Autor: Harald Wendler

  • Spaltung Verhindern, Zusammenhalt Stärken!

    Spaltung Verhindern, Zusammenhalt Stärken!

    In seiner gestrigen 18. Sitzung hat der Integrationsrat einstimmig beschlossen, folgende Resolution der Presse und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen:

    Wir, die Mitglieder des Integrationsrates Mönchengladbach nehmen mit wachsender Sorge zur Kenntnis, dass der türkische Wahlkampf mit großen Verbal-Attacken auch in Deutschland ausgetragen wurde. Nazi-Vorwürfe gegen Deutschland sind nicht nur inakzeptabel, sondern sie schaden auch dem Zusammenleben der Menschen in Deutschland und damit auch in Mönchengladbach. Der Integrationsrat Mönchengladbach stellt sich gegen solche Vorwürfe und verteidigt unsere freiheitliche demokratische Grundordnung gegen solche Angriffe. Deutschland pflegt nach dem zweiten Weltkrieg und Holocaust eine beispielhafte Erinnerungskultur.

    Mit dem Grundgesetz hat Deutschland eine wehrhafte Demokratie mit funktionierender Gewaltenteilung eingeführt, um Diktatur zu verhindern. Daher genießen auch die Immigranten in Deutschland die Demokratie, die durch Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gewaltenteilung abgesichert ist.

    Die deutsch-türkischen Beziehungen sind historisch verwurzelt und menschlich verwoben.

    Wir werden auch diese Krise überwinden.

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  • Radtour im weiten Bogen um Mönchengladbach

    Radtour im weiten Bogen um Mönchengladbach

    Am 17. Mai, 10 bis 18 Uhr bietet die VHS der Stadt Mönchengladbach eine Radtour an. Treffpunkt ist der Parkplatz am Bahnhof Wickrath.

    Durch die Honschaft Viehstrasse am Borussiapark vorbei führt der Weg zum Wallfahrtsort Heiligenpesch. Über den Hardter Wald, zur Bockerterheide Richtung Viersen zur Bongartzmühle. Weiter geht es auf den Spuren des Nordkanals durch das Waldgebiet der Donk. Niersaufwärts am Schloss Rheydt vorbei durch die Niersaue bis Schloss Wickrath wo die Tour endet.

    Die Radstrecke beträgt ungefähr 48 km. Bitte Getränke und Verpflegung mitnehmen und einen Regenschutz nicht vergessen. Die Rückkehrzeit hängt vom Verlauf der Radtour ab.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Gebühr : 5 Euro

    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Fake News? – Wahlkampf? – Panik?

    Fake News? – Wahlkampf? – Panik?

    Mit dieser Überraschung habe ich nicht gerechnet. Frank Boss hat mir geschrieben.
    Vielen anderen Bürgern wohl auch.
    Schriftlich bittet er mich heute um Unterstützung, um meine Stimme bei der Wahl am Sonntag. Er möchte als Abgeordneter in den Landtag einziehen. Das ist völlig in Ordnung, andere wollen das auch. Sie werben ebenfalls um Wählerstimmen.

    Frank Boss (CDU) will mich glauben machen, ich könne durch seine Wahl mit bewirken, dass in Mönchengladbach mehr Kitas gebaut werden, dass in Mönchengladbach neue Straßen, neue Schulen gebaut und in Krankenhäuser investiert wird.

    Die Fakten sehen anders aus.
    Als Stadtrat hat Frank Boss seit Jahren mitentschieden, dass die Konstantinstraße in unser beider Wohnort erst jetzt grundhaft erneuert wird.
    Die Kosten tragen zu einem großen Teil die Anlieger. Geregelt ist das im Kommunalen Abgabegesetz (KAG). Kein Schlagloch in Mönchengladbach wird ausgebessert dadurch, dass Herr Boss im Landtag sitzt.

    Herr Boss kennt auch die Fakten bei den Kindergärten bestens. Er weiß, dass es alleine an fehlenden, nicht ausgewiesenen Grundstücken seitens der Stadt Mönchengladbach liegt, dass es nicht mehr Kitas gibt. Er weiß, dass Investoren bereitstehen um neue zu bauen, es fehlen die Grundstücke, die liefert nicht das Land NRW. Die sind im Besitz der Stadt. Es ist eine kommunale Entscheidung. Siehe dazu auch das vorhandene Grundstück am Franziskushaus. Ein vorhandenes Grundstück erhält keine Baugenehmigung der Stadt, weil 3 Bäume gefällt werden müßten um eine Firmenkita zu bauen. Seine CDU- Parteikollegen mußten dies erst in der vergangenen Woche schmerzhaft in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost erkennen.
    Ein Verwaltungsmitarbeiter hatte die schlechte Botschaft überbracht und die unsäglichen Zustände angeprangert.

