Autor: PMG

  • Ab Donnerstag, 2. Dezember gilt wieder eine Maskenpflicht am Sitzplatz

    Ab Donnerstag, 2. Dezember gilt wieder eine Maskenpflicht am Sitzplatz

    Die Landesregierung hat beschlossen, in Schulen wieder die Maskenpflicht am Sitzplatz einzuführen. Die Maskenpflicht gilt ab morgen, den 2. Dezember 2021, wieder an allen Schulen.

    Die Coronabetreuungsverordnung wird entsprechend geändert, teilt die Schulministerium in einer Pressemitteilung mit. Die Maske am Sitzplatz gilt danach ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.
    Lediglich auf dem Außengelände der Schulen (Schulhof, Parkplatz) gilt wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht. Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen in Nordrhein-Westfalen heute über die Wiedereinführung der Maskenpflicht informiert.

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  • Rheydt musiziert an den Adventsfreitagen

    Rheydt musiziert an den Adventsfreitagen

    Gemeinsam mit engagierten Rheydter Gastronomen, Händlern, Vereinen und Institutionen arbeitet Marius Müller, Stadtteilkoordinator der Stadtverwaltung intensiv daran, mit unterschiedlichen Veranstaltungen freitags Leben in die Rheydter Innenstadt zu bringen. Das Lichterfest und eine Baumschmück-Aktion waren erste gelungene Beispiele.

    Jetzt soll es nicht nur glanzvoll, sondern auch musikalisch werden: An den nächsten Freitagen wird es kleine musikalische Darbietungen auf dem Harmonieplatz geben, die für etwas Entschleunigung in der hektischen Vorweihnachtszeit sorgen: Den Anfang machen am 3. Dezember ab 16:30 Uhr die Blechbläser der Niederrheinischen Sinfoniker. Sie spielen 2 x 45 Minuten aus den Weihnachtlichen Weisen von Karl Edelmann.

    Am Freitag, 10. Dezember, ab 18 Uhr, gibt der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor des Hugo Junkers Gymnasiums auf dem Harmonieplatz ein ausgedehntes Ständchen mit der Möglichkeit mitzusingen. Den Abschluss machen am 17. Dezember, ab 17 Uhr die Hugo-Junkers-Bigband und die Coverband Gentle Tones mit stimmungsvollen Klassikern.

    Bei allen Terminen werden heiße Süppchen und Glühwein angeboten.

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  • „Es geht um das Wohl der Kinder“ –  2022 startet wieder eine Umschulung für Erzieherinnen und Erzieher

    „Es geht um das Wohl der Kinder“ – 2022 startet wieder eine Umschulung für Erzieherinnen und Erzieher

    Einer war Flugbegleiter, dann kam die Pandemie, die Flugzeuge blieben am Boden. Eine arbeitete als Grafikdesignerin, wollte aber immer schon mehr mit Menschen machen. Einer fragte sich zur Berufslebensmitte, ob das Leben noch mehr zu bieten hat, als die Personalabteilung eines Unternehmens zu leiten. Eine arbeitete als Kosmetikern, wurde in Kurzarbeit geschickt und begriff das als Chance, in einen Beruf zu wechseln, den sie sich immer schon hatte vorstellen können. Sie alle sitzen jetzt in einem Klassenraum des Maria-Lenssen-Berufskollegs in Mönchengladbach-Rheydt und schulen zum Erzieher oder zur Erzieherin um.

    In Mönchengladbach ist die Nachfrage nach Kita-Plätzen ungebrochen. Weil Stadt und freie Träger den Bau neuer Kindergärten vorantreiben, werden in den nächsten Jahren zahlreiche Fachkräfte benötigt. Allein bis zum Jahr 2024 sollen mehr als 700 Erzieher*innen neu eingestellt werden, hatte die Stadtverwaltung im Frühjahr 2021 erklärt und ein gemeinsames Modellprojekt mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Mönchengladbach sowie dem Maria-Lenssen-Berufskolleg gestartet: Beworben wurde eine Umschulung zum Erzieher oder zur Erzieherin in Form einer Praxisintegrierten Ausbildung (PiA). Da die Umschüler*innen von Beginn an in einer Kita angestellt sind, erhalten sie, anders als bei der schulischen Erzieherausbildung, ein Ausbildungsentgelt. Und sie werden darüber hinaus von der Agentur für Arbeit in den ersten zwei Jahren zusätzlich gefördert.

    Das gemeinsame Werben hat sich gelohnt. Am Maria-Lenssen-Berufskolleg konnten Umschüler*innen in zwei PiA-Klassen aufgenommen werden. Inzwischen liegen die ersten Monate hinter ihnen. “Durch Zufall war ich auf einen Zeitungsartikel gestoßen, der das Pilotprojekt ankündigte. Ich habe ihn gelesen, weggelegt, gelesen, weggelegt – ein paar Tage ging das so. Dann habe ich zum Telefon gegriffen, mich bei der Arbeitsagentur beraten lassen und mir danach spontan ein sechswöchiges Praktikum in einer Kindertagesstätte gesucht”, erzählt Stefan Päßler. Schon zuvor hatte der 50-Jährige für sich den Entschluss gefasst, beruflich noch einmal etwas Neues zu starten: “Ich hatte mein Leben lang, zuletzt als Leiter einer Personalabteilung, mit Menschen zu tun. Allerdings habe ich immer stärker gespürt, dass ich das noch einmal in einer ganz anderen Form tun möchte.”

    Stefan Päßler besucht wie die anderen Umschüler*innen mittwochs und donnerstags das Berufskolleg an der Werner-Gilles-Straße in Rheydt. Freitags bietet ihnen die Stadt Mönchengladbach zusätzlich ein oder zwei Mal im Monat Seminare an, in denen zum Beispiel die kollegiale Beratung oder der Kinder- und Jugendschutz thematisiert werden. Montags, dienstags und freitags arbeiten die Umschüler*innen in unterschiedlichen Kindertagesstätten mit, die sie vor Umschulungsbeginn bereits über Praktika kennengelernt hatten. “Praktika sind im Vorfeld verpflichtend, damit sich die Interessenten einen konkreten Eindruck von der Tätigkeit als Erzieher oder Erzieherin machen können und die Umschulung für sie zu einem Erfolg werden kann”, erklärt Eva Krause, zuständige Teamleiterin der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. “Stellen beide Seiten durch das Praktikum fest, dass sich das Interesse verfestigt hat, erfolgt die Anmeldung am Berufskolleg und kann mit der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter eine Vereinbarung getroffen werden, so dass die dreijährige Umschulung starten kann.” Das war in diesem Jahr im August so – und das wird 2022 wieder so sein.

