Autor: Redaktion

  • CDU lädt ein zur Videokonferenz – Thema: ZOB

    CDU lädt ein zur Videokonferenz – Thema: ZOB

    Ein neuer zentraler Busbahnhof (ZOB) für Mönchengladbach

    Hinter diesem etwas sperrigen, verkehrstechnischen Titel verbirgt sich ein langes Stück Mönchengladbacher Stadtgeschichte.
    Das Kapitel Haus Westland neigt sich endgültig seinem Ende entgegen. Viele Ideen für die Nutzung nach dem Auszug der Stadtverwaltung wurden entwickelt, mehrfach wurde das Gebäude verkauft und verkam dabei leider immer mehr zum Schandfleck direkt gegenüber dem Hauptbahnhof.
    Kein schöner Empfang für Bahnreisende!

    Nun kommt durch das Projekt „19 Häuser“ mit dem Abriss des Hauses Westland und den Bau eines neuen Stadtquartiers im Übergang zum Gründerzeitviertel neue Bewegung in den Prozess.
    Auch der heutige Busbahnhof war von Gestaltung und Nutzung von Anfang an wenig geliebt und immer umstritten, deswegen fiel die Entscheidung, hier auch einen Neuanfang zu machen.
    Damit begann aber ein sehr politisches Kapitel.
    Als Objekt für den Wahlkampf war der ZOB heiß umstritten: zu klein, zu lange Wege, nicht barrierefrei…

    Deswegen laden wir (CDU) Sie nun ein, um aktuelle Informationen zu erhalten, eine Zwischenbilanz zu ziehen und mit Ihnen ins Gespräch dazu zu kommen:
    Dienstag 23.02.2021,18.00 Uhr,
    in Form einer Zoom-Videokonferenz,
    Meeting-ID: 821 1672 2889,
    Kenncode: 047321

    Wir (CDU) freuen uns sehr, dass wir dazu die folgenden Diskussionspartner gewinnen konnten:
    Thomas Bley, Vorstand NEW AG
    Wolfgang Opdenbusch, Geschäftsführer NEW Mobil +Aktiv GmbH
    Thomas Claßen, ADFC Mönchegladbach
    Martin Heinen, CDU-Ratsherr City
    Annette Bonin, Planungspolitische Sprecherin CDU-Ratsfraktion


    Moderation:
    Roderich Busch, Vorsitzender KPV Mönchengladbach
    Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Beteiligung!

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  • Winterdienst der GEM räumt Straßen frei

    Winterdienst der GEM räumt Straßen frei

    Seit Freitag, 5.2.2021, 21 Uhr sind die zwölf Räumfahrzeuge der GEM auf den Mönchengladbacher Straßen im Dauereinsatz.

    Es gilt, hunderte Straßenkilometer nach dem harten Wintereinbruch schnell wieder befahrbar zu machen.
    Gearbeitet wird daher rund um die Uhr in drei Schichten.
    Dank konsequentem Freiräumen und Streuen von Salz konnten zunächst die Hauptstraßen von Schnee und Eis befreit werden. Im Anschluss begannen die Mitarbeiter mit dem Räumen der Nebenstraßen.

    „Das war nach vielen Jahren wieder ein heftiger Wintereinbruch“, sagt Betriebsrat René Pluntke, der selbst mit im Einsatz ist. Er unterstützt seine Kollegen beim beständigen Befüllen der Räumfahrzeuge mit Salz.

    Die GEM, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Firmenjubiläum erlebt, ist für das Räumen und Streuen der Mönchengladbacher Straßen zuständig.
    Die mags befreit die Wege in Parks und auf Friedhöfen von Eis und Schnee.

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  • Seit Oktober sind im Stadtgebiet Mönchengladbach 34 neue Bänke aufgestellt worden

    Seit Oktober sind im Stadtgebiet Mönchengladbach 34 neue Bänke aufgestellt worden

    Die mags setzt hierbei auf zwei Standardmodelle. Im Wald wird die bewährte Forst-Bank aus eigener Herstellung eingesetzt.

    In Grünanlagen und auf Spielplätzen wird mit der Bank Bitburg ein einheitliches Modell verwendet. Die aktuellen Standard Mülleimer neben den Bankplätzen haben den Vorteil, dass sie nach oben hin nicht komplett offen sind. So soll verhindert werden, dass zum Beispiel Vögel die Inhalte durchwühlen und hinauswerfen.

