Autor: PMG

  • Schülerpraktikum bei der Feuerwehr

    Schülerpraktikum bei der Feuerwehr

    Im Rahmen einer Praktikumswoche vom 4. bis zum 11. April gab es für sechs Schülerinnen und Schüler jede Menge Informationen über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche einer Berufsfeuerwehr. Die begeisterten Teilnehmer konnten die Feuerwehr hautnah, weit entfernt von allen Gefahrenquellen und ohne gefährliche Bereiche zu betreten, erleben.

    Während der Informationswoche haben Ausbilder der Feuerwehr, feuerwehrspezifische Themen, Dienstabläufe, Hintergründe und Verhaltensregeln in besonderen Situationen vorgestellt. Auch der Rettungsdienst wurde mit einer „Erste Hilfe“-Ausbildung in die Praktikumswoche integriert. Natürlich haben die Praktikantinnen und Praktikanten auch alle Wachen der Berufsfeuerwehr besichtigt und erste Eindrücke vom „Feuerwehrleben“ bekommen.

    Im Juni steht die nächste Praktikumswoche an.

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  • Verkehrskontrolleure sind jetzt auch mit Pedelecs unterwegs

    Verkehrskontrolleure sind jetzt auch mit Pedelecs unterwegs

    Ihr Aufgabengebiet ist der ruhende Verkehr, doch sie selbst sind dafür ständig in Bewegung.

    Knapp 30 Kolleg*innen arbeiten beim städtischen Ordnungsamt im Bereich „Verkehrsüberwachung ruhender Verkehr“ – viele davon in Teilzeit. Sie überwachen die Parkraumbewirtschaftung, ahnden das Parken in Verbotszonen und sorgen so auch für Sicherheit und „freie Fahrt“ auf Radwegen.

    Nun steigen die Ordnungshüter selbst auf den Sattel und gelangen künftig auch mithilfe von zwei Dienst-Pedelecs zu ihren Einsatzorten. „Die Pedelecs sind eine tolle Ergänzung für den Mobilitätsmix unseres Teams“, freut sich Achim Haimüller, Leiter der Abteilung „Straßenverkehrsangelegenheiten, KFZ-Zulassung- und Führerscheinstelle, Verkehrsordnungswidrigkeiten“. Schon jetzt sind seine Mitarbeiter*innen umweltfreundlich unterwegs, gelangen vielfach per Bus zu ihren Einsatzorten und verrichten ihren Dienst meist fußläufig.
    Durch die Diensträder wird die Einsatzplanung noch flexibler, erklärt Haimüller: „Von unserem Dienstsitz in der Rheinstraße sind wir mit den Pedelecs schnell in den beiden großen Zentren und können bei Bedarf auch kurzfristig die Einsatzorte wechseln.“

    Die Pedelecs der Verkehrsüberwachung sind Teil von insgesamt 26 Pedelecs, die den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung derzeit für dienstliche Zwecke zur Verfügung stehen. Bereits seit 2015 mietet die Stadtverwaltung Elektrofahrräder kostenlos bei der NEW an, um so ihr betriebliches Mobilitätsangebot umweltfreundlich und gesundheitsfördernd aufzustellen.
    Daneben nimmt Mönchengladbach seit 2021 gemeinsam mit dem Kreis Viersen und den Gemeinden Venlo und Roermond am länderübergreifenden Programm SHAREuregio teil. Dadurch können Verwaltungsbeschäftigte auch via App auf ein Sharing-Angebot für Elektrofahrräder und -autos zugreifen.

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  • Stadt verschickt 185.000 Wahlbenachrichtigungen

    Stadt verschickt 185.000 Wahlbenachrichtigungen

    Briefwahl für die Landtagswahl startet nach Ostern: Wahlscheinbüros ab 19. April geöffnet

    In den nächsten Tagen werden rund 185.000 Wahlbenachrichtigungen zur Landtagswahl am Sonntag, 15. Mai, zugestellt. Spätester Zustelltermin ist der 21. Tag vor der Wahl, also der 24. April.

    Die Wahlbenachrichtigungen enthalten auch ein vorgefertigtes Antragsformular für die Briefwahl. Besonders bequem kann der Antrag auch online über die Homepage gestellt werden.
    Der entsprechende Link wird in Kürze auf der städtischen Homepage freigeschaltet.

    Die Wahlscheinbüros im Vitus-Center, Passage 1. OG, Goebenstraße 4-8, und Rathaus Rheydt, Raum 2028, Markt 11, sind ab Dienstag, 19. April, montags bis mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet.

    Am letzten Freitag vor der Wahl, 13. Mai, sind die Wahlscheinbüros von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
    Die Briefwahlunterlagen werden ab dem 19.04.2022 verschickt.

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  • Im Geroweiher ist jetzt kein Wasser mehr

    Im Geroweiher ist jetzt kein Wasser mehr

    Für die Parkumgestaltung musste der Weiher leergepumpt werden. Fische finden ein neues Zuhause in anderen Gewässern.

    Die meisten städtischen Gewässer sind in einer verregneten Aprilwoche wie dieser gut gefüllt. Ganz anders sieht es derzeit am Geroweiher aus. Das Gewässer wurde von Montag bis Donnerstag im Rahmen der Parkumgestaltung geleert. Rund fünf Millionen Liter Wasser haben die beiden Pumpen in den unterirdisch verlaufenden Gladbach eingeleitet. Nun wird der Schlamm vom Weihergrund abgetragen und auf den Wiesenflächen getrocknet, bevor er schließlich abtransportiert werden kann. Damit ist eine wichtige Vorbereitung abgeschlossen, um den Weiher im Rahmen der aktuellen Umgestaltung des Geroparks umzumodellieren, naturnäher zu gestalten und bis in den Bereich des ehemaligen Parkplatzes auszuweiten.

