Autor: Harald Wendler

  • Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    Yüksel: „Schüler und junge Berufstätige können sich bewerben“.

    „Ich bin unglaublich dankbar für die Gelegenheit, hier in Amerika zu sein“, schreibt die Mönchengladbacher Schülerin Paula Brocher über ihr Austauschjahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP). „Auch jetzt besteht wieder die Möglichkeit, sich für dieses gemeinsame Programm vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress zu bewerben. Neben Schülerinnen und Schülern können auch junge Berufstätige an dem einjährigen Austausch teilnehmen“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    „Idee des Programms ist es, ein Netzwerk persönlicher Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland zu festigen und unterschiedliche Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Mitbetreut werden sie dabei von den Abgeordneten“, sagt Yüksel, die selbst die Patenschaft für Austauschschülerin Paula übernommen hat.
    „Es ist gut und wichtig, dass die Möglichkeit zur Teilnahme nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Denn wer mit seiner Bewerbung erfolgreich ist, erhält ein Stipendium, das neben den Reise- und Programmkosten auch die notwendigen Versicherungskosten übernimmt“, betont Yüksel.

    Schülerinnen und Schüler müssen zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige und Auszubildende müssen ihre Ausbildung abgeschlossen haben und höchstens 24 Jahre alt sein (Stichtag: 31. Juli 2018). Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017. Weitere Informationen zum Programm und der Bewerbung finden sich unter: www.bundestag.de/ppp.

    Amerikanische Stipendiatinnen und Stipendiaten verbringen gleichzeitig ihr Auslandsjahr in Gastfamilien in Deutschland und besuchen ebenfalls Schulen oder leisten ein Praktikum in einem deutschen Betrieb. Wer sich dafür als Gastfamilie bewerben möchte, findet weitere Informationen unter: www.bundestag.de/ppp.

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  • Freie Fahrt für die Jugend: Karten gibt’s am 29. und 30. Mai

    Am Mittwoch, den 19. Juli, heißt es wieder: Freie Fahrt für die Jungend! Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie organisiert in Kooperation mit der NEW’ AG den diesjährigen Tagesausflug mit dem Bus in den Spielpark IRRLAND, Kevelaer und lädt Mönchengladbacher Familien und Kinder ein, teilzunehmen. Für das leibliche Wohl stellt die NEW für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Mittagsimbiss zur Verfügung. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie trägt die Eintrittsgelder und gewährleistet die Betreuung der Aktion.

    Von den Teilnehmern wird eine Schutzgebühr in Höhe von 1 Euro pro Person erhoben. Eingeladen zu dieser Fahrt sind Familien mit Kindern und Kindergruppen. Es ist zu beachten, dass von den Veranstaltern keine Einzelaufsicht durchgeführt wird. Aus diesem Grund können nur Kinder in Begleitung mitfahren.

    Familien können sich am Montag, 29. Mai, und am Dienstag, 30. Mai, Tickets für den beliebten Ausflug sichern – denn die 1.000 Karten sind meist schnell vergriffen:

    Vorverkauf am 29.05.17:
    Rathaus Rheydt, Raum 02 (Eingang B Limitenstraße 40)

    Vorverkauf am 30.05.17:
    Verwaltungsgebäude Oberstadt, Familienbüro ( Eingang Sandradstraße)

    Der Vorverkauf startet jeweils um 9 Uhr. Bei der Anmeldung an der Vorverkaufsstelle gibt es die Teilnehmer-Tickets und einen Flyer mit allen wichtigen Infos zur An- und Abreise.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich für eine Haltestelle fest anmelden. Bei der Fahrt müssen sie auch an dieser Haltestelle mit der angemeldeten Personenzahl einsteigen. Ein Zustieg an einer anderen Haltestelle oder mit mehr Personen als angemeldet, ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

    In dem Kostenbeitrag von 1 Euro sind die Hin- und Rückfahrt im Bus nach Kevelaer, der Eintritt in das IRRLAND und der Mittagsimbiss inbegriffen. Die Rückfahrt ist um 15:45Uhr.

    Fragen zur Freien Fahrt beantwortet Nina Wagner vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, Tel  02161/25-3374, E-Mail: nina.wagner@moenchengladbach.de.

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  • Führungskultur und Personalpolitik 4.0

    Führungskultur und Personalpolitik 4.0

    „Die Arbeitswelt erlebt einen Paradigmenwechsel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt, in dem sich nicht mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter, sondern Fachkräfte ihren Arbeitgeber aussuchen. Jüngere Generationen erwarten eine veränderte Führungskultur, zeigen andere Einstellungen zum Verhältnis von Arbeit und Freizeit. Darüber hinaus transformiert die Digitalisierung der Arbeitswelt unsere Formen von Zusammenarbeit. Vieles spricht für eine Aktualisierung unserer Führungskultur und der Personalpolitik“, ist Rudolf Kast überzeugt.

