Autor: Harald Wendler

  • BDH fordert mehr Geld für die Pflege – wann wacht Minister Gröhe auf?

    BDH fordert mehr Geld für die Pflege – wann wacht Minister Gröhe auf?

    Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg in Deutschland bis Ende 2015 auf 2,86 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs die Zahl seit 2013 damit um 8,9 Prozent. Diese Entwicklung fordere politische Rahmenbedingungen, die die Tragfähigkeit der Pflege in Deutschland nachhaltig stärken, forderte die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

    „Die dynamische Entwicklung der Zahl Pflegebedürftiger zeigt, dass der demografische Wandel aus dem Nebel abstrakter Debatten in die Realität der Tagespolitik überführt werden muss. Es braucht einen offenen Diskurs und ein klares Bekenntnis dazu, was uns gute Pflege wert ist und wie es möglich ist, die Pflege finanziell besser auszustatten. Vor allem die Pflege daheim muss finanziell besser unterstützt werden. Immerhin werden 1,4 Millionen Menschen von Angehörigen gepflegt. Dieses Leistung muss auch rentenpolitisch besser gewürdigt werden.“

    Die Demografie nehme die Pflege von zwei Seiten in die Zange: Auf der einen Seite wachse die Zahl der Pflegebedürftigen dynamisch, auf der anderen Seite fehlten Pflegekräfte, so Müller. Hier müsse die Politik den Worten endlich Taten folgen lassen und bessere Arbeitsbedingungen für die Pflege umsetzen, um Nachwuchskräfte von einer beruflichen Zukunft in der Pflegewirtschaft zu überzeugen: „Höhere Vergütung und verbesserte Personalschlüssel im stationären Bereich zählen neben differenzierten Ausbildungsgängen für den Nachwuchs zu den Handlungsfelder, jungen Menschen den Pflegeberuf als Alternative schmackhaft zu machen und einen Fachkräftemangel zu bewältigen, der spielend sechsstellige Höhen  erreichen dürfte.“ Finanziert werden soll der politische Kurswechsel durch moderat steigende Pflegebeiträge und eine Kehrtwende auf dem Arbeitsmarkt. Um eine forcierte Umwandlung der boomenden atypischen Arbeitsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Jobs werde man nicht herumkommen, wenn die Finanzierungsbasis der Pflegeversicherung  verbreitert werden solle. Hier müsse die Politik der Wirtschaft klare Rahmenbedingungen setzen, den Trend zu Werkverträgen und Scheinselbständigkeit wieder einzudämmen, so Müller.

    Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

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  • Museum Abteiberg ist „Museum des Jahres 2016“

    Museum Abteiberg ist „Museum des Jahres 2016“

    Am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen einer Feierstunde der Titel durch die Deutsche Sektion des renommierten Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA verliehen, dem in 64 Ländern mehr als 4.000 Mitglieder angehören.

    von links: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Dr. Daniele Perriér, Präsidentin der AICA Deutschland, Susanne Titz, Museumsdirektorin, und AICA-Generalsekretär Ludwig Seyfarth mit den Jury Mitgliedern.

    Susanne Titz, seit 13 Jahren Direktorin am Museum Abteiberg, freute sich riesig über die Auszeichnung: „Das ist grandios und eine tolle Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte sie vor zahlreichen Besuchern. „Die Topographie und Historie dieses Kulturhügels übten schon auf Professor Hans Hollein, dem Baumeister des Museums, einen besonderen Reiz aus. Der damalige Museumsdirektor Johannes Cladders hat es geschafft, die Verantwortlichen in der Stadt seinerzeit von der Notwendigkeit eines zeitgenössischen Museums zu überzeugen. Er hat eine Flamme entzündet, die bis heute brennt“, sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei der Begrüßung. Die Auszeichnung, die posthum auch Cladders gelte, sei in besonderem Maße auch eine Auszeichnung für Susanne Titz, so Reiners weiter. „Hochkarätige Ausstellungen, internationale Kooperationen, spektakuläre Projekte und eine hervorragende Sammlung sorgen für Aufmerksamkeit bei Kunstfreunden, Künstlern und ganz offensichtlich auch bei führenden Kunstkritikern“, sagte er weiter.

    Die Laudatio hielt AICA-Generalsekretär Ludwig Seyfarth. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Dr. Daniele Perriér, Präsidentin der AICA Deutschland. Bei dem von Hollein entworfenen „Gesamtkunstwerk“ handele es sich um einen weltweit anerkannten Meilenstein postmoderner Museumsarchitektur. Hans Hollein wurde 1985 für den 1982 eröffneten spektakulären Museumsneubau mit dem internationalen Architekturpreis „Pritzker Award“ ausgezeichnet.

    Zur Begründung „Museum des Jahres 2016“ heißt es: „Hervorragende Sammlungsbestände internationaler Kunst vor allem seit den 1960er Jahren, eine inhaltlich fundierte Zusammenarbeit mit bedeutenden Privatsammlungen und eine Kontinuität hochkarätiger Einzel- und Gruppenausstellungen machen das seit 2004 von Susanne Titz geleitete Haus zu einer der führenden Adressen für Gegenwartskunst in Deutschland. Mit dem Titel „Museum des Jahres“ wurden zuletzt das Kunstmuseum Ravensburg (2015), das Marta in Herford, Museum für zeitgenössische Möbelkunst und Design (014) und das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, KOLUMBA, ausgezeichnet.
    (pmg)

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  • Ungleiche Kräfte am Werk

    Ungleiche Kräfte am Werk

    Wie soll der gemeine Mönchengladbacher Bürger die Sphären der Kommunalpolitik begreifen.
    Ich kann da nicht mithalten.
    In der Sitzung der Bezirksvertretung verkünden lokale Größen der Giesenkirchener Bezirkspolitik den millionenschweren Sanierungsbau einer Bezirkssportanlage für einen Fußball-Verein mit den Sportarten: Fussballabteilung, Tischtennisabteilung, Volleyballabteilung, Gymnastikabteilung, Koronarsportabteilung, Behinderten Sport.
    Die Millioneninvestition, zwei Kunstrasenspielfelder, Flutlichtanlage, schmale 100m Tartanlaufbahn, wird gemäß aktueller Planung ausschließlich der Fußballabteilung zu Gute kommen.
    Finanziert werden soll dies alles durch den Erlös aus dem Verkauf städtischer Grundstücke. Barmittel muß der Verein nicht aufbringen.

