Autor: Redaktion

  • Brauchtum erhalten – Altstadtschützen fusionieren mit Hermges

    Brauchtum erhalten – Altstadtschützen fusionieren mit Hermges

    Aus eigener Kraft war es der Hermgeser St. Josef Bruderschaft nicht mehr möglich, ein Schützenfest auf die Beine zu stellen, zu gering war letztendlich die Beteiligung. Die Verantwortlichen entschieden daraufhin, sich der St. Vitus-Laurentius Bruderschaft, auch bezeichnet als die Altstadtschützen, anzuschießen.

    Beide Bruderschaften pflegten bereits seit 10 Jahren freundschaftlichen Kontakt. Daher lag es nahe, versuchsweise in 2019 ein gemeinsames Schützenfest zu feiern. Dies fand am ersten Tag in Hermges, am nächsten im Altstadtbezirk statt. Der Versuch gelang. „Man merkte schnell, dass die Menschen miteinander gut harmonierten“ so Eberhard Boekers, Präsident der St Vitus-Laurentius Bruderschaft. 

    „Wir beschlossen danach in den Generalversammlungen, den Weg künftig gemeinsam zu gehen“ ergänzt Vize-Präsident Willi Kempers. Somit konnte die Auflösung der St. Josef Pfarrbruderschaft vermieden werden.

    Einstimmig verabschiedet und in die Satzung aufgenommen wurde die Aussage in der diesjährigen gemeinsamen Mitgliederversammlung. Die St. Josef Pfarrbruderschaft 1871 Mönchengladbach-Hermges e. V. geht somit in die St. Vitus-Laurentius Bruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte e.V. auf. Das Schützenfest 2021 kann kommen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Abhol- & Lieferdienste der Mönchengladbacher Restaurants und Gastrobetriebe wieder online

    Abhol- & Lieferdienste der Mönchengladbacher Restaurants und Gastrobetriebe wieder online

    Die aktuell gültige Corono-Schutzverordnung beinhaltet auch die  Schliessung aller Gastronomiebetriebe für die nächsten 4 Wochen.

    Um die Betriebe hier vor Ort in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit zu unterstützen, bietet die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) auf dem Freizeit- und Touristikportal www.deinmg.de eine Übersicht zu Abhol- und Lieferservices der Mönchengladbacher Gastronomie während der Corona-Situation an.

    Alle Restaurants, die für ihre Speisen einen Abhol- oder Lieferservice anbieten – aber hier noch nicht vertreten sind –  können sich mit Infos und (wenn möglich) Logo oder Foto per Mail an foodspots@deinmg.de wenden und dort listen lassen.

    #stayathome – Wir bleiben so viel es geht zuhause und schützen damit uns und die Gesundheit unserer Mitmenschen vor dem Corona Virus.

    #supportyourlocals
    #deinmg
    #stayathome
    www.deinmg.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Eine Stimme für die Jugend

    Eine Stimme für die Jugend

    Die Jungen Liberalen Mönchengladbach sind sehr zufrieden mit der Entscheidung „ihrer“ FDP, den Koalitionsvertrag zur Ampel anzunehmen.

    Was für sie das erfreuliche daran ist?
    Für Jugendliche sollen Interessenvertretungen in Form einer Jugendvertretung eingerichtet werden. Der Zugang zu politischer Partizipation soll so besser möglich werden.

    „Jugendliche unter 18 können sich nicht wählen lassen oder sachkundige Bürger werden, wir sind froh, dass Sie nun eine Stimme bekommen“, so Juli-Vorsitzende Sina Behrend.
    „Was uns sonst noch so gefällt? Das Thema Bildung wird mehr in den Fokus gerückt!“ fügt Schatzmeister Sven Kliebe hinzu.
    Die Freude auf die politische Arbeit in der neuen Konstellation ist allen anzumerken.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Reflexschärpen für Erstklässler der Erich-Kästner-Schule

    Reflexschärpen für Erstklässler der Erich-Kästner-Schule

    Anfang November gab es für alle Kinder der ersten Klasse der Mönchengladbacher Erich-Kästner-Schule ein Überraschungsgeschenk.

    Borgard Färber, Lehrer der Schule und Vorsitzender des hiesigen Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. hatte die Idee.

    Die 59 Kinder von 5 bis 6 Jahren werden ab sofort im Straßenverkehr besser wahrgenommen und das ist in den kommenden Monaten besonders wichtig, da sie noch in der Dunkelheit zur Schule gehen.

