Autor: PMG

  • Erneute Prüfung: Neues Rathaus ist weiterhin wirtschaftlicher als Sanierung im Altbestand –Verwaltung stellte Konkretisierung bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung an

    Erneute Prüfung: Neues Rathaus ist weiterhin wirtschaftlicher als Sanierung im Altbestand –
    Verwaltung stellte Konkretisierung bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung an

    Das geplante Rathaus der Zukunft mg+ am Standort Rheydt bleibt auch vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen wirtschaftlicher als die über viele Jahre anstehende notwendige Sanierung der 24 zum Großteil maroden und über das Stadtgebiet verteilten städtischen Verwaltungsgebäude.

    Zu diesem Ergebnis kommt die städtische Eigenbetriebsähnliche Einrichtung (EäE) Rathaus der Zukunft mg+ nach einer in intensiver Arbeit angestellten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die auf der bereits 2018 von der STRABAG Property and Facility Services GmbH im Auftrag der Stadt vorgelegten Untersuchung aufbaut und im Sinne einer weiteren Schärfung aktuelle Parameter aufgreift, die sich zwischenzeitlich ergeben haben.

    Insgesamt zeigt die nun vorliegende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, dass die Gesamtkosten für die Variante Neubau im Verhältnis zur Sanierung der Bestandsgebäude noch wirtschaftlicher sind als ursprünglich angenommen. 

    Die fortgeschriebene Plausibilität für das Planungsvorhaben wurde inhaltlich nun auch durch ein extern beauftragtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen bestätigt.
    „Das ist eine positive Nachricht, die uns in unserem Vorhaben bekräftigt. Die in der Untersuchung festgehaltenen Ergebnisse sind eine aktuelle Momentaufnahme und weitere wesentliche Grundlage für den im nächsten Jahr vorgesehenen entscheidenden Bau- und Investitionsbeschluss durch den Rat“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Wir haben somit ein Fundament für die Entwurfsplanung, auf dem weiter aufgebaut werden kann“.

    Dazu Stadtkämmerer Michael Heck: „Der nunmehr vorliegende und durch ein externes Wirtschaftsprüfungsunternehmen geprüfte Bericht zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist ein weiterer Meilenstein im Rathausprojekt. Die nachvollziehbare Herleitung des Wirtschaftlichkeitsvergleichs, das heißt die Plausibilisierung, Schärfung und Ergänzung der in der STRABAG Untersuchung getroffenen Annahmen und des Rechenkonstrukts, hin zu einer aktualisierten und deutlich belastbareren Entscheidungsgrundlage für die nächsten Projektschritte war uns sehr wichtig.“

    Vor dem Hintergrund des positiven Ergebnisses zur Wirtschaftlichkeit hat die Verwaltung nun eine Beratungsvorlage erarbeitet, die dem Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung in der kommenden Sitzung am Dienstag, 23. November, zur Beratung und mit Empfehlung zur Beschlussfassung für den Rat in seiner Dezember-Sitzung vorgelegt werden soll.
    Zu den aktualisierten Parametern, die der in 2018 von der STRABAG ermittelten Berechnung zugrunde lagen, gehören unter anderem auch die aktuelle Preis- und Kostenentwicklung auf dem Energiesektor, die für das Rathaus der Zukunft von Vorteil ist, veränderte Rahmenbedingungen auf dem Baustoffmarkt, die zu einer Kostensteigerung bei der Sanierung der Altbauten, aber auch des Neubaus führen würde, und auch die Kosten der Neubauvariante an dem Wettbewerbsentwurf der sop Architekten.
    So ist die Anzahl der Arbeitsplätze für das Rathaus der Zukunft mg+ auf 1.400 (-100) für 1.700 Beschäftigte (-200) festgesetzt.
    Darüber hinaus sind in der aktuellen Raumplanung aus wirtschaftlichen Gründen die städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG sowie die WohnBau Mönchengladbach nicht mehr wie ursprünglich angedacht im neuen Rathaus vorgesehen.

    Die Erweiterung, Sanierung und Neubau des Rathaus der Zukunft mg+ sieht die drei Baufelder Altes Rathaus, das ehemalige Karstadt-Gebäude sowie einen Neubau des „Fensters zur Stadt“ am Standort des abzureißenden Sparkassengebäudes vor. 
    Die aktuellen Erkenntnisse aus der Optimierung des verschlankten Raumkonzeptes haben auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit dazu beigetragen, dass Flächenreduzierungen vorgenommen werden können.

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  • Blindgänger auf Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt

    Blindgänger auf Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt

    Der am Freitagabend bei Gleisarbeiten auf einem Bahngelände an der Eisenbahnstraße in Mönchengladbach-Rheydt entdeckte Blindgänger ist entschärft worden. Um 15:30 Uhr konnte Tim Hoferichter vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf Entwarnung geben.

