Autor: Redaktion

  • Talk & Learn – digitale Kultur in Mönchengladbach

    Talk & Learn – digitale Kultur in Mönchengladbach

    Der digitale Raum stellt sich gerade in der Pandemie als essentiell für die Sichtbarkeit kultureller Angebote heraus. Doch lohnt es sich jetzt noch, auf digitale Formate zu setzen?

    Wie technisch versiert müssen Kulturschaffende sein? Kann oder müssen gar soziale Medien eingebunden werden? Wie gelingt Partizipation und Kulturvermittlung im Netz? Was sind hilfreiche Tools für die Praxis?

    Diesen und verwandten Fragen widmet sich das neue digitale Lern- und Austauschangebot „Talk & Learn“ des städtischen Kulturbüros.
    Ziel ist die Unterstützung der Akteur*innen bei der Entwicklung digitaler Angebote in allen Sparten der Kultur durch Qualifizierung.
    Ab dem 23. Februar können sich lokale Akteur*innen der freien Kulturszene in digitalen Live-Meetings mit Expert*innen kostenlos fortbilden. „Unser Angebot ‚Talk & Learn‘ dient auch dazu, die Zusammenarbeit zu fördern und Wissen mit der Community zu teilen“, erklärt Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros und Initiatorin des Projekts. Das Kulturbüro Mönchengladbach legt mit den neu entwickelten Unterstützungsstrukturen den Grundstein für eine kollegiale Beratung und gemeinsame Weiterentwicklung der Kulturszene in der Stadt.

    Das digitale Angebot „Talk & Learn“ basiert auf zwei Säulen:

    1) #digitalks

    In regelmäßigen digitalen Live-Onlinemeetings setzen ab 23. Februar 2021 externe Expert*innen neue themenspezifische Impulse und reflektieren mit den Teilnehmenden die Chancen des digitalen Raums für die Kulturszene hier in Mönchengladbach. In den #digitalks werden sowohl die Grundlagen digitaler Kulturpräsenz als auch vertiefende Inhalte zu Social-Media-Strategien sowie digitalen Möglichkeiten aufgezeigt und live diskutiert. Im Fokus stehen dabei die gegenseitige Inspiration und Feedback.

    Die Inhalte entwickeln sich entsprechend der Bedarfe und Fragen der Teilnehmer*innen, die jeweils in die Talks eingebracht werden, dynamisch weiter. So kann die Community gleichzeitig eigene Herausforderungen und Fragen mitbringen und zur Diskussion stellen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

    2) #digitools

    Gebündelt auf einer gemeinsamen digitalen Plattform (Padlet) werden die wesentlichen Inhalte der #digitalks im Überblick sowie weitere nützliche Informationen zur Verfügung gestellt. Teil der Sammlung werden zudem praxisorientierte Checklisten sowie vertiefende Arbeitsmaterialien zu den jeweiligen Inhalten (z.B. Video-Tutorials) sein, um zukünftig eigene Ideen besser verwirklichen zu können. Auch Tipps aus der Community finden hier Platz. Den Teilnehmenden der einzelnen Termine werden die entsprechenden Zugangsdaten zur Verfügung gestellt.

    Zum Knowhow gehört die richtige Hardware und zu den #digitools entsprechend auch die Möglichkeit, technisches Equipment im Kulturbüro zu entleihen.

    Termine und weitere Informationen

    Zeitraum: Februar bis April 2021, je Dienstagnachmittag Die #digitalks werden als ZOOM-Meeting angeboten. Dauer: jeweils 1,5 bis 2 Stunden, nach kostenloser Anmeldung über Eventbrite. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 20 Personen pro Termin begrenzt. Alle Interessierten – insbesondere aus der Kulturszene in Mönchengladbach – sind herzlich eingeladen, an dem Angebot teilzunehmen.

    Weitere Informationen zum Angebot unter: www.stadt.mg/talkandlearn und im Kulturbüro unter kulturbuero@moenchengladbach.de bzw. telefonisch unter 02161 25-53612.

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  • OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    Am Montag, 22. Februar, bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs von 16 bis 19 Uhr seine nächste monatliche Telefonsprechstunde unter dem Motto „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ an.

    In den Sprechstunden haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an den Oberbürgermeister zu wenden.

    Gesprächswünsche sind zur Vorbereitung der Sprechstunde mit Benennung des konkreten Themas in einem im Internet unter www.stadt.mg/Tel-Sprechstunde hinterlegten Formular oder telefonisch unter 02161- 25 4 25 12 oder 25 4 25 13 bis zum 12. Februar an die Abteilung Bürgerdialog zu richten.

    Im Vorfeld der Telefonsprechstunde erfolgt eine Rückmeldung, ob das Thema aufgenommen werden kann. Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird in der Bürgersprechstunde telefonisch Kontakt zum Gesprächspartner aufnehmen.

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  • Mönchengladbacher FDP-Chefs feiern 30 Jahre Mitgliedschaft

    Mönchengladbacher FDP-Chefs feiern 30 Jahre Mitgliedschaft

    Als Mitglied der Jungen Liberalen fingen die gebürtigen Mönchengladbacher beide vor 30 Jahren an – der FDP-Kreisvorsitzende Andreas Terhaag sowie die FDP-Fraktionssitzende Nicole Finger. Beide engagierten sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Ehrenämtern ihrer Partei.

    Erste politische Erfahrungen sammelte Andreas Terhaag während seines Studiums in Köln als Büroleiter eines Abgeordneten im Landtag. Nach seinem Studium war Politik für ihn zunächst Ehrenamt und Hobby. Andreas Terhaag engagierte sich auf kommunaler Ebene in verschiedenen Ämtern in Partei und Fraktion. 2015 rückte er als Abgeordneter in den Landtag nach. Dort ist er vor allem für den Bereich Sport zuständig. Die Mönchengladbacher Liberalen vertritt er zusätzlich in den verschiedenen Parteigremien wie Bezirks- oder Landesvorstand. Seit Anfang des letzten Jahres führt Andreas Terhaag erneut als Kreisvorsitzender die Mönchengladbacher FDP an.