    Für die Erich-Kästner-Schule kam die Sachspende des ADFC Mönchengladbach genau zum richtigen Zeitpunkt, denn in der Schulkonferenz war schon überlegt worden, wie der Schulweg vor dem Hintergrund des hohen Verkehrsaufkommens rund um die Schule und den jahreszeitlich bedingt schwierigeren Verhältnissen sicherer gemacht werden kann.
    Da helfen die grell leuchtenden Reflexschärpen bestens.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt verstärkt Corona-Kontaktnachverfolgung

    Stadt verstärkt Corona-Kontaktnachverfolgung

    Zehn Soldaten vom Bundeswehr-Luftwaffentruppenkommando mit Sitz in Köln-Wahn haben seit Montag ihre Arbeit aufgenommen.

    Darüber hinaus hat die Stadt 15 externe Kräfte ebenfalls für die Kontaktnachverfolgung eingestellt.
    Die Soldaten des Luftwaffentruppenkommandos, das auch die Kommunen in Düren und Bergisch Gladbach in dieser Angelegenheit unterstützt, wurden durch Fachkräfte des Gesundheitsamtes entsprechend in ihre Aufgaben eingewiesen.
    Untergebracht ist das gesamte Team im Neubau der Stadt-Tochter mags. Insgesamt sind nun etwa 80 Personen aus der Verwaltung sowie von extern mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasst.

    Hier hat die Verwaltung seit kurzem mit Blick auf die Verwaltungsmodernisierung und das geplante neue Rathaus die dritte Etage für das sogenannte „Büro von morgen“ (Bümo) eingerichtet.

    „Die Stadt hat hier für unser Team, das sich aus erfahrenen Soldaten zusammensetzt, kurzfristig Arbeitsplätze eingerichtet“, betont Bundeswehr-Zugführer Sebastian von Högen, verantwortlich für das Team.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs verschaffte sich heute vor Ort ein Bild über den Ablauf der Kontaktverfolgung und dankte der Bundeswehr für die Unterstützung: „Die Bundeswehr leistet wie auch die Stadt einen wichtigen Beitrag, um gut durch die Krise zu kommen. Wir alle nehmen diese Aufgabe, die wir in der Gemeinschaftsverantwortung haben, sehr ernst“.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    Begegnungsstätten schließen und zahlreiche Kurse fallen vorerst bis zum 30. November 2020 aus.

    Das öffentliche Leben wird im November drastisch heruntergefahren. Damit reagieren Bund und Länder auf den massiven Anstieg der Corona-Fallzahlen. Abstand halten und Kontakte verringern gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Doch auch Gastronomie – und Freizeiteinrichtungen werden, vorerst bis zum Monatsende, geschlossen. „Aus diesem Grund werden wir schweren Herzens die AWO Begegnungsstätten einmal mehr schließen. Zu uns kommen insbesondere ältere Menschen aus fast allen Quartieren in Mönchengladbach. Sie gehören oftmals der so genannten „Risikogruppe“ an. Sie trinken bei uns Kaffee und nehmen Freizeitangebote wahr. Auch wenn die Corona Krise Senior*innen am meisten zu schaffen macht, müssen wir alles daransetzen, unsere Gäste zu schützen und die Infektionszahlen zu reduzieren“, sagt Karl-Heinz Lenßen, der Teamleiter der AWO Begegnungsstätten in Mönchengladbach und dem Rhein-Kreis Neuss.

    Unter dem ersten Corona-bedingten Lockdown haben viele Besucher*innen der AWO Begegnungsstätten gelitten. „Sie waren verunsichert, verzweifelt und einsam. Die Begegnungsstätten sind für viele ältere Menschen der einzige soziale Kontakt, den sie haben. Wir haben deshalb mit unseren Ehrenamtlichen einen Einkaufsservice organisiert, sie bei Arztbesuchen begleitet und natürlich weiterhin den fahrbaren Mittagstisch organisiert. Und wir haben viel telefoniert. Das werden wir jetzt auch wieder tun. Unter der extra eingerichteten AWO-Begegnungsstätten Hotline: 02166/ 399 67 202 haben unsere Gäste die Möglichkeit, uns zu erreichen. Persönliche Beratungen finden natürlich nach wie vor im neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum „L64“ in Rheydt statt“, so Thomas Zimberg, der Leiter der Begegnungsstätten Neuwerk und Volksgarten.

