Autor: Redaktion

  • Hinter den Kulissen von „Wilhelm Tell“

    Hinter den Kulissen von „Wilhelm Tell“

    Pünktlich zur Premiere geht heute, 5. Juni, der Blog zum Stück von FSJlerin Helen Dohmen online.

    In den Zeiten des Lockdowns mussten die Zuschauer zwar auf Besuche im Theater verzichten, doch hinter den verschlossenen Türen hat der Probenbetrieb weiter stattgefunden und viele Inszenierungen sind entstanden.
    Auch Schillers berühmtes Schauspiel „Wilhelm Tell“ feiert am 6. Juni in einer Bearbeitung von Matthias Gehrt und Thomas Blockhaus im Theater Krefeld Premiere.
    Während der Proben war Helen Dohmen, die in dieser Spielzeit ihr freiwilliges soziales Jahr in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit absolviert, für die Zuschauer hinter den Kulissen mit dabei.
    In ihrem Blog „Tell Me About Tell“ berichtet sie, wie die Proben ablaufen, bis das Stück schließlich auf die Bühne kommt. Sie hat spannende Interviews mit Beteiligten der Produktion geführt, u.a. mit Regisseur und Schauspieldirektor Matthias Gehrt.
    Der Blog ist ab dem 5. Juni unter https://tell-me-about-tell.jimdosite.com und auf der Website des Theaters unter https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/wilhelm-tell/ zu finden.
    Über weitere Vorstellungstermine von „Wilhelm Tell“ informiert die Theaterkasse unter 02151/805-125.

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  • Diebstahl: Seniorin auf der Straße unter Vorwand angesprochen und bestohlen

    Diebstahl: Seniorin auf der Straße unter Vorwand angesprochen und bestohlen

    Eine 84-jährige Dame ist am Mittwoch, 2. Juni, gegen 10 Uhr an der Urftstraße von zwei bislang unbekannten Täterinnen bestohlen worden.
    Dazu wandten die beiden Frauen einen Trick an, den die Seniorin erst später bemerkte.

    Die 84-Jährige gibt an, auf der Urftstraße in Richtung Hubertusstraße spazieren gegangen zu sein, als zwei Frauen aus einem silberfarbenen Auto mit männlichem Fahrer stiegen, auf sie zukamen und nach dem Weg fragten. Als Dankeschön für die Hilfsbereitschaft der Seniorin boten sie ihr Ringe und Halsketten an. Letzteres legten sie der Dame auch um den Hals. Anschließend stiegen sie wieder in das Fahrzeug und fuhren in unbekannte Richtung. Zuhause bemerkte die Seniorin erst, dass ihr zwei Goldketten fehlten.

    Die Frauen beschreibt sie wie folgt: eine etwa 40 Jahre, die andere etwa 60 Jahre. Beide hatten glatte braune Haare und sprachen gebrochenes deutsch.
    Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Gewalttätiger Angriff mit antisemitischem Hintergrund – Polizei sucht Zeugen

    Gewalttätiger Angriff mit antisemitischem Hintergrund – Polizei sucht Zeugen

    Ein Mann gab heute bei der Polizei Mönchengladbach an, am frühen Mittwochnachmittag, 2. Juni, Opfer eines gewalttätigen Angriffs mit antisemitischem Hintergrund geworden zu sein.

    Der Angriff ereignete sich an einem Feldweg im Bereich Wildor-Hollmann-Straße und Eichenweg in Brüggen.
    Laut Aussage des Mannes sollen ihn zwei junge Männer als Juden angesprochen und dann angespuckt und geschlagen haben. Der Geschädigte setzte sich mit Schlägen gegen die Angreifer zur Wehr. Er selbst blieb leicht verletzt zurück.
    Als möglichen Auslöser für den Angriff nennt der Geschädigte ein Tattoo in hebräischer Schrift, das er auf seinem Arm trägt.
    Die Angreifer können wie folgt beschrieben werden: Zwischen 20 und 25 Jahren, schlank, zwischen 170 und 185 cm groß, kurze schwarze Haare.
    Der Staatschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt in Viersen: Zwei Polizeifahrzeuge auf Kreuzung zusammengestoßen – fünf Beamte verletzt

    Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt in Viersen: Zwei Polizeifahrzeuge auf Kreuzung zusammengestoßen – fünf Beamte verletzt

    Bei einer Einsatzfahrt unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten sind am Mittwoch, 2. Juni, um 19.25 Uhr in Viersen an der Kreuzung Bockerter Straße / Hardter Straße ein Streifenwagen der Polizei Mönchengladbach und ein ziviles Fahrzeug der Polizei Viersen zusammengestoßen.
    Durch die Kollision haben fünf Polizeibeamte Verletzungen erlitten.

