Autor: Redaktion

  • Fassungslos und in tiefer Trauer

    Fassungslos und in tiefer Trauer

    DIE LINKE Mönchengladbach trauert um ihren Genossen Mario Bocks, der am Pfingstwochenende viel zu früh und unerwartet verstarb.

    Der 54jährige begleitete seit 2005 den Zusammenschluss von WASG, PDS und, als Mönchengladbacher Besonderheit, auch der LiLO zur Partei DIE LINKE, der er dann seit Gründung 2007 angehörte. Von 2009 bis 2020 gehörte er der Linksfraktion an, zunächst als Bezirksvertreter Nord und ab 2014 als Ratsmitglied. Zur Kommunalwahl 2020 ließ er sich nicht erneut aufstellen und kümmerte sich wieder mehr um seine zweite Leidenschaft – die Musik.

    Sein Streben für eine gerechtere Welt ist politisch mit vielen Initiativen zur Abschaffung von Hartz IV
    verbunden. Doch Mario Bocks beließ es nicht bei bloßen Forderungen sondern half den Betroffenen ganz
    pragmatisch, so machte er weit über 10 Jahre die Sozialberatung im Parteibüro. Ein weiteres wichtiges
    Politikfeld war für ihn die Kultur. Mit der „Initiative Lebende Wände“ holte er immer wieder Künstler*innen
    heran, die im Parteibüro ausstellten. Nicht selten waren die Eröffnungen der Ausstellungen mit
    musikalischen Abenden verbunden.

    Mario Bocks plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke weit über die Stadtgrenzen hinaus, denn als mehrmaliger
    Delegierter auf Landes- und Bundesparteitagen, so wie gut vernetzter Künstler, war er mit seiner prägenden
    Frisur bis nach Hamburg und Berlin „eine ganz eigene Marke“ und ein stets guter Freund und Genosse.

    In tiefer Trauer
    Der Kreisverband und die Fraktion

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  • Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit –
    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 33. Mal am Freitag, 28. Mai 2021 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „Heilige Dreifaltigkeit“. Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel das große Werk Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 von Johann Sebastian Bach.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Mobbing-Theaterstück sorgt bei Sechstklässlern für Diskussionsstoff

    Mobbing-Theaterstück sorgt bei Sechstklässlern für Diskussionsstoff

    Die sechsten Klassen des Math.-Nat. sahen auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach erst das Theaterstück „r@usgemobbt.de“ im Stream. Danach diskutierten sie mit einer der Schauspielerinnen angeregt über Mobbing, soziale Medien, Respekt und Mut.

    Konzentriert, interessiert und engagiert über den Pausengong hinaus – so wünschen sich Lehrer ihre Schüler. Und genauso erlebten die Lehrer der sechsten Klassen des Math.-Nat ihre Schüler am Dienstag und Mittwoch in einer Doppelstunde. Schon beim Stream des Theaterstücks „r@usgemobbt.de“ der Comic on Theaterproduktion merkte man, wie sehr die Schüler die Geschichte um Nik, Nathalie und Lizzie berührte. Bei der anschließenden Diskussion mit Schauspielerin Anna Sander ging es dann ans Eingemachte: Täter, Opfer, Angst und wichtige Helfer in der Not – die
    Schüler tauchten tief in das Thema Cybermobbing ein. Im Theaterstück geht es um Nik, der nach einem Umzug an eine neue Schule kommt und allein zu Nathalie, dem bunten Vogel der Klasse, Anschluss findet. Doch ausgerechnet diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Denn Nik wird von der älteren Lizzie gemobbt. Erst will sie seine Turnschuhe, dann sein Geld. Und schließlich macht sie Nik zum Mittäter. Nicht mal mehr sein Avatar Salokin, der Nik sonst sicher durch die Cyber- und Gamingwelt begleitet, kann ihm da noch helfen. Und ausgerechnet über Nathalie, die Nik vor Lizzie beschützen wollte, rollt eine Cybermobbing-Welle hinweg. Erst am Ende finden die beiden ein Mittel gegen die Mobberin.

    Foto: Jörn Neumann

    Wie fühlen sich Opfer und Täter? Was sind ihre Motive? Und wie hätte die Geschichte anders laufen können? Mit viel Feingefühl lotste Schauspielerin Anna Sander im anschließenden Live-Videotalk die Schüler zu den markanten Punkten. Dass etwa beide, Nik und Lizzie, sich daheim aktuell unwohl fühlen, wurde von den Schülern genauso erkannt und eingeordnet wie die Rolle der anderen Klassenmitglieder. „Wer bei Mobbing danebensteht und nichts macht, macht mit“, fasste Anna Sander zusammen.
    Es braucht Respekt voreinander und Mut einzuschreiten, damit Mobber keine Chance haben, sagten die Schüler in der Diskussion. Und es braucht das Wissen, wo es Hilfe gibt. „Sprecht in solchen Fällen Erwachsene an, Lehrer, Eltern, im Zweifel auch die Polizei – ihr seid nicht allein“, ermunterte die Schauspielerin die Sechstklässler. Sie gab ihnen auch ganz Handfestes mit auf den Weg. So erklärte Anna Sander den Schülern, was das Recht am eigenen Bild konkret bedeutet.
    Geschäftsführer Peter Schlipköter resümierte nach den gelungenen Veranstaltungen: „Wir fühlen uns bestätigt darin, die Produktion, die eigentlich in der Kaiser-Friedrich-Halle zu sehen sein sollte, in Pandemie-Zeiten als Online-Format zu ermöglichen. Die Theaterstücke für Schüler gehören aus gutem Grunde genau wie die Nobelpreisträger-Reihe, die Pioniere und die klassischen Konzerte seit vielen Jahren zum festen Programm, das der Initiativkreis anbietet.“

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  • Keine Triage in Kinder- und Jugendpsychiatrien des LVR

    Keine Triage in Kinder- und Jugendpsychiatrien des LVR

    Laut mehreren bundesweiten Medienberichten findet nach Einschätzung des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) in den deutschen Kinder- und Jugendpsychiatrien derzeit aufgrund der Corona-Pandemie eine Triage statt. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) weist dies für seinen Klinikverbund zurück. Weder hilfesuchende Kinder noch Jugendliche werden von den LVR-Kliniken abgewiesen. Alle bekommen die professionelle Hilfe, die sie in ihrer jeweiligen Situation benötigen.