    250 Kilo Fliegerbombe ©Stadt MG

    Er hat mit seinem Team die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht und den demontierten Zünder vor Ort gesprengt. Die aus Sicherheitsgründen erforderlichen Straßensperrungen sind aufgehoben. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Mönchengladbach und Aachen, der schon in der Nacht ausgesetzt wurde, kann nun wiederaufgenommen werden. Rund 1.900 Personen, die von der Evakuierung betroffen waren, können in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Ein Radius von 250 Metern um die Fundstelle musste für den Einsatz evakuiert werden. Rund 100 Menschen wurden während der Evakuierung, die um 10 Uhr begonnen hatte, in der Grundschule Hockstein untergebracht und versorgt. Außerdem musste die Feuerwehr sechs Krankentransporte für Betroffene organisieren.

    Im Radius von 500 Metern um die Fundstelle wurde der Verkehr gesperrt. Außerdem durfte hier die Bevölkerung die Wohnungen nicht verlassen.

    Bei dem Einsatz wurden die rund 30 Kräfte des Ordnungsamtes von 70 haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten und von rund 70 Polizeikräften unterstützt. Am seit 8 Uhr geschalteten Bürgertelefon der Stadtverwaltung gingen während des Einsatzes rund 250 Anrufe von Bewohner*innen des Evakuierungsbereichs ein. Der Beginn der Entschärfung verzögerte sich um rund zwei Stunden, weil einzelne Personen sich zunächst weigerten, ihre Wohnung zu verlassen oder die Lautsprecherdurchsagen ignorierten.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Ordnungsdezernent Matthias Engel bedanken sich bei allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz sowie bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die besonnen und mit Verständnis auf die Lage reagiert haben.

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  • Jazz in der Kirche 2021 startet am 12. November – Die Highlights des 1. Festivalwochenendes

    Jazz in der Kirche 2021 startet am 12. November –
    Die Highlights des 1. Festivalwochenendes

    Acht Konzerte mit renommierten Jazzmusiker:innen wie Markus Stockhausen oder Hugo Read, aufstrebenden Bands wie dem Hans Anselm Quintett oder Firasso und Nachwuchsmusiker:innen aus der Region stehen auf dem Programm des Festivals Jazz in der Kirche, das vom 12. bis 21. November in Mönchengladbacher Gotteshäusern stattfindet.

    Schon das 1. Festivalwochenende bietet drei musikalische Highlights.
    Den Auftakt macht der Newkammer-Chor der Mönchengladbacher Singschule mit Wolfram Goertz an der Kirchenorgel und einem Jazztrio am Freitag, 12. November (20 Uhr) in der Citykirche Alter Markt (Kirchplatz 14, 41061 MG). Im Mittelpunkt des Konzerts steht das Werk „A little Jazz Mass“ des englischen Komponisten Bob Chilcott, der als Mitglied der „King’s Singers“ weltweit Erfolge feierte. Die Komposition folgt der liturgischen Reihenfolge einer Messe, beginnend mit dem Introitus, über die Teile des Ordinariums (Kyrie, Gloria, etc.) bis zum festlichen Orgelausklang. In den einzelnen Sätzen der Komposition, die mit einem gemischten Chor und Jazz-Trio (Frank Füser – Klavier, Nils Imhorst – Kontrabass, Dominik Lang – Schlagzeug) besetzt ist, wechseln sich pulsierende Grooves mit sanftem Swing und sphärisch anmutendem Blues miteinander ab.

    Der Mönchengladbacher Musiker und Journalist Dr. Wolfram Goertz wird an der Orgel mit drei Jazz-Improvisationen das Programm bereichern und abrunden. Die musikalische Leitung des Abends hat Münsterkantor Klaus Paulsen.

    Am Samstag, 13. November (20 Uhr) ist das Ali Claudi-Trio im St. Kamillus Kolumbarium (Kamillianerstraße 40, 41069 MG) mit „Blue Notes“ zu Gast. Die deutsche Gitarrenlegende Ali Claudi präsentiert mit seinen Bandkollegen, dem experimentierfreudigen Pianisten und Pedalbassisten Hans-Günther Adam und dem einfühlsamen Drummer Christian Schröder ein Konzert der Sonderklasse in der inspirierenden Atmosphäre des Kolumbariums. Das Trio kombiniert Titel aus Swing, Blues, Latin, Jazz, Funk und Balladen mit den Klängen der Pfeifenorgel aus dem Meisterbetrieb Martin Scholz und wird dieses Instrument in so nie zuvor gehörter Weise präsentieren.