    Die Partner des Projektes haben sich darauf verständigt, auch nächstes Jahr wieder gemeinsam für diese Umschulung zu werben. Dazu erklärt Silke Venten, PiA-Klassenlehrerin am Maria-Lenssen-Berufskolleg: “Für uns ist 2022 denkbar, wieder bis zu 15 Umschüler in die Klassen der Praxisintegrierten Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher aufzunehmen.” Finanziell ist die Umschulung nicht uninteressant, berichtet Jessica Kitschke. Der Kosmetikerin ging während der Corona-Pandemie die Arbeit verloren. Sie wurde zunächst in Kurzarbeit geschickt, erkannt dann aber ihre “Chance, über die Umschulung in einen Beruf zu wechseln, den ich mir früher schon für mich hatte vorstellen können”. Sie nennt den Lohn, der ihr nach der PiA-Ausbildung winkt, attraktiv: “Und auch jetzt kommt man durch die Ausbildungsvergütung gut über die Runden, die noch über den Arbeitslosengeld-Freibetrag aufgestockt wird.” Darüber hinaus können über die Arbeitsagentur zusätzlich Kinderbetreuungs- und Fahrtkosten gefördert werden.

    Übereinstimmend ist die Zustimmung, dass der Schritt richtig gewesen ist, die Umschulung in Mönchengladbach zu beginnen. “Morgens fahre ich total gerne in die Kita”, sagt Stefan Päßler. “Man hat uns sofort in die Arbeit eingebunden. Für Menschen, die aus dem Arbeitsprozess kommen, ist das aktive ,Mitwirken können‘ besonders wichtig. Die Arbeit ist zwar anstrengend, das darf man nicht unterschätzen. Sie gibt jedenfalls meinem Leben einen tiefen Sinn – denn es geht um das Wohl der Kinder!”

    Weitergehende Informationen

    Beratung durch die Agentur für Arbeit zu PiA und zum Erzieherprojekt 2022: Jederzeit können E-Mail-Anfragen (mit persönlichen Kontaktdaten) an moenchengladbach.erzieher@arbeitsagentur.de gerichtet werden. Außer zur Umschulung berät die Arbeitsagentur auch Schulabgänger über die unterschiedlichen Angebote im Bereich der Erziehung. Informationen im Internet:www.kita-läuftbeiuns.de  (Stadt Mönchengladbach) arbeitsagentur.de/vor-ort/moenchengladbach/arbeit-vor-ort/erzieher (Agentur für Arbeit Mönchengladbach)

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  • Corona-Stabsstelle des Ordnungsamtes zieht Bilanz

    Corona-Stabsstelle des Ordnungsamtes zieht Bilanz

    Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Ordnungsamt 3.165 Verstöße gegen Corona-Regeln festgestellt und angezeigt. Das teilte Annegret Ketzer, Leiterin des Ordnungsamtes, im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz mit.

    Von den Verfahren sind rund 40 Prozent (1.287) abgeschlossen, etwas weniger als 10 Prozent (269) sind in Bearbeitung und etwa die Hälfte (1.678) läuft noch.

    Bei den bisher abgeschlossenen Verfahren wurden mehr als die Hälfte (57 Prozent) mit einem Bußgeldbescheid beendet. In 13 Prozent der Verfahren wurde eine schriftliche Verwarnung ausgesprochen, davon 74 Prozent mit Festsetzung eines Verwarngeldes.

    Rund 30 Prozent der Verfahren wurden eingestellt, zum Beispiel wegen mangelnder Beweiskraft oder nachträglicher Entlastung der Betroffenen. Aufgrund einer Vielzahl von Einsprüchen sind derzeit noch 89 Verfahren beim Amtsgericht Mönchengladbach anhängig.

    Insgesamt konnte damit durch 168 Verwarnungen und mittlerweile 727 Bußgeldbescheide eine Gesamtsumme von 395.108 Euro geahndet werden, seit Ende September alleine rund 75.000 Euro.

    Die fünfköpfige Corona-Stabsstelle bearbeitet nicht nur Bußgeldverfahren, sondern unterstützt den Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst auch bei seinen Außendienstkontrollen. Bei bisher 97 Kontrolleinsätzen hat sie bisher 176 Verstöße festgestellt.

    Neben den Bußgeldverfahren und Kontrollen berät die Corona Stabsstelle über die E-Mail Adresse Hotline32@moenchengladbach.de Privatleute und Gewerbetreibende bei allen Fragen rund um die aktuellen Coronaregelungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der rechtlichen Prüfung von Hygienekonzepten.

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  • Musikschule sagt Veranstaltungen in Innenräumen ab

    Musikschule sagt Veranstaltungen in Innenräumen ab

    Das von der Abteilung Popularmusik der Musikschule Mönchengladbach vorbereitete Konzert “Pop 2021” entfällt. Geplant war das Konzert für Sonntag, 28. November, ab 17 Uhr im Carl-Orff-Saal der Musikschule.

    Auf Grund der aktuellen Situation entfallen auch alle weiteren in Innenräumen geplanten Veranstaltungen der Musikschule für dieses Jahr.

    Unterricht findet weiter in Präsenz statt. Der Zutritt in die Musikschule ist dabei nur mit 2G-Nachweis möglich. Schüler*innen bis zum Alter von 15 Jahren sind von dieser Regelung nicht betroffen!

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  • Impftermine im Nordpark für Dezember ab sofort buchbar

    Impftermine im Nordpark für Dezember ab sofort buchbar

    Auf der Seite https://notfallmg.de/de/corona-impfung können auch die benötigten Unterlagen heruntergeladen werden

    Die Stadt Mönchengladbach weitet wie angekündigt das Impfangebot für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen im ehemaligen Impfzentrum Am Nordpark 260 ab dem 1. Dezember deutlich aus.
    An bis zu fünf Tagen pro Woche stehen dann hier täglich 720 Impftermine zur Verfügung.
    “Wir hoffen, mit diesem Angebot möglichst viele Menschen zu erreichen und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, bei denen die Nachfrage nach Impfterminen weiter steigt, spürbar zu entlasten”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Dazu hat die Stadtverwaltung heute ein Terminreservierungssystem freigeschaltet, das auf der Internetseite https://notfallmg.de/de/corona-impfung aufgerufen werden kann. Hier können auch die für die Impfung benötigten Unterlagen heruntergeladen werden. Um die Wartezeiten am Impfzentrum so kurz wie möglich zu halten, bittet die Stadt darum, die Unterlagen möglichst schon ausgefüllt zum Impftermin mitzubringen.

