Autor: PMG

  • Warnstreiks in den städtischen Kindertageseinrichtungen

    Warnstreiks in den städtischen Kindertageseinrichtungen

    Von den bundesweiten Warnstreiks (VERDI hat dazu aufgerufen, Anmerkung der Redaktion) – unter anderem in kommunalen Kindertagesstätten – ist auch die Stadt Mönchengladbach betroffen. Die Stadtverwaltung ist darüber informiert worden, dass am Dienstag 8. März Streikmaßnahmen in den städtischen Kindertagesstätten stattfinden werden.

    Ein Teil der Kindertageseinrichtungen ist komplett geschlossen, andere bieten aufgrund der Streiks nur eine Notbetreuung an. Die Eltern der betroffenen Einrichtungen sind vorab über die Streikmaßnahmen informiert worden.

    Diese städtischen Einrichtungen sind betroffen:

    Altenbroicher Straße 44 (Notbetreuung
    Am Hockstein 70 (Notbetreuung)
    Am Beekerkamp 110 (Notbetreuung)
    Ferdinand-Strahl-Str. 9 (geschlossen)
    Friedhofstraße 37 (Notbetreuung)
    Gartenkamp 16 (geschlossen)
    Gatherskamp 98 (geschlossen)

    245 (geschlossen / Notbetreuung an der Altenbroicher Str.) Höfgenweg 22 (Normalbetrieb in der Kita, Lena-Gruppe Berthold Brecht geschlossen) Hoemenstraße 34 (Notbetreuung) Hülserkamp 3 (geschlossen) Josef-Drauschke-Str. 50 (Notbetreuung) Kammgarnstraße 26 (geschlossen) Kamphausener Straße (Notbetreuung) Kommer Weg 150 (Notbetreuung) Leibnizstraße 45 a (Notbetreuung) Mühlenstraße 47 (Notbetreuung)

    Nikolausstraße24 (geschlossen)
    Pahlkestraße 10 (geschlossen)
    Pestalozzistraße 12 (geschlossen)
    Rüdigerstraße 38 (Notbetreuung)
    Seidenweberstraße 83 (geschlossen)
    In allen anderen städtischen Kindertageseinrichtungen läuft der Betrieb am Dienstag ohne Einschränkungen.

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  • Impfangebot für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer im Impfzentrum am Nordpark

    Impfangebot für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer im Impfzentrum am Nordpark

    Die Stadt Mönchengladbach bietet geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern im Impfzentrum, Am Nordpark 260, ab sofort kostenlose Coronaschutzimpfungen an.

    Möglich sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Das Impfzentrum ist montags bis mittwochs von 08:30 bis 16:00 Uhr, donnerstags und freitags von 13:00 bis 20:30 Uhr geöffnet.

    Termine können auf der Webseite www.notfallmg.de gebucht werden.

    Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und nach Möglichkeit ein Nachweis über bereits durchgeführte Impfungen.

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  • OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    Am Mittwoch, 23. März, bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs von 16 bis 18 Uhr seine nächste monatliche Telefonsprechstunde unter dem Motto “Im Dialog mit dem Oberbürgermeister” an.

    In den Sprechstunden haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an den Oberbürgermeister zu wenden.
    Gesprächswünsche sind zur Vorbereitung der Sprechstunde mit Benennung des konkreten Themas in einem im Internet unter www.stadt.mg/Tel-Sprechstunde hinterlegten Formular oder telefonisch unter 25 4 25 57 bis zum 06. März an die Abteilung Bürgerdialog zu richten.

    Im Vorfeld der Telefonsprechstunde erfolgt eine Rückmeldung, ob das Thema aufgenommen werden kann. Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird in der Bürgersprechstunde telefonisch Kontakt zum Gesprächspartner aufnehmen.

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  • Tag für Instrumente, Gesang und Tanz

    Tag für Instrumente, Gesang und Tanz

    Musik erleben, Instrumente ausprobieren, sich informieren!

    Am Samstag, den 12. März 2022 findet der Schnuppertag für Instrumente, Gesang und Tanz statt. In der Zeit von 14 – 17 Uhr sind alle Interessierten eingeladen.

    Los geht es um 14 Uhr mit einem ca. 45minütiges Konzert der Lehrkräfte. In kleinen Ensembles spielen die Musiker*innen kurze, unterhaltsame und “Lust auf mehr”-machende Stücke und stellen schon einmal alle Instrumente vor, die im Anschluss von kleinen und großen Interessierten ausprobiert werden dürfen. In allen Räumen kann man einzeln anspielen und sich beraten lassen. Selbstverständlich werden entsprechende Hygienemaßnahmen für ein sicheres Musikerlebnis getroffen.

    Im Foyer gibt es eine allgemeine Beratung rund um die Angebote der Musikschule.