    Martina Wenzel-Jankowski; Bild: Heike Fischer/LVR

    Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, stellt hierzu fest: „Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den LVR-Kliniken ist gesichert. Sowohl im stationären als auch teilstationären Bereich sind an unseren Standorten Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen Aufnahmen wie bisher möglich. In Viersen sind die Stationen und Tageskliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie sogar weniger ausgelastet – auch, weil wir aus Hygienegründen nicht alle Betten belegen können. Von einer „Triage“ oder Triage-ähnlichen Situation kann somit keinesfalls die Rede sein.“ Natürlich sei es aber auch bereits vor Corona so gewesen, dass es teilweise längere Wartezeiten für Behandlungsplätze gegeben habe.

    Dr. Ralph Marggraf; Bild: Heike Fischer/LVR

    Hinsichtlich der Corona-Pandemie rechnet der LVR allerdings mit einem gewissen „Rebound-Effekt“, der im ambulanten Bereich bereits zu spüren ist. „Dies bedeutet, dass sich aufgrund der Pandemiebedingungen aufgeschobener Therapiebedarf bei Abflauen der Pandemie stärker zeigen wird. Es ist davon auszugehen, dass Gesundheitsleistungen generell aus Angst vor Ansteckung in der Pandemie weniger in Anspruch genommen wurden und sich insbesondere bestehende Erkrankungen im Verlauf der Pandemie durch die vielen Belastungen der Kinder und Jugendlichen deutlich verschlechtert haben“, so Dr. Ralph Marggraf, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Viersen.

    Der LVR behandelt im Rheinland in neun psychiatrischen Fachkliniken mit kompetenten und engagierten Teams von Spezialistinnen und Spezialisten jährlich mehr als 60.000 Menschen.
    An den LVR-Kliniken Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen hält der LVR eigene Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrien vor mit insgesamt 309 Betten und 175 Tagesklinikplätzen.
    Die mit Abstand größte Fachabteilung für junge Patientinnen und Patienten betreibt die LVR-Klinik Viersen mit 125 Betten und 62 Tagesklinikplätzen.

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  • Infostand von „Friedensbündnis Mönchengladbach“ muss genehmigt werden

    Infostand von „Friedensbündnis Mönchengladbach“ muss genehmigt werden

    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf veranlasst die Stadt Mönchengladbach, dem „Friedensbündnis Mönchengladbach“ wieder einen Infostand in der Mönchengladbacher City zu genehmigen. Die Genehmigung für den 29.05.2021 wurde wieder erteilt.

    Nachdem das Friedensbündnis Mönchengladbach als bekannte örtliche Friedensinitiative gerichtlich gegen ein Verbot der Stadt Mönchengladbach zum Aufstellen eines Friedensstandes am 22.04.2021 vorgegangen war, hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf jetzt in einem Eilbeschluss vom 17.05.2021 (AZ: 16 L984/21) der Stadt Mönchengladbach klar gemacht, dass die Coronaschutzverordnung ein solches Verbot nicht rechtfertigt.

    Zwar hat das Verwaltungsgericht den Eilantrag aus formellen Gründen abgelehnt, weil erst die Entscheidung der Stadt Mönchengladbach für eine Stand am 29.05.2021 abgewartet werden müsste, gleichwohl hat es für die zu treffende Entscheidung der Stadt deutliche Worte gefunden „… Nach dem Akteninhalt spricht vieles dafür, dass diese Anforderungen bei der von dem Antragsteller geplanten Ausgestaltung des Informationsstandes eingehalten werden können. Die Antragsgegnerin hat auch nicht vorgebracht, dass es bei früheren Gelegenheiten, bei denen dem Antragsteller zum gleichen Zweck Sondernutzungserlaubnisse erteilt wurden, zu Verstößen gegen die CoronaSchVO NRW gekommen wäre. Vor diesem Hintergrund dürfte nicht unterstellt werden können, dass es zu unzulässigen Ansammlungen von Personen an dem Stand kommen wird…..“

    Gerade Letzteres hatte die Stadt aber in ihrer Verbotsentscheidung getan.
    Die Stadt Mönchengladbach hat inzwischen mit Bescheid vom 20.05.2021 die Standgenehmigung für den 29.05.2021 erteilt.

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  • Pfingst-Gottesdienst mit Musik für Bratsche und Orgel

    Pfingst-Gottesdienst mit Musik für Bratsche und Orgel

    Am Sonntag, den 23.5.2021 um 10.00 Uhr findet eine besonders mit Musik gestaltete Festmesse zum Hochfest Pfingsten mit Musik für Bratsche und Orgel statt.
    Ort: Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Zu Gast ist der Solo-Bratscher der Niederrheinischen Sinfoniker, Albert Hametoff.
    Zusammen mit Kantor Reinhold Richter spielt er Musik für Viola und Orgel von Denis Bédard, Henri Eccles und Richard Bartmuß.

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  • Denkmalförderung: Rheydter Hauptkirche und Schloss Rheydt werden unterstützt

    Denkmalförderung: Rheydter Hauptkirche und Schloss Rheydt werden unterstützt

    Die Schäden sind nicht zu übersehen, die Bürger sind geschockt über ihr Ausmaß und gleichzeitig erfreut über die zur richtigen Zeit zugesagten Fördermittel des Bundes.

    Unsere beiden Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Günter Krings konnten die Neuigkeit zeitgleich verkünden.

    Gülistan Yüksel: „Ich freue mich, dass die Evangelische Hauptkirche Rheydt 400.000 Euro Bundesförderung erhält. Nach den jüngsten Hiobsbotschaften zur Bausubstanz kann sie jeden Euro gebrauchen. Weitere 250.000 Euro gehen an das Schloss Rheydt“, sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel nachdem der Haushaltsausschuss die Liste der geförderten Projekte am Mittwoch beschlossen hatte. „Gerade auch unsere Region hat viele Kulturschätze und Denkmäler zu bieten. Gerne unterstütze ich auch in Zukunft Anträge aus meinem Wahlkreis“, so Yüksel.
    „Die zusätzlichen Bundesmittel kommen vor allem auch kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben zugute, welche die die Instandhaltungsarbeiten leisten. Gerade angesichts der schweren Lage in der Corona-Krise ist dies eine besonders gute Nachricht“, freut sich Yüksel.

