Autor: Redaktion

  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café am 1.11.2020

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café am 1.11.2020

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.

    Das Repair Cafe findet nach Corona wieder statt am 01.11.2020.

    Allerdings sind Corona geschuldet einige Veränderungen nötig. Bei der Veranstaltung am 1. November, ist die Teilnehmerzahl auf 50 Einzelpersonen begrenzt, diese haben sich vorher telefonisch bei Frau Nicole Peters, Tel. 02166 923926 anzumelden und zu registrieren.

    Es findet des weiteren keine Bewirtung mit Kaffee oder Kuchen statt. Zudem müssen die Hygiene Standards, Maskenpflicht und Hände Desinfektion, während der gesamten Veranstaltung eingehalten werden. Wir starten reduziert, aber wir starten wieder.

    Wir weisen nochmals darauf hin, das Reparaturen nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung durchgeführt werden können, und das jeder Besucher nur ein zu Reparierendes Teil mitbringen darf.
    Repair Cafè
    Sonntag, 01.11.2020
    12.00-16.00h

    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen. Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben.
    Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf.

    Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.
    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.
    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

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  • Ab Freitag, 23. Oktober, Besucherstopp in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    Ab Freitag, 23. Oktober, Besucherstopp in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    Nachdem die Zahl der Corona-Infizierten in Mönchengladbach in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen ist, reagieren die vier Krankenhäuser der Stadt mit einem Besuchsstopp, wie es ihn bereits im Frühjahr während der ersten Welle der Pandemie gegeben hat.

    Ab Freitag (23. Oktober) ist ein Besuch nur noch in absoluten Ausnahmefällen, zum Beispiel bei kranken Kindern und Schwerstkranken möglich.

    Auch in diesen Fällen darf pro Patient nur ein festgelegter Angehöriger ins Krankenhaus, und das auch nur, wenn er symptomfrei ist.
    Die Besuchsregelung ist nötig, um die Verbreitung des Covid-Virus einzudämmen.

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  • Coronakrise trifft immer mehr Mönchengladbacher

    Coronakrise trifft immer mehr Mönchengladbacher

    Immer mehr Mönchengladbacher geraten in der Coronazeit in schwierige Lebenssituationen und benötigen Hilfe und Beratung.

    Das stellen der Caritasverband Region Mönchengladbach, der Verein Wohlfahrt und der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Rheydt anlässlich der „Armutswochen“ der Caritas übereinstimmend fest. Die drei katholischen Organisationen blicken mit Sorge auf die kommenden Wochen und Monate.

    Der Caritasverband verzeichnet deutlich mehr Zulauf in der Schuldner- und Sozialberatung. „Die Pandemie führt viele Haushalte in die Verschuldung“, berichtet Hildegard van de Braak, Leiterin des Bereichs Soziales und Familie. Besonders betroffen seien ältere Menschen mit kleinen Renten, Familien mit Kindern sowie Migranten, für die es kaum günstige Wohnungen gebe.

    Bei der Caritas beraten eine hauptamtliche Mitarbeiterin und vier ehrenamtlich Engagierte beispielsweise zum Thema Mietzahlungen, zu Pfändungsschutzkonten oder zum Umgang mit Schulden. Während des Lockdowns hatte der Verband eine Hotline eingerichtet. „Bei uns haben sich viele Menschen gemeldet, weil sie von der Caritas Hilfe erwarten“, sagt Hildegard van de Braak. Sie geht davon aus, dass der Bedarf noch einmal zunehmen wird. Der Verband will deshalb eine Online-Beratung anbieten, um noch mehr Menschen unterstützen zu können.

    Ein Aufenthalt im Warmen, ein freundliches Gespräch, Frühstück, Mittagessen und eine heiße Tasse Kaffee: All das finden Arme und Wohnungslose im Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus des Vereins Wohlfahrt an der Erzbergerstraße 8 – auch in der Coronazeit. „Sowohl der Tagestreff als auch unsere stationäre Einrichtung Anna-Schiller-Haus waren während des Lockdowns weiter geöffnet, obwohl wir unter sehr erschwerten Bedingungen gearbeitet haben“, erläutert Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt. Bundesfreiwillige und 1-Euro-Jobber hätten zeitweise nicht arbeiten dürfen, im Tagestreff sei die Zahl der Sitzplätze reduziert worden, außerdem werde das Essen in Schichten ausgegeben. Geholfen habe die sehr gute Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitsamt.

    Mehr als 3.200 Lebensmittel-Tüten hat der SKM in den vergangenen Monaten an seinem „Gabenfenster“ auf der Waisenhausstraße in Rheydt ausgegeben. Rund 55.000 Euro hatte die „Aktion Mensch“ dafür zur Verfügung gestellt. Nun aber laufen die Mittel aus. „Zurzeit wissen wir noch nicht, wie wir diese Hilfe weiter gestalten können“, sagt SKM-Geschäftsführer Norbert Schoeller. Auch die Arbeit des Internationalen Kinderzentrums an der Karlstraße gestaltet sich wegen Corona räumlich und personell schwierig. Das gilt ebenfalls für den Tagestreff Café Emmaus, der sich vor allem an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen wendet. „Bisher haben wir ein Zelt aufgestellt, damit trotz Abstandsregeln möglichst viele Menschen kommen können“, sagt Norbert Schoeller. Für die kalte Jahreszeit sucht er derzeit nach Alternativen in pfarrlichen Räumen.

