Autor: Redaktion

  • Aktionskongress gegen Armut – mit ALZ Beteiligung

    Aktionskongress gegen Armut – mit ALZ Beteiligung

    Das Arbeitslosenzentrum beteiligt sich an einem bundesweiten Pilotprojekt. Dabei geht es um die digitale Teilhabe von  Menschen, die von Armut betroffen sind

    „Es war ermuntert für mich, mal als `armer Mensch´ etwas über Armut sagen zu können und dabei gehört zu werden“, berichtete Hannelore Schulz nach der Teilnahme am „Kongress gegen Armut“. Als eine von rund 80 bundesweiten Organisationen im Bereich sozialer Arbeit  beteiligte sich das Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) an dem Pilotprojekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
    Das Ziel: Von Armut betroffene Menschen schalteten sich während des virtuellen, vom 10. bis 12. Juni stattfindenden Kongresses ein, sagten ihre Meinung und schilderten oft berührend ihre Situation. Die Teilnehmer*innen des Kongresses (Motto: “Armut? Abschaffen!”) formulierten Ziele zur Beseitigung von Armut. Und gerade hier lieferten die betroffenen Menschen „anschauliches Praxismaterial“. Die Politik – der Bundestagswahlkampf ist bereits in vollem Gange – erhält den „Katalog gegen Armut“. 

    Um am Kongress teilnehmen zu können, stellten der Paritätische Gesamtverband die Laptops und Gladbachs Rotarier Geldmittel für den mobilen Internetanschluss zur Verfügung.

    Durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie war der Zutritt für Besucher*innen im ALZ lange eingeschränkt. Die Teilnahme am digitalen Kongress gegen Armut ermöglichte ein Stück Normalität. Der gemeinsame Austausch und das Beisammensein habe allen Beteiligten gut getan.

    “Armut bedeutet Mangel und Ausgrenzung. Die Corona-Krise hat die soziale Kluft in Deutschland und die Not der Betroffenen einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt. Durch fehlende digitale Hardware und Internetzugang werden arme Menschen noch weiter abgehängt”, sagt Franjo Schiller. Er gehört dem ALZ-Vorstand an.
    Hier versucht das ALZ Abhilfe zu schaffen.
    Konkret: Nach dem Kongress können die Laptops von dem infrage kommenden Personenkreis geliehen und befristet mit nach Hause genommen werden. Interessenten melden sich bei ALZ-Leiterin Justine Krause (Kontakt siehe unten). 
    Der Kongress mit Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops zeigte die unterschiedlichen Formen von Armut auf. Krause gab am zweiten Kongresstag einen Input zu strukturellen Problemen des Hartz-VI-Systems, die in der Erwerbslosenberatung des ALZ immer wieder aufträten.

    „Insbesondere Menschen mit Sprachbarrieren, Migrations- oder Fluchthintergrund haben große Probleme bei der Antragstellung von Hilfen und mit der Bürokratie. Wir im ALZ versuchen strukturelle Probleme auch immer zu benennen und an die lokale Politik zu tragen. Es war schön, das nun auch auf Bundesebene tun zu können“, so Krause. 

    Außerdem berichtete die neue Leiterin über das Engagement der Einrichtung zur Armutsbekämpfung. Dazu gehören der seit „Corona“ stehende Gabenzaun mit Essbarem vor dem ALZ-Haus, Gesundheitsangebote und der Mittagstisch. Letzterer öffnet übrigens wieder regulär zum Essen im Haus am 16.06.2021.
    „Wir versuchen, unsere Besucher*innen und Ratsuchenden ganzheitlich zu betrachten, dazu sind wir als soziale Einrichtung auf finanzielle und ehrenamtliche Ressourcen angewiesen“, betont Vorstandssprecher Karl Boland.

    Einrichtungen wie das ALZ und Wohlfahrtsverbände wie der  Paritätische bildeten „eine Lobby für Menschen mit sozial schwacher Herkunft“. Oft sind es – im Gegensatz zur Politik – die Häuser vor Ort, die die tatsächlichen Probleme der Menschen mitbekommen und ihnen konkrete Hilfen anbieten. 

    Was viele nicht wissen, die SGB-II-Quote (Hartz IV) in Mönchengladbach  liegt mit ca. 17 Prozent auf Ruhrgebietsniveau.

    Das Arbeitslosenzentrum MG e. V. ist ein gemeinnütziger Träger, Mitglied im Paritätischen Landesverband NRW und aktiv in der Erwerbslosen- und Sozialberatung seit 1983.

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  • Am Hugo-Junkers-Gymnasium bestanden alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen

    Am Hugo-Junkers-Gymnasium bestanden alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen

    Werden die Prüfungen nach Plan verlaufen? Werden die intensiven Testungen dafür sorgen, dass alle am Abitur beteiligten Schüler und Lehrer an den entscheidenden Tagen der Prüfungsphase gesund sind?

    Diese und andere Fragen stellten sich viele Akteure der Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in den vergangenen Wochen mit einiger Sorge immer wieder. Nicht zuletzt Schulleiter Marc Reese, der mit gewaltiger Energie an der Spitze seines Kollegiums alles tat, um für den reibungslosen Ablauf der Abiturprüfungen zu sorgen.