    Einen frischgebackenen Träger des Deutschen Jazzpreises präsentiert der JazzClub am Sonntag, 14. November (20 Uhr) im Münster St. Vitus (Abteistraße 41, 41061 MG): Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) hat den renommierten Preis erst im Juni in der Kategorie Blechblasinstrumente gewonnen. In der Münsterkirche wird er mit seinem langjährigen „Inside Out“ Duopartner Florian Weber (Flügel) auftreten. Weber und Stockhausen verbinden Spielfreude mit meisterlichem Können. Seit 2008 spielen sie zusammen und haben sich die Freude am Experimentieren stets bewahrt. Farbenreiche Kompositionen der beiden Musiker, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt, die im Kirchenraum besonders zur Geltung kommen. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur.

    Das Festival wird unterstützt vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadtsparkasse Mönchengladbach, der NEW AG, der Falkenreck Stiftung und der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach.

    Tickets , Preise, Coronaregeln:

    Konzerttickets sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in den Vorverkaufsstellen und bei adticket oder reservix erhältlich. Erstmals bietet der JazzClub MG auch ein Festivalticket für 75 Euro (ermäßigt 50 Euro) an. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der anfallenden Vorverkaufsgebühren. Ticket-Link: https://www.adticket.de/Jazz-in-der-Kirche-Monchengladbach.html

    Resttickets werden an der Abendkasse angeboten.

    Die Konzerte finden nach der aktuell geltenden Cornaschutzverordnung NRW unter 3G-Bedingungen statt:

    Zutritt haben Personen, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Ein entsprechender Nachweis muss am Eingang vorgelegt werden. Auf dem Weg zum Sitzplatz gilt Maskenpflicht. An den Plätzen kann die Maske abgelegt werden.

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  • Regina Hartung ist Leiterin des FB Soziales und Wohnen

    Regina Hartung ist Leiterin des FB Soziales und Wohnen

    Regina Hartung leitet den Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt mit rund 190 Beschäftigten.

    Die 52-Jährige, die zuletzt als Controllerin im Dezernat der Beigeordneten Dörte Schall tätig war, tritt die Nachfolge von Michael Poos an, der in den Ruhestand getreten ist.

    Regina Hartung hat langjährige Verwaltungs- und Führungserfahrung:
    Nach ihrer Verwaltungsausbildung war sie 12 Jahre im Fachbereich Soziales und Wohnen tätig und hat anschließend sieben Jahre als Teamleiterin im Jobcenter gearbeitet.
    Außerdem war sie Abteilungsleiterin im Jugendamt und bei der Stadtkasse.

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  • Abbrucharbeiten am Hauptbahnhof Rheydt haben begonnen

    Abbrucharbeiten am Hauptbahnhof Rheydt haben begonnen

    Die Entkernungsarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, jetzt werden rund 5.000 Tonnen Beton- und Bauschutt bewegt.

    Auf einer Fläche von knapp 1.400 Quadratmetern werden 17.000 Kubikmeter umbauter Raum zurückgebaut, darunter auch das alte Universum-Kino und die frühere Bahnhofsgaststätte.

    Dabei bleiben die Leuchtbuchstaben von beiden Lokalitäten als stadtbildprägende Zeichen ihrer Zeit erhalten. Durch die Vermittlung der EWMG haben sie eine neue gesellschaftliche Verwendung gefunden: Während der Schriftzug „Bahnhofsgaststätte“ an das Berliner Buchstabenmuseum geht, bleibt das „Universum“-Logo des ehemaligen Kinos in Mönchengladbach. Ein Berliner Künstler mit Wurzeln in Rheydt verfolgt die Idee, die Buchstaben bei unterschiedlichen Anlässen in der Stadt leuchten zu lassen.

    „Auch das neue Bahnhofsgebäude wird das Stadtbild nachhaltig prägen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Der Hauptbahnhof Rheydt wird ein lebendiger und durch die Polizeistation am Platz auch sicherer Aufenthaltsort für Reisende, Pendlerinnen und Pendler sowie Einwohnerinnen und Einwohner sein.“
    In den kommenden Monaten müssen sich Reisende allerdings zunächst auf neue Wege einstellen. Der Zugang zum Personentunnel ist geschlossen, sodass der Weg zu den Gleisen nur noch über den bestehenden Nachtzugang der Deutschen Bahn (DB) zwischen Bahnhofsstraße und Mittelstraße führt. Besucherinnen und Besucher werden über Schilder und Bodenmarkierungen geleitet.

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  • 736 mobile Impfungen am Samstag

    736 mobile Impfungen am Samstag

    Insgesamt 736 Personen haben sich in den mobilen Impfstellen der Stadt am vergangenen Samstag (30. Oktober) gegen das Corona-Virus impfen lassen.

    433 Personen waren ins Minto an der Hindenburgstraße gekommen, 303 Personen nutzten das Impfangebot im Karstadt-Gebäude am Rheydter Marktplatz.

    Am kommenden Samstag, 6. November, ist das mobile Impfteam von 12 bis 18 Uhr im Minto. Der nächste Termin bei Karstadt in Rheydt ist am Samstag, 13. November, von 11 bis 17 Uhr.