    PM vom 19. Mai 2021

    Dr. Günter Krings: „Ganz besonders gefreut habe ich mich in dieser Woche über eine Entscheidung, die der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch getroffen hat: Bei der Entscheidung über die Fördermittelvergabe im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms hat die evangelische Hauptkirche Rheydt 400.000 Euro für die Reparatur ihrer Außenhülle und das Schloss Rheydt 250.000 Euro für die Sanierung seiner Fassade zugesprochen bekommen. Für beide Projekte habe ich mich intensiv eingesetzt und teilweise zäh verhandeln müssen angesichts der großen Konkurrenz von anderen Förderanträgen. Umso mehr freue ich mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Schließlich haben wir in Mönchengladbach nicht nur ein, sondern sogar zwei Projekte bewilligt bekommen. Wir liegen mit der Fördersumme auch deutlich über dem durchschnittlichen Wert: Für das Denkmalschutz-Sonderprogramm X. stand eine Gesamtfördersumme von 70 Millionen zur Verfügung und es wurden bundesweit 319 Projekte ausgewählt. Das ergibt eine durchschnittliche Förderung von knapp 220.000 Euro, so dass wir über die 650.00 Euro für Mönchengladbach besonders froh sein können.
    Doch mehr noch als über das Geld freue ich mich darüber, dass nach den vielen Hiobsbotschaften über den baulichen Zustand der Rheydter Hauptkirche nun ein Anfang gemacht werden kann, um die dringlichen Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der Außenhülle vorzunehmen. Denn es handelt sich hier nicht nur um ein bedeutendes Wahrzeichen für unsere Stadt, sondern dieser Ort ist auch für mich persönlich schon seit meiner Schulzeit prägend.

    PM vom 21. Mai 2021
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  • Theater Mönchengladbach eröffnet an Pfingsten

    Theater Mönchengladbach eröffnet an Pfingsten

    Mit fünf Premieren in sechs Tagen meldet sich das Theater an der Odenkirchener Straße voller Elan zurück.

    Das lange Warten seit dem Lockdown im November 2020 hat ein Ende: Das Theater Mönchengladbach kann ab dem 22. Mai dank rückläufiger Inzidenzzahlen in der Stadt und deren Teilnahme im Projekt der Modellkommunen wieder
    seine Türen für Publikum öffnen – in Krefeld müssen sich die Theaterliebhaber wohl noch etwas gedulden.

    Das Theater hatte den Probenbetrieb und die Arbeiten hinter den Kulissen unter Einhaltung aller notwendigen Corona-Regelungen aufrechterhalten, um startklar zu sein, wenn sich der Vorhang wieder öffnen kann. Mehrere Stücke steckten deshalb teilweise über Monate „in der Warteschleife“ – sie alle werden jetzt in einem munteren Premierenreigen gezeigt: fünf in sechs Tagen – ein Rekord für die Bühne in Mönchengladbach!

    Los geht es am Samstag, den 22. Mai mit „Salon Pitzelberger & Co.“, einer Opérette bouffe in einem Akt mit Musik von Jacques Offenbach in einer deutschen Textfassung von Ulrich Proschka.

    Am Sonntag, den 23. Mai feiert der Ballettabend „Alles neu“ mit Choreografien von Robert North, Marco A. Carlucci, Takashi Kondo und Yoko Takahashi Premiere.

    Am Montag, den 24. Mai kommt mit „Welttheater Mozart“ ein Singspiel von Karine Van Hercke und Francois De Carpentries mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung.

    Direkt nach dem Pfingstwochenende geht es mit dem großen Premierenaufgebot weiter:
    Am Dienstag, den 25. Mai zeigt das Theater zum ersten Mal Arthur Schnitzlers „Reigen“ in der Regie von Maja Delinić. Am Donnerstag, den 27. Mai kommt endlich Donizettis Oper „Don Pasquale“, inszeniert von Ansgar Weigner, auf die Bühne.

    Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr, dauern ca. 90 Minuten und werden ohne Pausen gespielt. Wie bereits vor dem letzten Lockdown muss das Theater seine Platzkapazität stark reduzieren und kann daher nur 190 Plätze pro Vorstellung anbieten. Dadurch wird die Abstandsregel im Zuschauerraum gewahrt.

    Wer einen Besuch plant, sollte wissen, dass er nur mit einem negativen Corona-Test (sogenannte „Selbsttest“ sind davon ausgeschlossen), der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ins Theater kommen kann. Auch das unkomplizierte Testen in direkter Nachbarschaft des Theaters ist möglich: Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach an der
    Limitenstraße 64-78 hat speziell für Theaterbesucherinnen und -besucher seine Kapazitäten für Schnelltests erhöht und auch die Öffnungszeiten angepasst. Mehr Infos dazu gibt es bei der AWO unter 02166/ 399 670 oder per E-Mail: kunden@awo.mg.

    Auch Geimpfte, deren zweite Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt, und von einer Corona-Infektion Genesene sind willkommen. Für alle gilt, dass sie die entsprechenden Nachweise (Impfpass und/oder Atteste) vor einem Vorstellungsbesuch vorlegen müssen. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske in allen Räumen des Theaters und
    während der Vorstellung verpflichtend.

    Eine besondere Rückverfolgbarkeit der Besucherinnen und Besucher erfolgt digital über das Ticketvergabesystem Reservix der Theaterkasse. Bei jeder Ticketbuchung werden die Kontaktdaten abgefragt und im Verkaufssystem gespeichert.

    Um diese Rückverfolgung zu unterstützen, bittet das Theater die Zuschauerinnen und Zuschauer darum, sich vor dem Theaterbesuch über die Corona-Warn-App mit dem Scan eines QR-Codes im Theater anzumelden. (Wer die aktuelle Version der App noch nicht auf sein Mobiltelefon geladen hat, sollte dies rechtzeitig tun.)

    Die Theatergastronomie kann ihren Betrieb leider noch nicht wiederaufnehmen.

    Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen bis zunächst einschließlich 6. Juni beginnt am Mai um 10 Uhr sowohl online als auch an der Theaterkasse in Mönchengladbach. Die Kasse ist Freitag und Samstag jeweils von 10 Uhr bis 19.30 Uhr besetzt. Pfingstsonntag und Pfingstmontag öffnet nur die Abendkasse zur Abholung bereits vorbestellter Tickets. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Eintrittskarten zu ihrem Abo-Preis.

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  • Gemeinsam für eine gewaltfreie Zukunft –dafür plädiert der Vorsitzende des Integrationsrates Nasser Zeaiter

    Gemeinsam für eine gewaltfreie Zukunft –
    dafür plädiert der Vorsitzende des Integrationsrates Nasser Zeaiter

    „Am letzten Wochenende konnten wir alle die Berichterstattung in den Nachrichten verfolgen. Es ging um massive und gewaltbereite Demonstrationen in Deutschland, die sich gegen die Auseinandersetzungen im Nahen Osten richtet. Die Auseinandersetzungen am GAZA-Streifen sind nicht neu,  haben aber  in Deutschland eine neue Diskussion entfacht. Im Namen des Integrationsrates der Stadt  Mönchengladbach möchte ich nachdrücklich alle Migranten dazu  ermahnen, sich bewusst zu machen, dass viele von uns aus den unterschiedlichsten Gründen aus unseren muslimischen Heimatländern nach  Deutschland gekommen sind, um hier ein Leben ohne Hass, Diskriminierung und Krieg aufzubauen. Jeder hat seine eigenen Gründe gehabt, diesen Weg zu gehen. Wir sind willkommene Gäste in diesem Land und sollten uns auch  so verhalten. Für Hass in jeder Form, Fremdenfeindlichkeit egal in welcher  Art und erst Recht die Verfolgung bestimmter Religionsgruppen gibt es in unserer Gesellschaft keinen Platz. Deshalb ist es besonders wichtig, unseren jüdischen Mitbürgern und allen Mitbürgern unterschiedlichster Religionsgruppen das Gefühl zu geben, hier ohne Angst vor Verfolgung leben können. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik bestimmt das Grundrecht auf Religionsfreiheit, ebenso seine Meinung frei zu äußern und auch das Demonstrationsrecht. Unsere Verfassung und die darin enthaltenen Grundrechte sind Garanten für Freiheit und Demokratie in unserem Rechtsstaat. Unsere Verfassung ist das höchste Gut in unserem Staat. Nach  Auffassung des Integrationsrates der Stadt  Mönchengladbach sind alle Menschen in unserem Staat verpflichtet, die Grundrechte, die uns durch unser Grundgesetz gewährt werden, zu achten und zu respektieren. Unsere Freiheitrechte enden da, wo wir sie dazu  verwenden, um anderen die Rechte zu nehmen, die wir selbst für uns in Anspruch nehmen. Der Integrationsrat der Stadt  Mönchengladbach tritt entschieden für ein friedvolles Miteinander unter allen Religionsgruppen sowie unter allen Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten ein. Durch unser Handeln wollen wir unser Land mit einem friedlichen Miteinander bereichern. Handeln, welches Hass und Feindschaft verbreitet, sind mit dem Anspruch auf einen friedlichen Umgang und ein solidarisches Zusammenleben unvereinbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele als Fremde in dieses Land gekommen sind und es immer helfende Hände von anderen waren, die uns dabei unterstützt haben, hier anzukommen und ein neues Leben aufzubauen.

    Sicherlich spreche ich im Namen aller Mitglieder des Integrationsrates, wenn  ich sage, dass wir nur gemeinsam durch ein Handeln ohne  Gewalt und Feindschaft eine gewaltfreie Zukunft ohne  Angst für alle Menschen sichern können.“

    Quelle: PM Integrationsrat vom 19. Mai 2021

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  • Volksbad öffnet am Samstag, 22. Mai

    Volksbad öffnet am Samstag, 22. Mai

    Das Volksbad wird am Samstag, 22. Mai, unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen den Betrieb wieder aufnehmen. Die NEW hat ein Konzept entwickelt, das die Öffnung unter Pandemiebedingungen ermöglicht.

    Im Volksbad dürfen sich demnach maximal 60 Personen gleichzeitig aufhalten. Um mehr Personen den Zugang zum Bad zu gewährleisten, findet täglich eine Öffnung in folgenden Zeitfenstern statt: 12:00 – 14:00 Uhr, 14:30 – 16:30 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr.

    Der Einlass erfolgt aus Sicherheitsgründen nur mit einem vorher gekauften E-Ticket sowie einem tagesaktuellen, negativen und schriftlichen Corona-Test, Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, welcher mehr als 14 Tage zurückliegt oder einem Nachweis der Genesung.

    Die Tickets sind ab Mittwoch, 19. Mai, drei Tage im Voraus erhältlich unter www.new-baeder.de/shop. Ab Montag, 24. Mai, sind Eintrittskarten für die Bäder neben dem Online-Shop auch in den NEW mobil KundenCentern erhältlich. Kundinnen und Kunden ohne Internetzugang haben somit am Europlatz in Mönchengladbach, am Marienplatz in Rheydt und am Stadthaus in Viersen die Möglichkeit, ihre Tickets für die Bäder drei Tage im Voraus zu kaufen. Der Kartenerwerb erfolgt dabei über das E-Ticket-System. Es gelten daher die gleichen Tarife wie im Online-Shop. Im Anschluss an die Bestellung können die Kundinnen und Kunden die Eintrittskarten in ausgedruckter Form mitnehmen.

    Es ist ausschließlich das Sport- und Sprungbecken geöffnet. Das Freizeitbecken und die Liegewiese bleiben geschlossen. Nur Schwimmerinnen und Schwimmer erhalten Zutritt zum Volksbad.

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  • „Jazz in der Kirche“ vom Jazzclub Mönchengladbach erhält eine einjährige Förderung vom Land NRW

    „Jazz in der Kirche“ vom Jazzclub Mönchengladbach erhält eine einjährige Förderung vom Land NRW

    Für freie Musikerinnen und Musiker waren die pandemiebedingten Auftrittsverbote und der damit verbundene Einnahmeverlust eine große Herausforderung.

    Die Landesregierung hat nun 3 Millionen Euro für einjährige Projektförderungen im Bereich der Freien Musik vergeben. Insgesamt werden 107 Projekte gefördert, die von einer fachkundigen Jury aus regionalen Experten ausgewählt wurden.