    Aufgrund der Pandemie Schutzmaßnahmen entfallen auch zahlreiche Kurse der AWO Bildungswerke in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss, vorerst bis zum 30. November 2020. Die Teilnehmer*innen der betroffenen Kurse sind darüber telefonisch informiert worden.

    Das AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64, Limitenstraße 64-78, 41236 Mönchengladbach, hat montags bis freitags, von 8 bis 18 Uhr (und nach Vereinbarung) geöffnet.

    Kostenlose Parkplätze stehen Kunden*innen auf dem hauseigenen Parkdeck zur Verfügung.

    Die Bushaltestellen „Gracht“ und „Rathaus Rheydt“ sind nur wenige Gehminuten entfernt. Dort halten unterem anderem die Buslinien: 022, 004, 006, 008 und 019.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Gelbe Tonne kommt

    Die Gelbe Tonne kommt

    Ab 01. Januar 2021 ersetzt die Gelbe Tonne die Gelben Säcke, die bislang zum Entsorgen von Leichtverpackungen dienten. Alle Mönchengladbacher Haushalte erhalten dann vom zuständigen Entsorger kostenlos Gelbe Tonnen zum Sammeln von Leichtverpackungen.

    Die Tonnen werden in den Größen 120 Liter und 240 Liter passend zur Personenzahl in den Haushalten ausgeliefert. Für große Wohneinheiten stehen 1.100 Liter Gefäße zur Verfügung.

    Die kostenfreie Abfuhr der Leichtverpackungen erfolgt im zweiwöchentlichen Rhythmus.

    Warum die Gelbe Tonne?
    Die Gelben Säcke führen immer wieder zu Ärger bei den Mönchengladbachern: Mal werden sie vom Wind auf Straßen und Wege getragen, mal reißen sie auf, dann wieder öffnen Tiere auf der Suche nach Nahrung die Gelben Säcke. Umherliegende Leichtverpackungen und zerstörte Gelbe Säcke sind das Ergebnis. Das schlimmste Bild bietet sich nach Sturmereignissen: Verpackungen am Straßenrand, in Hecken, in Parks bis hin zu Gewässern. Die Gelben Tonnen führen nun zu einem saubereren Stadtbild und zu mehr Umweltschutz. Gelb an den Tonnen ist lediglich der Deckel, der Behälter ist schwarz.

    Ansprechpartner ist die EGN
    Die EGN hat die Ausschreibung für das Stadtgebiet Mönchengladbach gewonnen und beliefert die Haushalte mit den Gelben Tonnen. In den nächsten Wochen wird die EGN Einzelheiten zur Umstellung und zur anstehenden Auslieferung der Gelben Tonnen bekanntgeben.
    Sie ist ebenfalls Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen rund um die Gelbe Tonne.
    Wer zum Beispiel eine weitere Gelbe Tonne benötigt, der beantragt diese – ebenfalls kostenfrei – bei der EGN.
    Kontakt: Gelbe Tonne
    Tel: 0800 – 20 10 505
    Mail: info@egn-gelbersack.de
    www.entsorgung-niederrhein.de

    Der politische Ratsbeschluss 2019
    Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen, den Gelben Sack abzuschaffen. Die Entsorgung des Leichtverpackungsmülls obliegt den Dualen Systemen Deutschland.

    Das für Mönchengladbach zuständige Unternehmen BellandVision schrieb die Entsorgung von Verpackungsmüll aus und beauftragte damit die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mit Sitz in Viersen.

    Wer bezahlt eigentlich die Gelbe Tonne?
    Finanziert wird das Sammeln, Sortieren und Verwerten von gebrauchten Leichtverpackungen über ein Lizenzentgelt, das die Hersteller und Vertreiber von Waren für ihre Beteiligung an den Dualen Systemen bezahlen. Letztlich bezahlt der Verbraucher also beim Kauf jedes verpackten Produktes die Entsorgungskosten der Verpackungen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Jüdische Kultusgemeinde in Gladbach: Sachbeschädigung

    Jüdische Kultusgemeinde in Gladbach: Sachbeschädigung

    Einen Davidstern im Eingangsbereich der Jüdischen Kultusgemeinde in Gladbach an der Albertusstraße haben unbekannte Täter in der Nacht zum Sonntag, 1. November, mit einer klebrigen, gelben Substanz unbekannten Ursprungs beschmiert.

    Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei hatte die Sachbeschädigung gegen 6.35 Uhr festgestellt.
    Die Spurensicherung war vor Ort im Einsatz.
    Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab dem 2. November

    Neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab dem 2. November

    „Die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen machen in Nordrhein-Westfalen im November eine deutliche Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens notwendig.“

    So begründet das Land Nordrhein-Westfalen die jetzt veröffentlichte landesweit geltende Coronaschutzverordnung, die komplett neu formuliert wurde und ab Montag, 2. November gilt.

    Die Verordnung ist auf der Webseite des Landesgesundheitsministeriums veröffentlicht (https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw)

    Mindestabstand im öffentlichen Raum
    Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt, dass im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Hierzu sind in der Verordnung Ausnahmen geregelt. So kann der Mindestabstand unter anderem unterschritten werden:

    • beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit höchstens zehn Personen, • wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist, • wenn Kinder auf Spielplätzen spielen.

    Veranstaltungen und Versammlungen
    Veranstaltungen und Versammlungen sind bis zum 30. November untersagt, wenn dies nicht in der Verordnung besonders geregelt ist. Ausnahmen gelten unter anderem für standesamtliche Trauungen und Bestattungen.

    Freizeit- und Vergnügungsstätten
    Unter anderem ist der Betrieb von Schwimmbädern und Saunen, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, Zoos und Tierparks bis zum 30. November untersagt.

    Gastronomie
    Auch der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November (außer für Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf) nicht gestattet. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten und Schülerinnen und Schüler bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden.

    Auch dürfen Räume für die erforderliche Verpflegung für noch zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

    Dienstleistungen und Handwerk
    Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) sind ebenfalls bis zum 30. November verboten.

    Ausnahmen gelten für Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmachern und so weiter), Fußpflege- und Friseurleistungen, medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

    Tourismus
    Außerdem sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken, die nach dem 29. Oktober angetreten worden sind, bis zum 30. November untersagt. Auch Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

    Hinweis: Die Auflistung der Regeln dient der ersten Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Beachten Sie bitte unsere gesonderte Presseinformation mit den Auswirkungen der aktuellen Coronaschutzverordnung auf den Kultur- und Sportbereich.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Die Verhandlungspartner von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit einer untereinander abgestimmten Kooperationsvereinbarung die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Ampel gelegt.

    Die Unterhändler, darunter die Spitzen der drei Parteien und Fraktionen, haben damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Geschicke der Stadt in den nächsten fünf Jahre erfolgreich gestaltet werden können – vorbehaltlich der Zustimmung der Basis: Der Kooperationsvertrag kann nämlich erst gezeichnet werden, wenn die Mitglieder der drei Parteien ihre Zustimmung geben.

    Janann Safi, der neue Fraktionsvorsitzende der Mönchengladbacher SPD, zeigt sich zuversichtlich: „Ich denke, in unserer Kooperationsvereinbarung kann sich jeder der Verhandlungspartner wiederfinden.“
    Die Sozialdemokraten, so Safi, setzen sich für ein Schulsystem ein, das den Wunsch der Eltern sowie Kinder respektiert.
    Mit der Realisierung einer weiteren Gesamtschule gehe man einen historischen Schritt und wolle der steigenden Nachfrage Rechnung tragen. „Weiterhin wollen wir mit unserer ambitionierten Wohnungspolitik, die den Neubau, die Sanierung und die Preisbindung berücksichtigt, bezahlbaren und qualitativen Wohnraum für die Bürger*innen schaffen“, so Safi.
    Insgesamt rücke die SPD die Breite der Gesellschaft und ihre Bedürfnisse in den Fokus ihres politischen Handelns.

    Die grüne Fraktion will im Bereich Umwelt und Mobilität Schwerpunkte setzen in der gemeinsamen Arbeit mit den Ampelpartnern.
    Grünen-Fraktionssprecherin Lena Zingsheim ist erleichtert darüber, dass auch die Stadt Mönchengladbach nun bald den Klimanotstand erklären wird. „Die kommenden Jahre sind entscheidend, um die 1.5 Grad auf keinen Fall zu überschreiten, und wir werden als Stadt das Bestmögliche dazutun. Wir werden beispielsweise deutlich mehr Bäume pflanzen und für 100 Prozent Ökostrom bei allen städtischen Gebäuden sorgen“, so die Grünen-Politikerin.