    Übrigens ist auch Gelegenheit, das neue Buch “25 Liebeserklärungen – Die Instrumente der Musikschule Mönchengladbach” zu erhalten. Die Besucher*innen erhalten das Buch gegen eine kleine Spende in Höhe von 5,- € an den Förderverein der Musikschule.

    Viele Informationen, Anekdoten, Bilder und QR-Codes, die zu Instrumentenvideos leiten, sind in dem Buch enthalten und geben weitere Inspirationen dazu, die Liebe zur Musik und zu einem Instrument oder zum Gesang zu finden.

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  • Eine „Mittagspause“ im Theaterpark

    Eine „Mittagspause“ im Theaterpark

    Der Theaterpark wird am Donnerstag, 10. März, mit einer “Mittagspause” für jedermann offiziell eröffnet. Von 12:15 bis 14 Uhr haben Anwohner*innen, interessierte Bürger*innen und natürlich auch alle Kinder die Möglichkeit, das neue Freizeit- und Spieleareal unter die Lupe zu nehmen und auszuprobieren.

    Um 12:15 werden Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin gemeinsam mit Frank Baumann, Geschäftsführer am Theater Mönchengladbach und Krefeld, den Theaterpark offiziell eröffnen. Die Eröffnung wird auch vom Theater musikalisch begleitet.

    Die Neugestaltung der Parkanlage ist ein Teilprojekt des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Rheydt und spricht gezielt Familien und unterschiedliche Nutzergruppen an. “Es ist richtig schön geworden. Mitten im Herzen von Rheydt wurde eine Aufenthaltsqualität geschaffen, die ganzjährig, aber vor allen Dingen im Sommer, eine Anlaufstelle nicht nur für Familien mit Kindern sein wird”, ist sich der erste Bürger der Stadt sicher. Für den Planungsdezernenten ist der Theaterpark ein gutes Beispiel, wie die Innenstädte gezielt gestärkt werden können: “Das ist ein Ort der Begegnung, der mit seinen Grünflächen und attraktiven Spielmöglichkeiten ein neuer Treffpunkt im Quartier ist, zumal hier in direkter Nachbarschaft zum Theater mit Freiflächen und den erforderlichen Versorgungsanschlüssen auch kulturelle Angebote im Außenbereich möglich sind.”  Auch eine Terrasse für Außengastronomie ist vorhanden.

    Anmerkung der Redaktion:
    In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd wurde bekannt, Gelder für die Herrichtung des Fußgängertunnels am Bahnhof Rheydt wurden zweckentfremdet für den Theaterpark eingesetzt.

    Der Theaterpark spiegelt urbane Lebensqualität wider. Mit modernen Spielbereichen für jüngere und ältere Kinder sowie einem Calisthenics- und Parcours-Treffpunkt für Jugendliche, attraktiven Sitz- und Ruheflächen und einer Terrasse für die Gastronomie spricht der neue Theaterpark unterschiedliche Nutzergruppen an.  Das neue Herzstück des Parks ist ein Kinderspielplatz mit Wasserspiel, Rutsche, Trampolin, Klettergerüst und Schaukel sowie spielerischen Elementen wie Podeste, Findlinge und Baumstämmen. Im Zuge der Neugestaltung wurden schlecht beleuchtete Ecken und “Angsträume” gezielt beseitigt. Um 13 Uhr wird es einen begleiteten Rundgang durch den Park geben.

    Die Bürgerschaft war im Planungsprozess über Stadtteilkonferenzen und Bürgerinformationsveranstaltungen sowie einem Workshop mit Mitarbeitern und Förderern des Theaters intensiv eingebunden. Maßgeblichen Anteil an der kindgerechten Gestaltung hatte auch die Aktivitätengruppe Hey!Rheydt.
    Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,9 Millionen Euro, der Förderanteil im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Rheydt liegt bei 80 Prozent.

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  • Stadt und Land verzichten im März auf Probealarm

    Stadt und Land verzichten im März auf Probealarm

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat heute den für den 10. März geplanten landesweiten Warntag abgesagt. Auch die Stadt Mönchengladbach wird auf den monatlichen Probealarm am 5. März verzichten.

    “Seit dem 24. Februar haben wir in Europa eine Zeitenwende erlebt, die uns alle bis ins Mark erschüttert und entsetzt. Die völkerrechtswidrige Invasion der Russischen Föderation in die Ukraine stellt eine historische Zäsur unserer Friedensordnung dar, die wir noch vor kurzem für nicht möglich gehalten hätten. Mit der neuen Realität eines russischen Angriffskrieges auf ein souveränes und friedliches Land müssen wir nun auf zahlreichen Ebenen von Politik und Verwaltung in Bund und Ländern angemessen umgehen und prüfen, ob bestimmte Prozesse aktuell wie geplant durchgeführt werden können. Im Rahmen dieser akuten Revision habe ich beschlossen, dass der landesweite Sirenenprobealarm am 10. März nicht stattfinden wird”, betont Landesinnenminister Herbert Reul in einem Schreiben an die Kommunen.