    Der Großteil der Termine wird über dieses Terminportal vergeben.
    Jeden Vormittag hält die Stadt aber auch Termine für ältere Menschen ohne Online-Zugang frei.
    Diese Termine können über eine Hotline der Stadt Mönchengladbach unter der Rufnummer (02161) 25-50555 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis12 Uhr) gebucht werden.

    Wichtig: Ohne bestätigte Terminreservierung ist eine Impfung leider nicht möglich.

    An wen richtet sich das Angebot?

    Das Angebot richtet sich an Personen, die noch keine Grundimmunisierung haben oder diese vervollständigen müssen, und Personen, die eine Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten benötigen. Personen, die eine Grundimmunisierung mit dem Impfstoff von Johnson und Johnson erhalten haben, können die Auffrischungsimpfung nach vier Wochen bekommen. Menschen mit Vorerkrankungen sollten sich hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung durch ihren behandelnden Arzt/Ärztin beraten lassen und dort einen Auffrischungstermin vereinbaren. Kapazitäten für eine vorzeitige Booster-Impfung (vor Ablauf von 6 Monaten) sind derzeit nicht vorhanden. Die Impfstelle im Nordpark wird auch nach dem Jahreswechsel weiter geöffnet sein.

    Termine für 2022 werden rechtzeitig im Terminportal freigegeben.

    Welcher Impfstoff steht zur Verfügung?
    Es werden abhängig von den Lieferungen mRNA-Impfstoffe von BionTech/Pfizer oder Moderna verimpft. Welcher Impfstoff wann zur Verfügung steht, ist derzeit offen.

    Impfaktion im Nordpark am Samstag, 27. November, von 11 bis 17 Uhr.
    Auch bei diesem Termin sind Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfungen nach sechs Monaten (bei Johnson und Johnson nach vier Wochen) möglich.

    Die Stadt Mönchengladbach weist darauf hin, dass es am Samstag wieder zu langen Wartezeiten kommen kann. Außerdem bitten die Verantwortlichen darum, Rücksicht auf ältere Bürgerinnen und Bürger zu nehmen.

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  • Eine neue Bezirksschüler:innenvertretung– 13 Mitgliederstarker Vorstand vertritt nun die Interessen der Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt

    Eine neue Bezirksschüler:innenvertretung
    – 13 Mitgliederstarker Vorstand vertritt nun die Interessen der Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt

    Die Bezirksschüler:innenvertretung (BSV) in Mönchengladbach hat sich in diesem Herbst innerhalb ihrer ersten Bezirksdelegiertenkonferenz neu gegründet. Der Vorstand mit dem neuen Sprecher Fabio De Lana (17) nutzt den Rückhalt der Schülerschaft in Mönchengladbach, um nun die Strukturen der BSV zu reaktivieren und den Auftrag der rund 40 Delegierten wahrzunehmen.

    Fabio De Lana (als neuer Bezirksschülersprecher) mit Sophia Okonkwo (als neue Vertretung)
    ©Stadt MG

    Fabio De Lana, Schülersprecher der Theo-Hespers Gesamtschule, freut sich über seine Wahl als Bezirkssprecher und die kommende Zusammenarbeit mit zwölf weiteren Vorstandsmitgliedern: “Ich freue mich auf das Schuljahr und viele gemeinsame Projekte. Ich bin gespannt, alle Schulen und deren Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Dankeschön für euer Vertrauen”, sagte De Lana nach seiner Wahl und bedankt sich bei allen Personen, die die Bezirksdelegiertenkonferenz ermöglichten.

    Anwesend war auch der Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der ein Grußwort hielt und die Schülerinnen und Schüler bestärkte, für sich und ihre Ideen zu kämpfen, wie er es auch als Schüler innerhalb der Vorgänger-BSV getan habe.

    Dafür besitzt die Bezirksschüler:innenvertretung in Mönchengladbach einen beratenden Sitz im städtischen Ausschuss für Schule und Bildung. Bis zur faktischen Auflösung der letzten BSV vor einigen Jahren war dieser noch regelmäßig besetzt.

    Die Gründe für die Auflösung der letzten Schülervertretung auf Stadtebene war eine zunehmende Abnahme der Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an den Sitzungen und im Vorstand. Daher gilt es nun für die neue Bezirksschüler:innen-Vertretung die rege Aktivität, wie sie bei dieser Bezirksdelegiertenkonferenz vorzufinden war, zu stärken. Dafür arbeitet die BSV sowie das vorherige Planungsteam schon seit längerem mit dem städtischen Projekt zur Stärkung der Jugendpartizipation youthBeyond zusammen.

    Lisa Schopen, Sozialarbeiterin und Koordinatorin von youthBeyond, sagt dazu: “YouthBeyond ist sehr glücklich, dass wir es nach zwei Jahren geschafft haben, die Bezirksschüler:innenvertretung bei der Reaktivierung zu unterstützen. Nach unserem SV-Tag im Februar hat sich eine sehr engagierte Gruppe mit ganz unterschiedlichen Schüler:innen von verschiedenen Schulformen monatelang wöchentlich mit uns getroffen und eine neue Satzung entwickelt.”

    Das gesamte youthbeyond-Team freue sich auf die erste gemeinsame inhaltliche Aktion und hoffe, dass das Gremium der BSV neben youthbeyond eine Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler aus Mönchengladbach werde, so Schopen weiter. So entstehen bei der BSV Arbeitsgruppen, an denen sich alle Schülerinnen und Schüler aktiv an einem Thema beteiligen können.

    Fabio De Lana wird unterstützt von der ebenfalls neu gewählten Stellvertreterin Sophia Okonkwo (16), dem Finanzreferenten Maximilian Michel (16) und den weiteren Vorstandsmitgliedern Tim Schmidt (17), Nilay Guzgun (18), Felix Barthelmie (16), Lisa Dongo (16), Ömer Koc (17), Nina Petrich (16), Felix Pütz (15), Marie Sturm (16), Theba Al-Juburi (17) und Narthagei Nagaligam (16). Ein großer Teil von ihnen war auch schon im Planungsteam aktiv.

    Auf der Sitzung wurde ebenfalls ein zweiköpfiges Team an Kassenprüfern und eine Delegation für die Landesdelegiertenkonferenz gewählt.

    Auf ihrer Sitzung haben die Vorstandsmitglieder außerdem einstimmig entschieden, die SV-Lehrkräfte des Hugo-Junkers Gymnasiums Dominik Zuk und Viola Schmitt als neue Bezirksverbindungslehrkräfte zu ernennen. Sie unterstützen den Vorstand nun beratend in all ihren Entscheidungen.