    Während der Wasserstand Stück für Stück sank, waren auch Mitglieder des Angelvereins Mönchengladbach und Rheydt ehrenamtlich im Einsatz und nahmen einige kleinere Fische, die bislang im Weiher lebten, in Obhut. Sie finden künftig in anderen städtischen Gewässern ein Zuhause.
    „Vielen Dank an die freiwilligen Helfer des Angelvereins! Es ist für uns als Stadtverwaltung immer schön, wenn unsere Arbeit durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt wird und wir gemeinsam eine gute Sache erreichen können“, bedankte sich Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Im Rahmen der Umgestaltung soll der neue Geropark insgesamt eine höhere ökologische Qualität aufweisen. Aber auch während der Bauarbeiten wird ein erhöhtes Augenmerk auf die Natur gelegt. Deshalb wurde für die Arbeiten eine ökologische Baubegleitung beauftragt. Neben der Umsiedlung der Fische wurde in den vergangenen Wochen im Uferbereich des Weihers auch Flatterband im Zick-Zack-Muster gespannt. Mit dieser sogenannten „Vergrämungsmaßnahme“ wurden Wasservögel davon abgehalten, dieses Jahr im Geropark zu brüten.

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  • Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk werden auslaufend aufgelöst

    Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk werden auslaufend aufgelöst

    Der Rat hat in seiner heutigen (6. April) Sitzung seinen am 16. Februar getroffenen Beschluss, dem Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung“ zu entsprechen, wieder aufgehoben und zugleich beschlossen, dem Bürgerbegehren nicht zu entsprechen.

    Damit folgt der Rat der Verfügung der Bezirksregierung, welche die auslaufende Auflösung der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk vor dem Hintergrund der geringen Anmeldezahlen vorsieht.

    Aus Sicht der Bezirksregierung kommt angesichts der sechs von der Stadt in eigener Trägerschaft geführten Hauptschulen für beide Hauptschulen eine Ausnahme laut Schulgesetz nicht mehr in Betracht.

    Der genannte Ratsbeschluss vom 16. Februar verstoße damit nunmehr gegen geltendes Landesrecht. „Vielmehr sind beide Hauptschulen sukzessive aufzulösen, da sie die Mindestgröße dauerhaft nicht erreichen“, heißt es weiter in dem Schreiben an Oberbürgermeister Felix Heinrichs, mit welchem die Stadt Mönchengladbach als Schulträger aufgefordert wird, einen rechtmäßigen Zustand wiederherzustellen.

    Obwohl der Rat dem Bürgerbegehren bereits gefolgt war, musste diese neue Beschlusslage herbeigeführt werden, weil die Schulen nicht schulrechtskonform hätten weiterbetrieben werden können.

    Alle 31 Eltern, die ihre Kinder an den beiden Hauptschulen Neuwerk (9) und Kirschhecke (22) angemeldet haben, erhalten nun einen ablehnenden Bescheid mit Angaben, welche Schulen noch aufnahmefähig sind.

    Entsprechend der Verfügung der Bezirksregierung unterbleibt die Durchführung eines Bürgerentscheides, da dieser in seiner Zielsetzung ebenfalls gegen geltendes Recht verstoßen würde.

    Anmerk. der Redaktion: Vehement versuchten die Vertreter der CDU im Rat diese Entwicklung aufzuhalten. Der Gang vor die Gerichte wäre für die CDU ein lohnenswerter Schritt gewesen. Eine auf Gesetze begründete Argumentation lieferte die CDU jedoch nicht.

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  • Kommunen fordern Altschuldenlösung vom Land NRW

    Kommunen fordern Altschuldenlösung vom Land NRW

    Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben Städte und Kreise heute auf ihre bedrohliche Finanzlage aufmerksam gemacht.

    NRW ist das letzte Bundesland, das keine Altschuldenlösung für seine Kommunen entwickelt hat.

    Ballon und Botschaft konnte niemand übersehen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat am Mittwoch (6. April) mit einem zehn Meter hohen Gasballon auf der Wiese vor dem NRW-Landtag demonstriert. Die zentrale Forderung der dort versammelten Städtevertreter*innen, darunter auch Mönchengladbachs Stadtkämmerer Michael Heck, schwebte in großen Buchstaben vor dem Parlament: „Weg mit dem Altschuldenballast – und NRW hebt ab“. Die Aktion beeindruckte auch die Mitglieder des Landtags. Zahlreiche Abgeordnete suchten das Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen.

    „Für die Würde unserer Städte“ repräsentiert rund sechs Millionen Menschen aus Nordrhein-Westfalen. Mit der Aktion verdeutlichte das Bündnis zwei Missstände:

    Zwischen Bund, Ländern und Kommunen gibt es eine ungerechte Finanzverteilung, die dazu geführt hat, dass Kommunen unverschuldet in Not geraten sind. Sie leiden unter einer hohen Altschuldenlast, können kaum investieren und haben überdurchschnittlich hohe Realsteuerhebesätze.