    Innenminister Reul befürchtet, dass die Bevölkerung durch die Probealarme in der derzeitigen Lage verunsichern und ängstigen könnte. Die Stadt Mönchengladbach schließt sich dieser Auffassung an. In den vergangenen Tagen haben sich bereits zahlreiche Bürger:innen bei der Verwaltung gemeldet und darum gebeten, den Probealarm in der aktuellen Lage auszusetzen.

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  • VHS-Angebot: Vortrag zur Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen

    VHS-Angebot: Vortrag zur Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen

    Die Volkshochschule Mönchengladbach nimmt den russischen Angriff auf die Ukraine zum Anlass für ein spontanes Zusatzangebot in ihrem Programm. Am Sonntag, 6. März 2022, bietet sie um 19:30 Uhr einen fachkundigen Vortrag zur Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen an.

    Darin zeichnet die Historikerin Prof. Ricarda Vulpius den Konflikt nach und nimmt dabei das Narrativ Wladimir Putins in den Blick, nach dem die Ukraine schon immer ein Teil Russlands gewesen sei. Tatsächlich reicht der Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit bis ins Mittelalter zurück.
    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Anmeldung unter Telefon 02161 / 25-6400
    Ricarda Vulpius ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster.
    Ihr Forschungsschwerpunkt ist die russische Imperiumsgeschichte sowie die Geschichte der Ukraine und ihre Verflechtungen.

    Der Vortrag findet als kostenloser Livestream per Zoom statt. Den Teilnahme-Link erhalten angemeldete Teilnehmer:innen kurz vor der Veranstaltung per E-Mail.

    Termin: Sonntag, 06.03., 19:30 bis 21:00 Uhr
    Anmeldefrist: Freitag, 04.03., 12.00 Uhr
    Kosten: 0,00 €
    Anmeldung: Telefon 02161 / 25-6400

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  • Mönchengladbach ist auf Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine vorbereitet

    Mönchengladbach ist auf Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine vorbereitet

    Die Stadtverwaltung Mönchengladbach hat mit dem Aufbau von Strukturen zur Unterbringung und Versorgung ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine begonnen. Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat dazu am Wochenende einen Einsatzstab installiert, der die Voraussetzungen für die Aufnahme der vom Krieg betroffenen Menschen schafft.

    Für ankommende ukrainische Staatsbürger:innen, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, stehen derzeit rund 350 Plätze in Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung. Die ersten Geflüchteten wurden bereits untergebracht.

    OB Felix Heinrichs sagte dazu am Dienstag (1. März): “Wir sind darauf vorbereitet, Geflüchteten in unserer Stadt Schutz vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat zu bieten. Dabei können wir auf die Strukturen und Erfahrungen aus den Jahren 2015/2016, vor allem aber auch auf das Engagement aller Beteiligten zurückgreifen.”

    Derzeit ist auch für die Stadt Mönchengladbach noch unklar mit welcher Anzahl von geflüchteten Menschen aus der Ukraine hier vor Ort gerechnet werden muss. Tatsächlich sind bereits die ersten Flüchtlinge in Mönchengladbach angekommen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Menschen, die einen persönlichen Kontakt zu Bürger:innen der Stadt haben. Diese werden zum großen Teil von ihren Freunden und Angehörigen bei sich untergebracht und versorgt.

    Die Stadt Mönchengladbach hat eine zentrale E-Mail-Adresse für Hilfeersuchen und Hilfsangebote freigeschaltet. Sie lautet ukrainehilfe@moenchengladbach.de . Telefonische Anfragen von Hilfswilligen und ankommenden Ukrainern nimmt die Stadtverwaltung unter den Rufnummern (02161) 25-42512 und -42513 entgegen. Die Rufnummern sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

    Infos für Hilfswillige:

    Derzeit erreichen die Stadt bereits zahlreiche Anfragen von Menschen, die Sachspenden leisten möchten. Davon wir derzeit – auch in Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz – abgeraten. “Wir sind in Kontakt mit Hilfsorganisationen und unseren Nachbarkommunen, die Kontakt in die Krisenregion haben. Sollten sich konkrete Hinweise ergeben, welche Hilfsgüter benötigt werden, geben wir dies rechtzeitig bekannt”, so OB Felix Heinrichs.

    Wer Hilfe bei der Unterbringung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen anbieten möchte, kann sich an die angegebene E-Mail-Adresse wenden. Wer konkrete Unterstützung leisten will, kann dies auch mit Geldspenden tun, zum Beispiel über die “Aktion Deutschland Hilft” (IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600, BIC: COBADEFFXXX, Commerzbank, Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine, www.spendenkonto-nothilfe.de) “Aktion Deutschland Hilft” ist ein Zusammenschluss von 23 deutschen Hilfsorganisationen, darunter action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland, Habitat for Humanity, HELP – Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, World Vision Deutschland, Der Paritätische.