    Ihr Sprecherkollege Dr. Boris Wolkowski ist froh, dass mit dem Thema Mobilität ein grünes Herzensthema angegangen werden kann: „Wir wollen die gerechte Verteilung des Stadtraums im Sinne aller Verkehrsteilnehmer, wozu wir planen, unter anderem neue Routen für Radwege umzusetzen.“

    Die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger freut sich, mit SPD und Grünen Partner dafür gefunden zu haben, den Zustand aller städtischer Schulgebäude stärker in den Blick zu nehmen und unabhängig vom Medienentwicklungsplan schnellstens W-LAN in jedes Klassenzimmer zu bringen. „Auch die Tatsache, dass wir für den neuen ZOB zusammen eine direkte Verbesserung durch vier weitere Haltestellen auf dem Europaplatz umsetzen wollen und auch endlich eine Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern durch die Stadt selbst anstoßen werden, lässt mich zufrieden auf das Verhandlungsergebnis schauen“, so die liberale Fraktionschefin.

    Gleiches gelte auch für die gemeinsame Haltung, dass es wieder möglich sein muss, die Hindenburgstraße mit dem Bus sicher und komfortabel in beide Richtungen zu erreichen.

    Unter dem Strich wissen die Ampel-Partner sehr genau um die finanzielle Verantwortung: „Wir stehen für die Fortführung des Stärkungspakts. Für die gemeinsame politische Arbeit fühlen wir, gerade auch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter haushaltspolitischen Gesichtspunkten eine sehr große Verantwortung“, sind sich die Fraktionssprecher einig.
    Die Parteien der drei Ampelpartner werden nun spätestens bis Montag ihre Mitglieder befragen, ob auf der Grundlage der getroffenen Vereinbarungen am kommenden Mittwoch in der konstituieren Sitzung des Stadtrates ein neues Kapitel in der Stadtgeschichte Mönchengladbachs aufgeschlagen werden kann.

    Hier die veröffentlichte „Masterversion“ des Kooperationvertrages

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm: Zweites Revier-Forum am 2. November findet digital statt

    Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm: Zweites Revier-Forum am 2. November findet digital statt

    Am 2. November wird das zweite Revier-Forum von 18.00 bis 20.30 Uhr als digitale Veranstaltung durchgeführt.

    Ziel des zweiten Revier-Forums ist es, gemeinsam an der Beteiligungscharta für das Rheinische Revier zu arbeiten.
    Die sogenannte „Revier-Charta“ soll die Leitlinien für die zukünftige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Revier enthalten. Sie soll als eigenes Kapitel in die neue Version des Wirtschafts- und Strukturprogramms (WSP) einfließen.

    Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit gibt es hier: https://eveeno.com/revier-forum.
    Alle Informationen zur Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm findet Sie hier:
    https://www.unser-zukunftsrevier.de.

    Hintergrund
    Mit dem im Dezember 2019 veröffentlichten WSP 1.0 wurde durch die Zukunftsagentur gemeinsam mit ihren Gesellschaftern und zahlreichen Experten ein Leitfaden für die künftige Entwicklung des Rheinischen Reviers und der dazugehörigen Förderkulisse formuliert.
    Um zu gewährleisten, dass die dort beschriebenen Zukunftsfelder und vorgeschlagenen Handlungsoptionen von der Region getragen werden, ist von Anfang an eine Beteiligung der zivilgesellschaftlichen Gruppen und der Bürgerschaft sowie der Träger öffentlicher Belange geplant worden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb bis vorerst 30. November 2020 ein

    Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb bis vorerst 30. November 2020 ein

    Um eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern, haben Bund und Länder am 28. Oktober 2020 strengere Maßnahmen vereinbart, die ab dem 2. November 2020 deutschlandweit umzusetzen sind.

    Von diesen Regelungen sind auch die Theater betroffen, die erneut ihre Türen für Zuschauer schließen müssen. Das Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt seinen Vorstellungsbetrieb daher erneut ein – ab Montag, den 2. November bis vorerst einschließlich Montag, 30. November 2020, finden keine Veranstaltungen mehr statt.

    Die Theaterkasse ist ab dem 2. November für den Publikumsverkehr geschlossen, aber weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar.

    Kontakt: 02151/805-125 oder theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de

    Auch die Abo-Hotline kann nach wie vor unter 0800 / 08 01 808 kontaktiert werden. Betroffene Zuschauer, die Tickets für eine Vorstellung im November gebucht haben, werden gebeten, sich mit der Theaterkasse in Verbindung zu setzen.