    Er und seine CDU-Mönchengladbach kennt das Programm „Gute Schule 2020“.
    Das Land hat den Kommunen, auch Mönchengladbach, für die nächsten Jahre viele Millionen zur Verfügung gestellt um die Schulen auf Vordermann zu bringen. Auch hier ist es die Kommune, die das vorhandene Geld nicht ausgibt, auch, weil es angeblich zu geringe Planungskapazitäten in der Bauverwaltung gibt.
    Übrigens: für Schulneubauten gibt es aktuell keinen Bedarf, die Bedarfe für Erweiterungen werden zur Zeit geplant.
    Das wurde im heutigen Bauausschuss nochmals klar.

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  • So schön kann Radfahren sein – auf den Spuren künftiger Trassen

    So schön kann Radfahren sein – auf den Spuren künftiger Trassen

    40 Radfahrerinnen und Radfahrer waren der Einladung der SPD-Ortsvereine Neuwerk und Volksgarten gefolgt, ein Stück entlang des geplanten und ein Stück auf dem bestehenden Radschnellweg Mönchengladbach – Krefeld zu fahren.

    Nachdem Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer die Idee der Fortführung dieses Weges vom ehemaligen Bahnhof Neersen über die ehemalige Bahnstrecke in die Gladbacher Innenstadt vorgestellt hatte, erläuterte der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges die Förderansätze der Landesregierung zu Radschnellwegen.

    Dann ging es auf die Strecke. Organisator Robert Dreßen: „Die Teilnehmer haben eindrucksvoll den Unterschied erfahren, sich am rumpelnden Straßenrand einer Innenstadt mit drängelnden Autos auseinanderzusetzen oder komfortabel auf einer eigenen Fahrradstraße sicher und unbeschwert das Fahrrad laufen zu lassen.“

    Bei der Pause auf halber Strecke, wo die Landtagsabgeordnete Angela Tillmann und Ratsherr Ralf Horst die Teilnehmer mit Getränken versorgten, und nach der Rückkehr beim anschließenden Beisammensein in der AWO Neuwerk waren sich die Teilnehmer einig: Solche eigenständigen Fahrradtrassen sind kein überflüssiger Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des Netzes, wenn man Radverkehr auch für den Alltag attraktiv machen will.

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  • DIE LINKE: Wahlparty zur Landtagswahl

    der Kreisverband der Partei  DIE LINKE Mönchengladbach lädt alle Mitglieder  sowie interessierte Bürger/innen zu einer Wahlparty ein.

    Die Veranstaltung beginnt am Wahlsonntag 14.05. um 17:30 Uhr im Parteibüro Hauptstr. 2. Ein leckeres Buffet sowie Getränke  werden für die Anwesenden gereicht. Kleine Spenden werden gerne gesehen. Die aktuellen Ergebnisse können über eine Leinwand verfolgt werden. Außerdem werden die kommunalen Ergebnisse präsentiert.

    Die aktuellen Umfragewerte sowie die große Zustimmung an den Infoständen lassen auf ein gutes Ergebnis schließen. Der Kreisverband freut sich über viele Besucher/innen.

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  • Ein Mönchengladbacher Künstler erobert die Musical-Welt

    Ein Mönchengladbacher Künstler erobert die Musical-Welt

    David sagt über sich selbst: „Ich habe es schon als Kind geliebt Geschichten zu erzählen und habe in einer Kindertheatergruppe gespielt. Als ich mit 12 Jahren zu alt dafür war, fand meine Mutter einen kleinen Zeitungsartikel, in dem Kinderdarsteller gesucht wurden. Ich wollte unbedingt zum Casting. Und plötzlich durfte ich als Kinderdarsteller in der deutschen Erstaufführung von “ Les Miserables “ als Gassenjunge „Gavroche“ auf der Bühne stehen.“

    David Jakobs (34) stammt aus Mönchengladbach, er kommt aus einer Musikerfamilie. Eigentlich ist David mit seiner Schwester im „Proberaum“ groß geworden, zwischen Gitarren und Mikrokabeln.  Als Schlaflied hörten die Geschwister abends oft durch die Kinderzimmertür ihre Eltern proben.

    2009 gewann David dann den “Jugend kulturell Förderpreis” in der Kategorie Musical. Seine Ausbildung absolvierte David an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Aktuell ist David Jakobs am Berliner Stage Theater des Westens in der Neufassung des Disney-Musicals ‘Der Glöckner von Notre Dame’  in der Titelrolle zu sehen:

    „Ich habe versucht, nichts zu kopieren, sondern meinen eigenen Glöckner „in mir“ zu finden. Was so faszinierend an dieser Figur ist, ist, dass er trotz seines Handicaps, seiner Missgestalt und seines Aussehens ein Mensch wie du und ich ist. Und dass er alles zum ersten Mal erlebt, in gewisser Weise wie ein Kind. Nicht, dass er ein Kind ist, aber er ist einfach unbedarft und pur. Alle Gefühle, die er erlebt, erlebt er zum ersten Mal. Was passiert in jemanden, der 18 Jahre lang in einem Glockenturm gefangen war, wenn er zum ersten Mal eine Frau wie Esmeralda sieht? Plötzlich kommt er raus und all diese Dinge passieren und prasseln auf ihn ein. Diese Reinheit in allem, was er erlebt und diese ungefilterten Gefühle, mit denen er teilweise auch gar nicht umgehen kann, das als Schauspieler in der Figur zu erleben ist der Hammer. Und daraus entwickelt sich die Rolle. Quasimodo ist eine Figur, wo man –abgesehen von der Körperlichkeit – gar nicht so viel zu spielen hat. Weil man es einfach erleben kann. Weil man es ja zum ersten Mal erlebt.”