    Wenige Minuten später wird durch städtische Mitarbeiter eine Sparmaßnahme vorgestellt, die auch von den zum großen Teil gleichen Politikern im Jahre 2012 so beschlossen wurde, um Geld in die leeren Stadtkassen zu spülen.
    Bei dieser Sparmaßnahme geht es letztendlich um die Schließung von 90 Kinderspielplätze in der Stadt in den nächsten Jahren.
    Dabei wird bewußt nicht beachtet, dass die Mönchengladbacher Bevölkerung wieder wächst und auch mehr Kinder in der Stadt sind.
    Außerdem werden Großprojekte wie “MG+ Wachsende Stadt“ kreiert und beworben mit dem Hinweis, es sollen junge Familien mit Kindern in die Stadt geholt werden.

    Das sind zwei Seiten derselben Medaille, hier Millionenausgabe, dort Millionensparmaßnahme bei den Jüngsten, unseren Kindern. Sie sollen doch unsere Zukunft sein?
    Welche weiteren Grundstücke könnten für dieses Finanzloch zugunsten der Kinderspielplätze verkauft werden? Ideen sind gefragt.

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  • Vier Einbrüche in Schulen am Wochenende

    Vier Einbrüche in Schulen am Wochenende

    Am vergangenen Wochenende ist es in dem Zeitraum von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 13 Uhr zu einem Einbruch in eine Grundschule auf der Rohrstraße gekommen.
    Unbekannte sind in das Schulgebäude eingedrungen und haben dort mehrere Türen aufgehebelt sowie Schränke aufgebrochen. Ob etwas gestohlen wurde ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
    Die Polizei fragt, ob jemand Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Einbruch in einem Zusammenhang stehen könnten. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161 /290.

    Heute Vormittag sind der Polizei drei weitere Einbrüche in Schulen gemeldet worden.

    In der Nacht von Sonntag, 22 Uhr auf Montag, 8 Uhr sind unbekannte Täter, nachdem sie ein Fenster aufgehebelt haben, in die Räume einer Grundschule auf der Rohrstraße gelangt. Die Täter brachen im Gebäude verschlossene Zwischentüren auf und suchten nach Diebesgut. Wie heute schon berichtet, wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag bereits in diese Schule eingebrochen.

    Auf dem Weiersweg haben Unbekannte zwischen Freitag, 16:00 Uhr und Montag, 07:30 Uhr die Fluchttür eines Schulgebäudes aufgebrochen und sind in die Grundschule eingedrungen. An dem Versuch, eine Verbindungstür zum Schulflur aufzuhebeln, scheiterten die Einbrecher und ließen von einer weiteren Tatbegehung ab.

    In Betreuungsräume einer Grundschule auf der Neuwerker Straße sind unbekannte Täter zwischen Freitag, 17 Uhr und Montag, 10 Uhr eingestiegen, nachdem sie ein Fenster gewaltsam öffneten. Die Unbekannten brachen einen Schrank auf und durchsuchten sämtliche Behältnisse nach Wertgegenständen.

    Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt, ob jemand Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu den Tätern machen kann. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161/ 290.

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  • Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt ist geplant

    Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt ist geplant

    Die Verwaltung plant eine Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt.
    Diese ist notwendig um auch bei der Gesamtschule Hardt als Standtort einer NRW-Sportschule, den Schülern optimale Trainingsbedingungen gewährleisten zu können. Die Verwaltung plant daher, wie bereits in der Sitzung des Freizeit-, Sport- und Bäderausschusses im August letzten Jahres (31.August 2016) vorgestellt, die Umwandlung des heutigen Tennenspielfeldes in ein Kunststoffrasenspielfeld (6.161 m²).
    Neben dem Bau des Kunststoffrasenspielfeldes sollen die Leichtathletik-Anlagen der Bezirkssportanlage modernisiert werden. Dazu soll eine Laufbahn mit Tartanbeschichtung (3 Bahnen, insgesamt 110 m Länge) an Stelle der vorhandenen Tennenlaufbahn sowie ein umlaufender Weg mit wassergebundener Wegedecke entstehen. Zudem sollen die vorhandenen Weitsprung- und Kugelstoßanlagen für eine optimierte Nutzung umgelegt bzw. neu angelegt sowie eine neue Flutlichtanlage installiert werden. Planskizze als PDF-Datei

    Da es sich um einen Standtort der NRW-Sportschule handelt, stehen hier Fördermittel in Höhe von 445.000 Euro des Landes in Aussicht. Auch der Verein SC Hardt würde sich mit 35.000 Euro an einer Modernisierung beteiligen. Rund 191.000 müssten dann noch über den städtischen Haushalt finanziert werden.