    Auch Nicole Finger war neben ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften für einen Abgeordneten des Landtags tätig. Sie engagierte sich in ihren frühen politischen Jahren hauptsächlich bei den Jungen Liberalen.  Dort war sie unter anderem Mitglied im Bundesvorstand und stellvertretende NRW-Landesvorsitzende. Zwei Jahre zeichnete sie als Chefredakteurin auch für das Bundes-Mitgliedermagazin der Jungen Liberalen verantwortlich.

    Nach Rückkehr in ihre Heimatstadt Mönchengladbach wählten die FDP-Mitglieder Nicole Finger zu ihrer Kreisvorsitzenden und entsandten sie als Delegierte zu Bundes- und Landesparteitagen. Seit 2014 ist Nicole Finger Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion.

    Welches war das schönste Erlebnis in ihrer langen politischen Zeit?

    Für Andreas Terhaag war es zweifellos, „Dass ich 2017 für meine Partei den zwölften deutschen Bundespräsidenten mit wählen durfte: Frank-Walter Steinmeier. Ein einmaliger Moment.“  Die schönsten Erfahrungen machte Nicole Finger bei den Jungen Liberalen, vor allem die ersten gemeinsamen Kongresse mit den ostdeutschen Landesverbänden. „Da war so greifbar, wie wertvoll die Freiheit ist, in der wir leben dürfen.“

    Gibt es für beide noch Ziele nach diesen erfolgreichen Polit-Karrieren?

    „Aber ja,“ erwidert Nicole Finger, „mein Ziel ist es, Mönchengladbach zu einer Stadt zu machen, in der meine Kinder später mit ihren eigenen Familien leben wollen.“ Die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern, stehe deshalb ganz vorne auf ihrer Agenda, seit sie dem Rat angehöre. „Das sind tatsächlich auch schon fast 17 Jahre.“

    Für Andreas Terhaag hat die derzeitige Corona-bedingte Situation Priorität. „Die Auswirkungen der Pandemie in meinem Bereich, dem Sport, so schnell wie möglich zu normalisieren und wieder in den alltäglichen Betrieb zu führen.“

    Bleibt bei all dem Engagement eigentlich noch Zeit? Welche Hobbys pflegen beide? Nicole Finger verbringt mit ihrem Mann viel ihrer freien Zeit beim Handball, um die beiden Kinder anzufeuern. Die Familie reist gerne, wegen der Schule allerdings nur während der Ferien. Eine neue Freizeitbeschäftigung entdeckten Nicole und Michael Finger für sich erst vor zwei Jahren: Tennis.

    „Laufen!“ Für den Sport begeisterten Andreas Terhaag, der auch gerne Rad fährt und Tennis spielt, keine Frage. Die Politik sei zwar lange Jahre ebenfalls Hobby gewesen bevor sie zum Beruf wurde. “Aber Politik ist nicht alles im Leben!“ Genau, es gibt auch noch das Private.

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  • Virtueller Veilchendienstagszug in Mönchengladbach –einen Trailer dazu gibt es hier

    Virtueller Veilchendienstagszug in Mönchengladbach –
    einen Trailer dazu gibt es hier

    Der Mönchengladbacher Karnevalsverband MKV lädt unter dem Motto „Krisenfestes Narrennest“ zum einzigartigen virtuellen Veilchendienstagszug ein.

    Corona-Regel konform geht der Straßenkarneval in Mönchengladbach 2021 online. Statt realer Festwagen ziehen über 80 animierte Wagen mit kreativen Zeichnungen von kleinen und großen Karnevalisten durch die Stadt. Begleitet von 70 Wagen mit Bildern der Karnevalsgesellschaften und Fußgruppen und kommentiert vom VDZ-Team des MKV.

    Das amtierende Prinzen-Paar Axel I. und Niersius Thorsten, das Kinderprinzenpaar Prinz Louis I. und Prinzessin Theresa I. und die MKV-Spitze, vertreten durch MKV Vorsitzender Gert Kartheuser und Ehrenvorsitzender Bernd Gothe melden sich höchstpersönlich zu Wort.
    „De Zoch kütt! Und es ist der kreativste Veilchendienstagszug aller Zeiten.“, schwärmen die Macher des virtuellen VDZ. „Wir sind stolz auf das Engagement der Karnevalisten hier in Mönchengladbach. In unserem „Krisenfesten Narrennest“ halten die Jecken zusammen und wollen auch in dieser schweren Corona-Zeit ein bisschen Freude schenken und Mut machen, durchzuhalten, bis wir alle hoffentlich bald wieder gemeinsam feiern können.“
    Alle Jecken können am 16.02.2021 ab 13.11 Uhr live dabei sein und den 50minütigen Videostream auf Facebook und Youtube mitverfolgen.

    MKV Ehrenvorsitzender Bernd Gothe, seit über 35 Jahren im Mönchengladbacher Karneval aktiv, hatte die Idee zu diesem außergewöhnlichen Veilchendienstagszug und verschickte an alle Karnevalsgesellschaften der Stadt Zeichenblöcke und Malstifte, mit der Bitte um eine kreative Skizze eines Karnevalswagens zum diesjährigen Sessions-Motto „Krisenfestes Narrennest“. Die Resonanz war überwältigend. Innerhalb weniger Wochen schickten vor allem die jüngsten Jecken über 80 kunterbunte Karnevalswagen-Zeichnungen. Um die wunderbaren Entwürfe in Bewegung zu bringen, engagierte Gothe die in Mönchengladbach-Rheydt geborene Filmproduzentin Alice Häuser. Das Video Content Creator Team ihrer Firma ah-tv erschuf einen einzigartigen Veilchendienstagszug aus animierten Wagen-Zeichnungen und von den Karnevalsgesellschaften eingereichten Fotos, die auf stilisierten realen Bewegtbildern früherer VDZ durch die Stadt ziehen. Wie auch bei jedem „normalen“ VDZ wurde die Reihenfolge der Wagen durch MKV Zugleiter
    Elmar Esser festgelegt.
    Auch der übliche Live-Kommentar fehlt nicht – die Zuschauer werden von den Gladbacher Karnevals-Koryphäen Bella Peltzer und Hermann Schnitzler mit spannenden Infos zu den Wagen-Kreationen versorgt.