    Neben der Schauspielerei liebt David das Reisen: „ Vor meiner Darsteller-Ausbildung habe ich ein Projekt in Südafrika begleitet, was sich mit dem Aufbau einer Grundschule beschäftigte. Ich war für einige Wochen dort. Das war eine sehr intensive und interessante Zeit.“

    Inspiration findet David Jakobs in der darstellenden Kunst und bei Musikern wie z.B. bei Gregor Meyle: „Generell kann ich sagen, dass ich immer nach Künstlern Ausschau halte , die mich berühren und die ich authentisch erlebe. Inspiration kann so vieles sein… ein guter Film , ein Kollege, ein Regisseur, ein Buch, ein Lied oder einfach auch mal ein sehr gutes Essen.“

    David Jakobs ist in der Titelrolle des Quasimodo in der Neufassung des Disney-Musicals ‘Der Glöckner von Notre Dame’  im Theater des Westens in Berlin zu sehen.
    Zusätzlich spielt er momentan die Rolle des Judas in ‚Jesus Christ Super Star‘ am Gärtnerplatztheater in München.

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  • OB H. W. Reiners ruft die Wahlberechtigten zur Stimmabgabe aufWahlergebnisse sind ab 18 Uhr im Internet einsehbar

    OB H. W. Reiners ruft die Wahlberechtigten zur Stimmabgabe auf
    Wahlergebnisse sind ab 18 Uhr im Internet einsehbar

    „Meine herzliche Bitte: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und entscheiden Sie mit, wie es in den nächsten fünf Jahren in Nordrhein-Westfalen weitergeht.“ Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ruft die Wahlberechtigten in Mönchengladbach auf, am kommenden Sonntag, 14. Mai, aktiv an der Landtagswahl teilzunehmen.
    Seit Öffnung der Wahlscheinbüros vor drei Wochen haben inzwischen rund 20.000 der 191.000 Wahlberechtigten die Briefwahl beantragt. Wer seine Stimme nicht am Sonntag im Wahllokal abgeben kann, hat noch bis Freitag, 18 Uhr, Gelegenheit, den Briefwahlantrag abzugeben oder direkt im Wahlscheinbüro seine Stimme abzugeben.

    Die Wahlscheinbüros für die Briefwahl im Vitus-Center (Goebenstraße 4-8, Eingang D, 3. Etage, Raum 352) im Rathaus Rheydt (Markt 9, Eingang G, Raum 2028) sind montags bis mittwochs von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr, am Donnerstag, 11 Mai und Freitag, 12. Mai von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

    Wahlberechtigte, die sich für die Briefwahl entschieden haben, sollten in den nächsten Tagen ihren Wahlbrief abschicken.
    „Spätestens am kommenden Donnerstag, dem 11. Mai sollte der Wahlbrief eingeworfen werden, dann wird er rechtzeitig zugestellt. Die Beförderung durch die Deutsche Post ist kostenlos“, erläutert dazu Landeswahlleiter Wolfgang Schellen in einer aktuellen Information. In den roten Wahlbrief gehören der zugeklebte blaue Stimmzettelumschlag mit dem ausgefüllten Stimmzettel und außerdem der unterschriebene Wahlschein. Die Wahlbriefe können selbstverständlich auch direkt in den Wahlscheinbüros abgegeben werden.

    Der Fachbereich Bürgerservice ermöglicht es auch Briefwählern, die sich aus beruflichen oder urlaubsbedingten Gründen an weit entfernten oder exotischen Orten aufhalten, ihre Stimme abzugeben. Briefwahlunterlagen wurden an Privatanschriften und Auslandsvertretungen unter anderem nach Aserbaidschan, in die Vereinigten Staaten, in die Dominikanische Republik und nach Peru versandt.

    Am Wahlsonntag, dem 14. Mai sind die 180 Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Rund 1.400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer setzen sich in den Wahlbezirken für den reibungslosen Ablauf und die Auszählung der Stimmen ein. Die Adresse des richtigen Wahllokals steht auf dem Wahlbenachrichtigungsbrief, den die Wahlberechtigten im April bekommen haben. Wer sich nicht sicher ist, kann auch im Wahllokalfinder auf der städtischen Internetseite nachsehen.

    Nach der Schließung der Wahllokale können Bürgerinnen und Bürger die Auszählung der Stimmen bei der Ergebnispräsentation ab 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt verfolgen. Hier wird Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Kreiswahlleiter nach der Auszählung auch das vorläufige Endergebnis verkünden.