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  • Aktuelle Spielplatzbedarfsplanung wird von allen Parteien generell abgelehnt

    Aktuelle Spielplatzbedarfsplanung wird von allen Parteien generell abgelehnt

    „Wieder einmal wird versucht uns als gewählte Vertreter vor vollendete Tatsachen zu stellen. Spielplätze werden abgeräumt, Straßen bekommen Deckenüberzüge ohne auch nur eine einzige Information an die Bezirksvertretung“.
    Mit diesen markigen Worten markierte der CDU-Sprecher Reiners aus Neuwerk in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost die Position der CDU. Sie fordert ein Gesamtkonzept für alle Altersklassen bis zu den Heranwachsenden und keine Streichliste für die Jüngsten.
    Nicht minder sein Kollege von der GroKo, Volkers Küppers (SPD), er stellt fest, dass die Versorgungsquote durch die vorgestellten fünf Schließungen im Bezirk Ost von 130% auf 125% sinken würde.
    Sein Resümee: „ Man nimmt dort weg, wo schon wenig ist“.
    Er akzeptiert jedoch die Argumentation zu Spielplatzschließungen: „ Der Tatsache der geringen Nutzung durch verändertes Freizeitverhalten ist aber wenig entgegen zu setzen“, zieht er das Fazit seiner Partei. Die SPD plädiert für eine Verwendung der Erlöse aus den Flächenverwertungen der geschlossenen Spielplätze in die Verbesserung anderer maroder Spielplätze. Einen entsprechenden Antrag gibt es bis dato jedoch nicht.

    Die Grünen verweisen auf das Deutsche Kinderhilfswerk. Von dort wird argumentiert, dass die Kommunen die Situation für das Spielen von Kindern und Jugendlichen seit Jahren verschlechtern. Hajo Siemes: „ Mönchengladbach ist mittendrin dabei“, und in Richtung auf die aktuelle Stadtplanung des Baudezernenten Dr. Bonin: „ Auch die Stadtplanung hat sich laut UN-Kinderkonvention am Vorrang des Kindeswohls zu orientieren“.

    Für die Bündnisgrünen folgt der Spielplatzbedarfsplan der Verwaltung an entscheidenden Stellen nicht mehr in erster Linie den Bedürfnissen der Kinder und den jungen Familien, sondern sorgt dafür, dass diese Flächen für den Wohnungsbau als Parkflächen und für den Straßenbau genutzt werden.

    Das die Ampelkoalition aus SPD/FDP/Grüne im Jahre 2012 der Haushaltssanierungsplan-Maßnahme Spielplatzschließung zugestimmt haben um in den Genuss des NRW-Stärkungspaktes zu gelangen, darüber wurde kein Wort in dieser Sitzung verloren.
    Die Verwaltung sagte eine Überarbeitung und neuerliche Beratung in den zuständigen Gremien zu.
    Interessant wird sein, welche Gegenfinanzierung die Politiker für Nichtschließungen anbieten werden.
    Denkbar wäre zum Beispiel ein Verkauf weiterer städtischer Grundstücke, so wie sie bei der Giesenkirchener Sportplatzsanierung festgeschrieben ist. Noch hat der Rat das letzte Wort, der Kämmerer wird zu hören sein.

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  • Falsche Wasserwerker bestehlen Senioren

    Falsche Wasserwerker bestehlen Senioren

    Ein älteres Ehepaar von der Hohenzollernstraße wurde am Donnerstag gegen 13:00 Uhr Opfer von drei bislang unbekannten Dieben.
    Die drei Männer klingelten an der Wohnungstüre des Paares und gaben sich als Mitarbeiter des Wasserwerkes aus, die die Leitungen überprüfen müssten.
    Leider wurden die Unbekannten in die Wohnung gelassen. Dort lenkten sie die beiden Bewohner ab, in dem sie aufgefordert wurden, die Wasserhähne in Küche und Badezimmer zu öffnen und ständig von Kalt- auf Warmwasser zu wechseln.

    Als die Bewohnerin die angeblichen Wasserwerker nach einiger Zeit fragte, was das alles solle, verließen alle drei schlagartig die Wohnung.
    Später stellte sich heraus, dass von den Männern während der Ablenkungsaktion das Schlafzimmer durchsucht und hochwertiger Schmuck gestohlen worden war.
    Die drei Diebe sind zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß, werden auf 30 bis 40 Jahre geschätzt und sind von mitteleuropäischer Erscheinung. Einzige Auffälligkeit ist die Lederjacke eines Mannes mit Fellfutter.

    Die Polizei fragt, wer Hinweise zu den drei Männern geben kann, oder bei wem sie möglicherweise noch aufgetreten sind. Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Giesenkirchen: „Heute gibt es nur noch Gewinner “ – Ein Marathon geht zu Ende

    Giesenkirchen: „Heute gibt es nur noch Gewinner “ – Ein Marathon geht zu Ende

    Welcher Jubel und allseitiges Schulterklopfen. Für die politischen Vertreter in der Bezirksvertretung Ost, sie fand im Haus des Handwerks statt, war das Thema Sportplatzerneuerung in Giesenkirchen und Schelsen das beherrschende zu Beginn dieser Sitzung.
    Für die CDU war es ein beinahe staatstragendes Ereignis, so der Ratsherr und aktuelle Landtagskandidat Frank Boss zu Beginn seiner Rede. Er dankte beiden Ortsvereinen, die über das Mögliche hinaus Leistungen und Engagement erbracht hätten.
    Er betonte die Einmütigkeit innerhalb der politischen Gremien bei der Verfolgung des nun vorgestellten Zieles. Sein Wunsch auf Einstimmigkeit bei der Abstimmung ging in Erfüllung. Nicht unter den Tisch kehrte er den Fakt, dass in der Vergangenheit auch mit unfairen politischen  Mitteln gegen „sein“ Projekt agiert worden ist.

    Fraktionssprecher der SPD Volker Küppers ging zu Beginn seiner Ansprache auf die von den Linken geäußerte Kritik ein. Er wies darauf hin, dass aktuell kein Giesenkirchener Verein auf der Sportanlage Puffkohlen Leichtathletik trainieren würde. Leichtathletik wird nach seiner Information im Grenzlandstadion durchgeführt. Er befürwortete damit u.a. die Planung einer stark einschränkenden Laufanlage.
    Lediglich eine 100 m Tartanbahn wird es geben, die bisherige 400 m Rundbahn entfällt und wird durch eine 4-bahnige Ersatzstrecke ersetzt werden.
    Das Sportabzeichen beim TV Giesenkirchen kann also nicht mehr in Giesenkirchen erworben werden, auch die Kinderleichtathletik findet hier keinen Platz mehr.