    Beide Polizeifahrzeuge befanden sich auf der Anfahrt zu ein und demselben Einsatz und nahmen Sonder- und Wegerechte in Anspruch, als es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß kam. Dabei zog sich ein 26-jähriger Beamter in dem Viersener Polizeifahrzeug schwere Verletzungen zu; sein 25-jähriger Kollege und die drei Insassen des Mönchengladbacher Streifenwagens – ein 28-jähriger Beamter, eine 26-jährige Beamtin und eine 21-jährige Auszubildende – wurden leicht verletzt.

    Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Aus Gründen der Neutralität ermittelt das Polizeipräsidium Aachen.

    Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich zu den üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 0241 9577 42101 zu melden. (jn)

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  • „Beim Glücksspielstaatsvertrag haben sich die Anbieter durchgesetzt – nur noch 100 Meter Abstand geplant

    „Beim Glücksspielstaatsvertrag haben sich die Anbieter durchgesetzt – nur noch 100 Meter Abstand geplant

    Mit den Stimmen der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP wurde in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses das Umsetzungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag dem Landtag empfohlen. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat den vorgelegten Gesetzentwurf abgelehnt.

    Hierzu Elisabeth Müller-Witt, Sprecherin der SPD-Fraktion im Hauptausschuss:
    „Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung den erfolgreichen Einsatz der Städte und Gemeinden gegen die Ausweitung von Spielhallen und Wettbüros in den Innenstädten in den letzten Jahren jetzt konterkariert. Die Absenkung des Mindestabstands von derzeit 350 Meter auf zukünftig 100 Meter ist ein deutliches Einknicken vor den Anbietern.

    Schon der Weg zu diesem Gesetz legt offen, wie hier Einfluss genommen wurde. Der Referentenentwurf wurde im Januar noch ohne Herabsetzung der Abstände veröffentlicht. Erst nach der Sachverständigenanhörung im Hauptausschuss Anfang März wurde dann der heute abgestimmte Gesetzentwurf bekannt. Die Vermutung, dass zwischen dem ersten Entwurf und dem jetzigen Gesetz Einfluss der Anbieter genommen wurde, konnte im Ausschuss nicht ausgeräumt werden.

    Kritisch ist aus unserer Sicht außerdem die Verlängerung der Übergangsfristen für Mehrfachkonzessionen – also mehrerer Spielhallen unter einem Dach. Wir sehen es zudem kritisch, dass die Sozialkonzepte der Wettbüros lediglich regelmäßig überarbeitet werden müssen. Eine jährliche unabhängige Bewertung der Konzepte bleibt aus. Die Zertifizierung der Spielhallen erfolgt zudem ohne jede Prüfung darüber, ob Spieler- und Verbraucherschutzvorschriften eingehalten werden.

    Wir werden deswegen zur Beratung des Umsetzungsgesetzes im kommenden Plenum einen Änderungsantrag einbringen, um diese und andere Anbieterbegünstigungen rückgängig zu machen.“

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  • Jugend-Landtag 2021: Drei Tage Politik hautnah erleben

    Jugend-Landtag 2021: Drei Tage Politik hautnah erleben

    Bewerbungen ab sofort bei Andreas Terhaag möglich

    Wie arbeitet ein Parlament? Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus und wie organisiert sich eine
    Fraktion? Antworten darauf erhalten junge Menschen beim Jugend-Landtag des Landtags Nordrhein-
    Westfalen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, findet der 11. Jugend-Landtag vom

    bis 30. Oktober 2021 im Düsseldorfer Landtag statt.
    Dabei erleben die Jugendlichen die Arbeit der 199 Abgeordneten des Landtags und diskutieren aktuelle
    Themen der Landespolitik. Andreas Terhaag bietet jungen Menschen an, für diese drei Tage seinen Platz
    im Parlament einzunehmen. Insgesamt haben seit 2008 rund 2.200 junge Menschen aus allen Teilen
    von Nordrhein-Westfalen mitgemacht.
    Was ist der Jugend-Landtag?
    Der Jugend-Landtag ist ein Format der politischen Bildung des Landtags Nordrhein-Westfalen und
    wird seit 2008 angeboten. Als Abgeordnete erleben die jungen Menschen den parlamentarischen Alltag
    mit Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und Expertenanhörungen. Höhepunkt ist die Plenarsitzung.
    Die Beschlüsse der 199 Jung-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier werden im Anschluss an
    den Hauptausschuss des Landtags übermittelt. In den vergangenen Jahren debattierten die jungen Abgeordneten
    zum Beispiel über die Themen „Öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen“ und „Impfpflicht
    einführen als Voraussetzung für einen Kita-Platz“.
    Ziel ist es, jungen Menschen einen Einblick in den Arbeitsalltag von Politikerinnen und Politikern zu
    geben und nachhaltig politisches und demokratisches Engagement zu stärken. Die Kosten für Unterkunft,
    Verpflegung sowie eine Fahrtkostenpauschale übernimmt der Landtag.