    Kurz vor den Tonaufnahmen im ah-tv Studio haben beide bei Andrea Prochaska in der Sonnen Apotheke auf der Roermonder Strasse noch einen Corona-Schnelltest gemacht, um dank negativem Ergebnis dann ohne Maske ins Mikrofon sprechen zu können.
    Für persönliche Grußworte zu Beginn und zum Abschluß des virtuellen VDZ filmte das ah-tv Team die Prinzenpaare und den MKV Vorstand in einzelnen Zeitfenstern und unter strenger Einhaltung der Corona-Schutz-Regeln vor der Wagenbauhalle in Lürrip.

    Der MKV Bereichsleiter VDZ Jost Fünfstück hatte dafür eigens die Festwagen von Prinzen-Paar und MKV wieder auf Vordermann gebracht und mit Traktoren-Hilfe eines befreundeten Bauers vor die Halle gezogen. Für alle, ein eigenartiges Gefühl, allein mit Maske und Abstand auf ihrem Wagen zu stehen und nicht wie sonst durch die singende, jubelnde Jeckengemeinde am Straßenrand durch die Stadt zu ziehen.
    Entsprechend emotional fielen die Worte ans Narrenvolk durch die Kamera aus. Da das Reme-Gelände, auf dem die Wagenbauhalle steht, gerade von der EGN als Lagerplatz genutzt wird, waren die einzigen Zuschauer eine Armada von hunderten Gelber Tonnen.
    Die Prinzenpaare nahmen es wie immer mit Humor und performten noch mit viel Freude ihre aktuellen Sessionslieder zum „Krisenfesten Narrennest“.

    ZUGANGSDATEN & KONTAKT

    LIVESTREAM AM 16.02.2021 AB 13.11 UHR
    Auf Facebook unter: https://facebook.com/ah.tv.live
    Auf Youtube unter: https://youtube.com/ahtvfilm

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  • SPD: Infrastrukturausbau Offene Ganztagsschulen (OGS)

    SPD: Infrastrukturausbau Offene Ganztagsschulen (OGS)

    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Stadt Mönchengladbach bis zu 2,7 Millionen Euro für den Ausbau des offenen Ganztags an Grundschulen erhält.

    Das Investitionsprogramm des Landes geht auf ein Finanzpaket des Bundes in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zurück und wird im Rahmen des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulen ausgezahlt.

    „Die Förderung von bis zu 2,7 Millionen Euro bringt uns ein gutes Stück näher an ein flächendeckendes und ausreichendes Betreuungsangebot im offenen Ganztag. Wir sind froh über die Mittel, sind aber zeitlich unter großem Zugzwang“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Reinhold Schiffers.

    Die Frist zur Einreichung von Förderanträgen läuft bis zum 28. Februar 2021. Bis dahin müssen alle förderfähigen Projekte eingereicht werden. Die Verausgabung der Mittel muss bis zum 31.12.2021 erfolgen. Das stellt planerisch eine große Herausforderung dar, in welchem Umfang neue Projekte finanziert werden können.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Das kurze Zeitfenster setzt die Stadt natürlich massiv unter Druck. Natürlich hoffen wir, dass wir primär neue Projekte finanzieren können. Ebenso muss man überlegen, bereits geplante Projekte dadurch zu finanzieren, um die Förderung zumindest voll abzurufen. Politisch ist für uns aber klar, dass der eingesparte Betrag städtischer Mittel eins zu eins auch für den offenen Ganztag wiederverwendet werden muss.“

    Landesweit sind die Kommunen mit einer knappen Frist konfrontiert. Die Förderung wird dadurch vermutlich nicht überall vollständig genutzt werden können. Dass diese Landesförderung erst so spät und so knapp befristet bekanntgegeben wurde, ärgert den SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges: „Dass zwischen Bekanntgabe der Förderrichtlinie in Nordrhein-Westfalen und dem Antragsschluss gerade einmal ein Monat liegt, obwohl die Förderrichtlinie lange fertig war, dämpft die Freude über die Fördermillionen etwas. Der Zeitplan ist ambitioniert. Jetzt können wir nur hoffen, dass die Kommunen in NRW die Fördermittel noch abrufen können. Nicht nur Mönchengladbach kann das Geld für den OGS-Ausbau gut gebrauchen. Wichtig ist, dass die Kommunen auch zusätzlich zu den Fördermitteln investieren.“

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  • Fachbereich Bürgerservice ab sofort unter einheitlicher Servicenummer telefonisch besser erreichbar

    Fachbereich Bürgerservice ab sofort unter einheitlicher Servicenummer telefonisch besser erreichbar

    Unter der Hotline 02161/25-56789 konnte man bisher den Fachbereich Bürgerservice zu Fragen rund um die Thermen Meldeangelegenheiten, deutsche Ausweisdokumente oder Führungszeugnisse erreichen.

    Ab sofort erhalten die Bürger*innen unter dieser Nummer auch Informationen zu den Themen des Standesamtes sowie Ausländerangelegenheiten. Sollte ein Anliegen nicht sofort geklärt werden können, wird ein Rückruf innerhalb von 24 Stunden zugesichert. Unter der Rufnummer erfolgt jedoch keine Terminvergabe.

    Termine für persönliche Vorsprachen im Fachbereich Bürgerservice können auf folgenden Wegen vereinbart werden:

    Einwohnermeldeangelegenheiten: Rathaus Rheydt und Vitus-Center online über die städtische Webseite www.stadt.mg/termin, Außenstellen unter den Rufnummern 0162-7194129 und 0173-6729257, Standesamt: unter der Rufnummer 25-53265, Ausländerbehörde: unter der Rufnummer 25-53180.