    Küppers stellte fest, in den letzten beiden Jahren sei die Einigkeit sowohl in der Bezirksvertretung Ost als auch im Sportausschuss zugunsten des Giesenkirchener Fußballs gewachsen, nachdem Ungleichbehandlungen beim Bau von Kunstrasenfeldern vormals die Giesenkirchener benachteiligt hatten.
    Acht Jahre ist es her, da wurden im Rahmen des gescheiterten Projektes „Giesenkirchen 2015“ alle Aktivitäten begraben. Die CDU-Giesenkirchen und die SPD-Giesenkirchen mit Unterstützung einer Bürgerinitiative fanden kein einigendes Band sondern argumentierten unterhalb der Gürtellinie, jeder für seine Ziele.
    Heute freuen sich die ehemaligen Gegner gemeinsam über das Erreichte.

    Volker Küppers (SPD) ließ es sich nicht nehmen große maßgebende Beteiligung der städtischen Entwicklungsgesellschaft heraus zu stellen. „ Ohne das Zutun der EWMG, die die Grundstücke an der Kruchenstraße und am Ahrener Feld aufkauft um sie später zu vermarkten, wär an dieser Stelle es nicht möglich gewesen heute diese Beratungsvorlage vor zu stellen. Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die EWMG, die deren anwesenden Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Peter Vennen (SPD)“, endete Volker Küppers.
    Die Beratungsvorlage erhielt einstimmigen Zuspruch durch die Parteien.

    Bei der Bezirkssportanlage Puffkohlen sind vor allem das Naturrasenspielfeld sowie die Leichtathletikanlagen stark sanierungsbedürftig. Bei der Modernisierung soll ein Kunststoffrasenspielfeld, eine Flutlichtanlage, ein Jugendspielfeld sowie neue Leichtathletikanlagen eingerichtet werden.
    Die Gesamtkosten der Modernisierungsmaßnahme würden  1.011.000 Euro betragen. Ein Großteil der Gegenfinanzierung könnte nach Einschätzung der Verwaltung durch den Verkauf der Flurstücke Ahrener Feld und des Parkplatzes Kruchenstraße mit rund 800.000 Euro erfolgen. Der restliche Betrag von rund 190.000 Euro müsste dann aus dem Haushalt 2017 bereitgestellt werden.

    Die Sportanlage wird intensiv durch die ansässigen Vereine und für den Breitensport genutzt. Durch die Modernisierung würde die Anlage eine deutliche sportfunktionale Verbesserung erfahren. Der Entwurf für die Modernisierung der Bezirkssportanlage Puffkohlen, der ebenfalls bereits in der Sitzung des Freizeit-, Sport- und Bäderausschusses vorgestellt wurde, sieht die Umwandlung des Naturrasenspielfeldes in ein Kunststoffrasenspielfeld (7.035 m²) mit einer neuen Flutlichtanlage sowie den Bau einer 100-m-Kunststofflaufbahn mit angrenzender Weitsprunggrube, einer Rundlaufstrecke, einer Kugelstoßanlage sowie eines Jugendspielfeldes mit einem Kunststoffrasenbelag (875 m²) vor.

    Bei der Sportanlage in Schelsen sind auch ein Kunststoffrasenspielfeld und eine Flutlichtanlage geplant.

    Dafür sind insgesamt Finanzmittel in Höhe von 607.000 Euro notwendig. Der SV Schelsen würde 100.000 Euro für die Modernisierung aufbringen. Neben den bereits im Haushalt 2016 für Planungen veranschlagte 15.000 Euro müssten jetzt noch rund 492.000 Euro aus dem Haushalt kommen.

    Die politischen Gremien beraten derzeit die Modernisierungen der Sportanlagen. Einen Beschluss wird der Rat am 16. Februar fassen. Eine Ausführung ist dann mit der Genehmigung des Haushaltes für 2017 möglich.

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  • NEU! Forum Umwelt: The House of Rising Sun

    NEU! Forum Umwelt: The House of Rising Sun

    Die Regionalgruppe Mönchengladbach der IPPNW – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – zeigt einen japanischen Film, in dem es, in einer Mischung aus Dokumentation und Spielfilm über Fukushima, um die katastrophalen Folgen eines Atomunfalls geht. Er vermittelt mehr als eine Ahnung davon, was ein Super-Gau in Tihange für uns am Niederrhein bedeuten würde. Im Anschluss an den Film kann diskutiert werden.

    Beginn      Fr., 03.03.2017, 18:00 – 21:10 Uhr

    Ort: VHS am Sonnenhausplatz, Raum 113 (Saal) Lüpertzender Straße 85, 41061 Mönchengladbach

    Diese Veranstaltung ist entgeltfrei. Anmeldung nicht erforderlich.

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  • Giesenkirchener Neujahrsempfang: Dank an alle Aktiven im Bezirk Ost und Mahnung zugleich

    Giesenkirchener Neujahrsempfang: Dank an alle Aktiven im Bezirk Ost und Mahnung zugleich

    „Die Bruderschaften, Chöre und Musikvereine, Karnevals- Kleingarten und Sportvereine, Sozialorganisationen und Verbände, die Leiterinnen und Leiter der Schulen und Kindertageseinrichtungen, der Heime und Institutionen in unserem Bezirk, die Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Gewerbetreibenden, der Geldinstitute und der Wirtschaftsunternehmen und verschiedenen Gruppen der Flüchtlingshilfe.
    Sie alle haben im vergangenen Jahr dazu einmal mehr dazu beigetragen, dass unser Bezirk lebens- und liebenswert ist, dass die Menschen in unserem Bezirk Zusammenhalt und Heimat haben und dass die Menschen in unserem Bezirk Unterstützung finden, wo sie sie brauchen.“

    Mit diesen Worten begrüßte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer am vergangenen Samstag die geladenen Gäste beim traditionellen Neujahrsempfang in Giesenkirchen.
    Besonders würdigte er drei Gruppen: die Feuerwehren, die Rettungsdienste und die Polizei.