    Verantwortung trägt die CDU in NRW

    Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sind davon besonders betroffen, weil NRW das letzte Bundesland ist, das keine Altschuldenlösung auf Landesebene gefunden hat. Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und das Saarland haben solche Lösungen bereits umgesetzt, Rheinland-Pfalz hat sie gerade auf den Weg gebracht.

    Einige Zahlen verdeutlichen, was die strukturelle Ungerechtigkeit zur Folge hat: Im Vergleich mit dem westdeutschen Durchschnitt fielen die Netto-Sozialausgaben der Aktionsbündnis-Kommunen rund 1,4 Milliarden Euro höher aus. Zugleich waren die kommunalen Investitionsausgaben in diesen Kommunen 767 Millionen Euro niedriger als im westdeutschen Durchschnitt. Eine Folge: Die finanzschwachen Kommunen haben höhere Steuerhebesätze. Die Mehrbelastungen für Bürger und Unternehmen liegen bei jährlich 278 Millionen Euro.

    Eine Altschuldenlösung ist dringender denn je erforderlich, weil den Kommunen durch die aktuellen Entwicklungen zusätzlich unter Druck geraten. Die Kommunen gehen erneut in Vorleistung und kümmern sich darum, Geflüchtete aufzunehmen und versorgen. Hinzu kommen die ökonomischen Folgen des Ukrainekriegs, etwa steigende Energie- und Rohstoffpreise, Steuerausfälle und eine mögliche Zinserhöhung. Sollten die Zinssätze um einen Prozentpunkt steigen, würde das für die betroffenen Kommunen bei 30-jähriger Laufzeit einen Mehraufwand von 4,4 Milliarden Euro bedeuten.

    Die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten mit Regierungsverantwortung

    Die betroffenen Kommunen haben in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen und die Schuldenlast ein gutes Stück abgebaut. Sie brauchen aber die Unterstützung von Bund und Ländern. In Berlin haben die Koalition und Bundeskanzler Olaf Scholz einen „einmaligen Kraftakt“ zur Lösung der Altschuldenfrage in Aussicht gestellt. Das setzt aber auch voraus, dass NRW so wie die genannten Bundesländer einen Anteil leistet.

    Berechnungen im Auftrag des Aktionsbündnisses zeigen: Eine vollständige Entschuldung für alle Kommunen rückt bei einer Übernahme von 75 Prozent der kommunalen Altschulden in greifbare Nähe. Dann läge der maximale Eigenbetrag der Städte und Gemeinden bei 48 Euro pro Einwohner. 94 Prozent der Kommunen wären nach 30 Jahren entschuldet – und damit würde wahr, was am Mittwoch auf dem großen Gasballon vor dem Landtag zu lesen war.

    Hintergrundinformationen

    Mitglieder „Für die Würde unserer Städte“ ist ein bundesweites Aktionsbündnis mit 65 Mitgliedskommunen, in denen mehr als 8,5 Millionen Menschen leben – und damit mehr als zehn Prozent aller Bürgerinnen und Bürger. Die Kommunen waren besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich. Infolgedessen sind die Kommunen besonders benachteiligt durch die beschriebene Finanzverteilung und waren in besonderem Maße gezwungen, Schulden zu machen, um die ihnen auferlegten Aufgaben erfüllen zu können.

    Aus Nordrhein-Westfalen stammt etwa die Hälfte der Mitglieder, sie repräsentieren rund sechs Millionen Menschen. Dies sind: Bochum, Bottrop, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, der Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Hamm, Hattingen, Herne, Krefeld, der Kreis Recklinghausen, der Kreis Unna, der Kreis Wesel, Leverkusen, Löhne, Lünen, Moers, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen, Remscheid, Schwerte, Solingen, Voerde, Waldbröl, Werne, Wesel, Witten, Wülfrath und Wuppertal.

    Internetseite www.fuerdiewuerde.de

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  • Neue Obstbäume für die Villa

    Neue Obstbäume für die Villa

    Äpfel und Birnen gehören in Zukunft zur Ernte, die im Garten des Kinder- und Jugendzentrums Villa in Odenkirchen gepflückt werden kann.

    Zwei Obstbäume hat dafür jetzt die Firma TAS (Telefonbau Arthur Schwabe) gespendet. Das Unternehmen hat im Frühjahr sein Projekt „Zukunftsbaum“ gestartet, das soziales und nachhaltiges Handeln miteinander verbindet.

    Die Kinder der Villa und Mitarbeitende der TAS haben die Bäume jetzt mit fachmännischer Unterstützung der mags in den großen Garten der Jugendeinrichtung gepflanzt.

    Die Besucher*innen des beliebten Jugendzentrums übernehmen die Verantwortung für das Anwachsen, Gedeihen und Ernten der Bäume.
    Das Obst wird in der Villa verzehrt und gemeinsam weiterverarbeitet. Die Auszubildenden der Firma TAS werden im Mai Workshops vor Ort anbieten, in denen die Bedeutung von Pflanzen für das Klima informativ, spielerisch und aktiv erlebbar thematisiert wird.

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  • Neues Zuhause für den Jugendbus gesucht

    Neues Zuhause für den Jugendbus gesucht

    Der Bus der mobilen Jugendarbeit ist stadtweit bekannt. Die Mitarbeitenden sind mit dem schicken schwarzen Bus regelmäßig an verschiedenen Plätzen in Mönchengladbach unterwegs und sorgen bei Kinderfesten und –aktionen für einen echten Hingucker.