    Der SKM hat sein Engagement in der Wohnungslosenhilfe verstärkt. Neu ist beispielsweise eine Beratung speziell für wohnungslose Frauen. Außerdem ist ein Streetworker in Mönchengladbach und Rheydt tätig. Darüber hinaus bieten der Caritasverband und der Verein Wohlfahrt als Kooperationspartner fünf und der SKM sechs sogenannte „Housing-First“-Wohnungen in Mönchengladbach an. Dabei bekommen wohnungslose Menschen eine eigene Wohnung, ohne dass diese an Bedingungen geknüpft ist. Die Wohnung ist die Ausgangsbasis für den Start in ein anderes Leben. Zum Konzept gehören begleitende Hilfen. „Mönchengladbach gehört zu den Städten mit den meisten Housing-First-Wohnungen in NRW“, so Norbert Schoeller.

    Seit dem Lockdown kämpfen Arme und Wohnungslose mit einem weiteren Problem: „Es gibt viel weniger Möglichkeiten, durch Betteln Geld einzunehmen“, sagt Martin Dalz. Durch Corona sei etwa die Zahl der „Lustkäufer“ in den Innenstädten zurückgegangen. Dalz nennt ein weiteres Beispiel: „Viele unserer Klienten betteln vor und nach Gottesdiensten – die fanden aber wochenlang nicht statt.“

    Auf der anderen Seite sei die Hilfsbereitschaft gestiegen. „Wir haben viele Lebensmittel und andere Spenden bekommen“, berichtet Dalz. Inzwischen erhalte der Verein Wohlfahrt allerdings weniger Spenden als während des Lockdowns und danach. „Gerade mit Blick auf den Herbst und Winter benötigen wir dringend Geld- und Sachspenden, um den Menschen helfen zu können“, betonen Martin Dalz und Norbert Schoeller. Sie befürchten angesichts steigender Infektionszahlen, dass sich die Situation für Arme und Wohnungslose wieder verschlechtert.

    Auch der Caritasverband blickt mit Sorge auf die kommenden Monate: „Wir erwarten viele Insolvenzen, nachdem Kredite gekündigt worden sind, die nicht mehr bedient werden konnten“, sagt Hildegard van de Braak. Vor allem Kleinstgewerbe gehe nun insolvent. Viele Menschen hätten durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit weniger Geld zur Verfügung und könnten teilweise die Kosten für Miete oder Strom nicht mehr tragen. „Sie brauchen jetzt die Rücklagen auf. Wir befürchten, dass spätestens im nächsten Frühjahr die Zahl der Schuldner massiv ansteigt“, erläutert van de Braak.

    Auch Martin Dalz ist nicht sehr positiv gestimmt, was die Perspektiven für die kalte Jahreszeit betrifft. „Das dicke Ende kommt erst noch“, sagt er. Umso wichtiger sei es, dass sich Caritas, Verein Wohlfahrt und SKM sowie andere Organisationen weiter für die Menschen einsetzen, die von Armut und Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen sind.

    Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten im Netz:
    www.caritas-mg.de
    www.verein-wohlfahrt.de
    www.skm-rheydt.de

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  • The Show Must Go On

    The Show Must Go On

    Nachdem die geplanten Musical-Vorhaben der Spielzeit aktuell auf Eis gelegt sind, präsentieren sich am Gemeinschaftstheater erstmals Mitglieder des Musiktheaterensembles sowie für diese Produktionen engagierte Musical-Gäste bei einem exklusiven Konzert mit Songs, Duetten und Ensembles aus Musicals wie „Miss Saigon“,  „The Secret Garden“, „Les Misérables“, „Otello darf nicht platzen“, „Jekyll & Hyde“, „Chess“, „Sunset Boulevard“ u.a.

    Kapellmeister Andreas Fellner leitet eine Formation der Niederrheinischen Sinfoniker, die an diesem Abend, ebenso wie die Sängerinnen und Sänger, ihre stilistische Bandbreite von Ballade bis Rock unter Beweis stellen. 

    Dieser Musical-Abend „The Show Must Go On“, feiert morgen um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach Premiere.

    Der titelgebende Song des Abends „The Show Must Go On“ der britischen Rockband Queen aus dem Jahr 1991 steht für die Anstrengungen aller Theaterschaffenden in dieser außergewöhnlichen Zeit und ist das Motto des Abends: mitreißende Orchester-Livemusik mit großartigen Stimmen soll dem Publikum ein beglückendes Bühnenerlebnis bescheren und signalisieren, dass am Theater Krefeld und Mönchengladbach auch unter allen theatererschwerenden Umständen die Show weitergeht!

    Karten gibt es unter:
    https://theater-kr-mg.de/the-show-must-go-on/

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  • Studiengang Cyber Security Management startet

    Studiengang Cyber Security Management startet

    Mit 116 Studienanfängerinnen und Studienanfängern ist am Dienstagmorgen der neue Studiengang Cyber Security Management an der Hochschule Niederrhein gestartet.