    Wie können sich junge Menschen für den Jugend-Landtag bewerben?
    Jedes Mitglied des Landtags kann einen jungen Menschen (möglichst aus dem Wahlkreis) einladen. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zwischen 16 und 20 Jahre alt sein und dürfen bisher noch an keinem Jugend-Landtag teilgenommen haben.
    Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige
    direkt bei Andreas Terhaag. Eine Bewerbung muss folgende Informationen enthalten: Name, Vorname,
    Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse. Die Planung
    und Durchführung des Jugend-Landtags steht unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-
    Pandemie und der im Oktober geltenden Vorgaben zur Pandemie-Bekämpfung.

    Bewerbung schicken an:
    e-Mail: Andreas.terhaag@landtag.nrw.de oder martina.holstein@landtag.nrw.de
    Bewerbungsschluss ist der 25. Juni 2021.

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  • Neues Stück im Studio: “Heimaterde”

    Neues Stück im Studio: “Heimaterde”

    Mit Ur- und Erstaufführungen aus dem Iran, Libanon, Syrien und dem Irak ist der Nahe Osten in ungeplanter Weise zu einem Schwerpunkt der Reihe „Außereuropäisches Theater“ geworden.

    Im zehnten Teil – aus betrieblichen Gründen in Form einer Szenischen Lesung – begegnen wir dem palästinensischen Theatermacher Bashar Murkus. Er ist Autor, Regisseur und künstlerischer Leiter des Theaters Khashabi in Haifa, das er bald nach seinem Schauspiel- und Regiestudium im Jahr 2015 mit einem Kollektiv andrer Theatermacherinnen und Theatermacher zusammen gründete.

    „Heimaterde“ von Muataz Abu Saleh ist ein intensives, physisch und emotional herausforderndes Stück, das von einem maskierten Mann in Uniform und einer jungen Frau handelt: Der Soldat hat den Befehl, die Frau lebendig zu begraben. Wer aber ist diese Frau? Und warum verbirgt er sich hinter einer Maske? Eine grausame Situation, die wider Erwarten Platz lässt für einen hoch emotionalen, zu Zeiten tragikomischen Dialog dieser beiden Figuren.

    Bashar Murkus sagt über das Stück: „Um interessantes Theater zu machen, davon bin ich überzeugt, müssen wir uns im Theater mit den grundlegenden Dingen des menschlichen Lebens in jeder Geschichte auseinandersetzen. Das ist der einzige Weg, an den ich glaube. Heimaterde lässt zwei Figuren aufeinandertreffen, die in einer äußerst harten Situation sind, und ohne die Liebesgeschichte, so glaube ich, obwohl sie im Text nur eine minimale Rolle spielt, hätte das ganze Stück keine Bedeutung. Es ist ja offensichtlich, dass es Gewalt gibt auf der Welt, es ist offensichtlich, dass der Krieg Menschen tötet, wir wissen, dass fürchterliche Dinge geschehen. Das ist nichts Neues, das allein ist nicht interessant auf dem Theater.
    Die große Frage, die dieser Text birgt, entsteht dadurch, dass diese alte Liebesgeschichte in der Konstruktion dieser Situation verborgen ist. Meiner Ansicht nach setzt das alle anderen Elemente des Stücks dazu in Kontrast. Deswegen mag ich es, das Stück aus diesem Blickwinkel zu betrachten.“

    Premiere ist am Samstag, 5. Juni 2021 um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach.
    Tickets sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de oder an der Theaterkasse unter 02166/6151-100.
    Weitere Vorstellungen am 12.6., 20.6., 27.6. und 1.7. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
    Hinweise zu den aktuellen Schutz-und Hygienemaßnahmen sind auf der Homepage des Theaters unter dem Punkt „Besucherinformation“ zusammengefasst.

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  • Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Infolge der Pandemie-bedingten Lockdown-Maßnahmen ist die Arbeitszufriedenheit der Menschen in Deutschland eingebrochen. Insbesondere die Freude an der Tätigkeit ist vielen verloren gegangen. Das sind die Ergebnisse einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Insgesamt nahmen 394 Berufstätige an der über soziale Medien und Business-Netzwerke ausgespielten Befragung teil. Die Datenerhebung fand vom 12. Februar bis zum 6. März 2021statt.

    Foto: Prof. Dr. Alexander Cisik

    „Wir wollten wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf das Erleben und Verhalten der Menschen in Unternehmen in Deutschland auswirkt“, erklärt Studienleiter Professor Dr. Alexander Cisik. Der Arbeitspsychologe geht davon aus, dass der Umgang mit den Arbeitnehmern künftig noch stärker als bisher über den Unternehmenserfolg entscheiden wird.

    „Während die Allgemeine Arbeitszufriedenheit deutlich abnimmt, bleiben die resignative Zufriedenheit und die Pseudo-Zufriedenheit weitgehend stabil – und Letztere wird mutmaßlich nach Corona die dominierende Form der Arbeitszufriedenheit sein. Das heißt: man redet sich seine Arbeitssituation schön“, sagt Cisik. Zudem sehnten sich die Menschen mehr nach sozialem Anschluss und intelligenten Problemlösungen als nach Erfolg.