    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Die November-Termine im Überblick:

    Shopping-Center Minto, Hindenburgstraße 73:

    – 06. November, 12 bis 18 Uhr

    – 20. November, 12 bis 18 Uhr

    Karstadt-Gebäude Rheydt, Markt 10:

    – 13. November, 11 bis 17 Uhr

    – 27. November, 11 bis 17 Uhr

    Auch zahlreiche Arztpraxen bieten die Impfung an. Eine Übersicht über die mehr als 50 Impfpraxen im Stadtgebiet gibt es auf der Webseite: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister 

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  • In vielen Bereichen geht es in Rheydt spürbar voran – Schritt für Schritt mehr Freiraum, mehr Kultur und mehr Mobilität

    In vielen Bereichen geht es in Rheydt spürbar voran – Schritt für Schritt mehr Freiraum, mehr Kultur und mehr Mobilität

    Mit der ersten Schlüsselübergabe an den Kulturverein KARhe im ehemaligen Rheer-Eck an den Odenkirchener Straße, der feierlichen Eröffnung des fertiggestellten Keplerplatzes sowie dem Start der Abrissarbeiten im Rheydter Hauptbahnhof sind in dieser Woche drei wichtige Schritte erfolgt, um Rheydt weiter voranzubringen.

    Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs sind das Weichenstellungen, die die Vielfalt der Möglichkeiten aufzeigen: „Der Kulturverein wir das kulturelle Angebot erweitern, der Keplerplatz schafft Freiraum und Verweilqualität für die Anwohnerschaft und die Abrissarbeiten am Rheydter Hauptbahnhof schaffen Platz etwas Neues. Schritt für Schritt wollen wir die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Rheydt spürbar verbessern. Das war eine gute Woche für Rheydt.“ Für Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin sind diese Maßnahmen ebenfalls wichtige Bausteine zur Stärkung des Zentrums: „Wir schaffen Mehrwerte für Rheydt, indem wir gezielt in die Substanz investieren beziehungsweise investiert haben. Dazu gehören der Rheydter Hauptbahnhof und der Keplerplatz, aber auch die neue Anlaufstelle für Kultur ist ein guter Auftakt für das, was noch kommen wird. Wir wollen die Möglichkeiten nutzen, um Rheydt in den nächsten Jahren ein gestärktes Profil zu geben.“

    Schlüsselübergabe an KARhe (v.r.n.l.): Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Gregor Bonin (Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter), Monika Baum (stellv. Vorsitzende des Vereins KARhe), Konstantin Jansen (Vorsitzender Kulturverein KARhe), Eva-Maria Heiss (Quartiersmanagement Rheydt), Charlotte Schnitzler (Eigentümerfamilie), und Kajetan Lis (Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Stadt Mönchengladbach).

    Sofortprogramm ermöglicht Anmietung für neues kulturelles Angebot

    Rund 1,7 Millionen Euro hat die Stadt Mönchengladbach aus dem Sofortprogramm des Landes NRW unter dem Dach der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ zur Stärkung ihrer Innenstädte erhalten.
    Unter anderem ist es dadurch möglich, die Anmietung von leerstehenden Ladenlokalen bzw. Räumen für Gastronomie in den Zentren Rheydt und Gladbach und deren Weitervermietung zu fördern. Mit der Schlüsselübergabe an den Kulturverein wird der Leerstand an der Odenkirchener Straße gezielt umgenutzt. Der Verein möchte in der ehemaligen Kult-Gaststätte ein vielfältiges Kulturangebot etablieren und eine freie Kulturbühne einrichten, damit Rheydt kulturell neu belebt wird. „Mit neuen Geschäftsideen und Nutzungskonzepten können wir die Zentren stärken. Jeder kann sich beteiligen, um Rheydt nachhaltig zu beleben und leerstehende Lokale wieder einer neuen Nutzung zuzuführen“, betont der Stadtdirektor. Auf der Website www.sofortprogramm.mg finden Interessierte weitere Informationen, was gefördert wird und wer die Ansprechpartner*innen für das Sofortprogramm sind.

    Feierten die Eröffnung des Keplerplatzes mit (v.r.n.l.): Bezirksvorsteher Ulrich Elsen, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Pfarrer Klaus Hurtz, Ratsfrau Nicole Wilms, Pfarrer Manfred Riethdorf und Quartiersmanager Markus Offermann.

