bild der Renaturierungsarbeiten am Niersverlauf zu machen. Über die Zoppenbroicher Str. führt die Tour weiter der Niers entlang zum Regenrückhaltebecken Geneicken und dann weiter weiter am Schloss Rheydt vorbei Richtung Hardterbroich.

    Dort wird die die dritte Stufe der renaturierten Bungt umrundet. Nach der Überquerung der Hardterbroicher Str.
    Die schon vor 10 Jahren fertiggestellte renaturierte Fläche der Bungt (Stufe 1) wird entlang der renaturierten Bungt erreicht.

    Durch den Bungtwald Richtung Freibad Volksgarten stoßt die Tour auf den Gadbach, der demnächst im Zuge der Bebauung des Reme-Geländes an die Oberfläche gebracht und renaturiert werden soll. Den Abschluss der Tour bildet die Teilnahme am Straßenfest zum „Tag der Mobilität“ auf der Bismarckstr.

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  • Hans-Willi Körfges für (über) 50 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

    Hans-Willi Körfges für (über) 50 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

    Im Rahmen seiner Sommertour hat Thomas Kutschaty, Vorsitzender NRWSPD und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag NRW, Mönchengladbach besucht.

    Bei dieser Gelegenheit wollte er es sich nicht nehmen lassen, seinen Freund und Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges für seine nun eigentlich schon 51-jährige Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Wegen der Einschränkungen durch die Coronapandemie war eine Ehrung im letzten Jahr nicht im angemessenen Rahmen möglich.

    Hans-Willi Körfges ist mit 16 Jahren in die SPD eingetreten und hat seitdem auf vielen Ebenen sein Engagement in zahlreichen Funktionen einbringen können. Er war Ortsvereinsvorsitzender, Unterbezirksvorsitzender, Mitglied im Landesvorstand und Präsidium der NRWSPD, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, fachpolitischer Sprecher, Justiziar und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagfraktion NRW. Zurzeit ist er Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen und des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses II. Körfges blickt also auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Zur nächsten Landtagswahl im Mai 2022 tritt er nicht erneut an, weil er die politischen Geschicke Mönchengladbachs auf Landesebene in jüngere Hände legen möchte.

    „Auch wenn ich kein großer Freund von Ehrungen meiner Person bin, freue mich sehr, dass Thomas Kutschaty, mit dem ich gut befreundet bin, mich geehrt hat. Dass die Ehrung bei der AWO stattfindet, freut mich ebenfalls, weil ich diesem Verband auch seit Jahrzehnten angehöre.“, so Hans-Willi Körfges, nachdem ihm Thomas Kutschaty die goldene Ehrennadel der SPD angesteckt und ihm die Ehrenurkunde übergeben hat.

    Launisch bemerkte Körfges am Ende: „Falls sich jemand darüber freuen sollte, dass ich nach dieser Ehrung meine politischen Aktivitäten beende, will ich vorsichtshalber darauf hinweisen, dass ich mich auch künftig inhaltlich einbringen werde und auch mein Engagement für die Sozialdemokratie fortsetzen werde. Ganz werdet Ihr mich nicht los, auch ohne Mandat, kann man sich gut einmischen!“

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  • Gesellschaftliche Teilhabe muss dringend verbessert werden

    Gesellschaftliche Teilhabe muss dringend verbessert werden

    Hier ein Bericht des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit vom Besuch im NRW-Landtag:

    Der Corona-Pandemie geschuldet konnten wir, das „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ sowie Mitunterzeichnern erst jetzt unseren HARTZ IV-Appell 2020 im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf übergeben.

    Fotos (C): Hermann-Josef Kronen

    Auf Einladung von Jochen Klenner, Landtagsabgeordneter der CDU aus Mönchengladbach, machten sich Vertreter aus dem „Bündnisrat“ (Bündnis für Menschenwürde und Arbeit) und der „Lebenshilfe“ (Mitglied im „Bündnis Soziale Gerechtigkeit MG“) dorthin auf den Weg.