    Der Stand der Auszählung und die Wahlergebnisse sind am Wahlsonntag ab 18 Uhr auch im Internet einsehbar. Link auf die Ergebnisseite für Mönchengladbach:

    http://wep2017.itk-rheinland.de/prod/lw_2017/05116000/html5/Landtagswahl_NRW_55_Gemeinde_Stadt_Moenchengladbach_Erststimmen.html

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  • Zeit für Begegnung! mit Video zur öffentlichen Diskussion

    Zeit für Begegnung!
    mit Video zur öffentlichen Diskussion

    Als Beitrag zu den bundesweiten Aktionen anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fand am Freitag 5.05.2017 auf dem Marktplatz Rheydt die 20. Ausgabe des Mönchengladbacher Aktionstages „Zeit für Begegnung“ statt.

    Unter dem Motto „Wir gestalten unsere Stadt“ setzte sich der Aktionstag für ein vorbehaltloses Zusammentreffen, Zusammenarbeiten und Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften, Begabungen und Lebenslagen sowie für die Überwindung ausgrenzender Barrieren in Köpfen und Bauten ein.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hatte als Schirmherr des Aktionstages das Veranstaltungsgeschehen am 5. Mai um 13:00 Uhr persönlich mit einem Grußwort eingeläutet.
    Er forderte die Gesellschaft insgesamt zu einem größeren Miteinander auf.
    Die Sparkasse Mönchengladbach überreicht einen Scheck über 3.500 Euro an den Paritätischen.

    Vielfältige Aktionsangebote und ein ansprechendes Bühnenprogramm sorgten öffentlichkeitswirksam für eine ausgewogene Mischung aus Information, Kultur, Spaß und Unterhaltung. Den alles umspannenden Rahmen bildete ein fröhliches Begegnungsfest, das offen für alle war und die BürgerInnen der Stadt über die üblichen Grenzen und Distanzen hinweg verband.

    Die 20. Auflage des Aktionstages gab Anlass, den in zwei Jahrzehnten geleisteten Einsatz Revue passieren zu lassen. Dabei wurden nicht nur die in dieser Zeit erzielten Ergebnisse und Erfolge betrachtet, sondern auch die immer noch bestehenden Problemfelder, Barrieren und Handlungsbedarfe aufgezeigt, die einem uneingeschränkten und vorbehaltlosen Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nach wie vor im Wege stehen.

    Im weiteren Verlauf des Tages leisteten viele Menschen mit Lernschwierigkeiten, seelischer Erkrankung oder körperlicher Beeinträchtigung mannigfaltige Beiträge zum Gelingen eines ebenso aussagekräftigen wie unterhaltsamen Aktionsprogramms.

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  • Neues Kunststoffrasenspielfeld der Sportanlage Radrennbahn ist freigegeben

    Neues Kunststoffrasenspielfeld der Sportanlage Radrennbahn ist freigegeben

    Gestern wurde das neue Kunststoffrasenspielfeld der Sportanlage Radrennbahn durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners offiziell eingeweiht.
    Bei herrlichem Frühlingswetter waren die Vereinsmitglieder reichlich erschienen. Für Getränke und belegte Brote war ebenfalls gesorgt.
    Der Fußballsport in Mönchengladbach hat mit dieser neuen Anlage weitere, hervorragende Trainingsbedingungen erhalten.
    Bleibt zu hoffen, dass im Stadtsäckel in den kommenden Jahren immer ausreichende Geldmittel eingeplant sind, damit die notwendige, aufwendige und damit teure Pflege des Kunsstoffrasenfeldes gewährleistet ist.

    Damit ist der erste Bauabschnitt zur vollständigen Erneuerung der Sportanlage Radrennbahn nun abgeschlossen. Nachdem bereits in den Wintermonaten die Tiefbauarbeiten zum Aufbau des neuen Spielfeldes erfolgen konnten, wurde in den vergangenen Wochen, nach Eintreten entsprechender Witterung, der Kunststoffrasenbelag verlegt und die Flutlichtanlage installiert.

    Insgesamt 650.000 € wurden für das Projekt aus Mitteln der Sportpauschale des Landes NRW sowie aus Verkaufserlösen aus dem Verkauf des Geländes der Sportanlage Eintrachtplatz bereitgestellt. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Rat der Stadt Mönchengladbach im Rahmen der von der Verwaltung erstellten Sportstätten-entwicklungsplanung gefasst.
    Mit dem Bau des Kunststoffrasenspielfeldes steht den beiden Vereinen PSV Mönchengladbach und KFC Welate Roj sowie den umliegenden Schulen nun ein modernes, sportfunktionales Spielfeld für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung.

    In einem zweiten Bauabschnitt werden in den kommenden Monaten im Rahmen des Förderprojektes „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ des Landes NRW weitere umfangreiche Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen an der Sportanlage mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von ca. 2,3 Mio. Euro durchgeführt.

    Die Konzeption sieht einerseits den Neubau eines Multifunktionsgebäudes für die Vereins- und Quartiersarbeit und andererseits die Erneuerung und Erweiterung der Sport- und Freizeitflächen der Anlage vor. So werden die Leichtathletikanlagen erneuert und ein Kunststoffrasenkleinspielfeld, eine große Skateranlage und ein umlaufender Laufweg um die Anlage entstehen. In dieser Gesamtkonzeption bietet die Sportanlage Radrennbahn zukünftig optimale Bedingungen für den Vereins- und Freizeitsport sowie für die soziale Arbeit im Stadtteil.
    Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für 2018 geplant.