    Weitere Informationen auf www.theater-kr-mg.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gute Berufsperspektiven durch Qualifikation in Pflege und Hauswirtschaft

    Gute Berufsperspektiven durch Qualifikation in Pflege und Hauswirtschaft

    Seit 1997 hat der Verein Wohlfahrt e.V. zahlreiche arbeitslose Frauen und Männer qualifiziert und in Arbeit vermittelt. Ende 2020 übernimmt die Bildungs-GmbH der städtischen Sozial-Holding diese Aufgabe – und auch die fünf pädagogischen Mitarbeiterinnen des Vereins.

    Neue Kurse für Hauswirtschaftliche Fachkräfte und Hilfskräfte starten Anfang 2021.

    „Die gezielte Förderung von Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, insbesondere von arbeitslosen Frauen, war uns stets eine Herzensangelegenheit. Mehr als zwei Jahrzehnte hat die Bildungsstätte des Vereins Wohlfahrt erfolgreich arbeitslose Frauen und Männer qualifiziert und in Arbeit vermittelt“, berichtet Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt, der – 1896 gegründet – zu den ältesten Vereinen in Mönchengladbach zählt.

    Als Träger verschiedener sozialer Einrichtungen wie dem Anna Schiller-Haus, dem Bruno Lelieveld-Haus und zwei Wohngruppen betreut der Verein Wohnungslose, Arbeitslose und Behinderte aus dem Stadtgebiet. Aber vom Bildungsbereich, der seit 1997 zahlreiche Qualifizierungskurse für Betreuungsassistent*innen, Pflegehelfer*innen und Hauswirtschafter*innen durchgeführt hat, muss sich der Verein Ende des Jahres schweren Herzens trennen.

    „Für uns als Verein ist das Angebot wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Die Finanzierung der Bildungsangebote war schon vor der Pandemie knapp kalkuliert, aber mit den Kursausfällen der vergangenen Monate und die dem Infektionsschutz geschuldeten geringeren Teilnehmerzahlen rutschen wir spürbar in die roten Zahlen“, führt Dalz aus.

    Umso größer war die Freude, dass die städtische Sozial-Holding das Angebot unter der Trägerschaft der Bildungs-GmbH zum Ende des Jahres nahtlos fortführt und auch das komplette pädagogische Team mit fünf Fachkräften übernimmt.

    Ab Januar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen an der August-Monforts-Straße intensiv auf ihren beruflichen Einstieg in der Pflege, der Demenzbegleitung und in der Hauswirtschaft vorbereitet.
    „Hier haben wir optimale Voraussetzungen für die Qualifizierungskurse. Außerdem schaffen wir zwei zusätzliche Seminarräume, um den steigenden Bedarf abdecken zu können“, berichtet Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Wallrafen ist sicher, dass sich diese Investition lohnt: „In unseren Häusern sind wir auch in Zukunft dringend auf Menschen angewiesen, die einen beruflichen Einstieg im Bereich der Altenhilfe und Altenpflege suchen. Diese vor Ort für eine Qualifizierung zu gewinnen und passgenau fortbilden zu können, ist eine große Chance für die Sozial-Holding.“

    Für Jennifer Eschweiler, bisher pädagogische Leiterin des Bildungsbereiches im Verein Wohlfahrt, grenzt es an ein Wunder, dass es für sie und ihr Team einen nahtlosen Übergang gibt: „Natürlich macht man sich in einer Umbruchphase Sorgen, wie es für einen selbst und die Kolleginnen weitergeht. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, als wir erfahren haben, dass die Bildungs-GmbH uns komplett als eingespieltes Team übernehmen möchte.“

    Zu tun gibt es schon jetzt genug: Noch im Januar soll nicht nur ein neuer sechsmonatiger Kurs für hauswirtschaftliche Hilfskräfte in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit starten. Parallel arbeitet die Bildungs-GmbH an einem bundesweiten Modellprojekt für die Qualifikation von hauswirtschaftlichen Fachkräften, eine Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft.

    Auch die Auffrischungskurse für Betreuungskräfte in der Pflege wird die Bildungs-GmbH dann wieder anbieten.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen –
    30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 27. Mal am Freitag, 30. Oktober 2020 um 15.30 Uhr in St. Helena.
    Pfarrer Dr. Albert Damblon spricht eigene Texte zum Thema „Dem Tod entgegen balancieren“.
    Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von G. Böhm, J. S. Bach und J. Langlais .

    Nähere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgeranträge: Lasst sie doch reden!

    Bürgeranträge: Lasst sie doch reden!

    Am 04.12.2019 hatte der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden einstimmig die Verwaltung beauftragt, ein Rederecht für Antragstellende zu prüfen.