    Infos für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine:

    Ukrainische Staatsangehörige können visumsfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich hier bis zu 90 Tagen ohne Aufenthaltstitel aufhalten. Daran anschließend kann eine Aufenthaltserlaubnis für einen weiteren Aufenthalt von längstens 90 Tagen beim Fachbereich Bürgerservice, Ausländerangelegenheiten Goebenstraße 4-8, 41066 Mönchengladbach beantragt werden. Die Antragstellung kann montags, mittwochs, freitags zwischen 8:00 und 12:00 Uhr erfolgen. Im Vorfeld wird um Kontaktaufnahme mit der Ausländerbehörde unter der Rufnummer 02161/2553180 oder 02161/2556789 oder per Mail an auslaenderwesen@moenchengladbach.de gebeten.

    In den nächsten Tagen werden weitere Informationen zu aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen der Bundesregierung erwartet, durch die sich eventuell weitere Möglichkeiten ergeben könnten.

    Alternativ kann auch ein Asylantrag gestellt werden. Für die Antragstellung ist die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Bochum zuständig: Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, Gersteinring 52, 44791 Bochum (Tel: 02931/ 826600).

    Ob eine Antragstellung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Es können sich daraus unterschiedliche Rechtsfolgen ergeben. Mehr Infos: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:

    https://www.bamf.de/DE/Startseite/startseite_node.html

    Botschaft der Ukraine in Deutschland:

    https://germany.mfa.gov.ua

    Auswärtiges Amt:

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/UKR

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  • „Wir stehen alle gemeinsam für Solidarität mit der Ukraine und Frieden in der Welt ein“

    „Wir stehen alle gemeinsam für Solidarität mit der Ukraine und Frieden in der Welt ein“

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs zur bedrohlichen Situation in der Ukraine.

    Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine in der vergangenen Nacht, wendet sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs an die 656 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, die in Mönchengladbach leben und für die die Situation besonders belastend ist.

    “Die Nachrichten und Bilder aus der Ukraine erschüttern mich. Moderne Staaten dürfen keinen Krieg gegeneinander führen. Die Zuspitzungen der vergangenen Wochen haben uns alle in Besorgnis versetzt. Trotzdem war immer die Hoffnung da, dass es nicht zu militärischen Angriffen kommen wird. Nun erschüttern Explosionen ukrainische Städte und Menschen fliehen. Das ist ein düsterer Tag in der europäischen Geschichte.

    Unsere Regierung darf jetzt nicht aufhören, gemeinsam mit den Partnern in Europa und der Welt für Frieden einzutreten. Auch in Mönchengladbach lebende hunderte Menschen, die eine ukrainische Staatsangehörigkeit haben und die Familienangehörige in der Ukraine haben. Die vielen Rückmeldungen aus der Stadt zeigen mir, dass wir alle gemeinsam für Solidarität mit der Ukraine und Frieden in der Welt einstehen. Die Angriffe müssen sofort aufhören”.

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  • Vom Stiftisch-Humanistischen Gymnasium zum Gardasee – Der Mönchengladbacher Dichter Hans Leifhelm in Heimat und Exil

    Vom Stiftisch-Humanistischen Gymnasium zum Gardasee – Der Mönchengladbacher Dichter Hans Leifhelm in Heimat und Exil

    Hans Leifhelm wurde 1891 auf dem Hermges geboren und starb 1947 einsam in seinem Exil am Gardasee. Dazwischen liegen Jahre des Unterwegsseins: als Redakteur politischer und kultureller Zeitschriften in Berlin und München, als Arbeitsvermittler und Berufsberater beim Arbeitsamt in Graz, als Leiter einer Wirtschaftsschule in Düsseldorf und schließlich als Lektor für deutsche Sprache an den Universitäten von Palermo und Padua.

    Anders als sein Freund aus frühester Jugend, der Kesselschmied Heinrich Lersch, hatte Leifhelm stets Distanz zu den Nationalsozialisten gewahrt.
    Wegen seiner Nähe zu den Gewerkschaften 1933 entlassen, stand er auch in der Steiermark und in Italien, wohin er sich mit seiner Familie zurückgezogen hatte, unter der ständigen Beobachtung durch die Gestapo.
    1947 erlag er in Riva den Folgen einer Hirnhautentzündung. Leifhelms Gedichte und Erzählungen sind von einer erstaunlichen Aktualität. Sie preisen die Schönheit der Natur und mahnen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihr; sie betonen den Wert der Arbeit und fordern ihre gerechte Verteilung ein.