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  • „Die Trendumkehr im mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt weiterhin aus“

    „Die Trendumkehr im mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt weiterhin aus“

    Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Landeswohnungsbauministerin Scharrenbach zum Ergebnis der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes für das Programmjahr 2020 erklären Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender, und Andreas Becker, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    Christian Dahm:
    „Welche Bedeutung die Wohnungsbauministerin des Landes dem Thema bezahlbares Wohnen beimisst, hat die heutige Pressekonferenz gezeigt. Gerade einmal 4 Minuten war es der Ministerin im Zusammenwirken mit dem Chef der NRW.BANK wert, die Öffentlichkeit über das Ergebnis der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes im Jahr 2020 zu informieren. Der Informationsgehalt dieser Ausführungen war dabei außerordentlich schwach. Insbesondere mit Blick auf den Wohnungsraumbedarf der alternden Gesellschaft ist diese Politik ein Blick an der sozialen Realität vorbei. Insofern war das eine absurde Veranstaltung.“

    Andreas Becker:
    „Die dringend notwendige Trendumkehr beim mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt leider weiterhin aus. Angesichts des massiven Rückgangs an mietpreisgebundenen Wohnungen im Land sind 5.591 neu gebaute Wohnungen mit Mietpreisbindung viel zu wenig. Ein Zuwachs gegenüber dem Jahr 2019 um 128 Wohneinheiten im ganzen Land ist noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen mehr guten und bezahlbaren Wohnraum in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in den verstädterten Ballungsräumen. Die Ergebnisse des Sozialberichts 2020 der Landesregierung, der sich auch mit der Wohnraumsituation im Land beschäftigt, erhöht noch einmal den Druck nach gutem und bezahlbaren Wohnraum: Personen im unteren Einkommensdrittel müssen in stark wachsenden Wohnungsmärkten über die Hälfte ihres Einkommens für Bruttowarmmieten aufwenden. Und Mieten für Erst- oder Wiedervermietungen sind zwischen 2010 und 2018 um 23% gestiegen. Es bleibt weiterhin unstrittig, dass die beschönigende Betrachtung der Wohnungsbauzahlen überhaupt nicht weiterhilft. Frau Scharrenbach kann in diesem wichtigsten Wohnungsbaufeld nicht mehr liefern als die Fortsetzung einer seit Jahren andauernden Bilanz des Scheiterns. Die dringend notwendige Trendumkehr beim Mietpreis gebundenen Wohnraum steht weiter aus.“

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  • Hasenpest in Mönchengladbach festgestellt

    Hasenpest in Mönchengladbach festgestellt

    Nach mehreren Mitteilungen über verendete Feldhasen, hat der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit einzelne Kadaver zur Abklärung der Todesursache an das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper nach Krefeld geschickt. Bei zwei untersuchten Feldhasen wurde die Tularämie (Hasenpest) festgestellt.

    Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei Feldhasen vorkommt. Menschen können sich bei intensivem Kontakt mit erkrankten oder verstorbenen Hasen ebenfalls infizieren. Die Krankheit beginnt mit unspezifischen, grippeartigen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Mattigkeit. An der Eintrittsstelle entwickelt sich eine geschwürig zerfallende Papel (Knötchen, Bläschen). Eine erfolgreiche Behandlung ist besonders bei rechtzeitiger Diagnose mit Antibiotika gut möglich. Kranke Wildtiere sind matt, teilnahmslos und verlieren die natürliche Scheu und Schnelligkeit. In der Regel verenden die Tiere nach wenigen Tagen. Auch Hunde können an der Tularämie erkranken.

    Deshalb bittet der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit in den Rheindahlener Ortsteilen Sittard und Schriefers um besondere Vorsicht: Ungeschützter Kontakt zu Wildtieren, insbesondere zu offensichtlichen kranken Tieren, sollte vermieden werden. Auch Kadaver sollten nicht berührt werden. Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt herumstreunen und möglichst an der Leine geführt werden.

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  • Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Der sogenannte Enkeltrick oder Anrufe von falschen Polizeibeamten, Straftaten an der Haustür, bei denen Betrüger und Diebe sich als Ärzte oder medizinisches Fachpersonal ausgeben, oder Corona-Schockanrufe: Leider geraten immer wieder insbesondere Senioren in das Visier von Straftätern, die mit ihren dreisten Maschen an das Geld oder an Wertsachen von Bürgern gelangen wollen.

    Um die in manchen Deliktbereichen besonders gefährdeten Senioren zu warnen, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und ihnen Ratschläge zur Vorbeugung zu geben, wird die Polizei Mönchengladbach in den kommenden Wochen auch im städtischen Impfzentrum im Nordpark mit Präventionstipps aufwarten. Am 8. Februar soll bekanntlich dort mit den Impfungen begonnen werden.

    Im Impfzentrum wird das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz die geimpften Bürger, die sich ohnehin nach dem „Piks“ noch eine Zeit lang im Ruhebereich aufhalten sollten, mit Informationsmaterial zum Mitnehmen versorgen: Dort gibt es in unmittelbarer Nähe zum Ausgang – natürlich kostenlos und in einem Umschlag gebündelt – Infoblätter mit konkreten Präventionshinweisen zum Enkeltrick und dessen Varianten, zum Auftreten falscher Polizeibeamter oder Amtsträger am Telefon oder zum Trickdiebstahl und Trickbetrug an der Haustür; Handlungsempfehlungen bei Corona-Schockanrufen fehlen nicht. Auch die Broschüre „Im Alter sicher leben“ vermittelt viel Wissenswertes.