    Durch Corona sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibler geworden. Sie haben gelernt, sich besser auf veränderte Bedingungen einzustellen. Dagegen hat die Leistungsmotivation abgenommen. „Während Leistung an Bedeutung verliert, wird es wichtiger, mit der Krise zurecht zu kommen“, sagt Cisik. Gelänge dies, könnte sich das positiv auf das Selbstbewusstsein und die Resilienz auswirken. „Damit könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen.“

    Dazu passt der Befund, dass bei der Führung von Mitarbeitern ein Trend zu mehr Partizipation und Delegation beobachtet werden kann. Mitarbeitende werden stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden. „Das überrascht nicht, erfordert die erzwungene Arbeit im Homeoffice doch, dass Verantwortlichkeiten stärker verteilt werden“, kommentiert Cisik, für den dies ein „längst überfälliger Lernprozess für beide Seiten“ ist.

    Und auch die Rolle der Personalabteilung (HR) ändert sich: War diese vor Corona vor allem Strategischer Partner mit Verwaltungsaufgaben, wird HR nun möglicherweise tatsächlich zum „Veränderer“.

    Als Fazit der Studie erscheint Corona als starker Entwicklungstreiber in der Arbeitswelt, der aber keine Revolution begründet. „So gravierend die Eingriffe in die Gewohnheiten der Beschäftigten in den Unternehmen auch sein mögen, so wenig wird sich nach Überwindung der Pandemie wirklich geändert haben“, sagt Cisik. Veränderungen wie Digitalisierung, Homeoffice oder Vertrauensarbeitszeit hätten sich auch ohne Corona durchgesetzt – nur nicht so schnell.

    Die Studie „Corona und die Folgen für Menschen in Unternehmen“ entstand im Rahmen des Masterkurses Human Resource Management II. Zum Kernteam gehörten Lea Döker, Vanessa Schrooten, Niclas Zurhorst. Ihre Ergebnisse sind abrufbar unter: http://www.cisikconsulting.de/wp-content/uploads/2021/05/Erleben-und-Verhalten-mit-Corona_Management-Summary.pdf

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  • Trickbetrüger unterwegs: Falsche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt erbeuten Schmuck und Bargeld

    Trickbetrüger unterwegs: Falsche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt erbeuten Schmuck und Bargeld

    Zunächst schlugen ein Mann und eine Frau gegen 11.20 Uhr an der Grevenbroicher Straße bei einer älteren Dame zu, die sie bereits am Haupteingang des Mehrfamilienhauses abfingen und bis zur ihrer Wohnungstür in ein Gespräch verwickelten. Oben angekommen drängte die angebliche Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes die ältere Frau in die Wohnung. Nach kurzer Zeit kam der 85-Jährigen das Ganze merkwürdig vor und die Frau verließ die Wohnung. Das Gespann soll das Haus fußläufig in Richtung Erzberger Straße verlassen haben.

    Später stellte die Dame fest, dass ein niedriger dreistelliger Geldbetrag aus zwei Geldbörsen entwendet wurde. Die beschuldigte Frau beschreibt sie wie folgt: etwa 160 cm groß, schlank, dunkle Haare, etwa 40 bis 50 Jahre alt, mit dunkler Hose und heller Bluse bekleidet. Der Mann soll groß gewesen sein und ein kariertes Hemd sowie einen Hut getragen haben.

    Gegen 13.30 Uhr klingelte eine Frau an der Haustür eines älteren Paares (83 und 89 Jahre) an der Volksbadstraße und gab sich als Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt aus, die ihnen ein paar Fragen stellen müsse. Das Paar gewährte der Frau Eintritt und ging auf ihren Vorschlag ein, sich für das kurzweilige Gespräch in den Garten zu setzen. Nach etwa 15 Minuten soll sie das Gespräch beendet und das Haus wieder verlassen haben. Später stellten die Senioren fest, dass diverse Schmuckstücke und ein hoher dreistelliger Geldbetrag fehlten. Die Frau beschreibt das Ehepaar wie folgt: etwa 170 cm groß, schlank, schulterlange dunkle Haare, zwischen 20 und 30 Jahre alt.

    Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise von Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Reförmchen statt Pflegereform

    Reförmchen statt Pflegereform

    Sozialverband VdK NRW bemängelt Verschlechterungen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

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  • Fahrrad-Demo an Fronleichnam

    Fahrrad-Demo an Fronleichnam

    Am Weltfahrrad-Tag 3. Juni startet einer gemeinsamen Fahrrad-Demo von ADFC, GRÜNE JUGEND, youth beyond, Radentscheid MG und Altstadtinitiative e. V..
    Auf der Hittastraße neben dem Geropark wird dafür eine Protected-Bike-Lane (PBL) entstehen. Die PBL wird am 3. Juni um 11.00 Uhr mit einer Kundgebung am Geropark eröffnet und kann danach bis 12.30 Uhr befahren werden. Die Route der angemeldeten Demonstration führt von der Hittastraße über die Aachener Straße, Balderichstraße, dem Schulhof des Gymnasiums am Geroweiher zur Weiherstraße und über den Geroparkplatz wieder zur Hittastraße.