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  • Gedankenspieler gesucht! – Die Schreibwerkstatt zum Thema Glauben geht in die zweite Runde

    Gedankenspieler gesucht! –
    Die Schreibwerkstatt zum Thema Glauben geht in die zweite Runde

    Der Verein Kulturkram e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem katholischen Hochschulzentrum Lakum im Juni eine Schreibwerkstatt zum Thema Glauben. Der Workshop richtet sich an Interessierte aller Altersstufen und endet mit einer öffentlichen Lesung der erarbeiteten Texte.

    Eine erste Schreibwerkstatt fand im Februar 2017 statt.  Aufgrund der hohen Nachfrage geht der Workshop „Gedankenspiel“ nun in die zweite Runde.

    Ziel des Projektes ist es, unterschiedliche Menschen, ihre Erfahrungen und Vorstellungen zum Thema Glauben zusammen zu bringen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen sowohl die kreative Auslebung als auch der Austausch zur Thematik.

    Muslime, Juden, Christen, Buddhisten, Hinduisten, Spirituelle, Atheisten, Dichter, Querdenker, Neugierige und Suchende… Alle sind herzlich eingeladen, sich dem Projekt anzuschließen.

    Am 08., 15. und 22. Juni finden die Workshops jeweils von 19:30 bis 21:30 Uhr und am Samstag, den 17. Juni von 10 bis 19 Uhr statt. Eine öffentliche Lesung der Texte ist für den 30. Juni geplant.

     

    Zur Anmeldungen und bei Fragen können Sie sich bei Michelle Blase melden: m.blase@live.de. Die Teilnahme ist kostenlos, da das Projekt von Think Big gefördert wird. Think Big ist ein Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Kooperation  mit O2.

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  • ADFC Nachtradeln

    ADFC Nachtradeln

    Der ADFC Mönchengladbach veranstaltet am 12.5.2017 bereits zum dritten Mal ein NACHTRADELN in unserer Stadt.

    Hierbei handelt es sich um eine abendliche Radtour von ca. 10 km, bei der wir zu Hunderten auf den Hauptstraßen unserer Stadt radeln.
    Die Strecke wird von der Polizei und dem ADFC Mönchengladbach abgesichert. Deshalb – schmückt euch und eure Räder. Erlaubt ist alles was leuchtet und blinkt. Wir wollen an diesem Abend viel Spaß haben und die Stadt zum Leuchten bringen.

    Treffpunkt ist der Schillerplatz in MG-Eicken. Wir treffen uns dort ab 20 Uhr zum Fahrradschmücken. Dort verteilen wir Neon-Knicklichter, mit denen man sich bzw. sein Fahrrad schmücken kann. Abfahrt ist um 21:30 Uhr, Dauer ca. 1 Stunden.

    Die Teilnahme am Mönchengladbacher NACHTRADELN ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko!

    Teilnahme nur mit verkehrssicheren Fahrrädern mit Licht!

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  • Schüler baten Kandidaten zur Vorstellung

    Schüler baten Kandidaten zur Vorstellung

    Nachdem am Dienstag die SPD ihre Vorstellungen zum Thema „Zusammenhalt der Welt“ abgegeben hatte, nutzten am Donnerstag alle NRW-Landtags-Kandidaten des Wahlbezirkes Süd die Gelegenheit zu Statements.

    Die Schülervertretung des Franz-Meyers-Gymnasium in Giesenkirchen hatte sie eingeladen.
    Sie kamen erklärtermaßen sehr gerne dieser Einladung nach, wohl wissend, Schüler nehmen kein Blatt vor den Mund, fragen gerne nach und bohren tief.

    Schwerpunktthemen waren:

    1. „G8 oder G9“? Welchen Weg geht die Bildungspolitik, u.a. in Bezug auf neue Medien?
    2. Integration von Flüchtlingen: Wie wird das Recht auf Bildung für Flüchtlingskinder sichergestellt? Welche Ideen gibt es zu einer besseren Integration?

    Auf dem Podium Platz nahmen nach einleitenden Vorträgen von Schülern der Oberstufe:
    Frank Boss (CDU), Hans-Willi Körfges (SPD), Lena Zingsheim (Grüne), Daniel Winkens (FDP) und Rohat Yildirim (Linke).
    Die Moderation übernahm souverän die Journalistin Birgit Wilms.

    „G8 oder G9“?
    Keine/r der Kandidatinnen und Kandidaten lehnten eine Wahlmöglichkeit der Eltern ab.