    Seit dem gab es keine Informationen, deswegen sieht DIE LINKE die Zeit gekommen, direkt zur konstituierenden Sitzung des Rates am 04.11.2020 einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung einzubringen.

    „Wir wollen aber nicht nur das Rederecht, sondern auch mehr Verbindlichkeit bei der Einbringung von Anträgen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „In der Vergangenheit sind teils sechs Monate zwischen Einreichung und Behandlung im Ausschuss vergangen. In einem Fall war der Bürgerantrag dadurch hinfällig, weil der Rat zwischenzeitlich einen Beschluss ohne Wissen der Anregung gefasst hatte. Auch so etwas trägt zur Politiker*innenverdrossenheit bei.“

    Die CDU und SPD hatten vor einem Jahr vor allem Bedenken vor Missbrauch „etwa durch Massenpetitionen oder querulatorische Eingaben bzw. Wortbeiträge“. Die Linksfraktion hält es für falsch, den Bürgern so etwas pauschal und im Vorfeld zu unterstellen, und verweist für den Fall der Fälle auf die Anträge zur Geschäftsordnung nach §8 (2).

    „Mit Redezeitbegrenzungen und notfalls Schließung der Redeliste, bis hin zum Schluss der Beratung, lässt sich auf jedes denkbare Problem reagieren“, erklärt Schultz.

    DIE LINKE ist sich sicher, dass durch ihre zwei Vorschläge ein großer Schritt gemacht wird, um aus dem Ausschuss für Anregungen- und Beschwerden einen echten „Bürgerausschuss“ zu machen, der den Bürgern die Gelegenheit bietet, ihre Ideen persönlich vorzutragen und mit den Ausschussmitgliedern sowie Vertretern der Stadtverwaltung zu erörtern.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Corona-Maßnahme im Theater

    Neue Corona-Maßnahme im Theater

    Weil in den Städten Krefeld und Mönchengladbach die 7-Tages-Inzidenz von 50 erreicht wurde, muss das Theater die Sitzplätze erneut reduzieren.

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach hatte als Schutzmaßnahme
    zur Eindämmung des Corona-Virus die Sitzplätze bereits zu Beginn der Spielzeit 2020/21 um 50 Prozent reduziert, das heißt, dass pro Vorstellung maximal 350 Zuschauer zugelassen waren.
    Die Situation hat sich jedoch inzwischen verändert, weil die 7-Tages-Inzidenz von 50 in beiden Städten erreicht wurde.
    Damit greift eine regionale Anpassung gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen: Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss die Teilnehmerzahl erneut reduziert und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sitzplätzen sichergestellt werden.

    Für das Theater Krefeld ergibt sich daraus eine neue Platzkapazität von 172.
    Im Theater Mönchengladbach können noch 192 Plätze angeboten werden. Bei bereits getätigten Kartenkäufen, die jetzt die neue Platzkapazität überschreiten, werden betroffene Besucher vom Theater informiert.
    Am Abend der Aufführung bekommen die Besucher im Theater einen neuen Sitzplatz mit 1,5 Metern Abstand zugewiesen.

    Während der Vorstellung besteht weiterhin eine Maskenpflicht!
    Die neue Regelung gilt ab dem 23. Oktober 2020.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Konfessionsfreie Urnenstätte in Mönchengladbach – St. Kamillus Kolumbarium

    Konfessionsfreie Urnenstätte in Mönchengladbach – St. Kamillus Kolumbarium

    Seit fünf Jahren ist das St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach eine konfessionell ungebundene Urnenstätte.

    Ziel war und ist es, eine individuelle Bestattungskultur unabhängig von Konfession und Glauben zu etablieren sowie gleichzeitig einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dies gelang unter anderem mit zahlreichen Kulturveranstaltungen.

    Spannende Talks, Führungen und verschiedene Konzertprogramme können in einer einzigartigen Atmosphäre genossen werden. Weitere Besonderheit ist die preisgekrönte Foto-Serie „Heimat. Deutschland – deine Gesichter“ von Carsten Sander mit 1.000 Porträt-Fotos.