    Der große Einsatz aller – auch der der Schulsekretärinnen Claudia Schulze und Alesja Miller sowie des Hausmeisters Ralf Thillmanns -, viele intensive Sitzungen, umfangreiche Planungen und tausende Tests führten am Ende dazu, dass das zweite unter besonderen Bedingungen durchgeführte Abitur ein durchschlagender Erfolg war, weil alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen bestanden haben.

    Die dafür notwendigen Klausuren wurden an acht Tagen in dem geräumigen Klausurraum und vor allem in der Turnhalle der Schule durchgeführt. In zeitlichem Abstand folgten dann 72 mündliche Prüfungen an drei Tagen. Alle Prüfungstermine waren über umfangreiche Testungen abgesichert, weil sich die Schüler im Vorfeld eines jeden Termines in der Schule testeten oder mit negativem Test in die Räume des traditionsreichen Gymnasiums an der Brucknerallee kamen.

    13 Schülerinnen und Schüler bestanden die anspruchsvollen Prüfungen, die den Hochschulzugang weit über Deutschland hinaus ermöglichen, im sehr guten Bereich, das heißt, mit Noten von 1,0 bis 1,5. Insgesamt 29 Schüler erhielten zusammen mit diesem Spitzenfeld die Bewertung 1,9 oder besser. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten betrug erfreulicherweise 2,4. Große Begeisterung unter den prüfenden Lehrern lösten auch 15 herausragende Einzelleistungen aus, die mit der Bestnote 1+ gewürdigt wurden – und der Jahrgangsbeste erhielt zur Krönung des Abiturs 2021 in vier Abiturprüfungen gleich dreimal die Traumnote 1+ und eine weitere 1.

    Wenn auch die Traurigkeit der erfolgreichen Absolventen über die in Zeiten von Corona abgesagten Studienfahrten, die die Höhepunkte der Schulzeit sind, nach wie vor präsent ist, so ist doch für Schüler und Lehrer ein Trost, dass durch die sinkenden Inzidenz-Zahlen und das sommerliche Wetter voraussichtlich am 2. Juli eine Abschlussfeier als Ausklang der Schulzeit möglich sein wird. 

    Martina Chittka, die zur Zeit die Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin übernimmt und die Prüfungen in großer Gelassenheit souverän organisierte, zeigt sich denn auch außerordentlich zufrieden, dass alle ihre Schützlinge ihren Schulabschluss glücklich erreicht haben: „Schüler und Kollegium haben so konstruktiv in harmonischer Gemeinschaft zusammengearbeitet, dass von einem ‚Corona‘-Abitur, also einem aus dem Gesundheitsschutz geborenen ‚Notabitur‘, nicht die Rede sein kann, das zeigen auch die erreichten Noten. Die Schüler können stolz sein, wir Lehrer können stolz sein, dass durch viel Arbeit und Leidenschaft am Hugo-Junkers-Gymnasium eine Hochschulreife auf dem von Betrieben und Universitäten erwarteten Niveau ermöglicht worden ist.“

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  • 84jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

    84jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

    Am Sonntag, 13.06.2021, gegen 14.30 Uhr, kam es auf der Wallsendpromenade am Schmölderpark zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 84jähriger E-Bike-Fahrer schwer verletzt wurde.

    Zur Unfallzeit ging eine Frau mit ihrem zweijährigen Sohn über den gemeinsamen Geh- und Radweg der Wallsendpromenade in Richtung Urftstraße. Die Frau hielt ihren Sohn hierbei an der Hand. Plötzlich riss sich das Kind los und lief nach links.

    Zur gleichen Zeit befuhren zwei E-Bike-Fahrer leicht versetzt hinter einander den gleichen Geh- und Radweg ebenfalls in Richtung Urftstraße.
    Als das Kind nach links lief, wich der vordere der beiden Radfahrer, ein 85jähriger Rheydter, nach links aus und bremste. Für den 84Jährigen kam dieses Ausweichmanöver zu plötzlich, so dass er einen Zusammenstoß mit dem anderen E-Bike nicht verhindern konnte. Die beiden Senioren stürzten.

    Hierbei zog sich der 84Jährige derart schwere Verletzungen zu, dass er nach notärztlicher Erstversorgung einem Krankenhaus zur stationären Aufnahme zugeführt werden musste.
    Der 85Jährige, der im Gegensatz zu seinem Begleiter, keinen Helm trug, erlitt eine Platzwunde am Kopf. Mutter und Kind wurden nicht verletzt.

    An den E-Bikes entstand geringer Sachschaden. (so)

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  • FREIE WÄHLER wollen in die Bundespolitik –Die Mönchengladbacherin Annette Schrader-Schoutz kandidiert

    FREIE WÄHLER wollen in die Bundespolitik –
    Die Mönchengladbacherin Annette Schrader-Schoutz kandidiert


    Die FREIEN WÄHLER haben auf einer Mitgliederversammlung unter CORONA-Bedingungen im Wahlkreis Mönchengladbach Annette Schrader-Schoutz, wohnhaft in Mönchengladbach-Rheydt, als Direktkandidatin für den Bundestag (Wahlbezirk 109) aufgestellt.