    „Wir sind heute alle nervös“, begrüßte Professor Dr. Thomas Meuser die Studierenden. „Sie, weil Sie heute bei uns Ihr Studium beginnen, wir, weil es eine besondere Sache ist, diesen neuen Studiengang hier in Mönchengladbach zu eröffnen.“

    Und besonders ist der neue Bachelor-Studiengang Cyber Security Management auf jeden Fall. Er ist Teil des neuen Cyber Campus NRW, welchen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam gegründet haben.
    Die Hochschulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten, die in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für die digitale Sicherheit zuständig sind.
    Die Nachfrage gibt ihnen Recht: Die Einschreibezahlen sind doppelt so hoch wie erwartet.

    Die Absolventen des neuen Studienangebots beschäftigen sich als Cyber-Security-Experten mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Nutzung von IT-Sicherheitsverfahren und -Technologien in Unternehmen und in der Verwaltung.
    Der Studiengang wird in Vollzeit angeboten, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester und schließt die Praxisphase oder ein Auslandsstudiensemester mit ein. Eine Belegung in Teilzeit oder als Dualer Studiengang ist möglich.

    Ab dem Frühjahr 2021 erhält der Studiengang zudem einen eigenen Campus. Derzeit werden Gebäude im Referat Hochschulkommunikation im Monfortsquartier hergerichtet, welches fußläufig knapp acht Minuten vom Standort Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein entfernt liegt.
    Wie häufig die Studierenden im kommenden Semester aber tatsächlich vor Ort sein werden, ist derzeit noch ungewiss.

    Corona-bedingt ist das Wintersemester hybrid geplant, das heißt mit präsenten und digitalen Angeboten. Die derzeit steigenden Infektionszahlen deuten darauf hin, dass es mehr digitale als präsente Angebote geben könnte.
    „Wir werden versuchen, immer wieder Präsenzmöglichkeiten zu schaffen“, sagte Professorin Dr. Gudrun Stockmann, die zusammen mit Thomas Meuser und René Treibert den Studiengang leitet und heute die neuen Studierenden begrüßte.
    „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unseren zahlreichen digitalen Angeboten gemeinschaftlich gut durch das Semester kommen werden.“ Einen Vorgeschmack auf das digitale Angebot gibt es am 27. Oktober, wenn die zentrale Einführungsveranstaltung des Cyber Management Campus MG über das Videokonferenz-Tool Zoom stattfindet.

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  • Grüne bilden Fraktion im Stadtbezirk Süd

    Grüne bilden Fraktion im Stadtbezirk Süd

    Nach der Kommunalwahl trafen sich die Stadtteilgruppe Süd von Bündnis 90 / Die Grünen und die vier neu gewählten Bezirksvertreter*innen zu einer ersten konstituierenden Sitzung der Fraktion. Die Grünen hatten ihr prozentuales Ergebnis mit über 22 Prozent mehr als verdoppeln können, entsprechend erhöhte sich auch die Anzahl der Mandate in der Bezirksvertretung Süd von drei auf jetzt vier Sitze. Die vier grünen Bezirksvertreter*innen bilden dort nun eine Fraktion. Zu Fraktionssprecher*innen wurden Susanne Vehling-Feinendegen und Marcel Klotz gewählt. Weitere Fraktionsmitglieder sind Melissa Laws und Thomas Schmieder.

    Wichtig ist es den Grünen, sich zunächst bei allen Wähler*innen zu bedanken, die im Bezirk Grün gewählt haben. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Wähler*innen, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Das heißt für uns, dass die erfolgreiche politische Arbeit konsequent und noch verstärkt fortgeführt werden muss“, so die beiden Fraktionssprecher*Innen.

    Schwerpunkt der Arbeit werden aktuelle Themen wie Leerstände, Wohnungssituation, Sicherheit und Sauberkeit in den Stadtteilen Rheydt-Mitte und Odenkirchen sein. „Für uns ist es wichtig, einen Masterplan anzustoßen, der die verschiedenen Handlungsfelder aufgreift, koordiniert und dann zu klaren Ergebnissen führt“, sagt Susanne Vehling-Feinendegen.

    „Wir werden daher mit allen Fraktionen und Interessensgruppen Gespräche führen und darüber beraten, wie insbesondere die Rheydter Innenstadt mit ihren Problemen zu einem lebenswerten Quartier gestaltet werden kann,“ ergänzt Marcel Klotz. „Wir wollen die Initiative ergreifen und nicht warten. Jetzt ist es Zeit, die Stadtteile im Bezirk Süd wieder aktiv zu gestalten.“

    Die erste, konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung Süd ist am Donnerstag, 12. November 2020.

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  • Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner: die Zahl 50* wird Mönchengladbach bald erreichen – weitere Einschränkungen drohen.

    Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner: die Zahl 50* wird Mönchengladbach bald erreichen – weitere Einschränkungen drohen.

    Darauf deutet der Covid-19 Statusbericht vom 18. Oktober 2020 (9 Uhr) hin.

    Aktuell sind 151 (Vortag: 136) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Sonntag, 18. Oktober (Stand: 9 Uhr) 25 neue positive Nachweise. Seit März wurde das Virus bei 1302 Personen (Vortag: 1277) aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 1100 Personen (Vortag 1090) bereits genesen.