    Vor rund 50 Führungskräften sprach der Personalexperte, Berater und Vorsitzende des Vorstandes der ddn (das demographie netzwerk e.V.) jetzt auf Einladung der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach darüber, wie „Führungskultur und Personalpolitik 4.0“ gestaltet werden können, um sich auf die Veränderungen des Arbeitsmarktes einzustellen.

    Kast ist unter anderem Inhaber einer Personalmanagementberatung, Gesellschafter der ddn-Akademie, Themenbotschafter der „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INAQUA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
    Sieben Handlungsempfehlungen gab Kast bei dem Vortrag mit anschließender Diskussion seinen Zuhörern mit auf Weg:
    Bauen Sie Hierarchien soweit wie notwendig/möglich ab!
    Stellen Sie Wissen der gesamten Organisation transparent zur Verfügung!
    Schaffen Sie optimale Bedingungen für Zusammenarbeit und Vernetzung!
    Agieren Sie als sichtbares Rollenmodell für diese Werte und Ansätze!
    Delegieren Sie viel Verantwortung an Teams, damit diese schnell im Markt agieren können
    Geben Sie den Mitarbeitern Freiraum für eigene Entscheidungen. Dies schafft Motivation und ist der Kernaspekt für Arbeiten 4.0
    Geben Sie Kontrolle ab und vertrauen Sie in die Fähigkeiten und die kollektive Intelligenz der Mitarbeiter!

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  • 40. INTERNATIONALER MUSEUMSTAG in Mönchengladbach –Motto 2017: Spurensuche: Mut zur Verantwortung!

    40. INTERNATIONALER MUSEUMSTAG in Mönchengladbach –
    Motto 2017: Spurensuche: Mut zur Verantwortung!

    Die Eröffnung des Festes übernimmt für die Stadt Mönchengladbach der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Unterstützt wird das Fest vom Museumsverein.

    Das Programm:

    11.00 Eröffnung, Begrüßung, Dr. Gregor Bonin
    11.30 Tschitschapeng, Percussionsensemble der LVR Förderschule
    12.00 DJ James Brown und Vincent Wega (Loungemusik)
    12.30 Sophie, Singer/Songwriterin
    13.00 Tschitschapeng, Percussionsensemble der LVR Förderschule
    13.30 DJ James Brown und Vincent Wega (Loungemusik)
    14.00 Marco Jonas Jahn & Hanan H., Poetry Slam
    14.30 DJ James Brown und Vincent Wega (Loungemusik)
    15.00 Sophie, Singer/Songwriterin
    15.30 Ben Papst, Singer/Songwriter
    16.00 Marco Jonas Jahn & Hanan H., Poetry Slam
    16.30 Ben Papst, Singer/Songwriter
    17.00 Sophie, Singer/Songwriterin
    17.30 DJ James Brown und Vincent Wega (Loungemusik)
    18.00  Ende
    Bei Regen finden alle Veranstaltungen in der zur Abteistraße geöffneten Anlieferung des Museums statt.

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  • FDP beanstandet Vorgehen im Bauausschuss

    FDP beanstandet Vorgehen im Bauausschuss

    Die FDP ist sauer. In der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses stand die Richtlinie zur „Wohnumfeldverbesserung bei bürgerschaftlichem Engagement 2017“ auf der Tagesordnung.
    Hierzu hatte die FDP einen Änderungsantrag mit dem Ziel der Streichung des Mottos „Förderung des Stadtbildes und Sauberkeit“ gestellt, der vom Vorsitzenden Horst-Peter Vennen (SPD) jedoch nicht zur Abstimmung gebracht wurde.

    Fraktionsvorsitzende Nicole Finger dazu: „Die FDP hat beim Oberbürgermeister eine Beschwerde zu diesem Vorgang eingereicht. Seit wann werden Änderungsanträge der Fraktionen nicht mehr abgestimmt? Zumal im Vorfeld der Diskussion auch deutlich wurde, dass eine große Mehrheit entgegen der Verwaltungshaltung für eine Streichung des Mottos ist.“
    Den Mitgliedern des Ausschusses wurde durch die Vorgehensweise des Ausschussvorsitzenden die Möglichkeit verwehrt, der Beschlussvorlage zuzustimmen, aber dabei das Motto zu streichen. Da der ursprüngliche Ratsbeschluss bzgl. des Themas ausdrücklich sagt, dass der Rat sich ein Motto geben kann, aber eben nicht muss, kann dieses Vorgehen in den Augen der FDP nicht richtig sein.
    „Wir beanstanden deshalb die Vorgehensweise des Vorsitzenden, über unseren Änderungsantrag nicht abstimmen zu lassen und bitten dringend darum, in Hauptausschuss und Rat ein differenzierteres Vorgehen zu praktizieren“, so Finger in ihrer Mail an Oberbürgermeister Reiners.