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  • Neue Coronaschutzverordnung gilt ab Mittwoch, 24. November

    Neue Coronaschutzverordnung gilt ab Mittwoch, 24. November

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

    Die Landesregierung setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom vergangenen Donnerstag und das neue Infektionsschutzgesetz konsequent um und hat die Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen entsprechend angepasst. Zur Begrenzung der erneut steigenden Infektions- und Hospitalisierungszahlen und insbesondere zur weiteren Gewährleistung ausreichender medizinischer Versorgungskapazitäten treten ab Mittwoch, 24. November 2021, Maßnahmen in Kraft, die im gesamten Freizeitbereich das ansteigende Infektionsgeschehen einbremsen sollen. Hier gelten künftig umfassende und flächendeckende 2G-Regelungen für den Zugang bzw. 2G-plus-Regelungen für Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen wie etwa Clubs, Tanzveranstaltungen und Karnevalsveranstaltungen. Zudem gelten weitgehende 3G-Regelungen etwa bei Messen und Kongressen, nicht freizeitorientierten Versammlungen in Innenräumen und standesamtlichen Trauungen. Dies hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales heute in einer Presseinformation mitgeteilt.

    Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

    Einführung von 2G-Regeln im Kultur- und Freizeitbereich Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind. Darunter fallen Besuche von Museen, Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, zoologischen Gärten, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen. Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt ebenso unter diese Regelung wie touristische Übernachtungen oder die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen oder Friseurbesuche).

    2G-plus-Regel in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können. Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Gleiche Regelung gilt für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

    Ergänzung der 3G-Regelungen

    Im Bereich von nicht freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben bestehende 3G-Regelungen erhalten und werden auf weitere, bisher nicht zugangsbeschränkte Angebote ausgedehnt. Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung.

    Veranstaltungen

    Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5.000 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen.

    Kontrolle und Überprüfung der aufgestellten Regelungen Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber. Im Rahmen angemessener Stichproben ist ein Abgleich der Nachweise mit dem amtlichen Ausweisdokument vorzunehmen, welches Besucher von Einrichtungen oder Veranstaltungen bei sich führen müssen. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreiber überprüfen zu können.

    Regelungen für Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.

    Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

    Die neue Coronaschutz-Verordnung und weitere rechtliche Regelungen sind auf der Webseite des mags.nrw abrufbar: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

    Dienstleister, Gewerbetreibende, Veranstalter und Gastronomiebetriebe sowie Bürgerinnen und Bürger, die eine Veranstaltung planen, können sich zu Detailfragen der Coronaschutzverordnung an die Stabsstelle Corona beim Ordnungsamt unter der Mailadresse hotline32@moenchengladbach.de wenden.

    Auch das Bürgertelefon, das allgemeine Anfragen der Mönchengladbacher Einwohner:innen zu Coronaregeln beantwortet, ist unter der Rufnummer 02161 25-54321 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

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  • 1.502 Impfungen bei Aktion im Nordpark

    1.502 Impfungen bei Aktion im Nordpark

    Bei einer Impfaktion am Samstag (20.11.) im ehemaligen Impfzentrum im Mönchengladbacher Nordpark konnten insgesamt 1.502 Personen geimpft werden.

     Schon vor dem Start des Impfbetriebs um 11 Uhr standen rund 1.000 Menschen aus Mönchengladbach und Nachbarkommunen wartend an der Impfstelle. Um den Zustrom zu regulieren, hat die Stadtverwaltung deshalb in Abstimmung mit der medizinischen Leitung am Vormittag öffentlich dazu aufgerufen, sich nicht weiter auf den Weg in den Nordpark zu machen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Gesundheitsdezernentin Dörte Schall machten sich persönlich vor Ort ein Bild von der Lage, die sich am frühen Nachmittag zusehends entspannte.

    Heinrichs bedankte sich bei den mehr als 30 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz und bei den Bürgerinnen und Bürgern vor der Impfstelle für ihre Geduld: “Die große Nachfrage zeigt, dass es richtig war, die für November geplanten Impfaktionen aus den Einkaufszentren in das ehemalige Impfzentrum zu verlegen. In den kleinen Impfstellen hätten wir dies organisatorisch und vom Platzangebot nicht bewältigen können.”

    Die nächste Impfaktion im Nordpark findet am 27. November von 11 bis 17 Uhr statt.

    Im Dezember wird das Impfzentrum an vier Tagen pro Woche geöffnet. Auch weitere mobile Impfaktionen sind in Vorbereitung. Hierzu folgen in den nächsten Tagen weitere Informationen.

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  • Morgen: Lesefest in den Sprach-Kitas der Stadt Mönchengladbach

    Morgen: Lesefest in den Sprach-Kitas der Stadt Mönchengladbach

    Am 19.Novemeber 2021 findet der Bundesweite Vorlesetag bereits zum 18. Mal statt. Es ist das größte Vorlesefest und eine Initiative der Zeitschrift DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens.

    In den Sprach-Kitas Mönchengladbachs ist es Tradition diesen Tag mitzugestalten. In diesem Jahr zu dem Motto “Freundschaft und Zusammenhalt”. Sprach-Kitas sind Kitas, die am Bundesprogramm “Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist” teilnehmen. Neben dem Schwerpunkt alltagsintegrierte Sprachbildung sind die Zusammenarbeit mit den Familien, Inklusion und Digitalisierung weitere wichtige Bestandteile des Programms.

    Das Vorlesen hat einen hohen Stellenwert im sprachpädagogischen Alltag der Sprach-Kitas, auch weil die Fachkräfte so mit den Kindern in einen Dialog treten können. So hören sie, was den Kindern wichtig ist und welchen Aspekt der Geschichte sie genauer betrachten möchten.

    Jugendamtsleiter Klaus Röttgen: “Die gemeinsame Vorlesezeit sowie Bücher sehen wir als Bildungsschätze in unseren Einrichtungen. Sie sind ein fundamentaler Baustein einer guten Sprachentwicklung von Kindern.”

    Neben der Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag haben viele Sprach-Kitas auch das Gütesiegel Buchkindergarten. Zuletzt wurde die Kita Hoemenstraße mit dem deutschen Lesepreis ausgezeichnet. In Kooperation mit der Stadtbibliothek unterstützen zahlreiche ehrenamtliche Lesepat*innen die Kitas im Bereich der Leseförderung. Im nächsten Jahr wird der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek einen Fachtag zum Thema “Digitale Medien in der pädagogischen Kita-Praxis” anbieten.