    In Empfang nahmen uns neben Jochen Klenner, auch die beiden Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach, Frank Boss (CDU) und Andreas Terhaag (FDP) neben Marco Schmitz aus der CDU-Fraktion der auch stellv. Vorsitzender im Ausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages ist.

    Wolfgang Fels stellte als Sprecher des BMA zunächst unser Bündnis vor – unsere Tätigkeit und unseren Gründungsursprung, um so die Entstehung des HARTZ IV-Appell 2020 darzulegen.

    Dieser gründet auf der Befassung mit dem Thema Arbeitslosigkeit und Armut. Dies führte u.a. zu einer Veranstaltung mit Bettina Kenter-Götte (Autorin und Schauspielerin) – und deren aufgeführte Performance, resultierend aus ihrem Buch „HEART´S FEAR | HARTZ IV Geschichten aus Armut und Ausgrenzung“. Aus der sich an die Performance anschließende Diskussion mit Gästen und weiteren Fachleuten resultierte der dringende  „Wunsch“ danach, der Politik mitzuteilen, wie man schon kurzfristig prekäre Lebensverhältnisse verbessern könnte und müsste!

    Fotos (C) Hermann-Josef Kronen

    Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsführerin der „Lebenshilfe Wohnen gGmbH“ schloss an und übergab die Erklärung des Bündnis „Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach“, in der auch das BMA Mitglied ist. Sie und auch Wolfgang Fels schilderten die oftmals unhaltbaren Zustände der Wohnsituation von Menschen, die in „sozial abgehängten“ Verhältnissen leben müssen, geschweige denn ein neue Wohnung finden.

    Marco Schmitz – ehemals Geschäftsführer eines Jobcenters – bedankte sich und begrüßt, dass sich Bündnisse für die Anliegen Schwächere einsetzen. „Es ist wichtig, dass es „Kümmererprojekte“ gebe“. Mit Verweis auf die Mindestlohnkonferenz zeigt er sich „enttäuscht“, dass es bisher noch keine Empfehlung für eine deutliche Mindestlohnerhöhung gäbe. Er teilte mit, dass die „Fachstelle Arbeit“ mit der Beratung von prekär beschäftigten ausgeweitet wird, sowie, dass „Kinder haben“ kein Armutsrisiko darstellen darf.

    Generell können die Gesprächspartner aus der Landespolitik den vorgestellten Wünschen  und Forderungen etwas abgewinnen, jedoch beharren Sie auf das Prinzip „Fördern und Fordern“! Es dürfe nicht die Arbeitslosigkeit gefördert werden, sondern die Arbeit.

    „Machen Sie sich doch mal ehrlich“, meinte Axel Rayczik vom Bündnisrat des BMA, „Kinderarmut ist Elternarmut! Und die geplante Grundsicherung für Kinder nur Alibi an der Gesamtsituation nichts Grundlegendes ändern zu wollen.“

    Ein „Bedingungsloses Grundeinkommen/BGE“ lehnen wir ab, so Schmitz.

    Wo bei es hier wohl auch um die Namensgebung geht. So weiß man noch nicht wie das Kind heißen mag, Bürgergeld, Soziales Grundeinkommen, BGE, oder desgleichen, wenn überhaupt.

    Jochen Klenner sieht in unserem Kommen einen Auftrag, sich in den jeweiligen Ausschüssen ernsthaft mit unseren Fragen, Forderungen und Wünschen konstruktiv auseinander zu setzen!

    Die Bündnisvertreter danken im Namen der „Ungehörten“ für die Möglichkeit, die Anliegen einigen Landespolitikern aus dem NRW-Landtag vorstellen zu können. Marco Schmitz sagte jedenfalls zu, weiter miteinander im Gespräch zu bleiben – hoffentlich bald unter besseren Gesprächsbedingungen.