    Die Fraktionsvorsitzende verschweigt in ihren Ausführungen, oder sie wurde falsch informiert, sie war nicht unter den Teilnehmern, dass der Vorsitzende abzuwägen hatte zwischen den beiden Anträgen. Er entschied sich richtigerweise für den Antrag der Verwaltung als den weiterführenden und ließ über diesen abstimmen. Damit war der FDP-Antrag gegenstandslos. Eine Abstimmung unsinnig.
    Bereits in der Diskussion während der Sitzung wurde sehr deutlich, keine Fraktion wollte die Streichung des Motto´s.
    Nur die FDP.

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  • Mark S. im engsten Familienkreis bestattet

    Mark S. im engsten Familienkreis bestattet

    Bekanntmachung der Stadtverwaltung:

    Dem Wunsch der Angehörigen entsprechend, wurde der Verstorbene Mark S. heute im engsten Familienkreis bestattet.

    Die durch Zeitungsberichte bekanntgemachte Trauerandacht in der Totenhalle des Friedhof Wickrath, Adolf-Kempken-Weg, wird am Mittwoch, 17. Mai, 10 Uhr ohne das Beisein der Angehörigen des Verstorbenen stattfinden.

    Hinweis an die Medien:
    – Bild- und Tonaufnahmen sind in der Totenhalle nicht gestattet.

    – Es ist der ausdrückliche Wunsch der Angehörigen, dass keine Bilder von der Grabstätte veröffentlicht werden sollen. Wir bitten Sie eindringlich, dies zu respektieren.

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  • Mehr als 100 Befristungen bei der Stadt abgeschafft –Kampagne: „Unbefristet ist das Ziel“

    Mehr als 100 Befristungen bei der Stadt abgeschafft –
    Kampagne: „Unbefristet ist das Ziel“

    Gute Neuigkeiten für viele befristet Beschäftigte bei der Stadt Mönchengladbach:
    Der Personalrat der Stadtverwaltung konnte mit dem Verwaltungsvorstand erreichen, dass mehr als 100 befristet beschäftigte Erzieherinnen und Erzieher bei der Stadt entfristet werden.

    Unter Beteiligung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di freuten sich die Sozialdezernentin Dörte Schall, der Personaldezernent Matthias Engel sowie Thomas Enk für den Personalrat mit Dominik Kofent, ver.di Geschäftsführer des Bezirks Linker Niederrhein, über diese Verbesserungen.
    Die Ausweitung der unbefristeten Beschäftigung bei der Stadt Mönchengladbach trägt dazu bei, die Attraktivität
    als Arbeitgeber in der Region noch weiter zu erhöhen.

    Bundesweit waren 7,1 Prozent aller Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst im Jahr 2014 zeitlich befristet.
    Bei Arbeitern und Angestellten lag der Anteil sogar bei 9,3 Prozent. Der stellvertretende Personalratsvorsitzende
    Thomas Enk erklärt: „Wir haben viel für unsere Beschäftigten erreicht“. Andrea Grieco von ver.di erläutert: „ Unsere Kampagne ist ein voller Erfolg“.
    Die zuständige Sozialdezernentin Dörte Schall sagt: „Der Beruf der Erzieher und Erzieherinnen ist nicht nur sehr
    interessant, mit täglich neuen Herausforderungen und tollen Erlebnissen mit den Kindern, sondern bietet jetzt
    auch noch die Sicherheit des Arbeitsplatzes.“

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  • Fünf starke Frauen für Frieden und Freiheit

    Fünf starke Frauen für Frieden und Freiheit

    Sie gründeten vor Jahren die Vereinigung, die „Nobel Women’s Initiative“.
    Gemeinsam kämpfen diese Friedensnobelpreisträgerinnen dafür, den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken.
    Am gestrigen Abend berichteten sie in der Kaiser-Friedrich-Halle über ihre ganz persönlichen Lebenswege und die gemeinsamen Aktivitäten um ihre Ziele zu erreichen.
    Gespannt hörten die Zuschauer ihren Geschichten zu und begeisterten sich bei den vielen Aufforderungen, es ihnen gleich zu tun. Der reichlich gespendete Beifall kann ein Hinweis sein darauf, dass wir in Deutschland wohlbehütet leben, es um ein vielfaches leichter ist couragiert für seine Werte und Ziele einzutreten, als es diese fünf Preisträgerinnen in ihrer Heimat erlebt haben.