    Seine Mahnung war klar: „Es wird für mich auf ewig unbegreiflich bleiben, wie sich Wut und Gewalt gegen die richten kann, die haupt- oder ehrenamtlich ihre Zeit aufbringen, um denen zu helfen, die in Not sind.

    Rettungsdienste und Feuerwehren müssen gerade dies aber mittlerweile erleben. Auch unsere Rote-Kreuz-Aktiven haben das erleben müssen, als sie in den neuen Bundesländern bei der Unterbringung von Flüchtlingen halfen und sich dort in der Freizeit nicht in ihrer Kluft vor die Tür trauen konnten, ohne angepöbelt zu werden.
    Ich bin ein Freund von Meinungsvielfalt, aber in einer Hinsicht kann es meines Erachtens keine zwei Meinungen geben: darüber nämlich, dass die, die ihre Freizeit und bisweilen ihre Gesundheit dafür einbringen, dass wir alle aus schlimmen Situationen gerettet oder in schlimmen Situationen versorgt werden, unser aller Unterstützung, Dank und uneingeschränkten Respekt verdienen, und das jeder von uns jedem, der diesen Respekt und diese Unterstützung untergräbt, mit aller Entschiedenheit entgegentritt“.

    An die Vertreter der örtlichen Medien gewandt meinte er: “ Ich tue an dieser Stelle jetzt etwas, was für Politiker nicht ungefährlich ist.Ich bitte Sie nämlich, Ihre Arbeit an der ein oder anderen Stelle zu hinterfragen.
    Es macht mich besorgt, wenn die ständige Suche nach dem Skandal und der Sensationsnachricht den Blick darauf verstellt, was unsere Gesellschaft leistet.
    Es macht mich traurig, dass auch in unserer Lokalpresse die Laus, Roeselers, Wollersheims oder Hells Angels
    mit großen Schlagzeilen und Bildern präsentiert werden,die bisweilen an eine VIP-Berichterstattung erinnern, während Sie, meine Damen und Herren,die Sie sich täglich für das gute und friedliche Zusammenleben in unserer Stadt einsetzen, nicht im entferntesten die gleiche Beachtung finden“.

    Besonders geehrt wurden:

    Gerald Seidel und seine Mitstreiter haben sich auf dem Weg gemacht, den Männergesangverein durch einen neuen Namen und ein professionelles Programm zukunftsfähig zu machen.
    Darüber hinaus war und ist Gerald Seidel dem Brauchtum unserer Stadt eng verbunden: So regierte er 2002 als Karnevalsprinz die Stadt Mönchengladbach.

    Günter Mösges, als 1983 der SV Schelsen aus dem Nichts heraus aufgebaut wurde, gehörte Herr Mösges zu den Gründungsmitgliedern.Er war maßgeblich am Bau des Rasenspielfeldes und später auch am Bau des damaligen Umkleidegebäudes mit Clubhaus sowie des Duschcontainers beteiligt.

    Seit der Vereinsgründung vor 34 Jahren ist Günter Mösges Geschäftsführer der Fußballseniorenabteilung des SV Schelden und kümmert sich nicht nur um den Spielbetrieb in der Seniorenabteilung sondern auch um einen Großteil der Verwaltungsaufgaben.

    Andreas Zimmermann, Mitglied des SV 1910 Mönchengladbach, dem Lürriper Fußballverein.
    Seit Rund 20 Jahren gehört er dem Vorstand an, wo er neben seiner Hauptaufgabe als Fußballobmann und sportlicher Leiter noch jede Menge weiterer Aufgaben wahrnimmt.
    So erlebt man ihn seit lange Jahren als Vorsitzender der Alt-Herren-Mannschaft und als Vorsitzender des Jägerzuges SV 1910 in der St- Petrus-und-Paulus-Bruderschaft Lürrip.
    So erlebtman ihn aber auch seit vielen Jahren unermüdlich beim internationalen Jugend-Pfingstturnier auf der Bezirkssportanlage in Lürrip.
    Neben dem Fußball unterstützt er auch die Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Üdding als Ehrensenator und ist in vielen Lürriper Zusammenhängen als Aktiver, als Unterstützer oder mit seinem Unternehmen als Sponsor unverzichtbar.

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  • OB Reiners empfiehlt Gewerkschaften als „Feindbild“?

    OB Reiners empfiehlt Gewerkschaften als „Feindbild“?

    Mein Verständnis für die Aufgeregtheit der „Entrüsteten“ hält sich stark in Grenzen.
    Ob ein Antrag für einen verkaufsoffenen Sonntag genehmigungsfähig ist oder nicht, hängt vor Allem an der Inhaltlichen Begründung durch den Antragsteller.
    Ist seine Darstellung zu dünn, mangelhaft oder entspricht nicht den Anforderungen, so hat die Genehmigungsinstanz keine andere Möglichkeit als die der Ablehnung. Erst recht dann, wenn wie im Fall Citymanagement Mönchengladbach die Akteure auf die mangelnde Qualität hingewiesen wurden.