    Bei der Auswahl der Kinderbücher legen die Einrichtungen besonderen Wert auf die inklusive Vielfalt, die den Kindern heute begegnet. Alle Sprach-Kitas wurden bereits mit einem inklusiven Wimmelbuch ausgestattet. Wimmelbücher fördern den Spracherwerb, da es viel zu erklären und zeigen gibt, sie regen die Fantasie der Kinder an. Die Bücher sind ein tolles Instrument, Kindern auf spielerische Art etwas zu vermitteln.

    “Die Sprach-Kitas leisten so einen wichtigen Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Unser Ziel ist es, dass bereits die Kleinsten Vielfalt intuitiv als Bereicherung wahrnehmen, denn nur so können wir zu einer weltoffeneren Gesellschaft werden. Alle städtischen Kita-Gruppen werden mit diesem inklusiven Wimmelbuch ausgestattet”, sagt Dörte Schall, Beigeordnete.

    In den Sprach-Kitas finden am Bundesweiten Vorlesetag vielfältige Aktionen rund um das gemeinsame Vorlesen statt. An diesem Tag werden die Kita-Räume zum Beispiel in Bilderbuchkinos verwandelt und Eltern werden in ihren Familiensprachen lesen. Die Kinder freuen sich auf Lesepat*innen, zu den OB Felix Heinrichs, Beigeordnete Dörte Schall, unsere Bürgermeister*innen, Bezirksvorsteher*innen sowie Kinderärztin Renate Harnacke gehören. Natürlich darf auch Borussen-Maskottchen Jünter an so einem besonderen Tag nicht fehlen.

    In der städtischen Kindertageseinrichtung Hoemenstraße wird Oberbürgermeister Felix Heinrichs am Freitagmorgen den Kindern vorlesen. Um 11.30 Uhr besucht Heinrichs die Stadtbibliothek, wo er einer zweiten Klasse der Grundschule Schulstraße aus dem Bilderbuch “Der böse Kern” vorliest.  Ergänzend dazu ist er auf dem Instagram-Kanal des Regionalen Bildungsbüros dann ab 13 Uhr zu sehen und zu hören, dort liest er aus dem Bilderbuch “Zwei Papas für Tango”. Auch Radiomoderatorin Lisa Tellers wird dort digital aus dem inklusiven Kinderbuch “Zusammen” vorlesen.

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  • Mitteilung von Dienstag, 16. November 2021, Stadt Mönchengladbach: Am Samstag von 11 bis 17 Uhr: Impfungen im Impfzentrum Nordpark

    Mitteilung von Dienstag, 16. November 2021, Stadt Mönchengladbach:
    Am Samstag von 11 bis 17 Uhr: Impfungen im Impfzentrum Nordpark

    Um den Andrang bei den mobilen Impfaktionen zu entzerren, bietet die Stadt Mönchengladbach an den nächsten beiden Samstagen, 20. und 27. November, Coronaschutzimpfungen jeweils von 11 bis 17 Uhr im städtischen Impfzentrum im Nordpark (Am Nordpark 260) an.
    Dafür entfallen die beiden geplanten Impftermine im Einkaufszentrum Minto und im Karstadt-Bau.

    “Im Impfzentrum können wir die Abläufe für die Bürgerinnen und Bürger deutlich besser organisieren. Lange Wartezeiten und dichtes Gedränge, wie an den vergangenen beiden Samstagen in den Innenstädten, möchten wir den Impfwilligen, aber auch den Menschen, die zum Einkauf in die Shopping-Center kommen, ersparen”, sagt Gesundheitsdezernentin Dörte Schall.

    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Das Impfteam bietet auch Auffrischungsimpfungen an. Wichtiger Hinweis: Wer mit einem mRNA Impfstoff geimpft wurde, kann die Auffrischungsimpfung erst sechs Monate nach der zweiten Dosis erhalten. Die ständige Impfkommission empfiehlt die sogenannte Boosterimpfung insbesondere Personen ab 70 Jahren. Menschen mit Vorerkrankungen sollten die Auffrischungsimpfung mit dem behandelnden Arzt/Ärztin abstimmen, da hier besondere Bedarfe in der mobilen Impfstelle bzw. Impfzentrum in den Blick genommen werden können.

    Bei Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, ist die zusätzliche Impfung frühestens nach vier Wochen möglich.

    Gleichzeitig weist die Stadt noch einmal darauf hin, dass nach dem Willen der Landesregierung die Impfaktionen der Kommunen lediglich eine Ergänzung zum Angebot der niedergelassenen Praxen sein soll. “Deshalb steht uns deutlich weniger Personal zur Verfügung, als vor der von der Regierung verfügten Schließung des Impfzentrums Ende September. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass es unter Umständen wieder zu Wartezeiten kommen kann. Die uns zur Verfügung stehenden hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte tun ihr Bestes”, so Schall.

    Gleichzeitig plant die Stadt, das Impfzentrum ab Dezember wieder zu öffnen. Dann werden weitere Termine zur Verfügung stehen, die nach aktueller Planung über eine Terminsoftware gebucht werden können. Für ältere Bürger*innen wird es spezielle Termine mit einer Unterstützung bei der Terminvergabe geben. Nach den derzeitigen Planungen können so bis Ende des Jahres zusätzlich rund 10.000 Impftermine durch die Stadt Mönchengladbach angeboten werden.

    Auch zahlreiche Arztpraxen bieten die Impfung an. Eine Übersicht über die mehr als 50 Impfpraxen im Stadtgebiet gibt es auf der Webseite: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister

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  • Erneute Prüfung: Neues Rathaus ist weiterhin wirtschaftlicher als Sanierung im Altbestand –Verwaltung stellte Konkretisierung bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung an

    Erneute Prüfung: Neues Rathaus ist weiterhin wirtschaftlicher als Sanierung im Altbestand –
    Verwaltung stellte Konkretisierung bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung an

    Das geplante Rathaus der Zukunft mg+ am Standort Rheydt bleibt auch vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wirtschaftlicher als die über viele Jahre anstehende notwendige Sanierung der 24 zum Großteil maroden und über das Stadtgebiet verteilten städtischen Verwaltungsgebäude.

    Zu diesem Ergebnis kommt die städtische Eigenbetriebsähnliche Einrichtung (EäE) Rathaus der Zukunft mg+ nach einer in intensiver Arbeit angestellten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die auf der bereits 2018 von der STRABAG Property and Facility Services GmbH im Auftrag der Stadt vorgelegten Untersuchung aufbaut und im Sinne einer weiteren Schärfung aktuelle Parameter aufgreift, die sich zwischenzeitlich ergeben haben.