    Aktuell befinden sich 693 Personen (Vortag: 676) in Quarantäne, davon werden 2 im Krankenhaus behandelt.
    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 1302
    davon aktuell infizierte Personen: 151
    davon genesene Personen: 1100
    davon verstorbene Personen: 51 (38 an COVID-19; 13 mit COVID-19)

    Gesamtzahl in Quarantäne: 693
    davon in häuslicher Quarantäne: 691
    davon im Krankenhaus: 2

    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 45,6* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.034)

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  • Grüne im Stadtbezirk West legen gleich mit Sacharbeit los

    Grüne im Stadtbezirk West legen gleich mit Sacharbeit los

    Nach der Kommunalwahl trafen sich jetzt die Stadtteilgruppe West von Bündnis 90/Die Grünen und die vier neu gewählten Bezirksvertreter*innen zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Wanlo. Die Stimmung in der Runde war aufgrund des hervorragenden Ergebnisses der Wahl im Bezirk West ausgezeichnet: Die Grünen hatten ihr prozentuales Ergebnis mit über 22 Prozent mehr als verdoppeln können, entsprechend verdoppelte sich auch die Anzahl der Mandate in der Bezirksvertretung West von zwei auf jetzt vier Sitze. Die vier grünen Bezirksvertreter*innen bilden dort nun eine Fraktion. Zum Fraktionssprecher wurde Reinhold Giesen gewählt, zu seinem Vertreter Martin Wirtz. Die weiteren Fraktionsmitglieder sind Margot Heinke-Becker und Jürgen Küsener. Margot Heinke-Becker wurde gleichzeitig auch zur neuen Sprecherin der Grünen Stadtteilgruppe West gewählt.

    Wichtig war es den Grünen, sich zunächst bei allen Wähler*innen zu bedanken, die im Bezirk die Ökopartei gewählt hatten. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Wähler*innen, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Das heißt für uns, dass die erfolgreiche politische Arbeit konsequent und noch verstärkt fortgeführt werden muss“, so der neue Fraktionssprecher Reinhold Giesen. Die Runde setzte anschließend die Worte ihres Vorsitzenden direkt in die Tat um und bearbeitete aktuelle Sachthemen des Bezirks, darunter etwa die Erweiterung der Lkw-Parkplätze für Amazon, das IHEK (Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept) Rheindahlen, den nicht vorhandenen Wetterschutz im Bahnhof Wickrath und den schlechten Zustand der Fahrradwege im Bezirk West.

    „Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Erhalt der großen gesunden Platanen am Rheindahlener Markt immer noch nicht gesichert ist“, meinte der frisch gekürte stellv. Fraktionsvorsitzende Martin Wirtz, der betonte, sich mit allen politischen Möglichkeiten für den Erhalt aller gesunden Bäume einzusetzen. Wirtz: „Wir gehen davon aus, dass die Pläne überarbeitet und den Bürger*innen erneut offengelegt werden.“

    Kritik äußerte Reinhold Giesen an der Stadtverwaltung. Seine Anfrage in der letzten Bezirksvertretungssitzung West zu den Themen „Erweiterung der Lkw-Parkplätze für Amazon“ und „Errichtung eines Sanitärgebäudes“ ist nach fast zwei Monaten noch immer nicht beantwortet. Man werde, so Giesen, auf eine zeitnahe Antwort dringen und die Antwort der Verwaltung umgehend der Öffentlichkeit bekannt geben.

    Auch der unhaltbare Zustand des Bahnhofs Wickrath im Bereich Fahrtrichtung Mönchengladbach (Gleis1) wurde in der Runde besprochen. Hier existiert seit Verlängerung der Gleise keinerlei Wetterschutz mehr, auch fehlt es an ausreichenden Sitzgelegenheiten. Der frisch gewählte Bezirksvertreter Jürgen Küsener findet das empörend: „Die Bahn lässt ihre Kunden buchstäblich im Regen stehen, hier muss dringend etwas unternommen werden. Man kann nicht die Bürger*innen zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Bahn bewegen und diese dann ungeschützt Regen, Wind und Schnee aussetzen.“

    Das Thema Radverkehr liegt Margot Heinke-Becker sehr am Herzen: „Der Zustand der Radwege ist an vielen Stellen im Bezirk West so schlecht, dass man von einer Verkehrsgefährdung sprechen kann“, stellte sie fest. „Es fehlen noch immer wichtige Fahrradwege, um die Ortschaften zu verbinden, so z. B. zwischen Wickrathberg und Wanlo, zwischen Chur und Wickrathhahn, Herrath und Buchholz sowie zwischen Chur und Herrath“, sagte Heinke-Becker, die versprach, in dieser Angelegenheit weiter auf zeitnahe Antworten zu drängen.

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  • Ein FriedWald im Elmpter Wald – auch für Mönchengladbacher interessant

    Ein FriedWald im Elmpter Wald –
    auch für Mönchengladbacher interessant

    Wer im Wald unter einem Baum seine letzte Ruhe finden möchte, kann dies nun auch in Niederkrüchten.

    Am 15. Oktober wurde hier im Elmpter Wald der FriedWald Niederkrüchten eröffnet. Es ist der mittlerweile elfte FriedWald in Nordrhein-Westfalen und zugleich auch der westlichste in Deutschland.
    Auf dem 52 Hektar großen Waldareal kann die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen unter Roteichen, Buchen und vereinzelten Eichen beigesetzt werden.