    Keplerplatz: Neue Verweilfläche mit Spielmöglichkeiten Der Keplerplatz ist von Oberbürgermeister Felix Heinrichs feierlich eröffnet worden. Angsträume wurden gezielt beseitigt, ein „urbanes Sofa“ lädt zum Verweilen an. Südlich der Platzfläche wurden vielfältig nutzbare Kletterelemente aufgestellt. Der Platz wurde von seinen alten Mauern, Beeten, Zäunen und dichten Strauchpflanzungen befreit und wirkt dadurch aufgeräumter. Fehlende Fußwegeverbindungen erhöhen nun die Einsehbarkeit des gesamten Quartiersplatzes. Die markanten Bestandsbäume wurden durch neue Ziergehölze, Gräser- und Staudenpflanzungen ergänzt, die im nächsten Sommer ihre wahre Pracht entfalten werden. Ein zentraler „Rasenteppich“ steht nun als multifunktionale Spiel- und Veranstaltungswiese zur Verfügung. „Der Platz ist ein neuer Treffpunkt im Quartier, der sicherlich im nächsten Sommer sein ganzes Potenzial entfalten wird“, ist sich der Oberbürgermeister sicher.

    © EWMG/Albuquerque

    Hauptbahnhof Rheydt: Abriss für etwas Neues Nachdem Anfang des Jahres über die Architektur des Neubaus entschieden wurde, hat im Rheydter Hauptbahnhof jetzt der Rückbau der Altgebäude begonnen. Bis 2024 baut die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) hier ein prägnantes, funktionales und nachhaltiges neues Bahnhofsgebäude mit Flächen für Handel, Dienstleistungen und eine moderne Polizeiwache. Der Hauptbahnhof bleibt während der kompletten dreijährigen Bauphase als Mobilitätsknotenpunkt inklusive Radstation in Betrieb. Sechs Monate wird der umfangreiche Rückbau am Hauptbahnhof Rheydt insgesamt dauern. Nach Entkernung und oberirdischem Rückbau der Altgebäude beginnt der unterirdische Abbruch und die Herstellung der Baugrubensohle. Mit dem Neubau soll im April 2022 begonnen werden, sodass Fertigstellung und Bezug im Frühjahr 2024 erfolgen können.

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  • Platz der Republik: Heiße Phase der Umgestaltung beginnt

    Platz der Republik: Heiße Phase der Umgestaltung beginnt

    Mit der Baustelleneinrichtung und der Sperrung weiter Teile des Platzes hat heute die heiße Phase der Umgestaltung am Platz der Republik begonnen. Das Projekt ist eines der zentralen Bausteine des Stadterneuerungsprogramms Soziale Stadt Gladbach & Westend.

    Die rund 31.000 Quadratmeter große Fläche hinter dem Hauptbahnhof wird in den kommenden Monaten deutlich aufgewertet und zum verbindenden Element zwischen City-Ost, Vitusbad, Hauptbahnhof und Innenstadt weiterentwickelt.

    Der Platz, der als einer der Schmuddelecken der Innenstadt gilt, soll dabei völlig neu geordnet werden: Mehr Licht, mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität und Freizeitmöglichkeiten vom Skaterpark bis zum Fitness-Parcours sind geplant. Dazu kommen Wasserläufe und –fontänen und großzügige baumbestandene Grünflächen. Auch verkehrlich wird sich einiges verändern: Heinrich-Sturm-Straße und Güterstraße sind heute noch Durchgangsstraßen, werden aber zu Sackgassen mit Wendehammer umgebaut. Der Tunnel, der den Platz mit der Innenstadt verbindet, wird für den motorisierten Verkehr gesperrt. Weniger motorisierter Individualverkehr und mehr Freiraum für Fußgänger und Radfahrer stehen im Vordergrund des Umbaus.

    Die Bauarbeiten an den Freianlagen haben gestern durch das beauftragte Unternehmen Frauenrath begonnen. „Damit hat die nächste Baustelle unserer IHEK-Maßnahmen in der Sozialen Stadt Gladbach und Westend begonnen. Die Ergebnisse der langen Planungsphasen mit den vielen Beteiligungsschritten werden nun für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar,“ zeigt sich Dr.-Ing. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter, erfreut über den Baubeginn. Die Arbeiten im Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro werden bis Juli 2022 dauern. Während der Bauarbeiten ist zu jeder Zeit der Durchgang für Fußgänger und Radfahrer möglich. Auch die Radstation bleibt jederzeit erreichbar.

    Der Umbau der Verkehrsanlagen durch das Bauunternehmen Dohmen beginnt am 8. November und soll im März 2022 abgeschlossen werden. Hierfür sind rund 865.000 Euro veranschlagt.

    Im ersten Bauabschnitt (bis März 2022) werden die Heinrich-Sturm-Straße zwischen dem P&R Parkplatz und der Lürriper Straße gesperrt. Außerdem muss die Lürriper Straße zwischen Rahracker und der Zufahrt zum Gladbach-Center voll gesperrt werden. Der Hauptbahnhof bleibt für den Verkehr über die Güterstraße erreichbar. Bei Heimspielen von Borussia Mönchengladbach wird der Busshuttle über den Parkplatz Bahnhofsausgang Heinrich-Sturm-Straße abgewickelt. Der Durchgangsverkehr auf der Lürriper Straße wird über Breitenbachstraße, Korschenbroicher Straße und Erzbergerstraße umgeleitet.