    Die Diskussionsrunde wurde professionell moderiert von Antonia Rados, die seit 30 Jahren als Krisen- und Kriegsreporterin im Einsatz ist.

    Alle zwei Jahre organisiert die Initiative der Friedensnobelpreisträgerinnen eine Konferenz, zu der sie weitere 50 starke Frauen von der ganzen Welt einladen, die ihren Teil daran leisten, eine globale Frauenfriedensbewegung auszubauen und effektiver zu machen. In diesem Jahr findet die Konferenz in Mönchengladbach statt. 

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  • Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einmal – das gab es in der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ noch nie.
    Jetzt hat auch noch Rigoberta Menchú Tum aus Guatemala ihr Kommen bestätigt – nachdem schon Jody Williams aus den USA, Shirin Ebadi aus dem Iran, Mairead Maguire aus Nordirland und Tawakkol Karman aus dem Jemen zugesagt hatten. Der Auftritt des Quintetts dürfte in Deutschland einmalig sein. Die Frauen werden über ihre vielfältigen Aktivitäten berichten, aufzeigen, wofür sie kämpfen und weswegen sie ihre Nobelpreise bekamen. Sie folgen einer Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach.

    Die anschließende Diskussionsrunde moderiert RTL-Chef-Auslandskorrespondentin Antonia Rados, die seit 30 Jahren als Krisen- und Kriegsreporterin im Einsatz ist.

    Die vier Friedensnobelpreisträgerinnen, die am Abend des 15. Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ auftreten, kommen aus einem weiteren Anlass in die größte Stadt am Niederrhein: Sie sind Teil der Nobel Women’s Initiative, die hier, ebenfalls auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach, ihre diesjährige große Konferenz mit insgesamt knapp 60 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt durchführt.

    Diskutiert und untersucht wird dabei stets ein zentrales Thema. In diesem Jahr geht es um die internationale Frauenbewegung, von der zurzeit auch in Deutschland wieder viel die Rede ist. In welchen Ländern leben wir heute eigentlich in einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Ziele hat die Emanzipation erreicht, welche sollen noch erreicht werden? Welche bekannten und neuen gesellschaftspolitischen Tendenzen wirken dem Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit entgegen, und wie kann man international und erfolgreich Widerstand leisten?

    Die Nobel Women’s Initiative besteht aus den sechs Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams (Vorsitzende), Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Ihre einwöchige Anwesenheit in Mönchengladbach fest zugesagt haben Jody Williams, Shirin Ebadi, Mairead Maguire und Tawakkol Karman. Die Zusage von Leymah Gbowee steht noch aus. Rigoberta Menchú Tum musste leider aus zeitlichen Gründen absagen.

    Mit ihrer Initiative zielen die Frauen darauf ab, den Bekanntheitsgrad des Friedensnobelpreises und den der einzelnen Mitglieder zu nutzen, um den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken und ihre Anliegen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu steigern.

    15. Mai 2017, 20 Uhr, „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“. Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach.
    Die Veranstaltung wird simultan ins Englische und ins Deutsche übersetzt.
    Tickets: 20 Euro, 25 Euro. Alle Tickets unter
    www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400,
    und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

     

    Hintergrund: Nobel Women’s Initiative

    Zu den sechs Gründerinnen der Nobel Women’s Initiative zählten 2006 neben Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum und Mairead Maguire die 2011 verstorbene Wangari Muta Maathai und Betty Williams, die 2011 wegen anderer Verpflichtungen aus der Initiative ausschied. Leymah Gbowee und Tawakkol Karman stießen 2012 zur Initiative.

    Prof. Jody Williams, USA – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1997 für ihre internationale Kampagne zum Verbot von Landminen. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2015 zu Gast.

    Dr. Shirin Ebadi, Iran – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 für ihren Einsatz zur Verbesserung der Menschenrechte im Iran. Erhielt als erste Muslimin den Friedensnobelpreis. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2009 zu Gast.

    Dr. h.c. Mairead Maguire, Nordirland – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1976 für ihren Einsatz als Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands, der Community of Peace People. Sie erhielt den Preis gemeinsam mit Betty Williams.

    Rigoberta Menchú Tum, Guatemala – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1992. Die bis dato jüngste Preisträgerin erhielt ihre Auszeichnung für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Maya-Völker. Sie selbst wurde als Quiché-Maya geboren, das ist die größte indigene Volksgruppe des Landes. 2007 bewarb sie sich um das Amt der Präsidenten von Guatemala, um anderen indigenen Frauen zu beweisen, dass dies möglich ist.