    „Als FDP-Fraktion ist uns die Förderung der freien Szene ein wichtiges Anliegen. Ich freue mich daher besonders, dass das Projekt „Jazz in der Kirche“ vom Jazzclub Mönchengladbach e.V. zu den geförderten Projekten gehört. Das ist auch eine Anerkennung für die hier in Mönchengladbach geleistete kulturelle Arbeit und ein wichtiges Signal für die Kulturschaffenden in der Stadt“, erklärt der FDP Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag.

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  • Corona-Masche: Täter geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

    Corona-Masche: Täter geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

    Unter dem Vorwand, als Mitarbeiterin des Gesundheitsamts eine Umfrage zum Thema Corona zu machen, hat sich am Dienstag, 18. Mai, um 11.45 Uhr eine unbekannte Frau Zutritt zur Wohnung einer 78-jährigen Frau an der Dahlener Straße im Stadtteil Schmölderpark verschafft und sie in ein Gespräch verwickelt, während unbemerkt ihr Komplize ins Haus gelangt ist und Schmuck und Bargeld entwendet hat.
    Die beiden entkamen danach in unbekannte Richtung.

    Die Frau ist circa 30 Jahre alt und hat ein europäisches Erscheinungsbild. Sie sprach akzentfreies Deutsch. Sie hat dunkelblonde Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz trug und war mit Jeans, einem gemusterten T-Shirt und einer grauen Strickjacke bekleidet. Ihr Komplize ist ungefähr 1,75 Meter groß, hat grau melierte Haare und trug dunkle Kleidung und eine Käppi.

    Das Täter-Duo war zuvor bereits an der Waldhornstraße im Stadtteil Pongs aufgefallen: Zeugen dort gaben eine ähnliche Beschreibung zu Protokoll.

    Die Polizei bittet um Hinweise zur Identität der Täter, die sie unter der Rufnummer 02161-290 entgegennimmt, und warnt erneut vor Betrugsversuchen und Trickdiebstählen im Zusammenhang mit Corona.
    Nähere Informationen zu den Maschen der Tätern sowie Präventionstipps finden Sie unter www.polizei.nrw/betrug-mit-dem-corona-virus . (jn)

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  • Verantwortung: Mandat vs. Gesundheitsschutz?

    Verantwortung: Mandat vs. Gesundheitsschutz?

    Die Partei DIE LINKE erklärt:

    Am Mittwoch den 19.05.2021 wird der Rat der Stadt Mönchengladbach in nahezu voller Stärke zusammen kommen, vor allem die CDU lehnt ein Pairing, also die personelle Reduzierung bei Aufrechterhaltung der Stimmenverhältnisse ab. DIE LINKE hätte sich gewünscht, dass für die kommende Sitzung wie schon bei den letzten zwei eine entsprechende Absprache getroffen worden wäre, denn trotz derzeit sinkender Inzidenz Werte, dürfe nicht vergessen werden, dass noch vor einem Jahr bei 50 die Grenze für Verschärfungen lag. Inzwischen wurde diese auf 100, bzw. sogar je nach Bereich auf 150 angehoben. „Impfen und Testen kommen sicher voran, aber die Maßnahmen wirken nur als Paket und so gilt es weiter Abstand zu wahren, Kontakte zu vermeiden und selbstverständlich Hygiene und Maske“, so Lisa Schmerl von der Linksfraktion.

    Dabei sind sich die Linken Ratsmitglieder sehr wohl der Verantwortung des übernommenen Mandates bewusst. „Die eigentliche politische Arbeit läuft außerhalb von Sitzungen und in den Fachausschüssen werden dann die Diskussionen geführt. Im Rat werden dann zwar die abschließenden Beschlüsse gefasst und für die Bürgerschaft der Entscheidungsprozess noch mal transparent nachvollziehbar, aber nur in wenigen Ausnahmen gibt es im Rat noch Überraschungen“, so Ratsfrau Jutta Zabci, „Deswegen gibt es bei der jetzigen Tagesordnung keinen Anlass die Verantwortung des Mandates gegen die des Gesundheitsschutzes auszuspielen, sondern es gilt beides zusammen zu bekommen. Auch und gerade weil wir trotz erster Lockerungen von den Bürger*innen noch immer viel verlangen sollte Politik bei der Kontaktvermeidung Vorbild sein.“

    Nach gründlicher Abwägung hat DIE LINKE sich deswegen entschieden auch ohne Pairing-Vereinbarung die Anzahl ihrer Ratsmitglieder auf der Sitzung zu reduzieren. Sie ist sich nach allen Vorberatungen in den Ausschüssen sicher, dass die Mehrheiten stehen und der verzicht auf zwei Linke Stimmen keinen Einfluss auf Entscheidungen hat, sehr wohl aber das richtige Zeichen setzt:
    Die Pandemie ist (leider) noch nicht vorbei!

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  • Das blinde Auge der Stadtverwaltung –Eingriffe in den geschützten Teil des Lambertgeländes in Giesenkirchen einfach übersehen?

    Das blinde Auge der Stadtverwaltung –
    Eingriffe in den geschützten Teil des Lambertgeländes in Giesenkirchen einfach übersehen?

    Bürgermeister Hajo Siemes berichtet:
    Die Chronologie eines Vergehens gegen Festsetzungen im BP 691/0 Stadtgebiet Ost, Gebiet nördlich der Konstantinstr.

    Satzungsbeschluss der Vorlage vom 26.7.2010
    In dem o.g. Bebauungsplan wurden per Satzungsbeschluss die Flächen P2 und P3 aus der Bebauung herausgenommen und mit einer Festsetzung zur dauerhaften Unterschutzstellung in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde (ULB) versehen. Zuvor waren Einsprüche u.a. des NABU, von Anwohnern und vom damaligen Bezirksvertreter Hajo Siemes gegen den gültigen Flächennutzungsplan erfolgt. Diesen Einsprüchen wurde stattgegeben. Daraus erfolgten die o.g. Festsetzungen im BP 691/0 (siehe Anlage 1) Es erfolgte der Beschluss zum BP in der Ratssitzung.