    Den HARTZ IV-Appell und viele weiter Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

    menschenwuerde-und-arbeit.de

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  • Wasserstoff-Auto wird vorgestellt –Europaabgeordnete Manuela Ripa am Montag in Mönchengladbach

    Wasserstoff-Auto wird vorgestellt –
    Europaabgeordnete Manuela Ripa am Montag in Mönchengladbach

    Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP

    Die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa kommt nach Mönchengladbach.
    Sie wird über die entscheidende Bedeutung dieser Bundestagswahl für den Klimaschutz sprechen.

    Die letzten Berichte zum Stand des Klimawandels sind mehr als beunruhigend und es muss jetzt gehandelt werden, um den Klimawandel zu begrenzen und die schlimmsten Folgen zu verhindern. Dafür sind die nächsten vier Jahre im Bundestag und in der EU entscheidend.
    Der bekanntgewordene Entwurf des dritten Teils des IPCC-Berichts bestätigt die schlimmsten Prognosen. „Es kommt noch viel schlimmer als bisher prognostiziert! Wir haben nur noch wenige Jahre Zeit, eine Katastrophe abzuwenden“ so der Bericht.
    Ein wichtiges Element des Kampfs für den Klimaschutz ist die Verkehrswende. „Verkehrswende konkret“ präsentiert die ÖDP anlässlich des Besuchs der Europaabgeordneten.

    Vor der Veranstaltung wird ein Wasserstoff-Auto, mit dem die Referentin anreist, vor dem Tagungsort vorgestellt.

    Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 20.09, um 16:00 Uhr im Manufaktur Restaurant, Hindenburgstr. 93 in Mönchengladbach.

    Das Wasserstoff-Auto ist ca. ½ Stunde vor Vortragsbeginn vor dem Tagungsort zu besichtigen.

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  • ZWISCHENZEIT in St. Helena

    ZWISCHENZEIT in St. Helena

    30 Minuten Musik und Wort
    Freitag, 17. September 2021 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Andrea Richter liest zum „VATER UNSER“ (u. a. von Martin Luther) – Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von Georg Böhm, Dieterich Buxtehude und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.

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  • Über 31 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach rutscht bei Arbeitslosigkeit direkt in Hartz IV

    Über 31 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach rutscht bei Arbeitslosigkeit direkt in Hartz IV

    Der DGB in Mönchengladbach mahnt für die Zeit nach der Bundestagswahl Reformen am Arbeitsmarkt an. „Ein höherer Mindestlohn und ein verbesserter Schutz bei Arbeitslosigkeit gehören für uns dringend in jeden neuen Koalitionsvertrag“, so der Vorsitzende des DGB in Mönchengladbach, Patrick Stock.

    Konkret fordert der DGB einen verbesserten Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit. „Nicht das ungeliebte Hartz-IV-System sondern die Arbeitslosenversicherung muss wieder der Standard werden, der das Risiko bei Arbeitslosigkeit im Regelfall absichert“, fordert Stock. „Dazu müssen mehr Arbeitslose einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten und das Geld wenn nötig auch länger gezahlt werden, insbesondere an langjährig Beschäftigte.“

    Wie löchrig der soziale Schutz für Arbeitslose ist, zeigten die aktuellen Daten für Mönchengladbach der Agentur für Arbeit. 758 Personen mussten sich im August neu arbeitslos melden. Davon hatten 238 oder 31,4 Prozent keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und sind direkt im Hartz-IV-System gelandet.

    Aber auch für diejenigen, die Arbeitslosengeld erhalten, ist der Schutz vielfach unzureichend, weil die Unterstützung nicht lange genug gewährt wird. So läuft in Mönchengladbach innerhalb eines Jahres bei 1.598 Arbeitslosen der Anspruch auf Arbeitslosengeld aus, bevor ein neuer Arbeitsplatz gefunden wird oder die Betroffenen in Altersrente wechseln. Das sind 22,7 Prozent aller Fälle, bei denen der Arbeitslosengeldbezug endet.

    Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine verlässliche soziale Absicherung in Krisenzeiten für die Menschen ist. „Das geht am besten mit einer gestärkten Arbeitslosenversicherung, mit klaren, verbrieften Leistungsansprüchen, guten Förderangeboten und ohne abschreckende Bedürftigkeitsprüfung“, so Stock abschließend.

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  • Rolex-Raub mit Messer – Polizei sucht Zeugen

    Rolex-Raub mit Messer – Polizei sucht Zeugen

    Am Freitagabend, 10.09.2021, brachte ein 30-jähriger Mönchengladbacher auf einer Polizeiwache einen Raub in Heyden zur Anzeige, bei dem ihm Bargeld und eine Rolex-Uhr gestohlen worden sei. Ein Täter habe ihm dabei ein Messer an den Hals gehalten.

    Nach Angaben des 30-Jährigen befand er sich an besagtem Freitagabend um 23:25 Uhr zu Fuß auf der Gertraudenstraße, als ihn zwei unbekannte Männer ansprachen und aufforderten, seine Armbanduhr auszuziehen. Einer der beiden habe danach ein Messer hervorgeholt.

    Er versuchte wegzulaufen, so der 30-Jährige weiter, die Männer hinderten ihn aber daran. Der Täter mit dem Messer hielt es ihm danach von hinten an den Hals, während der zweite ihm die Uhr vom Handgelenk und Bargeld aus der Hosentasche zog. Danach flüchteten beide zu Fuß in Richtung Odenkirchener Straße.

    Bei der Uhr handelt es sich um eine goldene Armbanduhr der Firma Rolex, Modell Yachtmaster.

    Die Täter wurden wir folgt beschrieben: Jeweils ca. 30 Jahre alt mit kurzen, dunklen Haaren und von schlanker Statur. Der Täter mit dem Messer trug eine blaue Jeans und eine schwarze Lederjacke, der Andere eine schwarze Jeans und einen schwarzen Kapuzenpullover. Beide trugen zudem jeweils eine schwarze Community-Maske.

    Die Polizei fragt: Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Angaben zu Beobachtungen machen, die mit ihr in Zusammenhang stehen könnten? Wem wurde eine solche Uhr zum Kauf angeboten? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

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  • Ratsmehrheit will einen Seniorenrat für die Stadt

    Ratsmehrheit will einen Seniorenrat für die Stadt

    Die Zahl der alten Menschen hierzulande nimmt stetig zu: Bereits mehr als fünf Millionen Menschen im Alter von 60 oder mehr Jahren lebten Ende 2019 in NRW – das sind 28 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes.

    Diese Bevölkerungsgruppe hat besondere Interessen und Bedürfnisse, die NRW-weit in derzeit 169 Seniorenvertretungen Städten und Gemeinden gebündelt und eingebracht werden. Das soll nach den Vorstellungen der Ratsmehrheit aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP bald auch in Mönchengladbach der Fall sein.

    „Wir haben einen Antrag abgestimmt, wonach die Verwaltung die entsprechenden Schritte darstellt, die man benötigt, um auch hier in Mönchengladbach einen Seniorenrat einrichten zu können“, sagt Grünen-Ratsfrau Anita Hoffmann, die bei den Grünen den Arbeitskreis Senioren leitet und auch der Initiative „Seniorenrat MG“ angehört. „Wir sind froh, dass dieses Projekt nach den umfangreichen Bemühungen nun endlich auf die Schiene gesetzt wird“, sagt sie. Hintergrund: Die Initiative hatte zu Beginn dieses Jahres einen Bürgerantrag zur Einrichtung eines Seniorenrates in Mönchengladbach eingebracht.