    Tawakkol Karman, Jemen – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011. Sie war zu diesem Zeitpunkt mit ihren 32 Jahren der jüngste Mensch, der je den Friedensnobelpreis erhielt. Sie ist zudem die erste Jemenitin, die erste Araberin und die zweite Muslimin, die den Friedensnobelpreis erhielt. Die in ihrer Heimat als “ Mutter der Revolution” bekannte Tawakkol Karman wurde für ihren jahrelangen Kampf für die Menschenrechte und der Teilnahme von Frauen am Friedensprozess in Jemen ausgezeichnet. Die gewaltlosen Proteste, die sie organisierte, wurden Teil des Arabischen Frühlings 2011. Tawakkol Karman erhielt den Friedensnobelpreis zusammen mit Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, beide aus Liberia.

    Dr. h.c. Leymah Gbowee, Liberia – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011 für ihren Einsatz in einer Friedensbewegung von Frauen, die den Zweiten Liberianischen Bürgerkrieg 2003 beendete. Den Preis teilt sie sich mit Ellen Johnson Sirleaf, Liberia, und Tawakkol Karman, Jemen. Leymah Gbowee ist die zweite, Ellen Johnson Sirleaf die dritte Afrikanerin, die den Friedensnobelpreis erhielten. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war Leymah Gbowee 2012 zu Gast.

    www.nobelwomensinitiative.org

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  • Der Wähler hat entschieden

    Der Wähler hat entschieden

    Schon beim Betreten des Ratssaals am Sonntagabend war die Aufgeregtheit der anwesenden Partei-Mitglieder spürbar.
    Etliche hatten bereits Hochrechnungen im Radio gehört und schauten betroffen.

    „Ein Erdrutsch“, meinte ein SPD-Wahlkämpfer noch vor 18 Uhr, er konnte auch nicht aufgebaut werden mit der Antwort: „Die Wahllokale sind doch noch geöffnet“.

    Auch mir ist das Endergebnis nicht logisch, nach den Fakten jedoch durchaus klar und auch akzeptabel. NRW wollte den Wechsel, die Wahlbeteiligung hatte ich durchaus höher erwartet, aber mein Optimismus an dieser Stelle war schon immer grenzenlos. Aus Unverständnis. Wieso geht ein erwachsener Mensch nicht zur Urne? Er pocht doch auf seine Rechte, oder doch nicht?

    Glückwunsch den Erfolgreichen, sie werden Verantwortung tragen müssen in den nächsten fünf Jahren, die angebotenen besseren Rezepte haben sie nun zu liefern.

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  • Landtagswahl in NRW – aktuell um 22:30 Uhr Wer gewinnt in Mönchengladbach? Ergebnis: Frank Boss und Jochen Klenner gewinnen ihr Direktmandat

    Landtagswahl in NRW – aktuell um 22:30 Uhr
    Wer gewinnt in Mönchengladbach?
    Ergebnis: Frank Boss und Jochen Klenner gewinnen ihr Direktmandat

    Wahlbezirk Mönchengladbach I

    Frank Boss (CDU): 37,81%
    Stimmen: 21.367

    Hans-Willi Körfges: 33,42%
    Stimmen: 18.886

     

     

     

     

    Wahlbezirk Mönchengladbach II

    Angela Tillmann (SPD) :27,48
    Stimmen: 14.908

    Jochen Klenner (CDU) :44,05%
    Stimmen: 23897

     

     

    Wahlbeteiligung Mönchengladbach: 59,5 %

    Mönchengladbach-CDU: 40,87 %

    Mönchengladbach-SPD: 30,51 %

    Mönchengladbach-Grüne: 6,0 %

    Mönchengladbach-FDP: 9,4 %

    Mönchengladbach-Linke: 5,41 %

    Mönchengladbach-AfD: 6,18 %

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  • Brennende Fragen zu sozialen Themen Katholische Liga diskutierte mit Landtagskandidaten

    Brennende Fragen zu sozialen Themen
    Katholische Liga diskutierte mit Landtagskandidaten

    NRW kurz vor der Wahl: Wenn die politischen Karten neu gemischt werden, ist eine Podiumsdiskussion zum Thema bei der Katholischen Liga Tradition.
    „Soziale Arbeit:  Welche Wahl hat NRW?“, unter diesem Motto hatte der Zusammenschluss von neun lokalen Verbänden und Einrichtungen aus dem Sozial- und Bildungsbereich ins „Haus der Region“ geladen.

    Vier Kandidaten der bisher im Landtag vertretenen Fraktionen, drei alarmierende Präsentationen verschiedener Arbeitsgruppen der Katholischen Liga und jede Menge brennende Fragen zu kritischen Entwicklungen im sozialen Bereich garantierten von Anfang an einen spannenden, mit reichlich Zündstoff geladenen Abend.