    1. Anfang 2013 wurden die o.g. Parzellen P2 und P3 widerrechtlich gerodet. Damit wurde eindeutig gegen die Festsetzungen im BP verstoßen. Am 7.3.2013 erfolgte von mir eine Anfrage an die Verwaltung zu den Rodungen. In dem Antwortschreiben der Verwaltung vom 22.3.2013 wurde mir das Vergehen seitens des Investors bestätigt. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass der Eigentümer der Fläche zur Wideraufforstung und zur Einzäunung der Parzellen verpflichtet wird. Siehe hierzu auch den Bericht in der RP vom 3.4.13. (Anlage 2) und die Antwort der Verwaltung dazu (Anlage 3 /4)
    1. In einer Mail vom 8.4.2020 habe ich darauf hingewiesen, dass die o.g. Flächen zwar aufgeforstet, aber bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht wie vorgeschrieben eingezäunt wurde und daher immer noch öffentlich zugänglich waren. Eingriffe in die Fläche wurden bereits vorgenommen. In der Antwort der Verwaltung von Mai 2020, wurde mir nochmals zugesichert, dass die zwischenzeitlich wiederum erfolgten Eingriffe in das Schutzgebiet mit erneuten Auflagen an den Eigentümer versehen, beseitigt werden und Nachpflanzungen erfolgen sollten. Nach Fertigstellung des angrenzenden Baugebietes soll dann die Fläche P2 und P3 mit einem Zaun „abgeschlossen“ werden. (siehe Anlage 5/6)
    1. Vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar musste ich nun Anfang Mai 2021 feststellen, dass nun ein Teil dieses Schutzgebietes mit einem Kindergarten-Außengelände versehen wurde und bereits Spielgeräte aufgestellt und Bodenarbeiten dort stattgefunden haben. Mit diesen Maßnahmen sind nun Fakten geschaffen worden, die dieses Schutzgebiet endgültig zerstört haben. Dies ist ein widerrechtliches Vorgehen gegen das im BP festgelegte Schutzgebiet. (siehe Foto links)
    1. Daraufhin habe ich am 6.5.2021 eine Anfrage per Mail an den OB Heinrichs der Stadt MG gestellt.
      Die Antwort erwarte ich noch.

    Abschließend möchte ich deutlich erklären, dass es mir nicht darum geht, einen Spielplatz für Kinder im Wohngebiet oder für den Kindergarten zu verhindern. Dieser aber sollte auf der Fläche im Baugebiet angesiedelt werden. Stattdessen ist dort vor dem Eingang in den Kindergarten und entlang des kompletten Kindergarten-Neubaus eine über 1000 qm große versiegelte Parkfläche für PKWs angelegt worden. Hier wäre der richtige Platz für das Außengelände des Kindergartens anzusiedeln gewesen. Einen solch überdimensioniert großen Parkplatz für PKWs direkt vor einem Kindergarten in einem Wohngebiet anzulegen, entspricht sicher auch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Jetzt stellt die Fläche zusätzlich auch noch eine Gefahr für die Kinder dar, indem unmittelbar vor dem Kindergarten ein reger PKW-Verkehr stattfindet. (siehe Foto dazu am Artikel-Anfang)

    Es ist nicht hinzunehmen, dass mit solchen widerrechtlichen Handlungen Eingriffe in die besonders geschützte Natur vorgenommen werden. Hier werden Fakten geschaffen, die schützenswerte Gebiete unwiderruflich zerstören. Dieses Vorgehen muss rechtlich verfolgt und bestraft werden. Wir werden uns weitere Schritte vorbehalten.

    Herzliche Grüße,
    Hajo Siemes, Ratsherr und Bürgermeister

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  • Der „S 28–Protest“ – Ende offen

    Der „S 28–Protest“ – Ende offen

    Gegner der Westverlängerung der Regiobahn „S 28“ protestierten mit einer Einladung zum Waldspaziergang auf und auch neben der dort vorhandenen alten Bahntrasse.

    Fotos: Grüne-MG

    Die geplante Westverlängerung der „S 28“ von Kaarst nach Viersen beunruhigt einige Mönchengladbacher Bürger:innen.  Unter die etwa 100 bis 120 Menschen, die sich am vergangenen Donnerstag auf Einladung der Interessengemeinschaft „S 28 Nein D(o)nke“ an der alten, dennoch deutlich erkennbaren Bahntrasse einfanden, hatten sich auch die grünen Kommunalpolitiker Klaus Barthels und Jürgen Mülders eingereiht. Bei sehr guten äußeren Bedingungen, einer professionellen Organisation und unter der kritischen Begleitung der Polizei erkundeten sie gemeinsam den geplanten Verlauf der neuen S 28. Die Organisatoren hatten vielfach durch bunte Absperrbänder und Kreuze an Bäumen den geplanten Verlauf der Strecke, teilweise unmittelbar an privaten Grundstücken vorbei, deutlich gekennzeichnet.  Im Verlauf der ca. zweistündigen coronakonformen Wanderung ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten zum Gespräch mit betroffenen Anwohner:innen, mit Befürwortern sowie mit Vertretern des NABU.

    In teilweise erregten und hitzigen Diskussionen – überwiegend mit Anwohnern – stellten die beiden Grünen-Politiker klar, dass für sie die notwendige Fällung von Bäumen für den Neubau dieser wichtigen S-Bahnverbindung an dieser Stelle eine schmerzhafte, dennoch aber unabdingbar notwendige Maßnahme darstellt. Im Gegensatz zu nicht zwingend notwendigen Baumfällungen, wie sie zum Beispiel im Geropark geplant waren, dient der Eingriff in Natur und Umwelt in der Donk der Realisierung eines wichtigen Infrastrukturprojektes, welches dazu beitragen wird, die deutlich umweltschädlicheren Auswirkungen des Individualverkehres mit den bekannten Nebenwirkungen (u.a. Lärm, CO2-Ausstoß) zu begrenzen und sogar perspektivisch zu reduzieren. Diese Einstellung gilt auch gleichermaßen für den projektierten Fernradweg von Mönchengladbach nach Krefeld, der teilweise parallel zur S28 verläuft.