    Bekanntermaßen will der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger aus Bayern, seine Partei in den Bundestag führen. Ergo mobilisieren sie über neue Landesverbände / Stadtverbände vorhandene und neue Mitglieder.
    In Mönchengladbach ist die Gründung eines Stadtverbandes auch zur Gewinnung weiterer Mitglieder kurzfristig geplant. Info´s unter https://www.freiewaehler.eu/

    Annette Schrader-Schoutz war kurze Zeit Mitglied in der CDU und der AfD. Ein politisches Amt hatte sie dort nicht inne. 2015 verließ sie die AfD.

    • Annette Schrader-Schoutz
    • Jahrgang 1954
    • Verheiratet, 2 Söhne, 3 Enkelkinder
    • Hotelkauffrau, Dipl. Designerin, i. R.
    • Hobbies: Gymnastik im Verein, Radfahren, Kartenspielen mit Freunden
      Persönliche Schwerpunkte/Interessen in der Bundespolitik:
    • Bildung
    • Sicherung gegen Altersarmut
    • Verbraucherschutz
      Besondere Schwerpunkte im Wahlkreis, die die Bundespolitik betreffen:
    • Schaffung von Arbeitsplätzen mit auskömmlicher Bezahlung

    Annette Schrader-Schoutz erklärt:

    Die FREIEN WÄHLER als die politische Kraft der Mitte stehen für ein Deutschland für alle.
    Sie möchten bürgerliche, freiheitliche, konservative und soziale Wähler in der politischen Mitte ansprechen.

    Gerade die derzeitige politische Situation in Deutschland und der desolate Zustand vormals in der politischen Mitte stehender Parteien, begreifen die FREIEN WÄHLER als hervorragende Chance bei der anstehenden Bundestagswahl.

    Als frische Partei wurden die FREIEN WÄHLER Nordrhein-Westfalen 2011 gegründet. Die Bundespartei wurde 2010 gegründet. Bei den letzten Landtagswahlen erreichten die FREIEN WÄH-LER in Bayern 11,6%, in Brandenburg 5,0%, in Baden-Württemberg 3,0%, in Rheinland-Pfalz 5,4% und zuletzt in Sachsen-Anhalt 3,1%.

    Die FREIEN WÄHLER und ihre Kandidatin in Mönchengladbach Annette Schrader-Schoutz
    bitten um das Vertrauen der Wähler und um deren Stimme am 26. September 2021!

    Früher habe ich lange in der Schulpflegschaft gearbeitet und ehrenamtlich in der Kirchengemeinde.
    Einige Zeit war ich Mitglied der CDU, der Frauenunion und der AfD (Austritt 2015).

    Politisch stehe ich für Verbraucherschutz, inkl. Lebensmittelsicherheit und in Mönchengladbach für den Aufbau und den Erhalt von Dauerarbeitsplätzen mit auskömmlicher Bezahlung.

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  • Wieder da: Corona-Revue „Alle maskiert!“

    Wieder da: Corona-Revue „Alle maskiert!“

    Die beliebte Inszenierung von Helena Jackson ist auf der Bühne des Theaters Mönchengladbach zurück.

    Ein Stück zum Thema Corona, das unterhaltend und witzig ist? Kann das funktionieren? Und wie! Nach seiner erfolgreichen Revue „Let´s Stop Brexit!“ hat sich Autor Ul-rich Proschka erneut ein topaktuelles Thema vorgeknöpft. Mit schnellen Dialogen und umgetexteten bekannten Musiknummern aus Operette, Pop und Chanson bringt er die alles an-dere als „neue Normalität“ auf die Bühne.
    In der Inszenierung der jungen Nachwuchsregisseurin Helena Jackson spielen aus dem Musik-theaterensemble des Theaters Krefeld und Mönchengladbach Debra Hays, Gabriela Kuhn, Mar-kus Heinrich und Matthias Wippich gewohnt temperamentvoll. Die vier Solisten standen auch schon in der Brexit-Revue gemeinsam auf der Bühne; ein eingespieltes Team, das rasant und ur-komisch, aber auch mit nachdenklichen Tönen durch den Abend führt. Die musikalische Leitung hat Michael Preiser.

    Alle Fotos: Theater
    Alle Fotos: Theater
    Alle Fotos: Theater
    Alle Fotos: Theater

    Und darum geht es: Der fiktive Fernsehsender NOVO im Frühjahr 2020. Corona ist das große Thema, sowohl einer seriösen Nachrichtensendung, als auch einer populären Late-Night-Talk-Show. Als es innerhalb der Moderatoren-Duos der beiden unterschiedlichen TV-Formate zu Er-krankungen kommt, hilft man sich kurzerhand studioübergreifend aus. Zusätzlich zum äußeren Corona-Wahnsinn kommt es nun aufgrund des erzwungenen Stilmix zu turbulenten Szenen und komischen Dialog-Schlagabtauschen. Die Krise ist hart, aber ganz ohne Humor auch nicht zu bewältigen!
    Samstag, 12. Juni, 19.30 Uhr Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr Dienstag, 22. Juni, 19.30 Uhr Donnerstag, 24. Juni, 19.30 Uhr
    Tickets : 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de

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  • Sanierung und Modernisierung des STEP

    Sanierung und Modernisierung des STEP

    In der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde die bedarfsgerechte Sanierung und Modernisierung des Kinder- und Jugendzentrums im STEP beschlossen.