    Neben einer optischen Aufwertung von Parkanlagen, Grünzügen, Spielplätzen und Waldflächen steigern die Bänke in allen Fällen die Aufenthaltsqualität. Die mags-Grünunterhaltung tauscht nach und nach in die Jahre gekommene Bänke und Papierkörbe im Stadtgebiet aus.  Mehr als 350 Bankplätze wurden in den vergangenen zwei Jahren überarbeitet. Anfang diesen Jahres sind an 11 Stellen in unserer Stadt komplett neue Bankplätze errichtet worden. Im Pongser Wäldchen sind 5 Forstbänke aus eigener Herstellung aufgestellt worden. Es konnten zusätzlich 6 Bitburgbänke aus dem letztjährigen Kontingent, das für Vandalismus Schäden vorgehalten wird, dafür verwendet werden, um auf dem Platz der Republik sowie im Brandtsgarten neue Bankplätze herzustellen.

    Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs ist das ein Beitrag zu einer lebenswerten und generationengerechten Stadt: „Erstaunlich häufig werde ich angesprochen, dass Sitzmöglichkeiten in der Stadt und in Parkanlagen fehlen. Gerade ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen melden sich dazu. Um als Stadt für alle attraktiv zu sein, braucht es eben auch diese vielen kleinen Bausteine. Umso weniger Verständnis habe ich, wenn man teilweise wenige Tage nach der Erneuerung von Bankanlagen sieht, dass diese wieder zerstört oder beschmutzt worden sind.“

    Auch in diesem Jahr wird die mags-Grünunterhaltung voraussichtlich etwa 100 Bänke im Stadtgebiet austauschen.

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  • Ampel stärkt personell den KOS – endlich

    Ampel stärkt personell den KOS – endlich

    Immer wieder wird parteiübergreifend betont, wie wichtig die Arbeit des Kommunalen Ordnungs-und Servicedienstes (KOS) ist.
    SPD, Grüne und FDP reden nicht nur, sondern handeln.

    Die uniformierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes versehen seit 2007 Dienst in Mönchengladbach mit dem Ziel, die Lebens- und Aufenthaltsqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

    Das Aufgabenspektrum ist groß und den wenigsten bekannt: neben dem Einschreiten und der Ahndung von Lärmbelästigungen und Vermüllung, ist es u.a. auch Aufgabe des KOS, Jugendschutz zu kontrollieren, Schulzuführungen durchzuführen und illegale Beschäftigung zu bekämpfen.

    Dienst für die Bürgerinnen und Bürger versehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOS montags – samstags in der Zeit von 10:00 bis 24:00 Uhr. Über eine Rufnummer soll der KOS erreichbar sein. Teilweise kommt es vor, dass Anrufe – und damit Anliegen der Menschen – nicht zeitnah bearbeitet werden können.

    „Dies liegt nicht an mangelnder Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern an fehlendem Personal.“, betont Tonda Löffler, Ratsherr und Sprecher der SPD Fraktion im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz. “ Bis 2023 werden wir den KOS um sechs zusätzliche Stellen erweitern. Damit verbessern wir die Einsatzfähigkeit des KOS und das trotz knapper Haushaltsmittel.“, erklärt Rüdiger Selbmann, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss. „Uns ist bewusst, dass wir mit den dann 22 Stellen noch entfernt sind von einer Ausstattung, bei der zu jeder Zeit mehrere Einsatzwagen zur Verfügung stehen, aber wir machen einen großen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung hin zu einem handlungsfähigen KOS. Eine solche personelle Stärkung hat es in der Geschichte des KOS noch nie gegeben.“, stellt Löffler klar.

    In der letzten Woche gab es aus der Opposition – die viele Jahre Zeit hatte, den KOS adäquat auszustatten – die Kritik, dass sich SPD, FDP und Grüne gegen eine telefonische Erreichbarkeit des KOS aussprechen würden. Weiter hieß es aus der Opposition, dass der KOS eine gemeinsame Leitstelle mit Polizei oder Feuerwehr brauche.
    Dies weist Jochen Potz, Sprecher der FDP, entschieden zurück: „Die Fachverwaltung hat ausführlich dargestellt, dass eine gemeinsame Leitstelle des KOS mit Feuerwehr oder Polizei nicht machbar ist. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der KOS für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger telefonisch greifbar ist. Mit den zusätzlichen Stellen verbessern wir neben der Einsatzfähigkeit auch die Erreichbarkeit des KOS. In der kurzen Zeit bewirken wir damit mehr für die Bürgerinnen und Bürger, als andere in früherer Verantwortung.“
    Rüdiger Selbmann ergänzt: „In dem ursprünglichen Haushaltsentwurf, der noch unter Beteiligung der Opposition entstanden ist, waren nicht mehr Stellen für den KOS vorgesehen. Dies haben SPD, Grüne und FDP korrigiert.“

    Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in einer Dauer von ca. einem halben Jahr vom KOS selber für den Außendienst qualifiziert. Voraussetzung ist ein Zugang zum Verwaltungsdienst.