    Mit Hans Leifhelm stellt der Vortrag eine der bedeutendsten literarischen Persönlichkeiten Mönchengladbachs aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg vor. Er schlägt den Bogen von den Orten seiner Kindheit zu seinen letzten Lebensjahren in Italien und zeigt an ausgewählten Texten, dass es sich auch heute noch lohnt, Leifhelm zu lesen.

    Den Vortrag hält am Sonntag, 6. März, um 11.30 Uhr Prof. Dr. Ralf Georg Czapla, Universität Heidelberg.

    Eine Veranstaltung der Otto von Bylandt-Gesellschaft

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  • Oberbürgermeister Felix Heinrichs zeichnet 50 Feuerwehrleute aus

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs zeichnet 50 Feuerwehrleute aus

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat jetzt 49 Mönchengladbacher Feuerwehrleute, die seit 25 oder 35 Jahren Dienst für die Feuerwehr leisten, mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber oder Gold des Landes NRW ausgezeichnet.

    Roland Theis wurde mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen mit Goldkranz ausgezeichnet. (Foto: Stadt MG)

    Eine ganz besondere Ehrung konnte Roland Theis von der Freiwilligen Feuerwehr, Einheit Rheydt, in Empfang nehmen: Der Unterbrandmeister, der im September 1971 in die Feuerwehr eingetreten ist, erhielt das Goldene Ehrenzeichen mit Goldkranz für 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr.

    “Die Feuerwehren gehören zu den wichtigsten Einrichtungen unserer Stadt, denn Brände, Unglücke und Unfälle gehören leider zur Tagesordnung. Feuerwehrleute sind nicht nur Brandbekämpfer und Retter, sondern auch Techniker, Katastrophenexperten, Sicherheitsfachleute, Berater im vorbeugenden Brandschutz, Helfer in höchster Not und bisweilen auch psychologischer Beistand für Betroffene und deren Angehörigen. Dafür haben sie Respekt und Dank verdient”, betonte OB Felix Heinrichs bei der Verleihung im Rathaus Abtei.

    Zu den ersten Gratulanten gehörten Ratsfrau Verena Rhein, Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz, Feuerwehrdezernent Matthias Engel, und Feuerwehrchef, Dirk Schattka. Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden, fanden die Ehrungen für 2020 und 2021 in zwei aufeinander folgenden Feierstunden statt.

    Alle Angehörigen von Freiwilligen Feuerwehren, Werkfeuerwehren sowie Beamte im feuerwehrtechnischen Dienst können mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet werden, wenn sie mindestens 25 Jahre lang aktiv im Feuerschutz pflichttreu ihren Dienst getan haben.

    Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber erhielten:

    Bocks, Daniel

    Brunen, Burkhard

    Coenen, Marc

    Dreßen, Wolfgang

    Faßbender, Dirk

    Hermens, Dirk

    Hofer, Florian

    Kamps, Christian

    Kemmerling, Stefan

    Kück, Michael

    Kerkhoff, Michael

    Matton, Holger

    Mengen, Thomas

    Müller, Johannes

    Rondholz, Tomas

    Schiffer, Tobias

    Schmidt, Peter-Michael

    Schmitz, Harald

    Schmitz, Max

    Schnitzler, Thomas

    Stevens, Jochen

    Teeuwen, Sebastian

    Tietz, Andreas

    Van Kempen, Marc

    Weißhaupt, André Zander, Ben

    Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold erhielten:

    Coenen, Holger

    Coenen, Walter

    Enk, Thomas

    Franken, Reiner

    Geisen, Michael

    Gruben, Michael

    Heinen, Heiner

    Hergett, Markus

    Hoffmann, Dr. Christian

    Irrgang, Georg

    Jansen, Michael

    Klopf, Wilfried

    Knabben, Michael

    Lehnen, Thomas

    Meckmann, Felix

    Meyer, Hans-Josef

    Rademakers, Bernd

    Roemgens, Heinrich

    Schillers, Andreas

    Schmitt, Axel

    Schreurs, Frank

    Vinzens, Peter

    Wilms, Stefan

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  • 2. Auffrischungsimpfung für besonders gefährdete Personengruppen ab sofort auch im städtischen Impfzentrum möglich

    2. Auffrischungsimpfung für besonders gefährdete Personengruppen ab sofort auch im städtischen Impfzentrum möglich

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine 2. Auffrischungsimpfung für alle Menschen ab 70 Jahren, Bewohner:innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patient:innen- und Bewohner:innenkontakt) empfohlen. 

    Die 2. Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

    Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischungsimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten. In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.

    Personen, die nach der 1. Auffrischungsimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischungsimpfung empfohlen 

    Das Land Nordrhein-Westfalen setzt die STIKO-Empfehlung nun um und ermöglicht den kommunalen Impfstellen jetzt per Erlass, die 2. Auffrischungsimpfung in den kommunalen Impfstellen anzubieten.

    Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erfolgte erste Auffrischungsimpfung.