    Da das 40 Jahre alte Gebäude auf der Stepgesstraße, indem die Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte (JUKOMM) untergebracht ist, bislang nicht in größerem Umfang saniert oder modernisiert worden ist, wurde die Verwaltung nun beauftragt, eine Entwurfsplanung zu erstellen.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Junge Menschen sind auf der Suche nach Orientierung. Auf dem Weg zur Herausbildung einer eigenen Persönlichkeit wollen sie sich austauschen und ausprobieren. Zugleich müssen sie sich mit gestiegenen Anforderungen, insbesondere bei Bildung und Berufseinstieg, auseinandersetzen. Daher müssen wir zentrumsnahe Anlaufstellen, an denen sich junge Leute ausprobieren, erholen und auf Gleichgesinnte ihrer Generation treffen, mit denen sie neue Netzwerke bilden können weiter ausbauen, modernisieren und integrieren.“
    Die JUKOMM ist eine Initiative der Stadt Mönchengladbach, der evangelischen Christuskirchengemeinde und der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus. Die Einrichtung öffnet sich zunehmend in den Sozialraum. So werden klassische Angebote offener Kinder- und Jugendarbeit zunehmend mit Sozialraum- und Kulturarbeit oder Streetwork ergänzt.
    „Seit über 10 Jahren leisten die Mitarbeitenden für und mit den Kindern und Jugendlichen eine ausgezeichnete pädagogische Arbeit, in deren Mittelpunkt die gegenseitige Wertschätzung, die Stärkung der (Eigen-) Verantwortung und der offene, integrative und respektvolle Austausch stehen,“ ergänzt Uschi Schiffer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss. „Die Weiterentwicklung des Konzepts durch die Verwaltung ist überzeugend. Daher freuen wir uns, dass die damit verbundene und notwendige Sanierung des STEP nun eingeleitet werden konnte, so dass Kinder und Mitarbeitende bald in modernen und offenen Räumen zusammenkommen können.“ so die SPD-Politikerin abschließend.

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  • EU-Parlament bereitet Untätigkeitsklage vor

    EU-Parlament bereitet Untätigkeitsklage vor

    Die Abgeordneten weisen EP-Präsident Sassoli an, die Kommission spätestens innerhalb von zwei Wochen aufzufordern, „ihren Verpflichtungen“ gemäß der Konditionalitätsverordnung nachzukommen.

    In einer am Donnerstag mit 506 zu 150 Stimmen bei 28 Enthaltungen angenommenen Entschließung stellen die Abgeordneten fest, dass der neue Konditionalitätsmechanismus zum Schutz des EU-Haushalts seit dem 1. Januar 2021 in Kraft ist und auch für den Corona-Wiederaufbaufonds gilt. Trotzdem hat die Kommission keine Maßnahmen im Rahmen der neuen Regeln vorgeschlagen und die vom Parlament in seiner Entschließung vom 25. März gesetzte Frist vom 1. Juni zur Fertigstellung der Leitlinien für die Anwendung der Verordnung nicht eingehalten. Dies stellt eine „ausreichende Grundlage für rechtliche Schritte gegen die Kommission gemäß Artikel 265 AEUV“ dar, sagen sie.

    Die Abgeordneten sind besorgt über die zunehmende Gefahr, dass EU-Haushaltsmittel als Mittel zur Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit in einigen Mitgliedstaaten missbraucht werden. Die Achtung der Rechtsstaatlichkeit werde geringer. Sie beauftragen ihren Präsidenten David Sassoli, die Kommission innerhalb von zwei Wochen aufzufordern, „ihren Verpflichtungen“ gemäß der neuen Verordnung nachzukommen.

    Das Parlament, um vorbereitet zu sein, muss „in der Zwischenzeit unverzüglich die notwendigen Vorbereitungen für mögliche Gerichtsverfahren gemäß Artikel 265 AEUV gegen die Kommission einleiten“.

    Die Abgeordneten fordern die Kommission auf, rasch auf die schwerwiegenden Verstöße gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit in einigen Mitgliedsstaaten zu reagieren, die eine ernsthafte Gefahr im Zusammenhang mit der gerechten, rechtskonformen und unparteiischen Verteilung von EU-Mitteln darstellen. Sie sollte alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, darunter Artikel 7 EUV, den Rahmen für die Rechtsstaatlichkeit und Vertragsverletzungsverfahren gemäß Artikel 19 Absatz 1 EUV, um gegen die anhaltenden Verletzungen der Demokratie und der Grundrechte in der EU vorzugehen, einschließlich der Angriffe auf die Medienfreiheit, die Journalisten sowie die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit.

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  • Gekommen, um zu hören!

    Gekommen, um zu hören!


    Gülistan Yüksel lädt zur Dialogtour auf den Rheydter Markt

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, dem 16. Juni, von 9 bis 11 Uhr zu einem offenen Bürgerdialog auf den Rheydter Marktplatz ein.

    Wie im vergangenen Jahr wird die SPD-Bundestagsfraktion unter dem Motto „Gekommen, um zu hören!“ mit ihrem Tourbus in der Stadt haltmachen. Dort stehen Gülistan Yüksel und weitere SPD-Mitglieder allen Interessierten Rede und Antwort.