    Mit dieser Aktion wollen Radfahrende aus Mönchengladbach auf die Bedeutung sicherer Radwege an den Hauptverkehrsstraßen aufmerksam machen. Für die Hittastraße ist der Bedarf seit langem bekannt. Schon der städtische Masterplan Nahmobilität (MPN) weist Flieth- und Hittastraße als Netzlücke mit Unfallhäufungsstellen für den Radverkehr aus. Politik und Verwaltung sperren sich aber dagegen, dem Radverkehr ein sicheres Angebot zu machen, obwohl im direktem Umfeld mehrere Schulen liegen..

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  • Baulandmobilisierungsgesetz: Kursänderung der Landesregierung nötigBislang wird in Innenstadtlagen vor allem im Luxussegment gebaut.

    Baulandmobilisierungsgesetz: Kursänderung der Landesregierung nötig
    Bislang wird in Innenstadtlagen vor allem im Luxussegment gebaut.

    Das vom Bundesrat gebilligte Baulandmobilisierungsgesetz gibt den Kommunen wichtige Instrumente an die Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern und zu schaffen.

    Die Bundesregierung hat wohl die Notlage der Kommunen erkannt – der Markt regelt die Probleme der Wohnungspolitik nicht.

    Die Landesregierung in NRW muss nun wirksame Verordnungen erlassen, damit vor Ort gehandelt werden kann. In der Vergangenheit hat die Landesregierung die Mietpreisbremse teilweise ausgehebelt, indem sie in 17 Regionen nicht mehr angewendet werden darf, wie bspw. in der Städteregion Aachen, Neuss, Bielefeld und in weiten Teilen des Ruhrgebiets.

    Jetzt soll sie ihren Kurs bei der Wohnungspolitik ändern. Die Kommunen sehen den dringend notwendigen Handlungsbedarf und brauchen nun die Unterstützung der NRW-Regierung. Sie darf diese Instrumente nicht den Kommunen vorenthalten und muss deshalb die Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt großzügiger fassen.
    So sehe das Baulandmobilisierungsgesetz vor, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in angespannten Wohnungsmärkten zu erschweren. Eine Umwandlung sei laut Gesetz möglich, wenn es in einem Haus maximal fünf Wohnungen gibt, erläutere Sigrid Wolf DGB Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land: „Die Länder können diese Wohnungsgrenze jedoch anpassen und sie auf drei Wohnungen je Haus absenken oder auf bis zu 15 Wohnungen erhöhen. Die im Gesetz vorgesehene erleichterte Anwendung von kommunalen Vorkaufsrechten und Baugeboten ist ebenfalls auf die angespannten Wohnungsmärkte beschränkt.

    Damit die drei Instrumente (erschwerte Umwandlung, erleichterte Vorkaufsrechte und Baugebote) von den Kommunen angewendet werden können, müssen die Länder Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt per Verordnung festlegen“, so Wolf.

    Weitere positive Schritte zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums gelten flächendeckend: So müssen Kommunen künftig nicht mehr spekulative Marktpreise sondern den Verkehrswert zahlen, wenn sie ihr Vorkaufsrecht ausüben. Dafür haben sich die Gewerkschaften eingesetzt. Ein großer Schritt hin zu einer sozialen Durchmischung der Städte sind die sogenannten sektoralen Bebauungspläne. Bei Bauvorhaben im innerstädtischen Bereich kann die Kommune Quoten für geförderte Wohnungen festlegen.

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  • Bürgerbegehren für besseren Radverkehr auf den Weg gebracht

    Bürgerbegehren für besseren Radverkehr auf den Weg gebracht

    Gestern, am Freitag, 28.5.2021, übergaben die drei Vertretungsberechtigten des Radentscheids Mönchengladbach Herrn Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Innenhof des Rathauses Abtei ihr Anliegen und beantragten die Kostenschätzung zum Bürgerbegehren für besseren Radverkehr nach § 26 Gemeindeordnung.

    Claudia Busenius-Pongs begründete den Schritt: „Es ist höchste Zeit, dass auch in Mönchengladbach gesicherte Fahrradwege gebaut werden – und zwar mit derselben Selbstverständlichkeit wie bisher die breiten Straßen für den motorisierten Verkehr! Nur mit gesicherten Fahrradwegen – gleichberechtigt neben den Autostraßen – kann Leben gerettet werden.“
    Lucas Vasarhelyi Nagy machte deutlich: „Radfahren bedeutet Unabhängigkeit. Besonders für junge Menschen ist das Fahrrad in der Stadt eine kostengünstige und effiziente Alternative zum Auto. Ich wünsche mir für Mönchengladbach ein sicheres Radnetz, welches die Freude am Radfahren auch in der Stadt erlebbar macht.“

    Susanne Jud ist sich sicher: „Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt ist, die Weichen für eine zeitgemäße Gestaltung unserer Stadt zu stellen. Der Nationale Radverkehrsplan schafft ganz neue Voraussetzungen, und zwar finanziell wie rechtlich.“
    Unterstützt wird der Radentscheid von Tante Lemi/ Eine Erde.V., VCD, ADFC, RADKOMM, Changing Cities, BUND, NABU, BSK und Pulse of Europe.
    Bürgermeister Hajo Siemens, Bündnis 90/ Die Grünen, sagte spontan seine Unterstützung zu.
    Liegt die Kostenschätzung der Stadt Mönchengladbach vor, beginnt die Sammlung der Unterschriften für das Bürgerbegehren.