    Die Baumaßnahmen im ersten und zweiten Bauabschnitt umfassen den vollständigen Abriss, Um- und Neubau von Straßen, Wegen und Plätzen, die Erneuerung, Erweiterung und Verbesserung der vorhandener Grünstrukturen, den Neubau der Entwässerungseinrichtungen, die vollständige Erneuerung der Beleuchtungsanlagen, die Errichtung eines räumlich abgegrenzten Bereichs für Skater, die Errichtung von Becken mit Fontänen-Anlagen und Wasserläufen einschließlich der dazu notwendigen Wassertechnik sowie die Errichtung eines Fitness-Parcours für alle Altersgruppen. Die Baukosten werden zu 90 Prozent von Bund, Land und EU gefördert.

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  • Meisterkonzert mit Shootingstar der Klassikszene

    Meisterkonzert mit Shootingstar der Klassikszene

    Das elbphilharmonie-Magazin nannte ihn einen „echten Geheimtipp“, die internationale Musikwelt feiert ihn als Shootingstar der Klassikszene: Der portugiesische Klarinettist Horácio Ferreira erobert sich weltweit die Herzen von Publikum und Presse gleichermaßen. Im 2. Meisterkonzert am 25. November um 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle stellt die MGMG den mit vielen Preisen hochdekorierten Musiker erstmals in Mönchengladbach vor.

    Ferreira begann mit acht Jahren Klarinette zu spielen. Sein Studium absolvierte er bei António Saiote an der Escola Superior de Música e Artes do Espetáculo in Porto ab, anschließend studierte er in Madrid bei Enrique Pérez Piquer und Michel Arrignon an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia, bevor er in Paris Schüler von Nicolas Baldeyrou wurde.

    Am Klavier wird der Klarinettist von seinem Landsmann Bernardo Soares begleitet, der als einer der begehrtesten Kammermusikpartner gilt. Im Meisterkonzert spielt das Duo Luís Carvalhos „Variations on the Carnival of Venice“, Telmo Marques‘ „Sonata in Acrylic“, Carl Maria von Webers „Grand Duo Concertant op. 48“, Johannes Brahms‘ „Sonate op. 120/1“ und Claude Debussys „Première Rhapsodie“, für deren Interpretation Ferreira beim prestigeträchtigen Debussy-Wettbewerb in Paris ausgezeichnet wurde.

    Zu einer Programmeinführung sind die Besucher um 19.15 Uhr eingeladen. Das Meisterkonzert wird vom Verein der Freunde und Förderer der Musik in Mönchengladbach e.V. unterstützt.

    Wegen der aktuellen Pandemie-Auflagen steht nur ein begrenztes Kartenkontingent im Vorverkauf zur Verfügung. Informationen zu Restkarten erteilt die MGMG unter Tel. 02161-255 2421.

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  • 748 mobile Impfungen am Samstag

    748 mobile Impfungen am Samstag

    Impfstellen im Minto und im Karstadtbau auch am 30. Oktober, wieder geöffnet

    Insgesamt 748 Impfungen melden die beiden mobilen Impfstellen der Stadt für den vergangenen Samstag (23. Oktober). 455 Personen sind ins Minto an der Hindenburgstraße gekommen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, 293 Personen nutzten das Impfangebot im Karstadt-Gebäude am Rheydter Marktplatz. Das ist gegenüber der vergangenen Woche, als die mobilen Impfteams 833 Personen versorgen konnten, eine leichte Verringerung der Impfbereitschaft.

    Auch am kommenden Samstag (30. Oktober) sind die Impfstellen wieder geöffnet: im Minto an der Hindenburgstraße von 12 bis 18 Uhr, im Karstadtbau in Rheydt von 11 bis 17 Uhr. Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Auch zahlreiche Arztpraxen bieten die Impfung an. Eine Übersicht über die mehr als 50 Impfpraxen im Stadtgebiet gibt es auf der Webseite: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister 

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  • Computer – Werkstatt

    Computer – Werkstatt

    Den Computer aufräumen! Alles Unnötige runterwerfen und Speicherplatz für Neues schaffen. Und ganz nebenbei läuft der Computer auch wieder schneller!

    Die Computer-Werkstatt hilft den Teilnehmer*innen, ihren Computer/Laptop wieder „aufzuräumen und sinnvoll zu organisieren“.
    Sie lernen, die wichtigsten Wartungsarbeiten selbst durchzuführen, die für die Funktionalität und die Sicherheit ihres Computers wichtig sind. Dann klappt es auch wieder mit der Geschwindigkeit:

    Da die Wartungsarbeiten direkt im Kurs durchgeführt werden, ist es sinnvoll, Laptop, Datenstick oder externe Festplatte zur Datensicherung mitzubringen.