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  • Blauzungenkrankheit: Mönchengladbach zum Sperrgebiet erklärt

    Blauzungenkrankheit: Mönchengladbach zum Sperrgebiet erklärt

    Weil in einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Eifel die Blauzungenkrankheit festgestellt wurde, gilt seit heute auch Mönchengladbach als Sperrgebiet, das nach den gesetzlichen Vorgaben in einem Radius von 150 Kilometer um den Ausbruchsherd gezogen wurde. Darauf weist der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit hin. Die Stadt Mönchengladbach hat dazu eine Allgemeinverfügung erlassen, die sich an alle Halter von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen, Dam-, Rot- und Sikawild, Lamas oder Alpakas richtet.

    Wer Wiederkäuer in Mönchengladbach hält und dies bisher nicht an den Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit gemeldet hat, muss dies nun unverzüglich nachholen. Die Adresse ist Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit, Am Mevissenhof 42, 41068 Mönchengladbach, E-Mail: veterinaeramt@moenchengladbach.de.

    Wer an seinen Tieren Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, feststellt, muss auch dies sofort dem Fachbereich melden.

    Sollen Wiederkäuer aus dem Sperrgebiet gebracht werden, gelten dafür ebenfalls seit heute besondere Bestimmungen. Weitere Informationen und Formulare sowie die komplette Allgemeinverfügung finden Halter von Wiederkäuern und Interessierte auf der Internetseite: www.stadt.mg/blauzunge .

    Die Blauzungenkrankheit ist eine bekämpfungspflichtige Viruserkrankung, die von Stechmücken übertragen wird und Wiederkäuer befällt. Der Erreger ist für Menschen und andere Tiere ungefährlich. Auch Fleisch- und Milchprodukte von erkrankten Tieren können bedenkenlos verzehrt werden. Der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit empfiehlt den Haltern von Wiederkäuern, ihre Tiere gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.

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  • NRW-Verkehrsexperte Bodo Middeldorf informierte die FDP Mönchengladbach

    NRW-Verkehrsexperte Bodo Middeldorf informierte die FDP Mönchengladbach

    Wie sieht die städtische Mobilität der Zukunft aus?

    Bodo Middeldorf, verkehrspolitischer Sprecher der FDP im Landtag NWR, zeigte den Teilnehmern der virtuellen Tagung einige Perspektiven für die kommenden 10 bis 20 Jahre auf. Für ihn stellt sich die Frage: „Sind wir bereit, mit Neuerungen umzugehen, diese positiv zu bewerten und umzusetzen?“

    In den USA werden 2023 die ersten Lufttaxis einsatzbereit sein. Und in Deutschland? Es fordere eine schnelle und mutige Entscheidung der Politik, so Bodo Middeldorf. Der Preis solle einem Erster-Klasse-Ticket der Bahn entsprechen, um den Menschen Anreize zu schaffen.

    Das nächste Thema, autonomes Fahren, wird, auch wegen Sicherheitsbedenken, hierzulande zurückhaltend bewertet, obwohl deutsche Firmen 60 % der Patente halten, die bereits in Asien umgesetzt wurden. Insbesondere hierzulande im ländlichen Bereich wäre diese Technologie bei mangelnder Verkehrsanbindungen ein wichtiges Einsatzgebiet. 

    Derzeit führe die Politik Grundsatzdebatten über neue Antriebsformen bei Autos und anderen Verkehrsträgern. „E-Mobilität, also Batterien, oder Wasserstoff?“ Bodo Middeldorf  klärt auf. Wasserstoff wird derzeit eher bei größere Leistungsmotoren gesehen, wie LKW und Schiffen. Bei Personenkraftwagen gehen die Automobilhersteller verstärkt zu batteriebetriebenen Motoren über.

    Wie steht es um die Digitalisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs? Auf wenig befahrenen Strecken muss die Mobilität ausgebaut werden. Hier ist landesweit der sogenannte On-DemandVerkehr für den ländlichen Raum in Planung, eine Art Shuttleservice. Der Fahrgast äußert per Handy seinen Fahrtwunsch und bucht die Fahrt vom Standort aus. Bis Ende des Jahres werden landesweit gültige, elektronische Tickets eingeführt, die eine Erleichterung für die Nutzer des ÖPNV sind.

    100 Mio. Euro zur Förderung neuer Techniken stellte das Verkehrsministerium NRW bereit. Städte und Gemeinden erhalten bis zu 80% Fördermittel aus diesem Topf. „Mobil.NRW – Mobilität in lebenswerten Städten“ – die Zukunft hat begonnen.