    „Integration von Flüchtlingen“.
    Dieses Thema war für Hans Willi Körfges und Lena Zingsheim eher leicht darzustellen, ihre Parteien sind aktuell maßgebend für die Umsetzung der momentanen Anforderungen, wie z.B. Abschiebung, Sprachkurse, sichere Herkunftsländer und notwendiges Personal für die Umsetzung.
    Klare Aussage: es wird in NRW niemand in ein unsicheres Land abgeschoben, in ein sicheres Land nach Einzelprüfung nur mit dem Ergebnis: keine Anerkennung als Flüchtling. In Frage kommen nur männliche Einzelpersonen.

    Bei diesen Themen zeigte sich Frank Boss eher zurückhaltend. Er bevorzugt Sportthemen und Sicherheit. Angespannt wirkte er bei seinen instabilen  Standpunkten.
    Die Vertreter der Linken und der FDP waren überfordert.
    Die Schüler bewiesen mit dieser Veranstaltung Engagement und Gemeinschaftssinn.

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  • „Was hält die Welt zusammen?“  Neue Herausforderungen der Außen- und Sicherheitspolitik

    „Was hält die Welt zusammen?“
    Neue Herausforderungen der Außen- und Sicherheitspolitik

    Dieses spannende Thema diskutierten im Evangelischen Gemeindezentrum Rheydt- West die Mönchengladbacherin Gülistan Yüksel, MdB, der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans Willi Körfges und ihr Gast, der Kölner Dr. Rolf Mützenich, MdB und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

    Mützenich zeigte anhand einer Ereignisauflistung aus dem Jahre 1979, dass bereits vor vielen Jahren die Welt aus den Fugen zu geraten schien.
    Die Invasion der Chinesen nach Vietnam, die Kernschmelze des Reaktors Harrisburg, die Weltklimakonferenz, Saddam Hussein ergreift die Macht, die Revolution in Nikaragua, die Ira-Anschläge auf Lord Mountbattan, der Kernwaffentest im Südatlantik der Südafrikaner mit Unterstützung Israels, dies sind einige wichtige Ereignisse in dieser Zeit.
    Die Welt schien aus den Fugen geraten.
    Heute, ganz aktuell, sind weltweit ca. 63 Millionen Menschen auf der Flucht.

    In der Diskussion mit den vielen interessierten Zuhörern wurden konkret die Handlungsspielräume einer Deutschen Regierung und der Europäer angesprochen.
    Mützenich, Yüksel und Körfges nutzten diese Gelegenheit und erläuterten nachvollziehbar und kompetent ihre Aufgaben in ihren speziellen Handlungsebenen der Politik.
    Es zeigte sich deutlich, nicht jedes Begehren eines jeden Landes kann komplett erfüllt werden. Die gemeinsame starke Handlung eines einigen Europas ist die beste Vorrausetzung für ein gedeihliches Miteinander.
    Als besonders wichtig stellte sich ein Verbot von Kriegswaffen-Exporten in gefährliche Staaten heraus, auch um den Preis von wegfallenden Arbeitsplätzen.

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  • In Rheydt wurde erfolgreich kontrolliert

    Im Rahmen der am Dienstag von Stadt und Polizei gemeinsam durchgeführten Stadtteilkontrolle in der Rheydter Innenstadt wurden auch die Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer, insbesondere in schutzwürdigen Zonen wie  an Schulen, Kindergärten und in Fußgängerbereichen, kontrolliert.
    Insgesamt wurden 197 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

    Dabei wurde ein Verkehrsteilnehmer auf der Pongser Straße in der dortigen 30er Zone mit 71 km/h gemessen. Auf der Stresemannstraße war ein Fahrzeug im 20er Bereich mit unzulässigen 62 km/h unterwegs.
    Beide Fahrzeugführer erwarten nun Bußgelder in Höhe von je 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einmonatige Fahrverbote.

    Darüber hinaus wurden 74 weitere Verstöße, wie Vorfahrtsverletzungen, Fehler beim Abbiegen oder unzulässige Handynutzung, geahndet.

    Gegen zwei Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Grund hierfür ist, dass sie in ihren Fahrzeugen grüne Umweltplaketten angebracht hatten, obwohl für diese maximal die gelbe Umweltplakette möglich gewesen wäre.

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  • Bürger als Sponsoren gesucht: Kosten des Tour-Events sollen teilweise durch die Bürger selbst finanziert werden.

    Bürger als Sponsoren gesucht: Kosten des Tour-Events sollen teilweise durch die Bürger selbst finanziert werden.

    Es war zu erwarten: Ganz so einfach wie es uns die Oberen der Stadt verkaufen wollten geht es dann wohl doch nicht.
    Die erhofften Großsponsoren aus der Unternehmerschaft halten sich extrem dezent zurück mit einer Tourfieber-Unterstützung. In der Hauptsache sind es aktuell die Stadttöchter, die einen Großteil der Kosten zu stemmen haben.
    In Summe wird es der Bürger über seine Gebühren etc. sein, der alles zu finanzieren hat.