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  • Ampel-Koalition: Busse sollen nun doch wieder die Hindenburg Str. bergab fahren

    Ampel-Koalition: Busse sollen nun doch wieder die Hindenburg Str. bergab fahren

    Die Hindenburgstraße soll wieder bergauf und bergab mit dem ÖPNV erreichbar gemacht werden – ein Punkt, auf den sich die Bündnispartner von SPD, Grünen und FDP frühzeitig in ihrer Kooperationsvereinbarung verständigt hatten.

    Mit einem Prüfauftrag an die Verwaltung und die NEW mobil & aktiv will die Ratsmehrheit nun klären lassen, wie genau dies umgesetzt werden könnte.

    „Der lokale Einzelhandel hat durch die Verlagerung des Busverkehrs auf die Steinmetzstraße gelitten, insbesondere die fehlende Haltestelle auf Höhe des Kaufhofs ist nach wie vor ein Problem,“ erläutert die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Hintergrund des Antrags, „Corona hat die Situation nun noch einmal verschärft und die Notwendigkeit guter Erreichbarkeit der Innenstadt in Konkurrenz zum bequemen Onlinehandel verdeutlicht.“

    Doch nicht nur der Einzelhandel ist für die Ampelkooperation ausschlaggebend für den Wunsch nach erneuter Veränderung: „Vor allem für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung ist die momentane Situation eine nicht länger hinnehmbare Belastung“, sagt Dr. Boris Wolkowski, Fraktionsvorsitzender der Grünen, der auch die Bekämpfung des Klimanotstands im Blick hat. „Die Stärkung des ÖPNVs ist ein wichtiger Baustein, um das steigende Verkehrsvolumen mit möglichst geringen Umweltauswirkungen bewältigen zu können“, betont der Grünen-Politiker.

    Neben der Überprüfung, ob und mit welchen Auswirkungen die Situation kurzfristig dadurch verbessert werden kann, dass ein Teil der Busse bergab in die Hindenburgstraße zurückkehrt, haben SPD, Grüne und FDP auch mittelfristige Entwicklungen im Blick. Dazu zählen insbesondere größere Bauprojekte rund um den Abteiberg: „Wir wollen bei anstehenden Planungen wie etwa bei der Fortschreibung des IHEKs im Umfeld der oberen Hindenburgstraße und der (verkehrs)räumlichen Ausgestaltung auch die Gestaltung der Hindenburgstraße selbst sowie moderne Alternative Verkehrssysteme im Blick behalten.“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

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  • BSI-Präsident besuchte Hochschule Niederrhein

    BSI-Präsident besuchte Hochschule Niederrhein

    Es war so etwas wie die offizielle Eröffnung des Cyber Management Campus der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach: Vorgestern Nachmittag besuchte Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), den neuen Campus der Hochschule Niederrhein im Monfortsquartier an der Schwalmstraße.

    Initiiert war der Besuch von Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Schönbohm und Krings trafen in den neuen Hochschul-Räumlichkeiten mit dem Gründungsteam des Cyber Management Campus sowie Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald zusammen.
    „Wir bieten an unserem Cyber Management Campus ein anwendungsnahes Studienangebot, das IT-Sicherheitsexperten ausbilden möchte, die gerade in den kleineren und mittleren Unternehmen und Organisationen enorm gefragt sind“, sagte Thomas Grünewald zur Begrüßung. Der Cyber Management Campus startete zum Wintersemester 2020/21 mit dem Studiengang Cyber Security Management. Er ist Teil des Cybercampus NRW, den die Hochschule Niederrhein gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg betreibt. Am dortigen Standort St. Augustin startet zum Wintersemester 2021/22 der Studiengang Cyber Security & Privacy.
    BSI-Präsident Arne Schönbohm zeigte sich von dem neuen Studienangebot in Mönchengladbach beeindruckt. „Es ist toll zu sehen, was hier in kurzer Zeit aufgebaut wurde. Informationssicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Dafür brauchen wir Expertise in den Unternehmen und Organisationen – und diese Expertise wird jungen Menschen hier in Mönchengladbach praxisnah vermittelt.“