    Den Grabschmuck im FriedWald übernimmt allein die Natur.
    Im Frühling und Sommer zieren Heidekraut und Fingerhut die Baumgräber, im Herbst sind es Farne und buntes Laub. Mit etwas Glück erhaschen Besucher einen Blick auf Rehe, Füchse, Damm- und Schwarzwild, die in dem Waldgebiet zu Hause sind. Individualität und Naturverbundenheit wird Rechnung getragen Immer mehr Menschen wünschen sich, am Ende ihres Lebens zu der Natur zurückzukehren.

    Diesem Trend hin zur Bestattung im Wald wollte auch die Gemeinde Niederkrüchten Rechnung tragen. „Es ist uns wichtig, die Wünsche unserer Gemeindemitglieder zu respektieren. Wer zum Fuße eines Baumes die letzte Ruhe finden möchte, soll auch hier bei uns dazu die Möglichkeit haben“, sagt Bürgermeister Karl-Heinz Wassong.

    Die Gemeinde Niederkrüchten ist sowohl Eigentümerin des Waldes als
    auch Trägerin des neuen Friedhofs. „Für uns stellt der FriedWald eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Friedhofsangebot dar“, sagt Wassong. „Mit einem FriedWald ermöglichen wir den Menschen einen neuen Umgang mit dem Tod, ohne – und das ist uns sehr wichtig – mit Traditionen zu brechen. Trauer und Erinnerung finden hier an den Baumgräbern einen festen Bezugspunkt“, betont Matthias Laufer, Geschäftsleiter der FriedWald GmbH.

    „Jeder Mensch trauert anders, jeder lebt individuell.“ Deswegen sei im FriedWald sowohl die Beisetzung mit als auch ohne christlichen Beistand möglich. Sie kann im kleinen Kreis oder auch im größeren Rahmen, mit Livemusik oder auch im Stillen abgehalten werden.
    Entscheidend sei hier, was die Hinterbliebenen tröstet und was sich der Verstorbene gewünscht hat.

    Gemeinsam mit den Förstern den FriedWald erkunden Einen Eindruck vom FriedWald können Interessenten bei einer der regelmäßig stattfindenden Waldführungen erhalten. Denn: Den eigenen Baum kann man sich hier schon zu Lebzeiten aussuchen. Bei dem kostenlosen Spaziergang zeigen die FriedWald-Förster die Schönheiten des Waldes. Außerdem erklären sie, was an einem Bestattungswald besonders ist und beantwortet alle Fragen rund um die letzte Ruhe in der Natur.

    Eine Übersicht der nächsten Waldführungstermine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.friedwald.de/niederkruechten oder können telefonisch unter der 06155 848-100 erfragt werden.

    Impressionen von der Eröffnung des FriedWaldes:
    Anwesend bei dieser würdigen Eröffnung waren Vertreter der Gemeinde Niederkrüchten, Vertreter der Kirchen, Förster und Vertreter der Medien.
    Mein besonderer Dank gilt dem Friedwaldförster Herrn Offermanns, der uns auf einer Waldbegehung nach der Eröffnung ganz individuell betreute.

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  • Gedenkfeier für verstorbene Kinder fällt aus

    Wegen der aktuellen Corona-Lage hat das durchführende Team am Elisabethkrankenhaus sich schweren Herzens entschlossen, die Gedenkfeier für verstorbene Kinder in diesem Jahr abzusagen.

    In einem geschlossenen Raum eine Feier mit vielen Personen durchzuführen, ist aktuell nicht zu verantworten. Eine virtuelle Gedenkfeier im Internet hat sich als nicht gangbar erwiesen.

    Das Team aus Kinderkrankenschwestern der Station K5, Hebammen und Krankenhausseelsorgern hat gemeinsam lange überlegt, wie sie dennoch die Eltern mit verstorbenen Kindern unterstützen können: Die Eltern bekommen einen Brief mit Texten und einem Symbol, das sie bei einem privaten Gedenken an ihr verlorenes Kind verwenden können.

    Die Eltern, deren Adressen vorliegen und die bisher eine Einladung erhalten haben, bekommen den Brief automatisch. Die Eltern, die bisher keine Einladung erhalten haben, aber ebenfalls gerne ein solches Schreiben bekommen möchten, können sich per Mail (17.gedenkfeier@web.de) oder telefonisch (02166-3940) melden, um ihre Adresse anzugeben.

    Mit der Telefonnummer erreichen sie die Telefonzentrale der Städtischen Kliniken. Da diese wegen Corona tagsüber stark belastet ist, werden die Eltern gebeten, wenn möglich zwischen 20 und 22 Uhr anzurufen.

    Das Vorbereitungsteam hofft sehr und geht davon aus, dass die Gedenkfeier im kommenden Jahr wieder am Totensonntag stattfinden kann.

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  • SPD-Fraktionsvorstand komplettiert

    SPD-Fraktionsvorstand komplettiert

    Nach der Wahl des Fraktionsvorsitzenden Janann Safi vor zwei Wochen wählte die SPD-Ratsfraktion nun den restlichen Fraktionsvorstand.

    Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wurden Andrea Koczelnik, Ute Hermanns und Michael Roth gewählt. Ralf Horst wird erneut als Schatzmeister im Vorstand mitwirken. Der Fraktionsvorstand wird durch die Beisitzerin Josephine Gauselmann sowie den Beisitzer Reinhold Schiffers komplettiert.