    Harald Werthmann, Leiter dieses Kriminalkommissariates, freut sich über die von der Stadt eingeräumte Gelegenheit, im Impfzentrum die Zielgruppe der Senioren erreichen zu können. „Gerade in Zeiten dieser Corona-Pandemie ist dies nicht einfach, sind doch beispielsweise Informationsveranstaltungen in Altenstuben oder an anderen Treffpunkten von Senioren aktuell nicht möglich.“ Niemand solle aber nur, um zu diesen Informationen der Polizei zu gelangen, das Impfzentrum aufsuchen. Ratsuchende Bürger könnten auch telefonisch mit der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290 Kontakt aufnehmen, Informationsmaterial anfordern oder sich beraten lassen. Zudem biete die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes – im Netz unter www.polizei-beratung.de zu finden – ein umfassendes Themenspektrum.

    Die Polizei präsentiert sich im Impfzentrum Seite an Seite mit der Feuerwehr, die ebenfalls Informationsmaterial ausgelegen wird. Da sind beispielsweise in einer achtseitigen Publikation des städtischen Fachbereichs Feuerwehr wichtige Hinweise zum „Verhalten im Notfall“ zu finden. Aber auch einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, einen Flyer zum bundesweiten Warntag und andere Infos gibt es da zum Mitnehmen. (ds)

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  • Durchsuchungen und Festnahmen wegen Verdacht des Drogenhandels

    Durchsuchungen und Festnahmen wegen Verdacht des Drogenhandels

    Im Nachgang zur Pressemeldung von heute Morgen um 06.33 Uhr teilen Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Mönchengladbach ergänzend mit:

    Im Zuge der andauernden Ermittlungen und Einsatzmaßnahmen hat die Polizei drei weitere tatverdächtige Männer (20, 22, 23) vorläufig festgenommen. Zwei Festnahmen erfolgten bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Mönchengladbach. Die dritte Festnahme führten Spezialeinsatzkräfte im Rahmen eines Zugriffs auf der BAB 57 im Bereich des Autobahnkreuzes Moers durch. Hier wurde ein 23-jähriger Mann aus Mönchengladbach festgenommen, der mit dem Auto unterwegs war. In einer Cannabis-Plantage in Mönchengladbach fanden die Ermittler in mehreren Räumen über 2000 Cannabispflanzen, zum Teil abgeerntet. Bei der Durchsuchung einer Plantage im Oberbergischen Kreis wurden mehr als 1000 Cannabispflanzen entdeckt.

    Die Ermittler sind nun mit der Sicherstellung und Asservierung der aufgefundenen Cannabispflanzen und der weiteren Beweismittel beschäftigt. Die Festgenommenen machen aktuell zum Tatvorwurf keine Angaben. Sie lassen sich anwaltlich vertreten. Über den Fortgang der Ermittlungen wird nunmehr frühestens morgen Nachmittag nach dem Vorführungstermin beim zuständigen Haftrichter berichtet.

    (wr)

    Pressemeldung vom Morgen

    Seit heute Morgen 6:00 Uhr werden in den Städten Mönchengladbach und Leverkusen sowie in den Landkreisen Viersen, Kleve, Oberbergischer Kreis und Neuwied in einem Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und mehrere Personen vorläufig festgenommen. Hintergrund des Großeinsatzes sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Kriminalpolizei Mönchengladbach gegen eine Tätergruppierung, die verdächtig ist, Betäubungsmittel anzubauen bzw. herzustellen und einen schwunghaften Drogenhandel zu betreiben. Die Ermittlungen hatten zur Entdeckung mehrerer Cannabis-Plantagen in Mönchengladbach, im Kreis Neuwied und im Oberbergischen Kreis geführt.

    Heute Morgen hat die Polizei damit begonnen, schlagartig und zeitgleich 18 Wohn- und Geschäftsobjekte zu durchsuchen. Es geht dabei um die Auffindung von Beweismitteln, die Einziehung von Tatmitteln und die Einziehung von Gewinnen aus dem Drogenhandel. Kräfte der Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizei, sowie Diensthundführer sind neben zahlreichen Kriminalbeamten im Einsatz. Auch Finanzermittler wurden hinzugezogen. Zur Ermöglichung des schlagartigen und sicheren Zugriffes verschaffte sich die Polizei zum Teil gewaltsam, auch unter Einsatz von Sprengmitteln Zugang in die Objekte. Nach bisherigem Kenntnisstand kam es dabei zum Sachschaden. Bei dem Zugriff in Leverkusen wurde ein Mann leicht verletzt. In Mönchengladbach wurde ein Mann (34) und in Leverkusen wurden drei Männer (34,37,41) vorläufig festgenommen. Sie werden zeitnah einem Haftrichter vorgeführt. Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden erfolgen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben zu den Hintergründen und zur Klientel der Beschuldigten.(wr)

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  • Busse fahren mit der „Ehrensache“

    Busse fahren mit der „Ehrensache“

    Die Kampagne der Stadt Mönchengladbach und des Kreis Viersen „Was wir tun ist Ehrensache“ hat fahrende Unterstützung bekommen. Sie ist jetzt auch auf Bussen der NEW zu sehen.

    „Es ist toll das die Kampagne so auch überall im Stadtbild vertreten sein wird.“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Das betont noch einmal, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Stadt ist und motiviert hoffentlich viele, auch selbst aktiv zu werden. Dafür werben wir mit Menschen aus dem echten Leben, die sich wirklich engagieren.“

    Bei dieser Ehrenamtskampagne stellen die Freiwilligen sich und ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf den Internetseiten der Kommunen vor. Unter den 30 Gesichtern in der Webgalerie sind stellvertretend für viele andere zahlreiche Ehrenamtliche aus Mönchengladbach dabei. Sie engagieren sich in ganz unterschiedlichen Bereichen – als Trainerin im Sport, Lesepatin für Kinder, in Deutschkursen für Geflüchtete, mit der Organisation von Kulturveranstaltungen, als Laien-Sprachmittler*in oder mit administrativer Vereinsarbeit im Hintergrund. Die Liste ist unerschöpflich und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

    „Es freut uns, wenn wir die Kampagne in dieser Form unterstützen können. Viele unserer Mitarbeiter könnten auch mit Fotos dort abgebildet sein. Da gibt es ebenfalls tolles ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. Ehrenamt kann man einfach nicht genug wertschätzen“, sagt der Vorstandsvorsitzenden der NEW Frank Kindervatter.