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  • LVR macht Mini-Rosenmontagszug inklusiv

    LVR macht Mini-Rosenmontagszug inklusiv

    Rheinlandweit freuen sich Menschen auf den Kölner Mini-Rosenmontagszug des Festkomitees Kölner Karneval in Kooperation mit dem Kölner Stockpuppentheater Hänneschen (WDR Fernsehen, 15.2., 14 Uhr). Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sorgt dafür, dass auch Blinde und Sehbehinderte den deutschlandweit einzigen Karnevalszug in dieser Session miterleben können.

    Blindenreporter Wolfgang Gommersbach beschreibt in diesem Jahr die Miniaturausgabe des Kölner Rosenmontagszuges. Foto: Heike Fischer / LVR

    In einer Domradio-Sondersendung beschreibt der vom LVR engagierte Wolfgang Gommersbach, sonst Blindenreporter beim 1. FC Köln, für Sehbehinderte diesen besonderen Rosenmontagszug – zeitgleich zur Fernsehsendung. Die Blindenreportage können Menschen mit einem Restsehvermögen als Ergänzung zur TV-Übertragung hören. Sie ist jedoch auch ohne Fernsehbilder hörenswert. Empfangen werden kann das Domradio über die Domradio-App, auf UKW 101,7 und über domradio.de

    Auf Facebook überträgt der LVR zeitgleich eine Live-Übersetzung in Gebärdensprache. So können sich gehörlose Menschen mit einem mobilen Zweitgerät die Übersetzung zur WDR-Sendung „dazuholen“. Den Livestream mit Gebärdensprache gibt es auf www.facebook.com/lvr.inklusionerleben.

    Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits in der achten Session dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können.

    Weitere Informationen auf www.karneval-fuer-alle.lvr.de

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  • Hoffnung auf den Rathaussturm 2022

    Hoffnung auf den Rathaussturm 2022

    Obwohl wegen der Corona Pandemie in diesem Jahr der Rathaussturm in Giesenkirchen leider ausfallen muss, möchte Bezirksvorsteher Volker Küppers den Bürgerinnen und Bürgern ein kleines karnevalistisches Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Er wird deshalb zusammen mit dem Rathausteam in der Zeit von Altweiberdonnerstag bis Veilchendienstag das Rathaus Giesenkirchen von außen mit ein paar „kunstvollen“ Möhnenpuppen und bunten Luftballons schmücken.

    Video: MG-heute

    „Dies soll die Verbundenheit der Giesenkirchener Närrinnen und Narren mit dem Mönchengladbacher Karneval zeigen, aber auch ein Hoffnungsschimmer sein, dass im nächsten Jahr alle gemeinsam wieder die tollen Tage und insbesondere den Rathaussturm in Giesenkirchen ausgelassen feiern können“, so Volker Küppers.

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  • Stadtverwaltung verschickt medizinische Masken an rund 6.500 Empfänger von SGB XII Leistungen

    Stadtverwaltung verschickt medizinische Masken an rund 6.500 Empfänger von SGB XII Leistungen

    Post vom Fachbereich Soziales und Wohnen erhalten in den kommenden Tagen rund 6.500 Leistungsberechtigte nach dem SGB XII: Mit einem Begleitschreiben erhalten sie jeweils 10 medizinische Masken.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat sie der Stadt für die Verteilung unter den Bevölkerungsgruppen mit Anspruch auf Sozialhilfe zur Verfügung gestellt.

    „Diese Maßnahme ist sinnvoll, weil sie uns alle schützt und weil wir mit dieser Maßnahme effektiv Infektionen verhindern können“, sagt Sozialdezernentin Dörte Schall.
    Den Postweg habe man bewusst gewählt, um weiter Kontakte möglichst zu reduzieren und den Betroffenen Wege oder Wartezeiten zu ersparen. Gemeinsam mit OB Felix Heinrichs hat Dörte Schall heute Masken zur Verteilung an Obdachlose zum Platz der Republik gebracht, wo die Schaffrath-Stiftung kurzfristig eine zusätzliche Notschlafstelle für Menschen eingerichtet hat, die ansonsten auch bei den winterlichen Temperaturen die Nächte im Freien verbringen würden.

    „Aus dem Kontingent, das die Stadt erhalten hat, werden wir auch weitere Anlaufstellen für Menschen mit sehr geringem Einkommen versorgen, die nicht schon auf anderem Wege medizinische Masken erhalten“, betont OB Felix Heinrichs.
    Leistungsberechtigte nach dem SGB II, die vom Jobcenter betreut werden, bekommen kostenlos medizinische Masken über ihre Krankenkasse gestellt.

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  • Hajo Siemes ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der GEM

    Hajo Siemes ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der GEM

    Der Mönchengladbacher Hans-Josef Siemes (Bündnis 90 / Die Grünen) wird das Amt in den kommenden fünf Jahren ausüben.