    Seit 2010 ist der mit Spenden des Lionsclubs umgebaute Linienbus ein wichtiger Bestandteil der mobilen Jugendarbeit. Jugendliche haben hier die Möglichkeit, Freunde zu treffen, zu kochen, sich sportlich zu betätigen oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Das Angebot wird stetig erweitert. So gibt es seit kurzen ein Jugend Café, das mit Sitzsäcken und Liegestühlen von den Jugendlichen eingerichtet werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt der mobilen Jugendarbeit ist die Erlebnispädagogik. Diese unterstützt Jugendliche, Abenteuer zu erleben, sich auszuprobieren und weitere Kompetenzen zu erlangen.

    Weil der bisherige Unterstellplatz für den Bus nicht mehr zur Verfügung steht, sucht der mobile Jugendtreff dringend eine neue Bleibe. Der Stellplatz sollte zentral in Mönchengladbach gelegen sein, um seine täglichen Einsatzorte mit wenig Zeitaufwand zu erreichen. Eine überdachte Unterstellmöglichkeit mit Strom- (notwendig für den Kühlschrank und zum Laden der Batterie) und Wasseranschluss wäre ideal. Der Bus ist 3 Meter hoch,12 Meter lang und 2,50 Meter breit.

    Wer einen Stellplatz für den Bus zu vergeben hat, oder jemanden kennt, der helfen kann, kann sich an das Team der mobilen Jugendarbeit wenden.

    Zusätzlich sucht das Team der mobilen Jugendarbeit Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Kulturpädagog*innen in Vollzeit.

    Ansprechpartnerinnen sind Mike Tölke, Telefon 0152 22810402, und Anna Papadopoulou, Telefon 0152 03189028. Das Team ist auch per Mail an Mobile.Jugendarbeit@moenchengladbach.de und über Instagram (mobilejugendarbeit_mg) erreichbar.

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  • Neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten

    Neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzverordnung an die Vorgaben des bundesweit geltenden Infektionsschutzgesetzes angepasst. Damit werden seit Sonntag (3. April), die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in NRW erheblich reduziert.

    Sowohl die bisherigen 3G- und 2Gplus-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen. Bestehen bleiben Masken- und Testpflichten in besonders sensiblen Bereichen wie etwa Arztpraxen oder Krankenhäusern, so das Ministerium.

    Die Stadtverwaltung Mönchengladbach hat bereits entschieden, dass sie die Maskenpflicht in allen Verwaltungsgebäuden vorerst bis zum 20. April aufrechterhält.

    Bestehen bleiben Maskenpflichten auch in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime etc.), um ältere und vorerkrankte Menschen besonders zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose, Justizeinrichtungen) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen. Bestehen bleibt die Maskenpflicht auch im Öffentlichen Personennahverkehr.

    Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Hier gilt also eine Testpflicht für Besucherinnen und Besucher und Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen. Gleiches gilt – dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen – auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften und Strafvollzugsanstalten etc.

    Es wird dringend geraten, zum eigenen Schutz und vor allem auch zum Schutz besonders gefährdeter Mitmenschen die Maske in vollen Innenräumen zumindest so lange weiterhin zu tragen, bis die Infektionszahlen deutlich zurückgegangen sind. Einen Appell richtet das Ministerium an Unternehmen und Veranstalter:innen: „Prüfen Sie gerade in den nächsten Wochen, welche Hygienekonzepte Sie zusätzlich umsetzen, um Ihren Gästen, Kundinnen und Kunden möglichst viel Sicherheit zu geben.“ 

    Als Orientierung sind der neuen Corona-Schutzverordnung zwei Übersichten mit Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen und Veranstaltungen beigefügt.

    Die Verordnung und die Empfehlungen für Privatpersonen sowie für Unternehmen und Veranstaltungen sind auf der Webseite des Ministeriums unter https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw abrufbar.

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  • Stadt hält FFP2-Maskenpflicht in Verwaltungsgebäuden aufrecht

    Stadt hält FFP2-Maskenpflicht in Verwaltungsgebäuden aufrecht

    Wegen der immer noch hohen Inzidenzen und der angespannten Infektionslage in Mönchengladbach hält die Stadt Mönchengladbach die seit Mitte Januar geltende FFP2-Maskenpflicht in allen Verwaltungsgebäuden aufrecht.

    Aufgrund der aktuellen Gefährdungsbeurteilung macht die Verwaltung dafür ab Montag, dem 4. April, von ihrem Hausrecht Gebrauch.
    Die Regelung gilt für alle Besucher:innen und Dienstkräfte vorerst bis zum 20. April.

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  • 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Woof

    125 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Woof

    Einheitsführer Johannes Gebel überreicht OB Felix Heinrichs die Festschrift zum Jubiläum / Tag der offenen Tür am 26. Mai