    Insgesamt zeigt die nun vorliegende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, dass die Gesamtkosten für die Variante Neubau im Verhältnis zur Sanierung der Bestandsgebäude noch wirtschaftlicher sind als ursprünglich angenommen. 

    Die fortgeschriebene Plausibilität für das Planungsvorhaben wurde inhaltlich nun auch durch ein extern beauftragtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen bestätigt.
    “Das ist eine positive Nachricht, die uns in unserem Vorhaben bekräftigt. Die in der Untersuchung festgehaltenen Ergebnisse sind eine aktuelle Momentaufnahme und weitere wesentliche Grundlage für den im nächsten Jahr vorgesehenen entscheidenden Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat”, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. “Wir haben somit ein Fundament für die Entwurfsplanung, auf dem weiter aufgebaut werden kann”.

    Dazu Stadtkämmerer Michael Heck: “Der nunmehr vorliegende und durch ein externes Wirtschaftsprüfungsunternehmen geprüfte Bericht zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist ein weiterer Meilenstein im Rathausprojekt. Die nachvollziehbare Herleitung des Wirtschaftlichkeitsvergleichs, das heißt die Plausibilisierung, Schärfung und Ergänzung der in der STRABAG Untersuchung getroffenen Annahmen und des Rechenkonstrukts, hin zu einer aktualisierten und deutlich belastbareren Entscheidungsgrundlage für die nächsten Projektschritte war uns sehr wichtig.”

    Vor dem Hintergrund des positiven Ergebnisses zur Wirtschaftlichkeit hat die Verwaltung nun eine Beratungsvorlage erarbeitet, die dem Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung in der kommenden Sitzung am Dienstag, 23. November, zur Beratung und mit Empfehlung zur Beschlussfassung für den Rat in seiner Dezember-Sitzung vorgelegt werden soll.
    Zu den aktualisierten Parametern, die der in 2018 von der STRABAG ermittelten Berechnung zugrunde lagen, gehören unter anderem auch die aktuelle Preis- und Kostenentwicklung auf dem Energiesektor, die für das Rathaus der Zukunft von Vorteil ist, veränderte Rahmenbedingungen auf dem Baustoffmarkt, die zu einer Kostensteigerung bei der Sanierung der Altbauten, aber auch des Neubaus führen würde, und auch die Kosten der Neubauvariante an dem Wettbewerbsentwurf der sop Architekten.
    So ist die Anzahl der Arbeitsplätze für das Rathaus der Zukunft mg+ auf 1.400 (-100) für 1.700 Beschäftigte (-200) festgesetzt.
    Darüber hinaus sind in der aktuellen Raumplanung aus wirtschaftlichen Gründen die städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG sowie die WohnBau Mönchengladbach nicht mehr wie ursprünglich angedacht im neuen Rathaus vorgesehen.

    Die Erweiterung, Sanierung und Neubau des Rathaus der Zukunft mg+ sieht die drei Baufelder Altes Rathaus, das ehemalige Karstadt-Gebäude sowie einen Neubau des “Fensters zur Stadt” am Standort des abzureißenden Sparkassengebäudes vor. 
    Die aktuellen Erkenntnisse aus der Optimierung des verschlankten Raumkonzeptes haben auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit dazu beigetragen, dass Flächenreduzierungen vorgenommen werden können.

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  • Blindgänger auf Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt

    Blindgänger auf Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt

    Der am Freitagabend bei Gleisarbeiten auf einem Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt entdeckte Blindgänger ist entschärft worden. Um 15:30 Uhr konnte Tim Hoferichter vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf Entwarnung geben.

    250 Kilo Fliegerbombe ©Stadt MG

    Er hat mit seinem Team die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht und den demontierten Zünder vor Ort gesprengt. Die aus Sicherheitsgründen erforderlichen Straßensperrungen sind aufgehoben. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Mönchengladbach und Aachen, der schon in der Nacht ausgesetzt wurde, kann nun wiederaufgenommen werden. Rund 1.900 Personen, die von der Evakuierung betroffen waren, können in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Ein Radius von 250 Metern um die Fundstelle musste für den Einsatz evakuiert werden. Rund 100 Menschen wurden während der Evakuierung, die um 10 Uhr begonnen hatte, in der Grundschule Hockstein untergebracht und versorgt. Außerdem musste die Feuerwehr sechs Krankentransporte für Betroffene organisieren.

    Im Radius von 500 Metern um die Fundstelle wurde der Verkehr gesperrt. Außerdem durfte hier die Bevölkerung die Wohnungen nicht verlassen.

    Bei dem Einsatz wurden die rund 30 Kräfte des Ordnungsamtes von 70 haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten und von rund 70 Polizeikräften unterstützt. Am seit 8 Uhr geschalteten Bürgertelefon der Stadtverwaltung gingen während des Einsatzes rund 250 Anrufe von Bewohner*innen des Evakuierungsbereichs ein. Der Beginn der Entschärfung verzögerte sich um rund zwei Stunden, weil einzelne Personen sich zunächst weigerten, ihre Wohnung zu verlassen oder die Lautsprecherdurchsagen ignorierten.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Ordnungsdezernent Matthias Engel bedanken sich bei allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz sowie bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die besonnen und mit Verständnis auf die Lage reagiert haben.

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  • Jazz in der Kirche 2021 startet am 12. November – Die Highlights des 1. Festivalwochenendes

    Jazz in der Kirche 2021 startet am 12. November –
    Die Highlights des 1. Festivalwochenendes

    Acht Konzerte mit renommierten Jazzmusiker:innen wie Markus Stockhausen oder Hugo Read, aufstrebenden Bands wie dem Hans Anselm Quintett oder Firasso und Nachwuchsmusiker:innen aus der Region stehen auf dem Programm des Festivals Jazz in der Kirche, das vom 12. bis 21. November in Mönchengladbacher Gotteshäusern stattfindet.

    Schon das 1. Festivalwochenende bietet drei musikalische Highlights.
    Den Auftakt macht der Newkammer-Chor der Mönchengladbacher Singschule mit Wolfram Goertz an der Kirchenorgel und einem Jazztrio am Freitag, 12. November (20 Uhr) in der Citykirche Alter Markt (Kirchplatz 14, 41061 MG). Im Mittelpunkt des Konzerts steht das Werk “A little Jazz Mass” des englischen Komponisten Bob Chilcott, der als Mitglied der “King’s Singers” weltweit Erfolge feierte. Die Komposition folgt der liturgischen Reihenfolge einer Messe, beginnend mit dem Introitus, über die Teile des Ordinariums (Kyrie, Gloria, etc.) bis zum festlichen Orgelausklang. In den einzelnen Sätzen der Komposition, die mit einem gemischten Chor und Jazz-Trio (Frank Füser – Klavier, Nils Imhorst – Kontrabass, Dominik Lang – Schlagzeug) besetzt ist, wechseln sich pulsierende Grooves mit sanftem Swing und sphärisch anmutendem Blues miteinander ab.