    Clevere Menschen haben nun eine weitere Geldquelle öffentlich gemacht. Dazu gibt es folgende Meldung:
    Mönchengladbach wird am 2. Juli 2017 ein besonderer Teil der Tour de France. Die zweite Etappe des bekanntesten Radrennens der Welt führt von Düsseldorf nach Lüttich. Ein besonderes Sportevent, das es aber natürlich nicht ganz kostenlos gibt. Wer auch einen kleinen finanziellen Beitrag dazu leisten möchte, hat dazu jetzt eine besondere Möglichkeit.

    Um ein internationales Sport-Event dieser Größenordnung reibungslos und erfolgreich umzusetzen, sind viele engagierte Menschen und Partner nötig. Und natürlich auch finanzielle Mittel. Ein großer Teil der Mönchengladbacher freut sich darauf, das große Radsportevent live vor Ort erleben zu können. Es gibt nun auch für jeden Bürger in Mönchengladbach die Möglichkeit, sich als TOURFIEBER-Fan zu outen und so-mit einen kleinen Beitrag zu finanziellen Unterstützung zu leisten. Mit dem Erwerb eines TOURFIEBER-Pins oder einer der TOURFIEBER-Skulpturen.

    Die TOURFIEBER-Pins gibt es in „Silber“  und „Gold“. Die Skulptur „Eiffelturm“ und „Fahrrad“ aus hochwertigem Edelstahl. Beide mit viel Liebe durch die Fa. Heinz Gothe GmbH & Co.KG hergestellt und in 2 bzw. 3 Größen erhältlich. Ein Teil der Verkaufssumme geht in die Gesamtfinanzierung dieses sportlichen Highlights. Der Rest wird für die Produktion eingesetzt.

    Ob 10 Euro oder 50 Euro  für den TOURFIEBER-Pin oder eine TOURFIEBER-Tischskulptur aus Edelstahl ab 48 Euro, jeder Beitrag zählt!  Auch nach dem 2. Juli hat so jeder TOURFIEBER-Fan  eine schöne Erinnerung an das sportliche Großereignis in Mönchengladbach.
    Mehr Infos unter http://www.tourfieber.de

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Die Pins gibt es zum Preis von 10 Euro („Silber“) und 50 Euro („GOLD“) von Mo –Do, 8.30 – 16 Uhr;
    Marketing Gesellschaft mbH, Voltastrasse 2; 41061 Mönchengladbach

    Die Skulpturen (Eifelturm u. Fahrrad) gibt es nur per Mail oder Telefon bei:
    Heinz Gothe GmbH & Co. KG; Druckerstraße 12 – 20; 41238 Mönchengladbach;
    Telefon: 02166/12 92 – 24; E-Mail: vertrieb@gothe-edelstahl.de

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  • Gewalt gegen Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste

    Gewalt gegen Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste

    Rund 4.000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste werden zu eigenen Erlebnissen mit gewaltsamen Übergriffen befragt.
    Die Befragung führt die Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des NRW-Innenministeriums, der komba gewerkschaft nrw und der Unfallkasse NRW durch.

    Wie es ist, wenn ein normaler Einsatz plötzlich von Gewalt gegen die eigene Person überschattet wird, haben zahlreiche Einsatzkräfte bereits leidvoll erfahren.
    „Feuerwehr- und Rettungskräfte, die helfen wollen und dabei selbst Opfer von Gewalt und Aggression werden, sind immer wieder eine traurige Schlagzeile. Diese Übergriffe stellen eine besorgniserregende und nicht hinnehmbare Entwicklung dar. Wir fordern mehr Respekt und Wertschätzung für die Arbeit der Einsatzkräfte. Bei Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes darf es null Toleranz geben“, sagte Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, zum Auftakt der Befragung.

    Zu den Beweggründen dieser Umfrage erklärte Innenminister Ralf Jäger: „Deshalb machen wir alles, um Aggressivität und Gewalt gegenüber den Rettern zu stoppen. Genau deshalb wollen wir mehr über die Ursachen von Übergriffen auf unsere Einsatzkräfte lernen. Welche Mittel gegen Gewalt und Aggressionen auf Retter wirken, hängt entscheidend davon ab, ob sie an der richtigen Stelle ansetzen. Dazu müssen wir wissen, in welchen Situationen es zu solchen Übergriffen kommt.“

    Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW, erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungskräfte in NRW, die für das Allgemeinwohl tätig sind, unter Übergriffen verschiedenster Formen zu leiden haben. Hier haben wir als zuständige Unfallversicherung eine klare Position: Wir unterstützen unsere Helfer.“
    Alle Beteiligten werben für die Teilnahme an der Befragung.
    Am Institut der Feuerwehr in Münster ist das Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ beispielsweise bereits Inhalt der Führungskräfte-Ausbildung.

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  • Arbeitsplätze und Qualität im Nahverkehr gefährdet – Beschäftigte und ver.di informieren Fahrgäste

    Arbeitsplätze und Qualität im Nahverkehr gefährdet –
    Beschäftigte und ver.di informieren Fahrgäste

    Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden Nahverkehrsbeschäftigte und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Fahrgäste und Pendler über anstehende Probleme im ÖPNV informieren.