    November, 18:00 – 21:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 212A0232S

    Entgelt: 15 €;
    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Kinder reden mit bei Spielplatzgestaltung

    Kinder reden mit bei Spielplatzgestaltung

    Vom 12. bis 14. Oktober fanden Kinderbeteiligungen zur Neugestaltung der Spielparks im Hardter Wald, in Heiligenpesch und im Volksgarten statt.

    Trotz des teilweise schlechten Wetters kamen über 70 Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie und der mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe) wurden die drei Spielparks von den Kindern und Jugendlichen ausführlich erkundet und Ideen gesammelt, wie die neuen Anlagen aussehen sollen. Darüber hinaus sind über die parallel geschaltete Online-Beteiligung zahlreiche Anregungen eingegangen.

    Nun werden die Vorschläge von mehr als 400 Teilnehmenden gesichtet, bewertet und eine Reihenfolge der am meisten gewünschten Anregungen erstellt.

    Aus diesen Ideen werden jeweils zwei Entwürfe erstellt, die im kommenden Jahr in einer zweiten Beteiligungsaktion abgestimmt werden. Die Aktion wird rechtzeitig bekannt gegeben.
    Nachdem der ausgewählte Entwurf dann der Bezirksvertretung vorgestellt wird, kann die Umsetzung der Planung erfolgen. Die Ergebnisse aller Beteiligungen sind auf der Webseite stadt.mg/deinspielplatz zu sehen.

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  • 833 mobile Impfungen am Samstag

    833 mobile Impfungen am Samstag

    Impfstellen im Minto und im Karstadtbau auch am 23. Oktober, wieder geöffnet

    Insgesamt 833 Impfungen melden die beiden mobilen Impfstellen der Stadt für den vergangenen Samstag (16. Oktober).
    504 Personen sind ins Minto an der Hindenburgstraße gekommen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, 329 Personen nutzten das Impfangebot im Karstadt-Gebäude am Rheydter Marktplatz.

    Das ist gegenüber der vergangenen Woche, als die mobilen Impfteams 628 Personen versorgen konnten, noch einmal eine deutliche Steigerung. 

    Auch am kommenden Samstag (23. Oktober) sind die Impfstellen wieder geöffnet: im Minto an der Hindenburgstraße von 12 bis 18 Uhr, im Karstadtbau in Rheydt von 11 bis 17 Uhr.
    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen. Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

    Auch zahlreiche Arztpraxen bieten die Impfung an. Eine Übersicht über die mehr als 50 Impfpraxen im Stadtgebiet gibt es auf der Webseite: https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister 

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  • Im Alter ins Heim – oder zu Hause wohnen bleiben

    Im Alter ins Heim – oder zu Hause wohnen bleiben

    Viele Menschen haben den Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause wohnen zu können. Die Digitalisierung kann entscheidend dazu beitragen, dies möglich zu machen.

    Allerdings sind die Weichen möglichst früh zu stellen. Die notwendigen Vorrichtungen lassen sich am leichtesten in ein Objekt einbauen, das gerade neu gebaut wird. Aber auch später ist das Dank neuer Technologien noch möglich, dann nur mit mehr Aufwand.

    Welche Systeme es gibt, was es kostet, wie es gefördert wird und wann man was tun sollte, sind Fragen, die in diesem Workshop, am Donnerstag, 28. Oktober, 18 bis 20.15 Uhr, in der Volkshochschule am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85 geklärt werden.
    Entgelt: 5 Euro
    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Eine Dampfmaschine in Bewegung erleben

    Eine Dampfmaschine in Bewegung erleben

    „Wat is´ne Dampfmaschin´?“ –  die Antwort auf dieses Zitat aus dem Film „Die Feuerzangenbowle“ bekommt man im TextilTechnikum in Mönchengladbach.

    Und nicht nur das: Die Dampfmaschine die im Jahr 1901 von einer Rheydter Firma erbaut wurde, kann man dort sogar in Betrieb erleben, sagt Museumsleiter Dr. Karlheinz Wiegmann: „Dampf gibt es dabei zwar nicht mehr, das wäre zu aufwendig geworden. Aber durch die Unterstützung vieler Beteiligter, der Sozial Holding, der Firma Hepp-Schwamborn und des Berufkollegs Rheydt-Mülfort für Technik wird sie nun mit Elektrizität in Bewegung gebracht.“

    Dabei war die Maschine sogar noch ziemlich lange unter Dampf: In einem Betrieb ins Heinsberg sorgte sie bis 1981 noch dafür, dass unter anderem Webstühle angetrieben wurden. „Wir fanden dann etwas vor, wovon ich nie gedacht hätte, dass wir es wieder so in die Sammlung aufnehmen können“, so Wiegmann weiter. „Auf mich wirkte es einfach wie ein großer Haufen Schrott.“ Doch in mühevoller Arbeit wurde daraus, wie bei einem Puzzle, wieder die Dampfmaschine aufgebaut. In einem nächsten Schritt, sollte es nun darum gehen, einen Antrieb, eben ohne Dampf, für die Maschine zu entwickeln. Hier kamen die beiden Studenten Kevin Dippel und René Drosse vom Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik ins Spiel.