    Der 74jährige, der seit über 30 Jahren kommunalpolitisch aktiv ist, freut sich auf seine neue Tätigkeit, die er als erfüllenden Abschluss seiner langen Zeit als Mitglied des Aufsichtsrates bei der GEM sieht:
    „Seit der Gründung der GEM im Jahr 1996 bin ich mit dabei, habe den Wandel von Trienekens zur EGN und später zur mags erlebt. In diesen 24 Jahren konnte ich mich gut in abfallwirtschaftliche Themen einarbeiten. Jetzt ist es mir ein Anliegen, das positive Bild der GEM-Mitarbeiter in der Öffentlichkeit zu unterstützen.“

    Darauf aufbauend, will er sich mit seiner Expertise auch den Themen der Zukunft widmen. Er sieht Veränderungen auf die Gesellschaft zukommen, bei denen er diese als Aufsichtsratsvorsitzender gut unterstützen kann. Dazu zählt auch, abfallwirtschaftliche Themen für die nächsten Generationen anzugehen. „Diese Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung nehme ich in gewohnter Form sehr ernst“, sagt er. Das, was ihn ausmache, sei auch, nicht so schnell aufzugeben und einmal gesteckte Ziele im Blick zu halten, so Siemes über sich selbst.

    Hajo Siemes ist Mitglied des Stadtrats und seit beinahe 38 Jahren Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen in Mönchengladbach. Er scheut sich auch nicht davor, die Dinge auch einmal beim Namen zu nennen.
    So stuft er die Summe von 185.000 Euro, die der Hauptausschuss für die Pflanzung neuer Bäume in diesem Jahr auf Stadtgebiet bewilligt hat, als „politische Bankrotterklärung“ ein: „Das ist viel zu wenig Geld, der Klimawandel erfordert die größtmöglichen Anstrengungen, um das Stadtklima zu verbessern. Dazu gehören viel mehr finanzielle Mittel, um die bestehenden Bäume zu erhalten und neue zu pflanzen“, urteilt Hajo Siemes.

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  • Ein „Neuer alter Brunnen“ für den Bunten Garten

    Ein „Neuer alter Brunnen“ für den Bunten Garten

    Im traditionell jährlich zu Ostern und Pfingsten kunstvoll bepflanzten Blumenparterre soll Pfingsten wieder ein Brunnen sprudeln.

    Als 2018 der „Förderverein Netzwerk Bunter Garten e.V.“ sein 10jähriges Bestehen feierte und nahezu zeitgleich der Bunte Garten zum schönsten Aufenthaltsort am linken Niederrhein gewählt wurde, reiften erste Ideen, den seit 2013 im Blumenparterre zugeschütteten Brunnen wieder zum Leben zu erwecken.
    Und als die Netzwerker mit einem ersten Aufruf um Unterstützung dafür warben, erfuhren sie vielfachen Zuspruch von ortsansässigen Unternehmen. So kündete ein großes Unternehmen für Abbruch und Entsorgung an, „wenn es was zu baggern gibt, sind wir dabei“.

    Das machte zwar Mut, galt es aber auch, vor weiterer Planung eine Reihe von Hürden zu nehmen. Vorstand und Mitglieder des FöV mussten dem Projekt zustimmen, die mags-Grünunterhaltung als Hausherr ihr Einverständnis geben und auch die Stadtverwaltung, die nachfolgend mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Planung unterstützte, wurde um Erlaubnis für dieses Projekt in einem städtischen Park gebeten.
    Bei den Planungen für den Brunnen zeigte sich aber sehr schnell, dass das ehemalige Becken nicht mehr zu verwenden war und überdies der tatsächlich ursprüngliche Brunnen eine achteckige Form hatte.
    Daraus resultierte die Überlegung, im Blumenparterre einen neuen, der ursprünglichen Form historisierend nachempfundenen Brunnen zu bauen.
    Und ab diesem Zeitpunkt reifte das Projekt „Neuer alter Brunnen“.
    Hierfür sagten Unterstützung zu Artesia Brunnentechnik GmbH, Ernst Kreuder Bauunternehmung, mags-Grünunterhaltung, Mein Bauwerk Bauunternehmung, H. Herzog KG, Wilfried Theves GmbH, H. Schalm GmbH, Elektro Kamphausen, Abstoß & Wolters, Alldesign Group.
    Und die NEW AG sagte vor wenigen Tagen Unterstützung für Energie und Wasserversorgung zu.
    Die bis Ende April dauernden Arbeiten haben Anfang vergangener Woche begonnen und bei Spaziergängen, die leider in diesem Zeitraum nur noch am Blumenparterre an einer Seite möglich sein werden, wird man deren Fortgang beobachten können.
    Zeitgleich wird die mags-Grünunterhaltung die Gelegenheit nutzen, das im Laufe der Jahre etwas aus den Fugen geratene Blumenparterre zu richten und neu anzulegen.