    „Wir lehnen die grundlose Fällung von Bäumen an Mönchengladbacher Straßen und auch bei städtebaulichen Projekten ab. Das betrifft insbesondere das Abholzen der Bäume an der A52 und an der A44 bis zur A57; dazu wir sind gegen die Wiederherstellung der A61N“, sagt Jürgen Mülders. „Das Kreuz Neersen hat schon viel zu viele Bäume gekostet – Proteste gab es dort allerdings nicht.“  

    Natürlich, so Mülders, müsse beim S-28-Neubau auch der Lärmschutz der direkt betroffenen Anlieger optimal gelöst werden, sinnvollerweise baulich in Form von Lärmschutzwänden und einem lärmabsorbierenden Gleisbett. Gleichzeitig sollten dort nur Elektrotriebwagen der neuesten Generation verkehren, um so auch die Lärmproduktion auf das technische Mindestmaß zu reduzieren.

     Wie aus der Auswertung des Liegenschaftskatasters im Geoportal der Stadt Mönchengladbach hervorgeht, ist an der engsten Stelle der S28-Streckenführung (hinter einem Zaun) etwa neun Meter Raum für ein gut fünf Meter breites Gleis. Dort würden im Zehn-Minutentakt elektrische Züge passieren, ähnlich den Bussen auf der Straße. Geplant sind auch weitere Bahnübergänge.

    „Der Zuspruch aus unserer Nachbarstadt Viersen, schnell und ohne Umstieg nach Düsseldorf oder Neuss zu kommen, ist riesig“, stellt Jürgen Mülders fest. „Viele Menschen werden dann nicht mehr die A52 befahren oder mit dem Auto bis zur S28 Haltestelle in Kaarst fahren.“ Vielleicht würde die Schienenstrecke einige sogar ganz auf den Verzicht aufs Auto bewegen. Für die Bewohner aus Neuwerk, Bettrath und dem Bereich des Flughafens sei die Situation nicht anders und eventuell sogar preiswerter als die Abfahrt ab Lürrip, glaubt Mülders. Eine Alternative sei die R13 aus Viersen nicht.

    Da bei den Demonstranten an der Donk einige unsachliche, teils unwahre Informationen kursierten zu möglichen Güterzügen auf der neuen Strecke, ist den Grünen-Politikern Mülders und Barthels eine Richtigstellung wichtig: „Es wird keine aus den Niederlanden kommenden, angeblich bis zu 750 Meter lange Güterzüge auf dieser Strecke geben“, betonen beide unisono. Hintergrund: Solcherart Züge könnten nur allein die Strecke benutzen – mit der Folge, dass die S28 überall zu warten hätte. Ein planbarer Taktverkehr – geplant ist der Deutschlandtakt – wäre damit nahezu ausgeschlossen. Überdies ist die S28-Strecke im Eigentum der Regio-Bahn, die sich wiederum im Besitz der anliegenden Kommunen (mit Ausnahme der Stadt Mönchengladbach) befindet. Damit hat die Deutsche Bahn AG hier keinen Zugriff. „Der Klimawandel, wegen dem auch die Stadt Mönchengladbach den Klimanotstand ausgerufen hat, nötigt uns dazu, die Bäume für den Radschnellweg und die S28 zu opfern, um weiteren, viel größeren Schaden durch den täglichen motorisierten Individualverkehr auf den Autobahnen zu verhindern“, stellt Klaus Barthels fest. „Die Einsparungen für unser Klima werden erheblich größer sein“, sagt er. Der Schaden für das Klima durch Nichtstun bzw. einen weiteren Ausbau des motorisierten Individualverkehrs werde unbezahlbar und raube nachfolgenden Generationen den Lebensraum.

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  • Zoll ermittelt gegen 19 Arbeiter wegen illegaler Arbeitsaufnahme – 13 Personen vorläufig festgenommen

    Zoll ermittelt gegen 19 Arbeiter wegen illegaler Arbeitsaufnahme – 13 Personen vorläufig festgenommen

    Am Abend des 17.05.2021 führten Einsatzkräfte des Zolls unter Beteiligung der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Mönchengladbach und der Ausländerbehörde der Stadt Mönchengladbach mit einem Großaufgebot von 95 Einsatzkräften eine Kontrollmaßnahme bei einem in Mönchengladbach ansässigen Logistiker durch.

    Nach Auswertung von mehreren zuvor bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Krefeld eingegangenen anonymen Hinweisen ermittelt der Zoll im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach gegen 19 Personen afrikanischer Herkunft. Diese Personen stehen im Verdacht, überlassene oder gefälschte EU-Ausweisdokumente zu nutzen, um einen legalen Aufenthalt und eine legale Arbeitsaufnahme in Deutschland vorzutäuschen. Dadurch konnten sie nach Anstellung im Unternehmen einer regulären Beschäftigung nachgehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die widerrechtlich genutzten Dokumente von kriminellen Vermittlern beschafft wurden.

    Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, des Ausweismissbrauchs, der Urkundenfälschung, des Arbeitens ohne Arbeitsgenehmigung und weiterer Delikte erfolgte die Übergabe der Personen an die Ausländerbehörde. Gegen 19 Personen wurden ausländerrechtliche Maßnahmen eingeleitet. Eine Person wurde per Haftbefehl gesucht. Die Person wurde festgenommen.

    Das betroffene Unternehmen unterstützte die laufende Einsatzmaßnahme ausgesprochen kooperativ.

    Die Ermittlungen dauern noch an. Weitere Informationen und Einzelheiten zum derzeitigen Ermittlungsstand können nicht veröffentlicht werden, da hierdurch die Ermittlungen erschwert oder gefährdet werden könnten. Nach der Güterabwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und dem Persönlichkeitsrecht der beschuldigten Personen sowie dem betroffenen Unternehmen hinsichtlich der Unschuldsvermutung können derzeit zum Sachverhalt auch keine weiteren detaillierteren Auskünfte erteilt werden.

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  • Trickbetrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus

    Trickbetrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus

    Bei einer 59-jährigen Mönchengladbacherin gelang es Betrügern durch professionell wirkende Internetauftritte und Emails, sie am Telefon davon zu überzeugen, dass sie Mitarbeiter der Firma Microsoft sind, die sich wegen eines angeblich erfolgten Hackerangriffs melden. In Wahrheit aber spähten sie hierbei Zahlungsdaten aus.