    „Der Seniorenrat als unabhängiges, ehrenamtliches Gremium hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu stärken und sich für die Belange älterer Menschen einzusetzen“, beschreibt Nicole Wilms, sozialpolitische Sprecherin der SPD, den Zweck dieses Gremiums. „Er soll Beschlüsse verfassen und sie zur Entscheidung an die entsprechenden Ausschüsse und den Rat weiterleiten“, so Wilms weiter.

    Zur Bildung des Seniorenrats wird es Versammlungswahlen geben, das ist FDP-Ratsherr Reiner Gutowski, Mitglied im Sozialausschuss, wichtig. „Beim Seniorenrat handelt es sich aber nicht um ein politisches Organ, denn es werden keine Ratsleute als stimmberechtigte Mitglieder darin vertreten sein“, betont er. Der Seniorenrat sei zur Erfüllung seiner Aufgaben parteipolitisch und konfessionell neutral.

    In der Ratssitzung am 6. Oktober soll der Seniorenrat nun endgültig auf den Weg gebracht werden.

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  • „Klimatischer Irrsinn“ – weiterer Ausbau der A52 und A61 wird abgelehnt

    „Klimatischer Irrsinn“ – weiterer Ausbau der A52 und A61 wird abgelehnt

    Stellungnahme der BUND Kreisgruppe Mönchengladbach zu den geplanten Radschnellwegen auf Mönchengladbacher Gebiet und zur geplanten Trasse der S28 entlang der Donk sowie zum geplanten Ausbau der Autobahnen 52 und 61:

    Der BUND verfolgt satzungsgemäß und in jahrelanger inhaltlicher Arbeit das Ziel des Natur- und auch des Umweltschutzes. Die aktuelle Entwicklung des die gesamte Existenz bedrohenden Klimawandels macht es in letzter Zeit immer wieder notwendig, zwischen diesen beiden Komponenten abzuwägen. Dabei gilt es, Prioritäten zu definieren und die jeweils andere Komponente nicht aus den Augen zu verlieren.

    Sowohl der Bau von Radschnellwegen als auch der Ausbau des ÖPNV, hier in Form einer schnellen Verbindung zwischen dem Raum Viersen und dem Großraum Düsseldorf (S28), dient u.E. den Zielen der Verkehrs-wende und damit dem Klimaschutz. Die interne Diskussion in der Kreisgruppe ist kontrovers und geprägt von dem o.a. Abwägen zwischen Umwelt- und Naturschutz. Die Mehrheit der Kreisgruppe befürwortet die beiden Projekte.

    Wir werden die weitere Entwicklung der Planungen (Planfeststellungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfung, Bedarfs- bzw. Nachfrageermittlung u.a.) genaustens beobachten und analysieren. Ergeben sich hier Aspekte, die eine andere Sicht auf die Eingriffe in die Natur erfordern, werden wir uns entsprechend positionieren. Wie schon in unserer Studie „Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft in Mönchengladbach“ aus dem Jahre 2020 werden wir die Planung und Durchführung der Kompensation der Eingriffe für diese Projekte kritisch begleiten.

    Wichtig erscheint uns, dass beide Projekte ein Puzzlestein in der Argumentation gegen den Ausbau der A52 und A61 von 4 auf 6 Spuren sind. Diesen lehnen wir entschieden ab, er ist ein „weiter so“ der Verkehrsplanung. Dieser Ausbau generiert mehr motorisierten Individualverkehr und stellt einen Eingriff in die Natur dar, wie wir ihn in den letzten Jahren in und um Mönchengladbach nicht mehr gehabt haben. Der Ausbau ist klimatischer Irrsinn und naturschutzmäßig nicht zu kompensieren.

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  • „Die europäische Dimension der Bundestagswahl“

    „Die europäische Dimension der Bundestagswahl“

    Unter diesem Motto hatten die Philippus-Akademie des evangelischen Kirchenkreises Gladbach-Neuss und Pulse of Europe Mönchengladbach am 5. September 2021 Vertreter von zur Wahl stehenden Parteien in die evangelische Hauptkirche Rheydt eingeladen.