    „Demokratie lebt vom Dialog“, gab Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Mönchengladbach, bei seiner Begrüßung der Gäste im gut gefüllten Saal zu bedenken. Er bedankte sich gleichzeitig, dass die Kandidaten Jochen Klenner (CDU), Angela Tillmann (SPD), Daniel Winkens (FDP) und Dr. Boris Wolkowski (Bündnis 90/Die Grünen) die Einladung angenommen hatten, um sich ganz kurz vor der Wahl den Fragen von Moderator Georg Maria Balsen zu brisanten Entwicklungen in den sozialen Bereichen der Stadt zu stellen.

    Susanne Antunes, Fachberaterin für Kindertagesstätten beim Caritasverband für das Bistum Aachen, wies in ihrer Präsentation auf fehlende Kita-Plätze, mangelnde monetäre Mittel und wachsende Anforderungen für Erzieherinnen und Erzieher hin.
    Die Vertreter der Parteien sahen hier übereinstimmend Handlungsbedarf. In der Frage der Finanzierung gab es allerdings deutlich unterschiedliche Auffassungen. Daniel Winkens von der FDP hält eine angedachte Beitragsfreiheit für Kindergärten für nicht praktikabel.

    Reizthema Alten- und Pflegegesetzgebung in NRW: Die sogenannte APG DVO (Alten- und Pflegegesetz – Durchführungsverordnung) hat sich nach Ansicht von Jörg Nilgen, Verwaltungsleiter des Caritasverbandes, als wahres „Bürokratiemonster“ entpuppt, während Manuela Jansen, Leiterin Alter und Pflege beim Caritasverband MG auf das Damoklesschwert Fachkräftemangel verwies.
    In puncto Gesetzgebung zeigten sich die Kandidaten einheitlich über die kontraproduktiven Auswirkungen in der Praxis betroffen. Das müsse geändert werden.
    Mehr Geld für Pflegekräfte forderte Dr. Boris Wolkowski (Bündnis 90/Die Grünen). „Am Ende des Tages muss auch das Einkommen stimmen“, resümierte er. Die körperliche und psychische Belastung in der Altenpflege sei groß, erklärte Angela Tillmann (SPD) und befürwortete flexiblere Wechselmöglichkeiten innerhalb des Berufsfeldes Pflege.

    „Es mangelt besonders an bezahlbarem Wohnraum und gerechter Lastenverteilung“, dieses Fazit zogen Wilfried Reiners vom Volksverein und Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt, in ihren Ausführungen. „Ein Riesenthema“, gab Jochen Klenner von der CDU zu. Neben der Bereitstellung von mehr günstigem Wohnraum für sozial Schwache in Mönchengladbach sei es wichtig, die Menschen in Arbeit zu bringen, „damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können“. Das sei auch ein christlicher Auftrag.

    Einheitlich galt für alle Themen und bei allen Befragten: Es muss was passieren in der Stadt und im Land, um die sozialen Missstände langfristig in den Griff zu bekommen. Davon können sich die vier Kandidaten demnächst unmittelbar ein Bild machen: Jeder von ihnen hospitiert bald in zwei Einrichtungen der in der Katholischen Liga zusammengeschlossenen Verbände.

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  • Jazzchor bringt Swing und Pop in die Grabeskirche

    Jazzchor bringt Swing und Pop in die Grabeskirche

    Beswingtes, Jazz und Pop bietet das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40. Am Sonntag, 21. Mai 2017, 17 Uhr, gibt der JazzChor Mönchengladbach zum zweiten Mal ein Konzert in der Grabeskirche. Im Gepäck haben die Sängerinnen und Sänger Nachdenkliches bis Beschwingtes – gewürzt mit viel Rhythmus, Groove und manchem jazztypischen Akkord. Die musikalische Leitung übernimmt Andrea Kaiser. Manfred Heinen begleitet am Klavier. Der Eintritt ist frei.

    Präsentiert werden moderne Chorarrangements für bis zu acht Stimmen. Der Chor erweitert beständig sein Repertoire und freut sich im aktuellen Programm besonders auf „To make you feel my love“ von Bob Dylan in der Version der Sängerin Adele. Neu ist auch ein Chart-Hit aus dem Jahr 1997: „I wanna be the only one“ der britischen R&B Girlgroup Eternal.

    Der JazzChor Mönchengladbach e.V. besetzt mit seinem facettenreichen Repertoire eine Nische in der Chormusikszene. Unter der Leitung von Jazzsängerin Andrea Kaiser haben sich die Stimmen seit 2012 weiterentwickelt. Gearbeitet wird unter anderem an verschiedenen jazz- und poptypischen Klangfarben, an rhythmischer Kraft und authentischer Textphrasierung.