    Es war am Freitag, 14. Mai, gegen 11 Uhr, als das Telefon der Dame klingelte.
    Auf dem Display stand die Vorwahl von Großbritannien. Es meldete sich ein Mann, der angab, im Auftrag von Microsoft anzurufen, da sie angeblich Opfer eines Hackerangriffes geworden sei.

    Während eines langen Gespräches brachte er sie dazu, seinem Computer den Zugang zu ihrem Rechner zu gewähren. Sie gab zum vermeintlichen Schutz ihres Kontos bei einem Anbieter für Onlinezahlungen einen Code und ihr Passwort ein. Der „Mitarbeiter“ gaukelte ihr vor, dass diese Angaben geschwärzt und für ihn nicht sichtbar seien.

    Wenig später überkam die Dame und ihren Mann der Verdacht, dass es sich bei dem Anrufer um einen Trickbetrüger gehandelt haben könnte und sie veranlassten weiteres – nach jetzigem Kenntnisstand noch vor der Entstehung eines Vermögensschadens. Ein Abbuchungsversuch hatte aber bereits stattgefunden.

    Die Polizei warnt: Die Betrüger sehr professionell vor. Hier erhielt die Dame zum Beispiel von dem Anrufer eine E-Mail mit einem Link zur Unternehmensseite von Microsoft. Beides sah täuschend echt aus, es ist aber eine Falle! Lassen Sie sich nicht auf solche Gespräche ein und informieren Sie die Polizei.

    Informationen dazu, wie sie sich vor der Masche schützen können sowie Handlungsempfehlungen für den Fall, dass der Schaden bereits eingetreten ist, erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/ . (cw)

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  • KulturTandem 2020/21: Inklusives Online-Festival zeigt vielfältiges Programm

    KulturTandem 2020/21: Inklusives Online-Festival zeigt vielfältiges Programm

    Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf lädt herzlich zum inklusiven Festival KulturTandem am 28. Mai 2021 ab 19.00 Uhr auf YouTube ein.

    Es gibt ein vielfältiges Programm von Künstler*innen mit und ohne Beeinträchtigung aus Nordrhein-Westfalen. Die Moderation übernimmt Kabarettist Rainer Schmidt. Er führt als Inklusionsexperte auf humoristische Weise durch das Programm und bringt seine eigenen Erfahrungen ein.

    Programm (etwa 2,5 Stunden):
    Hannah Schlubeck, Panflöte und Isabel Moreton, Harfe
    Zwei Weltklassemusikerinnen, die mit ihren einzigartigen Instrumenten – der Panflöte mit ihrem sphärischen Klang und der Harfe mit ihrer ganzen Klanggewalt – die Zuhörer*innen verzaubern. Beide treten weltweit auf und prägen die Klangwelt ihrer Instrumente nachhaltig. Beim KulturTandem präsentieren sie Werke verschiedener Komponisten der klassischen Musik.

    Helmut Sanftenschneider, musikalisches Kabarett
    Helmut Sanftenschneider ist Musiker, Komiker und Moderator aus dem Ruhrgebiet. Als „Gitarrenflüsterer“ entführt er mit seiner wunderbaren Stimme und der Gitarre, der er herrliche Töne entlockt, in absurde Welten, zum Beispiel der Urlaubsgestaltung. Begeisternde, intelligente Comedy der musikalischen Art.

    Matthias Goebel und Philipp van Endert, Konzert
    Matthias Goebel sieht sich musikalisch als Grenzgänger zwischen den Genres Klassik, Jazz und Pop. Sein Schwerpunkt sind die Mallet-Instrumente, also Schlaginstrumente, die mit Schlägeln gespielt werden. Philipp van Endert ist Gitarrist und Komponist und hat sich in der Jazz-Szene etabliert. Sein Gitarrenspiel ist energiegeladen und gleichzeitig lyrisch. Die beiden Musiker zaubern gemeinsam besondere Klänge.

    DifFriends, Konzert – mit künstlerischer Untermalung
    Beccy Schaefer, Joy Bausch und Nils Michalski bilden die Gruppe „DifFriends“. Die blinden Musiker*innen singen, spielen Keyboard, Gitarre und „Human Beatbox“. Mit Mund, Nase und Rachen sorgt Nils Michalski für Percussion. Das macht er so gut, dass man aufs Schlagzeug getrost verzichten kann. Eine Aufzeichnung mehrerer Songs mit Untermalung von Bildern von Annette Jablonski, Künstlerin aus Düsseldorf.

    Die Veranstaltung findet auf dem YouTube-Kanal der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW statt.

    Hier geht es zur Veranstaltung: https://youtu.be/7CpDQm8o59Q

    Gebärdensprachdolmetscher*innen sind zugeschaltet. Über den Chat gibt es die Möglichkeit, sich mit Fragen und Kommentaren zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Teilhabe fördern und Inklusion stärken
    Das inklusive Festival wurde 2017 vom KSL Düsseldorf ins Leben gerufen und fand bisher in verschiedenen Städten des Regierungsbezirkes Düsseldorf statt: 2017 in Wuppertal, 2018 in Düsseldorf und 2019 in Krefeld. Für Herbst 2020 waren mehrere Veranstaltungen im Kreis Mettmann geplant. Pandemie-bedingt konnten sie größtenteils nicht vor Ort stattfinden. Daher veranstaltet das KSL nun ein Online-KulturTandem.

    Iris Colsman, Leiterin des KSL Düsseldorf und Initiatorin des Festivals betont: „Das KulturTandem dient der Bewusstseinsbildung und zeigt, wie Inklusion gelingt. Künstler*innen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten miteinander und erschaffen gemeinsam Neues. Die Sprache der Kunst ist universell und eignet sich daher besonders für das Ziel, das die Kompetenzzentren verfolgen: Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern und Inklusion zu stärken!“

    Das KSL Düsseldorf möchte mit den Veranstaltungen Menschen erreichen, die nicht mit dem Thema Inklusion vertraut sind. Menschen, die keine Beeinträchtigung haben, oder im sozialen Bereich arbeiten. Menschen, die Kultur lieben. So kann das Ziel einer vielfältigen Gesellschaft immer mehr verwirklicht werden.Weitere Informationen: https://ksl-duesseldorf.de/de/kulturtandem

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