    Es ist schon bemerkenswert wie sich die Mönchengladbacher Handelsaffinität darstellt. Es wird Meinung gemacht, protestiert, es werden aufgeregte Darstellungen in den sozialen Medien gepostet. Selbst die objektive Berichterstattung der RP schließt sich dem an. Würde dies auch mal für etwas wirklich Wichtiges getan. Für unsere Kinder, für Bildung, gegen Armut, für die Pflege .
    Ist es wichtig für unseren innerstädtischen Handel? Nein. Die Wirtschaft boomt. Überall ist dies gerade jetzt aktuell zu erfahren. Wozu also dieses Gejammere.
    Typisch Gladbacher Handel.
    Und unser Oberbürgermeister sucht einen Schuldigen für die ganze Misere der verkaufsoffenen Sonntage. Er findet ein Feindbild. Man solle die Gewerkschaften dazu nehmen, die hätten Schuld, die haben Klagen eingereicht zur Klärung der rechtlichen Situation, welch ein Frevel in den Augen des Herrn Reiners.
    Ein für mich mehr als merkwürdiges Rechtsverständnis und Zeichen von Dünnhäutigkeit.

    der Post des OB

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  • „Von boomender Wohnraumförderung profitieren die Menschen in Nordrhein-Westfalen“ –geht Mönchengladbach leer aus?

    „Von boomender Wohnraumförderung profitieren die Menschen in Nordrhein-Westfalen“ –
    geht Mönchengladbach leer aus?

    Die Wohnraumförderung 2016 in Nordrhein-Westfalen wurde durch Landesbauminister Michael Groschek bekanntgegeben. Dazu erklärte SPD-Fraktion:

    „Mit fast 1,1 Milliarden Euro haben wir 2016 ein Super-Förderergebnis für NRW erreicht. Bedarf und Förderangebot passen zueinander. Das ist Beleg für unsere richtige Wohnungsbaupolitik, die auch noch ein starkes Konjunkturprogramm für unsere Bauwirtschaft ist.
    Die boomende Wohnraumförderung bedeutet mehr bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Darum geht es!
    Wir werden uns dafür einsetzen, diesen Trend in den kommenden Jahren zu verstetigen. Anpacken ist das Gebot der Stunde, denn wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in den Städten. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Bund, Land und Kommunen.
    Deshalb müssen die Kommunen im Wege ihrer Bauleitplanung kräftig mithelfen, geeignete Wohnbauflächen auszuweisen, damit mehr mietpreisgebundener Wohnraum geschaffen werden kann. Wir werden uns darum kümmern, die Bundesmittel optimal mit den Landesmitteln zu verknüpfen, damit möglichst effektiv gefördert werden kann“.
    Ob überhaupt oder welche Förder-Summen nach Mönchengladbach geflossen sind, ist nicht bekannt.
    Bekannt sind lediglich Projekte des hochwertigen Bauens. Bezahlbare Wohnungen für Alle werden damit nicht geschaffen.

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  • Radschnellweg Mönchengladbach-Willich-Krefeld soll kommen –
    Finanzierung noch völlig offen

    Der Beginn vom Ende der Autodominanz?

    Mit einem städteverbindenden Radschnellweg wollen die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach und der Kreis Viersen in der interkommunalen Zusammenarbeit die Zentren der Großstädte auf kürzestem Weg miteinander verbinden und zugleich die im Umland gelegenen Gewerbe- und Wohnstandorte anbinden.

    Zahlreiche Gewerbe- und Wohnstandorte im Umland auf der Achse Krefeld-Willich-Mönchengladbach haben wegen der hohen Verkehrsbelastung auf den Straßen und unzureichender Erschließung durch Bus und Bahn zunehmend Probleme in ihrer Erreichbarkeit.

    Als Alternative zu Auto und ÖPNV spielt das Fahrrad hier eine zunehmende Rolle.
    Die intensiven Pendlerverflechtungen und die vorhandene, 18 Kilometer ehemalige Eisenbahnstrecke 2521, auf der bereits in Teilen ein Radweg verläuft, haben zu den Überlegungen eines Radschnellweges geführt.
    Wie die Verwaltung jetzt in einer Beratungsvorlage mitteilt, ist das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs „StadtUmland.NRW“ zwar nicht zum Zuge gekommen, dennoch wollen die kommunalen Partner das Projekt weiter entwickeln und an dem Vorhaben festhalten.
    Im städtischen Haushalt sind dafür im nächsten Jahr 720.000 Euro und in 2019 weitere 1,5 Millionen Euro lediglich eingeplant.

    „Das Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Mobilitätskonzept der Stadt und entspricht den qualitativen Anforderungen an eine wachsende Stadt“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.
    Darüber hinaus plant die Stadt zwei weitere Radschnellwege: So ist eine Verbindung vom Mönchengladbacher Hauptbahnhof entlang der City-Ost über Lürrip bis zur Stadtgrenze in Richtung Düsseldorf und eine weitere in Richtung Rheindahlen mit Anbindung an den Borussiapark vorgesehen.
    „Die Projekte sind selbstverständlich auch Teil des Masterplans Nahmobilität“, erklärt Carsten Knoch, Mobilitätsbeauftragter der Stadt, der das Projekt gemeinsam mit den Nachbarkommunen koordiniert. „Radschnellwege können eine interessante Alternative zum Auto bieten, weil man auf den ehemaligen Bahntrassen ruhig und ungestört schnell vorankommen kann. Im Zusammenspiel mit E-Bikes / Pedelecs können so auch größere Distanzen komfortabler als bisher überwunden werden. Sie bieten einen völlig neuen Standard in der Radverkehrsinfrastruktur.“
    Land und Bund haben erklärt, sich an der Finanzierung von Radschnellwegen in Zukunft stärker zu beteiligen.
    (pmg)

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  • Zwei Raubüberfälle in Speick – ein Täter? – Zeugensuche

    Zwei Raubüberfälle in Speick – ein Täter? – Zeugensuche

    Die Polizei geht derzeit davon aus, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein- und derselbe Mann am vergangenen Wochenende im Bereich von Bahnstraße und Kabelstraße zwei Raubüberfälle beging.

    Am Samstag verließ eine 25jährige Frau gegen 22:00 Uhr den Kiosk auf der Bahnstraße Ecke Kabelstraße und ging zu Fuß in Richtung Landgrafenstraße.
    Plötzlich hörte sie Schritte hinter sich und bemerkte, dass ein Mann von hinten an ihrer Handtasche riss.