    Der Mönchengladbacher Musiker und Journalist Dr. Wolfram Goertz wird an der Orgel mit drei Jazz-Improvisationen das Programm bereichern und abrunden. Die musikalische Leitung des Abends hat Münsterkantor Klaus Paulsen.

    Am Samstag, 13. November (20 Uhr) ist das Ali Claudi-Trio im St. Kamillus Kolumbarium (Kamillianerstraße 40, 41069 MG) mit “Blue Notes” zu Gast. Die deutsche Gitarrenlegende Ali Claudi präsentiert mit seinen Bandkollegen, dem experimentierfreudigen Pianisten und Pedalbassisten Hans-Günther Adam und dem einfühlsamen Drummer Christian Schröder ein Konzert der Sonderklasse in der inspirierenden Atmosphäre des Kolumbariums. Das Trio kombiniert Titel aus Swing, Blues, Latin, Jazz, Funk und Balladen mit den Klängen der Pfeifenorgel aus dem Meisterbetrieb Martin Scholz und wird dieses Instrument in so nie zuvor gehörter Weise präsentieren.

    Einen frischgebackenen Träger des Deutschen Jazzpreises präsentiert der JazzClub am Sonntag, 14. November (20 Uhr) im Münster St. Vitus (Abteistraße 41, 41061 MG): Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) hat den renommierten Preis erst im Juni in der Kategorie Blechblasinstrumente gewonnen. In der Münsterkirche wird er mit seinem langjährigen “Inside Out” Duopartner Florian Weber (Flügel) auftreten. Weber und Stockhausen verbinden Spielfreude mit meisterlichem Können. Seit 2008 spielen sie zusammen und haben sich die Freude am Experimentieren stets bewahrt. Farbenreiche Kompositionen der beiden Musiker, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt, die im Kirchenraum besonders zur Geltung kommen. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur.

    Das Festival wird unterstützt vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadtsparkasse Mönchengladbach, der NEW AG, der Falkenreck Stiftung und der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach.

    Tickets , Preise, Coronaregeln:

    Konzerttickets sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in den Vorverkaufsstellen und bei adticket oder reservix erhältlich. Erstmals bietet der JazzClub MG auch ein Festivalticket für 75 Euro (ermäßigt 50 Euro) an. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der anfallenden Vorverkaufsgebühren. Ticket-Link: https://www.adticket.de/Jazz-in-der-Kirche-Monchengladbach.html

    Resttickets werden an der Abendkasse angeboten.

    Die Konzerte finden nach der aktuell geltenden Cornaschutzverordnung NRW unter 3G-Bedingungen statt:

    Zutritt haben Personen, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Ein entsprechender Nachweis muss am Eingang vorgelegt werden. Auf dem Weg zum Sitzplatz gilt Maskenpflicht. An den Plätzen kann die Maske abgelegt werden.

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  • Regina Hartung ist Leiterin des FB Soziales und Wohnen

    Regina Hartung ist Leiterin des FB Soziales und Wohnen

    Regina Hartung leitet den Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt mit rund 190 Beschäftigten.

    Die 52-Jährige, die zuletzt als Controllerin im Dezernat der Beigeordneten Dörte Schall tätig war, tritt die Nachfolge von Michael Poos an, der in den Ruhestand getreten ist.

    Regina Hartung hat langjährige Verwaltungs- und Führungserfahrung:
    Nach ihrer Verwaltungsausbildung war sie 12 Jahre im Fachbereich Soziales und Wohnen tätig und hat anschließend sieben Jahre als Teamleiterin im Jobcenter gearbeitet.
    Außerdem war sie Abteilungsleiterin im Jugendamt und bei der Stadtkasse.

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  • Abbrucharbeiten am Hauptbahnhof Rheydt haben begonnen

    Abbrucharbeiten am Hauptbahnhof Rheydt haben begonnen

    Die Entkernungsarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, jetzt werden rund 5.000 Tonnen Beton- und Bauschutt bewegt.

    Auf einer Fläche von knapp 1.400 Quadratmetern werden 17.000 Kubikmeter umbauter Raum zurückgebaut, darunter auch das alte Universum-Kino und die frühere Bahnhofsgaststätte.

    Dabei bleiben die Leuchtbuchstaben von beiden Lokalitäten als stadtbildprägende Zeichen ihrer Zeit erhalten. Durch die Vermittlung der EWMG haben sie eine neue gesellschaftliche Verwendung gefunden: Während der Schriftzug „Bahnhofsgaststätte“ an das Berliner Buchstabenmuseum geht, bleibt das „Universum“-Logo des ehemaligen Kinos in Mönchengladbach. Ein Berliner Künstler mit Wurzeln in Rheydt verfolgt die Idee, die Buchstaben bei unterschiedlichen Anlässen in der Stadt leuchten zu lassen.

    „Auch das neue Bahnhofsgebäude wird das Stadtbild nachhaltig prägen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Der Hauptbahnhof Rheydt wird ein lebendiger und durch die Polizeistation am Platz auch sicherer Aufenthaltsort für Reisende, Pendlerinnen und Pendler sowie Einwohnerinnen und Einwohner sein.“
    In den kommenden Monaten müssen sich Reisende allerdings zunächst auf neue Wege einstellen. Der Zugang zum Personentunnel ist geschlossen, sodass der Weg zu den Gleisen nur noch über den bestehenden Nachtzugang der Deutschen Bahn (DB) zwischen Bahnhofsstraße und Mittelstraße führt. Besucherinnen und Besucher werden über Schilder und Bodenmarkierungen geleitet.

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  • 736 mobile Impfungen am Samstag

    736 mobile Impfungen am Samstag

    Insgesamt 736 Personen haben sich in den mobilen Impfstellen der Stadt am vergangenen Samstag (30. Oktober) gegen das Corona-Virus impfen lassen.

    433 Personen waren ins Minto an der Hindenburgstraße gekommen, 303 Personen nutzten das Impfangebot im Karstadt-Gebäude am Rheydter Marktplatz.

    Am kommenden Samstag, 6. November, ist das mobile Impfteam von 12 bis 18 Uhr im Minto. Der nächste Termin bei Karstadt in Rheydt ist am Samstag, 13. November, von 11 bis 17 Uhr.