    Die Impfungen erfolgen mit den gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen.
    Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.
    In den Pflegeeinrichtungen sollen die aufsuchenden Impfangebote durch die niedergelassene Ärzteschaft erfolgen. Hierzu nehmen die Einrichtungen zu den ihnen bekannten Ärztinnen und Ärzten Kontakt auf und vereinbaren entsprechende Termine für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten.

    Die Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) der Stadt Mönchengladbach wird die Einrichtungen hierbei wenn nötig unterstützen.
    Wer zu den betroffenen Personengruppen gehört, für die ein 2. Auffrischungsimpfung empfohlen wird, kann diese in der Städtischen Impfstelle Am Nordpark 260 erhalten.
    Termine können online auf der Webseite www.notfallmg.de oder telefonisch bei der städtischen Impfhotline unter 02161 25 50555 reserviert werden.

    Auf der Webseite sind auch alle weiteren Impfangebote in Mönchengladbach verzeichnet.

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  • Mehr Spielraum für Handel und Gastronomie

    Mehr Spielraum für Handel und Gastronomie

    Der Rat der Stadt hat einen Beschluss gefasst, Handel und Gastronomie bei der Nutzung des öffentlichen Raumes durch bspw. Außengastronomie oder Warenständer einen größeren Gestaltungsspielraum einzuräumen.

    Nach einer intensiven Beteiligung der Öffentlichkeit und der Verbände hat die Stadt Vorschläge für eine Neufassung erarbeitet. Mit der Richtlinie für Außengastronomie und Waren-/Werbeständer werden gestalterische Rahmenbedingungen für die Nutzung des öffentlichen Raumes durch Gastronomie und Einzelhandel zugrunde gelegt, insbesondere unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Barrierefreiheit sowie Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.

    Zukünftig entfallen beispielsweise Vorgaben zur zulässigen Höhe und Tiefe von Warenständern bei Verbleib einer Gehwegbreite von mindestens 2,50 Metern, bestimmte Farbvorgaben für Mobiliar und Begrünungselemente und der Mindestabstand von Begrünungselementen zur äußeren Einfassung konzessionierter Flächen unter Berücksichtigung festgelegter Maximalhöhen.

    Des Weiteren sind nun auch Windschutze in einer Höhe von max. 1,50 Metern zulässig, eine Ausnahme gilt allerdings für den Markt Rheydt und die Marktstraße zwischen Marktplatz und Harmoniestraße.

    Vor dem Hintergrund des ausgerufenen Klimanotstandes werden gasbetriebene Heizpilze und -elemente zukünftig ausgeschlossen, aus Pandemiegründen allerdings erst mit Wirkung zum 1. April 2023.

    Anschließend sind nur noch elektrische Heizelemente zulässig, die nachweislich CO2-neutral (Solaranlagen, Ökostrom o. ä.) betrieben werden.
    Die neuen Regelungen im Detail sind auf der Homepage der Stadt unter www.stadt.mg/rl-handel-gastro veröffentlicht.  

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  • Sturmtief Xandra: Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen

    Sturmtief Xandra: Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen

    Unterricht an Schulen fällt aus / Musikschule geschlossen / Außensportanlagen gesperrt / Parks, Anlagen und Spielplätze nicht betreten / Städtische Kitas geöffnet: Appell an Eltern, die Kinder zu Hause zu betreuen Die Wetterdienste sagen für Donnerstag, 17. Februar 2022, verbreitet Sturm und schwere Sturmböen für ganz Nordrhein-Westfalen voraus. Wegen der ernsten Gefahren die damit verbunden sein können, haben das Land NRW und die Stadt Mönchengladbach Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

    Schulen: Unterricht fällt aus

    Wegen des angekündigten Sturm fällt morgen landesweit an allen Schulen der Unterricht aus. Für Schülerinnen und Schüler, die die Mitteilung über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb morgen dennoch im Schulgebäude eintreffen, ist eine Aufsicht gewährleistet. Lehrkräfte treten hierzu morgen unabhängig von der Entscheidung über den Unterrichtsausfall ihren Dienst an, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen.

    Kitas und Tagespflege

    Das Land NRW appelliert dringend an die Eltern, wegen der möglichen Gefahren beim Bringen und Abholen ihre Kinder morgen nicht in die Kitas oder die Tagespflege zu bringen. Diesem Appell schließt sich die Stadt MG an.

    Die städtischen Einrichtungen sind aber nicht geschlossen. Für Eltern, die keinen andere Betreuung organisieren können, wird das Betreuungsangebot selbstverständlich aufrechterhalten. Die Kitas wurden gebeten, die Außengelände nicht zu nutzen.

    Musikschule

    Der Unterricht an der städtischen Musikschule fällt am Donnerstag, 17. Februar, aus. Ein Online-Angebot als Ersatz kann so kurzfristig nicht organisiert werden.  