    Am 1. April 2022 wird die Einheit Woof der Freiwilligen Feuerwehr 125 Jahre alt. Pünktlich zum Jubiläum ist eine informative und reich bebilderte Festschrift der Woofer Wehr fertig geworden.
    Einheitsführer Johannes Gebel hat jetzt OB Felix Heinrichs, Feuerwehrdezernent Matthias Engel und Feuerwehrchef Dirk Schattka die ersten druckfrischen Exemplare überreicht.
    Beim Tag der offenen Tür am 26. Mai in Woof wird die Festschrift der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Woof 1897 kurz nach einem Großbrand in unmittelbarer Nachbarschaft: In Bau wurden drei Wohngebäude und eine Scheune durch das Feuer vollständig zerstört. Auch viele Tiere fielen dem Brand zum Opfer. Um für solche Katastrophen besser gewappnet zu sein, schlossen sich 32 Männer in der Feuerwehr zusammen. Erster Brandmeister wurde Josef Fegers bestimmt, der die Wehr bis 1932 führte. Natürlich war die Ausstattung der Feuerwehrleute anfangs sehr bescheiden: Sie bestand lediglich aus vier Ledereimern und einer kleinen Handdruckspritze. Und auch in Sachen Bekleidung konnte der Drillich erst Jahre später gegen eine blaue Uniform eingetauscht werden. Die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft sorgte dafür, dass noch vor dem Ersten Weltkrieg die Woofer Feuerwehr mit einer Saug – und Druckpumpe ausgestattet wurde. Auch die Stadtverwaltung half weiter. So erhielt die Wehr zwei fahrbare Wasserbehälter. Im Jahr 1904 wurde der erste Geräteschuppen für die Feuerwehr in Woof gebaut. Ein sechs Meter hoher Steigerturm wurde damals gleich mit errichtet, was ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Ausbildungs – und Übungsmöglichkeiten war.

    „Heutzutage ist es längst nicht mehr damit getan, ein Feuer nur mit Wasser zu löschen. Immer vielfältiger sind die Aufgaben der Feuerwehren. Wo früher einmal die Grundausbildung eines Feuerwehrmannes gereicht hat, wird heute verstärkt auf Aus- und Fortbildung gesetzt“, weiß Johannes Gebel der die Einheit Woof seit 2019 leitet. Gleich nach der Amtsübernahme musste er seine Wehr auf Einsätze während der Corona-Pandemie vorbereiten. „Auch in diesen schweren Zeiten ist die Einheit Woof immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Dies wird auch in Zukunft so sein“, betont Feuerwehrchef Dirk Schattka. Grundstein und Garant hierfür sind die jungen Menschen, die in den vergangenen Jahren der FF Woof beigetreten sind.

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  • Toter Säugling aufgefunden worden – Die Polizei bittet um Hinweise – mit 1. Nachtragsmeldung

    Toter Säugling aufgefunden worden – Die Polizei bittet um Hinweise – mit 1. Nachtragsmeldung

    Kommission startet Plakataktion

    Wie bereits berichtet, wurde am Montag, 28. März, gegen 16.25 Uhr, ein totes neugeborenes Mädchen gefunden. Es lag in einer Tüte/Tasche in einem Mülleimer an einer Parkbank an der Ecke Ackerstraße / Carl-Diem-Straße.
    Das kleine Mädchen kam lebend zur Welt.

    Das Plakat zur Zeugensuche (cw)

    Am Montagnachmittag, 28. März, erhielt die Polizei um 16:26 den Anruf einer Zeugin. Sie hatte zufällig in einem öffentlichen Müllbehälter an der Ackerstraße / Ecke Carl-Diem-Straße einen leblosen Säugling aufgefunden. Die Polizei ermittelt, um das Schicksal und die Herkunft des Kindes zu klären.

    Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten fuhren sofort zu dem gemeldeten Ort und fanden die Angabe bestätigt. Die Geburt des Säuglings, der verborgen in dem Mülleimer lag, dürfte erst einige Stunden oder wenige Tage her sein.

    Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Mönchengladbach ermitteln gemeinsam. Die Schwere der Tat hinsichtlich des Handelns oder auch Unterlassens der Kindsmutter wird von ihnen ohne Vorannahmen oder Vorverurteilungen im Gesamtkontext bewertet.

    Zur Erhellung der Umstände können in erster Linie die Kindsmutter selbst oder deren Umfeld beitragen. Das Umfeld muss erfahrungsgemäß nicht zwingend Kenntnis von der Schwangerschaft gehabt haben. Frauen, die diese verdrängen oder leugnen, fallen jedoch oftmals dadurch auf, dass sie ihr Äußeres und / oder ihr Verhalten verändern sowie scheinbar plausible Erklärungen zum Beispiel für eine Gewichtszunahme liefern.

    Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei bitten die Kindsmutter, sich zu melden. Über die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Tat hinaus, verfügt die Polizei auch über ein Netzwerk mit Hilfsangeboten. Weiterhin bitten sie Personen, die solche Verhaltensweisen beobachtet haben und einen Hinweis auf die mögliche Kindsmutter bzw. -eltern geben können, sich zu melden. Ebenso Zeugen, denen im weiteren Bereich des Auffindeortes etwas aufgefallen ist, was mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte. Telefon: 02161-290.

    Weitere Angaben können Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst nicht machen, sie werden aber zeitnah nachberichten. (cw)

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  • Aktuell rund 2.500 ukrainische Geflüchtete in Mönchengladbach

    Aktuell rund 2.500 ukrainische Geflüchtete in Mönchengladbach

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat heute gemeinsam mit den Beigeordneten Dörte Schall, Christiane Schüßler und Matthias Engel über die Lage der Menschen informiert, die seit dem 24. Februar vor dem Krieg in der Ukraine geflohen und in Mönchengladbach angekommen sind.

    Nach aktuellem Stand halten sich rund 2.500 Personen aus der Ukraine im Stadtgebiet auf, davon sind rund 620 in städtischen Unterkünften untergebracht. Rund 900 leben in Privatunterkünften, rund 1.000 in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes. Außerdem betreut der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie 45 unbegleitete Minderjährige aus der Ukraine.