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  • „NRW muss Impulsgeber sein“

    „NRW muss Impulsgeber sein“

    Unmittelbar vor der nordrhein-westfälischen Landtagswahl macht sich der BDH Bundesverband Rehabilitation für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt stark. Es liege im Interesse aller, atypische Beschäftigung zurückzudrängen und faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, fordert die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

    „Grundsätzlich erwarten wir von der Landesregierung des größten deutschen Bundeslandes einen deutlichen Impuls zur Stärkung der Arbeitnehmerrechte im gesamten Bundesgebiet. Ein solches Bekenntnis muss unbedingt zum Leitbild der neuen Landesregierung werden und den Geist des Koalitionsvertrags ausmachen. Die hohe Quote an Minijobs, fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle sowie unbezahlte Urlaubszeiten im Minijobsegment in NRW rufen ordnungspolitische Korrekturen auf den Plan, da sie typische Merkmale strukturschwacher Regionen Deutschlands sind. So funktioniert wirtschaftlicher Abstieg per Gesetz. Das Superwahljahr 2017 bietet eine ausgezeichnete Diskussionsplattform, um die entscheidende Frage nach dem Wert von Arbeit offen zu erörtern und für sozialen Zusammenhalt und Fairness unter den verschiedenen Interessengruppen zu werben. Unterm Strich müssen mehr sozialversicherungspflichtige Jobs her. Daran sollte sich die Wirtschaftspolitik in Bund und Land messen lassen.“

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  • Andrea Nahles besuchte Mönchengladbach

    Andrea Nahles besuchte Mönchengladbach

    Abseits des großen Wahlkampfrummels gab es eine erfreuliche Begegnung mit der Bundesarbeitsministerin (SPD).

    Sie besuchte mit Mönchengladbacher Parteifreunden das Arbeitslosenzentrum an der Lüperzender Straße.
    Den gegenüberliegenden hochwertigen Wohnungsbau, die im Bau befindlichen Roermonder Höfe, konnte sie dabei gleich mitbestaunen. Sie kennt aus anderen Städten ähnliche Bauvorhaben, mit deren Hilfe Clusterbildungen besserverdienender Bürger betrieben werden, um sozial schwache Menschen aus einer Kommune zu vertreiben.
    Bedauerlich hat sie nicht die City-Ost kennenlernen können, auch dort wird es keinen bezahlbaren Wohnraum geben, geht es nach dem Willen des Baudezernenten Dr. Bonin und den Anhängern seines Vermarktungskonzeptes ohne Preisvorgaben für die Investoren.

    Gekommen war Nahles um aus erster Hand, an authentischem Ort, die Bedarfe der Arbeitslosen kennen zu lernen.
    Nahles konnte von Ihren Anstrengungen erzählen und den Blockierungen Erfolg versprechender Ideen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Es liegt zu einem großen Teil an unserem Bundesfinanzminister, er versagt seine Zustimmung zu weiteren Maßnahmen, glaubt wohl das Geld, es ist genügend vorhanden, an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt. Soziale Gerechtigkeit herzustellen ist nicht einfach, es bedarf eines langen Atems und Zähigkeit.
    Dieses Standing wünschen Ihr sicher alle Betroffenen.

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  • Boss (CDU)/Laschet (CDU) – vor Jahren Verstorbene um ihre Stimmen gebeten

    Boss (CDU)/Laschet (CDU) – vor Jahren Verstorbene um ihre Stimmen gebeten

    Makaber muten die Informationen an, die sich häufen. Doch es passiert tatsächlich in Mönchengladbach.

    Um möglichst viele Wähler für sich persönlich zu mobilisieren, greifen aktuell CDU-Landtagskandidaten zu einem letzten Mittel.

    Sie kaufen Adressen von Bürgern auf, prüfen diese nicht und schicken auf diese Art und Weise an schon vor Jahren Verstorbene Aufforderungen zur Stimmabgabe bei der Landtagswahl am Sonntag in NRW.

    Zu hoffen bleibt, dass diese Daten nicht von der Stadtverwaltung in Mönchengladbach stammen.

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  • B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    Dr. Wolkowski

    Düsseldorf ziert ein Schickimicki-Image, an dem die Landeshauptstadt zuweilen schwer zu tragen hat.
    Das ist natürlich nicht (immer) gerechtfertigt. Denn in vielen Bereichen kann man von Düsseldorf durchaus lernen, etwa, wenn es darum geht, bezahlbare Wohnungen zu bauen.

    In der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, in der es um die städtebauliche Entwicklung der City Ost ging, war genau dies ein Thema. In der Landeshauptstadt müssen nämlich nach einem Ratsbeschluss die Bau­entwickler in Projekten mit mehr als 100 neuen Wohneinheiten 20 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert und weitere 20 Prozent preisreduziert anbieten.