    Auf die liebgewonnene Frühjahrsbepflanzung mit mehr als 20.000 Veilchen muss deswegen leider verzichtet werden. Aber mit Fertigstellung der Bauarbeiten und der Rekultivierung des Geländes darf man auf die Wirkung des wieder traditionell künstlerisch angelegten Sommerflors, dann mit einem mittig angelegten Brunnen, gespannt sein. Als Organisator und Koordinator äußert sich Jochen Potz, 2. Vorsitzender des FöV. „Hinweisen möchte ich zusätzlich über die ursprüngliche Absicht zur Planung dieses Projektes aus Anlass des 10jährigen Bestehens des FöV auf einen coronabedingt und aktuell weiteren Aspekt.
    Es soll und darf in diesen Zeiten, in denen ein Anlass zur Freude sich nur noch selten ergibt, nicht darauf ankommen, zwingend ausschließlich und nur etwas zu schaffen, das nützlich sein muss, sondern es kommt auch darauf an, einfach nur mal etwas schlichtweg Schönes zu schaffen, über dessen Entstehung, Vorhandensein und Anblick man sich bei einem entspannenden Spaziergang durch den Bunten Garten freuen darf.
    Und auch zu dieser Freude spendenden und in diesen Zeiten besonders erforderlichen Weiterentwicklung des Bunten Gartens soll unser Brunnenprojekt beitragen“.
    Bei dem Engagement für den Bunten Garten sind die „Netzwerker“ auch angewiesen auf Spenden und können gerne unterstützt werden durch persönliche und Firmenmitgliedschaft. Informationen hierzu und über den Bunten Garten insgesamt sind zu finden auf unserer Homepage unter www.buntergarten.de

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  • Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

    Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

    Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels in Mönchengladbach macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat.

    Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr vergangenen Jahres angenommen hat. Damals meldeten 221 gastgewerbliche Betriebe in Mönchengladbach Kurzarbeit an – das sind 56 Prozent aller Betriebe der Branche in der Stadt.

    Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute in Kurzarbeit stieg im April 2020 auf 1.080. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts waren im Januar 2021 bundesweit 56 Prozent aller Beschäftigten des Gastgewerbes in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft lag die Quote bei lediglich 7,8 Prozent.

    „Im Unterschied zu anderen Branchen dauert der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie immerhin schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Ina Korte-Grimberg, Landesbezirkssekretärin der NGG NRW. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten auch in Mönchengladbach dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme“, betont Korte-Grimberg.

    Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die NGG deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalitionsspitzen in einem offenen Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen. Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld gestartet. Weitere Infos unter: https://www.ngg.net/mindest-kug

    „Wenn die Politik Unternehmen mit enormen Steuermitteln unterstützt, um eine Pleitewelle zu verhindern, dann muss auch genug Geld für die da sein, die jetzt jeden Cent zweimal umdrehen müssen“, sagt Ina Korte-Grimberg. Gerade in kleineren Pensionen und Gaststätten in der Region verdienten viele Beschäftigte kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig, ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG. Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten Kurzarbeit greift, bleiben nur 971 Euro im Monat.

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  • Andreas Terhaag MdL: Die NRW-Koalition fördert mit 84.265 Euro die Sportstätten des TC Blau-Weiß Wickrath und TV Einigkeit Geistenbeck 1900

    Andreas Terhaag MdL: Die NRW-Koalition fördert mit 84.265 Euro die Sportstätten des TC Blau-Weiß Wickrath und TV Einigkeit Geistenbeck 1900

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition Sportvereine und -verbände vor Ort.

    Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro ausgeschüttet. „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der TC Blau-Weiß Wickrath e.V. mit 37.196 Euro sowie der TV Einigkeit Geistenbeck 1900 e.V. mit 47.069 Euro gefördert werden (jeweils 80 % der Gesamtkosten). Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement“, betont Terhaag.

    Die Förderung des Landes umfasst die Instandsetzung und Erneuerung der Zugangswege sowie die bauliche und energetische Modernisierung von Geräteräumen, Hallendächern und Hallenwänden. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung bei den geförderten Sportvereinen für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Geförderte Projekte:

    1. TC Blau-Weiß Wickrath e.V.
    2. Instandsetzung und Erneuerung der Zugangswege – 37.196 Euro
    1. TV Einigkeit Geistenbeck 1900 e.V.
    2. Bauliche und energetische Modernisierung des Geräteraumes, des Hallendaches und der Hallenwände – 47.069 Euro
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  • Neuerscheinung am 8. Februar 2021: Das Geheimnis der Themse

    Neuerscheinung am 8. Februar 2021: Das Geheimnis der Themse

    Magische Rituale und Geheimgesellschaften im London des 19. Jahrhunderts.