    „Ich freue mich, dass die Zahl der Neuinfektionen inzwischen so weit gesunken ist, dass Öffnungen für Geschäfte und Kontakterleichterungen für die Menschen möglich sind. Die Pandemie ist jedoch nicht überstanden. Das Abstandsgebot wie auch die Hygieneregeln gelten nach wie vor. Deshalb sind in den vergangenen Monaten besonders viele Menschen online mit ihren Fragen und Sorgen an uns herangetreten. Mit der Dialogtour möchten wir vor allem denjenigen ein Gesprächsangebot machen, die keine digitalen Plattformen nutzen und die im letzten Jahr nicht so leicht mit uns in Kontakt treten konnten. Gerade in Zeiten der Pandemie ist uns der persönliche Austausch wichtig – denn Politik lebt vom direkten Dialog. Daher würde ich mich freuen, mit vielen ins Gespräch zu kommen. Mit Maske und Abstand – aber von Angesicht zu Angesicht und auf Augenhöhe“, betont Yüksel.

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  • René Hartmann neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    René Hartmann neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    René Hartmann

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach haben einen neuen Leiter für ihre Öffentlichkeitsarbeit: René Hartmann (32) ist seit dem 1. Juni für den Gesamtbereich Kommunikation (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing) des Eli verantwortlich. Leiter des Marketings bleibt Tobias Mahnke. Hartmann kennt sowohl die Stadt als auch das Gesundheitswesen der Region bestens. Der gebürtige Mönchengladbacher arbeitete 10 Jahre bei der Santander Consumer Bank AG in Mönchengladbach, zeitweilig als Leiter interne Kommunikation und zuletzt als Kommissarischer Leiter Communications. Anschließend war er bei der Aareal Bank AG in Wiesbaden Manager Group Communications. Seit über 15 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz Mönchengladbach und ist dort seit 2012 verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und den Katastrophenschutz.

    Geschäftsführer Thorsten Celary: „Wir haben während der Pandemie erlebt, wie wichtig nicht nur die Kommunikation nach außen, sondern auch zu unseren Mitarbeiter*innen ist. Unser Haus hat eine Reihe von spannenden Kooperationen angestoßen und viele Entwicklungsprojekte in der Pipeline. Diesen spannenden Prozess für alle Beteiligten und die Öffentlichkeit transparent zu machen, ist mir ein wichtiges Anliegen, bei dem Herr Hartmann entscheidende Impulse geben wird.“

    René Hartmann freut sich auf die neue Aufgabe in seiner Heimatstadt: „In einer Klinik gibt es eine Reihe von Prozessen, bei denen die Qualität der Kommunikation mit über den Erfolg entscheidet: Wir wollen unseren Mitarbeitern die Strategie des Hauses erläutern und den Patienten erklären, was sie bei ihrer Behandlung in unserem Krankenhaus konkret erwartet. Außerdem fühlen wir uns als einer der großen Arbeitgeber der Stadt und kommunales Unternehmen der Region, den Menschen, Vereinen und Unternehmen Mönchengladbachs verpflichtet. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe.“

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  • Raub: Mobiltelefon aus der Hand entrissen

    Raub: Mobiltelefon aus der Hand entrissen

    Einem 32-Jährigen wurde am 7. Juni, gegen 20.30 Uhr das Mobiltelefon aus der Hand entrissen, als er eine Straße am Marienplatz in Rheydt überquerte.

    Das Telefon hielt der Mann fest, als er plötzlich von hinten von einem bislang unbekannten Täter angerempelt wurde, der ihm das Handy entriss. Der Mann fiel zu Boden und so auch das Handy. Der Täter konnte lediglich mit der Handyhülle flüchten, in der sich Ausweisdokumente und ein dreistelliger Bargeldbetrag befanden.

    Der Dieb wird wie folgt beschrieben: Etwa 1,80 Meter groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt, „Boxer-Haarschnitt“, braune Haarfarbe, dunkler Hauttyp. Der Mann trug eine kurze Hose und ein schwarzes T-Shirt.

    Die Polizei bitte Zeugen um Hinweise, die sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegennimmt. (cr)

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  • Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Nach mehrjährigen Verhandlungen zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist das Vorhaben nun gescheitert. Dies ist insbesondere auf den fehlenden Einigungswillen von CDU und CSU zurückzuführen . Die Gesetzesänderung ist eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages, welche nun nicht mehr eingehalten wird.

    „Es geht darum, Teilhabe und Beteiligung von Kindern gesetzlich festzuschreiben. Familien und Kinder, welche während der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt sind, können an dieser Stelle nicht mehr auf die ersehnte Einigung hoffen“, bedauert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. „Kinder haben besondere Bedürfnisse – sie benötigen Schutz, Förderung und das Ernstnehmen ihrer Meinung. Deshalb haben wir mit voller Überzeugung daran gearbeitet, Kinderrechte fest im Grundgesetz zu verankern. Trotz dieser großen Enttäuschung halten wir an unserem Vorhaben fest, die nötigen Strukturen in der Gesellschaft zu etablieren, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und Familien zu stärken“.