    Mehr als fünfzig Bürgerinnen und Bürger kamen, um zu hören, was Dr. Günter Krings (CDU), Gülistan Yüksel (SPD), Kathrin Henneberger (Bündis90/Grüne), Peter König (FDP), Annette Schrader-Schoutz (Freie Wähler), Sebastian Merkens (Die Linke) und Paula Mühl (Volt) zu Europa und der Europäischen Union zu sagen hatten.

    Nach den Vorträgen der Politiker nutzten die Zuhörer die Gelegenheit für eigene Fragen.
    Junge Leute fragten, warum sich viele Jugendliche nicht für das Thema Europa interessierten. Die Politiker/innen erinnerten an den mühsamen Weg in der Geschichte hin zu den offenen Grenzen heute bis zur Europäischen Union als Friedensgarant in Europa. Die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsförderung besonders für nichtakademische Berufe im Austausch mit jungen Menschen in ganz Europa wurde gefordert. Besonders im entscheidenden Alter der Berufsfindung muss deutlich werden, wie wichtig die demokratische Vertretung der eigenen Interessen in Europa ist.

    Damit wurde auch das Problem des Einstimmigkeitsprinzips in europäischen Entscheidungsgremien diskutiert.
    Trotz aller unterschiedlicher politischer Vorstellungen wurde klar, dass über Klimawandel, Migration und das Verhältnis zu China, Russland und den USA nur im europäischen Zusammenhang sinnvoll gesprochen werden kann.
    Das Fazit war: „Europa muss immer mitgedacht werden!“ Zum Abschluss spielte Organist Udo Witt die „Europa-Hymne“ von Ludwig van Beethoven.

    Das Kunstobjekt „Hohe europäische Rösser“ von Josef Tieber war am Ausgang dann noch ein Anziehungspunkt.
    Einige Politiker baten um die jährliche Wiederholung einer solchen Veranstaltung für Europa.

    Anmerkung der Redaktion: eine Wiederholung in diesen Räumlichkeiten scheint ob der Halligkeit und damit Unverständlichkeit nicht angebracht. Es verhindert leider eine redaktionelle Bearbeitung überhaupt.

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  • Mönchengladbacherinnen bei der Miss-Germany-Wahl

    Mönchengladbacherinnen bei der Miss-Germany-Wahl

    Von über 12.000 Bewerbungen dürfen dieses Jahr gleich 2 Frauen aus Mönchengladbach an der Miss Germany Wahl teilnehmen.

    Charlotte ist 22, macht gerade ihren Bachelor in Geschichte & Englisch und steht für Körpervielfalt. Auf ihrem Instagram Account legt sie ihren Followern das Thema Midsize und Selbstliebe näher. Ihre Botschaft ist: „Wir sollten uns alle mehr darauf konzentrieren, was unsere Körper jeden Tag für uns tun, anstatt darauf was andere von ihnen halten. Für mich gibt es nicht das eine Schönheitsideal, wir sind alle auf unsere eigene Weise wertvoll.“.

    Jana ist 21, lernt gerade den Beruf der Mediengestalterin mit dem sie sich vor kurzem selbstständig gemacht hat und engagiert sich politisch. Als stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Mönchengladbach ist ihr besonders wichtig, eine Ansprechpartnerin für Mitglieder & Interessierte zu sein. Ihre Botschaft geht aber in eine andere Richtung: „Psychische Erkrankungen müssen endlich normalisiert werden. Genauso wie man bei körperlichen Erkrankungen zum Arzt geht, sollte man auch seine psychische Gesundheit pflegen.“.

    Vom 16.-19. September findet die diesjährige Live Experience in Hamburg statt und danach können Charlotte & Jana mit einem Online-Voting in die nächste Runde gewählt werden. Beide sind sich aber einig: Dabei sein ist alles!