    Die spannende Entd eckung der mystischen Vergangenheit der Themse.

    Die Menschen haben immer Flüsse angebetet und ihnen Opfer dargebracht, um die Götter zu beschwichtigen, Fruchtbarkeit oder Beistand zu erbitten.

    London 1894. Zwei Jahre nach der Hochzeit liegt ein Schatten über dem Glück von Charlotte und Tom Ashdown. Ihre Kinderlosigkeit steht zwischen ihnen. Dann bekommt Tom den spannenden Auftrag, einen ‚Magischen Atlas Londons‘ zu verfassen. Er bittet Charlotte, mit ihm die Mythen und Legenden zu erforschen, die sich um die Stadt ranken. Dabei kommen sie sich wieder näher. Doch bei ihren Ermittlungen in dunklen Gassen und in der eleganten Londoner Gesellschaft, geraten sie nach einem Leichenfund an der Themse in tödliche Gefahr …

    Copyright: Detlef Ilgner

    Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider.
    Für die Kriminalreihe um Leo Wechsler taucht sie ein ins Berlin der 1920er-Jahre, für den Diana Verlag begibt sie sich immer wieder auf die geschichtsträchtigen Spuren der englischen Gesellschaft.
    So spielt der Spiegel-Bestseller Der verbotene Fluss im viktorianischen Zeitalter, und hier schließt auch Susanne Gogas neuer Roman Das Geheimnis der Themse an. www.susannegoga.de

    Erscheinungstermin: 8. Februar 2021
    Susanne Goga
    Das Geheimnis der Themse
    Roman, 448 Seiten, Taschenbuch, Klappenbrosch. Originalausgabe
    ISBN 978-3-453-36071-6
    EUR 10,99 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 11,30 [AT] | CHF 16,90 [CH] (UVP

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  • Bundesregierung muss den Steuertricks einen Riegel vorschieben –Neue Enthüllungen zu Luxemburg

    Bundesregierung muss den Steuertricks einen Riegel vorschieben –
    Neue Enthüllungen zu Luxemburg

    Eine internationale Recherche der Süddeutschen Zeitung, Le Monde, OCCRP und weiteren Medienpartnern enthüllt mit neuen Daten, dass Luxemburg nach wie vor eine florierende Steueroase ist.

    Erstmals haben sie das gesamte Transparenzregister für wirtschaftliche Eigentümer für Firmen und Investmentfonds in Luxemburg komplett durchsuchbar gemacht. Mehr als 250 Milliardäre führen in Luxemburg Firmen. 15.000 Investmentfonds sind dort registriert. Mindestens 4.600 wirtschaftliche Eigentümer von Firmen kommen aus Deutschland. Die unter dem Schlagwort “OpenLux” veröffentlichten Daten offenbaren, wie Firmen über unternehmensinterne Kredite ihre Gewinne erst nach Luxemburg und dann weiter in andere Steueroasen verschieben. Auch zwielichtige Investoren verwalten ihre Gelder unbehelligt über Luxembourg. EU-Länder wie Deutschland werden so um Steuereinnahmen gebracht. Wir Grünen im Europaparlament hatten erst vor kurzem eine Studie zur Nutzung der Steueroase Luxemburg für Steuertricks bei Immobilien in Deutschland veröffentlicht. 

    Sven Giegold, MdEP; Foto: Privat


    Sven Giegold, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament, erklärt:

    “Es grenzt an Unverschämtheit, wie Luxemburgs Steueroase weiter floriert. Im Grunde macht Luxemburg so weiter, als hätte es keine Steuerskandale geben. Lippenbekenntnisse beenden den Schaden am Gemeinwohl anderer Länder nicht. Luxemburg fungiert heute vor allem als Schleuse zwischen europäischen Ländern und Steueroasen auf der ganzen Welt. Luxemburg tritt den europäischen Geist mit Füßen, wenn es andere EU-Länder um ihre Steuereinnahmen bringt. Das Schlimme ist, dass die Bundesregierung der Steuervermeidung bei Immobilien durch unternehmensinterne Kredite tatenlos zusieht. Andere EU-Länder haben diesem Steuervermeidungsmodell bereits einen Riegel vorgeschoben. Dänemark besteuert Zinszahlungen in Steueroasen. Frankreich hat enge Grenzen für die Zinssätze von Krediten innerhalb einer Unternehmensgruppe gesetzt, die den großflächigen Abfluss von Gewinnen verhindern. 