    „Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen stellt nicht nur die Stadtverwaltung, sondern die gesamte Zivilgesellschaft vor große Herausforderungen. Wir als Stadt werden weiterhin alles tun, um Geflüchteten Menschen die Hilfe und den Schutz zu geben, den sie benötigen. Dies gilt nicht nur für die Personen, die jetzt aus der Ukraine zu uns kommen“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Die Solidarität mit den Geflüchteten ist immens und in der gesamten Stadt spürbar. Dafür danke ich allen Beschäftigten der Verwaltung und der städtischen Gesellschaften, die sich engagieren, ganz besonders aber auch den Hilfsorganisationen, Unternehmen, Gemeinden, Vereinen, Initiativen und zahlreichen Privatpersonen, die sich für die Menschen aus der Ukraine einsetzen“, so Heinrichs weiter. „Mönchengladbach hält in dieser besonderen Situation zusammen. Dies gilt auch für die ukrainisch- und russischstämmigen Einwohner*innen unserer Stadt, die sich durch Putins Krieg nicht spalten lassen“, ergänzt der Oberbürgermeister.

    Stadt schafft weitere Unterkünfte für Geflüchtete

    Da die rund 650 Plätze für ukrainische Geflüchtete in den städtischen Unterkünften voll belegt sind, stehen derzeit in der Krahnendonkhalle 200 Notplätze zur Verfügung. Weitere Unterkünfte sollen geschaffen werden. Zum Beispiel in der ehemaligen Förderschule Winkelner Straße und auf dem Gelände der SMS Group. Außerdem ist die Verwaltung im Gespräch mit Anbietern von Wohnungen und anderen Immobilien, in denen Geflüchtete dauerhaft untergebracht werden können.

    Registrierung und Hilfeleistungen

    Bei der Registrierung von Geflüchteten nach §24 Aufenthaltsgesetz und der Bearbeitung von Hilfeanträgen arbeiten die Fachbereiche Bürgerservice sowie Soziales und Wohnen eng zusammen. Antragsannahme, Registrierung und Leistungsbescheide gibt es im Verwaltungsgebäude Aachener Straße auf einem Flur. Auch wenn die Ämter in den kommenden Wochen Extraschichten an Samstagen einlegen, wird es noch längere Zeit dauern, bis alle Personen registriert und alle Hilfeleistungsanträge aufgenommen sind.

    Um die Bereiche zu stärken, die für die Betreuung der Geflüchteten zuständig sind, wurden kurzfristig 20 zusätzliche Stellen freigegeben.

    Eltern-Kind-Gruppen und soziale Betreuung

    Um den Geflüchteten, von denen rund 60 Prozent Kinder und Jugendliche sind, neben Unterkunft und Verpflegung auch weitere Angebote machen zu können, arbeiten der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes, Sozialarbeiter*innen verschiedener Ämter, Erzieher*innen des Jugendamtes und Hilfsorganisationen wie DRK und ASB Hand in Hand.

    Außerdem hat die Stadt in den Unterkünften an der Eickener Straße und an der Waldhausener Straße so genannte Mogli-Gruppen für Mütter mit Kindern bis sechs Jahren eingerichtet. Eltern-Kind-Gruppen für Geflüchtete gibt es unter anderem auch in den Kitas Steinshütte, Josef-Drauschke-Straße, Gathersweg, Am Hommelsbach und in der Krahnendonkhalle.

    Für Kinder ab sieben Jahren und Jugendliche machen das Jugendamt und freie Träger mobile Angebote.

    Angebote für Schulkinder

    Sobald Geflüchteten ein Aufenthaltstitel nach § 24 Aufenthaltsgesetz erteilt wurde, werden die Kindern im entsprechenden Alter schulpflichtig. Darüber hinaus arbeiten Land und Schulträger daran, bereits vor Eintreten der Schulpflicht im Rahmen von sogenannten „Brückenprojekten“ möglichst kurzfristig Bildungsangebote zu unterbreiten.

    Aktuell haben bereits 87 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine eine Schulplatzzusage bekommen. 63 weitere Kinder wurden durch das Kommunale Integrationszentrum (KI) beraten. Sie sind für die Willkommensklassen vorgesehen, die eingerichtet werden sollen. Zusätzlich wird es ab Mai auch ein Angebot für 12 junge Erwachsene an einem Berufskolleg geben.

    Beratung für Geflüchtete in Privatunterkünften

    Für die Beratung von ukrainischen Familien, die privat untergebracht sind, steht das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) im Menge-Haus am Berliner Platz 12 zur Verfügung. Termine können telefonisch unter (02161) 25-53827 und per Mail an KIM@moenchengladbach.de angefragt werden.

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  • Aufführung der Oper „Rusalka“ im Theater Mönchengladbach am 26.März entfällt

    Aufführung der Oper „Rusalka“ im Theater Mönchengladbach am 26.März entfällt

    Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss die für morgen, Samstag, den 26. März 2022 um 19.30 Uhr geplante Aufführung der Oper „Rusalka“ im Theater Mönchengladbach leider entfallen. Ein Ersatztermin ist nicht vorgesehen. Tickets können an der Theaterkasse zurückgegeben oder für eine andere Vorstellung getauscht werden: 02166/6151-100.

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  • Bezirksregierung fordert Aufhebung des Ratsbeschlusses zu den Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk

    Bezirksregierung fordert Aufhebung des Ratsbeschlusses zu den Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk

    Die Bezirksregierung hat die Stadt in einer Verfügung aufgefordert, die Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk vor dem Hintergrund der jeweiligen Anmeldezahlen auslaufend aufzulösen.