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  • OrgelTour durch die Kirchen der Pfarrei St. Helena – mit REINHOLD RICHTER

    OrgelTour durch die Kirchen der Pfarrei St. Helena – mit REINHOLD RICHTER

    Die Pfarrei St. Helena beheimatet einige schöne „Königinnen der Instrumente“ in ihren Kirchen und Kapellen. Zum Jahr der Orgel 2021 und dem Tag der Orgel am 12.9.2021 möchte diese „OrgelTour“ dazu dienen, die hörenswerten und stilistisch unterschiedlichsten Orgeln an diesen zwei Tagen vorzustellen. Es wird jeweils eine Einführung zu dem Instrument sowie ein Mini-Konzert geboten.

    Die Pfarrei St. Helena beheimatet einige schöne „Königinnen der Instrumente“ in ihren Kirchen und Kapellen. Zum Jahr der Orgel 2021 und dem Tag der Orgel am 12.9.2021 möchte diese „OrgelTour“ dazu dienen, die hörenswerten und stilistisch unterschiedlichsten Orgeln an diesen zwei Tagen vorzustellen. Es wird jeweils eine Einführung zu dem Instrument sowie ein Mini-Konzert geboten.

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  • Klares Zeichen gegen rechte Hetze

    Klares Zeichen gegen rechte Hetze

    Katholische Verbände im Bistum Aachen sprechen sich gegen die AfD und für eine bunte und tolerante Gesellschaft aus.

    Viel beachtet sprachen die katholischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenverbände im Bistum Aachen bereits 2020 zu den Kommunalwahlen in NRW eine Nicht-Wahlempfehlung aus. Mit einer Plakataktion „Wir wählen! NICHT die AfD“ setzten sie ein klares Zeichen gegen rechte Hetze, Populismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

    Für die jetzt anstehenden Bundestagswahlen wiederholen die Verbände dieses Bekenntnis deutlich. Grundlage ihrer Kritik ist die Programmatik der AfD. Die Verbände sagen: „Unser Glaube und die Werte, die wir als katholische Verbände vertreten, sind die Grundlage unseres Handelns in Kirche und Gesellschaft und stehen der Struktur, dem Menschenbild und der politischen Vision der AfD entgegen.“

    Die AfD widerspreche den inhaltlichen Beschlüssen der katholischen Verbände und der gelebten Praxis von Toleranz und Ablehnung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Insbesondere gelte das für die Bereiche Klimapolitik, Zuwanderung und Integration, Bildung und dem Bestreben der AfD zu einer nationalistisch geprägten Politik der Ab- und Ausgrenzung.
    Daher gelte auch 2021: „Wir wählen! Nicht die AfD!“

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  • Junge Ökologen eröffneten den Wahlkampf – Es geht um den Müll

    Junge Ökologen eröffneten den Wahlkampf – Es geht um den Müll

    Neben der Klimakrise und dem Schutz der Artenvielfalt ist die „Müllkatastrophe“ eine der drängendsten Probleme unserer Zeit.

    Foto: Alina Möller

    „Deren Lösung ist existenziell für unsere Zukunft.“ so Alina Möller, Landesvorsitzende der JÖ Nordrhein-Westfalen am Mittwochabend in Mönchengladbach.

    Jedes Jahr entstehen 417,2 Millionen Tonnen Abfall in Deutschland, das sind 457 KG Abfall pro BundesbürgerIn. Vom deponierbaren Müll werden ca. 1/3 exportiert, 1/3 verbrannt und lediglich 1/3 gelten als recycelt. Von diesem Drittel erfolgt lediglich eine Umwandlung von 17% in wiederverwendbare Form, in das sogenannte Rezyklat, eine verschwindend geringe Quote.

    Wichtigste Ziele der JÖ seine eine Offensive in der Abfallvermeidung, eine deutliche Steigerung der Wiederverwendung und eine Erhöhung des Recycling-Anteils. Den Müll ins Ausland zu exportieren sei der schlechteste Weg, so Möller. Dieser Müll kommt dann z. B. als Micro-Plastik wieder über die Nahrungskette zu uns zurück. Derzeit nimmt bereits jeder in Deutschland lebende Mikroplastik in der Menge einer Kreditkarte über die Nahrung auf, und das pro Woche. Tendenz steigend.