    Sie befürchten Sozialdumping, Arbeitsplatzverluste und eine schlechtere Qualität im öffentlichen Nahverkehr. Aktivitäten, bei denen Flugblätter verteilt werden, finden in den frühen Morgenstunden an Bahnhöfen statt, am 04.05.2017 in Mönchengladbach. Auch in Dortmund, Essen, Köln, Aachen, Düren, Düsseldorf und weiteren Städten werden Aktivitäten stattfinden.
    Hintergrund ist die aktuell anstehende Vergabewelle von Verkehrsaufträgen.
    Während Städte und Gemeinden nach europäischem Recht ihr eigenes Verkehrsunternehmen beauftragen sowie Sozial- und Qualitätsstandards vorgeben können, fährt ihnen das deutsche Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in die Parade.

    Sogenannte eigenwirtschaftliche Antragsteller erhalten vorrangig den Zuschlag, obwohl sie von der Einhaltung sozialer Vorgaben oder der Beschäftigtenübernahme freigestellt sind. Auch müssen nicht alle Qualitäts- und Umweltstandards eingehalten werden.

    „Das ist Sozialdumping mit katastrophalen Folgen für die Beschäftigten und die Fahrgäste“, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. „Tarifgebundene Unternehmen werden durch deutlich niedrigere Personalkostenkalkulationen aus dem Wettbewerb gedrängt.“
    Behle wies darauf hin, dass durch die Regelungen im PBefG beispielsweise in Pforzheim bereits 240 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren hätten und die Stadt ihr Verkehrsunternehmen eingebüßt habe.
    In Hildesheim hätten die Beschäftigten Lohneinbußen hinnehmen müssen. Seit dem vergangenen Jahr seien in 14 Fällen eigenwirtschaftliche Anträge gestellt worden. Aktuell seien etliche Gerichtsverfahren damit anhängig.
    Die Bundesländer haben die Fehlentwicklung erkannt und daher im Bundesrat am 17. Februar 2017 eine Korrektur des Personenbeförderungsgesetzes beschlossen, die einen Wettbewerbsvorteil durch Sozialdumping verhindert.
    „Jetzt geht es aber nicht weiter, weil sich die Regierungsparteien uneinig sind und die CDU/CSU sich sperrt und eine Korrektur des Missstandes blockiert“, so Behle. „Damit wird kostbare Zeit vergeudet, denn die Mehrzahl der Vergaben findet in den nächsten zwei Jahren statt, in Nordrhein-Westfalen geht es dabei beispielsweise um 90 Prozent des Nahverkehrs.“
    Die Gewerkschafterin wies darauf hin, dass neben ver.di auch der Städtetag, der Landkreistag und der Städte- und Gemeindebund sowie der Verband deutscher Verkehrsunternehmen für eine Korrektur des Personenbeförderungsgesetzes noch vor der Bundestagswahl kämpfen.

    Behle forderte die CDU/CSU auf, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und die Korrektur des PBefG zu unterstützen. Nur so könnten Arbeitsplatz- und Lohnverlust verhindert und der qualitativ hochwertige Nahverkehr gesichert werden.

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  • „Fakt: Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt erneut!“

    „Fakt: Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt erneut!“

    NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat heute aktuelle Zahlen zu den Wohnungseinbrüchen vorgelegt.

    Aus der SPD-Fraktion im Landtag NRW wird folgendes erklärt:
    „Die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW geht weiter zurück – im ersten Quartal 2017 um 30 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016. Dieser Rückgang ist enorm! Er zeigt: Unsere Strategien gegen Einbruchskriminalität wirken. Der Trend aus dem Jahr 2016 ist ungebrochen und setzt sich verstärkt fort. Bereits 2016 war die Zahl der Wohnungseinbrüche – nach einem bundesweit massiven Anstieg seit 2008 – erstmals wieder zurückgegangen. Fast jeder zweite Einbruchsversuch scheitert mittlerweile auch aufgrund der intensivierten Präventionsmaßnahmen und kommt nicht zur Vollendung. NRW liegt bei der Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2010 unter dem Bundesschnitt, während Bayern mit einem Anstieg der Wohnungseinbrüche um 67 Prozent zwischen 2010 und 2016 deutlich darüber liegt.
    Auch die Gewaltkriminalität ist in NRW wieder rückläufig. Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle sank im ersten Quartal 2017 gegenüber dem ersten Quartal 2016 um rund 7,5 Prozent, die Aufklärungsquote stieg ebenfalls leicht an.

    Anders in Bayern:
    Während in NRW die Gewaltkriminalität zwischen 2010 und 2016 um rund 4,6 Prozent zurückgegangen ist, ist sie in Bayern im gleichen Zeitraum um 4,6 Prozent gestiegen.
    Die Polizei in NRW leistet sehr gute und erfolgreiche Arbeit. Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst und werden die erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung weiter intensivieren. Auch im Vergleich mit Bayern kann sich NRW sehen lassen. Das düstere Bild, das die CDU von der Sicherheitslage zeichnet, ist ebenso falsch wie das Loblied auf die Verhältnisse in Bayern. In NRW lebt man sicher. Daran ändert auch die Schwarzmalerei der Opposition nichts.“

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