    Die Webgalerie und weitere Informationen rund um die aktuelle Kampagne finden Interessierte unter www.stadt.mg/ehrensache.

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  • SPD-Mönchengladbach übt scharfe Kritik an Naidoo-Auftritt

    SPD-Mönchengladbach übt scharfe Kritik an Naidoo-Auftritt

    Die SPD Mönchengladbach verurteilt den geplanten Auftritt von Xavier Naidoo in Mönchengladbach.

    In einer Sitzung am Dienstagabend (2.2.2021) hat sich der Vorstand der SPD Mönchengladbach eindeutig dazu positioniert, dass man ihm und seiner Ideologie keine Bühne bieten darf.

    „Während andere Veranstalter:innen sich in der Vergangenheit deutlich von Naidoo distanziert haben, bleibt der Veranstalter uns dies bislang schuldig. Sich auf Meinungsfreiheit, Toleranz und Pluralität zu berufen, ist keine klare Abgrenzung. Diese wäre aber angesichts Xavier Naidoos rassistischer und menschenverachtender Aussagen dringend geboten “, so die Vorsitzende der Mönchengladbacher Sozialdemokraten Gülistan Yüksel MdB.

    Der Vorstand der SPD MG befürchtet, dass ein solches Konzert zur Pilgerstätte für Reichsbürger, Querdenker und andere (rechts-)radikale Besucher aus ganz Deutschland werden könne.

    „Die Kommunikation von Corinna e.V. war unglücklich. Der Bezug zur Meinungs- und Kunstfreiheit ist mit Blick auf privatrechtliche Verträge sowie der öffentlichen Stilisierung Naidoos kritisch. Die Absage der Teilnahme dreier Bands am Corinna-Festival ist deshalb nachvollziehbar. Der Verein will offenbar nun nachsteuern und hat den Mitgliedern und Beteiligten ein Gesprächsangebot gemacht. Dabei können Positionen, Umstände und Aufgabenverteilung innerhalb des Vereins breit diskutiert werden.“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Janann Safi.

    Für die SPD Mönchengladbach ist die vertragsrechtliche Ebene dieses Vorgangs der politischen unterzuordnen. „Wer 2018 mit Naidoo einen Vertrag abschließt, geht ein unternehmerisches Risiko sein. Naidoo fällt seit 2012 mit verschwörungstheoretischen und rassistischen Äußerungen auf. Seine Gesinnung ist demnach seit Jahren bekannt. Für solche Fälle gibt es entsprechende Klauseln.“, führt der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges aus.

    „Ich bin froh, dass es in Mönchengladbach Kulturschaffende gibt, die sich von jeglichen rechten Umtrieben distanzieren. Sollte das Konzert stattfinden, werden wir mit unseren Bündnispartner:innen eine passende Protestform finden. Wir wollen Xavier Naidoo keine Bühne bieten, um seine kruden Verschwörungstheorien zu verbreiten.“, so die stellvertretende Vorsitzende Josephine Gauselmann abschließend.

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  • Flyer von Impfgegnern soll Angst schüren –Oberbürgermeister warnt vor Panikmache

    Flyer von Impfgegnern soll Angst schüren –
    Oberbürgermeister warnt vor Panikmache

    Kurz vor dem Start des Impfzentrums Mönchengladbach am kommenden Montag und einer Perspektive, durch die Impfkampagne eine Rückkehr des Alltags ohne pandemiebedingte Einschränkungen zu ermöglichen, werden im Mönchengladbacher Stadtgebiet Flyer von Impfgegnern verteilt.

    Von einer medizinisch unbegründeten Panik und gesunden Freiwilligen mit heftigen Nebenwirkungen ist die Rede. Absender dieses Flyers sind so genannte „Freiheitsboten“, auf einer Internetseite wird Rainer Blanken als Verantwortlicher mit Sitz in London genannt.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs ruft dazu auf, diesen Flyer zu ignorieren: „Die dort aufgestellten Behauptungen entbehren jeder Grundlage und schüren bewusst die Angst der Menschen, um das System zu destabilisieren. Da werden gezielt Unwahrheiten verbreitet.“ Um die Pandemie wirkungsvoll zu stoppen, müsse ein Großteil der Bevölkerung geimpft sein. „Impfen ist gelebte Solidarität! Ich bitte daher jede impfberechtigte Person, diese Chance auch zu nutzen. Nur gemeinsam können wir die Pandemie bewältigen.“

    Wenn es Fragen zur Impfung gibt, finden Interessierte im Internet unter www.zusammengegencorona.de und www.notfallmg.de Antworten.
    Für Fragen und Unterstützung rund um die Impfung und das Thema Corona steht auch das Bürgertelefon der Stadt Mönchengladbach unter (02161) 255 4321 zur Verfügung.
    Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.
    Impftermine werden über diese Nummer aber nicht vergeben.
    Impfberechtigt sind zunächst alle Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Auch wer sein Infoschreiben verlegt hat oder gerade neu nach Mönchengladbach gezogen ist, kann sich auf der Internetseite www.116117.de oder unter der Telefonnummer 0800 116 117 01 für die Impfung anmelden.

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  • FDP-Kreisverband Mönchengladbach lädt zur ersten digitalen Veranstaltung 2021 ein

    FDP-Kreisverband Mönchengladbach lädt zur ersten digitalen Veranstaltung 2021 ein

    „Mobil.NRW – Mobilität in lebenswerten Städten“ heißt die Auftaktveranstaltung des FDP-Kreisverbands Mönchengladbach am 10. Februar 2021, die ab 19.00 Uhr digital per ZOOM durchgeführt wird.

    Als Referent konnte Bodo Middeldorf gewonnen werden, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.

    FDP-Mitglieder und Gäste erfahren, wie moderne Mobilitätskonzepte in Städten umsetzbar sind. Wie kann der Öffentliche Personennahverkehr eingebunden, sicherer und hygienischer gemacht werden? Wie sieht Mobilität in 20 Jahren aus?