    Dazu Janann Safi: „Ich bin froh, dass wir ein sehr fähiges Team für die kommende Zeit aufgestellt haben. Der Fraktionsvorstand nimmt eine wichtige Koordinierungsfunktion wahr. Wir haben ein geschlossenes Team mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Entschlossenheit für mehr Mut in unserer Stadt. Für die anspruchsvollen Aufgaben hat die Fraktion ein gutes und geeintes Führungsteam zusammengestellt.“

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  • Hochschule Niederrhein: Projekt zur bildungsadäquaten Beschäftigung von geflüchteten Akademikern

    Hochschule Niederrhein: Projekt zur bildungsadäquaten Beschäftigung von geflüchteten Akademikern

    Viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen haben einen akademischen Abschluss, einschlägige Berufserfahrung – und finden dennoch keine Beschäftigung, die zu ihren Qualifikationen passt.

    An der Hochschule Niederrhein läuft jetzt das Projekt Profi/HN an, das geflüchteten Akademikerinnen und Akademikern eine bildungsadäquate Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Es ist eins von bundesweit 17 Hochschulprojekten, die vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gefördert werden.

    Für die Hochschule Niederrhein ist es das dritte Projekt, das sich damit beschäftigt, wie geflüchtete Menschen ins Studium oder in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Welche Chancen gibt es, an vorhandene Qualifikationen anzuknüpfen? Wann lohnt sich der Erwerb eines deutschen Hochschulabschlusses? Mit Fragen wie diesen können sich geflüchtete Akademiker an die Mitarbeiterinnen des Projekts wenden.

    Den Geflüchteten wird mit Informationen und individueller Beratung bei der Entscheidung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg geholfen. Wer sich für ein Studium an der Hochschule Niederrhein entscheidet, erhält praktische Hilfestellung vor Studienbeginn, zum Beispiel bei der hochschulinternen Anerkennung von Studienleistungen. Den Studierenden ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge stehen studentische Mentorinnen und Mentoren zur Seite, die bei der Orientierung und Studienorganisation oder bei konkreten fachlichen Fragen zur Verfügung stehen.

    „Die Angebote des Projekts stellen eine Ergänzung zu bereits bestehenden Hochschulangeboten dar“, erklärt Flavia Nebauer, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsinstitut So.con der Hochschule Niederrhein das Projekt koordiniert. „Ein Ziel des Projekts ist, dass Selbsthilfestrukturen entstehen oder ausgebaut werden, damit sich internationale Studierende gegenseitig helfen. Sie erhalten durch den Austausch nicht nur wertvolle Tipps, sondern fühlen sich auch ermutigt und erleben sozialen Rückhalt“, sagt Nebauer.

    Beispielsweise gibt es im Rahmen des Projekts ein Kommunikationstraining, in dem sprachliche Kompetenzen erweitert werden. Beim Berufseinstiegstraining stehen der Erwerb von Bewerbungskompetenz und Arbeitsmarktwissen im Fokus. Das Programm läuft bis Dezember 2021. Übergeordnetes Ziel ist, dem für viele Bereiche konstatierten Fachkräfteengpass entgegen zu wirken. Darüber hinaus soll ein Beitrag zur Schaffung internationaler Strukturen an deutschen Hochschulen geleistet werden.

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  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaften zum Jahreswechsel sind abgesagt

    Hallenfußball-Stadtmeisterschaften zum Jahreswechsel sind abgesagt

    Der Vorstand des Stadtsportbundes Mönchengladbach e.V. hat in seiner Vorstandssitzung einstimmig beschlossen, die Hallenfußballstadtmeisterschaften 2020/21 nicht durchzuführen.

    Die Entscheidung zu dieser Absage fiel nicht leicht, war aber letztlich unumgänglich.
    Bei der 37. Auflage im Vorjahr traten insgesamt 30 Männer-, 9 Frauen- sowie 120 Jugendmannschaften zum Kampf um den begehrten Titel des Stadtmeisters an. Damit ist die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft die größte Amateursportveranstaltung in der Stadt.

    Die Bedingungen, die die Politik im Bund und im Land an die Ausrichtung eines solchen Events stellt, sind in Mönchengladbach mit dem verhältnismäßig kleinen Austragungsort „Jahnhalle“ nicht zu erfüllen.

    Die Durchführung in Turnierform ist nicht erlaubt und eine Durchführung im Pokalmodus (K.O.-System), über alle Spielklassen hinweg, zeitlich nicht realisierbar.
    Hinzu kommt noch, dass nahezu keine Zuschauer anwesend sein dürften und damit das besondere Flair dieser Hallenmeisterschaft verloren gehen würde.
    Nicht zuletzt kommt der Stadtsportbund Mönchengladbach mit der Absage seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Mitgliedern seiner Vereine und den Besuchern dieser Meisterschaft nach.

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  • mags-Mülldetektive belangen Kippenschnipser

    mags-Mülldetektive belangen Kippenschnipser

    Sandro Blank und Andreas Heines sind in der Rheydter Innenstadt unterwegs.