    Schon jetzt studieren in Mönchengladbach 140 junge Frauen und Männer im Bachelor- und im Masterstudiengang Cyber Security Management. Sandro Kiefer, Student im zweiten Semester, erklärte in der anschließenden Videokonferenz seine Motivation: „Ich wollte etwas mit Bedeutung machen.“
    Vertreter von Unternehmen, Organisationen und der Stadt Mönchengladbach diskutierten zum Abschluss des Besuchs im Rahmen einer Videokonferenz die Relevanz des Themas IT-Sicherheit. „IT-Sicherheit soll ein neues Qualitätssiegel für Digitalisierung made in Germany werden“, sagte Schönbohm. „Dafür brauchen wir bundesweit mehr Studienangebote wie dieses.“
    Zuvor hatten die Professoren Gudrun Stockmanns, Thomas Meuser und René Treibert das Forschungs- und Lehrangebot des Cybercampus vorgestellt. Zahlreiche Kooperationspartner sorgen für ein großes Netzwerk, innerhalb dessen sich der Cyber Management Campus bewegt. Ein besonderes Merkmal ist dabei der ganzheitliche Ansatz, der an der Hochschule Niederrhein verfolgt wird: Nicht nur technische Expertise, auch das Management von IT-Sicherheitsproblemen wird hier gelehrt.
    „Es ist eine hervorragende Nachricht, dass Mönchengladbach mit dem Cyber Management Campus ein Standort für Cybersicherheit ist“, resümierte Günter Krings die Veranstaltung. Mit dem Monfortsquartier hat der Campus nun auch ein Gesicht bekommen. Er liegt fußläufig acht Minuten vom Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein entfernt. Und er steht symbolisch für den Strukturwandel: Großvater und Onkel von Professor Thomas Meuser arbeiteten dort einst in der Gießerei des Textilmaschinenherstellers Monforts; heute kümmert sich der Enkel und Neffe an gleicher Stelle um Cybersicherheit.

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  • Bürger der Donk demonstrieren mit CDU-Unterstützung für S 28 mit anderem Streckenverlauf

    Bürger der Donk demonstrieren mit CDU-Unterstützung für S 28 mit anderem Streckenverlauf

    Sie nutzten die Sitzung der Bezirksvertretung Ost im Rheydter Rathaus um ihren Protest in die Öffentlichkeit zu bringen.

    Vom Parkplatz der HN auf der Rheydter Straße marschierten sie zum Marktplatz und informierten durch Redebeiträge das anwesende Publikum über ihr Anliegen. Außerdem sammelt die Bürgerinitiative „S28 – Nein, Donk(e)! – S28 nur mit Sinn!“ Unterstützer-Unterschriften. Sie haben kein Verständnis für die aktuelle Planung zur Verlängerung der S-Bahn 28 bis nach Viersen auf der vor ca. 50 Jahren stillgelegten Trasse durch die Donk in Neuwerk.
    Für sie gibt es eine bessere Alternative. Deshalb lehnen sie den aktuell vorliegenden Entwurf des LOI vehement ab.

    Bürgermeister Hajo Siemes (Grüne) nutzte die Veranstaltung, die Argumente der Ampel vorzutragen.
    Für die CDU und wohl auch für die Initiative sprach Bezirksvertreter Willi Schmitz aus Neuwerk.

    Unterstützung wird ihnen zuteil durch die CDU-Ratsfraktion in Form einer Presseerklärung und die CDU-Fraktion der BV-Ost. In der Sitzung am Donnerstag brachte die CDU einen Antrag ein mit dem Ziel, die Empfehlung der Bezirksvertretung an den Rat und weitere Gremien zu verhindern. Trotz der Unterstützung durch Dr. Aranea (parteilos) wurde dieser Antrag der CDU abgelehnt.

    Nachstehend die PM der CDU-Ost:

    Die CDU-Fraktion im Mönchengladbacher Osten stellt sich hinter die Anwohner in der Donk und Neuwerk und spricht sich als einzige demokratische Fraktion in der BV MG-Ost nicht nur gegen den Letter of Intent sondern auch die Fortführung der S 28 auf der alten Trasse aus.
    „Wenn wir wirklich den öffentlichen schienengebundenen Nahverkehr durch eine Fortführung der S 28 fördern wollen, dann muss die Streckenführung intelligent sein, sie muss Menschen da aufsammeln, wo sie wirklich wohnen“ sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU in der BV, Dieter Breymann. Dies sei bei der alten Streckenführung nicht der Fall. Wenn die S 28 aber an den eigentlichen Siedlungsschwerpunkten vorbeiführe, wäre der beabsichtigte verkehrspolitische Nutzen gering. „Dies zeigt schon die Lage der geplanten neuen Bahnhöfe für die S28 in Neersen und Schiefbahn“, ergänzt Ratsherr Willi Schmitz, der auch einer der führenden Köpfe der Bürgerinitiative ‚Donk( e ) -Nein‘ gegen die Wiederbelebung der alten Streckenführung ist. „Heute bringt uns die Stadt in der gleichen Sitzung zur Kenntnis, dass die Donk im Landschaftsplan zu einem Naturschutzgebiet hochgestuft werden soll, am gleichen Tag setzen wir die Zerstörung dieses Naturschutzgebietes in Gang“, führt Willi Schmitz weiter aus und verspricht, sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass neben den klimapolitischen Zielen auch die Belange der betroffenen Bürger*innen und Naturschutzes in dem weiteren Entscheidungsprozess berücksichtigt werden.