    Aus Sicht der Bezirksregierung kommt angesichts der sechs von der Stadt in eigener Trägerschaft geführten Hauptschulen für beide Hauptschulen eine Ausnahme laut Schulgesetz nicht in Betracht.

    „Vielmehr sind beide Hauptschulen aufzulösen, da sie die Mindestgröße dauerhaft nicht erreichen“, heißt es in dem Schreiben. „Für die Auflösung der Hauptschule Neuwerk spricht zusätzlich, dass sie auch nicht die Mindestgröße für eine Ausnahmeregelung erreicht“, so die Bezirksregierung.

    Die Bezirksregierung hat daher in einem Schreiben an Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Stadt als Schulträger aufgefordert, den Ratsbeschluss vom 16. Februar, mit welchem der Rat dem Bürgerbegehren entsprochen hat, aufzuheben und zu beschließen, dem Bürgerbegehren nicht zu entsprechen.  
    Mit dieser Aufforderung muss sich der Rat nun in seiner Sitzung am 6. April befassen.

    Obwohl der Rat dem Bürgerbegehren bereits gefolgt ist, muss dieser Beschluss getroffen werden, weil die Schulen nicht schulrechtskonform weiterbetrieben werden können.
    „Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung dürfte der Ratsbeschluss rechtmäßig gewesen sein. Er kann aber durch die nunmehr vorliegenden Schüleranmeldezahlen nicht mehr umgesetzt werden, ohne gegen Landesrecht zu verstoßen“, betont die Bezirksregierung in der Verfügung. Insofern würde sich das Bürgerbegehren unzulässigerweise gegen geltendes Schulrecht wenden.
    Der Schulträger ist daher aufgefordert, „diesbezüglich einen rechtmäßigen Zustand wiederherzustellen“.

    Für den Fall, dass der Oberbürgermeister und der Rat der Aufforderung nicht folgen sollten, hat die Bezirksregierung kommunalaufsichtliche Maßnahmen angekündigt.
    Alle Eltern, die ihre Kinder an den beiden Hauptschulen angemeldet haben, erhalten nach der Ratssitzung einen ablehnenden Bescheid mit Angaben, welche Schulen noch aufnahmefähig sind.

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  • Neue Impulse für die Nutzung der Tagebaue nach dem Kohleausstieg: Rheinisches Revier soll eigene Tourismusstrategie erhalten

    Neue Impulse für die Nutzung der Tagebaue nach dem Kohleausstieg: Rheinisches Revier soll eigene Tourismusstrategie erhalten

    Der Tourismus soll für neue Arbeitsplätze im Rheinischen Revier sorgen. Die Landkreise in der Region und die Stadt Mönchengladbach wollen daher die Chancen des Strukturwandels für Tourismus und Naherholung künftig verstärkt nutzen.

    So steht es in einer gemeinsamen Absichtserklärung, die von den Verwaltungsspitzen heute (22. März) bei der Abschlussveranstaltung des Förderprojekts „Innovationsnetzwerk Tourismus Rheinisches Revier“ in Kerpen unterzeichnet wurde.

    „Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem langen Weg zu einer möglichen Tourismusregion Rheinland. Darauf aufbauend können wir jetzt die Eckpfeiler für die strategische Entwicklung setzen, um die Region auch weiterhin zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu machen und gleichzeitig Besucher anzuziehen. Wichtig ist es uns, ein abgestimmtes Tourismuskonzept für den Gesamtraum zu entwickeln“, sagte Frank Rock, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung mit seinen Kollegen aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, dem Rhein-Kreis Neuss, der StädteRegion Aachen und der Stadt Mönchengladbach. In den kommenden Jahren sollen nun in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier sowie der Freizeitwirtschaft und dem Gastgewerbe erste sichtbare touristische Akzente gesetzt werden. Gemeinsame Leuchtturm­projekte und attraktive Naherholungsangebote sollen schon während der Füllphase der Tagebauseen dazu beitragen, das Wir-Gefühl und die regionale Identifikation der im Revier lebenden Menschen zu stärken. Zugleich ist geplant, sich mit dem Aufbau einer touristischen Koordinierungs- und Vernetzungsstelle zu befassen.