    Die Frau setzte sich zur Wehr und schrie dabei, woraufhin der Unbekannte sie zu Boden drückte und weiterhin versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen.
    Erst nach einem Tritt ließ der Räuber von der Frau ab und flüchtete. Die 25-Jährige zog sich bei dem Überfall eine Handverletzung zu. Zudem wurde ihre Jacke bei der Auseinandersetzung zerrissen.

    Am Sonntag betrat ein schwarz maskierter Mann den vorgenannten Kiosk gegen 21:45 Uhr.

    Er hielt unvermittelt einen an der Kasse wartenden Kunden von hinten fest, bedrohte ihn mit einem größeren Küchenmesser und forderte den Kassierer auf, Bargeld aus der Kasse in eine von ihm mitgebrachte Tasche zu packen.
    Der Kassierer griff daraufhin zum Telefon, und drohte, die Polizei zu alarmieren, woraufhin der Räuber von seiner Tat abließ und in unbekannte Richtung flüchtete.

    Der Räuber wird in beiden Fällen als etwa 1,80 – 1,85 m großer, sehr dünner und komplett dunkel gekleideter Mann beschrieben. Die 25Jährige gab weiterhin an, dass er einen Oberlippenbart hatte und einen Kapuzenpulli trug.

    Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • Reifenstecher: CDU fordert  mehr Polizeistreifen in Odenkirchen

    Reifenstecher: CDU fordert mehr Polizeistreifen in Odenkirchen

    Angesichts der Reifenstecher-Serien an der Talstraße und Stoltenhoffstraße in Odenkirchen fordert CDU-Ratsfrau Petra Heinen-Dauber verstärkte Kontrollen der Polizei im Wohngebiet:

    „Sachbeschädigung ist kein Bubenstreich sondern eine Straftat. Hierfür darf es in unserer Stadt keine Toleranz und keine Räume der Duldung geben. Wer fremdes Eigentum missachtet, schädigt nicht nur die Betroffenen und verhält sich respektlos und rücksichtslos. Er greift ebenso dreist die Regeln unseres Zusammenlebens an. Es ist nun Aufgabe der Polizei, die Deliktserie rasch aufzuklären und die Täter der Justiz zu überstellen. Das wird hoffentlich mit einer intensiveren und engmaschigeren Kontrolle in den betroffenen Straßenzügen kurzfristig gelingen.“

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  • Neue Räder für den Fahrradverleih für Flüchtlinge in Lürrip

    Neue Räder für den Fahrradverleih für Flüchtlinge in Lürrip

    Der PKW mit Anhänger biegt um die Ecke, und vier ehrenamtliche Helfer des Fahrradverleih für Flüchtlinge in Lürrip (kurz: FfF Lürrip) fühlen sich wie Kinder kurz vor der Bescherung. Es ist wenige Tage vor Weihnachten, sie hatten einen Wunschzettel schreiben dürfen und sind nun gespannt, was es denn jetzt auszupacken gibt.
    Zwei Herren steigen aus, stellen sich kurz vor, und dann darf das Geschenk geöffnet werden: Unter der Plane befinden sich 6 brandneue Fahrräder, die die Werbeagentur markt&werbung aus dem Nordpark in Mönchengladbach der ehrenamtlichen Initiative spendet.
    Die Räder sind genau das, was die Initiative FfF Lürrip gerade braucht. Nach eineinhalb Jahren intensiver Nutzung und Parken im Freien sind viele der Räder im Bestand der Initiative in schlechtem Zustand. Aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen in der unbeheizten und dunklen Garage kann derzeit auch nicht viel repariert werden.

    „Wir schicken seit einigen Jahren unseren Kunden zu Weihnachten keine überflüssigen Präsente mehr, sondern wir verwenden den entsprechenden Geldbetrag für einen guten Zweck“, erklären die beiden Geschäftsführer Mark Zint und Gregor Strathmann. „Wir haben zahlreiche Kunden aus der Fahrradbranche und das Schicksal der Flüchtlinge berührt uns alle – da lag es nahe, in diesem Jahr für die Fahrradmobilität von Flüchtlingen zu spenden.“
    Die Ehrenamtler bewundern derweil mit glänzenden Augen die schönen Räder. „Nach den Weihnachtsferien werden wir die Räder als erstes polizeilich codieren lassen, damit sie uns nicht geklaut werden, erst dann werden sie verliehen“, beschließt die Gruppe, bevor sie die Räder gut gesichert verstaut. Das Flüchtlingsheim in Lürrip hat derzeit etwa 50 Bewohner, die kostenfrei Räder ausleihen können.

    Die Agentur markt&werbung hatte die Spende zunächst der Initiative FfF in Dohr angeboten. Da das Flüchtlingsheim am Torfbend mitsamt Fahrradverleih aber Ende Januar geschlossen wird, leiteten die Dohrer das Angebot an Lürrip weiter. „So funktioniert es immer bei uns: Spenden, Räder oder Ersatzteile, die eine Gruppe entbehren kann, kann eine andere Gruppe bestimmt brauchen; wir tauschen uns auch mit dem Paullädchen in Mülfort ganz rege aus“, berichtet Ruth Hobus, die einige Fahrrad-Initiativen in MG organisatorisch unterstützt. Und so planen jetzt alle gemeinsam einen Instandsetzungstag für den Fuhrpark in Lürrip, um im März die Räder auf Vordermann zu bringen.
    Wer die Initiative beim Instandsetzungstag im März, mit Spenden oder Tatkraft unterstützen möchte, kann per e-mail Kontakt aufnehmen: fff-hobus@gmx.de

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  • „Zwischen Himmel und Erde“ KONZERT FÜR FLÖTE UND HARFE

    „Zwischen Himmel und Erde“ KONZERT FÜR FLÖTE UND HARFE

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 12. Februar 2017 um 17.00 Uhr

     

    „Zwischen Himmel und Erde“

    KONZERT FÜR FLÖTE UND HARFE

    mit Anette Maiburg, Querflöte

    (ECHO-Klassik-Preisträgerin 2009)

    und Andreas Mildner, Harfe

    Flöte und Harfe gehören zu den urspünglichsten Instrumenten und sind geradezu prädestiniert, um die Zuhörer in diesem Konzert in die Musikwelten zwischen Himmel und Erde zu entführen.