    Nachdem bereits im April in erster Lesung über den Gesetzesentwurf beraten wurde, konnte trotz aller Bemühungen der SPD-Bundestagsfraktion keine Einigung mit der Union erzielt werden. Die Änderung des Grundgesetzes hätte eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erfordert.“

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  • Schaustellerverband Mönchengladbach berichtet von Existenznöten – FDP-Kreisvorstand trifft Vorsitzenden Detlef Dreßen

    Schaustellerverband Mönchengladbach berichtet von Existenznöten –
    FDP-Kreisvorstand trifft Vorsitzenden Detlef Dreßen

    Die Not der Schausteller ist groß. Das zweite Jahr in Folge finden pandemiebedingt keine Jahrmärkte statt. Der Kreisvorstand der FDP wollte konkrete Informationen und traf sich mit Detlef Dreßen, Vorsitzender des Schaustellerverbands Mönchengladbach.

    „Wir spüren die finanziellen Auswirkungen.“ so Detlef Dreßen. Der Dachverband des Deutschen Schaustellerbund e.V. habe alle Mitglieder nach Kräften unterstützt, sei es bei der Beantragung von Hart IV-Hilfen oder Krediten. Nun stünden die Rückzahlungen der KfW-Gelder an. Nur wie, ohne Einkommen? 

    Bundestagskandidat Peter König versucht zu beruhigen: „Ab dem kommenden Jahr herrscht wieder Normalität.“ Detlef Dreßen wägt ab. Ein weiteres Problem wird bei Öffnung die Gewinnung neuer Arbeitskräfte sein. Die zumeist ausländischen Mitarbeiter orientierten sich mittlerweile anders. Sie waren, so Detlef Dreßen, durch langjährige Zugehörigkeit gut eingearbeitet und beherrschten die deutsche Sprache.  

    Für die Innenstadt von Mönchengladbach tut sich jedoch ein weiteres Problem auf. Wohin mit der Osterkirmes, wenn die Pandemie vorüber ist? Der Geroplatz, bisheriger Standort, fällt wegen der Erweiterungsmaßnahmen weg. Durch den Bau der Markthalle bietet auch der Kapuzinerplatz keine Fläche mehr, die insbesondere für die großen Fahrgeschäfte benötigt wird. Die Kapazitäten am Alter Markt reichen nicht aus. „Vielleicht kann die Stadt an den Kirmestagen eine Spur der Straße für uns sperren. Realistisch gesehen ist in der Stadtmitte von Mönchengladbach für uns kein Platz mehr.“ so Detlef Dreßen.

    Er sucht derzeit nach Auswegen. Neuerdings ist der Nordpark im Gespräch. „Nur der ist zu weit weg aus der Stadt. Wir werden keine Besucher haben.“ meint Detlef Dreßen. „Außerdem liegt dort kein Strom.“ Der wird natürlich dringend gebraucht.

    Kreisvorsitzender Andreas Terhaag beschäftigt die Frage, wie die Kirmes in der Zukunft aussehen soll. Detlef Dreßen weiß es nicht. „Es hängt alles davon ab, wann wir wieder

    veranstalten dürfen.“ Das Jahr sei für ihn und seine KollegInnen eigentlich gelaufen. Alle Hoffnungen lägen auf der Umsetzung der diesjährigen Weihnachtsmärkte.

    Auf die Frage von Andreas Terhaag, was er sich von der Politik wünsche, antwortet

    Detlef Dreßen: „Dass wir bei einem Inzidenzwert unter 30 wieder arbeiten dürfen.“ Alle Kirmesplätze sollten frei zugänglich sein, ohne Zaun, ohne Einlass. Die Preise für

    BesucherInnen blieben stabil, sagt er zu. Gemäß Peter König sollen die kommenden Veranstaltungen in Rheydt in Kürze in den entsprechenden Gremien erörtert werden. Optimismus ist also angebracht.   Im kommenden Jahr feiert der Deutsche Schaustellerbund e.V. mit Sitz in Berlin sein 100-jähriges Bestehen. Die über 4.000 Mitglieder bilden eine starke Gemeinschaft und sind für ihren Zusammenhalt bekannt. Die FDP Mönchengladbach wird sich dafür einsetzen, die Volksfeste als deutsches Kulturgut zu erhalten nach dem Motto der Schausteller „Einigkeit macht stark“.

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  • Grünes Licht für EU-weites COVID-Zertifikat

    Grünes Licht für EU-weites COVID-Zertifikat

    Damit werden Reisen in der EU erleichtert. Der Ausweis trägt auch zum Wirtschaftsaufschwung bei.

    Das Plenum verabschiedete heute das sogenannte digitale COVID-Zertifikat der EU mit 546 zu 93 Stimmen bei 51 Enthaltungen (für Unionsbürger) und mit 553 zu 91 Stimmen bei 46 Enthaltungen (für Drittstaatsangehörige).

    Die Mitgliedstaaten stellen den Ausweis kostenlos aus, und zwar entweder digital oder in Papierform mit QR-Code. Man kann damit nachweisen, dass man gegen COVID-19 geimpft wurde, kürzlich ein negatives Testergebnis erhalten hat oder von der Erkrankung genesen ist. In der Praxis wird es deshalb drei verschiedene Arten von Zertifikaten geben. Ein gemeinsamer EU-weiter Rahmen soll sicherstellen, dass die Zertifikate der Mitgliedstaaten gegenseitig anerkannt und überprüft werden können. Außerdem sollen dadurch Betrug und Fälschungen verhindert werden.