    Außensportanlagen gesperrt

    Alle städtischen Außensportanlagen sind wegen der Unwetterwarnung heute, Mittwoch 16.02.2022 und morgen, Donnerstag 17.02.2022, gesperrt. Aller Voraussicht nach ist der Trainingsbetrieb ab Freitag 18.02.2022 auf den Außensportanlagen wieder möglich.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Stadt, Feuerwehr und mags warnen: Schließen Sie alle Türen, Fenster, Dachfenster, Luken, Lichtkuppeln und rollen Sie Markisen auf. Bringen Sie im Freien stehende Gegenstände in das Haus und stellen Sie Ihr Auto – wenn möglich – in die Garage.

    Bitte meiden Sie öffentliche Grünflächen, Friedhöfe, Spielplätze und Wälder. Diese Warnung gilt auch noch für die nächsten Tage, da durch den Sturm Bäume geschädigt sein können und herabfallende Äste eine Gefahr darstellen.

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  • 60 Jahre vermisst – jetzt wiederaufgetaucht

    60 Jahre vermisst – jetzt wiederaufgetaucht

    Damit hat keine(r) gerechnet: Die Mitarbeiterin der Stadtbibliothek war völlig überrascht, als sie in diesen Tagen das Päckchen aus Südfrankreich öffnete und ein Buch der Volksvereinsbibliothek ans Tageslicht kam, das fast 60 Jahre nach der Ausleihe nunmehr zurückgekehrt ist.

    Der 81jährige Entleiher, ehemaliger Mitarbeiter des JHQ, bat in seinem zweiseitigen, handgeschriebenen Brief wortreich “tausendmal um Entschuldigung” für die verspätete Rückgabe des Buches von Friedrich Engels, 3. Auflage, Zürich 1883 mit den 3 Schriften:

    Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft (64 Seiten), Der Deutsche Bauernkrieg (120 S.), Soziales aus Russland (16 S.) Die Stadtbibliothek ist glücklich über die Rückkehr ihres Eigentums. Sie kann jetzt den Titel von der langen Liste der vermissten Bücher der Bibliothek des Volksvereins für das Katholische Deutschland streichen. Insgesamt werden 854 Bücher seit Kriegsende vermisst, entsprechend gekennzeichnet im Originalkatalog der Volksvereinsbibliothek (VVB), der glücklicherweise erhalten geblieben ist.

    “Vermutlich stehen noch einige Exemplare der VVB in Regalen und Bücherschränken, ohne dass die jetzigen Besitzer ahnen, dass der rechtmäßige Eigentümer die Stadtbibliothek in Mönchengladbach ist”, ahnt Guido Weyer, Leiter Fachbereich Bibliothek und Archiv. “Als der Volksverein 1933 von den Nazis verboten wurde, konnten die entliehenen Bücher wohl nicht mehr zurückgegeben werden. Einige Monographien sind auch bei der kriegsbedingten Teilauslagerung der VVB verloren gegangen.”

    Zu erkennen sind die Bücher an einem der damals üblichen Bibliotheksstempel. In dem Buch von Friedrich Engels ist es ein runder Stempel mit der Aufschrift: “Arbeiterwohl. Verband für soziale Kultur u. Wohlfahrtspflege. M.Gladbach. Generalsekretariat”

    Vielleicht ein Anlass, die eigene Bibliothek mal zu durchforsten und auf Eigentumsstempel zu achten! Für diese Rückgaben fallen natürlich keine Mahngebühren an.

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  • Bürgerbegehren „Radentscheid“ erhält Kostenschätzung

    Bürgerbegehren „Radentscheid“ erhält Kostenschätzung

    Umsetzung der von der Initiative formulierten Ziele würde in den nächsten acht Jahren Kosten in Höhe von rund 393 Millionen Euro verursachen

    Das Bürgerbegehren “Radentscheid” hatte mit seinen Vertretungsberechtigten Claudia Busenius-Pongs, Lucas Vasarhelyi und Susanne Jud Ende Mai vergangenen Jahres im Rathaus Abtei eine Liste mit Forderungen an Oberbürgermeister Felix Heinrichs übergeben. Für die darin enthaltenen Maßnahmen ermittelte die Verwaltung eine Kostenschätzung, die auf Wunsch der Vertretungsberechtigten der Initiative nun nach mehreren Gesprächen vorgelegt wurde. Demnach würden für die Umsetzung der sieben von der Initiative formulierten verkehrspolitischen Ziele der Stadt in den nächsten acht Jahren geschätzte Kosten in Höhe von 393.300.000 Millionen Euro entstehen. Diese Summe ergibt sich aus den geschätzten Einzelposten:

    • Baukosten rund 340.890.000 Euro

    • Planungskosten rund 34.089.000 Euro

    • Personalkosten (inklusive Sach- und Gemeinkosten für Büroarbeitsplätze) rund 17.072.000 Euro • Unterhaltungskosten rund 1.249.000 Euro.