    Kreisvorsitzender Andreas Terhaag fügt hinzu: „Attraktive Mobilitätsangebote, auch für Fußgänger und Radfahrer, sind die Voraussetzung für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt. Dafür brauchen wir gute Ideen. Diese und andere Themen diskutieren wir mit Bodo Middeldorf.“

    Anmeldungen werden erbeten an die FDP-Geschäftsstelle, Telefon 02166-48730 oder per Mail info@fdp-mg.de

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  • Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Lange Jahre war Andreas Stumpf aus Willich bei der Telekom angestellt. Als Beamter im Postnachfolgeunternehmen hatte er im vergangenen Jahr die Möglichkeit, vorzeitig in den Ruhestand entlassen zu werden.

    „Nach fast vierzig Jahren bei der Telekom bekam ich das Angebot aus dem Konzern auszuscheiden, allerdings mit der Auflage, 1000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit innerhalb von drei Jahren nachzuweisen,“ erklärt er das Konzept des Engagierten Ruhestandes bei der Telekom.

    „Über eine Beilage in unserer Tageszeitung bin ich auf den VSR-Gewässerschutz aufmerksam geworden. Dort wollte ich unser Brunnenwasser testen lassen. Auf der Internetseite des Vereins habe ich dann erfahren, dass man dort auch ehrenamtlich helfen kann“, so Andreas Stumpf weiter. Als frischgebackener Pensionär fasste er schnell den Entschluss, die gemeinnützige Umweltschutzorganisation tatkräftig zu unterstützen. „Da ich mich schon seit vielen Jahren für die Natur, den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit einsetze, ist eine Tätigkeit für den Gewässerschutz für mich genau das Richtige“, bekräftigt er seine Entscheidung.

    Der VSR-Gewässerschutz sucht jedes Jahr von Mai bis Oktober ehrenamtliche Helfer, die Teil des Teams an den Informationsständen werden wollen. Andreas Stumpf hat die Wahl, bei welchen Einsätzen er dabei sein will: entweder Tagestouren in verschiedenen Städten der Region mit Start und Ende in Geldern oder Mehrtagestouren im gesamten Bundesgebiet.

    Einige Tagestouren hat der engagierte Ruheständler im vergangenen Jahr bereits mitgemacht. Vorkenntnisse brauchte er nicht mitbringen – es wurde im Team gearbeitet und eine intensive Einarbeitung war gewährleistet. Auf die längeren Fahrten mit dem Labormobil freut sich Andreas Stumpf in diesem Jahr: „Mir macht diese Arbeit, speziell mit den hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen, sehr viel Spaß und ich freue mich schon auf die neuen Termine.“ Bei den längeren Fahrten wird Andreas Stumpf den Projektleiter Harald Gülzow an den Informationsständen unterstützen. Diese Touren starten in der Regel Sonntag-Nachmittag und enden am Mittwoch.

    Nachts steht dem Ehrenamtler der mitgeführte Wohnwagen zur Verfügung – gekocht und gegessen wird dann gemeinsam im Team.
    An den zahlreichen Informationsständen können die Umweltschützer Bürgern aufzeigen, wie wichtig der Gewässerschutz ist. Da am Infostand auch Untersuchungen für Brunnenwasser anboten werden, ist dieser regelmäßig sehr gut besucht. So können die Mitglieder des VSRGewässerschutz viele Menschen erreichen und über Belastungen aufklären. Die Messwerte vom eigenen Brunnen verdeutlichen dem Einzelnen die Notwendigkeit des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser.

    Die VSR-Gewässerschutz aus Geldern würde sich auch in diesem Jahr über weitere Unterstützung engagierter Menschen freuen. Gestartet wird im Mai 2021 – es warten interessante Tätigkeiten auf Sie! „Ein Ehrenamt für alle, die sich für die Natur und den Umweltschutz engagieren wollen!“ ermutigt Andreas Stumpf andere Ruheständler, die sich aktiv engagieren möchten. Erste Informationen zu den Möglichkeiten des Ehrenamtes beim VSR-Gewässerschutz erfahren Sie auf der Internetseite der Umweltschützer unter https://www.vsrgewässerschutz.de/mitmachen/.

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  • Bröckelnde Standards: Novelle der Landesregierung schwächt barrierefreies Bauen

    Bröckelnde Standards: Novelle der Landesregierung schwächt barrierefreies Bauen

    Gemeinsam mit insgesamt 21 Verbänden und Bündnissen in NRW fordern wir von der Landesregierung endlich ein klares Bekenntnis zur Barrierefreiheit im Wohnungsbau.

    Zu viele ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in NRW leben in Wohnungen, die nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Beim Bau der erforderlichen Wohnungen hinkt NRW hinterher. Die Landesregierung muss den barrierefreien Wohnungsbau daher im Eiltempo und mit Entschlossenheit vorantreiben, um den Bedarf zumindest perspektivisch zu decken. Die geplante Novelle der Landesbauordnung führt stattdessen zu einer Absenkung der Standards.

    Laut der geplanten Novellierung der Landesbauordnung 2018 NRW sollen Wohnungen zukünftig nur noch „im erforderlichen Umfang“ barrierefrei sein. Die Einfügung dieses unbestimmten Rechtsbegriffs würde zu erheblicher Unsicherheit führen, da völlig unklar ist, was mit dem Begriff gemeint ist. Wohl auch deshalb haben weder die Musterbauordnung noch die Bauordnungen anderer Bundesländer diese Formulierung in Bezug auf barrierefreie Wohnungen eingeführt. Nordrhein-Westfalen würde damit einen Sonderweg beschreiten, der vor allem zu Lasten von älteren und behinderten Menschen ginge.