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  • Am 1. Juni kehrt der Opernchor wieder auf die Bühne des Theater Mönchengladbach zurück.

    Am 1. Juni kehrt der Opernchor wieder auf die Bühne des Theater Mönchengladbach zurück.

    Chorkonzert mit Bach, Belcanto und Musical

    Er wurde auf der Bühne schmerzlich vermisst: der Opernchor! Aufgrund der strikten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln musste er in den letzten Monaten gänzlich auf Auftritte verzichten. Doch die 32 Sängerinnen und Sänger des Chores waren wahrlich nicht untätig, sondern haben unter der Leitung ihrer Chordirektorin Maria Benyumova kontinuierlich in separaten Gruppen weiter geprobt und ein neues Repertoire erarbeitet.

    Doch jetzt kehrt der Chor auf die Konzertbühne zurück und stellt seine große Vielseitigkeit unter Beweis. Eröffnet wird das Programm mit Johann Sebastian Bachs berühmter Motette „Jesu, meine Freude“. Im zweiten Teil erklingen Chornummern aus Opern von Gaetano Donizetti („Die Regimentstochter“, „Don Pasquale“, „Maria Stuarda“) und Richard Wagner („Der fliegende Holländer“). Zum Abschluss steht ein schmissiges Medley aus Musicalmelodien von Richard Rodgers auf dem Programm mit Auszügen aus so populären Musicals wie „Oklahoma“, „Sound of Music“ und „South Pacific“.

    Begleitet wird das Konzert am Flügel und an der Orgel von Michael Preiser.

    Dienstag, 1. Juni 2021, 19.30 Uhr
    Theater Mönchengladbach, Konzertsaal

    Tickets: 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de

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  • Immer mehr Arbeitsuchende in Mönchengladbach – Steigerung um 42,5 Prozent innerhalb von 12 Monaten

    Immer mehr Arbeitsuchende in Mönchengladbach – Steigerung um 42,5 Prozent innerhalb von 12 Monaten

    Von April 2020 bis April 2021 sind in Mönchengladbach 2.042 Arbeitsuchende aus der Arbeitslosenversicherung in den Bereich des SGB III gekommen, sie bekommen jetzt „Hartz IV“.

    Ihre Zahl ist innerhalb von 12 Monaten um 42,5 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 6.847 Menschen langzeitarbeitslos Im April 2020 waren es noch 4.805.

    ,,Viele Betroffene sind nur aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen arbeitslos geworden. Sie geraten in eine soziale Abwärtsspirale, die unbedingt verhindert werden muss. Für sie ist ein besserer Schutz notwendig‘‘, so der Vorsitzende des DGB Mönchengladbach Emrah Bektas.

    Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Sozialschutzpaket II bis zum 31. Dezember die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg I) für all diejenigen, deren Anspruch im Jahr 2020 endete, um drei Monate verlängert. Diese Regelung ist am 31. Dezember 2020 mitten im zweiten großen Lockdown ausgelaufen und nicht verlängert worden, obwohl sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht verändert hatte. Inzwischen fallen immer mehr Menschen aus dem Arbeitslosengeldbezug heraus und müssen Hartz-IV-Leistungen beantragen. Auf Grund der andauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens schwinden mit der Dauer der Arbeitslosigkeit die Chancen immer weiter, eine neue Arbeit aufzunehmen.

    Der DGB sieht daher dringenden Handlungsbedarf:

    ·       Diejenigen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld demnächst endet, müssen jetzt vorrangig durch die Agenturen für Arbeit beraten werden, um weitere berufliche Perspektiven auszuloten. Der Beratungsanspruch und die Beratung zur individuellen Berufswegplanung, wie sie mit dem Qualifizierungschancengesetz festgelegt wurden, müssen jetzt konsequent umgesetzt werden.

    ·       Es ist nicht nachvollziehbar, warum einerseits Arbeitgeber nach dem Gießkannenprinzip – selbst wenn sie riesige Gewinne ausschütten – Kurzarbeitergeld erhalten, und zwar inklusive der Erstattung von Sozialabgaben, während für diejenigen, die ihre Existenzgrundlage verloren haben, keine Mittel zur Verfügung stehen. Daher fordert der DGB, die verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg I), wie sie für 2020 galt, wieder in Kraft zu setzen, und zwar uneingeschränkt so lange, wie die pandemiebedingten Einschränkungen gelten.

    ,,Es muss jetzt gehandelt werden. Wir dürfen nicht zulassen, das aus der Corona-Krise eine dauerhafte Krise am Arbeitsmarkt wird‘‘, so Bektas abschließend.

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