    Das Müllproblem ist nicht nur eine Frage, wohin mit dem Müll, sondern auch die Frage, wie schützen wir uns vor den Müllresten, die wir in unseren Körper aufnehmen. Der Mensch als Müllkippe ist sicherlich keine Zukunftsperspektive.

    Alina Möller, die Studierende der Volkswirtschaftslehre im Masterstudiengang ist für ein Vorleben, nicht für ein Predigen. „So besitze ich kein Auto, bin vor drei Jahren das letzte Mal geflogen, versuche meinen Plastikverbrauch zu minimieren und ernähre mich zunehmend vegetarisch. Dabei halte ich nichts von Extremen und dem Fingerzeig auf Andere, die nicht so leben wie man selbst.“ so Möller.

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  • Mit dem Fahrrad gegen Kohlebagger

    Mit dem Fahrrad gegen Kohlebagger

    Aus dem Rheinland werden sich diesen Sonntag, 5. September, Grüne Fahrradfahrer*innen zum vom Abriss bedrohten Dorf Lützerath aufmachen.

    Gemeinsam, mit aus ganz Deutschland angereisten Bundestagskandidat*innen und dem Bundesverband der Grünen Jugend, werden sie von verschiedenen Startpunkten aus bei einer Sternfahrt zum Tagebau Garzweiler radeln. Dort angekommen wird auf der L277 eine schützende Fahrrad-Menschenkette zwischen Kohlebagger und den bedrohten Dörfern gebildet.

    „Armin Laschet hat auf Geheiß des Kohlekonzerns RWE durchgesetzt, dass die Dörfer weiter für die Braunkohle zerstört werden sollen – er hat diese Rechnung aber ohne uns gemacht. Wir stellen uns als Grüne solidarisch an der Seite der betroffenen Menschen und werden im nächsten Bundestag für eine Stilllegung der Tagebaue kämpfen.“ erklärt Kathrin Henneberger, Grüne Bundestagskandidatin der Region am Tagebau Garzweiler.

    “Wir müssen schnellstmöglich klimaneutral werden – und zugleich Sicherheiten für die Beschäftigten schaffen. Das gilt für die Braunkohle, aber das gilt auch für die Automobilindustrie: Weiter wie bisher ist keine Option, also muss jetzt besonders in Regionen wie dem Rheinland oder der Lausitz gezielt in zukunftsfähige Jobs investiert werden: Her mit den Erneuerbaren, her mit einem öffentlichen Verkehrsnetz.” Ergänzt Georg Kurz, Bundessprecher der Grünen Jugend.

    Vor der Fahrraddemo wird es um 9:30 Uhr an der Aussichtsplattform Tagebau Garzweiler Nord eine Bildaktion mit jungen und aussichtsreichen Bundestagskandidat*innen aus ganz Deutschland geben, die gemeinsam ein Ende der Kohleverstromung fordern.

    Die Fahrradsternfahrt wird von vier Startpunkten aus losfahren. Von Mönchengladbach (11h Marktplatz Rheydt), Erkelenz (11 h Ziegelweiherpark), Neuss (10 h Skaterpark im Südpark) und Düsseldorf (9 h Burgplatz). Um 12 Uhr wird sich die Fahrraddemo am Aussichtspunkt Tagebau Garzweiler Nord vereinen und nach einer Zwischenkundgebung weiter nach Lützerath fahren. Die Fahrrad-Menschenkette dort ist um 13.30 Uhr geplant. Insgesamt haben sich für die Fahrraddemo acht Kreisverbände der Grünen im Rheinland zusammengeschlossen. Mehr Infos auf https://rheinland-der-zukunft.de/

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