    Dies teilte Oberbürgermeister Felix Heinrichs gestern (9. Februar) in der Sitzung des Hauptausschusses mit. Nach § 26 Abs.2 Satz 6 der Gemeindeordnung NRW ist die detaillierte Kostenschätzung der Verwaltung bei der Sammlung der Unterschriften anzugeben, mit der nunmehr begonnen werden kann. Zum Erreichen des notwendigen Unterschriftenquorums müssen mindestens 8.285 Unterschriften gesammelt werden. Dies entspricht vier Prozent der Bürger.

    Folgende sieben Ziele, die im Bürgerbegehren formuliert werden, waren Grundlage der Kostenschätzung:

    Neben Radwegen an Hauptstraßen mit einer Mindestbreite von 2,30 Metern und einem durchgehend roten Belag (Vorgabe: 20 Kilometer pro Kalenderjahr) sollen auch die Kreuzungen sicherer ausgebaut werden. Gefordert werden vorgezogene Haltelinien für den Radverkehr mit ausreichender Aufstellfläche und die Verkleinerung des Abbiegeradius für den Autoverkehr durch Schutzinseln. An Ampelkreuzungen sind getrennte Lichtsignalanlagen für den Rad-, Fuß- und Autoverkehr erwünscht. Die Stadt wird aufgefordert, ein Alltagsradnetz aus durchgängigen Fahrradrouten anzubieten, damit alle Ortsteile möglichst direkt miteinander vernetzt und an die Zentren angebunden sind. Alle freien Rechtsabbieger für den motorisierten Verkehr sind zu beseitigen. Die Umsetzung der Forderungen soll vorrangig an den Schulen beginnen. Für alle vorgenannten Planungen und baulichen Maßnahmen sind mindestens die Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen (EFA) und die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) in der jeweils gültigen Fassung bindend. Eine Dokumentation über den aktuellen Stand der Umsetzung soll im Sinne der Transparenz zu jeder Zeit öffentlich im Internet einsehbar sein.

    Weitere Infos zum Bürgerbegehren gibt es unter www.radentscheid-mg.de 

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  • Bechern für Rheydt

    Bechern für Rheydt

    Die Initiative “Rheydt lebt!” hat sich in Zusammenarbeit mit dem Gastronetz, dem Quartiersmanagement und dem Stadtteilkoordinator eine Aktion ausgedacht, um die Gastronomie in der Rheydter Innenstadt zu unterstützen.

    Bechern für Rheydt
    ©Stadt MG

    Denn die Wirtinnen und Wirte leiden derzeit unter einem existenzbedrohenden Besucherschwund, obwohl die Corona-Regeln den Besuch von Gastronomiebetrieben zulassen. Die Veranstaltung “BECHERN für Rheydt” bewirbt daher mit einem Augenzwinkern alle Freitage im Februar als Aktionstage.

    An jedem Freitag im Februar können alle unter Einhaltung der 2G+ Regeln sowie allen weiteren gegebenen Maßnahmen ab 17 Uhr im Rheer Eck ein Teilnahme-Bändchen erhalten.
    Sie müssen bei den teilnehmenden Gastronomiebetrieben jeweils nur noch ihr Bändchen vorzeigen.
    Mit dabei sind:
    Ratskeller Rheydt, Blue Angel, Töff Töff. Köpi, Janse Winand, Irish Pub, Café Kosmo und Café Futur / Zwischenraum.

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  • Schornsteine des Heizkraftwerks im ehemaligen JHQ gesprengt

    Schornsteine des Heizkraftwerks im ehemaligen JHQ gesprengt

    Auf dem Gelände des ehemaligen JHQ sind gestern gegen 14 Uhr zwei 46 und 27 Meter hohe Schornsteine eines alten Heizkraftwerks gesprengt worden.

    Die beiden 42 Tonnen und 25 Tonnen schweren Schornsteine aus Metall standen an der Collingwood Road, in der Nähe der vom Land NRW betriebenen Erstaufnahmeeinrichtung (EAE). Rund 300 Bewohner:innen der EAE, deren Unterkünfte im 150 Meter großen Sicherheitsradius lagen, waren im Vorfeld in andere Gebäude verlegt worden.

    Durchgeführt wurde die Sprengung von der Firma Reisch Sprengtechnik GmbH aus dem bayerischen Apfeldorf. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden vom Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach mit Unterstützung der Polizei begleitet.

    Sprengung Schornsteine im ehemaligen JHQ
    (Foto: Stadt MG)

    Das JHQ Rheindahlen diente von 1954 bis 2013 verschiedenen Verbänden der britischen Streitkräfte und der NATO als Hauptquartier. Im Dezember 2013 wurde das JHQ von den britischen Streitkräften an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.
    Seitdem ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Eigentümerin des Geländes.

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