    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Die November-Termine im Überblick:

    Shopping-Center Minto, Hindenburgstraße 73:

    – 06. November, 12 bis 18 Uhr

    – 20. November, 12 bis 18 Uhr

    Karstadt-Gebäude Rheydt, Markt 10:

    – 13. November, 11 bis 17 Uhr

    – 27. November, 11 bis 17 Uhr

    Auch zahlreiche Arztpraxen bieten die Impfung an. Eine Übersicht über die mehr als 50 Impfpraxen im Stadtgebiet gibt es auf der Webseite: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister 

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  • In vielen Bereichen geht es in Rheydt spürbar voran – Schritt für Schritt mehr Freiraum, mehr Kultur und mehr Mobilität

    In vielen Bereichen geht es in Rheydt spürbar voran – Schritt für Schritt mehr Freiraum, mehr Kultur und mehr Mobilität

    Mit der ersten Schlüsselübergabe an den Kulturverein KARhe im ehemaligen Rheer-Eck an den Odenkirchener Straße, der feierlichen Eröffnung des fertiggestellten Keplerplatzes sowie dem Start der Abrissarbeiten im Rheydter Hauptbahnhof sind in dieser Woche drei wichtige Schritte erfolgt, um Rheydt weiter voranzubringen.

    Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs sind das Weichenstellungen, die die Vielfalt der Möglichkeiten aufzeigen: “Der Kulturverein wir das kulturelle Angebot erweitern, der Keplerplatz schafft Freiraum und Verweilqualität für die Anwohnerschaft und die Abrissarbeiten am Rheydter Hauptbahnhof schaffen Platz etwas Neues. Schritt für Schritt wollen wir die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Rheydt spürbar verbessern. Das war eine gute Woche für Rheydt.” Für Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin sind diese Maßnahmen ebenfalls wichtige Bausteine zur Stärkung des Zentrums: “Wir schaffen Mehrwerte für Rheydt, indem wir gezielt in die Substanz investieren beziehungsweise investiert haben. Dazu gehören der Rheydter Hauptbahnhof und der Keplerplatz, aber auch die neue Anlaufstelle für Kultur ist ein guter Auftakt für das, was noch kommen wird. Wir wollen die Möglichkeiten nutzen, um Rheydt in den nächsten Jahren ein gestärktes Profil zu geben.”

    Schlüsselübergabe an KARhe (v.r.n.l.): Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Gregor Bonin (Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter), Monika Baum (stellv. Vorsitzende des Vereins KARhe), Konstantin Jansen (Vorsitzender Kulturverein KARhe), Eva-Maria Heiss (Quartiersmanagement Rheydt), Charlotte Schnitzler (Eigentümerfamilie), und Kajetan Lis (Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Stadt Mönchengladbach).

    Sofortprogramm ermöglicht Anmietung für neues kulturelles Angebot

    Rund 1,7 Millionen Euro hat die Stadt Mönchengladbach aus dem Sofortprogramm des Landes NRW unter dem Dach der Landesinitiative “Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen” zur Stärkung ihrer Innenstädte erhalten.
    Unter anderem ist es dadurch möglich, die Anmietung von leerstehenden Ladenlokalen bzw. Räumen für Gastronomie in den Zentren Rheydt und Gladbach und deren Weitervermietung zu fördern. Mit der Schlüsselübergabe an den Kulturverein wird der Leerstand an der Odenkirchener Straße gezielt umgenutzt. Der Verein möchte in der ehemaligen Kult-Gaststätte ein vielfältiges Kulturangebot etablieren und eine freie Kulturbühne einrichten, damit Rheydt kulturell neu belebt wird. “Mit neuen Geschäftsideen und Nutzungskonzepten können wir die Zentren stärken. Jeder kann sich beteiligen, um Rheydt nachhaltig zu beleben und leerstehende Lokale wieder einer neuen Nutzung zuzuführen”, betont der Stadtdirektor. Auf der Website www.sofortprogramm.mg finden Interessierte weitere Informationen, was gefördert wird und wer die Ansprechpartner*innen für das Sofortprogramm sind.

    Feierten die Eröffnung des Keplerplatzes mit (v.r.n.l.): Bezirksvorsteher Ulrich Elsen, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Pfarrer Klaus Hurtz, Ratsfrau Nicole Wilms, Pfarrer Manfred Riethdorf und Quartiersmanager Markus Offermann.

    Keplerplatz: Neue Verweilfläche mit Spielmöglichkeiten Der Keplerplatz ist von Oberbürgermeister Felix Heinrichs feierlich eröffnet worden. Angsträume wurden gezielt beseitigt, ein “urbanes Sofa” lädt zum Verweilen an. Südlich der Platzfläche wurden vielfältig nutzbare Kletterelemente aufgestellt. Der Platz wurde von seinen alten Mauern, Beeten, Zäunen und dichten Strauchpflanzungen befreit und wirkt dadurch aufgeräumter. Fehlende Fußwegeverbindungen erhöhen nun die Einsehbarkeit des gesamten Quartiersplatzes. Die markanten Bestandsbäume wurden durch neue Ziergehölze, Gräser- und Staudenpflanzungen ergänzt, die im nächsten Sommer ihre wahre Pracht entfalten werden. Ein zentraler “Rasenteppich” steht nun als multifunktionale Spiel- und Veranstaltungswiese zur Verfügung. “Der Platz ist ein neuer Treffpunkt im Quartier, der sicherlich im nächsten Sommer sein ganzes Potenzial entfalten wird”, ist sich der Oberbürgermeister sicher.

    © EWMG/Albuquerque

    Hauptbahnhof Rheydt: Abriss für etwas Neues Nachdem Anfang des Jahres über die Architektur des Neubaus entschieden wurde, hat im Rheydter Hauptbahnhof jetzt der Rückbau der Altgebäude begonnen. Bis 2024 baut die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hier ein prägnantes, funktionales und nachhaltiges neues Bahnhofsgebäude mit Flächen für Handel, Dienstleistungen und eine moderne Polizeiwache. Der Hauptbahnhof bleibt während der kompletten dreijährigen Bauphase als Mobilitätsknotenpunkt inklusive Radstation in Betrieb. Sechs Monate wird der umfangreiche Rückbau am Hauptbahnhof Rheydt insgesamt dauern. Nach Entkernung und oberirdischem Rückbau der Altgebäude beginnt der unterirdische Abbruch und die Herstellung der Baugrubensohle. Mit dem Neubau soll im April 2022 begonnen werden, sodass Fertigstellung und Bezug im Frühjahr 2024 erfolgen können.

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