    „Wir dachten, dass wir an dieser Stelle mal etwas Positives aus Düsseldorf übernehmen und würden dies gern auch in Mönchengladbach umgesetzt sehen“, sagt Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Grünen-Fraktionssprecher und Mitglied im Planungs- und Bauausschuss. Damit, so der Grünen-Ratsherr, wolle man sicherstellen, dass das neu entstehende Quartier City Ost ein gemischtes Quartier für eine große Bandbreite an Bevölkerungs­schichten wird. Mit dieser Forderung wähnte sich Wolkowski einer breiten Unter­stützung sicher, denn auch die beiden CDU-Landtagskandi­daten Frank Boss und Jochen Klenner hatten sich ja öffentlich für bezahlbaren Wohnraum stark gemacht. Boss und Klenner hatten dies für das gesamte Stadtgebiet gefordert und dabei ausdrücklich die neuen Projekte von „MG+“, der wachsenden Stadt, mit einbezogen. Auch vom SPD-Fraktionsvor­sitzenden Felix Heinrichs war zuletzt noch zu hören, die SPD denke über eine Quotierung von frei finanziertem und sozialem Wohnungsbau nach, da die Stadt bezahlbaren Wohnraum benötige.

    Nach dem Motto „Andere handeln, wir reden“ stimmten CDU und SPD im Planungs- und Bauausschuss jedoch gegen den Antrag der Grünen. Unterstützt wurden die Groko-Politiker dabei von Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin (CDU).
    Der bekannte Polit-Import aus Düsseldorf sah in der Reglementierung keinen Sinn, kritisierte den Begriff „preisgedämpft“ als willkürlich und nur schwer einzuordnen. Bonin erklärte im Ausschuss, die 40-Prozent-Vorgabe der Grünen sei nicht klarer als die Verwaltungsvorlage – eine Aussage, die bei den eindeutigen Prozentansätzen unter den grünen Ausschussmitgliedern für Heiterkeit sorgte. „Es ist eben nicht so, dass das Wohnen in Mönchengladbach schon sehr günstig ist und es daher gar keinen Bedarf gibt an bezahlbaren Wohnraum“, sagt Dr. Wolkowski. Gerade weil derzeit bei niedrigen Zinsen die öffentliche Förderung nicht besonders attraktiv sei, müsse auf städtischen Grundstücken bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

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  • Ein Breitbandkoordinator für Mönchengladbach

    Ein Breitbandkoordinator für Mönchengladbach

    Um Unternehmen und Privathaushalten in der Stadt zukünftig auch modernste Internetanbindung zu bieten, hat am 1. Mai Benjamin Schmidt seine Arbeit als städtischer Breitbandkoordinator aufgenommen. Heute wurde er von  Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners im Rathaus Abtei begrüßt.

    „Als Ansprechpartner der Stadt Mönchengladbach wird Schmidt im neuen Digitalteam der WFMG eingesetzt und steht für alle Fragestellungen zum Breitbandausbau zur Verfügung, die zum Beispiel bei Unternehmen und Bürgern bestehen“, beschreibt Reiners die Aufgabe des Breitbandkoordinators.

    Zu seinen Arbeitsbereich gehört neben der Koordination des stadtweiten Ausbaus einer wettbewerbsfähigen Breitbandinfrastruktur auch die Investorenbetreuung im Rahmen der Strategie Gigabit-City Mönchengladbach. Der Einsatz des städtischen Breitbandbeauftragten wird durch eine Landesförderung in Höhe von 150.000 Euro für einen Förderzeitraum von drei Jahren ermöglicht.

    Informationen zum Breitbandausbau in Mönchengladbach gibt Benjamin Schmidt unter der Telefonnummer
    02161 – 82379-787, E-Mail schmidt@wfmg.de.

    Die Aufgaben des Breitbandkoordinators im Einzelnen:
    Erstellung, Begleitung, Umsetzung & Fortschreibung der kommunalen Gesamtstrategie zum Thema Breitband zum weiteren Infrastrukturausbau.

    Erarbeitung einer Strategie zur „Gigabit-City“ d.h. einer flächendeckenden FttH (Fiber tot he home)-Glasfaserinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet.
    Aufnahme von Fragen & Problemstellungen zum Thema Breitband.
    Identifikation von Anwendungsfeldern der digitalen Wirtschaft.
    Vernetzung der Akteure in der Breitbandversorgung / Investorenbetreuung Telekommunikationsanbieter.
    Anwendung von Förderprogrammen, Richtlinien & Rahmenregelungen auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene und Erfüllung der hieraus erwachsenden Nachweis- und Dokumentationspflichten

     

    Öffentlichkeitsarbeit und Organisation von Veranstaltungen (Informationsveranstaltungen, Workshops)

     

    Begleitung von Ausschreibungsverfahrens zum Breitbandausbau

     

    Datenerhebung und Geodatenmanagement

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