    Anlässlich des fünfjährigen Bestehens gibt es einige Neuerungen: Vereinfachte und faire Anwartschaftsmodelle, transparente Preisstrukturen, ein Beerdigungscafé direkt im Kolumbarium und angepasste Bürozeiten sind nur einige Punkte, die sich ändern. Im Fokus des neuen Auftritts stehen vor allem Vereinfachung und Transparenz für die Menschen zu schaffen.
    „Der Tod ist ein sensibles Thema bei dem das St. Kamillus Kolumbarium als unterstützender Ansprechpartner zur Verfügung stehen will“, sagt Sandra Schönenborn, neue Managerin der Urnenstätte. Umfangreiche Informationen zum Kolumbarium liefert die neu gestaltete, übersichtliche Webseite www.stkamillus-kolumbarium.de.
    Ursprünglich war anlässlich des Geburtstages ein Spezial-Talk mit Heinz-Josef Claßen und Kaspar Müller-Bringmann geplant. Claßen hat das St. Kamillus Kolumbarium seit der Eröffnung eng begleitet und zahlreiche Führungen und Veranstaltungen mitorganisiert. Seine Aufgaben werden künftig von Sandra Schönenborn übernommen. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen wird die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

    Das St. Kamillus Kolumbarium ist ein beeindruckendes, lichtdurchflutetes Gebäude, das die architektonischen Besonderheiten des ursprünglichen Bauwerks wertschätzend aufnimmt und ansprechend widerspiegelt. Mit der säulengestützten und mit Hochfenstern versehenen Krypta, dem Hochaltar mit steinernem Aufsatz sowie der Orgel bleibt die sakrale Atmosphäre erhalten. Tradition und Moderne werden auf eine respektvolle Art und Weise verbunden.
    Seit 2015 ist das Kolumbarium konfessionell ungebunden und heißt jede/n willkommen. Egal ob gläubig oder nicht. Mit rund 3000 stilvoll gestalteten Urnengräbern ist die Grabeskirche nicht nur eine moderne, konfessi-onsfreie Ruhestätte. Sie ist ein heller, offener und ruhiger Ort der Be-gegnung, der trotzdem Schutz vor Wind und Wetter bietet. Das Ko-lumbarium kann täglich von 9 bis 19 Uhr besucht werden.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • So verbreitet sich das Coronavirus –Auch mit wenigen Kontakten steigt die Zahl der Infizierten rasch an

    So verbreitet sich das Coronavirus –
    Auch mit wenigen Kontakten steigt die Zahl der Infizierten rasch an

    Die vergangenen Wochen machen deutlich: Auch ohne großen lokalen „Hotspot“ steigt die Anzahl der positiven Corona-Tests stetig an.

    „Das Virus verbreitet sich nicht zuletzt durch viele kleinere Treffen im Privaten, an denen jeweils nur wenige Menschen teilnehmen“, sagt Dr. Barbara Nieters, Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes.

    Dies gilt nicht nur für den Kreis Viersen, auch in Mönchengladbach dürfte das Virus wohl gleichermaßen verteilt werden.

    Grafik: Kreis Viersen v. 22.10.2020

    Wie schnell die Zahl der Infizierten und der Kontaktpersonen zunimmt, zeigt ein Verlaufsdiagramm des Kreises Viersen. Die Nachverfolgung der Infektionsketten führt zurück zum Kontakt von zwei Infizierten. Diese sind in der Grafik mit Sternchen markiert. Von diesem privaten Kontakt ausgehend entwickeln sich viele einzelne Infektionsketten. Insgesamt sind in drei Wochen – bislang – 116 Personen als Kontaktpersonen in Quarantäne, mindestens 35 von ihnen wurden selbst positiv auf das Coronavirus getestet. Am Samstag, 17. Oktober, ist eine Person aus diesem Cluster verstorben. In der Grafik befinden sich allein die Personen aus dem Viersener Kreisgebiet.

    Jede Person hatte dabei lediglich Kontakt zu wenigen Menschen. Dennoch gaben sie das Virus weiter: Mal wurden die Abstandsregelungen nicht eingehalten, mal verstießen sie gegen Hygienevorschriften – etwa durch fehlenden Mund-Nase-Schutz. Auch, wer Gesichtsmasken aus Stoff trägt, kann sich infizieren. Diese bieten keinen 100-prozentigen Schutz. In seltenen Fällen haben Kontaktpersonen wohl auch die Quarantänevorschriften missachtet.

    Der Kreis Viersen nutzt dieses Beispiel, um wiederholt auf die Relevanz der Abstands- und Hygienevorschriften hinzuweisen.

    „Eine kurze Unachtsamkeit kann ausreichen, um das Virus weiterzugeben“, betont Dr. Nieters.

    Folgende Regeln sollte jeder befolgen: Abstand halten, Handhygiene beachten, regelmäßig Lüften und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    100-prozentigen Schutz bieten die Masken des Typs „FFP2“ ohne Atemventil.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!