    Die Schlüsselrolle bei der freizeitwirtschaftlichen Entwicklung könnte weiterhin das Innovations­netzwerk Tourismus spielen. In den vergangenen drei Jahren hat das vom Rhein-Erft Tourismus e. V. koordinierte Förderprojekt die Teilregionen miteinander vernetzt und die Grundzüge einer möglichen gemeinsamen Tourismus-Vision 2050 erarbeitet: Das Revier soll demnach zu einer zukunfts­weisenden, klimafreundlichen und barrierefreien Urlaubsdestination werden. Die Absichtserklärung bildet jetzt die Grundlage für eine mögliche Fortsetzung des Projekts. Viele Tourismus-Experten sind sich einig, dass der Charakter der Region nicht nur von dem sich verändernden Landschaftsbild und der zukünftigen Seenlandschaft geprägt wird. Auch die Bergbau- und Industriegeschichte spielt eine wichtige Rolle und soll daher an mehreren Orten für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar werden. Das Wo und Wie könnte unter dem Titel „Strategiekonzept Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier“ im Rahmen des Innovationsnetzwerks erarbeitet werden. Ein entsprechender Förderantrag ist gestellt. Die Region hofft auf schnelle Bewilligung. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das touristische Vorhaben im Rheinischen Revier ausdrücklich. „Wir freuen uns, dass mit dem Rheinischen Revier ein weiteres attraktives Reiseziel im Land im Sinne der Landestourismusstrategie NRW entstehen kann. Mit der zukünftigen Seenlandschaft und dem reichen Industrieerbe hat die Region großes Potenzial, das es zu entwickeln gilt“, sagte Frank Butenhoff, Leiter des Referats für Tourismus, Hotellerie, Gastronomie beim NRW-Wirtschafts­ministerium, im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Besonders groß ist in der Region das Interesse daran, die Natur und Landschaft im Wandel zu inszenieren und neue Angebote in den Tagebaufolgelandschaften zu entwickeln. Laut einer 2021 durchgeführten Online-Umfrage, an der rund 200 Fachleute und 400 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, sehen fast zwei Drittel der Befragten in der Entstehung der Rheinischen Seenlandschaft zwischen Niederrhein und Eifel die größten Potenziale im Revier. Hintergrund Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) geförderten Projekts „Innovationsnetzwerk Tourismus im Rheinischen Revier“ (2019–2022) haben sich erstmals Partner aus dem gesamten Rheinischen Revier zusammengeschlossen, um die touristische Entwicklung der Strukturwandelregion voranzubringen. Das Projekt wird unter Koordination des Rhein-Erft Tourismus e. V. gemeinsam mit Partnern aus den Landkreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rhein-Kreis Neuss, der StädteRegion Aachen und der Stadt Mönchengladbach sowie dem Grünmetropole e. V., dem indeland Tourismus e. V., der Neuland Hambach GmbH, dem Zweckverband Landfolge Garzweiler und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier durchgeführt.

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  • Städtische Impfstelle zieht in die Red Box um

    Städtische Impfstelle zieht in die Red Box um

    Letzter Impftag am alten Standort ist Dienstag, 22. März.
    Die Städtische Impfstelle, die bisher in einer ehemaligen Unterkunft für Geflüchtete (Am Nordpark 260) untergebracht war, zieht am kommenden Mittwoch (23. März) an einen neuen Standort ganz in der Nähe.

    Am Mittwoch bleibt die städtische Impfstelle wegen des Umzugs geschlossen.
    Ab Donnerstag wird am neuen Standort in der Red Box (Am Nordpark 299) geimpft.

    Der Gebäudekomplex Am Nordpark 260 soll nun vollständig wieder für die Unterbringung geflüchteter Personen genutzt werden. Platz ist dort für insgesamt 300 Menschen.
    150 Plätze waren bereits in der vergangenen Woche reaktiviert worden.

    „Wir bedanken uns herzlich bei Michael Hilgers, dem Betreiber der Red Box, dafür, dass er dem städtischen Impfteam ganz kurzfristig geeignete Räume zur Verfügung stellt“, betont Sozial- und Gesundheitsdezernentin Dörte Schall.

    So sind die Öffnungszeiten der städtischen Impfstelle:

    Im März ist die Impfstelle montags bis mittwochs von 08:30 bis 16:00 Uhr, donnerstags und freitags von 13:00 bis 20:30 Uhr geöffnet.
    Am 23. März und am 1. April bleibt die Impfstelle geschlossen.
    Ab 2. April ist die Impfstelle mittwochs und freitags von 11:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.
    Lediglich am Karfreitag (15. April) bleibt die Impfstelle geschlossen.

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  • Gladbacher Musikszene übergibt Spende in Höhe von 5.600 Euro an Flüchtlingsrat

    Gladbacher Musikszene übergibt Spende in Höhe von 5.600 Euro an Flüchtlingsrat

    Die Musikszene in Mönchengladbach hat am Samstag (12. März) mit ihrem Open-Air „Concert for Peace“ vor dem Rheydter Rathaus ein Zeichen für Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine gesetzt.

    Fast 20 Musiker:innen bewegten die mehr als 500 Besucher mit „Imagine“ von John Lennon, dem Anti-Kriegslied „Sag mir, wo die Blumen sind“ und weiteren Titeln.

    Die aufgestellten Spendenboxen waren nach einer Stunde mit insgesamt 5.600 Euro gut gefüllt. Der Erlös ist nach dem Wunsch des Veranstalters für die Flüchtlingshilfe hier in der Stadt bestimmt.

    Das Konzert war eine Initiative von Günter vom Dorp, der sich bei Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Unterstützung der Stadt und bei Dr. Christoph Hartleb, dem Vorsitzenden des Rheydter Citymanagements, weitere Hilfe gesichert hatte.

    Ein besonderer Dank der Musiker geht an Dirk Schmidt-Enzmann, Geschäftsführer von Mediaspectrum in Willich. Er stellte die komplette Beschallungsanlage für das Konzert inklusive seiner Techniker kostenlos zur Verfügung.

    Am Mittwochnachmittag traf sich Initiator Günter vom Dorp stellvertretend für alle mitwirkenden Musiker:innen mit OB Felix Heinrichs, Dr. Christoph Hartleb, und Melanie Schobel von Mediaspectrum zur Spendenübergabe im Rathaus Abtei. Das gespendete Geld geht in voller Höhe an den Flüchtlingsrat MG, der sich gezielt um einzelne Schicksale und Familien mit Kindern kümmert, die hier bei uns Zuflucht suchen und Sicherheit vor dem Krieg in der Heimat gefunden haben. Für den Flüchtlingsrat nahm Ute Helene-Becker den Scheck entgegen.

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