    An der Hauptstraße beobachten die mags-Mülldetektive einen Mann dabei, wie er eine Zigarettenkippe auf die Straße schnippt.
    Er fühlt sich nicht beobachtet. Blank und Heines sind in zivil unterwegs. Umso überraschter ist der Mann, als die beiden Mülldetektive ihn ansprechen und die rote Karte zücken.
    Das wird teuer: 100 Euro kostet das Wegwerfen von Zigarettenkippen laut Bußgeldkatalog in Mönchengladbach.

    Insgesamt 24 Verstöße ahnden die Mülldetektive an ihrem Littering-Aktionstag, an dem sie mit mehreren Teams von 7 bis 19 Uhr an den Mönchengladbacher Hotspots wie den Innenstädten oder den Schulzentren von Wickrath und Giesenkirchen in Sachen Littering unterwegs sind. Ein Teil von ihnen war deutlich an den Warnjacken als mags-Mülldetektive zu erkennen. Der andere Teil war zivil gekleidet.

    „Obwohl wir am Donnerstag viele rote Karten verteilt haben, konnten wir beobachten, dass die Mönchengladbacher etwas achtsamer geworden sind, was das Wegwerfen von Kippen oder Kaffeebechern angeht“, sagt Jörg Wilms, Teamleiter der mags-Mülldetektive.
    Trotzdem gibt es noch genug zu tun, was das Umweltbewusstsein der Mönchengladbacher angeht.
    Den Beweis liefert die GEM.
    Mitarbeiter haben am Aktionstag in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach allein mit den Stadtstaubsaugern etwa drei Kubikmeter Littering-Müll eingesammelt.
    Darunter Kaffeebecher, Dosen, Kippen, Zigarettenschachteln, Trinkpäckchen sowie Fast-Food-Verpackungen.

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  • Praxiswissen für Vereinsvorstände – DSGVO

    Praxiswissen für Vereinsvorstände – DSGVO

    Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wurde am 25. Mai 2018 direkt anwendbares Recht.

    Auch für Vereine ergaben sich daraus neue Anforderungen für den Datenschutz.

    Jörg Hallmann, Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht, spezialisiert auf die Beratung von Vereinen und anderen gemeinnützigen Körperschaften, erläutert die Neuregelungen, die Vereinsvorstände kennen müssen.

    Das Forum Politik der Volkshochschule ist am Donnerstag, 29. Oktober, 19 bis 20.30 Uhr in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85.
    Der Eintritt ist frei.

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • „Krisenfestes Narrennest“ –Mönchengladbacher Karnevals-Verband e. V. gibt bekannt:

    „Krisenfestes Narrennest“ –
    Mönchengladbacher Karnevals-Verband e. V. gibt bekannt:

    Leider hat unser „Ersatzmotto“ unsere Hoffnungen nicht voll erfüllen können.

    Auch der Mönchengladbacher Karneval ist durch diese furchtbare Pandemie in einer Krise, aus der wir hoffen gestärkt hervorzugehen.
    Wir als Mönchengladbacher Karnevalsverband haben von Anfang an versucht, eine klare Linie einzuhalten und Entscheidungen zügig, transparent und konsequent zu treffen.
    Dieses hatten wir auch von offizieller, politischer Seite erhofft, sogar erwartet. Doch leider steht eine geradlinige und schlüssige Entscheidung unserer Landesregierung immer noch aus und viele Gesellschaften fühlen sich allein gelassen.

    Der MKV möchte dieses Lavieren nicht mitmachen und gezielte Entscheidungen frühzeitig genug treffen.
    Deshalb hat sich der Vorstand unter seinem Vorsitzenden Gert Kartheuser schweren Herzens entschieden, zunächst alle In- und Outdoorveranstaltungen des MKV für die Session 2020/21 abzusagen. Dies gilt explizit für unsere Jugendveranstaltungen, die Seniorensitzungen, das Altweibertreiben, den Rosenmontags- und Veilchendienstagszug.
    Diese Entscheidung betrifft ausdrücklich nur die Veranstaltungen des MKV, die Gesellschaften handeln da in Eigenverantwortung.

    Freundliche & karnevalistische Grüße,

    H.-W. Bella Peltzer
    Fachbereich Kommunikation Mönchengladbacher Karnevals-Verband e. V.

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  • Warnstreik bei GEM und mags

    Warnstreik bei GEM und mags

    Wegen des Tarifstreits im Öffentlichen Dienst kommt es am Mittwoch, 14. Oktober, auch zu Einschränkungen bei mags und GEM.

    Insbesondere die Müllabfuhr der GEM wird am Mittwoch wieder bestreikt.
    Das wirkt sich auf den Abfuhrrhythmus und damit auf die Abholtermine in dieser Woche aus. Der Müll wird in dieser Zeit jeweils einen Tag später abgeholt. Der Gelbe Sack ist davon nicht betroffen.

    Hier die veränderten Abholtermine:
    Am Mittwoch,14. Oktober findet wegen des Warnstreiks keine Abfuhr von Restmüll, Biomüll und Altpapier statt.
    Am Donnerstag, 15. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 9, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 2 und 8 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 4 statt.
    Am Freitag, 16. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 6, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 4 und 9 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 2 statt.
    Am Samstag, 17. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 2, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 sowie die Altpapierabfuhr im Bezirk 9 statt.