    Die Regelung tritt am 1. Juli 2021 für zwölf Monate in Kraft. Der EU-Corona-Ausweis ist aber kein Reisedokument und auch keine Bedingung für Bewegungsfreiheit.

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  • Mona Aranea, Sonntags-Rednerin in Mönchengladbach und Rheydt, möchte in den Bundestag

    Mona Aranea, Sonntags-Rednerin in Mönchengladbach und Rheydt, möchte in den Bundestag

    Für ihren Stadtverband der Kleinstpartei „dieBasis“ tritt die Soziologin Mona Aranea (34, Giesenkirchen) zur Bundestagswahl an.
    Sie wurde im Rahmen der Aufstellungsversammlung von den einundzwanzig anwesenden Mönchengladbacher Parteimitgliedern mit großer Mehrheit zur Direktkandidatin ihrer Partei für den Wahlkreis 109 (Mönchengladbach) gewählt.

    Auf der anschließenden Mitgliederversammlung wählten achtzehn stimmberechtigte Parteimitglieder einen neuen Vorstand für den Stadtverband. Der neu gewählte Vorstand der Partei dieBasis Mönchengladbach ist rein weiblich und besteht aus der Vorsitzenden Mona Aranea, der stellvertretenden Vorsitzenden Sabrina Schmitz (48, Neuwerk), der Schatzmeisterin Bettina Esquerdo (36, Giesenkirchen) und der Pressesprecherin Petra Ackers-von Thenen (54, Giesenkirchen).

    Die noch junge Partei dieBasis wurde am 4. Juli 2020 in Berlin gegründet. Am 30. Dezember 2020 folgte die Gründung des Landesverbandes NRW. Sieben Gründungsmitglieder schufen am 25. März den Stadtverband dieBasis Mönchengladbach.

    Bis vor wenigen Wochen war Mona Aranea noch aktives Mitglied bei den Grünen. Z.Zt. ist sie noch fraktionsloses Mitglied der Bezirksvertretung Ost.

    Wissenswertes zu Mona
    Interessantes zu Mona

    Aktuell nimmt sie weiterhin an den umstrittenen „Sonntagsspaziergängen“ teil, sie spricht dort maßgeblich gegen die offiziellen Corona-Massnahmen der Regierung.
    Der nachstehende Audio-Beitrag mag einen Eindruck vermitteln.

    Ausschnitt aus dem Redebeitrag von Frau Mona Aranea am 30.Mai 2021

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  • Diebstahl – Frau wird beklaut, während sie Einkäufe aus dem Auto ins Haus trägt

    Diebstahl – Frau wird beklaut, während sie Einkäufe aus dem Auto ins Haus trägt

    Ein bislang unbekannter Täter hat am Montag, 7. Juni, gegen 14.20 Uhr, eine kurzzeitige Abwesenheit der Hausbesitzerin sowie eine offenstehende Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Asdonkstraße in Bettrath-Hoven ausgenutzt, um der 52-Jährigen Geld aus dem Portemonnaie zu stehlen.

    Zuvor soll der Mann das Grundstück einer Nachbarin betreten und diese um Auskunft gebeten haben. Als diese ihn von ihrem Grundstück verwies, ging er zu besagtem Haus, an dem die 52-Jährige gerade Einkäufe aus ihrem Auto ins Haus trug. Die Geschädigte wurde erst auf den Mann aufmerksam, als ihre Nachbarin schrie, weil sie den Mann aus dem Einfamilienhaus flüchten sah. Laut Zeugenaussagen fuhr er mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung.

    Der Mann erbeutete einen niedrigen, dreistelligen Geldbetrag und kann wie folgt beschrieben werden: Etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlank, schwarz gelocktes Haar. Er trug ein rotes Sweatshirt und eine dunkle Kappe. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein dunkles Damenrad mit zwei Gepäcktaschen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, um Hinweise. Diese nimmt sie unter 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers

    Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers

    Das Starkregenereignis vom letzten Freitag im südlichen Einzugsgebiet der Niers brachte nicht nur lokale Überschwem-mungen mit sich. Entlang der Niers wurden in den folgenden Tagen tote Fische entdeckt.

    Dieses Fischsterben ist eine direkte Folge des Starkregens. Kommt es zu Starkregenereignisse auf befestigten Flächen z. B. in den Städten, fließen deutlich größere Wassermengen als üblich in die Kanalisation und in Richtung Kläranlage bzw. über Regenwasserkanäle in Richtung Gewässer.
    Bei Starkregenereignissen ist die Speicherkapazität dieser Systeme jedoch irgendwann erschöpft und es kommt zu einem kontrollierten Überlauf in das nächstgelegene Gewässer. Man spricht dann von einem Abschlag, z. B. in die Niers.
    Letzten Freitag sind u. a. in Mönchengladbach in der Spitze rund 40 mm Regen in knapp einer Stunde gefallen. Dies entspricht einem Ereignis, was statistisch gesehen, einmal alle 50 Jahre an gleicher Stelle vorkommt. Zum Vergleich: Die gesamte Niederschlagsmenge innerhalb eines Jahres beträgt in Mönchengladbach im langjährigen Mittel 718 mm.
    Mit dem abgeschlagenen Wasser, aber auch mit weiterem abfließenden Wasser von unbefestigten Flächen gelangen Schmutzstoffe in das Gewässer, die zu einem Absinken des Sauerstoffgehaltes im Gewässer führen können. In der Niers befand sich aufgrund dessen stellenweise kein Sauerstoff mehr im Wasser und führte in Folge zu einem Fischsterben in diesen Bereichen.
    Die Gewässerqualität der Niers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass man mittlerweile wieder mehr als 30 Fischarten in der Niers zählt. Trotz des Fischsterbens besitzt die Niers ein gutes Potenzial, das Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Fischgemeinschaft im Gewässer ist.
    Die Mitarbeiter des Niersverbandes werden soweit wie möglich die toten Fische einsammeln. Trotzdem können in den nächsten Tagen entlang der Niers noch vereinzelt tote Fische vorkommen.