    Klarheit Bach’scher Klangsprache, spärenhafte Klänge der Impressionisten Claude Debussy und Gabriel Faure, tiefgründige Melodien eines Pjotr Iljitsch Tschaikowskys und die in den Abgrund schauenden Klangmalereien Astor Piazzollas – eines vereint all diese Werke aus den verschiedenen Epochen und Regionen dieser Erde: Die Suche nach dem Sinn im Sein und der Frage nach dem, was nach dem Leben kommen wird.

    Wieder einmal zu Gast in St. Helena ist Anette Maiburg. Ob die Flötistin die klassische Klanglandschaften mit leuchtenden Kantilenen durchmisst, in der Melancholie eines französischen Chansons aufgeht oder der Geschmeidigkeit des tänzerischen Rhythmus einer Samba folgt – immer klingt ihre Querflöte sinnlich und farbenreich. Als elegante Solistin und einfühlsame Ensemblemusikerin ist Anette Maiburg mehr als eine Virtuosin an ihrem Instrument. Sie ist eine experimentierfreudige Künstlerin, die sich mit schlafwandlerischer Sicherheit über die Grenzen musikalischer Genres und Stile hinwegbewegt. Mit eigens entwickelten Projekten wie „Ein Klang – Klassische Musik & Graffiti Art“ verbindet sie live auf der Bühne Musik mit bildender Kunst und begeistert damit Jugendliche für die spannende Welt der Klassik. www.anettemaiburg.de

    Andreas Mildner zählt sicherlich zu den interessantesten Harfenisten seiner Generation. Durch ‚technische Brillanz‘ und sein ‚unglaublich ästhetisches Spiel mit den Klangfarben‘ schafft er es immer wieder Presse und Publikum zu begeistern. Mit seinem außergewöhnlichen und umfangreichen Repertoire ist Andreas Mildner ein viel gefragter Solist im In- und Ausland. Der ehemalige Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des deutschen Volkes und des deutschen Musikrats ist nach seiner ersten Station bei den Bremer Philharmonikern seit 2013 Soloharfenist des WDR-Sinfonieorchesters Köln und wurde gerade als Professor an die Hochschule für Musik in Würzburg berufen.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Angebliche „Wasserwerker“ bestehlen Seniorinnen – Einbruch in Seniorenhaus

    Angebliche „Wasserwerker“ bestehlen Seniorinnen –
    Einbruch in Seniorenhaus

    Gleich zwei Rheydterinnen im Alter von 82 und 93 Jahren wurden am Donnerstag auf der Pongser Straße in ihren Wohnungen von unbekannten Tätern um Schmuck bestohlen. Die Diebe gaben sich als Mitarbeiter eines Wasserwerks aus.
    Die beiden Täter hatten zunächst bei der 93jährigen, bettlägerigen Seniorin geklingelt. Die 82jährige Nachbarin aus demselben Haus war zu dem Zeitpunkt bei ihr zu Besuch.
    Die Diebe zeigten angebliche Ausweise der Wasserwerke Mönchengladbach und gaben vor, dass sie wegen eines Wasserrohrbruchs die Wasserhähne in der Wohnung testen müssten.
    Während einer der Männer die 82Jährige im Bad ablenkte, stahl der zweite Täter in einem anderen Raum unbemerkt den Schmuck der 93-jährigen Wohnungsinhaberin. Im Anschluss sagte man der Besucherin, dass man nun auch in ihre Wohnung gehen müsse. Einer der Männer ging mit in ihre Wohnung und man überprüfte gemeinsam die Wasserhähne. In der Zeit muss der zweite Täter unbemerkt in die Wohnung gefolgt sein und auch dort Schmuck entwendet haben.
    Die Seniorin beschrieb beide Personen als Männer zwischen 30 und 35 Jahren von kräftiger Statur und einer Körpergröße von 180-185 cm. Einer habe eine helle und der andere eine grüne Jacke getragen. Beide hätten akzentfreies Deutsch gesprochen.
    Ein weiterer Zeuge sagte vor Ort, dass ihm im Bereich zwei Männer aufgefallen seien, die an Mehrfamilienhäusern geklingelt hatten. Er ergänzte die Personenbeschreibung mit „kurze, dunkle Haare“ und „Bart“.
    Die Polizei sucht nun Zeugen, die tatrelevante Beobachtungen gemacht haben oder bei denen die Personen ebenfalls klingelten.
    Hinweise bitte an die Rufnummer 02161-290.

    In dem Zeitraum von Mittwoch, 16:30 Uhr bis Donnerstag, 09:00 Uhr sind Unbekannte in ein Seniorenheim auf der Preyerstraße eingebrochen. Die Täter stiegen an der Gartenseite über einen Zaun, um an das Gebäude zu gelangen. Nachdem sie erfolglos an einer Terrassentür hebelten, drückten sie ein über dieser Tür befindliches Oberlichtfenster gewaltsam auf und gelangten durch dieses in die hauseigene Cafeteria. Aus diesen Räumlichkeiten stahlen sie eine Registrierkasse. Um mit ihrer Beute zu entkommen, brachen die Einbrecher von innen eine verschlossene Terrassentür auf. Die Polizei fragt, ob jemand Beobachtungen gemacht hat und sachdienliche Hinweise an die Rufnummer 02161/290 geben kann.

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