    Sowohl in der kostenlosen mags-App als auch im Online-Abfuhrkalender auf www.mags.de sind die Abfuhrdaten entsprechend aktualisiert.
    Der Wertstoffhof Heidgesberg ist am Mittwoch geschlossen. Der Wertstoffhof Luisentag bleibt geöffnet.
    Am Service-Telefon, der Sperrmüll-Terminvergabe und der Behälterverwaltung kann es aufgrund des Warnstreiks zu längeren Wartezeiten kommen.

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  • Mit vereinten Kräften für die Menschen unserer Stadt

    Mit vereinten Kräften für die Menschen unserer Stadt

    Soziale Verwerfungen sind besonders auch in Mönchengladbach zu verzeichnen.

    Deshalb haben sich zwölf Mönchengladbacher Organisationen zu einem gemeinsamen Bündnis zusammengeschlossen, um den berechtigten Forderungen der betroffenen Bürger der Stadt stärkeren Nachdruck zu verleihen. Sie werden die geballte Expertise einsetzen, Politik im Sinne ihrer tatsächlichen Verantwortung zu bewegen.

    Ab sofort können sich Bürger mit ihren Anliegen an das Bündnis wenden mit einer E-Mail unter info@soziales-mg.de . Natürlich sind auch die einzelnen Bündnismitglieder/Vereinigungen ansprechbar. Die Anfragen werden gebündelt im Bündnis, zukünftig sollen auch separate Rufnummern und Ansprechpartner benannt werden.

    Sie werden sich im Sinne einer sozialeren Gerechtigkeit als bisher einsetzen:

    Soziale Verwerfungen zeigen sich an Auswüchsen, die beseitigt werden müssen, wie:

    • Kinderarmut (jedes 3. Kind in Hartz IV-Bezug)
    • Ungleiche Bildungschancen von Kindern nach Einkommen und Herkunft der Eltern
    • Prekäre Beschäftigung (unsichere Beschäftigungsverhältnisse und niedrige Löhne)
    • Hohe Anzahl von Hartz-IV-Bezieher*innen und Langzeitarbeitslosen
    • Altersarmut
    • Keine ausreichende Absicherung im Alter
    • Fehlen von bezahlbarem Wohnraum und von aktivem Mieterschutz im Bestand
    • Chronische Unterfinanzierung medizinischer und pflegerischer Einrichtungen
    • Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen z.B. mit Behinderung, mit Migrationshintergrund usw.

    Die Unterzeichnerinnen „Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach“ sind überzeugt, dass sich die negative Entwicklung der letzten Jahre nur durch ein gemeinsames Bündnis aufhalten lässt.
    Die Einbeziehung und Stärkung der Betroffenen sind dabei wesentliche Teile unseres Selbstverständnisses. Wir stehen ein für Vielfalt, Toleranz, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen. Es ist Auftrag der Politik, dafür zu sorgen, dass Kommunen mit ihren vielfältigen Aufgaben auch langfristig handlungsfähig bleiben. Es darf nicht sein, das Bürgerinnen in reichen Kommunen mit wenig armen Menschen viel besser gestellt sind als Bürger*innen armer Kommunen.
    Bei aller Unterschiedlichkeit sind wir vereint im Widerstand gegen soziale Ungerechtigkeit gemeinsam mit den betroffenen Menschen.

    Auf der Präsentationsveranstaltung im DGB-Haus wurde deutlich, dass selbst im aktuellen Berichtsjahr 2020 der Bedarf wächst.

    Die aktuelle Entwicklung am Mönchengladbacher Wohnungsmarkt wurde im ZDF folgendermaßen dargestellt:

      x = 67,2 % der Bevölkerung in MG wohnen zur Miete ;
      x = 45,0 % der Mieter zahlen inzwischen 35% d. Monatseinkommen f.d. Miete;
      x = weitere 5% zahlen sogar 50% und mehr des Monatseinkommens;
      x = Durchschnittskaltmiete liegt bei 6,86 € je qm im Bestand ,  9,50 € je qm
            beim Neubau, Tendenz steigend;
      x = Bestand an Sozialwohnungen weiter sinkend, Stand 12/2018 noch 7122
            Sozialwohnungen bis Ende 2029 durch auslaufen d. Preisbindung Wegfall von ca. 3400 WE, somit jährlicher Neubaubedarf von 340 Wohnungen, im Zeitraum 2017 – 2019 wurden jedoch nur 254 neue Sozialwohnungen erstellt;
      x = in MG kommen zur Zeit auf 1 SZW bereits 5 Bezugsberechtigte mit WBS;

    Aus diesen Fakten ergeben sich Forderungen an die Politik ( neuen OB und alle Parteien im Stadtrat ) :

    1. = Einbringung und Beschlussfassung zu einer Wohnraumschutzsatzung ;
    2. = bessere Ausstattung bei Finanzen und Personal für die WohnBau Gmbh
       und das Wohnungsamt selbst ;
    3. = kein weiterer Verkauf von städtischen Bauland ;
    4. = festgelegte Quote für private Investoren zum Bau v. geförderten Sozial-
       wohnungen 30% und im unteren Preissegment ebenfalls 30 % ;
    5. = Rederecht der Bürger/ Innen in den Ausschüssen , z.B. Planungs- und
                 Bauausschuss ;


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