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  • Hospiz Sankt Christophorus: Rotary Club spendet 25.000 Euro für neuen Aufzug

    Hospiz Sankt Christophorus: Rotary Club spendet 25.000 Euro für neuen Aufzug

    Das Hospiz Sankt Christophorus e.V. erhält vom Rotary Club Mönchengladbach eine Spende in Höhe von 25.000 Euro. Das Geld soll in einen neuen Patienten-Aufzug investiert werden.

    Mit seiner Spende unterstützt der Club eine Einrichtung, die in der Stadt eher im Verborgenen wirkt, so Hans Merdausl, Präsident des Rotary Club Mönchengladbach. Das stationäre Hospiz wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen und war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. „Die Mitarbeitenden, die zum Teil ehrenamtlich arbeiten, leisten Außergewöhnliches“, betont Merdausl. „Sie begleiten todkranke Menschen in deren letzten Lebensphase medizinisch und menschlich, sprechen mit ihnen, fahren sie in den hauseigenen Garten, machen ihnen den Abschied leichter. Vom ihrem unbedingten Willen zur Hilfe konnte ich mich selbst bei einem Besuch überzeugen.“ Die damit verbundenen Aufwendungen kosteten viel mehr als die Sozialkassen akzeptierten. Häufig müsse improvisiert werden, weil einfach die finanziellen Mittel fehlten.

    Der im Haus eingebaute hydraulische Aufzug ist für die Betreuung der zehn größtenteils bettlägerigen Kranken unverzichtbar. Sie werden damit unter anderem in den hauseigenen Garten transportiert. Allerdings ist der Aufzug in die Jahre gekommen, eine Modernisierung unwirtschaftlich, daher ist eine Neuinvestition dringend erforderlich.

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  • Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Eine Woche lang können Grundschülerinnen und Grundschüler in den Ferien in die Rolle von Detektiven schlüpfen und auf Spurensuche gehen.

    Denn die LuBA bietet Drittklässlern unter dem Motto „Ferienzeit und Leseglück“ ein Vergnügen der besonderen Art: Diejungen und Mädchen lesen gemeinsam mit einer ausgebildeten Literaturlehrerin ein spannendes Abenteuer von“ Team Lupe“, rätseln mit den Buch-Detektiven und haben jede Menge Spaß. Der einwöchige Kurs ist für die Kinder kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

    „Mit dem Projekt ,Ferienzeit und Leseglück‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung“, erklärt Michael Weigand, Geschäftsführender Inhaber der LuBA, das Projekt: „Über 20 Prozent der Viertklässler können nicht richtig lesen. Wird diese Kompetenz in der Grundschule nicht gefördert, zieht sich die Leseschwäche durch die gesamte Schulzeit“, weiß Weigand. Das Problem: Fehlt die Lesekompetenz, hat das negative Folgen für das Verständnis in allen Fächern.
    Daher soll der Ferienkurs den Kindern spielerisch den Zugang zum Lesen zu eröffnen und bei ihnen die Freude
    daran wachrufen. Damit das gelingt wird der Kurs von einer ausgebildeten Literaturlehrerin durchgeführt.
    Gelesen wird ein Abenteuer-Roman aus der Reihe rund um die vier Kinder-Detektive von „Team Lupe“. Damit
    das Projekt nachhaltig wirkt, dürfen die Kinder die vom Arena-Verlag gespendeten Bücher nach dem Kurs
    behalten.
    Initiatoren des Projekts sind der VNN Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen und der Bundesverband Leseförderung (BVL). Der BVL hat mit der Literaturpädagogik eine eigene Methode und einen Ausbildungsgang entwickelt, um bei Kindern die Freude am Lesen zu wecken. Der VNN hat seinen Mitgliedern, die das Projekt Leseförderung realisieren, eine Weiterbildung ihrer Nachhilfelehrer in Literaturpädagogik ermöglicht.
    Auch die LuBA hat ihre Nachhilfelehrer eigens für den Kurs schulen lassen.
    Der kostenlose Kurs „Ferienzeit und Leseglück“ in der LuBA findet statt vom 05.07. bis zum 09.07.2021 und vom
    26.07. bis zum 30.C)7.2021, jeweils von g:oo bis 12:oo Uhr.
    Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schnell zu sein lohnt sich, denn die Zahl der Plätze ist begrenzt.

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