    Sie nahmen sich dessen in Form einer Projektarbeit an. „Es war schon etwas Besonderes und auch sicher nicht das, was sonst so in Projektarbeiten behandelt wird. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“ Aber auch eine Menge Arbeit. Damit auch die elektrischen Anschlüsse funktionieren und vor allem allen sicherheitsrelevanten Bedingungen entsprechen, gab es dabei noch eine Unterstützung: Die Mönchengladbacher Firma Hepp-Schwamborn hat dafür gesorgt, dass jetzt dem Antrieb der Maschine nichts mehr im Wege steht.

    Um dauerhaft in Betrieb zu sein, wäre es wohl mit der Dampfmaschine im TextilTechnikum etwas zu laut. Wer sie aber in Aktion erleben möchte, kann das unter anderem im Rahmen von Führungen. Und Wiegmann denkt schon weiter: „Ein nächster Schritt ist, dass die Dampfmaschine wiederum eine andere Maschine antreibt, wie zum Beispiel einen Webstuhl. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal, dass wir den ersten großen Schritt schon einmal geschafft haben. Dafür bin ich allen Unterstützern dankbar.“

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  • Hohe Auszeichnungen für Mönchengladbacher Feuerwehrleute

    Hohe Auszeichnungen für Mönchengladbacher Feuerwehrleute

    Hohe Auszeichnungen gab es jetzt für vier Mönchengladbacher Feuerwehrleute: Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold wurde dem ehemaligen Feuerwehrchef Jörg Lampe für besondere Verdienste im Zusammenwirken von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr verliehen.

    Dietmar Grabinger, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Feuerwehr, erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für sein Engagement als Vorsitzender des Arbeitskreises für den Vorbeugender Brandschutz der Feuerwehren in NRW.

    Besonders freuen sich die Mönchengladbach Floriansjünger über die Auszeichnungen, die der Deutsche Feuerwehrverband an zwei langjährige Einheitsführer der Freiwilligen Feuerwehr vergeben hat: Für ihre besonderen Verdienste wurden Brandinspektor Stephan Kluth (Einheit Stadtmitte) und Brandinspektor Sascha Heggen (Einheit Wickrath) mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

    Zu den ersten Gratulanten gehörten Feuerwehrdezernent Matthias Engel, Christoph Schöneborn, Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes, und Dirk Schattka, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes.

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  • 628 Mobile Impfungen am Samstag

    628 Mobile Impfungen am Samstag

    Impfstellen auch am kommenden Samstag, 16. Oktober, wieder geöffnet

    Insgesamt 628 Impfungen melden die beiden mobilen Impfstellen der Stadt für den vergangenen Samstag (9. Oktober).

    349 Personen sind ins Minto an der Hindenburgstraße gekommen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, 279 Personen nutzten das Impfangebot im Karstadt-Gebäude am Rheydter Marktplatz.

    Auch am kommenden Samstag (16. Oktober) sind die Impfstellen wieder geöffnet: im minto an der Hindenburgstraße von 12 bis 18 Uhr, im Karstadtbau in Rheydt von 11 bis 17 Uhr.

    Eine Terminreservierung ist nicht notwendig. Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen.

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  • Rück an, wenn nichts mehr geht!

    Rück an, wenn nichts mehr geht!

    Feuerwehr, Hilfsorganisationen und MGMG unterstützen Landeskampagne für den Katastrophenschutz

    „Die schreckliche Unwetterkatastrophe im Sommer hat gezeigt, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Katastrophenschützerinnen und –schützer ist. Die Helfer*innen werden aber auch bei zahlreichen weniger spektakulären Einsätzen gebraucht und leisten hier den hauptamtlichen Kräften wertvolle Unterstützung.“

    Dirk Schattka, Leiter der Feuerwehr und Vorsitzender des Arbeitskreises Zivil- und Katastrophenschutz der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW, ist deshalb dankbar für die groß angelegte Unterstützung des Landes und der Stadt bei der Suche nach neuen Freiwilligen.
    Auch die Feuerwehr Mönchengladbach und die MGMG unterstützen die landesweite Plakataktion.

    Überall im Stadtgebiet lächeln in den nächsten Wochen wieder Helfer*innen in den Uniformen ihrer Katastrophenschutzorganisationen von Plakatwänden und Litfaßsäulen und machen neugierig auf die Arbeit im Team Katastrophenschutz.
    Wer Interesse am Ehrenamt bei der Feuerwehr hat, kann sich im Web unter www.feuerwehr-mg.de  informieren.

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