    Die Bundesregierung muss den massiven Schaden für das Gemeinwohl endlich stoppen. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland die zweite Anti-Steuervermeidungsrichtlinie der EU umgesetzt. Seit Ende 2019 blockiert die CDU/CSU den vorliegenden Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums, der Regeln nach französischem Vorbild vorsieht. Steuertricks über Immobilieninvestitionen schaden dem Gemeinwohl doppelt, denn sie treiben Mieten in die Höhen und Steuerbeiträge in die Tiefe. Mieten kassieren ohne Steuern zu zahlen, ist ein perverses Geschäftsmodell. 

    Die Enthüllungen zeigen auch das Potential öffentlicher Unternehmens- und Tranparenzregister, die erst nach einem Verhandlungserfolg des Europaparlaments zustande gekommen sind. Die Veröffentlichungen zeigen aber auch die Schwächen des Transparenzregisters auf. Die Einführung war ein großer Erfolg, aber die Umsetzung ist schlecht. Das gilt für Luxemburg wie für Deutschland. Es muss die Möglichkeit bestehen, das Register nach den wirtschaftlich Berechtigten von Firmen zu durchsuchen. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen elektronisch Zugriff auf das Register bekommen. Behörden sollten in der Lage sein, das Register so zu durchsuchen wie es nun die Journalisten getan haben. Es muss auffallen, wenn ein bekannter Krimineller hinter einer Firma steht. Die Möglichkeiten des Registers zur Bekämpfung von Steuervermeidung und Geldwäsche müssen konsequent ausgeschöpft werden. Die EU-Kommission muss gegen unvollständige Transparenzregister endlich mit Vertragsverletzungsverfahren vorgehen. Dazu werde ich eine Anhörung im Europaparlament beantragen.”

    Studie unserer Grünen Fraktion im Europaparlament zur Schleusung von deutschen Immobiliengewinnen über die Steueroase Luxemburg:

    https://sven-giegold.de/studie-steuervermeidung-immobilien/

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  • BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Grundsicherung. Allerdings müsse aus der Einmalhilfe für Grundsicherungsempfänger und dem einmaligen Kinderbonus ein Konzept zur generellen Stärkung der Grundsicherung abgeleitet werden, so die BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller:

    „Die Entscheidung zur Unterstützung von Grundsicherungsempfängern kommt spät, aber sie erreicht endlich auch die Menschen, die unter der Pandemie-Krise ökonomisch sehr stark leiden. Wir verstehen die Einmalzahlung daher als Auftakt zu einer vertieften Sozialreform, die in Rechnung stellen muss, dass sich der Finanzbedarf von Familien in Zeiten von Home-Office und Digitalisierung gerade während der Pandemie massiv verschoben hat. Wer soziale Gerechtigkeit als einen fairen Bildungswettbewerb versteht, der muss armen Familien finanziell unter die Arme greifen, um die digitale Infrastruktur wie Laptops, Lernsoftware und andere Technik-Tools für jedermann erschwinglich zu machen. Wenn der Zugang zu Technik zu einem Luxusprodukt für Wohlhabende wird, werden wir die ökonomische Spaltung der Gesellschaft nicht mehr stoppen. Daher plädieren wir dafür, die Einmalzahlung des Kinderbonus vorerst in Form einer ergänzenden monatlichen Zahlung von 100 Euro zu verstetigen und so den Finanzrahmen ärmerer Familien etwas zu stärken.“

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  • Polizei sucht nach eskaliertem Maskenstreit Zeugen

    Polizei sucht nach eskaliertem Maskenstreit Zeugen

    Nach einem eskalierten Maskenstreit am Samstag, 7. Februar, gegen 22 Uhr im Stadtteil Rheydt laufen Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung.

    An einer Bushaltestelle am Marienplatz war es nach bisher vorliegenden Erkenntnissen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, weil eine Person im Bus keine Maske getragen haben soll.

    Im weiteren Verlauf soll es dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren männlichen Beteiligten gegeben haben, wobei eine Person durch einen Messerstich verletzt wurde und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

    Eine andere Person wurde zunächst vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet im Zuge ihrer laufenden Ermittlungen dringend um Hinweise von Zeugen unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Wartungsarbeiten am ServicePortal der Verwaltung

    Wartungsarbeiten am ServicePortal der Verwaltung

    Am Donnerstag, den 11. Februar, werden am ServicePortal der Stadt Mönchengladbach (https://service.moenchengladbach.de) dringend notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt.

    Deshalb steht die Internetseite, auf der die Bürger*innen Anliegen auch online erledigen können, von 8 Uhr bis etwas 17 Uhr nicht zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

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