    Ein Absenken des Standards auf einen „erforderlichen Umfang“ wäre eine offenkundige Abkehr vom Ziel des barrierefreien Wohnungsbaus auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass zukünftig nur noch „wesentliche Barrieren“ im Wohnungsbau vermieden werden sollen. Eine Abstufung zwischen wesentlichen und weniger wesentlichen Barrieren würde der Lebensrealität von behinderten Menschen nicht gerecht werden. Vielmehr wäre damit eine weitere Verschlechterung bei der Wohnungssuche für all diejenigen, die barrierefreie Wohnungen benötigen, verbunden. Denn was für den einen gar keine oder nur eine kleine, leicht zu überwindende Barriere ist, stellt für den nächsten eine unüberwindliche Barriere dar. Die sowieso schon bestehenden Wettbewerbsnachteile wohnungssuchender Menschen mit Behinderungen auf einem angespannten Wohnungsmarkt würden sich noch weiter verschärfen und der Mangel an barrierefreiem Wohnraum endgültig zu einem individuellen Problem umgedeutet, für dessen Lösung der Staat nicht verantwortlich ist.

    Nach der aktuellen Wohnungsmarktprognose des Landes NRW müssten bis 2040 672.320 „altersgerechte“ Wohnungen neu entstehen, ob durch Neubau oder Bestandsmaßnahmen. Gemessen am gesamten prognostizierten Neubaubedarf von knapp über einer Millionen Wohnungen wären dies zwei Drittel aller Wohnungen. Anders ausgedrückt: von 2018 bis 2040 müsste die Mehrheit aller neu errichteten Wohnungen barrierefrei sein. Die Realität hingegen sieht anders aus. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2018 zeigen, dass seit 2011 nur 18 Prozent aller Wohnungen in dieser Art und Weise errichtet wurden. Wenn man dann auch noch beachtet, dass die Wohnungsmarktprognose die Bedarfe von Menschen mit Sinnesbehinderung, die gerade unter älteren Menschen sehr verbreitet sind, völlig außer Acht lässt, wird deutlich, wie hoch der Bedarf an barrierefreien Wohnungen in NRW wirklich ist – für ältere Menschen ebenso wie für behinderte Männer und Frauen, mit oder ohne Familie. Die Erkenntnisse der Wohnungsmarktprognose 2040 müssen daher als dringender Appell für eine Kehrtwende beim barrierefreien Wohnungsbau gewertet werden.

    Wir fordern die Landesregierung auf, in der Landesbauordnung die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu setzen, dass zukünftig Wohnungen im Neubau generell barrierefrei gemäß der Definition von Barrierefreiheit gebaut werden.

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  • Geschäftsführerwechsel in der SPD-Ratsfraktion

    Geschäftsführerwechsel in der SPD-Ratsfraktion

    Thomas Fegers hat seine Tätigkeit als Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion nach 16 Jahren auf eigenen Wunsch hin zum 31.01.2021 beendet.

    Die SPD-Fraktion dankt seinem langjährigen Geschäftsführer für seine engagierte und verlässliche Arbeit und wünscht ihm für seine neue Tätigkeit viel Erfolg.

    Heute stellte sich Tobias Paszek als neuer Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion vor.
    „Ich freue mich, mit dem heutigen Tag eine in allen Belangen sehr gut aufgestellte Geschäftsstelle zu übernehmen und danke der gesamten Fraktion für das in mich gesetzte Vertrauen. In den zurückliegenden sechseinhalb Jahren war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von Gülistan Yüksel, MdB. Aufgrund dessen besteht bereits eine persönliche und thematische Verbindung zu den Ratsmitgliedern und der Geschäftsstelle, was einen reibungslosen Übergang sicherstellt.

    Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Als Geschäftsführer bin ich mir der verantwortungsvollen organisatorischen Führungsaufgabe bewusst und freue mich, den nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzuführen“, erklärt Paszek.

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  • Weiher im Beller Park werden entschlammt

    Weiher im Beller Park werden entschlammt

    Nach der erfolgreichen Entschlammung des Weihers im Stadtwald, kümmert sich mags um die nächsten Gewässer im Stadtgebiet.

    Direkt im Anschluss folgen die beiden Weiher im Beller Park in Odenkirchen. Auch dort müssen voraussichtlich etwa 3.000 Tonnen Schlamm aus den Gewässern geholt werden.

    Seit Freitag, 29. Januar, sind die Arbeiten im Stadtwald Rheydt abgeschlossen. Die Kurstjens Entwässerung und Nassbaggertechnik GmbH aus Longuich in der Nähe von Trier zieht mit ihren Gerätschaften weiter und baut sie am Beller Park auf.
    Dort werden zwei Weiher entschlammt, in denen der Lebensraum für die Fische auch zu klein geworden ist. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung der Tiere in Gefahr.
    Das von mags beauftragte Spezialunternehmen wird voraussichtlich bis April mit dem Abpumpen beschäftigt sein. Immer wieder wird der Schlamm in eine Anlage befördert, die mittels einer Zentrifuge den Schlamm vom Wasser trennt. Der separierte Schlamm wird in Etappen auf einen Sattelschlepper verladen und abtransportiert. Danach wird der Schlamm beprobt und je nach Art der Belastung ordnungsgemäß entsorgt.

    Dass innerhalb eines Gewässers über mehrere Jahre solche Schlammmassen entstehen, ist ein ganz natürlicher Prozess. „Durch herabfallendes Laub, Ausscheidungen der Fische und Algen setzt sich nach und nach immer mehr Schlamm am Boden ab“, erklärt Projektleiter und Meister bei der mags-Grünunterhaltung Tim Giebels.
    Wie schon zuvor im Stadtwald werden vor dem Start der Entschlammung zunächst die Fische aus den beiden Weihern im Beller Park geholt. Dabei wird mags erneut vom Anglerverein „Mönchengladbach und Rheydt 1935“ unterstützt. „Die Fische vom Beller Park ziehen übrigens in ein frisch saniertes, neues Zuhause“, berichtet Tim Giebels mit einem Augenzwinkern. Sie werden in den bereits entschlammten Stadtwaldweiher umgesiedelt.

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